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38 Special - wild-eyed southern boys [1981]
Eines der ganz starken Alben, zudem auch eines der erfolgreichsten, der 1975 in Jacksonville/Florida gegründeten Southernrock-Band um Donnie van Zant, dem jüngeren Bruder von Lynyrd Skynyrd's legendärem Frontmann Ronnie van Zant - jetzt zum überaus günstigen "nice price" erneut zu haben! 38 Special balancierten auf dem ursprünglich 1981 veröffentlichten Werk geschickt und gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen kommerziell tauglichen Songs und dem in ihren Adern fließenden Southern-Blut! Die Folge: Gleichermaßen erfolgreiche wie gute Songs! So wurde das Titelstück, "Wild-eyed Southern Boys" beispielsweise zu einem regelrechten Synonym für die Band, teilweise sogar zum "geflügelten Wort" für Southernrock-Fans im Allgemeinen. Weitere starke Nummern sind der bis dato erfolgreichste Singlehit "Hold on loosely", das raue "First time around", die fette Ballade "Fantasy girl" oder das kraftvolle "Bring it on"! Digitally mastered! Wer das Teil noch nicht auf CD hat, jetzt ist die Zeit gekommen...

Das komplette Tracklisting:

1 Hold on Loosely - 4:39   
2 First Time Around - 3:59   
3 Wild-Eyed Southern Boys - 4:18   
4 Back Alley Sally - 3:11   
5 Fantasy Girl - 4:06   
6 Hittin' and Runnin' - 4:55   
7 Honky Tonk Dancer - 4:59   
8 Throw Out the Line - 3:45   
9 Bring It On - 5:38

Art-Nr.: 4587
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Back Porch Mary - time of the broken heart [2008]
"Back Porch Mary from Austin/Texas play Honky Tonk Rock'n Roll"! Yeah, und wie! Was für ein klasse Album! Texas Roots-/Americana-/Gitarren-/Country-Rock'n Roll voller Feuer, Spritzigkeit, Spielfreude und Biß, aber auch voller herrlicher Melodien! Genauso tief verwurzelt in den Country- wie Rock'n Roll-Roots kombinbieren sie auf großartige Art und Weise diese einzigartigen, unwiderstehlichen "Red Dirt"-Charakteristika solcher Bands wie Cross Canadian Ragweed, Micky and The Motorcars und vor allem auch Reckless Kelly mit den Rootsanlagen solcher Kollegen wie Steve Earle und den Bottle Rockets, sowie dem rotzigen, unbekümmerten, losgelassenen Drive solch "wilder" Horden wie Jason & the Scorchers oder den frühen Kentucky Headhunters! 2 großartige Gitarristen, Bass, Schlagzeug, bei dem ein oder anderen Song auch mal eine zwibelnde Fiddle oder eine ergänzende Hammond-Orgel, fertig ist diese prächtige, straighte, durch und durch ehrliche und authentische Countryrock-Mucke! Klasse auch die immer wieder spürbaren Outlaw- und Southern Rock-Bezüge! Bestimmt werden die Arrangements von dem satten, transparenten Mehr-Gitarrensound der beiden Gitarristen Mike Krug (er ist der "Kopf" der Band, ein hervorragender Sänger und exzellenter Songwriter mit dem richtigen Händchen für prächtig hängen bleibende Hooklines und großartige Melodien) und Slim Laurence (zeichnet auch für die erstklassige Produktion des Albums verantwortlich), die ihr eigentlich von einem völlig unterschiedlichen Stil geprägtes, exzellentes Les Paul- und Telecaster-Spiel zu einer genauso harmonischen, wie würzigen und scheinbar untrennbar miteinander verbundenen Einheit kombinieren. Die Songs sind wunderbar straight, kernig, riffig, satt, geradeaus, und bleiben bestens in den Ohren hängen. Diese Band ist mit ihren tausenden von absolvierten Gigs erstklassig eingespielt und verwandelt die Honky Tonks in und rund um Texas regelmässig in ausgelassene Hochstimmungs-Tempel. Back Porch Mary-Musik bringt überwiegend Drive, Melodik und gute Laune! Und wenn thematisch mal der "Blues" vorherrscht, so wird er im Whiskey oder Bier "ersäuft"! Los geht's mit dem griffigen, straighten, von kernigen Riffs geprägten "Red