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Bentley, Dierks - feel that fire [2009]
Dierks Bentley gehört zu den jungen "Wilden" Nashville's, die in ihrer noch recht kurzen Karriere schon beachtliche Erfolge feiern durften. Und der in Phoenix/Arizona aufgewachsene Bursche hat es wirklich verdient. Denn er ist ohne Zweifel einer der wichtigsten und vor allen Dingen auch musikalisch versiertesten, besten Vertreter der heutigen Countryszene, die diesen herrlich erfrischenden, dynamischen Sound dieser jungen Nashville-Garde maßgeblich prägen und verkörpern. Auch sein nunmehr viertes Album "Feel that fire" ist ein tolles Teil geworden, mit dem er nahtlos an seinen Vorgänger "Long trip alone" anknüpft, stetig eine adäquate Weiterentwicklung im Auge. Die Songs sind einfach klasse, ebenso wie die Melodien! Alles klingt würzig, hat einen gewissen "Staub" in den Arrangements, klingt fast immer etwas "angerockt", ohne dabei jedoch jemals die Countrytraditionen zu sehr in den Hintergrund zu schieben. Wie gesagt, ein wenig rockig, aber immer "real" country. Die Arrangements werden vorwiegend von transparenten Gitarren aller Art (Acoustc, Electric, Pedal Steel) bestimmt. Es geht immer schön geradeaus, auf den Punkt gebracht, ohne aufwendig inszenierten "Bombast". Dabei schafft es Bentley durchaus, für viel Abwechslung zu sorgen. So wird zwischen den überwiegend flotten, schön kernigen Tracks auch mal eine traumhaft schöne Ballade ("I wanna make you close your eyes"), ein wunderbar rhythmischer, Mexican-flavoured Bordertown Countrysong ("Here she comes"), ein dampfender, furios abgehender Country-/Roadhouse-Boogie ("Little heartwrecker"), oder auch eine lupenreine, ultra-traditionelle Bluegrass-Nummer ("Last call"), letztere eingespielt mit Ronnie McCoury & Friends, eingestreut. Selbst seine Nähe zu dem Americana-Genre beweist Bentley mittels des wunderschönen Duetts "Beautiful world", das er zusammen mit Patty Griffin vorträgt. Es gibt keinen einzigen schwächelnden Song. Zudem wird der Erfolg anhalten, denn die erste Single des Album, der Titelsong "Feel that fire", ist bereist in den Top 5 der Billboard Country Singles-Charts unterwegs Richtung Spitzenposition. Das ist erstklassiger, moderner, "junger" New Country der Güteklasse 1A! Bentley zeigt sich in prächtiger Verfassung und geht konsequent seinen Weg weiter. Sehr starke Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1 Life on the Run - 3:47   
2 Sideways - 3:04   
3 Feel That Fire - 3:21   
4 I Wanna Make You Close Your Eyes - 3:59   
5 Here She Comes - 4:28   
6 I Can't Forget Her - 4:15   
7 Beautiful World - 3:14   
8 Little Heartwrecker - 3:26   
9 You Hold Me Together - 3:57   
10 Better Believer - 4:15   
11 Pray - 4:19   
12 Last Call - 4:26

Art-Nr.: 6205
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Bentley, Dierks - same [2003]
Ein weiterer neuer, sehr vielversprechender Name, der in Nashville von sich reden macht und sich anschickt mitzuhelfen, wieder mehr "richtige" Countrymusic in den Charts zu etablieren. Dierks Bentley heißt der junge, aus Phoenix/Arizona stammende Mann, mit aktuellem Wohnsitz in Nashville. Es wirkt ungemein sympathisch, wenn einem der Lockenkopf mit seinem "netter Junge von nebenan"-Image vom Frontcover entgegenblickt, und genau das transportiert er in seine bestens gelungene Musik. Frischer, ehrlicher, schön knackiger, traditionsbewußter Country/New Country, der richtig Freude macht! Im Gegensatz zu vielen Kollegen hat Bentley beispielsweise nicht bereits im Alter von 5 Jahren im Kirchenchor gesungen, oder war mit 10 das Aushängeschild der Familien-Country-Band, in der er aufwuchs - nein, "everything I learned musically, I learned on my own. My country music education has consisted of listening to a lot of records and spending a lot of time listening and playing in Nashville bars and clubs", sagt er selbst. Er ist durch und durch ein Countryfan und hat so lange an sich gearbeitet, bis er schließlich selbst im Rampenlicht steht. Beeinflußt von Leuten wie George Jones und Vince Gill spielt er eine knackige, aber auch lockere, astreine Country-/New Countrymusic, bei der manchmal auch Erinnerungen an den guten Steve Wariner (auch stimmlich) zu dessen besten 'Life's highway"-Zeiten wach werden. Auch die Texte sind richtig country! 13 klasse Songs, von denen er 10 mitkomponiert oder gar alleine geschrieben hat. Die Instrumentierung hat alles, was das Countryherz begehrt. Mandolinen, Banjo, Dobro, Fiddles, Steelguitar und jede Menge Gitarren - akustische und elektrische. Immer wieder hören wir satte Gitarrenriffs vor einem knackigen Backbeat aus Bass und Drums. Bentley kommt vollkommen ohne Streichorchester und gekünstelt wirkende Pop-Spielereien aus. Das Eröffnungsstück "What was I thinkin'" entpuppt sich, und das völlig verdient, dann auch gleich zum ersten großen Hit für den Newcomer. Steht zur Zeit auf Nr. 4 der Billboard Country-Singles-Charts, mit Pfeil nach oben, Richtung Nr. 1! Ist ja auch ein prächtiger, knackiger, gut abgehender New Country-Song voller dicker Gitarrenriffs, durchzogen von einer klasse Melodie, und begleitet von herrlicher Mandoline und sehr virtuosem Lead-Dobro-Spiel. Geht gut in die Beine. Doch das Album steckt voller weiterer potentieller Hits! Zum Beispiel, das lockere, frische, sehr melodische "Wish it would break" mit seiner schönen Baritone Gitarre, der Fiddle und den wimmernden Steel-Passagen, die flotte, wieder sehr knackige, erneut mit feiner E-Gitarre und Steel instrumentierte Countrynummer "Forget about you", zu der die Cowboys in so manchem Saloon das Tanzbein schwingen werden, das wunderschöne "I can only think of one", die fetzige Roadhouse-/Honky Tonk-Nummer "Bartenders stc...", oder die tolle Coverversion von Buddy und Julie Miller's "My love will follow you"! Zum Ausklang des Album wagt er sich dann auch noch, ebenfalls absolut gelungen, mit "Train travellin'" an eine lupenreine Bluegrass-Nummer heran. Mit Dierks Bentley scheint ein neuer Stern am Nashville Country-Himmel aufzugehen. Das wird einer! Dicke Konkurrenz für Brad Paisley, Alan Jackson, Vince Gill & Co.! Ein klasse Debut!

