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Radiators, The - dreaming out loud [2006]
Tolles neues Album der großartigen Southern-/ Delta-/ Roots-/ Voodoo-/ Swamp-/ Groove-/Jam-Rock-Truppe aud New Orleans! Brodelnde Bayous und funkig groovende Rhythmen auf der einen Seite, lockere Spielfreude auf der anderen - das sind die Markenszeichen dieser seit nunmehr schon über 25 Jahre nicht mehr wegzudenkenden Institution aus den "Juke Joints" Lousisiana's um den exzellenten Sänger, Tastenmann und Songwriter Ed Volker und die beiden ausgezeichneten Gitarristen Dave Malone und Camile Baudoin! Basierend auf einem unwiderstehlichen Louisiana-Groove, mixen sie aus Funk-, Blues-, R & B-, Soul-, Jazz-, Country-, Rock-, und Jam-Elementen ein magisches Elixier voller Seele und Spielfreude. Dabei ist eine Verwandschaft zu Bands wie Little Feat und Delta Moon klar erkennbar, aber auch The Allman Brothers Band und vereinzelt die Leichtigkeit von Grateful Dead hinterlassen ihre Spuren. Beeindruckend die so ungemein viel Sympathie, Southernflair und "Urigkeit" ausstrahlende, raue, tiefe Stimme von Volker, die sich glänzend in das bestechende Zusammenspiel aus seinen Piano- und Orgel-Beiträgen mit den beiden großartigen Gitarristen, die sich immer wieder mit hervorragenden, würzigen Soli in Szene setzen, einfügt. Starke, kompakte Songs mit feinen Melodien, die allerdings immer genügend Freiraum für eventuelle Jam-Ausflüge bieten. Zu den Höhepunkten, des unter dem Eindruck der Zerstörung des Hurricanes "Katrina" in ihrer Heimatstadt New Orleans eingespielten Albums zählen Nummern wie der tolle Southern-Swamp-Groove-Rocker "Ace in the hole" mit seiner klasse Melodie, dem klimpernden Piano und den feurigen, dreckigen Gitarrenläufen, der von einer herrlichen Melodie, viel Frische und einer wunderbaren Lockerheit geprägte, balladeske Roots-Swamp-Rocker "Dreaming out loud" (sehr schönes, wechselseitiges, viel Southern-Charme versprühendes Lead Gitarrenspiel im Break), das riffige, funkig groovende, Little Feat-like "Wrestling with the angel" (schöne Percussion, würziges Gitarrenfeuer), das bluesige, dezent psychedelische, entspannte "Rub it in", dessen Gitarrenintro gar etwas von Hendrix hat, der lässige, flockige, prächtig groovende Roadhouse-, Funk-, "Juke Joint"-Boogie "Lost radio", das voller Voodoo-Flair steckende, schwüle, sumpfige "7 devils" mit seiner klasse Melodie und den tollen, glühenden Gitarrenlinien, usw., usw.! Das ist allerbeste Southern-Louisiana-Rootsrock-Musik, wie sie eben nur in New Orleans zelebriert werden kann! Die Radiators präsentieren sich stark wie immer!

Art-Nr.: 4513
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ace in the hole
Dreaming out loud
Wrestling with the angel
7 devils
Good things

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Reckless Kelly - reckless kelly was here ~ live ~ 2 cds / 1 dvd [2006]
2 CDs +1 DVD! Opulentes 3er-Live Package (plus 2 neue Studio-Tracks) der famosen Texas "Red Dirt"/Country-/Roots-Vorzeigerocker! Begeisternd! Aufgenommen am 31.03.2006 in Marcia Ball's urigem, an diesem Abend selbstverständlich ausverkauftem Club "La Zona Rosa" in Austin/Texas, also vor heimischer Kulisse, laufen Willy und Cody Braun mit ihren Freunden zur absoluten Bestform auf und brennen ein geradezu unwiderstehliches "Red Dirt" Roots-/Americana-/Countryrock-Feuerwerk ab, daß jeden Genre-Fan mitreißen wird! Das ist mal wieder eines jener Live-Alben, von denen es nur ganz wenige gibt. Eines, auf dem alles stimmt, das tatsächlich in der Lage ist, diese einzigartige Live-Atmosphäre fesselnd und vollkommen authentisch bis ins heimische Musikzimmer zu transportieren. Das gilt gleichermaßen für die CDs als auch für die DVD! Alles kommt rüber: Die ganze Energie der Band, ihre unbestreitbare musikalische Klasse, das Feeling, die Ursprünglichkeit, Ehrlichkeit des Live-Sounds, diese wunderbaren Melodien, das ganze Feuer! Publikum und Band sind sofort voll da, bilden eine wunderbare Einheit - und man hat das Gefühl mittendrin zu sein! Herrlich! Satte, rootsige Gitarren (Lead-Gitarrist David Abeyta ist ein Meister seines Fachs), Willy's unverwechselbarer, staubiger Gesang, dazu Cody's großartige Fiddle-, Mandolinen-, und Hamonica-Ergänzungen, sowie der punktgenaue Backbeat von Drummer Jay Nazz und Bassmann Jimmy McFeeley sorgen, verbunden mit traumhafter Melodik, in dem Schuppen für richtig Dampf unddie pure Freude. Das Tracklisting (die CDs umfassen 16 Live-Nummern sowie zwei brandneue Studio-Tracks, die Live-DVD enthält 73 Minuten des Konzertes ohne jede Breaks, sowie einen 30-minütigen "Behind the scenes"-Film) setzt sich aus hervorragenden Live-Versionen von Nummern ihrer bisherigen 4 Studioalben, sowie ein paar erstklassiger Coverversionen zusammen. Los geht's beispielsweise mit einer fulminanten, abgehenden, Slideguitar-getränkten, rauen Fassung des prachtvollen Rootsrock-Krachers "Sixgun" vom "Wicked twisted road"-Album, bei dem sowohl die Band, als auch das Publikum in Windeseile ihre Betriebstemperatur erreichen, gefolgt von einer ebenso stark nach vorn rockenden, bis dato unveröffentlichten, großartigen Coverversion von Alejandro Escovedo's "Castanets" (toller Groove, starke Lead-Gitarre von Abeyta in Zusammenspiel mit Cody Braun's herrlicher elektrischer Mandoline, wunderbare Melodie), und dem traumhaften, voller lockerem Elan steckenden Roadhouse-/Honky Tonk-/Countryrocker "Motel Cowboy Show" mit tollen Gitarren, klasse Fiddle, erneut einer prächtigen Melodie und lässig Gas gebenden Drums! Es gibt partout keine schwachen Nummern, bzw. schwachen Momente während des Konzertes! Die weiteren Tracks: "I still do" (tolle Countrynummer von ihrem ersten Studioalbum "Milican"), "1952 Vincent Black Lightning" (wundervolles Richard Thompson-Cover, auch bis dato von Reckless Kelly nicht veröffentlicht), "Seven nights on Eire", "Break my heart tonight", "Nobody's girl", "Hey say no/Guacamole", "Vancouver" (irre starke Ballade, dezentes Southern-Flair), "Wiggles & ritalin" (bis dato unveröffentlicht), "Wild Western Windblown Band", "Babys gone Blues", "Wicked twisted road", "Crazy Eddie's last Hurrah" (inklusive sehr emotionaler Vorstellung der Bandmitglieder von Willy Braun - tolles Mitgrölen des Publikums), und schließlich "Revolution"! Ja genau, der Beatles-Klassiker, aus der sie eine Traum-Version basteln: Fette Bluesrock-Rhythmen mit dreckiger, feuriger Bluesgitarre bilden das dampfende 2 1/2-minütige Intro, um aus dieser Nummer schlöießlich eine fast 10-minütige Pracht-Fassung allerfeinsten, dezent bluesigen Texas-Gitarren-Rootsrocks zu zaubern! Groß! Die beiden neuen Studiotracks, die sie im übrigen auch live präsentieren, sind ebenfalls ein Hammer! Das ist zunächst der kräftige, voller saftiger E-Gitarren steckende, traumhaft melodische Midtempo-"Red Dirt"-Countryrocker "Break my heart tonight", gefolgt von dem mit viel Drive abrockenden Texas-Riff-Roots-Boogie-Country-Feger "Wiggles & ritalin" (klingt fast wie eine Texas-Ausgabe der Georgia Satellites)! Die Live-DVD ist von der Songauswahl völlig identisch, es fehlt (leider) nur das Beatles-Cover von "Revolution" (und natürlich die Studio-Tracks)! Auch filmtechnisch ist das Konzert ganz großartig in Szene gesetzt worden. Die Atmosphäre kommt herrlich rüber! Toller 5.1 Surround Sound! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Wow! Was für ein Live-Paket! Grandios! Ein Konzert wie aus einem Guß!

