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Black Crowes, The - who killed that bird out on your window sill ~ dvd [2006]
ACHTUNG! Regionalcode 1! Bereits 1992 auf VHS erschienen - jetzt erstmals auf DVD: Klasse Zusammenstellung von ausgezeichneten Live-Aufnahmen, Video-Clips und interessantem "On the road"-Material aus der Anfangszeit der Black Crowes! Insgesamt 18 Songs, darunter auch eine Aufnahme aus der kultigen MTV-"Unplugged"-Show ("You're wrong")! Die offiziellen Clips der Truppe sind nicht irgendwelche "abgedrehten" Filmchen, sondern zeigt die Band zumeist bei der "Arbeit", nämlich ordentlicher Rock'n Roll Live-Action! Zu sehen sind die Clips von zum Beispiel "Jealous again", "Black moon creeping", "Hard to handle", "She talks to angels", "Remedy", "Thick n'thin" und "Sting me"! Zudem sind zwei großartige Konzertmitschnitte enthalten, und zwar "Jealous guy" (live in Atlanta) und "Stare it cold" (live in Moscow)! Das übrige Filmmaterial von "unterwegs" läßt sich ebenfalls prima anschauen und ist mit prächtigem "Krähen Rock'n Roll" untermalt! Stark! Die Laufzeit beträgt etwa 83 Minuten! Wie eingangs erwähnt: Die DVD hat den U.S.-Regionalcode 1, das heißt, es ist ein spezieller DVD-Spieler nötig, der diesen Code lesen kann!

Art-Nr.: 4435
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Black Oak Arkansas - live at royal albert hall [2005]
Dual Disc (Vorderseite: CD / Rückseite: DVD! Historisches Live-Dokument, sowohl auf DVD, als auch auf CD, eines Konzertes aus der Royal Albert Hall 1974 (Support von Black Sabbath) der kultigen "bad boys" um Sänger James "Big Jim Dandy" Mangrum. Black Oak Arkansas zählten mit ihrern Energie-geladenen Gitarrenparts und den wilden Eskapaden ihres ausschließlich tief grölenden Jim Dandy zu den Veteranen, die eine Vielzahl von späteren Rock, vor allem aber auch Southern Rock-Bands inspirierten. Das Lineup bestand zu dieser Zeit aus Jim Dandy, Ricky Lee Reynolds, Pat Daugherty, Stanley Knight, Harvey Jett, Wayne Evans und Tommy Aldridge! Die Songs: "Introduction of Jim Dandy-Lord have mercy on my soul (Halls of Kharma)", "Hey y'all", "Back door man", "Hot & nasty", "Hot Rod", "Mutants of the monster", "Taxman", "Jim Dandy" und "Jail bait"! Leider ist die Show nur gut 35 Minuten lang, aber es ist klasse, diese "Wilden" der frühen Siebziger, vor allem auf der DVD, nochmal live zu erleben. Filmtechnisch ist das Material angesichts der damaligen Zeit großartig in Szene gesetzt, der Sound ist allerdings etwas flach! Tut dem Spaß aber keinen Abbruch! CD und DVD sind von der Tracklist absolut identisch! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 3891
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Blindside Blues Band - long hard road [2006]
Eine gewaltige Classic (Heavy)Rock-/Bluesrock-Maschinerie mit einer noch gewaltigeren Gitarrenfront rückt an: Gitarrist, Sänger und Songwriter Michael Onesko aus den U.S.A. und seine Blindside Blues Band sind zurück mit ihrem bereits fünften Studioalbum und lassen es krachen wie noch niemals zuvor! Begeisternder, fischer, lebendiger, massiver Gitarren-Bluesrock, daß es nur so kocht, groovt, bluest und rockt! Was für ein Line-up: 3 fette Gitarren (neben dem großartigen Onesko noch die beiden weitern, über jeden Zweifel erhabenen "Axeslinger" Scott Johnson und Bill Gressock), Bass (Michael Barrick) und Drums (Emery Ceo) - sonst nichts! Keine Frage also, daß bei diesem Quintett die pure Gitarren-Power den Ton angibt! Die Einflüsse reichen von Hendrix, Robin Trower, Pat Travers, Mountain und mit Abstrichen auch hartem Southern Rock, bis hin zu britischen Größen wie Cream, Led Zeppelin, Deep Purple und Free! Aber nicht nur die Retro-Fans dieser gerade genannten Bands werden an "Long hard road" ihre helle Freude haben, gleiches gilt zu 100 Prozent auch für die Joe Bonamassa-, Stoney Curtis-, und Philip Sayce-Anbeter! Minutenlange, monströse Gitarrenschlachten peitschen uns aus den Lautsprechern entgegen, daß einem der Atem stockt! Unentwegt treiben sich die Akteure mit unwiderstehlichen, die "Bretter" schier zum Glühen bringenden Soli zu gegenseitigen Höchstleistungen an. Irre! Ein paar Song-Anmerkungen: Ein prächtiges Hendrix-like Intro, das sich im Anschluß wie ein roter Faden durch den Song zieht, geleitet uns zu Beginn des Albums in den herrlichen, fesselnden, fetten Power-Bluesrocker "Electric woman", dessen uns um die Ohren schwirrenden, zwirbelnden Gitarrenorgien, einen geradezu ins Wanken bringen. Wow! Und sie lassen in puncto Kraft und Druck keinen Deut nach: Das fett rockende, bärenstarke, riffige "Mercury man" steht nun auf dem Programm, dem ein deutliches Southern Rock-Ambiente anzumerken ist. Auch das haben sie einfach drauf! Massive, kochende Gitarren, driving Basslines, krachende Drums und eine absolut hängen bleibende Melodik entladen sich zu einem wahren (Heavy)Rock'n Roll-"Thunderstorm"! Nach einer brodelnden Coverversion der klassischen Cream-Jam-Nummer "Outside woman blues", scheint es, als würden in dem fulminanten "I should've loved you" die frühen, bluesigen Led Zeppelin wieder lebendig! So geht das munter weiter! Ob bei dem fetten, Energie geladenen, etwas an Paul Rodgers' Free erinnernden, druckvollen "The power", dem balladesken, leicht psychedelischen "Time before the sun", der abgehenden, "wilden" Coverversion der Mogg/Schenker-written, alten U.F.O.-Nummer "Pack it up and go", dem gewaltigen "Gypsy blood", bis hin zu dem überschäumenden Instrumental "Hot shot", inklusive Bass- und Drums-Solo! Als ob das noch nicht genug wäre, finden wir im Anschluß daran auch noch einen starken "hidden track", und zwar ein tolles, gut 14 Minuten langes, live im Studio eingespieltes Instrumental-Jamming, bei dem die Band noch einmal voller Spielfreude, doch nie ohne Konzept und strukturlos, alle Register zieht! Danach sind 69 Minuten vorüber, und man ist richtig geschafft! Aber dieses "geschafft sein" kommt dem puren Vergnügen gleich! Also, warum starten wir diese großartige Gitarren-Bluesrock-Orgie gleich nicht noch einmal? Hinein ins Vergnügen! Gitarren-Enthusiasten & Luftgitarren-"Sportler": Diese Truppe spielt euch schwindelig!

