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Brooks & Dunn - hillbilly deluxe [2005]
Was heißt hier "Hillbilly deluxe"? Das ist nichts anderes als "Brooks & Dunn deluxe".. - einfach genial! Man fragt sich bei der Ankündigung eines neuen Albums der beiden immer mal wieder, ob sich nach den immensen Erfolgen nicht vielleicht irgendwann einmal doch ein paar "Abnutzungserscheinungen" einstellen könnten, doch weit gefehlt: Sie kriegen es immer wieder hin, ja schaffen es sogar mit jedem neuen Album die Spannung zu erhöhen und den Eindruck zu hinterlassen, immer noch einen Schritt weiter gehen zu können. So ist das auch diesmal! "Hillbilly deluxe" macht genau da weiter, wo vor zwei Jahren das famose "Red dirt road" aufhörte, und doch scheint es, als setzten sie nochmal "einen oben drauf"! Ein Hammer-Album! Ronnie Dunn und Kix Brooks stehen voll im Saft und versprühen jede Menge Enthusiamus. Man spürt regelrecht ihren Willen, die Fans immer wieder mit neuen, tollen Songs "vom Hocker zu hauen" - und es gelingt ihnen eindrucksvoll! "Hillbilly deluxe" zeigt das amtierende ACM- und CMA-"Duo Of The Year" rockiger denn je. Immerhin hören wir erst mit Stück Nummer 8, dem gefühlvollen, mit einer feinen Prise Southern-Gospel-Blues-Soul-Flair gewürzten, wunderbaren "Believe", die erste Ballade, ansonsten geht es bis dahin ausschließlich ordentlich nach vorne. Auch da wird die Entwicklung von "Red dirt road" fortgeführt. Kix Brooks sagt dazu, daß dies genau der Weg zurück zu ihren Roots ist, wo sie eigentlich herkommen. "I think we started heading back to what got us here. There are so many ways to make music, but sometimes just plugging straight into your inspiration is the very best way to go. So you hear all of "em: The Stones, George Jones, Merle Haggard, Tom Petty and the soul that made soul music, but came out of the churches", führt er dazu aus. Doch auch die Southern-Einflüsse, in Form von ZZ Top-, Georgia Satellites- oder Skynyrd-Anlagen waren nie größer! Hard driving, honky'n'rocking New Country-Music voller Frische, Energie, Niveau und herrlicher Melodien, wobei es trotz aller rockenden Kraft, sowohl thematisch als auch musikalisch immer nur um eines geht: um Hillbillies, Trucks, Bars, Wild Girls, Fast Cars, Whiskey, Hard Roads, Small Towns usw. - eben um "Country"! Die traditionelle Basis bleibt also immer gewahrt! Also Boys, laßt es krachen! "Yeah, she blew through the door like TNT" intoniert Ronnie Dunn beim ersten Stück, und entsprechend explosiv knallt "Play Something Country" dann auch aus den Lautsprechern. Massive, laute Gitarren-Riffs und -Licks voller Southern-Flair, druckvolles Drumming, klimperndes Klavier und sogar ein paar kurze Bläser-Einsätze begleiten uns durch einen "wilden", powernden, satten Rockin' Honky Tonk-/Roadhouse-/Boogie-Ritt, der vom Feeling her auch glatt zu den Georgia Satellites passen würde. Dennoch ist der Song, entsprechend dem Titel, sowohl vom Arrangement, als auch vom Text ("said I'm a whiskey drinkin' cowboy cheatin' hell of a time, I like Kenny, Keith, Alan and Patsy Cline"...), ein klares Bekenntnis zum Country-Lifestyle! Wie eigentlich das komplette Album! Weter geht's mit dem grandiosen, ebenso knackigen wie herrlich melodischen "She's about as lonely as I'm going to let her get" (netter Titel)! Leicht an John Mellencamp erinnernde Gitarrenlinien, eine wunderbare, klare Pedal Steel im Zusammenspiel mit einer satten E-Gitarre und dazu eine groovende Orgel sorgen für ein dezent staubiges, gleichzeitig aber sehr harmonisches, tolles New Country-/Countryrock-Feeling! Großartig! Dann der etwas rootsige, recht flockige, wunderbare Countryrocker "My heart's not a hotel", mit seiner schönen Mandolinen- und Mundharmonika-Begleitung, sowie dem glühenden E-Gitarren-Solo (ein dezentes Heartland-Feeling ist hier nicht zu leugnen), gefolgt von dem kochenden, voller feuriger Slide-Gitarren und Southern-rooted Riffs steckenden "Whiskey do my talkin'", bis das Titelstück "Hillbilly deluxe" auf dem Programm steht! Thema ist die junge, "echte" Hillbilly-Mentalität, etwas raubeiniger "Landeier", die in ihrer Freizeit, nicht nur mit ihren Chrom-polierten Trucks und den scharfen Mädchen in den Honky Tonks, mal richtig "die Sau raus lassen" wollen. Musikalisch und textlich perfekt umgesetzt mit drückendem, rauem, sehr Southern Rock-nahem ("put on the smell good, put on the Skynyrd", heißt es beispielsweise in einer Text-Passage), schwerblütigem, sattem Countryrock! Ganz große Klasse! So reiht sich ein toller Song an den nächsten! Sei es das traumhaft melodische, knackige, wie Öl runter gehende "Just another neon night", mit seinen tollen Gitarren, der herrlichen Steel, der schönen Mundharmonika und dem so harmonischen Refrain, das fantastische Remake der kultigen Larry Willoughby-Nummer "Building bridges", mit Vince Gill und Sheryl Crow als unterstützende(n) Background-Sänger/-in, das rootsig, Americana-mäßig rockende, trockene "Her west was wilder", der kochende "ZZ Top goes Country"-like Boogie "She likes to get out of town", oder die wunderbar relaxte, frische, von Radney Foster mit komponierte, Steel-getränkte Ballade "Again"! "This album is a blast", schwärmt ein euphorischer U.S.-Fan! Recht hat er! Brooks & Dunn beglücken die Country-Welt mit einer weiteren, absoluten Meisterleistung! Die Meßlatte liegt verdammt hoch! Möge ihnen diese Klasse nie abhanden kommen...

Art-Nr.: 3464
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Bullens, Cindy - dream # 29 [2005]
Fantastisches, neues Album der großartigen Singer/Songwriterin, mit dem sie in prächtiger Manier den 2001 auf "Neverland" eingeschlagenen Weg fortführt: Kerniger, erdiger, von einem grandiosen Songwriting geprägter Rootsrock, /Americana-Rock, dessen Spannbreite von bluesigen Klängen zum Alternate Country bis hin zu krachenden Heartland Rockern reicht, durchzogen von faszinierender Melodik! Dynamisch, intensiv, kraftvoll und doch voller Gefühl besticht Cindy mit 11 neuen Songs, die sich vorwiegend durch einen von schön satten E-Gitarren dominierten, rohen Sound auszeichnen. Da gibt es sehr rockige Titel, bei denen die Stones als Einfluß unüberhörbar sind, dann erleben wir Songs in bester Steve Earle- oder John Hiatt-Manier, hören funkig, bluesige Grooves, wie auch traumhaft schöne Balladen, denen aber neben den wunderbaren Melodien dennoch nie der rootsige "Dreck" und schon gar nicht Cindy's natürliche, raue Energie fehlt, die einfach in ihrem "Rock'n Roll"-Blut steckt. Immer mehr "erholt" sie sich von ihrem schweren Schicksalsschlag aus dem Jahre 1996, dem Verlust ihrer 11-jährigen Tochter, und man spürt in ihrer Musik zunehmend die wiedergewonnene positive und optimistische Lebenseinstellung. Unterstützt wird Bullens von einer Crew erstklassiger Musiker, wie George Marinelli (Bonnie Raitt, Bruce Hornsby) an der Gitarre, Dennis Burnside an den Keyboards, Gary Tallent (E-Street Band) am Bass, der tollen Drummerin Ginger Cote, sowie ein paar Gästen, wie Dlbert McClinton und Elton John, mit dem sie, seit sie vor x Jahren mal in dessen Touring Band arbeitete, eine innige Freundschaft verbindet. Das Titelstück ist es, bei dem dieser Sir Elton John mit wirklich tollem Klavier-"Gehämmer" auftaucht, ein herrlicher, ungemein dreckiger, rauer Groove-, /Blues-, /Honky Tonk-, /Boogie-Rocker, der einen richtig "packt"! Unvorstellbar, wie rau der noch spielen kann, wenn man ihn mal läßt! Als Opener des Albums hat Cindy allerdings das bärenstarke "Oriental silk" ausgewählt: Wundervolle, vielschichtig eingesetzte, parallel gespielte E-Gitarren, ein trockenes E-Piano in Verbindung mit einem leicht psychedelisch wirkenden Mellotron, ein herrlich knackiger Background aus direktem, exakt auf den Punkt gebrachtem Drumming und groovenden Basslinien schrauben sich in einem gepflegten Midtempo und der Kombination aus staubigem Rootsflair und prächtiger Melodik tief und nachhaltig in unsere Sinne! Im Anschluß daran gleich der nächste "Hit": "Jellico highway" ist eine wahrhaft traumhafte, rootsige Americana,- /Alternate Country-Nummer in bester Chris Knight-/Steve Earle-Tradition, bei der man neben der großartigen Melodie und dem lockeren Rhythmus den "texanischen Staub" zu jeder Sekunde zu spüren glaubt, ehe mit dem lauten, kantigen, ungemein rauen "Boy of broken hearts" ein tierischer, voller Stones-Riffs steckender Gitarren Rootsrock-Kracher aus den Boxen schallt, der Biß hat und richtig "knallt"! Toll! Wie auch die sehr frische, mit wundervoller, etwas halliger, "vollsoundiger" Slide/Steel angereicherte, durchaus knackige, Americana Rock-Ballade "Paper & glass", das entspannte, semi-akustische, fast ein wenig hymnische "Mockingbird hill", der abgehende, mit toller Mundharmonika und satten E-Gitarren ausgestattete, fetzige Rootsrocker "7 days", das wunderbar bluesig dreckige, groovende "This ain't love" mit Gastsänger Delbert McClinton, wie auch das ruhigere, gediegene "Too close to the sun"! Produziert wurde das Album, wie schon der Vorgänger, von Steve Earle's "Twangtrust"-Kumpel Ray Kennedy und Cindy selbst! 51 1/2 Minuten lang erstklassiger, schnörkelloser, knackiger Roots-/Americana-Stoff, wie ihn die Genre-Fans lieben. Was hat diese Frau für ein Potential!

