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Black, Clint - spend my time [2004]
Clint Black ist wieder da - endlich - und zwar auf seinem eigenen Label! Über 4 Jahre hat er sich für sein neues Studioalbum Zeit gelassen, aber es hat sich gelohnt. Der Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger als einer der wichtigsten Neo-Traditionalisten, und damit oftmals in einem Atemzug mit Garth Brooks genannte, Clint Black hat nichts von seiner Klasse verloren. Ganz im Gegenteil - seiner Songs sind vielleicht noch reifer geworden. Er knüpft damit nahtlos an seine besten Zeiten an und präsentiert auf seinem neuen Album eine gesunde, ausgewogene Mischung aus ausschließlich von ihm selbst geschriebenen oder mitkomponierten, überzeugenden Uptempo- und Midtempo-Countrynummern, ergänzt durch einige feine Balladen. Manchmal, das kennt man ja von ihm, hat er die Neigung ein paar dezente, seine Musik durchaus bereichernde Blues-, Jazz- oder Funk-Elemente einzustreuen, doch im Endeffekt ist "Spend my time" natürlich ein lupenreines Countryalbum. Die ersten Charterfolge stellen sich auch schon wieder ein. So klettert die erste Single, das Titelstück "Spend my time", eine sehr schöne Ballade über veränderte Prioritäten jenseits des Alters von Vierzig, stetig in Richtung Top 10 der Billboard Singles Country-Charts. Aber darüber hinaus enthäklt das Album noch jede Menge weiterer Songs mit Hitpotential. Man denke nur an die knackige New Country-Ballade "She's leavin'", mit ihrer feinen Melodie, der schönen Steel und der klasse E-Gitarre, das ebenso knackige "A mind to", der klasse, rasante Uptempo-Country-Ritt "Everything I need" mit tollem Drive, seinen Fiddles und den prächtigen Gitarren.Licks, die mit jaulender Steel und feinem Klavier instrumentierte, romantische Ballade "Just like you and me", oder der vielleicht beste Countrysong auf der CD, die kernige, aber sehr eingängige, rhythmische Shuffle-Boogie-Riff-Roadhouse-Honky Tonk-Nummer "The Boogie man", die die Cowboys und Cowgirls sicher scharenweise auf die (Line Dance)Tanzfläche ziehen dürfte. Unter den Musikern: Hayden Nicholas, Eddie Bayers, John Robinson, Paul Franklin, Glenn Worf, Matt Rollings, Stuart Duncan... usw.! Überzeugende Vorstellung, Mr. Black!

Art-Nr.: 2259
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Chesney, Kenny - when the sun goes down [2004]
Auch mit seinem neuen Album "When the sun goes down" wird Kenny Chesney die Erfolgsspur nicht verlassen. Ganz im Gegenteil, er wird seinen Superdstar-Status festigen. Unbeirrt geht er seinen Weg und scheint dabei immer besser zu werden. Erstklassiger Mainstream New Country, der zielsicher den Nerv der Zeit trifft - frisch, sonnig, knackig, melodisch, modern, peppig! Zumeist zieht sich durch die Songs eine dezent rockig-poppige Note, doch die Countryroots bestimmen eindeutig das Geschehen und behalten immer die Oberhand. Geschickt vereint Kenny Chesney einen nicht zu leugnenden Sonnyboy-Charme mit einem gewissen "young and wild"-Image, was bei den Fans ungemein gut ankommt. Die Songs bleiben prächtig hängen, wirken dennoch keineswegs langweilig. So hat sich die erste Single "There goes my life", eine sehr schöne, aber durchaus knackige New Country-Ballade, bereits vor Erscheinen des Albums für mehrere Wochen an der Spitze der Billboard-Charts festgesetzt. Doch das wird beileibe nicht der einzige Hit bleiben - die CD ist voll von erstklassigen Songs, die das Material seines schon sehr gelungenen Vorgängers fast noch in den Schatten stellen. Man denke nur an die Gitarren orientierte, herrlich satt arrangierte, rockin' New Country-Nummer "I go back" mit ihrer wunderbaren Melodie und dem feinen Banjo-Drive im Hintergrund, oder das so sonnige, relaxte, lässige "Ocean/Caribic"-Country-Pop-Stück "When the sun goes down" (im übrigen ein Duett mit "Follow me"-Uncle Kracker), das die pure Urlaubsstimmung aufkommen läßt, wie auch die großartige, vom alten Westcoast-Kempen Josh Leo geschriebene New Country-Ballade "Anything but mine" mit ihrer wieder so feinen Melodie und jeder Menge knackiger E-Gitarren, oder die ungemein schwungvolle, gut tanzbare Uptempo-Nummer "Keg in the closet". Nicht nur die haben das Zeug zur Nummer 1! Kleines Schmankerl: die vorliegende limitierte Auflage der CD enthält noch 3 Live Bonus-Tracks, mitgeschnitten während seiner gefeierten, letztjährigen US-Tour! Zum einen eine rauschende Version der fetzigen Uptempo-Nummer "Live those songs", dann eine feine Version der Ballade "What I need to do" und schließlich als Höhepunkt eine großartige, nur von der Acoustic Gitarre begleitete Version des Dave Loggins-Klassikers "Please come to Boston". Klasse Album! Kenny Chesney in der Blüte seiner Karriere!

