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Black Crowes, The - who killed that bird out on your window sill ~ dvd [2006]
ACHTUNG! Regionalcode 1! Bereits 1992 auf VHS erschienen - jetzt erstmals auf DVD: Klasse Zusammenstellung von ausgezeichneten Live-Aufnahmen, Video-Clips und interessantem "On the road"-Material aus der Anfangszeit der Black Crowes! Insgesamt 18 Songs, darunter auch eine Aufnahme aus der kultigen MTV-"Unplugged"-Show ("You're wrong")! Die offiziellen Clips der Truppe sind nicht irgendwelche "abgedrehten" Filmchen, sondern zeigt die Band zumeist bei der "Arbeit", nämlich ordentlicher Rock'n Roll Live-Action! Zu sehen sind die Clips von zum Beispiel "Jealous again", "Black moon creeping", "Hard to handle", "She talks to angels", "Remedy", "Thick n'thin" und "Sting me"! Zudem sind zwei großartige Konzertmitschnitte enthalten, und zwar "Jealous guy" (live in Atlanta) und "Stare it cold" (live in Moscow)! Das übrige Filmmaterial von "unterwegs" läßt sich ebenfalls prima anschauen und ist mit prächtigem "Krähen Rock'n Roll" untermalt! Stark! Die Laufzeit beträgt etwa 83 Minuten! Wie eingangs erwähnt: Die DVD hat den U.S.-Regionalcode 1, das heißt, es ist ein spezieller DVD-Spieler nötig, der diesen Code lesen kann!

Art-Nr.: 4435
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Edwards, Kathleen - back to me [2005]
Wie eine Bombe schlug vor 2 Jahren die junge, aus dem Raum von Quebec stammende, Kanadierin Kathleen Edwards mit ihrem Debutalbum "Failer" in der Roots-/Americana-/Alternate Country-Szene ein. Presse und Publikum waren gleichermaßen begeistert. Jetzt liegt ihr Follow-up-Album vor - und was soll man sagen? "Back to me" bestätigt auf eindrucksvollste Weise sämtliche Vorschußlorbeeren, die man dieser fantastischen Singer/Songwriterin entgegenbrachte, ja bringt die Roots- und Americana-Welt erneut zum Schwärmen! Das Album enthält 11 neue Songs ohne jeden Ausfall, deren Ausrichtung weitestgehend um einiges rockiger geraten ist, als beim Erstling! Man spürt zu jeder Minute, welchen Spaß Kathleen bei den Aufnahmesessions gehabt haben muß, solch eine Unbekümmertheit liegt in ihrer Musik. Als umso erstaunlicher und bemerkenswerter muß man dies einstufen, bedenkt man, daß sie trotz ihrer Unbeschwertheit und des stets bewahrten "roughen" Charmes, einen deutlichen Reifeprozess durchschritten hat, der ihr sowieso schon großartiges Songmaterial noch gefestigter erscheinen läßt! Auch die Melodien sind noch schöner geworden, und das, obwohl die "dreckig", rootsige Würze nie fehlt. Erneut drängen sich Vergleiche, vor allen Dingen stimmlich, zu der großen Lucinda Williams auf, doch auch die Einflüsse ihrer Helden Hank Williams, Neil Young und Tom Petty sind immer wieder wahrnehmbar. Die Arrangements sind frisch, aber rau, der Sound ist satt, dabei aber schnörkellos und auf den Punkt gebracht! Dominiert wird das Ganze weitgehend von kompakten, frischen und dreckigen E-Gitarren, dabei jedoch vielfältig ergänzt um äußerst geschickt eingestzte Instrumente wie Banjo, Pedal Steel, Akkordeon und vor allen Dingen Benmont Tench's (Tom Petty & the Heartbreakers) voluminöse Orgel- und Piano-Einlagen. Es paßt alles prächtig zusammen! Gleich zu Beginn des Albums gibt es mit "In state" einen absoluten "Killer"-Song! Das ist traumhafter, schön knackiger, an die besten Tage eines Tom Petty erinnernder, dennoch durch Kathleen's unwiderstehlichen Gesang von einer hohen Eigenständigkeit geprägter, sich unbeirrt tief in die Gehörgänge des geneigten Genießers schraubender Americana-/Roots-Pop-Rock mit einen gepflegten Schuß Midwestern-/Heartland-Flair! Excellent die satten, melodischen Lead Gitarren vor einem transparenten Hintergrund aus rhythmischen Acoustic Gitarren, einem zurückhaltend eingsetzten Banjo (übrigens von Kathleen selbst gespielt), sowie Benmont Tench's breit ausgelegtem Orgel-Teppich! Herrlich! Und der nächste "Hit" folgt sogleich mit dem Titelstück "Back to me": Was für ein furios abgehender, mit dezentem Alternate Country-Feeling ausgestatteter Roots-Rock'n Roll-Kracher! Dynamisch, Energie geladen, kraftvoll, staubig, trocken! Geht direkt ins Blut! Wie die perfekte Mischung aus einer kräftig rockenden Sheryl Crow, Lucinda Williams, Ryan Adams und einmal mehr Tom Petty! Feurige, fette Lead Gitarren und eine Pedal Steel im Hintergrund bilden mit permanent Gas gebendem Drumming einen verschäften, toughen Sound! Fast ein wenig zerbrechlich wirkt dagegen das deutlich ruhigere "Pink Emerson radio", dennoch wieder durchzogen von einer wunderbar zwanglosen, unberührt rau rüber kommenden Atmosphäre, ehe sie mit dem satten, ungeschliffenen, vom Tempo jedoch balladesken, dreckigen, von toller Slide-Gitarre begleiteten "Independent thief" (Background Vocals von My Morning Jacket's Jim James) gar in den Gefilden von Neil Young's Crazy Horse wildert! Bärenstark auch das von ihr zusammen mit Peter Cash (Cash Brothers) geschriebene, entspannte, fast ein wenig träumerische Americana-/Roots-Stück "Old time sake", das nicht nur wegen des Mitwirkens von Sarah McLachlan's Pianist Pierre Marchand von einen Hauch ihrer berühmten Landsmännin durchzogen zu sein scheint, wie auch der flockige, flotte, knackige Roots-/Retro-Countryrocker "Summerlong" mit seinen wunderbar nach den alten Byrds klingenden Gitarren, der gut abgehende Americana-Rocker "What are you waiting for?", oder auch die von wundervollem Akkordeon unterstützte, melodische, frische Roots-Ballade "Good things"! Kathleen Edwards hat sich endgültig in der Liga der Lucinda Williams, Emmylous, Tift Merrits & Co. etabliert! Schlichtweg meisterlich!

