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Big Wu, The - tool for evening [2004]
Viertes Studioalbum der großartigen Jamrock-Band aus Minneapolis mit der sie sich im Genre zwischen all den Deadheads, Phishheads, Moe.- und String Cheese Incident-Fans weiter etablieren dürften. Wie schon bei ihrem tollen Vorgänger "Spring reverb" bauen sie in die typische Jamband-Philosophie eine Vielzahl von tollen Melodien ein, die prächtig in den Ohren hängen bleiben. Doch diesmal verlassen sie dabei etwas mehr die Dead-ähnlichen Pfade. "Tool for evening" hat nicht diesen krstallklar frischen Sound des vorigen Werkes, sondern gibt sich deutölich rockiger, kantiger, ruppiger, vielfältiger, ja vielleicht auch etwas experimentierfreudiger. Doch, wie gesagt, dabei verlieren sie nie ihre bekanntermaßen hervorragenden Melodien und schon gar nicht ihre musikalischen Spannungsbögen oder immensen handwerklichen Fähigkeiten. Sie strahlen eine wunderbare Unbekümmertheit aus und strotzen nur so vor Spielfreude. Immer wieder hören wir ausgedehnte, sehr variantenreiche, herzhafte Gitarrensoli von Chris Castino oder auch mal die ein oder andere klasse Piano-/Keyboard-Einlage von Al Oikari - alles vor dem Hintergrund einer prächtig groovenden Rhythmus-Sektion um Basssmann Padre Pienbique und den sehr starken Drummer Terry VanDeWalker. Alle vier sind zudem excellente Sänger! Ein kurzer Überblick über die 10 Tracks: Es beginnt mit einer richtigen Spaßnummer. "Texas fireball" ist ein furioser Uptempo Rock'n Roller voller Party-Rock-Flair, sowohl mit tollem Klavier- als auch gro0artigem E-Gitarrensolo. Bei dem mit schöner Mandoline begleiteten, auf einem recht eingängigen, leicht poppigen Rhythmus basierenden "Stole my girlfriend" kommt die moderne Folkrock-Ader der Band zum Vorschein, während "Dog's dead" als dezent swampiger, sehr rootsiger Jamrocker aus den Boxen schallt, dessen feuriges, wahrhaft glühendes Slidegitarren-Solo die Gitarrenfreaks einfach nur begeistern wird. Dann das riffige, rotzige, fast hektisch fetzige "Middle of nowhere" mit seiner zollen Orgel-/Gitarren-Kombination, dessen dreckiges Gitarrensolo einen ordentlichen Southern-Drive aufzuweisen hat. "Ray Charles can see" wied von einem klasse, mit feinen Keyboard-Einlagen geprägten, Latin-/Reggae-Groove bestimmt, erneut angereichert mit einem hervorragenden, erdigen, ausgedehnten Gitarrensolo, während das über 7-minütige, lässige "Jazz 88", dem Titel entsprechend, von einem ellenlangen, herrlich lockeren, ungemein versierten "Grateful Dead meets Jazz"-like Gitarren-Jamming durchzogen ist. "Black rain" hat etwas Psychedelisches, das kurze, lustige "Kings of bass" steckt sogar voller "Bad ass-Rap"-Flair, ehe man anschließend, in völligem Gegensatz dazu, mit "I'm cryin'" einen herrlichen, mit wunderbarer Steelguitar getränkten, astreinen California-Retro-Countryrocker mit einer tollen Melodie anstimmt, um das Album schließlich mit dem starken, rootsigen "Lowdown" zu beenden. Sie haben in den USA bereits eine riesige Fanbase, die ihnen von Konzert zu Konzert folgt. Mit "Tool for evening" bestätigen sie auch im Studio einmal mehr ihre großen Fähigkeiten., die ihre Fanschar auch hierzulande stetig anwachsen lassen wird. Ein klasse Album! Allerbester Jamrock für die große "Bonnaroo"-Gemeinde? Haben sie auf diesem Festival eigentlich schon einmal gespielt?...- wenn nicht, wird's Zeit!....

Art-Nr.: 2576
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Texas fireball
Dog's dead
Middle of nowhere
Jazz 88
I'm cryin'

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Blindside Blues Band - smokehouse sessions [2009]
Michael Onesko's Gitarren-Armada erschüttert die Blues-Welt! Was für eine Wucht! Während ihrer grandiosen "Smokehouse sessions" haben sich die Vier (2 Gitarristen, Bass, Drums) von der Blindside Blues Band dieses Mal ein paar absolute Blues-Klassiker vorgenommern und covern die, neben drei Eigenkompositionen, in unnachahmlicher, packender Art und Weise. Gingen die letzten Alben mehr in Richtung Gitarren "Heavy"-Rock, so rockt es hier nicht minder heftig, aber der Blues steht klar im Fokus! Dreckig, laut, mit einem mächtigen Gitarrenvolumen und bärenstarken Soli nehmen sich Onesko und seine Freunde einen Song nach dem nächsten vor, rocken das "Smokehouse" in Grund und Boden, um gegen Ende für ein klein wenig Entspannung zu sorgen, indem sie Robert Johnson's "Crossroads" in einer akustischen, aber Energie-geladenen Version bringen und das Album mit einem traumhaften Cover von Peter Green's "Albatross" ausklingen lassen. Ansonsten raucht es, was das Zeug hält! So mancher Song wurde schon bis zum Umfallen gecovert, doch bei Onesko und seiner "Gang" klingt das Zeug so gnadenlos gut, dass so manches Original davor "in die Knie geht". Was beispielsweise in "Little red rooster" für eine Wucht und monströse Power steckt, ist pures Dynamit! Was für ein gewaltiger Gitarren-Orkan! Dazu eine Rhythm-Section, die einen mächtig groovende Grundlage bildet. Herausragend: Drummer Emery Ceo! Die "Smokehouse sessions" dampfen im wahrsten Sinne des Wortes! Welch ein Feuer! Ein bärenstarkes Teil der Blindside Blues Band! Die Heavy Blues- und Gitarren-Enthusiasten werden begeistert sein!

Hier noch der in einer wunderbar "blumigen" Wortwahl asugedrückte, englische Orginal-text des Labels zur Veröffentlichung dieses prächtigen Albums:
"Mike Onesko and the Blindside Blues Band's excellent "Tribute to the Blues" featuring 10 ass-kickin' tracks (65 minutes) of smokin', killer, down-home, raw, bluesy heavy guitar jams done up BBB-style that will rock your damn blues away. "Smokehouse Sessions" is a solid mix of way-kool "covers" & "originals" that hit hard and deliver the "Blues" message. Most of the tracks/jams are recorded live in the studio to keep it REAL. Highly recommended to fans of bad-ass, killer hard rockin' blues guitar riffage. Wave your blues guitar freak flag high with BBB on the low-down and dirty "Smokehouse Sessions" disc."

