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Anderson, John - anthology [2002]
2 CD-Set! Prima "Anthology", die die gesamte über 20-jährige Karriere von John Anderson durchstreift. Das Interessante daran: es wurden nicht die Original-Songs für dieses "Best of"-Werk verwendet, sondern alle 30 Tracks wurden extra für dieses Doppelalbum neu eingespielt, was den Liedern eine ganz neue Frische verleiht. Klassicher John Anderson-Country frisch aufpoliert! Ein paar Beispiele aus dem Tracklisting: "Your lyin' blue eyes", Would you catch a fallen star", "Chicken truck", "Honky Tonk crowd", "Swingin'", "Straight tequila nicht", A small farm in Kentucky" und natürlich auch "Seminole wind"! Kanpp 105 Minuten Gesamtspielzeit! Für John Anderson-Anhänger wohl unentbehrlich!

Art-Nr.: 1733
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

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Blue Dogs - halos and good buys [2004]
Drittes Studioalbum (das erste seit 5 Jahren) der famosen Blue Dogs aus Charleston, South Carolina - und was für eines! Das Teil ist eine einzige Rootsrock-/Americana-Rock/Countryrock-Meisterleistung, die von vorn bis hinten begeistert! Mit der jahrelangen Erfahrung ausgedehnten Tourings im Rücken, bestechen die Fünf auch im Studio durch herausragende Musikalität und Instrumentenbeherrschung. Auf einzigartige Weise gelingt es ihnen den schmalen Grat zwischen dreckig trockener, klassischer Rock-Ursprünglichkeit, radiofreundlichen Hooks und wunderbaren Melodien immer beizubehalten, ja diesen musikalischen Balanceakt regelrecht zu referenzieren.
"The Blue Dogs never forget the importance of a catchy chorus and the bite of an electric guitar", heißt es dazu treffenderweise bei "All Music Guide". Ihr satter, Gitarren orientierter Rootsrock-/Americana-Sound steckt voller Raffinesse und Eingängigkeit zugleich. Zumeist von einer frischen Prise Countryrock durchzogen, bringen sie in ihre Songs aber sehr oft auch ein, wohl allein schon durch ihre Herkunft ganz natürlich bedingtes, ordentliches und authentisches Southernrock-Flavor ein, das den Songs ein unverkennbares, typisches South Carolina-Esprit verleiht. Irgendwie schaffen sie es einen Bogen von den Eagles bis zu Lynyrd Slynyrd, von der Pat McGee Band bis zu Little Feat oder Jupiter Coyote, von John Mellencamp bis zu Los Lobos oder von Radney Foster bis zu Pat Green zu spannen, ohne das dabei aber auch nur im Entferntesten der Gedanke aufkäme, sie würden diese Künstler "kopieren". Niemals! Die Blue Dogs klingen wie keine andere Band! Kraftvoll, rhythmisch, mit einem dezent rauen Charme, gleichzeitig glasklar und direkt, ausgesprochen melodisch und frisch! Der großartige Gesang von Bobby Houck wird von einer satten, Gitarren orientierten Instrumentierung unterlegt, zu deren vielschichtigen Akustik Gitarren und fetten E-Gitarren, sich auch immer wieder eine herzerfrischende, dynamisch gespielte Mandoline gesellt. Los geht es mit dem fantastischen Midtempo Roots-/No Depression-/Countryrocker "What's wrong with love songs", der in einem wunderbare knackigen, transparenten, vollen Gitarrensound aus den Boxen schallt. Toller Gesang und eine hinreoßende Melodie ziehen uns in ihren Bann. Verbreitet ein gewisses Eagles-like Westcoast Countryrock-Feeling, gleichzeitig aber auch ein herrliches Southernrock-Esprit. Ebenfalls voller Southern-Flair präsentieren sie sich bei dem folgenden, schön groovenden, rhythmischen "Wrong love at the right time". Gitarrist David Stewart läßt mit seinen großartigen feurigen, flinken und satten E-Gitarrenläufen gar Erinnerungen an Southernrock-Heroen, wie die Outlaws oder Lynyrd Skynyrd aufkommen. Die im Hintergrund agierende Mandoline paßt ebenfalls wunderbar dazu. Was für eine starke, southern-flavored Rootsrock-/Americana-Rock-Nummer! Wunderbar frisch und wieder schön grrovend ertönt das anschließende "Mr. Rain" in einer tollen Gitarren/Mandolinen-Kombination. Sehr knackig und rootsig, aber gleichzeitig auch locker, rocken sie bei dem flotten, großartigen "Half of my mistakes" los, übrigens einer von zwei Songs, die von Radney Foster mitkomponiert wurden. Herrliche Tempowechsel zwischen leicht mystisch balladesk und rhythmisch flott bilden den prächtigen Spannungsbogen bei dem excellenten "Four winds", während sie auf "Cosmic cowboy" eine knackige, rootsige Alternate Country-/Countryrock-Twang-Demonstration par excellence abliefern. So spielen sie sich voller Hingabe und Klasse in gut 50 Minuten durch 13 ausnahmslos starke Nummern, die im Rootsrock-/No Depression-/Americana-Rock-/Countryrock-Lager, vielleicht sogar auch bei dem ein oder anderen, fremden Genres nicht abgeneigten, Southernrock-Fan für Begeisterung sorgen werden. Abschließendes Urteil, kurz und bündig: Super! Produziert hat übrigens Don Gehman!