Art-Nr.: 3372
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Jellico highway
Box of broken hearts
Paper & glass
Dream 29 (One true love)
7 days

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Cash, Johnny - live from austin tx ~ dvd [2005]
Die Reihe der großartigen "Austin City Limits"-Veröffentlichungen auf DVD geht weiter! Nach und nach kommen über das amerikanische "New West"-Label in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden - und zwar als DVD, dazu teilweise parallel auch als CD! Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals gehörtes und gesehenes Material!
Was wir diesmal sehen und hören, ist sicherlich ein absolutes Highlight dieser Reihe: Ein Konzertmitschnitt von historischer Bedeutung des "Man In Black", des großen Johnny Cash und seiner Band vom 3. Januar 1987! Und was für eine starke, im übrigen lupenreine, klassiche Country-Performance! Lässig, irgendwie cool und dennoch sprühend frisch präsentiert sich Cash bei sichtbar bester Laune. Er sieht blendend aus, lächelt immer wieder, gibt sich sehr kommunikativ und zieht das Publikum mit seiner unaufgesetzten Natürlichkeit, seinem Humor, seiner Ausstrahlung und seinen Hits sofort in seinen Bann! So sorgt beispielsweise eine solch lapidare Begrüßung wie ein simples "Hello, I'm Johnny Cash", das rüberkommt als sei er noch ein völlig "unbeschriebenes Blatt", für ordentlich Gelächter, da er sich natürlich niemandem mehr vorzustellen braucht. Neben Cash stehen auf der Bühne: Earl Poole Ball (Klavier), W.S. Holland (Drums), Jim Soldi (Gitarre), Bon Woolton (Gitarre), Joe Allen (Bass), Jack Hale jr (Mundharmonika, Trompete) und Bob Lewin (Keyboards, Trompete)! Die Truppe präsentiert wunderbare, lockere Versionen von "Ring of fire", "Folsom Prison Blues", "Sunday morning comin' down", "I walk the line", "The wall", "Long black veil" (großartige, semi-akustische Fassung mit klasse "Hand-Percussion"-Spiel), "Big river", "I'll go somewhere and sing my songs again", "Let him roll", "Ballad of Barbara", "Sam Stone", "(Ghost) Riders in the sky", "Where did we go right" (ein weiterers Hoghlight, denn bei diesem Song wird er unterstützt von June Carter Cash) und zum Ausklang noch einmal ein "Reprise" von "I walk th line"! Der Auftritt dauert zwar nur 50 Minuten, aber dieses wunderbare, bedeutsame Live-Dokument darf wohl in keiner Johnny Cash-/Country-Sammlung fehlen! Klasse! Die DVD (im übrigen im tollen 5.1 Sorround Sound) kommt in einem feinen Schuber! Sie ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 3802
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Crowell, Rodney - the outsider [2005]
Seit dem großartigen "Houston kid" von vor 4 Jahren und dem fast noch stärkeren, von Kritikern und Fans, vollkommen zu Recht, hoch gelobten 2003er Werk "Fates right hand", führt Rodney Crowell's Weg immer weiter weg vom Nashville Mainstream-Country in Richtung Americana, Rootsrock und trockenem Alternate Country. Auf dieser Route geht er konsequent weiter und legt sich selbst mit dem brillanten "The outseider" die Meßlatte für kommende Werke noch einmal ein Stückchen höher - ein famoses Album! Wer ihn bei seinem letzten Europa-Gastspiel im Frühjahr 2004 (Deutschland war dabei leider einmal wieder außen vor, doch bei dem renommierten "Blue Highways"-Festival in Utrecht/Holland legte er einen begeisternden Auftritt hin), erleben durfte, konnte sich bereits von seiner derzeitigen, grandiosen Verfassung überzeugen. Aber war das eigentlich jemals anders? Crowell war und ist immer ein Garant für höchste Qualität! Rootsig, staubig, trocken und rockiger als je zuvor geht die Reise auf "The outsider" durch 11 durchweg hochklassige, absolut niveauvolle und engagierte Americana-, Roots, Singer/Songwriter-, Alternnate Country-Nummern, die den Texaner in seinen hervorragenden Texten zeitkritischer und "rebellischer" zeigen, als man das bisher von ihm kannte. Einmal mehr bestätigt er auf beeindruckende Weise seine außergewöhnlichen Songwriter-Qualitäten (11 Eigenkompositionen und ein fantastisches Cover von Bob Dylan's "Shelter from the storm", inklusive einer großartigen Emmylou Harris als Duett-Partnerin), wie auch die Gabe, diese Stücke dann voller Ausstrahlung, Hingabe und Herz zu interpretieren. Das pendelt zwischen Energie geladenen, rasanten, kantigen und rauen Uptempo-Rockern, nachdenklichen Storytelling-Songs, rootsigen Americana-Nummern und "dirty-rooted" Alternate Country-Rock hin und her, und wird von Crowell dabei zu jeder Zeit in seine, für ihn typischen, durchdachten Arrangements und äußerst angenehmen, gut hängen bleibenden Melodien gepackt. Aporpos "hängen bleiben": Die Lieder, und auch das ist ein deutliches Indiz für das hohe Niveau, nisten sich sofort im Gedächtnis ein, bauen aber auch nach mehrmaligem Hören noch immer eine immense, ständig neue Nuancen entdeckenden, Spannung auf, sodaß die Aufmerksamkeit nie nachläßt. Begleitet wird er von einer wirklich imposanten Liste von Musikern! U.a.: Will Kimbrough, Pat Buchanan, Steuart Smith, J.T.Corenflos, Richard Bennett, Jerry McPherson (alle Gitarre), Michael Rhodes (Bass), Chad Cromwell, Greg Morrow, Eddie Bayers (Drums), John Hobbs (Keyboards), Jonathan Yudkin (Fiddle), sowie Emmylou Harris, John Prine, Buddy & Julie Miller, Jedd Hughes, Beth Nielsen Chapman, John David Souther, u.s.w. als Background Sänger/Innen). Und Crowell legt los wie ein Wirbelwind! Der Opener "Say you love me" ist ein abgehender, dreckiger, kantiger und riffiger, dabei aber sehr melodischer, mit einem tollen Beat ausgestatteter Roots-/Americana-/Alternate Country-Rocker, der voller aufmunternder Emotionen steckt. Dynamisch, druckvoll, bärenstark! Tolle E-Gitarren von Pat Buchanan und Will Kimbrough, wobei letzt genannter mit einem prachtvollen, würzigen, regelrecht rotzigen Solo, eindrucksvoll seine bemerkenswerte Klasse demonstriert! Ähnlich rockig geht es weiter! "The obscenity prayer" knallt riffig, eckig und voller Power aus den Lautsprechern, daß es nur so staubt! Es folgen die dezent funkige, sehr groovige, drückende Midtempo-Nummer "The outsieder", die floote Americana-Nummer "Dancin' circles round the sun", inklusive feinem Lead Gitarren-Spiel seines alten Kumpels und jetzigen Eagles-Gitarristen Steuart Smith, sowie der wunderbare, mit einem typischen Crowell-Rhythmus und einer großartigen Melodie versehene Roots-/Countryrocker "Beautiful despair", dessen dezent eingesetzte, klassisch anmutenden Geigen in Verbindung mit parallel gespielten E-Gitarren für einen herrlichen, abwechslungsreichen Farbtupfer sorgen. Ungemein stark auch der kraftvolle, knackige Roots-/Americana-Rocker "Don't get me started" mit seinen treibenden Riffs und Basslinien, der tollen Mandoline zu Beginn und den satten E-Gitarren, das ruhige, berührende, mit nachdenklich "gesprochenen" Worten von Emmylou Harris und John Prine garnierte, sowie von wundervollem Harmonie-Gesang geprägte "Ignorance is the enemy", ebenso wie das traumhafte, von einer tollen Melodie durchzogene, lockere, mit feinsten Acoustic- und E-Gitarren begleitete, viel Frische versprühende Americana-/Alternate Country-Stück "Glasgow girl"! Was steckt in diesem Rodney Crowell noch für ein Feuer! Lassen wir uns packen von diesen Songs, diesen Botschaften, diesen Arrangements und Melodien! Das ist, auf die Sekunde genau, exakt 50 Minuten lang, die hohe, absolut den Nerv der Zeit treffende, Rootsrock-/Americana-/Alternate Country-Schule, von einem der profiliertesten Songwriter und Interpreten des Genres. Kommt in einem schönen Digiüack!

