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Allan, Gary - alright guy [2001]
Durch sein letztes, gleichermaßen starkes und erfolgreiches, Album "Smoke rings in the dark", legte sich Gary Allan die Meßlatte unweigerlich sehr hoch auf. Doch nachdem er sich 2 Jahre Zeit für "Alright guy" gelassen hatte, schafft er es tatsächlich die hohen Erwartungen sogar noch einmal zu toppen. Perfekter Country/New Country, der nicht klingt, als sei er "von der Stange" oder schon tausendmal kopiert, sondern eine Musik mit hohem Wiedererkennungswert, wie sie nur ein Gary Allan zustande bringen kann. Er ist einer der ganz wenigen Künstler im modernen Nashville, die es schaffen, reinen Country und traditionellen Honky Tonk, auf der einen Seite so klassisch wie möglich zu interpretieren, auf der anderen Seite aber ein absolut dem neuen Millenium angepßtes Spannungsfeld zu erzeugen. Und nicht zu vergessen: er ist ein begnadeter Sänger, der wirklich zu dem besten zählt, was Nashville zur Zeit zu bieten hat! Was für eine Stimme! Was für ein Gesangsstil! Manchmal erinnert er ein klein wenig an eine Mischung eines aufgepeppten Randy Travis und des legendären Byrds-Mitgliedes Gene Clark! Warm, wild, wunderschön, rebellisch,, cool, bewegend, sexy - alles ist in dieser Stimme vereint. Er trifft immer den richtigen Ton. Dazu eine Songauswahl aus Rockern, Honky Tonkern, Balladen und Midtempo-Tracks, die ihresgleichen sucht! Niemals kommt lange Weile auf! Ein paar Beispiele: Schon der Opener "Man to man" ist ein Hammer. Ein von Jamie O'Hara komponiertes, hypnotisch schönes Midtempo -New Country-Stück, das Gänsehaut erzeugt. Herrliche Bongos und die großartige Steelguitar vom Virtuosen Robby Turner, der bei vielen Stücken mit seinem klasse Spiel positive und wohlwollend auffällt, runden die Sache ab. Oder die herzzerreißende Ballade "What I'd say" mit dem tollen Wechselspiel zwischen halliger Baritone-Gitarre, Steel und E-Piano. Dann rockt es richtig los bei "Man of me", um mit dem Titelstück "Alright guy" (Komponist Todd Snider), beim Zuhöre nun auch noch den allerletzten Zweifel seiner Klasse auszuräumen. Ein Knüllerstück, locker, flockig, jung, wild und mit einer Melodie, die einen nicht mehr losläßt! Weitere Highlights folgen, bis zum herrlichen Finale über Willie Nelson "What would Willie do". Gary Allan braucht für seine Musik keine Anreicherung von Popschmalz oder Zuckergus, um sich in Szene zu setzen. Das schafft er mühelos ganz allein durch seine faszinierende Stimme, seinen einzigartigen Gesangsstil, und die tollen Songs und Melodien. Countrymusic auf höchstem Niveau! Gut, das Nashville noch solche Leute, wie Gary Allan hat. Meisterhaft!

