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Anderson, John - anthology [2002]
2 CD-Set! Prima "Anthology", die die gesamte über 20-jährige Karriere von John Anderson durchstreift. Das Interessante daran: es wurden nicht die Original-Songs für dieses "Best of"-Werk verwendet, sondern alle 30 Tracks wurden extra für dieses Doppelalbum neu eingespielt, was den Liedern eine ganz neue Frische verleiht. Klassicher John Anderson-Country frisch aufpoliert! Ein paar Beispiele aus dem Tracklisting: "Your lyin' blue eyes", Would you catch a fallen star", "Chicken truck", "Honky Tonk crowd", "Swingin'", "Straight tequila nicht", A small farm in Kentucky" und natürlich auch "Seminole wind"! Kanpp 105 Minuten Gesamtspielzeit! Für John Anderson-Anhänger wohl unentbehrlich!

Art-Nr.: 1733
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

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Boland & The Stragglers, Jason - somewhere in the middle [2004]
Ehrlicher, handgemachter, beherzter, ganz großartiger Texas-Country/Countryrock voller Twang und erdigem Outlaw-Feeling - Oklahoma's Jason Boland & the Stragglers melden sich 3 Jahre nach "Truckstop diaries" mit einem tollen, neuen Album zurück! Auch Jason Boland (klasse Stimme, starker Songwriter) zählt in der Texas/Oklahoma-Szene längst zur ersten Garde der Country-/Countryrock-Interpreten, die in ihrer Heimat bereits so etwas wie "Stars" sind, einem breiteren Publikum bishar aber weitgehend verborgen blieben. Das wird und muß sich ändern! Schließlich liefern Boland und seine großartige Band "The Stragglers" mit "Somewhere in the middle" nochmals eine Steigerung zum schon sehr guten Vorgänger ab und zeigen so manchem etablierten Kollegen, wie man authentische, staubige, unbeschwerte, die natürlichen, urigen Texas-Roots nie verleugnende Musik ohne unnötigen, aufgesetzten Firlefanz spielt. Das geht von purem, lupenreinem Outlaw-Country in bestem Waylon-Stil, über knackige, von fetten E-Gitarren dominierte Countryrocker voller für die Gegend und das Genre so typischem, herrlichem "Red Dirt"-Flair, wie auch locker entspannte, schön frisch rüberkommende, semi-akustisch gehaltene Midtempo-Nummern, bis hin zu feinen, herrlich melodischen Retro-Country-Balladen, voller Johnny Cash-Feeling steckender traditioneller Countrysongs, sowie unverfälschten Barroom/Honky Tonk-Heulern! Ein vielseitiges Spektrum, das die Band in knapp 60 Minuten Spielzeit absolut kompetent und voller spürbarem Herzblut gekonnt abarbeitet. Toll, wie sich, basierend auf einem schön knackigen Rhythmus, immer wieder die klaren Acoustic Gitarren, mit den sehr würzigen und satten E-Gitarren ergänzen, mal unterstützt von einer wunderbaren Fiddle, dann wieder von einer herrlichen Steelguitar oder einem prächtigen Dobro. Mit einer wunderbaren Widmung an "alte" Countrygrößen wie Hank Williams & Co. geht es los: "Hank" heßt diese klasse Nummer, eingepackt in ein prächtiges, an Texas-Hero Waylon Jennings erinnerndes, pures, ursprünglich wirkendes Outlaw-Gewand, das sogar ein gewisses "Ghost Town"-Flair versprüht. Tolle Fiddle, tolle Steel und eine prima Melodie tun ein übriges! Nach noch so einem starken Cash-/Waylon-like Outlaw-"Stomper" ("When I'm stoned") folgt dann mit dem Titelstück "Somewhere in the middle" ein richtiger, satter Uptempo "Red Dirt"-Countryrock-Knaller voller Drive und einer fetten E-Gitarrenfront (zwei an der Zahl, plus eine "slidig" und schön dreckig klingende Lap Steel)! Cross Canadian Ragweed lassen grüßen! Produziert in den Texas-Roadhouses sicher ordentlich Dampf, dieser Ritt! Deutlich entspannter und schön locker geht es dann mit dem von feinen, schön transparenten Acoustic Gitarren und Dobro begleiteten, semi-akustischen "If you want to hear a love song" weiter, das ein gewisses Roots-/Americana-Flair nicht leugnen kann, gefolgt von einer klasse Coverversion des bekannten Texas-Songwriters Bob Childers: "Back to you" ist flotter, melodischer, frischer, zeitlos schöner, klassischer Texas-Country in einem großartigen Gitarren-/Fiddle-/Dobro-Arrangement! Apropos Coverversionen: Das Album enthält eine fantastische, furiose, von einem glühenden E-Gitarrensound geprägte, voller Southern-Outlaw-Feeling steckende Fassung von Billy Joe Shaver's Klassiker "Thunderbird wine", bei der Shaver zudem als Duett-Partner mit an Bord ist! Sehr stark! Wie auch das lockere, voller Cash/Kristofferson-"Highwaymen"-Fleeling steckende, melodische "Stand up to the man" mit wunderbarer Steel, der lupenreine Honky Tonker "Oz. curls" oder die wunderschöne, von einem tollen E-Gitarren-/Fiddle-/Steelguitar-Zusammenspiel geprägte Country-/Countryrock-Ballade "Mary"! Das ist, durchweg und ohne Ausfälle, allerbeste, reine, knackige, twangy Texas-Country-/Outlaw-Country-/Countryrock-Unterhaltung, die Produzent Lloyd Maines (was er anfaßt, hat einfach Hand und Fuß) einmal mehr punktgenau und voller natürlicher Ursprünglichkeit in Szene gesetzt hat! Das hat Qualität! Starke Scheibe!