Dirt"-Roots-/Countryrock-Knaller "This band" - direkt, erdig, simpel, eingängig, mit tollen Gitarren! Super Auftakt! Und es geht so weiter: Das grandiose "Missouri girl" steckt voller Southern-Feeling und besticht mit herrlichen Hooklines. Tolle Melodie, saftige E-Gitarren und als Höhepunkt ein wunderbar lebendiges Solo! Das folgende "Harsh light of day" ist begnadeter, melodischer Midtempo "Red Dirt"-Gitarren-Countryrock (tolle Baritone E-Gitarre) in allerbester Reckless Kelly-Tradition! Die Bottle Rockets lassen beim anschließenden "That song" grüßen, während bei der wunderschönen, rootsigen Americana-/Countryrock-Ballade "We are the broken hearted" exzellente Mandolinen-Riffs den satten Gitarrensound (tolle Lead Gitarren-Linien) ergänzen. Weiter geht's mit dem starken, fulminanten, leicht grassig angehauchten, ungemein schnellen Dancehall-/Honky Tonk-/Country-Feger "Other end of the road", dessen brillante, quicklebendige Gitarrensoli die ganze Klasse der beteiligten Musiker demonstrieren. Die Band hat absolut keinen Durchhänger! Eine klasse Nummer folgt der nächsten: Ob der fette, von saftigen Gitarren dominierte Outlaw-Countryrocker "The girl" mit seiner tollen Baritone E-Gitarre (hört sich fast an, wie ein überaus lebendiges Ergebnis einer gemeinsamen Session von The Kentucky Headhunters und Shooter Jennings), die folkige Texas Roots-/Americana-/Alternate Country-Nummer "I'm to blame" (schönes semi-akustisches Arrangement), der traumhaft melodische, knackige, von herrlichen E-Gitarren flankierte "Red Dirt"-Countryrocker "Sing you a song", bis hin zu dem trockenen Kracher "Carpe diem" (wie eine Kreuzung aus Anlagen von Cross Canadian Ragweed, Jason & the Scorchers und Dan Baird's Georgia Satellites), mit dem das Album nach knapp 50 Minuten genauso stark endet wie es begonnen hatte - Bach Porch Mary lassen die Messlatte ihrer Musik stets auf dem gleichen Level liegen, und zwar einem verdammt hohen! Diese Truppe spielt sich mit "Time of the broken heart" in die absolute Spitze der Texas ("Red Dirt")Countryrock-Liga! Back Porch Mary rocks! Tolles Teil!

Art-Nr.: 5773
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This band
Missouri girl
We are the broken hearted
The girl
Sing you a song
I won't look back at you
Carpe diem

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Bentley, Dierks - long trip alone [2006]
Vor 3 Jahren, anläßlich seines klasse Debuts, prophezeiten wir bereits große Taten und Erfolge dieses exzellenten, in Phoenix/Arizona aufgewachsenen, mittlerweile in Nashville residierenden, jungen New Country Singer-Songwriters! Heute, zwei Platin-Alben später, jede Menge Hits in der Tasche und inzwischen ehrenvolles Mitglied der "Grand Ole Opry", beglückt uns ein sich noch immer stetig steigernder und weiter entwickelnder Dierks Bentley mit einem geradezu meisterhaften dritten Werk, "Long trip alone", das man mit Fug und Recht als absolutes Musterbeispiel dafür bezeichnen darf, wie moderne und zeitgemäße Country-/New Country-Musik heute klingen sollte: In der Basis voller klassischer Traditionen, variabel, abwechslungsreich, spritzig, erfrischend, mit viel Seele, dabei durchzogen von einer leicht rootsigen Würze, in einem satt produzierten, vorwiegend Gitarren orientiertem, exakt auf den Punkt gebrachten, knackigen Sound (erneut Brett Beavers), und, sowohl textlich als auch musikalisch, authentisch bis ins Mark! Ehrlich, handgemacht, frei von übermäßigen, aufgesetzte Clichés, gleichzeitig mit allen Zutaten versehen, die der Begriff "Countrymusic" als Identifikationsmerkmale benötigt! Überaus beeindruckend! Insgesamt ist die neue CD vielleicht ein klein wenig erdiger und rauer als die beiden Vorgänger, doch das wirkt mit dieser exzellenten Mischung aus