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Vigilantes Of Love - audible sigh [2000]
Überaus starkes neues Teil von einer der besten Roots-Gitarrenrock-Bands der Staaten. Nach diversen Besetzungswechseln firmieren sie jetzt zu Ehren ihres "Kopfes" als "Bill Mallonnee & Vigilantes of Love". Druckvoller Gitarrenrock mit Alternate-Country-Einflüssen, der am ehesten zwischen Bands wie "Son Volt" oder den "Old 97's" anzusiedeln ist. Produziert haben Mallonnee und Buddy Miller, der des öfteren auch als Gast-Gitarrist zu hören ist und dem Album deutlich seinen Stempel aufdrückt. Sehr zum Vorteil! Weitere Gäste: Buddy's Frau Julie Miller, Emmylou Harris und weitere Leute der "Spyboy"-Clique!

Art-Nr.: 1376
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,82

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Vigilantes Of Love - summershine [2001]
War das Buddy Miller-beeinflußte Vorgängerwerk "Audible sigh" schon ein echtes Highlight, so entwickeln sich der charismatische Bill Mallonnee und seine beiden Freunde mit "Summershine" in eine deutlich poppigere Richtung, ohne das sie auch nur das geringste an Qualität verlieren. Nein, sie präsentieren uns ein absolutes, 13 Songs umfassendes, total flockiges Rootsrock-/-pop Meisterwerk. Sehr stark inspiriert von der (auch britischen) Musik, mit der Mallonnee in den sechziger und siebziger Jahren aufgewachsen ist, und auch unter dem Eindruck seines 20-jährigen (!), sehr glücklichen Ehejubiläums sind ihm ein paar wahre Songperlen aus der Feder geflutscht. Der Album-Titel "Summershine" hält, was er verspricht. Die Songs strotzen nur so vor Frische, berauschenden Melodien, Spielfreude und einer unbekümmerten Lockerheit, wie sie nur einem zufriedenen Menschen, ohne das Mallonee auf seine provokanten Textpassagen verzichtet, gelingen können. Dieses musikalische Glücksgefühl überträgt sich sofort auf den Zuhörer. Satte, unglaublich sauber produzierte, etwas retro angehauchte, gitarrenorientierte, einerseits sehr harmonische, aber dennoch irgendwie unbekümmert roh wirkende, nie langweilige Musik, die uns vielleicht am ehesten an die Glanzzeiten der Byrds erinnert. Ja, genau, vielleicht würden bestens aufgelegte Byrds des 21. Jahrhunderts so klingen. Auch eine dezente R.E.M.-Parallele ist schon mal spürbar. Allein die ersten beiden, sehr knackigen Tracks "You know that" und "She is fading" sind so beeindruckend melodiös und gelungen, daß sie schon fast allein das Geld wert sind. Und wenn doch Roger McGuinn nochmal so etwas wie "I could be wrong" oder eine solch traumhaft luftig "schwebende" Ballade wie "Green summer lawn" einfallen würde. Bill Mallonee und seine VOL auf dem bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere. "Summershine" bringt, zumindest musikalisch, auch im tiefsten Winter die Sommergefühle zurück. Möge ihnen der verdiente Durchbruch endlich gelingen! Toll!

Art-Nr.: 1377
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,36

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You know that
Happy being lonely, lonely being happy