Das komplette Tracklisting:

1. Little Red Rooster (7.41)
2. Rock Me Baby (4.16)
3. Dirty Double Dealer (4.17)
4. Sweet Little Angel (6.24)
5. Ramblin' On My Mind (6.46)
6. Hoochie Coochie Man (10.29)
7. Same Old Situation (4.58)
8. Who Knows Jam (7.57)
9. Crossroads 69 (8.09)
10. Albatross (4.05)

Art-Nr.: 6331
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Little red rooster
Rock me Baby
Dirty double dealer
Ramblin' on my mind
Same old situation

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Cummings, Albert - feel so good ~ live [2008]
Es ist Wochenende! "Saturday night", 15. März 2008! New England's grandioser "guitar virtuoso" Albert Cummings betritt mit seinen beiden formadiblen Mitstreitern Daniel Broad (Bass) und Aaron Scapin (Drums) die Bühne des wunderschönen, alt-ehrwürdigen Colonial-Theaters in Pittsfield/MA und bläst vor einem enthusiastisch reagierenden Publikum zu einer mitreißenden, explosiven, allerbeste Laune auslösenden, "straight-ahead rocking" Bluesrock-Party, bei der kein Auge trocken bleibt. Cummings ist ein Wahnsinns-Gitarrist, von den Kritikern geliebt und oft als "the next Stevie Ray Vaughan" bezeichnet! Dennoch steht er (noch) nicht so im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses wie solche "Stars" wie beispielsweise Walter Trout, Joe Bonamassa, Scott Holt, Christ Duarte, um nur einige zu nennen. Vollkommen zu Unrecht! Das muß und wird sich auch ändern, denn Cummings spielt längst in der Elite-Liga der Gaitarrenzauberer - und zwar absolut auf Augenhöhe mit den genannten Kollegen. Darüber hinaus ist Cummings ein wunderbarer, "down-home soulful singer" und legt zudem ungemein viel Wert auf die Strukturen der Songs. Selbstverständlich steht sein phänomenales Gitarrenspiel im Zentrum des Geschehens. Natürlich setzt er immer wieder zu seinen zündenden, exzellenten, voller Variabilität steckenden, teils auch recht ausgedehnten Soli an - mal kochend, glühend, in rauschendem Tempo, dann wieder voller Emotionen und Gefühl. Doch, wie gesagt, das Songwriting und die Geschlossenheit, ja eine gewisse Eingängigkeit und der Sinn für die richtige Melodik spielt bei Cummings eine Rolle mit hoher Priorität. So reicht die Palette dieser prächtigen Live-Show dann auch von herrlich schwungvollen, mit Volldampf abgehenden Party-/Boogie-/Bluesrock-Knallern bis hin zu hingebungsvollen Bluesrock-Balladen und kernigem Roots-Blues. Einige recht lange Stücke und prägnante 3 bis 4-Minuten-Feger halten sich in etwa die Waage. Cummings' Gitarrenspiel ist weltmeisterlich! Er bringt all seine Riffs und Soli direkt und knackig auf den Punkt. In keinster Weise hat er es nötig sich in aufgeblähten Sperenzien zu verzetteln. Er ist sowohl ein feiner Techniker, als auch ein harter Arbeiter - ein Virtuose, der, je nach Stimmung, mächtig Gas gibt, oder das Tempo zu Gunsten lockeren, oder auch voller Spirit steckenden, zurückhaltenderen Spiels ein wenig herausnimmt. Gleich zu Beginn des Sets lasen Cummings und seine beiden Freunde keinen Zweifel daran, was sie im "Colonial Teatre" vorhaben. "Party right here" heißt die Nummer, ein fulminanter, dampfender Roadhouse Blues-/Bluesrock-Feger mit mächtig Drive, tollen Licks und absolut "scharfen" Gitarrenlinien. Einfach großartig! Die Party ist eröffnet! Und mit dem "geilen" "Why me" legen sie sofort noch einen vom gleichen Kaliber drauf: Packender, melodischer, prächtig hängen bleibender und in die Beine gehender Volldampf Blues Rock'n Roll voller Roots- und Southern-Flair, im übrigen geschrieben von Delbert McClinton und Fred Knobloch! Eine leichte Verschnaufpause folgt dann mit dem bärenstarken, fast ein wenig episch wirkenden, dennoch sehr knackigen, 8-minütigen Midtempo-Bluesrocker "Sleep", der neben entspannten und sehr melodischen Momenten zum Ende hin immer kraftvoller wird, und vor allen Dingen mit grandiosen, zwischen lässiger Lockerheit und zündendem, powerndem Starkstrom hin und her pendelnden Gitarrenläufen glänzt. Brillant! Wie auch die kochende Boogie-Fassung von Willie Dixon's "Hoochie Coochie man" in Kombination mit Little Feat's "Dixie chicken". Cummings demonstriert hier seine ganze Vielseitigkeit voller Inspiration und Power! Dann der voller Kraft und fetter, dreckiger Gitarrenlinien steckende, mächtige, 7-minütige Slow-Blues "Barrelhouse Blues", bei dem der Meister sowohl gesanglich als auch Gitarren-technisch alles aus sich herausholt. Was für satte, raue, brodelnde, massive Gitarrenritte! Das erinnert in seiner Vehemenz nicht nur an Stevie Ray, sondern auch an Jimmy Page und Led Zeppelin. Apropos Led Zeppelin: Nach nicht einer einzigen schwächelnden Nummer beschließen die Jungs den Set nach einer knappen Stunde schließlich mit einer stilgerechten Pracht-Version von Zep's "Rock and Roll" und bringen das Publikum (und sich selbst) damit noch mal zum Sidepunkt! Klasse! Ein "smokin'" Gig voller Temperament und Spielfreude! Phantastischer, knackiger, satter, auf den Punkt gebrachter Live-.Sound, im übrigen produziert von Jim Gaines! "One hell of a party"!

Die komplette Setlist:

1 Party Right Here - 3:34   
2 Why Me - 3:07   
3 Sleep - 6:03   
4 Medley: Hoochie Coochie Man/Dixie Chicken - 8:38   
5 Barrelhouse Blues - 7:18   
6 Tell It Like It Is - 3:35   
7 Rock Me Baby - 6:22   
8 Your Own Way - 5:30   
9 Together as One - 7:32   
10 Blues Makes Me Feel So Good - 3:54   
11 Rock and Roll - 3:10

Art-Nr.: 5981
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Party right here
Why me
Sleep
Rock me baby
Your own way
Blues makes me feel so good

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Doc Holliday - 25 ~ absolutely live [2008]
Das lang erwartete, neue Live-Album von der 2006er Deutschland Jubiläums-Tour (25 Jahre Doc Holliday) der famosen Southern Rock-Truppe aus Macon/Georgia ist da! Die Band präsentiert sich, wie unzählige Fans während der Tour miterlbene durften, in absoluter Top-Form. Das ist klassischer Southern Rock vom Feinsten, vollgepackt mit Spielfreude und geballter Live-Energie. Großartig!

