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Adkins, Trace - comin' on strong [2003]
Rund 5 Monate nach der Veröffentlichung seiner ersten "Greatest hits"-CD, mit der er seinerzeit sofort auf die Spitzenposition der Country-Album-Charts "schoß", legt Trace Adkins mit "Comin' on strong" bereits ein komplett neues Album vor. Wieder vereint mit "Haus"-Produzent Scott Hendricks verläßt Adkins die leicht Pop-orientierten Pfade seines letzten Werkes "Chrome" und kehrt zu seinem bis dato gewohnten, reinen Country-/New Country-Stil zurück. Das gelingt ihm ausgezeichnet! Obwohl wir hier vom Tempo her fast nur Midtempo-Nummern und Balladen finden, ist das Album wunderbar knackig und kraftvoll arrangiert. Das durchweg sehr gute Songmaterial, daß ihm wie auf den Leib geschnitten scheint, basiert auf einem kräftigen Background und wird immer wieder von satten E-Gitarren durchzogen. Angereichert ist das Ganze dann mit hervorragend integrierten Fiddles, großartiger Steel und feinen Mandolinen-Tupfern, sodaß alles in Allem ein sehr harmonischer, astreiner Countrysound entsteht. Zu den Höhepunkten dieses feinen Albums zählen die, die erotischen Probleme einer nicht mehr ganz so jungen Frau thematisierende, erste Single "Hot Mama" mit schöner Fiddle und satten Electric-Slide-Einlagen, das locker, relaxt und schön frisch wirkende "Comin' on strong", die melodische Midtempo-Nummer "One of those nights" und der einzige, richtig schnelle Track "Rough & ready", ein feuriger, gut tanzbarer Uptempo-Roadhouse-Heuler mit klasse Honky Tonk Piano, dynamischer Fiddle, Gas gebenden Drums und lässigen Gitarrenläufen, der am Ende der CD zu finden ist. Darüber hinaus gelingt Adkins mit "Then came the night" auch noch eine absolute Country Vorzeige-Ballade. Voller Gefühl und Emotion, gleichzeitig aber auch sehr knackig und kraftvoll, interpretiert er diese wunderbar melodische Gänsehautnummer, begleitet von einer satten E-Gitarre, inklusive feinem Solo, einer dezenten Fiddle und schöner Steel. Das muß einfach eine Nr.1 werden!! Auf jeden Fall überzeugt Trace Adkins mit seinem neuen Album auf der ganzen Linie und dürfte damit weiterhin völlig problemlos und zielsicher die Erfolgsspur halten.

Art-Nr.: 2208
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Adkins, Trace - greatest hits collection, vol. 1 [2003]
Auch von Trace Adkins gibt es nun, nach vier Alben, seine erste "Greatest Hits"-Sammlung! Neben einem gelungenen Querschnitt seiner erfolgreichsten Titel zwischen 1996 und 2001, wie z. B. "There's a girl in Texas", "I'm tryin'", "Big time", "Don't lie" oder "Lonely won't leave me alone", enthält die Scheibe auch 2 brandneue, bislang unveröffentlichte Tracks. Zum einen die romantische Country-Ballade "Then they do", die bereits in die Charts stürmte, und zum anderen das starke "Welcome to hell", das man wohl zu den besten Trace Adkins-Stücken überhaupt zählen muß. Eine knackige Midtempo Outlaw Country-Nummer mit feiner Slide-Gitarre und einer Menge Southernflair in der Tradition des guten alten Charlie Daniels. Insgesamt 14 Songs!

Art-Nr.: 1998
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Adkins, Trace - video hits 2 ~ dvd [2005]
Parallel zu seinerm brandneuen Album "Songs about me" erscheint auch die zweite, wiederum 6 Videoclips enthaltende, DVD von Trace! Das macht durchaus Sinn, denn der Bursche steht bei den Fans momentan sehr hoch im Kurs! Wie es sich gehört, startet die DVD mit seinem neuesten Super-Hit, nämlich dem Titelsong der neuen CD "Songs about me". Der Videoclip ist genauso ansehnlich, wie das Stück hörenswert ist! Die weiteren Videos sind "Rough & ready" aud dem Vorgänger-Album "Comin' on strong", "Help me understand" aus "Chrome", sowie 3 etwas frühere Clips, nämlich "The rest of mine" und "Lonely won't leave me alone" aus "Big time" und die sehr starke Country-Ballade "There's a girl in Texas" aus dem Album "Dreamin' out loud"! Die DVD ist "code free" und somit auf allen DVD-Spielern abspielbar.

Art-Nr.: 3149
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 8,90

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Adkins, Trace - video hits ~ dvd [2004]
Frohe Kunde für die Country-Fans! Auch Capitol Nashville hat damit begonnen, für die dort unter Vertrag stehenden Künstler DVDs mit jeweils 6 Video-Clips des entsprechenden Interpreten zu veröffentlichen. "Video Hits" heißt die Serie, in der auf der vorliegenden DVD Trace Adkins zu Ehren kommt. Recht lange schon im Geschäft, kann man bei Trace Adkins eine ständige Weiterentwicklung beobachten, die einhergeht mit entsprechend großen Charterfolgen. Erst vor wenigen Monaten veröffentlichte er sein neues, absolut überzeugendes Album "Comin' on strong", dessen erster Hit, das angerockte "Hot Mama", auf der vorliegenden DVD selbstverständlich auch vertreten ist. Ein klasse Video-Clip, bei dem man Trace auch mal ohne Cowboyhut mit seiner langen Haarpracht und Pferdeschwanz sieht, ebenso wie bei "Chrome", wo er zwischen heißen Autos, Motorrädern und noch heißeren Ladies zu sehen ist. Die weiteren Clips: "Then they do", die romantische Countryballade, die es nur auf dem "Greatest Hits"-Album gibt, "I'm tryin'", auch vom "Chrome"-Album und die beiden Stücke "(This ain't) No thinkin' thing" und "Every light in the house", beide von der "Dreamin' out loud"-CD! Klasse, daß man Trace Adkins nun auch mal in bewegten Bildern bewundern kann. Feine DVD mit Video-Clips, die man hierzuland kaum zu sehen bekommt. Zudem ist die DVD "code free" und somit auf allen DVD-Spielern abspielbar.

