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38 Special - a wild-eyed christmas night [2001]
Nun ja, letztes Jahr Skynyrd, dieses Jahr 38 Special! Es weihnachtet im amerikanischen Süden! Nun wird der geneigte Southernrock-Fan und 38 Special-Anhänger sicher wieder sehr skeptisch an die Sache herangehen. Das ist zum Teil auch berechtigt, doch man darf eines nicht vergessen: es ist halt ein Weihnachts-Album! So zollen auch 38 Special musikalisch diesem Fest Tribut. Da darf man mit keinem epochalen neuen Meisterwerk rechnen, sondern muß seine Erwartungen etwas herunterschrauben. Und siehe da, mit ein wenig Toleranz wird man zu der Erkenntnis kommen: "ist ja gar nicht sooo übel"! Natürlich gibt es auch ein paar triefende und kitschige "Schmonzetten", doch die Jungs verzichten dabei zum Glück auf überladene Streichorchester. Und man glaubt es kaum: dann wird auch mal ordentlich gerockt! Donie van Zant, Don Barnes & Kollegen lassen's auch zu Weihnachten mal richtig krachen! Produktion und Sound sind schön satt! Man hört die typischen 38 Special-Gitarren. Musikalisch bewegen sich 38 Special mittlerweile wieder in etwa da, wo sie sich in den Achtzigern während ihrer erfolgreichsten Phase befanden. Satter, southern-eingefarbter Rock/Rock-Pop mit Mainstream-Charakter ala "Wild-eyed southern boys"! Die Verwandschaft beim Albumtitel paßt schon! Los geht die Weihnachtsfeier mit einer poppig, rockigen Version des "Jingle bell rock", über die Ballade "Here comes Santa Claus" und ihre Version vom "Little drummer boy". Doch dann kommt die erste Eigenkomposition und gleich wird's besser! "Hallelujah, it's Christmas" ist ein richtig guter, losgehender, sehr melodiöser Rocker mit feinen Gitarren und Power in bestem "Caught up in you"-Stil. Nach einer weiteren Schnulze setzen sie gar mit dem Titelstück noch einen drauf. Rotierende, treibende Drums, erst trockenes E-Piano, dann schönes Boogie-Geklimper, röhrende Slidegitarre, satte E-Gitarre, viel Drive und ordentliches Southernflair. Eines der besten 38 Special-Stücke seit ewigen Zeiten. Das ist wirklich eine "Wild-eyed Christmas"-Party im Southern-Style. Das weckt berechtigte Hoffnungen auf gutes Material eines möglicherweise bald kommenden "normalen" neuen Studioalbums. Neben weiteren weihnachtlichen Balladen, liefern sie dann mit "Santa Claus is back in town" auch noch einen gefühlvollen, fetten Bluesrock-Titel ab. Leider bleibt uns aber auch die "O holy night" nicht erspart! Das Bemühen eine wilde Weihnacht zu feiern ist immer spürbar. Also, es ist Weihnachten im Süden - und auch im Süden gibt's Clichès. Diesem Anlaß angemessen sei das erlaubt, und unter diesem Aspekt betrachtet ist das Album okay!

Art-Nr.: 1341
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Ashton, Gwyn - prohibition [2006]
Gnadenlos starke neue Scheibe des australischen Gitarren-"Monsters" Gwyn Ashton, der mit "Prohibition" sein bis dato vielleicht bestes Werk vorlegt! Bärenstarker, raubeiniger Bluesrock, voller Dreck, Würze und Stil! Prachtvolles Songmaterial, das seine immense Vielseitigkeit von Einflüssen (Stevie Ray Vaughan, Rory Gallagher, Mississippi-Blues, Texas-Blues, Seventies British-Blues, Classic Boogie-Blues-Rock) voller elektrisierender Emotionen unter einen Hut bringt! Unglaublich direkt aufgenommen, baut diese Musik mächtig Druck auf und geht direkt in die Knochen! Jede Menge raue, kochende Slide-Läufe, aber auch fulminante, powernde und sehr virtuose, zuweilen sogar herrlichen Southern-Charme verbreitende E-Gitarren-Soli sorgen für ein dermaßen intensives Saiten-Feuerwerk, wie man es in einer solchen Inbrunst und Klasse wahrlich nicht "an jeder Straßenecke" geboten bekommt! "Every element of the blues is encapsulated here and played with amazing dexterity and power. Old Strats, Teles, National resonators, Fender tweed amps, fuzz boxes and his ancient Echoplex are driven to the extreme, guaranteed to satisfy the most discriminating taste in guitar-led blues", schreibt das Label zu "Prohibition" und bringt damit diese vielschichtige, massive und ungemein dominante Gitarren-Präsenz des Meisters hervorragend zum Ausdruck! Fast überflüssig zu erwähnen, daß Gwyn's Gesangsleistungen (rau, dreckig, intensiv, klar, sympathisch und melodisch zugleich) hinter seinen Gitarrenfähigkeiten kaum zurückstehen! Dazu hat der Bursche wieder einmal fantastische Mitstreiter an Bord, wie u.a. Ted McKenna (Ian Gillan, Alex Harvey, Rory Gallagher) an den Drums, Chris Glen am Bass und Don Airey (heute Deep Purple) an den Keyboards! Es passt einfach alles! 58 1/2 Minuten "rougher", krachender Gitarren Blues-Rock'n Roll liegen vor uns, aber schon diese "Granate" zum Auftakt mit dem Titel "Ball & chain" bringt den geneigten Fan ob seiner Würze, seiner unwiderstehlichen Slide-Vehemenz, einfach seiner ganzen Klasse, schier um den Verstand: Ein prächtiger, aus großartigen Drums- und Bass-Rhythmen angetriebener "Blues-Motor" als herrlich groovende Basis, in die sich nach ca. 30 Sekunden eine ungemein massive, laute und dreckige Slide-Gitarre regelrecht "hineinsägt", um mit ihrer gnadenloser Kraft, ihrer Schwüle und ihrer knorrigen Härte diesem famosen, "roughen" Swamp-Blues-Groove-Rock-Hammer ihren unbarmherzigen Stempel aufzudrücken. Dazu Ashton's bärenstarke, klare, raue, dreckige "Röhre" und als Ergänzung im Hintergrund zuweilen eine bestens integrierte Bluesharp! Selten hört man eine dermaßen intensive und "monströs brüllende" Slide, und dennoch bleibt der Song nicht nur in den Knochen stecken, sondern auch auf angenehmste Weise in den Gehörgängen hängen! Welch ein Knüller! Weiter geht's mit "Ain't my style", einem exzellenten, durchaus melodischen, dennoch voller Ecken und Kanten steckenden, rohen Shuffle-Boogie-Bluesrocker, der einmal mehr mit grandiosen Gitarrenläufen aufwartet, gefolgt von dem klassischen, sehr dynamischen Uptempo-Bluesrocker "Get up, get over it", dessen gewaltige, vielschichteige Gitarren-Dominanz (neben der kochenden Slide sorgen Baritone-Klänge gar für ein gewisses Sixties Surf-Flair) den Genre-Liebhaber erneut in einen berauschenden Taumel der musikalische Freude stürzt. Ein ganz dezenter Bo Diddley-Rhythmus in Verbindung mit schön dreckigen Southern-Swamp-Blues-Indikatoren bestimmen das Geschehen des wieder prächtig groovenden Titelsongs "Prohibition"! Klasse Bluesharp, roher, verzerrter Gesang, krachendes Schlagzeug, treibender Bass und "thunderous" Slide bilden eine ebenso elektrisierende wie raue, aber durchaus eingängige Einheit. Hat mächtig Biß! Das anschließende "The road is my religion", eine sehr melodische, voller Roots- und Classic Southern Rock-Flair steckende "On The Road"-Ballade, beschreibt in beeindruckender und geradezu photographisch authentischer Weise das Leben unterwegs. Eine quasi autobiographische Preisung des Musikerlebens und des Tourings, das nicht nur für Gwyn Ashton das tägliche Lebenselexier bedeutet. Grandiose, fette, glühende Lead Gitarre mit viel Southern-Charme! Irre stark! Genau wie die beherzte Coverversion des Rory Gallagher-Klassikers "Secret agent", der von einem fulminanten Gitarren-Donnerwetter geprägte Retro-Bluesrocker "Come on/Don't walk, run", die zweite herrliche, mit schönen Acoustic-Riffs und toller Piano-Untermalung beginnende, im Verlauf sich aber immer elektrischer und kraftvoller entwickelnde, mit würzigen E-Gitarren-Läufen durchzogene Bluesrock-Ballade "Castaway", der straighte, direkte und krachende, von AC/DC-like Riffs gesteuerte Blues-/Rock-Boogie-Feger "Back to you", bis hin zu der seeligen Stevie Ray Vaughan-Verbeugung "Rest in paradise (for Stevie)" zum Ausklang dieses Pracht-Werkes! Abschließendes Fazit, kurz und bündig: Das Teil ist ein Hammer!!!