Die komplette Setlist:

1. Ain´t No Fool (6:01)
2. Never Another Night (4:10)
3. Fire On The Mountain( 4:49)
4. A Good Woman Is Hard To Find (4:26)
5. Southern Man (4:34)
6. Run For Your Life (3:48)
7. It Suits Me Too (3:47)
8. Highway Call (7:40)
9. Redneck Rock And Roll Band (4:21)
10. I´m A Rocker (4:43)
11. Lonesome Guitar (9:57)
12. Born To Be Wild (4:26)

Art-Nr.: 6079
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ain't no fool
Fire on the mountain
A good woman is hard to find
Southern man
Highway call

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Galloway & Kelliher - outlaws & renegades [2008]
Zwei "alte Haudegen" der Musikerszene Zentral-Floridas, deren Roots im Blues liegen, mit einem saustarken Southern Rock-Werk (inkl eines genüßlichen Countryrock-Touches), dessen Spuren deutlich von Lynyrd Skynyrd, bis zur Charlie Daniels Band, von The Allman Brothers Band bis zu The Marshall Tucker Band, aber auch von den Kentucky Headhunters bis zu Van Zant und Montgomery Gentry reichen! Klasse Gitarrenarbeit von Tim Kelliher, der alle Spielarten zwischen Dickey Betts und Gary Rossington geradezu "blind" drauf hat! Dazu immer wieder prächtiger Harp-Soli von Michael Galloway, oft in blendenden Duellen mit Kelliher!

Art-Nr.: 5565
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rebel rock
Virginia moon
Willie
Hurt
Carolina mountain time
She's got the rhythm

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Gator Country - live [2008]
Futter für die Fans der "alten" Molly Hatchet-Recken und die Southern Rock-Gemeinde: Gator Country, "featuring original-era members of Molly Hatchet performing the songs they wrote and/or recorded" ist die neue Truppe der ex-Hatchet-Kumpane Steve Holland (Gitarre), Riff West (Bass), Bruce Crump (Drums) und Jimmy Farrar (Gesang - löste seinerzeit den legendären Danny Joe Brown ab), die zusammen mit den beiden neuen Gitarristen Linni Disse (ein alter Kumpel der Hatchet-Clique) und Paul Chapman (ex-UFO - lebt jetzt in Florida) wieder zur ursprünglichen "triple-guitar-attack" blasen, die Molly Hatchet einst ihren unumstößlichen Status in der Welt des Southern Rocks bescherten. In den letzten 1 1/2 Jahren war die Truppe viel im Rahmen ihrer "Real Deal Tour" in den Staaten unterwegs und ließ die alten Hatchet-Zeiten hochleben. Wie sehr es ihnen wieder Spaß macht zusammen aufzutreten, beweist ihr erstes Live-Album, aufgenommen in Eastlake/Ohio, "carrying on their longtime tradition of great legendary Southern Rock"! Jimmy Farrar röhrt wie in besten Tagen, die 3 Gitarren machen mächtig Dampf und die alten Klassiker haben noch immer ihren Reiz! "'Gator Country live' shows the raw, untamed power of the early Molly Hatchet classics performed as they once were. Loud and proud, the guitars scream, while the drums relentlessly pound out the beat." Enthält neben 12 Live-Tracks (prima Sound) auch eine brandneue, sehr gelungene Studioeinspielung des alten Klassikers "Oh Atlanta", bei der auch noch der zwischenzeitlich verstorbene Ur-Hatchet-Gitarrist Duane Roland mit von der Partie ist! Michael Buffalo Smith vom renommierten Southern Rock-Fanzine "Gritz" sagt zu den Shows von Gator Country: "It's going to be one wild ass ride"! Dem ist nichts hinzuzufügen, nur so viel: Die Scheibe fängt das in ihren knapp 64 Minuten bestens ein! "Bloody good shit"!

Die Setlist:

1. Bounty Hunter (3.21)
2. It's All Over Now (4.05)
3. Gator Country (8.13)
4. Whiskey Man (4.11)
5. Intro To Dreams (1.40)
6. Dreams I'll Never See (7.46
7. Bloody Reunion (4.30)
8. Beatin' The Odds (3.51)
9. One Man's Pleasure (3.54)
10. Flirtin' With Disaster (6.36)
11. Long Tall Sally (3.15)
12. Boogie No More (8.19)
13. Oh, Atlanta - new studio recording (4.06)

Art-Nr.: 5769
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bounty hunter
Gator country
Whiskey man
Bloody reunion
Oh, Atlanta

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Grateful Dead - rockin' the rhein with the grateful dead ~ live [2004]
3 CD-Set! Welch eine wunderbare Veröffentlichung! Die Deadheads werden ja mit Live-Mitschnitten ihrer Lieblinge durchaus verwöhnt, doch dieses Teil dürfte in jede Dead-Sammlung als einer der absoluten Höhepunkte eingehen. Die berühmte und triumphale 1972iger Europa-Tour gilt als eine der interessantesten und besten Tourneen in der Geschichte der Grateful Dead überhaupt. Mit dem legendären Auftritt vom 24. April 1972 aus den Rheinhallen in Düsseldorf, erscheint nun mit dieser großartigen 3er CD erstmals eine komplette Show dieser historischen Tour auf einem offiziellen Tonträger. Ein absolutes Highlight! Gemixt von den Original 16-Track Analog-Bändern und gemastert in HDCD, erleben wir dieses grandiose, ungemein inspirierte Konzert in einem wunderbaren, klaren Sound! In der hoch interessanten Tracklist finden sich u.a. excellente Versionen von "Truckin'", "Tennessee Jed", "Black-throated wind", "Beat it on down the line", "Loser", "Me and Bobby McGee", "Good lovin'" (in einer tollen 18-Minuten Version), "Hurts me too", "El Paso", "Sugar magnolia", "Going down the road feeling bad", "One more Saturday naight" und der berühmte "Dark star/Me and my uncle/Dark star/Wharf rat"-Abschnitt mit über 50 Minuten Spielzeit. Am Ende der zweiten CD hat man noch zwei rare Bonustracks vom Londoner Lyceum-Konzert eingebaut, das genau einen Monat später, nämlich am 24. Mai 1972 stattfand. Das sind eine 12-Minuten Version von "Turn on your lovelight" und "The stranger (Two souls in communion)"! Dieses 3er-Album ist ein ganz herrliches Dokument völlig zwangloser, locker dahin sprudelnder, sich völlig der Musik hingebender Dead'scher Live-Philosophie! Insgesamt hat das Teil eine Spielzeit von über 3 3/4 Stunden (226 Minuten)! Bei uns gibt's die spezielle US-Ausgabe im exklusiven Digipack, dessen Booklet sich zu einem kleinen Poster auffalten läßt!