Art-Nr.: 3889
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Electric woman
Mercury man
I should've loved you
The power
Gypsy blood

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Bonamassa, Joe - live at rockpalast ~ dvd [2006]
Das war längst überfällg! Nach vier mitreißenden Studio-Scheiben liegt nun endlich die erste Live-DVD (sieht man mal von der limitierten, nicht mehr erhältlichen Bonus-DVD des "So it's like that"-Albums ab) des grandiosen Bluesrock-Gitarren-Hexenmeisters Joe Bonamassa vor! Keine Frage, die Erwartungen sind hoch, doch Bonamassa und seine beiden Mitstreiter, Bassmann Eric Czar und Dummer Kenny Kramme wären nicht sie selbst, würden sie die stetig wachsende Fan-Gemeinde nicht mit einem überragenden, geradezu packenden, vor Power nur so strotzenden Auftritt begeistern, der die alten Gemäuer der Burg Satzvey in Mechernich, wo das Spektakel am 28. Juni 2005 im Rahmen einer Rockpalast-Show mitgeschnitten wurde, schier ins Wanken brachte! Das Trio ist in Bomben-Form! Bonamassa wird immer reifer! Sowohl seine Gesangsleistungen wirken stärker als je zuvor, aber auch seine unglaublichen Gitarrenkünste erreichen immer schwindelndere Höhen! Zudem merkt man der gesamten Band das exzessive Touring an, denn sie wirkt, angetrieben von ihrer immensen Spielfreude, ungemein eingespielt und bestens aufeinander eingestellt. Czar und Kramme sind ebenfalls hochkarätige Musiker, die im Rampenlicht von Bonamassa alles andere als ein Schattendasein führen! Klar ist Bonamassa der Star, doch man entfacht in kompakter Einheit einen fulminanten, massiven, ungemein druckvollen, bärenstarken Band-Sound, der in seiner Intensität kaum zu überbieten ist. Und das kommt rüber! Es herrscht eine tolle, intime Atmosphäre in dem von wunderbaren, mit offen brennenden Kerzen bestückten, Leuchtern gezierten Konzertsaal der Burg, was die beteiligten Akteure offensichtlich zusätzlich inspiriert. Die Show beginnt mit einer mitreißenden, dynamischen, fett rockenden, durchaus melodischen Version von "Takin' the hit", bei der Bonamassa mit seinen geradezu enthusiastischen Gitarrenläufen und seinem dreckig rauen Gesang das Publikum sofort auf eine ordentliche Betriebstemperatur aufheizt! Gnadenlose Soli, teilweise in verschärften Duellen mit Bassmann Eric Czar, gehen in Mark und Bein! Nach dem kochenden "A new day yesterday" eröffnen herrliche, filigrane Gitarren-Spielereien eine gefühlvolle, aber ungemein kraftvolle Fassung der alten Rod Stewart Blues-Nummer "Blues deluxe", in deren Verlauf sich Bonamassa in einen regelrechten Gitarren-Rausch spielt. Im wahrsten Sinne "höllisch" präsentieret sich die Truppe auch in der geradezu explodierenden Version des John Lee Hooker-Klassikers "Burning hell", der zu einer, von einem wahren Slide-Gewitter dominierten, elektrisierenden Bluesrock-Boogie-Orgie mutiert, deren unaufhörlich abgehende Vollgas-Power einen ebenso staunend, wie hilflos und erledigt zurück läßt! Bonamassa und seine Jungs haben einen geschafft! Irre stark! Großartig auch die beiden kochenden Intermezzi der Yes -Klassiker "Heart of the sunrise" und "Starship troopers", sowie die brodelnde Version des B.B.King-Klasikers "You upset me Baby" und das furiose, massiv dampfende, aber sehr melodisch rockende "The river"! Der das Konzert beendende, wunderbare Slow-Blues "I don't live anywhere" ist im übrigen bislang unveröffentlicht! Rund 90 Minuten andauernder, atemberaubender, leidenschaftlicher, intensiver und massiver Gitarren-Bluesrock-Zauber, filmtechnisch und soundmäßig prachtvoll in Szene gesetzt!

Art-Nr.: 3905
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 15,90

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Bonamassa, Joe - sloe gin [2007]
Großartig! Beeindruckend! Erneut eine famose Leistung Bonamassa's! Das neue Studoalbum des Gitarrenartisten ist ein faszinierender, geradezu brillanter Balanceakt zwischen seeliger, filigran und ungemein inspirierter Acoustic Roots-Blues-Musik und knallhartem, kochendem Heavy-Bluesrock! Oft wechselt er auf wunderbare Weise innerhalb eines einzigen Stückes von herrlichen Acoustic-Passagen zu brodelndem, elektrischem "Rock-Gewitter"! Bonamassa wirkt reifer denn je! Obwohl diese akustisch orientierten Zwischenspiele in den Songs, wie auch die ein oder andere semi-akustisch dargebotene Nummer eine gewisse Experimentierfreude suggerieren, ist "Sloe gin" insgesamt ein vor Energie, Druck und Power nur so stotzendes, geradliniges, kochendes Bluesrock-Werk geworden, das einer deutlich bluesigeren Basis entspringt, als noch der letzjährige Vorgänger "You & me". Zudem verarbeitet Bonamassa eine große Anzahl klassischer Seventies Rock-Elemente, die zuweilen vor allen Dingen wie eine Synthese aus Led Zeppelin und Bad Company klingen. Nicht nur die grandiose Coverversion des Bad Company-Klassikers "Seagull", dessen eh schon zeitlosem Charakter Bonamassa noch einmal eine wunderbare Portion eigenständiger, "jungfräulicher" Frische einhaucht (vielschichtige Acoustic-/E-Gitarren-Begleitung, traumhaft knackiger "Full Band"-Refrain) ist ein Indiz dafür. Joe's atemberaubendes, variantenreiches Gitarrenspiel ist einmal mehr Weltklasse! Auch gesanglich war er nie besser! Prächtiges Songmaterial! Der brillante Opener "Ball been hammer" beispielsweise, eine Nummer des großartigen, 2005 verstorbenen Roots-Bluesers und Slidegitarristen Chris Whitley, wechselt in geradezu "aufregender" Art und Weise zwischen transparenter, filigraner, rootsiger Acoustic Gitarren-Begleitung und geradezu "bedrohlich" anmutenden, stark an Led Zeppelin erinnernden, massiven, lauten Rock-Passagen mit hämmernden Drums und einem ordentlichen "Kashmir"-lähnlichen, psychedelischen Feeling hin und her. Danach gleich die nächste "Killer"-Nummer: Das famose "One of these days" ist ein brodelnder, dreckiger Hi-Energy Retro Blues-/Bluesrock-Stomper mit leichtem Swamp-Flair, eine wahrhaft grandiose Komposition von Bonamassa und dem legendären Ten Years After-Kopf Alvin Lee! Überaus druckvoller, fetter Rhythmus, kochende Riffs, raue Percussion, glühende Slide-Licks und ein fulminantes, ausgedehntes Gitarrensolo des Meisters sorgen für knisternde Blues(rock)-Spannung! Hat diese Nummer Feuer, Intensität und "Spirit"! Irre stark! Wie auch der beinharte, majestätische mit massiven E-Gitarren (inklusive glühender Slide-Passagen) und psychedelischem Acoustic-/E-Gitarrenspiel ausgestattete Kracher "Dirt in my pocket", eine jener packenden Nummern, die tatsächlich aus einer imaginären Led Zeppelin/Bad Copmapny-Session entsprungen sein könnte (Bonamassa's Organ zeigt hier eine erstaunliche Ähnlichkeit zu Paul Rodgers), die dezent in R & B-Bluesgefilde abdriftende, etwas ruhigere, dennoch durchaus kraftvolle, von wunderbaren Gitarrenspielereien begleitete, sehr melodische, 8-minütige Blues-Ballade "Sloe gin" (traumhaftes, über 3-minütiges E-Gitarren-Solo), die prächtige, authentische, voller mitreißender Gitarrenläufe steckende Blues-Boogie-Version von John Mayall's "Another kind of love", die herrlich melodische, lockere Roots-/Blues-Nummer "Around the bend" mit ihrer exzellenten, entspannten Acoustic Gitarren-Begleitung, in die sich im Verlauf des Stückes wundervolle, dezente Electric Slide-Linien "hineinschleichen", der großartige, abermals von klasse E-Gitarrenläufen begleitete Slow-Blues "Black night", der swampige, akustische Hill Country Blues-Stomper "Jelly Roll", usw.! Es ist irgendwie kaum zu glauben wie er das hinbekommt, doch der Mann schüttelt ein Meisterwerk nach dem nächsten aus dem Ärmel! "Sloe gin" jedenfalls ist erneut ein Knüller! Der Bursche legt die Messlatte für seine Nachfolgealben immer höher! Prächtig, sehr satt und "saftig" produziert von Kevin Shirley!