Art-Nr.: 4330
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Sixgun
Castanets
I still do
Crazy Eddie's last hurrah
Wiggles & ritalin

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Rogers Band, Randy - just a matter of time [2006]
Schon bei ihrem Vorgänger hatten wir gemutmaßt, die Randy Rogers Band wird das nächste "dicke Ding" im Countryrock-Sektor - und als ob sie uns beim Wort genommen hätten, zogen Rogers und Co. jetzt einen Major-Deal an Land und betitelten diese Scheibe auch noch passenderweise mit "Just A Matter Of Time".. Es war wirklich nur eine Frage der Zeit, wann dieser großartigen jungen Truppe der Durchbruch gelingen würde, denn seit "Rollercoaster" rissen sich die großen Labels förmlich um die Gunst der Truppe. So wurdendie Jungs sogar in die bequeme Lage versetzt, sich die Company aussuchen zu können, die der Band die größten Freiheiten in der Realisierung ihrer musikalischen Ideen gewährleistete. Die Wahl fiel letztendlich auf das in Nashville ansässige Mercury Label. Eine gute Entscheidung, wie dieses fantastische neue Werk eindeutig beweist. Zum ersten Mal mit einen großzügigen Budget ausgestattet und vor allem nicht einem gewaltigen Zeitdruck ausgesetzt, scheint dieses talentierte Quintett jetzt erst richtig aufzublühen (wie es auch bildlich auf dem Cover mittels einer aus einer Uhr sprießenden Rose metaphorisch passend angedeutet zu sein scheint). Die unweigerlich aufkommenden Aufschreie einzelner Kritiker wie etwa "Verlust ihrer Texas-Roots" oder "ein für Nashville aufpolierter Sound" können ganz schnell wieder vom Tisch gewischt werden. Die Band hat erneut alle ihre bekannten Stärken in die Waagschale geworfen, ihr Ding einfach durchgezogen und dabei eine enorme Weiterentwicklung vollzogen. Rogers-Mentor Radney Foster hat wieder die Produktion übernommen, bei vier Songs kompositorisch mitgewirkt und auch die Akustik- und E-Gitarre sporadisch mitbedient. Herausgekommen ist ein kleines Meisterwerk, das mit "Better Off Wrong", einem interessanten, rauen, mit polternden Drums dahin stampfenden, von einem tollen "Red´Dirt"-/Southern-Flair umgarnten Pracht-Countryrocker eröffnet wird (knackige, würzige E-Gitarre am Ende, sirenenartige Fiddle-Fills). Danach darf man sich direkt über drei weitere "Killersongs" freuen ("Kiss Me In The Dark", "One More Goodbye" und der Titelsong "Just A Matter Of Time"), wobei die erstgenannte Nummer auch als erste Single ausgewählt wurde. Jede Wette, dass "Kiss Me In The Dark" mit einer Nominierung bei einer Vielzahl anstehender, wichtiger Awards zum "Besten Song des Jahres" bedacht werden wird. Ein Traum-Melodie, wunderbar entspannter, rauchiger Gesang von Randy, herrlich auf den Punkt gebrachte weibliche Hamony-Vocals von einer ebenfalls in Bestform agierenden Shelly Fairchild (die mit der ebenfalls großartig im Hintergrund mitsingenden Georgia Middleman für ein Band-Novum sorgt), dezente Orgel, kräftiges Drumming, wunderbare E-Gitarren/Fiddle-Duelle - einfach nur schön! In die gleiche Kerbe schlagen auch die beiden anderen Nummern. Und damit keine Langeweile aufkommt, sorgen dann Stücke wie "You Could Left Me" (zum Mitgrölen ermunternder Partyrocker aus der Feder von Randy und dem Entdecker der Band, Kent Finley), "You Could Change My Mind", ein satter, dampfender Southern-/Countryrocker mit Anleihen an die Stones oder gar die Georgia Satellites (nicht umsonst wirkt hier ein gewisser Dan Baird im Background mit), voller klasse E-Gitarren (starkes Solo von Geoffrey Hill) und tollen Fiddle-Ergänzungen, "You Start Over Your Way" (southern-mäßiger Saloon-Rocker mit Skynyrd'schem E-Riff) oder "You Don’t Know Me" (aus der Feder von Bassist Jon Richardson -mein Gott was hat die Band für ein Schreibpotential-), ein lebendiger Southern-/Red Dirt-/Country-Stomper, dezent an die Charlie Daniels Band erinnernd, für die nötige Power! Im balladesken Midtempobereich bilden dann "Before I Believe It’s True" (leicht introvertiert dahin groovend), das von Randy und Drew Womack komponierte "If Anyone Asks" (traurige Fiddle, Rogers "näselt" beim relaxten Singen, wie bei einigen anderen Liedern auch, fast ein wenig wie Superstar Tim McGraw) oder die recht traurige Barroom-Ballade "Whiskey’s Got A Hold On You" (Steel-Heulen, Bariton-E-Gitarren-Fills, Orgel-Tupfer, emotionale Fiddle) weitere Highlights. Ein Album auf dem sich Songperle an Songperle aneinanderreihen. Mit "Just A Matter Of Time" ist der Randy Rogers Band ein ganz großer Wurf gelungen, der das Vertrauen des Labels mehr als rechtfertigt. Die Band und ihre Musik wirkt reif und erwachsen, keine Spur von Nervosität aufgrund des sicherlich jetzt aufkommenden Erfolgsdruckes. 49 Minuten, die wie im Flug vergehen und deren Schönheit man sich nicht mehr entziehen kann, je öfter das Werk im Player läuft. Das Countryrock-Herz blüht weiter. Ein Super-Teamwork aller Beteiligten. Note 1 mit Sternchen! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4436
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Rose Hill Drive - same [2006]
Junges, langmähniges (schon von der Erscheinung her wirken sie wie ihre in den frühen Siebzigern aktiven "musikalischen Väter"), bärenstarkes Trio aus Boulder/Colorado, mit einem famosen Album allerbesten, straighten, kernigen, durchaus harten, von furiosen Gitarren (man hat zuweilen den Eindruck als "knallten" einem 3 Gitarren gleichzeitig um die Ohren) und einer packenden Rhythmus-Fraktion angetriebenen, druckvollen, kochenden und dynamischen Retro Rock'n Rolls, der spritzig und lebendig das Terrain solcher Helden wie Led Zeppelin, The Black Crowes, oder, um mal ähnlich orientierte, jüngere Kollegen zu nennen, American Minor, Silvertide, Wolfmother & Co. beackert! Rose Hill Drive legen einen ungeheuren Wert auf Ehrlichkeit und Authentizität! Ihre aufregenden Live-Shows sprachen sich schnell in der Szene herum, was ihnen in Windeseile, nebem großer Anerkennung ob ihrer, trotz des jungen Alters, hohen musikalischen Kompetenz, zu einer immensen "Underground Fan Base" verhalf. Das wiederum rief diverse Record Companies auf den Plan, die fortan begannen um die Band zu buhlen, bis man sich schließlich für ein immer noch recht kleines, unabhängiges Label entschied, über das sie nun dieses Pracht-Debut veröffentlichten. Die Band legt großen Wert darauf, daß in erster Linie der "Spirit ihrer Musik" entscheidend ist, und nicht das "Geschäft". Sie wollen weitgehend frei bleiben und spielen, was ihnen Freude macht! Obwohl ungeheuer professionell produziert (Rose Hill Drive zusammen mit Nick DiDia, der u.a. auch schon mit Pearl Jam arbeitete), kommt dies überaus glaubwürdig rüber! Sie kombinieren tief in den frühen Siebzigern fundamentierte, klassische Rock- und Blues-/Bluesrock-Stukturen mit einem zeitgemäßen Feeling und großartigen, abwechslungsreichen, cleveren Arrangements! Dabei setzen sie mächtig Energie frei! Ihr Sound ist kraftvoll, strotzt vor Power und "Saft"! Bass und Drums bauen eine gewaltige "Tour de force" auf und aus allen Ecken und Enden preschen elektisierende, glühende und kochende, straighte Gitarren-Kanonaden hervor! Auch der Gesang von Bassist Jake Sproul ist absolut Spitze, braucht sich hinter keinem gestandenen "Rock-Shouter" zu verstecken. Live (sie spielten übrigens schon zusammen mit den Black Crowes, Robert Randolph, auf dem Bonnaroo-Festival, standen auf der Bühne von Red Rocks - demnächst eröffnen sie die Shows der anstehenden U.S.-Tour der Who) sind sie immer für Überraschungen gut. Man weiß nie, was als nächstes kommt. Auch das haben sie prima mit ins Studio transportiert. Da feuern sie uns einen krachenden straighten Rocker um die Ohren und als nächstes kommt eine fast 8-minütige, epische, pschedelisch angehauchte, harte Bluesrock-Nummer oder auch mal ein semi-akustisches Stück mit leichtem Sixties-Flair. Und es passt immer zusammen, wirkt jederzeit in sich geschlossen und eingängig! Eingespielt haben sie das Album in den berühmten "Southern Tracks"-Studios von Atlanta/Georgia, was zusätzlich noch einen wunderbaren, unterschwelligen "Southern-Spirit" zur Folge hat! Mit mörderischem Drive, nach vorn peitschenden Drums, fetten Basslinien und massiven "heavy" Riffs fegen sie durch den mit markanten, furiosen Gitarrenlinien und glühenden Soli gespickten Opener "Showdown", der uns musikalisch einen dieser legendären "Gunfights" des Wilden Westens vor Augen führt! Gigantisch! Ein bluesiges Retro Gitarren-Classic-Rock-Feuerwerk par excellénce! Weiter geht's mit dem großartigen "Cold enough", einem absolut eingängigen, satten, krachenden Riffrocker in bester Free-/Bad Company-Tradition! Toller Groove und fiebrige Starkstrom-Gitarrenläufe lassen es gewaltig glühen. Retro-Herz, was willst du mehr! Pochende Drums unterlegen im Anschluß daran das fette, bluesige, von massiven Gitarrenlinien und prächtigem Gesang geprägte "Cool Cody", dessen abwechslungsreiches Arrangement und kochende Gitarrenläufe Erinnerungen an frühe Deep Purple und Led Zeppelin wecken. Versprüht jede Menge Live-Potential und wird auf der Bühne sicher mit endlosen Gitarrenorgien "ausgeschlachtet"! Ähnlich verhält es sich mit dem irre starken, krachenden, riffigen Zeppelin-mäßigen "The guru", das sich in der Mitte zeitweise in einen überschäumenden, von tierisch abgehenden Gitarren durchzogenen, forschen Blues-Boogie verwandelt, um anschließend wieder zu den ursprünglich vorhandenen, donnernden "Heavy"-Riffs zurückzukehren! Hat eine Menge Esprit! Es folgt eine aus 4 Songfragmenten zusammengesetzte, sehr interessante und angenehme, gut 8-minütige, etwas entspanntere, semi-akustische Phase, ehe sie uns mit dem fantastischen "Raise your hands" gar in Regionen des "Led Zeppelin I"-Albums zu versetzen scheinen. Krachende Power-Riff-Attacken wechseln mit herrlichen, leicht psychedelisch anmutenden Blues-Momenten, durchzogen von brodelnden Gitarrenritten! Noch 'ne Hammer-Nummer ist der 7 1/2-minütige, dreckige Bluesrocker "Reptilian Blues", bestehend aus einem tollen Groove und zündendem, unterschiedlichstem Slide-/Wah Wah-/Lead Gitarren-Feuer! Die Truppe gilt als eine der "heißesten" neuen Bands der Staaten - und ihr Debut beweist auf eindrucksvollste Weise, warum das so ist. "That's music like it should be done, no pro tools, no auto-tuning, no studio tricks, but just pure, raw energy straight to tape", das ist die Maxime von Rose Hill Drive! Solange es solche Bands gibt, bleibt ehrlicher, klassischer, Blues-fundamentierter Gitarren-Retro-Rock'n Roll salonfähig - und wie! "The seventies are alive on Rose Hill Drive's furnace of raw blues-rock energy"!