Art-Nr.: 4076
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ball & chain
Ain't my style
Prohibition
The road is my religion
Come on/Don't walk,run!
Back to you

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Black Crowes, The - who killed that bird out on your window sill ~ dvd [2006]
ACHTUNG! Regionalcode 1! Bereits 1992 auf VHS erschienen - jetzt erstmals auf DVD: Klasse Zusammenstellung von ausgezeichneten Live-Aufnahmen, Video-Clips und interessantem "On the road"-Material aus der Anfangszeit der Black Crowes! Insgesamt 18 Songs, darunter auch eine Aufnahme aus der kultigen MTV-"Unplugged"-Show ("You're wrong")! Die offiziellen Clips der Truppe sind nicht irgendwelche "abgedrehten" Filmchen, sondern zeigt die Band zumeist bei der "Arbeit", nämlich ordentlicher Rock'n Roll Live-Action! Zu sehen sind die Clips von zum Beispiel "Jealous again", "Black moon creeping", "Hard to handle", "She talks to angels", "Remedy", "Thick n'thin" und "Sting me"! Zudem sind zwei großartige Konzertmitschnitte enthalten, und zwar "Jealous guy" (live in Atlanta) und "Stare it cold" (live in Moscow)! Das übrige Filmmaterial von "unterwegs" läßt sich ebenfalls prima anschauen und ist mit prächtigem "Krähen Rock'n Roll" untermalt! Stark! Die Laufzeit beträgt etwa 83 Minuten! Wie eingangs erwähnt: Die DVD hat den U.S.-Regionalcode 1, das heißt, es ist ein spezieller DVD-Spieler nötig, der diesen Code lesen kann!

Art-Nr.: 4435
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Black Stone Cherry - same [2006]
Yeah! Auch das ist der Süden! "Turn it loud"! Anschnallen - genießen! Mit, im wahrsten Sinne des Wortes, voller Wucht blasen Black Stone Cherry, ein Haufen langhaariger, blutjunger Rotzlöffel (zwischen 20 und 23 Jahren alt) aus dem kleinen Städtchen Edmonton in South Central Kentucky (auch Heimat der Kentucky Headhunters, was aber nicht die einzige Gemeinsamkeit ist - dazu später mehr) zum massiven Angriff auf die Rock-Welt, und wer von ihren gewaltigen Gitarren-Attacken, den monströsen Riff-Salven und den knochenharten Rhythmen getroffen wird, bleibt nicht etwa benommen liegen, sondern findet sich in einem geradezu aufputschenden, die Sinne "alkoholisierenden", lauten Rock'n Roll-Rausch wieder, der das pure Adrenalin freisetzt! Was für Glücksgefühle! Sie selbst nennen ihre Musik schlicht "Southern Rock for a modern audience", was es sicher irgendwie trifft, aber einer doch weitreichenderen Speziifizierung bedarf. Vor allen Dingen sind die Vier hart! Angesiedelt irgendwo zwischen Metal und Southern Rock liegen ihre Roots sowohl im Retro-Sound der Siebziger, als auch in neuzeitlicheren Gefilden der Post-Grunge-Ära! Da hinterlassen Bands wie AC/DC, Led Zeppelin, Aerosmith, Metallica oder gar Godsmack und Alice In Chains ihre Spuren, genauso wie die Black Crowes und Lynyrd Skynyrd! Alles passt prächtig zusammen. Mit all diesen Einflüssen generieren Black Stone Cherry eine Musik, die irgendwie neu, und doch wieder klassich klingt, aber eben, und das beeindruckt sehr, mit eindeutiger Eigen-Identifikation! Ungeheuer variabel, und für einen solch jungen Haufen extrem abgebrüht, ausgereift und technisch versiert, nennen wir diese grandiose Power-Mucke einfach mal "American Hard Rock with a metal edge, but southern to the core"! Ja, das ist es! Die Band, alles, wie gesagt, verdammt starke Musiker, besteht aus den beiden großartigen Lead-Gitarristen Ben Wills und Chris Robertson, letzterer auch ein ganz hervorragender Sänger (Shouter), dem Bassisten Jon Lawhon, sowie dem brillanten Drummer John Fred Young! Und da haben wir sie wieder, die eingangs bereits erwähnte Verbindung zu den Kentucky Headhunters, denn John Fred ist der Sohnemann von KHH-Gitarrist und Gründungsmitglied Richard Young, der zudem das Album co-produzierte! Die Truppe spielt mit unbändiger Kraft und entwickelt einen gewaltigen Druck! Donnernde, manchmal wie ein Maschinengewehr-Feuer hernieder prasselnde Riffs treffen auf mitreißende, glühende und kochende, voll im Southern Rock verwurzelte, massive, regelrecht stürmische Lead-Gitarrenläufe (teilweise großartige Double-Leads) und perfekt strukturierte, bestens hängen bleibende Songs, die trotz der Härte nie auch nur ansatzweise zum Chaos tendieren, sondern deren Melodik ausgezeichnet gefällt! Eine sehr saubere, klare, knackige Produktion und, trotz der Lautstärke, ein wunderbar transparenter Klang begeistern auf der ganzen Linie! Mächtiger, klassischer Schwermetall-Rock, fast schon dramaturgisch arrangiert, donnert uns zu Start der Scheibe mit dem von unbändigen Power-Riffs und einer gewaltigen Schlagzeug-Kanonade gekennzeichneten, großartigen Opener "Rain wizard" entgegen, dessen mächtiges Gitarrengerüst einen sofort packt! Tolle Songstruktur, die klasse hängen bleibt! Ja, auch das Songwriting-Talent dieser "Jungspunde" ist einfach erstaunlich! Ohne Luft zu holen, geht es "volle Kanne" und mit salvenartigen Riffs weiter: "Backwoods gold" heißt die "Mördernummer", deren Starkstrom-Gitarren und Chris Robertson's prächtiger, ordentlich "röhrender" Gesang sich zu einer hervorragenden Melodie verschmelzen. Hier hört man sie richtig raus, ihre Herkunfts-bedingten Sounthern-Anlagen, ihre familiären Wurzeln, die sie, wie gesagt aber auch zu keiner Zeit leugnen, und die einen entscheidenden Indikator ihrer Musik darstellen. Tierisch, diese glühenden Gitarrenläufe! Und sie werden von Song zu Song stärker. Bis zum Ende, man glaubt es kaum, scheinen sie sich stetig zu steigern. Das zeigt, wie varaibel sie sind, welche Spannung sie bewahren, und bedeutet schlichtweg kenerlei Ausfälle auf der Scheibe! "Lonely train" ist ein Song, "that cuts to the bone": Riffige, "head-bangin'" Heavy-Boogie-Rhythmen, ein mächtiger Druck, und abermals eine prima hängen bleibende Melodik treffen auf voll satte Gitarrenläufe, die ein loderndes Southern-Feuer entflammen. Saustark! Der gelungene Tempowechsel in der Mitte mit einer kurzen, etwas langsameren Phase sorgt für zusätzliche Spannung, ehe die "Gitarren Riff-Hölle" wieder losbricht! Mit "Maybe someday" folgt ein traumhafter Hardrocker mit tollen Twin-Licks! Was für eine Power! Die Black Crowes treffen auf Led Zeppelin und Metallica treffen auf eine verschärfte Blackfoot/Hatchet-Ausgabe, alles in einem Song. Ein fulminantes, durchaus ins Ohr gehendes Feuerwerk - natürlich nicht unbdingt für Zartbesaitete! "When the weight comes down", im Anschluß daran, ist ein höllischer, voller Southern Rock-Feeling steckender, straighter Rock-Kracher, dessen parmenent mit vollem Volumen rockender Gitarren-Mantel und die kochenden Soli einem fast den Atem rauben. Wow, hat das Biß! So geht das stetig bis zum Ende weiter! Die Gitarristen rocken sich die Seele aus dem Leib, Frontmann Robertson singt und grölt "wie ein Großer" und Bassist und Drummer pumpen und "dreschen" sich in meisterhafter Manier in einen wahren Power-Rausch! Einen kleinen Gang zurück, ohne daß es jedoch allzu "leise" wird, schalten sie lediglich bei dem lockeren, balladesken Finalstück "Rollin' on", das allerdings eine absolute Hammer-Nummer darstellt: Eine wunderbare Melodie, herrliche Twin-Leads, gar ein dezenter Country-, dazu ein massiver Southern-Touch, glühende, flinke Gitarrensoli, viel "Saft" - all das demonstriert in beeindruckender Manier, wie eine junge, unverbrauchte, aber schon erstaunlich ausgereifte und variable, "wilde" Truppe namens Black Stone Cherry klassisch fundamentierten, im Süden verwurzelten, modernen, amerikansichen Gitarren Hard-Rock'n Roll zu spielen gedenkt - ehrlich, packend, laut, begeisternd! "This album captures the kinetic energy and force of the band's straight-ahead, in-your-face Rock & Roll and it is proof that the guys are true southern originals." Wie gesagt, die Scheibe ist 'ne Wucht!