Art-Nr.: 5150
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One of these days
Seagull
Dirt in my pocket
Sloe gin
Another kind of love
Around the bend

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Cummings, Albert - working man [2006]
Zündende, variable und satte Gitarrenläufe überall, ein toller Sänger, großartiges Songmaterial - mit "Working Blues" etabliert sich der sympathische, in Williamston/MA geborene, jetzt im U.S.Bundesstaat New England lebende Gitarrenvirtuose Albert Cummings endgültig in der ersten Riege der Bluesrock-Gitarrenzauberer - und das sicher nicht auf den hinteren Plätzen! Tolles Teil! Sehr oft, und sicher nicht ganz zu unrecht, mit dem großen Stevie Ray Vaughan verglichen, gelingt Cummings in Trio-Besetzung mit den beiden fantastischen Mitstreitern Dave Smith am Bass und Steve Potts am Schlagzeug ein herrliches, genauso geradliniges, wie abwechslungsreiches, kraftvolles, knackiges Bluesrock-Album, sowohl mit klassischen Retro(rock)-Anlagen, als auch mit dezenten, aber überaus angenehmen Roots-, zuweilen gar Countryrock-Bezügen. Das kommt nicht von ungefähr, denn Cummings erlernte bereits im jungen Alter von 12 Jahren das Banjospielen und sah seine Zukunft zunächst im Bluegrass-Metier. Im weiteren Verlauf seiner Jugend entdeckte er für sich jedoch die Musik eines gewissen Stevie Ray Vaughan, die ihn dermaßen packte, daß er fortan beschloß das Banjo in die elektrische Gitarre einzutauschen. Er lernte schnell, sein Gitarrenspiel entwickelte mehr und mehr eine Qualität die seinem großen Vorbild in nichts nachstand. Seine erste Band "Swamp Yankee" machte sich in den Neunzigern einen guten Namen im "Northeast Blues Circuit" und im Jahre 1999, für ihn ging ein Traum in Erfüllung, nahm er sogar ein viel beachtetes Album mit Stevie Ray's "Double Trouble" als Backing Band auf! Das jedoch ist Vergangenheit, jetzt liegt sein aktuelles Werk im CD-Spieler, und wir stellen fest, Cummings war nie besser als heute. Zudem sprüht seine neue, eingangs bereits erwähnte Rhythm Section nur so vor Spielfreude und Groove-Feeling, sodaß sich die alten "Double Trouble"-Jungs schon mal ehrfürchtig verbeugen dürften. Aufgenommen wurde das Album in den berühnten "Ardent"-Studios von Memphis/Tennessee unter der Regie von Produzenten-Ass Jim Gaines, der der Scheibe einen großartigen, exakt auf den Punkt gebrachten, knackig satten Sound verpasste. Auch ein gewisses Southern Soul-Feeliing, das diese Studios versprühen, ist durchaus spürbar. Die Songs bestechen durch erstklassige Strukturen und klasse Melodien, was allerdings den spiel- und improvisationsfreudigen, ausgedehnten Gitarrenausflügen des Meisters keinen Abbruch tut. Jeder Song steckt voller mitreißende Gitarrensoli, deren Funke sofort überspringt. Leidenschaftlich, virtuos, gefühlvoll, fett rockend, abwechslungsreich, filigran, kraftvoll - er hat alles drauf! Hat richtig Feuer! Das Album startet mit einer fantastischen, herrlich schwülen, drückenden, voller unterschwelligem Roots- und Countryflair steckenden, vor allen Dingen aber ordentlich groovenden, rhythmischen Bluesrock-Version von Merle Haggard's Country-Klassiker "Workin' Man Blues"! Tolle, leicht funkige Riffs und zwei ausgedehnte, ordentlich kochende und immens fingerfertig vorgetragene Gitarrensoli (letzteres mit klasse Wah Wah-Effekten) in bester Stevie Ray Vaughan-Maier sorgen für mächtig Dampf! Brillant! Dies ist jedoch die einzige Coverversion des Albums. Es folgen ausschließlich Eigenkompositionen von Cummings - doch die haben es nicht minder in sich. So beispielsweise der grandiose, riffige, "Texas Style"-rockin' Boogie-Blues "Say you love me" mit seiner tollen Melodie und den abermals sehr variablen, "fleischig" fetten Gitarrenläufen, die uns, mal lang gezogen, dann wieder überaus schnell gespielt, auf ganzer Linie begeistern. Der Bursche weiß, was er seinem "Brett" abverlangen kann. Das ist nicht wenig, doch Cummings kitzelt alles heraus! Starke Gesangsleistung obendrauf! Das folgende "I feel good" ist ein klasse, knackiger, nie überladener, straighter Midtempo-Bluesrocker mit einem dezenten Southern-Anstrich der Marke "Kentucky Headhunters going Blues", trockenes, dreckiges Gitarrensolo inklusive (die Finger des Meisters fliegen nur so über die Saiten)! Mit tollen Basslines und starken, würzigen Gitarrenläufen ausgestattet, begegnet uns im Anschluß daran der seelige Funk-Groove-Bluesrocker "Girls to shame", der sich im Verlauf der Zeit zu einem klassischen, herrlich nach vorne gehenden Boogie entwickelt, vollgepackt mit glühenden Soli! Nach dem wunderbaren Slow-Blues "Let me be" (in Cummings' filigranen und kraftvollen, sehr virtuosen Gitarrenläufen steckt ebenso viel Emotion, wie in seinem großartigen Gesang), folgt mit dem traumhaften, bluesigen, recht locker, aber überaus knackig und sehr melodisch in Szene gesetzten "Feeling end" gar eine "Hammer"-Nummer, die mit ihrem klassischen Retro-Flair sehr an die frühen Bad Company erinnert. Entwickelt einen prima Drive voller satter Riffs! Zudem erinnert Cummings' Art zu singen hier sehr an den famosen Paul Rodgers! Bärenstark! Wie auch der abgehende, swingende Roadhouse Blues-Boogie "Party right here" (da läßt gar Hank Williams jr. grüßen), das mächtig grovende, funkige, mit großartigen Wah Wah-Klängen versehene "I'm free", das entspannte "First day", der massive, schwerblütige, kochende, von elektrisierenden Starkstrom-Gitarren durchzogene, die pure Energie freisetzende Bluesrocker "Rumors", bis hin zu der traumhaft melodischen, von einem gewissen Americana-Feeling durchsetzten, wundervollen Ballade "Last dance", bei der er wie der männliche Gegenpart zu Bonnie Raitt in ihren besten Zeiten klingt! Die Gitarren- und Bluesrock-Freunde von den Buddaheads bis Stevie Ray Vaughan, von Scott Holt bis Mark Selby, von Walter Trout bis Chris Duarte, von Albert King bis Bonnie Raitt, usw., usw. werden an "Working man" ihre helle Freude haben! "Another blues guitar virtuoso" vom Allerfeinsten!