Art-Nr.: 2214
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Cleaves, Slaid - wishbones [2004]
Die New York Times bezeichnet ihn als "one of the finest singer-songwriters from Texas"! Keine Frage, das ist der ursprünglich aus Maine stammende, schon seit einigen Jahren aber in Austin lebende Slaid Cleaves zweifellos. 4 lange Jahre mußten die Fans auf den Nachfolger zu dem hochgelobten "Broke down" warten, ehe der sich mittlerweile auch in Europa größter Beliebtheit erfreuende Cleaves (man denke nur an seinen denkwürdigen, fantastischen Auftritt, mit Gurf Morlix in der Band, beim 2002er "Blue Highways"-Festival in Utrecht/Holland) mit "Wishbones" endlich einen wahrlich ebenbürtigen Nachfolger präsentiert. Großartige texanische Singer/Songwriter-Musik in der Schnittmenge Roots, Folk, Americana, Country und Rock, wobei Cleaves hier etwas rauer zu Werke geht, als bei seinem Vorgänger. Die Ursprünglichkeit der Musik und der texanische Staub sind jederzeit spürbar. Das Repertoire geht von gut abgehenden Rootsrockern (z.B. das fetzige, mit dreckiger E-Gitarre und fetter Hammond-Orgel von Ian "Mac" McLagan instrumentierte "Road too long") über flockigen aber trocken, staubigen Countryrock (wie das mit herrlicher Steel von Gurf Morlix begleitete, von einer Schlägerei in irgendeier verräucherten Bar handelnde "Drinkin' days", oder das wunderbare "New year's day" mit seiner schönen Melodie), feine semi-akustische Singer/Songwriter-Folk-Nummern (z.B. das mit toller Mandoline und Fiddle begleitete "Quick as dreams"), bis hin zu dreckigem, swampig schwülem Blues-Groove (wie in der rauen Ballade "Sinner's prayer"). Ein weiterer Höhepunkt ist beispielsweise auch das zusammen mit Ray Wylie Hubbard geschriebene Titelstück "Wishbones", eine starke, schön rootsige, melodische Midtempo-Nummer im typischen Austin Alternate Country/Rootsrock-Gewand. Bei solchen Titeln kommt er einem manchmal wie eine männliche Lucinda Williams vor. Beim Vortrgen seiner tollen Songs und Geschichten kann sich Cleaves natürlich auch auf seine hervorragenden Musiker verlassen, deren Klasse das Ganze nochmal aufwertet. Unter ihnen der bereits erwähnte Ian McLagan (keyboards), Rick Richards (Drums), Ivan Brown (Bass), Charles Arthur (E-Gitarre und Austin's Multitalent und Super-Produzent (hat "Wishbones natürlich auch produziert) Gurf Morlix (Akustische und elektrische Gitarre, Steel, Bass) usw.! "Wishbones" überzeugt auf der ganzen Linie und dürfte Slaid Cleaves' hohen Stellenwert in der Rootsrock-/ Americana- /Alternate Country- /Folkrock-/ Singer-Songwriter-Liga weiter festigen. Klasse!