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Welch, Gillian - soul journey [2003]
Nach einer Reihe von brillanten Albem fügt Amerika's gefeierte neue Singer-Songwriter Ikone Gillian Welch mit "Soul journey" ein weiteres hinzu! Erneut präsentiert sie 10 wunderbare Songs an der Schnittstelle Neo-Traditional Folk, Americana und Alternate Country, mit denen sie einmal mehr ihre geistige Verbindung zu den musiklischen Philosophien von Leuten wie beispielsweis Nanci Griffith, Tom Russell, Steve Earle, Townes van Zandt oder auch Neil Young demonstriert, dabei aber nie ihre Liebe zu den ursprünglichen Traditionen amerikanischer Musik vergißt. Wieder hat sie das Album, wie auch schon "Time (the revelator)", überwiegend mit ihrem Partner David Rawlings eingespielt, doch diesmal sind, zumindest einige Songs, etwas "kräftiger" ausgefallen, was dort vor allen Dingen an der Einbeziehung eines doch recht deutlichen Drummings liegt. Das bekommt dem Gesamtbild der Platte sehr gut. Wir hören somit eine gesunde Mischung aus Solostücken, Duo-Songs und einigen "Full Band"-Arrangements. Doch insegesamt bewahrt sie natürlich die gewohnte ruhige, warme, zurückhaltende, sehr intime Atmosphäre. Bei den mit Schlagzeug "aufgemotzten" Tracks ist die musikalische Nähe zu einem Neil Young in der Art seiner "Harvest"-Tage deutlich erkennbar. Die gesamte Musik des Albums klingt sehr ursprünglich. Produktsionstechnisch wurde auf jeglichen Firlefanz verzichtet. Alles klingt, als sei es live eingespielt worden. Das Album beginnt mit dem großartigen, langsamen Americana-Song "Look at Miss Ohio", bei dem zunächst Gillian's Gesang lediglich von einer dezenten Acoustic-Gitarre und einem Dobro (spielt Greg Leisz) begleitet wird., Nach knapp 2 Minuten setzt dann, das bereits zitierte, robuste, recht rauhe Schlahzeug ein. Ein toller Song mit einer prima Melodie in einem herrlich rootsrockigen Rahmen. Die erwähnten Parallelen zu "good ole Neil" sind unverkennbar. Es folgen die feine, fragile Solo Singer-Songwriter-Nummer "Make me a pallet on your floor" und die wunderbar melodische, lockere Alternate Country-Nummer "Wayside/back in time", bei der man sich leicht vorstellen kann, daß sie früher oder später von irgendwelchen Nashville-Größen gecovert werden wird. Der Song hat ein schönes, unaufdringliches Arrangement aus Harmonica, Fiddle, Gitarren, Bass (den spielt Son Volt's Jim Boquist), Orgel und Schlagzeug. Sehr traditionell klingt das akustische "I had a real good mother and father, gefolgt von dem rohen "One monkey" (Ryan Adams läßt grüßen) und dem bluegrassigen, folkig angehauchten Countrytitel "No one knows my name". Wieder mit Drums, wie eine Kreuzung aus Dave Alvin und Neil Young, erklingt dann die rootsige Alternate Country-Nummer "Lowlands" aus den Lautsprechern, gefolgt von den zwei entspannenden, ruhigen, folkigen, spartanisch instrumentierten, Americana-Nummern "One little song" und "I made a lovers prayer", und schließlich dem rootsigen Finaltrack "Wrecking ball" (nicht die Neil Young-Nummer), bei der sogar eine E-Gitarre eingesetzt ist, die ein dezentes Grunge/Crazy Horse-Feeling vermittelt. Gillian Welch gehört mit ihren tiefsinnigen Songs inzwischen zu den angesehensten und vielbeachtetsten Songwriterinnen und Interpretinnen der Americana-Szene - und das stellt sie auch mit "Soul journey" einmal mehr unter Beweis!

Art-Nr.: 1953
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,40

In folgende Titel können Sie reinhören:
Look at Miss Ohio
Wayside/Back in time
One little song

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Whiskeytown - pneumonia [2001]
Endlich ist es da, das Vermächtnis von Whiskeytown. Drei Jahre nach ihrer Trennung ist ihr letztes Album nun endlich veröffentlicht. Die Band um den excellenten Songschreiber und Sänger Ryan Adams hat in der Alternate Country/Americana-Szene längst Kultstatus erreicht. Das dies zu recht so ist, unterstreichen sie in der Besetzung Adams, Caitlin Cary und Mike Daly noch einmal deutlich mit ihren Final-Aufnahmen. Unter den Gastmusikern befinden sich unter anderem James Iha (Smashing Pumpkins und Tommy Stinson (Replacements). Herrlich entspannte Songs mit wunderschönen Melodien und hochinteressanten Arrangements. Mal piano-orientiert, mal mit dezenten Bläsern, mal poppig, mal swingig, mal richtig rootsig, mal twangy, mal country und auch mal folkig! Überwiegend sind die Songs mit feinen akustischen und elektrischen Gitarren, Steelguitar, Mandolinen, Fiddle und Harmonica instrumentiert. Doch geprägt wird das Album von einem herrlich unaufdringlichen Charme, von der Wärme und der natürlichen Schönheit des bewußt "stripped down" gehaltenen Sounds. Der Track "Jacksonville skyline" gehört wohl zu dem Besten, was Ryan Adms bislang geschrieben hat. Whiskeytown haben ihren Platz in der Geschichte der "Americana"-Musik sicher.
Ein ausgesprochen gelungenes Abschluß-Album!