Art-Nr.: 2458
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 30,90

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Hogjaw - devil in the details [2008]
Allright, ihr Skynyrd und Hatchet-Jünger, ihr Liebhaber kompromisslosen Gitarren-Southern Rock'n Rolls, "that's for you": Hier haben wir wieder eine dieser neuen, nachrückenden Southern Rock-Bands, die diese Musik genauso zeitlos, wie "powerful", hart und klassisch zelebrieren, das einem um die Zukunft des Genres nun wirklich nicht Bange sein muß! Arizona's Hogjaw "ballern" sich mit ihrem fulminanten Debutalbum "Devil in the details" direkt in die Eliteliga gestandener Southern Rock-Veteranen! "Like a freight-train of massive sound Jonboat Jones (vocals, guitar), Craig Self (lead guitar), Elvis D. (bass) and J. "killer" Kowalski (drums) deliver a full dose of genuine southern-rocking goodness"! Allesamt großartige und gestandene Musiker (von der ersten Minute an spürt man, das hier alles andere als "Greenhorns" am Werke sind) präsentiert das Quintett aus der Wüste des amerikanischen Südwestens eine krachende und kochende "dual guitar-attack", die es in sich hat. Hart, straight und ohne Schnörkel feuern sie uns immer wieder mächtige, massive, "schwergewichtige" Riffs und prächtige, dreckige, herrlich fette, ein gewaltiges Feuer entfachende Gitarrenattacken und -schlachten voller Leidenschaft um die Ohren. Da kommt richtig Freude auf! Gitarrero Craig Self spielt zuweilen wie entfesselt auf. Hogjaw beackern in etwa das Terrain (allerdings deutlich härterer) Lynyrd Skynyrd und vor allem Molly Hatchets, verarbeiten dabei aber zumeist (nehmen wir mal die von mitreißendem Lead Gitarrenspiel der Marke The Outlaws geprägte, großartige und spritzige, country-rockige Coverversion des Jerry Reed-Klassikers "East bound and down" heraus) noch ein paar zusätzliche Anleihen des klassischen Hard- und/oder Stoner-Rocks! Doch der Fokus liegt klar auf lupenreinem Southern-Rock! Von neueren Kollegen kommen einem vergleichsweise manchmal auch Rebel Pride in den Sinn. Was strahlt diese Truppe für eine massive Kraft und Power aus! Das Songmaterial ist große Klasse. Ob abgehende Volldampf-Rocker oder Balladen, die Band hat es einfach drauf! Gleich die ersten drei Nummern "krachen" voller Wucht aus den Boxen: Zunächst der gewaltige, geradlinige, deutlich an Lynyrd Skynyrd erinnernde, bollernde "down and dirty" Southern Rocker "4 lo" mit seinem klasse Gesang und dem fetten, wirbelnden Gitarrensolo im Break (Self's Stil ist gar nicht so weit von dem eines Gary Rossington entfernt), gefolgt von dem fetzigen, prägnanten "El Camino" (wieder Parallelen zu Skynyrd, mit den typischen Riffs und dem typischen Groove, höllisches Gitarrensolo) und dem stahlharten Southern Uptempo-"Killer" "Before Monday come", bei dem sie das Gaspedal durchdrücken, als sei der Leibhaftige persönlich hinter ihnen her. So etwas haben Molly Hatchet schon lange nicht mehr hinbekommen! Bärenstark! Nach diesem fulminanten Auftakt, demonstrieren Hogjaw eindrucksvoll, dass sie es auch ein wenig gemäßigter angehen können, ohne dabei wirklich an Kraft und Substanz zu verlieren. Die erste von 3 großartigen Balladen steht auf dem Programm, jede davon über 6 Minuten lang, eine sogar über 7 Minuten. "The fog" heißt sie, bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Skynyrd und Hatchet (deren "Fall of the peacemakers" fällt einem dazu ein), verfügt dazu über ein dezentes Hardrock-Appeal und eine klasse Melodie. Die Gitarrenläufe sind wunderbar! Fett und voller Power werden die 6 Saiten traktiert, um zwischendrin auch immer wieder schöne, lockere "Harmonie-Licks" einzustreuen. Großartig auch das etwas düstere "Swamp" und das exzellente "This whiskey" mit seinem schönen Tempowechsel im Break und den leicht country-infizierten Rhythmen. Und dann heißt es wieder "volle Pulle" voraus: "Gitsum" beispielsweise kommt roh und laut, der abgehende Boogie "Junga" geht ebenfalls keine Kompromisse ein! "Devil in the details" ist im wahrsten Sinne des Wortes ein "Hammer"-Album! Hogjaw donnern einem ihren Southern Rock mit einer Wucht um die Ohren, dass einem, im positivsten Sinne, "Hören und Sehen" vergeht. Verdammt starke Leistung, meine Herren! Die Wüste Arizona's bebt, der Southern Rock lebt! Ein simpler, vielleicht etwas clichéhaft wirkender Zweizeiler, doch er trifft es auf den Punkt!

Art-Nr.: 5781
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
4 lo
El Camino
Before Monday come
The fog
Gitsum
This whiskey

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Hudson, Cary - cool breeze [2004]
Irgendwie erwartet man von Cary Hudson, dem ex-Kopf der mittlerweile getrennten Vorzeige-Rootsrocker von Blue Mountain, immer Arbeiten auf einem ziemlich hohen Level... - und, und dafür gebührt ihm ein dickes Lob, dies gelingt ihm ohne Zweifel auch mit seinem neuen Album! "Cool breeze" ist prächtige, dreckige, raue Gitarren-Rootsrock-Mucke, in der Hudson sowohl kräftige Blues-Elemente, ein gewisses Southern-Flair, als auch einen Hauch von "Mountain-Music" und ein paar ordentliche Americana-/Alternate Countryrock-Passagen geschickt miteinander verknüpft. Alles klingt herrlich zwanglos, unbeschwert und "rough"! Durchweg großartiges Songmaterial voller Twang und gelungener Melodien! Nehmen wir beispielsweise die tolle Eröffnungsnummer "Things ain't what they used to be", einen raubeinigen, herrlich simpel gestrickten Gitarren-Rootsrock-Knaller voller dreckiger E-Gitarrenriffs, dazwischen mit schön rohen Slide-Momenten - einfach klasse! Hat ordentlich Drive und überzeugt mit einem gewissen Southern-Roadhouse-Boogie-Flair! Großartig auch die anschließende, wunderbar melodische, dezent folkige, kräftige Rootsrock-Ballade "What the old man told me" mit ihren rauen, fetten E-Gitarren (inkl. Slide) und der excellenten Songstruktur, der bluesige, schön schwungvolle Full Band Acoustic Roots-Boogie "Cool breeze", mit der erdigen swampigen Acoustic-Slide, das trockene, voller Neil Young-Flair steckende, mit klasse E-Gitarren begleitete "Ball blues", das kraftvolle, wieder etwas bluesige, dreckige "Jellyroll", das folkige, akustische "Little darlin'", die herrlich melodische, semi-akustische Americana-/Roots-Nummer "Bay street blues" mit ihren klaren Acoustic-Gitarren und der wunderbar integrierten, soviel Frische versprühenden Mundharmonika, wie auch das von erdigen "rusty" Gitarren und roher Bluesharp geprägte, kantige, rau groovende "Ain't no tellin'", oder der schwungvolle, charmant scheppernde, völlig unbeschwert rüber kommende Alternate Countryrocker "Free state of Jones", der prächtig im Ohr hängen bleibt und einfach nur gute Laune vermittelt. Insgesamt umhüllt das Album eine klasse Retro-Atmosphäre, dennoch klingt alles absolut zweitgemäß! Oftmals wird Cary Hudson, sowohl von der Fachwelt als auch den Fans, im gleichen Atemzug mit Leuten wie Ryan Adams, Steve Earle, Jay Farrar und Konsorten genannt. Wenn man "Cool breeze" hört, weiß man warum - das Teil ist einfach eine Klasse für sich!