Art-Nr.: 3071
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
In state
Back to me
Independent thief
Summerlong
Good things

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Haynes, Warren - live at bonnaroo [2004]
Warren Haynes' fantastischer Solo-Auftritt auf dem Bonnaroo-Festival 2003! In der Nacht zuvor noch, hatte Haynes lange zusammen mit Widespread Panic gejammt, als er, kaum geschlafen, mittags um 12.30 Uhr (es ist ein wunderschöner, heißer Sommertag in Manchester/Tennesee) die Bühne betrat und vor 80.000 Leuten einen großartigen, rund 80-minütigen Set ablieferte. Er beklagte sich nicht über den "Rock'n Roll-Stress", nein, das ist sein Lebens-Elixier. Auch nörgelte er nicht über die viel zu kurze Nacht zuvor, sondern agierte frei nach seinem Motto "Drink some coffee, find some sunglasses, write a set list, and here I go"! Was dann folgte, bezeichnet Haynes selbst als "one of the most inspiring moments of my lfe"! Das vorliegende Album enthält die komplette Show, ohne Aus- und Einblendungen! Mit beeindruckender stimmlicher Intensität und Kraft, voller Energie und Hingabe, dynamisch, gefühlvoll, und mit so viel Seele, läßt er, nur seine Gitarre im Gepäck, viele Klassiker, ein paar rarere Stücke und einige wahrhaft grandiose Coverversionen in einem völlig neuen Licht erstrahlen. Jawohl, die Setlist (16 Songs) ist ein Knüller! So startet er seinen Auftritt beispielsweise mit einem Cover des Songs "Lucky" von der britischen Band Radiohead! Verrückt! Dazu hören wir prächtige Versionen solcher Klassiker, wie "Patchwork quilt", "In my life" und "Fallen down" (beide aus dem Gov't Mule-Album "Life before insanity"), "Beautifully broken" und eine engagierte, tolle Version von "I'll be the one"! Zu den selteneren Tracks gehören zum Beispiel "Forevermore", die Jerry Garcia/Robert Hunter-Nummer "To lay me down", das wunderbare, melodische, ein wenig Country-beeinflußte, ganz starke "Glory road", ein Stück von den North Carolina Songwriter Ray Sisk, einem guten Freund Haynes', sowie eine tolle Coverversion von Bono's (U2) "One"! Nach 11 Songs schließlich tauscht Warren Haynes für die vier nachfolgenden Nummern seine akustische mit einer elektrischen Gitarre aus und beginnt diesen Block mit einer sagenhaften Coverversion von Otis Redding's "I've got dreams to remember", ausgestattet mit wundervollen E-Gitarren-Effekten. Es folgen "Tastes like wine", eine klasse Version der Eagles-Nummer "Wasted time", mit "Stella Blue" eine weitere Garcia/Hunter-Nummer, alle mit entspannter E-Gitarre begleitet, ehe er, wieder mit seiner Acoustic Gitarre ausgestattet, "Soulshine" intoniert, und damit zu einem mitreißenden Finale ansetzt. Ein famoses Duett mit dem afrikanischen Musiker und Sänger Vusi Mahlasela! Das Bonnaroo-Publikum ist vollends begeistert! Der große, charismatische Warren Haynes mit einem jetzt schon legendären Auftritt! Er zieht seine Fans einfach in seinen Bann! Unwiderstehlich! Das Album kommt in einer schönen Digipack-Verpackung!