Art-Nr.: 2344
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wishbones
Drinkin' days

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Harris, Emmylou - elite hotel ~ remastered and expanded edition [2004]
Großartige Wiederveröffentlichungsserie von 5 klassischen Emmylou Harris-Alben aus den siebziger Jahren. Sämtliche Alben sind remastered und damit im Sound deutlich aufgepeppt, haben ein umfangreiches Booklet, vollgepackt mit ausführlichen und sehr informativen Linernotes zum jeweiligen Album und der Geschichte zu den darin enthaltenen Sings, sowie einer Vielzahl von seltenen, bislang unveröffentlichten Fotos. Das Beste aber: alle Alben sind um je 2, bislang unveröffentlichte, Bonustracks erweitert worden.. Und noch besser: diese Bonustracks haben es allesamt in sich. Es sind ausgesprochen starke Songs, absolut keine Füller, die jeweils prächtig in das Gesamtbild des Albums hinein passen. Unglaublich, daß diese wunderbaren Songs bislang nicht veröffentlicht wurden. Offenbar schlummern in den Archiven noch jede Menge hochkarätiger Songperlen aus den früheren "echten" Countrytagen von Emmylou, die nur darauf warten das Licht der Öffentlichkeit zu erblicken. Nimmt man alle 5 jetzt wierderveröffentlichten Alben zusammen, so ergibt dies mit insgesamt 10 bislang unbekannten Stücken quasi die Anzahl eines komplett neues Albums von Emmylou voller herausragender Raritäten aus der damaligen Zeit. "Elite hotel" stammt, wie "Pieces in the sky" aus dem Jahre 1975! Hier war Gram Parsons' Einfluß wohl deutlicher zu hören, als auf jedem anderen Emmylou-Album, allein schon durch solche Coverversionen, wie "Sin city", "Ooh Las Vegas" und "Wheels".Aber was enthält das Album nicht auch sonst noch für Highlights. Man denke nur an ihre Version des Hank Williams-Klassikers "Jambalaya", an das wunderschöne von Buck Owens geschriebene "Together again", das flockige "One of these days" oder Rodney Crowell's Songperle "Till I gain control again". Unter den Musikern: James Burton, Hank DeVito, Gen D. Hardin, Herb Pedersen, Emory Gordy jr. (heutiger Ehemann von Patty Loveless und deren Produzent), Bernie Leadon, John Ware, Linda Ronstadt usw.! Die beiden Bonustracks: 1.) die großartige, reine Acoustic-Nummer "You're running wild", gemeinsam gesungen mit ihrem Lieblings-Songwriter Rodney Crowell, der später festes Mitglied ihrer Hot Band wurde und 2.) der fetzige Cajun Countryrocker "Cajun born" mit Jo-El Sonnier am Akordeon und Ricky Skaggs an den Fiddles. Ein unverzichtbares Stück Country-/Countryrock-Geschichte der unvergleichlichen Emmylou Harris, die damit ein ganzes musikalisches Genre maßgeblich mitkreierte und -beeinflußte.

Art-Nr.: 2299
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Harris, Emmylou - luxury liner ~ remastered and expanded edition [2004]
Großartige Wiederveröffentlichungsserie von 5 klassischen Emmylou Harris-Alben aus den siebziger Jahren. Sämtliche Alben sind remastered und damit im Sound deutlich aufgepeppt, haben ein umfangreiches Booklet, vollgepackt mit ausführlichen und sehr informativen Linernotes zum jeweiligen Album und der Geschichte zu den darin enthaltenen Sings, sowie einer Vielzahl von seltenen, bislang unveröffentlichten Fotos. Das Beste aber: alle Alben sind um je 2, bislang unveröffentlichte, Bonustracks erweitert worden.. Und noch besser: diese Bonustracks haben es allesamt in sich. Es sind ausgesprochen starke Songs, absolut keine Füller, die jeweils prächtig in das Gesamtbild des Albums hinein passen. Unglaublich, daß diese wunderbaren Songs bislang nicht veröffentlicht wurden. Offenbar schlummern in den Archiven noch jede Menge hochkarätiger Songperlen aus den früheren "echten" Countrytagen von Emmylou, die nur darauf warten das Licht der Öffentlichkeit zu erblicken. Nimmt man alle 5 jetzt wierderveröffentlichten Alben zusammen, so ergibt dies mit insgesamt 10 bislang unbekannten Stücken quasi die Anzahl eines komplett neues Albums von Emmylou voller herausragender Raritäten aus der damaligen Zeit. "Luxury liner" stammt aus dem Jahre 1976 und zählt für viele Experten noch heute zu Emmylou's stäksten