Art-Nr.: 4365
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Workin' man blues
Say you love me
Feeling end
Rumors

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Drive-By Truckers - a blessing and a curse [2006]
Das Potential dieser Band aus Athens/Georgia scheint keine Grenzen zu kennen! Neues Pracht-Album allerbester jammiger, herrlich ungeschliffener, dreckiger, rauer, mit 3 satten und transparenten E-Gitarren ausgestatteter Southern-/Roots-Mucke der Truppe um Patterson Hood, Mike Cooley, Jason Isbell & Co., vollgepackt mit fantastischen Songs! Ihr exzessives Touring läßt das musikalische Verständnis zueinander immer weiter gedeihen und hat sie noch mehr zusammengeschweißt, was auf "A blessing and a curse" eindrucksvoll rüber kommt. Der "Rolling Stone" nannte sie nach ihren letzten Meisterwerken "the greatest band in the world" - ein Titel, der verpflichtet, doch die Drive-By Truckers schütteln erneut ein Album aus dem Ärmel, das wie selbstverständlich eine solche Superlative bestätigt. Zu den gewohnten, powernden und krachenden Rockern gesellen sich diesmal auch ein paar außergewöhnlich starke, durchaus entspannte Roots-Balladen, flockige Retro-Countryrocker und semi-akustische Americana-Nummern, die aber zu keiner Minute ihre sie immer auszeichnende, raubeinige, dreckige, ungeschliffene und zwanglose Spielfreude vermissen lassen - sie können ja auch gar nicht anders! Dabei sind die Songs, die in ihrer Gesamtheit diesmal nicht an ein Album-durchgängiges Konzept, wie beispielsweise noch bei "The dirty south", gebunden sind, auffallend gut strukturiert und arrangiert, und bestechen zuweilen mit bislang von der Truppe noch nicht gekannter Melodik! Patterson Hood steuert diesmal den Löwenanteil der Stücke bei, die er natürlich auch mit seiner "berüchtigten", heiseren Reibeisenstimme vorträgt, Isbell und Cooley sind je zweimal vertreten! Unter den musikalischen Gästen befinden sich u.a. Widespread Panic's Keyboarder JoJo Hermann und der Ur-Drive-By Truckers-/ex Star Room Boys-/Barbara Cue-Steeler John Neff! Los geht's standesgemäß mit dem ungeheuer dynamischen, abgehenden, voller dreckiger, southern-fueled Riffs und fetziger Parallel E-Gitarren steckenden Kracher "Feb 14", der ein gewisses Replacements-Flair nicht leugnen kann, ehe das traumhafte "Gravity's gone" auf dem Programm steht: Was für ein herrlich flockiger, lockerer, von vielschichtigen, knackigen E-Gitarren durchzogener, hinreißend melodischer, von Mike Cooley fantastisch vorgetragener Roots-Retro-Countryrocker, der den Charme einer imaginären Session der Rolling Stones, Creedence Clearwater Revival's und der New Riders Of The Purple Sage zu verbreiten scheint. Einfach wunderbar! Aporpos Rolling Stones: Denen zu Ehren komponierten sie im übrigen das tolle, von ungemein würzigen Twin-E-Gitarren dominierte "Aftermath USA"! Noch eine absolute "Killer"-Nummer ist das balladeske, rootsige, mit einem dezenten Orgel-Background und kernigen, transparenten E-Gitarren ausgestattete "Daylight", dessen einzigartige Melodie so wunderbar ins Ohr geht, daß man dem Song, und das meinen wir im ausschlißelich positiv zu interpretierenden Sinne, gar Radiotauglichkeit attestieren muß! Bravouröse Gesangsleistung von Jason Isbell! Großartig auch das kurze, laute und raue Gitarren-Intermezzo in der Mitte! Mächtig gerockt wird dann wieder bei "Wednesday", das mit kochendem Southern-Flair und einem furiosen, wüsten Gitarren-Finale aufwartet, das Titelstück "A blessing and a curse" verdeutlich mit den klasse Twin-Gitarren-Licks mal wieder ihre Liebe zu Lynyrd Skynyrd und die emotionale, herrliche, semi-akustische, entspannte Americana-Ballade "A world of hurt" begeistert mit wundervollen, glasklaren Pedal Steel-Klängen! Produziert hat das Album erneut David Barbe! Mit "A blessing and a curse" setzen die Drive-By Truckers das nächste Ausrufezeichen in ihrer noch jungen Karriere! Einmal mehr resümieren wir: Sclichtweg meisterlich! Kommt, wie gewohnt, im Comic-illustrierten Digipack, inklusive eines 24-seitigen, alle Texte enthaltenden Booklets!

Art-Nr.: 4024
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Feb 14
Gravity's gone
Aftermath USA
Daylight
A world of hurt

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Hiatt, John - master of disaster [2005]
Für sein neues Album hat John Hiatt diesmal den "Goners" um Sonny Landreth den Rücken gekehrt und sich zum einen nach vielen Jahren einmal wieder mit Produzent Jim Dickinson zusammen getan (man erinnere sich an die grandiosen "Across the borderline"-Tage mit Ry Cooder), und sich zum anderen den Dienst von dessen Söhnen, den North Mississippi Allstars-Köpfen Luther (Gitarren) und Cody (Drums) Dickinson gesichert, die zusammen mit Muscle Shoals-Bassmann David Hood und "East Memphis Slim" (dahinter verbirgt sich Jim Dickinson selbst) an den Keyboards heuer Hiatt's Begleitband stellen. "Master of disaster" ist wieder einmal ein ganz großes, glanzvolles Album geworden! Etwas anders, als zuletzt mit den "Goners", vor allem nicht ganz so straight rockend, aber immens vielseitig und voller Seele steckend! Wann hat er schon einmal so retro geklungen? Jim Dickinson sorgt für einen sehr ursprünglichen, unverfälschten Sound, der eine wunderbar charmante, leicht rohe, naturbelassene (Live)Atmosphärezaubert, fernab von jeglicher Studio-Sterilität, entstehen läßt! "I wanted a little different flavor, a dirfferent vibe with this recording", sagt Hiatt zu den Aufnahmen. "This session had a great old school feeling, yet it was also the most incredible, honest sound quality and reproduction that I've ever heard doing a recording", ergänzt er. Und dennoch ist es durch und durch ein "echtes" Hiatt-Album geowrden, das von dessen unverwechselbarer Stimme und grenzenloser, mannigfaltiger Songwriter-Kunst lebt. Aber auch von der ausgebufften, fantastischen Musikalität der Begleitmusiker, allen voran dem lässigen, gefühlvollen Spiel der Dickinson-Brüder, die den Sound mit ihrem großartigen "Hill Country"-Jam-Flair nachhaltig prägen. Herausgekommen ist eine hinreißende, weitgehend entspannte Mischung aus Roots, Rock, Americana, Folk, Delta-Blues und Alternate Country in einem ausgewogenen, groovigen Electric-/Acoustic-Klangbild, mit klasse Melodien, etwas Memphis-Flair und, wie gesagt, viel Retro-Feeling. Das Album startet gleich mit einem Knüller: "Master of disaster", also das Titelstück, ist ein wundervoller, staubiger, knackiger, flotter Rootsrocker, voller klasse Gitarrenhooks, einer prima Melodie und herrlichem Schlagzeugspiel von Cody Dickinson. Ergänzt wird das Ganze durch prächtige Saxophon-Einlagen, nie zu aufdringlich und immer ideal hinzu passend. Dezente Bläser tauchen im übrigen auch sonst hier und da mal auf, doch sie sind nie aufdringlich oder gar störend. Und dann folgt ein klasse Song dem nächsten: Ob das semi-akustische, folkige "Howlin' down the cumberland", seine flockige, von lockerem, jammigem "Hill Country"-Flair und dezent keltischen Strömungen geprägte Hommage an den Ford "Thunderbird", der schwungvolle, lockere Old Time-Swing-Country-Blues "Wintertime Blues", der kernige Gitarren Rootsrocker "Love's not where we thought we left it" mit seinem durch eine prima Fiddle erzeugten "Mountain Jam"-Feeling, die an "The Band" erinnernde, mit schöner Mundharmonika angereicherte, Retro-Roots-Ballade "When my love crosses over", oder der 5 1/2-minütige, voller wunderbarem Southern Soul steckende und mit Luther's großartiger Slide-Gitarre angereicherte, ungemein gefühlvolle Delta-Roots-Blues "Ain't ever goin' back", John Hiatt präsentiert einen vermeintlichen Klassiker nach dem anderen. Ihm werden die guten Songs wohl nie ausgehen! Gute 50 Minuten Hiatt in Bestform! Schöne Digipack-Aufmachung mit allen Texten! Kleines Plus am Rande: die CD ist zusätzlich auch in einer 5.1 Surround-Version für SACD-Player genießbar!