Art-Nr.: 4333
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lonely train
Maybe someday
When the weight comes down
Shapes of things
Violator girl
Rollin' on

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Brandos, The - over the border [2006]
Große Freude im Rootsrock-Lager! Die gerade hierzulande so außerordentlich beliebten und geschätzten Brandos aus New York um den fantastischen Sänger, Songwriter und Gitarristen Dave Kincaid sind zurück und begeistern nach rund 10 Jahren Albumpause ihre Fans (und die, die es endlich noch werden wollen) auf der ganzen Linie mit einer neuen Pracht-Scheibe! Es ist schon erstaunlich, wie selbstverständlich Kincaid & Co. (der Kern der Brandos besteht nur noch aus ihm und Ur-Bassist Ernie Mendillo) an die gewohnten Tugenden anknüpfen, ohne dabei jedoch auch nur einen "Funken" an Kreativität und künstlerischer Frische einzubüssen. Im Gegenteil, sie strotzen nur so vor Elan! Alles, was wir je an ihnen liebten, ist wieder da: Der ungemein knackige, saftige Power-Rootsrock, Kincaid's mitreißender, teilweise ein wenig an John Fogerty erinnernder Gesang, die wunderbaren Harmonien, ertklassige Songs mit starken Texten und unwiderstehlichen Melodien, die fetten Gitarren, Kincaid's brillantes, virtuoses, dreckiges, würziges, sattes Lead-Gitarrenspiel und diese herrliche Balance zwischen rau wehendem Wüstenflair und dezent irischen Einflüssen! Schon mit dem ersten Song, dem Titelstück, legt die Band los wie "geschmiert": Nach einem großartigen, "mexikanischen" Intro aus landestypischen Acoustic- und E-Gitarren entwickelt sich ein treibender Gitarren-Rootsrocker wie aus einem Guß, durchzogen einer traumhaften Melodie, tollen Harmonie-Gesängen im Refrain und ungemein fingerfertigen, würzigen, feurigen, satten Gitarrensoli! Ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken, wird einem sofort klar: Ein neuer Brandos-Klassiker ist geboren! Ebenso packend geht es mit dem trockenen, rhythmischen, melodischen, von herrlich transparenten Gitarren umgarnten "Walking home" weiter, ehe ein "sperriger", rauer, riffiger, gar etwas funkig groovender "Classic-Kracher" folgt, dessen markantes Drumming vom legendären Free- und Bad Company-"Schlagwerker" Simon Kirke beigesteuert wird. Weitere Höhepunkte sind die 7-minütige, toll arrangierte Hymne "The triangle fire", bei der sich Kincaid's E-Gitarren und irisch angehauchte "pipes" und "whistles" ein großartiges Duell liefern, der satte, riffige, von dezenter Surf-Rhythmik geprägte Rocker "She's the one", eine starke Coverversion von "Dino's song" der alten Sixties-/Seventies-San Francisco-Psychedelic-Heroen Quicksilver Messenger Service, das raue "He's waiting", das erneut irisch angehauchte, mit schönen Mandolinen garnierte "The New York volunteer" und eine entspannte, feine Version des Evergreens "Guantanamera"! The Brandos sind wieder da - und es macht Spaß wie eh und je ihnen zuzuhören! 20 Jahre dynamische, frische Rootsrock-Energie ohne jede Abnutzungserscheinungen - einfach klasse!

Art-Nr.: 4648
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Over the border
Walking home
She's the one
The triangle fire
Dino's song

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Buffett, Jimmy - live at wrigley field ~ 2 dvd-set [2006]
2 DVD-Set! Das "Labor Day Weekend" 2005 im legendären Stadion der "Chicago Cubs", dem Wrigley Field: Auf der Bühne stehen Jimmy Buffett und seine famose, 13-köpfige Coral Reefer Band (plus Tänzerinnen) und verwandeln die Arena zusammen mit Zigtausenden von Fans in ein riesiges, wunderbares, sonniges (das Wetter spielt auch noch mit), froh gelauntes Karibik-Hawaiian-Country-/Pop-/Rock-/Calypso-/Coconut Party-Areal! Was für eine Stimmung bei Publikum und Musikern. Sie stecken sich gegenseitig an, und es überträgt sich bis in unser Fernseh-Zimmer! Tolle Veröffentlichung dieses Events auf der nun vorliegenden Live Doppel-DVD! Wir sehen eine komplette Show mit 28 Songs und einer Gesamtspielzeit von rund 2 Stunden und 45 Minuten! Buffett gibt sich sehr kommunikativ und unterhaltsam. Zu fast jedem Song hat er etwas zu erzählen, macht Späßchen mit dem Publikum. Die Band (u.a. mit Mac McAnally, Doyle Grisham, Mike Utley und dem großartigen Gitarrist Peter Mayer - zudem als "special guest" Billy Payne von Little Feat) zeigt sich in blendender Verfassung! Die Chemie zwischen den Musikern untereinander und dem Publikum stimmt einfach, das kommt hundertprozentig rüber! Neben vielen Hits, wie "Changes in lattitudes, changes in attitudes", "Come Monday", "Last mango from Paris", "License to chill", "It's 5 O'clock somewhere" (sein gemeinsamer Hit mit Alan Jackson), "Volcano", "Cheesburger in paradise", "Son of a son of a sailor", "Fins" und natürlich "Margaritaville", präsentiert er auch seltenere Titel wie Hank Williams' "Hey good lookin'", "Woman going crazy on Caroline Street", Van Morrison's "Brown eyed girl", "Banana republics", "Why don't we get drunk", "Southern cross", Jerry Garcia's "Scarlet begonias", Arlo Guthrie's "City of New Orleans", und viele mehr! Zudem gibt's noch einiges an Bonusmaterial, wie beispielsweise den Film "Backstage with Jimmy" und zwei Songs vom anderen Tag der Show! Eine davon ist eine großartige Coverversion von Bruce Springsteen's "Glory days"! Herrlich, daß Jimmy Buffett endlich einmal eine seiner Shows komplett auf DVD gebannt hat und uns damit auch visuell die Stimmung seiner unverwechselbaren, von solch einem wundervollen, lebensfrohen Karibik-Flair beschwingten Konzerte mit nach Hause bringt! Schönes Digipack mit 12-seitigem Booklet! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 4363
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 25,90