jugendlicher Unbekümmertheit und professioneller Musikalität sehr sehr angnehm: Schön rockig, wenn es erforderlich erscheint, aber auch durchsetzt mit allerdings sehr knackigen Balladen; vor einer kräftigen Rhythmussektion instrumentiert mit jeder Menge satter E-Gitarren, genauso wie mit erfrischender Steelguitar, Fiddle, Mandoline und Banjo; klug und ausgewogen balancierend zwischen klassicher Honky Tonk-Tradition, toughem Outlaw-Flair, lässigen Countryrock-Strömungen und auch einem dezenten, würzigen Texas "Red Dirt"-Feeling. Nicht von ungefaähr zählt Cody Canada (Cross Canadian Ragweed) nicht nur zu Dierks' besten, persönlichen Freunden, sondern outete sich auch als einer seiner größten Bewunder, als er ihn kürzlich in einem Interview als so etwas wie einen Referenzkünstler der neuen, jungen Country-Generation in Nashville bezeichnete. In der Tat, und das beweist das Album eindeutig, gilt Bentley als so etwas wie der Wegbereiter der jungen Wilden wie beispielsweise Jason Aldean, Eric Church oder auch den gerade in Nashville richtig Fuß zu fassen beginnenden Jack Ingram! Immer durch und durch Country, glaubt man in jedem Song den Hauch des amerikanischen Westens/Südwestens zu spüren. Los geht's mit der ersten Single (ist bereits schnurstracks auf dem Weg Richtung Nr.1 der Billboard Country-Singles-Charts), "Every mile a memory", einer geradezu traumhaften, ungemein kraftvoll und satt in Szene gesetzten, mit saftigen E-Gitarren gewürzten und von herrlichen, klaren Steelguitar-Linien durchzogenen, leicht "angerockten" Country-Ballade, die gleich zu Beginn für einen absoluten Höhepunkt sorgt. Welch eine großartige Melodie, welch ein authentishcen Country-Flair! Ein prächtiger Start eines herrlichen Country-/New Country-Trips durch 10 weitere, brillante Nummern, denn es gibt partout keinen Ausfall. Ob der riffige, dynamische, voller "Red Dirt"- und Outlaw-Flair steckende, mit einem feinen Banjo-Drive untermalte und mit tollen Gitarren-/Fiddle-Passagen gespickte Countryrocker "Can't live it down", die wundervoll melodische, von schöner Steelguitar und Fiddle bestimmte, erfrischende Countryballade "Long trip alone" (gewinnt im Verlauf ordentlich an Power mittels toller E-Gitarren-Riffs), das trockene, honky-tonkige, ein starkes Outlaw-Feeling verbreitende "That don't make it easy loving me", die knackige, wie ein toller Roadtrip durch den staubigen Westen anmutende, mit würzigen E-Gitarren instrumentierte Ballade "Soon as you can", der straighte Texas-Countryrocker "Trying to stop your leaving" (wäre auch einem Jack Ingram wie auf den Leib geschrieben), die mit toller Mandoline und Steelguitar ausgestattete Midtempo-Nummer "Hope for me yet", der schwungvolle, staubige, von klasse Banjo- und E-Gitarren-Dynamik herrlich nach vorn getriebenen, aber dennoch lockeren "Red Dirt"-Countryrocker "Free and easy (down the road I go)", der in einer kurzen Textpassage gar eine kleine Widmung an seine Kumpels von Cross Canadian Ragweed enthält ("Ragweed's rockin' on the radio, free and easy down the road I go"..., singt er dort), bis hin zu dem großartigen, bluegrassigen Finalstück "Prodigal son's prayer", das er zusammen mit den Grascals vorträgt! Sämtliche Songs, auch das ist bemerkenswert, haben Dierks Bentley und sein Produzent Brett Beavers gemeinsam komponiert, unterstützt von weitereren, namhaften Songwritern wie beispielsweise Steve Bogard oder Tony Martin! Ein meisterhaftes Album, das ein beachtenswertes Ausrufezeichen in der heutigen Countrylandschaft Nashville's hinterläßt! Authentische, aber wunderbar würzige, ehrliche, erfrischende, moderne Country-/New Country-Mucke durch und durch! Tut das gut! Freuen wir uns jetzt schon auf die für nächstes Jahr angekündigte Live -DVD...!