Art-Nr.: 2457
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Matthews Band, Dave - stand up [2005]
Dual Disc (Vorderseite CD / Rückseite DVD)! Modern Jamrock-Act Dave Matthews Band mit ihrem ersten neuen Studioalbum seit über 4 Jahren. Wie nicht anders zu erwarten, ist das Teil einmal mehr eine wahre Demonstration musikalischer Klasse , Ausdrucksstärke und Kreativität. Obwohl es einem in einer gewissen Weise erscheint als klängen Matthews und seine Freunde leicht rauer als zuvor, so umgibt das Album gleichzeitig eine ungemeine Frische. Durchweg wirkt die Atmosphäre relaxt. Thematisch zeigt sich Matthews sehr engagiert und bewegt sich zwischen Optimismus ("To change the world you only start with one step", singt er beispielsweise bei "You might die trying") und Angst "See the man with the bomb in his hand, everybody wake up", heißt es auf "Everybody wake up, our finest hour arrives"). Als Co-Produzent hat sich Matthews diesmal die Dienste von Mark Batson (u.a. India Arie, Seal, Eminem) gesichert, was dem Ganzen eine vielleicht noch zeitgemäßere Note verleiht, ohne das die DMB jemals ihre Roots vergißt. Der Sound ist super! Höhepunkte dieser 14 Songs umfassenden, rund 56 1/2-minütigen Scheibe sind beispielsweise das herrlich relaxte, sehr melodische, dabei aber wunderbar groovende "Dreamgirl", das rhythmische, fast ein wenig sommerlich anmutende, jammige und dennoch "schwebend" eingängige "Old dirt hill (Bring that beat back)", das mit toller Percussion angereicherte, von dezenten E-Gitarren-Licks und einem kratzigen Saxophon-Solo geprägte, funkige, jazzige, jammige, moderne "Stand up (for it)", das lockere, knackige "American baby", das flockige, zeitweise folkige, dann aber zwischendrin "schwer" groovende, von vielen Tempowechsel gezeichnete "Hello again", wie auch das etwas gebrechlich wirkende, R & B-angehauchte "Stolen away on 55th & 3rd". Wir haben das Album als U.S. Dual Disc, das heißt, die Vorderseite ist die normale CD, und die Rückseite des Tonträgers ist eine (Bonus)DVD! Inhalt: Ein gut 20-minütiger Film "Behind the scenes" und "Making of" zu "Stand up" mit der Dave Matthews Band im Studio, Interviews, sowie noch einmal das komplette Album als Audio-CD! Die DVD hat Regionalcode 1, das heißt, ist ein spezieller DVD-Spieler nötig, der den U.S. Regionalcode 1 lesen kann!

Art-Nr.: 3272
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Raitt, Bonnie - bonnie raitt and friends ~ decades rock live ~ dvd & cd [2006]
1 DVD / 1 CD-Set! Tolle, im Jewel-Case ("normale" Do-CD-Hülle) verpackte, Ausgabe eines großartigen Konzertes der fantastischen, so überaus beliebten und geschätzten Slide-Gitarristin, Sängerin, Songwriterin und charismatischen Roots-/Blues-Performerin vom 30. September 2005 aus dem "Trump Taj Mahal" in Atlantic City/NJ! Allein schon eine Show mit ihrer ausßergewöhnlich starken Band (George Marinelli - zweite Gitarre, Jon Cleary - Keyboards, James "Hutch" Hutchinson - Bass und Ricky Fataar - Drums) ist jedesmal auf's Neue ein Erlebnis, doch an diesem Abend sorgen die exzellenten Gäste (Alison Krauss, Keb' Mo', Ben Harper und Norah Jones) die sie mitgebracht hat, für zusätzliche, unvergessene Glanzlichter! Die DVD enthält das komplette, gut 83-minütige Konzert mit insgesamt 17 Songs, während die zusätzliche CD lediglich einen 12 Songs umfassenden, 52-minütigen Teil des Auftrittes beinhaltet! Konzentrieren wir uns also auf die DVD: Filmtechnisch hervorragend in Szene gesetzt (tolle Aufnahmen) und in einem prächtigen Sound erleben wir Bonnie, die Band und ihre Freunde (jeder kommt für jeweils 2 Songs auf die Bühne) bestens gelaunt in ausgezeichneter Verfassung vor einem begeisterten Publikum! Gehen wir das, im übrigen sehr interessante, Tracklisting kurz durch: "Unnecessarily mercenary" (klasse Version vom aktuellen "Souls alike"-Album, sehr funky, bluesig, soulig, gleich mit tollen Slide-Einlagen von Bonnie, vorgetragen im Duett mit ihrem Keyboarder Jon Cleary), "I will not be broken", "God was in the water" (starke Randall Bramblett-Nummer, toller Gospel-Touch), "Gnawin' on it" (kochender Uptempo-Boogie mit starkem Swamp-Feeling, grandiose "duelling" Soli auf der E- und Slide-Gitarre von George Marinelli und Bonnie),"You" (die hinreißende Alison Krauss kommt auf die Bühne, spielt Geige und singt mit Bonnie im Duett - wunderschöne, semi-akustische Version mit viel Roots-/Country-Flair), "Papa come quick" (mit Alison Krauss, vom "Luck of the draw"-Album, toller, groovender Roots-/Blues-Stomper voller Little Feat-/Louisiama-Flair), "No gettin' over you" (mit Keb' Mo' (Slide-getränkter Funk-Roots-Blues mit tollem Piano-Geklimper), "Love letter" (ebenfalls mit Keb' Mo'), "Crooked crown" (starke Fassung des Tracks von "Souls alike"), "Trinkets", "Two lights in the nighttime" (mit Ben Harper, 2 Slide-Gitarren im Zusammenspiel, herrlicher Groove, klasse Solo von Harper, toller Duett-Gesang), "Well, well, well" (super, sehr spirituelle Coverversion der Nummer von Bob Dylan und Danny O'Keefe, exzellenter Duettgesang, Ben Harper und Bonnie ohne die Band, nur mit elektrischer Slide und elektrischem Dobro 'bewaffnet'), "Something to talk about", "Hear me Lord" (locker, rhythmisch, sehr melodisch), "I don't want anything to change" (mit Norah Jones, herrlicher Harmoniegesang der beiden, klasse Lead-Stimme von Norah, sehr relaxt und entspannt dargeboten mit viel Gefühl und rootsigem Spirit), "Tennessee waltz" (ebenfalls mit Norah Jones, (großartiger Roots-Country-Swing-Blues mit starkem Wechselgesang der beiden), und zum Schluß "Love sneakin' up on you" (nochmal mit allen Gästen)! Ein klasse DVD/CD-Paket eines prächtigen Konzertes voller außergewöhnlicher und rarer Live-Momente! Herrlich! Die DVD enthält als "Extra" noch ein paar Kurz-Interviews von Bonnie und ihren 4 Gästen! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 4434
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 23,90