Art-Nr.: 2367
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
What's wrong with love songs
Wrong love at the right time
Four winds
Cosmic cowboy

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BR5-49 - tangled in the pines [2004]
Das auch bei uns in Deutschland so ungemein beliebten Quintett aus Nashville um den großartigen Sänger, Songwriter und Rhythmus-Gitarristen Chuck Mead ist zurück mit seinem sechsten Album. Neues Label und zwei neue Mitglieder an Bord haben der Band offensichtlich richtig gut getan. Ohne die Klasse ihrer letzten Veröffentlichungen schmälern zu wollen, doch "Tangled in the pines" sprüht regelrecht vor Frische, Spielfreude und Leben, und zeigt die Band so nahe an ihrem unverwechselbaren, neo-traditionellen Sound ihrer ersten Produktionen, der sie in den Neunzigern so so populär werden ließ, wie schon lange nicht mehr. Ein großartiges Album! Wunderbarer, authentischer und lupenreiner Hillbilly Roadhouse-/Honky Tonk-Country mit einem herrlichen, rootsigen Alternate Country-Touch, der einen prächtigen Bogen zwischen Hank Williams sr.-like Oldtime-Feeling, dem frühen Johnny Cash, rauen Rockabilly-Momenten und gepflegtem New Country-Twang spannt. Ihre Lust an der Musik, ihre Freude an dem, was sie machen, sowie ihre Unbekümmertheit haben sie sich über die Jahre hinweg spürbar bewahrt, genauso wie ihre außergewöhnliche Musikalität. Vor allem der neue Gitarrist Chris Scruggs fügt sich prächtig in die Band ein und ist ein Meister seines Fachs. Ob feinste Cash-like Country-Gitarre,, tolle Baritone-E-Gitarre, wieselflinkes, virtuoses Soli, feurige Electric Slide-Passagen, rasante Rockabilly-Ritte - er hat alles im Repertoire! Sehr starkes, zumeist recht flottes Songmaterial! Es beginnt gleich mit einem richtigen "Hit", und zwar der von Chuck Mead und Mavericks' Raul Nalo komponierten, wunderbar trocken in Szene gesetzten, puren Uptempo Hillbilly/Honky Tonk-Country-Nummer "That's what I get"! Eine großartige Melodie paart sich hier mit toller Baritone E-Gitarre, urigen Fiddle-Licks und einem gut in die Beine gehenden, aber dennoch nur dezenten Rockabilly-Feeling. Dieser unverkennbare "down-home Retro Twang and Tonk"-Sound kommt super rüber! Das anschließende "I'm all right (for the shape I'm in)" ist eine klasse arrangierte New Country-Nummer mit einem leichten Outlaw-Touch, voller großartiger Gitarren und erneut mit einer prima Melodie (klasse Gitarren- und Fiddle-Solo inklusive), während sie sich bei "Ain't got time" auf einen schnellen, rohen, auf brodelnder Electric Slide basierenden, rauschenden Honky Tonk-Trip begeben und es bei dem puren Midtempo Country-Stück "She's talking to someone" etwas entspannter angehen lassen. Was für eine tolle, melodische, durchaus knackige, rootsige, traditionelle Countrynummer, ein gepflegtes "Young Johnny Cash"-Flair ist unverkennbar, hören wir dann mit dem folgenden "Tangled in the pines", ehe mit "No train to Memphis" wieder so ein fulminanter Rockabilly Dancehall-Feger folgt. Ganz stark auch das swampig bluesige, raue "Run a mile" (klasse Slide), und die beiden traumhaften , astreinen Honky Tonk-Nummern "When I come home" (mit prächtiger Hawaiian Steel Guitar und einem gepflegten Hank Williams-Flair) und "Honky Tonk lifestyle" (diesmal mit sehr viel Bakersfield/California Retro-Countryrock-/Gram Parsons-Flair )! Chuck Mead äußerste sich unlängst in einem Statement über das neue Album seiner Band überaus zufrieden mit den Worten "We finally got to make the album we always wanted to do". In der Tat muß man "Tangled in the pines" sicher zu dem Besten zählen, was BR549 bislang veröffentlicht haben. Eine ganz starke Vorstellung! Purer Hillbilly-Honky Tonk-Country voller Herz und Spielfreude, an der Schnittstelle zwischen Nashville und der Alternate Country-/Americana-Bewegung - von zeitloser Qualität.