Art-Nr.: 1409
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Crowell, Rodney - fate's right hand [2003]
Ein neues Album von Rodney Crowell - da ist sowohl die Spannung, als auch die Erwartungshaltung der Genre-Fans recht hoch. Klar, denn der Name Crowell bürgte bislang immer für Qualität. Und es gibt keinen Zweifel: das bleibt weiterhin so, denn auch "Fate's right hand" erfüllt die Erwartungen zur vollsten Zufreidenheit. Er zählt zu den besten Songwritern des Country im weitesten Sinne, was er hier mit den 11 neuen Songs einmal mehr auf eindrucksvollste Weise bestätigt. Irgendwie erscheint einem das Album wie eine Art Fortsetzung von "Houston kid" aus dem Jahre 2001, wobei die Musik nun noch rootsiger klingt, als jemals zuvor. Beschäftigte er sich vor 2 Jahren in autobiographischer Wewise noch mit der Vergangenheit, so bestimmt bei "Fate's right hand" weitestgehend die Gegenwart, das "Hier und Jetzt" mit all seinen "Midlife-Problems" die Thematik. Ja, und in was für tolle Songs er das wieder verpackt hat! Resultat: ein meisterhaftes, sehr staubig und trocken in Szene gesetztes, vielseitiges Roots-/ Alternate Country- /Countryrock- /Americana-Werk, mit viel Texas-Flair und einer Unmenge von herausragenden musikalischen Gästen, die dem Ganzen noch den endgültigen "Kick" geben. Dabei sind unter anderem: Jerry Douglas (Dobro), Michael Rhodes (Bass), Pat Buchanan, John Jorgenson, Steuart Smith, Will Kimbrough, Richard Bennett (alle Gitarre), Bela Fleck (Banjo), Greg Morrow, Paul Leim, Vince Santoro (alle Drums), John Cowan, Russell Smith, Carl Jackson, Kim Richey, Gillian Welch & David Rawlings (alle Background Gesang) usw...! Crowell variiert wunderbar zwischen knackig, tockenen Rockern und semi-akustisch instrumentierten, countrylastigen, Singer-Songwriter-mäßigen Geschichten, bei denen immer wieder Erinnerungen an Leute wie Townes van Zandt oder Guy Clark aufkommen, ohne das er dabei seine typischen Stil-Nuancen vernachlässigt. Das Album startet mit einer prachtvollen Neueinspielung von "Still learning how to fly", das er im Jahre 1997 schon einmal mit dem kurzlebigen Band-Projekt "The Cicadas" aufgenommen hatte. Eine fantastische Midtempo-Countryrock-Nummer mit einer herrlichen Melodie, knackig und durchaus schwungvoll in Szene gesetzt, bereichert von Jerry Douglas' exquisitem Dobro-Spiel. Es folgen der tolle Uptempo Roots-/Countryrocker "Fate's right hand" mit deftiger, trocken rotziger E-Gitarre im Break, das flotte, aber cool wirkende, von Bela Fleck's Banjo angetriebene "Earthbound" und die etwas nachdenklich wirkende Texas Singer/Songwriter-Nummer "Time to go inward", die in ihrer herrlichen, semi-akustischen Instrumentierung wunderbar zwischen in sich gehenden Erzählungen und einer großartigen, lockeren Melodie hin und her schwankt. Klasse auch die abgehenden Countryrocker "The man in me" oder "Preachin' to the choir", wie auch das traumhafte "Ridin' out the storm", wieder in einer großartigen, semi-akustischen Instrumentierung. Die Nummer hat einen gewissen Outlaw-Country-Touch, besticht mit einer wunderbaren Melodie, ist eingebettet in einen großartigen Rhythmus aus trockener, relaxter Percussion, in deren entspannte Lockerheit sich in der Mitte des Stückes dann eine schöne rootsige, dezent dreckige E-Gitarre ihren Weg bahnt. Dazu herrlicher, fast lieblich wirkender Background-Gesang von Kim Richey, Randall Waller und Vince Santoro. Über 50 Minuten feinster Alternate Country/ Countryrock/ Americana, mit einem einmal mehr voll überzeugenden Rodney Crowell. Wie gesagt, er bürgt für Qualität. Dabei bleibt's! Kommt in einer schönen Digipack-Verpackung!