Art-Nr.: 1383
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,31

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Widespread Panic - space wrangler [1988]
Großartiges Album von 1988 der Jamrocker!

Das komplette Tracklisting:

1. Chilly Water 5:39
2. Travelin' Light 3:36
3. Space Wrangler 6:48
4. Coconut 5:03
5. The Take Out 2:16
6. Porch Song 2:51
7. Stop-Go 4:50
8. Driving Song 8:29
9. Holden Oversoul 3:32
10. Contentment Blues 5:05
11. Gomero Blanco 1:11
12. Me And The Devil Blues/Heaven 15:11

Art-Nr.: 2182
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Willmon, Trent - same [2004]
"Traditional Country with true staying power", ist in einem US-Review zu lesen... - und was für welcher! Großartig! So spielt man reinen Country im 21. Jahrhundert! Das kann aber nur gelingen, wenn man sich seiner Roots und Traditionen bewußt ist, sie in seiner Musik verinnerlicht, dabei aber gleichzeitig mit einer Menge "Pfiff" agiert und ein ganz eigenes Charisma aufzuweisen hat. Trent Willmon heßt der Mann, der diese Attribute, als sei es das Natürlichtse von der Welt, auf seinem prächtigen Debutalbum wie selbstverständlich unter einen Hut bringt! Geboren in Amarillo/Texas, aufgewachsen in sehr einfachen Verhältnissen, kennt er das Landleben von der Pike auf. Während seiner College-Zeit (er studierte Landwirtschaft und Tierwissenschaften), und seiner aktiven Zeit in einer lokalen Bluegrass-Band, wuchsen die Kontakte zur so unerschöpflichen West Texas Music-Scene, zu Leuten wie den Maines Brothers (um Lloyd Maines) und anderen. Als er, wegen seiner großen Schreiberqualitäten schließlich einen Songwriter-Vertrag bei einem Tochterunternehmen von EMI ergatterte, zog es ihn nach Nashville. Dort machte er sich schnell einen Namen als Komponist, bis er der Countrywelt nun endlich auch sein immenses Talent als Sänger, und das gleich mit einem solchen Klassealbum, demonstrieren kann. Frank Rogers, der unter anderem auch Brad Paisley unter seinen Fittichen hat, produzierte die Scheibe, was durchaus eine gewisse Logik nach sich zieht, denn die musikalischen Welten eines Brad Paisley und Trent Willmon liegen gar nicht so weit auseinander. Das ist herrlicher, traditionell verwurzelter, wie geschmiert aus den Lautsprechern sprudelnder, astreiner, lockerer, knackiger Country/New Country ohne jeglichen Pop-Aufguß! Tolle Melodien überall! Der Bursche hat das Countryleben im Blut, und das transportiert er problemlos in seine Musik! Fließend läßt er die Grenzen zwischen puren Country-Traditionen und knackigen, peppigen New Country-Klängen ineinanderlaufen. Dazu diese großartige, manchmal ganz dezent