Art-Nr.: 2801
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hank
Somewhere in the middle
Back to you
Mary
Thunderbird wine

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Earle, Steve - just an american boy ~ dvd [2004]
Sie sollte bereits im September 2003, parallel zum gleichnamigen Live-Album erscheinen, nun endlich ist sie da, die neue DVD von, bzw. über Steve Earle! Die Doppel-CD heißt im Untertitel "The audio documentary", dementsprechend handelt es sich bei der DVD um die filmische Dokumentation. "Just an American boy" ist ein Dokumentarfilm über Steve Earle von Amos Poe! Ein großartiges, 94-minütiges Werk, das einen tiefen Einblick in die Persönlichkeit dieses begnadeten Songwriters gewährt. Alle Seiten von Steve Earle werden gezeigt Die musikalischen Roots werden aufgearbeitet (Nora Guthrie, Woody's Tochter, kommt beispielsweise zu Wort), seine politische Seite wird durchleuchtet (so sieht man interessanterweise in Original US-Nachrichten-Ausschnitten einige empörte Statements zu seinem Song "John Walker's Blues"), sein Alltag wird gezeigt, auch seine Drogenvergangenheit bleibt nicht außen vor! Doch das Wichtigste in seinem Leben ist stets die Musik und das Schreiben von Liedern. So sehen wir während des Films natürlich jede Menge interessanter Rehearsals-Aufnahmen, eine ganze Anzahl großartiger Konzertausschnitte der "Jerusalem"-Tour, teilweise auch mit kompletten Stücken (z.B. "Guitar town, "Christmas in Washington") und ein paar Aufnahmen vom Golden Gate Bluegrass-Festival in San Francisco vom Herbst 2002 mit den Bluegrass Dukes. Unter den Live-Songs, die zumindestens in längeren Ausschnitten zu sehen sind, befinden sich z.B. "Ashes to ashes", "Jerusalem", "Billy Austin", "Amerika v. 6.0", "Copperhead road" und "What's so funny about peace, love and understanding". Insgesamt fällt sehr positiv auf, daß hier trotz dieses intimen und persönlichen Porträts, trotz dieser Dokumentation, die Musik immer die zentrale Rolle spielt und der Film sich nicht in endlosem Gerede der Beteiligten verliert. Klar kommen sie zu Wort, doch diese Passagen sind nicht unendlich lange. Alles ist sehr abwechslungsreich gefilmt. Immer ist Musik zu hören und zu sehen, ständig wird irgendwo gezupft und geklimpert, was zur Folge hat, daß man Herrn Earle in vielen kleinen, seltenen und interessanten Performance-Sequenzen erleben kann. All diese Fragmente sind zu einem rundum geschlossenen Ganzen zusammengesetzt worden. Ein hervorragender Film über den Mensch und Musiker Steve Earle - unverzichtbar für jeden Fan! Als Bonus gibt's dann auch noch das komplette Musikvideo zu "Jerusalem"!