Art-Nr.: 4500
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Showdown
The guru
Brain novocaine
Raise your hands
Reptilian blues

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Seven Mary Three - day & nightdriving [2008]
Ungemein starkes Rootsrock-Album des Quartetts aus Virginia, das sich hier in einem nahezu völlig neuen musikalischen Gewand präsentiert! Seven Mary Three und Rootsrock? Jawohl! Die Band ist älter und reifer geworden, und das im besten Sinne dieser Aussage! Viele werden die Truppe um den großartigen Sänger, Songwriter, Gitarristen und Frontmann Jason Ross noch aus den Neunzigern kennen, als sie mit ihrem Grunge-ähnlichen Alternative Hardrock-/Modern Rock (nicht selten verglich man sie, obwohl das schon damals nur bedingt zutraf, mit Pearl Jam zu deren "Ten"-Zeiten) und Alben wie "American standard" oder "Rock crown" die Top 40 der Rock-Charts enterten und beachtliche Erfolge feierten. Doch auch damals zeigten sie zwischendurch schon immer mal dezente Ansätze für rootsigere, zurückhaltendere Töne. Vor allen Dingen aber hatten sie ein Händchen für bestens hängen bleibende Melodik. Mittlerweile stehen Seven Mary Three schon lange nicht mehr im Rampenlicht. Dennoch sind sie musikalisch gereift und spielen völlig zwanglos die Musik, die sie wollen. Im Laufe der Jahre haben sie sich immer weiter von ihrem ursprünglichen Sound entfernt um sich den rootsigeren Klängen immer mehr zu nähern. Heute ist der Wandel endgültig vollzogen, sind die Roots-Wurzeln ausgeprägter denn je. Seven Mary Three sind endgültig "erwachsen" geworden und spielen ihr ganzes Rootsrock-Potenzial mit einer Hingabe, Intensität und Songkraft aus, die man einst dieser Band nicht zugetraut hätte. "Day & nightdriving" ist ein ganz wunderbares, überaus inspiriertes Album geworden, dessen 12 erstklassige Songs eine Bandbreite von dreckigem Gitarren-Rootsrock, über eingängige, radiotaugliche Roots-Pop-Nummern, "warm and mellow" Retro-Countryrock, kratzigem, staubigem Americana und stripped-down Singer-Songwriter Balladen abdecken. Kantige, "roughe" Phasen treffen auf großartige Melodien! Ein unterschwellig rauer, ehrlicher, schnörkelloser, direkter Sound, erdige Arrangements aus akustischen und elektrischen Gitarren (zuweilen blitzt mal ganz dezent ein markantes Riff ihrer Vergangenheit auf), angerauter, trockener Gesang und ein prächtig hängen bleibendes, durchaus simples, aber klug und natürlich arrangiertes, gehaltvolles Songmaterial (will man Vergleichsgrößen bemühen, so könnte vielleicht eine Counting Crows meets Drive-By Truckers-Schnittstelle der Sache am nächsten kommen) - das ist die Philosophie, die Seven Mary Three heute ausleben und die eindrucksvoll die bis dato versteckten Stärken der Band offenbart. Das ist eine klasse Truppe! Klasse Acoustic Gitarren-Riffs prägen das wunderbar trocken vorgetragenes Intro des starken Openers "Last kiss", bis nach etwa 40 Sekunden von hämmernden Drums unterstützte, fette E-Gitarren-Riffs hinzukommen - der Drive nimmt zu, die Power ebenso, und vor allem auch die Intensität! Die Nummer ist ein toller, kantiger, dennoch absolut melodischer Rootsrocker, der einen sofort in seinen Bann zieht. Mit unter anderem der wunderbaren, angerauten, von unterschwellig "zerrigen", kratzigen Klängen bestimmte, aber prächtig in unseren Ohren verweilende Roots-Midtempo-Nummer "Laughing out loud", dem flotten, von fetten E-Gitarren-Riffs umsäumten, trockenen, einen schön lockeren Drive aufbauenden, serh erdig gesungenen "Was a ghost", der lockeren, etwas folkig angehauchten, sehr "trinkfreudig" und fröhlich intonierten Alternate Country-Rocker "Dreaming against me", der ruhigen, von feiner Acoustic Gitarre, Piano und staubigem Gesang bestimmte Ballade "Hammer & a stone", der satten Midtempo Rootsrock-/pop-Nummer "Break the spell (klasse Gitarren), der wunderschönen, melodischen, von frischen, transparenten Americana-/Roots-Gitarren begleiteten, entspannten Ballade "Strangely at home here" und dem rootsigen, lässigen, mit zurückhaltenden Steelguitar-Klängen angereicherte Countryrocker "Upside down" folgen etliche weitere, großartige Nummern, die Seven Mary Three wieder eine erhöhte Aufmerksamkeit bescheren werden, wenn auch diemal auf neuem Terrain! Ein klasse Album! Seven Mary Three auf dem kreativen Zenit ihrer bisherigen Karriere!

Art-Nr.: 5554
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Last kiss
Laughing out loud
Was a ghost
Dreaming against me
Strangely at home here
Upside down