Art-Nr.: 2278
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
That's what I get
I'm all right (For the shape I'm in)
Tangled in the pines
No train to Memphis

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Dollar Store - same [2004]
Saustarkes, aus den Waco Brothers hervorgegangenes Rootsrock-Trio aus Chicago um die Ex-Wacos Dean Sclabowske (Gitarre, Gesang) und Alan Doughty (Bass), komplettiert durch Joe Camarillo an den Drums! Was sie spielen? Prächtigen, straighten, unbekümmerten, dreckigen, rootsy, noisy, hard-rocking Alternate Country voller herrlichem Twang, weitgehend bestimmt von kräftigen, beherzten, erdigen E-Gitarren. Dabei muß man den Musikern ohne Zweifel eine hohe musikalische Kompetenz attestieren. Laut, roh und ungeschliffen fegen die Songs aus den Boxen, bestechen dabei aber gleichzeitig durch hervorragende Melodien, eine wunderbare Eingängigkeit und jede Menge Spielwitz. "These guys play, like they are on fire", heißt es in einem US-Review. Jawohl, hier geht es immer ordentlich zur Sache, ohne daß die Strukturen jemals auch nur ansatzweise aus dem Ruder laufen. Das raue Country-Image der Waco Brothers, der robuste Rootsrock von Uncle Tupelo und die etwas rockigere Seite von Dave Alvin's Guilty Men - etwa in der Mitte dieses Dreiecks könnte man die Musik von Dollar Store sehen. Apropos Dave Alvin: der spielt auf 2 Stücken als Gast die Lead-Gitarre. Eines davon, und das zeigt, welchen Humor die Jungs haben, ist eine herrliche, vorzüglich gelungene, lässige Honky Tonk-Country-Coverversion des kürzlich so aktuellen Dancefloor/Disco-Megahits "Believe" von Cher, der runtergeht, wie Öl und nunmehr die "Alternate Cowboys" auf die Tanzfläche hievt. Hat in dieser abgefahrenen Countryversion mit seinen tollen Gitarren und der klasse Steel das Zeug zu einer regelrechten Genre Kultnummer! Doch das ist natürlich längst nicht das einzige Highlight. Das Album macht Laune von vorn bis hinten. Widmen wir uns zum Beispiel mal dem Eröffnungsstück: Wir hören staubige, satte Gitarrenriffs - eine fette Lead-Bassline kommt hinzu - weiter ergänzt durch eine rootsig rotzige Lead-Gitarre - Dean Schlabowske's großartiger Gesang mit schön tiefer Stimme setzt ein - das Ganze in eine klasse Melodie gepackt. Noch ist alles recht verhalten, doch nach ein paar weiteren Sekunden wird die Schlagzahl plötzlich erhöht. Treibende Drums und eine, wie eine fette Slide röhrende, dreckige Lap-Steel Gitarre geben jetzt den Ton an, ohne die starke Melodie zu verlieren. Ein superber Roots-"New Country" (so der Titel dieses Tracks) -Rocker bahnt sich seinen von Dreck, Staub und Steinen gesäumten Weg in unsere Gehörgänge. Toll! Weiter geht es mit dem starken, richtig Bierlaune machenden Roadhouse- /Square Dance- /Honky Tonk-Rocker "Around the bend", bei dem sich eine Fiddle, eine Steel und die dreckigen, dominanten E-Gitarren wunderbar zueinander ergänzen. Ausgezeichnet auch die mit rotzigen Gitarren und vorzüglicher Steel (inklusive klasse Solo) getränkte 3/4-Takt-Alternate Country-Nummer "Beyond our means", das dampfende "North central plain", der schon leicht punkige Rock'n Roller "Button up", der lässig lockere und melodische Countryrocker "Explain away", das rauhe, wilde "Enemy" oder der aus elektrisierenden, erdig rauen E-Gitarren und einer großartigen Melodie bestehende Midtempo-Rootsrocker "Little autocrat", bei dem offenbar Neil Young und Crazy Horse ihre Visitenkarte hinterlassen haben. Dollar Store werden den Genre-Liebhabern eine Menge Freude bereiten. Obwohl diese Musiker alle schon lange im Geschäft sind, begeistern ihre Unbekümmertheit, ihr robuster Charme und ihre Spontanität gleichermaßen. Nichts wirkt irgendwie eingefahren. Völlig zwanglos und wie selbstverständlich wird der Spaß, den diese Burschen ganz offensichtlich mit ihrer Musik haben, ohne Umwege auf den Zuhörer übertragen. High-energy Rootsrock/Alternate Country der richtig Schwung in die Bude bringt! Ein klasse, ein aufregendes Debut! Rock on, Dollar Store!