Art-Nr.: 2593
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Things ain't what they used to be
What the old man told me
Bay street blues
Free state of Jones

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Los Lobos - live at the fillmore ~ dvd [2004]
"Celebrate 30 years from East L.A.", hallt es zum Auftakt des Auftrittes von Los Lobos durch den Konzertsaal... - ja, und wir feiern voller Begeisterung mit! Fantastische, rund 2-stündige Live-DVD der genialen Band aus East Los Angeles, aufgenommen während der "The ride"-Tour am 29. und 30. Juli 2004 im ruhmreichen, alt ehrwürdigen Fillmore West zu San Francisco! Eindrucksvoll beweisen sie, welch eine hervorragende Live-Band sie sind. Hier stehen ungemein kompetente, versierte und kreative Musiker auf der Bühne, die aber erst in ihrem von blindem Verständnis geprägten Zusammenspiel zu ihrer vollen Blüte gelangen, ihre unnachahmliche und einmalige Magie zur Ausstrahlung bringen, ihren innovativen, wie faszinierenden und feurigen Retro-/ Roots-/ Latino-/ Groove-Rock vollends ausleben können. Und das tun sie bei den beiden mitgeschnittenen Fillmore-Auftritten voller Hingabe! Man spürt zu jeder Minute, daß sie voll in ihrem Element sind. Alles wirkt live noch grooviger, noch jammiger, noch würziger! Zu siebt entfacht man einen wunderbar transparenten, satten und kraftvollen Sound voller musikalischer Seele, bei dem der Funke sofort überspringt. Herrlich das 3-Mann Gitarren Line-up an der Bühnenfront aus David Hidalgo, Cesar Rosas und Louie Pérez (der seine Drumsticks längst durch die Gitarre ersetzt hat - und die 6 Saiten behrrscht er genauso gut, wie das Trommeln), die prächtig miteinander harmonieren und mit großartigen Soli glänzen, dazu der großartige Bassist Conrad Lozano, Keyboard- und Saophon-Ass Steve Berlin, sowie die beiden brillanten Schlagmänner Cougar Estrada (Drums) und Victor Bisetti (Percussion), die für einen ungemein würzigen Groove sorgen. Die Setlist (21 Tracks) zieht sich weitgehend durch die gesamte Karriere der Band, wobei der Schwerpunkt auf Titeln von "The ride" und "Good morning Aztlán" liegt, wie zum Beispiel die satte Version von "The big ranch", der druckvolle Roots-/latino-Rocker "Done gone blue" mit seiner klasse Melodie und den tollen Gitarrensoli, der Heavy Blues von "Charmed", das wundervolle von Cesar Rosas und Grateful Dead-Lyriker Robert Hunter geschriebene "Hurry tomorrow", oder das stimmungsvolle "Rita"! Ganz stark auch das ungemein kraftvoll rockende und scharf groovende, voller herrlicher , satter, jammiger Gitarrensoli steckende "I walk alone" aus dem "Neigborhood"-Album, der mit tollem Akordeonspiel von David Hidalgo angereicherte Latino-Reggae "Maria Christina", das spanisch-englische "Luz de mi vida", das live nur selten dargebotene "Viking" aus dem "This time"-Album, das unvermeidliche "Shakin' shakin' shakes", bis hin zu dem rauschenden Finale von "Mas Y Mas", bei dem sie noch von dem begnadeten Steel-Helden Robert Randolph als "special guest" unterstützt werden. Diese DVD ist der pure Los Lobos-Genuß! Sound und Kameraführung sind erste Sahne! Eine vor Spielfreude strotzende, groovende, jammende Performance der Extraklasse. Auf die nächsten dreißig Jahre....! Als Bonus gibt's übrigens noch den 12-minütigen Kurzfilm "Imported from E. L. A."mit interessantem "Behind the scenes"-Material! Ebenfalls enthalten: Ein 12-seitiges Booklet mit informativen Linernotes! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 2935
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 17,90

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Malibu Storm - same [2004]
Hoch talentiertes, sehr vielversprechendes, junges, sowohl traditionell veranlagtes, als auch modernes, zeitgemäßes, Bluegrass-rooted Acoustic Country-Trio um die Zwillingsschwestern Dana Burke und Lauren Mills, sowie ihren Bruder Michael Alden! Aufgewachsen in Los Angeles, nahe dem Malibu Strand (daher der Name), haben sie schon sehr früh ihre Liebe zur Bluegrass- und Countrymusic entdeckt ("From the first time we heard the fiddle and Banjo together we were hooked on Country and Bluegrass", sagt Dana) und festgestellt, daß dies ihr Lebensinhalt ist. Sie sind alles andere als Retortenmusiker, tingeln schon seit Jahren in der Bluegrass-Szene zwischen Californien und Nashville durch die Lande und erzielten mit ihrem in Eigenregie veröffentlichten Debutalbum "Duality" von 1996 viel Aufmerksamkeit und durchaus einen Achtungserfolg auf lokaler Ebene. Jetzt hat sich Nashville's Produzenten-Ass Mark Bright (u.a. Rascal Flatts, Jo Dee Messina) ihrer angenommen, unter dessen Regie sie nun ihr großartiges neues Werk vorlegen! Wunderbarer, facettenreicher, bluegrassiger, zumeist recht knackig in Szene gesetzter Acoustic Country im Full-Band-Arrangement, sehr geschickt und zielsicher zwischen Traditon und Moderne hin und her balancierend, voller beeindruckend schöner Gesangsharmonien, irgendwo angesiedelt auf der Schiene zwischen Nickel Creek, Allison Krauss, den Larkins, Dixie Chicks und vermeintlich akustisch orientierter SheDaisy! Bis auf ein Instrumental (die fetzige Bluegrass-Nummer "Clover") und das entspannte "Light in your eyes (hier singt Michael), übernimmt Dana mit ihrer wundervollen, klaren, reinen, präzisen und kräftigen Stimme den Lead-Gesang! Darüber hinaus sind die 3 hervorragende Musiker, die ihre Instrumente beherrschen und auch auf dem Album keineswegs von Nashville's Studioelite ersetzt werden. Dana ist eine ausgezeichnete Banjo-Spielerin, Lauren bedient die Fiddle und Michael spielt den Bass! Unterstützt werden sie ansonsten von den hochkarätigen Musikern Rob Ickes (Dobro), Bryan Suttan (Acoustic Guitar), Adam Steffey (Mandolin) und Steve Brewster (Drums)! Nur ganz selten wird auch mal eine unaufdringliche E-Gitarre (Troy Lancaster) eingesetzt, ansonsten dominieren die erwähnten akustischen Instrumente in Verbindung mit Bass und Schlagzeug! Die gro0artige Songauswahl mit einigen prächtigen Coverversionen (z. B. ist die erste Single "Photograph" ein von wunderschönen Harmonien bestimmtes, erstklassioges, interessantes Remake eines Achtziger Jahre-Hits der Hardrocker von Def Leppard, dann erwecken sie den Allen Toussaint-Klassiker "Working in a coal mine" zu neuem Leben, und präsentieren eine knackig frische, mit dezenten E-Gitarren angereicherte Version von Radney Foster's Countryrocker "Hammer and nails"), und die herrlichen Melodien runden die ganze Angelegenheit schließlich zu einem vollends gelungenen Gesamtwerk ab. Weitere "Sahne"-Nummern sind das schön frische, entspannte, von einem tollen Dobro begleitete, sehr melodische Midtempo-Stück "The bird song", das rhythmische, knackige, etwas folkige Banjo- und Dobro-driven "I'd be with you", das temporeiche "Long way to fall", das traumhaft schöne, wie ein klares, unberührtes Bächlein dahin fließende, frische, entspannende, mit excellenter Fiddle, wunderbaren Acoustic Gitarren und feinstem Dobro instrumentierte, lockere "Give me a little more", wie auch das traditionelle, sehr schwungvolle und flotte, von einem froh gelaunten Rhythmus geprägte, gut tanzbare "Old hickory lake", das sehr beeindruckend das fröhliche Treiben während eines ausgelassenen Festes nach getaner Erntearbeit auf irgendeiner amerikanischen Farm zu symbolisieren scheint. Malibu Storm bedeuten eine höchst angenehme, wie musikalisch versierte Bereicherung für das Acoustic Country-Genre! Ein wunderbares Album!