Art-Nr.: 2292
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 19,50

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Earle, Steve - live from austin tx [2004]
Parallele CD-Veröffentlichung zur gleichnamigen DVD! Nach und nach veröffentlicht das amerikanische "New West"-Label ab November 2004 in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden - und zwar als CD und/oder auch als DVD! Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals gehörtes und gesehenes Material!Als Platte oder CD wurder darüber hinaus von diesen Shows sowieso noch niemals etwas veröffentlicht! Eine der ersten hier vorliegenden CDs ist ein 65-minütiges Konzert der Rootsrock-/Countryrock-Ikone Steve Earle vom 12. September 1986! Großartig! Es war die Zeit, als Steve Earle noch deutlich countryorientierter agierte, als er es heute tut, doch auch damals war seine Musik rau und rockig - eben unverkennbar Steve Earle. Er war schon immer ein Typ, den man niemals "verbiegen" konnte. Wir hören ihn bei einem tollen Konzert, bei dem er vorwiegend die Songs aus seinem legendären "Guitar town"-Album und dem Nachfolger "Exit O" spielte, obwohl dieses Werk zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht erschienen war. Doch live präsentierte er schon etliche Titel davon - und wie! Kantig, rockig, leidenschaftlich - und doch "country"! Wir erleben klasse Versionen von u.a. "Nowhere road", "Sweet little '66", "Angry young man", "San Antonio girl", "I love you too much", "Fearless heart", "Hillbilly highway", "Little Rock 'n' Roller", "Fearless heart", "Down the road" und natürlich dem wundervollen "Guitar town"! Zudem spielen er und die Dukes (bestehen zu dieser Zeit aus Ron Kling am Bass, Ken Moore an den Keyboards, Drummer Harry Stinson und den beiden Gitarristen Mike McAdam und Bucky Baxter) bereits eine frühe Fassung von "Devil's right hand" und eine großartige Version von Bruce Springsteen's (er nennt ihn "a pretty good hillbilly singer from New Jersey") "State trooper"! Klasse CD eines klasse Konzertes des "jungen" Steve Earle!