Art-Nr.: 2283
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 8,90

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Aldean, Jason - same [2005]
Die "jungen Wilden" machen ordentlich Dampf in Nashville! Erst Keith Anderson, dann Bobby Pinson, Big & Rich sowieso, und jetzt Jason Aldean! Macht das Laune! Tolles Debut des 28-jährigen "Georgia-Boys" (Aldean ist in Macon geboren und aufgewachsen), der schon früh durch seinen Vater die Liebe zur Countrymusic entdeckte. George Strait, Hank jr., und Alabama zählt er zu seinen größten Einflüssen, doch auch Mellencamp hat er offenbar hin und wieder gehört. Nach jahrelangem Touring mit diversen Bands durch die Clubs zwischen Georgia, Florida und Tennessee brachte ihm schließlich ein Showcase in Nashville's "Wildhorse Saloon" Anfang 2004 das verdiente Signing mit dem unabhängigen "Broken Bow"-Label ein. Und das Resultat seines Erstlings kann sich wahrhaft sehen, bzw. hören lassen: Durchweg knackiger, irgendwie unbeschwerter, aber gleichzeitig höchst kompetenter und professioneller, viel Energie versprühender, "rowdy- rockin'" Country/New Country auf traditioneller Basis, dennoch absolut zeitgemäß und "modern" in Szene gesetzt. Diese Art der Countrymusic, die es tatsächlich zu schaffen scheint, eine Brücke zur jungen Generation zu schlagen, ist in Nashville zur Zeit mega angesagt. Und sie macht richtig Spaß! Aldean's Musik läßt nicht nur Parallelen zu den bereits oben erwähnten Big & Rich (deren John Rich hat übrigens 5 der 11 Songs mitkomponiert, davon einen zusammen mit Big Kenny), Bobby Pinson & Co erkennen, sondern auch die Fans von Toby Keith, David Lee Murphy, Brooks & Dunn, Gary Allan und Gretchen Wilson dürften viel Freude daran haben. Satte Gitarren, Fiddle, Steel, forsche Drums, eine prächtige Songauswahl, tolle Melodien und Jason's großartiger Gesang bestimmen das Geschehen! Das Album startet dann auch gleich mit einem absoluten Knüller: "Hicktown" heißt die Nummer, die ein U.S.-Kritiker kürzlich als "a celebration of rowdy fun on small town Friday nights" bezeichnete, und die bereits verdientermaßen schnurstracks auf dem Weg Richtung Spitze der Billboard Country-Singles-Charts ist! Ein dynamisches Intro aus treibender Bass-Drum, energischer Baritone-Gitarre und "zwirbelnder" Fiddle, ein cooles "Are you like the way that sounds?" (ja, und ob wir das mögen!!!), und schon sind wir mitten in einer knackigen, "wilden", jungen, angerockten Hi-Energy New Country-Nummer, die das Zeug hat, zu einem absoluten Party-Knüller der diesjährigen "Redneck Nashville Barbecue-Saison" werden zu können. Große Klasse! Hat Druck und geht gut in die Beine! Dieser Song würde auch prima zu Gretchen Wilson passen! (Sehr schön im übrigen: die CD enthält auch das komplette, sehr gelungene Video zu "Hicktown"!) Mit dem folgenden "Amarillo sky" erleben wir dann den nächsten "Hit": Prächtiger, von klasse Fiddles, großartiger Steelguitar und satten E-Gitarren dominierter, traditionell verwurzelter, toller Midtempo-Country, wieder schön knackig umgesetzt! Aldean's Stimme kommt prima rüber! Zudem lebt das Stück neben seiner spürbaren Power von einer wunderbaren Melodie! Ähnlich verhält es sich bei "Why", einer herrlichen, kraftvollen New Country Power-Ballade mit rockigen Gitarren. Ebenfalls balladesk bleibt es bei dem wunderbaren, kräftigen, sehr melodischen "Even if I wanted to", mit seinem tollen Sound aus feiner Fiddle, sowie transparenten Acoustic-, Electric-, Slide,- und Steel-Gitarren. Wow, und anschließend hören wir mit dem mitreißenden, bärenstarken "Lonesome U.S.A." noch so eine, voller powerndem Drive steckende, knackige Uptempo Countryrock-Nummer, die nur so vor diesem gewissen, zwanglosen, so herrlichen "Young, Wild & Free"-Spirit strotzt! Geht gut ab, hat eine klasse Melodie, eine traditionelle Basis, besticht mit rotzigen E-Gitarren, und läßt wahrlich nichts anbrennen! Klasse Mucke für alle Honky Tonks und Roafhouses zwischen Georgia, Texas und Tennessee! Sehr stark auch die inspirierte Ballade "Asphalt cowboy" (dieses Stück hat auch Blake Shelton schon einmal aufgenommen) mit ihren tollen Gitarren und der wunderbaren Steel (Aldean erinnert hier, auch stimmlich, etwas an Gary Allan), der knackige, melodische Midtempo-Countryrocker "I'm just a man", usw., usw.! Eine erstklassige CD! Jason Aldean reiht sich nahtlos in die Riege der großartigen Newcomer dieses Jahres ein. Diese Burschen bringen viel frischen Wind nach Nashville! So macht Countrymusic Laune ohne Ende...

