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Brooks, Garth - man against machine [2014]
Der König und Miterfinder des New Country ist zurück! Fast dreizehn Jahre nach dem Rückzug aus dem Musikbusiness (zumindest was "echte" Alben angeht - "Scarecrow" war das letzte), um sich verstärkt der Erziehung seiner drei Töchter widmen zu können, tritt Garth Brooks mit dem heiß erwarteten Comeback "Man Against Machine" jetzt auf "seine" Bühne zurück. Und, um es vorweg zunehmen, es ist ihm großartig gelungen! Der Grund ist vor allem darin zu finden, dass der beliebte Entertainer eine wunderbare Balance gefunden hat, hinter ihm Liegendes mit den in der Zwischenzeit entstandenen Trends der Sparte durch viel Augenmaß zu verbinden und dabei auch noch eine gewisse Risikobereitschaft und Experimentierfreudigkeit zugleich an den Tag zu legen. Schon der Opener und Titelsong "Man Against Machine", gewidmet dem amerikanischen Volksheld John Henry (der Legende nach sollte der Bahnarbeiter durch eine Schlag-Maschine ersetzt werden, die er jedoch in einem anberaumten Wettbewerb schlug, danach aber tot zusammenbrach) weiß zu überraschen. Brooks, der den Track mitkomponiert hat (wie auch zwei weitere der insgesamt 14 Tracks) macht daraus einen episch durchzogenen, sehr emotional dargebotenen Southern Rocker (klasse E-Gitarren!) mit fröstelnden "War"-Crowd-Harmoniegsängen zu Schlaghammergeräuschen im Hintergrund. Erinnert von der Art ein wenig an Eric Churchs "The Outsider" (nur besser gelungen). Das folgende melodische "She’s Tired Of Boys" wird durch die unverkennbaren Vocals seiner Ehefrau Trisha Yearwood bereichert. Auch das schon von einem bald progressiven Charakter gekennzeichnete "Cold Like That" würde man nicht so einfach auf einer Garth Brooks-Agenda vermuten. Famos hier die atmosphärischen Gitarrenpassagen der beiden hervorragenden E-Gitarristen Chris Leuzinger und Kenny Greenberg. Natürlich weiß der beliebte Musiker auch immer noch, was ihn damals (bis heute) zum Maß aller Dinge gemacht hat. So gibt es mit den Piano- und Steel-unterlegten, teilweise typisch melancholisch/baladesken Stücken wie "Mom", "Cowboys Forever", "Send 'Em Down The Road" oder dem düsteren "Midnight Train" Lieder, die sich an seine überragenden Hits wie "The Dance", "Wild Horses" oder "The Thunder Rolls" ein wenig anlehnen, ohne sich aber zu sehr anzubiedern. Auch das herrlich altmodisch swingende "Rodeo And Juliet" (schönes Wortspiel) wäre perfekt für seine unwiderstehlichen Laufeinlagen bei seinen Live-Gigs prädestiniert. Hier leiert die Steelgitarre, quietscht die Fiddel zu angejazzten Gibson-E-Gitarren-Tönen in bester, launiger Retro-Manier. Jerry Douglas gibt als Gast auf dem kurzen "Wrong About You" seine markanten Dobro-Einlagen zum Besten. Auch die erste Single wartet mit sehr rhythmisch pop-rockigen Untertönen auf. "People Loving People" heißt die einfache, aber unmissverständliche, politische Botschaft, um diese Welt voller Kriege, Leid und Hunger zu verbessern. Auch die humorvolle Kapitalismuskritik bei "Fish" macht richtig Spaß. Es geht um einen Geschäftsmann (Brooks), der einem einfachen, genügsamen Fischer erklären will, wie man zu Reichtum kommen kann, um nachher nur noch das tun zu können, was einem Spaß macht. Der Fischer fragt ihn dann: "Fischen?" Schließlich sitzt der geläuterte Business-Mensch mit dem Fischer am Steg und angelt gemeinsam mit ihm Fische. Am Ende lassen das wieder überaus atmosphärische "You Wreck Me" (tolle Piano- und grandiose E-Gitarrenklänge mit Streicheruntermalung) und die soulig-bluesige Southern-Ballade "Tacoma" (erinnert ein wenig an Elvin Bishops "Fooled Around And Fell In Love" - tolle, gospelige, weibliche Background-"Uuh-Uuh"-Gesänge) keinen Zweifel daran, dass sich Garth Brooks auf dieses heikle Unterfangen intensiv und bestens vorbereitet hat. Musikalisch perfekt in Szene gesetzt haben dieses Werk neben den bereits erwähnten Könnern alte Weggefährten wie Milton Sledge, Mike Chapman, Bobby Wood, Bruce Bouton, Rob Hajacos und Hochkaräter wie Greg Morrow, Eddie Bayers, Bryan Sutton, Richard Bennet und klasse Sänger/innen wie Karyn Rochele, Vicki Hampton und Robert Bailey. Sauber und transparent produziert hat Mark Miller. Garth Brooks hat mit "Man Against Machine" ein Aufsehen erregendes und sicher heiß diskutiertes Album abgeliefert. Der "Vater des New Country" ist somit gerade heute aus unserer Sicht eine spektakuläre und positive Bereicherung in der aktuellen Nashville-Maschinerie. Welcome back, Garth Brooks! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Man Against Machine
2. She's Tired of Boys
3. Cold Like That
4. All-American Kid
5. Mom
6. Wrong About You
7. Rodeo and Juliet
8. Midnight Train
9. Cowboys Forever
10. People Loving People
11. Send 'Em On Down the Road
12. Fish
13. You Wreck Me
14. Tacoma