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Snowblynd - dirty water [2007]
Ein "y" im Bandnamen - was soll das wohl demonstrieren? Klar, eine deutliche Seelenverwandschaft zu Lynyrd Skynyrd! Snowblynd, eine 5-köpfige, ganz groß aufspielende Truppe aus Columbus/Ohio, bedienen sich voller Stolz dieses äußerlichen Merkmals. Doch wenn das bei einer Band legitim erscheint, dann sicher bei Snowblynd - für die ist das eine spürbare Herzensangelegenheit! Diese bislang völlig unbekannte Truppe (das MUSS sich jetzt ändern!!!) hat sich voller Hingabe dem musikalischen Mythos des amerikanischen Südens verschrieben, und das, trotz aller Spuren klassischer Southern Rock-Helden, in einer Power, einer Frische, Authentizität und absolut eigenen Identität, dass es eine wahre Freude ist! Der "Bärchen Records Award for Best New Southern Rock Band of 2007" ist vergeben! Das ist der "Hammer"! Snowblynd selbst bezeichnen ihre Musik als "Motor City Dixie", was ihrer musikalischen Vorliebe, sowohl für die goldene Ära der klassischen Detroit-, als auch Southern Rock'n Roll-Bewegung Ausdruck verleihen soll, die sie auch heute noch als "still fresh and just as powerful as ever" bezeichnen! Keine Frage, diese Musik hat nichts von ihrer Stärke und Anziehungskraft verloren, solange solche Bands wie Snowblynd "die (Gitarren)Äxte schwingen"! Herrlich, wie fett und mit welch einer Power sie zu Werke gehen! Dreckig, sehr druckvoll, hart, dabei ungemein melodisch - und wundervoll "southern"! Elemente von Lynyrd Skynyrd, 38 Special, Molly Hatchet, Doc Holliday, The Black Crowes, aber auch von aktuelleren Bands wie Black Label Society, sogar mal dezent Kid Rock oder Big Engine, sowie jede Menge eigene Zutaten ergeben den packenden, prickelnden Mix von Snowblynd! Die Produktion ist großartig, der fette Sound über jeden Zweifel erhaben, das Songmaterial ausnahmslos erstklassig (Tracks wie beispielsweise "The ride" haben das Zeug zum regelrechten Southern Rock-Klassiker), die Musiker exzellent! Die Gitarren strotzen nur so vor Kraft und Saft, die Rhyhmusfraktion entfacht einen mächtigen Druck und der ungemein starke Sänger Brad Williams findet exakt die richtige Schnittstelle zwischen sofort hängen bleibender Melodik und powernder Intensität! Immer wieder spielen sich die beiden ausgezeichneten Gitarristen Ryan Smith und Gregory Wyld mit traumwandlerischer Sicherheit "die Bälle", sprich die Licks, Riffs und Soli zu. Der Gitarren-Motor läuft wie geölt! Gnadenlos, mit unbändiger, fett im "elektrischen Saft" angerührter Power, starten sie ihre Attacken und bringen unser (Southern) Rock'n Roll-Herz zum Vibrieren! Das macht einfach tierisch Laune und animiert uns die Luftgitarre rasuzuholen, um die Truppe "im Geiste" mit vollem Körpereinsatz zu unterstützen. Erst beim letzten Stück, der wunderschönen, nur von der akustischen Gitarre begleiteten Ballade "One time ain't enough" stöpselt die Band aus und nimmt "den Strom" aus Ihrer Musik, was allerdings der Qualität nicht im mindesten schadet - im Gegenteil: Es demonstriert noch einmal ihren Mut zur Abwechslung und ihre ganze Klasse. Denn auch diese Nummer, mit ihrer herrlichen "Southern-Breeze", ist eine wahre Wonne. Doch zu Anfang des Albums raucht's an allen Ecken und Enden. Kratzige, mächtige Riffs, eine röhrende Slide und ein ordentlich "Gummi" gebender Drive lassen schon mit den Eröffnungskracher "Blood, guts and gasoline" (schon der Titel verspricht, wo's lang geht...) den Snowblynd-Motor heiß laufen. Kein Zweifel, diese Band hat Feuer! Was für ein Auftakt! Und von nun an folgt ein "Knaller" dem nächsten, hangelt sich die Truppe von "Southern Rock-Hit" zu "Southern Rock Hit"! Welch eine Kontinuität auf gleichbleibend hohem Niveau! Respekt! Nächster, eindrucksvoller Beweis dieser Einschätzung folgt mit dem anschließenden, genauso melodischen, wie dreckigen und saftigen, lupenreinen, straighten, "gritty" Lousiana Swamp-Southernrocker "Dirty water"! Großartiger Gesang, satte, sehr transparente, massive Gitarren überall, inklusive eines prächtigen, glühenden Solos! Ein wunderbarer Southernrocker, der so manch etablierte Band des Genres in Ehrfurcht erstarren lassen sollte. Erneut etwas swampig kommt dann das balladeske, abermals sehr melodische, aber nicht minder kraftvolle "Carry on", bei dem Snowblynd scheinbar exakt den Schnittpunkt zwischen Lynyrd Skynyrd und The Black Crowes treffen. Die mächtigen Gitarren werden hier, und das peppt den Sound zusätzlich auf, von einer unauffällig im Hintergrund agierenden Hammond-Orgel unterstützt. Natürlich gibt's auch hier wierder die herrlichen, feurigen Lead Gitarren zu bewundern. Dann das bereits erwähnte "The ride": Rau, abermals nicht sonderlich schnell, dafür aber umso inspirierter, authentischer und intensiver, beglücken sie uns mit einem "Killer"-Southernrocker, der sofort mitten ins Herz trifft. Wunderbar! Das ist klassischer Southern Rock, wie man ihn heute spielen muß! Enthält ein tierisches, brennendes, wechselseitiges Gitarrensolo! Und so fahren sie fort: Glühende Slides rühren das kochende "Lust 'n' liquor" an (das Tempo zieht wieder an), die Black Crowes lassen erneut bei dem bluesigen, swampigen "Little Miss Misery" grüßen, 38 Special hinterlassen ihre Spuren bei dem starken "Cryin' shame", "One time ain't enough" besticht mit einer morz Power und brodelnden "Heavy" Skynyrd'schen "Gimme three steps"-like Riffs, usw., usw.! Das sind insgesamt gut 45 Minuten pures Southern Rock-Vergnügen ohne jeden Durchhänger! Das Booklet enthält im übrigen alle Songtexte! Diese Truppe steht voll im "Southern Rock-Saft"! Das Genre lebt! Begeisternd!

Art-Nr.: 5449
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dirty water
Carry on
The ride
Lust 'n' liquor
The mask
One time ain't enough

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StoneRider - three legs of trouble [2008]
Der dreckige, bluesige Seventies Retro Gitarren-Riff-Rock'n Roll lebt! Und mit welch einer Vehemenz und Vitalität! Neustes, überaus beeindruckendes Beispiel dafür ist das junge, großartige Quartett StoneRider aus Atlanta /Georgia! Zwei hervorragende Gitarristen, einer davon zudem ein exzellenter Sänger mit herrlich rotziger, "shoutender" Röhre, Bass, Drums - das ist das schlichte Equipment, das StoneRider benötigen um los zu rocken wie die Hölle! Voller Inbrunst verarbeiten sie ihre Herkunft aus dem Süden der USA und Ihre Vergangenheit in der Hardcore Metal-Band "Fight Paris" zu einem vor Power, Spielfreude, Druck und Kompetenz nur so strotzenden, esplosiven "straight-forward, bluesy, rootsy, Southern-fried, retro-fitted" Hard Rock-Gebräu, dessen massive Twin Gitarren-Front, bebende Riffs und tosende Soli einem nur so um die Ohren fliegen, dass es die wahre Freude ist. Die Spuren ihre scheinbaren Einflüsse sind umfangreich. Das geht von Lynyrd Skynyrd zu Blackfoot, von Jimmy Hendrix zu Led Zeppelin, von AC/DC zu ZZ Top, von Foghat zu Cry Of Love, von den Four Horsemen zu The Black Crowes, von Free zu Aerosmith... - und damit befinden sie sich in bester Gesellschaft solcher jungen "Retro-Wilden" wie Black Stone Cherry, Silvertide, American Minor, The Answer, Rose Hill Drive, Dirty Sweet und Co. - wobei StoneRider zu den "heftigeren" Vertretern dieser Bewegung gehören. Peitschende Gitarren überall, pulsierende, antreibende Riff-und Rhythmusarbeit, immer wieder glühende, wirbelnde, geradezu unter Strom stehende, fette Soli von Lead Gitarrist und Sänger Matt Tanner, klasse Songmaterial und überaus kompetente Musiker lassen mächtig Dampf ab. Erholsame Balladen gibt's keine - die Devise heißt: "Plug it in and Rock it out loud"! Einzelne Stücke hervorzuheben macht wenig Sinn, da die Truppe ihre Linie wie "am Strich" durchzieht und dabei keine Kompromisse eingeht. Ob beispielsweise der von einem zwirbelnden und wirbelnden Gitarrensturm dominierte, Energie-geladene Opener "Rush hour, Baby", das dreckig rockende, massive "Back from the dead", der von gewaltigen Wah Wah-Läufen durchzogene, straighte, bluesy Heavy Riff-Rock-Kracher "Ramble down" (prima Southern-Flair), das zündende, AC/DC-like "Wild child", das durch Monster-Riffs nach vorn gepeitschte und von tierischen, kochenden Gitarrensoli bestimmte "Lynyrd Skynyrd meets AC/DC meets ZZ Top"-like "Bad lovin' (never felt so good)", oder der fulminant durchstartende, Southern-fueled "Killer"-Boogie "Shut my mouth" - es kocht, dampft und rockt an allen Ecken und Enden. Enthält zudem ein klasse Coverversion von Nazareth's "Hair of the dog"! Diese Band und diese Mucke haben richtig Feuer! Sehr starke Scheibe, die tierisch Laune macht!

Art-Nr.: 5509
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rush hour, Baby
Ramble down
Wild child
Bad lovin' (never felt so good)
Shut my mouth

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Sweeney, Sunny - heartbreaker's hall of fame [2006]
"Get your honky tonk on"! Jung, hübsch, wahnsinnig talentiert - und "pure Country"! Sunny Sweeney, geboren in Houston, aufgewachsen in einem kleinen Städtchen namens Longview "in the piney woods of East Texas", aktuell in Austin lebend, entzückt die Countrywelt mit einem so wunderschönen Debutalbum allerfeinster, traditioneller, unverfälschter, reinster Countrymusic, wie es erfrischender und unbeschwerter nicht sein kann. Am ehesten beeinflußt, wie sie selbst sagt, von Merle Haggard und Loretta Lynn (was deutlich hörbar ist), erinnert sie darüber hinaus an die frühen Arbeiten einer Pam Tillis, einer Patty Loveless, zuweilen vielleicht aber auch an Nanci Griffith (zu ihren "Little love affairs / I wish it would rain"-Zeiten) oder gar an die Anfänge von Kasey Chambers (wenn sie richtig "country" singt) mit der Dead Ringer Band. Die Songs fließen zumeist recht schwungvoll aus den Lautsprechern, wirken entspannt und strahlen eine herrliche Frische aus. Man fühlt regelrecht, wie befreit die Aktuere aufspielen. Hier gibt es nicht die Spur von Druck eines Major-Labels, alles klingt unbeschwert und völlig zwanglos, ohne daß die musikalische Professionalität auch nur im geringsten auf der Strecke bleibt. Typisches Country E-Gitarren-Picking, feine Baritone-Gitarren, großartige Fiddles, prägnante, wundervolle Steelguitar-Läufe (Steeler Tommy Detamore's Spiel ist eine "Ohrenweite"), wunderbare Melodien - all das veredelt Sunny mit ihrer zauberhaften Stimme zu kleinen "Country-jewels"! Sie startet mit der hinreißenden, traumhaft melodischen, von J. Lauderdale und J Sherrill geschriebenen Midtempo-Countrynummer "Refresh my memory", die mit einem astreinen California Country- /Honky Tonk-Groove der Marke Buck Owens aufwartet, gleichzeitig geprägt von klarer, purer Reinheit! Tolle Acoustic-Gitarren, zurückhaltende E-Gitarre, prächtige Steelguitar-Linien und großartige Fiddles bilden mit Sunny's, exakt den Schnittpunkt zwischen der Tonlage eines Engels und eines dezenten Americana-Vibes treffend, eine unwiderstehliche, harmonische Einheit, der man sich einfach nicht entziehen kann. Deutlich mehr Gas gibt Sunny bei dem klasse Texas Roadhouse Honky Tonk-Heuler "East Texas pines", der ordentlich Gute Laune verbreitet (klasse E-Gitarren-Läufe, viel Drive), um in Anschluß daran mit dem flotten, aber sehr lockeren "Next big nothing" (tolle Coverversion einer Audrey Auld-Nummer) gleich den nächsten, mit starkem E-Gitarren-Picking und tollen Steelguitar-Läufen ausgestatteten, traditionellen Honky Tonker nachzulegen. Ja, diese wundervolle, glasklare, erfrischende Steelguitar zieht sich immer wieder wie ein roter Faden durch diese Songs, wie auch bei dem herrlichen, reinen, flockigen Duett mit Jim Lauderdale, "Lavender blue"! Pure Country in seinem ganzen Glanz! Wie ein kristallklares Rinnsal fließt dieser Song in unsere Countrymusic-verwöhnten Ohren und bahnt sich seinen Weg mitten in unser Herz. Zeitlos, klassisch, schön! Fast schon "rockig" (klasse Lap-Steel) geht es bei dem tollen, knackigen "Ten years pass" zu (wieder eine klasse Melodie), ehe sie zu dem lockeren, reinen, gar mit herrlichen Johnny Cash-like Retro-Rhythmen ausgestatteten "Here lately" ansetzt, instrumentiert aus typischem E-Gitarren-Picking, schöner Baritone Guitar und feinsten Steelguitar-Linien. So folgt eine schöne Nummer nach der nächsten, bis sie das Album schließlich mit einer exzellenten Version (eine der wenigen Balladen) des einstigen Lacy J. Dalton-Hits "16th avenue" beschließt (tolle Mandoline, unaufdringliche Steel-Tupfer, feine E-Gitarre, eine frische, dezente Mundharmonika - und natürlich wieder eine wunderbare Melodie)! Was für ein Album - so traditionell, so erfrischend, so rein! Vielleicht ist Sunny Sweeney so etwas wie "the next big thing in Countrymusic", jedenfalls müßten die Major-Label-Bosse bei ihr Schlange stehen. Großartig! Sunny ist ein "Country-Juwel"! Wie gesagt: "Get your honky tonk on"!