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Falco, Carter - if it ain't one thing [2006]
Seine Musik ist genauso markig, rotzig frech und selbstbewusst, wie die Sprüche betreffend seine Biographie. Die Rede ist von Carter Falco, "A proud son of Waco, Texas", ein junger Bursche, der seine ersten musikalischen Früchte mit dem weiteren zur Zeit ungemein angesagten "Raubein" Shooter Jennings in einer Truppe namens "Stargunn" erntete. "Nobody likes reading long ass bio’s that start at the cradle and end at the grave. I like listening to bands like The Ramones, Willie Nelson, ZZ Top an Hank Williams jr.. Safe is to say that good friends, good stories, real life and cold beer are among the biggest. If you like songs that tell real stories that you won’t be hearing on MTV, you probably like my music.” So kurz und knapp, aber doch präzise, schildert er seine Musik, eine wunderbare, ungeschliffene und unbeschwerte, trockene, herrlich rootsige Country-/Alternate Country-(Rock)-/Texas Outlaw Country-/Americana-Mucke, rau und "unwegsam", wie so mancher, abseits der "glamourösen" Zivilisation gelegene Landstrich Texas'! Und der Verlauf seines großartigen Debütalbums untermauert nachhaltig, dass man es kaum besser in Worte hätte fassen können. Die CD startet direkt mit dem furiosen Country-Boogie-Rocker, "Country Music": Ein toller, ZZ Top-typischer, stampfender Gitarren-Shuffle mit deftig polternden Drums und ein paar herzhaften, die Stimmung prächtig anheizenden Bläsersätzen. Der Refrain, mit integrierten "Hey, Hey"-Shouting läd zum Mitgrölen ein und könnte zu einer potentiellen Hymne für die bierliebende Redneck-Gilde avancieren. Ein herrlicher, stimmungsträchtiger Auftakt! "The Ramones play Country" könnte das Motto von "Comin’ Down" lauten. Flott abgehendes, dezent punkiges Drumming, vermischt mit jeder Menge countrytypischer, durchaus traditioneller Zutaten. Sehr interessant gemacht, ein weiteres Powerstück direkt zu Beginn. Zur Beruhigung wird dann zunächst mal das Titelstück "If It Ain’t One Thing" eingestreut. Ein wunderbar relaxt rüber kommender, extrem melodischer, astreiner Outlaw-Countrysong. Hat ein entferntes Southern-Flair, das etwas an die Anfangszeiten der Outlaws aus Tampa, Florida erinnert, vor allem die lockeren E-Gitarrenparts in Kombination mit einer zurückhaltend heulenden Steel-Gitarre. Hier, so auch bei dem Song "Long gone" (texanisch geprägter Countryrocker), ist übrigens, wie es sich nun mal unter guten, alten Freunden gehört, der bereits o. a. Shooter Jennings mit von der Partie, der einige gelungene Harmonie- und Duett-Gesangspassagen beisteuert. Weitere, prominente Nachwuchs-Unterstützung gibt es bei dem schönen, semi-akustischen Retro-Countrysong "Move Along" Das Töchterchen von Eagles-Gitarrist Joe Walsh, Lucy, zeigt mit individuell gestaltetem Background-Gesang, dass auch im Hause Walsh das musikalische Leben erfolgreich in die nächste Generation hineintransportiert wurde. Das Stück selbst wird von einer klasse Dobro/Steel-Performance des starken Jordan Shapiro dominiert. So wechseln im weiteren Verlauf immer wieder richtig rockige Stücke mit Southern Flair ( "I Can’t Wait" - toller Dobro/E-Gitarren-Schlagabtausch; "That Someone Is You" - grandioser Southern-Country-Boogie mit schwungvollem Piano-Geklimper; "Union Song" - satter, E-Gitarren-betonter Gute-Laune-Song mit viel Georgia Satellites-Flair, aus der Feder von Audioslave's Tom Morello stammend), mit deutlich traditionell verwurzelten, staubigen Outlaw-Countrysongs voller Americana-Feeling, wie die den Geist großer Namen des Genres der Marke Cash, Jennings, Nelson oder Williams verkörpern, aber auch nach Leuten wie Steve Earle oder Jack Ingram klingen ("Tattoos And Scars" - akustisch beginnend, dann in einem elektrisch, introvertiert, atmosphärischen Stück endend; das "furztrockene" "Galveston", nur mit Akustikgitarre und Steel begleitet; "Don’t Hate Me" - ein toller, traditioneller Country-Honky Tonker mit humorvollem Text und dezent kauzigem J. J. Cale-Flair)! Carter Falco ist mit seinem Debütwerk gleich ein großer Wurf gelungen! Der Staat Texas braucht sich wirklich keine Sorgen um seinen Country-/Roots-/Americana-Nachwuchs zu machen. Das ist Musik, die einfach nur lebendig wirkt, abwechslungsreich, zeitlos, unbekümmert, progressiv und retro zugleich! Und das auf prächtigem, künstlerischem Niveau! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Country Music - 2:52
2. Comin' Down - 3:37
3. If It Ain't One Thing (feat. Shooter Jennings) - 2:50
4. Move Along (feat. Lucy Walsh) - 3:06
5. Hello L.A. - 3:24
6. Tattoos and Scars - 5:07
7. I Can't Wait - 4:09
8. Long Gone (feat. Shooter Jennings) - 3:01
9. That Someone Is You - 3:51
10. Galveston - 3:33
11. Don't Hate Me - 4:09
12. Union Song - 3:21

Art-Nr.: 4308
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Country music
If it ain't one thing
Move along
That someone is you
Don't hate me
Union song

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Foley, Sue - live in europe ~ dvd [2006]
Die aus dem kanadischen Ottawa stammende, fantastische Bluesrock-Gitarristin und Sängerin Sue Foley, die längst in der ersten Liga der "Bluerock-Gitarren-Göttinen" angekommen ist, bzw. dort eine dominierende Rolle einnimmt, begeistert ihre, wie auch die Genre-Fans im Allgemeinen, nun mit der Veröffentlichung einer prächtigen Live-DVD! Wer sie einmal live gesehen hat, ist von ihr fasziniert! Fulminantes, ungemein virtuoses, dreckiges, melodisches, fettes, gefühlvolles, variables und kreatives Gitarrenspiel (es gibt sicher nur wenige Damen in der Szene, die das Spiel auf den 6 Saiten so beherrschen wie Sue) und ihre einrigartige, unverkennbare, etwas rootsig,. "verrucht" wirkende Stimme paaren sich mit einer überaus ausstrahlungsträchtigen Bühnen-Präsenz voller "Feuer"! Aufgenommen am 6. Dezember 2005 im "Underground" von Köln, erleben wir Sue und ihre 3 Mitstreiter (Graham Guest - Keyboards; Michael Turenne - Bass und Tom Bona - Drums) bei einer fimtechnisch und soundmäßig brillant (5.1 Dolby Digital, Stereo, DTS 5.1) in Szene gesetzten, großartigen Performance, die vor allen Dingen die außergewöhnlichen Fähigkeiten der Hauptaktuerin in einer mächtig Eindruck hinterlassenden Art und Weise demonstriert. Es ist eine Wonne zu sehen, wie sie über die 6 Saiten "fliegt" und ihrem, im übrigen sehr schön designten Instrument, wunderbare Melodienbögen, kochende Riffs und fulminante, glühende Soli entlockt! Sehr transparenter Gitarrensound! Es klingt zuweilen, als seinen mindestens 2 Gitarristen auf der Bühne, so exzellent läßt sie Riffs und das Lead-Spiel miteinander verschmelzen, doch sie schafft das ganz alleine. Klar, daß man dazu eine kompetente Band benötigt, aber die hat sie zweifelsohne! Das Tracklisting: "The snake" (ein überaus schwungvoller Instrumental-/Uptempo-/Rock'n Roll-Boogie voller erfrischender, spielfreudiger Gitarrenläufe), "Queenbee" (fantastischer, shuffeliger Retro-Bluesrock mit satten Gitarrenlinien, toller Gesang), "Hooked on love" (großartiges, recht entspannt workendes Instrumental mit wunderbar melodischen Gitarrenläufen), "Me and my chauffeur" (toller, sehr flotter Party-Shuffle-Bluesrock-Boogie), "Fool me good" (tierischer, rootsiger, rockin' Country-Blues, sehr texanisch, dreckig, mit dezentem Rockabilly-Touch), "same thing" (sehr kraftvoll gespielter, aber durchaus emotionaler, entspannter, traumhafter Slow-Blues voller furioser, glühender Gitarrenausflüge), "Hooker thing" (klasse Instrumental-Tribute an ihren Gitarrenhelden Earl Hooker), "Mediterranean breakfast" (großartiger Latino-Groove), "Found my love" (vom starken, aktuellen Album "New used car"), "Absolution" (ebenfalls von aktuellen Werk, ein hinreißender, verhalten rockender, ungemein gefühlsbetonter, leicht angejazzter Slow-Jam-Blues, voller grandioser, minutenlanger, variabler und spielfreudiger, würziger, quirliger Gitarrenarbeit), "Change your mind" (flockig, lässig, klasse), "New used car" voller Drive, knackig, erdig - ein genauso klassischer wie moderner Uptempo-Bluesrocker, der einfach nur Laune macht), und "Gone blind" (eine grandiose Solo-Nummer, nur Sue und ihre E-Gitarre - toller, lupenreiner Blues)! Das Konzert hat eine Spieldauer von rund 75 Minuten, doch die DVD enthält neben ein paar Interviews noch einen tollen Live-Nachschlag, nämlich rund 48 Minuten "Live in Amsterdam 2005"! Dort, mit einer anderen, aber ebenso starken Band im Rücken, erleben wir zusätzlich 8 großartige Live-Tracks, wovon sich 4 Songs nicht mit der Setlist des Kölner Konzertes überschneiden. Das sind "Careless love" (hervorragender, swingender Retro Slow-Bar-Blues), "Change" (Sue solo), "Doggie treats" (voller Power, rockig, knackig) und "Shake that thing" (starker, abgehender Bluesrock-Boogie)! Sehr starke DVD! Das Teil ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar! Sue, "please let the guitar do the talkin'"...