Art-Nr.: 2061
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Bryan, Luke - doin' my thing [2009]
Erstaunlich schnell, nach nur einem Album, hat sich der aus Leedsburg/Georgia stammende Luke Bryan fest in Nashville etabliert und kann sich einer großen, loyalen Fanschar sicher sein. Völlig zu recht, wie sein nun veröffentlichtes, zweites Album zeigt, denn den in ihn gesetzten Erwartungen wird er nicht nur gerecht - nein, er übertrifft sie sogar. "Doin' my thing" ist noch einmal eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Debut. Das Songmaterial ist noch besser geworden, die Performance ausgereifter und ausstrahlungsstärker. Luke Bryan überzeugt auf der ganzen Linie. 11 klasse Songs, alle sehr gefällig, durchzogen von einer natürlichen, unbeschwerten Lockerheit, und doch immer knackig und erfrischend. Das ist großartige (New)Country-Musik, deutlich verwurzelt in den klassischen Traditionen des "pure Country" (das Luke ein bekennender George Strait-Fan ist, kommt ein seiner Musik ein ums andere Mal durch), die überwiegend ein schönes, aufmunterndes Gute Laune-Feeling verbreitet und prima ins Ohr geht. Auch Luke's Southern-Herkunft hinterlässt ihre Spuren. Das Material ist überwiegend flott und recht knackig, die Balladen sind in der Unterzahl. Ausgerechnet die erste Single des Albums, "Do I", ist allerdings eine, jedoch eine sehr feine Countryballade. Enthält zudem eine prima Countryversion des Riesenhits "Apologize" von OneRepublic! Doch ansonsten geht's meist schön schwungvoll zu, umgarnt von saftigen E-Gitarren, mal einem Banjo, einer Steel, einer Fiddle, eben einem jederzeit angenehmen Ambiente. Sehr stark beispielsweise das knackige "Welcome to the farm", ein wunderbar hängen bleibender, genauso flüssiger, wie kerniger Countrysong, der genau das rüberbringt, was der Songtitel verspricht. Nichts poppiges, sondern angenehmer, würziger, melodischer Country! Luke Bryan hat mit "Doin' my thing" tatsächlich "sein Ding" durchgezogen - ein weiterer, großer Schritt in die richtige Richtung. Feiner, genauso zeitgemässer wie zeitloser, traditionsbewusster (New)Country aus dem Terrain solcher Kollegen wie Blake Shelton, Darryl Worley, Chris Cagle, Tracy Byrd, Toby Keith, und wie sie alle heissen. Great job, Luke!

Die komplette Songliste:

1 Rain Is a Good Thing - 2:56   
2 Doin' My Thing - 3:09   
3 Do I - 3:59   
4 What Country Is - 3:14   
5 Someone Else Calling You Baby - 3:49   
6 Welcome to the Farm - 4:27   
7 Apologize - 2:52   
8 Every Time I See You - 4:05   
9 Chuggin' Along - 2:59   
10 I Did It Again - 4:49   
11 Drinkin' Beer and Wastin' Bullets - 4:19

Art-Nr.: 6583
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Bryan, Luke - i'll stay me [2007]
Luke Bryan (stammend aus Leedsburg, Georgia), als Newcomer bereits mit einem Major-Vertrag bei Capital Records ausgestattet, gibt direkt mit dem Titel seiner Debüt-CD "I’ll Stay Me" das Versprechen ab, die Bodenhaftung (wohl angesichts des auf ihn zukommenden Erfolges) nicht zu verlieren. Und wenn man sich mit seinem Background und seinen Songs (vor allem was den textlichen Inhalt angeht) beschäftigt, glaubt man dem sympathisch wirkenden Musiker dieses Statement auf’s Wort. Er hat ein abgeschlossenes Studium, er war sich nicht zu schade im väterlichen ländlichen Betrieb aktiv mitzuwirken, auch als die Fahnen bereits Richtung Nashville wehten. Dazu musste er just an dem Tag, als er seine Heimatstadt verlassen wollte, die Nachricht vom Tode des Bruders, zu dem Luke eine enge Beziehung hatte, wegen eines Autounfalls verarbeiteten, was zu einer weiteren Verzögerung seiner musikalischen Karriere führte. Erst auf Druck seines Vaters ließ er sich dann endgültig auf das Abenteuer "Music Business" ein. Und dies mit Erfolg, wie eingangs bereits erwähnt. Grundlagen des passionierten George Strait-Fans sind sicher zum einen seine Songwriterqualitäten (er hat zehn von elf Tracks mitkomponiert) und seine sehr angenehm ins Ohr fließende Baritone-Stimme. Dazu hat Capitol Records ihm, wie für Majors eigentlich immer üblich, einen erlauchten Kreis von Spitzenmusikern zur Verfügung gestellt (u. a. Paul Leim, Mike Brignardello, B. James Lowry, J. T. Corenflos, Mike Johnson, Gordon Mote, Joe Spivey). Das Erfolgsrezept von Luke Bryan liegt zudem in der sehr ausgewogenen Mischung verschiedenster, im Großen und Ganzen sehr honky-tonkig und traditionell ausgerichteten Countrysongs (die Zielgruppe geht von Alan Jackson über Randy Travis, bis zu Tracy Lawrence oder Tracy Byrd), die alle, dank einer sehr zeitgemäßen instrumentellen Umsetzung, mit einem ordentlichen Hit-Potenzial ausgestattet sind. Der Opener und zugleich auch die erste Single "All My Friends Say" startet direkt in launiger Toby Keith-Manier, mit humorvollem Text und alkoholgeschwängerten Honky Tonk-"Mitgrölparts". Hat sich sofort in den Top-Fifteen der Billboard-Charts etabliert, mit Tendenz nach oben. Seinen weicheren Kern präsentiert Bryan dann im folgenden, sehr melodischen "Baby’s On The Way" (Chris Cagle-mäßig) und dem textlich äußerst emotionalen und auch sehr gefühlvoll vorgetragenen "The Car In Front Of Me" (es geht um einen Mann, der seine Frau zu Grabe begleitet). Der Titelsong kommt ii einem feinen semi-akustischen Gewand. Ob es Zufall ist, kann man wohl nur schwierig beurteilen, aber bei "Pray About Everything" und "You Make Me Want To" blinzeln in der Gitarrenarbeit dezente Keith Urban-Reminiszenzen. Das knackige "Country Man" fährt auf der Schiene, die man von Brooks & Dunn oder auch von Travis Tritt gewohnt ist. Absolutes Highlight ist sicher das southern-lastige, swampige "Over The River", das, wenn nicht Banjo, Fiddle und Steel stark involviert wären, gar im Repertoire von Lynyrd Skynyrd oder den Van Zants zu finden sein könnte. Überragende Musiker sind diesmal Mike Johnson (Steel & Dobro) und der wohl dosiert, aber sehr stark agierende Fiddle-Player Joe Spivey. Das abschließende, eingängige "Tackle Box" (viel Mandoline, Steel, Fiddle) lässt ein typisches, qualitativ hochwertiges Debut entspannt ausklingen. Luke Bryan bietet mit seinem Erstling "I’ll Stay Me" grundsoliden, abwechslungreichen und sehr sympathische Countrymusic, die bei den Fans ohne Zweifel gut ankommen wird. Aufgrund seiner kompositorischen Fähigkeiten und seiner integer erscheinenden Persönlichkeit dürfte dies auch sicher keine "Eintagsfliege" bleiben. Unser Urteil: Bodenständige und sehr gute Musik, die sowohl den konservativ ausgerichteten, traditionellen Countryfreunden als auch den "modernen" Nashville New Country-Fans zusagen wird! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5149
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Buffett, Jimmy - take the weather with you [2006]
Jimmy Buffett mit einem weiteren Karriere-Highlight! Ungalublich, der Mann scheint so etwas wie seinen zweiten, dritten, oder wievielten musikalischen Frühling auch immer zu durchleben... - egal, er befindet sich wohl in der Form seines Lebens! Seit über 35 Jahren ist Buffett nun im Geschäft, in den USA ein absoluter, Stadien füllender Superstar, aber von eventuell aus den vielen kommerziellen Erfolgen resultierenden Abnutzungserscheinungen oder gar Kreativitäts-Durchhängern nicht die geringste Spur! Ganz im Gegenteil: Mit "Take the weather with you" präsentiert er ein fantastisches, neues Album voller Frische, bei dem der ganze Spaß, den er an seine Arbeit hat, voller Ehrlichkeit und Tiefe rüber kommt. Buffett selbst bezeichnet das Werk, wie auch den 2004er-Vorgänger "License to chill" als Countryalbum und in den Staaten wird das Werk auch unter der Rubrik "Country" vermarktet. Tatsächlich jedoch ist es eine durchweg hervorragende Songs (14 an der Zahl) umfassende, geradezu hinreißende Mischung aus erstklassigen, viel sonniges Westcoast-Flair ausstrahlenden, entspannten, aber knackigen Countryrockern, ein paar lockeren, Americana-angehauchten Songs, einigen lupenreinen, wunderbaren, durchaus traditionell verwurzelten Countrynummern und ein paar herrlichen, erfrischenden, froh gelaunten Karibik "Hula-Pop"-Perlen! Urlaub, Strand, Cocktails, Tequila, Tanzen, Relaxen - Buffett! Unter den Musikern befinden sich so illustre Namen wie Roger Guth (Drums), Mac McAnally (Acoustic guitar, Mandolin), Glenn Worf (Bass), Bill Payne von Little feat (Keyboards), Will Kimbrough (Electric guitar), Sonny Landreth (Slide guitar), Mark Knopfler (Electric guitar), usw., usw.! Gleich zu Beginn der Scheibe hören wir ein absolutes Highlight, eines der vielleicht stärksten Buffett-Stücke der letzten Jahre. "Bama breeze" heißt der Song, ein erfrischender, dezent rootsiger Countryrocker, durch den ein wunderbarer Hauch des Südens weht. Herrlich dabei die Huldigung an die Southern Rock-Helden von Lynyrd Skynyrd, als er im Text singt: "Second set the owner Lulu gets up with the band, a beer in her hand and sings 'Freebird' slow, then she raises a toast - here's to Ronnie and the boys, now everybody make some noise". Tolle Melodie, starke, southern-fueled E-Gitarren-Läufe! Weiter geht's mit der fröhlichen Karibik-Samba-Party-Nummer "Party at the end of the world" mit klasse Steeldrums und schönen E-Gitarren, gefolgt von einer überaus gelungenen, entspannten, sehr sonnigen Coverversion des Crowded House-Hits "Weather with you" und dem riffig groovenden, voller Americana-Flair steckenden, knackigen Countryrocker "Everybody's on the phone". Klasse auch die Version der Mark Knopfler-Ballade "Whoop de doo", bei der Knopfler selbst Gitarre spielt! Im Anschluß daran präsentiert uns Buffett eine tolle Fassung der alten Jesse Winchester-Nummer "Nothin' but a breeze", wundervoll lockerer Westcoast-Country(rock) mit schöner Rhythmik, feinem, klarem Gitarren-/Keyboards-Arrangement und einer nicht mehr aus dem Ohr weichen wollenden Melodie. Enthält ein großartiges, sehr melodisches, fließend und harmonisch gespieltes Slide Gitarren-Solo vom Magier Sonny Landreth! BR5-49's Chuck Mead und Guy Clark sind die Komponisten der prächtigen Mexican-/Karibik-flavoured Border Country-Nummer "Cinco de mayo in Memphis" (tolle Instrumentierung aus Steeldrums, Trompete, Gitarren und Mandoline), während der "Elvis Presley Blues" eine astreine, von dezentem Rockabilly-Flair begleitete und klasse Cash-like Rhythmen geprägte, traditionelle Countrynummer darstellt (starke E-Gitarren-Licks, schöne Banjo-Untermalung), übrigens geschrieben von Gillian Welch und David Rawlings. Das Album enthält zudem noch eine traumhaft schöne, flockige "Karibik Country"-Version des Merle Haggard-Klassikers "Silver wings"! Adäquat zur Musik passend auch das schöne, bunte, 16-seitige Booklet mit allen Texten! Ein bravouröse Leistung von Jimmy Buffett, die von uns den höchsten Respekt einfordert. So kannst Du weitermachen, Jimmy - diese starken Songs bringen zu jeder noch so trüben Jahreszeit den Sommer nach Hause! Konsequenterweise ist das Album sofort auf Platz 1 der U.S.-Billboard Country-Album-Charts geschossen...