Alben überhaupt. Man bezeichnet es sogar als eine Art Sprungbrett für die heutige Roots-/Americana-Bewegung. Zudem begann ein junger Gitarrist aus England, der mittlerweile festes Mitglied ihrer Hot Band war, mit seinem markanten, schnellen und ungemein virtuosen Spiel für mächtig Furore in der Szene zu sorgen. Albert Lee heißt der Mann. Man denke nur an das rasante Titelstück des Albums, mal wieder eine Gram Parsons-Nummer, bei der Albert Lee alle Register seines Könnens zieht. Doch was beinhaltet dieses Album auch sonst noch für Highlights. Man denke nur an ihre herrliche Version der Townes van Zandt-Nummer "Poncho & Lefty", A.P. Carter's "Hello stranger" oder den tollen, von ihr und Rodney Crowell komponierten Countryrocker "Tulsa queen". Unter den Musikern: Albert Lee, Brian Ahern, Ricky Skaggs, Glen D. Hardin, John Ware, Emory Gordy, Rodney Crowell, Hank DeVito, usw.! Die beiden Bonustracks: 1.) die herausragende, mit einer wunderbaren Melodie versehene, über 5-minütige Countryrock-Ballade "Me and Willie" mit der Hot Band-Besetzung aus den achtziger Jahren (Barry Tashian, Mike Bowden, Don Heffington, Steve Fishell, Brian Ahern, Wayne Goodwin, Don Johnson - dazu eine klasse Slide-Gitarre von Michael Henderson). sowie 2.) die herrliche, semi-akustische Country-Ballade "Night flyer", gemeinsam gesungen mit Delia Bell. Ein unverzichtbares Stück Country-/Countryrock-Geschichte der unvergleichlichen Emmylou Harris, die damit ein ganzes musikalisches Genre maßgeblich mitkreierte und -beeinflußte.

Art-Nr.: 2300
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Harris, Emmylou - pieces of the sky ~ remastered and expanded edition [2004]
Großartige Wiederveröffentlichungsserie von 5 klassischen Emmylou Harris-Alben aus den siebziger Jahren. Sämtliche Alben sind remastered und damit im Sound deutlich aufgepeppt, haben ein umfangreiches Booklet, vollgepackt mit ausführlichen und sehr informativen Linernotes zum jeweiligen Album und der Geschichte zu den darin enthaltenen Sings, sowie einer Vielzahl von seltenen, bislang unveröffentlichten Fotos. Das Beste aber: alle Alben sind um je 2, bislang unveröffentlichte, Bonustracks erweitert worden.. Und noch besser: diese Bonustracks haben es allesamt in sich. Es sind ausgesprochen starke Songs, absolut keine Füller, die jeweils prächtig in das Gesamtbild des Albums hinein passen. Unglaublich, daß diese wunderbaren Songs bislang nicht veröffentlicht wurden. Offenbar schlummern in den Archiven noch jede Menge hochkarätiger Songperlen aus den früheren "echten" Countrytagen von Emmylou, die nur darauf warten das Licht der Öffentlichkeit zu erblicken. Nimmt man alle 5 jetzt wierderveröffentlichten Alben zusammen, so ergibt dies mit insgesamt 10 bislang unbekannten Stücken quasi die Anzahl eines komplett neues Albums von Emmylou voller herausragender Raritäten aus der damaligen Zeit. "Pieces in the sky" stammt aus dem Jahre 1975 und bildet den Auftakt von 11 ausgezeichneten Alben in Zusammenarbeit mit Produzent Brian Ahern. Enthält jede Menge Highlights, wie den fetzigen von Rodney Crowell geschriebenen, Countryrocker "Bluebird wine", die herrliche Louvin Brothers-Nummer "If I could only win your love", bei der sie zusammen mit Herb Pedersen singt, Merle Haggard's "Bottle let me down" und vor allen Dingen eine von Emmylou's ersten "Gehversuchen" als Songwriterin, nämlich das wunderschöne, ihrem großen Vorbild Gram Parsons gewidmete, "Boulder to Birmingham", das auch noch in heutigen "Spyboy"-Zeiten zu Emmylou's Standard-Live-Repertoire zählt. Unter den Musikern: James Burton, Herb Pedersen, Bernie Leadon, Glen D. Hardin, Ben Keith, Brian Ahern, Ricky Skaggs...usw.! Die beiden Bonustracks: 1.) "Hank and Lefty", eine herrliche, flotte, ganz dezent swingende Old Time/Honky Tonk-Countrynummer und 2.) das traditionelle, leicht grassige, wieder recht flotte "California cottonfields", geschrieben von Dallas Frazier und Earl Montgomery. Ein unverzichtbares Stück Country-/Countryrock-Geschichte der unvergleichlichen Emmylou Harris, die damit ein ganzes musikalisches Genre maßgeblich mitkreierte und -beeinflußte.