Art-Nr.: 3504
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hicktown
Amarillo sky
Why
Lonesome U.S.A.
Asphalt cowboy

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Allan, Gary - tough all over [2005]
Neue CD von Gary Allan - und wieder ist es, das war auch gar nicht anders zu erwarten, ein tolles Teil geworden! Der Mann aus dem Süden Californiens zählt sicher zu einem der interessantesten New Country-Vertreter im heutigen Nashville, denn wie kaum ein anderer ist er in der Lage eine absolut authentische, in besten musikalischen Fundamenten verankerte Brücke zwischen den typischen Attributen des Nashville Mainstream Countrys und wunderbar rootsig wirkenden, staubigen Fragmenten der Americana-/Alternate Country-Bewegung zu schlagen. Das klingt ungemein cool, modern, peppig, deutlich traditionell verwurzelt und immer zu 100% country! Gary Allan's Musik ist einzigartig! Sein Gesang ist einfach herrlich! Ob knackig, rockig, oder mit seinen hinreißenden Balladen - er schafft es einfach locker, seine Zuhörer mit seiner unverwechselbaren, wunderbaren, lässigen, sowohl kraftvollen, ein gewisses Macho-Image verkörpenden, gleichzietig aber auch so warm und angenehm sanft rüber kommenden, zuweilen leicht angerauten, ausdrucksstarken, sexy Stimme in seinen Bann zu schlagen. In manchen Nuancen erinnert seine Art zu singen gar ein wenig an den legendären Gene Clark von den Byrds. Allein schon dadurch entsteht eine gewisse, teils Gänsehaut erzeugende, Retro-Roots-Countryrock-Stimmung. Aber, und da wiederholen wir uns gerne, Allan ist durch und durch Nashville-tauglich! Dazu ist das Songmaterial allererste Sahne! Die Stücke wirken trocken, dennoch sehr frisch und klar, sind durchzogen von wunderbaren Melodien und völlig frei von irgendwelchen Pop-Aufgüssen. Knackiges Schlagzeug, tolle E-Gitarren, transparente Acoustic-Gitarren, wundervolle Steel-Passagen, dezente Orgel-Ergänzungen, und auch mal eine klasse Baritone-Guitar bestimmen überwiegend das Geschehen. "Tough all over" startet mit dem Titelstück, einem von treibenden Bass-Rhythmen und dynamischen Drums angetriebenen, eine ordentliche Power ausstrahlenden, saustarken, voller Roots-/Alternate Country-Flair steckenden, straighten Countryrocker! Staubig, durchzogen mit leicht bluesiger Mundharmonika und satten E-Gitarren-Riffs, bringt Allan viel Würze in diese Nummer! Tolle E-Gitarren, klasse Steelguitar-Tupfer, eine dezent eingesetzte Fiddle, knackige Drums, ein gewisses Western-Flair, und eine von Gary's großartiger, leicht kratziger, warmer, aber dennoch so toughen Tenor-Stimme wundervoll vorgetragene Melodie sind die Eckpfeiler der traumhaften Ballade "Best I ever had", die bereits hoch, und zwar weiterhin mit dem Pfeil in Richtung Spitze, in den Billboard Country Singles-Charts eingestiegen ist. Mit staub-trockenen, viel Wüsten-/Ghost Town-Flair verbreitenden Acoustic Gitarren, ergänzt durch eine wunderbare Steel, und einem herrlich groovenden Rhythmus gelingt Gary Allan mit der fantastischen Midtempo-Nummer "I just got back from hell" anschließend die nahezu perfekte, bereits angesprochene Synthese zwischen Nashville Radio-Country und rootsigem Americana-Country. Tolle Melodie! Klasse auch dieses gewisse Texas-/Southern-Feeling! Sehr stark auch die knackige, melodische, mit feiner Baritone-Gitarre angereicherte Midtempo-Countrynummer "Ring", die wieder ein wenig southern klingende, trockene, von klasse E-Gitarren-Riffs und toller Steel geprägte Country-/Countryrock-Ballade "Promise is broken", der großartige, Johnny Cash gewidmete, fast schon etwas mystisch klingende, wieder schön erdige, flott groovende Outlaw-Country-/Honky Tonk-Knüller "Nickajack cave", im übrigen komponiert von Allan's Lieblings-Songwriter Jamie O'Hara, die satte, von einem kräftigen Southern Rock-Flair durchzogene (im Text finden beispielsweise Lynyrd Skynyrd ihre Erwähnung) durchzogene Countryrock-Ballade "He can't quit her" mit ihrer kräftigen Lead-Gitarre, die Herz zerreißende, lupenreine, Fiddle- und Steel-getränkte, herrlich melodische Country-Ballade "Puttin' memories away", das wie Öl runter gehende, knackig flotte, nicht mehr aus dem Ohr weichen wollende, lässige "No damn good" mit den tollen Gitarren, der Fiddel und der schönen Steel, usw., usw.! Hervorzuheben ist auch die prächtig abgestimmte, exakt auf den Punkt gebrachte, hervorragende Produktion von Mark Wright und Gary Allan selbst! Unter den Musikern: John Willis (Acoustic guitar), Brent Rowan (Electric guitar), Michael Rhodes (Bass), Chad Cromwell (Drums), Robby Turner (Steel) usw.! Gary Allan und seine Crew in großer Form!

Art-Nr.: 3609
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Allman Brothers Band, The - stand back: the anthology [2004]
2 CD-Set! Die Allman Brothers gelten unbestritten als die Pioniere des Southern Rocks, ohne deren Eindluß sich diese Musik wohl hätte nie so entwickeln können, wie sie es tat. Zum einen erlebt dieses Genre momentan eine Art Re-Vitalisierung, zum anderen, auch das bestätigt diese These, agieren die Allman Brothers zur Zeit so lebendig und frisch, wie schon lange nicht mehr. Ein passender Zeitpunkt also für die Veröffentllichung einer neuen Anthology, und zwar der ersten, die ihre komplette, 35-jährige, alle Labels umfassende Karriere abhandelt, vom 1969iger Debut bis zum aktuellen Studiowerk "Hittin' the note"! Die erste CD handelt die frühen Jahre, bis 1972 ab, die zweite CD den Rest bis zur Gegenwart! Sehr gut ausgewählte Titelauswahl von insgesamt 32 Songs mit einer Spielzeit von deutlich über 2 1/2 Stunden! Ein Auszug der Tracklist: "It's not my cross to bear", "Trouble no more", "Dreams", "Revival", "Midnight rider", "Hoochie Coochie man", Melissa", "Stand back", "Blue sky", "Wasted words", "Ramblin' man", "Southbound", "Can't lose what you never had", "Crazy love", "Hell & high water", "Seven turns", "End of the line", "High cost of low living" und viele andere! Alle Songs sind "newly remastered"! Enthält ein 24-seitiges Booklet mit interessanten Liner-Notes zur Band-Geschichte von Scott Schinder! Klasse Teil! Für die Fans sowieso Pflicht, und für die, die es noch werden wollen gibt es keinen idealeren Einstieg!