Art-Nr.: 4538
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Byrd, Tracy - different things [2006]
Erste Veröffentlichung (und was für eine feine) des überaus beliebten Traditionalisten Tracy Byrd auf dem kleinen, unabhängigen Label "Blind Mule Records"! Seinen Major-Deal hat er verloren, doch befreit von sämtlichen Label-Zwängen gelingt ihm mit "Different things" ein Album, das seine Fans und die "Pure Country"-Anhänger im Allgemeinen einfach lieben werden. Byrd geht vollkommen zurück zu seinen Roots und präsentiert eine 11 Songs umfassende Ansammlung (das Songmaterial ist erste Sahne) reinster, traditioneller "Hardcore"-Countrymusic ohne Schnörkel - zeitlos, frei von jeglicher modischer Strömung, authentisch, schön! Ein gewisses texanisches Flair ist, bedingt durch seine Herkunft, jederzeit spürbar. Dazu ist alles vorhanden, was das Countryherz der Anhänger tradioneller Klänge begehrt: Knackige Gute Laune-Roadhouse-/Dancehall-Nummern ("The more I feel like rockin'", mit kraftvollen E-Gitarren-Riffs, flottem Drive und einer klasse Melodie), lupenreine, herzerweichende Countryballaden ohne aufgebähten Bombast, dafür mit großartigen Piano-Klängen, heulender Steelguitar und stilprägender Fiddle ("Different things"), flockige, herrlich erzählte Western-Geschichten ("A cowboy and a dancer" - sehr entspannte Rhythmik mit toller Baritone-Guitar, klasse E-Licks, schöner Steel und wieder einer prima Melodie - die Geschichte des gemeinsamen Trips eines Cowboys, der alles verloren hat, und einer exotischen Tänzerin von San Antonio an die Westküste), erstklassiger Western-Swing ("The biggest thing in Texas"), flotte, rollende Country & Western-Nummern ("Saltwater cowboy", starkes Steelguitar-/E-Gitarren-Wechselspiel), klasse Honky Tonker ("Better places than this"), und "naturbelassene", unverfälschte Midtempo Country-Nummern, bei denen man die "Countryluft" geradezu "in der Nase spürt" (das großartige "Hot night in the country" mit seinem "Grillen-Gezirpe" und der schönen Gitarren-/Steelguitar-/Fiddle-Instrumentierung)! Unter den Musiker befinden sich solche Elite-Leute wie J.T. Corenflos (E-Gitarre), Aubrey Haynie (Fiddle), Mike Johnson (Steel), Gordon Mote (Keyboards), Tommy Harden (Drums) und Glen Worf (Bass)! Ein starkes Album, das einen Tracy Byrd zeigt, dessen Herz immer der reinen Countrymusic gehören wird. Das spürt man, das kommt rüber! Damit ist er in bester Gesellschaft solcher Kollegen wie Alan Jackson, George Strait, George Jones, Mark Chesnutt, Billy Yates & Co., und das Werk wird seinen Status als einer der angesehensten Traditionalisten in der Szene weiterhin festigen!