Art-Nr.: 1989
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Matthews Band, Dave - busted stuff [2002]
Sie gehören zweifellos zu den fleißigsten Bands im Rock'n Roll Business! Was aber noch bemerkenswerter ist: sie halten permanent ihr ungewöhnlich hohes Niveau! Schwache Alben der Dave Matthews Band? Bislang Fehlanzeige! Da macht auch "Busted stuff" keine Ausnahme! Dazu dürfte ein Großteil der Tracklist den eingefleischten Dave Matthews Fans durchaus geläufig sein, erhielten doch die berühmten Sessions mit dem Produzenten Steve Lillywhite aus dem Jahre 2000 sehr schnell den Status eines der besten "lost albums" der gegenwärtigen Rockmusik zu sein, da man diese Aufnahmen seinerzeit erst einmal zu Gunsten des von Glen Ballard produzierten Werkes "Everyday" in den Archiven verschwinden ließ. Dieser Stoff wurde zum meist gebootleggten Dave Matthews-Material und war unter den Anhängern heiß begehrt! 9 der 11 Tracks von "Busted stuff" stammen aus diesen legendären Steve Lillywhite-sessions, das heißt die Demos sind von der Dave Matthes Band und ihrem aktuellen Produzenten Stephen Harris neu ins Leben gerufen worden. Und wie! Die Produktion ist umwerfend, das Songmaterial einmal mehr großartig! Rhythmisch, funky, jammig, jazzig, groovy! Insgesamt wendet man sich wieder etwas mehr von den elektrischen Gitarren ab, und kehrt zur eher Acoustic Rock- Grundtendenz zurück, mit sehr vielen instrumentalen Freiheiten, vor allem für Wahnsinns-Geiger Boyd Tinsley und Saxophonist Leroi Moore. Herausragend sind das ruhige, sehr schöne "Where you are going" und die 8 1/2 minütige epische Hymne "Bartender"! "Busted stuff" ist ein weiterer Hochgenuß für jeden Dave Matthews Fan.

Art-Nr.: 1244
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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String Cheese Incident - untying the not [2003]
Neues Studioalbum der beliebten Jamrocker. String Cheese Incident, in den USA längst zu eine Institution im Jam-Band-Zirkus geworden, sind ja vor allen Dingen eine superbe Live-Band mit einem schier unerschöpflichen Song-Repertoire und excellenten musikalischen Fähigkeiten. Wieder einmal zurück im Studio, zeigen sie sich auf "Untying the not" äußerst experimentierfreudig und begeben sich damit zum Teil auf für sie durchaus neues Terrain. Das wird den ein oder anderen String Cheese-Fan möglicherweise etwas irritieren, doch es ist ein hochinteressantes Album geworden, daß die Fähigkeiten der Band einmal mehr unterstreicht. So verarbeiten sie diesmal in ihrem, zumeist schön knackig und satt in Szene gesetzten Sound, jede Menge Modern Rock-, Funk-, Jazz-, Reggae-, Roots-, Hippie-, Spacerock- und Psychedelia-Elemente. Timothy Leary scheint manchmal gar nicht so weit weg. Verrückt! Sogar mal einen Progressiv Rock-Touch, oder auch britische Rockelemente werden eingetreut. So kann man bei der klasse Retro-Jam-Psycho-Nummer "Time alive" fast entfernte Parallelen zu Pink Floyds "Dark side of the moon"-Zeiten erahnen. Der Opener "Wake up" erinnert ein wenig an die Dave Matthews Band, "Sirens" überzeugt mit einer ordentlichen Reggae-/Roots-Prägung, angereichert mit einer dreckigen Bluesharp und abgefahrenen, wieder etwas psychedelisch anmutenden Gitarren-und Keyboard-Klängen, während "Looking glass" eine recht typische, locker frische String Cheese-Nummer mit lässigen Gitarren darstellt. In der Mitte des Album findet sich ein über 5 Stücke, ineinander übergehendes, insgesamt 15-minütiges, spaciges Instrumental-Fusion-Jamming voller überraschender Aspekte (mit enthalten ist beispielsweise das Traditional "Lonesaome road blues", ehe man bei "Tinder box" wieder zu einem rhythmischen, knackigen Rocker zurückkehrt und das Album nach rund 54 1/2 Minuten mit dem schwebenden, langsamen "On my way" schließlich endet. Es ist mutig, daß String Cheese Incident sich musikalisch so offen zeigen, demonstriert aber auch ihr Selbstvertrauen und ihre Klasse. Sehr gelungen! Das Album kommt in einem prächtigen Cover-Artwork in aufklappbarer Posterform (auf der Rückseite sind die Texte) mit einem bunten, futuristisch-psychedelisch wirkendem Motiv. Zudem steckt das Jewel-Case in einem tollen, mit einem kunstvollen Ausschnitt versehenen, Schuber.