Art-Nr.: 2483
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

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Auld Mezera, Audrey - texas [2005]
Großartiges, drittes Album der Australierin aus dem Chambers (Bill, Kasey, Dead Ringer Band)-Umfeld! Es ist ein langer Weg von Tasmania/Australien, wo sie aufgewachsen ist, bis nach Stinson Beach/Californien, wo sie seit einiger Zeit, nach ihrer Hochzeit mit ihrer langjährigen amerikanischen Liebe Dan Mezera, lebt! Musikalisch gehört sie schon seit langem zu den auch in den USA so überaus beliebten australischen Interpretinnen des Americana-/Alternate Country-Metiers, die es verstehen ihre Musik, ähnlich wie Kasey Chambers, dermaßen authentisch vorzutragen, daß man ihre australische Herkunft kaum für möglich hält. Die Riege der Künstler, die Audreay am meisten beinflussen, reicht von Loretta Lynn bis hin zu Lucinda Williams, aber auch Leute wie Buddy und Julie Miller, Steve Earle, Fred Eaglesmith, Patty Griffin, Neko Case, Kieran Kane und natürlich Kasey Chambers nennt sie selbst in diesem Zusammenhang. Doch hinter all diesen Namen braucht sie sich von ihrem Talent und Songwriting-Vermögen her wirklich nicht zu verstecken! "Wenn ich eine Amerikanerin wäre, wäre ich eine Texanerin", bekennt Audrey in einem im Booklet abgedruckten Statement zu ihrem neuen Album, das logischerweise den Namen "Texas" trägt. Es ist ihre Liebeserklärung an den Lone Star State! Endgültig entstanden ist die Idee dieses Albums nach einer Tour durch Texas mit Bill Chambers im Jahre 2004, was schließlich in der Einspielung des Albums in den Studios von Gabe Rhodes, der auch zusammen mit Audrey produzierte, in Briar Cliff/Texas mündete. Heraugekommen ist eine wunderbare Ansammlung von texanischer Rootsmusik "with the dirt left on it", wie Audrey selbst sagt! Die Kraft der Lieder liegt in deren Einfachheit! Ob schön flockige, flüssige Titel (z.B. das lässig lockere, sehr melodische, frische Folk-/Country-Stück "Love you like the earth" mit den herrlichen, unaufdringlichen E-Gitarrenlinien im Mittelteil), traditionelle Waltzes (das großartige "Karla Faye" mit dezentem Tex-Mex-Flair und tollem Lap Steel-Spiel von Bill Chambers), folkige Acoustic-Balladen (das feine "Shine"), pure Old School Country-/Honky Tonk-Nummern (das Hank Williams-mäßige, ultra-traditionelle "Ball & chain" mit hinreißender Steel von Bill Chambers, wie auch das klasse "One eye"), staubige Americana-Stücke (das herrliche "My father" in seinem folkigen Ambiente, mit dem schönen Acoustic-Picking, dem angenehmen Harmonium und der dezente E-Gitarre), oder ihre Tributes an texanische Musik-Legenden (die Huldigung an Billy Joe Shaver in der großartigen, puren, texanischen Countrynummer "Billy Joe", oder die Würdigung an Harlan Howard in dem von mystischem Wüsten-Flair umgebenen "Song for Harlan") - alles ergibt ein prächtiges musikalisches Abbild texanischer Ursprünge! Die Songs sind allesamt mit kleiner Band in recht sparsamer, entspannter, semi-akustischer Instrumentierung live im Studio eingespielt worden. Dieser Live-Charme kommt sehr schön rüber. Mit dabei sind neben Bill Chambers nur texanische Musiker, darunter Carrie Rodriguez an der Fiddle, Will Landin (Bass) und Wally Doggett (Percussion) von der Jimmy LaFave Band, Cabe Rhodes (Gitarre, Keyboards) und Kimmie Rhodes (Background Gesang)! 11 wunderbare, authentische Songs lupenreiner Texas Folk-/Country-/Alternate Country-/Americana-/Roots-Musik!

Art-Nr.: 3161
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love you like the earth
Karla Faye
My father
Missin Mez
Billy Joe