Art-Nr.: 4535
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Different thngs
The more I feel like rockin'
A cowboy and a dancer
Saltwater cowboy
Hot night in the country

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Byrd, Tracy - keepers / greatest hits [1999]


Art-Nr.: 1437
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Carolina Rain - weather the storm [2006]
Der gute Clint Black scheint doch ein prima Händchen für neue, vielversprechende Künstler zu haben. Nach Little Big Town, die ja mit ihrem aktuellen Album "The road to here" und Singles wie "Boomtown" und "Bring it on home" mittlerweile große Erfolge feiern, veröffentlicht er auf seinem Label "Equity" nun das sehr schöne Debut des Nashville-Trios Carolina Rain, die seinerzeit sogar der erste Act überhaupt waren, den Black für sein Label verpflichtete. Carolina Rain, deren größtes Potential in den wunderbaren, 3-stimmigen Gesangs-Harmonien besteht, gründeten sich 1999 in Nashville, als Lead Sänger, Gitarrist und Haupt-Songwriter Rhean Boyer, Banjo-Picker Marvin Evatt und Madolinenspieler Jeremy Baxter (beide auch Harmonie-Gesang) erstmals zusammen auftraten. An den Instrumenten, die die Bandmitglieder spielen, läßt sich sofort erkennen, wo die Roots der Burschen liegen, nämlich im Bluegrass- und auch im Gospel-Bereich. Dennoch ist ihr feines Album "Weather the storm" alles andere als ein Bluegrass-Album geworden. Klar, die akustische Basis der Truppe ist deutlich erkennbar, doch was die Jungs zusammen mit einigen Begleitmusikern der ersten Nashville Session-Liga (u.a. J.T. Corenflos und Kenny Greenberg - E-Gitarre, Dan Dugmore - Steelguitar, Larry Paxton - Bass und Greg Morrow - Drums) abliefern, ist schlichtweg feinster, sehr sauber und klar produzierter (Clint Black und Carolina Rain), durchaus knackiger, aber völlig unaufgeregter, entspannter Nashville Mainstream-Country/Country-Pop, der ohne Frage das Zeug hat, ebenfalls große Chart-Erfolge erzielen zu können. Die akustischen Anteile der Instrumentierung mit ihren frischen Gitarren-, Mandolinen- und Banjo-Klängen bilden ein sehr ausgewogenes Verhältnis mit den nicht allzu aufdringlichen, wenn vorhanden, aber durchaus würzigen, elektrischen Parts von E-Gitarre und einem recht rhythmischen Background aus knackigen Drums. Markenzeichen der Band aber sind die bereits erwähnten, alles miteinander verbindenden, prächtigen Gesangs-Harmonien der Drei, sowie die überaus gelungenen, flockig lockeren Melodien. Reminiszensen an Restless Heart, manchmal sogar die Eagles sind erkennbar, aber auch Bands wie Diamond Rio oder Rascal Flatts entsprechen der Zielgruppe von Carolina Rain. Höhepunkte des Albums sind u.a. die herrliche Eröffnungsnummer, die der Band auch ihren Namen gab (wunderbar frisches Appalachian-Flair, klasse semi-akustische Instrumentierung aus Acoustic Gitarre, Banjo, Mandoline, zurückhaltender Steelguitar und würzigen E-Gitarren-Licks), das poppige, Banjo-driven "Get outta my way", das voller sonnigem Westcoast Country-Feeling steckende, harmonisch flüssige "Isn't she", die feine, mehrstimmige Ballade "How it should be", die lockere, erfrischende, klare, sehr melodische Acoustic Country-Pop-Nummer "The man I've been looking for", das mit einem soliden "Drum-/Bass-Backbone" und einem dezent funkigen "Kick" versehene "I ain't scared", oder auch das exquisite, ruhige "Who needs the sun", dessen Vokal-Harmonien eine dermaßen sonnige Ausstrahlung besitzen, daß einem fast sogar die Beach Boys einfallen könnten. Nahezu sämtliche Stücke befinden sich in einem lockeren Midtempo-Bereich, hin und wieder gibt's auch mal eine Ballade. Abgehendes Tempo sucht man vergebens! Melodischer, absolut Chart-tauglicher, von tollem Harmoniegesang geprägter New Country/Country-Pop, der in seinem gelungenen semi-akustischen Gewand eine großa Anhängerschaft finden sollte. Well done, boys!

Art-Nr.: 4467
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Carolina rain
Isn't she
Dealin'
How it should be
The man I've been looking for

