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Allan, Gary - alright guy [2001]
Durch sein letztes, gleichermaßen starkes und erfolgreiches, Album "Smoke rings in the dark", legte sich Gary Allan die Meßlatte unweigerlich sehr hoch auf. Doch nachdem er sich 2 Jahre Zeit für "Alright guy" gelassen hatte, schafft er es tatsächlich die hohen Erwartungen sogar noch einmal zu toppen. Perfekter Country/New Country, der nicht klingt, als sei er "von der Stange" oder schon tausendmal kopiert, sondern eine Musik mit hohem Wiedererkennungswert, wie sie nur ein Gary Allan zustande bringen kann. Er ist einer der ganz wenigen Künstler im modernen Nashville, die es schaffen, reinen Country und traditionellen Honky Tonk, auf der einen Seite so klassisch wie möglich zu interpretieren, auf der anderen Seite aber ein absolut dem neuen Millenium angepßtes Spannungsfeld zu erzeugen. Und nicht zu vergessen: er ist ein begnadeter Sänger, der wirklich zu dem besten zählt, was Nashville zur Zeit zu bieten hat! Was für eine Stimme! Was für ein Gesangsstil! Manchmal erinnert er ein klein wenig an eine Mischung eines aufgepeppten Randy Travis und des legendären Byrds-Mitgliedes Gene Clark! Warm, wild, wunderschön, rebellisch,, cool, bewegend, sexy - alles ist in dieser Stimme vereint. Er trifft immer den richtigen Ton. Dazu eine Songauswahl aus Rockern, Honky Tonkern, Balladen und Midtempo-Tracks, die ihresgleichen sucht! Niemals kommt lange Weile auf! Ein paar Beispiele: Schon der Opener "Man to man" ist ein Hammer. Ein von Jamie O'Hara komponiertes, hypnotisch schönes Midtempo -New Country-Stück, das Gänsehaut erzeugt. Herrliche Bongos und die großartige Steelguitar vom Virtuosen Robby Turner, der bei vielen Stücken mit seinem klasse Spiel positive und wohlwollend auffällt, runden die Sache ab. Oder die herzzerreißende Ballade "What I'd say" mit dem tollen Wechselspiel zwischen halliger Baritone-Gitarre, Steel und E-Piano. Dann rockt es richtig los bei "Man of me", um mit dem Titelstück "Alright guy" (Komponist Todd Snider), beim Zuhöre nun auch noch den allerletzten Zweifel seiner Klasse auszuräumen. Ein Knüllerstück, locker, flockig, jung, wild und mit einer Melodie, die einen nicht mehr losläßt! Weitere Highlights folgen, bis zum herrlichen Finale über Willie Nelson "What would Willie do". Gary Allan braucht für seine Musik keine Anreicherung von Popschmalz oder Zuckergus, um sich in Szene zu setzen. Das schafft er mühelos ganz allein durch seine faszinierende Stimme, seinen einzigartigen Gesangsstil, und die tollen Songs und Melodien. Countrymusic auf höchstem Niveau! Gut, das Nashville noch solche Leute, wie Gary Allan hat. Meisterhaft!

Art-Nr.: 1409
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Allan, Gary - smoke rings in the dark [1999]


Art-Nr.: 1410
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Allman Brothers Band, The - american university 12/13/70 ~ live [2005]
Rare, fantastische Live-Aufnahmen von zwei Konzerten der Allman Brothers vom 13.12.1970 an der "American University" von Washington D.C! Dies ist einer der unzähligen in den bandeigenen Archiven schlummernden, historischen Mitschnitte, die den Fans normalerweise auf ewig verschlossen bleiben. Doch nach und nach veröffentlichen die Allman Brothers nun, zumeist lediglich im Eigenvertrieb über ihre Homepage, das ein oder andere solcher Konzerte. Auch "Anmerican University" gab es zunächst nur recht beschwerlich und nicht ganz preiswert über die Website der Allmans zu erwerben. Dann lizensierte man das Teil ausschließlich für den fernen Osten und es folgte der noch teurere Japan-Import. Jetzt, nach fast 3 Jahren, erscheint das Album endlich auch ganz "offiziell" und "normal" in den Staaten, und nun stimmt auch der Preis! Das Teil ist ein "Muß" für die Allmans-Gemeinde! Natürlich noch im Original Line-Up, also mit Duane Allman, spielt man einen großartigen, unbekümmerten Set voller Feuer und Leidenschaft. Duane's Gitarrensolo bei "Stormy Monday" ist Weltklasse! Enthält zudem eine tolle, über 20-minütige Fassung von "Whipping post" und eine gut 15 1/2-minütige Version von "You don't love me" Die weiteren Tracks: "Statesboro blues", "Trouble no more", "Don't keep me wonderin'", und "Leave my blues at home". Spielzeit: gut 60 Minuten! Im Booklet finden sich hoch interessante Linernotes des späteren Managers der Band, Bert Holman, der einiges zu diesem Konzert (nur am Rande: der Ticketpreis für diese Show betrug seinerzeit sagenhafte US$ 3,25) zu erzählen hat. Sehr charmanter, ursprünglicher, der damaligen Zeit entsprechender Sound von den Original Analog-Tapes. Der linke Kanal kommt von Soundboard, der rechte entspringt einer extrem guten Mikrophon-Aufnahme, aus denen man jetzt den nacghträglichen "Stereo"-Mix "gezaubert" hat. Klingt astrein und sehr authentisch! Das dezente Grundrauschen stört überhaupt nicht! Ein für die "Gemeinde" unverzichtbares, historisches Live-Dokument! Hoffen wir, daß noch weitere Archiv-Schätze der Allman Brothers auf diesem Weg ihren Zugang zu den Fans finden...