Art-Nr.: 2132
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Sirens
Looking glass

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Widespread Panic - panic in the streets ~ live [2003]
2 CD-Set! Verrückt! "Panic in the streets" ist der Mitschnitt eines Live-Konzertes (aufgenommen am 18. April 1998 in Downtown Athens/Georgia) anläßlich der Album-Release-Party für ein anderes Live-Album, nämlich das 1998 erschienene "Light fuse, get away"! Bereits als Video und DVD veröffentlicht, erscheint dieses "Light fuse get away-Release-Party Konzert" nun endlich auch als CD! Für viele Fans der Band spielen sie hier besser, als auf dem "Light fuse"-Mitschnitt. Ohne Frage, ein super Konzert, mit einer prächtig, sehr intensiv aufspielenden Band! Denkt man nur an das laute und brodelnde, bärenstarke "Chilly water", das berauschende Gitarren-Jamming im "Porch song" oder das begnadete "Pilgrims". Panic präsentieren sich über 76 Minuten in bester Spiellaune. Die zweite CD "Live from the Georgia Theatre", wieder entsprechend der VIdeo-/DVD-Veröffentlichung beinhalted eine 6 Songs (20 1/2 Minuten) umfassende Sammlung der Höhepunkte des legendären Konzertes der Band im Georgia Theatre aus dem Jahre 1991. Die Tracks: Send your mind, Pigeons, Walkin' (for your love), Mercy, Makes sense to me und Mercy (Reprise)! Stark!

Art-Nr.: 2053
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 23,90

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Yoakam, Dwight - in others' words [2003]
Die zweite, neue Veröffentlichung von Dwight Yoakam in diesem Jahr - und nochmal eine gleichermaßen interessante, wie starke! Nachdem er sich von seinem langjährigen Label Warner/Reprise getrennt hatte, entschied man sich dort, einige von Yoakam's zahlreichen Beiträgen zu diversen Tribute- oder Soundtrack-Alben, die bislang jeweils nur auf den entsprechenden Samplern erhältlich waren, zu einem eigenen "neuen" Dwight Yoakam-Album zusammenzustellen und zu veröffentlichen. Hier ist es nun, dieses Werk mit 10 zum Teil sehr seltenen und bislang recht schwer erhältlichen Tracks - alles Coverversionen, die Yoakam im Laufe seines bisherigen Schaffens zu den verschiedensten Projekten beigetragen hat. Und allen diesen Songs drückt er unmißverständlich seinen eigenen Stempel auf. Alles hört sich an, als wären diese Lieder niemals etwas anderes, als Yoakam-Songs gewesen. Ob es die fulminante Countryrock-Boogie-Version von Grateful Dead's "Truckin'" ist, die 1991 auf dem Album "Deadicated, a tribute to the Grateful Dead" erschien, der wunderschöne, seinerzeit auf dem "Horse whisperer"-Soundtrack veröffentlichte Country-waltz "Cattle call" mit seinem ungeheuren Western-Feeling, die tolle, frische Bluegrass-Nummer "Borrowed love" mit Earl Scruggs am Banjo, von dessen "Earl Scruggs & friends"-Album, oder die traumhaft schöne Version von Kinky Friedman's "Rapid city, South Dakota", mit herrlichem Dobro-Spiel, das er 1999 zu dem "Pearls in the snow - the songs of Kinky Friedman" beisteuerte. Alles ist unverkennbar Dwight Yoakam, wie er leibt und lebt. Die weiteren Songs: "Rocky road blues", die Bill Monroe-Nummer, der hinreißende Electric-Country-Blues "T for Texas" vom Jimmie Rodgers-Tribute, "New San Antone Rose", die berühmte Bob Wills Texas-Swing-Nummer, die knackige Uptempo Country-Nummer "Louisville", "Holding things together" vom Merle Haggard tribute "Tulare dust" und schließlich eine Wahnsinns-Version von "Mystery train", von einem 1994iger Elvis-Tribute. Dieser "Mystery train" steht permanent unter Volldampf! Geht mächtig ab! Pete Anderson brilliert mit einigen halsbrecherischen Gitarrensoli! Zehn fantastische, auf Yoakam's regulären Alben bislang nicht veröffentlichte Nummern, aus der Karriere eines der begnadetsten Country-Musiker der letzten gut 15 Jahre. Jeder Yoakam-Anhänger, der diese Songs noch nicht hat, kann an diesem Album nicht vorbei. Und für die anderen gibt's das Material nun endlich in kompakter Form auf einer CD!