staubige, Baritone-Country-Stimme, mit der er problemlos in der Lage ist, eine reizvolle Brücke zwischen purer Reinheit, Coolness, Lässigkeit und einem gewissen "Rauhbein-Charme" zu schlagen. Das Album beginnt mit der tollen, mit einem herrlichen, sowohl schwungvollen, als auch knackigen Rhythmus ausgestatteten Honky Tonk-Roadhouse-Country-Nummer "Beer man", der richtigen Hymne für eine amtliche Cowboy-Zechtour! Mit Textzeilen wie "Spent the night with Jim Beam and Johnny Walker red, woke up with a freight train runnin' through my head", oder "I like brown bottles and aluminum cans, simple maybe but that's who I am, hey I'm just a beer man", wird sich sicher so mancher identifizieren können! Willmon verschmilzt hier geschickt eine schwummrige Barroom-Atmosphäre mit texanischem Staub und ländlicher Frische. Dies geschieht vornehmlich durch das hervorragende Zusammenspiel von Fiddle, erdiger E-Gitarre mit Baritone-Klängen, klimperndem Klavier und einem wunderbaren Dobro! Klasse! Ja, und für den nächsten Song kann es nur eine Parole geben: Auf ihr Cowgirls und Cowboys, jetz wird getanzt! Das Lied mit dem verrückten Titel "Dixie Rose Deluxe's Honky Tonk, Feed Store, Gun Shop, Used Car, Beer, Bait, BBQ, Barber Shop, Laundromat" steht auf dem Programm! Wow, welch ein Schwung, welch eine Lässigkeit! Das geht runter wie ÖL! Traumhafter, dynamischer, von tollen E-Gitarren, schöner Fiddle und prächtiger Steelguitar angetriebener, wie geschmiert aus den Lautsprechern fließender, purer "driving Country", der einfach gute Laune machen muß! Tolle Melodie! Bringt jeden Roadhouse-Schuppen in Schwung, eignet sich aber genauso gut für eine flotte Cabriofahrt über die staubigen Pisten von Texas! Großartig auch die frische, reine, mit Steel, Klavier, Fiddle und entspannten Gitarren instrumentierte Ballade "Home sweet Holiday Inn", das staubige, lässig knackige, mit einem dezenten Southern-Touch versehene "She don't love me" (hat auch schon Billy Ray Cyrus aufgenommen), inklusive einem tollen E-Gitarrensolo, das melodische, Banjo-driven, wieder mit tollen Steelguitar-Klängen angereicherte, knackige, traditionelle "The good life", der herrliche Countryrocker "The wishing well", usw., usw.! Es gibt keine Ausfälle! Das Album steckt voller potentieller Hits! So authentisch, wie er das rüberbringt, wird sich Trent Willmon mit diesem glanzvollen Debut sehr schnell in die Herzen der Country-/New Country-Fans spielen - da sind wir ganz sicher! Möge ihm der Durchbruch schnell gelingen - mit dieser Musik hat er es einfach verdient! Erfreulich übrigens auch, daß im Booklet sämtliche Texte abgedruckt sind! Mehr davon, Trent!