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Corbett, John - same [2006]
Das Musiker auch mal ins Schauspielfach "reinriechen", hat man ja schon öfters zur Kenntnis genommen. Im umgekehrten Falle stellt sich die Sache eher seltener dar, und war eigentlich in den wenigen Fällen zumeist eher von Peinlichkeit gekennzeichnet. Den absoluten Gegenbeweis dieser These liefert John Corbett, u. a. bekannt aus der TV-Serie "Sex and the City" oder dem Kino-Hit "My Big Fat Greek Wedding". Laut eigener Aussage dient ihm die Schauspielerei, trotz seiner Popularität, nur zur finanziellen Absicherung, die wahre Passion aber liegt und lag immer in der Musik! Das kaufen wir ihm bedenkenlos ab, denn auf seinem Debut hinterläßt er wahrlich einen nachhaltigen Eindruck! Starker, erstklassiger, kraftvoller New Country/Countryrock voller rootsigem Charme, ausgestattet mit einer gepflegten Prise Southern-Flair (enthält u. a. eine von eine von ex-Marshall Tucker-Gitarrist George McCorkle co-komponierte Nummer, bei der dieser auch Gitarre spielt), unbeschwert, ehrlich, authentisch, frei von jeglichen "glamourösen" und aufgesetzten Hollywood-Attitüden! Schon als junger Bursche bekam Corbett dank seines Onkels, der in Wheeling, West-Virginia, am Ohio-River einen kleinen Club in der Nähe der berühmten Capitol Music Hall besaß, Kontakt zu berühmten Musikern, die nach ihren Auftritten des öfteren dort einkehrten, ihr Bierchen tranken, und dann noch zum Teil mit der Hausband jammten. Die anstehenden Reinigungsarbeiten am Ruhetag des Clubs nutzte John meist, um sich selbst hinter’s Mikro zu stellen. Es folgten erste Erfahrungen in High School Bands und bei Auftritten auf Schul- und Haus-Parties. 1986 zieht Corbett nach Kalifornien und lernt dort den jungen Gitarristen Tara Novick, Bandleader einer in Los Angeles recht bekannten Truppe namens "The Voodoo Boys" kennen. Beide beschließen gemeinsam zu musizieren. Nachdem John seine erste große Rolle in der TV-Show "Northern Exposure" ergattert hatte, gelang es ihm, den Sende-Direktor der beliebten Talk-Show "The Tonight Show" ohne jegliche musikalische Präferenz, geschweige denn einem Platten-Deal, für einen Auftritt zu gewinnen. Danach unterhielt er ein gutes Jahrzehnt in Seattle einen eigenen Musik-Club, in dem er auch selbst sporadisch auftrat. Der Kontakt zu Novick hielt weiter an. Dieser stellte nach einer CMT-Award-Verleihung, für die Corbett als Präsentator geladen war, übrigens sein erster Besuch in Nashville, die notwendigen Kontakte zu Songwritern und Label-Agenten her. Letztendlich entschloss sich Corbett für sein Debütwerk aber doch, aus Gründen der Unabhängigkeit und größeren Flexibilität, ein eigenes Label zu gründen. Und er hat auch direkt Nägel mit Köpfen gemacht. Exzellente Songschreiber sorgten für ebenso exzellente Songs (Jon Randall, Gary Nicholson, Mark Selby, Hal Ketchum, Elton John-Spezie Bernie Taupin, Rivers Rutherford etc.), allseits bekannte Klasse-Musiker wie Mike Brignardello, Mike Rojas, J. T. Corenflos, Pat Buchanan, Kenny Vaughn, Mike Johnson, Aubrey Haynie usw. für die entsprechende instrumentelle Umsetzung. Und wer kann schon von sich behaupten auf dem Cover-Foto von Bo Derek abgelichtet worden zu sein? Wie dem auch sei, Corbett macht auf jeden Fall mit seiner warmen, leicht angerauten Baritone-Stimme eine prächtige "Figur"! Im einzelnen: "Bottle Of Whiskey", der großartige Opener, startet direkt im Stil von Travis Tritt in allerbester Southern-Country-Rock-Manier, gewürzt mit klasse Orgel-, Piano- Fiddle- und Steel-Passagen, sowie mit messerscharfer E-Gitarren-Arbeit. Das melodische "Good To Go" (tolle weibliche Harmonies von Sara Buxton) und das temperamtvolle, voller Power steckende, funkig-soulig angehauchte "Revival" (klasse Dobro, wieder tolle Buxton-Backs, starker Instrumentalausklang), sowie die erste, gefühlvolle, von einer wunderbaren Melodie begleitete Country-Ballade "Wichita" (glänzend klares Piano von Mike Rojas, viel Steel, schönes E-Gitarren-Solo) beweisen, dass John Corbett stimmlich problemlos jedes Tempo gehen kann - und das mit Bravour! Weitere Höhepunkte von insgesamt zwölf Stücken ohne jeden Durchhänger: Das grandios gebrachte, trockene "Simple Man" aus der Feder von Darrell Scott und Hal Ketchum, mit wunderbarer Harmonika-Vorstellung von Wet Willie-Chef Jimmy Hall, sowie fulminanten Harmonika-/Dobro-/Piano-/E-Gitarren-Duellen, die Slide-getränkte, roughe, bluesig-rootsige Ballade "Back Door To My Heart" (wieder ein großartiges, würziges E-Gitarren-Solo), der flotte, astreine New Country-"Hit" "Waiting on a heartache", das bereits von IronHorse auf ihrem Zweitwerk, allerdings etwas rockiger interpretierte "Best Move", hier in der eher melodischen, schön knackigen Southern-Country-Rock-Variante. Wie bereits erwähnt: Ex-Marshall Tucker Band-Gitarrist Geroge McCorkle hat den Song mitkomponiert und bedient hier auch die unverkennbare, absolut southern-typische E-Gitarre (schönes Twin-Spiel aus Steelguitar und E-Gitarre). Das abschließende Stück "Last Stand" kennt man auch in der Fassung von Willie Nelson, im Duett mit Kid Rock. John’s sehr emotionale Version mit viel Slide und dezenten Streicher-Einlagen, steht dieser allerdings in nichts nach. Ein wirklich beeindruckendes Debüt von John Corbett! Kein Wunder, dass er bei Bands wie ZZ Top, Charlie Daniels, Buck Owens oder Asleep At The Wheel bereits als gern gesehener Supporter gebucht wurde. Bei weiteren Klasse-CDs wie dieser, oder vielleicht sogar jetzt schon, ist der Weg Corbett’s zum gefragten Headliner wohl unweigerlich vorprogrammiert. Covergestaltung übrigens im schönen, reich bebilderten Digi-Pack! Produziert haben Freund Tara Novick und D. Scott Miller. Also John, vergiss Hollywood, Deine wahre Zukunft liegt eindeutig in Nashville! Ein tolles Album, das mächtig Spaß macht! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4114
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bottle of whiskey
Wichita
Back door to my heart
Best move
Waiting on a heartache

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Cross Canadian Ragweed - back to tulsa: live and loud at cain's ballroom [2006]
2 CD-Set! Brandneue, bärenstarke Live Doppel-CD, aufgenommen in Tulsa während der aktuellen "Garage"-Tour, der mitreißenden "Red Dirt"-/Roots-/Countryrock-Formation, die das Genre referenziert, wie kaum eine andere Band! Die wohl perfekte Synthese, rauen, deftigen Countryrocks, dreckigen Gitarren Roots-/Americana-Rocks und Texas-Rocks. Nicht zu vergessen das immer wieder aufkommende, wunderbare Southern-Feeling, vor allen Dingen hervorgerufen durch die zündenden, kraftvollen und ausgedehnten, virtuosen, flammenden Gitarreneinlagen des grandiosen Saitenmeisters und Sängers Cody Canada! Leute, Cross Canadian Ragweed lassen's an diesem Abend richtig krachen! Live präsentieren sie sich noch rauer als im Studio, noch lauter, aggressiver und noch rockiger! Es staubt und raucht an allen Ecken und Enden! Erdig, "wild", ungewzungen, ehrlich! Toll beispielsweise, wenn Cody Canada auf den Schulter eines finster drein schauenden, mächtigen Security-Hühnen (der Kerl hat Oberarme, wie Canada Oberschenkel...) sitzend, ein glühendes Gitarrensolo zu "Blues for you" intoniert)! Trotz alledem vergißt die Band auch live natürlich nicht, was sie im Studio auszeichnet: Traumhafte Songstrukturen, herrliche Melodien und flammende Soli! Eine fulminante Show frei nach dem Motto ihres Titels "Wanna Rock'n Roll" aus ihrem 2004er "Soul gravy"-Album, den sie hier in einer ausgelassenen 15-Minuten-Fassung präsentieren! Rund 132 Minuten Spielzeit, 24 Songs, darunter 6 Tracks, die es bislang von Cross Canadian Ragweed noch nicht zu hören gab (beispielsweise ein Cover von Neil Young's "The neddle and the damage done")! Die komplette Tracklist: "Dimebag", "Number", "Lonely girl", "Late last night", "Final curtain", "Sister", "Constantly", "Don't need you", "Fightin' for", "When it all goes down" (Duett mit Wade Bowen), "Anywhere but here", "Daddy's at home", "The needle and the damage done" (acoustic), "When will it end" (Duett mit Stoney LaRue), "Back around", "Brooklyn kid", "Cold hearted woman", "Jimmy and Annie", "Wanna Rock & Roll", "17", "Hammer down", "Alabama", "Blues for you" und ein prächtiges Cover von Robert Earl Keen's "Lonely feeling" (eine 8-minütige, wunderbare, melodische, southern-fueled "Red Dirt"-/Outlaw-Countryrock-Ballade mit sägenden, glühenden, dreckigen Lead-Gitarren-Parts)! Zum Ende gibt's als "hidden track" noch eine lustige "Acoustic Picking"-Fassung von "Take me back to Tulsa"! Die Jungs lassen im "Cain's Ballroom" richtig Dampf ab! Das Publikum ist aus dem Häuschen - wir ebenso! Was für ein Fest!

