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Ashton, Gwyn - prohibition [2006]
Gnadenlos starke neue Scheibe des australischen Gitarren-"Monsters" Gwyn Ashton, der mit "Prohibition" sein bis dato vielleicht bestes Werk vorlegt! Bärenstarker, raubeiniger Bluesrock, voller Dreck, Würze und Stil! Prachtvolles Songmaterial, das seine immense Vielseitigkeit von Einflüssen (Stevie Ray Vaughan, Rory Gallagher, Mississippi-Blues, Texas-Blues, Seventies British-Blues, Classic Boogie-Blues-Rock) voller elektrisierender Emotionen unter einen Hut bringt! Unglaublich direkt aufgenommen, baut diese Musik mächtig Druck auf und geht direkt in die Knochen! Jede Menge raue, kochende Slide-Läufe, aber auch fulminante, powernde und sehr virtuose, zuweilen sogar herrlichen Southern-Charme verbreitende E-Gitarren-Soli sorgen für ein dermaßen intensives Saiten-Feuerwerk, wie man es in einer solchen Inbrunst und Klasse wahrlich nicht "an jeder Straßenecke" geboten bekommt! "Every element of the blues is encapsulated here and played with amazing dexterity and power. Old Strats, Teles, National resonators, Fender tweed amps, fuzz boxes and his ancient Echoplex are driven to the extreme, guaranteed to satisfy the most discriminating taste in guitar-led blues", schreibt das Label zu "Prohibition" und bringt damit diese vielschichtige, massive und ungemein dominante Gitarren-Präsenz des Meisters hervorragend zum Ausdruck! Fast überflüssig zu erwähnen, daß Gwyn's Gesangsleistungen (rau, dreckig, intensiv, klar, sympathisch und melodisch zugleich) hinter seinen Gitarrenfähigkeiten kaum zurückstehen! Dazu hat der Bursche wieder einmal fantastische Mitstreiter an Bord, wie u.a. Ted McKenna (Ian Gillan, Alex Harvey, Rory Gallagher) an den Drums, Chris Glen am Bass und Don Airey (heute Deep Purple) an den Keyboards! Es passt einfach alles! 58 1/2 Minuten "rougher", krachender Gitarren Blues-Rock'n Roll liegen vor uns, aber schon diese "Granate" zum Auftakt mit dem Titel "Ball & chain" bringt den geneigten Fan ob seiner Würze, seiner unwiderstehlichen Slide-Vehemenz, einfach seiner ganzen Klasse, schier um den Verstand: Ein prächtiger, aus großartigen Drums- und Bass-Rhythmen angetriebener "Blues-Motor" als herrlich groovende Basis, in die sich nach ca. 30 Sekunden eine ungemein massive, laute und dreckige Slide-Gitarre regelrecht "hineinsägt", um mit ihrer gnadenloser Kraft, ihrer Schwüle und ihrer knorrigen Härte diesem famosen, "roughen" Swamp-Blues-Groove-Rock-Hammer ihren unbarmherzigen Stempel aufzudrücken. Dazu Ashton's bärenstarke, klare, raue, dreckige "Röhre" und als Ergänzung im Hintergrund zuweilen eine bestens integrierte Bluesharp! Selten hört man eine dermaßen intensive und "monströs brüllende" Slide, und dennoch bleibt der Song nicht nur in den Knochen stecken, sondern auch auf angenehmste Weise in den Gehörgängen hängen! Welch ein Knüller! Weiter geht's mit "Ain't my style", einem exzellenten, durchaus melodischen, dennoch voller Ecken und Kanten steckenden, rohen Shuffle-Boogie-Bluesrocker, der einmal mehr mit grandiosen Gitarrenläufen aufwartet, gefolgt von dem klassischen, sehr dynamischen Uptempo-Bluesrocker "Get up, get over it", dessen gewaltige, vielschichteige Gitarren-Dominanz (neben der kochenden Slide sorgen Baritone-Klänge gar für ein gewisses Sixties Surf-Flair) den Genre-Liebhaber erneut in einen berauschenden Taumel der musikalische Freude stürzt. Ein ganz dezenter Bo Diddley-Rhythmus in Verbindung mit schön dreckigen Southern-Swamp-Blues-Indikatoren bestimmen das Geschehen des wieder prächtig groovenden Titelsongs "Prohibition"! Klasse Bluesharp, roher, verzerrter Gesang, krachendes Schlagzeug, treibender Bass und "thunderous" Slide bilden eine ebenso elektrisierende wie raue, aber durchaus eingängige Einheit. Hat mächtig Biß! Das anschließende "The road is my religion", eine sehr melodische, voller Roots- und Classic Southern Rock-Flair steckende "On The Road"-Ballade, beschreibt in beeindruckender und geradezu photographisch authentischer Weise das Leben unterwegs. Eine quasi autobiographische Preisung des Musikerlebens und des Tourings, das nicht nur für Gwyn Ashton das tägliche Lebenselexier bedeutet. Grandiose, fette, glühende Lead Gitarre mit viel Southern-Charme! Irre stark! Genau wie die beherzte Coverversion des Rory Gallagher-Klassikers "Secret agent", der von einem fulminanten Gitarren-Donnerwetter geprägte Retro-Bluesrocker "Come on/Don't walk, run", die zweite herrliche, mit schönen Acoustic-Riffs und toller Piano-Untermalung beginnende, im Verlauf sich aber immer elektrischer und kraftvoller entwickelnde, mit würzigen E-Gitarren-Läufen durchzogene Bluesrock-Ballade "Castaway", der straighte, direkte und krachende, von AC/DC-like Riffs gesteuerte Blues-/Rock-Boogie-Feger "Back to you", bis hin zu der seeligen Stevie Ray Vaughan-Verbeugung "Rest in paradise (for Stevie)" zum Ausklang dieses Pracht-Werkes! Abschließendes Fazit, kurz und bündig: Das Teil ist ein Hammer!!!

Art-Nr.: 4076
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ball & chain
Ain't my style
Prohibition
The road is my religion
Come on/Don't walk,run!
Back to you