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Bellamy Brothers - angels and outlaws vol. 1 [2005]
Endlich ein brandneues Werk der Bellamy Brothers! Doch eigentlich ist es gar kein "richtiges" Bellamys-Album, sondern vielmehr "a Star-studded tribute, featuring Country Music's Top-Artists performing the Bellamy's most recognizable hits"! "Angels & outlaws Vol. 1" ist also eine Huldigung einiger der größren Countrystars an eines der erfolgreichsten Country-Duos der Country-Geschichte! Und liebe Bellamy Brothers- und Country-Fans: Es ist ein klasse Tribute geworden! Künstler wie beispielsweise Alan Jackson, Montgomery Gentry, Tanya Tucker, Willie Nelson, George Jones, Pat Green oder Dolly Parton haben zusammen mit den Bellamy Brothers einige derer größten Hits neu aufgenommen, wobei diese Gäste weitgehend den Lead-Gesang übernommen haben und den Tracks somit deutlich ihren eigenen Stempel aufdrücken. David und Howard Bellamy halten sich überwiegend im Hintergrund, steuern lediglich kürzere Lead-Passagen oder nur Background-Gesang bei. Herausgekommen sind überaus gelungene Neuaufnahmen (den alten "Schinken" wird richtig neues Leben eingehaucht) von Bellamy-Evergreens im zeitgemäßen, dennoch lupenreinen Country-/New Country-Sound! Allein wenn die ersten Töne des Eröffnungsstückes aus den Lautsprechern drängen, haben die Bellamys eigentlich schon gewonnen und sich wieder die Herzen der Countryfreunde erobert. Es handelt sich dabei um eine neue, wirklich traumhafte Version von "You ain't just whistlin' dixie", die einfach runter geht wie Öl! Lead-Gesang: Mr. ALAN JACKSON! Das Stück ist nun praktisch eine Alan Jackson-Nummer mit lediglich gelegentlichen Gesangseinlagen der Bellamy Brothers in dessen typischem, traditionellem Stil! Herrlicher Midtempo-Country mit tollen Gitarren, wunderbarer Steelguitar und frischer Mundharmonika, produziert, wie alle Alan Jackson-Sachen, von Keith Stegall! Weiter geht's mit, unter anderem, einer klasse, schön flockigen, aber dennoch knackigen Neuauflage von "Old hippie" mit MONTGOMERY GENTRY (schönes Outlaw-Flair), einer äußerst interessanten Version von "If I said you had a beautiful body" mit DOLLY PARTON, dem knackigen "Redneck girl" mit PAT GREEN, "Dancin' cowboys" mit TRINI TRIGGS, "Guardian angel" mit WILLIE NELSON, "Reggae cowboy" mit TANYA TUCKER und DAVID ALLAN COE, "Kids of the baby boom" mit CHARLIE DANIELS und BOBBY BARE, oder "Alligator alley" mit JOHN ANDERSON! Die lebende Legende GEORGE JONES präsentiert eine starke Version von "Sugar Daddy", die großartigen CHRIS HILLMAN und HERB PEDERSEN sind ebenfalls mit von der Partie und stimmen zusammen mit RHONDA VINCENT eine glänzende, neue Version von "Crazy from the heart" an, mit tollem Banjo und herrlicher Mandoline, in allerbester Desert Rose Band-Manier, und sogar der unsterbliche Evergreen "Let your love flow" bekommt mit HAL KETCHUM und LISA BROKOP neuen Glanz. Das Album heißt ja "Angels & outlaws Vol. 1"... - sollte also irgendwann ein zweiter Teil folgen, und sollte der zudem entsprechend gelungen sein wie dieser erste, dann dürfen sich die Fans jetzt schon darauf freuen...