Art-Nr.: 4571
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Cross Canadian Ragweed - highway 377 [2001]
Eine 53-minütige Demonstration pur, wie schnörkelloser Countryrock zu klingen hat. Vielleicht sind Cross Canadian Ragweed aus Texas um den excellenten Sänger und fantastischen Gitarrist Cody Canada so etwas wie die Neuerfinder oder Wiederbeleber des klassischen Countryrocks. Jedenfalls brennen sie auf ihrem dritten Album ein musikalisches Feuerwerk ab, wie es lange nicht mehr zu hören war. Vielleicht wäre der Begiff Roots-/Country-/Americana-Rock noch besser. Sie sagen über ihre Musik "call it Rootsrock, Americana, Alt.Country, Red Dirt, Texas Music or Hick Rock - whatever label you put on ist, Cross Canadian Ragweed is doing it". Egal, wir bleiben beim Oberbegriff "Countryrock"! Dazu kommt noch eine ordentliche Portion Southernrock-Feeling! Die Musik dürfte der absolute Hit für Freunde von Buddy Miller bis Steve Earle, auch von der Nitty Gritty Dirt Band bis zu den (rockigen) Eagles oder von Montgomery Gentry bis zu den Kentucky Headhunters sein. Fantastisches Songmaterial, herrliche Melodien, mächtig Drive, großartige, variantenreiche Gitarrenarbeit (Cody Canada's Einflüsse gehen Albert Lee über Brent Mason, Stevie Ray Vaughan, Dickey Betts bis zu Neil Yung), und ein Sond, der amerikanischer kaum klingen kann. Ab dem ersten Ton hat man das Gefühl, die Weiten des amerikanischen Westens und Südens seien einem vor Augen. Der Opener "Look at me" bringt einen mit seinem frischen Rhythmus sofort in Fahrt, "42 wheels" klingt nach "Allman Brothers go Country", frisch, wie ein morgendlicher Ausritt, "One of these days" bietet großartiges, flinkes ,E-Gitarren-Picking, "Back around" ist ein Midtempo-Countryrocker mit wunderschöner Meodie aber gleichzeitig einer ultra-dreckigen, verzerrten E-Gitarre ala Neil Young, "Bang my head" ist ein fetziger Countryrocker mit einer mächtigen Temposteigerung und "Highway 777" ein mystisches, an Charlie Daniels erinnerndes, southern-eingefärbtes Stück mit dreckiger Slide im Hintergrund, das von dem schweren Unfall Canada's auf diesem Highway erzählt, was nachher zum Albumtitel führte. So geht es weiter. Die CD (enthält übrigens einen hidden track nach Song 12) hat keine schwache Minute. Melodien, tolle Riffs, klasse Stories, herrliche Gitarren, excellente Musikalität der Vier, Spielfreude, Frische und Dynamik machen das Album zu einem echten Knüller. Wir können nur sagen: "Respekt und Hut ab"! "May the fire never die"! Nein, Jungs, laßt es nicht sterben. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Werk! Saustark!

Art-Nr.: 1088
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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42 miles
Long way home

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Cross Canadian Ragweed - live and loud at the wormy dog saloon [2000]
Wir konnten gar nicht anders! Nach dem fantastischen Erfolg ihres Meisterwerkes "Highway 377" (vielleicht das Genre Top-Album des Jahres 2001) mußten wir nun auch das Vorgänger-Werk aus dem Jahr 2000 "Live and loud at the Wormy Dog Saloon" herbeischaffen. Auch das ist ein tolles Teil! Der Wormy Dog Saloon in Stillwater, Oklahoma ist ein bekannter Genre-Schuppen und die Stamm-Location von Cross Canadinan Ragweed, in der sie regelmäßig spielen. Hier treffen sie sich alle, die Freizeit-Cowboys und Rootsrock-Fans um nach gestreßten Arbeitstagen ordentlich einen zu heben und mit ihren musikalischen Helden dem Alltag zu entfliehen. Einen dieser tollen Auftritte haben Cross Canadian Ragweed auf diesem klasse Live-Album verewigt. Was soll man sagen: das macht einfach Spaß! Wesentlich roher als auf "Highway 377", derber, ungeschliffener, völlig unbekümmert, frech und rotzig, rocken und "poltern" sie sich durch einen fast 62-minütigen Set. Spaß und Freude pur! Sofort kommt bei dem Zuhörer das Gefühl auf, er sei inmitten dieser "Wormy Dog"-Gemeinde, mittten drin in dieser Party! Herrlich intime Atmosphäre! An der Musik und dem Sound ist wirklich nichts "geschraubt". Alles ist pur live, wie es tatsächlich war! Und die Setlist hat es in sich. Lediglich einen Track davon finden wir auf einem der beiden Studioalben der Band wieder, nämlich "Bang your head" auf "Highway 377", das es hier in einer klasse frühen Live-Fassung gibt. Der Rest besteht aus eigenen Stücken der Band, die auf Studioalben unveröffentlicht sind und aus hochinteressanten Coverversionen. So beginnt der "Wormy Dog"-Abend mit einer herrlich abgehenden Version von Jerry Reed's "Amos Moses", bei dem der Laden gleich richtig in Schwung kommt. Zu den anderen Covers zählt eine abgefahrene Version von Neil Young's "Hey, hey, my, my" und Bob Dylan's "Rainy day woman". Es ist schwer, andere Titel hervorzuheben, da einfach der ganze Gig klasse ist. "The President Song" ist bester Countryrock mit interessantem Text, "Headed south" bietet derben Blues-/Bluesrock mit "Southern/Louisiana"-Würze und flinken Gitarrensoli, "Workin' on ok" ist fetziger Countryrock, bei "Boys from Oklahoma", einem urigen Texas Honky Tonk-/Countryrock ist das komplette, bestimmt schon leicht angeheiterte Publikum, mit von der Partie, und zum Finale gibt es mit "Nowhere, Texas" noch mal einen Hochgeschwindigkeits-Heuler mit rasanten Gitarren und dem Band-Intro! Ein kühles Blondes aus dem Kühlschrank, CD in den Player, das Holzfäller-Hemd übergestreift, die verschiedenen Körperteile im Takt der Musik mitgehen lassen - und schon ist man mittendrin, im Wormy Dog Saloon in Stillwater, Oklahoma! Ein Trip, der richtig Laune macht! Nichts für Country-Puristen, denn hier gibt es eine richtige, rockige Sause! Erdig und roh! Klasse!