Art-Nr.: 2669
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The bird song
Photograph
I'd be with you
Give me a little more
Old hickory lake

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McCain, Edwin - scream & whisper [2004]
Den Major-Deal los, ist Edwin McCain gut ein Jahr nach seinem großartigen Acoustic-Album "The Austin sessions" zurück und präsentiert sich auf seinem neuen Werk "Scream & whisper", diesmal wieder mit seiner 6-köpfigen Edwin McCain Band, in blendender Verfassung, ja als habe ihn die neue Unabhängigkeit regelrecht beflügelt. McCain gilt in den Staaten sowohl bei seiner riesigen Fanschar, als auch bei Kollegen (er ist bekanntermaßen ein guter Freund von Gov't Mule's Warren Haynes, auf dessen "Christmas jams" er gelegentlich auftritt) als ausgesprochen starker Musiker, Songwriter, Poet und Storyteller. Große kommerzielle Erfolge mit Hits wie "I'll be" sind unvergessen! Dennoch, trotz aller Radiotauglichkeit seiner Songs, hat er sich des Erfolges wegen nie "verbogen"! "It's not about chart positions or record sales or anything like that, it just has to do with people coming together and sharing a moment in a small club or bar, where the music, that's coming off the stage, is much more than the players and much more than the audience. .Something happens and you're sitting there and your hair stands up. That's it, man", sagt er zu diesem Thema. Das Albumcover von "Scream & whisper" zeigt jeweils den halben Gitarrenkörper einer elektrischen und einer akustischen Gitarre, was optisch eine prima Darstellung des musikalischen Inhalts bedeutet. Semi-akustisch/elektrischer, ausgesprochen melodischer, lockerer, gefälliger, radiotauglicher (dies meinen wir im absolut positiven Sinne) Roots-/Heartland-/Pop-Rock, bei dem sich feinste Acoustic Gitarren und dezent rootsige, nie allzu aggressiv eingesetzte E-Gitarren wunderbar ergänzen und zusammen mit dem Rest der eingesetzten Instrumente (Mandoline, Keyboards, mal ein ganz zurückhaltendes Saxophon, Bass und Drums) ein wunderbar entspanntes, aber zuweilen auch durchaus knackiges Klangbild ergeben, das herrlich frisch rüberkommt und voll auf der Höhe der Zeit ist. Die ausgewogenen Mischung aus flotten, schwungvollen Uptempo-Nummern, gefälligen Midtempo-Tracks und ein paar wunderbaren Balladen stimmt hundertprozentig! McCain's leicht kratzige, heißere Stimme wirkt jederzeit ausgesprochen angenehm. Zuweilen verspürt man, allein schon durch McCain's Herkunft bedingt (er kommt aus South Carolina), in den Songs einen dezenten Southern-Esprit. So zum Beispiel auch bei dem fantastischen Opener "Coming down"! Welch eine herrliche Melodie zieht sich durch dieses flotte, lockere, rhythmische Stück, dessen leichtes "Southern-Jam-Feeling" vor allem durch die wunderbar rootsige, elektrische Lead-Gitarre erzeugt wird. Klasse auch der wiederum schön rootsige, flockige, sehr melodische Gitarren-Pop-Rock-Song "Shooting stars", das tolle, in etwa in der Schnittmenge zwischen Sheryl Crow und den frühen, starken Hootie & the Blowfish agierende "Say anything" (die Duett-Sängerin dort ist Maia Sharp), das riffige, frische "Turning around" , die voller Southern-Soul steckende, wunderschöne Ballade "Good enough", der knackige, froh gelaunte Uptempo-Rocker "Farewell to Tinkerbell", oder das hinreißende, textlich engagierte, ruhige, letztendlich ein wenig traurige, mit toller Percussion und feinen Gitarren instrumentierte "White crosses", eine prachtvolle, über 6-minütige Singer/Songwriter-Nummer über einen mexikanischen Einwander, der in Amerika sein Glück versucht um seine Familie über die Runden zu bringen. Zum Schluß wagen sich die Jungs gar noch an eine Coverversion des alten Rod Stewart-Heulers "Maggie May" - und auch die macht mit der Edwin McCain Band nochmal richtig Spaß! Ein klasse Album! Feinster, eingängiger American Roots-Pop-Rock voller Frische aus South Carolina!