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Son Volt - live from austin tx ~ dvd [2005]
Die Reihe der großartigen "Austin City Limits"-Veröffentlichungen auf DVD geht weiter! Nach und nach kommen über das amerikanische "New West"-Label in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden - und zwar als DVD, dazu teilweise parallel auch als CD! Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals gehörtes und gesehenes Material! Diesmal sind die (neben Wilco) aus den kultigen Uncle Tupelo hervorgegangenen Son Volt um Jay Farrar an der Reihe! Son Volt zähle mit ihrem wunderbaren Gitarren orientierten Rootsrock zu den zweifellos bedeutendsten Vertretern der "neuen" Alternate Country-/Americana-Bewegung Anfang/Mitte der Neunziger Jahre. Jay Farrar's Stimme ist ein Markenzeichen in der Szene, genau wie die unnachahmliche Art klassische Countryrockelemente, Folk, Blues und Rock miteinander zu diesem herrlichen Roots-Gitarrensound zu kombinieren. Das vorliegende, gut 65-minütige Konzert vom 11. November 1996 zeigt die Band in einem recht frühen Stadium, rund ein Jahr nach der Veröffentlichung ihres Debutalbums "Trace". Eine klasse Show, sehr rootsig, schön rough und unbeschwert! Wir erleben prächtige Versionen von u.a. "Route", "Cemetary savior", "Loose string", "Tear stained eye" mMit toller Steelguitar-Begleitung von Gastspieler Eric Heywood), "True to live", "Windfall", "Ten second news", "Picking uo the signal", "Drown" und "Chickamauga"! Ein Fest für die Roots-/Alternate Country-Fraktion! Die DVD (im übrigen im tollen 5.1 Sorround Sound) kommt in einem feinen Schuber! Sie ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 3253
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Thunderhawks - same [2005]
Thunderhawks - klingt das nicht schon wie ein überschäumendes, "donnerndes" Rock'n Roll Gewitter? Yeah! Und was für eine "geile" Mucke das ist! Als träfen die Georgia Satellites auf ZZ Top, AC/DC und eine verschärfte Ausgabe der Stones, mit einem feinen Lynyrd Skynyrd Southern-Einschlag! Irre stark! Ist aber auch kein Wunder bei diesen Musikern! Doch der Reihe nach: Die Thunderhawks sind eine mehr als tragische Band, denn bevor sie richtig durchstarten konnten, waren sie infolge des Todes einer ihrer zentralen Figuren auch schon wieder am Ende. So trauert der großartige Sänger (singt teilweise irgendwie lässig und rotzig cool, dann brüllt er in allerbester Bon Scott-Manier) und zweite Gitarrist der Band, Tony Sarno, dessen akribischer Eigeninitiative die Fans schlußendlich auch die jetzige Veröffentlichung dieser eigentlich schon in der Versenkung verschwundenen, im November 2000 fertiggestellten Aufnahmen zu verdanken haben, den tod-traurigen Umständen noch immer mit den wehmütigen Worten nach: "Was hätte aus den Thunderhawks nur werden können"?! Wer diese Aufnahmen hört, der ahnt, wie sie eingeschlagen hätten! Die persönliche Tragödie, um die es geht, war die des begnadeten Gitarristen Eddy Shaver! Viele wissen sicher, daß der Sohn der texanischen Country-Legende Billy Joe Shaver am 31. Dezember 2000 an einer Überdosis Heroin verstarb, also kurz nach dem Abschluß dieser ersten Thunderhawks-Recordings! Was Eddy Shaver für ein Tier an der Gitarre war, ist hinlänglich bekannt. Er tourte jahrelang in der Band seines Vaters, sowie mit etlichen anderen Texas-Haudegen durch die Lande, spielte Outlaw-Country und Countryrock in allen Variationen. Doch, und auch das war kein Geheimnis, dieser Bursche hatte auch den Blues und vor allen Dingen den Rock'n Roll im Blut, und zwar den von der dreckigen Sorte! Der neben Sarno und Shaver Dritte im Bunde war ex-Georgia Satellites-Gründungsmitglied und Dan Baird-Weggefährte Keith Christopher am Bass, während der "Trommel-Motor" Rick Donley am Schlagzeug schließlich das Quartett komplettierte! Herausgekommen ist ein gnadenlos abgehender, gut gehärteter, straighter, southern-fueled Hi-Energy Powerhouse-Boogie-Rock'Roll-Kracher, der absolut nichts anbrennen läßt! Das Ganze ist geprägt von einem satten, voluminösen, dreckigen Gitarrensound voller explosiver Dynamik und brodelnden Soli (Eddy Shaver)! Dazu knallen uns die Burschen mit Unmengen großartiger, fetter Riffs, krachenden Rhythmen und prachtvollen Hooks die Hucke voll! Geht gut in die Knochen! Balladen sucht man vergebens! Hier wird fulminant gerockt - direkt, hart, laut, druckvoll, dabei immer gut hängen bleibend, mit starken Melodien, dreckig, kochend, krachend! Dementsprechend satte, rotzige Stones-like Riffs eröffnen dann auch den prächtigen, donnernden Opener "Break the chain", bei dem in der Tat gleich alle Ketten brechen. Hört sich an wie eine Kreuzung aus den schon erwähnten Stones, den Georgia Satellites und AC/DC! Klasse, zum Teil schön röhrender Gesang, ein ordentlich durchgetretenes Gaspedal und ein tierisches, die Luftgitarren-Freaks in Verzückung versetzendes, heiß glühendes Gitarrensolo von Eddy Shaver machen die Rock'n Roll-Freude perfekt. Leute, und dreht mir den Lautstärker-Regler bitte auf eine amtliche Position! Ein schwer Southern-getränktes Gitarrenintro der Marke Skynyrd eröffnet den satten, straighten Riff-Boogie "Sick & tired", ausgestattet mit einer klasse Melodie und ordentlich rauchenden Lead Gitarren. Herrlich lässig, wieder durchaus melodisch, dabei aber ungemein dreckig und mit drückender Percussion begegnen sie uns dann auf dem fantastischen "Spirit", in der Mitte unterbrochen von einem irren, überdrehten, kurzen und lauten Slide-Solo, um schließlich wieder in die alte Lässigkeit zu verfallen, ohne dabei auch nur einen Funken Energie einzubüßen. Saustark auch das mit viel Southern-Soul und -Blues ausgestattete, schwüle, ein wenig an die Black Crowes erinnernde "Out on the farm", das von fetten "ZZ Top meets Georgia Satellites"-like Riffs geprägte "Don't come crying to me" (es scheint als drehe der "Boogie-Train" wie ein unaufhaltsamer, schwerer Koloß seine Runden...), der glühender southern-drenched Rocker "That dog won't hunt" mit seinem kochende Gitarrensolo und dem röhrenden Bon Scott-like Gesang, das knackige, recht lockere und sehr melodische "For crying out loud", usw., usw.! Es gibt partout keinen Ausfall! Wir danken Tony Sarno, daß er diese schon verschollene Rock-Perle der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat! Ja, ja, was hääte aus den Thunderhawks wohl werden können... - wir können es nur vermuten. Aber eines wissen wir zu 100 Prozent: Ihr erstes und einziges Album ist ein absoluter Hammer!