Art-Nr.: 3311
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Master of disaster
Thunderbird
Wintertime blues
When my love crosses over
Ain't ever goin' back

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Indigenous - chasing the sun [2006]
Gnadenlos starke neue Studio-Scheibe der fantastischen Rock-/Bluesrock-Truppe um den indianischen, begnadeten Guitarslinger, Sänger und Frontmann Mato Nanji, die mit ihrer krachend kochenden Mucke die Fans von Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix, über Joe Bonamassa bis hin zu Gov't Mule elektrisieren! Nachdem Mato's Schwester Wanbodi (Drums) und sein Cousin Horse (Percussion) nicht mehr mit an Bord sind (neu dabei ist der exzellente Drummer Kurt Olson), beschränkt sich der ursprüngliche Kern der Band "lediglich" noch auf Mato's Bruder Pte am Bass und den "Hexer" selbst! Doch was die beiden im Yankton-Reservat von South Dakota aufgewachsenen, dem Stamm der Nakota-/Sioux-Indianer angehörigen Brüder und ihre Mitstreiter an Power, Intensität, Druck und vor allem musikalischer Klasse aufbauen ist schlichtweg meisterhaft! Sie machen genau da weiter, wo sie zuletzt mit der bärenstarken Mini-CD "Long way home" und ihrem 2003er self-titled Album aufgehört haben. Nicht die Spur irgedeiner Schwäche! Strotzend vor Kraft und Energie spannen sie ihren einzigartigen, meisterlichen musikalischen Bogen von straighten kernigen, gewaltig Dampf produzierenden, bluesigen Rock-Krachern, schwerblütigem Heavy-Bluesrock, kochenden Texas-Shuffles, über die ein oder andere wunderbare Ballade, bis hin zu stark Southern-inspiriertem Material! Ja, vor allem das Southern-Flair kommt noch deutlicher zum Vorschein als zulatzt, aber auch die Melodien waren selten besser! Eine mitreißende Kombination! Dabei zeigt Mato an der Gitarre mit seinen massiven Riffs und seinen fulminanten, vituosen, immer wieder eine gewaltige Spannung aufbauenden, packenden, fetten Läufen und Soli auf beeinduckende Art und Weise, warum er ohne Zweifel zu den begnadedsten Saitenzauberern des Genres gehört, dem die Fans und Kritiker gleichermaßen zu Füßen liegen! Ganz starkes Songmaterial! Das Album startet mit dem baumstarken, powernden, fett rockenden Shuffle-Blues "Runaway", dessen treibender, kraftvoller Rhythmus auf der einen und großartige Melodie auf der anderen Seite, eine tolle Einheit bilden. Mato's massive Riffs werden durch prima integrierte, nie zu aufdringliche, aber effektiv eingesetzte Piano-Klängen ergänzt, sein voller Gefühl und Seele steckender, inspirierter Gesang von herrlichen Harmony-Vocals seiner Gattin Leah unterstützt. Fesselnde Gitarrensoli! Das folgende "I'll be waiting" ist die starke Neueinspielung eines schon auf "Long way home" veröffentlichten, elektrisierenden "Starkstrom"-Bluesrockers und mit "Number nine train" setzen Mato und seine Freunde zu einem prchtvollen, gut abgehenden, krachenden, aber durchaus auch lockeren, flüssigen Bluesrock-/Roadhouse-/Boogie-Ritt an, der eine Menge Southern-Spirit versprüht! Dieses herrliche Southern-Flair verspüren wir auch bei der geradezu traumhaften Ballade "Come on home"! Welch ein Feeling, welch eine großartige Melodie, was für ein wundervolles, sich geschmeidig in die Ohren einschleichendes Gitarrenspiel. Hat eine Menge von den Allman Brothers und Gov't Mule, kombiniert, wie gesagt, mit einer geradezu Gänsehaut erzeugenden Melodik! So jagt ein Knüller den nächsten: Ob der wunderbar groovende, melodische, lockere Midtempo-Bluesrocker "Fool me again", über den bärigen, einerseits voller Southern-Feeling, andererseits aber auch voller Free-/Bad Company-Anlagen steckende, mit tollen Stevie Ray Vaughan-like, glühenden Gitarrenläufen verzierte Rocker "Feel alright now", den brodelnden, mächtigen, regelrecht überschäumenden, intensiven Bluesrocker "The way you shake (die Gitarre brennt...), das klasse Instrumental "Out of nowhere" (Mato beackert sein "Brett" nach allen Regeln der Kunst), den hammerharten, schweren, voller Hendrix-Flair steckenden, massiven Heavy Bluesrock-Kracher "Leaving" mit seinem pulsierenden Rhythmus und der gewaltigen Power (hat jede Menge Jam-Potential - Mato spielt sich bei dieser Nummer live sicher in einen wahren Rausch...), bis hin zu der tollen Coverversion von Bob Dylan's "Born in time", aus dem Indigenous eine glühende Bluesrock-Ballade fertigen! Auf dem auf der Verpackung angebrachten Sticker des Labels heißt es euphorisch: "Indigenous offers Blues-Rock elevated to spectacular heights", doch das möchten wir bedingungslos unterschreiben! Eine wahre Meisterleistung!

Art-Nr.: 4190
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Runaway
Come on home
Feel alright now
The way you shake
Leaving