Art-Nr.: 1089
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Amos Moses
Down at the harbor

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Cross Canadian Ragweed - same ~ the purple album [2002]
Es gibt keinen Zweifel mehr: das Quartett aus Oklahoma um den begnadeten Songwriter, Sänger und fulminanten Gitarristen Cody Canada sind DIE neue Institution in Sachen Countryrock/Roots-/Americana-Rock! Begeisternd! Aber der Reihe nach: nach ihrem fantastischen "Highway 377" und diversen Live-Veröffentlichungen haben die Jungs tatsächlich einen Major-Deal bei Universal bekommen. Es scheint, die Major-Labels sind doch noch nicht so "eingefahren", wenn sie solche Bands zeichnen - da gratulieren wir dem Label, genauso wie unseren "Helden" von CCR! Und noch etwas ist bemerkenswert: Man hat nicht versucht die Musik von Cross Canadian Ragweed in irgend einer Weise "glatt zu bügeln", nein, ganz im Gegenteil! Sie hatten offenbar alle Freiheiten und haben sie genutzt! Zielsicher spielen sie ihr "Ding"! Und wie! Noch rauher, noch kraftvoller und noch dynamischer brennen sie ein gigantisches Countryrock/Americana-Rock-Feuerwerk ab, das einen schier umhaut! 12 neue Studiotracks in gut 58 Minuten1 Das "Purple"-Album (der "Zweitname" des Albums entspricht übrigens der Lieblingsfarbe der 9-jährigen "Mandi" Ragsdale, Schwester von Drummer Randy Ragsdale, die bei einem Autounfall ums Leben kam, und die so etwas wie der Liebling der Band war) strotzt voller Spielfreude, ist randvoll mit einer Songperle nach der nächsten. Wo zaubert Cody Canada nur diese Songs her? Druck, Dynamik, fantastischer Gesang und Wahnsinns-Gitarrenläufe paaren sich mit herrlichen Melodien, die sich in den Gehörgängen einnisten. "Highway 377" war schon rockig, doch hier werden noch ein paar "Kohlen" draufgelegt. Zuweilen hören wir auch eine Menge Southernrock-Flair, nicht zuletzt durch Canada's rohes, dampfendes Gitarrenspiel. Das Album hat nicht die Spur einer Schwäche, immer wieder steckt diese großartige Musik voller geschickter, unerwarteter Wendungen, voller angenehmer kleiner Überreaschungen. Rollendes, knackiges, treibendes Schlagzeug, eine energische "One, two - one, two, three, four"-Vorgabe, fetzige, satte E-Gitarren, rockige rootsige Riffs. In diesen vollen Sound hinein ertönt Canada's tolle Stimme mit den Worten "Hometown in my rearview, that truck ain't got enough gas", doch es dauert überhaupt nicht lange, bis der Motor auf Hochtouren läuft. Schon sind wir mitten in "Anywhere but here", der ersten, so wunderbar melodischen, rootsigen Countryrock-Nummer, mit excellenten Gitarrenspielereien im Break. Schon sind wir von CCR gefesselt! Hier treffen sich das erste Mal rootsiger Dreck, eine fantastische Melodie und pure Schönheit. "17" ist dann klassicher Countryrock, einfach traumhaft melodisch, mit herrlichem Gitarrensolo. Dezent folkig ertönt "Brooklyn kid", das Protrait über einen Deadhead in New York, ehe das krachende, fulminante "Don't need you" ertönt! Volldampf pur mit qualmenden Gitarren,von Wah-Wah-Spielereien, bis zu derben Verzerrungen läßt Canada die Saiten glühen. Jason & the Scorchers scheinen auf die Kentucky Headhunters zu treffen. "Walls of huntsville" kommt sehr southern-infiziert daher, mit viel Gas und wiederum glühenden Gitarrenläufen. Sehr dynamische und dreckige Gitarrensoli, aber wieder eine tolle Melodie. Hat etwas von Skynyrd's "Call me the breeze"-Flair! "Broken" ist ein Traum von einer Countryrock-Ballade. Wunderbare Akustik-Gitarren treffen auf ebenso schöne elektrische Gitarren. Es folgen der flotte Countryrocker "Constantly", die Bluesrock/Southernrock/Heartland-Rock-Granate "Suicide blues" (was für verrückte Gitarren), das schöne "Other side" usw.! Phänomenale Songs einer bärenstarken Band! Produziert hat übrigens "Great Divide"-Kopf Mike McClure. Lehnt euch zurück, ein kühles Bier, legt die CD rein und fangt an zu träumen - von endlos langen Highways durch das staubige Oklahoma, einem Harley-Ritt durch Texas, oder einem dieser urigen Roadhouse-Schuppen, auf dessen Bühne jetzt vielleicht Cross Canadian Ragweed rocken - und ihr mittendrin in der Meute. Americana-Feeling pur! Nichts für Countrypuristen, aber eine Offenbarung für die Countryrock-Gemeinde, für die Roots- und Americana-Rocker, und bestimmt auch für den ein oder anderen Countryrock liebenden Southen-Freak. "This act's Major-label debut is a hell of a ride", schreibt der US-Billboard. Unbestritten! Wird bei der Wahl zum "Album des Jahres" eine ganz entscheidende Rolle mitspielen...

Art-Nr.: 1091
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Davis, Jon Christopher - same [2006]
Das nächste texanische Juwel in unserem Programm! Jon Christopher Davis heißt der großartige Singer/Songwriter, der uns nun mit seinem ersten Album, einer hervorragenden Gratwanderung zwischen Americana, rootsigem Countryrock, Alternate Country und einer gewissen Heartland-Würze beglückt. Davis stammt aus Bonham, TX, hat aber viele Jahre in Nashville gelebt und bereits für einige arrivierte Labels/Musiker gearbeitet, bzw. Songs geschrieben (u. a. für Dolly Parton, Hal Ketchum, Tammy Cochran, Sherrie Austin, Billy Ray Cyrus). Der Erfolg in Sachen eigener Sanges-Karriere fiel bislang unverständlicherweise aber dem Rasterverfahren der Entscheidungsträger (Labels) zum Opfer. Das er es jedoch richtig "drauf hat", wie man so schön sagt, beweist er auf seinem "Palo Duro Records" (u. a. auch die Heimat von The Delrailers, Morrison-Williams) in wirklich glänzender Manier. Alle 13 Stücke (inkl. eines Hidden-Tracks, der aber sofort nach Ende des letzten Stückes anfängt, "If I Could Only Fly"), stammen dabei aus seiner Feder, komponiert zum Teil mit prominenten Co-Autoren wie Radney Foster, Stan Lynch (Tom Petty & The Heartbreakers) und Rodney Crowell. Bei den Instrumenten (er selbst beherrscht Gitarre, Bass, Piano, Harmonika, Drums und diverse Percussionteile) gelang es Davis sowohl gute texanische, wie auch einige der allseits bekannten, großartigen Nashville-Studiomusiker zu verpflichten. Herausgekommen ist eine erstklassige Mischung von schnörkellosen Alternate Country-, Roots-, Americana-, Westcoast-, Heartland- und Southern-Elementen in Kombination mit sehr sympathischen und teilweise humorvollen Texten. Davis Gesang ist typisch texanisch und geht sehr angenehm ins Ohr. Als Vergleichgrößen fallen einem unweigerlich Interpreten wie Pat Green oder Jack Ingram ("You Gotta Love Someone" - der countyrockende Opener, mit herrlich treibendem E-Gitarren-, und Akustik Gitarren-Rhythmus, sowie schönen Mundharmonika-Fills), Radney Foster ("Cosmic Joke" - sehr relaxtes, rootsiges Stück mit humorvollem Text, klasse Fiddle-/Banjo-Break), Steve Earle ("Love Had Something Else In Mind" - tolle Baritone E-Gitarre), The Eagles ("Misfit Town" - mit Steelguitar-Begleitung, feinen Harmoniegesängen), The Warren Brothers ("Lone star Attitude" - rotzig frecher Gesang, durchaus traditionell verwurzelter Country-/Partysong zum Mitgrölen, mit starkem Honkytonk-Piano und tollem E-Gitarren-/Steel-Wecheselspiel im Break), John Mellencamp ("Round Here" - voller Heartland Rock-Flair), oder auch Tom Petty ("The Bottom Line" - dezente Fiddle, Orgel, Steelguitar, staubtrockene Banjo-Untermalung vom stark aufspielenden Jack Sizemore) ein. Die Spuren der angeführten Künstler finden sich allerdings auch in den anderen Stücken in diversen Kombinationen wieder. Weitere Highlights: Die wunderschöne, von einer herrlichen Melodie geprägte, entspannte Retro-Countryrock-Ballade "She Don’t Know She’s Lonely" (tolle Steel- und E-Gitarren-Fills, brillantes E-Gitarren-Solo von Mark Metker), der eindeutig Rodney Crowell (hier auch Co-Writer) seinen Stempel aufdrückt; "One Place I’ve Never Been“ ist ein furioser, dampfender, funkiger Southern-Rocker (klasse E-Gitarren-Solo, kreischende Harps); "Two Story Town" entwickelt sich aus balladeskem Gesang mit Pianobegleitung zu einem herrlich frisch instrumentierten Midtempo-Ohrwurm (wohlige Mandolinenbegleitung); "Baby Looks Good On You" ist bluesiger Rots-/Alternate Country mit starker Dobro-/Mandolinen-Verschachtelung! Die Songs fliegen förmlich an einem vorüber, erst durch den recht introvertiert wirkenden Hidden-Track kommt man von einer Woge der Begeisterung wieder etwas herunter. Das Debüt von Jon Christopher Davis bietet alles was das Americana-/ Alternate Country(rock)-/ Roots-/ Heartland-Herz begehrt. Dazu schafft er es mit Bravour, die komplette Geschichte sowohl im Texas-, als auch im Nashville-kompatiblen Rahmen zu gestalten. Zum Abschluss noch ein paar Kommentare seiner bereits erwähnten Co-Writer, die ebenfalls in Begeisterung schwelgen und deren Wort durchaus Gewicht hat: "It is as if Don Henley, Elvis Presley and The Everly Brothers met late night at a Texas Roadhouse parking lot and beat the crap out of each other and what came out was Jon Christopher Davis. He brains, hips and harmonies" - Stan Lynch; "If you crave a singer who can play, a player who can write and a writer who can sing, Jon Christopher Davis is your man" - Rodney Crowell; "Jon Christopher Davis is a triple threat. He plays guitar great, sings like a bird and writes from the heart" - Radney Foster. Dem können wir uns guten Gewissens anschließen. Klasse Mann, klasse Scheibe! Feine Aufmachung im schön fotografiertem Klapp-Digi-Pack! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4568
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You gotta love someone
She don't know she's lonely
Love had something else in mind
Lone star attitude
Round here
One place I've never been