Art-Nr.: 3208
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Break the chain
Sick & tired
Spirit
That dog won't hunt
For crying out loud

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Tishamingo - wear n' tear [2005]
Ja, sie sind so etwas wie die "Leader" der neuen Southernrock-/Jamrock-Welle! Tishamingo zeigen eindrucksvoll, wie gesund die Southernrock-Traditionen doch noch sind! "Wear n' tear" ist der zweite "Hammer", den das ursprünglich aus Tallahassee/Florida stammende, mittlerweile aber in Athens/Georgia ansässige Quartett um die beiden großartigen Gitarristen Cameron Williams und Jess Franklin innerhalb nur eines Jahres vorlegt! Sensationell! Vor rund 12 Monaten katapultierten sie sich mit ihrem Debut wie ein regelrechter "Urknall" sowohl in die Herzen der Fans als auch die der Kritiker und Genre-Medien - und das in einer Art und Weise, wie es nur ganz wenigen Bands in der Vergangenheit gelungen war. Was soll man sagen, ihr zweites Album, für viele ein immens schwere Schritt, bestätigt diese ganze Euphorie, bzw. setzt fast noch einen drauf! "Wear n' tear" ist ein unwiderstehliches, begeisterndes, künstlerisch höchst qualitatives Gebräu aus Blues-based, in den swampy Wetlands von Northern Florida verwurzeltem Southern-Jam-Rock'n Roll voller Herz und Seele in Verbindung mit ausgeprägter Spielfreude. Das alles scheint sich irgendwo im Dunstkreis solcher Bands wie den Allman Brothers, Widespread Panic, Gov't Mule, Jupiter Coyote, Little Feat und auch der Marshall Tucker Band abzuspielen, wobei sich Tishamingo zwar mit den oben genannten Künstlern vergleichen, dabei aber alles andere als den Mangel an eigenen Ideen vermissen lassen. Ganz im Gegenteil: erst das eigene, hochklassige, voller die Spannung wahrender, kreativer und intelligenter (doch niemals wirrer) Strukturwechsel steckende Songmaterial in Verbindung mit den Elementen verschiedenster klassischer Southern- und Jamrock-Veteranen machen den magischen Reiz ihrer Musik aus. Vor einem wunderbaren, rhythmischen "Delta-Groove" verlieren sich die beiden Gitarristen immer wieder in ausgedehnten, kochenden Gitarrenläufen, zuweilen mit prachtvollem Double-Lead-Spiel und brodelnden, würzigen Slide-Passagen, die oftmals durch schöne Orgel-Zusätze ergänzt werden. Gesanglich ist das Ganze am Schnittpunkt Warren Haynes (Gov't Mule) / John Bell (Widespread Panic) angesiedelt! Alles wirkt sehr inspiriert! Los geht's mit dem dynamischen, voller Widespread Panic-Rhythmik steckenden und mit feinen, weichen Allmans-like Twin-Guitars beginnenden Southern-/Jam-Rocker "Wastin' time", dessen Groove einem durch den ganzen Körper zieht. Im Laufe des Songs entwickelt sich ein prächtiges, glühendes, schön schwüles Gitarrenfeuer in den verschiedensten Variationen zwischen brennender Slide und traumhaften Double-Leads! Der großartig integrierte Tempowechsel mit seinen fett rockenden, schwergängigen, Swamp-Blues-Riffs sorgt für zusätzlichen Reiz, ehe man wieder die ursprüngliche Fahrt aufnimmt! "Hillbilly wine" besticht einerseits mit einem gewissen Allman Brothers-/Gov't Mule-Flair, strahlt andererseits aber auch eine dezente Grateful Dead-Frische, wie auch ein leichtes Marshall Tucker Band-Feeling aus, um im Endeffekt doch wieder typisch nach Tishamingo zu klingen. Herrlich der Swamp-Groove und das rhythmische, von klasse Percussion, feinen Orgeltupfern und fetter Slidegitarre geprägte Jamming im Mittelteil! Anschließend covern sie in all ihrer Brillanz und mit viel Energie und Würze Lynyrd Skynyrd's "Poison whiskey" (fantastisch), um sich danach in dem wunderbar bluesigen, klaren, ungemein cool wirkenden, lässigen "Magic" zu verlieren, gefolgt von dem lockeren, irgendwo zwischen den Allmans und String Cheese Incident angesiedelten, von klasse Gitarren und prächtiger Percussion geprägten Instrumental "Rome"! Hey, und was ist das? Sind etwa Dickey Betts und Duane Allman wieder vereint? Natürlich spielt uns da die Fantasie einen Streich, doch das wundervolle "Billy", ein großartiger, flockiger, melodischer, Country-infizierter Southernrocker in bestem Allman Brothers-Stil, mit herrlichem, butterweichem Southern-Double-Lead-Spiel läßt uns einfach ein wenig träumen. Ganz stark auch das kantige, groovige, voller New Orleans-Funk steckende, jammige "Smoked mullet" mit seinen würzigen Gitarren, wie auch der schwer brodelnde Southern-Swamp-Blues "Worn out soles" oder das gleichermaßen Gov't Mule- und Marshall Tucker-Elemente vereinente "Ain't got time"! Sie werden in den USA als "The next big thing in Southern Rock" gehandelt, und diese Prophezeiung untermauern sie eindrucksvoll! Was werden wir, wenn sie so weiter machen, von denen noch alles hören. Man munkelt von einer anstehenden Europe-Tour in 2005, die sie auch nach Deutschland bringen soll. Wenn's doch wahr würde... - bis dahin, und natürlich darüber hinaus, genießen wir die Alben von Tishamingo und lassen sie in unseren CD-Spielern unaufhörlich ihre Runden drehem! Groovender Southern-/Swamp-/Jam-Rock mit dem Gütesiegel 1a! Fesselnd! Meisterlich!