Art-Nr.: 2285
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
New country
Around the bend
Enemy
Working line
Little autocrat

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Earle, Steve - just an american boy ~ the audio documentary ~ live [2003]
2 CD-Set! Wurde ja auch Zeit, daß endlich mal ein Steve Earle Live-Album erscheint. "Just an American boy" wurde weitgehend im Rahemen der "Jerusalem"-Tour "somerwhere in North America" mit der aktuellen Bestezung der Dukes (Kelley Looney - Bass, Will Rigby - Drums und Eric "Roscoe" Ambel - Gitarre) mitgeschnitten. Unterbrochen wird der elektrische Set von 2 Tracks ("Hometown Blues" und "The mountain"), die bei einem seiner vielen Gigs mit den Bluegrass Dukes (unter anderem mit Tim O'Brien an der Mandoline) aufgenommen wurden. Die Songs der vorliegenden Live Do-CD stammen also nicht alle aus einer Show. Dennoch wirkt das Ganze in sich sehr geschlossen, da man jede Menge, zum Teil politisch sehr ambitionierte, Kommentare, Erklärungen und "Ansprachen" von Earle an sein Publikum nicht herausgeschnitten hat. Neben einigen wunderbaren solo vorgetragenen Nummern, wie z.B. "Billy Austin", South Nashville Blues", Townes van Zandt's "Rex's Blues" oder das begnadete "Christmas in Washington", lassen es ansonsten die Dukes richtig krachen! Roh, laut und dreckig ziehen sie ihre Kreise. Das kocht zum Teil gewaltig. Dementsprechend startet die Show auch mit 2 drückenden, rauhen, hart rockenden Versionen von "Amerika v. 6.0 (The best we can do)" und "Ashes to ashes"! Bei "Conspiracy theory" und "I remember you" steht Garrison Starr mit auf der Bühne und unterstützt die Dukes mit ihrem großartigen Gesang. Weitere Höhepunkte: eine herrliche, elektrische, gut rockende Version von "Harlan man", ein gewaltig abgehendes "Copperhead road", ein sattes "Guitar town" und ein gewaltig rockendes (man hat den Eindruck "Crazy Horse" sind am Werk) "The unrepentant". Besonders erfreulich: das Album enthält eine prächtige, fett rockende, anderweitig nicht veröffentlichte Version des von Nick Lowe geschriebenen, rund 30 Jahre alten Brinsley Schwarz-Klassikers "What's so funny about peace, love & understanding" (kennt man ja auch in der Version von Elvis Costello), den die Dukes ja auch bei ihren Deutschland-Gigs präsentierten. Das Album endet schließlich mit dem ersten von Steve's Sohn Justin Earle aufgenommenen Track "Time you waste" by dem Steve Mandoline und Harmonium spielt. Justin's Stimme ist bemerkenswerterweise gar nicht so weit von der seines Vaters entfernt. Eine feine Nummer! Über 100 Minuten Steve Earle live - einfach klasse!