Art-Nr.: 2541
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Coming down
Turning around
Day will never come
White crosses

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Proctor, Rachel - where i belong [2004]
Die Mädels sind in Nashville wieder auf dem Vormarsch, und sie bringen richtig "Schwung in den Laden"! Nach Gretchen Wilson und Julie Roberts startet jetzt mit Rachel Proctor die nächste Newcomerin durch und liefert mit ihrem Debut "Where I belong" eine wunderbare, durchweg vollauf gelungene Ansammlung wirklich herzerfrischender, schwungvoller, knackiger Countrysongs ab, die einen mit ihren gefälligen Songstrukturen und tollen Melodien sofort in ihren Bann ziehen. Doch was heißt Newcomerin: Rachel hat längst einige Referenzen in der Szene vorzuweisen. Zum einen spielte sie vor einigen Jahren in einer damals völlig unbekannten Countryband zusammen mit einem gewissen Blake Shelton (was der mittlerweile für eine Karriere hingelegt hat, ist bekannt), zum anderen profiliert sie sich schon seit geraumer Zeit dank ihres großen kompositorischen Talents in der ersten Garde der Nashville-Songwriter. Martina McBride's Riesenhit "Where would you be" beispielsweise stammt aus ihrer Feder! Und Rachel's Stimme? Einfach toll! Klar, prägnant, rein, kräftig, zuweilen mit einen ganz dezenten "Mountain/Grass"-Vibe ausgestattet singt sie sich durch 11 wunderbare Songs, die einfach nur Spaß machen! Will man es mit etablierten Kolleginnen vergleichen, so paßt das Ganze vielleicht am ehesten in die Schnittmenge einer jungen Trisha Yearwood, Patty Loveless, Sara Evans und Martina McBride. Und gemäß dem Albumtitel weiß die junge Dame aus Charleston/West Virginia wirklich, wo sie hin gehört, nämlich zum Country! Jawohl, das ist astreine Countrymusic, die zielsicher und geschickt den schmalen Grat zwischen alten Traditionen und zeitgemäßer, jugendlicher Unbekümmertheit trifft. Gelegentlich auftretende, poppige Momente werden wohl dosiert ohne jeglichen aufgesetzten Bombast in den Country integriert Das paßt hinten und vorne zusammen! Alles klingt herrlich flüssig! Wie zum Beispiel der prachtvolle Eröffnungstrack "Days like this", im übrigen bereits ein Top 20 Hit, eine sonnige, knackige, einfach nur gute Laune verbreitende, schmissige Uptempo-Nummer, deren tolles Arrangement aus schönen Gitarren großartiger Melodie sofort hängen bleiben. Gerade bei diesem Stück sind die Tendenzen Richtung junger Trisha Yearwood spürbar! Nach der wieder sehr melodischen, ausgezeichneten Midtempo Country-/Countryrock-/Countrypop-Nummer "Me and Emily", folgt eine richtige "Hammer"-Nummer! "I'm gonna get you back" ist Ballade und Partyknüller zugleich! Ein fantastischer Countrysong, hin und her schwenkend zwischen, von wunderschönen, klaren und transparenten Gitarren begleiteten, langsamen Sequenzen im einen Moment, zu einer richtig schnellen, furiosen, herzerfrischenden, schwungvollen, knackigen, von einer herrlichen Melodie bestimmten Gute Laune-Nummer im nächsten Moment! Ein tolles Stück, das es einfach verdient hat in den Charts ganz oben zu landen. Im Anschluß daran folgt das traumhaft schöne, glasklare, semi-akustische "Strong as an oak", eine mit toller Steel, Fiddle und feinen Gitarren ausgestattete, in einem edlen Appalachian-Flair eingehüllte, pure, reine Countryballade, ehe sie mit dem knackigen, etwas Cajun angehauchten, wie geschmiert rüberkommenden, toll ins Ohr gehenden, traditionellen "Shame on me" wieder etwas mehr Gas gibt und dabei auch noch die Linedancer mobilisiert. So geht das bis zum Ende weiter! Die CD läßt sich super durchhören! Keine Schwachstellen! Rachel Proctor sorgt mit ihrem Schwung, ihren lockeren, flockigen, aber auch schön knackigen, herrlich melodischen, flüssigen Songs für richtig frischen Wind in Music City! Drücken wir ihr die Daumen, daß ihr der verdiente Erfolg zuteil wird, damit sie in den unbarmherzigen Mühlen der Labelindustrie nicht auf der Strecke bleibt. Große Anerkennung an Rachel für dieses tolle Debut!

Art-Nr.: 2553
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Shepherd, Kenny Wayne - the place you're in [2004]
Er hat sich für sein neues Album ziemlich lange Zeit gelassen (7 Jahre), der Vorreiter der jungen US-Bluesrock-Geeneration, der es, vor allen Dingen durch sein unglaublich versiertes Gitarrenspiel geschafft hat, den Bluesrock einer ganz neuen Hörerschaft zugänglich zu machen. Mit "The place you're in" nun ändern sich ein paar Dinge grundlegend, was für den ein oder anderen möglicherweise zu einer kontroversen Betrachtung führt, doch eines steht dennoch fest: es ist trotz allem ein gutes Album geworden! Die erste markante Änderung bezieht sich auf den Gesang! Kenny Wayne Shepherd hat neben seinen erneut außer Frage stehenden Gitarrenkünsten, erstmals selbst, bis auf 3 Stücke (ein Instrumental und zweimal darf der bisherige Sänger Noah Hunt ran) die Lead Vocals übernommen. Das klappt recht ordentlich, wenngleich seine gesanglichen Leistungen (erinnert zuweilen ein wenig an das Timbre eines Lenny Kravitz) nicht an die seines Gitarrenspiels heranreichen. Doch das konnte man wohl auch nicht erwarten. Der frühere Sänger Noah Hunt, der, wie bereits erwähnt, noch bei zwei Tracks seinen alten Job verrichten darf, war um Längen besser. Das zweite, was auffällt ist die deutlich stärkere Orientierung in die Rockrichtung. Die bluesigen Elemente sind zwar durch die kräftigen Riffs und den Sound der Lead-Gitarre immer noch vorhanden, doch sie rücken weiter in den Hintergrund denn je. Trotzdem haben wir es hier mit einem richtig satten, von powernden Riffs dominierten, voller feuriger, fetter Gitarrenläufe steckenden, bluesigen Rockalbum zu tun, das gut groovt. Die Musiker sind klasse und Kenny beweist in jedem Stück mit kurzen, kochenden Soli, wie man eine fette Bluesrock-Gitarre zu spielen hat. Eine gewisse "Radiotauglichkeit" und Melodik wirkt sich dabei durchaus positiv aus, zumal die rockige Energie und ein ordentlicher Druck immer vorhanden sind., auch bei der ein oder anderen Ballade. Zu den Höhepunkten zählen der satte, krachende, riffige Bluesrocker "Alive" mit seinem gewaltig dampfenden, sehr versierten Gitarrensolo, der drückende, wunderbar groovende, von muskulösen Gitarren eingerahmte, bluesige Rocker "Be mine", der mit leichten "Modern Rock"-Elementen garnierte Riff-Rocker "Spank" (Gast: Kid Rock!), die feine, lockere, mit schöner Percussion und lässigen Gitarrenspielereien getränkte, melodische Midtempo-Nummer "Let go", der schnelle, fast ein wenig punkige, mit einem fetten Gitarrensolo gewürzte, permanent unter Starkstrom stehende Boogie-Rocker "Ain't selling out", die herrliche, von einem gewissen Seventies "Bad Company"-Classic Rock-Flair umhüllte, melodische Ballade "Believe" (eines der beiden Stücke mit Noah Hunt als Sänger), und das kochende, voller klassischer Seventies Heavy-Riffs steckende Instrumental "A little bit more", bei dem Kenny an den 6 Saiten nochmals alle Register zieht! Okay, hätte Noah Hunt auf allen Tracks gesungen, wäre das sicher besser rübergekommen, doch man solte Kenny's Gesang durchaus eine Chance geben. So schlecht ist er nun auch wieder nicht. Und ansonsten ist es einfach ein klasse, fett rockendes Album, das Spaß macht!