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Barefoot Servants - 2 [2005]
"Rock'n Roll will never die", rief einst ein gewisser Neil Young in die Welt hinaus - und er wird für immer recht behalten, solange solche Bands wie die Barefoot Servants der klassischen Rockmusik immer wieder neues Leben einhauchen. "The 'Barefoot Servants 2 - CD' is like a shoot od fresh blood", bringt es ein begeisterter U.S.-Fan auf den Punkt. Es wird immer wieder leichtfertig von sogenannten "Alben des Jahres" gesprochen, doch diese CD wird in einem solchen Ranking für 2005 auf jeden Fall ein gewichtiges Wörtchen mitreden! "Barefoot Servants, Barefoot Servants..., hmm, da gab's doch mal eine 'Supergroup' gleichen Namens Mitte der Neunziger, die seinerzeit mit einem gewaltig dampfenden Rock-/Bluesrock-/Rootsrock-Album für mächtig Furore sorgten", wird sich vielleicht mancher dunkel erinnern - und jawohl, um genau diese Barefoot Servants handelt es sich! Sie sind wieder da! 1993 aus "Spaß an der Freud'" von vier gestandenen Rock-Veteranen ins Leben gerufen, nämlich den beiden Gitarristen Jon Butcher (bekannt als Frontmann der Hardrocker von Jon Butcher Axis) und Ben Schultz, Drummer Ray Brinker und dem berühmten Weltklasse-Bassisten Leland Sklar (u.a. Jackson Browne, James Taylor, Crosby Stills & Nash, Bonnie Raitt, Lyle Lovett, Don Henley und Phil Collins), verlor man sich nach einem von Fans und Kritikern gleichermaßen umjubelten, fulminanten Debut von 1994 und einer kurzen Tour infolge der vielen anderen musikalischen Verpflichtungen schnell wieder aus den Augen. 2004 trafen sich Jon, Ben und Lee erneut, nahmen den neuen Drummer Neal Wilkinson mit ins Boot, und beschlossen spontan dieses großartige Projekt von damals neu aufleben zu lassen. Und hier ist sie nun, die zweite Platte - 11 Jahre nach dem Debut! Das Resultat: Genauso ein Knüller wie damals! Voller Intensität steckender, ungemein vielseitiger, die pure Power ausstrahlender, geschickt die Brücke zwischen Retro und zeitgemäßer Aktualität schlagender, kochender "American Guitar Roots-Rock", -bluesig, rau, dreckig, druckvoll-, etwa zur Häfte "volle Kanne" krachend elektrisch in Szene gesetzt, und zur anderen Hälfte semi-akustisch, wobei auch dort jederzeit eine voller dichter Schwüle steckende, pure Energie durchdringt! Hier sind fantastische, über jeden Zweifel erhabene Profis am Werk, die sich in diesem mitreißenden Sideprojekt voller Hingabe verwirklichen und ihren ureigenen Rock-Instinkten freien Lauf lassen. Spaß, Spielfreude und ein hohes musikalisches Niveau stehen in einem homogenen, sehr beeindruckenden Einklang! Faszinierend Jon Butcher's dreckiger, heiserer, offenbar sehr Alkohol-resistenter, intensiver, kraftvoller Gesang, dazu sein Hendrix-beeinflußtes E-Gitarrenspiel, die ungemein vielseitigen Instrumental-Beiträge des zweiten Gitarristen Ben Schultz, das prächtige, variable Drumming von Neal Wilkinson und Lee Sklar's unwiderstehliche Bassläufe! Und trotz der rauen, schwülen und dreckig rootsigen Note glänzen die Songs mit durchwg straken Strukturen und abslout hängen bleibender Melodik! Man spürt entfernte Einflüsse von Led Zeppelin, den Faces, von Rod Stewart's früher Folkrock-/Blues-Phase, Crazy Horse, Hendrix, ein gewisses Westcoast-Flair, bis hin zu zeitgemäßen Roots-/Americana-Klängen und swampig anmutendem Delta-Feeling! Ein paar Songbeispiele eines Albums ohne jede Schwachstelle: Mächtig Drive, jede Menge Power und eine wunderbarer "Mitgröl-Chorus" zeichnen den ungemein dynamischen und knalligen Opener "Pharaoh's house" aus, der gleich ordentlich Stimmung in die Bude bringt. Ein richtiger Rock'n Roll-Heuler mit morz Gas gebenden Drums, satten E-Gitarren-Riffs und -Hooklines, einer klasse Melodie und glühenden Bassläufen! Weiter geht es mit dem herrlichen, melodischen, semi-akustischen, sehr intensiv gesungenen "I don't care at all", einem, eine spürbare "Hitze" ausstrahlenden, dennoch irgendwie lockeren Rootsrocker mit dezent folkig anmutendem Blues-Flair! Tolles Arrangement aus Acoustic- und Electric-Gitarren in Verbindung mit einer großartig eingesetzten Mundharmonika! Brillant auch der folgende, sehr trockene, sparsam instrumentierte, durchaus ruhige, dennoch wieder eine ungeheure Intensität ausstrahlende, wunderbare Westcoast-/Roots-/Bluesrocker "Crazy". Einfach herrlich die Addition einer würzigen, leise im Hintergrund agierenden, elektrischen Slide-Gitarre zu der staubigen Acoustic-Basis, womit ein verdammt bluesiges Feeling erzeugt wird. Großartige Percussion und eine klasse Melodie kommen hinzu! Ganz stark auch der, erneut auf einer akustischen Basis aufgebaute, trockene Midtempo-Rootsrocker "Take my breath away" mit seiner drückend schwülen Atmosphäre, den dezenten E-Gitarren-Fills, dem klasse Drumming, der starken Harp und der wunderbaren Melodie. Klingt dreckig, rau, bluesig, rootsig, und doch so herrlich ins Ohr gehend! Weitere Knüller sind der dampfende, mit klassischen Retro-Riffs und wildem, glühendem E-Gitarren-Georgel verzierte Power-Rocker "When the day comes", der flotte, roughe, semi-akustisch/-elektrisch instrumentierte Roots-/Classic-Rocker "Rude boy", die wundervolle, akustische, staubige Roots-Ballade "Bells of St. Mary's" mit ihrem herrlichen Dobro-Spiel, das dynamische, ein wenig an alte "Rod Stewart-Maggie May"-Tage erinnernde "Brown Penny", der riffige, melodische, von glühenden E-Gitarren angetriebene Rocker "Dog days", wie auch der gewaltig laute, von einer mächtigen E-Gitarren-Dröhnung eingeleitete, fette, "ass-kicking" Heavy-Bluesrocker "Crack the sky", dessen gewaltige Power eine Brücke von Hendrix über Led Zeppelin bis zu den heutigen Gov't Mule zu schlagen scheint. Die Gitarren machen einen morz Spektakel und Lee Sklar rockt am Bass als gäbe es kein Halten mehr! Die "alten Säcke" der Barefoot Servants erteilen so manchem jungen "Heißsporn" einmal mehr eine gehörige Lehrstunde in Sachen purer, zeitloser Roots-/Blues-/Rock-Intensität - wie eine "heilende" Injektion in manchmal allzu monotone, ausgelatschte Rock'n Roll-Stagnation! Mögen sie noch lange solchen Spaß an ihrer Musik haben! Ein Bomben-Teil!