Art-Nr.: 4526
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Bentley, Dierks - long trip alone ~ limited edition mit bonus dvd [2006]
Limitierte Deluxe-Ausgabe im Digipack mit zusätzlicher DVD! Vor 3 Jahren, anläßlich seines klasse Debuts, prophezeiten wir bereits große Taten und Erfolge dieses exzellenten, in Phoenix/Arizona aufgewachsenen, mittlerweile in Nashville residierenden, jungen New Country Singer-Songwriters! Heute, zwei Platin-Alben später, jede Menge Hits in der Tasche und inzwischen ehrenvolles Mitglied der "Grand Ole Opry", beglückt uns ein sich noch immer stetig steigernder und weiter entwickelnder Dierks Bentley mit einem geradezu meisterhaften dritten Werk, "Long trip alone", das man mit Fug und Recht als absolutes Musterbeispiel dafür bezeichnen darf, wie moderne und zeitgemäße Country-/New Country-Musik heute klingen sollte: In der Basis voller klassischer Traditionen, variabel, abwechslungsreich, spritzig, erfrischend, mit viel Seele, dabei durchzogen von einer leicht rootsigen Würze, in einem satt produzierten, vorwiegend Gitarren orientiertem, exakt auf den Punkt gebrachten, knackigen Sound (erneut Brett Beavers), und, sowohl textlich als auch musikalisch, authentisch bis ins Mark! Ehrlich, handgemacht, frei von übermäßigen, aufgesetzte Clichés, gleichzeitig mit allen Zutaten versehen, die der Begriff "Countrymusic" als Identifikationsmerkmale benötigt! Überaus beeindruckend! Insgesamt ist die neue CD vielleicht ein klein wenig erdiger und rauer als die beiden Vorgänger, doch das wirkt mit dieser exzellenten Mischung aus jugendlicher Unbekümmertheit und professioneller Musikalität sehr sehr angnehm: Schön rockig, wenn es erforderlich erscheint, aber auch durchsetzt mit allerdings sehr knackigen Balladen; vor einer kräftigen Rhythmussektion instrumentiert mit jeder Menge satter E-Gitarren, genauso wie mit erfrischender Steelguitar, Fiddle, Mandoline und Banjo; klug und ausgewogen balancierend zwischen klassicher Honky Tonk-Tradition, toughem Outlaw-Flair, lässigen Countryrock-Strömungen und auch einem dezenten, würzigen Texas "Red Dirt"-Feeling. Nicht von ungefaähr zählt Cody Canada (Cross Canadian Ragweed) nicht nur zu Dierks' besten, persönlichen Freunden, sondern outete sich auch als einer seiner größten Bewunder, als er ihn kürzlich in einem Interview als so etwas wie einen Referenzkünstler der neuen, jungen Country-Generation in Nashville bezeichnete. In der Tat, und das beweist das Album eindeutig, gilt Bentley als so etwas wie der Wegbereiter der jungen Wilden wie beispielsweise Jason Aldean, Eric Church oder auch den gerade in Nashville richtig Fuß zu fassen beginnenden Jack Ingram! Immer durch und durch Country, glaubt man in jedem Song den Hauch des amerikanischen Westens/Südwestens zu spüren. Los geht's mit der ersten Single (ist bereits schnurstracks auf dem Weg Richtung Nr.1 der Billboard Country-Singles-Charts), "Every mile a memory", einer geradezu traumhaften, ungemein kraftvoll und satt in Szene gesetzten, mit saftigen E-Gitarren gewürzten und von herrlichen, klaren Steelguitar-Linien durchzogenen, leicht "angerockten" Country-Ballade, die gleich zu Beginn für einen absoluten Höhepunkt sorgt. Welch eine großartige Melodie, welch ein authentishcen Country-Flair! Ein prächtiger Start eines herrlichen Country-/New Country-Trips durch 10 weitere, brillante Nummern, denn es gibt partout keinen Ausfall. Ob der riffige, dynamische, voller "Red Dirt"- und Outlaw-Flair steckende, mit einem feinen Banjo-Drive untermalte und mit tollen Gitarren-/Fiddle-Passagen gespickte Countryrocker "Can't live it down", die wundervoll melodische, von schöner Steelguitar und Fiddle bestimmte, erfrischende Countryballade "Long trip alone" (gewinnt im Verlauf ordentlich an Power mittels toller E-Gitarren-Riffs), das trockene, honky-tonkige, ein starkes Outlaw-Feeling verbreitende "That don't make it easy loving me", die knackige, wie ein toller Roadtrip durch den staubigen Westen anmutende, mit würzigen E-Gitarren instrumentierte Ballade "Soon as you can", der straighte Texas-Countryrocker "Trying to stop your leaving" (wäre auch einem Jack Ingram wie auf den Leib geschrieben), die mit toller Mandoline und Steelguitar ausgestattete Midtempo-Nummer "Hope for me yet", der schwungvolle, staubige, von klasse Banjo- und E-Gitarren-Dynamik herrlich nach vorn getriebenen, aber dennoch lockeren "Red Dirt"-Countryrocker "Free and easy (down the road I go)", der in einer kurzen Textpassage gar eine kleine Widmung an seine Kumpels von Cross Canadian Ragweed enthält ("Ragweed's rockin' on the radio, free and easy down the road I go"..., singt er dort), bis hin zu dem großartigen, bluegrassigen Finalstück "Prodigal son's prayer", das er zusammen mit den Grascals vorträgt! Sämtliche Songs, auch das ist bemerkenswert, haben Dierks Bentley und sein Produzent Brett Beavers gemeinsam komponiert, unterstützt von weitereren, namhaften Songwritern wie beispielsweise Steve Bogard oder Tony Martin! Ein meisterhaftes Album, das ein beachtenswertes Ausrufezeichen in der heutigen Countrylandschaft Nashville's hinterläßt! Authentische, aber wunderbar würzige, ehrliche, erfrischende, moderne Country-/New Country-Mucke durch und durch! Tut das gut! Freuen wir uns jetzt schon auf die für nächstes Jahr angekündigte Live -DVD...! Die hier angebotene limitierte "Deluxe Edition" kommt in einem edlen Digipack mit einer zusätzlichen DVD als Inhalt! Darauf sind zu finden: Die beiden offiziellen Video-Clips zu dem brandneuen Hit "Every mile a memory" und der Nummer 1, "Settle for a slowdown", aus seinem vorigen Album "Modern day drifter", ein kurzes Filmchen über seine "Introduction into the Grand Ole Opry" (mit Marty Stuart) und einen zusätzlichen, nicht auf der "normalen" CD befindlichen Audio-Bonustrack, "I don't believe you've met my baby", ein starkes Bluegrass-Duett mit Harvey Allen! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 4527
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

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Bentley, Dierks - same [2003]