Art-Nr.: 3097
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Bentley, Dierks - modern day drifter [2005]
Künstler im Country-/New Country-Business werden an ihren Erfolgen gemessen, insbesondere dann, wenn sie mit einem Major-Kontrakt ausgestattet sind. Wer kann es einem jungen Performer wie Dierks Bentley aufgrund dieser Tatsache also verdenken, wenn er mit seinem neuen Album "Modern Day Drifter" am Grundprinzip des super erfolgreichen, selbstbetiteltem Debüts festhält, das es immerhin zu Platin-Ehren gebracht hat. Das mag zwar nicht allzu mutig erscheinen, ist aber durchaus nachvollziehbar. Vor allen Dingen dann, wenn es so gekonnt gemacht wird und ein solch klasse Ergebnis dabei heraus kommt! Dierks und sein Produzent Brett Beavers, mit dem er auch diesmal einen erheblichen Anteil des Songwritings übernommen hat (interessanterweise zumeist im Tourbus), haben im letzten Jahr, als Bentley an die 300 Gigs quer durch’s ganze Land absolvierte, genau die Reaktionen der Fans beobachtet und ein feines Gefühl dafür entwickelt, in welche Richtung der Weg gehen sollte. Letztendlich siegte der Entschluss das Bewährte fortzuführen, allerdings mit noch etwas ausgefeilteren Kompositionen und einer noch satteren Produktion. Die Musiker sind fast identisch, das Studio ebenfalls! Die Songs, mit ihren klugen, pointierten, zum Teil autobiografischen Texten, mal im Uptempo-, mal im Balladen-Gewand, werden sehr traditionell und doch zeitgemäß knackig dargeboten. Der Sound ist klar und sauber, auf Piano wurde erneut komplett verzichtet. Klasse, dass es auch diesmal wieder ein herrliches Acoustic Country-/Bluegrass-Stück ("Good man like me") im Zusammenspiel mit der Del McCoury Band, wobei der Unterschied diesmal ist, dass das Lied aus der Feder von Del McCoury stammt. Der Nachfolger des Smash-Hits "What was I thinkin'" aus dem Erstling heißt diesmal "Lot Of Leavin’ Left To Do", ein flotter, humorvoller, flockig melodischer, reiner Countrysong mit viel Banjo und Steelelementen, klasse Gitarren und kleinem Instrumentalfinish, der viel über Dierks momentane Lebenssituation berichtet. Sein Statement dazu: „It’s hard to have a relationship with a girl when you’re leaving town every night. When I go back to Nashville, I don’t even have a house. I have a hotel room. Hopefully, there’ll be a time when I settle down a little bit and have a regular schedule like everybody else does.” Ehrlichkeit eines jungen Burschen, die scheinbar ankommt! Denn der Song kratzt schon
ganz schwer an den Top-Ten der Billboard-Charts. Wunderschön seine atmosphärisch, kraftvollen Balladen wie "Come Get A Little Closer", "Settle For A Slowdown" oder "Good Things Happen", letztgenanntes mit einzigartigem Background-Gesang von der wunderbaren Allison Krauss! Für den erhöhten Gute Laune-Pegel sind Nummern wie "Cab Of My Truck", "Domestic, Light And Cold“ (Pendant zu "Bartenders, etc." vom Debüt) oder "So So Long", das an die temperamentvollen Stücke eines David Lee Murphy erinnert, zuständig - natürlich mit reichhaltigen Feinheiten in Sachen Steelguitar, Banjo, Dobro und Fiddle bestückt, nicht zu vergessen die tollen Akustik- und E-Gitarren, bedient von Könnern wie Bryan Sutton und J.T. Corenflos. Das bunt bebilderte Booklet enthält alle Texte, Infos und als kleine Zugabe noch einen schönen Aufkleber. Der Kombination Dierks Bentley und Produzent Brett Beavers ist einmal mehr ein klasse Teil gelungen. Großartige, moderne, aber immer traditionell verwurzelte Country-/New Country-Musik, die man einfach mögen muß! Wünschen wir beiden, dass ihnen der Erfolg treu bleibt! Unseren Segen haben sie... (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3255
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Bishop, Bonnie - soft to the touch [2005]
Kurz vor Ablauf eines an Highlights wirklich nicht armen Musikjahres 2005, darf die große Roots-/Americana-/Countryrock-/Alternate Country-/Roots-Blues-/Texas Singer-Sngwriter-Gemeinde mit Bonnie Bishop's neuem Meisterwerk "Soft To The Touch" noch einmal in begeisterndem Jubel ausbrechen! Schon bei ihrem Debüt "Long Way Home" wurde die aus Houston/Texas stammende Bonnie von den Kritikern mit Lob überschüttet. Statements wie "eine junge Lucinda Williams" oder ein "weiblicher Chris Knight" machten schnell die Runde. Die Single des Albums "Sweet On The Down Low" schaffte es sogar, über 6 Monate in den Texas Music Charts zu verweilen. Das bescherte ihr Auftritte in allen angesagten texanischen Musiktempeln, wie z. B. dem ‚Billy Bob’s’, mit Größen wie beispielsweise Randy Rogers, Radney Foster, Jack Ingram oder Ray Wylie Hubbard. Mit ihrem neuen, geradezu packenden Werk "Soft To The Touch“ nun dürfte Bonnie noch einen erheblichen Schritt weiter nach vorn machen. Die Szene hat ein neues, höchst talentiertes Gesicht in ihren Reihen! Beheimatet bei der Smith Music Group (u. a. auch das bisherige Label der Randy Rogers Band, von Stoney LaRue, der Mike McClure Band und vielen anderen aus der Red Dirt-Clique) gelingt ihr ein Album, welches dank ihrer unglaublich starken, kraft- und gefühlvollen Gesangsleistung (viele Stücke sind im übrigen live "eingesungen"), ihrem offenbar im Blut liegenden Gespür für großartiges Songwriting (es gibt mit ihrer grandiosen, gewaltig rockenden u. bluesigen Fassung von Gillian Welch's "Stillhouse" lediglich eine Fremdkomposiotion), ihrer exzellenten Begleitband (mit Einbindung einiger hochkarätiger texanischer Gäste aus der einschlägigen Texas-Szene, wie u. a. Walt Wilkins - Acoustic Guitar und Harmonies, Harry Stinson - Drums, der legendäre Danny Flowers - E-Gitarre und Slide, und vor allem ex-Joe Ely-, Mellencamp-, Storyville-, Dixie Chicks-Gitarrenzauberer David Grissom) ohne Übertreibung als eine der absoluten musikalischen Genre-"Perlen" des Jahres 2005 gewertet werden muß! Der zwölf Songs, mit einer Spielzeit von über 50 Minuten, umfassende Longplayer strotzt geradezu vor wunderbarer Melodik, ist einerseits glasklar und sauber produziert, bewahrt andererseits aber alle authentischen Ecken und Kanten, wirkt erdig und "rough", völlig unbeschwert und lässt einen die raue, staubige, texanische Luft förmlich "durch die Ohren" einatmen. Ursache hierfür dürfte sein, dass der Fokus neben der überaus rootsigen Basis zusätzlich auf einem gewissen Blues-Feeling liegt. Dazu lommt einer gesunde Portion Red-Dirt-Atmosphäre, viel Americana-Flair und ein stetiger, dezenter, unterschwelliger Country-Touch!
Egal, ob satt rockend oder etwas zurückhaltender, die Stücke wirken trotz aller Kraft und teilweise ordentlicher Power insgesamt recht relaxt. Bonnie’s Stimme passt sich erstaunlich variabel der Stimmung der jeweiligen Songs an, mal aggressiv, mal kratzig, mal voller Melancholie, mal zart und zerbrechlich. Neben den bereits anfangs erwähnten Vergleichen kommen einem auch die unterschiedlichsten Referenzgrößen in den Sinn, wie z.B. Allison Moorer, in Ansätzen gar eine junge Janis Joplin, Bonnie Raitt und vor allen Dinegn auch Tift Merritt! Das macht sie so vielseitig und gleichzeitig so eigenständig! Durchweg sämtliche Nummern begeistern!
Viermal bereichert der bereits genannte David Grissom als Gitarrist Bonnie's großartige Musik: Auf "Trains" (ein herrlich flockiger, lässiger, überaus melodischer Countryrocker), dem traumhaften, rootsig, bluesigen. Slide-getränkten "Soft To The Touch", der starken Roots-/Americana-Rock-Pop-Nummer "Give It To Me" und bei dem krachenden Rootsrocker "Something The Doctor Didn’t Ordered" (letzteres von ihm übrigens auch mitgeschrieben und produziert). Herrlich hier das satte Drums-Intro und das fette, satt rockende E-Gitarren-Führungsriff. Mit dieser Mischung aus bluesigem Touch und rockiger Melodie lebt hier für kurze Zeit fast das legendäre Storyville-Feeling wieder auf. Ansonsten jagt vom klasse Opener "Love Never Knows" (schöner, polternder Fußtrommelrhythmus, tolle Tempovariationen, poppiger, aber sehr angenehmer Refrain), über die voller Herzblut steckenden, in emotionaler Singer/Songwriter-Tradition gebrachten "Brent Rollins" (erinnert an eine lebhafte Lori McKenna), das lockere "The house that Jack built" und "Red Moon" (großartige Akkordeonbegleitung), bis zu dem starken, schwül groovenden Swamp-Blues-Rocker "He took me to the river" (herrlich rauchige Stimme von Bonnie, prächtiges Slide-Spiel) ein Höhepunkt den nächsten! Zum Abschluss hören wir dann mit dem 7.45 Minuten langen "Fallen Angel" nochmal eine absolute "Killer"-Ballade: Sehr entspannte Atmosphäre, Bonnie haucht ihren Text ganz zart und sehr gefühlvoll, glänzender Instrumentalabschluss durch toll harmonierendes Zusammenspiel von Akustik- und E-Gitarren! Nach dem Ausklingen der letzten Akkorde weiß man, dass mit Bonnie Bishop ein weiteres texanisches Ausnahmetalent auf dem Weg steil nach oben ist! Ihr neues Album " Soft ToThe Touch“ berührt nicht nur, es fesselt geradezu! Wir als Bärchen-Redaktion konstatieren: Ein echter "Touchdown", Bonnie! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3883
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Trains
The house that Jack built
Soft to the touch
Stillhouse
Fallen angel