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English, Robin - same [2006]
Zu ihren Fürsprechern zählen viele prominente Musiker (Willie Nelson, Jeffrey Steele) und Produzenten (Paul Worley, Kyle Lehning). Hal Ketchum beispielsweise sagte einmal über sie: "Robin English is a pure artist who needs to be heard... the sooner the better". Die Gelegenheit dazu bietet sich ab jetzt, denn ihr gerade erschienenes Debütalbum ist ab sofort lieferbar. Wie so viele Künstler im Country-Bereich, stammt die geborene Texanerin aus einer musikbegeisterten Familie. Irgendwann entschloss sie sich nach Nashville zu gehen und versuchte zunächst in der dortigen Clubszene Fuß zu fassen. Sie spielte und sang in einer Band namens "Young Riders", zu denen auch Leute wie Blake Shelton, Rachel Proctor und Ryan Murphey zählten. Im Jahre 2000 hatte Robin bereits einen Plattenvertrag, nahm eine recht erfolgreiche Single auf, fiel aber letztendlich Umstrukturierungen bei Sony zum Opfer. Sie arbeite jedoch weiter hartnäckig an ihrem Erfolg, schrieb fleißig Songs und schaffte es als Support von vielen namhaften Künstlern wie Clint Black, Brad Paisley, Joe Diffee, Mark Chesnutt und Willie Nelson bei Live-Gigs auf sich aufmerksam zu machen. Das Independant-Label Aspirion/Brass Ring Records schlug nun zu und offerierte ihr den längst fälligen Platten-Deal. Was Robin auf ihrem ersten Album bietet, ist beste New Country-Unterhaltung mit wohl dosierten und geschickt eingesetzten, sowohl poppigen, als auch bluesigen, rootsigen und sehr traditionellen Momenten. "I’m The One", die erste Single, eröffnet die Scheibe sehr entspannt und melodiös! Eine wunderschöne Ballade mit glasklarer Akustikgitarrenuntermalung, wunderbaren Mandolineneinlagen, relaxter E-Gitarre und dezenten Harmoniegesängen. Der Vergleich zu Chely Wright kommt hier, auch aufgrund einer gewissen äußerlichen Ähnlichkeit, nich von ungefähr. Einen oben drauf setzt dann noch das folgende Stück "Baby, You’re The Man", mit seinen satten Drums-/Akustik-/E-Gitarren-Rhythmen, der klasse Orgel, den dezenten Mandolinen-Tupfern und starken Background-Vocals. Robin's dezent "rauchige" Stimme im Strophenbereich, bis zur Variation in helleres Shania Twain-mäßiges "Ziehen" der Zeilenend-Silben und ein unaufdringliches E-Gitarren-Solo machen den Song zum Highlight. Hervorragend! Im weiteren Verlauf wechseln flottere Midtempo-Nummern und balladeskere Stücke in einem recht gut gewähltem Verhältnis. Bei ihren Mixturen aus Blues, Roadhouse Rock und astreinem Country ("Yello Rose In Me" und "Cotton Field Girl", - eine textlich und musikalisch tolle Hommage an ihre Großmutter), kommen einem gar Vergleiche zu Eve Selis in den Sinn. Hier beweist Mrs. English auch zum Teil ihr herausragendes Können an der Mundharmonika. Natürlich wird auch der Nashville-Mainstream bedient, die Übergänge sind aber trotzdem recht fließend. Gerade bei den poppig angehauchten Sachen bleiben die Vergleiche mit den bereits erwähnten Chely Wright (bei ruhigeren Stücken wie "Hello Me", "Least I Can Do") und Shania Twain (besonders beim herrlich flotten "Enjoy The Ride", mit exzellentem E-Gitarren-Solo von Jeff King) nicht aus. Enthält noch zwei Bonustracks mit "Child In Me", einem recht "kitschigen" Weihnachtslied, sowie einer klasse, im Text leicht veränderte Coverversion des alten Ed Bruce-Standards "Mama’s Don’t Let Your Cowboys Grow Up To Be Babies" (man beachte schon die lustige Veränderung im Titel), im typischen Honky Tonk-/Outlaw-Flair, wo dann auch die obligatorische Steelguitar zum Einsatz kommt. Ein prima Album mit vielen starken Musikern und einer Robin English, die in Sachen Songwriting (alle Stücke aus eigener Feder), Gesang (sehr variabel), instrumentalem Können (klasse Harmonikaspiel) und auch bei der Produktion Akzente zu setzen weiß. Ein umfangreiches Booklett mit allen Texten ist natürlich auch dabei. Rundum ein klasse Debüt. Diese Dame sollten die Majors im Auge behalten! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4484
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I'm the one
Lion and the lamb
Yellow rose in me
Wake up loving you
Enjoy the ride

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