Art-Nr.: 8734
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Dixie Chicks - taking the long way ~ expanded edition mit bonus dvd [2006]
CD/DVD-Set! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung des aktuellen Dixie Chicks-Albums "Taking the long way" erscheint nun eine neue "Deluxe"-Ausgabe dieses großartigen Werkes! Neben der normalen CD enthält die Edition eine zusätzliche (Live)-DVD mit höchst interessantem und überaus lohnenswertem Material. Zunächst erleben wir einen sehr introvertierten, wundervollen, am 24.5.2006 in den Sony Music Studios von New York City mitgeschnittene Live-Auftritt der Damen, der einmal mehr ihre ganze Klasse und ihr Charisma untermauert. Eine herrliche, akustische Performance im Full Band Arrangement (in der Begleitband spielt unter anderem David Grissom die akustische Gitarre) von rund 23 Minuten Spieldauer mit exzellenten Versionen von "The long way around" (sehr knackig, flott, tolle Harmonien, großartige Fiddle von Martie), "Easy silence" (sehr intim und entspannt, sehr melodisch, toll gesungen), "Voice inside my head" (knackig, rootisg, Emily spielt eine starke Lap Steel-Gitarre) - diese 3 Stücke sind vom aktuellen Studioalbum und werden live n einer deutlich rootsigeren Americana-beeinflußten Version gespielt - , "Truth No. 2" (klasse Banjo von Emily) und dem fantastischen "Wide open spaces"! Anschließend sehen wir noch den offiziellen Video-Clip zu "Not ready to make nice", sowie eine interessante Unterhaltung von den 3 Mädels und Produzent Rick Rubin über das Album! Das ganze Set komt in einem edlen, 3-fach aufklappbaren Digipack mit 24-seitigem Booklet, umhüllt von einem schönen Schuber mit Prägedruck-Aufschrift! Tolles CD-/DVD Combo-Set, das selbst für die, die die Scheibe bereits haben, aufgrund der prächtigen DVD allemal noch zusätzlich lohnend erscheint!
Hier nochmal der Review zur "normalen" CD:
4 Jahre sind seit ihrem wundervollen Album "Home" vergangen! Was ist in der Zwischenzeit mit den Dixie Chicks nicht alles passiert? Erst die Jubelarien über "Home", dann Natalie Maines "Anti-Bush"-Äußerungen während eines Konzertes in London - sie wurden attackiert, geradezu "geächtet", aus dem Nashville-Radio verbannt, ihre Musik wurde aus den Playlists gestrichen. Ein ganzes "System" versuchte sie abzustrafen, doch ihre Fans standen immer hinter ihnen, wie auch unzählig viele Musiker-Kollegen, unter denen die Dixie Chicks ihr eh schon hohes Standing noch mehr untermauerten. Nach der vielumjubelten "Top of the world"-Tour legten sie eine Pause ein, sorgten allesamt für Familienzuwachs, und begannen langsam sich auf ihr "Comeback" vorzubereiten, das sie schon seinerzeit, während ihres Konflikts mit den Medien, als "Trennung von Nashville" ankündigten. Nun liegt "Taking the long way" vor, und es ist, dies vorab, ein Meisterstück geworden! Die Dixie Chicks präsentieren sich in jeder Hinsicht stärker und ambitionierter als je zuvor, puschen sich regelrecht zu neuen Höhen, sowohl als Songwriter, als auch als Performer! Ein traumhaftes Album! Und es kommt, wie sie es angekündigt hatten: Ihre Country-Wurzeln und Texas-Roots nie verlierend und stets wahrend, entfernen sie sich weitestgehend vom Nashville-Mainstream, hin zu äußerst niveauvollem, rootsigem Alternate Country/ Americana/ Countryrock-/pop mit einer gepflegten Portion Singer/Songwriter-Mentalität. Das bekommt ihnen ganz hervorragend, macht sie variabler und "unberechenbarer" als je zuvor! Dabei haben sie nichts, aber auch gar nichts, von ihren faszinierenden Melodien eingebüßt! Voller traumhafter Schönheit, musikalisch herrlich arrangiert und dominiert von Natalie Maines' charismatischem, unverwechselbarem Lead-Gesang in Verbindung mit Martie Maguire's und Emily Robison's wundervollen Harmonien, schleichen sich die 14 Songs mit all ihrer Magie unwiderstehlich in das Innerste unserer Ohren und unserer Sinne. Vom bluegrassigen Touch des Vorgängers ist nichts mehr zu spüren. Die Musik ist, trotz aller Emotionen und Gefühle, sehr knackig und durchaus kraftvoll in Szene gesetzt. Produzenten-Genie Rick Rubin, der ja beispielsweise auch die berühmte "American Recordings"-Reihe von Johnny Cash umsetzte, hat das Album in einen fantastischen, exakt auf den Punkt gebrachten, trockenen, aber herrlich transparenten Sound gepackt, die die famosen Musiker bestens ins richtige "Licht" rücken. Unter denen befinden sich solch illustre Namen wie die "Heartbreakers" Benmont Tench (Keyboards) und Mike Campbell (Guitars), Lloyd Maines (Pedal Steel, Mandolin), Red Hot Chili Peppers-Drummer Chad Smith, Lenny Castro, Larry Knechtel, Marvin Etzioni, Gary Louris (Jayhawks), John Mayer, Bonnie Raitt, Keb 'Mo', und, und, und! Alle Tracks wurden von den Chicks selbst komponiert, jeweils mit der Unterstützung solcher Kollegen wie Dan Wilson (ex-Semisonic), Gary Louris (ex-Jayhawks), oder auch Keb 'Mo' (das voller Southern Soul steckende, Gospel-bluesige, mit tollem E-Piano garnierte, wunderbare "I hope"), Sheryl Crow (die großartige, knackige Pop-Rock-Ballade "Favorite year"), und Crowded House's Neil Finn (das etwas schwebende, balladeske, dennoch wieder sehr knackige, von schöner Geige und Banjo geprägte "Silent house")! Ein paar weitere Highlights eines Albums, das man auch komplett als ein einziges Highlight betrachten muß: "The long way around", ein traumhafter, von schönen Acoustic Gitarren-Riffs eingeleiteter, herrlich flockiger, schwungvoller, wundervoll melodischer Countryrocker, der auch auf "Wide open spaces" einen zentralen Platz hätte einnehmen können (tolle, würzige E-Gitarre, dezente Steel-Einlagen von Natalie's Vater Lloyd Maines, schönes Banjo, trockenes Drumming), das grandiose, ideal zwischen staubigen Texas-Roots und pop-rockigem "Bombast" (was hier in keinster Weise negativ geneint ist - ganz im Gegenteil, denn es drückt die ganze Dramaturgie dieser Nummer aus) hin und her schwankende, genauso emotionale, gefühlvolle, wie von unbändiger Kraft gekennzeichnete "Not ready to make nice", in dem die Dixie Chicks die Geschehnisse der Vergangenheit aufarbeiten und deutlich zum Ausdruck bringen, daß sie noch lange nicht soweit sind zu "verzeihen" (Natalie Maines singt hinreißend), der erfrischende, mit toller Mandoline ergänzte, wunderschöne, melodische, lockere Americana-/Countryrocker "Everybody knows" (mitgeschrieben von Gary Louris, was diesem Song ein gepflegtes Jayhawks-Flair verpasst), die großartige, rootsige Alternate Country-/Countryrock-Ballade "Bitter end", das furios, fast rotzig und ungemein staubig, im besten Texas Roadhouse-rockin'-Stil abgehende, von Mike Campbell mitkomponierte "Lubbock or leave it" (toller Banjo- und Schlagzeug-Drive), das Slide-/Lap Steel-getränkte, melodische, schön kraftvolle, epische "Voice inside my head" usw., usw.! Das ist genau die richtige Antwort, die die Dixie Chicks ihren Kritikern geben konnten: Ein Album von einer solchen Brillanz! Ganz groß! Unsere tiefste Verneigung der Anerkennzng! "Taking the long way" wird als Meilenstein in die Geschichte der Dixie Chicks eingehen!

