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Adams, Ryan - cold roses [2005]
2 CD-Set! Neues Meisterwerk von Ryan Adams! Bereits seit seinen "Whiskeytown"-Tagen umgibt diesen Ryan Adams eine unglaubliche Aura, deren Ausstrahlung einen bereits nach den ersten Sekunden von "Cold roses" wieder in ihren Bann zieht - und man kommt nicht mehr davon los! Schon seine neue Band "The Cardinals" um den klasse Gitarrist J. P. Bowersock und die neue txanische Steelguitar-Ikone Cindy Cashdollar deutet an, in welche Richtung das Werk diesmal zielt. Keine tiefe Melancholie ala "Love & hell", kein plumper "Rock'n Roll", nein, Ryan Adams besinnt sich seiner alten "Whiskeytown"-Tage und liefert ein ganz wunderbares, locker und entspannt wirkendes, sich wieder weitgehend um das (auch traurige) Thema Liebe drehendes, Rootsrock-/Americana-/Alternate Country- Album, dessen herrliche Songs die Genre-Liebhaber begeistern werden. Auffällig ist dabei, daß sich Adams nicht allzu sehr in den Vordergrund stellt, sondern man betrachtet das Ganze als ein gleichberechtigtes, kompaktes Bandprojekt. Sämtliche Stücke sind von allen 5 Cardinals komponiert worden, nicht von Adams alleine! Der Sound ist schön klar und rein (tolle Produktion von Tom Schick), was nicht heißt, daß man auf eine "gritty" rootsige Unbekümmertheit, eine entsprechend roughe Ursprünglichkeit und vor allen Dingen einen wundervollen Retro-Countryrock-Touch verzichtet hätte. Ganz im Gegenteil: all das ist durchweg deutlich spürbar! Schön transparente Gitarren und eine locker, entspannt und immer rootsig auftretende Rhythmusfraktion bestimmen weitgehend das Geschehen, wobei Cindy Cashdollar den Songs durch ihre, wenn auch zumeist charmant zurückhaltende, Steelguitar-Präsenz oft ein herrliches, manchmal sogar von einem "geheimnisvollen", einsamen Western-/"Ghost Town"-Flair umgebenes, Desert-/Countryrockfeeling verleiht. Es beginnt mit der traumhaften. entspannten Retro-Countryrock-/Americana-Ballade "Magnolia mountain", die einem aus den Lautsprechern entgegenfließt, als träfen die Flying Burrito Brothers auf die Byrds und The Band. Tolle, staubig kratzende E-Gitarren, inkl. prächtigem Solo, mit dezenter Steel und einer klasse Melodie lassen einen unmittelbar in Verzückung geraten. Und Adams läßt einen Hochkaräter dem anderen folgen: Zum Beispiel das mit frischen Gitarren und herrlicher Steel gespickte, ein gewisses Gram Parsons-Flair versprühende, sehr melodische "Sweet illusions", das zunächst sehr spartanisch instrumentierte, nach 3 Minuten dann aber rockig untermalte, wunderbar semi-akustische, etwas an Crosby,Stills, Nash & Young erinnernde "Meadowlake street", der lockere Midtempo Roots-/Americana-Rocker "When will you come back home" mit seinem großartigen Lead Gitarren-Spiel und der klasse Melodie, die mit feinem Dobro angereicherte Countrynummer "Cherry lane", das locker flockig flotte "Let it ride" mit seinem dezenten Western-Flair, die wunderbare Storytelling-Ballade "Rosebud", der rotzig staubige Midtempo Roots-/Alternate Countryrocker "Cold roses", oder das von schön transparenten Gitarren dominierte, gut gelaunte "Dance all night", u.s.w. - Adams legt mit diesem großartigen Album die Meßlatte für seine kommenden Werke wieder ziemlich hoch. Die Roots-/Americana-/Alternate Counttry-Welt hat, sofern sie ihn mit seinen letzten Albem überhaupt verloren hatte..., ihren "Liebling" wieder - und das in absoluter Bestform! Kommt in einem klasse, mit Prägedruck versehenem Digipack, inkl. aller Texte!

Art-Nr.: 3265
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Matthews Band, Dave - busted stuff [2002]
Sie gehören zweifellos zu den fleißigsten Bands im Rock'n Roll Business! Was aber noch bemerkenswerter ist: sie halten permanent ihr ungewöhnlich hohes Niveau! Schwache Alben der Dave Matthews Band? Bislang Fehlanzeige! Da macht auch "Busted stuff" keine Ausnahme! Dazu dürfte ein Großteil der Tracklist den eingefleischten Dave Matthews Fans durchaus geläufig sein, erhielten doch die berühmten Sessions mit dem Produzenten Steve Lillywhite aus dem Jahre 2000 sehr schnell den Status eines der besten "lost albums" der gegenwärtigen Rockmusik zu sein, da man diese Aufnahmen seinerzeit erst einmal zu Gunsten des von Glen Ballard produzierten Werkes "Everyday" in den Archiven verschwinden ließ. Dieser Stoff wurde zum meist gebootleggten Dave Matthews-Material und war unter den Anhängern heiß begehrt! 9 der 11 Tracks von "Busted stuff" stammen aus diesen legendären Steve Lillywhite-sessions, das heißt die Demos sind von der Dave Matthes Band und ihrem aktuellen Produzenten Stephen Harris neu ins Leben gerufen worden. Und wie! Die Produktion ist umwerfend, das Songmaterial einmal mehr großartig! Rhythmisch, funky, jammig, jazzig, groovy! Insgesamt wendet man sich wieder etwas mehr von den elektrischen Gitarren ab, und kehrt zur eher Acoustic Rock- Grundtendenz zurück, mit sehr vielen instrumentalen Freiheiten, vor allem für Wahnsinns-Geiger Boyd Tinsley und Saxophonist Leroi Moore. Herausragend sind das ruhige, sehr schöne "Where you are going" und die 8 1/2 minütige epische Hymne "Bartender"! "Busted stuff" ist ein weiterer Hochgenuß für jeden Dave Matthews Fan.