Art-Nr.: 3461
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Daniels, Joey - take me off the market [2005]
Feines Debütalbum der aus Creston, British Columbia stammenden, sehr talentierten Kanadierin! Joey Daniels kommt, wie so viele Countrysängerinnen, aus einer musikalisch vorbelasteten Familie. So hatten ihr Vater und ihr Großvater beispielsweise eine eigene Radioshow. Joey begann frühzeitig im Kirchenchor, sang auf Hochzeiten und städtischen Events. Bereits im Alter von 9 Jahren gründete sie die erste Rockband mit ihren beiden Brüdern. Man coverte Hits von Gruppen wie Bon Jovi und Heart. Ihren ersten Song schrieb sie mit sechzehn! Mittlerweile längst die Liebe zur Countrymusic entdeckt, produzierte ihr Bruder Jason schließlich vor einiger Zeit ein Demoband und "Big3NashvilleRecords"-Chef Bill Edwards bot der hübschen Dame mit den blonden, engelsgelockten Haaren nach einem Vorsingtermin sofort einen Plattendeal an, wobei er sogar zum Teil selbst die Arbeit als Produzent mit übernahm. Das Label betrieb einen recht hohen Aufwand für die Newcomerin. Nicht nur äußerlich mittels eines reichhaltig bebilderten, bunten Booklets mit allen Texten und vielen Fotos der sehr sympathisch und bodenständig wirkenden Künstlerin, sondern auch durch die beiden weiteren, sehr prominenten Produzenten James Stroud (Toby Keith, Tim McGraw) und Mark Bright (Rascal Flatts, Blackhawk), sowie viele erstklassige Musiker der Nashville-Studio-Musiker-Gilde. U. a. Bryan Sutton, Tom Bukovac, Paul Franklin, Steve Nathan etc. gelten als klares Indiz dafür, dass man große Stücke auf Mrs. Daniels hält. Zurecht, wie das gesamte Album beweist. Sofort fliegt einem beim Opener "Crazier Than Usual", ein feiner, recht traditionell ausherichteter New Country-Song, ein Honkytonk-Piano und ein Slide-Riff entgegen; knackige Rhythmus-Gitarren, ein schönes Tempobreak machen bei der gut tanzbaren Nummer richtig Lust auf mehr. Von der Stimme her, wenn man den reinen Song ohne jegliche Infos vorgesetzt bekäme, würde man meinen, Shania Twain, die auch neben Linda Ronstadt und den Pretenders als Vorbild von Joey genannt wird, hätte sich vom popdominierten Sound abgewandt und zu ihren Country-Roots zurückbesonnen. Viele Ähnlichkeiten zwischen beiden Kanadierinen treten auch im weiteren Verlauf der CD immer wieder ans Licht. "Swinging Door" und "Kiss-N-Tell" sind schön flotte Uptempo-Nummern, erstgenannte etwas poppiger, vielleicht in Richtung einer jungen Patty Loveless oder Sugarland zielend, dank eines leichten Southern-Twangs ala Jennifer Nettles, zweitgenannte durch klasse Mundharmonika-Einlagen mit eher bluesiger Country-Note. Balladeske Stücke gibt es eine gute Handvoll der insgesamt 13 Songs (9 von Joey und ihrem Bruder Jason Pennock geschrieben/4 Fremdkomopositionen), wobei hier das atmosphärische "I’ll Be Your Whiskey" aus der Feder von Brett James und die Power-Ballade "Do It Again" (schönes, filigranes E-Gitarren-Solo, gespielt von Guy Walker) besonders zu gefallen wissen. Ein besonderes Highlight ist aber ohne Zweifel ein Stück, geschrieben vom ebenfalls recht bekannten Hitlieferanten Monty Criswell: Das herrlich melodische, aber auch recht angriffslustig vorgetragene "Hands On You" wird von einem rockigen E-Gitarren-Riff getragen und auch ansonsten von feiner Gitarrenarbeit begleitet. An den Saiten kein geringerer als "Mr. Guitar" Brent Mason persönlich! Toller Song! Das Joey es auch immer wieder sporadisch gerne mal traditionell mag, lässt das Titelstück und auch das abschließende "Without You" vermuten. "Take Me Off The Market" ist wieder eine tanzbare Nummer, die von der Art der integrierten Steel-Elemente an diverse Uptemponummern der "Pirates Of The Mississippi" zu erinnern scheint, "Without You" ist dann ein richtiger Saloon-Honky Tonk-Heuler im Midtempobereich mit richtig sägenden Fiddeln und jammernden Steel-Fills. Insgesamt überwiegen aber die modernen, knackigen New Country-Elemente. Auf dem Terrain fühlt sich Joey laut eigener Aussage auch am wohlsten. Also, wenn die PR-Maschine hier mal richtig ins Rollen gerät, könnte mit dem bisher noch ungeschliffenen Rohdiamanten Joey Daniels mal eine fette Konkurrenz für Shania, Faith, Jo Dee & Co. heranwachsen. Es wäre ihr zu gönnen! Prima Auftaktalbum, Mrs. Daniels! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3626
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Crazier than usual
Swinging door
Kiss-n-tell
I'll be your whiskey
If you love me