Art-Nr.: 3024
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Wastin' time
Hillbilly wine
Billy
Worn out soles
Ain't got time

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Various Artists - live from bonnaroo 2004 ~ 2 dvd-set [2005]
2 DVD-Set! Die Fans haben darauf gehofft und irgendwie war es ja auch zu erwarten: Gut einen Monat nach Veröffentlichung der Doppel-CD des 2004er Bonnaroo-Festivals folgt, wie auch in den Vorjahren, jetzt die entsprechende Doppel-DVD! Vom 11. bis 13. Juni 2004 verwandelte sich das Gelände um Manchester/Tennessee einmal mehr in ein alle Dämme brechendes Mekka der "modernen" Jamrock-/Roots-/Hippie-Kultur. Beim 3. "Bonnaroo"-Festival feierten wieder rund 100.000 Menschen und 80 Acts das Festival-Happening des Jahres. Das Tracklisting der beiden DVDs ist, auch da bleibt man sich der Tradition der Vorjahre treu, in großen Teilen abweichend von dem der CDs! Sehr positiv ist zudem, daß man sich im Gegensatz zum Film über das 2003er-Festival wieder mehr auf die Live-Acts konzentriert und die Impressionen des Festivals quasi nur zum Auffüllen verwendet. Ansonsten sehen und hören wir rund 4 Stunden lang 30 wunderbare Auftritte vieler der beteiligten Künstler. Jeweils ein Song pro Act, der aber in voller Länge und ohne Unterbrechung! Die Auftritte sind bestens in Szene gesetzt worden! Zu den Highlights zählen die Performances von THE DEAD, die, selbstverständlich mit Warren Haynes an Bord, eine fulminante und dynamische Version von "Good lovin'" präsentieren, von STEVE WINWOOD mit einer herrlichen Fassung der Traffic-Klassikers "Dear Mr. Fantasy", von den NORTH MISSISSIPPI ALLSTARS, die mit ihrer "Hill Country Revue" das großartige "Snake drive" zum Besten geben, von der so beliebten Jamrock-Truppe MOE., die ihren Klassiker "Rebubula" in einer 15-Minuten-Version präsentieren, von CHRIS ROBINSON's NEW EARTH MUD, der das rockige "40 days" spielt, soiwe natürlich auch von GOV'T MULE, die eine großartige Fassung von "Blind man in the dark" in die Menge "schleudern"! Weitere Auszüge aus der Liste der mitgeschnittenen Auftritte: ROBERT RANDOLPF & THE FAMILY BAND - "Moving in the right direction", LOS LONELY BOYS - "Cottonfields and crossroads", DAVE MATTHES & FRIENDS - "Trouble", KINGS OF LEON - "Trani", MY MORNING JACKET - "One big holiday", GILLIAN WELCH - "Caleb Meyer", GOMEZ - "Nothing is wrong", ANI DiFRANCO - "Evolve", TAJ MAHAL - "Linda Lu", BURNING SPEAR - "Postman", und viele mehr! Eine großartige Doppel-DVD, die einen prächtigen Eindruck von der Stimmung, dem Flair und den überragenden Bands dieses einzigartigen Festivals gibt. Die DVDs sind "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 3234
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 26,90