Art-Nr.: 1244
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Matthews Band, Dave - everyday [2001]
Zu einem schlechten Album wird die Dave Matthews Band wohl niemals fähig sein. Auch mit ihrem neuen Werk gelingt ihnen wieder ein großer Wurf. Mit dem neuen Produzenten Glenn Ballard (Alanis Morissette) wird der Sound ein wenig konventioneller, auf den ersten Blick vielleicht sogar etwas kommerzieller, doch die Songs haben auch diesmal wieder ein schier unerschöpfliches Potential von funky, jazzig, sphärisch, groovy, aggressiv, verhalten, rockig, folkig... - und immer mit sehr, sehr viel Gefühl und Emotion. Immer wieder erahnt man auch den Willen dieser fantastischen Musiker, doch endlich losjammen zu dürfen....

Art-Nr.: 1245
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,78

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Matthews Band, Dave - live in new york city [2010]
2 CD-Set! Eine weitere, grandiose Live-Veröffentlichung der phantastischen Dave Matthews Band! Aufgenommen vor mehr als 40.000 Zuschauer am 17. Juli 2010 im Citi Field in New York City steigert sich die Truppe, verstärkt um Tim Reynolds an der Gitarre, Jeff Coffin am Saxophon und Rashawn Ross an der Trompete, in einen wahren "Spielrausch" und bringt sich und das Publikum zu immer wieder neue Höhen. Tolle Setlist! Der Sound ist exzellent! Über 2 1/2 Stunden Spielzeit!

Hier die offizielle Produktbeschreibung der Dave Matthews Band zu diesem Live-Album:

Dave Matthews Band performed at Citi Field in Flushing, NY on July 16-17, 2010 to more than 40,000 fans each night. The July 17th show is being released as the 2-CD, set, Live in New York City and is a definite crowd-pleaser with a mix of new surprises and older fan favorites. Highlights include The Stone and Warehouse followed by One Sweet World with Rashawn taking the solo over the original intro. An epic Two Step with a haunting Time Bomb intro and new outro features an unforgettable solo by Carter. Seek Up takes the band’s jazz sensibilities to new heights and showcases their communication on stage on a different level. A partial Blackjack makes its live debut. Stefan’s bass play on You Might Die Trying and his Moog-infused bass solo before Watchtower really shine. Dave’s vocals are powerful throughout the show and reach a crescendo during the passionate Squirm.

Die komplette Setlist:

Disc 1
1 The Stone - 10:46   
2 Warehouse - 9:45   
3 One Sweet World - 10:40   
4 Funny the Way It Is - 5:27   
5 Seek Up - 16:54   
6 Seven - 5:07   
7 Squirm - 5:04   
8 Crash Into Me - 5:36   
9 You Might Die Trying - 8:39   

Disc 2
1 Proudest Monkey - 6:51   
2 Satellite - 4:41   
3 Spaceman - 5:14   
4 Dancing Nancies - 10:22   
5 Gravedigger - 4:42   
6 Blackjack - 2:00   
7 Stay (Wasting Time) - 6:27   
8 Two Step - 15:58   
9 Some Devil - 4:20   
10 Shake Me Like a Monkey - 3:53   
11 Bass Solo - 1:37   
12 All Along the Watchtower - 8:51