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Erika Jo - same [2005]
Debütalbum der Gewinnerin der dritten "Nashville Star"-Staffel! Erika Jo Heriges (so der vollständige Name) ist die erste weibliche Siegerin des Contests (zuvor gewannen Buddy Jewell und George Canyon), doch als reiner Zufall kann dieser Erfolg der gerade mal 18 Lenze zählenden jungen Texanerin wohl kaum abgetan werden, wie ihre erste CD auch eindeutig beweist. Das Mädel war schon Jahre zuvor mit ihrem Vater und seiner Country Cover Band durch den Süden, Mittelwesten und den Osten der Staaten gereist und hatte fortwährend Gesangspraxis gesammelt. Die damit verbundene Lockerheit und Live-Erfahrung, aber auch eine gewisse Bodenständigkeit (sie wohnt auch nach dem grandiosen Erfolg weiter bei ihren Eltern), ein gewisses Maß an Vernunft ("Schule war immer Plan A, Musik Plan B"), und natürlich ihre kräftige, klare Stimme dürften den Ausschlag für die ihr entgegengebrachte Sympathie ihrer amerikanischen Mitbürger gegeben haben. Neben dem Gewinn eines Chevy Silverado Pickups hat Erika nun auch den von Kindheit an erträumten Platten-Deal (und zwar mit "Universal South") in der Tasche. Um den optimalen "Erika-Jo-Effekt" zu erzielen, tischte das Label erst mal dick auf und stellten der jungen Künstlerin folgrichtig bei ihrem Einstieg ein klangvolles und erfahrenes Team an Produzenten (Tim DuBois, Rick Giles, Steve Mandile und Tony Brown), Musikern (u. a. Eddie Bayers, Brent Mason, Paul Franklin, Steve Nathan, Aubrey Haynie) und Songwritern (u. a. Monty Criswell, Aimee Mayo, Tony Martin, Tom Shapiro, Mark Nesler, Katrina Elam) zur Seite.
Auffällig, wie zurückhaltend sich gerade die Instrumentalisten im Hintergrund bewegen, trotz Einstreuung vieler kleiner New Country-typischer Feinheiten. Man bietet dem Nashville-Sternchen die optimale Entfaltungsmöglichkeit für ihre vokale Stärke. Die Stücke sind ein bunter Mix aus flotteren Nummern und traditionelleren Sachen, sowie einigen balladesken Heartbreak-Songs. Die erste Single "I Break Things" ist eine Fiddle-getränkte Uptempo-Nummer mit knackiger Drum-Unterlegung und dezentem Honkytonk, sowie klasse E-Gitarren-Solo von Brent Mason. "Who You Are", "Strong Tonight" oder "Going ‘Til You’re Gone" haben alle poppig-rhythmischen Charakter und wurden mit gut aufeinander abgestimmten Harmony-Vocals aufgepeppt. Schön auch das mit einem bluesigem Piano, Mandolinen-Fills, Slide-Guitar-Solo und zarten Orgel-Tupfern bestückte "Good Day For Goodbye". "There Are No Accidents", "Go", "They Say Love Is Blind" oder das abschließende 70er-Stück "I’m Not Lisa" aus der Feder von Jessi Colter sind ganz auf Erika’s kräftigen Gesang zugeschnitten, die dann auch voluminös in den Refrains aus sich herausgeht. Alles in allem ein äußerst gelungener Start für so ein junges Mädchen wie Erika Jo, das sowohl Country-Ikonen wie Reba McEntire (übrigens ihr großes Vorbild) oder Dolly Parton, als auch modernen Interpretinnen wie Jo Dee Messina oder Jessica Andrews ihren Tribut zollt. Hier könnte durchaus eine zweite Lee Ann Rimes heranwachsen! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3371
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Goodwin, Carly - same [2004]
Wunderschöne, reine Countrymusic! Wir hatten es ja an anderer Stelle bereits erwähnt: Das ablaufende Jahr 2004 bescherte uns eine stattliche Anzahl ungemein vielversprechender, neuer Country-Talente, vor allen Dingen bei den "Mädels"! Diesem Trend folgend setzt die hübsche Carly Goodwin mit ihrem herrlichen Debut-Album nun nochmal ein vakantes Ausrufezeichen! So muß "pure female Country" einfach klingen! Schon im zarten Alter von 7 Jahren wurde das früh erkannte Talent der in Glens Falls/New York geborenen und in Los Angeles aufgewachsenen Carly durch professionellen Gesangsunterricht gefördert. Von da an trat sie immer wieder bei öffentlichen Veranstaltungen auf und entwickelte sich schnell zu einer viel beachteten Performerin. Früh entdeckte sie ihre Liebe zur Countrymusic! Sie selbst bezeichnet ihre Einflüsse als sehr weitreichend und nennt solch illustre Künstler wie die Beatles, die Eagles, Bonnie Raitt, Sheryl Crow, wie auch Patty Loveless, Garth Brooks, Trisha Yearwood und die Dixie Chicks als diejenigen, die sie am meisten beeindrucken. Über die Stationen Utah, Montana und Michigan landete Carly schließlich vor rund 2 Jahren in Nashville, wo sie ein Freund ihrer Großeltern mit mehreren etablierten Songwriter-Größen bekannt machte. Einer davon war der in der Szene höchst beliebte und geschätzte "alte Hase" Carl Jackson, der von ihr schlichtweg begeistert war und sofort mit ihr zusammenarbeiten wollte. Gesagt, getan! Jackson produzierte nicht nur Carly's hinreißendes Debut, er tritt auch als Musiker und Songwriter in Erscheinung! Was wir hören sind anspruchsvolle, frische, unverfälschte, von einer unwiderstehlichen Melodik und Lockerheit geprägte, mit einem gewissen Appalachian-/Mountain-Feeling versehene, wundervolle, pure Countrysongs, eingepackt in einem großartigen, semi-akustischen Full Band-Arrangement, die zuweilen etwas an die aktuelle Patty Loveless oder an eine sehr traditionell ausgerichtete Sara Evans (wie zu Zeiten deren ersten Albums) erinnern. Neben der Basis aus knackigen Drums und Bass bestimmen Dobros, Banjos, Steelguitars, Fiddles und Akustik Gitarren das Geschehen, immer mal wieder ergänzt durch ein feines Piano oder recht unaufdringlich agierende E-Gitarren - alles dargeboten von ausgezeichneten Musikern, wie z.B. Randy Kohrs (Dobro), Mike Johnson (Steel), Chris Wood (Drums), Catherine Marx (Piano), Aubrey Haney (Fiddle), Jeff King (E-Gitarre), usw. - und eben Carl Jackson (Akustik Gitarre, Banjo, Background Gesang)! Carly erfährt in den USA, vor allem auch unter den Musikerkollegen, bereits eine große Anerkennung. Das demonstrieren nicht nur die beiden klasse Duette mit Willie Nelson, mit dem sie dessen Klassiker "Crazy" in einer äußerst gelungenen Neufassung präsentiert, und ex-Nash Rambler Jon Randall bei der lupenreinen Honky Tonk-Nummer "Until then"! Das Album startet mit dem flotten, von großartigem Banjo und Dobro dominierten "Just another mountain" und läßt anschließend gleich einen richtigen Knüller folgen. "New night dawning" besticht durch eine wunderbare Frische, dieses bereits angesprochene Mountain-Flair und eine schier traumhafte Melodie. Was für eine feine, lockere, flotte "Pure Country"-Nummer! Tolle, dezent grassige Instrumentierung mit schöner Fiddle, Dobro und klasse Akustik-Gitarren - dazu Carly's herrlicher Gesang! "Beautiful way" ertönt in bester Patty Loveless, bzw. traditonell orientierter Martina McBride-Manier - knackig, frisch, mit feiner Baritone-E-Gitarre, toller Steel und wieder einer großartigen Melodie! Sehr stark auch der traditionelle, Steelguitar-getränkte Waltz "Was it as hard to be together", eine Carl Jackson/Rebecca Lynn Howard-Nummer (erinnert gar ein wenig an die frühen Tage von Emmylou Harris), das locker flockige, wie ais einer reinen, klaren Bergquelle entsprungenes Bächlein aus den Lautsprechern fließende "High on a mountain", das sehr knackige, mit einem guten Drive und klasse E-Gitarren-Picking ala früher Hot Band oder Vince Gill/Rodney Crowell versehene, traditionelle Uptempo-Stück "Destination heartache", das von herrlicher Steel dominierte, pure, wunderschöne "Still too blue" oder auch die prächtige Country-Ballade "Baby come back home"! Carly Goodwin liefert gleich mit ihrem ersten Album ein kleines Country-Meisterwerk ab, und das ohne Major-Label. Wünschen wir ihr den best möglichen Erfolg, denn genau das ist der musikalische Rahmen, den Nashville bräuchte um wieder in traditionellere Bahnen zurück zu finden, ohne dabei auf einen gewissen Pep verzichten zu müssen. Excellent, Carly, ein super Debut!

Art-Nr.: 2952
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
New night dawning
Beautiful way
High on a mountain
Still too blue
Baby come back home