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West, Leslie - got blooze [2005]
Ja, ja, man glaubt es kaum, doch die "alten" Herren haben sie noch, die Power! Und was für eine! Mächtige, permanent am Sidepunkt brodelnde, neue Scheibe des ex-"Mountain"-Veteranen Leslie West, der sich 12 ausgesuchte Blues- und Bluesrock-Klassiker vorgenommen hat, denen er mit all seiner zur Verfügung stehenden Inbrunst seinen eigenen, unverkennbaren Stempel aufgedrückt. Leslie West, wie er leibt und lebt! Beeindruckend dabei, neben der gewohnt furiosen Gitarrenarbeit, auch seine unglaublich starke Gesangsleistung! Sein dreckiges, intensives Organ hat selten besser geklungen, selbst zu glorreichen Mountain-Zeiten nicht. Apropos Mountain: Es ist klar, daß man die typischen Anlagen von West's legendärer Combo jederzeit spürt, doch das ist auch gut so. Das wollen wir hören! Dementsprechend hart und muskulös brennt er mit seinen großartigen Mitstreitern, dem grandiosen Aynsley Dunbar (u.a. Zappa, Jefferson Starship, Jeff Beck...) am Schlgzeug und dem nicht minder "berühmten" Bassisten Tim Bogart (Vanilla Fudge), nicht zu vergessen den zweiten Gitarristen Keviin Curry, ein vor Kraft nur so strotzendes, fettes Bluesrock-Feuerwerk ab, das so manchem "Jungspund" aufzeigt, wo seine Grenzen sind. Satte, erdig röhrende, zündende, voller Macht aus den Lautsprechern donnernde Gitarrensoli und glühende Slideläufe überall! Die Saiten scheinen immer unter Strom zu stehen. Ein kleiner Auszug aus den Songs: Es beginnt mit dem Morganfield-Standard "Baby please don't go", einem wunderbaren, gut abgehenden Blues-Boogie-Rock'n Roll, voller feuriger Slide-Läufe, zuweilen in einem prächtigen Parallelspiel, gefolgt von der grandiosen, schwergängigen, von rauen, kratzenden und sägenden Gitarren umsäumten Heavy-Bluesrock-Nummer "Third degree" (geschrieben von Boyd/Dixon) und dem dynamischen, Slide-getränkten "Louisiana blues"! Anschließend präsentiert West eine tolle Version von Willie Dixon's "I can't quit you", bei der er gesanglich wirklich alles gibt und dabei noch die Gitarre nach allen Regeln der Kunst bearbeitet. Danach der alte Animals-Evergreen "House of the rising sun", beginnend in einem großartigen Acoustic-Gewand mit toller Acoustc-Slide, sich dabei enmal mehr die Seele aus dem Hals schreiend (ohne jemals die Kontrolle zu verlieren oder gar zu überdrehen), ehe die Band einsetzt und es dann doch noch satt elektrisch wird. 1000mal gehört, aber in solch einer Fassung wieder einmal ein Genuß! Genau, wie der lässige Elmore James Blues-Boogie "(Look over) Yonder's wall", die fette Interpretation von Cream's "Politician" oder die fantastische Version der Free-Nummer "Walk in my shadow", die in dieser prachtvollen, trockenen, so schön dreckig und fett rockenden Fassung doch tatsächlich an Govt Mule erinnert. Toll auch noch das abschließende "Heartbreak hotel", das Leslie solo vorträgt. Nur sein intensiver Gesang und eine feurige Electric Slide, nichts weiter - und dennoch brennt die Hütte! Der alte Haudegen hat aber auch gar nichts verlernt. Das ist allerbester, klassischer, voller Energie steckender Mountain-like Bluesrock, der einfach elektrisiert! Rock on, Leslie!