Art-Nr.: 7160
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Steepwater Band, The - dharmakaya [2004]
Irre! Was hören wir denn da?.., sind das die Black Crowes?..., oder die Screamin' Cheetah Wheelies, die North Mississippi Allstars?..., oder gar eine härtere Ausgabe der Allman Brothers?..- nichts von alledem, es ist die famose Steepwater Band, ein Quartett aus Chicago, dessen musikalisches Herz allerdings tief im amerikanischen Süden verwurzelt ist! In ihrem ganz eigenen Sound, in dem sie neben den besten Elementen der oben genannten Bands auch klassische Strukturen von Größen, wie Led Zeppelin, Free, Johnny Winter oder auch Gov't Mule verarbeiten, liefern sie mit "Dharmakaya" ein herausragendes, mörderisch losgehendes, mächtig brodelndes und groovendes, waschechtes, sehr ausgereiftes Hard-Southern-/Blues-Rock-Album ab, das man jetzt schon zu den absoluten Genre-Highlights des Jahres 2004 zählen muß! Alle vier sind ganz excellente Musiker! In nur 10 Tagen haben sie dieses Album eingespielt und dabei ihre ganze Live-Energie ins Studio übertragen. Vor einem mitreißend groovenden Background entwickeln die beiden Sänger und Lead-Gitarristen Jeff Massey und Michael Connelly, der zudem auch ein tierischer Harp-Spieler ist, eine permanent am Sidepunkt angesiedelte, kochende Kombination aus grandiosen (Slide)Gitarrenläufen, die sich zuweilen in regelrechten Lead-, Slide-, oder Slide/Harp-Schlachten entladen. Da brennt die Luft! Sie bestechen sowohl mit ausgesprochener Virtuosität und Spielfreude, als auch mit immenser Energie, Power und sehr viel Intensität und Inspiration! Guter Druck! "Gettin' by" heißt die furiose Eröffnungs-Nummer, ein Slide-getränkter, scheinbar aus einer Session der Screamin' Cheetah Wheelies mit den Black Crowes stammender Rocker, dessen prächtiges Arrangement die "hard driving synthesis of gutsy hard rock, gritty Delta Blues and soulful backwoods boogie", wie sie ihre Musik selbst bezeichnen, gleich hundertprozentig widerspiegelt. Fantastische Gitarrenlicks voller Feuer, toller Gesang, pulsierende Basslinien, großartiges Drumming, und im Break ein herrlich dreckiges Harp-Solo, welches dann einem rasanten Ritt auf der Slide-Gitarre Platz macht! Wie unter Strom stehende Basstöne eröffnen den anschließenden, mächtig kochenden Uptempo Southern-/Bluesrocker "Dead horse", dessen klasse Gesangslinien permanent von einer parallel agierenden, glühenden Slidegitarre begleitet werden. Saustark! Was für ein brodelnder Groove und was für ein prachtvolles, schier die Saiten entflammendes Gitarrensolo! Ordentlich Pfeffer steckt auch in dem großartigen, etwas an die North Mississippi Allstars erinnernden Southern-Slideguitar-Boogie/ Bluesrocker "Back to the bottle", der mit einem fantastischen, höllischen Double Lead Slide-Sound, inklusive genialer Soli, aufwartet. Das Titelstück "Dharmakaya" dagegen ist ein herrlich melodischer, voller Allman Brothers-Flair steckender, lupenreiner Southern-Jam-Rocker, dessen weicher, schön flockiger Rhythmus von erdigen Southern E-Gitarren durchzogen wird. Das über 2-minütige Gitarren-Jamming in der Mitte des Songs zeigt einmal mehr, welch handwerklich kompetente Musiker hier am Werk sind. Große Klasse! Nach der einzigen Coverversion des Albums, der Paul Rodgers/Paul Kossoff-Nummer "Oh I wept", hören wir mit "Jammin' down southern" einen wunderbar dreckigen, whiskeygetränkten Southern-Blues-Boogie voller Drive, rasanten Harp und wilden Slide-Einlagen, ehe sie sich dem großartigen, pulsierenden, Black Crowes-verwandten Retro-Rocker "Black cats path" mit seinen fiebrigen E-Gitarren-Passagen hingeben. Ausfälle sucht man auf diesem Album vergebens! Hier ist eine junge, hungrige Band am Werk, die so manchem "alten Hasen" zeigt, wo's lang geht. Excellente Spieltechnik, Ispiration, Herz und Seele, paaren sich mit geballter Energie und Kraft um in einem kleinen Meisterwerk zu resultieren. Dieses würzige, feurige Southern-/Blues-/Rock'n Roll-Gebräu macht süchtig! Garantiert!

Art-Nr.: 2614
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Gettin' by
Dead horse
Back to the bottle
Dharmakaya
Jammin' down southern