Art-Nr.: 4626
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 21,90

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Foster, Radney - this world we live in [2006]
Vier Jahre sind bereits wieder ins Land gezogen, seitdem uns die eine Hälfte des einst in Nashville so erfolgreichen Duos Foster & Lloyd mit dem tollen "Another Way To Go" so begeistert hatte. Untätig war ein Mann dieses musikalischen Formates in der jüngeren Vergangenheit allerdings nicht. So produzierte er beispielsweise die Randy Rodgers Band, schrieb Songs für Größen wie u. a. Keith Urban, die Dixie Chicks oder Kenny Chesney, und, und, und! Hier ist sie nun endlich, die neue, einmal mehr ganz hervorragende Scheibe des ohne Zweifel zu den besten texanischen Songwritern zählenden Radney Foster: Wunderbarer, rootsiger Texas-Country/Alternate Country/Countryrock/Americana vom Allerfeinsten mit einem tollen, schön trockenen, auf den Punkt genau produzierten, angerauten, "gritty" Sound! Zehn neue Stücke, alle aus seiner Feder, zum Teil in Kooperation mit exzellenten Co-Writern, wie Blue Dogs-Frontmann Bobby Houck, Jack Ingram oder Darrell Brown, mit dem er sich auch die Produktionsarbeit teilte. Bediente er sich bei seiner letzten Scheibe noch einer Menge Begleitmusiker aus dem schier unerschöpflichen "Nashville-Pool", so versammelte er diesmal eine tolle, namhafte Band langjähriger Freunde um sich, wie Drummer Charlie Drayton und
den "alten" Westcoast-Haudegen Waddy Wachtel (Linda Ronstadt; Warren Zevon, James Taylor, John David Souther, Ronin, Bob Dylan) an der E-Gitarre (beide haben schon auf Keith Richard’s Solo-Alben zusammen gearbeitet), Session Bass-Veteran Bob Glaub (u.a. Jackson Browne) und dem Keyboarder Rami Jaffe, vielen sicher nicht nur als Mitglied der Wallflowers ein Begriff. Mit an Bord sind auch wieder der starke Slide-Gitarrist Mike McAdam und ein weiterer Klassemann an der E-Gitarre, Adam Shoenveld, der etatmäßig bei Big & Rich die Saiten bedient. Und um es nochmal klar herauszustellen: Radney Foster ist schlichtweg wieder ein Sahneteil gelungen. Dem leicht Stones-infizierten, Slide-angerockten, rootsigen, trockenen "Drunk On Love" folgt mit "Sweet And Wild" ein wunderbar melodischer Americana-Midtemposong. Bei beiden Songs glänzt neben der starken instrumentellen Umsetzung Sarah Buxton mit ihrer klasse Stimme im Background, die gegen Ende der Stücke mit in den Vordergrund tritt. Die Ballade "The Kindness Of Strangers" lebt von Foster’s starker Akustikgitarrenarbeit, toller atmosphärischer Cello-Untermalung und einem bewegend geschriebenem und gesungenem Text. Ganz große Klasse! Der anschließende, exzellente, forsche Retro Country-Rocker "Big Idea" (erinnert stark an alte Foster & Lloyd-Hits) reißt einen regelrecht aus der poetischen Welt des Vorsongs, und bildet den gelungenen Vorläufer zum Center-Song des Gesamtalbum’s, "Half Of My Mistakes". Was für eine herrliche Melodie! Auch hier wieder ein toller Text, der Menschen dazu ermutigt, viele Dinge im Leben einfach zu riskieren, auch wenn mal etwas schief laufen sollte. Der Lerneffekt und viele positive Dinge, die sich trotzdem daraus entwickeln, sind laut Foster nicht zu unterschätzen. Den gleichen Song hat vor geraumer Zeit fast ebenso gut Jace Everett auf seinem Erstling, allerdings etwas mainstreamiger, interpretiert. Bei Radney Foster wirkt das Stück etwas kantiger, zurückhaltender und einen Schuss introvertierter. Starke Slide-Arbeit hier vom bereits erwähnten Mike McAdam. "New Zip Code" (mehr balladesk) und "Prove Me Right" (wäre auch durchaus von der Randy Rogers Band oder Chris Knight coverbar) liefern wieder etwas leichter verdauliche, überaus melodische Gute Laune-Kost, letzteres in durchaus Nashville-kompatibler, radiotauglicher, wenn auch leicht rootsiger Country-Manier, voller Hooklines, die ein wenig an Radney’s Frühwerke erinnern. Stark hier die angenehmen Fiddle-Fills. Eine weitere "Killer"-Ballade folgt mit "Fools That Dream". Im Background diesmal die zauberhafte Kim Richey, die auch beim Vorgänger schon ihre Stimme zur Verfügung gestellt hat. Zum Abschluss folgt dann noch mal ein herrlich locker dahinfließender, super-melodischer Alternate Country-/Roots-/Americana-Song, den Foster zusammen mit Jack Ingram komponiert hat. Neben dem eingängigen Rhythmus und den lässigen Drums stechen hier die immer wieder eingestreuten und punktgenauen Stratocaster- und Slide-Fills im harmonischen Wechselspiel heraus. Klasse Orgelarbeit auch vom Rami Jaffe. Das Stück hält einen noch Minuten nach Ende der CD regelrecht gefangen. Ein würdiger Abschluss eines wieder einmal großen Albums! "This World We Live In" etabliert und festigt Radney Foster's Platz in die Riege der heutigen, wichtigen, ganz großen texanischen Singer-Songwriter im Country-/Americana-Bereich nachhaltig. Durch und durch beeindruckende und fesselnde Musik! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4063
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Big idea
New zip code
Prove me right
Fools that dream
Never gonna fly