Art-Nr.: 3386
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Barefoot Servants - 2 [2005]
"Rock'n Roll will never die", rief einst ein gewisser Neil Young in die Welt hinaus - und er wird für immer recht behalten, solange solche Bands wie die Barefoot Servants der klassischen Rockmusik immer wieder neues Leben einhauchen. "The 'Barefoot Servants 2 - CD' is like a shoot od fresh blood", bringt es ein begeisterter U.S.-Fan auf den Punkt. Es wird immer wieder leichtfertig von sogenannten "Alben des Jahres" gesprochen, doch diese CD wird in einem solchen Ranking für 2005 auf jeden Fall ein gewichtiges Wörtchen mitreden! "Barefoot Servants, Barefoot Servants..., hmm, da gab's doch mal eine 'Supergroup' gleichen Namens Mitte der Neunziger, die seinerzeit mit einem gewaltig dampfenden Rock-/Bluesrock-/Rootsrock-Album für mächtig Furore sorgten", wird sich vielleicht mancher dunkel erinnern - und jawohl, um genau diese Barefoot Servants handelt es sich! Sie sind wieder da! 1993 aus "Spaß an der Freud'" von vier gestandenen Rock-Veteranen ins Leben gerufen, nämlich den beiden Gitarristen Jon Butcher (bekannt als Frontmann der Hardrocker von Jon Butcher Axis) und Ben Schultz, Drummer Ray Brinker und dem berühmten Weltklasse-Bassisten Leland Sklar (u.a. Jackson Browne, James Taylor, Crosby Stills & Nash, Bonnie Raitt, Lyle Lovett, Don Henley und Phil Collins), verlor man sich nach einem von Fans und Kritikern gleichermaßen umjubelten, fulminanten Debut von 1994 und einer kurzen Tour infolge der vielen anderen musikalischen Verpflichtungen schnell wieder aus den Augen. 2004 trafen sich Jon, Ben und Lee erneut, nahmen den neuen Drummer Neal Wilkinson mit ins Boot, und beschlossen spontan dieses großartige Projekt von damals neu aufleben zu lassen. Und hier ist sie nun, die zweite Platte - 11 Jahre nach dem Debut! Das Resultat: Genauso ein Knüller wie damals! Voller Intensität steckender, ungemein vielseitiger, die pure Power ausstrahlender, geschickt die Brücke zwischen Retro und zeitgemäßer Aktualität schlagender, kochender "American Guitar Roots-Rock", -bluesig, rau, dreckig, druckvoll-, etwa zur Häfte "volle Kanne" krachend elektrisch in Szene gesetzt, und zur anderen Hälfte semi-akustisch, wobei auch dort jederzeit eine voller dichter Schwüle steckende, pure Energie durchdringt! Hier sind fantastische, über jeden Zweifel erhabene Profis am Werk, die sich in diesem mitreißenden Sideprojekt voller Hingabe verwirklichen und ihren ureigenen Rock-Instinkten freien Lauf lassen. Spaß, Spielfreude und ein hohes musikalisches Niveau stehen in einem homogenen, sehr beeindruckenden Einklang! Faszinierend Jon Butcher's dreckiger, heiserer, offenbar sehr Alkohol-resistenter, intensiver, kraftvoller Gesang, dazu sein Hendrix-beeinflußtes E-Gitarrenspiel, die ungemein vielseitigen Instrumental-Beiträge des zweiten Gitarristen Ben Schultz, das prächtige, variable Drumming von Neal Wilkinson und Lee Sklar's unwiderstehliche Bassläufe! Und trotz der rauen, schwülen und dreckig rootsigen Note glänzen die Songs mit durchwg straken Strukturen und abslout hängen bleibender Melodik! Man spürt entfernte Einflüsse von Led Zeppelin, den Faces, von Rod Stewart's früher Folkrock-/Blues-Phase, Crazy Horse, Hendrix, ein gewisses Westcoast-Flair, bis hin zu zeitgemäßen Roots-/Americana-Klängen und swampig anmutendem Delta-Feeling! Ein paar Songbeispiele eines Albums ohne jede Schwachstelle: Mächtig Drive, jede Menge Power und eine wunderbarer "Mitgröl-Chorus" zeichnen den ungemein dynamischen und knalligen Opener "Pharaoh's house" aus, der gleich ordentlich Stimmung in die Bude bringt. Ein richtiger Rock'n Roll-Heuler mit morz Gas gebenden Drums, satten E-Gitarren-Riffs und -Hooklines, einer klasse Melodie und glühenden Bassläufen! Weiter geht es mit dem herrlichen, melodischen, semi-akustischen, sehr intensiv gesungenen "I don't care at all", einem, eine spürbare "Hitze" ausstrahlenden, dennoch irgendwie lockeren Rootsrocker mit dezent folkig anmutendem Blues-Flair! Tolles Arrangement aus Acoustic- und Electric-Gitarren in Verbindung mit einer großartig eingesetzten Mundharmonika! Brillant auch der folgende, sehr trockene, sparsam instrumentierte, durchaus ruhige, dennoch wieder eine ungeheure Intensität ausstrahlende, wunderbare Westcoast-/Roots-/Bluesrocker "Crazy". Einfach herrlich die Addition einer würzigen, leise im Hintergrund agierenden, elektrischen Slide-Gitarre zu der staubigen Acoustic-Basis, womit ein verdammt bluesiges Feeling erzeugt wird. Großartige Percussion und eine klasse Melodie kommen hinzu! Ganz stark auch der, erneut auf einer akustischen Basis aufgebaute, trockene Midtempo-Rootsrocker "Take my breath away" mit seiner drückend schwülen Atmosphäre, den dezenten E-Gitarren-Fills, dem klasse Drumming, der starken Harp und der wunderbaren Melodie. Klingt dreckig, rau, bluesig, rootsig, und doch so herrlich ins Ohr gehend! Weitere Knüller sind der dampfende, mit klassischen Retro-Riffs und wildem, glühendem E-Gitarren-Georgel verzierte Power-Rocker "When the day comes", der flotte, roughe, semi-akustisch/-elektrisch instrumentierte Roots-/Classic-Rocker "Rude boy", die wundervolle, akustische, staubige Roots-Ballade "Bells of St. Mary's" mit ihrem herrlichen Dobro-Spiel, das dynamische, ein wenig an alte "Rod Stewart-Maggie May"-Tage erinnernde "Brown Penny", der riffige, melodische, von glühenden E-Gitarren angetriebene Rocker "Dog days", wie auch der gewaltig laute, von einer mächtigen E-Gitarren-Dröhnung eingeleitete, fette, "ass-kicking" Heavy-Bluesrocker "Crack the sky", dessen gewaltige Power eine Brücke von Hendrix über Led Zeppelin bis zu den heutigen Gov't Mule zu schlagen scheint. Die Gitarren machen einen morz Spektakel und Lee Sklar rockt am Bass als gäbe es kein Halten mehr! Die "alten Säcke" der Barefoot Servants erteilen so manchem jungen "Heißsporn" einmal mehr eine gehörige Lehrstunde in Sachen purer, zeitloser Roots-/Blues-/Rock-Intensität - wie eine "heilende" Injektion in manchmal allzu monotone, ausgelatschte Rock'n Roll-Stagnation! Mögen sie noch lange solchen Spaß an ihrer Musik haben! Ein Bomben-Teil!

Art-Nr.: 3630
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Pharaoh's house
Crazy
When the day comes
Take my breath away
Bells of St Mary's
Crack the sky