Art-Nr.: 4437
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Haynes, Warren, Gov't Mule & Friends - the benefit concert, vol. 2 ~ live [2007]
2 CD-Set! Endlich ist sie da - nach so vielen Jahren! Bereits 2001, ein Jahr nach "Wintertime Blues", sollte die nächste Ausgabe der von Warren Haynes jährlich organisierten "Christmas jams" erscheinen, doch sie wurde immer wieder verschoben. Jetzt ist es soweit: Diese phantastische Doppel-CD enthält Aufnahmen von der 12. Christmas Jam in Ashville/NC aus dem Jahre 2000 voller herausragender Performances. Hier das Tracklisting und die entsprechenden Interpreten:

Disc 1:
1. I’ll Be The One - Warren Haynes
2. In My Life - Warren Haynes w/Matt Abts
3. Badness - Chris Duarte Group
4. Who Knows - Chris Duarte Group w/Mike Barnes and Audley Freed
5. Nancy Sinatra - The Bottle Rockets
6. Stuck In A Rut - The Bottle Rockets
7. Elevator To The Moon - Col. Bruce Hampton And The Aquarium Rescue Unit
8. Fixin’ To Die - Col. Bruce Hampton And The Aquarium Rescue Unit
9. Time Is Free/Jack The Rabbit - Col. Bruce Hampton And The Aquarium Rescue Unit w/John Popper
10. Goin’ Out West – Gov’t Mule (Warren Haynes, Matt Abts) w/Dave Schools
11. Mountains Win Again – Gov’t Mule (Warren Haynes, Matt Abts) w/Dave Schools, John Popper and Dr. Dan Matrazzo

Disc 2:
1. Alone - John Popper w/Warren Haynes
2. Scarred But Smarter - Kevn Kinney w/John Popper
3. A Good Country Mile - Kevn Kinney w/Tramp
4. Solitude - Edwin McCain w/Warren Haynes
5. I Shall Be Released - Warren Haynes, Kevn Kinney, Edwin McCain and John Popper
6. Come And Go Blues - Gregg Allman w/Warren Haynes
7. Ain’t Wastin’ Time No More - The Allman Brothers Band
8. Born Under A Bad Sign - Allman Brothers Band w/Floyd Miles
9. Soulshine - w/Dr. Dan Matrazzo
10. Statesboro Blues - The Allman Brothers Band w/John Popper and Audley Freed

Art-Nr.: 4759
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Hootie & The Blowfish - live in charleston ~ the homegrown concert event ~ dvd [2006]
Wie groß war die Erleichterung, als sich Hootie & The Blowfish im letzten Jahr, nach einigen eher durchwachsenen Werken, mit ihrem glänzenden Album "Looking For Lucky" wieder so eindrucksvoll zurückgemeldet hatten. Die Last und der Erfolgsdruck ihres megaerfolgreichen Debütwerkes "Cracked Rear View" schien sich, abgesehen von den finanziellen Aspekten, eher zum Fluch zu entwickeln, so dass man lange den Eindruck hatte, das Ende des Quartetts sei nur eine Frage der Zeit. Soloversuche von Mark Bryan und Darius Rucker brachten ebenfalls keine erwähnenswerten Fortschritte, und so versuchten die vier Musiker noch mal einen "Neuanfang" auf einem eigenen Label mit angeschlossenem Independant-Vertrieb. Auf "Looking For Lucky" schien dann auch der gesamte Ballast, die ganze Verklemmung von den Schultern der Akteure gefallen zu sein. Endlich sprudelten aus ihnen wieder diese lockeren, unverwechselbaren Songs wie zu ihren Anfangstagen heraus. Sie waren wieder die alten! Konsequenterweise gab es zu diesem Album natürlich auch eine Tour, die am 12. August 2005 mit dem Auftritt im ausverkauften "Family Circle Tennis Center Stadium" ihrer Heimatstadt Charleston/South Carolina, einer altehrwürdigen Südstaaten-Metropole, einen ihrer Höhepunkte erlebte. Die brillant gefilmte DVD dieser Show, in ganz fantastischer Dolby-Surround 5.1-Qualität (auch in Stereo 2.0), beschränkt sich, nachdem es ein paar kurze Impressionen von Charleston und dem Geschehen vor Konzertbeginn gab, ausschließlich auf den Gig selbst! So darf man sich über satte zwanzig Stücke freuen, die Hootie & The Blowfish im "vollen Saft" präsentiert, ja man muss sogar konstatieren, dass die Truppe mit den beiden zusätzlichen Gastmusikern Gary Green, Percussion und Peter Holsapple (ex dB's und Continental Drifters), Guitars, Mandoline und Keyboards, live sogar noch mehr an Substanz und musikalischer Vielfalt zu bieten hat, als im Studio. Der Fokus des Songrepertoires lag schwerpunktmäßig auf ihrem Hitalbum "Cracked Rear View", mit acht Songs vertreten ("Time", "Hannah Jane", "Running From An Angel", "Look Away", "Let Her Cry" - bärenstarke Version-, "Drowning", "Hold My Hand" und "Only Wanna Be With You"- letzte Zugabe) und, wie man es bei vielen Bands nicht so oft präsentiert bekommt, recht selbstbewusst auf dem aktuellen Werk, mit sechs Stücken ("State Your Peace", "Hey Sister Pretty", "One Love" - der absolute Ohrwurm der CD -, "Leaving", "Get Out Of My Mind" und "The Killing Stone" - die 2. Zugabe). Auch die restlichen Alben werden, zumindest mit einem Song, gestreift. Somit erhalten selbst nicht ganz so "Hootie-feste" Betrachter einen recht umfangreichen Gesamt-Überblick. Stark auch die herrlich entspannte Coverversion von Tim Waits' großartigem "I Hope That I Don't Fall In Love With You"! Insgesamt ein brillanter Streifzug durch wunderschöne Rock-, Countryrock- und Rootsrock/-pop-Gefilde der nicht alltäglichen Art. Dean Felber am Tieftöner, Jim Sonefeld an den Drums (sporadisch auch an der Gitarre) und Gary Greene, mit diversesten Percussion-Instrumenten geben den Rhythmus vor, während Rucker mit seiner einzigartigen, zwischen Introvertiertheit, unterschwelliger Aggressivität und wundervoller Melodik hin und her pendelnder Stimme das zentrale Element der Show darstellt. Für die Feinheiten sind dann allerdings Co-Leader Mark Bryan (mit recht vielen Ansagen zwischen den Stücken), der ein ums andere Mal mit tollem Solospiel auf diversen (Gibson-E- und Akustik-) Gitarren glänzt, wie auch der anfangs erwähnte Peter Holsapple, der an der (E-)Mandoline, der Lap Steel-Gitarre (ganz toll bei "Desert Mountain Showdown") und der Orgel für jede Menge spannende Akzente sorgt. Er ist vielleicht so etwas wie der "heimliche Star im Hintergrund". Auf höchsten Niveau liegend auch die immer wieder eingestreuten, zu Rucker's toller Stimme einen schönen Kontrast bildendenden Harmoniegesänge! Das sehr angenehme Publikum kitzelte am Ende schließlich drei Zugaben heraus, wobei das recht funkige "Go And Tell Him (Soup Song)" live wesentlich besser zur Geltung kommt als in der Studioversion. Um noch ein wenig den Spannungsbogen zu erhalten, möchte man eigentlich gar nicht mehr verraten. Ganz sicher aber ist, dass die Genre-Liebhaber und die Fans der Band mit Hootie's "Homegrown Concert Event" eine fantastische Live-DVD geliefert bekommt, die eindrucksvoll beweist wie lebendig, ja wie frisch Hootie & The Blowfish heutzutage (wieder) sind! Herrlich! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4400
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 19,90