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Jackson, Alan - greatest hits volume II ~ dvd 1 [2003]
Klasse neue DVD anläßlich der Veröffentlichung von Alan Jackson's "Greatest Hits Vol. II"-Album. Enthalten sind die Video-Clips von 6 seiner größten Hits, darunter die aktuelle Nr.1, das wunderbare Duett mit Jimmy Buffett "It's five o'clock somewehere"! Die 5 anderen Clips sind: "I'll go on loving you", "Little bitty", "It's alright to be a redneck", "When somebody loves you" und "Where were you (when the world stopped turning)". Letzteres ist die berühmte Live-Version anläßlich der Verleihung der 35. CMA Awards. Das Teil enthält leider nur diese 6 Video-Clips, doch endlich gibt es mal etwas von ihm. Die Fans werden's ihm danken. Und das schönste: Die DVD ist "Code free", was heißt: sie läuft auf allen DVD-Spielern!

Art-Nr.: 2099
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 9,90

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Jackson, Alan - greatest hits volume II ~ dvd 2 [2004]
Vor ein paar Monaten erschien die DVD Nr. 1, jetzt schiebt Alan Jackson die zweite DVD im Zuge seines "Greatest Hits Vol. II"-Albums hinterher. Enthalten sind einmal mehr die Video-Clips von 6 weiteren seiner größten Hits, allen voran die wunderbare Ballade "Remember when" (langwöchiger Nr.1 Hit), eines der beiden neuen Stücke von der "Greatest Hits II"-CD. Aber auch die 5 anderen Clips können sich sehen lassen. Das sind: "Who's cheatin' who", "Little man", "Pop a top", "www.memory" und das herrliche "Drive (for Daddy Gene)"! Steht der DVD 1 in wirklich nichts nach! Sind zwar auch wieder "nur" 6 Video-Clips, doch es gibt eben lediglich diese beiden DVDs von Alan Jackson. - und das ist ja immerhin auch schon was. Die Fans werden's ihm danken und sich zu Recht über diese zweite Clip-DVD freuen. Wieder ist sie "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar.

Art-Nr.: 2291
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 9,90

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Jennings, Waylon & The Waymore Blues Band - never say die- the final concert film ~ 2 cds & 1 dvd [2007]
2 CDs & 1 DVD-Live-Set! Opulent vom Inhalt, klasse in der Aufmachung: Im edlen 4-fach aufklappbaren Digipack, inklusive 12-seitigem, informativem und mit vielen schönen Bildern austegstattetem Booklet, erscheint nun ein prall gefülltes Set (2 CDs & 1 DVD) der beiden letzten großen Live-Konzerte des legendären "Ramblin' man" vom 5. und 6. Januar aus dem berühmten Ryman-Auditorium von Nashville/Tennesse in einem großartigen remasterten Sound! Die CDs (es gab von diesen Shows im Jahre 2000 schon einmal eine "Kurzversion", bestehend aus einer CD) beinhalten 22 Tracks, die DVD (hiermit erstmals veröffentlicht), im übrigen filmtechnisch hervorragend und ohne jeden Makel in Szene gesetzt (dazu im glasklaren Stereo, Dolby 5.1 Surround-Sound), zeigt ebenfalls diese komplette Setlist (Spielzeit rund 98 Minuten), plus einen hoch interessanten, 30-minütigen "Behind the scenes"-Film zu den Aufnahmen der Shows mit raren Interviews und Statements von Waylon selbst, wie auch einzelnen Band-Mitgliedern. Das große "Waylon"-Emblem im Hintergrund, betraten der "Country-Outlaw" Waylon Jennings und seine 11-köpfige Waymore Blues Band, von der Jennings sagte "this is the band I always wanted" (u.a. mit Reggie Young - Gitarre, Richie AAlbright - Drums, Robby Turner - Steel, Jenny Lynn - Fiddle, Jim Horn - Sax & Flute) die historische Bühne des alt-ehrwürdigen Ryman-Auditoriums um eine wunderbare Songtliste zu präsentieren. "Never say die", Tony Joe White's "Trouble man", "Help me make it through the night", "Havin' a good time", zwei Hit-Medleys mit "Good hearted woman", "Mamas don't let your babys grow up to be cowboys", "Amanda" und "A couple more years", "Drift away", klasse Versionen von The Band's "The weight" oder The Marshall Tucker Band's "Can't you see", dazu ein paar hoch-karätige Gäste auf der Bühne (Travis Tritt ist bei "I've always been crazy" der Duett-Partner, Montgomery Gentry unterstützen ihn bei "I'm a ramblin' man", John Anderson bei "Waymore's blues" und Ehefrau Jessi Colter ist ebenfalls bei 4 Songs mit an Bord) sind nur einige der Highlights. Obwohl Jennings an diesen Abenden bereits zu krank war die Shows im Stehen zu präsentieren ( er sitzt die ganze Zeit auf einem Stuhl/Hocker), zeigt er sich bei allerbester Laune, kommuniziert ausgiebig mit dem Publikum, hat viel zu seinen Liedern und seinen Musikern zu erzählen und ist hervorragend bei Stimme. So entwickelt sich ein wirklich großartiges, lebendiges Konzert.