Art-Nr.: 2928
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,50

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Jewell, Buddy - same [2003]
"Country Nusic's latest overnight sensation" - so feiert man Buddy Jewell bereits in Nashville. Dabei ist der Mann aus Arkansas, bereits 42 Jahre alt, alles andere als ein Newcomer. Seit ewigen Jahren kämpft der hoch talentierte Sänger darum mit seiner geliebten Country-Musik eine Chance zu bekommen, hat nach eigenen Angaben in den letzten Jahren rund 5000 (!) Demos besungen - unverständlicherweise weitgehend vergebens. Lediglich zu zwei, nicht mehr erhältlichen, in Eigenregie fertig gestellten Alben, die über MP3 eine recht große Resonanz erfuhren, hat es gereicht. Doch dann kam der "Nashville Star"-Contest, ein Live-Country-Sänger-Wettbewerb des US-Fernsehsenders "USA Network", den Buddy Jewell, unter 8000 Bewerbern, prompt gewann. Und schon stand er im Rampenlicht! Plötzlich war er wer - hat man seine großen Talente erkannt. Klar, daß nun auch das entsprechende Majorlabel-Debut, übrigens produziert von Clint Black, nicht lange auf sich warten ließ! Schade nur, daß es so lange gedauert hat, bis sich Buddy einem größeren Publikum präsentieren konnte, denn seine Klasse ist tatsächlich unbestreitbar! Buddy Jewell hat eine großartige, kräftige, klare Baritone-Bass-Stimme, strahlt eine, und das ist bei Nashville-Künstlern ja nicht immer so, immense Natürlichkeit und einen angenehm zurückhaltenden Charme aus. Und was er macht, ist richtig "country"! Moderner Nashville Mainstream-Country, tief in den Traditionen verwurzelt. Aufgeblähte PopAttitüden sucht man vergebens! Hier geht's, textlich und musikalisch, nur um Country, den Jewell knackig, peppig und immer mit der nötigen, so wichtigen, Frische präsentiert. Knackig, kräftig und locker zugleich! Zuweilen ist ein wunderbarer Southern-Twang spürbar! Weitestgehend könnte man seine Musik als eine Synthese aus Elementen des frühen Tim McGraw, Kenny Chesney, Keith Urban, Brooks & Dunn, Blake Shelton, Montgomery Gentry, Merle Haggard und natürlich auch Clint Black bezeichnen, das ist die Schiene, auf die er zielt. Und es gelingt ihm prächtig! Wie schrieb ein amerikanischer Kritiker: "Sogar routiniert wirkenden Songs scheint er mit seiner Stimme Flügel zu verleihen". So interpretiert er zum Beispiel, in einem schönen Duett mit Miranda Lambert, ebnefalls eine "Nashville Star"-Finalistin, überaus überzeugend den alten Merle Haggard-Klassiker "Today I started loving you again". Country-Geschichte hat er auch gleich geschrieben: Die erste Single, das von ihm selbst komponierte "Help pour out the rain" ist der höchste Chart-Neueinstieg eines Newcomers seit 11 Jahren, als Wynonna mit "She is his only need" debutierte. Der Song ist eine wunderbar relaxte, flockige, aus schöner Fiddle, Steel, Piano, Mundharmonika und sauberen Gitarren instrumentierte, dennoch schön flotte, New Country-Nummer voller Frische. Noch ein paar Songbeispiele: Der Opener "I wanna thank everyone" ist ein, von einer prima Melodie geprägter, leicht angerockter, kräftiger, riffiger Shuffle-Country mit satter E-Gitarre (inklusive herzhaftem Solo), feiner Steel, klasse Fiddle, klimperndem Piano und einem ordentlichen Schuß Southern- /Outlaw-Flair. Oder "Sweet Southern comfort": Tolle, entspannte, aber dennoch kräftig gespielte Midtempo-Nummer, durchzogen von einer angenehmen Banjo-Begleitung, wieder, unter Einbeziehung einer herrlichen Mundharmonika (auch mit einem tollen, quirligen Solo) und einer wunderbaren Steel, sehr frisch wirkend, mit einer Menge Dixie- und Southern-Soul! Klasse auch die knackige, schwungvolle Uptempo-Nummer "Abilene on her mind", (schönes Banjo, Steel und peppige Baritone E-Gitarre), der rasante, von Clint Black geschriebene Country-Ritt "I can get by" mit ungeheurem Drive, das irisch angehauchte "O'Reilly luck", und die großartige Ballade "You know how women are". Offenbar haben solche Fernseh-Wettbewerbe manchmal auch etwas gutes, nämlich dann, wenn "alte Hasen", deren großes Talent bislang verkannt wurde, dadurch plötzlich "entdeckt" werden. Wie im Falle Buddy Jewell! Ein äußerst sympathisch wirkender Performer, dem wir den Erfolg gönnen. Er hat lange dafür gearbeitet. Klasse Album!