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Jennings, Shooter - electric rodeo [2006]
Zweites, erneut bärenstarkes, Album von Waylon's Sprößling Shooter Jennings und seinen großartigen Kumpanen Leroy Powell (Gitarre), Brian Keeling (Drums) und Ted Russell Kamp (Bass)! Was brennen die Burschen für ein "abgefahrenes", 11 prächtige Songs umfassendes, rohes, "hellraising" Outlaw-/Southern-/Countryrock-Feuerwerk ab - es ist die helle Freude! Da sind noch ein paar Kohlen mehr am Glühen als beim letztjährigen Debut! Der Album-Titel "Electric rodeo" passt, genau wie die Vorderseite des erstklassig gestalteten, 16-seitigen Booklets(viele herrliche, "rockende" Fotos). Sie zeigt ein wildes, steigendes Pferd mit einem langmähnigen Reiter, der, fast schon kriegerisch, seine Flieger-Gitarre in der Art eines Gewehres "zum Kampfe" schwingt! Das "Electric Rodeo" kann beginnen. Auf in die "Schlacht"! Die markanten Eckpfeiler dieser tollen Scheibe bilden zwei Komponenten, die Shooter mit geradezu traumwandlerischer Sicherheit und Selbstverständlichkeit zu einer untrennbaren Einheit verbindet: Zum einen dieser knochenharte, laute, kochende, fast schon lupenreine, raue Southern-(Country)-Rock in allerbester Lynyrd Skynyrd-/Marshall Tucker-/Kentucky Headhunters-Tradition mit krachenden Riffs, glühenden Gitarrenläufen und schwerem Schlagzeug-Gerät, zum anderen aber die unweigerlich in seinem Blut fließenden musikalischen Gene seines Vaters, die er völlig natürlich mit einigen wunderbaren, knackigen, sehr traditionell verwurzelten Outlaw-Countrysongs und ein paar erfurchtsvollen, puren Steel-getränkten Old School-Countrynummern ala Waylon, Hank sr., Hank jr. & Co. zum Ausdruck bringt! Und das alles in seinem ganz eigenen, völlig zwanglosen. jugendlich wilden, "rowdy" Stil! Die Typen sehen schon aus wie in den Siebzigern stehen gebliebene, "Grass-rauchende" Hippie Rock'n Roller - und zu diesem Image, wenn auch absolut zeitgemäß, passt auch ihre Musik! Keine Frage, diese erdige, ungezwungene, raue Mucke "kicks ass", und sie bleibt dazu prächtig hängen! Wie eine explodierende, donnernde Synthese aus Led Zeppelin (man achte auf die harten Riffs) und Lynyrd Skynyrd prasselt uns der Opener "Electric rodeo", das Titelstück, um die Ohren! Dreckig, rau, laut, kochend, mit würzigen, massiven Gitarren, unauffälligen, rohen Harp-Ergänzungen, pumpenden, krachenden Rhythmen, zwirbelnder Hammond-Orgel und so viel authentischem Southern Rock-Feeling! Wahrhaft ein turbulenter, elektrischer Rodeo-Ritt! Irre stark! Wie auch die folgenden Nummer "Gone to Carolina"! Der Titel läßt es schon erahnen, wieder hören wir nahezu astreinen Southern-/Countryrock, diesmal mit viel Marshall Tucker-/Skynyrd-Flair (nur, die haben einen Song solcher Qualität schon seit einiger Zeit nicht mehr hinbekommen...), umsäumt von herrlichen, locker flüssigen Piano-Klängen und fetten E-Gitarren-Licks. Man "riecht" sie förmlich, die Landschaft Carolina's! Das anschließende "Some rowdy woman" hingegen ist eine lupenreine, knackige, Gitarren orientierte, elektrische Honky Tonk-/Outlaw-Country-Nummer, ganz in der Tradition seines Vaters und Hank jr.'s, ehe er mit dem trockenen, staubigen, semi-akustischen (tolle Steelguitar) Old School Country-Waltz "The song is still slipping away", ähnlich wie Hank III, noch traditioneller wird. Viel "Ghost Town"-/Western-Feeling vermittelt der herrliche, von einer klasse Melodie durchzogene, knackige Countryrocker "Hair of the dog", durch den selbstverständlich erneut eine wohl dosierte, gepflegte Outlaw-/Southern-Brise weht. Starke E-Gitarre, schöne, dezente Slide-Tupfer! Ganz stark sind beispielsweise auch der gut abgehende, mit vielschichtigen, würzigen E-Gitarren ausgestattete, dynamische Outlaw-Countryrocker "Little white lines", der auch seinem Vater und Hank Jr. geradezu auf den Leib geschrieben wäre, der überschäumende, abgefahrene, mächtig Dampf produzierende Swamp-Southern-Fetzer "Alligator chomp", der lustige Squaredance-/Fiddle-Heuler "Manifesto No. 2" (viel Gospel-Flair), die pure Old School Country-Ballade "Aviators", wie auch der ungemein massive, gewaltig krachende, schwer rockende Southern-Hammer "Bad magick"! Shooter's Roots liegen im traditionellen Outlaw-Country und im beinharten (Southern)Rock - das zieht sich wie ein roter Faden durch sämtliche Songs, die übrigens, wenn auch erst später eingespielt, weitgehend bereits vor den Songs zu "Put the o back in country" entstanden sind. Ein "verrückter Hund", dieser Shooter Jennings - aber er hat es drauf! Und wie! Einzigartiger, genauso moderner, wie klassischer, rauer, "ass-kicking" Outlaw-/Southern-/Country-/Rock in seiner ganzen Pracht!

Das komplette Tracklisting:

1. Electric Rodeo - 4:32
2. Gone To Carolina - 4:05
3. Some Rowdy Women - 3:12
4. The Song Is Still Slipping Away - 3:09
5. Hair Of The Dog - 4:01
6. Little White Lines - 5:29
7. Alligator Chomp (The Ballad Of Dr. Martin Luther Frog Jr.) - 3:10
8. Manifesto No. 2 - 2:09
9. Aviators - 3:23
10. Bad Magick - 5:11
11. It Ain't Easy - 3:05

Art-Nr.: 4064
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Johnson, Eric - live from austin tx ~ dvd [2005]
Die Reihe der großartigen "Austin City Limits"-Veröffentlichungen auf DVD geht weiter! Nach und nach kommen über das amerikanische "New West"-Label in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden - und zwar als DVD, dazu teilweise parallel auch als CD! Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals gehörtes und gesehenes Material! Diesmal gibt's, und darauf haben die Gitarren-Enthusiasten sicher gewartet, einen fantastischen Mitschnitt des Guitarslingers Eric Johnson! In Trio-Besetzung (neben Eric hören und sehen wir Kyle Brook am Bass und Tommy Taylor am Schlagzeug) mitgeschnitten am 14.Dezember 1988, erleben wir die Truppe in prächtiger Verfassung. Die Tracklist: "Righteous", "Love or confusion", "Steve's Boogie", "Trail of tears", "Western flyer", "East wes", "C.W.", "Camel's night out", "Emerald eyes", "Cliffs of Dover", "Desert rose" "Zap" und "Are you expeienced"! 60 Minuten Gitarrenpower! Die DVD (im übrigen im tollen 5.1 Sorround Sound) kommt in einem feinen Schuber! Sie ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Auch als CD lieferbar (haben wir nicht extra, bzw.zusätzlich, in der Neuheiten-Sektion aufgeführt, ist aber bestellbar über das "reguläre" CD-Programm)!

Art-Nr.: 3793
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: DVD || Preis: € 9,90

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Lynyrd Skynyrd - family [2006]
Neuer Skynyrd-Sampler in der Art des 1999 erschienenen "Solo Flytes"-Albums! Nichts neues, aber ganz interessant gemacht! Neben einigen klassischen Standards der Band ("Gimme three steps", "Free bird", "Sweet home Alabama", "Saturday night special" und "What's your name") enthält die Compilation Songs von anderen Bands aus dem Umfeld der "Lynyrd Skynyrd"-Familie! Das geht über zwei klasse, frühe Nummern von 38 Special ("What can I do" und "Take me back" - beide vom auf CD nicht erhältlichen, frühen zweiten Album "Special delivery" aus dem Jahre 1978), über "Coming home" von der Johnny Van Zant Band, zwei Tracks der Rossington Collins Band ("Don't misunderstand me" und "Tashauna"), "Just trouble" von der Allen Collins Band, "Love your way" von der Rossington Band, "Brickyard road" von Johnny Van Zant, "Get what you got comin'" und "At least I'm free" von Van Zant, bis zu "Smokestack lightnin' vom 1991iger Skynyrd Reunion-Album! 16 Songs also - und alle sind sie remastered! Der Sound ist klasse! Ein mit interessanten Liner-Notes und schönen Fotos ausgestattetes 16-seitiges Booklet rundet die Sache ab! Wie wir meinen, eine ganz nette, natürlich lückenhafte, aber schön breit angelegte Zusammenstellung, deren Highlights sicher die beiden remasterten, frühen 38 Special-Aufnahmen sind! Ob man's wirklich braucht, liegt allein im persönlichen Ermessen...