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Blue Rodeo - are you ready [2005]
Sie feiern in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bandjubiläum, und da lassen sie sich mit ihrem zehnten Studioalbum nun wirklich nicht lumpen! Kanada's Vorzeige-Rootsrock/-pop-, Americana-, Alternate Countryrock-Band Blue Rodeo legen nach dem etwas verkorksten und allzu experimentellen 2002er-Werk "Palace of gold" nun mit dem fantastischen "Are you ready" wieder einen, dem Anlaß entsprechenden, standesgemäßen Genre-"Ober-Knüller" vor, der sämtliche Blue Rodeo-typischen Tugenden und Attribute, die wir so sehr lieben, vorzüglich in sich vereint. So gut haben wir sie schon lange nicht mehr gehört! Schon das ungemein freundlich gestaltete Cover, das einen von in saftigem Grün leuchtenden Büschen und Bäumen umsäumten Weg in Richtung "Blue Mountains" zeigt, vermittelt eine tiefe, ungetrübte Frische, Natürlichkeit und unberührte Reinheit, so wie es die gesamte Musik auf diesem großartigen Album eben auch tut. Klar, sauber, weich und sehr harmonisch, durchzogen von unwiderstehlich schönen, zuweilen regelrecht Gänsehaut erzeugenden Melodien, fließen diese lockeren, flockigen Songs in unsere Gehörgänge und hinterlassen ein "sonniges" Gefühl der Glückseligkeit. Doch wenn es sein muß, können Blue Rodeo auch mal richtig kantig und dreckig rocken. Vielleicht könnte man sie im weitesten Sinne als so etwas wie die kanadischen Jayhawks bezeichnen, wobei sie über die Jahre hinweg in einzigartiger Weise jedoch einen ganz eigenen Stil entwickelten, der sowohl Elemente solcher Künstler wie The Band, Gram Parsons, der Nitty Gritty Dirt Band, Poco, New Riders Of The Purple Sage und in Ansätzen auch von country-orientierten Grateful Dead enthält, als auch mal einen dezenten britischen Akzent verarbeitet. Sogar ihrer leicht jammigen, psychedelischen Hippie-Ader lassen sie zuweilen freien Lauf, wie bei dem genialen, etwas bluesigen, einerseits völlig entspannten, dann aber auch mal kräftig zupackenden, schwebenden, mit starken Bläsern angereicherten, über 6-minütigen "Tired of pretending". Doch alles ist sauber strukturiert, besticht durch diese klaren Konturen und erfüllt uns mit einer einzigartigen Melodik! Insgesamt betont "Are you ready" jedoch wieder sehr viel deutlicher die Countryrock-Seite der Band als dies zuletzt der Fall war - und das ist gut so, denn dort liegen die größten Stärken von Blue Rodeo. Was strahlen diese Songs und die herrlichen Gesänge von Jim Cuddy und Greg Keelor für eine Wärme und Harmonie aus! Doch das Album beginnt zunächst mit zwei verhältnismäßig fetzigen, rauen, großartigen Rootsrock-Nummern, bei denen, vor allem durch die knackigen, an die Sixties-angelehnten Beat-Rhythmen, ein dezentes, britisches Flair auszumachen ist. Das ist zuerst das froh gelaunte "Can't help wondering why", gefolgt von dem rotzigen, gar mit einem leichten Retro-Rockabilly-Einschlag versehenen, dynamischen, eckigen, aber von einer tollen Melodie bestimmten Titelstück "Are you ready", gespickt mit dreckigen, lauten Lead-Gitarren! Stark! Und dann folgt die erste dieser ganz wundervollen, unwiderstehlichen, wohligen, so weich dahin fließenden, traumhaft melodischen Americana-/Countryrock-pop-Songs, wie man sie in dieser Klarheit und Frische wohl nur von Blue Roedeo zu hören bekommt. Hinreißend! "Rena" heißt diese wundervolle Huldigung Jim Cuddy's an seine Frau, in der man die ganze Wärme und Nähe spürt, die Mr. und Mrs. Cuddy verbindet. Leicht an Grateful Dead erinnernde Gitarren-Licks, ein glasklarer Sound, tolle Mundharmonika-Fills ala Nitty Gritty Dirt Band, ein herrlicher Twang, dieser flockige Rhythmus... - alles fließt vollkommen locker in unsere sowohl kritischen als auch verwöhnten Roots-/Americana-/Countryrock-Ohren und hinterläßt dort eine tiefe Furche beeindruckender Countryrock-Harmonien, die einen nicht mehr los lassen! Und es geht so weiter: Mit "Up on that cloud" folgt die nächste "Killer"-Nummer! Herrlicher, flotter, klarer, lockerer, von toller Mandoline und transparenten, sauberen E-Gitarren dominierter, lässiger Retro-Countryrock, der einmal mehr eine immense Frische ausstrahlt. Was soll man zu den folgenden Songs noch ausführen? Ob die wunderschöne, mit sauberen Acoustic- und E-Gitarren instrumentierte, Retro Countryrock-Nummer "I will", das mystische, etwas psychedelisch veranlagte, mit einem keltischen Einschlag versehene, folkige "Phaedra's meadow" (Gast an "Tin Whistle" und "Uilleann Pipes" ist Chieftain's Paddy Malone), der flockige Country-/Rootsrocker "Runaway train", das wundervoll melodische, wieder von einer herrlichen Gitarren-Reinheit umgebene, frische "Stuck on you", oder der wunderschöne, flockige Countryrocker "Finger lakes" mit den feinen Steelguitar-Klängen - die Jungs leisten sich nicht die Spur eines Aussetzers! Im Diskussionsforum der Band-Homepage wird sehr viel über das Album kommuniziert, wobei besonders auffällig ist, daß, wenn es um die Frage der Lieblingssongs des Album geht, die Fans sehr unterschiedlicher Auffassung sind. Es werden immer wieder andere Titel zu den Favoriten erkoren, was ein eindeutiger Beweis für die ausgewogene Qualität und das durchweg hohe Niveau von "Are you ready" ist. Für uns hat die Scheibe ganz einfach 12 Lieblings-Songs - klare Sache! Ein bärenstarkes Teil! Blue Rodeo präsentieren sich zu ihrem 20-jährigen Bestehen in einer Traum-Verfassung! Möge dies noch lange anhalten...

Art-Nr.: 3569
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Are you ready
Rena
Up on that cloud
Finger lakes
Tired of pretending