Die komplette Setlist (CDs / DVD identisch):
Never Say Die
Medley: Good Hearted Woman / Mamas Don't Let Your Babies Grow Up To Be Cowboys
Trouble Man
Medley: Amanda / A Couple More Years
Waymore's Blues (Special Guest Appearance By John Anderson)
It's The World's Gone Crazy (Cotillion)
Love's The Only Chain (Special Guest Appearance By Jessi Colter)
I'm Not Lisa (Special Guest Appearance By Jessi Colter)
Storms Never Last (Special Guest Appearance By Jessi Colter)
Suspicious Minds (Special Guest Appearance By Jessi Colter)
Closing In On The Fire
I'm A Ramblin' Man (Special Guest Appearance By Montgomery Gentry)
Help Me Make It Through The Night
Havin' A Good Time
Shakin' The Blues
Nothing Catches Jesus By Surprise
Never Been To Spain
Drift Away
I've Always Been Crazy (Special Guest Appearance By Travis Tritt)
Goin' Down Rockin'
The Weight
Can't You See

Ein wirklich historisches Ereignes (Waylon Jennings verstarb bekanntermassen rund 2 Jahre später, am 13. Februar 2002), eines der ganz Großen der Countrymusic, wunderbar festgehalten in diesem tollen Package! "It's Waylon's triumphant last hurrah"!

Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 5115
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 26,90

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Kershaw, Sammy - honky tonk boots [2006]
Gut 3 Jahre nach seinem letzten, ebenfalls sehr gelungenen Lebenszeichen mit "I want my money back", ist der Mann aus Kaplan/Louisiana mit seinem neuen Album "Honky Tonk boots" zurück und präsentiert sich, nach erneutem Label-Wechsel, in hervorragender Verfassung! Eine klasse CD mit 10 bestens ausgewählten Nummern, die praktisch alle das Potential und Niveau seiner größten Charterfolge haben. Knackige, ehrliche, reine Honky Tonk-/Country-/New Country-Musik, sehr traditionell verwurzelt, völlig frei von Pop-Klischees, in einem zeitgemäßen, recht satten, kraftvollen, von Buddy Cannon (zum Teil gemeinsam mit Norro Wilson) esrtklasssig produzierten Sound! In der Phase seiner Karriere, als im das "Countryradio" wohl gesonnen war, hätte er vermutlich mit annähernd jedem Stück dieses Albums die Charts ordentlich durcheinander gewirbelt. Ob der von satten E-Gitarren durchzogene Roadhouse Country-Knaller "Tennessee girl", im übrigen die erste Single, der mit seinem rockigen, gut abzutanzenden Rhythmus auch die Dancefloor-Cowboys erfreuen dürfte, das von prächtiger Fiddle, Steelguitar und Mundharmonika geprägte Titelstück "Honky Tonk boots", die wunderbare, astreine, "waltzing" Country-Ballade "One step at a time" mit ihrer wimmernden Steel und durch und durch traditionellen Basis, der schwungvolle, von einem gewissen Cajun-Flavor durchsetzte (kommt immer mal wieder bei dem ein oder anderen Stück durch - das hat er einfach durch seine Herkunft im Blut) Country-Heuler "Evangeline" mit seinen driving Fiddles und den starken Gitarrenlicks (tolle Melodie, klasse Stoff für Linedancer), der pure Honky Tonker "Leavin' made easy" mit dem feinen Fiddle-/ Steel-/ E-Gitarren-Zusammenspiel, oder der, wieder mit einem gesunden Louisiana-Flair ausgestattete Uptempo-Feger "High society", usw., usw. - allesamt haben sie das Zeug zu "echten" Country-Hits! Nein Sammy, häng Deine "Honky Tonk boots" nicht so schnell an den Nagel! "Well I'm stone cold country"- it's in my blood, there ain't no way I'm gonna give it up, I just can't hang up my honky tonk boots", singt er im Titelstück. Damit ist die Philosophie des kompletten Albums kurz und knapp auf den Punkt gebracht! Kershaw-Country at it's very best!

Art-Nr.: 4191
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Tennessee girl
Honky Tonk boots
Evangeline

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Kristofferson, Kris - live from austin tx [2006]
Besprechung siehe gleichnamige DVD!