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BR5-49 - tangled in the pines [2004]
Das auch bei uns in Deutschland so ungemein beliebten Quintett aus Nashville um den großartigen Sänger, Songwriter und Rhythmus-Gitarristen Chuck Mead ist zurück mit seinem sechsten Album. Neues Label und zwei neue Mitglieder an Bord haben der Band offensichtlich richtig gut getan. Ohne die Klasse ihrer letzten Veröffentlichungen schmälern zu wollen, doch "Tangled in the pines" sprüht regelrecht vor Frische, Spielfreude und Leben, und zeigt die Band so nahe an ihrem unverwechselbaren, neo-traditionellen Sound ihrer ersten Produktionen, der sie in den Neunzigern so so populär werden ließ, wie schon lange nicht mehr. Ein großartiges Album! Wunderbarer, authentischer und lupenreiner Hillbilly Roadhouse-/Honky Tonk-Country mit einem herrlichen, rootsigen Alternate Country-Touch, der einen prächtigen Bogen zwischen Hank Williams sr.-like Oldtime-Feeling, dem frühen Johnny Cash, rauen Rockabilly-Momenten und gepflegtem New Country-Twang spannt. Ihre Lust an der Musik, ihre Freude an dem, was sie machen, sowie ihre Unbekümmertheit haben sie sich über die Jahre hinweg spürbar bewahrt, genauso wie ihre außergewöhnliche Musikalität. Vor allem der neue Gitarrist Chris Scruggs fügt sich prächtig in die Band ein und ist ein Meister seines Fachs. Ob feinste Cash-like Country-Gitarre,, tolle Baritone-E-Gitarre, wieselflinkes, virtuoses Soli, feurige Electric Slide-Passagen, rasante Rockabilly-Ritte - er hat alles im Repertoire! Sehr starkes, zumeist recht flottes Songmaterial! Es beginnt gleich mit einem richtigen "Hit", und zwar der von Chuck Mead und Mavericks' Raul Nalo komponierten, wunderbar trocken in Szene gesetzten, puren Uptempo Hillbilly/Honky Tonk-Country-Nummer "That's what I get"! Eine großartige Melodie paart sich hier mit toller Baritone E-Gitarre, urigen Fiddle-Licks und einem gut in die Beine gehenden, aber dennoch nur dezenten Rockabilly-Feeling. Dieser unverkennbare "down-home Retro Twang and Tonk"-Sound kommt super rüber! Das anschließende "I'm all right (for the shape I'm in)" ist eine klasse arrangierte New Country-Nummer mit einem leichten Outlaw-Touch, voller großartiger Gitarren und erneut mit einer prima Melodie (klasse Gitarren- und Fiddle-Solo inklusive), während sie sich bei "Ain't got time" auf einen schnellen, rohen, auf brodelnder Electric Slide basierenden, rauschenden Honky Tonk-Trip begeben und es bei dem puren Midtempo Country-Stück "She's talking to someone" etwas entspannter angehen lassen. Was für eine tolle, melodische, durchaus knackige, rootsige, traditionelle Countrynummer, ein gepflegtes "Young Johnny Cash"-Flair ist unverkennbar, hören wir dann mit dem folgenden "Tangled in the pines", ehe mit "No train to Memphis" wieder so ein fulminanter Rockabilly Dancehall-Feger folgt. Ganz stark auch das swampig bluesige, raue "Run a mile" (klasse Slide), und die beiden traumhaften , astreinen Honky Tonk-Nummern "When I come home" (mit prächtiger Hawaiian Steel Guitar und einem gepflegten Hank Williams-Flair) und "Honky Tonk lifestyle" (diesmal mit sehr viel Bakersfield/California Retro-Countryrock-/Gram Parsons-Flair )! Chuck Mead äußerste sich unlängst in einem Statement über das neue Album seiner Band überaus zufrieden mit den Worten "We finally got to make the album we always wanted to do". In der Tat muß man "Tangled in the pines" sicher zu dem Besten zählen, was BR549 bislang veröffentlicht haben. Eine ganz starke Vorstellung! Purer Hillbilly-Honky Tonk-Country voller Herz und Spielfreude, an der Schnittstelle zwischen Nashville und der Alternate Country-/Americana-Bewegung - von zeitloser Qualität.

Art-Nr.: 2278
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
That's what I get
I'm all right (For the shape I'm in)
Tangled in the pines
No train to Memphis