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Heatherly, Eric - the lower east side of life [2005]
Eric Heatherly träumte schon von frühester Kindheit an, einmal ein großer Musikstar zu werden. Mit Erhalt seiner ersten Gitarre begann der in Chattanooga/Tennesse geborene Junge schon fast fanatisch seine Fingerfertigkeit zu trainieren, vorzugsweise nach Noten seiner Lieblings-Interpreten wie Creedence Clearwater Revival, Johnny Cash, Conway Twitty oder Roy Orbinson. 1991 entschloß er sich im Country-Mekka sesshaft zu werden und kämpfte sich zunächst mit schlecht bezahlten Auftritten und Gelegenheitsjobs durchs Leben. Die großen Labels wurden erstmals im Jahre 1995 auf den jungen Singer/Songwriter aufmerksam, der mittlerweile eine Daueranstellung mit einem wöchentlichen Gig im berühmten "Tootsie’s Orchid Lounge Club" ergattert hatte. Doch zunächst ließ Heatherly von seiner Maxime, sich nicht "verbiegen" zu lassen, nicht ab. Er schlug ein Angebot von Shania Twain aus, sie auf ihrer Welttournee 1998 als Gitarrist zu begleiten. Mit der Verpflichtung durch Mercury Records schien dann 2000 mit dem Erscheinen seines Debütalbums "Swimming In Champagne" der Weg zum Durchbruch endgültig geebnet zu sein,
zumal das darauf enthaltene Remake von "Flowers On The Wall" als Top Ten-Hit einschlug. Doch dem Glauben, endlich am Ziel seiner Träume angelangt zu sein, folgte die Ernüchterung. Sowohl Mercury Records als auch DreamWorks, zu denen Heatherly gewechselt war, verhinderten nacheinander aus nicht nachvollziehbaren Gründen das Erscheinen seiner bereits fertig gestellten Folgewerke. Zum Glück hatte sich Eric zwischenzeitlich, eher rein zufällig, ein zweites Standbein geschaffen. Er produziert (auf die Idee kam er durch einen schweren Unfall, den er und seine seither wohlbehütete Fender Gitarre aber unversehrt überstanden) aus alten Autogurten aufwendig gestaltete Gitarren-Umhängegurte, die unter Musik-Kollegen einer reißenden Nachfrage (u. a. Kid Rock, Brian Setzer, Lenny Kravitz) ausgesetzt sind. So konnte er es sich erlauben ein eigenes Label zu gründen, womit die Barrieren in Sachen Neu-Veröffentlichungen nun endlich Schnee von gestern sind. Und so dürfen wir uns jetzt über sein sehr persönliches, neues Album "The Lower East Side Of Life" richtig freuen, denn Heatherly hat ganz hervorragende Arbeit geleistet. Knackiger, teilweise schön angerockter (-popter), wenn auch im Tempo oft gemäßigter, New Country in einem sehr modernen, zeitgemäßen Gewand, ohne dabei je in dem sonst zuweilen üblichen Nashville-Überproduktions-Bombast uzu versinken. Klasse! Kommt der Eröffnungstrack "Judging Beauty" mit seinen satten Stones-like Riffs noch recht fetzig aus den Boxen (der Stil erinnert ein wenig an die Warren Brothers), so werden im Verlauf der CD, bis auf zwei weitere Ausnahmen (das Titelstück und die Rockabilly-angehauchte Country-Uptemponummer "Way Down"), wie gesagt, zumeist ruhigere Töne angeschlagen. Dies allerdings alles in einem tollen musikalischen Gewand, wobei Heatherly textlich tiefe Einblicke in sein Gefühlsleben offenbart (z.B. "Job", "Ruin" oder "Whatever Happened ... To Me"). Natürlich rechnet er auch mit der Musikbranche ab, indem er die "Züchtung" von "großen Stars", die nicht mal einen Akkord spielen können, scharf kritisiert, und verarbeitet auch seine Erlebnisse mit den Majorlabels ("Who Needs Enemies With Family Like You"). Fast sämtliche sauber und glasklar dargebotenen Instrumente (Gitarren, Bass, Mandolinen, Drums, Keyboards, Harmonicas...) hat Eric selbst eingespielt, alle Lieder komponiert, gesungen und produziert, nur in Auszügen durften sein Toningenieur Jose Arbelaez und die Herren McHugh, Morrow und Darken Piano-, Schlagzeug- und Percussion-Dienste beifügen. Es scheint, Eric Heatherly habe, nicht nur seit der Geburt seiner Tochter, der im übrigen auch zwei Songs gewidmet sind, nun seinen inneren Frieden gefunden.und dies in kreative musikalische Energie auf einem beachtlichen Niveau umwandeln können. Respekt, Mr. Heatherly, ein klasse Album! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3247
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Hiatt, John - master of disaster [2005]
Für sein neues Album hat John Hiatt diesmal den "Goners" um Sonny Landreth den Rücken gekehrt und sich zum einen nach vielen Jahren einmal wieder mit Produzent Jim Dickinson zusammen getan (man erinnere sich an die grandiosen "Across the borderline"-Tage mit Ry Cooder), und sich zum anderen den Dienst von dessen Söhnen, den North Mississippi Allstars-Köpfen Luther (Gitarren) und Cody (Drums) Dickinson gesichert, die zusammen mit Muscle Shoals-Bassmann David Hood und "East Memphis Slim" (dahinter verbirgt sich Jim Dickinson selbst) an den Keyboards heuer Hiatt's Begleitband stellen. "Master of disaster" ist wieder einmal ein ganz großes, glanzvolles Album geworden! Etwas anders, als zuletzt mit den "Goners", vor allem nicht ganz so straight rockend, aber immens vielseitig und voller Seele steckend! Wann hat er schon einmal so retro geklungen? Jim Dickinson sorgt für einen sehr ursprünglichen, unverfälschten Sound, der eine wunderbar charmante, leicht rohe, naturbelassene (Live)Atmosphärezaubert, fernab von jeglicher Studio-Sterilität, entstehen läßt! "I wanted a little different flavor, a dirfferent vibe with this recording", sagt Hiatt zu den Aufnahmen. "This session had a great old school feeling, yet it was also the most incredible, honest sound quality and reproduction that I've ever heard doing a recording", ergänzt er. Und dennoch ist es durch und durch ein "echtes" Hiatt-Album geowrden, das von dessen unverwechselbarer Stimme und grenzenloser, mannigfaltiger Songwriter-Kunst lebt. Aber auch von der ausgebufften, fantastischen Musikalität der Begleitmusiker, allen voran dem lässigen, gefühlvollen Spiel der Dickinson-Brüder, die den Sound mit ihrem großartigen "Hill Country"-Jam-Flair nachhaltig prägen. Herausgekommen ist eine hinreißende, weitgehend entspannte Mischung aus Roots, Rock, Americana, Folk, Delta-Blues und Alternate Country in einem ausgewogenen, groovigen Electric-/Acoustic-Klangbild, mit klasse Melodien, etwas Memphis-Flair und, wie gesagt, viel Retro-Feeling. Das Album startet gleich mit einem Knüller: "Master of disaster", also das Titelstück, ist ein wundervoller, staubiger, knackiger, flotter Rootsrocker, voller klasse Gitarrenhooks, einer prima Melodie und herrlichem Schlagzeugspiel von Cody Dickinson. Ergänzt wird das Ganze durch prächtige Saxophon-Einlagen, nie zu aufdringlich und immer ideal hinzu passend. Dezente Bläser tauchen im übrigen auch sonst hier und da mal auf, doch sie sind nie aufdringlich oder gar störend. Und dann folgt ein klasse Song dem nächsten: Ob das semi-akustische, folkige "Howlin' down the cumberland", seine flockige, von lockerem, jammigem "Hill Country"-Flair und dezent keltischen Strömungen geprägte Hommage an den Ford "Thunderbird", der schwungvolle, lockere Old Time-Swing-Country-Blues "Wintertime Blues", der kernige Gitarren Rootsrocker "Love's not where we thought we left it" mit seinem durch eine prima Fiddle erzeugten "Mountain Jam"-Feeling, die an "The Band" erinnernde, mit schöner Mundharmonika angereicherte, Retro-Roots-Ballade "When my love crosses over", oder der 5 1/2-minütige, voller wunderbarem Southern Soul steckende und mit Luther's großartiger Slide-Gitarre angereicherte, ungemein gefühlvolle Delta-Roots-Blues "Ain't ever goin' back", John Hiatt präsentiert einen vermeintlichen Klassiker nach dem anderen. Ihm werden die guten Songs wohl nie ausgehen! Gute 50 Minuten Hiatt in Bestform! Schöne Digipack-Aufmachung mit allen Texten! Kleines Plus am Rande: die CD ist zusätzlich auch in einer 5.1 Surround-Version für SACD-Player genießbar!

Art-Nr.: 3311
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Master of disaster
Thunderbird
Wintertime blues
When my love crosses over
Ain't ever goin' back