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Miller Band, Steve - fly like an eagle ~ 30th anniversary special limited edition [2006]
Special limited 30th anniversary edition CD/DVD-Set! Überaus edel aufgemachte und vom Inhalt her sehr üppige Jubiläums-Ausgabe zum 30-jährigen Jubiläum dieses legendären Rock-Klassikers aus dem Jahre 1976! Inhalt: Zunächst gibt's das "normale" Album in einem fantastischen, remasterten Sound (so gut hat das Teil wirklich noch nie geklungen),dazu 3 bislang unveröffentlichte Bonus-Tracks (eine interessante, völlig anders klingende, sehr frühe 1973iger Version von "Fly like an eagle", eine etwas zurückhaltendere, ruhigere, starke Fassung von "Rock'n me", sowie eine herrliche Kombination aus "Take the money and run" und "The joker", aus der Steve Miller einen vollkommen neue, lustige Kreation mit dem Titel "Take the koker and run" geschaffen hat)! Dann die DVD - und die ist der Hammer! Ein in der aktuellen Besetzung der Steve Miller Band (Norton Buffalo - harmonica, percussion, vocals; Joseph Wooten - leyboards; Gordy Knudtson - Drums; Kenny Lee Lewis - guitar, Billy Peterson - bass) mitgeschnittenes, grandioses Live-Konzert vom Oktober 2005 aus dem Shoreline Amphitheatre von Mountain View in der Nähe von San Francisco/California! Nicht nur, dass sich die Band auch heute noch (und mit dieser Besetzung) in allerbester Verfassung präsentiert und einen ungemein variablen Set, sowohl gespickt mit Hits, als auch auch mit seltenen, den Roots von Steve sehr nahe kommenden Blues-Nummern (z.B. eine starke Fassung von Freddie King's "I'm tore down") präsentiert, nein, man hat auch gleich noch ein paar hochkarätige Gäste mit an Bord, die das Konzert nachhaltig mitgestalten und es zu etwas ganz Besonderem werden lassen: George Thorogood und Gitarren-Magier Joe Satriani sind bei etlichen Stücken dabei! Ein absoluter Höhepunkt der Show ist beispielsweise die grandiose, 20-minütige Version von "Fly like an eagle" voller ellenlager, bärenstarker, wechselseitiger Gitarrenausflüge Miller's und vor allem Joe Satriani's! Die komplette Setlist des Konzertes: 1. Swingtown, 2. Fine True Love, 3. Abracadabra, 4. Dance Dance Dance, 5. Wild Mountain Honey, 6. Nature Boy, 7. Mercury Blues, 8. The Stake, 9. Shu ba da du ma ma ma ma, 10. I Love The Life I Live, I Live The Life I Love, 11. Got Love If You Want It, 12. Gangster of Love, 13. All Your Love (I Miss Loving), 14. I'm Tore Down, 15. Slow Blues, 16. Crossroads, 17. Fly Like An Eagle, 18. Take the Money and Run, 19. Rock'n Me, 20. Jungle Love, 21. The Joker, 22. Serenade! Als Bonus gibt es noch einen halbstündigen Dokumentarfilm über Steve Miller mit Interviews und historischen Filmausschnitten! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Prachtvolle Aufmachung im 3-fach Digipack mit goldener Prägeschrift und einem 16-seitigen Booklet! Tolles Jubiläums-Package eines großen Rock-Klassikers!

Art-Nr.: 4320
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

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One Hand Free - quadraphonic [2008]
Vor rund 4 Jahren preschten sie in die Blues-/Southern-/Jam-Rock Welt mit ihrem exzellenten Debut, jetzt legen sie sogar noch eine Schippe drauf! "One Hand Free manifest all the glory and magic of home grown, hand crafted, undistilled Rock'n Roll", heißt es in einem U.S.-Statement, die Band selbst bezeichnet ihren großartigen musikalischen Extrakt als “a hot slab of unrepentant Rock and Roll right between the ears” und wir nennen es einfach "good old Seventies-based Classic Rock'n Roll", durchweht von einer gehörigen Brise Southern Rock und Southern-Soul, mit bluesigen Tendenzen, viel Jamrock-Flair und einem mächtigen, teils ordentlich funkigen Groove! Aber welche Bezeichnung man auch wählt, sie treffen zum einen alle zu, und zum anderen kommt man im Fazit immer auf den selben, gemeinsamen Nenner: Diese Mucke "kocht", diese Mucke ist eine musikalische Meisterleistung, diese Mucke katapultiert One Hand Free endgültig in die ersten Liga solcher Genre-Kollegen wie Gov't Mule & Co.! Dabei geht das Quartett aus Portsmouth/New Hampshire äußerst intensiv und druckvoll zu Werke. Eine gewaltige Rhythmus-Basis aus fetten, antreibenden Basslines und variablem, energischem, punktgenauem, kraftvollem Schlagzeugspiel (Geoff Taylor und Kelly Bower), sowie das brillante Zusammenspiel des vorzüglichen Lead-Gitarristen Josh DiJoseph (besticht mit einigen "Wahnsinns"-Läufen) und Keyboarder Andrew Blowden (zumeist mit einem mächtig "rollenden" Hammond Orgel-Teppich, aber auch erstklassigen E-Piano-Einsätzen) bestimmen das Geschehen der durchweg erstklassigen 8 neuen Songs mit knapp 39 Minuten Gesamtspielzeit. Sehr varaible Arrangements voller Tempo- und Strukturwechsel belegen die große Vielfalt der Truppe, deren musikalische Kompetenz über jeden Zweifel erhaben ist. Die Band selbst sieht sich beeinflusst von solch unterschiedlichen Künstlern wie Steely Dan, Stevie Wonder, Mountain und The Allman Brothers Band. Keine Frage, die Spuren dieser Größen lassen sich in geschickt miteinander verflochtenen Indikatoren in der Musik von One Hand Free eindeutig nachweisen, doch genauso belegbar erscheint ihre Nähe zu beispielsweise den Screamin' Cheetah Wheelies, The Steepwater Band und vor allen Dingen zu Gov't Mule! Eine weitere Trumpfkarte der Truppe ist die voller "Soul" steckende Lead-Stimme von Andrew Blowden. Steigen wir also mal ein, ins "heiße", solch eine mächtige Energie ausstrahlende Geschehen: Kochende Riffs, Licks und Gitarrenlinien, ein gewaltiger, brodelnder Funk-Groove, ein schönes, unterschwelliges Blues-Feeling und Andrew Blowden's fleischiger Orgelteppich bestimmen den voller "Pfeffer", Ideenreichtum und ausgeprägter Improvisationsfreude steckenden Opener "King by now", der mit einer morz Power aus den Boxen "dröhnt". Saustark! Vor allem DiJoseph's tierisches Gitarrensolo im jammigen Mittelteil ist das "pure Feuer"! Ähnlich veranlagt, von tollen Gitarrensounds, abermals einem klasse Groove und vielen kleinen "progressiven" Veränderungen der Songlinien bestimmt, machen sie mit dem über 6-minütigen, fulminanten, eine knisternde, schwüle Spannung aufbauenden "Majesty" weiter, einer dem Titel entsprechend wahrlich majestätischen Nummer voller Southern-/Jam-Flair! Viel Biß, packendes E-Gitarren-/Orgel-Zusammenspiel voller Virtuosität und große Musikalität hinterlassen einen tiefen Eindruck! Etwas lockerer, aber nicht minder kraftvoll, präsentieren sich die Jungs bei dem anschließenden, eingängigen Southern-/Jam-/Groove-Rocker "Heavy hands", ehe die Southern Rock-Charakteristika bei der "schweren", seeligen, herrlich bluesigen Ballade "Lucky" noch einmal deutlich zulegen. Was für eine fette Orgel (dazu ein paar klasse E-Piano-Einsätze), was für eine massive, würzig dreckige Gitarrenarbeit - zwei tolle Soli (ein wunderbar lockeres, gefolgt von einem glühenden, lodernden Slide-Ritt) inklusive! Und mit dem grandiosen, mächtigen Blues-/Southern-/Jam-Rocker "Dig" legen sie gleich noch eine "Monster"-Nummer an der Schnittstelle The Steepwater Band / Tishamingo / Old Union / Gov't Mule nach (gespickt mit glühenden Gitarrenläufen und satten Orgelpassagen), die das eingangs beschriebene Credo der Band noch einmal nachhaltig untermauert. Zum Abschluß des Reviews noch ein paar weitere U.S.-Zitate: "To rock is truth, to roll is pure" heißt es im Promo-Text der Band und wie gehaltvoll und "ehrlich" One Hand Fre's Musik ist, belegt ein Kritiker mit den Worten "Rock'n Roll - they sweat it, pump it, grind it, grunt it, strut it, flaunt it, beg it, whisper it, shout it, believe it and preach it"! Großartig! Diese Band hat ein gewaltiges Potenzial!