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String Cheese Incident - one step closer ~ limited edition mit bonus dvd [2005]
Limited Edition mit Bonus-DVD! Fünftes Studioalbum der großartigen Jamrock-Band aus Boulder/Colorado! "One step closer" ist der Titel dieses wunderbaren Werkes, das die Band in einem kleinen, privaten Studio in ihrer Heimatstadt zusammen mit Produzent Malcolm Burn (u.a. Bob Dylan, Emmylou Harris, Daniel Lanois) eingespielt hat, und mit dem sie in der Tat einen weiteren "Schritt näher" an die ganz Großen des Jamrock-Zirkus herankommt. String Cheese Incident lösen sich mit dem neuen Album wieder etwas von den allzu experimentierfreudigen, wenn auch musikalisch eindrucksvollen, "Eskapaden" ihres Vorgängers und liefern nunmehr ihr vielleicht Song orientiertestes Werk ab. Hier stehen die kompakten Songs mit zum Teil traumhaft schönen Melodien im Mittelpunkt, wenngleich in den Breaks die live, sicher auch bei den neuen Stücken, ausdehnend dargeboten Jammings immer zu erahnen sind. Gleichzeitig gehen SCI durchaus einmal mehr neue Wege, denn Produzent Malcolm Burn sorgt für ein leicht "schwebendes", zuweilen etwas psychedelisch angehauchtes, modernes Klangbild, das in der Kombination mit den natürlichen "Colorado Mountain-Sound"-Anlagen der Band in ganz wundervollen Songs mündet. Dazu tragen auch der ein oder andere Gast-Komponist bei. So gibt es zum Beispiel 3 Kollaborationen mit Country-/Alternate Country-Songwriter Jim Lauderdale, in der Szene ja bereits durch seine Zusammenarbeit mit Leftover Salmon und Donna The Buffalo durchaus bekannt und geschätzt. Über dem gesamten Album liegt zumeist eine sehr ruhige und entspannte Atmosphäre! Weitestgehend zielen die Songs in die Richtung der Americana-/Roots-/Jam-Schiene, immer mal wieder ergänzt durch einen gepflegten Grateful Dead-Touch, ein dezentes Little Feat-Flair, aber auch mal durch ein leicht britisch angehauchtes Pink Floyd-Feeling, das ja viele Jambands gerne in ihrem Sound unterbringen. So ist das auch bei dem exzellenten Eröffnungsstück "Give me the love", das mit seiner etwas psychedelischen Note und der tollen Melodie phasenweise gar ein wenig an U2 zu erinnern scheint. Moderne Keyboards treffen auf grassige Americana Acoustic-Instrumente! Dem folgenden, eher erdigen "Sometimes a river" könnte man sogar Radio-Potential attestieren. Wieder solch eine klasse Melodie begleitet diesen so wohltuende dahin fließenden, dennoch knackig groovenden Americana Rock-Song, ausgestattet mit tollem, im Hintergrund agierenden E-Piano und sehr frisch klingenden E-Gitarren-Licks. Ein richtiger "Roots-Jam-Hit"! Ein ungemein entspanntes, folkiges, ganz wundervolles Americana-Stück hören wir mit dem anschließenden, semi-akustisch instrumentierten "Big compromise", einem der drei mit Jim Lauderdale komponierten Songs. Herrliches Acoustic Mountain-Flair, dazu in der Mitte ein großartig integriertes Akkordeon, schönes Dobro, dezente Keyboards und lockere, großartige Percussion-Arbeit! Nach dem kräftigeren, funky und groovy rockenden "Grateful Dead meets Little Feat"-like "Until the music's over" folgt mit dem schwebenden "Silence in your head" erneut ein recht ruhiges, sehr schönes Stück, bei dem knackiges Schlagzeug und grassige Instrumente wie Mandoline auf ein leicht psychedelisches "Pink Floyd"-Flair treffen - alles verpackt in einer herrlichen Melodie. Sehr stark auch das knackig rockende, groovende, etwas southern-inspirierte "Drive", das voller Grateful Dead-Flair steckende "45th of November" (kein Wunder, der Co-Autor heißt Robert Hunter), die etwas experimentelle, von interessanten Keyboard-Spielereien begleitete World-Jam-Nummer "One step closer", der dreckige Funk-Swamp-Bluesrocker "Swampy waters", wie auch die traumhaft schöne, wunderbar entspannte und gleichzeitig luftig lockere, mit toller Mundharmonika und herrlicher Steelguitar ausgestattete, ungemein frisch und natürlich wirkende Countryrock-Nummer "Brand new start"! String Cheese Incident mit einem makellosen Album: melodisch, mit tollen Songs, wunderbaren Melodien, bravouröser musikalischer Leistung, kompakt und dennoch jamming! Im Studio waren sie wohl nie besser...! Bis auf weiteres gibt es das Album in limitierter Auflage, inklusive einer feinen Bonus-DVD! Die DVD enthält einen 30-minütigen Film mit dem Titel "The big compromise" über das "making of" von "One step closer", in dem wir jede Menge Studioaktivitäten und Statements von Bandmitgliedern und Crew sehen. Höchst interessant! Die DVD hat den Regionalcode 1 für Amerika, das heißt es ist ein entsprechend ausgerüsteter DVD-Spieler nötig!

Art-Nr.: 3404
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Give me the love
Sometimes a river
Big compromise
Drive
Brand new start