Art-Nr.: 4209
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Refresh my memory
Next big nothing
Lavender blue
Ten years pass
Here lately
16th avenue

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Tishamingo - the point [2007]
Die Re-Vitalisierung des Southern Rock schreitet voran und erreicht mit dem famosen, dritten Album des ursprünglich aus Tallahassee/Florida stammenden, mittlerweile jedoch in Athens/Georgia ansässigen Quartetts Tishamingo im noch jungen Jahr 2007 einen neuen Höhepunkt! Das Teil ist schlichtweg ein Knüller und wird im Lager der Genre-Enthusiasten für absolute Begeisterung sorgen! "Inspired by The Allman Brothers Band, Gov't Mule and Widespread Panic", heißt es auch dem Cover-Sticker des Labels - 100%ig richtig, doch das ist längst nicht alles! "The point" festigt Tishamingo's Ruf als "Vorreiter" der neuen Southern Rock-/Jamrock-Generation nachhaltig! Mehr als je zuvor liget der Fokus auf kernigen Southern Rock-Traditionen, noch deutlicher als auf den beiden Vorgänger-Alben spürt man dieses Blues-based Classic Rock-Fundament der Siebziger. Neben eindeutigen Spuren der oben bereits erwähnten Bands, entdeckt man die Einflüsse von Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band und Little Feat genauso wie die von Led Zeppelin, Bad Company, ZZ Top oder gar den frühen Aerosmith. Dazu eine ordentliche Portion schwüler Swamp-Groove, ein wenig New Orleans-Funk, wunderbare Rootsrock-Charakteristika und der stetig spürbare Freiraum zu instrumentalen Jam-Reisen, die immer wieder in brennenden Gitarrenausflügen enden! Großartig produziert von John Kurzweg entsteht ein saftig satter Gitarrensound wie eine "Wand"! Prachtvolle, mächtige "dual guitar attacks" und Riffs der beiden Saitenvirtuosen Cameron Williams und Jess Franklin, beides auch großartige Sänger, ziehen sich wie ein roter Faden durch das vor Kraft, Vitalität, Intensität und Spielfreude nur so strotzende, grandiose Songmaterial, das ausgereifter und besser als je zuvor rüber kommt. Die beiden Gitarren harmonieren phantastisch miteinander, verknüpfen sich in mitreißenden, glühenden (Slide)Soli, brennen ein Feuerwerk ab, das die eh schon vorhandene Schwüle der Southern-Swamps weiter aufheizt. Unaufdringliche Orgel-/Piano-/Wurlitzer-Klänge sorgen hin und wieder für klug generierte Ergänzungen in den großartigen Arrangements. Die Band besticht durch ungeheure Musikalität und ein enormes, über jeden Zweifel erhabenes, handwerkliches Können, genauso wie durch ihr blindes Spielverständnis! Kein Wunder, bei mehr als 200 Gigs pro Jahr! Auch in pucto Melodik waren sie nie stärker! Hinein ins Vergnügen: "Get on back" heißt der Eröffnungs-Knaller, der mit viel Funk-Groove und noch mehr Seele in den puren Traditionen des Skynyrd'schen Retro Southern Rocks "watet"! Krachende, kompromißlose Riffs, eine feine Wurlitzer-Begleitung und ein treibender Drums- und Bass-Motor entfachen eine gewaltige Kraft, die sich schließlich in einem kochenden, "heißen", sich gegenseitig aufputschenden Gitarrenduell Williams' und Franklin's entlädt! Was für ein Auftakt! Und weiter "rollen" sie mit dem intensiven "Are we rollin'" durch die Schwüle der Swamps. Toller Groove, straighte, fette Riffs und ein teirisches Gitarren-Gewitter, inklusiver ausgedehnter Dual-Läufe brechen über uns herein! Nach einer starken, kochenden Coverversion des "The Band"-Klassikers "Chest fever" folgt das grandiose "Mitchell"! Traumhaft melodisch, von wunderbaren Slideguitar-Linien umgeben, verweilt dieser herrliche Midtempo Gitarren-Roots-/Southern-Rocker wohltuend in unseren Gehörgängen. Wie eine harmonische Kombination aus Lynyrd Skynyrd, den Drive-By Truckers und Gov't Mule erzeugen die transparenten, saftigen Gitarren einen wunderbar klangvollen Soundwall! Dann geht's wieder "volle Pulle" nach vorn mit dem dreckigen, voller Swamp-, Country-, und Southern-Flair steckenden, saustarken Boogie-Blues-Heuler "Travel on" (North Mississippi Allstars treffen auf Gov't Mule) und dem in bester ZZ Top-Manier davon galoppierenden "Bad news", unterbrochen von dem "soulful", funkig groovenden, von fetten Gitarrenläufen geprägten "This time"! Besondere Beachtung findet schließlich noch das famose "Tennessee mountain angel", ein Paradebeispiel von einer Southern Rock-Ballade, wie sie "im Buche steht"! Scheinbar wie aus einer Kooperation von Lynyrd Skynyrd und The Marshall Tucker Band resultierend, bohrt sich diese Nummer mit einer unwiderstehlichen Melodie in unsere Ohren und sorgt mit ihrem erdigen Gesang und ihrem herrlichen, vollmundigen und transparenten Gitarrensound regelrecht für Gänsehaut! Tishamingo treten mit "The point" endgültig aus dem Schatten der immer wieder erwähnten Referenzbands heraus. Längst spielen sie in der gleichen Liga, sind ihnen mehr als ebenbürdig, ja drücken sie fast schon in den Hintergrund! Inspirierter, authentischer und vor allen Dingen erfrischender kann man Retro Southern-/Jamrock heute nicht spielen! Pure Magie! Ein brillanter "hard-edged" Southern Rock-Ritt "through the swampy wetlands of Florida"! Tishamingo are the real deal!

Art-Nr.: 4717
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Get on back
Are we rollin'
Mitchell
Travel on
Tennessee mountain angel
Walkin' shoes