Art-Nr.: 5462
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
King by now
Majesty
Heavy hands
Lucky
Dig

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Radiators, The - dreaming out loud [2006]
Tolles neues Album der großartigen Southern-/ Delta-/ Roots-/ Voodoo-/ Swamp-/ Groove-/Jam-Rock-Truppe aud New Orleans! Brodelnde Bayous und funkig groovende Rhythmen auf der einen Seite, lockere Spielfreude auf der anderen - das sind die Markenszeichen dieser seit nunmehr schon über 25 Jahre nicht mehr wegzudenkenden Institution aus den "Juke Joints" Lousisiana's um den exzellenten Sänger, Tastenmann und Songwriter Ed Volker und die beiden ausgezeichneten Gitarristen Dave Malone und Camile Baudoin! Basierend auf einem unwiderstehlichen Louisiana-Groove, mixen sie aus Funk-, Blues-, R & B-, Soul-, Jazz-, Country-, Rock-, und Jam-Elementen ein magisches Elixier voller Seele und Spielfreude. Dabei ist eine Verwandschaft zu Bands wie Little Feat und Delta Moon klar erkennbar, aber auch The Allman Brothers Band und vereinzelt die Leichtigkeit von Grateful Dead hinterlassen ihre Spuren. Beeindruckend die so ungemein viel Sympathie, Southernflair und "Urigkeit" ausstrahlende, raue, tiefe Stimme von Volker, die sich glänzend in das bestechende Zusammenspiel aus seinen Piano- und Orgel-Beiträgen mit den beiden großartigen Gitarristen, die sich immer wieder mit hervorragenden, würzigen Soli in Szene setzen, einfügt. Starke, kompakte Songs mit feinen Melodien, die allerdings immer genügend Freiraum für eventuelle Jam-Ausflüge bieten. Zu den Höhepunkten, des unter dem Eindruck der Zerstörung des Hurricanes "Katrina" in ihrer Heimatstadt New Orleans eingespielten Albums zählen Nummern wie der tolle Southern-Swamp-Groove-Rocker "Ace in the hole" mit seiner klasse Melodie, dem klimpernden Piano und den feurigen, dreckigen Gitarrenläufen, der von einer herrlichen Melodie, viel Frische und einer wunderbaren Lockerheit geprägte, balladeske Roots-Swamp-Rocker "Dreaming out loud" (sehr schönes, wechselseitiges, viel Southern-Charme versprühendes Lead Gitarrenspiel im Break), das riffige, funkig groovende, Little Feat-like "Wrestling with the angel" (schöne Percussion, würziges Gitarrenfeuer), das bluesige, dezent psychedelische, entspannte "Rub it in", dessen Gitarrenintro gar etwas von Hendrix hat, der lässige, flockige, prächtig groovende Roadhouse-, Funk-, "Juke Joint"-Boogie "Lost radio", das voller Voodoo-Flair steckende, schwüle, sumpfige "7 devils" mit seiner klasse Melodie und den tollen, glühenden Gitarrenlinien, usw., usw.! Das ist allerbeste Southern-Louisiana-Rootsrock-Musik, wie sie eben nur in New Orleans zelebriert werden kann! Die Radiators präsentieren sich stark wie immer!

Art-Nr.: 4513
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ace in the hole
Dreaming out loud
Wrestling with the angel
7 devils
Good things

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Rose Hill Drive - same [2006]
Junges, langmähniges (schon von der Erscheinung her wirken sie wie ihre in den frühen Siebzigern aktiven "musikalischen Väter"), bärenstarkes Trio aus Boulder/Colorado, mit einem famosen Album allerbesten, straighten, kernigen, durchaus harten, von furiosen Gitarren (man hat zuweilen den Eindruck als "knallten" einem 3 Gitarren gleichzeitig um die Ohren) und einer packenden Rhythmus-Fraktion angetriebenen, druckvollen, kochenden und dynamischen Retro Rock'n Rolls, der spritzig und lebendig das Terrain solcher Helden wie Led Zeppelin, The Black Crowes, oder, um mal ähnlich orientierte, jüngere Kollegen zu nennen, American Minor, Silvertide, Wolfmother & Co. beackert! Rose Hill Drive legen einen ungeheuren Wert auf Ehrlichkeit und Authentizität! Ihre aufregenden Live-Shows sprachen sich schnell in der Szene herum, was ihnen in Windeseile, nebem großer Anerkennung ob ihrer, trotz des jungen Alters, hohen musikalischen Kompetenz, zu einer immensen "Underground Fan Base" verhalf. Das wiederum rief diverse Record Companies auf den Plan, die fortan begannen um die Band zu buhlen, bis man sich schließlich für ein immer noch recht kleines, unabhängiges Label entschied, über das sie nun dieses Pracht-Debut veröffentlichten. Die Band legt großen Wert darauf, daß in erster Linie der "Spirit ihrer Musik" entscheidend ist, und nicht das "Geschäft". Sie wollen weitgehend frei bleiben und spielen, was ihnen Freude macht! Obwohl ungeheuer professionell produziert (Rose Hill Drive zusammen mit Nick DiDia, der u.a. auch schon mit Pearl Jam arbeitete), kommt dies überaus glaubwürdig rüber! Sie kombinieren tief in den frühen Siebzigern fundamentierte, klassische Rock- und Blues-/Bluesrock-Stukturen mit einem zeitgemäßen Feeling und großartigen, abwechslungsreichen, cleveren Arrangements! Dabei setzen sie mächtig Energie frei! Ihr Sound ist kraftvoll, strotzt vor Power und "Saft"! Bass und Drums bauen eine gewaltige "Tour de force" auf und aus allen Ecken und Enden preschen elektisierende, glühende und kochende, straighte Gitarren-Kanonaden hervor! Auch der Gesang von Bassist Jake Sproul ist absolut Spitze, braucht sich hinter keinem gestandenen "Rock-Shouter" zu verstecken. Live (sie spielten übrigens schon zusammen mit den Black Crowes, Robert Randolph, auf dem Bonnaroo-Festival, standen auf der Bühne von Red Rocks - demnächst eröffnen sie die Shows der anstehenden U.S.-Tour der Who) sind sie immer für Überraschungen gut. Man weiß nie, was als nächstes kommt. Auch das haben sie prima mit ins Studio transportiert. Da feuern sie uns einen krachenden straighten Rocker um die Ohren und als nächstes kommt eine fast 8-minütige, epische, pschedelisch angehauchte, harte Bluesrock-Nummer oder auch mal ein semi-akustisches Stück mit leichtem Sixties-Flair. Und es passt immer zusammen, wirkt jederzeit in sich geschlossen und eingängig! Eingespielt haben sie das Album in den berühmten "Southern Tracks"-Studios von Atlanta/Georgia, was zusätzlich noch einen wunderbaren, unterschwelligen "Southern-Spirit" zur Folge hat! Mit mörderischem Drive, nach vorn peitschenden Drums, fetten Basslinien und massiven "heavy" Riffs fegen sie durch den mit markanten, furiosen Gitarrenlinien und glühenden Soli gespickten Opener "Showdown", der uns musikalisch einen dieser legendären "Gunfights" des Wilden Westens vor Augen führt! Gigantisch! Ein bluesiges Retro Gitarren-Classic-Rock-Feuerwerk par excellénce! Weiter geht's mit dem großartigen "Cold enough", einem absolut eingängigen, satten, krachenden Riffrocker in bester Free-/Bad Company-Tradition! Toller Groove und fiebrige Starkstrom-Gitarrenläufe lassen es gewaltig glühen. Retro-Herz, was willst du mehr! Pochende Drums unterlegen im Anschluß daran das fette, bluesige, von massiven Gitarrenlinien und prächtigem Gesang geprägte "Cool Cody", dessen abwechslungsreiches Arrangement und kochende Gitarrenläufe Erinnerungen an frühe Deep Purple und Led Zeppelin wecken. Versprüht jede Menge Live-Potential und wird auf der Bühne sicher mit endlosen Gitarrenorgien "ausgeschlachtet"! Ähnlich verhält es sich mit dem irre starken, krachenden, riffigen Zeppelin-mäßigen "The guru", das sich in der Mitte zeitweise in einen überschäumenden, von tierisch abgehenden Gitarren durchzogenen, forschen Blues-Boogie verwandelt, um anschließend wieder zu den ursprünglich vorhandenen, donnernden "Heavy"-Riffs zurückzukehren! Hat eine Menge Esprit! Es folgt eine aus 4 Songfragmenten zusammengesetzte, sehr interessante und angenehme, gut 8-minütige, etwas entspanntere, semi-akustische Phase, ehe sie uns mit dem fantastischen "Raise your hands" gar in Regionen des "Led Zeppelin I"-Albums zu versetzen scheinen. Krachende Power-Riff-Attacken wechseln mit herrlichen, leicht psychedelisch anmutenden Blues-Momenten, durchzogen von brodelnden Gitarrenritten! Noch 'ne Hammer-Nummer ist der 7 1/2-minütige, dreckige Bluesrocker "Reptilian Blues", bestehend aus einem tollen Groove und zündendem, unterschiedlichstem Slide-/Wah Wah-/Lead Gitarren-Feuer! Die Truppe gilt als eine der "heißesten" neuen Bands der Staaten - und ihr Debut beweist auf eindrucksvollste Weise, warum das so ist. "That's music like it should be done, no pro tools, no auto-tuning, no studio tricks, but just pure, raw energy straight to tape", das ist die Maxime von Rose Hill Drive! Solange es solche Bands gibt, bleibt ehrlicher, klassischer, Blues-fundamentierter Gitarren-Retro-Rock'n Roll salonfähig - und wie! "The seventies are alive on Rose Hill Drive's furnace of raw blues-rock energy"!