Art-Nr.: 2858
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

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Womack, Drew - same [2004]
Vorweg eine schlechte Nachricht: Drew Womack hat nach 14-jähriger Tätigkeit seinen Dienst als Frontmann der äußerst beliebten New Country-Truppe "Sons Of The Desert" eingestellt! Die gute aber lautet - und das ist das entscheidende: Er legt ein wahrhaft meisterliches Solodebut vor, eine nahezu ideale Kombination aus sehr knackigem, frischem, von traumhaften Melodien durchzogenem New Country und Countryrock/-pop zwischen erdiger texanischer Ursprünglichkeit und dem "Glanz" Nashville's! Irgendwo war klar, daß ein musikalischer Charakterkopf, wie ihn Sänger, Multiinstrumentalist und Songwriter Drew Womack nun einmal darstellt, nicht weiter untätig bleiben würde, nachdem es schon über zwei Jahre um die "Sons" recht ruhig geworden war. Trotz zweier klasse CDs "Whatever Comes First" (1997) und "Change" (2000), gelang es der Band aufgrund ständiger Unruhen (Labelwechsel / interne Umstrukturierungen) nicht, aus ihrem ohne Zweifel großen musikalischenPotential die entsprechenden Früchte zu ernten. Nachdem alle rechtlichen Fragen geklärt waren (Drew kann über alle SOD-Songs frei verfügen), ist der Alleingang die wohl logische und begrüßenswerte Konsequenz des Ganzen, zumal das Tuch zwischen ihm und den Ex-Kollegen nicht völlig zerschnitten zu sein scheint. Denn bis auf Drummer Brian Westrum sind alle Mitstreiter vergangener Tage auf seinem Debüt involviert. Der mittlerweile in Austin, Texas ansässige Singer/Somgwriter sprüht geradezu vor Energie und brennt ein richtiges Feuerwerk an erstklassigen Songs ab, von denen aber auch kein einziger einen Ausfall darstellt. Im Dunstkreis der etablierten Texas-Szene von Leuten wie Radney Foster, Rodney Crowell, Pat Green, Chris Knight & Co. trifft er zielsicher den schmalen Grat zwischen rootsigen Texas "Red Dirt"-Anlagen, Alternate Country, dezent poppigen, manchmal von einem gewissen Wedstcoast-Feeling umhauchten Countryrock-Elementen und radiofreundlichen Nashville-Strömungen nahezu perfekt. Drew Womack hat konstant und spürbar erfolgreich an seiner Weiterentwicklung gearbeitet. Seine Musik ist ein wenig kratziger, kantiger und auch etwas rockiger geworden, gewinnt an großer Reife, ohne dabei auf ganz wunderbare Melodien zu verzichten. Drew's Stimme klingt weiterhin frisch und nach wie vor unverwechselbar. "Premium Gasoline" beispielsweise könnte mit seinem Speed problemlos auf jeden, in der NASCAR-Rennsportserie so beliebten Sampler gepackt werden, "To Her And Back" glänzt durch rockige Gitarrenriffs und leichtem 70er Flair, "Fastest Way To Texas" unterstreicht Womack's Singer-, Songwriterambitionen mit atmosphärischem Touch und roher Darbietung der Marke Ingram & Co, "Fine Art Of Failure" ist ein rhythmischer Country-Rock’N’Roller mit typischer Gitarre und viel Dampf, wie es etwa bei Pat Green sehr oft zu beobachten ist. Natürlich gibt es auch jede Menge "Sons Of The Desert"-Feeling: Die aktuelle Single "Hey Daisy" gleitet mit lockerer Banjountermalung, dezenten Mundharmonikaeinlagen und schönen Harmoniegesängen westcoastmäßig leicht ins Ohr. Gleiches gilt für den Power-Lovesong "That’s Just Me" und das knackige "Waitin’ On A Bullet". Stark auch der von Radney Foster mitkomponierte, knacjige, ungemein frische Countryrocker "Any love at all" mit seiner traumhaften Melodie! Besonderes Bonbon für alle "Sons"-Fans: Das einst sehr pianoträchtige Liebeslied "Leaving October" von derem ersten Werk "Whatever Comes First" präsentiert Womack in einer Neueinspielung durch Umwandlung der Tastenparts in Electric-Dobro-Töne und mit dezenten Hammond-Tupfern in einem völlig neuen, aber wunderschönen Gewand. Der Song wirkt dadurch viel ursprünglicher und geht mehr in die Tiefe. "Melancolic Cafe" (nur Drew/Gesang und Ex-Sons-Keyboarder Scott Saunders/Akustik-Piano) lässt, wie es der Titel schon ausdrückt, eine knappe Stunde feinster Musik melancholisch ausklingen. Ein geschmackvolles Booklet, inclusive aller Texte, rundet dieses Klasse-Werk zusätzlich positiv ab. Das Teil müsste eigentlich ein Bestseller werden. Verdient hätte er es mit dieser starken Musik auf jeden Fall! Fazit: Die Vergangenheit war Sons Of The Desert, die Zukunft heißt Drew Womack! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 2925
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Hey Daisy
Any love at all
Premium gasoline
Fastest way to Texas
Fine art of failure