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Hill, Faith - fireflies [2005]
In Sachen Faith Hill können wir mit zwei Nachrichten aufwarten: Einer Guten und noch einer Guten. Zum einen ist der weibliche Superstar (fünf Mehrfach-Platin-Alben, neun Nr. 1 Hits , mehrfache Grammy Gewinnerin) von ihrem Ausritt in bombastische Pop-Gefilde endlich wieder in heimatliche, "richtige" (New)Country-Gefilde zurückgekehrt, zum anderen ist ihr nach fast dreijähriger Pause mit ihrem sechsten Silberling "Fireflies" dabei auch noch eine solch starke Scheibe gelungen (vielleicht ist es sogar ihr bestes Album bis dato überhaupt), die zweifellos jede Menge Fans, die sich erbost von ihr abgewendet hatten, wieder zurück ins Boot holen wird. Produziert hat Faith einmal mehr mit Dann Huff, mit dabei am Mischpult aber auch der etatmäßige Weggefährte ihres Ehemanns Tim McGraw, Byron Gallimore! Beim Durchblättern des umfangreichen Bookletts (mit allen Texten) fällt sofort auf, dass Faith bei der Auswahl der vielen exzellenten Songschreiber (u.a. The Warren Brothers, Rivers Rutherford, Darrell Scott, Craig Wiseman) diesmal insbesondere auf zwei Komponisten gesetzt hat: Mit John Rich (Part des angesagten und im Moment mega erfolgreichen Duos Big & Rich) und der zierlichen Americana-Singer/Songwriterin Lori McKenna wurden fast die Hälfte der 14 neuen Stücke abgedeckt, die sich trotz ihrer unterschiedlichen Ansätze wunderbar ins Gesamtgefüge des Albums integrieren. Rich ist naturgemäß mehr für die lockere Gangart der Lieder verantwortlich, während McKenna der textlich anspruchsvolleren Note Genüge tut, aber auch erstaunlich schöne Melodien damit verbindet. Dazu sind sämtlich Songs, ob knackiger New Country oder traditionell verwurzelte, herrlich dahin fließende, entspannte Nummern in wunderbare, reine Arrangements verpackt. Das ist logischerweise nicht zuletzt ein Verdienst der, wie immer, überragend agierenden Musiker. Bis in die kleinsten Ecken, und gleich mehrfach, ist jedes Instrument mit den absoluten Könnern des Genres besetzt worden. Wenn man sich allein die Liste der Background-Sängerinnen und -Sänger einmal anschaut, wird einem ganz flau im Magen: Vom Vulkan Bekka Bramlett, über Wes Hightower, Rhonda Vincent, Kelly Willis, Bret Warren, Perry Coleman, Lisa Cochran und einigen anderen, bis hin zu ihrem Gatten Tim McGraw reicht die Liste - alles absolute Hochkaräter. Letztgenannter "haucht" bei der romantischen, aber kraftvollen Ballade "Like We Never Loved Before" (aus der Feder von John Rich) so unnachahmlich dazwischen, dass dieser Song durchaus die Nachfolge des einst so erfolgreichen Duetts der beiden "It’s Your Love" antreten könnte. Als erste Single wurde jedoch "Mississippi Girl" ausgewählt, auf "Fireflies" nach dem, wie es der Titel schon verspricht, flockigen Sommersong "Sunshine and Summertime" (getragen von einem relaxten Banjospiel), der das Werk mit angenehmer Temperatur eröffnet, als zweiter Song platziert. "Mississippi Girl", ist ein knackiger, flotter Song mit leichtem Southern-Flair, durchsetzt von den schönen, rockigen Gitarrenriffs eines Tom Bukovacs, klasse Mandolinen-Begleitung von Darrell Scott, einem kleinen E- und Steel- Gitarren-Schlagabtausch der Herren Huff und Dugmore, dazu dezente Akkordeon-Untermalung von Tim Lauer! Das Stück hat bereits zurecht Platz vier der Country-Billboard-Charts mit Blick nach oben erklommen. Wird wohl Faith's nächste Nummer 1 werden! Die allerletzten Zweifel der Countrygemeinde, daß Faith wieder auf die richtigen Pfade zurückgefunden hat, dürfte dann das großartige "Dearly Beloved" vom Tisch wischen, wo richtig traditionell mit herzerfrischendem Gefiddel die Post abgeht, und so manche Squaredance-Truppe vor eine neue Aufgabe gestellt werden dürfte. Erwähnenswert, wie gesagt, aber auch die drei McKenna-Stücke "Stealing Kisses", der wunderbare Titeltrack "Fireflies" (mit toller Akustikgitarren- Mandolinen- und Dobroarbeit), sowie "If you Ask", die dem Gesamtwerk viel Tiefe vermitteln und Faith’s ganze Gesangsklasse offenbaren. Aufgepeppt wird die Geschichte dann mit tollen Gute-Laune-Nummern wie zum Beispiel "The Lucky One", geschrieben von den Warren Brothers, allerdings nicht zu verwechseln mit deren Stück "The Lucky", oder dem von einer kratzigen Mandoline geführten, leicht rootsigen "We’ve Got Nothing But Love To Prove", das sogar ein kleines überraschend angedeutetes Steel-Reggae-Break enthält, auch ein kleines Indiz für die spürbare Spielfreude der beteiligten Akteure. Auffällig ist, wie mit zunehmender Spieldauer solche den ursprünglichen Country-Traditionen zuzuordnenden, typischen Intrumente wie Mandoline, Dobro, Fiddle, Akkordeon neben den allseits brillant dargebotenen Akustik- und E-Gitarrenparts von Bukovac, Huff, Greenberg und Co. für immer mehr Akzente sorgen. Die mit gut 57 Minuten Spielzeit recht üppig ausgestatte CD lässt von vorn bis hinten keine Wünsche offen! Der "Back-To-The-Roots-Trip" der immer noch blendend aussehenden Faith Hill macht richtig Spaß! Das ist die Faith Hill, die die Countryfans hören wollen! Kompliment, Mrs.Hill, und die alten Sünden sind verziehen! Übrigens: Sollte in Europa wieder eine nachträglich poppig eingefärbte Extra-Ausgabe dieses Albums erscheinen, bei uns gibt's immer die Original US-Country-Ausgabe!! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3422
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Hillman, Chris - the other side [2005]
60 Jahre ist er mittlerweile alt, doch Chris Hillman hat nichts von seiner Klasse, und schon gar nichts von seinem musikalischen Idealismus verloren. Er ist einer der Pioniere des Countryrock und des Americana. Unvergessen sind seine Tage bei den Byrds und den Flying Burrito Brothers, sein Intermezzo mit Manassas, die wundervollen Country-Zeiten mit der Desert Rose Band, wie auch seine jüngeren Arbeiten mit Herb Pedersen. "The other side" ist sein erstes Soloalbum seit 7 Jahren. In großartiger Art und Weise vereint er den Geist des 70iger-Jahre Countryrocks und der puren Country-Traditionen mit den Roots-, Americana-, Folk-, Bluegrass- und (Alternate)Country-Elementen der Gegenwert und beglückt seine Fans mit einem herrlichen Acoustic-Album, dessen 14 Songs (4 davon sind hochinteressante Remakes früherer Klassiker, der Rest sind neue Stücke) in unwiderstehlichem, zeitlosem Glanz erstrahlen. Die Lieder stecken voller wunderbarer Melodien! Dazu erleben wir einen frischen, sehr fülligen Sound aus transparenten Acoustic-Instrumenten wie Acoustic Gitarre, Mandoline, Dobro, Banjo, Fiddle (oftmals vieles davon parallel), der völlig ohne Drums auskommt! Die Musiker, die Hillman zur Seite stehen sind selbstverständlich sein Freund Herb Pedersen, wie auch Bill Bryson am Bass (ex Desert Rose Band), Sally van Meter (Dobro), Gabe Witcher (Fiddle), Larry Park (Gitarre) und Skip Edwards (Accordion)! Gleich zu Beginn des Albums überrascht Hillman mit einer großartigen Neueinspielung des alten Byrds-Klassikers "Eight miles high" in einer Version, wie man sie noch nie zuvor gehört hat. Aus der einstigen "Drogenhymne" ist eine wunderbare, entspannte, folkige Acoustic-Americana-Nummer mit feiner Geigen-, Dobro- und Mandolinen-Begleitung geworden. Was für ein klasse Harmonie-Gesang! Die anderen Remakes: Der frühere Manassas-Hit (auch "Firefall" hatten es gecovert) "It doesn't matter" in einer tollen. groovigen Alternate Country-Version, sowie die beiden Desert Rose-Nummern "True love" und "Missing you"! Weitere Highlights: Die herrlich melodische, nicht mehr aus dem Ohr weichen wollende Acoustic Country-Nummer "Drifting", das traditionelle Mandolinen- und Banjo-driven, leicht folkige "The other side", die prächtige Gospel Country-Nummer "Heaven is my home", die mit tollem Dobro und ebenso schöner Mandoline instrumentierte, reine Country-Ballade "Touch me", der voller Gram Parsons-Flair steckende Walzer "Heavenly grace", wie auch die tolle Version des Traditionals "The water is wide" mit feinem Harmoniegesang von Jennifer Warnes! Ein wundervolles, enstpanntes Album, das man am besten an einem lauen Sommerabend auf der Veranda mit einem schönen Gläschen Wein sitzend genießt und dabei gedankenlos, den sauberen Klängen dieser reinen Akustik-Instrumente lauschend, in dem warmen Abendrot der untergehenden Sonne versinkt...