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Van Zant - my kind of country [2007]
Sehr starker Nachfolger der Van Zant-Brüder Donnie und Johnny! Nach ihrem überaus erfolgreichen und von Gold-Status belohntem Nashville-Debüt "Get Right With The Man" aus dem Jahre 2005 legen die beiden Sänger von Lynyrd Skynyrd und 38 Special ihren bereits heiß erwarteten zweiten Longplayer in diesem Sektor nach. Nachdem es in kreativer Hinsicht bei ihrem Stammbands in den letzten Jahren ziemlich mau aussah, scheint sich ihr gemeinsames Country-Projekt immer mehr zum ersten Standbein für die beiden zu entwickeln. Und sie fühlen sich in der Nische des southern-rockigen (New-)Country offenbar pudelwohl. Dies überträgt sich auch deutlich spürbar auf die Atmosphäre ihres neuen Werkes "My Kind Of Country", denn das Teil ist, wenngleich noch einen Hauch mehr "country" als der Vorgänger, tatsächlich noch einmal einen Tick frischer, reifer und besser geworden als der Vorgänger! Großes Komplimant dafür! Die einstigen, immer mal wieder auftauchenden gesundheitlichen Probleme bezüglich ihrer Stimmen scheinen wie weggeblasen und man freut sich, dass gerade der zuvor ein wenig zurückhaltender agierende Donnie diesmal nahezu ebenbürtig mitmischt. Und so prescht dieser beim kräftigen Opener "Train" direkt wie in alten, allerbesten 38.Special-Tagen voran. Ein toller Southern –Rocker, mit allem was das Herz begehrt: Kerniger Gesang, aggressiver Refrain, fette Slide-Riffs, Mundorgel, glühende E-Gitarren/-Soli, weibliche "Oohoohs", dazu eine wenig aufdringliche Fiddle. Der Song stampft wie eine Dampflok, die sich unbarmherzig durch die unendlichen Weiten des Westens und des Südens vorankämpft. Ein toller Auftakt. Mit "These Colors Don’t Run" folgt anschließend ein erster "echter" Countrysong, ein wenig patriotisch eingefärbt, in der Tradition von Hank Williams jr. oder Montgomery Gentry. "Goes Down Easy" verbreitet danach gute Laune pur. Unterschwelliges, ganz dezentes Tex-Mex-Flair im Gesang, klasse Mundhamonika-Begleitung von Pat Buchanan (übrigens ist wieder fast die gleiche Musiker-Mannschaft wie beim Vorgänger an Bord) und der sich sofort in den Gehörgang bohrende Refrain laden zum munteren Mitsingen, "Mitkreischen" und Mitgrölen ein. Das Lied stammt übrigens aus der Feder der angesagten Künstler und Songwriter Tom Hambridge, David Lee Murphy und Gary Nicholson. Etwas ruhiger wird es dann bei "That Scares Me", vielleicht so etwas wie das Pendant zu "Help Somebody" aus dem vorigen Album. Eine Genre-typische Nummer, die Johnny Van Zant's weich- kratziger Stimme geradezu auf den Leib geschrieben ist. Sehr entspannt, garniert mit dezenten Steel-, Orgel, und E-Gitarren-Fills, sowie einem feinen Slide-Solo. Ähnliches gilt für "The Hardest Thing", durch das zudem noch ein gewisses Heartland-Flair weht. Der großartige Titelsong verbindet dann wieder besten Southern-Rock und New-Country mit treibenden Grooves zu einer explosiven Mischung! "It’s Only Money" erinnert mit seinen Honkytonk-Elementen (herrlicher Gesang von Donnie) stark an den uralten 38 Special-Track "Money Honey". Kuhglocken, bestechende Piano/Orgel-Arbeit von Reese Wynans, weibliche "Backs" und filigranes Stratocaster-Spiel lassen alte Southern-Glanzzeiten wieder aufleben. In bester Lynyrd Skynyrd-Tradition schallt dann das straight southern-rockige "We Can’t Do It Alone" aus den Boxen: Fette E-Gitarren-Riffs, schöne Dual Guitar-Passage, starke weibliche Background-Gesänge! Lediglich das geschickt eingeflochtene Dobro stellt einen wunderbar "duftenden" Bezug zum Country her. Gesang hier natürlich von Johnny Van Zant! Bei "Friend" kommt dann der bei uns einen sehr guten Ruf genießende Jeffrey Steele kompositorisch mit ins Spiel. Das Stück trägt seine offensichtliche Handschrift und weist ein wenig Reminiszenzen an dessen "Twenty Years Ago" auf. Sehr eingängigen, fluffigen New-Country der Marke Alabama bekommt man bei "It’s All About You" geboten. Der Song besticht durch seine schöne Melodie und sprühende Leichtigkeit. Das Finalstück des Albums ist dann noch mal ein absolutes Highlight: "Headed South" wurde geschrieben von den Van Zant-Brüdern und den Warren Brothers (letztgenannte haben ja in den vergangenen Jahren kompositorisch immer mal wieder sporadisch im Van Zant-Umfeld mitgewirkt, z. B. bei Skynyrds "Red, White & Blue"-Ballade). Der von Donnie gesungene Song präsentiert sich schwül bluesig und geht in Richtung von 38. Special's einstmaligen "Homeless Guitar". Herrliche Gitarren, starkes E-Piano und klasse Orgel dürften bei Southern-Freunden lang vermisste Glücksgefühle wiede raufleben lassen. Ein echter Southern-Knüller am Schlus, der das Leben "on the road" zum Thema hat. Den Van Zant-Brüdern ist mit "My Kind Of Country" erneut ein Klasse-Album gelungen, das, wie gesagt, noch eine Spur homogener und ausgereifter wirkt als das vorige Material, und darüber hinaus vor allem von den starken, frischen Gesangleistungen des Brüderpaares, sowie den bravourösen Leistungen der exzellenten Musiker lebt. Produziert hat wieder Mark Wright, diesmal allerdings zusammen Justin Niebank. Wir ziehen den "Hi-Roller" vor dieser Leistung und attestieren, dass uns die Southern-Variante des Van Zant'schen Country von einer solchen Qualität für immer willkommen sein wird. Weiter so, Jungs! "This kind of country rocks"! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5212
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 10,90

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Widespread Panic - earth to america [2006]
Sie haben eine verdammt lange Pause gemacht, die sie uns zwar mit tollen Live-Veröffentlichungen recht kurzweilig getalteten, doch die Fans lechzten regelrecht nach neuem, eigenem Songmaterial! Jetzt ist die neue Studio-Scheibe endlich da! Keine Frage, es ist wieder ein klasse Teil geworden! Sehr groovig, wunderbar jammig, mit einem ausgewogenen Anteil an entspannteren Nummern und überaus knackigen, satten Southern Jam-Rockern, aber auch mit psychedelischen, jazzigen und bluesigen Momenten. Aufgenommen in den "Compass Point Studios" von Nassau, auf den Bahamas, und produziert vom alten Haudegen Terry Manning, gelingt ihnen damit ein überaus vielseitiges Werk mit einem stark Band-orientierten Charakter, also ohne besondere Herausstellung exzessiver solistischer Einzelleistungen. Die Instrumentalpassagen sind vielschichtig und immer auf die Band als gesamte Einheit zugeschnitten. Los geht's mit dem klasse, überaus groovigen, 11-minütigen "Second skin"! Knackig und entspannt zugleich, dezent psychedelisch, sehr jammig und mit einem gewissen Sothern-Flair ausgestattet, wird die Nummer weitgehend durch JoJo Hermann's vielseitiges Keyboard-Spiel (von Synthesizern bis zu tollen Hammond-Tupfern) und einem starken, sehr improvisationsfreudigen Gitarrensolo George McConnell's bestimmt. Weitere Höhepunkte sind der knackige, satte, leicht funkige Riff-/Southern-/Barroom-Rocker "Goodpeople" mit seinem interessanten, abrupten Tempowechsel und den anschließenden, jazzig-soulig angehauchten Bläser-Einsätzen, das rootsige, trockene, permanent an Kraft zulegende "From the cradle", das von bissigen Twin-Gitarren begleitete, herrlich groovende, überaus kraftvoll rockende, gefällig flotte "When the clowns come home" (viel Southern Rock-Feeling), der swampig bluesige, mit feinem Slide-Dobro verzierte Blues-Party-Stomper "Ribs and whiskey", das südamerikanisch angehauchte "Crazy", das 10-minütige, knackige, mit starker Percussion und ebenso rhythmischen Keyboard-/Gitarren-Passagen ausgestattete "You should be glad" (wieder Bläser-Einsätze gegen Ende), bis hin zu der bittersüßen Hommage an ihren langjährigen, viel zu früh verstorbenen Gitarristen Michael Houser, "May your glass be filled"! Herausragend zudem die bärenstarke Version von Bob Dylan's "Solid rock", aus dem sie einen satt rockenden, wunderbaren Southern Shuffle-Jam-Boogie mit prächtigen, erdigen Gitarrenparts und klasse Hammond-Einsätzen von JoJo Hermann machen! Über 62 Minuten (10 Tracks) Panic at their very best!