Art-Nr.: 4214
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Kristofferson, Kris - live from austin tx ~ dvd [2006]
Die Reihe der großartigen "Austin City Limits"-Veröffentlichungen auf DVD geht weiter! Nach und nach kommen über das amerikanische "New West"-Label in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden - und zwar als DVD, dazu teilweise parallel auch als CD! Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals gehörtes und gesehenes Material! Fast 25 Jahre ist es her, genauer gesagt am 14. Septemper 1981, als der am 22.6. diesen Jahres sein 70. Lebensjahre vollendende, jetzt schon legendäre Kris Kristofferson mit seiner Band auf den Brettern der "KLRU-TV Austin City Limits"-Bühne stand und das Publikum mit einer großartigen, recht knackigen, zwischen typischem Outlaw-Country und Americana (den Begriff kannte man damals noch gar nicht) angesiedelten Performance begeisterte! Und was für eine großartige 7-köpfige Band das war: Der heute auch als Solist sehr bekannte Stephen Bruton in jungen Jahren an der Lead-Gitarre, Billy Swan an der akustischen Gitarre und Keyboards (die beiden glänzen zudem immer wieder mal mit hervorragendem Harmonie-Gesang), Glen Clark (Keyboards, Gitarre, Harmonica), Donnie Fritts (Keyboards), Tommy McClure (Bass) und Sammy Creason (Schlagzeug)! In den rund 57 Minuten hören und sehen wir jede Menge Klassiker und einige nicht ganz so berühmte Songs aus der Feder Kristofferson's, wie u.a. "Star crossed", "Here comes that rainbow again", "Help me make it through the night", "Me and Bobby McGee", "Nobody loves anybody anymore", "Casey's last ride", "Living her was easier", "Sunday morning comin' down", "Why me", usw.! Die Aufnahmen sind film- und soundtechnisch großartig in Szene gesetzt, vor allem, wenn man das Alter bedenkt! Die DVD (5.1 Sorround Sound) kommt in einem feinen Schuber! Sie ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Auch als CD lieferbar (haben wir nicht extra, bzw.zusätzlich, in der Neuheiten-Sektion aufgeführt, ist aber bestellbar über das "reguläre" CD-Programm)!

Art-Nr.: 4215
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Lynne, Rockie - same [2006]
Einer der in Nashville ganz heiß gehandelten Newcomer ist Rockie Lynne, der nun, und das direkt auf einem Major-Label, sein Debüt abgeliefert hat. Lynne wuchs, streng religiös erzogen, in North Carolina auf. Erste musikalische Erfahrungen erwarb er in einem Jazz-Ensemble auf der Highschool. Danach begann er in verschiedenen Bands zu spielen. Nach dem Militärdienst folgte eine fundierte Gitarrenausbildung an einer Akademie in Los Angeles. Es folgt die Bekanntschaft mit dem Entertainer Mike Shane, der Rockie für diverse Aufnahmen mit nach Nashville begleitet. Lynne nimmt einige Engagements in Country Touring-Bands an und verbleibt einige Jahre in Music-City. Mitte der Neunziger Jahre beginnt er sich auf seine Solo-Aktivitäten zu konzentrieren und geht aufgrund der zentralen geografischen Lage nach Minnesota, wo er sich mit ein paar in Eigenregie erstellten CDs und zahlreichen Live-Auftritten eine große Anhängerschaft aufbaut. Eines Abends wird er bei einem Gig vom Warner Brothers Marketing Mitarbeiter Bruce Larson begutachtet, der sofort eine CD an den Präsidenten von Universal Records schickte. Die Vertragsunterzeichnung war dann nur noch Formsache. Für seinen Erstling wurden zwölf Stücke ausgewählt, die Rockie bereits zwischen 2002 und 2005 in Kooperation mit diversen Songwritern oder alleine komponiert hatte. Wie für ein Major-Label üblich, wurde ihm natürlich ein exzellentes Musikerpotential, wie u. a. Billy Panda, John Willis, JT Corenflos, Chris Leuzinger, Steve Nathan, Paul Franklin, Greg Morrow, Aubrey Haynie, zur Seite gestellt. Rein äußerlich einer Mischung aus Keith Urban und Jon Bon Jovi ähnelnd, könnte man vielleicht eine recht wilde, country-pop-rockige musikalische Gangart vermuten. Aber weit gefehlt, Rockie Lynne fühlt sich, zumindest auf seinem Debüt, in mehr traditionellen Country-Bahnen mit gemäßigtem Tempo zuhause, wobei er aber durchaus geschickt auch mal den ein oder anderen rockigeren Song einzustreuen weiß. Mit der Single "Lipstick", die sich durch eine klare Instrumentierung aus Akustik-, E-, und Steelgitarren (schönes E-Gitarren-Solo von JT Corenflos), ergänzt durch feine Piano- und Orgel-Tupfer, sowie Rockie’s kraftvolle, angenehme Baritone-Stimme auszeichnet, beginnt der Reigen dreier im Midtempo anzusiedelnder Songs. Erstmalig wird die Gangart bei "Super Country Cowboy" etwas "rockiger", einer knackigen, flotten Country-Rock-Nummer mit satten E-Gitarren-Riffs, Steel-Untermalung und dezentem Southern-Flair. Im Strophenbereich entdeckt man sogar leicht angerappten, schnellen, funkigen Sprechgesang, wie man ihn auch schon mal bei Chris Cagle’s Paradestücken der Sorte "Country By The Grace Of God" vorfindet. Stark, das ein wenig an Garth Brooks erinnernde "Do We Still", das im Midtempobereich beginnt, sich aber im Verlauf des Songs bei guter Gitarrenarbeit sehr kraftvoll entwickelt. Gar ein wenig John Mellencamp-Atmosphäre vermittelt der Country-Heartland-Rock-Song "Big Time In A Small Town". Knackige Drums, das typische Orgel-Pfeifen und wiederum tolle Gitarren (Skynyrd-mäßiges Riff) bestechen auf diesem Highlight des Werkes. Ein weiterer Höhepunkt ist sicher auch das mit Fiddeln und Harmonika (stark hier Terry McMillan) durchzogene "Every Man’s Got A Mountain", wobei auch die eingefügten Background-Vocals von Harry Stinson prächtig mit Rockie's Gesang harmonieren. Überhaupt wird auf diesem Album meist in den Refrains mit großartigen "Backs" vieler namhafter, meist weiblicher Akteure gearbeitet. Das sonnig relaxt dahin groovende "Holding Back The Ocean" glänzt in toller Country-Goodtime-Manier (schöne Mandolinen-Fills), während das abschließende "Red, White And Blue" balladeskes, patriotisch angehauchtes‚typisch amerikanisches "Country-Gefühlskino" bietet. Das Debüt von Rockie Lynne beeindruckt durch seine angenehme, ausgeglichene, instrumentell hochwertige Aufbereitung und gutes Songwriting, wobei hier zunächst der Fokus auf die sichere Etablierung des Künstlers in die Szenerie Nashville’s gerichtet gewesen sein dürfte. Prima, sehr solider, guter Stoff für Freunde von Billy Dean, Brian McComas, Tracy Byrd, Buddy Jewel, Tracy Lawrence, Garth Brooks & Co.! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4144
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Martin, Stan - love ain't that tough [2009]
Ist das eine Freude! Voll im Saft stehender, "pure, driving Country" aus Boston, in einer Frische und mit einer Melodik, die auch in Nashville ihresgleichen sucht. Stan Martin ist bereits so etwas wie ein Veteran der New England-/Massachusetts-Countryszene, der in seiner Heimat ein immenses Standing geniesst. Trotzdem ist sein Bekanntheitsgrad über die lokale Staatsgrenze hinaus gleich null. Auch in Nashville hat man ihn bislang kaum wahrgenommen, obwohl seine Musik nicht nur von außergewöhnlicher Klasse ist, sondern nahezu jeder seiner Songs dermassen viel Chartpotenzial intus hat, dass er die Hitlisten Nashville's gewaltig durcheinander wirbeln würde. Was Martin zelebriert, ist eine geradezu traumhafte, herrlich melodische Mischung aus reinem, traditionellem Honky Tonk, klassichem, sonnigen Bakersfield Country und herzerfrischendem Hillbilly Countryrock voller saftiger, satter, vielschichtger "twangy guitars". Wir finden Spuren von legendären Helden wie Merle Haggard, Buck Owens und Gram Parsons, von Steve Wariner und Vince Gill, bis hin zu The Mavericks, Marty Stuart und vor allen Dingen auch Dwight Yoakam. Martin ist ein Riesentalent, der alles was einen klasse Musiker ausmacht in sich vereint: Er ist ein toller Sänger, ein ganz großartiger Songwriter und darüber hinaus ein grandioser Gitarrist, dessen Einflüsse von James Burton, Albert Lee und Clarence White bis hin zu Pete Anderson reichen. "He plays the fire out of his Telecaster", schreibt ein US-Kritiker. Dem ist wirklich nichts hinzuzufügen. Die Arrangements sind überwiegend schön "schmissig" und "rollen" nur so aus den Lautsprechern. Der Sound ist glasklar! Einzelne Songs als Highlights hervorzuheben, wäre anderen gegenüber ungerecht, da sie wirklich alle ihre Reize haben und von höchster Qualität sind. Beispielsweise die überaus elegante, deutlich an die Mavericks oder gar Chris Isaak erinnernde, von einem wunderschönen, nostalgischen Flair durchzogene Country Pop-Nummer "Blue, blue tears", der schwungvolle, knackige, von tollem Gitarrenspiel und einer herrlichen Melodie geprägte New Country-"Hit" "Love ain't that tough", der großartige, pure traditional Barroom Honky Tonker "Missing you Blues", das flockige, knackige, irgendwo in der Tradition eines Hank Williams und Waylon Jennings angesiedelte, vom Text her traurige, aber in einem wunderbar erfrischenden Gewand mit traumhaften, sehr abwechslungsreichen und melodischen Gitarrenlicks präsentierte "Whiskey morning sunrise", die nostalgisch an der Schnittstelle zwischen Johnny Cash und Roy Orbison wimmernde, sehr traditionell fundamentierte Countryballade "Last night I cried over you", der auch auf einem Alan Jackson-Album eine gute Figur abgebende, knackig flotte, honky-tonkin' Countryfeger "A working man ain't working out of me" oder der dampfende, ja fast schon raue, auch bei den Kentucky Headhunters durchgehende Countryrocker "No money" - ein Song ist stärker als der andere. Ein durch und durch vielseitiges, tolles Country-Album, das unter den Countryfreunden eigentlich wie eine Bombe einschlagen sollte! Keine Frage, Stan Martin hat es, das Honky Tonk-Feeling und den Hillbilly-Rock!