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Cash, Johnny - live from austin tx ~ dvd [2005]
Die Reihe der großartigen "Austin City Limits"-Veröffentlichungen auf DVD geht weiter! Nach und nach kommen über das amerikanische "New West"-Label in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden - und zwar als DVD, dazu teilweise parallel auch als CD! Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals gehörtes und gesehenes Material!
Was wir diesmal sehen und hören, ist sicherlich ein absolutes Highlight dieser Reihe: Ein Konzertmitschnitt von historischer Bedeutung des "Man In Black", des großen Johnny Cash und seiner Band vom 3. Januar 1987! Und was für eine starke, im übrigen lupenreine, klassiche Country-Performance! Lässig, irgendwie cool und dennoch sprühend frisch präsentiert sich Cash bei sichtbar bester Laune. Er sieht blendend aus, lächelt immer wieder, gibt sich sehr kommunikativ und zieht das Publikum mit seiner unaufgesetzten Natürlichkeit, seinem Humor, seiner Ausstrahlung und seinen Hits sofort in seinen Bann! So sorgt beispielsweise eine solch lapidare Begrüßung wie ein simples "Hello, I'm Johnny Cash", das rüberkommt als sei er noch ein völlig "unbeschriebenes Blatt", für ordentlich Gelächter, da er sich natürlich niemandem mehr vorzustellen braucht. Neben Cash stehen auf der Bühne: Earl Poole Ball (Klavier), W.S. Holland (Drums), Jim Soldi (Gitarre), Bon Woolton (Gitarre), Joe Allen (Bass), Jack Hale jr (Mundharmonika, Trompete) und Bob Lewin (Keyboards, Trompete)! Die Truppe präsentiert wunderbare, lockere Versionen von "Ring of fire", "Folsom Prison Blues", "Sunday morning comin' down", "I walk the line", "The wall", "Long black veil" (großartige, semi-akustische Fassung mit klasse "Hand-Percussion"-Spiel), "Big river", "I'll go somewhere and sing my songs again", "Let him roll", "Ballad of Barbara", "Sam Stone", "(Ghost) Riders in the sky", "Where did we go right" (ein weiterers Hoghlight, denn bei diesem Song wird er unterstützt von June Carter Cash) und zum Ausklang noch einmal ein "Reprise" von "I walk th line"! Der Auftritt dauert zwar nur 50 Minuten, aber dieses wunderbare, bedeutsame Live-Dokument darf wohl in keiner Johnny Cash-/Country-Sammlung fehlen! Klasse! Die DVD (im übrigen im tollen 5.1 Sorround Sound) kommt in einem feinen Schuber! Sie ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 3802
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Chesney, Kenny - the road and the radio [2005]
Kenny Chesney hat sich von seinen "alten blauen Stuhl" erhoben und ist wieder in den Sattel zurückgekehrt! Die karibischen Musikträumereien (zumindestens weitgehend), wie auch seine nur vier Monate währende, medienträchtige Ehe mit Schauspielerin Renée Zellweger sind "Sonne (Schnee) von Gestern". Der "Country-Entertainer des Jahres" (eine seiner vielen Auszeichnungen) widmet sich mit seiner neuen CD "The Road And The Radio" wieder dem Tagesgeschäft. Während die Großen der Riege (und Chesney zählt schon seit einiger Zeit zum etablierten Kreis der Superstars) dies für gewöhnlich in der Art von Platzhirschen mit satten, fetten und vor Kraft strotzenden Werken, dem Führungsanspruch der Szene gerecht, zu untermauern gedenken, meldet sich Kenny diesmal mit einer angenehm unaufdringlichen Produktion zurück. Trotzdem sehr sauber abgemischt und natürlich von exzellenten Musikern eingespielt, kann man den Lautstärkeknopf auch ruhig mal etwas lauter drehen, ohne gleich erschlagen zu werden. Grund dafür ist sicher auch die hervorragende Songauswahl, wobei, wie könnte es auch anders sein, alles vertreten ist, was in Nashville’s Schreiber-Riege Rang und Namen besitzt. Chesney hat im Gegensatz zum letzten Album nur ein Stück selbst komponiert ("Beer In Mexico"), das aber mit zu den herausragenden Highlights auf diesem durchgehend starken Silberling zu zählen ist. Ein toller, schwungvoller, southern-inspirierter Uptempo-Countryrocker, mit Hornsection, Piano-Fills und jeder Menge starker Gitarrenarbeit. Die Idee zu diesem Stück kam Kenny auf einer Geburtstagsparty des "red Rockers" Sammy Hagar, der zu Chesney's guten Freunden gehört. (Man fragt sich da direkt in schmunzelnder Weise, ob Lemmy Kilmister eventuell auch zu Chesney’s Bekanntenkreis zählt?...). Toller Song! Übrigens gibt es im Booklet zu jedem Stück kleine Statements von Kenny selbst, die einen äußerst persönlichen Bezug zwischen Songauswahl und Künstler offenbaren. Jede Menge nachdenkliche Nummern, im balladesken bis midtempoträchtigen Bereich, die aber dann durch eine knappe Handvoll temperamentvoller Lieder aufgelockert werden. Der eröffnende, bedächtige, aber sehr melodische Titelsong "The Road And The Radio" erinnert ein wenig an die Umsetzungen eines Tim McGraw, ohne dessen in letzter Zeit allzu sehr offenbarte, emotionale Note. Ein Stück zum Genießen! Könnte die Nachfolge-Single vom ebenfalls sehr relaxt und ernst rüberkommenden "Who You’d Be Today" werden. Dieser Stil scheint bei seinen Fans, und nicht nur dort, bestens anzukommen. Platz zwei in den Billboard-Singles-Charts spricht da bereits eine deutliche Sprache. Der absolute Knüller allerdings ist die roostig, verträumte Kleinstadt-Homage "In A Small Town", im besten John-Mellenkamp-Stil. Klare Akustikgitarrenund am Synthesizer simulierte, täuschend ähnlich klingende Akkordeonunterlaung, werden nur durch Kenny's bedächtigen Gesang und die tollen E-Gitarren-Fills unterbrochen. Wunderbarer Song zum Entspannen! Ein wenig Karibikflair gibt es dann mit "Tequila Loves Me" doch noch. Sämtliche flotteren Sachen wie "Living In Fast Forward" (erinnert an die Gute-Laune-Nummern eines Billy Ray Cyrus), "Summertime" (wahrscheinlich die dritte Single, wenn es wieder wärmer wird) und auch das aus der Feder von Radney Foster und Randy Rogers (was deren Bekanntheitsgrad hoffentlich etwas puscht) stammende "Somebody Take Me Home" sind allesamt potentielle, spaßmachende Live-Kracher. Bleibt noch das autobiografisch anmutende "Like Me", das man im weitesten Sinne als eine countrytypische Antwort auf Bob Seger’s "Against The Wind" interpretieren kann. Herrlich diese warm dahinfließende Untermalung aus Akustik- und akkordeonähnlichen Tönen, dazwischen das klare E-Piano mit schönem Solo. Wenn dann im abschließenden behutsamen Instrumental-Finish noch die southern-typischen E-Double-Leads gefühlvoll eingestreut werden, erfreut man sich genußvoll an einem würdigen Abschluß dieses klasse Albums und lehnt sich zufrieden zurück! "The Road And The Radio" haben Kenny Chesney wieder, und zwar stärker denn je! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3762
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Copperhead - live & lost [2002]
Wieder lieferbar! Sehr, sehr lange vergriffen, haben wir von diesem prächtigen Album noch einmal einige Exemplare ergattern können. Rar! Wer zuerst kommt...

Auch Copperhead (nicht zu verwechseln mit der legendären 1970iger-Westcoast-Truppe um John Cipollina) sind, obwohl weitgehend unbekannt und mittlerweile nicht mehr existent, eine dieser fast vergessenen, aber kultigen Bands, deren Name immer wieder durch die Köpfe der vielen Southern Rock-Liebhaber geistert, wobei ihnen ein verdammt guter Ruf voraus eilt! In der Tat muß man das großartige Quintett um "Shouter" und Gitarrist Neil Carswell aus North Carilina zu den besten Southern Rock-Acts zählen, die aus den Neunziger Jahren hervorgegangen sind! Musikalisch eindrucksvoll und überaus kompetent folgen Copperhead den klassichen Pfaden solcher Bands wie Molly Hatchet, Lynyrd Skynyrd, 38 Special, Doc Holliday, Blackfoot & Co., streuen eine paar gepflegte, geschickt portionierte Heavy-Zutaten ein, und begeistern so mit einem astreinen "Southern Rock with a metal edge", druckvoll, hart, straight, voll sprühender Energie, Spielwitz und prächtiger, rauer, kochender Gitarren-Dominanz! Die leider viel zu magere Ausbeute ihre hervorragenden Musik beschränkt sich auf lediglich zwei Longplayer - und was steckte in dieser Band für für ein immenses Potential! Das erste Album (sie hatten sogar einen Major-Deal bei "Mercury"), längst vergriffen, brachte ihnen mit ihrer Debut-Single "Long way from home", die zum "Main-Song" des gar nicht so unbekannten Hollywood-Streifens "Harley Davidson and the Marlboro Man" avancierte, immerhin einen Achtungserfolg ein, doch ein Folge-Album sollte nicht mehr erscheinen. Das Label feuerte die Truppe, doch musikalisch blieben Neil Carswell und seine Freunde ihrer Linie treu! Im Jahre 2002 schließlich veröffentlichte man im Eigenvertrieb das Album "Live & lost" mit insgesamt 4 Live-Stücken und 8 bis dato unveröffentlichten Studiotracks, das zunächst nur überaus schwer, dann lange Zeit wieder gar nicht erhältlich war und zuweilen nur als CD-R angeboten wurde. Jetzt endlich, und das wird die Southern Rock-Fraktion sicher richtig freuen, können wir den "echten" Silberling anbieten! Leute, das Teil ist ein Kracher! Allerbester Heavy Southern Rock, klassisch und zeitgemäß zugleich, produziert vom legendären Genre-Ass Rodney Mills! Carswell's hervorragende "Rock-Shouter"-Qualitäten, mit denen er so manch großen Namen in seine Schranken verweist, durch die Songs jagende, fulminante, feurige und überaus fette Gitarrenritte (Lead-Gitarrero John Byrd weiß, wie man das "Brett" bearbeitet), zuweilen von schweren, powernden Riffs geprägte Rhythmus-Arbeit, und trotz des Heavy-Ambientes prima hängen bleibende, klasse strukturierte Songs mit ausgezeichneter Melodik - dies sind die Eckdaten dieser tollen Mucke! Nach dem sehr starken, nur 2.45 Minuten kurzen, aber umso fulminanteren, von fetten Metal-Riffs geprägten und in bluesigen Slide-Läufen getränkten, mächtig rockenden Instrumental "Stricken", das das Album eröffnet, brennen die Jungs mit dem grandiosen, harten, gewaltig dampfenden "Get out of my way" gleich noch so ein donnerndes, in die Knochen gehendes, Southern-/Hardrock-Feuerwerk ab, das mitten ins Herz der Fans trifft. Eine unwiderstehliche Wand aus harten, dreckigen Power-Riffs, pulsierenden Rhythmen, glühenden, fleischigen Gitarrensoli, großartig entegrierter, satter Hammond-Orgel und Neil's röhrendem Organ bricht über uns hinein. Headbangende Luftgitarren-Freaks werden ebenso begeistert sein, wie die beinharten Southern Rock-Enthusiasten! Nach diesem tollen Auftakt folgen die vier, ebenso starken, Live-Tracks! Da haben wir zunächst das hart, aber dennoch irgendwie locker und sehr melodisch rockende "Hard livin'" mit seinen tollen Slide-Läufen, dann den wunderbaren, puren, 38 Special-like, wieder gut ins Ohr gehenden, mit schön transparenten, satten Gitarren ausgestatteten Southern Rocker "Born loser", inclusive quirliger, kraftvoller Gitarrenläufe, das mit klasse Twin-Gitarren eingeleitete, gut abgehende "Whiskey", und schließlich das riffige, fette "Keepin' on"! Zurück beim Studiomaterial, beglückt uns die Band nun mit zwei fantastischen Coverversionen! Zuerst eine ungemein starke, sehr melodische, gut rockende, mit jeder Menge Southern-Flair angereicherte Fassung des alten Dobie Grey-Klassikers "Drift away" (u.a. seinerzeit auch gespielt von Steppenwolf), und als zweites eine tierisch kochende, packende Version der ZZ Top-Nummer "Whiskey'n Mama" (hier nur "Whiskey Mama" betitelt)! Auch die restlichen vier Eigenkompositionen haben es in sich! Zum Beispiel der mächtig kochende, southern-metallische Riff-Kracher "Raging fire", mit seinen mitreißenden, dynamischen Gitarrenläufen im Break, oder die etwas entspanntere, mit schöner Acoustic-Slide beginnende, im Verlauf aber immer rockiger werdende, herrlich melodische, von wunderbaren, "weichen" Southern-E-Gitarren umgebene Traum-Ballade "I'll get by"! Die Neunziger Jahre galten als alles andere, als eine Hochzeit des Southern Rocks, doch Copperhead bewiesen überaus eindrucksvoll, daß es auch in dieser Zeit Bands gab, die die Fahne des Südens uneigennützig hoch hielten. Klasse! Großartiger "Whiskey-drenched Southern Heavy Rock'n Roll from the heart"!