Art-Nr.: 3630
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Pharaoh's house
Crazy
When the day comes
Take my breath away
Bells of St Mary's
Crack the sky

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Black Crowes, The - freak 'n' roll... into the fog ~ live 2005 ~ dvd [2006]
ACHTUNG! Regionalcode 1 (USA)! Es ist ein spezieller "code free"-Player nötig, der diesen Code 1 lesen kann! Bärenstarke Live-DVD der Black Crowes von ihrer vielumjubelten Reunion-Tour! Mitgeschnitten wurde das Spektakel im Rahmen von 5 Konzerten zwischen dem 5. und 10. August 2005 im altehrwürdigen Fillmore West von San Francisco/California! Als sich die Black Crowes im April 2005 in der Besetzung Chris Robinson (Gesang, Harmonica), Rich Robinson (Gitarre), Marc Ford (Gitarre), Eddie Hawrysch (Keyboards), Sven Pipien (Bass) und Steve Gorman (Drums) wieder "zusammenrauften" und zu den ersten Konzerten aufbrachen, ahnte man zunächst noch nicht, was da auf einen zukommen würde: Die Tour schlug ein wie eine Bombe! Es waren die wohl besten Black Crowes, die es je gab! Und die Tournee-Daten wurde pausenlos um neue Termine ergänzt! Band und Fans hatten gleichermaßen Spaß und es entwickelte sich eine Tour, die die Black Crowes, sowohl bei den Kritikern, als auch bei ihren Anhängern auf ein neues "All Time High" hievte - völlig zu Recht! Die Setlists waren abwechslungsreich wie nie! Jeden Abend andere Stücke, davon etliches unveröffentlicht und jede Menge höchst interessanter Coverversionen! Kochernder Rock'n Roll, und mittendrin jeweils ein kurzer Acoustic-Set! Spielfreude pur! Dreckiger, bluesiger, jammiger, southern-fueled Rock mit einer Power und Energie, daß man das "Knistern" und den "Druck" ihrer Performance noch im Musikzimmer spürt! Das Tracklisting: 1) (Only) Halfway To Everywhere, 2) Sting Me, 3) No Speak No Slave, 4) Soul Singing, 5) Welcome To The Goodtimes, 6) Jealous Again, 7) Space Captain, 8) My Morning Song, 9) Sunday Night Buttermilk Waltz, 10) Cursed Diamond, 11) She Talks To Angels, 12) Wiser Time, 13) Non Fiction, 14) Seeing Things, 15) Hard To Handle, 16) Let Me Share The Ride, 17) Mellow Down Easy, 18) Remedy, 19) The Night They Drove Ol’ Dixie Down! Bonus Feature: Behind-the-scenes short film! Laufzeit: 152 Minuten, davon reine Live-Spielzeit ca. 135 Minuten! Filmtechnisch brillant in Szene gesetzt, super Sound! Wie eingangs erwähnt, die DVD ist NICHT "code free" und läuft demzufolge nur auf DVD-Spielern, die den Regionalcode 1 (USA) lesen können!

Art-Nr.: 4030
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 17,90

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Blindside Blues Band - long hard road [2006]
Eine gewaltige Classic (Heavy)Rock-/Bluesrock-Maschinerie mit einer noch gewaltigeren Gitarrenfront rückt an: Gitarrist, Sänger und Songwriter Michael Onesko aus den U.S.A. und seine Blindside Blues Band sind zurück mit ihrem bereits fünften Studioalbum und lassen es krachen wie noch niemals zuvor! Begeisternder, fischer, lebendiger, massiver Gitarren-Bluesrock, daß es nur so kocht, groovt, bluest und rockt! Was für ein Line-up: 3 fette Gitarren (neben dem großartigen Onesko noch die beiden weitern, über jeden Zweifel erhabenen "Axeslinger" Scott Johnson und Bill Gressock), Bass (Michael Barrick) und Drums (Emery Ceo) - sonst nichts! Keine Frage also, daß bei diesem Quintett die pure Gitarren-Power den Ton angibt! Die Einflüsse reichen von Hendrix, Robin Trower, Pat Travers, Mountain und mit Abstrichen auch hartem Southern Rock, bis hin zu britischen Größen wie Cream, Led Zeppelin, Deep Purple und Free! Aber nicht nur die Retro-Fans dieser gerade genannten Bands werden an "Long hard road" ihre helle Freude haben, gleiches gilt zu 100 Prozent auch für die Joe Bonamassa-, Stoney Curtis-, und Philip Sayce-Anbeter! Minutenlange, monströse Gitarrenschlachten peitschen uns aus den Lautsprechern entgegen, daß einem der Atem stockt! Unentwegt treiben sich die Akteure mit unwiderstehlichen, die "Bretter" schier zum Glühen bringenden Soli zu gegenseitigen Höchstleistungen an. Irre! Ein paar Song-Anmerkungen: Ein prächtiges Hendrix-like Intro, das sich im Anschluß wie ein roter Faden durch den Song zieht, geleitet uns zu Beginn des Albums in den herrlichen, fesselnden, fetten Power-Bluesrocker "Electric woman", dessen uns um die Ohren schwirrenden, zwirbelnden Gitarrenorgien, einen geradezu ins Wanken bringen. Wow! Und sie lassen in puncto Kraft und Druck keinen Deut nach: Das fett rockende, bärenstarke, riffige "Mercury man" steht nun auf dem Programm, dem ein deutliches Southern Rock-Ambiente anzumerken ist. Auch das haben sie einfach drauf! Massive, kochende Gitarren, driving Basslines, krachende Drums und eine absolut hängen bleibende Melodik entladen sich zu einem wahren (Heavy)Rock'n Roll-"Thunderstorm"! Nach einer brodelnden Coverversion der klassischen Cream-Jam-Nummer "Outside woman blues", scheint es, als würden in dem fulminanten "I should've loved you" die frühen, bluesigen Led Zeppelin wieder lebendig! So geht das munter weiter! Ob bei dem fetten, Energie geladenen, etwas an Paul Rodgers' Free erinnernden, druckvollen "The power", dem balladesken, leicht psychedelischen "Time before the sun", der abgehenden, "wilden" Coverversion der Mogg/Schenker-written, alten U.F.O.-Nummer "Pack it up and go", dem gewaltigen "Gypsy blood", bis hin zu dem überschäumenden Instrumental "Hot shot", inklusive Bass- und Drums-Solo! Als ob das noch nicht genug wäre, finden wir im Anschluß daran auch noch einen starken "hidden track", und zwar ein tolles, gut 14 Minuten langes, live im Studio eingespieltes Instrumental-Jamming, bei dem die Band noch einmal voller Spielfreude, doch nie ohne Konzept und strukturlos, alle Register zieht! Danach sind 69 Minuten vorüber, und man ist richtig geschafft! Aber dieses "geschafft sein" kommt dem puren Vergnügen gleich! Also, warum starten wir diese großartige Gitarren-Bluesrock-Orgie gleich nicht noch einmal? Hinein ins Vergnügen! Gitarren-Enthusiasten & Luftgitarren-"Sportler": Diese Truppe spielt euch schwindelig!