Art-Nr.: 2128
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Yoakam, Dwight - tomorrow's sounds today [2000]
Ein Hammerwerk! Lange hat er nicht so country geklungen wie auf diesem neuen Album. Das ist absolut "hipper", angesagter, bester, total frischer, Bakersfield-soundiger New Country, wie man ihn wundervoller kaum spielen kann. Musik zwischen "Hard-Driving"- Country, "Old School"-Country, Honky Tonk-Country, mit rockigen Backbeats und Rockabilly-Einflüssen bis hin zu "dusty down-home waltzes" und sentimentalen Songs von unerfüllter Liebe. Viel Steel Guitar! Enthält eine klasse Country-Version des alten Cheap Trick-Heulers "I want you to want me", ebenso wie drei Duette mit seinem großen Vorbild Buck Owens. Gäste sind u.a. Chris Hillman, Flaco Jimenez, Jim Lauderdale,...usw.! Excellente Produktion, wie immer, von seinem Gitarristen Pete Anderson. Ein Knüller und eines der Highlights des Jahres!

Art-Nr.: 1698
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Zevon, Warren - the wind [2003]
"The genius" nimmt seinen Abschied! Die über 30-jährige Karriere eines ganz großen Singer-Songwriters, einer der schillernsten und skurrilsten Figuren der "California Music"-Szene, geht langsam zu Ende. Vor gut einem Jahr diagnostizierte man bei ihm unheilbaren Lungenkrebs, höchstens ein halbes Jahr habe er noch zu leben, hieß es, als er sich sofort aufmachte, regelrecht angetrieben es unbedingt noch schaffen zu wollen, ein letztes Album einzuspielen. Und er tat dies, wie er es immer tat - mit all seinem sarkastischen Humor und seiner Satirik. Herausgekommen ist, unter maßgeblicher Mithilfe seines langjährigen Weggefährten Jorge Calderón, ein absolutes Highlight, ein typisches Warren Zevon-Album, das man wohl zu seinen besten überhaupt zählen muß. Natürlich sind die Songs von seinem Schicksal geprägt, doch er "bewältigt" es in seiner im ganz eigenen ironischen Art. Was hat dieser Mann im Laufe der letzten Jahre in der Szene für ein Standing erlangt - und alle sind sie gekommen, ihm die letzte Ehre zu erweisen. Die Gästeliste ist unglaublich: David Lindley, Ry Cooder, Jackson Browne, Don Henley, Timothy B. Schmit, Bruce Springsteen, Dwight Yoakam, Joe Walsh, Emmylou Harris, Tom Petty, T. Bone Burnett, Jim Keltner...usw.! Immer wieder werden Erinnerungen an seine früheren Werke wach. Man denke nur an das dezent countryinfizierte Eröffnungsstück "Dirty life and times", eine großartige Midtempo-Nummer mit herrlicher Slidegitarre von Ry Cooder, oder an den Jackson Browne-like Westcoast Rocker "Numb as a statue", bei dem David Lindley die Lapsteel bedient, das ruhige, mit typischer Westcoast-Percussion versehene, akustisch instrumentierte "She's too good for me", bei dem die "Eagles" Don Henley und Tim Schmit, den Background-Gesang übernommen haben, oder der rauhe Rocker "Disorder in the house" mit Bruce Springsteen an der Lead-Gitarre und mit der zweiten Stimme. Wohl am ergreifendsten kommt die einzige Coverversion des Albums, Bob Dylan's "Knocking on heaven's door" rüber, mit toller Slide-Gitarre von Randy Mitchell. Ein großartiges Vermächtnis von Warren Zecon. Bewegend! Long live the genius...

Art-Nr.: 2063
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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