Das komplette Tracklisting:

1. Stricken - 2:47
2. Get Out Of My Way - 3:10
3. Hard Living (Live) - 3:41
4. Born Loser (Live) - 3:52
5. Whiskey (Live) - 5:44
6. Keepin' On (Live) - 5:08
7. Drift Away - 5:22
8. Whiskey Mama - 3:11
9. Raging Fire - 4:32
10. I'll Get By - 4:10
11. Free Man - 4:46
12. Voices In The Night - 4:30

Art-Nr.: 3861
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Get out of my way
Born loser
Whiskey
Raging fire
I'll get by

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Daniels Band, Charlie - live ~ dvd [2005]
Code free! Sie ist da - die lang ersehnte Live-DVD der Charlie Daniels Band! Wow, und das "Ding" rockt! Old Charlie und seine Truppe in begeisternder Verfassung! Die Charlie Daniels Band anno 2005: Das ist ein powernder, voll im Saft stehender, Energie geladener, von 3 fulminanten, kochenden Lead-Gitarren dominierter, unwiderstehlicher Southern Rock-Express, der die Southern Rock-Fraktion gleichermaßen in Erstaunen und Verzückung versetzen dürfte! Das sie (noch/wieder) so gut sind, überrascht, doch wir sehen, hören und vernehmen es mit höchster, voller Hochachtung gebührender, Zufriedenheit. Aufgenommen und mitgeschnitten am Unabhängigkeitstag (4. Juli) 2005 "on the Riverfront in Nashville/Tennessee" vor der imposanten Kulisse von mehr als 100.000 Menschen, stacheln sich die Jungs gegenseitig zu kaum für möglich gehaltenen Höchstleistungen an. Wir erinnern uns zurück an die letzten rockigen Sachen der Charlie Daniels Band, wie z.B. an das erstklassige 2000er Werk "Road dogs" oder die im darauffolgenden Jahr veröffentlichte Live-CD "The live record"! Dort in etwa knüpft man an, ja man legt sogar noch einen Zahn zu! Charlie, Taz DiGregorio (Keyboards), Charlie Hayward (Bass), Pat McDonald (Drums), die Background-Sängerin Carolyn Corlew und die beiden fantastischen Gitarreros Bruce Brown und Chris Wormer zünden ein wahres Southern Rock "Guitar Army"-Feuerwerk (jede Menge glanzvolle, satte, überschäumende Twin- und sogar Triple-Guitar-Passagen, mitreißende, wechselseitige Soli, glühende Slide-Läufe), und lassen die alten Klassiker in einer wunderbaren, voller Vitalität steckenden, neuen Frische erscheinen, daß man Gänsehaut bekommt. Zum Beispiel das zünftige, vor Kraft strotzende "El Toreador" mit seinem gewaltigen 3 Gitarren-Gewitter (die pure Southern-Power) und den prächtigen Soli, das groovende, rhythmische, dynamische "Trudy", das ungemein kraftvoll, voller Gitarren-"Thunder" in Szene gesetzte "The legend of Wooley Swamp", das kochende, abgehende, von brodelnden Slide-Läufen durchzogene, fette "The intimidator" (als wollten sie Molly Hatchet zu deren besten Zeiten an die Wand spielen), das herrliche, wieder mit toller Slide angereicherte, ewig jungfreuliche "Long haired country boy", usw.! Lediglich bei 3 Stücken holt Charlie die Fiedel raus, ohne das die Power der beiden anderen Gitarristen nachläßt: Bei der großartigen Fassung von "The south's gonna do it again", dem "Orange Blossom Special" und einer scharfen Version von "The devil went down to Georgia"! Die übrigen Tracks: "Simple man", "Freedom road" (ein brodelndes Instrumental), "In America", "Preachin' prayin' singin', "Heart of my heart", "William Tell overture" und als Bonustrack "Drinkin' my baby goodbye"! Zwischendurch gibt es kleine Statements von Charlie, doch nie während eines Songs - alles ist vollständig ausgespielt! Das Konzert hat eine Länge von knapp 80 Minuten! Weiteres Bonus-Material auf der DVD: "Behind the scenes-footage", einen, wie wir meinen überflüssigen, "pro-military"-Film über Charlie's Trip in den Irak und nach Südwest-Asien, eine sehr interessante, historische Einspielung von der 1975iger Volunteer Jam in Murfreesboro/Tennessee, sowie die beiden Musik-Videos zu "Keep the sunny side" und "Texas"! 5.1 Surround Sound! Fazit (Charlie's zuweilen in einigen Bildern betonte über-patriotische Einstellung lassen wir mal außen vor und konzentrieren uns ausschließlich auf die künstlerische Performance): Ein Hammer-Konzert! Ein klassicher Southern Rock-Event der absoluten Extra-Klasse! Die Charlie Daniels Band in super Form, voller "Saft", Kraft und Lebendigkeit! "Southern-rockin' guitars" zum Zunge schnalzen! Packend! Nie klangen die Live-Versionen dieser Songs besser... - und das Schönste: Die DVD ist "code free" und somit problemlos auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 3768
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 14,90

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Hiatt, John - live from austin tx [2005]
Besprechng siehe gleichnamige DVD!