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Thunderhawks - same [2005]
Thunderhawks - klingt das nicht schon wie ein überschäumendes, "donnerndes" Rock'n Roll Gewitter? Yeah! Und was für eine "geile" Mucke das ist! Als träfen die Georgia Satellites auf ZZ Top, AC/DC und eine verschärfte Ausgabe der Stones, mit einem feinen Lynyrd Skynyrd Southern-Einschlag! Irre stark! Ist aber auch kein Wunder bei diesen Musikern! Doch der Reihe nach: Die Thunderhawks sind eine mehr als tragische Band, denn bevor sie richtig durchstarten konnten, waren sie infolge des Todes einer ihrer zentralen Figuren auch schon wieder am Ende. So trauert der großartige Sänger (singt teilweise irgendwie lässig und rotzig cool, dann brüllt er in allerbester Bon Scott-Manier) und zweite Gitarrist der Band, Tony Sarno, dessen akribischer Eigeninitiative die Fans schlußendlich auch die jetzige Veröffentlichung dieser eigentlich schon in der Versenkung verschwundenen, im November 2000 fertiggestellten Aufnahmen zu verdanken haben, den tod-traurigen Umständen noch immer mit den wehmütigen Worten nach: "Was hätte aus den Thunderhawks nur werden können"?! Wer diese Aufnahmen hört, der ahnt, wie sie eingeschlagen hätten! Die persönliche Tragödie, um die es geht, war die des begnadeten Gitarristen Eddy Shaver! Viele wissen sicher, daß der Sohn der texanischen Country-Legende Billy Joe Shaver am 31. Dezember 2000 an einer Überdosis Heroin verstarb, also kurz nach dem Abschluß dieser ersten Thunderhawks-Recordings! Was Eddy Shaver für ein Tier an der Gitarre war, ist hinlänglich bekannt. Er tourte jahrelang in der Band seines Vaters, sowie mit etlichen anderen Texas-Haudegen durch die Lande, spielte Outlaw-Country und Countryrock in allen Variationen. Doch, und auch das war kein Geheimnis, dieser Bursche hatte auch den Blues und vor allen Dingen den Rock'n Roll im Blut, und zwar den von der dreckigen Sorte! Der neben Sarno und Shaver Dritte im Bunde war ex-Georgia Satellites-Gründungsmitglied und Dan Baird-Weggefährte Keith Christopher am Bass, während der "Trommel-Motor" Rick Donley am Schlagzeug schließlich das Quartett komplettierte! Herausgekommen ist ein gnadenlos abgehender, gut gehärteter, straighter, southern-fueled Hi-Energy Powerhouse-Boogie-Rock'Roll-Kracher, der absolut nichts anbrennen läßt! Das Ganze ist geprägt von einem satten, voluminösen, dreckigen Gitarrensound voller explosiver Dynamik und brodelnden Soli (Eddy Shaver)! Dazu knallen uns die Burschen mit Unmengen großartiger, fetter Riffs, krachenden Rhythmen und prachtvollen Hooks die Hucke voll! Geht gut in die Knochen! Balladen sucht man vergebens! Hier wird fulminant gerockt - direkt, hart, laut, druckvoll, dabei immer gut hängen bleibend, mit starken Melodien, dreckig, kochend, krachend! Dementsprechend satte, rotzige Stones-like Riffs eröffnen dann auch den prächtigen, donnernden Opener "Break the chain", bei dem in der Tat gleich alle Ketten brechen. Hört sich an wie eine Kreuzung aus den schon erwähnten Stones, den Georgia Satellites und AC/DC! Klasse, zum Teil schön röhrender Gesang, ein ordentlich durchgetretenes Gaspedal und ein tierisches, die Luftgitarren-Freaks in Verzückung versetzendes, heiß glühendes Gitarrensolo von Eddy Shaver machen die Rock'n Roll-Freude perfekt. Leute, und dreht mir den Lautstärker-Regler bitte auf eine amtliche Position! Ein schwer Southern-getränktes Gitarrenintro der Marke Skynyrd eröffnet den satten, straighten Riff-Boogie "Sick & tired", ausgestattet mit einer klasse Melodie und ordentlich rauchenden Lead Gitarren. Herrlich lässig, wieder durchaus melodisch, dabei aber ungemein dreckig und mit drückender Percussion begegnen sie uns dann auf dem fantastischen "Spirit", in der Mitte unterbrochen von einem irren, überdrehten, kurzen und lauten Slide-Solo, um schließlich wieder in die alte Lässigkeit zu verfallen, ohne dabei auch nur einen Funken Energie einzubüßen. Saustark auch das mit viel Southern-Soul und -Blues ausgestattete, schwüle, ein wenig an die Black Crowes erinnernde "Out on the farm", das von fetten "ZZ Top meets Georgia Satellites"-like Riffs geprägte "Don't come crying to me" (es scheint als drehe der "Boogie-Train" wie ein unaufhaltsamer, schwerer Koloß seine Runden...), der glühender southern-drenched Rocker "That dog won't hunt" mit seinem kochende Gitarrensolo und dem röhrenden Bon Scott-like Gesang, das knackige, recht lockere und sehr melodische "For crying out loud", usw., usw.! Es gibt partout keinen Ausfall! Wir danken Tony Sarno, daß er diese schon verschollene Rock-Perle der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat! Ja, ja, was hääte aus den Thunderhawks wohl werden können... - wir können es nur vermuten. Aber eines wissen wir zu 100 Prozent: Ihr erstes und einziges Album ist ein absoluter Hammer!

Art-Nr.: 3208
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Break the chain
Sick & tired
Spirit
That dog won't hunt
For crying out loud