Art-Nr.: 3889
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Electric woman
Mercury man
I should've loved you
The power
Gypsy blood

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Dixie Chicks - taking the long way [2006]
4 Jahre sind seit ihrem wundervollen Album "Home" vergangen! Was ist in der Zwischenzeit mit den Dixie Chicks nicht alles passiert? Erst die Jubelarien über "Home", dann Natalie Maines "Anti-Bush"-Äußerungen während eines Konzertes in London - sie wurden attackiert, geradezu "geächtet", aus dem Nashville-Radio verbannt, ihre Musik wurde aus den Playlists gestrichen. Ein ganzes "System" versuchte sie abzustrafen, doch ihre Fans standen immer hinter ihnen, wie auch unzählig viele Musiker-Kollegen, unter denen die Dixie Chicks ihr eh schon hohes Standing noch mehr untermauerten. Nach der vielumjubelten "Top of the world"-Tour legten sie eine Pause ein, sorgten allesamt für Familienzuwachs, und begannen langsam sich auf ihr "Comeback" vorzubereiten, das sie schon seinerzeit, während ihres Konflikts mit den Medien, als "Trennung von Nashville" ankündigten. Nun liegt "Taking the long way" vor, und es ist, dies vorab, ein Meisterstück geworden! Die Dixie Chicks präsentieren sich in jeder Hinsicht stärker und ambitionierter als je zuvor, puschen sich regelrecht zu neuen Höhen, sowohl als Songwriter, als auch als Performer! Ein traumhaftes Album! Und es kommt, wie sie es angekündigt hatten: Ihre Country-Wurzeln und Texas-Roots nie verlierend und stets wahrend, entfernen sie sich weitestgehend vom Nashville-Mainstream, hin zu äußerst niveauvollem, rootsigem Alternate Country/ Americana/ Countryrock-/pop mit einer gepflegten Portion Singer/Songwriter-Mentalität. Das bekommt ihnen ganz hervorragend, macht sie variabler und "unberechenbarer" als je zuvor! Dabei haben sie nichts, aber auch gar nichts, von ihren faszinierenden Melodien eingebüßt! Voller traumhafter Schönheit, musikalisch herrlich arrangiert und dominiert von Natalie Maines' charismatischem, unverwechselbarem Lead-Gesang in Verbindung mit Martie Maguire's und Emily Robison's wundervollen Harmonien, schleichen sich die 14 Songs mit all ihrer Magie unwiderstehlich in das Innerste unserer Ohren und unserer Sinne. Vom bluegrassigen Touch des Vorgängers ist nichts mehr zu spüren. Die Musik ist, trotz aller Emotionen und Gefühle, sehr knackig und durchaus kraftvoll in Szene gesetzt. Produzenten-Genie Rick Rubin, der ja beispielsweise auch die berühmte "American Recordings"-Reihe von Johnny Cash umsetzte, hat das Album in einen fantastischen, exakt auf den Punkt gebrachten, trockenen, aber herrlich transparenten Sound gepackt, die die famosen Musiker bestens ins richtige "Licht" rücken. Unter denen befinden sich solch illustre Namen wie die "Heartbreakers" Benmont Tench (Keyboards) und Mike Campbell (Guitars), Lloyd Maines (Pedal Steel, Mandolin), Red Hot Chili Peppers-Drummer Chad Smith, Lenny Castro, Larry Knechtel, Marvin Etzioni, Gary Louris (Jayhawks), John Mayer, Bonnie Raitt, Keb 'Mo', und, und, und! Alle Tracks wurden von den Chicks selbst komponiert, jeweils mit der Unterstützung solcher Kollegen wie Dan Wilson (ex-Semisonic), Gary Louris (ex-Jayhawks), oder auch Keb 'Mo' (das voller Southern Soul steckende, Gospel-bluesige, mit tollem E-Piano garnierte, wunderbare "I hope"), Sheryl Crow (die großartige, knackige Pop-Rock-Ballade "Favorite year"), und Crowded House's Neil Finn (das etwas schwebende, balladeske, dennoch wieder sehr knackige, von schöner Geige und Banjo geprägte "Silent house")! Ein paar weitere Highlights eines Albums, das man auch komplett als ein einziges Highlight betrachten muß: "The long way around", ein traumhafter, von schönen Acoustic Gitarren-Riffs eingeleiteter, herrlich flockiger, schwungvoller, wundervoll melodischer Countryrocker, der auch auf "Wide open spaces" einen zentralen Platz hätte einnehmen können (tolle, würzige E-Gitarre, dezente Steel-Einlagen von Natalie's Vater Lloyd Maines, schönes Banjo, trockenes Drumming), das grandiose, ideal zwischen staubigen Texas-Roots und pop-rockigem "Bombast" (was hier in keinster Weise negativ geneint ist - ganz im Gegenteil, denn es drückt die ganze Dramaturgie dieser Nummer aus) hin und her schwankende, genauso emotionale, gefühlvolle, wie von unbändiger Kraft gekennzeichnete "Not ready to make nice", in dem die Dixie Chicks die Geschehnisse der Vergangenheit aufarbeiten und deutlich zum Ausdruck bringen, daß sie noch lange nicht soweit sind zu "verzeihen" (Natalie Maines singt hinreißend), der erfrischende, mit toller Mandoline ergänzte, wunderschöne, melodische, lockere Americana-/Countryrocker "Everybody knows" (mitgeschrieben von Gary Louris, was diesem Song ein gepflegtes Jayhawks-Flair verpasst), die großartige, rootsige Alternate Country-/Countryrock-Ballade "Bitter end", das furios, fast rotzig und ungemein staubig, im besten Texas Roadhouse-rockin'-Stil abgehende, von Mike Campbell mitkomponierte "Lubbock or leave it" (toller Banjo- und Schlagzeug-Drive), das Slide-/Lap Steel-getränkte, melodische, schön kraftvolle, epische "Voice inside my head" usw., usw.! Das ist genau die richtige Antwort, die die Dixie Chicks ihren Kritikern geben konnten: Ein Album von einer solchen Brillanz! Ganz groß! Unsere tiefste Verneigung der Anerkennzng! "Taking the long way" wird als Meilenstein in die Geschichte der Dixie Chicks eingehen!