Art-Nr.: 1964
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Los Lobos - live at the fillmore ~ dvd [2004]
"Celebrate 30 years from East L.A.", hallt es zum Auftakt des Auftrittes von Los Lobos durch den Konzertsaal... - ja, und wir feiern voller Begeisterung mit! Fantastische, rund 2-stündige Live-DVD der genialen Band aus East Los Angeles, aufgenommen während der "The ride"-Tour am 29. und 30. Juli 2004 im ruhmreichen, alt ehrwürdigen Fillmore West zu San Francisco! Eindrucksvoll beweisen sie, welch eine hervorragende Live-Band sie sind. Hier stehen ungemein kompetente, versierte und kreative Musiker auf der Bühne, die aber erst in ihrem von blindem Verständnis geprägten Zusammenspiel zu ihrer vollen Blüte gelangen, ihre unnachahmliche und einmalige Magie zur Ausstrahlung bringen, ihren innovativen, wie faszinierenden und feurigen Retro-/ Roots-/ Latino-/ Groove-Rock vollends ausleben können. Und das tun sie bei den beiden mitgeschnittenen Fillmore-Auftritten voller Hingabe! Man spürt zu jeder Minute, daß sie voll in ihrem Element sind. Alles wirkt live noch grooviger, noch jammiger, noch würziger! Zu siebt entfacht man einen wunderbar transparenten, satten und kraftvollen Sound voller musikalischer Seele, bei dem der Funke sofort überspringt. Herrlich das 3-Mann Gitarren Line-up an der Bühnenfront aus David Hidalgo, Cesar Rosas und Louie Pérez (der seine Drumsticks längst durch die Gitarre ersetzt hat - und die 6 Saiten behrrscht er genauso gut, wie das Trommeln), die prächtig miteinander harmonieren und mit großartigen Soli glänzen, dazu der großartige Bassist Conrad Lozano, Keyboard- und Saophon-Ass Steve Berlin, sowie die beiden brillanten Schlagmänner Cougar Estrada (Drums) und Victor Bisetti (Percussion), die für einen ungemein würzigen Groove sorgen. Die Setlist (21 Tracks) zieht sich weitgehend durch die gesamte Karriere der Band, wobei der Schwerpunkt auf Titeln von "The ride" und "Good morning Aztlán" liegt, wie zum Beispiel die satte Version von "The big ranch", der druckvolle Roots-/latino-Rocker "Done gone blue" mit seiner klasse Melodie und den tollen Gitarrensoli, der Heavy Blues von "Charmed", das wundervolle von Cesar Rosas und Grateful Dead-Lyriker Robert Hunter geschriebene "Hurry tomorrow", oder das stimmungsvolle "Rita"! Ganz stark auch das ungemein kraftvoll rockende und scharf groovende, voller herrlicher , satter, jammiger Gitarrensoli steckende "I walk alone" aus dem "Neigborhood"-Album, der mit tollem Akordeonspiel von David Hidalgo angereicherte Latino-Reggae "Maria Christina", das spanisch-englische "Luz de mi vida", das live nur selten dargebotene "Viking" aus dem "This time"-Album, das unvermeidliche "Shakin' shakin' shakes", bis hin zu dem rauschenden Finale von "Mas Y Mas", bei dem sie noch von dem begnadeten Steel-Helden Robert Randolph als "special guest" unterstützt werden. Diese DVD ist der pure Los Lobos-Genuß! Sound und Kameraführung sind erste Sahne! Eine vor Spielfreude strotzende, groovende, jammende Performance der Extraklasse. Auf die nächsten dreißig Jahre....! Als Bonus gibt's übrigens noch den 12-minütigen Kurzfilm "Imported from E. L. A."mit interessantem "Behind the scenes"-Material! Ebenfalls enthalten: Ein 12-seitiges Booklet mit informativen Linernotes! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 2935
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 17,90