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X-Rated Cowboys - honor among thieves [2001]
Fantastisches Rootsrock-/Americana-Rock Quintett aus Columbus/Ohio! "Destined to ride together, damned to die alone", heißt es im Cover! Und wie man es nach einem solchen Spruch erwartet, besitzen die Jungs eine gediegene Portion Ironie und Humor, sowie ein gesundes Selbstvertrauen. Das können sie sich auch erlauben, denn wir haben es hier mit 5 excellenten Musikern zu tun! Sie spielen ihren gitarrenorientierten Americana/Rootsrock mit einer ungeheuer großen Musikalität und einer riesigen Spannbreite veschiedenster Stilrichtungen. Das geht von Steve Earle bis zu den Replacements, von Johnny Cash bis zu Bruce Springsteen oder von Bob Dylan bis zu Wilco! Von "traditional Rootsrock to modernizing Americana"! Doch sie verzetteln sich niemals, sondern nach kurzer Zeit stellt man anerkennend fest: die X-Rated Cowboys sind etwas ganz Besonderes. Sie klingen nicht wie die Masse, sondern haben ihren ganz eigenen Stil, der trotz der zitierten vielen Stilelemente, kompakt und als durchdachtes Ganzes rüberkommt. Versierte Musiker, prächtiges Songwriting, tolle Ideen, Kreativität und interessante Lyriks sowie allerbeste Arrangements von vorn bis hinten. 13 großartige Songs voller interessanter Riffs und Hooks, mal twangig, mal fetzig rockend, mit feinen Melodien! Oftmals entsteht infolge des interessanten Zusammenspiels der Musiker bereits durch das Instrumental-Intro eines Songs, schon bevor der Gesang einsetzt, eine spannende, nicht mehr aus dem Ohr gehende Klangfolge. Auffällig sind der markante Sänger Quinn Fallon mit seiner dezent heiseren Stimme, und der sehr starke Gitarrist Andy Harrison, der auch für die extrem gute Produktion verantwortlich zeichnet. Zum Teil hören wir sehr angenehme Harmoniegesänge in den Refrains. Ein paar Songbeispiele: Lässiges, entspanntes Piano, herrlich relaxtes Schlagzeug, klanglich wunderbar aufeinander abgestimmte Akustik- und E-Gitarren, wohliger Sound - so beginnt das Intro des Eröffnungsstücks, bis nach ein paar Sekunden Fallon's rootsiger, unverwechselbarer Gesang einsetzt und die interessante Geschichte eines "Trans Am" erzählt. Hat etwas von einer Verbindung zwischen Jakob Dylan von den Wallflowers und Bruce Springsteen. Mit "Rear view mirror" folgt ein flockiger, knackiger, melodischer Rootsrocker, herrlich frisch, mit einem tollen E-Gitarrensolo im Break, ehe bei "End of the world" richtig die Post abgeht. Punkiger, dreckiger, Staub aufwirbelnder, schneller Rootsrock mit abgefahrenen E-Gitarren, zum Teil im Twin-Sound! "Devotion" ist ein klasse arrangierter Alternate-Countryrock-Song, wieder mit feiner (Slide)Gitarre, "Goth girl" mit seinem entspannten Midtempo-Rhythmus, dem Akkordeon und der ausgefeilten Melodie, erinnert an einen "Graham Parker goes Americana". Absolut schräg, humorvoll und selbstironisch, aber bärenstark kommt der abgefahrene, schnelle "Cowboy song" mit seinem verrückten Banjo und der Trompete aus den Boxen, während "Light of day" wieder eine dieser herrlichen Roots-Balladen mit diesem lässigen, entspannten Feeling darstellt. Hier noch ein US-Zitat zu ihrer Musik, das es gut trifft: "It's about being able to shift from songs about lost love and stolen cars to those about porno movies and car washing rock stars. It's about the interplay between accordions and mandolins as well as snapping snares and buzzing Stratocasters". Ein tolles, irgendwie faszinierendes Album, das nie langweilig wird. Verliert auch nach mehrmaligem Hören nichts von seiner Spannung. Die X-Rated Cowboys sind eine echte Bereicherung der Szene! Sehr schöne Digipack-Aufmachung!