Art-Nr.: 3235
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Williams, Lucinda - car wheels on a gravel road ~ deluxe edition [2006]
2 CD-Set! Lucinda Williams' "Car wheels"-Album aus dem Jahre 1998 gilt als eines der absoluten Americana-/Alternate Country-/Roots-Meilensteine, als eine Art Referenzalbum eines ganzen Genres! Der "Rolling Stone" listet es unter den "500 greatest albums of all time", das englische "Mojo"-Magazin unter den "100 greatest albums of our lifetime"! Dieses Meisterwerk erscheint nun erneut im Rahmen der beliebten "Deluxe Edition"-Serie, diesmal als eine auf weit über 2 Stunden Spielzeit erweiterte Doppel-CD in einer edlen, 4-fach aufklappbaren Digipack-Verpackung, umhüllt von dem üblichen "Deluxe Edotion"-Schuber, mit großartigem, alle Texte und neue Linernotes beinhaltendem, 24-seitigem Booklet! Der Sound wurde selbstverständlich noch einmal remastered! Nie klang das Werk besser! Aber der "Hit" ist natürlich das umfangreiche Bonusmaterial: Nach den 13 bekannten "Car wheels"-Tracks (unter ihnen solche Roots-/Americana-Klassiker wie das Titelstück, das traumhafte "Drunken angel", "Right in time" oder "I lost it" - eingespielt mit Musikern wie Gurf Morlix, Buddy Miller, Dr. John Ciambotti, Donald Lindley, Steve Earle, Jim Lauderdale, Charlie Sexton, Roy Bittan, Greg Leisz - um nur einige zu nennen), kommen auf der ersten CD noch 3 Bonustracks, zwei davon bislang unveröffentlicht. Die beiden Songs stammen aus den ersten "Car wheels"-Sessions von 1995. Das sind zunächst der traumhafte, staubtrockene, dreckige Roots-Blues "Down the big road blues" mit seinen kantigen Drums und dem prächtigen Slide-Spiel von Gurf Morlix, gefolgt von der von einer wunderschönen Melodie geprägten, entspannten Americana-Ballade "Out of touch", präsentiert in einem tollen, sehr gefälligen, aber recht sparsam arrangierten Full Band-Gewand aus herrlichem Acoustic Gitarren-/E-Gitarren-Zusammenspiel, feiner Orgel-Untermalung und gelegentlichen Fiddle-Einsätzen! 2 Pracht-Nummern, die in keinster Weise gegenüber dem Material des eigentlichen Albums abfallen. Der dritte Bonustrack ist eine Alternativ-Version von "Still I long for your kiss", und zwar in der Fassung, die bereits auf dem "Horse whisperer"-Soundtrack zu finden war. Der eigentliche, zusätzliche Knüller ist jedoch die CD 2, ein prächtiges, über 63 Minuten währendes, bis heute unveröffentlichtes Live-Konzert, aufgenommen am 11. Juli 1998 at Penn's Landing in Philadelphia/PA, während des WXPN Singer-Songwriter Festivals! Lucinda Williams und ihre großartige Band (Kenny Vaughan - Gitarre; Bo Ramsey - Slide Gitarre, Dobro; Richard "Hombre" Price - Bass und Fran Breen - Drums) mit einer Demonstration pur, wie ein dreckiges, ungeschliffenes, trockenes, staubiges, raues Roots-/Americana-/Alternate Country-/Singer-Songwriter-Konzert zu klingen hat. Die 13 Songs umfassende Tracklist: "Pineola", "Something about what happens when we talk", Car wheels on a gravel road", "Metal firecracker", "Right in time", "Drunken angel", "Greenville", "Still I long for your kiss", "2 kool 2 be 4-gotten", "Can't let go", "Hot blood" (groovende, bluesige, spröde 7 1/2-Minuten-Fassung mit beherztem Slide-Spiel von Bo Ramsey), "Changed the locks" und "Joy"! Für die Genre-Fraktion absolut unverzichtbar!

Art-Nr.: 4532
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 23,90

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Williams, Lucinda - live @ the fillmore [2005]
2 CD-Set! Wer eines ihrer wundervollen Konzerte der 2003er Deutschland-Tour gesehen hat, wird sicher noch heute an jenen grandiosen Auftritt dieser wunderbaren Person und Musikerin mit ihrer fantastischen Band denken. Für alle anderen (und für die seinerzeit Glücklichen erst recht) gibt es jetzt diese brillante Doppel-CD von selbiger "World without tears"-Tour, aufgenommen an drei aufeinanderfolgenden Abenden am 20., 21. und 22. November 2003 im legendären Fillmore West zu San Francisco! Die "Göttin" des Alternate Country und Americana zieht ihre Zuhörer in einen Bann aus dem kein Entrinnen mehr gibt. Ihre Musik erscheint einem live noch emotionaler, noch tiefgründiger und eindringlicher, noch wesentlich intensiver, essentieller und vor allen Dingen fesselnder als bei den schon überragenden Studioaufnahmen. Lucinda Williams verkörpert ihre Songs mit solch einer charismatischen Authentizität, die in der Szene ihresgleichen sucht. Sie lebt diese Musik! Obwohl auch live eine Perfektionistin, erstickt ihr Spiel nie in irgendwelchen Zwängen, sondern wirkt immer unbeschwert frei und locker, immer unbekümmert rootsig, etwas rau, staubig trocken und doch so sauber. Das liegt natürlich auch an ihrer grandiosen Band (Gitarrenmagier Doug Pettibone, Taras Prodaniuk - Bass, Jim Christie - Drums), die prächtig miteinander harmonieren. Unglaublich reiner und direkter Sound! Tolle Setlist mit 22 ausschließlich eigenen Songs! Es beginnt mit einer hinreißenden Version der Americana-/Countryrock-Ballade "Ventura", inklusive fantastischem Pedal Steel-Spiel von Doug Pettibone. Der Sound ist so sauber, daß man den Fall einer Stecknadel auf den Bühnenboden wahrnehmen würde. Die weiteren Songs: "Reason to cry" (herlich ruhiger Alternate Country mit tollem E-Gitarren-Picking), "Fruits of my labor", "Out of touch" (kratziger Midtempo-Rootsrocker mit einem begnadeten, dreckigen, und doch so klaren, ausgedehnten E-Gitarren-Solo, sowie punktgenauem, trockenem Drumming in einer über 7-minütigen Fassung), "Sweet side", "Lonely girls" (herrlich folkige, minimalistische Begleitung), "Overtime", "Blue" (wundervoller, trauriger, von einer wunderschönen Melodie durchzogener, langsamer, von herrlich zurückhaltenden Gitarrenklängen begleiteter Americana/ Alternate Country), "Change the locks" (rootsig dreckig rockend), "Atonement" (ein erdiger, rougher Roots-Blues mit "wilden" Wah Wah Gitarrenspielereien), "I lost it" (flockiger, lockerer, aber leicht angedreckter Rootsrock), "Pineola" (herrlich rau), "Righteously", "Joy" (eine über 8-minütige, jammig groovende, intensive Version), "Essence", "Real live bleeding fingers and broken guitar strings", "Are you down", "Those three days" (wundervoll), "American dream", "World without tears", "Bus to Baton Rouge" und "Words fell"! Weltklasse! Kommt im schönen Digipack!

Art-Nr.: 3251
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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