Art-Nr.: 2298
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Harris, Emmylou - quarter moon in a ten cent town ~ remastered & expanded edt. [2004]
Großartige Wiederveröffentlichungsserie von 5 klassischen Emmylou Harris-Alben aus den siebziger Jahren. Sämtliche Alben sind remastered und damit im Sound deutlich aufgepeppt, haben ein umfangreiches Booklet, vollgepackt mit ausführlichen und sehr informativen Linernotes zum jeweiligen Album und der Geschichte zu den darin enthaltenen Sings, sowie einer Vielzahl von seltenen, bislang unveröffentlichten Fotos. Das Beste aber: alle Alben sind um je 2, bislang unveröffentlichte, Bonustracks erweitert worden.. Und noch besser: diese Bonustracks haben es allesamt in sich. Es sind ausgesprochen starke Songs, absolut keine Füller, die jeweils prächtig in das Gesamtbild des Albums hinein passen. Unglaublich, daß diese wunderbaren Songs bislang nicht veröffentlicht wurden. Offenbar schlummern in den Archiven noch jede Menge hochkarätiger Songperlen aus den früheren "echten" Countrytagen von Emmylou, die nur darauf warten das Licht der Öffentlichkeit zu erblicken. Nimmt man alle 5 jetzt wierderveröffentlichten Alben zusammen, so ergibt dies mit insgesamt 10 bislang unbekannten Stücken quasi die Anzahl eines komplett neues Albums von Emmylou voller herausragender Raritäten aus der damaligen Zeit. "Quarter moon in a ten cent town" stammt aus dem Jahre 1978 und steckt nicht nur wieder voller jeder Menge Traumnummern, sondern hatte auch ein paar große kommerzielle Erfolge aufzuweisen. So schaffte es Emmylou mit ihrer Version des Dolly Parton-Songs "To Daddy" bis auf Platz 3 in den Country Singles-Charts und der großartige Uptempo Honky Tonk Countryrocker "Two more bottles of wine", geschrieben von Delbert McClinton, schoß gar auf die Nr.1! Doch das war längst nicht alles. Man denke nur an das traumhafte Eröffnungsstück, diese wunderschöne, von Susanna Clark (Guy Clark's Ehefrau) mitkomponierte Country-Ballade "Easy from now on", die beiden großartigen Jesse Winchester-Nummern "My songbird" und "Defying gravity", sowie den Rodney Crowell-Countryrocker "Ain't living long like this", der zum absoluten Klassiker avancierte. Unter den Musikern: James Burton, Albert Lee, Brian Ahern, John Ware, Emory Gordy, Hank DeVito, Rodney Crowell, usw.! Die beiden Bonustracks sind diesmal zwei Live-Stücke, die anderweitig nicht veröffentlicht wurden - auch nicht als Studioversionen: 1.) der fetzige, von Guy Clark geschriebene Countryrocker "New cut road" und 2.) die herrliche Louisiana Cajun-Countryrock-Nummer LaCassine Special" mit ihrer klasse Melodie. Ein unverzichtbares Stück Country-/Countryrock-Geschichte der unvergleichlichen Emmylou Harris, die damit ein ganzes musikalisches Genre maßgeblich mitkreierte und -beeinflußte.