Art-Nr.: 3792
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Marshall Tucker Band, The - carolina christmas [2005]
Lynyrd Skynyrd haben es gemacht, 38 Special, und nun die Marshall Tucker Band: ein Weihnachts-Album! Natürlich werden sich wieder viele darüber "aufregen", was das denn nun wieder solle, doch auch Southern Rocker feiern Weihnachten und haben das Bedürfnis ihre diesbezüglich, der Jahreszeit entsprechenden Gefühle, musikalisch und künstlerisch zum Ausdruck zu bringen. Warum auch nicht? Im Falle der Marshall Tucker Band ist das durchaus gelungen! Klar, daß man hier kein neues "Searchin' for a rainbow", "Where we all belong" oder "A new life" erwarten darf, doch die Tucker-Boys bestätigen auch auf "Carolina christmas" durchaus den absolut positiven Trent ihres letzten, beachtenswerten Studiowerkes aus 2004, "Beyond the horizon". Aber, es ist und bleibt ein Weihnachts-Album! Will heißen, weihnachtliche Tradition ist von zentraler Bedeutung! Dazu haben die Jungs 8 altbekannte und allgegenwärtige Weihnachts-Standards, sowie 4 brandneue Eigen-Kompositionen eingespielt. Zumeist fließen die Songs, dem Anlaß entsprechend, sehr ruhig und entspannt aus den Lautsprechern. Der Titel des Albums passt sehr gut, denn in der Tat sind Doug Gray, Chris Hicks & Co. in der Lage das typische Carolina-Feeling, das die MTB über die Jahre hinaus in ihrer Musik definierte, in diese Weihnachts-Songs einfließen zu lassen. Läßt man einmal ein paar allzu traditionelle "Heuler", wie "Jingle bells" oder "Silent night", die eben auf einem Weihnachts-Album nicht fehlen dürfen, außen vor, so hören wir auch einige überaus gelungene, ja richtig starke Tracks! Zum Beispiel die Eröffnungsnummer "(I'm dreaming of a) White Christmas"! Ja ja, das ist schon der alte Standard, den jeder kennt. Fängt auch in der typischen Erwartung, sehr bedächtig und schnulzig an, doch nach rund anderthalb Minuten dreht die Band mittels eines großartigen Tempowechsels ordentlich auf und macht daraus einen richtig "scharfen", typischen, die guten alten Zeiten der Jungs in Erinnerung rufenden, abgehenden, dynamischen, "tuckerized" Southern Rocker voller Swing und Drive! Hat richtig Pfiff! Prächtig Chris Hicks' großartiges, southern-rockin' Lead-Gitarrenspiel, inklusive hervorragender Soli. Auch Doug Gray's Stimme kommt prima rüber! Klasse auch das funkig rockende, groovende "Christma in Carolina", der überaus melodische, herrlich flockige, mit tollen, lockeren E-Gitarren ausgestattete Country-/Southernrocker "Snowfall in Georgia", die entspannte, flüssige von Original-Mitglied George McCorkle (spielt hier auch Gitarre) mitkomponierte Ballade "Leave the Christmas lights on", oder das bewegende, von Doug Gray's Tochter Gabrielle Gray Leopard in bester Norah Jones-Manier gesungene, gefühlvolle, angejazzte "Ill be home for Christmas". Schönes Weihnachtsalbum der legendären Southern Rock-Truppe, gemäß dem Slogan des Cover-Aufklebers: "Go down home for the Holidays with the Marshall Tucker Band"...

Art-Nr.: 3811
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Matthews Band, Dave - weekend on the rocks ~ live ~ 2 cds + 1 dvd [2005]
3 Disc-Set (2 CDs + 1 DVD)! Live-Konzerte der Dave Matthews Band haben einfach etwas Faszinierendes! Ungeheure Musikalität, Charisma und Spielfreude üben auf die Fans eine unwiderstehliche Magie aus! Und wenn die Jungs dann auch noch im weltberühmten, historischen, von den malerisch schönen, roten Felsen eingerahmten "Red Rocks Amphitheatre" von Morrison/Colorado (in der Nähe von Denver) spielen, ist das ultimative Dave Matthews Band-Konzerterlebnis perfekt! So geschehen an vier Abenden hintereinander, vom 9. - 12. September 2005, an denen die Band ihre diesjährige U.S.-Sommertour in einem ebenso würdigen, wie überwältigenden Rahmen beendete. Wunderbar, daß man nun die unzähligen Fans mit der vorliegenden Veröffentlichung, bestehend aus einer gut 130-minütigen Doppel-CD, sowie einer gut 80-minütigen DVD, an diesem einzigartigen Ereignis teilhaben läßt! Die beiden CDs enthalten insgesamt 17 Songs, darunter einige Songs ihres kürzlich erschienenen, neuen Studioalbums "Stand up", die man hier zum ersten Mal live hört, sowie viele recht selten dargebotene Nummern. Es beginnt mit dem hervorragenden, kraftvollen, leicht psychedelisch angehauchten, "progressiven", 10-minütigen, Fiddle-driven "The stone", gefolgt von dem dezent souligen, melodischen "American baby", und einer herrlichen, seltenen Coverversion des alten Rod Argent-/Zombies-Klassikers "Time of the season", den Dave Matthews und seine Freunde mit einem prächtigen Groove untermalen. Die weiteren Tracks: "Say goodbye", "#34", "Steady as we go", "Hunger for the great light", "Bartender", "Don't burn the pig", "You never know", "Stand up (for it)", "#41" (15 1/2 Minuten lang, funkig, groovig, durchaus melodisch, jazzig, mit starkem Fiddle-/Sax-Jamming), "Stolen away on 55th & 3rd", "Smooth rider", "Halloween", "Louisiana bayou" und "Everyday"! Highlight des Packages ist aber sicher die großartige, rund 83-minütige Live-DVD mit insgesamt 10 Tracks, ausgewählt aus allen vier Konzerten. Toll gefilmt, die großartige Atmosphäre prächtig einfangend, im super Sound hören und sehen wir die Dave Matthews Band mit folgenden Tracks (die meisten davon sind nicht auf den CDs): "Stand up (for it)", "Time of the season", "Dreamgirl" (tolles Stück vom "Stand up"-Album, nicht auf den beiden Live-CDs), "Everybody wake up (our fines hour arrives"), "Crash into me", "So much to say", "Too much", "Louisiana bayou" (mit Robert Randolph an der Steel), "Recently" und "Jimi thing"! Weitere Gäste neben dem schon erwähnten Robert Randolph: Butch Taylor - Keyboards, Rashawn Ross - Trumpet und Dave Cast - Tenor saxophone! Wieder einmal ein tolles Live-Paket dieser großartigen Truppe! Die DVD ist im übrigen "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 3829
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