Art-Nr.: 4122
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Drive-By Truckers - a blessing and a curse [2006]
Das Potential dieser Band aus Athens/Georgia scheint keine Grenzen zu kennen! Neues Pracht-Album allerbester jammiger, herrlich ungeschliffener, dreckiger, rauer, mit 3 satten und transparenten E-Gitarren ausgestatteter Southern-/Roots-Mucke der Truppe um Patterson Hood, Mike Cooley, Jason Isbell & Co., vollgepackt mit fantastischen Songs! Ihr exzessives Touring läßt das musikalische Verständnis zueinander immer weiter gedeihen und hat sie noch mehr zusammengeschweißt, was auf "A blessing and a curse" eindrucksvoll rüber kommt. Der "Rolling Stone" nannte sie nach ihren letzten Meisterwerken "the greatest band in the world" - ein Titel, der verpflichtet, doch die Drive-By Truckers schütteln erneut ein Album aus dem Ärmel, das wie selbstverständlich eine solche Superlative bestätigt. Zu den gewohnten, powernden und krachenden Rockern gesellen sich diesmal auch ein paar außergewöhnlich starke, durchaus entspannte Roots-Balladen, flockige Retro-Countryrocker und semi-akustische Americana-Nummern, die aber zu keiner Minute ihre sie immer auszeichnende, raubeinige, dreckige, ungeschliffene und zwanglose Spielfreude vermissen lassen - sie können ja auch gar nicht anders! Dabei sind die Songs, die in ihrer Gesamtheit diesmal nicht an ein Album-durchgängiges Konzept, wie beispielsweise noch bei "The dirty south", gebunden sind, auffallend gut strukturiert und arrangiert, und bestechen zuweilen mit bislang von der Truppe noch nicht gekannter Melodik! Patterson Hood steuert diesmal den Löwenanteil der Stücke bei, die er natürlich auch mit seiner "berüchtigten", heiseren Reibeisenstimme vorträgt, Isbell und Cooley sind je zweimal vertreten! Unter den musikalischen Gästen befinden sich u.a. Widespread Panic's Keyboarder JoJo Hermann und der Ur-Drive-By Truckers-/ex Star Room Boys-/Barbara Cue-Steeler John Neff! Los geht's standesgemäß mit dem ungeheuer dynamischen, abgehenden, voller dreckiger, southern-fueled Riffs und fetziger Parallel E-Gitarren steckenden Kracher "Feb 14", der ein gewisses Replacements-Flair nicht leugnen kann, ehe das traumhafte "Gravity's gone" auf dem Programm steht: Was für ein herrlich flockiger, lockerer, von vielschichtigen, knackigen E-Gitarren durchzogener, hinreißend melodischer, von Mike Cooley fantastisch vorgetragener Roots-Retro-Countryrocker, der den Charme einer imaginären Session der Rolling Stones, Creedence Clearwater Revival's und der New Riders Of The Purple Sage zu verbreiten scheint. Einfach wunderbar! Aporpos Rolling Stones: Denen zu Ehren komponierten sie im übrigen das tolle, von ungemein würzigen Twin-E-Gitarren dominierte "Aftermath USA"! Noch eine absolute "Killer"-Nummer ist das balladeske, rootsige, mit einem dezenten Orgel-Background und kernigen, transparenten E-Gitarren ausgestattete "Daylight", dessen einzigartige Melodie so wunderbar ins Ohr geht, daß man dem Song, und das meinen wir im ausschlißelich positiv zu interpretierenden Sinne, gar Radiotauglichkeit attestieren muß! Bravouröse Gesangsleistung von Jason Isbell! Großartig auch das kurze, laute und raue Gitarren-Intermezzo in der Mitte! Mächtig gerockt wird dann wieder bei "Wednesday", das mit kochendem Southern-Flair und einem furiosen, wüsten Gitarren-Finale aufwartet, das Titelstück "A blessing and a curse" verdeutlich mit den klasse Twin-Gitarren-Licks mal wieder ihre Liebe zu Lynyrd Skynyrd und die emotionale, herrliche, semi-akustische, entspannte Americana-Ballade "A world of hurt" begeistert mit wundervollen, glasklaren Pedal Steel-Klängen! Produziert hat das Album erneut David Barbe! Mit "A blessing and a curse" setzen die Drive-By Truckers das nächste Ausrufezeichen in ihrer noch jungen Karriere! Einmal mehr resümieren wir: Sclichtweg meisterlich! Kommt, wie gewohnt, im Comic-illustrierten Digipack, inklusive eines 24-seitigen, alle Texte enthaltenden Booklets!

Art-Nr.: 4024
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Feb 14
Gravity's gone
Aftermath USA
Daylight
A world of hurt

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Foley, Sue - love comin' down [2000]
Irres neues Teil der Bluesgitarristin! Sie singt und spielt einen scharfen, dreckigen Blues/Bluesrock voller Gefühl mit einer Intensität, die einem beim Zuhören schon den Schweiß auf die Stirn treibt. Viele Rootsrock-Elemente und glühende Louisiana-Swamp-Slide Sounds runden das Werk ab. "With a voice that's as innocent as it's sexy and a guitar style that drips with juicy passion, Sue Foley has just begun a new chapter in her career, and it's the best one yet". Produziert hat Colin Linden! Ein Knüller!

Art-Nr.: 1132
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Lynyrd Skynyrd - collectybles [2000]
2 CD-Set! Hochinteressante, 26 Songs umfassende Zusammenstellung von komplett bislang unveröffentlichten raren Tracks, Studio-Outtakes, Radio-Show- und Live-Mitschnitten der Southernrock-Helden. Das reicht von den frühen "Shade Tree Recordings" der Band, über die QUINVY Recordings, die "WMC"-Radioshow bis zu Ausschnitten aus den legendären Fox-Theatre-Konzerten vom Juli 1976! Alles aus der Zeit vor der tragischen Flugzeug-Katastrophe. Sehr informatives 24-seitiges Booklet! Im Gegensatz zu vielen anderen Skynyrd-Compilations ein absolut lohnenswertes Teil! Bislang nur über den Import zu erhalten! Leider auch ein absolutes Hochpreis-Teil von MCA!