Art-Nr.: 2301
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Kaplansky, Lucy - the red thread [2004]
Fantastisches, neues Album der aus Chicago stammenden, aber bereits seit ewigen Zeiten in New York lebenden, begnadeten Singer-Songwriterin Lucy Kaplansky, von deren Stimme der Boston Globe auf einem CD-Sticker euphorisch schwärmt "Bold, vibrant...Kaplansky's vocals seem to glide into heaven"! Sie hat aber auch eine bemerkenswert schöne Stimme, deren Wärme und Ausstrahlung ihren einzigartigen, von herrlichen Melodien bestimmten Liedern, einen charismatischen Zauber verleiht, dem man sich zu keiner Zeit entziehen kann. In einzigartiger Manier lässt sie die Grenzen von Folk, Country, Rock und Pop ineinander fließen und zelebriert mit ihren fesselnden Songs die Leichtigkeit des Americana! Diese Gabe haben nur ganz wenige. "The red thread" ist ein von persönlichen Gefühlen und Konflikten inspiriertes Album, dessen großartige, engagierte Texte jedoch immer Hoffnung und Kraft vermitteln. Musikalisch sind die traumhaften Melodien in ein zumeist recht entspanntes, unaufdringlich und sparsam wirkendes, dennoch von einer Vielzahl von Instrumenten (hauptsächlich jede Menge Gitarren, Mandoline, Drums, Bass, vereinzelt ein Keyboard) begleitetes semi-akustisches Full-Band-Arrangement eingebunden. Trotz der akustischen Basis hören wir in nahezu jedem Stück sehr angenehm dazu passende, zumeist dezent gespielte, E-Gitarren, die dem glasklaren Sound eine wunderbare Transparenz verleihen. Alles klingt ungemein harmonisch! Das Titelstück "The red thread" beispielsweise, welches die Adoption ihrer chinesischen Tochter Molly Fuxiang durch Lucy und ihren Ehemann Richard Litvin zum Thema hat, ist vielleicht eines der schönsten Stücke, die Mrs. Kaplansky je aufgenommen hat. Welch eine Melodie zieht sich durch diesen geschmeidigen, wohligen Song, bei dem sich die akustischen und elektrischen Gitarren, inklusive toller Slide, zu einem wundervoll vielschichtigen, doch nie allzu aufdringlichen Sound vereinen. Großartig auch die, ganz dezent, keltisch angehauchte Folk-/Folkrock-Nummer "I had something" mit ihrer rhythmischen Percussion und der excellenten Gitarrenarbeit von Duke Levine (u.a. Gitarrist von Mary Chapin Carpenter), der durchaus knackige, flockig dahin fließende, etwas folkig angehauchte Countryrock-Song "Line in the sand" mit klasse E-Gitarre und wieder einer hinreißenden Melodie, oder auch das ruhige, von wohlklingenden Gitarrentupfern und leiser Percussion begleitete "This is home". Neben 6 eigenen Titeln, gibt es auch 4 Coverversionen. Und wie es sich für eine gute Songwriterin gehört, hat sie auch dafür ein ausgesprochen geschicktes Händchen. Die ausgewählten Songs sind ihr wie auf den Leib geschnitten. So hören wir eine klasse, lässige Version von Bill Morrissey's "Love song/New York", den ungemein rootsigen, von James McMurtry geschriebenen Americana-/Countryrocker "Off and running" voller "dreckiger" E-Gitarren, bei dem sie richtig abrockt, ihre prächtige Interpretation von Buddy Miller's Countryrock-Nummer "Hole in my head" und die wunderbare, mit tollen Mandolinen instrumentierte Country-Waltz-Ballade "Cowboy singer", komponiert von Dave Carter. Unter den excellenten Musikern: Jon Herrington - Gitarre (u.a. Steely Dan), Zev Katz - Gitarre, Bass (u.a. Rosanne Cash), der schon erwähnte Duke Levine - Gitarre, National Steel, Mandoline, Slide, Ben Wittmann - Drums (u.a Rosanne Cash) und als Background Sänger Eliza Gilkyson, Jonatha Brooke, Richard Shindell und John Gorka! Kein einziger Song fällt ab. "The red thread" besticht von vorn bis hinten auf einem gleichbleibend hohen Niveau. Ein die Grenzen zwischen Folk, Country, Pop und Acoustic-Rock überschreitender Americana-Hochgenuß! Da können Kolleginnen, wie Nanci Griffith, Mary Chapin Carpenter & Co. kaum noch mithalten. Lucy Kaplansky auf dem bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere! Ein Meisterwerk!