Art-Nr.: 3312
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Hobbs, Becky - songs from the road of life [2004]
"Oklahoma cowgirl" Becky Hobbs ist wieder da! Die auch in Europa äußerst beliebte "piano-pounding, whiskey-voiced" Honky Tonk-Sängerin, deren größter Hit "Jones on the jukebox" sicher noch zahlreichen Countryfreunden in den Ohren liegt, erfreut ihre vielen Fans auf dem sehr persönlichen, neuen Album "Songs from the road of life" einmal mehr mit 12 neuen Songs der ihr typischen, lupenreinen, viel Power versprühenden, traditionellen Honky Tonk-Roadhouse-Countrymusic, mit der sie sich auch in der Nashville-Szene einen so großen Namen machte. Ihre Songs wurden in der Vergangenheit (sie ist ja auch eine sehr talentierte, anerkannte Songwriterin) von vielen Music City-Größen, wie z. B. Conway Twitty, George Jones, Glen Campbell, Emmylou Harris, Janie Fricke, Ken Mellons, Lacy J. Dalton, John Anderson, usw..., aufgenommen. Unvergessen auch der Alabama-Klassiker "Angels among us", den sie ebenfalls mitkomponierte. "Beckaroo", wie sie liebevoll von ihren Freunden und Fans genannt wird, hat sich nie von modernen Strömungen leiten lassen, sondern blieb immer den ursprünglichen Country-Traditionen treu. So ist das auch auf ihrem neuen Album! Klassische Countrymusic mit viel Energie (auf der Bühne erlebt man sie als regelrechten "Wirbelwind", die bei ihren Piano-Einlagen gern schon mal ein "wildes" Jerry Lee Lewis-like Solo hinlegt) durch und durch! Aber auch die ein oder andere Ballade fehlt nicht! Los geht es jedoch standesgemäß mit dem fetzigen Piano-driven Roadhouse Honky Tonker "Woman gettin' older", der so manchen müden Cowboy und Trucker wieder auf Trab bringen dürfte - feine E-Gitarren mit anschließendem, dynamischem "Piano-Geklimper" inklusive! Danach hören wir, wie es der Titel "Another man in black" schon vermuten läßt, eine prima Hommage an den großen Johnny Cash, locker, traditionell, mit schöner Steelguitar und den typischen Cash-like Riffs ausgestattet. Zu den weiteren Höhepunkten zählen die romantische Ballade "Time stands still", das melodische, viel Frohsinn versprühende "No more war" (übrigens auch als Single ausgekoppelt), das mit einem flockigen Rhythmus versehene, mit feinem Akkordeon aufgepeppte, schöne "Vienna", der astreine, pure, klassische Honky Tonker "What are you doin' in my dreams" mit seinen gelungenen Fiddle- und Gitarren-Passagen, sowie die beiden powernden Honky Tonk-Countryrocker "Girls night in" und "Kiss my ashes"! Hardcore traditional Honky Tonk Countrymusic mit Herz - Becky Hobbs bleibt ihren Roots auch anno 2004 treu! Erwähnt sei hier auch das sehr gelungene, 16-seitige Booklet mit vielen schönen Fotos und allen Songtexten!

Art-Nr.: 3032
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Woman gettin' older
Another man in black
No more war
What are you doin' in my dreams
Kiss my ashes

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Hot Apple Pie - same [2005]
Hot Apple Pie sind ein neu gegründetes, erstklassiges New Country-Quartett um den Ex-Little Texas-Keyboarder Brady Seals! Der hatte, ähnlich wie der zweite "Kopf" dieser einst sehr erfolgreichen Truppe, Tim Rushlow, in den letzten Jahren auf Solopfaden geweilt und auch diverse, weniger erfolgreiche Werke (u. a. "The Truth" und "Thompson Street") eingespielt, die aber eher der Rock-/Pop-Sparte zugeordnet werden müssen. Umso erfreulicher, daß sich Seals jetzt mit seiner neuen Band doch wieder, wie auch Rushlow, "reumütig" in ein Kollektiv zurückkehrt, das sich wieder eindeutig der Country-Schiene zuwendet. Gut so! Denn bei Hot Apple Pie, mit ihrer tollen, immer knackigen, frischen, sehr peppigen, exakt die Balance zwischen traditionellen Roots und modernem Countryrock-Sound treffenden Mixtur, stimmt das Konzept von vorn bis hinten. Zum einen die Band: Mit Mark "Sparky" Matejka (spielte schon für Charlie Daniels, The Kinleys, Sons Of The Desert) an den Gitarren und Banjo, sowie Drummer Trey Landry sind zwei hochgradig begabte Musiker an Bord, die Brady auch schon zu Solo-Zeiten unterstützten, hinzu stieß mit Keith Horne (Bass und Akustik Gitarre) ein weiterer, etablierter Könner (tourte u. a. mit Tanya Tucker, Waylon Jennings, Peter Frampton, Ricky Van Shelton, Trisha Yearwood und Lonestar), was natürlich die hohe musikalische Kompetenz schon erahnen läßt. Zudem fungieren als Gäste die
Steel-Koryphäen Paul Franklin und Dan Dugmore, sowie als Duett-Partner Willie Nelson bei dem astreinen Barroom-Heuler "Slowin’ Down To Fall". Zweitens die Songwriter: Seals stammt ja aus einem richtigen Musiker-Clan (Country-Star Dan Seals, Pop-Ikone Jimmy Seals von Seals & Crofts, die Komponisten Troy und Chuck und sogar Cousin T. J., alias Kizzy Plush)! Von letzterem erhielt er kompositorisch hier auch tatkräftige Unterstützung, ebenso wie von solch klangvollen Namen wie Rodney Crowell, Jeffrey Steele, Al Anderson oder Mike Reid! Drittens die Zusammenstellung des Songmaterials: Es gelang 13 wunderbar abwechslungsreiche, sehr melodische und im richtigen Rhythmus aufeinander abgestimmte Songs zu kreieren, auf dem die Band ihr versiertes Können vielfältig einbringen konnte. Viertens der Musikstil: Es wurde wieder auf die Karte New Country/Country-Rock gesetzt, eine Sparte in der sich alle Beteiligten spürbar wohl fühlen. Nicht selten wird man wieder an Little Texas erinnert, wie auch an knackige Restless Heart, zuweilen mit einem feinen Schuß Moderne ala Big & Rich! Macht einfach riesig Spaß den Jungs zuzuhören. Die CD startet gleich mit dem großartigen "Fun"-Stück "Hillbillies", wo in spaßiger Weise die Neigungen dieser Spezies besungen werden. Tolle, groovend funkige Note, nicht zuletzt durch einen klasse Upright Bass, southern-lastige Slide-Läufe, feine Twin-Einsätze und eine klasse "Hey-Hillbilly"-Mitgrölpassage am Ende. Wird sicherlich ein Live-Kracher! Nach der peppigen, mit tollen Gitarren und prächtuger Steel ausgestatteten, gut tanzbaren, melodischen New-Country-Uptemponummer "We’re Makin’ Up", ein wenig an Little-Texas-Zeiten erinnernd, folgt mit "California King" ein balladesker, autobiographisch zu sehender Song, der Seals' Solo-Jahre in Los Angeles beleuchtet ("I packed my guitar and hopped a train and made my escape, and I took only good memories with me.., this small town boy’s goin’ back to Tennessee, California king… just ain’t me"). Tolles Akustik-Intro, herrliche E-Gitarren-, Akkordeon- und Organ-Fills - ein packender Vortrag! Im Prinzip jagt ein Highlight das nächste! Sehr stark auch die mitreißende, schnell gespielte Coverversion von The Band's/Robbie Robertson's 35 Jahre altem "The Shape I’m In" im traditionellen, grassig rockigen Outlaw-Flair und mit herrlichen Instrumental-Gitarren-Schlagabtauschen (besonders imponierend das Akustik-Solo von Keith Horne), sowie einem bluesig integriertem Harmonika-untermalten Break. Ein southern-swampiger Rocker der Marke Jeffrey Steele/Anthony Smith mit knackigem Gitarrensound und schwülen Organ-Tupfern ist "Redneck Revolution". Die wunderbare Ballade "Annabelle (Arkansas Is Callin’ You)", aus der Feder von Brady und Rodney Crowell lädt dann mal zum Relaxen ein - eine sehr entspannte Nummer! Nach zwei weiteren, herrlich eingängigen New Country-Stücken bildet mit "All Together Now" nochmal ein echter Hit den Abschluss, der wieder jede Menge Leckerbissen enthält: Schönes Piano-Intro, dezentes Southern-Flair, tolle Harmoniegesänge, heulende Orgel, starkes E-Gitarren-Solo, inbrünstig gesungener Refrain mit Southern/Country-typischem Langziehen der Endsilben einer Zeile und ein Accapella-Break und Beatles-ähnlichem, "Hey Jude"-mäßigem "Na-Na-Na"-Finale! Ein Song mit Langzeitwirkung, genau richtig positioniert! Brady Seals Rückkehr zu seinen Wurzeln dürfte die richtige Entscheidung gewesen sein. Von Hot Apple Pie wird man wohl in Zukunft in dieser Konstellation noch einiges geboten bekommen. Fest steht: Das ist sicher die heißeste Apfeltorte, der bisher in Amerika produziert wurde. Starke CD! (Daniel Daus)!