Ein weiterer neuer, sehr vielversprechender Name, der in Nashville von sich reden macht und sich anschickt mitzuhelfen, wieder mehr "richtige" Countrymusic in den Charts zu etablieren. Dierks Bentley heißt der junge, aus Phoenix/Arizona stammende Mann, mit aktuellem Wohnsitz in Nashville. Es wirkt ungemein sympathisch, wenn einem der Lockenkopf mit seinem "netter Junge von nebenan"-Image vom Frontcover entgegenblickt, und genau das transportiert er in seine bestens gelungene Musik. Frischer, ehrlicher, schön knackiger, traditionsbewußter Country/New Country, der richtig Freude macht! Im Gegensatz zu vielen Kollegen hat Bentley beispielsweise nicht bereits im Alter von 5 Jahren im Kirchenchor gesungen, oder war mit 10 das Aushängeschild der Familien-Country-Band, in der er aufwuchs - nein, "everything I learned musically, I learned on my own. My country music education has consisted of listening to a lot of records and spending a lot of time listening and playing in Nashville bars and clubs", sagt er selbst. Er ist durch und durch ein Countryfan und hat so lange an sich gearbeitet, bis er schließlich selbst im Rampenlicht steht. Beeinflußt von Leuten wie George Jones und Vince Gill spielt er eine knackige, aber auch lockere, astreine Country-/New Countrymusic, bei der manchmal auch Erinnerungen an den guten Steve Wariner (auch stimmlich) zu dessen besten 'Life's highway"-Zeiten wach werden. Auch die Texte sind richtig country! 13 klasse Songs, von denen er 10 mitkomponiert oder gar alleine geschrieben hat. Die Instrumentierung hat alles, was das Countryherz begehrt. Mandolinen, Banjo, Dobro, Fiddles, Steelguitar und jede Menge Gitarren - akustische und elektrische. Immer wieder hören wir satte Gitarrenriffs vor einem knackigen Backbeat aus Bass und Drums. Bentley kommt vollkommen ohne Streichorchester und gekünstelt wirkende Pop-Spielereien aus. Das Eröffnungsstück "What was I thinkin'" entpuppt sich, und das völlig verdient, dann auch gleich zum ersten großen Hit für den Newcomer. Steht zur Zeit auf Nr. 4 der Billboard Country-Singles-Charts, mit Pfeil nach oben, Richtung Nr. 1! Ist ja auch ein prächtiger, knackiger, gut abgehender New Country-Song voller dicker Gitarrenriffs, durchzogen von einer klasse Melodie, und begleitet von herrlicher Mandoline und sehr virtuosem Lead-Dobro-Spiel. Geht gut in die Beine. Doch das Album steckt voller weiterer potentieller Hits! Zum Beispiel, das lockere, frische, sehr melodische "Wish it would break" mit seiner schönen Baritone Gitarre, der Fiddle und den wimmernden Steel-Passagen, die flotte, wieder sehr knackige, erneut mit feiner E-Gitarre und Steel instrumentierte Countrynummer "Forget about you", zu der die Cowboys in so manchem Saloon das Tanzbein schwingen werden, das wunderschöne "I can only think of one", die fetzige Roadhouse-/Honky Tonk-Nummer "Bartenders stc...", oder die tolle Coverversion von Buddy und Julie Miller's "My love will follow you"! Zum Ausklang des Album wagt er sich dann auch noch, ebenfalls absolut gelungen, mit "Train travellin'" an eine lupenreine Bluegrass-Nummer heran. Mit Dierks Bentley scheint ein neuer Stern am Nashville Country-Himmel aufzugehen. Das wird einer! Dicke Konkurrenz für Brad Paisley, Alan Jackson, Vince Gill & Co.! Ein klasse Debut!