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Van Zant - get right with the man [2005]
Dritte Zusammenarbeit der beiden Van Zant-Brüder Donnie (38 Special) und Johnny (Lynyrd Skynyrd)! Um es gleich vorweg zu nehmen: Ganz klar die stärkste, und das ohne Wenn und Aber! Zwei gestandene Southern Rocker begeben sich auf, natürlich schön southern-infizierte, New Country-/Countryrock-Pfade und machen der Konkurrenz ala Montgomery Gentry & Co. mächtig Dampf "unterm Hintern"! Die beiden Vorgängeralben "Brother To Brother" und "II" waren sicherlich nicht von schlechten Eltern, klangen jedoch, auch wenn Donnie und Johnny ihre Southern-Roots nicht verleugneten, recht mainstreamig und (vor allem das zweite) ziemlich glatt. Und besinnt man sich nun auf die Neigungen ihres großen Bruders Ronnie zurück, was lag da näher, als es mal mit einem southern-lastigen Country(rock)-Album zu versuchen, denn der liebte es schon damals die Einflüsse des Genres in so manchem Skynyrd-Songs unterzubringen, wie Stücke der Marke "Mississippi Kid", "Made In Shade", "Honky Tonk Night Time Man" und andere eindeutig beweisen. So ist diese Entwicklung durchaus als konsequent zu bezeichnen, zumal Southern-orientierte Country-Musik in Nashville als Nische eigentlich noch nicht übermäßig besetzt ist, aber durchaus von Erfolg begleitet sein kann, wie es die bereits erwähnten Montgomery Gentry, Travis Tritt und ein paar Kollegen nachhaltig beweisen. Und einer, der es ebenfalls vorgemacht hat, wie man beide Stilarten harmonisch miteinander kombinieren kann, ist Jeffrey Steele, der vor einigen Monaten ein überragendes Werk mit “Outlaw“ (sh. unter "Stöbern") hingelegt hatte. Jener Mr. Steele wurde in nicht unerheblichem Maße beim Songwriting mit Donnie und Johnny, sowie als Backgroundsänger bei "Get right with the man" eingebunden (hat auch eine kleine Gesangspassage bei "Been There Done That"), und auch Tom Hambridge (sh. ebenfalls unter "Stöbern") ist in kompositorischer Hinsicht keine Zufalls-Wahl, denn auch der hat bereits häufiger bewiesen, dass er sich auf beiden Terrains bestens auskennt. Dritte im Songwriting-Bunde sind die Warren Brothers (sh. "Stöbern"), die auch schon öfter für Skynyrd gearbeitet haben und somit ebenso als Experten beider Areale gelten. Bleibt festzustellen, das hier durch eine brillante Wahl in Sachen Co-Writer, sowie intelligent gewählter Fremdschreiber, die gesunde Basis für eine prächtige Scheibe gelegt wurde. Der Kreis der Musiker, die sich an die delikate Angelegenheit herantrauen durften, ist klein, dafür aber umso exklusiver: Drums-Greg Morrow; Akustik-Gitarre-John Willis; Electric-Gitarren-Tom Bukovac, Kenny Greenberg; Bass-Michael Rhodes, Glenn Worff; Keyboards-Reese Wynans; Steel, Banjo-Russ Pahl; Fiddle-Glen Duncan; Percussion-Greg Morrow, Eric Darken; Background Vocals-Bekka Bramlett, Trez, Perry Coleman, Jeffrey Steele! Dementsprechend spielt sich hier alles auf einem hohen Niveau ab. Hochkarätige Profis, die es vor allen Dingen auch richtig "southern" können, halt, wobei natürlich auch die starken Gesangsleistungen der Van Zants explizit hervorzuheben sind. Beide klingen sehr frisch! Man merkt Ihnen den Spaß an der Geschichte deutlich an. Da wird sich variabel den Stimmungen der Lieder angepasst, aber auch geröhrt, gebölkt, gelacht, geflachst und sich zum Teil die Bälle im Duett zugespielt, wie beim rock’n’rolligen Gute Laune-Honkytonker "Plain Jane". Nicht zu vergessen die herrlich, den Punkt treffenden. immer wieder geschickt eingestreuten, weiblichen Backgrounds, wobei Bekka Bramlett eine überragende Figur abgibt. Der starke Opener "Takin’ Up Space" kommt als fast 99%er Southern-Rocker daher, in einer absolut fetzigen Version einer imaginären Band, die "38 Skynyrd" heißen könnte. "Country" klingt da eigentlich nur ein im Break plötzlich auftauchendes Banjo. Dennoch, trotz des gewichtigen Southern-Anteils und des insgesamt recht rockigen Charakters, ist die knackige New Country-Note stets präsent. Das Schlagen der musikalischen Brücke zwischen Southern Rock und New Country ist bestens gelungen. Sehr Southern gewichtig sind noch "Sweet Mama" (starkes Skynyrd-Cover von der "Vicious cycle"-CD), "I Know My History" (Biker-taugliche, Skynyrd-lastige Nummer), "I’m Doin’ Alright" (könnte aus der 38 Special-Anfangsphase stammen), das zu Beginn recht holprige, aber schön rhythmisch dahin stampfende "Lovin’ You", welches mittels der einsetzenden, satten SlideGitarre und dem Refrain mächtig Fahrt gewinnt, das bereits erwähnte "Plain Jane", sowie "Been There Done That", das auf dem rockigen, vorletzten Skynyrd-Album "Edge Of Forever" keinen Vergleich hätte scheuen müssen. Die Countryelemente stehen richtigerweise bei den Nummern im Vordergrund, bei denen man etwas mehr auf’s Bremspedal tritt. Wie bei solch melodischen Tracks, wie "Nobody Gonna Tell Me What To Do", der Single "Help Somebody" oder "I Can’t Help Myself"! Hier bekommen Banjo und Steelgitarre reichhaltigen Spielraum. Die Songs stecken aber dank knackiger Drums und fetter E-Gitarren-Einlagen dennoch voller Power! Fazit: Donnie und Johnny Van Zant haben ein richtig starkes Southern-(New)Country(rock)-Album abgeliefert, das sowohl in Nashville, als auch in Atlanta oder Jacksonville (und natürlich bei uns) gefeiert werden dürfte. War nicht unbedingt zu erwarten, ist aber umso erfreulicher! Super Leistung, Boys! So "Get Right With The Van Zants"! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3223
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Various Artists - live from bonnaroo 2004 ~ 2 dvd-set [2005]
2 DVD-Set! Die Fans haben darauf gehofft und irgendwie war es ja auch zu erwarten: Gut einen Monat nach Veröffentlichung der Doppel-CD des 2004er Bonnaroo-Festivals folgt, wie auch in den Vorjahren, jetzt die entsprechende Doppel-DVD! Vom 11. bis 13. Juni 2004 verwandelte sich das Gelände um Manchester/Tennessee einmal mehr in ein alle Dämme brechendes Mekka der "modernen" Jamrock-/Roots-/Hippie-Kultur. Beim 3. "Bonnaroo"-Festival feierten wieder rund 100.000 Menschen und 80 Acts das Festival-Happening des Jahres. Das Tracklisting der beiden DVDs ist, auch da bleibt man sich der Tradition der Vorjahre treu, in großen Teilen abweichend von dem der CDs! Sehr positiv ist zudem, daß man sich im Gegensatz zum Film über das 2003er-Festival wieder mehr auf die Live-Acts konzentriert und die Impressionen des Festivals quasi nur zum Auffüllen verwendet. Ansonsten sehen und hören wir rund 4 Stunden lang 30 wunderbare Auftritte vieler der beteiligten Künstler. Jeweils ein Song pro Act, der aber in voller Länge und ohne Unterbrechung! Die Auftritte sind bestens in Szene gesetzt worden! Zu den Highlights zählen die Performances von THE DEAD, die, selbstverständlich mit Warren Haynes an Bord, eine fulminante und dynamische Version von "Good lovin'" präsentieren, von STEVE WINWOOD mit einer herrlichen Fassung der Traffic-Klassikers "Dear Mr. Fantasy", von den NORTH MISSISSIPPI ALLSTARS, die mit ihrer "Hill Country Revue" das großartige "Snake drive" zum Besten geben, von der so beliebten Jamrock-Truppe MOE., die ihren Klassiker "Rebubula" in einer 15-Minuten-Version präsentieren, von CHRIS ROBINSON's NEW EARTH MUD, der das rockige "40 days" spielt, soiwe natürlich auch von GOV'T MULE, die eine großartige Fassung von "Blind man in the dark" in die Menge "schleudern"! Weitere Auszüge aus der Liste der mitgeschnittenen Auftritte: ROBERT RANDOLPF & THE FAMILY BAND - "Moving in the right direction", LOS LONELY BOYS - "Cottonfields and crossroads", DAVE MATTHES & FRIENDS - "Trouble", KINGS OF LEON - "Trani", MY MORNING JACKET - "One big holiday", GILLIAN WELCH - "Caleb Meyer", GOMEZ - "Nothing is wrong", ANI DiFRANCO - "Evolve", TAJ MAHAL - "Linda Lu", BURNING SPEAR - "Postman", und viele mehr! Eine großartige Doppel-DVD, die einen prächtigen Eindruck von der Stimmung, dem Flair und den überragenden Bands dieses einzigartigen Festivals gibt. Die DVDs sind "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 3234
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 26,90