Art-Nr.: 4079
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Lynyrd Skynyrd - gimme back my bullets ~ deluxe edition ~ cd & dvd [2006]
CD & Live-DVD! Code free! Was für ein Leckerbissen für die Fans dieser Southernrock-Heroen! 30 Jahre nach der Erstveröffentlichung des vierten Lynyrd Skynyrd-Albums "Gimme back my bullets", erscheint dieser Klassiker nun in einer fantastischen, edlen "Deluxe-Edition", die das Volk schlichtweg begeistern wird! Inhalt: 1.) Das komplette Album remastered in einem großartigen, bislang noch nicht da gewesenen Sound; 2.) 6 rare Bonus-Tracks, die die CD auf 60 Minuten Spielzeit ausdehnen, davon 3 bislang nie veröffentlichte Live-Tracks; 3.) Und das ist die absolute Sensation, eine Live-DVD ihres legendären Auftritts für die englische BBC in den Shepherds Bush Studios vom 11. November 1975 für die berühmte TV-Live-Show "The Old Grey Whistle Test"! Na, wenn das kein Inhalt ist, der die Fans elektrisiert! Im einzelnen: 1976 erschienen, wird "Gimme back my bullets" unter den Skynyrd-Kennern zuweilen als das vielleicht unspektakulärste Werk der 5 Studioalben im Line-Up mit Ronnie van Zant, also der Ära vor der tragischen Flugzeugkatastrophe, beschrieben. In erster Linie dafür verantwortlich ist sicher die Tatsache, daß hier mit Allen Collins und Gary Rossington nur noch zwei, anstatt der bisherigen 3 Gitarristen am Werk waren. Dennoch, -und insofern ist diese vermeintliche Einstufung völlig fehl am Platz-, ist und bleibt das Album ein absolutes Southernrock-Highlight von zeitloser Substanz und Qualität, wie es andere Bands in ihrer gesamten Karriere nie hinbekommen haben und auch nie hinbekommen werden! Eine wunderbar ausgewogene Songauswahl, Ronnie's charismatische, unvergeßliche Stimme und ein Feeling, wie es eben nur die damaligen Lynyrd Skynyrd erzeugen konnten, bereiten uns heute, in dieser remasterten Top-Soundqualität noch mehr Freude, als sie es seit jeher eh schon taten. Man denke nur an solch herrliche Songs wie den harten, rauen, riffigen Rocker "Gimme back my bullets", das wunderbar entspannte, lockere, von einer tollen Melodie durchzogene, leicht countryinfizierte "Every mother's son" mit den prächtigen Gitarrenläufen von Allen Collins und den wunderbaren Piano-Einlagen von Billy Powell, die brodelnde, ja irgendwie sogar rotzige, dreckige Version von JJ Cale's "I got the same old blues" (tolle, glühende Slide und großartiges Klavier), der im Knast entstandene (Ronnie's und Gary's Drogenkonsum bescherte den beiden schon den ein oder anderen Aufenthalt hinter "schwedischen Gardinen"...), kantige Rocker "Double trouble", das riffig, raue, southern-bluesige "Cry for the bad man" und vor allen Dingen die traumhafte, mit tollen Dobro-, Mandolinen-, und Geigen-Fills ausgestattete, Southern-Ballade "All I can do is write about it", eine großartige Hommage an das (ländliche) Leben in den Südstaaten Amerika's (,,,"did you ever see the beauty of the hills of Carolina, or the sweetness of the grass of Tennessee"...)! Bei den 6 Bonustracks handelt es sich um eine Live-Version von "Double trouble" aus Cardiff von 4.11.1975 (gab's schon mal in der 1991iger Box), ebenfalls live aus dem gleichen Konzert, "I got the same old blues" (bislang unveröffentlicht), je eine Alternate-Version von "All I can do is write about it" und "Double trouble", sowie zwei bislang unveröffentlichte Live-Tracks aus den Archiven von Bill Graham, mitgeschnitten am 7. März 1976 im Winterland Theater von San Francisco/Californien! Ja, und der absolute Knüller ist natürlich die Live-DVD des eingangs schon erwähnten Konzertes für die BBC-Fernsehshow "Old Grey Whistle Test" vom 11. November 1975, dem gerademal rund 100 beinharte Skynyrd-Fans beiwohnen durften! Lynyrd Skynyrd, 42 Minuten live, in der damaligen Besetzung mit Ronnie van Zant, Allen Collins, Gary Rossington, Billy Powell. Leon Wilkeson und Artimus Pyle! Herrlich, nochmal ein Konzert mit Ronnie auf DVD! Pure Magie! Filmtechnisch ist das Ganze, vor allem, wenn man bedenkt, daß über 30 Jahre vergangen sind, in tollen Bildern und exzellenter Qualität eingefangen worden, und auch der Sound stimmt hundertprozentig! Die Tracklist: "Double trouble", "I ain't the one", "Call me the breeze", "I got the same old blues", "Every mother's son", "Sweet home Alabama" und natürlich eine rauschende Fassung von "Free bird"! Baumstark! Edles 4-fach aufklappbares Digipack mit feinem Schuber und einem 24-seitigen Booklet voller informativer und interessanter Liner-Notes über die Entstehung des Albums und über die als DVD enthaltene Live-Show! Ein historisches, wunderbares und unverzichtbares Southernrock-Highlight! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 3999
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 25,90