Das komplette Tracklisting:

1 Blue,Blue Tears (3.35)
2 Love Ain't That Tough (3.02)
3 Whiskey Morning Sunrise (4.51)
4 Missing You Blues (4.06)
5 A Working Man Ain't Working Out for Me (3.41)
6 Last Night I Cried Over You (3.53)
7 Hard Life (3.27)
8 Are You Still Mine (3.13)
9 Set Me Free (4.03)
10 No Money (2.53)
11 How to Let Go (2.57)

Art-Nr.: 6122
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love ain't that tough
Whiskey morning sunrise
Missing you blues
A working man ain't working out for me
Last night I cried over you
Hard life
No money

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McBride, Martina - live in concert ~ cd & dvd [2008]
CD & DVD-Set! "Live CD with Bonus DVD" heißt es auf dem Verpackungs-Sticker dieses Sets, doch genau umgekehrt müßte es draufstehen: "Live DVD with Bonus CD"! Wie dem auch sei: Die vielen Fans der bezaubernden Martina McBride (und die, die es noch werden wollen) haben Grund zum Jubeln: Eine der besten Stimmen und erfolgreichsten Künstlerinnen der Countrymusic der letzten 15 Jahre beglückt ihre Anhänger mit einer über 2-stündigen, prächtigen Live-DVD (20 Songs) eines Konzertes ihrer aktuellen Tournee, aufgenommen am 29.9.2007 im "I-Wireless-Center" in Moline/Illinois! Die Künstlerin und ihre großartige Band sind in bester Verfassung und reißen das Publikum mit einem fantastischen Auftritt mit! Martina bringt nicht nur all ihre großen Hits, sondern überrascht auch mit ein paar zuvor nicht veröffentlichten Coverversionen, z.B. des Journey-Klassikers "Don't stop believein'" oder Pat Benatar's "Hit me with your best shot"! Ein herrliches Konzert! Neben der DVD enthält das Set auch noch eine Audio-CD dieser Show, auf der jedoch insgesamt lediglich 8 Tracks enthalten sind, einer davon ("Whatever you say") nicht auf der DVD! Der Fokus liegt also eibdeutig auf der DVD, und das ist auch gut so. Es ist kaum zu erwarten, dass man auf einer deutschen Bühne Martina McBride einmal live erleben kann, doch jetzt kommt sie zu ihren Fans nach Hause ins Wohnzimmer! Filmtechnisch und soundmäßig brillant in Szene gesetzt! Einfach wunderbar! Die DVD ist "code free" und auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1 Happy Girl - 3:33   
2 Anyway - 4:05   
3 Concrete Angel - 4:18   
4 From the Ashes - 4:47   
5 Whatever You Say - 5:58   
6 This One's for the Girls - 4:11   
7 Independence Day - 3:36   
8 Hit Me with Your Best Shot - 4:04   