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Nitty Gritty Dirt Band - welcome to woody creek [2004]
Die Nitty Gritty Dirt Band, seit nunmehr bald 40 Jahren ein Sinnbild in Sachen ebenso zeitlos schöner,.wie qualitativ höchst niveauvoller Country-/New Country-/Countryrock-Musik, ist zurück mit ihrem ersten Studioalbum nach 5 Jahren (abgesehen vom dritten "Will the circle be unbroken"-Teil) und präsentiert sich wie eh und je in erstklassiger Verfassung! Alles, was die Band jemals ausgezeichnet hat, ist wieder da: die wunderschönen Melodien, die Frische, der tolle Lead-Gesang von Jeff Hanna und Jimmy Ibbotson, die Harmonien, Jimmy Fadden's typische Mundharmonika, John McEuen's Banjo, und selbstverständlich auch die feinen Gitarren. Viele der Songs haben ihren Ursprung in Sessions, die immer wieder in Jimmy Ibbotson's Heimstudio stattfanden und -finden, das in einem kleinen, einsamen Nest mit dem Namen Woody Creek in den Rocky Mountains von Colorado liegt, unweit von Aspen. Dort lebt man völlig entspannt, befreit von jeglichem Trubel und Streß, genießt die Natur und verliert sich in seiner musikalischen Tradition und Liebe. Der Nitty Gritty Dirt Band ist es gelungen dieses entspannte Gefühl und dieses Mountain-Flair wunderbar einzufangen und in den 12 Songs von "Welcome to Woody Creek" eindrucksvoll widerzuspiegeln. Dabei gelingt ihnen ein prächtiger Spagat zwischen ihren alt ehrwürdigen Retro-Countryrock-Tagen zu Anfang der Siebziger Jahre, der sehr erfolgreichen New Country-Phase Mitte/Ende der Achtziger (man erinnere sich an "Plain dirt fashion" oder "Hold on") und den herrlich traditionellen Acoustic Country/Bluegrass-Arbeiten ihrer "Will the circle be unbroken"-Trilogie! Ein paar Beispiele: "Walkin' in the sunshine", der Opener, ist ein von einer großartigen Melodie durchzogener, mit tollen Acoustic-Instrumenten, wie Banjo und Mandoline eingespielter, flockiger, lockerer New Country-/Americana-Song, der eine herrliche Frische (nicht zuletzt durch die einzigartige Mundharmonika) ausstrahlt, mit "Forever don't last" hören wir einen excellenten, knackigen, rootsigen, dezent Cajun-angehauchten, flotten Countryrocker, wieder mit einer tollen Melodie versehen, aufgepeppt mit feinem Akkordeon und einer herrlichen, elektrischen Slidegitarre von Hanna, "Jealous moon" ist eine akustische, voller warmem Mountain-Flair steckende, ganz entspannte, wundervolle Ballade mit zurückhaltenden Slide-Tupfern, bei "It's morning" bieten sie flotten, aber äußerst entspannten, traditionellen Bluegrass, "Any love but our love" ist eine herrliche, mit schöner Steelguitar ergänzte, New Country-/Countryrock-Ballade und "Safe back home" bietet einmal mehr frischen, ruhigen, melodischen Acoustic Country vom Feinsten! Sehr bemerkenswert sind darüber hinaus zwei Coverversionen: Zum einen eine Banjo-driven, tierische Bluegrass-Version des Beatles-Klassikers "Get back" mit viel Drive, und eine bestens aufbereitete Fassung von Gram Parsons' "She"! Alles in allem ist es einfach ein typisches Nitty Gritty Dirt Band-Album! Sie haben nichts von ihrer Faszination eingebüßt! Großartig!

Art-Nr.: 2725
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Walkin' in the sunshine
Forever don't last
Safe back home
Any love but our love