Art-Nr.: 2107
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Earle, Steve - live from austin tx ~ dvd [2004]
Nach und nach veröffentlicht das amerikanische "New West"-Label ab November 2004 in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden - und zwar als CD und/oder auch als DVD! Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals gehörtes und gesehenes Material! Eine der ersten hier vorliegenden DVDs ist ein 65-minütiges Konzert der Rootsrock-/Countryrock-Ikone Steve Earle vom 12. September 1986! Großartig! Es war die Zeit, als Steve Earle noch deutlich countryorientierter agierte, als er es heute tut, doch auch damals war seine Musik rau und rockig - eben unverkennbar Steve Earle. Er war schon immer ein Typ, den man niemals "verbiegen" konnte. Wir sehen ihn bei einem tollen Konzert, bei dem er vorwiegend die Songs aus seinem legendären "Guitar town"-Album und dem Nachfolger "Exit O" spielte, obwohl dieses Werk zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht erschienen war. Doch live präsentierte er schon etliche Titel davon - und wie! Kantig, rockig, leidenschaftlich - und doch "country"! Wir erleben klasse Versionen von u.a. "Nowhere road", "Sweet little '66", "Angry young man", "San Antonio girl", "I love you too much", "Fearless heart", "Hillbilly highway", "Little Rock 'n' Roller", "Fearless heart", "Down the road" und natürlich dem wundervollen "Guitar town"! Zudem spielen er und die Dukes (bestehen zu dieser Zeit aus Ron Kling am Bass, Ken Moore an den Keyboards, Drummer Harry Stinson und den beiden Gitarristen Mike McAdam und Bucky Baxter) bereits eine frühe Fassung von "Devil's right hand" und eine großartige Version von Bruce Springsteen's (er nennt ihn "a pretty good hillbilly singer from New Jersey") "State trooper"! Klasse DVD (5.1 Surround sound) eines klasse Konzertes des "jungen" Steve Earle! Die DVD kommt in einem feinen Schuber! Sie ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 2929
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Leftover Salmon - same [2004]
Prachtvolles, neues Studioalbum, das erste seit 5 Jahren, der begnadeten Rock'n Grass Jam-Band um den famosen Songwriter, Mandolinen-, Fiddle-, Gitarrenspieler und Sänger Drew Emmitt! In der Tradition solch legendärer Bands, wie Grateful Dead, Phish, den Allman Brothers und den "Newgrass"-Veteranen New Grass Revival, präsentiert das Sextett aus Colorado einmal mehr seine hinreißende, so unwiderstehliche Mixtur aus Rock, Roots, Bluegrass, Country, Folk und Blues, die sie einst selbst einmal mit der verrückten Bezeichnung "polyethnic cajun slamgrass" umschrieben haben. Einfacher ausgedrückt heißt das: "Rootsy Rock in a Bluegrass instrumentation", eingebunden in herrlich, spielfreudige, innovative Jam-Arrangements. Ihr Standing und ihre Fanbase im Jam-Band-Circuit ist ob ihrer grandiosen, musikalischen Fähigkeiten und ihrer mitreißenden Live-Shows immens. Die Songs auf dem neuen Album sind zu zwei Drittel grassig, akustisch arrangiert, wobei die Kombination aus Acoustic-Picking von