Art-Nr.: 1233
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 29,90

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Lynyrd Skynyrd - gimme back my bullets ~ deluxe edition ~ cd & dvd [2006]
CD & Live-DVD! Code free! Was für ein Leckerbissen für die Fans dieser Southernrock-Heroen! 30 Jahre nach der Erstveröffentlichung des vierten Lynyrd Skynyrd-Albums "Gimme back my bullets", erscheint dieser Klassiker nun in einer fantastischen, edlen "Deluxe-Edition", die das Volk schlichtweg begeistern wird! Inhalt: 1.) Das komplette Album remastered in einem großartigen, bislang noch nicht da gewesenen Sound; 2.) 6 rare Bonus-Tracks, die die CD auf 60 Minuten Spielzeit ausdehnen, davon 3 bislang nie veröffentlichte Live-Tracks; 3.) Und das ist die absolute Sensation, eine Live-DVD ihres legendären Auftritts für die englische BBC in den Shepherds Bush Studios vom 11. November 1975 für die berühmte TV-Live-Show "The Old Grey Whistle Test"! Na, wenn das kein Inhalt ist, der die Fans elektrisiert! Im einzelnen: 1976 erschienen, wird "Gimme back my bullets" unter den Skynyrd-Kennern zuweilen als das vielleicht unspektakulärste Werk der 5 Studioalben im Line-Up mit Ronnie van Zant, also der Ära vor der tragischen Flugzeugkatastrophe, beschrieben. In erster Linie dafür verantwortlich ist sicher die Tatsache, daß hier mit Allen Collins und Gary Rossington nur noch zwei, anstatt der bisherigen 3 Gitarristen am Werk waren. Dennoch, -und insofern ist diese vermeintliche Einstufung völlig fehl am Platz-, ist und bleibt das Album ein absolutes Southernrock-Highlight von zeitloser Substanz und Qualität, wie es andere Bands in ihrer gesamten Karriere nie hinbekommen haben und auch nie hinbekommen werden! Eine wunderbar ausgewogene Songauswahl, Ronnie's charismatische, unvergeßliche Stimme und ein Feeling, wie es eben nur die damaligen Lynyrd Skynyrd erzeugen konnten, bereiten uns heute, in dieser remasterten Top-Soundqualität noch mehr Freude, als sie es seit jeher eh schon taten. Man denke nur an solch herrliche Songs wie den harten, rauen, riffigen Rocker "Gimme back my bullets", das wunderbar entspannte, lockere, von einer tollen Melodie durchzogene, leicht countryinfizierte "Every mother's son" mit den prächtigen Gitarrenläufen von Allen Collins und den wunderbaren Piano-Einlagen von Billy Powell, die brodelnde, ja irgendwie sogar rotzige, dreckige Version von JJ Cale's "I got the same old blues" (tolle, glühende Slide und großartiges Klavier), der im Knast entstandene (Ronnie's und Gary's Drogenkonsum bescherte den beiden schon den ein oder anderen Aufenthalt hinter "schwedischen Gardinen"...), kantige Rocker "Double trouble", das riffig, raue, southern-bluesige "Cry for the bad man" und vor allen Dingen die traumhafte, mit tollen Dobro-, Mandolinen-, und Geigen-Fills ausgestattete, Southern-Ballade "All I can do is write about it", eine großartige Hommage an das (ländliche) Leben in den Südstaaten Amerika's (,,,"did you ever see the beauty of the hills of Carolina, or the sweetness of the grass of Tennessee"...)! Bei den 6 Bonustracks handelt es sich um eine Live-Version von "Double trouble" aus Cardiff von 4.11.1975 (gab's schon mal in der 1991iger Box), ebenfalls live aus dem gleichen Konzert, "I got the same old blues" (bislang unveröffentlicht), je eine Alternate-Version von "All I can do is write about it" und "Double trouble", sowie zwei bislang unveröffentlichte Live-Tracks aus den Archiven von Bill Graham, mitgeschnitten am 7. März 1976 im Winterland Theater von San Francisco/Californien! Ja, und der absolute Knüller ist natürlich die Live-DVD des eingangs schon erwähnten Konzertes für die BBC-Fernsehshow "Old Grey Whistle Test" vom 11. November 1975, dem gerademal rund 100 beinharte Skynyrd-Fans beiwohnen durften! Lynyrd Skynyrd, 42 Minuten live, in der damaligen Besetzung mit Ronnie van Zant, Allen Collins, Gary Rossington, Billy Powell. Leon Wilkeson und Artimus Pyle! Herrlich, nochmal ein Konzert mit Ronnie auf DVD! Pure Magie! Filmtechnisch ist das Ganze, vor allem, wenn man bedenkt, daß über 30 Jahre vergangen sind, in tollen Bildern und exzellenter Qualität eingefangen worden, und auch der Sound stimmt hundertprozentig! Die Tracklist: "Double trouble", "I ain't the one", "Call me the breeze", "I got the same old blues", "Every mother's son", "Sweet home Alabama" und natürlich eine rauschende Fassung von "Free bird"! Baumstark! Edles 4-fach aufklappbares Digipack mit feinem Schuber und einem 24-seitigen Booklet voller informativer und interessanter Liner-Notes über die Entstehung des Albums und über die als DVD enthaltene Live-Show! Ein historisches, wunderbares und unverzichtbares Southernrock-Highlight! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 3999
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 25,90

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McCain, Edwin - lost in america [2006]
Zwei Jahre nach seiner phänomenalen Live-DVD haben Edwin McCain und seine Mannen wieder den Weg zurück ins Studio gefunden und beglücken uns jetzt mit ihrem bereits 7. Album - erneut einem geradezu meisterlichen Werk, durchweg von herrlichen Melodien durchzogener, exzellenter, sich tief in den Gehörgängen festsetzender Songs zwischen moderner, amerikanischer Singer/songwriter-Mentalität, knackigem angerautem Roots-/Heartland-Rock/-Pop, zuweilen dezentem, seiner Herkunft aus South Carolina entsprechenden Southern-Flair, und, trotz der kompakten Songstrukturen, spürbarer Spielfreude! Der in USA über eine riesige Fanschar verfügende und unter Musiker-Kollegen äußerst anerkannte McCain (zählt bekanntermaßen zu den besten Freunden von Gov't Mule's Warren Haynes, auf dessen alljährlichen Christmas-Jams er auch heute noch regelmäßig auftaucht) in brillanter Verfassung! Immer wieder fragt man sich, warum ein so begnadeter Sänger, Musiker und Songwriter mit solch klasse Instrumentalisten im Rücken, der die Fähigkeit besitzt solch hinreißende Songs zu schreiben und zu performen in unseren hiesigen Gefilden nicht über einen Insider-Status hinauskommt. Auch mit "Lost In America“ hat Edwin wieder einen Longplayer ins Rennen geworfen, der jedem zusagen müsste, der sich für niveauvolle, höchst melodische, rootsige Rockmusik begeistert. Zudem bekommt man diese großartigen Songs von einer unter die Haut gehenden, überaus angenehmen, dezent "staubigen" Charakterstimme serviert, wie sie nur ganz wenige in dieser Sparte ihr eigen nennen dürgen. Die neue CD beinhaltet zehn Stücke, darunter mit dem überragenden "Gramercy Park Hotel" und der dem leicht psychedelisch angehauchten Pop-Rocker "My Mystery" zwei Nummern, die auch bereits auf der eingangs erwähnten. DVD live vorgestellt wurden, jetzt als Studioversionen. "The Kiss" (schöne Rhythmuswechsel, starke E-Gitarren-Passagen), "Truly Believe" (tolle Percussion-Arbeit der beiden Gastmusiker Nick Buda und Craig Wright) und "Black And Blue" (fulminantes Sax-Solo von Craig Shields) stammen alle aus der Feder von McCain und Kolegin Maia Sharp, und bieten diesen typischen, unbeschwerten, melodischen, frischen Roots-Pop-Rock-Spund, den man schon lange von ihm kennt, mal sanft, mal dezent funkig, mal etwas flippiger, mit tollen Refrains, die sofort eindrucksvoll unsere Ohren verwöhnen. Die einzige, "echte" Ballade, "Losing Tonight" (trotzdem recht kräftig), kommt, wie so oft bei Edwin McCain, völlig ohne Schmalz aus. Klasse E-Slide.Führungsriffs, schönes Akustikgitarrenspiel und ganz dezentes Piano verschmelzen mit der Reibeisenstimme des Frontmannes zur harmonischen Einheit. Herrlich auch das relaxt, aber dennoch kräftig groovende, von einer wunderbaren Southern-Roots-Atmosphäre geprägte Titelstück "Lost In America". Insgesamt erscheint das Album ein wenig rockiger als seine Vorgänger. Beste Beweise dafür sind der stampfende, von kraftvollen Drums und satten Gitarren getragene Kracher "Bitter And Twisted", geschrieben von Edwin mit seinen beiden Gitarristen Larry Chaney (was spielt der Mann wieder für klasse Lead-Parts) und Pete Riley (am Ende kreischt McCain gar in Lenny-Kravitz-mäßiger Manier ins Mikro), sowie zwei Stücke, komponiert vom der Band sehr nahe stehenden, ex "Vigilantes Of Love"-Kopf Bill Mallonee: "Welcome To Struggleville" (mit ungemein viel Power, Slide-trächtig, mit tollem, pumpendes Bass-Spiel von Lee Hendricks) und das das Album abschließende, mächtig kocjhende "Babylon". Letztgenanntes "erschlägt" einen regelrecht mit aggressiven, kantigen, lauten, riffigen "Gitarrenbrettern", die ein ordentliches Southern Rock-Flair in der Art der frühen, rauen Laidlaw fabrizieren. Ganz große Klasse! Sämtliche Lieder wurden mit viel Fingerspitzengefühl angeordnet, so das einem das Gesamtmenü sehr abwechslungsreich serviert wird. Mit "Lost In America" ist Edwin McCain ohne Frage eine erneute Weiterentwicklung gelungen. Seine Stimme war nie besser, die Songs wirken ausgereifter und zeitgemäßer als je zuvor. Vielleicht sein bisher bestes und ausgeglichenstes Werk. Man merkt zu jeder Minute, dass er mit einem gut harmonierendem, homogenen, äißerst kompetenten und freudig aufspielenden Team zusammenwirkt. Auf dem Frontcover des Digi-Packs sieht man eine Hand mit nach oben ausgestreckten Daumen, in der Art eines Trampers! Auch wir richten den Daumen steil nach oben - für diese absolute Meisterleistung! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4060
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Gramercy Park Hotel
Welcome to Struggleville
Lost in America
Losing tonight
Babylon