DVD:
1 Anyway
2 When God-Fearin' Women Get the Blues
3 Wild Angels
4 My Baby Loves Me
5 Tryin' to Find a Reason
6 How I Feel
7 Happy Girl
8 (I Never Promised You A) Rose Garden
9 You Ain't Woman Enough
10 Help Me Make It Through the Night
11 Where Would You Be
12 Concrete Angel
13 For These Times
14 Medley: Love's the Only House/Blessed
15 This One's for the Girls
16 A Broken Wing
17 Independence Day
18 Don't Stop Believin'
19 Hit Me with Your Best Shot
20 Over the Rainbow

Art-Nr.: 5680
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

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McCoy, Neal - live! [2006]
Neal McCoy gilt in den Staaten als ein auf Country-Festivals außerordentlich gern gesehener Live-Performer, da er zum einen ein toller Sänger ist, mit jeder Menge Hits im Repertoire, zum anderen aber auch über eine riesige Fangemeinde verfügt und jederzeit in der Lage ist, das Publikum mit seinen extrem unterhaltsamen Shows von der ersten Minute an in seinen Bann zu ziehen! Eine solche Show, das wird das Country-Publikum sicher richtig freuen, dürfen wir nun auf Neal's neuer Live-DVD miterleben. Zu hören und zu sehen ist sein begeisternder Auftritt während des 2005er Open Air "Hodag Country Festivals", bei dem er mit sage und schreibe 33.000 Countryfans eine ausgelassene Party feierte. Mit einer klasse, 7-köpfigen Band im Rücken präsentiert er jede Menge Hits wie zum Beispiel "You gotta love that", "The city put the country back in me", "No doubt about it" (tolle Steelguitar), den anheizenden Honky Tonker "The boys are back in town", den "Hillbilly rap", und viele mehr! Neal und die Band gehen voll aus sich raus, versprühen extrem gute Laune, die sich sofort auf das Publikum überträgt. Und die Fans machen enthusiastisch mit. Immer wieder putscht McCoy die Fans auf, animiert ständig zum Mitklatschen und Mitgrölen! Toll beispielsweise, wie er bei dem wunderbar melodischen "They're playing our song" zwei kleine, über alle Bäckchen strahlende Mädchen auf die Bühne holt, oder bei seinem letztjährigen Hit "Billy's got his beer goggles on" unter dem nicht abebbenden Beifall der Fans auf das Bühnendach klettert und die Massen von dort oben, aus luftiger Höhe anheizt! Die tolle Stimmung schwappt bis ins Wohnzimmer über! That's real Country! Ein tolle Vorstellung eines großartigen "Pure Country"-Live-Entertainers! Neben der rund 68-minütigen Show bietet die DVD noch diverses Bonusmaterial, wie Interviews, Ausschnitte vom Soundcheck und andere "Behind the scenes"-Momente! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 4344
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 17,90

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Nelson, Willie - band of brothers [2014]
81 Jahre alt und kein bisschen müde. Country-Veteran Willie Nelson präsentiert sein erstes Album mit komplett neuen, selbst komponierten Songs seit fast 2 Jahrzehnten. Großartig!

Die Original-Produktbeschreibung:

The much-anticipated successor To All The Girls... (which became Willie's first Top 10 album in more than three decades when it was released in October 2013) Band of Brothers is the artist's first album of predominately new original material in nearly two decades, debuting the master tunesmith's first major batch of newly-penned songs since his Spirit album in 1996. "I got on kind of a writing kick," Willie Nelson said recently, "it's good to be writing again."
The influential songwriter--whose early successes brought pop and country together with unforgettable standards like "Crazy" (Patsy Cline), "Hello Walls" (Faron Young), "Funny How Time Slips Away" (Billy Walker), "Night Life" (Ray Price) and many others--has added nine new essential songs to his classic catalog. One of Willie's most personal albums to-date, the songs on Band of Brothers range from the introspective ("The Wall" and "Send Me a Picture") to the rollicking ("Wives and Girlfriends" and "Used To Her").
Rounding out the album are five songs, penned by others, which compliment and unite the album's sonic textures and lyric themes. Included are Willie's interpretations of Vince Gill's "Whenever You Come Around", Billy Joe Shaver's "The Git Go" (a duet with Jamey Johnson) and the appropriately-titled "Songwriter," written by Gordie Sampson and Bill Anderson.

das komplette Tracklisting:

1. Bring It On - 2.54
2. Guitar In The Corner - 3.54
3. The Wall - 3.28
4. Whenever You Come Around - 4.12
5. Wives And Girlfriends - 3.00
6. I Thought I Left You - 3.01
7. Send Me A Picture - 3.59
8. Used To Her - 2.46
9. The Git Go - 4.06
10. Band Of Brothers - 2.50
11. Hard To Be An Outlaw - 3.08
12. Crazy Like Me - 3.15
13. The Songwriters - 3.15
14. I've Got A Lot Of Traveling To Do - 3.21

Art-Nr.: 8597
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Nelson, Willie - live from austin tx [2006]
Besprechung siehe gleichnamige DVD!

Art-Nr.: 4134
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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