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West, Leslie - got blooze [2005]
Ja, ja, man glaubt es kaum, doch die "alten" Herren haben sie noch, die Power! Und was für eine! Mächtige, permanent am Sidepunkt brodelnde, neue Scheibe des ex-"Mountain"-Veteranen Leslie West, der sich 12 ausgesuchte Blues- und Bluesrock-Klassiker vorgenommen hat, denen er mit all seiner zur Verfügung stehenden Inbrunst seinen eigenen, unverkennbaren Stempel aufgedrückt. Leslie West, wie er leibt und lebt! Beeindruckend dabei, neben der gewohnt furiosen Gitarrenarbeit, auch seine unglaublich starke Gesangsleistung! Sein dreckiges, intensives Organ hat selten besser geklungen, selbst zu glorreichen Mountain-Zeiten nicht. Apropos Mountain: Es ist klar, daß man die typischen Anlagen von West's legendärer Combo jederzeit spürt, doch das ist auch gut so. Das wollen wir hören! Dementsprechend hart und muskulös brennt er mit seinen großartigen Mitstreitern, dem grandiosen Aynsley Dunbar (u.a. Zappa, Jefferson Starship, Jeff Beck...) am Schlgzeug und dem nicht minder "berühmten" Bassisten Tim Bogart (Vanilla Fudge), nicht zu vergessen den zweiten Gitarristen Keviin Curry, ein vor Kraft nur so strotzendes, fettes Bluesrock-Feuerwerk ab, das so manchem "Jungspund" aufzeigt, wo seine Grenzen sind. Satte, erdig röhrende, zündende, voller Macht aus den Lautsprechern donnernde Gitarrensoli und glühende Slideläufe überall! Die Saiten scheinen immer unter Strom zu stehen. Ein kleiner Auszug aus den Songs: Es beginnt mit dem Morganfield-Standard "Baby please don't go", einem wunderbaren, gut abgehenden Blues-Boogie-Rock'n Roll, voller feuriger Slide-Läufe, zuweilen in einem prächtigen Parallelspiel, gefolgt von der grandiosen, schwergängigen, von rauen, kratzenden und sägenden Gitarren umsäumten Heavy-Bluesrock-Nummer "Third degree" (geschrieben von Boyd/Dixon) und dem dynamischen, Slide-getränkten "Louisiana blues"! Anschließend präsentiert West eine tolle Version von Willie Dixon's "I can't quit you", bei der er gesanglich wirklich alles gibt und dabei noch die Gitarre nach allen Regeln der Kunst bearbeitet. Danach der alte Animals-Evergreen "House of the rising sun", beginnend in einem großartigen Acoustic-Gewand mit toller Acoustc-Slide, sich dabei enmal mehr die Seele aus dem Hals schreiend (ohne jemals die Kontrolle zu verlieren oder gar zu überdrehen), ehe die Band einsetzt und es dann doch noch satt elektrisch wird. 1000mal gehört, aber in solch einer Fassung wieder einmal ein Genuß! Genau, wie der lässige Elmore James Blues-Boogie "(Look over) Yonder's wall", die fette Interpretation von Cream's "Politician" oder die fantastische Version der Free-Nummer "Walk in my shadow", die in dieser prachtvollen, trockenen, so schön dreckig und fett rockenden Fassung doch tatsächlich an Govt Mule erinnert. Toll auch noch das abschließende "Heartbreak hotel", das Leslie solo vorträgt. Nur sein intensiver Gesang und eine feurige Electric Slide, nichts weiter - und dennoch brennt die Hütte! Der alte Haudegen hat aber auch gar nichts verlernt. Das ist allerbester, klassischer, voller Energie steckender Mountain-like Bluesrock, der einfach elektrisiert! Rock on, Leslie!