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Molly Hatchet - extended versions ~ live [2002]
Futter für die Molly Hatchet-Kompanie! Southern Rock-Power bis zur Erschöpfung! Im Rahmen einer von BMG in den USA gestarteten Veröffentlichungsreihe völlig unterschiedlicher Pop- und Rock-Künstler mit dem Titel "Extended versions", flattert uns nun auch dieses Molly Hatchet-Teil auf den Tisch! Und im Gegensatz zu den anderen Interpreten handelt es sich hierbei nicht um eine Art Best of-Zusammenstellung, auch nicht um "ausgedehnte Versionen" (na ja, im weitesten Sinne vielleicht doch....) bekannter Stücke, sondern um eine historische Live-Aufnahme der Band aus der Phase mit Sänger Jimmy Farrar! Was für ein Fest für die Hatchet-Gefolgschaft, gelten doch Aufnahmen aus dieser Ära als äußerst selten. Umso bemerkenswertern daß sie jetzt der Öffentlichkeit zugänglich genmacht werden. Leider geht aus dem Booklet der CD nichts über die Daten der Aufnahmen hervor (die Aufmachung ist extrem einfach und leider auch recht lieblos gestaltet - massenserienmäßig halt), doch nach Informationen von Jimmy Farrar's Ehefrau handelt es sich um einen Mitschnitt aus den beiden "Toys for Tots"-Shows der Band im Palladium von Los Angeles vom 5. Dezember 1981! Und die Jungs strotzen vor Kraft und unbändiger Energie! Farrar brüllt sich die Seele aus dem Leib und die Herren Hlubek, Holland und Roland verpassen dem Publikum eine geballte Gitarren-Breitseite nach der nächsten. Halsbrecherische Soli bis zum Umfallen. Neben einer tollen Version von "Beatin' the odds", zwei starken Versionen von "Take no prisoners"-Tracks, nämlich "Dead giveaway" und "Lady luck", gibt's fulminante Versionen von "Flirtin' with disaster", "Gator country", "One man's pleasure", "Bounty hunter", "Dreams I'll never see", "It's all over now" und "Let the good times roll". Der Sound ist perfekt! Diese pure, harte Southern Rock'n Roll Live Power entschädigt für die dürftige Aufmachung allemal! 45 Minuten Vollgas!

Art-Nr.: 1262
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,70

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No Justice - same [2006]
Countryrock in seiner ganzen Blüte! No Justice aus Stillwater/Oklahoma (na klar, woher sonst?...) präsentieren auf ihrem zweiten Album erneut eine bravouröse Ansammlung von traumhaft melodischen, erfrischenden, schwungvollen und knackigen Ohrwürmern, einen wunderbaren musikalischen Roadtrip quer durch die texanischen "Red Dirt"-Roots-/Americana-/Country-Landschaften! Herrlich! Mühelos reihen sie sich, sowohl von der Substanz der Songs her, als auch von ihrer musikalischen Klasse, in die Reihe solcher Kollegen wie Cross Canadian Ragweed, Wade Bowen, Stoney LaRue, Reckless Kelly, Randy Rogers und Great Divide ein, deren J.J. Lester das Werk im übrigen co-produzierte. Ihnen klebt einerseits der Staub an den Stiefeln, andererseits bestechen sie mit durchaus Nashville-kompatiblen, von einer sehr angenehmen, unaufdringlichen Pop-Sensibilität getragenen Harmonien! Das Zeug geht runter wie Öl! Mit zwei neuen Leuten an Bord, Armando Lopez an den Drums und dem zweiten Gitarristen Brandon Jackson, klingt die Band noch vitaler und insgesamt auch knackiger als beim, ebenfalls schon außergewöhnlich starken, Debut. Zudem kommt ihr immenses, durch ausgedehntes Touring permanent gefestigtes Spielverständnis (200 Gigs im Jahr sind absolut normal...), auch im Studio völlig zwanglos rüber. Die Songs leben von ihren traumhaften Melodien und dieser einzigartigen Verschmelzung texanischen "Red Dirt"-Flairs und klassischen Countryrock-Elementen, wie man sie gar von der Nitty Gritty Dirt Band oder Poco her kennt. Dominiert wird das Ganze von einem breiten, kompakten, würzigen Gitarrensound, vereinzelt veredelt durch eine im Hintergrund agierenden Orgel und Steve Rice's ganz großartigem Gesang "with a little grit and a lot of soul"! Logisch, daß das Album mit "Never come back" auch gleich mit einem "Killer"-Song eröffnet wird: Knackiger, flotter, genauso frischer wie rootsig "Red Dirt"-fundierter, locker lässiger Uptempo-Countryrock mit einem wunderbaren, saftigen Gitarrensound und einer unwiderstehlichen, sich tief in die Gehörgänge bohrenden Melodie! Wieder einmal einer dieser hinreißenden Songs, die als ideale Begleitung eines coolen Cabrio-"Ritts", entlang der staubigen, endlosen texanischen Highways vorstellbar sind - man hat dieses Bild regelrecht vor Augen! Toll! Weiter geht's mit der traumhaft melodischen, prachtvollen Ballade "Don't walk away", inklusiver herrlich würziger, rootsiger Lead Gitarren-Läufe, ehe mit dem wunderbaren "Red dress" der nächste schwungvolle, flockig knackige Countryrocker folgt, der in etwa die gleichen Voraussetzungen mitbringt und Assoziationen weckt, wie die Eröffnungs-Nummer: Eine exzellente Melodie, traumhafte Harmonie zwischen Instrumentierung und Gesang, leicht rootsig, staubig, ausgestattet mit wunderbaren Gitarren (inklusive eines starken, würzigen, rockigen Solos), knackig, wunderschön! Zeitloser Countryrock wie aus einem Guß! "Bend but don't break" wartet anschließend sogar mit einem dezenten Southernflair auf, das an schwungvolle, dynamische Countryrock-Nummern der frühen Outlaws oder ihrer heutigen Jünger Hurry Sundown zu erinnern scheint. Tolle Gitarren-Riffs und-Läufe! Welch eine musikalische Freude! Wir könnten nun noch auf weitere Songs näher eingehen, doch es ändert sich nichts! Ein "Hit" jagt den nächsten! No Justice geben sich zu keiner Minute dieses Albums ein Blöße! "No doubt about it, the sky is the limit for this band", brachte es neulich ein texanischer Fan auf den Punkt! Wie recht er hat! Diese Jungs sind auf dem Weg ganz nach oben...