Art-Nr.: 2811
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Snowblynd - dirty water [2007]
Ein "y" im Bandnamen - was soll das wohl demonstrieren? Klar, eine deutliche Seelenverwandschaft zu Lynyrd Skynyrd! Snowblynd, eine 5-köpfige, ganz groß aufspielende Truppe aus Columbus/Ohio, bedienen sich voller Stolz dieses äußerlichen Merkmals. Doch wenn das bei einer Band legitim erscheint, dann sicher bei Snowblynd - für die ist das eine spürbare Herzensangelegenheit! Diese bislang völlig unbekannte Truppe (das MUSS sich jetzt ändern!!!) hat sich voller Hingabe dem musikalischen Mythos des amerikanischen Südens verschrieben, und das, trotz aller Spuren klassischer Southern Rock-Helden, in einer Power, einer Frische, Authentizität und absolut eigenen Identität, dass es eine wahre Freude ist! Der "Bärchen Records Award for Best New Southern Rock Band of 2007" ist vergeben! Das ist der "Hammer"! Snowblynd selbst bezeichnen ihre Musik als "Motor City Dixie", was ihrer musikalischen Vorliebe, sowohl für die goldene Ära der klassischen Detroit-, als auch Southern Rock'n Roll-Bewegung Ausdruck verleihen soll, die sie auch heute noch als "still fresh and just as powerful as ever" bezeichnen! Keine Frage, diese Musik hat nichts von ihrer Stärke und Anziehungskraft verloren, solange solche Bands wie Snowblynd "die (Gitarren)Äxte schwingen"! Herrlich, wie fett und mit welch einer Power sie zu Werke gehen! Dreckig, sehr druckvoll, hart, dabei ungemein melodisch - und wundervoll "southern"! Elemente von Lynyrd Skynyrd, 38 Special, Molly Hatchet, Doc Holliday, The Black Crowes, aber auch von aktuelleren Bands wie Black Label Society, sogar mal dezent Kid Rock oder Big Engine, sowie jede Menge eigene Zutaten ergeben den packenden, prickelnden Mix von Snowblynd! Die Produktion ist großartig, der fette Sound über jeden Zweifel erhaben, das Songmaterial ausnahmslos erstklassig (Tracks wie beispielsweise "The ride" haben das Zeug zum regelrechten Southern Rock-Klassiker), die Musiker exzellent! Die Gitarren strotzen nur so vor Kraft und Saft, die Rhyhmusfraktion entfacht einen mächtigen Druck und der ungemein starke Sänger Brad Williams findet exakt die richtige Schnittstelle zwischen sofort hängen bleibender Melodik und powernder Intensität! Immer wieder spielen sich die beiden ausgezeichneten Gitarristen Ryan Smith und Gregory Wyld mit traumwandlerischer Sicherheit "die Bälle", sprich die Licks, Riffs und Soli zu. Der Gitarren-Motor läuft wie geölt! Gnadenlos, mit unbändiger, fett im "elektrischen Saft" angerührter Power, starten sie ihre Attacken und bringen unser (Southern) Rock'n Roll-Herz zum Vibrieren! Das macht einfach tierisch Laune und animiert uns die Luftgitarre rasuzuholen, um die Truppe "im Geiste" mit vollem Körpereinsatz zu unterstützen. Erst beim letzten Stück, der wunderschönen, nur von der akustischen Gitarre begleiteten Ballade "One time ain't enough" stöpselt die Band aus und nimmt "den Strom" aus Ihrer Musik, was allerdings der Qualität nicht im mindesten schadet - im Gegenteil: Es demonstriert noch einmal ihren Mut zur Abwechslung und ihre ganze Klasse. Denn auch diese Nummer, mit ihrer herrlichen "Southern-Breeze", ist eine wahre Wonne. Doch zu Anfang des Albums raucht's an allen Ecken und Enden. Kratzige, mächtige Riffs, eine röhrende Slide und ein ordentlich "Gummi" gebender Drive lassen schon mit den Eröffnungskracher "Blood, guts and gasoline" (schon der Titel verspricht, wo's lang geht...) den Snowblynd-Motor heiß laufen. Kein Zweifel, diese Band hat Feuer! Was für ein Auftakt! Und von nun an folgt ein "Knaller" dem nächsten, hangelt sich die Truppe von "Southern Rock-Hit" zu "Southern Rock Hit"! Welch eine Kontinuität auf gleichbleibend hohem Niveau! Respekt! Nächster, eindrucksvoller Beweis dieser Einschätzung folgt mit dem anschließenden, genauso melodischen, wie dreckigen und saftigen, lupenreinen, straighten, "gritty" Lousiana Swamp-Southernrocker "Dirty water"! Großartiger Gesang, satte, sehr transparente, massive Gitarren überall, inklusive eines prächtigen, glühenden Solos! Ein wunderbarer Southernrocker, der so manch etablierte Band des Genres in Ehrfurcht erstarren lassen sollte. Erneut etwas swampig kommt dann das balladeske, abermals sehr melodische, aber nicht minder kraftvolle "Carry on", bei dem Snowblynd scheinbar exakt den Schnittpunkt zwischen Lynyrd Skynyrd und The Black Crowes treffen. Die mächtigen Gitarren werden hier, und das peppt den Sound zusätzlich auf, von einer unauffällig im Hintergrund agierenden Hammond-Orgel unterstützt. Natürlich gibt's auch hier wierder die herrlichen, feurigen Lead Gitarren zu bewundern. Dann das bereits erwähnte "The ride": Rau, abermals nicht sonderlich schnell, dafür aber umso inspirierter, authentischer und intensiver, beglücken sie uns mit einem "Killer"-Southernrocker, der sofort mitten ins Herz trifft. Wunderbar! Das ist klassischer Southern Rock, wie man ihn heute spielen muß! Enthält ein tierisches, brennendes, wechselseitiges Gitarrensolo! Und so fahren sie fort: Glühende Slides rühren das kochende "Lust 'n' liquor" an (das Tempo zieht wieder an), die Black Crowes lassen erneut bei dem bluesigen, swampigen "Little Miss Misery" grüßen, 38 Special hinterlassen ihre Spuren bei dem starken "Cryin' shame", "One time ain't enough" besticht mit einer morz Power und brodelnden "Heavy" Skynyrd'schen "Gimme three steps"-like Riffs, usw., usw.! Das sind insgesamt gut 45 Minuten pures Southern Rock-Vergnügen ohne jeden Durchhänger! Das Booklet enthält im übrigen alle Songtexte! Diese Truppe steht voll im "Southern Rock-Saft"! Das Genre lebt! Begeisternd!

Art-Nr.: 5449
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dirty water
Carry on
The ride
Lust 'n' liquor
The mask
One time ain't enough

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