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Road Hammers, The - same [2005]
Country-Fans, Southern Rocker, Countryrock-Freunde, Roots- und Americana-Liebhaber - schnallt Euch an! Die kanadische Combo "The Road Hammers" läd Euch alle zusammen zu einem turbulenten, begeisternden, ja mitreißenden musikalischen Trip in die Welt der Könige der Highways, der Trucker ein - und wirklich jeder, der daran teilnimmt, wird voll auf seine Kosten kommen! Dieses Album ist, in Anlehnung an den Band-Namen, in der Tat ein Hammer! "The Road Hammers are a no-nonsense, kick-ass, hard-driving, high octane mix of Country, Southern Rock and Blues, singing songs of maverick, culture and the open road", so in etwa charakterisieren sie sich in kurzen Worten selbst! Gegründet von dem kanadischen, in seiner Heimat überaus erfolgreichen Country-/New Country-/Countryrock-Sänger und Songwriter Jason McCoy, war das Ganze zunächst lediglich als ein Sideprojekt aus "Spaß an der Freud" geplant, mit dem er und seine Freunde einfach mal ihre eigene, den Heroen der Highways gewidmete, zwanglose Vorstellung des "Trucker-Countryrocks" verwirklichen wollten. Aber was ist passiert? Das Album schlug in Kanada's Country-Kreisen geradezu wie eine Bombe ein! Der Song "I'm a road hammer" entwickelte sich zu einer regelrechten Trucker-Hymne und hielt sich wochenlang an der Spitze der kanadischen Country-Charts! Völlig unerwartet, deshalb aber umso erfeulicher, denn die Musik der Road Hammers ist überwiegend sehr rockig, rau, knackig, druckvoll, hat mächtig Dampf, Power und Energie, steckt voller furioser Gitarrenläufe und zielt, der Thematik entsprechend, eher auf ein etwas tougheres Klientel. Doch in jedem rauen Burschen steckt auch ein weicher Kern. So auch bei den Road Hammers! Neben all der Kraft, dem Saft und der Dynamik, die sie in ihrer Musik verarbeiten, bauen sie herrliche Melodien ein, beglücken uns auch mal mit einer wunderbar dahin fließenden, lockeren, von prachtvoller Steelguitar, akustischen Instrumenten und einer traumhaften Harmonie gekennzeichneten, ungemein erfrischenden Nummer oder gar einer lupenreinen, wunderschönen Country-Ballade. Die Mischung ist perfekt! Stampfende Rhythmen, kreischende, laute E-Gitarren einerseits, aber eben auch diese fließende Melodik und eine gewisse Lockerheit andererseits! Das alles geht wunderbar ineinander über, sodaß sich weder der Country-Fan, noch der Southern-Rocker der Magie der Road Hammers entziehen kann. Vielleicht wie eine Synthese aus den Kentucky Headhunters, Big & Rich, Van Zant, Dwight Yoakam, Steve Earle und den Eagles... - klingt verrückt, mündet aber in einem famosen Resultat! Nach dem Motorengeräusch eines startenden Trucks und einer CB Funk-Ansage geht es mit dem eingangs bereits erwähnten, grandiosen "I'm a road hammer" los, das die Band selbst voller Stolz (und zu Recht) als "the definitive and ultimate driving song" bezeichnet. Stampfende Bass-Drum, eine bluesige Harp, trockenes Acoustic Gitarren-Picking, Jason McCoy's kraftvoller, angenehmer, aber auch cooler Gesang... - dann wird's rockiger! Die Melodie, vor allem im Refrain, ist wunderbar! Rotzige, dreckige, southern-fueled E-Gitarren setzen ein, eine glühende, im Hintergrund agierende Slide sorgt für zusätzliche Würze, die Power nimmt weiter zu - und nun ist dieser packende, southern-rockin' Countryrock-Kracher überhaupt nicht mehr zu stoppen! Das brodelnde, "wilde" Gitarrensolo animiert sicher jeden Asphalt-Helden nochmal ordentlich "auf die Tube" zu drücken. Super! Und sie setzen, klar bei so einem Songtitel, mit "Overdrive" in puncto "Gaspedal durchtreten" nochmal einen drauf! Ein toller, satt rockender, abgehender, bluesig angehauchter Countryrock-Roadsong voller prächtiger Gitarren und rasanter Drums-Power. Die Slide-Gitarre hört sich wie ein aufheulender Motor an und die kurzen Twin-Gitarren-Fills am Ende werden auch die Southern-Fans entzücken. Es folgt mit dem großartigen "Keep on truckin'" ein von starker, fetter Baritone-Gitarre und kochenden Lead-Läufen geprägter, etwas funky und swampig groovender, herrlicher Highway-/ Southern-/ Countryrocker, ehe sie das alte "Girl on the Billboard" covern, und es in eine ungemein dynamische, glanzvolle NRBQ-style Roadhouse-Country-Version verwandeln. Hat mächtig Drive, wirkt dennoch locker, beinhaltet wunderbare Steelguitar-Tupfer, steckt voller, purer Country-Roots, hat einen schönen Outlaw-Charme und begeistert mit grandiosen, wirbelnden Country E-Gitarren-Soli! Ähnlich wien die flockige, herrlich ins Ohr gehende, erfrischende Version des Jerry Reed-Klassikers "East bound and down" (na, erinnert sich noch der ein oder andere an Burt Reynolds in "Auf dem Highway ist die Hölle los"...), in ihrem wunderbaren, leicht bluegrassigen, semi-akustischen Gewand aus Banjo, Acoustic Gitarre und turbulenten Läufen auf der E-Gitarre. Erinnert mit seinen tollen Gesangsharmonien und dem Arrangement sogar etwas an "Midnight flyer" von den Eagles! Auch Little Feat's legendäres "Willin'" covern sie, natürlich in einer begnadeten Version! Fantastisch auch der rotzige, morz Gas gebende Americana-/Countryrock-Fetzer "Nashville bound", wieder in einem klasse Mix aus akustischen Instrumenten (Mandoline, Banjo) und furiosen E-Gitarren arrangiert, sowie der raue, Energie geladene, aber ungemein melodische, von Chris Knight und Dean Miller geschriebene, bärenstarke, rootsige Countryrock-Knaller "The hammer goin' down"! Eine weitere "Killer"-Nummer, die einem nicht mehr aus dem Sinn gehen will! Tolle Mandolinen-Riffs treffen, angetrieben von powernden Drums, auf kochende Electric-Slide, Banjo und satte E-Gitarren-Läufe! Die Road Hammers wünschen uns im Booklet, übrigens mit allen Texten, "safe travels on the road"! Können wir gut gebrauchen, denn diese Mucke animiert eher dazu, mal richtig die Reifen qualmen zu lassen. Laßt die Reise mit den Road Hammers und ihrem mitreißenden "truckin'", southern-rockin' Country/Countryrock nie zu Ende gehen! Wir sind restlos begeistert...

Art-Nr.: 3559
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I'm a Road Hammer
Keep on truckin'
Call it a day
Nashville bound
The hammer goin' down