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Buffett, Jimmy - live in hawaii ~ incl. bonus dvd [2005]
2 CD-Set & Bonus DVD! Großartige Live Doppel-CD (über 130 Minuten Spielzeit), aufgenommen bei zwei Konzerten seiner umjubelten "Tiki Time Tour" am 28. Januar 2004 im Waikiki Shell von Honolulu und am 30. Januar 2004 im Maui Arts & Cultural Center von Kahului/Hawaii! Das sind natürlich Locations, die zu Jimmy's Musik passen, und so ist es kein Wunder, daß er und seine Coral Reefer Band zur Höchstform auflaufen. Wir hören 29 Stücke aus seiner gesamten Schaffensperiode - darunter viele große Hits (z.B. "Coconut telegraph", Come Monday", "Son of a son of a sailer", "Cheeseburger in paradise", "A pirate looks at forty", "Changes in latitudes changes in attitudes", "Margaritaville, "Volcano", "Fins" und auch das wunderbare "It's five o'clock somewhere", das ihm ja im Duett mit Alan Jackson einen Riesen-Countryhit bescherte), aber auch seltener aufgeführte Titel (z.B. "Great heart", "Burn that bridge", "Natives are restless tonight", "Everybody's talkin#", "Quiet village", "Lolly mon", "Boat drinks", "Mexico", "Why don't we get drunk" oder "Far side of the world")! Die ultimative Hawaiian Country-/Pop-/Calypso-/Coconut-Party! Die Aufnahmen kommen direkt vom Soundboard und man hat sie bewußt nicht mehr nachbearbeitet. Hier ist alles "echt"! Klasse Sound! Weiterhin enthält das im feinen Digipack kommende Set noch eine 16-minütige DVD mit immerhin 3 Songs des Waikiki Shell-Konzertes ("Great heart", "Why don't we get drunk" und "Volcano", sowie schönen Eindrücken rund um die Show mit Hula-Tänzerinnen und Feuerschlucker! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 3166
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Byrd, Tracy - greatest hits [2005]
Incl. 2 brand new tracks!Tracy Byrd ist jetzt seit 1993 im Country-Geschäft und wird zurecht zu den großen Neo-Traditionalisten der Zunft gezählt, auch wenn ihm bisher nie so richtig die ganz große öffentliche Akzeptanz von Künstlern, beispielsweise wie Alan Jackson, zuteil wurde. Mit "Greatest Hits" präsentiert er nun schon sein elftes Album, wie immer in gewohnt guter Qualität, und dazu noch mit zwei brandaktuellen, neuen Stücken, sowie drei Neuaufnahmen älterer Byrd-Klassiker! Für Leute, die bisher noch nichts von ihm in der Sammlung haben, oder ihn nur oberflächlich kennen, ist die CD sicherlich eine gelungene Zusammenstellung seiner erfolgreichsten Nummern (vier Balladen, der Rest schwungvolle Mid-, und Uptemponummern), darunter unter anderem "The Truth About Men" mit Andy Griggs, Montgomery Gentry und Blake Shelton, das überragende, southern-lastige "A Good Way To Get On My Bad Side" im Duett mit Mark Chesnutt, oder das wunderbar melodische, Steel-getränkte "Tiny Town". Aber auch für die richtigen Tracy Byrd-Hardliner wird etwas geboten, denn die bekommen immerhin drei der bereits bekannten Stücke, nämlich "Watermelon Crawl", "“Keeper Of The Stars" und "I’m From The Country" in einem neuen Gewand dargeboten, ebenso wie die zwei bereits erwähnten neuen Stücke "Johnny Cash" und "Revenge Of A Middle-Aged Woman"! Beide Lieder sind sehr flott geraten und zeigen einen Tracy Byrd in Hochform. Erstgenanntes, etwas kratziger und mehr rockig, dank toller E-Gitarre und heulenden Fiddeln (ein leicht mitzugrölendes "Ooh-Ooh" im Refrain dürfte gerade bei Live-Konzerten zur Stimmung beitragen) - vielleicht mit einem dezenten Blake Shelton-Charakter, mit dem Tracy übrigens auch gut befreundet ist, das zweite Stück erinnert ein wenig an Gretchen Wilson's Abräumer "Redneck Woman". Ist eine astreine Foot-Stomping-Honkytonknummer voller Drive, mit glasklarem Akustik-Piano von John Jarvis und einem schönen Steel- und Fiddel-Schlagabtausch. Ein richtiger Saloon-Feger! Mit dabei so klingende Namen wie Greg Morrow, Pat Buchanan, Brent Mason, Paul Franklin und Aubrey Haynie. Das Ganze ist sehr knackig produziert von Billy Joe Walker jr.! Tracy Byrd zeigt wieder eindrucksvoll, dass man ihn auch weiterhin in Nashville auf dem Notizzettel haben muss! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3083
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Cagle, Chris - same [2003]
Nach seinem erfolgreichen und durchaus beachtlichen Erstling "Play it loud" aus dem Jahre 2000 legt Chris Cagle nun mit seinem neuen, gleichnamigen zweiten Album nochmal einen drauf! Knackiger Hi-Energy-Country mit viel Druck und Power, mit dem er zielsicher den Zahn der Zeit trifft. Ja, und der Erfolg gibt ihm recht! Mit Kachacho ist das Album wie eine Rakete aus dem Nichts an die Nr.1 der Billboard Country-Album-Charts geschossen. Und die erste Single, das schneidige, flotte, knackige New Country-Stück "What a beautiful day" schickt sich an, den gleichen Weg Richtung Single-Charts-Spitze zu gehen. Es läuft prima für Mr. Cagle! Der Bursche strahlt eine ungemeine Energie aus. Wie selbstverständlich kombiniert er diese musikalische Power mit teilweise überaus sensiblen Geschichten und seiner "Killer"-Countrystimme. Übrigens hat er bis auf einen alle Songs mitkomponiert, was zeigt, daß er auch ein erstklassiger Songwriter ist. Seine Musik ist modern, oft recht rockig, kräftig und vor allen Dingen immer richtig "country"! Wir hören viele Fiddles mit ordentlich Drive, Big Electric Guitars, mal kombiniert mit dezenter Mandoline oder mit einem Banjo, flüssiges Klavierspiel und auch mal eine fette Orgel. Und an der Basis bestimmt eine ungemein treibende Rhythmus-Sektion aus fetten Basslinien und voluminösen Drums den Takt und das Tempo. So befindet sich seine Musik irgendwo in der Schnittmenge zwischen Tim McGraw, Kenny Chesney, Toby Keith und Montgomery Gentry. Ob Balladen oder Uptempo-Nummern, alles hat ordentlich "Saft". Das Album wird sicher noch eine Menge Hits abwerfen. Da haben wir z.B. das hervorragende dynamische Uptempo-Stück "Chicks dig it" mit seinem humorvollen Text und diesem gut abgehenden traditionellen Country-Drive einerseits, und seinen peppigen, rockigen E-Gitarren-/Fiddle-Duellen im Mittelteil andererseits. Das hat schon was! Oder die vollmundige, wieder mit kräftiger E-Gitarre instrumentierte Power Country-Ballade "Look what I found", das rockige, mit dezentem Southern-Flavor angereicherte "Night on the country", das starke "Everything" - alle haben sie das Zeug hohe Chartpositionen zu erreichen. Ein prima Album! Der Durchbruch scheint geschafft! Der Texaner ist Nashville's neuer Star am Country-Himmel! Vielleicht ist er sogar in der Lage einmal in die Fußstapfen eines Tim McGraw zu treten...

Art-Nr.: 1817
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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