Art-Nr.: 2295
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,40

In folgende Titel können Sie reinhören:
Line in the sand
This is home
Hole in my head
The red thread

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Otto, James - days of our lives [2004]
Etliche Male verschoben, doch jetzt endlich hat sich seine Plattenfirma entschlossen das Album zu veröffentlichen - zum Glück! Starkes Debut des im Staate Washington aufgewachsenen, jetzt aber in Nashville lebenden James Otto, den man damit eindeutig zu den vielversprechendsten neuen Talenten in Music City zählen muß! Astreiner, knackiger, sehr kraftvoller, Gitarren orientierter New Country, teilweise mit einer ordentlichen Prise Southern-Soul und Southernrock-Groove. Kein Wunder, nennt er doch als seine maßgeblichen Einflüsse Künstler, wie Bob Seger, James Taylor, die Allman Brothers, Travis Tritt, Hank jr. oder auch die Kentucky Headhunters. Das tatsächliche Resultat findet sich dann an der Schnittstelle Montgomery Gentry, Travis Tritt, Charlie Daniels Band auf der einen und Leuten, wie Darryl Worley, Brad Paisley und Keith Urban auf der anderen Seite wieder, mündend in einem herzerfrischenden, ganz eigenen Stil der Marke James Otto! Der Bursche strahlt eine Menge Power aus, geht oft gut rockend zu Werke, ist aber andererseits auch in der Lage wunderbar melodische, pure Country-Balladen voller Authentizität zu interpretieren. Er verfügt über eine ausgezeichnete, angenehme, sehr kräftige, intensive Stimme. "Days of our lives" kann mit ein paar echten Knüller-Nummern aufwarten, die es verdient hätten, die Nashville-Charts einmal ordentlich aufzumischen. Ein solcher "Hammer" ist beispielsweise das Eröffnungsstück "Long way down"! Was für ein starker, dynamischer Vorzeige Countryrocker voller Southern-Flair! Eine großartige Melodie paart sich mit ordentlich Power und Drive! Dazu ein mitreißendes Arrangement aus prächtigen E-Gitarren-Riffs, fetten, satten E-Gitarrensoli, einer herrlichen Hammond-Orgel im Hintergrund und einem wunderbar southern-souligen, weiblichen Background-Gesang. Allein wegen diesem Titel, der wohl auch maßgeschneidert für Montgomery Gentry wäre, lohnt sich fast schon der Erwerb dieser CD! Aber auch der Rest kann sich sehen lassen! Nehmen wir zum Beispiel die balladeske, aber sehr knackige, riffige New Country-Nummer "Gone" mit ihren satten Gitarren, oder die entspannte, melodische Ballade "Misspent youth", übrigens einer von 6 Songs die Otto selbst geschrieben oder mitkomponiert hat, mit ihrer schönen Instrumentierung aus transparenten, akustischen und elektrischen Gitarren im Zusammenspiel mit einer tollen Steelguitar, wie auch das rhythmische, rockige, southern-soulige "Miss Temptation", oder der swampig groovende, mit fetten (Slide)Gitarren durchzogene, "Southern drenched" New Country Rocker "Sunday morning and Saturday night"! Ganz stark auch die mit einer traumhaften Melodie ausgestattete, lockere, aber dennoch knackige, frische Ballade "The ball", deren herrlicher Klangteppich aus wunderbaren Gitarren, Steel und Hammond die pure Countryfreude bedeutet, der ähnlich instrumentierte, prächtige Countrywaltz "Lowdown on the highlife", oder die knackige, von David Lee Murphy mitgeschriebene, Uptempo-Hit "The last thing I do", wieder mit dezentem Southernflair und tollen (Slide)Gitarren. Unter den Musikern: Pat Buchanan (Guitars), Tom Bukovac (Guitars), Greg Morrow (Drums, Dan Dugmore (Steel), Dennis Wage (Organ), Mike Brignardello (Bass), Bryan Sutton (Acoustic Guitar) usw.! James Otto macht einen großartigen Job! Unlängst erläuterte er in einem Interview auf die Frage, wie er denn selbst seine CD beschreiben würde, seinen Musikstil grinsend mit den Worten "It's the James Otto rockin' country-soul revue"! Sehr treffend! Hoffentlich erhält er vom Label die nötige Unterstützung, hoffentlich lässt man ihn nicht gleich wieder fallen. Verdient hätte er es! In dieser Musik steckt eine Menge Potential! Sehr lobenswert jedenfalls, daß das Label seine "Markteinführung" mit einem schön niedrigen Einführungspreis fördert. Klasse Mann - klasse Album!

Art-Nr.: 2332
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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