Art-Nr.: 4172
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Widespread Panic - free somehow [2008]
Widespread Panic's zehntes Studioalbum (bei nunmehr insgesamt siebzehn Veröffentlichungen) ist zum einen ein sehr starkes und variantenreiches Werk geworden, zum anderen wartet es mit einigen prägnanten Neuerungen auf. Im Gegensatz zu früheren Alben sind die meisten Songs von "Free somehow" nicht "road-tested", das heißt, noch niemals live aufgeführt worden. Dies geschieht erstmalig im Zuge der anstehenden Gigs. Zudem ist es das erste Studioalbum mit dem neuen, legendären Gitarrist Jimmy Herring (wo hat der nicht schon überall gespielt..- The Allman Brothers Band, The Dead, Aquarium Rescue Unit, Phil Lesh & Friends sind nur einige Stationen), dessen Einflüsse und virtuoses, genauso kraftvolles, wie flüssiges Gitarrenspiel den Sound der Band doch recht deutlich prägen. So hört man beispielsweise mehr Grateful Dead-Flair als früher, ohne das die Southern-Roots entscheidend in den Hintergrund geraten. Auch eine gewisse psychedelische Retro-Note ist unverkennbar, genaus wie Reminiszensen an die späteren Led Zeppelin, beispielsweise zu deren "Physical graffiti"-Zeiten. Das Werk wirkt sehr gefällig, komplex, hat rockige und entspannte Momente, ist überaus vielseitig und "farbig"! Es ist funkig, groovig, southern, folkig, bluesig, jazzig, psychedelisch, melancholisch, rau, frisch - und dabei immer "true Panic"! Los geht's mit dem starken, flotten, gut abgehenden, lockeren, dabei durchaus kraftvollen, eingängigen Southern-fueled Jamrocker "Boom boom boom", vollgepackt mit würzigen Riffs, klimperndem Pianodrive, schöner Background-Hammond, lässigen E-Gitarrenlinien und einem herrlichen Percussion-Teppich. Durch das Stück zieht sich permanent, vor allem aber im Refrain richtig ausgeprägt, ein großartig integriertes Retro-/Psychedelic-/Hippie-Flair mit Reminiszensen an die alt-ehrwürdigen Jefferson Airplane oder gar an Quicksilver Messenger Service. Sehr interessante, starke Nummer! Neil Young & Crazy Horse fallen einem als Vergleichsgröße bei dem folgenden, ebenfalls gut nach vorn rockenden "Walk on the flood" ein. Jimmy Herring überzeugt mit klasse Gitarrenläufen auf der ganzen Linie. Das dezente Psychedelic-Feeling ist auch hier spürbar, wenngleich die Nummer straight rockt. Leicht funky und sehr groovy (erneut hören wir einen tollen Percussion-Rhythmus) kommt das anschließende "Angels on high"! Eine sehr lockere Performance mit leichtem Steely Dan-Touch und jazzigen Momenten. Die keinesfalls störenden Bläser sorgen für zusätzlichen Biß und vertragen sich bestens mit Herring's überaus virtuosen, quirligen Gitarren-Einlagen. Völlig unbeschwert fließt das jammige, ein feines, "schwebendes" Southernfeeling offenbarende "Three candles" aus den Lautsprechern, das nach und nach immer kraftvoller wird. Sehr kompakter Bandsound mit starkem, Allmans-mäßigem Gitarrensolo Herring's! Nach dem folkigen "Tickle the truth", dem entspannten, mit Steelguitar, Fiddle und einem prächtigen, akzentuierten, sauberen, erfrischend klaren Gitarrensolo angereicherten Titelstück "Free somehow" (eine klasse Mischung zwischen Grateful Dead und The Allman Brothers Band) und dem fett abrockenden, von dreckigen Riffs geprägten, rauen, bluesy Southern-/Psychedelich-/Jam-/Hardrocker "Flicker" (sicher die robusteste Nummer des Albums) folgt mit dem über 8-minütigen "Her dance needs no body" noch eine klasse, abgefahrene "Stoner-Odyssee" mit "rainy-day guitars, horns, sweeping percussion, and orchestrated strings"! Wird interessant werden, wie die Band diese Nummer live präsentieren wird. Produziert wurde das Album von Terry Manning (u.a. Led Zeppelin, Lenny Kravitz und ZZ Top) und Widespread Panic! Klasse Teil, das die Band in beeindruckender Weise auf einem sehr innovativen Weg zeigt, der Vergangenheit (Wurzeln) und Zukunft (Weiterentwicklung) vorzüglich miteinander vereint. Großes Kompliment!

Art-Nr.: 5491
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Wreckers, The - stand still, look pretty [2006]
Welch ein wunderbares Debut-Album! Kaum zu glauben, aber The Wreckers dürften im New Country-Bereich in eine echte Marktlücke gestoßen sein. Zwar offeriert die Szene immer noch hochgradige Talente en masse, im Bereich der Duos allerdings sind die zu vergebenden Spitzenplätze bisher eher recht rar in Anspruch genommen worden. Die Ausnahmeerscheinungen in der männlichen Sparte bilden hochkarätige Namen wie Brooks & Dunn oder Montgomery Gentry, aber im weiblichen Bereich? Dies dürfte sich ab sofort ändern! Die Wreckers sind da und beglücken die Szene mit einem prächtigen, knackigen New Country-Album allerfeinster, herrlich melodischer Songs, die nahezu perfekt die Grenzen zwischen wunderbarem Country-Twang aus Fiddles, Banjos, Mandolinen und Telecaster-Klängen mit der, durchaus leicht rootsigen Pop-Rock-Sensibilität der Sorte Sheryl Crow verwischen. Es handelt sich bei den Wreckers um die längst fest etablierte, wenn auch bisher eher der Rock-/Pop-Sparte zuzuordnenden, Michelle Branch, (da stehen bereits zwei millionenfach verkaufte Solo-Alben zu Buche, wie auch der Grammy-honorierte Riesenhit "The game of love" aus dem Jahre 2003 für ihr Duett mit Carlos Santana), sowie die Nashville-Singer/Songwriterin Jessica Harp, Branch’s ehemalige Backup-Sängerin und Langzeitfreundin! Hier haben sich zwei hochtalentierte, zudem noch blendend aussehende Musikerinnen zusammengeschlossen, deren Debüt "Stand Still- Look Pretty" sicher für ordentlich Furore sorgen wird Die letzten Zweifel diesbezüglich räumte schon im Vorfeld dieses Releases ihr Song "The Good Kind" (toller, knackiger Midtempo Country-Pop mit klasse Gitarren und exzellenten Gesangsharmonien) aus, der von Ihnen bereits in der Soap "One Tree Hill" und einer Begleittour der Serie sehr erfolgreich präsentiert wurde. Die erste Single des Albums, "Leave The Pieces" (übrigens aus der Feder von Jennifer Hanson und Billy Austin), dokumentiert unmittelbar die Stärken der beiden Mädels: Zwei wunderbare, markante, wenn auch recht ähnliche Stimmen (Michelle’s ist vielleicht einen Tick rauchiger/kratziger), beide spielen hervorragend Akustik-Gitarre und auch die zusammengefügten Harmoniegesänge sind kaum besser in Szene zu setzen. Dieser traumhafte New Country-Song wird ganz sicher ein gewaltiges Wort in Sachen Single-Charts mitreden. Produziert wurde er von Tom Shanks (Melissa Etheridge, Sheryl Crow, SheDaisy), der auch einen Großteil der Restinstrumente übernahm (besonders stark hier seine Banjo- und Mandolinen-Einlagen). Den Löwenanteil der Produktion, bis auf eine weitere Ausnahme aber, übernahm allerdings der ebenfalls instrumentell stark involvierte, in der Szene hoch geschätzte und erfahrene "Tüftler" John Leventhal (Shawn Colvin, Rodney Crowell, Rosanne Cash, Kelly Willis, Marc Cohn), dem es glänzend gelingt, den Spagatschritt zwischen durchgehend radiotauglichen, wunderbaren (New-) Country-Melodien (Richtung der letzten Alben von SheDaisy, Sugarland, Little Big Town, Jo Dee Messina...) und einer damit verbundenen, gehörigen Portion lässiger, musikalisch hochwertiger, moderner, pop-rockiger Roots-/Americana-Würze (Richtung der bereits erwähnten Sheryl Crow, und teilweise gar nicht so weit von Michelle Branch's Solo-Projekten entfernt) zu bewältigen. Letztendlich ist das schlichtweg absolut zeitgemäßer New Country der allerfeinsten Sorte! Die Stücke schrauben sich wunderbar in unsere gehörgänge und strahlen eine immense Frische aus. Nicht zu vergessen auch, dass sich Branch und Harp, entweder alleine, zusammen oder mit diversen Co-Autoren, fast für das gesamte Songwriting verantwortlich zeigen. Eine gelungene Teamleistung durch und durch! Die zweite, nicht von Leventhal produzierte Nummer ist das bärenstarke "My, oh my", das unter der Leitung von Paul Worley (u.a. Dixie Chicks, Martina McBride, Pam Tillis) in Nashville eingespielt wurde. Ein flotter, fröhlicher, knackiger, durchaus traditionell verwurzelter, stompin' Country-Uptempo-Feger mit großartigen Mandolinen-/Fiddle-/Dobro-Einlagen von Haudegen wie Stuart Duncan und Randy Kohrs. Und es folgt ein starker Song nach dem anderen, in immer unterschiedlichen Stimmungslagen und Tempi! Ganz toll beispielsweise das entspannte, aber durchaus "saftige", wunderschöne "Tennessee" mit seiner Kombination aus klaren, frischen Akustikgitarren, kraftvolle E-Gitarre und wohltuend integrierten Piano- und Orgel-Fills! Diese Nummer gibt es auf der hier vorliegenden, limitierten Ausgabe des Albums als Bonustrack nochmal in einer herrlichen Acoustic-Version, die fast noch besser rüberkommt (wundervolles Akustik-Gitarren-/Mandolinen-/Fiddle-Zusammenspiel), als die herkömmöiche Full Band-Fassung! Klasse! Der mit recht amüsantem Text verzierte Countrysong "Crazy People" (wieder brillantes Mandolinenspiel) endet dann mit freudigem Kichern der beiden Protagonistinnen. Die Chemie zwischen Michelle Branch und Jessica Harp stimmt hundertprozentig, wie überhaupt ihre gesamte Leistung auf diesem Werk! Nicht ein Durchhänger im Verlauf der insgesamt 13 Stücke! Hut ab! Hier haben sich zwei starke Musikerinnen zum rechten Zeitpunkt zusammengeschlossen! "Stand Still - Look Pretty": Aussehen hübsch - keine Frage, aber Stillstand - wohl nicht zu befürchten. Die beiden werden uns mit ihren innovativen Ideen sicherlich auch in Zukunft noch viel Freude bereiten. Erfrischend starke, weibliche New Country Duo-Power! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4198
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Wreckers, The - stand still, look pretty ~ limited edition [2006]
Limited Edition mit Bonus-Track und Bonus-DVD! Welch ein wunderbares Debut-Album! Kaum zu glauben, aber The Wreckers dürften im New Country-Bereich in eine echte Marktlücke gestoßen sein. Zwar offeriert die Szene immer noch hochgradige Talente en masse, im Bereich der Duos allerdings sind die zu vergebenden Spitzenplätze bisher eher recht rar in Anspruch genommen worden. Die Ausnahmeerscheinungen in der männlichen Sparte bilden hochkarätige Namen wie Brooks & Dunn oder Montgomery Gentry, aber im weiblichen Bereich? Dies dürfte sich ab sofort ändern! Die Wreckers sind da und beglücken die Szene mit einem prächtigen, knackigen New Country-Album allerfeinster, herrlich melodischer Songs, die nahezu perfekt die Grenzen zwischen wunderbarem Country-Twang aus Fiddles, Banjos, Mandolinen und Telecaster-Klängen mit der, durchaus leicht rootsigen Pop-Rock-Sensibilität der Sorte Sheryl Crow verwischen. Es handelt sich bei den Wreckers um die längst fest etablierte, wenn auch bisher eher der Rock-/Pop-Sparte zuzuordnenden, Michelle Branch, (da stehen bereits zwei millionenfach verkaufte Solo-Alben zu Buche, wie auch der Grammy-honorierte Riesenhit "The game of love" aus dem Jahre 2003 für ihr Duett mit Carlos Santana), sowie die Nashville-Singer/Songwriterin Jessica Harp, Branch’s ehemalige Backup-Sängerin und Langzeitfreundin! Hier haben sich zwei hochtalentierte, zudem noch blendend aussehende Musikerinnen zusammengeschlossen, deren Debüt "Stand Still- Look Pretty" sicher für ordentlich Furore sorgen wird Die letzten Zweifel diesbezüglich räumte schon im Vorfeld dieses Releases ihr Song "The Good Kind" (toller, knackiger Midtempo Country-Pop mit klasse Gitarren und exzellenten Gesangsharmonien) aus, der von Ihnen bereits in der Soap "One Tree Hill" und einer Begleittour der Serie sehr erfolgreich präsentiert wurde. Die erste Single des Albums, "Leave The Pieces" (übrigens aus der Feder von Jennifer Hanson und Billy Austin), dokumentiert unmittelbar die Stärken der beiden Mädels: Zwei wunderbare, markante, wenn auch recht ähnliche Stimmen (Michelle’s ist vielleicht einen Tick rauchiger/kratziger), beide spielen hervorragend Akustik-Gitarre und auch die zusammengefügten Harmoniegesänge sind kaum besser in Szene zu setzen. Dieser traumhafte New Country-Song wird ganz sicher ein gewaltiges Wort in Sachen Single-Charts mitreden. Produziert wurde er von Tom Shanks (Melissa Etheridge, Sheryl Crow, SheDaisy), der auch einen Großteil der Restinstrumente übernahm (besonders stark hier seine Banjo- und Mandolinen-Einlagen). Den Löwenanteil der Produktion, bis auf eine weitere Ausnahme aber, übernahm allerdings der ebenfalls instrumentell stark involvierte, in der Szene hoch geschätzte und erfahrene "Tüftler" John Leventhal (Shawn Colvin, Rodney Crowell, Rosanne Cash, Kelly Willis, Marc Cohn), dem es glänzend gelingt, den Spagatschritt zwischen durchgehend radiotauglichen, wunderbaren (New-) Country-Melodien (Richtung der letzten Alben von SheDaisy, Sugarland, Little Big Town, Jo Dee Messina...) und einer damit verbundenen, gehörigen Portion lässiger, musikalisch hochwertiger, moderner, pop-rockiger Roots-/Americana-Würze (Richtung der bereits erwähnten Sheryl Crow, und teilweise gar nicht so weit von Michelle Branch's Solo-Projekten entfernt) zu bewältigen. Letztendlich ist das schlichtweg absolut zeitgemäßer New Country der allerfeinsten Sorte! Die Stücke schrauben sich wunderbar in unsere gehörgänge und strahlen eine immense Frische aus. Nicht zu vergessen auch, dass sich Branch und Harp, entweder alleine, zusammen oder mit diversen Co-Autoren, fast für das gesamte Songwriting verantwortlich zeigen. Eine gelungene Teamleistung durch und durch! Die zweite, nicht von Leventhal produzierte Nummer ist das bärenstarke "My, oh my", das unter der Leitung von Paul Worley (u.a. Dixie Chicks, Martina McBride, Pam Tillis) in Nashville eingespielt wurde. Ein flotter, fröhlicher, knackiger, durchaus traditionell verwurzelter, stompin' Country-Uptempo-Feger mit großartigen Mandolinen-/Fiddle-/Dobro-Einlagen von Haudegen wie Stuart Duncan und Randy Kohrs. Und es folgt ein starker Song nach dem anderen, in immer unterschiedlichen Stimmungslagen und Tempi! Ganz toll beispielsweise das entspannte, aber durchaus "saftige", wunderschöne "Tennessee" mit seiner Kombination aus klaren, frischen Akustikgitarren, kraftvolle E-Gitarre und wohltuend integrierten Piano- und Orgel-Fills! Diese Nummer gibt es auf der hier vorliegenden, limitierten Ausgabe des Albums als Bonustrack nochmal in einer herrlichen Acoustic-Version, die fast noch besser rüberkommt (wundervolles Akustik-Gitarren-/Mandolinen-/Fiddle-Zusammenspiel), als die herkömmöiche Full Band-Fassung! Klasse! Der mit recht amüsantem Text verzierte Countrysong "Crazy People" (wieder brillantes Mandolinenspiel) endet dann mit freudigem Kichern der beiden Protagonistinnen. Die Chemie zwischen Michelle Branch und Jessica Harp stimmt hundertprozentig, wie überhaupt ihre gesamte Leistung auf diesem Werk! Nicht ein Durchhänger im Verlauf der insgesamt 13 Stücke! Hut ab! Hier haben sich zwei starke Musikerinnen zum rechten Zeitpunkt zusammengeschlossen! "Stand Still - Look Pretty": Aussehen hübsch - keine Frage, aber Stillstand - wohl nicht zu befürchten. Die beiden werden uns mit ihren innovativen Ideen sicherlich auch in Zukunft noch viel Freude bereiten. Erfrischend starke, weibliche New Country Duo-Power! Die hier vorliegende, limitierte "Luxus-Ausgabe" des Albums kommt in einem feinen Schuber, mit dem bereits erwähnten Bonus-Track, sowie einer schönen DVD, die das offizielle Video zur Single "Leave the pieces" enthält (ein klasse Video), wie auch einen rund 15-minütingen "Making of"-Kurzfilm über die Dreharbeiten dazu! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player absoielbar! (Sie können selbstverständlich auch die "abgespeckte" Ausgabe des Albums für einen Euro weniger bestellen, ohne den Schuber, die Acoustic-Version von "Tennessee" und die DVD. Klicken Sie dazu auf den Interpreten-Namen "The Wreckers"!) (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4199
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Leave the pieces
Way back home
My, oh my