Gitarre, Banjo, Mandoline, oder auch das Fiddle-Spiel, sich hervorragend mit dem dynamischen Schlagzeug von Jose Martinez und dem großartigen Tasten-Spiel von Bill McKay (Klavier und Orgel) ergänzen. Auf einem Drittel des Albums wird dann ordentlich elektrisch gerockt. Das Songmaterial ist vorzüglich! Wunderbare, jammige Bluegrass-Nummern, Folkrocker , Country- und Countryrock-Titel treffen auf erstklassiges Roots- und Blues-orientiertes Material, wie auch mal auf eine waschechte, fette Southernrock-Nummer. Die Virtuosität und das außergewöhnliche Können der Musiker zeigt sich immer wieder in ihren großartigen, in den Songs integrierten, jammigen Soli. Ebenso excellent ist der Gesang, denn die Band verfügt neben Drew Emmitt mit dem zweiten Gitarristen Vince Hermann und Bassist Greg Garrison noch über zwei weitere, hervorragende Sänger. Mit der starken, akustischen, schön flott, mit lässigem Drumming auf Trab gehaltenen Folk-/Gras-Nummer "Down in the hollow" startet das Album. Klasse Gesang und wunderbare Soli von Mandoline, Acoustic Gitarre und Banjo bestimmen die Szenerie. Es folgt mit "Mountain top" eine herrlich melodische, flott flockig lockere, klasse Bluegrass-angehauchte Countryrock-Nummer, die durch eine prächtige Instrumentierung aus Fiddle, Mandoline, Acoustic Gitarre, Banjo, Bass und Drums besteht, zu der sich eine zum Teil richtig fette,dynamische Orgel gesellt. Das anschließende "Delta queen", elektrisch arrangiert, hingegen ist ein toller, gediegener Country-Blues voller Southern-Soul, der mit seinem tollen E-Gitarren-Solo sowohl etwas Flair von den Dead oder den Allmans, aber auch das von Little Feat ausstrahlt. Nach dem fetzigen Bluegrass/Newgrass/Jam-Instrumental "Lincoln at Nevada" mit tollem Picking einer Vielzahl von akustischen Instrumenten, dem starken Roots-/Folk-Rocker "Woody Guthrie", dem keltisch angehauchten "Fayetteville line" und der dezent funkigen Grass-/Jam-Nummer "Everything is round", folgt die fast 9-minütige Jim Messina-Nummer "Whispering waters", ein flotter Countryrocker voller Drive, während dem sich die Jungs in ein ausgedehntes, kurzphasig fast ein wenig spacig anmutendes, Banjo-/Klavier-Jamming (am zweiten Klavier sitzt Little Feat's Bill Payne, der im übrigen das Album auch produzierte) verlieren. Völlig gegensätzlich dazu dann der entspannte, elektrische Rootsrocker "Last days of autumn", und vor allem der fast brodelnde, sehr knackige, satte, richtig schön groovende, bluesig-funkig wirkende, Allman Brothers-like Southernrock-Titel "Just keep walkin'" mit seinem fetten E-Gitarren-Solo und der herrlichen Orgel, ehe das Album nach gut 55 Minuten mit der sehr schönen, ruhigen, melodischen Acoustic Country-Ballade "Weary traveler" endet! Fazit: Eine fantastische, nahezu "süchtig" machende Americana/Bluegrass/New Grass/ Roots/Folk/Country/Blues/Rock-Jam-Demonstration von sechs außergewöhnlichen Musikern, deren Begabung und Klasse wohl keine Grenzen kennt. Faszinierend! Die CD bietet übrigens einen exklusive Zugang für ein "Free Live Concert Download"!