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Tedeschi, Susan - hope and desire [2005]
Prächtiges neues Album der immer besser werdenden (und das, wo sie bereits zwei Grammy-Nominierungen vorweisen kann), fantastischen Blues-Singer-/Songwriterin und -Gitarristen Susan Tedeschi, im übrigen die Gattin des Allman Brothers-Gitarrenvirtuosen Derek Trucks! "Hope and desire" ist ein Album, ausschließlich mit Coverversionen geworden. Sowohl diese Tatsache (immerhin schätzt die Branche Susan als hervorragende Songwriterin), als auch der Verzicht auf jegliches Gitarrenspiel (Susan ist eine begnadete Gitarristin) dürfte bei so manchem erst einmal zu leichten Irritationen führen, doch hat man diese Scheibe erst einmal im CD-Spieler liegen, verfliegt jegliche Skepsis bereits nach Sekunden und verwandelt sich in höchste Anerkennung und Zufriedenheit! Vielleicht ist es gar ihr bestes, sicher aber ihr inspiriertestes Werk bis zum heutigen Tag geworden. Von der Basis her betrachtet ist die aus Massachusetts stammende Künstlerin natürlich eine Blueserin, doch ihre Einflüsse reichen weit über die Grenzen des Genres hinaus in den Soul (Aretha Franklin ist beispielsweise eine ihrer Heldinnen), den Gospel, die Musik des Südens, den klassischen Rock, Jazz, bis hin zu Folk-orientierten Singer/Songwriter-Material. Aus diesem Grund bezeichnet sie ihr Material auch gerne als "American Roots Music"! So hat sich Susan für "Hope and desire" schließlich 12 höchst interessante Songs namhafter, klassischer Songwriter herausgepickt, die sie allesamt in irgend einer Weise zutiefst berühren, und hat sie mit geradezu bestechender Ausdrucksstärke und mitreißender Sangeskunst (was für eine kraftvolle, Soul-getränkte, exakt den Schnittpunkt zwischen heiser und sehr klar treffende, wunderbare Stimme), voller Inspiration und Herz nach ihren Vorstellungen interpretiert. Sie streift alle oben erwähnten Genres und verpasst den Songs eine ungemein frische Blues-/Soul-/Roots-Note - mal sehr gediegen, dann wieder ziemlich schwungvoll, doch immer voller sprühender Energie und mit sehr viel Gefühl vorgetragen. Unterstützt wird sie dabei von exzellenten Musikern, unter ihnen natürlich auch Gatte Derek Trucks an der Slide und am Dobro, Eric Clapton's derzeitiger zweiter Gitarrist Doyle Bramhall II an der E-Gitarre, David Palmer am Klavier und an der Orgel, sowie der großartige Drummer Jay Bellerose, usw.! Hier ein kurzer Abriß über ein paar Songs, doch von vorn bis hinten bewegt sich Susan ohne Ausnahme auf einem verdammt hohen Niveau: Nehmen wir beispielsweise die fantastische Version der alten Rolling Stones-Nummer "You got the silver", den sie herrlich rootsig, in einem wunderbaren Midtempo vorträgt, vollgepackt mit einer gewaltigen Portion Southern-Soul und einem gepflegten Blues-Esprit. Sehr stark hier Derek Trucks' geniales, southern-swampiges, höchst melodisch eingebrachtes Slide-Gitarrenspiel! Hat man das gehört, möchte man das Stones-Original eigentlich vergessen. Fantastisch auch das mit tollen Piano-, Orgel- und Gitarren-Verzierungen garnierte, relaxt groovende, aber die pure gesangliche Energie Susan's aufzeigende "Soul of a man", die ihren Kindern gewidmete wundervolle, semi-akustische, mit viel Southern-/Southern-Gospel-Soul angereicherte, dezent swampige Fassung von Bob Dylan's "Lord protect my child" (großartiges Dobro-Spiel von Derek Trucks), ihre tolle Interpretation von Iris Dement's wunderbarer Ballade "Sweet forgiveness", das Ray Charles-Cover "Tired of my tears", das locker groovende, herrlich melodische "Loving you is sweeter than ever", oder die knackige, schwungvolle Fassung des Otis Redding-/Etta James-Klassikers "Security"! Gegen Ende des rhythmischen, souligen, powernden Bluesrockers "Evidence" schreit sie sich dann in bester Janis Joplin-Manier fast die Seele aus dem Hals, um sich bei der entspannten, von einer tollen Frische umgebenen, wunderschönen Ballade "Follow" wieder in einer traumhaften Melodie zu aalen. Großartig auch die von einer rauen, elektrischen "garbage-can" Blues-Slide-Gitarre, dreckig und swampig dargebotene Fassung von Percy Mayfield's "The danger zone"! Susan Tedeschi's "Hope and desire" bietet nicht den von ihren früheren Werken her bekannten "tough barrelhouse Blues(rock)", sondern vielmehr eine glanzvolle, voller Inspiration, Gefühl und Herz steckende, wunderbare Southern-Soul-Roots-Blues-Musik in einem gediegenen, genußvollen, musikalisch und gesanglich höchsten Ansprüchen gerecht werdenden Rahmen - erstklassig produziert von Joe Henry! Eine musikalische Delikatesse, wie sie, bei allem Respekt, eine Bonnie Raitt schon lange nicht mehr gelungen ist!

Art-Nr.: 3776
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You got the silver
Lord protect my child
Evidence
Security
Loving you is sweeter than ever

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Trucks Band, Derek - songlines [2006]
Wunderbares, neues Studioalbum des etatmäßigen Allman Brothers-Gitarren-Wunderknaben mit seiner eigenen Truppe! "Expect to be transfigured by the holiest guitar in the west", verspricht der Cover-Aufkleber mittels eines Zitates des New Yorker "Village Voice", was man in der Tat nur bestätigen kann. Doch nicht nur Trucks' phänomenales, den verschiedensten Musikrichtungen jeweils hervorragend angepasstes Gitarrenspiel macht "Songlines" zu solch einem starken Album, nein, es ist die gesamte Band, die Geschlossenheit, die Kompaktheit und vor allem die Vielseitigkeit! Einmal mehr verarbeitet die Derek Trucks Band die unterschiedlichsten Musikrichtungen von Rock, Funk, Blues, Latin, afrikanischen Rhythmen, Soul, Jazz, Southern, Reggae und Roots zu einem großartigen, musikalischen "World"-Groove-Jam-Trip, doch zu keiner Minute hat man den Eindruck die Band verliere infolgedessen auch nur ansatzweise die Orientierung. Das Gegenteil ist der Fall! Alles wirkt in sich "rund" und passt in der Gesamtkonzeption wie eine untrennbare Einheit zusammen. Trucks spielt sich nie zu sehr in den Vordergrund, sondern hier ist die komplette Band mit ihrem geschlossenen, homogenen Sound und ihrer unwiderstehlichen Musikalität der Star! Erstmals bei einem Studioalbum dabei, viele haben ihn auch schon bei der letztjährigen Europa-Tour der Band erlebt, ist der großartige Sänger Mike Mattison, der in seiner Stimme unglaublich viel "Soul" hat! Höhepunkte eines durchaus Song orientierten und trotz aller Exkursionen prächtig hängen bleibenden Albums sind beispielsweise das funky groovende, voller Southern-Soul und Latin-Feeling steckende, mit einem feinen Hammond-Teppich ausgelegte, von toller Percussion und traumhaften, lockeren Gitarrenläufen geprägte "I'll find my way", das bluesig-jazzige, von rauen Gitarrenintermezzi unterbrochene, sehr inspiriert gesungene "Crow Jane", das 10-minütige, durchaus ins Ohr gehende, sowohl entspannte, als auch kraftvolle Instrumental "Sahib Teri Band/Maki Madni" mit seinen mitreißenden Gitarrenlinien und dem schönen Flötenspiel (die Einflüsse reichen von asiatisch-pakistanisch, über Latin, afrikanisch, bis hin zu einem gewissen Southern-Jam-Feeling), der schwüle Acoustic Delta-Blues "Chevrolet", der frische, mit toller Slidegitarre durchsetzte, jamaikanische Reggae "Sailing on", der bärenstarke, astreine, toll groovende, knackige Funk-Blues-Soul-Rocker "Revolution", das voller Santana- und jeder Menge Southern-Gospel-/Allmans-Flair steckende "I wish I knew (how it would feel to be free)", bis hin zu der melodischen, sehr entspannten Ballade "This sky"! "Songlines" bedeutet den nächsten großen Schritt in der faszinierenden musikalischen Evolution der Derek Trucks Band - kreativ, spielfreudig, inspiriert, erfrischend! Produziert hat das Werk übrigens Jay Joyce! Höchst beeindruckende Vorstellung von Todd Smallie (Bass & Vocals), Mike Mattison (Vocals), Kofi Burbridge (Keyboards, Flute, Vocals), Count W. Butu (Congas & Percussion), Yonrico Scott (Drums, Percussion, Vocals) und Derek Trucks (Guitar, Dobro)!

Art-Nr.: 3888
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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