Art-Nr.: 1393
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Rear view mirror
Drive-by

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Yoakam, Dwight - dwight's used records [2004]
Einmal mehr eine neue Compilation von Dwight Yoakam, doch was für eine höchst interessante! Kaum ein anderer Country-Künstler der letzten Jahre kann auf eine solche Anzahl von kontinuierlich starken, gleichbleibend niveauvollen und dennoch abwechslungsreiche Alben zurückblicken wie Yoakam! Doch darüber hinaus hat er immer wieder Material für Tribute-Projekte eingespielt, Duette mit Kollegen aufgenommen, die dann auf deren CDs veröffentlicht wurden, und an weiteren Sideprojekten mitgearbeitet. All diese Aufnahmen erschienen bislang nie auf den "regulären" Alben von Dwight Yoakam, doch das hat jetzt ein Ende, denn "Dwight's used records" bringt 11 dieser recht seltenen Tracks, plus ein paar brandneue Einspielungen aus dem jahre 2004, zu einem "neuen", kompletten Longplayer zusammen. Das Resultat ist eine dermaßen runde Sache, daß man glauben könnte, alle Stücke seien genau für dieses Album konzipiert worden. Das beginnt mit der herrlich knackigen, mit tollen E-Gitarren gespickten Honky Tonk-Nummer "Stop the world (and let me off)" vom Waylon Jennings-Tribute "I've always been crazy", geht über die mit Deana Carter aufgenommene, auf deren "I'm just a girl"-Album veröffentlichte Ballade "Waiting", das mit Haether Myles eingespielte Duett "Little chapel", ein prachtvoller, purer Honky Tonker mit viel Borderline/Mexiko-Flair, zu finden auf Myles' Album "Sweet talk & good lies", bis hin zu den beiden frischen, wunderbaren mit Ralph Stanley eingespielten Bluegrass-Nummern "Down where the river bends" und "Miner's prayer"! Weitere Tracks sind zum Beispiel das wunderbar traditionelle "If you were me (and I were you) vom Webb Pierce-Tribute "Caught in the Webb", "Understand your man" vom Johnny Cash-Tribute "Kindred spirits", ZZ Top's "I'm bad, I'm nationwide" von "Sharp dressed men, a tribute to ZZ Top" oder "Some dark holler" und der alte Flying Burrito Brothers-Klassiker "Wheels", beide von Nitty Gritty Dirt Band's "Will the circle be unbroken, Vol. 3". Aber, wie schon erwähnt, es gibt auch brandneues Material! Ja, und da ist, so kennen wir ihn, Mr. Yoakam mal wieder für eine kleine Überraschung gut: Als erstes covert er mit einem gediegenen Schuß Elvis-Appeal den alten Carole King/Gerry Goffin-Evergreen "Loco motion" und als zweites nimmt er sich John Prine's "Paradise" vor! In zwei Teile eingeteilt macht er daraus eine über 10-minütige, akustische Nummer - zunächst rund 6 Minuten lang im leicht folkigen Americana-Stil, nur instrumentiert mit Gitarre, Mandoline, Dobro und Fiddle, um dann, durch Hinzunahme von Drums, deutlich an Fahrt zu gewinnen und das Ganze mit einem flotten, schwungvollen, frischen Bakersfield/Honky Tonk-Flair ausklingen zu lassen. Gut 50 Minuten Dwight Yoakam-Musik vom Allerfeinsten! Ein Sampler, der auch als "normales" Yoakam-Album durchgehen würde und im Rahmen dessen wohl klar in der oberen Hälfte des Album-Rankings zu finden wäre. Schöne Digipack-Aufmachung!