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Rimes, LeAnn - this woman [2005]
Viele haben es bei ihren grandiosen Auftritten bei der Countrynight 2004 im schweizerischen Gstaad bereits erlebt: LeAnn Rimes ist erwachsen geworden! Michts ist mehr übrig von dem 13-jährigen, unbedarften, zweifellos hoch talentierten Country-Wunderkind, das zu Zeiten ihres 1996iger Werkes "Blue" an wirklich jeder "Straßenecke" zu der neuen Patsy Cline hochtituliert wurde. Aber auch nichts mehr von der anschließenden, der Countrymusic scheinbar den Rücken kehrenden, unbedeutenden Phase einer Teenie Dance-Pop-Göre, die uns pausenlos mit irgendwelchem "Tralala"-Gedudel aus dem Radio entgegen heulte. Nein, LeAnn Rimes ist gereift! Ihre eh schon außergewöhnliche Stimme ist weiter gewachsen und erstrahlt heute, kräftiger denn je, voller Ästhetik und unwiderstehlicher Ausdrucksstärke. Und genau das zeigt sie in tief beeindruckender Manier auf ihrem neuen, ganz großartigen Album, das man vielleicht als ihr bis dato stärkstes, mit Sicherheit aber als ihr ausgereiftestes Werk bezeichnen muß! Dazu ist "This woman" LeAnn's Rückbesinnung auf ihre Country-Roots! Klar, es ist nicht so traditionell ausgefallen wie seinerzeit "Blue", doch es ist ein richtig starkes, modernes, schön knackiges, peppiges, von irgedwelchen Dance-Rhythmen völlig befreites, durchaus erdiges, gepflegtes New Country-Album geworden, in etwa an der Schnittstelle Martina McBride, Sara Evans, Terri Clark und sogar Gretchen Wilson! LeAnn Rimes zählt niemand Geringeren als Rock-Ikone Janis Joplin zu ihren größten Einflüssen und Heldinnen - und auch das ist auf "This woman" absolut spürbar. Oftmals hört man herrlich angerockte Titel, bei denen sie mit solch einer Power singt, daß ein Vergleich zu Joplin fast näher liegt als beispielsweise zu Tammy Wynette. Doch, wie gesagt, die Countrywurzeln sind zu jeder Phase dieses tollen Albums mit seiner abwechlungsreichen, durchweg gelungenen Songauswahl spürbar. LeAnn legt los mit dem rhythmischen, wunderbar groovigen, dezent funky angehauchten, voller satter Gitarren steckenden Countrypop-/tock-Song "I want to with you", gefolgt von der ungemein schwungvollen, sehr knackigen, voll soundigen "Killer" New Country(rock)-Nummer "You take me home"! Eine tolle Melodie und ein wunderbarer Gitarrendrive, samt schöner Steelguitar im Hintergrund, sorgen für ein prächtiges "Sommer-/Sonne-/Cabrio-Feeling"! Läuft wie geschmiert! Auch "Something's gotta give" ist ein lupenreiner, knackiger, erneut sehr melodischer New Country-Song mit fetten E-Gitarren, sowie schönen Fiddle- und Steel-Einlagen. Das anschließende "Won't be lonely long" startet gar mit amtlichen Rolling Stones-like Riffs und entwickelt sich dann zu einer kraftvollen Countryrock-/pop-Nummer in bester Tradition einer fetzigen Martina McBride. Dann mit "Nothin' bout love makes sense" die erste Single des Albums - und die ist, vollkommen verständlich, schnurstracks auf dem Weg Richtung Top-Position der Billboard Country Singles-Charts. Eine wunderbare, sehr traditionell orientierte, flockig flotte, von einer herrlichen Melodie begleitete, reine Countrynummer mit einem akustischen Basement aus Mandoline, Gitarren, Dobro und Fiddle, sowie flüssigen, aber knackigen Drums, ergänzt durch unaufdringliche E-Gitarren und dezente Keyboards! Ebenfalls recht traditionell, wieder gut im Ohr hängen bleibend, mit feiner Mandoline, Dobro, klaren E-Gitarren und großartiger, lockerer Percussion instrumentiert, präsentiert sie anschließend die excellente Country-Ballade "Probably wouldn't be this way", mit Union Station's Dab Tyminski (Background Gesang) an Bord! Stark auch das schwungvolle "With you" mit den klasse Gitarren und der schönen Mandoline, das von satten E-Gitarren und dynamischen Fiddles geprägte "I got it bad", die traumhafte, voller Southern Soul steckende Ballade "I dare you", wie auch die leicht angerockte Power-Ballade "When this woman loves a man" mit der schönen Steel und der rauen, satten E-Gitarre! Unter den beteiligten Musikern finden wir beispielsweise Dann Huff, Tom Bukovac (E-Gitarren), Vinnie Colaiuta, Lonnie Wilson (Drums), Jonathan Yudkin (Mandoline, Fiddle), Dan Dugmore, Paul Franklin (Steelguitar), Stev Nathan (Keyboards) und viele Hochkaräter mehr! Sehr schön auch das 24-seitige Booklet mit allen Texten und vielen Fotos! LeAnn Rimes war nie besser als heute! Jetzt, mit 22 Jahren, zeigt sie erst richtig, warum sie bereits mit 13 zum "Superstar" wurde! Ein großartiges Album!

Art-Nr.: 3018
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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