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One Man's Trash - same [2005]
Trash? Abfall? Plunder? Weit gefehlt! Blanke Ironie! Das absolute Gegenteil ist der Fall! One Man's Trash aus Arizona sind eine Gabe des Himmels an die Rock'n Roll-Welt! Mitreißend! Faszinierend! Packend! Brillant! Mit einem schlichtweg "wahnsinnigen" Lead-Gitarristen, der sich die Seele aus dem Leib spielt! Auf der Basis bestechender musikalischer Fähigkeiten kombiniert die Band in einer einzigartigen Art und Weise, voller Kreativität und Abwechslungsreichtum, eine unwiderstehliche, kochende, geradezu magisch anziehende Mixtur folgender Zutaten: Funk, Southern Rock, Texas-Blues, Classic Guitar-Rock, Swamp-Rock, Americana-/Rootsrock, Boogie, California-Countryrock, wobei die herrlichen, zuweilen ausgeprägten Funk-Grooves, ein erdiges Roots-Feeling und ein wunderbares, jederzeit spürbares, äußerst angenehmes Southern-Flair von zentraler Bedeutung sind. Was uns hier wie ein Tornado aus den Lautsprechern entgegen fegt, ist pulsirender, die Sinne in Wallung bringender, voller Dynamik und Vitalität steckender Rock'n Roll, gleichzeitg gespickt mit fantastischer Spieltechnik und vollendeter musikalischer Kompetenz! Diese Mucke "kicks ass" - und zwar gewaltig, aber auf einem verdammt hohen Niveau! Es kocht, brodelt, funkt, bluest, rockt und groovt, daß es eine helle Freude ist! Sämtliche Musiker zeichnet eine außergewöhnliche Qualität aus, doch die markanten Eckpfeiler des im übrigen herrlich satten und sehr differenziert abgemischten, fantastischen Sounds sind Lead-Gitarrist Greg Koch (einigen Bluesrock-Freunden hierzulande als genialer Saiten-Zauberer sicher schon ein Begriff) und der großartige Sänger (erdige, rootsige, markante Stimme voller Seele), Rhythmus-Gitarrist und Songwriter (jede einzelne Nummer ist ein Knüller) Jeff Bell! Vor allem Gitarrist Koch ist ein Erlebnis! Was dieser Bursche für ein Feuerwerk an furiosem "Electric Picking", an knisternden, explosiven Soli, vor Vehemenz nur so überschäumenden, fetten Läufen abbrennt, raubt einem den Atem! Diese Gitarrenattacken treffen mitten ins Herz, puschen einen bis in die Haarspitzen aus! Seine Saitenakrobatik ist kaum zu übertreffen - furios, rasant, schnell, gefühlvoll, emotional, dreckig, rau, wild - "a hell of a ride"! Abgerundet wird das Ganze durch eine entsprechend exzellente Rhythmus-Fraktion aus grandiosem Drumming (Eddie Barratini) und pulsierenden Bassläufen (Jimmy Mack)! Die Songs sind druckvoll und melodisch zugleich, bleiben bestens hängen, strotzen vor immenser Spielfreude und zeugen von jeder Menge Ideenreichtum! Man erahnt mal vereinzelt Spuren von so verschiedenen Leuten wie ZZ Top, John Hiatt, Little Feat, Warren Zevon, Stevie Ray Vaughan, North Mississippi Allstars, Allman Brothers oder Albert Lee (um nur einige zu nennen), dennoch klingt die Musik von One Man's Trash einzigartig und "neu"! Wie ein furioser Funk-Orkan voller Power, Druck und mit einem wunderbaren Drive bläst uns die Band ihr großartiges Eröffnungsstück um die Ohren und spielt, dem Songtitel entsprechend, zu einer ausgelassenen "Partytime" auf: Toller Groove, viel Biß, eine Menge Kraft, eine prima Melodie, trotz der funkigen, schnellen Beats ungemein flüssig dargeboten, gespickt mit geradezu wahnwitzigen, "hektischen", fetten Gitarrenritten des unglaublichen "Axeslingers" Greg Koch! Kein Stück ist wie das wunderbaren "I'll walk alone" weiter, durchweht von einem feinen, southern-swampigen Little Feat-Feeling! Herrliche Mandolinandere, die stilistische Vielfalt scheint keine Grenzen zu kennen. Dennoch zeichnet die Songs eine ungemein enge, schier untrennbar miteinander verbundene Charakteristik aus. Keine Sekunde Langeweile! Aber auch keine Konzeptlosigkeit - nicht im Entferntesten! Stilvielfalt und musikalischer Wiedererkennungswert üben sich in prächtigem Einklang! Track 2, "Hot 'n' sticky" ist ein famoser, sowohl Southern- als auch Texas-rooted Groove-Blues-Boogie-Rocker, einmal mehr voller unter die Haut gehender, satter Gitarrenläufe. Klasse Druck! Schöne, unterschwellige Schwüle! "She's mine" bietet wundervollen, melodischen, knackigen Rootsrock, irgendwo zwischen John Hiatt und den Blue Dogs (lässiges, lockeres Gitarren-Picking)! Rootsig, Americana-mäßig, wieder mit einer feinen Melodie ausgestattet, machen sie mit dem en-Klänge sorgen für zusätzliche Frische! Die geschmeidigen Gitarrenläufe stecken voller Southern-Flair! Toll! Bissige Bassläufe und fette Gitarrenriffs prägen den dreckigen Roots-/Blues-Funk-/Rock-Kracher "Say you love me", der durch die "versoffene" Background-Röhre von Sass Jordan zusätzlich Pfeffer erhält! Das obligatorische, mächtig glühende Gitarrensolo fehlt auch hier nicht! Es folgen zwei völlig "verrückte" Tracks (nicht nur hier zeigt die Band mit Bravour ihren Sinn für Humor), bei denen sich dieser "durchgeknallte" Gitarrenakrobat schier die Finger blutig spielt. Zunächst die abgehende, fulminante Countryblues-Nummer "Bad case of the blues" in bestem Albert Lee-Stil (nur spielt dieser Greg Koch Herrn Lee vermutlich schwindelig), anschließend, der Titel "Surf strangler" sagt es schon, einen psychedelisch angehauchten, rasanten Surf-Heuler! Puren, hinreißenden, kochenden, rauen Southern-Blues-Funk-Rock zelebrieren sie mit dem scharfen, würzigen "Double cheese" - was für ein Groove! Toller Rhythmus! Dazu eine halsbrecherische Gitarren-Achterbahnfahrt zwischen rotzigem, "ass-kicking" Southern Rock-Dreck und filigranem Picking! Irre! So geht das bis zum Ende weiter! Jedes Stück wartet wieder mit neuen kleinen Überraschungen und instrumentalen Kunststückchen auf - ein Fest für die Ohren! Und doch so eingängig! Auch beim x-ten Hören entdeckt man bei diesen Jungs noch Neues. Ein eindeutiges Indiz für die Klasse dieser Musiker! Ein Hammer-Album! 12 absolute Songperlen! Insgesamt leider "nur" 40 1/2 Minuten lang, aber die haben es, ohne auch nur den Hauch eines schwachen Momentes in sich! Jede Nummer ist für sich ein packendes, einzigartiges Highlight! 12 herrliche kleine, bislang unentdeckte, "musikalische Rohdiamanten", genauso zeitloser, wie moderner und vitaler Rockkultur! Begeisternd!

Art-Nr.: 4157
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hot 'n' sticky
I'll walk alone
Say you love me
Double cheese
Another day
If you want love

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Popa Chubby - stealing the devil's guitar [2006]
Und ob er dem Teufel die Gitarre gestohlen hat... - brandneues Studioalbum des hierzulande äußerst beliebten und geschätzten "Big man" of Bluesrock, Popa Chubby aus New York! Klar, daß es wieder ein klasse Werk geworden ist! Popa Chubby's Interpretation des Bluesrock war nie vielseitiger! Sehr groovy, zuweilen ziemlich funky, auch mal dezent psychedelisch, sonic, ja sogar mal in Countrygefilde abtauchend, dann wieder retro-Hendrix-infiziert, um im nächsten Moment ungemein zeitgemäß und modern auch mal mit rhythmischen Rap-Attituden zu experimentiren, rau dreckig, textlich sehr engagiert, rockig bluesig, ungemein New York City-authentisch! Auch sein Gitarrenspiel wird immer ausgefeilter, besticht durch immense Variabilität. Mal ungestüm, mal heavy, fett, dann ungemein quirlig und flüssig bedient er die Saiten nach allen Regeln der Kunst, ohne dabei im "Overdrive" unterzugehen. Sogar Sitar, Mandoline und hin und wieder die Acoustic Gitarre packt er bei einigen zurückhaltenderen Nummern aus! Zu den Höhepunkten zählen u. a. der von feurigen und glühenden Slide-/Bottleneck-Läufen durchzogene, dynamische, auf einem tollen Funk-Rhythmus basierende, satte Opener "Slide devil man slide", der coole, groovende Funk-Blues "Smuggler's game" mit seinen großartigen, würzigen Gitarrenläufen, der tollen Percussion und dem prächtig involvierten Rap-mäßigen Sprechgesang, die wunderbar nostalgisch wirkende, balladeske, aber voller Energie steckende Bluesrock-Nummer "Why I can't have you", das semi-akutische, rootsige voller Delta-Flair steckende "Stoned again", die bärenstarke Western-Saga "Young guns", ein bluesiger, rasant abgehender Country Rock'n Roller mit furiosen Gitarenläufen und einem herrlichen "Spaghetti-Western"-Feeling, der raue, fette, voller Hendrix-Flair steckende, klassische Retro-Bluesrocker "Bold as love", der dreckige, gar ein ordentliches Southern-Feeling verbreitende, riffige Rockin' Blues-Kracher "Long deep hard and wide", wie auch das finale, 6 1/2-minütige Instrumental "The devil's guitar", bei dem der Titel schon sagt, wo's lang geht! Gut 62 Minuten währender, von prächtiger Gitarrenarbeit geprägter, funky Bluesrock eines Popa Chubby in Bestform! Sehr ansprechendes Coverdesign auf einem schönen, 4-fach aufklappbaren Digipack, inklusive eines 16-seitigen Booklets mit allen Texten!

Art-Nr.: 4012
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Slide devil man slide
Right on
Young guns
Long deep hard and wide
Virgil and Smokey

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