Art-Nr.: 2509
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Yoakam, Dwight - population: me [2003]
Grandioses neues Werk von Dwight Yoakam! Das erste Album, das er, nach 15 Warner/Reprise-Veröffentlichungen, über sein eigenes Label "Electrodisc" und seinen neuen Vertrieb Audium herausbringt. Es ist einfach erstaunlich, welch hohes Niveau Yoakam über die Jahre beibehält! So ist es auch hier! Er strotzt vor Vitalität, klingt frisch und aufregend wie eh und je, singt einfach traumhaft und spielt mit seinen Jungs so unbeschwert auf, als hätte er seinen ganz eigenen, für ihn so typischen Sound, gerade erst erfunden. Typisch ist für Yoakam natürlich auch, daß seine Alben nie langweilig werden. Auch "Population: me" steckt voller Abwechslung und arbeitet das ganze, breite Spektrum der Countrymusic ab. Classic Country, Bakersfield Country, purer Honky Tonk, lässiger Countryrock, Westcoast-Klänge, alles wird in höchster Vollendung geboten. Zumeist sind die Stücke schön flott und flockig. Ja, vor allen Dingen diese ungemeine Frische und Lockerheit ist es, die seine Songs diesmal prägen. Sie sind durchzogen von sich ins Ohr bohrenden Melodien, die einen nicht mehr loslassen. Im großen und ganzen hat er seine alte Crew zusammen, allen voran natürlich der begnadete Gitarrist Pete Anderson, der auch wieder für die hervorragende Produktion verantwortlich zeichnet. Neben Skip Edwards (Keyboards), Scott Joss (Fiddle) und Gary Morse (Pedal Steel, Banjo, Dobro), sitzt diesmal der großartige Don Heffington am Schlagzeug und Westcoast-Legende Bob Glaub (Jackson Browne, Linda Ronstadt...) bedient den Bass! Hier ein paar Songbeispiele, bei denen wir dann auch noch auf den ein oder anderen musikalischen Gast eingehen: Das Album startet gleich mit einem absoluten Killer-Track! Das Banjo- und Gitarren-angetriebene "The late great golden state" hat die Frische und die Lockerheit früherer Eagles-Klassiker! Da paßt es auch, daß bei dem wunderbaren Harmoniegesang kein geringerer als Adler Timothy B. Schmit seine tolle Stimme mit einbringt. Ein herrlicher, mit einer klasse Melodie versehener, schwungvoller Westcoast-Countryrocker voller Sonne, Drive und Dynamik. Tolles Gitarrenspiel von Pete Anderson! Weiter geht's mit dem knackigen Honky Tonker "No such thing" (tolles Gitarren- und Pedal Steel-Solo) und der traumhaften Midtempo New Country-Nummer "Fair to Midland". Wieder wunderbar locker und mit einer unvergleichlichen Melodie fließt dieser Song mit seinem herrlichen Mandolinen- und Dobrospiel dahin. Flockiger New Country, bei dem es Yoakam schafft in nur einem Song die Countryelemente der Regionen Californien, Nashville und Texas zu vereinen, und sogar noch einen ganz dezenten mexikanischen Touch mit einzubauen. In dem etwas geheimnisvoll anmutenden, wieder mit feinen Banjo-Tupfern versehenen Titelstück, hat er im Mittelteil sogar eine prima dazupassende, unaufdringliche Dixieland-Trompete (Lee Thornburg) untergebracht, bei der herrlichen Honky Tonk-Outlaw-Country-Ballade "If teardrops were diamonds" hat Willie Nelson den Duett-Part übernommen, während bei dem lockeren, flotten Burt Bacharach-Remake "Trains and boats and plains" der große Earl Scruggs das Banjo zupft! Eine Songperle jagt die nächste! Das einzige kleine Manko: die CD läuft nur knapp 32 Minuten lang! Doch da wollen wir diesmal großzügig drüber hinwegsehen, denn diese 32 Minuten haben es einfach in sich! Es gibt einfach keinen schwachen Moment! Er kann machen was er will, es gelingt ihm immer. Dwight Yoakam at his very best - von vorn bis hinten! "A summer breeze of an album", heißt es in einer US-Besprechung. Stimmt!

Art-Nr.: 1937
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Yoakam, Dwight - tomorrow's sounds today [2000]
Ein Hammerwerk! Lange hat er nicht so country geklungen wie auf diesem neuen Album. Das ist absolut "hipper", angesagter, bester, total frischer, Bakersfield-soundiger New Country, wie man ihn wundervoller kaum spielen kann. Musik zwischen "Hard-Driving"- Country, "Old School"-Country, Honky Tonk-Country, mit rockigen Backbeats und Rockabilly-Einflüssen bis hin zu "dusty down-home waltzes" und sentimentalen Songs von unerfüllter Liebe. Viel Steel Guitar! Enthält eine klasse Country-Version des alten Cheap Trick-Heulers "I want you to want me", ebenso wie drei Duette mit seinem großen Vorbild Buck Owens. Gäste sind u.a. Chris Hillman, Flaco Jimenez, Jim Lauderdale,...usw.! Excellente Produktion, wie immer, von seinem Gitarristen Pete Anderson. Ein Knüller und eines der Highlights des Jahres!

Art-Nr.: 1698
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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