Art-Nr.: 3423
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Jewell, Buddy - times like these [2005]
Endlich ist es da, das von vielen Countryfreunden heiß ersehnte Nachfolgewerk von Buddy Jewell, nachdem das Vorgängeralbum des "Nashville-Star"-Gewinners von 2003 ja von allen Seiten glänzende Kritiken erfahren hatte und zum Platinerfolg wurde. Auch mit "Times Like These" hat der in Arkansas aufgewachsene Entertainer einen weiteren großen Schritt nach vorne gemacht. Es ist schon erstaunlich, dass ein Künstler seines Kalibers, ausgestattet mit solch einer wunderbaren
Stimme und entsprechendem Charisma, erst im Alter von 43 Jahren den ihm gebührenden Zuspruch erhält. Nach erfolgreichen Veröffentlichungen, bietet es sich in der Regel an, nicht großartig vom eingeschlagenen Weg abzuweichen, um der damit verbundenen Erwartungshaltung der Käuferschaft ohne großes Risiko gerecht zu werden. Nicht so Buddy Jewell! Er holte diesmal wesentlich mehr Musiker ins Boot, wobei einige klingende Namen wie Brent Mason, Stuart Duncan, Paul und Larry Franklin natürlich auch diesmal ihr Können einbringen durften. Am Mischpult musste Clint Black seinen Platz zugunsten von Garth Fundis räumen, der ja für
seine knackigen, modernen, aber dennoch immer traditionsbewußten Produktionen bekannt ist. Und so startet die CD auch mit einem herrlich kraftvollen und melodischen Midtempo-Song ("Me lovin' you") auf Basis einer peppigen Banjounterlegung, variiert mit Steel-, Fiddle und Dobroeinsätzen, sowie klug arrangierten E-Gitarren-Fills, die einen Hauch von Southern-Feeling erzeugen. Die nachfolgende Single "If She Were Any Other Woman" ist eine großartige Ballade, die von der dezent druckvollen, aber doch so einfühlsamen Performance her, starke Assoziationen mit Trace Adkins hervorruft: Piano, feines Telecaster-Spiel, Orgel-Tupfer, ein von Steelgitarren begleiteter Refrain, sowie die "zuckersüßen" Harmoniegesänge vpn keiner geringeren Person als Vince Gill, dürften dieses traumhaft melodische Lied zum Chartstürmer avancieren lassen. Eine gelungene Mischung aus Country- und Southern-Elementen wird bei "So Gone" dargeboten, wie es ähnlich, und mit viel Erfolg von Montgomery Gentry praktiziert wird, wenn auch hier etwas entspannter und traditioneller. Nach dem locker flockigen "You Ain’t Doin’ It Right" beginnt dann eine Fünf-Stücke-Phase, in der Buddy Jewell bei vier Nummern im Songwriting involviert ist. "Addicted To Rain" ist eine erneute Ballade im Stile seines langjährigen Bekannten Trace Adkins, "Dyess Arkansas", ist ein unaufdringlicher Countrysong mit leichtem 70er-Flair, schöner Harmonika, Fiddle, Steel, unterhaltsamer Percussion und nettem Akustikgitarrensolo (lässt auch dank Jewells variabel gestalteter Vocals Reminiszenzen an Charlie Daniels zu seiner "Simple-Man"-Phase aufkommen), "Glad I’m Gone" besticht durch eine richtig rhythmisches, aber immer wieder mit interessanten Breaks durchzogenes, tanzbares Gute Laune-Feeling (wer hier nicht mit dem Fuß wippt, leidet eindeutig an Durchblutungsstörungen), das Titelstück "Times Like These" überzeugt durch knackige Drums und flotte Pianoführung, wobei auch Steel, Fiddle und E-Gitarren eingebunden sind, das relativ ruhige "Run Away Home" schließlich beendet ein sehr kurzweiliges und eingängiges Album, auf dem Buddy Jewell erneut seine große Klasse als Sänger eindrucksvoll beweist. Dieser Mann hat in Nashville auch mit 43 Jahren noch eine große Zukunft vor sich! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3245
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Kendall, Jeannie - same [2003]
"Jeannie Kendall carries on the tradition", heißt es zusammenfassend in einem Artikel eines US-Country-Journalisten über das Debutalbum von Mrs. Kendall. Jawohl, das tut sie - 100%ig! Kendall, Kendall... der Name kommt euch irgendwie bekannt vor.. - klar: Jeannie Kendall ist die eine Hälfte des in den 70iger und 80iger Jahren so erfolgreichen und Grammy-ausgezeichnteten, berühmten Country -Vater/Tochter-Duo's "The Kendalls". Wer erinnert sich nicht an Hits wie "Heaven's just a sin away", "Pittsburgh stealers", I'm already blue"oder "Thank God for the radio"! Niemlas zuvor hat Jeannie Kendall ein eigenes Album veröffentlicht. Nach dem Tode ihres Vaters im Jahre 1998, die Aufnahmen zu einem akustisch orientierten Album der Kendalls hatten bereits begonnen, machte Jeannie erst einmal eine lange Pause, bis sie schließlich jetzt die damalige gemeinsame Idee wieder aufgriff. Herausgekommen ist ein zauberhaftes Debut von großer musikalischer Klasse. Traditioneller, purer, Bluegrass-orientierter Acoustic-Country, herrlich frisch und rein, voller bestechend schöner Melodien, vollkommen entspannt und locker dargeboten. Damit bewegt sie sich in etwa in den musikalischen Gefilden von Alison Krauss, der aktuellen Dolly Parton oder der Stevens Sisters. Und sie kann mit diesen Leuten locker mithalten. Niemals war ihre Stimme besser! "She sings like an angel", schwärmt man in Amerika. Eine wunderbare Instrumentenvielfalt aus akustischen Gitarren, Mandolinen, Dobros, Fiddles, Acoustic Bass und dezenter Percussion bestimmt das Geschehen und erzeugt einen glasklaren Sound. Kein Wunder, bei diesen Musikern! Mit dabei z. B. die kompletten Union Station-Musiker von Alison Krauss auf 4 Tracks, Dan Tyminski, Ron Block, Rob Ickes, Stuart Duncan, Larry Franklin, Barry Bales, Adam Steffrey, Kenny Malone...usw.! Immer wieder hören wir neben Jeannie's brillanter Lead-Stimme auch traumhafte Harmonien, bei denen sie unterstützt wird von Leuten, wie Rhonda Vincent, Alison Krauss, Carl Jackson, Ricky Skaggs, Allison Moorer, DeAnna Cox, und auf zwei Stücken auch ihrem Vater Royce Kendall, dessen Passagen, wie oben erwähnt, bereits 1998 eingespielt wurden. Bei der absoluten Traumnummer "Timeless and true love", einem fantastischen, puren Acoustic Honky Tonk-Stück, hat es sich sogar Superstar Alan Jackson nicht nehmen lassen, mit ihr ein Duett zu singen. Was für ein herrliches Stück, was für eine Melodie. Sowohl Jeannie als auch Alan Jackson singen je eine Strophe solo, um sich dann bei dem Refrain wunderbar zu ergänzen. Ihre Stimmen passen prächtig zusammen. Allein dieser Track ist schon das Geld für die CD wert, doch das Album bietet auch ansonsten keinerlei Schwächen. So zum Beispiel das wunderbare, rhythmische Eröffnungsstück "That's what your love does to me", der herrliche Country-Waltz "Love chooses you" mit seinen tollen Gitarrenpassagen, das frische, locker flockige "I wonder where you are tonight" mit seinem transparenten Zusammensoiel aus Gitarren und Mandoline, das Dobro-getränkte Laurie Lewis-Stück "Old friend", oder die traurige Country & Western-Nummer "Just a memory"! Alle Tracks sind sehr relaxt und bewegen sich zumeist im Midtempo-Bereich. Hektisches Bluegrass-Geschrammel gibt es nicht! Jeannie Kendall erzeugt mit ihrer sauberen Stimme und ihrer Musik ein wunderbar behagliches Gefühl. Ein gutes Gläschen Wein, am Kaminfeuer sitzen, von den Traditionen Amerikas träumen, und Jeannie Kendall zuhören - das ist es! Traditioneller Acoustic-Country vom Allerfeinsten! Zum Geniessen...

Art-Nr.: 1837
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,50

In folgende Titel können Sie reinhören:
Timeless and true love
Old friends

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