Art-Nr.: 2379
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Down in the hollow
Mountain top
Delta queen
Just keep walkin'
Weary traveler

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No Justice - far from everything [2007]
WIEDER ERHÄLTLICH!

Reissue von 2003! Bislang nur im Eigenvertrieb der Band erhältlich (wir hatten das Album ja bereit vor 3-4 Jahren schon einmal im Programm), in der letzten Zeit aber gar nicht mehr zu bekommen, gibt's das 2003 erstmals erschienene, herrliche Debutalbum der großartigen Countryrock-Formation No Justice, nachdem ihr letzjähriger Nachfolger in den Staaten und der "Red Dirt"-Szene eine mehr als beachtliche Resonanz erzielte, über das texanische "Smith Entertainment"-Label nun "regulär" im U.S.-Handel! Welch ein Glück für die Genre-Fans, die dieses Werk bisher noch nicht haben...

Countryrock bleibt unsterblich, ja wird mit Sicherheit sogar neue Freunde gewinnen, solange sich solche Bands, wie die großartigen, aus Stillwater/Oklahoma stammenden, No Justice mit ihrem ganzen Herzen und ihrer hohen musikalischen Klasse dieser Musik hingeben. Ihr Debut-Album "Far from everything" ist nicht mehr und nicht weniger als ein absoluter Genre-Knüller, begeisternd vom Anfang bis zum Ende! Ähnlich wie Cross Canadian Ragweed, Wade Bowen & West 84 und The Great Divide, mit denen zusammen sie unendliche viele Gigs absolviert haben, spielen sie diesen faszinierenden "Red Dirt Countryrock", der auf so unnachahmliche Weise den amerikanischen Traum von Freiheit musikalisch symbolisiert. Immer wieder vermitteln sie ein herrliches "Far from everything"-Gefühl, wie ein nie enden wollender Roadtrip entlang der endlosen Weiten von Texas. In ihren prächtigen, durchweg wunderbar ins Ohr gehenden Songs (das sind zum Teil regelrechte melodische Delikatessen) verbinden sie, wie selbstverständlich, vorzügliche und höchst angenehme Harmonien mit der nötigen Portion erdigem Staub. Das klingt ungemein frisch, locker, flockig, aber gleichzeitig auch sehr knackig, satt und immer rockig! Der Sound ist glasklar und schön direkt in Szene gesetzt worden. Bestimmt wird er vor dem Hintergrund einer perfekten Rhythmussektion um Bassist Tony Payne und dem hervorragenden Great Divide-Drummer J.J.Lester (ist im übrigen auch für die blitzsaubere Produktion verantwortlich) durch die dominanten, fetten, teilweise messerscharfen E-Gitarren von Jerry Payne und Steve Rice's excellentem Gesang! Klar, gefühlvoll, mal sauber, mal kratzig und sehr rootsig, mal lässig, mal energisch - alles kriegt er prächtig hin. Die Musiker harmonieren vorzüglich miteinander. Alles klingt wie aus einem Gus! Sehr angenehm, nie zu aufdringlich eingebundene Tupfer von Klavier, Orgel, Dobro, Steel oder Fiddle bilden an der ein oder anderen Stelle die ideale Ergänzung. Was für großartige Songs! Zuweilen kommen sogar Erinnerungen an solche Bands wie die Nitty Gritty Dirt Band, Poco, die Eagles oder Restless Heart auf, natürlich verbunden mit der texanischen "Red Dirt"-Mentalität, aber auch ein gewisses Southern-Outlaw-Feeling läßt sich kaum leugnen! Alles paßt toll zusammen! Das Album beginnt mit einem wunderbar knackigen Schlagzeug-Intro und schon Sekunden später befinden wir uns mit "Twenty four days" in voller, aber entspannter und lockerer Fahrt entlang des endlosen Countryrock-Highways. Voller Frische, lässigen Drive, durchzogen von einer großartigen Melodie, mit satten E-Gitarren angereichert, dennoch dezent rootsig und staubig bahnt sich diese "Killer-Nummer" den Weg in unsere Ohren. Einfach herrlich! Mit dem hervorragenden Midtempo New Country-Rocker "Only you", der gegen Ende mit seinen tollen Gitarren richtig Fahrt aufnimmt, geht es weiter, gefolgt von der traumhaften Countryrock-Ballade "The toast", wieder wunderbar melodisch und flüssig inszeniert. Hier paaren sich zurückhaltendes Pianospiel mit satten, rootsigen E-Gitarrenriffs und glasklarem Spiel der Lead-Gitarre. Dann "House of pain", ein schön rotziger, fast schon ein wenig roher Roots-/Countryrocker voller erdiger, angeschmutzter Gitarren(Wah-Wah)-Riffs und scharfer Lead-Gitarre - doch auch hier bleibt die Melodie keinesfalls auf der Strecke! "Feels like rain" heißt die nächste Nummer - und was für eine! Ein fantastischer, schwungvoller Countryrock-Hit von ungemeiner Frische und Lockerheit. Laßt die Seele baumeln und träumt mal wieder davon, mit einem alten Chevy durch die Weiten Amerika's zu fahren. Geht runter, wie Öl! Hätten auch die Eagles oder Restless Heart in ihren besten Tagen nicht stärker hinbekommen. Genial auch der satt mit Dobro-/ und Electric Slide getränkte, viel Southern-Flair versprühende Outlaw-Countryrock-Kracher "Devil's road", der irgendwo an der Schnittstelle Cross Canadian Ragweed / Waylon Jennings / Travis Tritt angesiedelt zu sein scheint, und, und, und...! Verrückt, daß auch diese Band keinen großen Label-Deal hat! Das ganze Album ist ein einziger Höhepunkt! No Justice schlagen,   ähnlich wie Mike McClure (der hier übrigens auch als Background-Sänger auftaucht) und The Great Divide eine wunderbare Brücke zwischen klassischem Countryrock, knackigem Nashville New Country, countrylastigem Rootsrock, Americana und leicht staubigem Alternate Country, die die Fraktionen all dieser Genres problemlos unter einen Hut bekommen sollte. Diese Band wird sich sehr schnell in die Herzen der Fans spielen - ganz sicher! Countryrock in seiner ganzen Pracht!

Art-Nr.: 2235
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Twenty Four days
The toast
Fells like rain
Devil's road

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