Art-Nr.: 3235
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Williams, Lucinda - live @ the fillmore [2005]
2 CD-Set! Wer eines ihrer wundervollen Konzerte der 2003er Deutschland-Tour gesehen hat, wird sicher noch heute an jenen grandiosen Auftritt dieser wunderbaren Person und Musikerin mit ihrer fantastischen Band denken. Für alle anderen (und für die seinerzeit Glücklichen erst recht) gibt es jetzt diese brillante Doppel-CD von selbiger "World without tears"-Tour, aufgenommen an drei aufeinanderfolgenden Abenden am 20., 21. und 22. November 2003 im legendären Fillmore West zu San Francisco! Die "Göttin" des Alternate Country und Americana zieht ihre Zuhörer in einen Bann aus dem kein Entrinnen mehr gibt. Ihre Musik erscheint einem live noch emotionaler, noch tiefgründiger und eindringlicher, noch wesentlich intensiver, essentieller und vor allen Dingen fesselnder als bei den schon überragenden Studioaufnahmen. Lucinda Williams verkörpert ihre Songs mit solch einer charismatischen Authentizität, die in der Szene ihresgleichen sucht. Sie lebt diese Musik! Obwohl auch live eine Perfektionistin, erstickt ihr Spiel nie in irgendwelchen Zwängen, sondern wirkt immer unbeschwert frei und locker, immer unbekümmert rootsig, etwas rau, staubig trocken und doch so sauber. Das liegt natürlich auch an ihrer grandiosen Band (Gitarrenmagier Doug Pettibone, Taras Prodaniuk - Bass, Jim Christie - Drums), die prächtig miteinander harmonieren. Unglaublich reiner und direkter Sound! Tolle Setlist mit 22 ausschließlich eigenen Songs! Es beginnt mit einer hinreißenden Version der Americana-/Countryrock-Ballade "Ventura", inklusive fantastischem Pedal Steel-Spiel von Doug Pettibone. Der Sound ist so sauber, daß man den Fall einer Stecknadel auf den Bühnenboden wahrnehmen würde. Die weiteren Songs: "Reason to cry" (herlich ruhiger Alternate Country mit tollem E-Gitarren-Picking), "Fruits of my labor", "Out of touch" (kratziger Midtempo-Rootsrocker mit einem begnadeten, dreckigen, und doch so klaren, ausgedehnten E-Gitarren-Solo, sowie punktgenauem, trockenem Drumming in einer über 7-minütigen Fassung), "Sweet side", "Lonely girls" (herrlich folkige, minimalistische Begleitung), "Overtime", "Blue" (wundervoller, trauriger, von einer wunderschönen Melodie durchzogener, langsamer, von herrlich zurückhaltenden Gitarrenklängen begleiteter Americana/ Alternate Country), "Change the locks" (rootsig dreckig rockend), "Atonement" (ein erdiger, rougher Roots-Blues mit "wilden" Wah Wah Gitarrenspielereien), "I lost it" (flockiger, lockerer, aber leicht angedreckter Rootsrock), "Pineola" (herrlich rau), "Righteously", "Joy" (eine über 8-minütige, jammig groovende, intensive Version), "Essence", "Real live bleeding fingers and broken guitar strings", "Are you down", "Those three days" (wundervoll), "American dream", "World without tears", "Bus to Baton Rouge" und "Words fell"! Weltklasse! Kommt im schönen Digipack!

Art-Nr.: 3251
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Williams, Lucinda - live from austin ~ dvd [2005]
Die Reihe der großartigen "Austin City Limits"-Veröffentlichungen auf DVD geht weiter! Nach und nach kommen über das amerikanische "New West"-Label in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden - und zwar als DVD, dazu teilweise parallel auch als CD! Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals gehörtes und gesehenes Material! Diesmal an der Reihe: Die "Göttin" des Alternate Country/Americana, die große Lucinda Williams! Die Fans (und die, die es noch werden wollen) haben gerade doppelten Grund zur Freude. Vor einer Woche erschien das fantastische Live Doppel-Album "Live @ Fillmore" ihrer aktuellen Tournee, jetzt begeistern wir uns an einem excellenten, gut 73-minütigen Auftritt vom 5. Dezember 1998! Im Rahmen ihrer "Car wheels on a gravel road"-Tour setzte sie mit ihrer damaligen Band um die beiden großartigen Gitarristen Kenny Vaughan und John Jackson (ebenfalls mit an Bord war im übrigen Jim Lauderdale) ein deutliches Zeichen, warum sie zu den absoluten Ikonen der Szene zählt. Hinreißendes Songmaterial, eine charismatische, ungemein charmante Ausstrahlung, unbeschwert und doch so konzentriert, tolle Musiker - das ist der Rahmen eines super Konzertes! Wir hören und sehen tolle Versionen von z.B. "Pineola" (schön trocken, mit feinem Akordeon, dreckiger Electric Slide und einem fetten Gitarrensolo von Kenny Vaughan), "Metal firecracker (herrlich flockig), "Car wheels on a gravel road" (sehr locker unter Einbeziehung einer elektrischen Mandoline(Mando-Guitar), "Right in time" (toller Roots-Country), "Greenville", "Still I long for your kiss", "Changed the locks", "Jackson", "Sweet old world", "Passoinate kisses", "Joy" (über 8 Minuten lang) und "Can't let go"! "Her songs can suck you up like a Texas tornado and take you to a different state of mind", sagt "Austin City Limits"-Produzent Terry Lickona! Wie wahr! Eine wundervolle Show! Roots-/Alternate Country-/Americana vom Allerfeinsten! Die DVD (im übrigen im tollen 5.1 Sorround Sound) kommt in einem feinen Schuber! Sie ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 3254
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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