Art-Nr.: 4067
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Never come back
Don't walk away
Red dress
By my side
Way down

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Popa Chubby - stealing the devil's guitar [2006]
Und ob er dem Teufel die Gitarre gestohlen hat... - brandneues Studioalbum des hierzulande äußerst beliebten und geschätzten "Big man" of Bluesrock, Popa Chubby aus New York! Klar, daß es wieder ein klasse Werk geworden ist! Popa Chubby's Interpretation des Bluesrock war nie vielseitiger! Sehr groovy, zuweilen ziemlich funky, auch mal dezent psychedelisch, sonic, ja sogar mal in Countrygefilde abtauchend, dann wieder retro-Hendrix-infiziert, um im nächsten Moment ungemein zeitgemäß und modern auch mal mit rhythmischen Rap-Attituden zu experimentiren, rau dreckig, textlich sehr engagiert, rockig bluesig, ungemein New York City-authentisch! Auch sein Gitarrenspiel wird immer ausgefeilter, besticht durch immense Variabilität. Mal ungestüm, mal heavy, fett, dann ungemein quirlig und flüssig bedient er die Saiten nach allen Regeln der Kunst, ohne dabei im "Overdrive" unterzugehen. Sogar Sitar, Mandoline und hin und wieder die Acoustic Gitarre packt er bei einigen zurückhaltenderen Nummern aus! Zu den Höhepunkten zählen u. a. der von feurigen und glühenden Slide-/Bottleneck-Läufen durchzogene, dynamische, auf einem tollen Funk-Rhythmus basierende, satte Opener "Slide devil man slide", der coole, groovende Funk-Blues "Smuggler's game" mit seinen großartigen, würzigen Gitarrenläufen, der tollen Percussion und dem prächtig involvierten Rap-mäßigen Sprechgesang, die wunderbar nostalgisch wirkende, balladeske, aber voller Energie steckende Bluesrock-Nummer "Why I can't have you", das semi-akutische, rootsige voller Delta-Flair steckende "Stoned again", die bärenstarke Western-Saga "Young guns", ein bluesiger, rasant abgehender Country Rock'n Roller mit furiosen Gitarenläufen und einem herrlichen "Spaghetti-Western"-Feeling, der raue, fette, voller Hendrix-Flair steckende, klassische Retro-Bluesrocker "Bold as love", der dreckige, gar ein ordentliches Southern-Feeling verbreitende, riffige Rockin' Blues-Kracher "Long deep hard and wide", wie auch das finale, 6 1/2-minütige Instrumental "The devil's guitar", bei dem der Titel schon sagt, wo's lang geht! Gut 62 Minuten währender, von prächtiger Gitarrenarbeit geprägter, funky Bluesrock eines Popa Chubby in Bestform! Sehr ansprechendes Coverdesign auf einem schönen, 4-fach aufklappbaren Digipack, inklusive eines 16-seitigen Booklets mit allen Texten!

Art-Nr.: 4012
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Slide devil man slide
Right on
Young guns
Long deep hard and wide
Virgil and Smokey

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Wilson, Gretchen - undressed ~ live ~ dvd [2006]
Eine Live-DVD der besonderen Art! Man sieht gerade noch die letzten Bilder von Gretchen Wilson's vielumjubeltem Konzert aus dem Charleston Civic Center von Charleston/West Virginia (10. August 2005) und ihren Abgang in die Katakomben der Arena. Hier nun beginnt die eigentliche, auf der DVD festgehaltene "Show", denn der zentrale Ort des Geschehens ist Gretchen Wilson's Umkleideraum. Seit ungefähr einem halben Jahr ist es Usus, daß sich Gretchen und ihre Band unmittlebar nach ihrer Energie geladenen Bühnen-Performance noch einmal gemütlich und völlig zwanglos mit ihren Instrumenten auf dem Sofa zusammensetzen, um in einer intimen, allen Beteiligten sichtbar Freude bereitenden, lockeren Atmosphäre zu einer lässigen Jam-Session von ein paar herrlichen "Country-Schinken" in unbeschwerten "stripped-down" Acoustic-Arrangements anzusetzen. So war das auch an jenem 8. August 2005 in Charleston, und ganau diese "Dressing Room Acoustic Performance" (daher der Titel "Undressed") ist auf dieser feinen, rund 60-minütigen DVD zu bewundern. Die komplette Band und ein paar Gäste aus der Road-Crew haben sich versammelt und "klimpern" munter drauflos! Das hat jede Menge Charme! Hier ist nichts überproduziert, alles hat seine Ecken und Kanten! Es geht wunderbar familiär zu. Herrlich beispielsweise die Dekoration aus zu Kerzenständern umfunktionierten, leeren Jack Daniels-Flaschen! Und die Setlist kann sich sehen lassen! Es beginnt mit der großartigen, Fiddle-driven Honky Tonk-Nummer "Skoal ring", geht über Merle Haggard's Klassiker "Tonight the bottle let me down" (Lead-Gesang hier der etatmäßige Drummer aus Gretchen's Band, Rick Brothers), den rhythmische Roadhouse-/Barroom-/"drinkin'"-Heuler "One Bud wiser", das bluesig-jazzige "Good morning heartache", das Cajun-mäßige "Politically uncorrect", die wunderschöne Ballade "I don't feel like loving you today", die etwas Bluegrass angehauchte, schöne, mit feinem Banjo angereicherte Gospel-Country-Nummer "Me and Jesus", dem "rockigen" "Been kicked by a mule", Jimmy Rodgers' Old School-Klassiker "Mule skinner blues" (hier hat die Truppe richtig viel Spaß), bis hin zu ihren Hit "California girls"! Komplettiert wird die DVD durch ein Interview und weitere "Outtakes"-Aufnahmen! Die "Redneck woman" und ihre Band einmal ganz anders! Klasse! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 3931
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 15,90

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