Art-Nr.: 4500
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Showdown
The guru
Brain novocaine
Raise your hands
Reptilian blues

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Selis, Eve - nothing but the truth [2004]
"News from Twang Central": Eve Selis, die "Queen of Roadhouse Rock and Thunder Twang" ist zurück mit einem neuen Album - und sie wird immer besser! "Nothing but the truth" ist einmal mehr eine überragende Demonstration weiblicher Hi-Energy Rootsrock/Americana/Countryrock-Power voller Hingabe, wie sie in der Szene ihresgleichen sucht. Erdig, rau, wie ein ungeschliffener Rohdiamant, und doch höchst professionell und qualitativ äußerst hochwertig spielt sie sich mit ihrer fantastischen Band (einige Tracks wurden diesmal allerdings auch mit diversen hochkarätigen Studiocracks, wie z.B. Eddie Bayers-drums, Russ Pahl-electric Slide, David Hungate-bass, Jonathan Yudkin-mandolin/fiddle, aufgenommen) durch 13 neue, mitreißende Roots-/Americana-Rock-Nummern, deren eindrucksvolle Arrangements und herrliche Melodien nachhaltig im Bewußtsein des Genre-Liebhabers hängen bleiben! Bestimmt wird der knackige, sehr satte Sound weitgehend von dominanten E-Gitarren und jeder Menge drückender Slide-Läufe, auch mal ergänzt durch wunderbares Piano-/Orgel-/Mandolinen-oder Banjospiel, alles vor dem Hintergrund einer selbstverständlich ebenso starken Rhythmusfraktion! Die Intensität und immense Energie der Band und ihrer Frontfrau ist permanent spürbar. Eve's fulminante Stimme (Röhre) ist der Hammer! Längst kann sie mit all den erlauchten Americana-Größen wie Julie Miller, Kim Richey, Tift Merritt & Co.mithalten, doch Eve's Musik ist dennoch etwas ganz besonderes. Das kommt eben vor allen Dingen durch ihre einzigartige Stimme, diese direkten, straighten Arrangements, den herrlichen Twang und die ungemeine Energie, die sie ausstrahlt. Auch bei den etwas ruhigeren, langsameren Stücken trifft eines eigentlich immer zu: Eve rocks! So auch bei dem bärenstarken, satten Eröffnungstrack "Heart shaped tattoo": Fette, brennende Slide-Läufe, unterlegt von einem coolen Banjo, prägen diesen prachtvollen Americana-/Rootsrocker, durchzogen von einer tollen Melodie. Was für eine fulminante (Slide)Gitarren-Power! Das ist "Thunder Twang", im wahrsten Sinne des Wortes! Weiter geht's mit dem wunderschönen, folkigen, von einem leichten Appalachian-Flavour umhüllten Americana-Song "The ballad of Kate Morgan" (übrigens ein Duett mit Jim Lauderdale), in dem, wie es sich für Eve gehört, trotz der semi-akustischen Grundtendenz ein gewisses Feuer steckt. Im Break hören wir ein wundervolles, parallel dargebotenes Intermezzo aus Akordeon und Fiddle, ehe man sich an eine gnadenlos starke, von satten Gitarren dominierte Version von Kim Richey's Countryrock-Knüller "Those words we said" heran macht! Traumhaft! Nach zwei großartigen, inspirierten, kraftvollen Roots-Balladen (vor allem das Titelstück in seinem bluesigen, mit tollen Slide-Gitarren angereicherten Gewand ist einmal mehr ein Knüller) folgt mit "Mr. Lincoln" wieder ein fetter, staubiger, schön rhythmischer, rauer, straighter Countryrocker voller herzhafter Gitarrenläufe und Banjo-Klänge, ehe Eve mit "Honky Tonk town" die Party endgültig zum Sidepunkt bringt! Ein kochender, dreckiger Roadhouse-Rocker voller Drive, mit klimperndem Piano und rauchenden Harp-/Gitarren-Duellen! Stünde auch einem Dan Baird prächtig zu Gesicht! So geht es munter weiter. Das Album hat einfach keine Schwachstellen. Ob die wunderschöne, frische, mit Mandoline angereicherte Americana/Singer-Songwriter-Ballade "Pocket full of stones", das entspannte "A beautiful day", der "smokin'", swampy, groovy Country-Funk-Soul-Rocker "Let love come through", der frische, schwungvolle Countryrocker "Someday" oder ihre (das Stück ist fester Bestandteil ihres Live Repertoires), auf vielfachen Wunsch der Fans aufgenommene Version von Tom Petty's "Room at the top"... - "Eve blows you away", wie es so schön heißt! Obwohl ihr Standing in der Szene, sowohl in den USA, als auch international, rasend schnell anwächst, hat sie immer noch keinen großen Label-Deal! Verrückt! Egal, "Nothig but the truth" ist der nächste ganz großer Wurf dieser fantastischen Künstlerin aus San Diego! Geballte weibliche Rootsrock/Americana/Countryrock-Power! Schlichtweg begeisternd! Das Album kommt in einem sehr schönen, freundlich und farbenfroh gestalteten, 3-fach aufklappbaren Digipack mit einem 20-seitigen Booklet, in dem unter anderem alle Texte, wie auch kleine Kommentare zur Entstehung der einzelnen Songs abgedruckt sind.

Art-Nr.: 2578
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Heart shaped tattoo
The ballad of Kate Morgan
Those words we said
Honky Tonk town
Pocket full of stones

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