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Yayhoos, The - fear not the obvious [2001]
Irre! Was ist das denn? Was haben wir denn da? Eine Georgia Satellites-Reunion? Nein, es geht noch einen Schritt weiter. Die Yayhoos möchten wir mal als neue Genre-Supergroup bezeichnen. Sie sind völlig spontan entstanden; vier Freunde, die Spaß daran hatten, einfach mal bei einem Festival in Austin zusammen zu spielen und dabei den Zuhören schier den Atem raubten. Gott sei Dank war's das nicht, sondern die Jungs entschlossen sich ins Studio zu gehen und "Fear not the obvious" einzuspielen. Und jetzt kommt's, die vier Freunde sind: Dan Baird, ex-Frontmann der legendären Georgia Satellites, Keith Christopher, ein Multi-Instrumentalist (spielt alles, von Gitarre bis Schlagzeug), der Dan auch schon auf dessen Solo-Alben unter die Arme griff, Terry Anderson, einer von Dan Baird's besten Freunden, Autor von "Battleship chains", hat gerade mit "I'll drink to that" auch ein klasse Solo-Album veröffentlicht, und last but not least, Mr. Eric "Roscoe" Ambel, Genre-Supergitarrist und Produzenten-Guru, ex-Del-Lords, zuletzt Tour-Lead-Gitarrist von Steve Earle's Dukes! Was hat der nicht schon alles produziert. Was für Namen! Oft geht ein Zusammenschluß von solch hochkarätigen Leuten daneben und verläuft sich in der Sterillität. Nicht hier! Ganz im Gegenteil! Was die für ein Feuerwerk abbrennen, ist einfach klasse! 46 1/2 Minuten atemberaubender, dreckiger und lauter Geradeaus-Rock mit extrem hohem Spaßfaktor ohne Kompromisse und ohne Gnade! Gitarren satt! Southern-Elemente und Blues-Einflüsse sind spürbar. Die Jungs lassen unglaublich viel Dampf aus den Boxen dröhnen. Schön rotzig und prollig, aber immer melodiös! Was für Songs! Dan Baird gibt gesanglich alles, auch "Roscoe" Ambel und Terry Anderson übernehmen bei dem ein oder anderen Stück die Lead vocals, die Gitarren schaben, röhren, jaulen, sägen, die Drums treiben und die Produktion (natürlich Eric Ambel) ist so auf den Punkt gebracht, als würden die Jungs hinter eurer Anlage stehen und im Wohnzimmer rocken. Wahrscheinlich waren die nach jeder Studiosession zu diesem Album naßgeschwitzt. Enthält im übrigen die abgefahrene Studioversion von dem Abba-Cover "Dancing queen", das manche schon von Baird's aktuellem Live-Album kennen. Die Georgia Satellites gibt's nicht mehr, es leben die Yayhoos! Ein fulminantes Album!

Art-Nr.: 1394
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Get right with Jesus
Oh Chicago
All dressed up

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