Art-Nr.: 2061
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Big & Rich - between raising hell and amazing grace [2007]
Es kommt wieder Leben in die Bude! Big & Rich, diese so herrlich verrückten "modern rockin' cowboys" sind zurück mit Album Nr. 3 - und es ist ein klasse Werk geworden. Waren viele doch etwas enttäuscht von dem allzu schnell dem starken, super-erfolgreichen Mega-Debut "Horse of a different color" hinterher geworfenen Nachfolger "Comin' to your city", so folgt nun wieder eine deutliche Steigerung. Ja, vielleicht hören wir auf dem neuen Album sogar das bis dato beste Songmaterial der beiden überhaupt! Die Inspiration ist zurück! Frisch und innovativ, scheinbar endlos viele gute Songs im Kopf, rufen sie ihr immenses Potenzial ab, mit dem sie in der Lage sind, die ganze "junge und freche" Countrynation mitzureißen. Big & Rich gehören ohne jeden Zweifel zu den besten und angesagtesten Acts, die das moderne Nashville zu bieten hat. Der Albumtitel des neuen Werkes sagt eigentlich eine Menge über die Art der Countrymusic aus, die die beiden so berühmt gemacht hat: "Between raising hell"...(zwischen"höllischen", verrückten, "bad-ass" Countryrockern...) ..."and amazing grace" (...und überaus konservativ verwurzelten, traditionsbewußten "Pure Country"-Klängen) - ein schmaler Grat, den sie zielsicher treffen wie kein anderer! Dabei sind sie, dies ist ebenso bemerkenswert wie beeindruckend und ein weiteres Indiz für ihre große Klasse und Authentizität, immer glaubwürdig! So besticht das Album mit großer Abwechslung und schlägt eine spannungsgeladene Brücke zwischen satten, voller Southern-Würze steckenden, Gitarren-betonten Countryrockern, zeitgemäßem, poppigen New Country, ein paar großartigen Balladen und modernem, "durchgeknalltem", Party-tauglichem "Hip-Country"! Wie gesagt, das Songmaterial war nie besser! Überragend beispielsweise die traumhafte, durchaus knackige, aber auch flüssige und rootsige, von einem hinreißenden, voller Soul steckenden Southern-Groove getragene New Country-Ballade "Lost in this moment" mit ihren tollen E-Gitarren, den prächtigen Steelguitar-Linien und den angenehm ergänzten Piano-/Orgel-Klängen (welch eine wunderbare Melodie), oder das sich direkt anschließende Titelstück "Between raising hell and amazing grace", ein herrlicher Midetempo New Country-Song, ebenfalls von einer großartigen Melodie gekennzeichnet und mit schön knackigen E-Gitarren, Orgel und zwirbelnder Fiddle in Szene gesetzt. Stark aber auch das wunderschöne, etwas poppige, gar an einen auf Countrypfaden wandelnden Springsteen erinnernde "Faster than angels fly", die moderne, textlich sehr ansprechende, von einem opulenten Piano-/Geigen-Gewand getragene Roots-/Country-/Pop-Ballade "When the devil gets the best of me", der von einem verrückten Intro ala "Save a horse (ride a cowboy)" eingeleitete, satt rockende,von kochenden Riffs nach vorn gepeitschte, toll gesungene New Country-Kracher "Radio" (feine Fiddle, fette E-Gitarren), das herrliche, Mandolinen-getränkte "You never stop loving somebody", oder der fetzige, aber sehr "sonnige", abgefahrene, überaus fröhliche, Party-taugliche, frische Country-Reggae "Please man" (featuring Wyclef Jean)! Besonders erwähnenswert ist noch eine Coverversion des alten Rock-Klassikers "You shook me all night long" der Hardrocker von AC/DC, den sie allerdings vollkommen entfremden und zu einem lupenreinen, zwar knackigen, aber völlig traditionellen, die Linedancer zur Hochform auflaufen lassenden, puren texanischen Roadhouse Honky Tonker umfunktionieren. Große Klasse! Schön auch das umfangreiche, 20-seitige, alle Texte umfassende Booklet! John Rich & Big Kenny kriegen nach dem leichten Durchhänger beim vorigen Album wieder locker die Kurve und präsentieren sich mit "Between raising hell and amazing grace" wieder in absoluter Höchstform! So wollen wir euch hören, Jungs! "Ride on, cowboys"...

Art-Nr.: 4956
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Bowen, Wade - lost hotel [2006]
Sucht man dieser Tage nach musikalischen Referenzen für den Begriff "Countryrock", so führt einen der Weg zwangsläufig nach Texas und Oklahoma, wo sich Bands und Künstler wie Cross Canadian Ragweed, die Mike McClure Band, die Randy Rogers Band, No Justice, Radney Foster & Co. tummeln und dieser Musik mit ihrem großartigen "Red Dirt"-Feeling immer wieder neue Impulse verleihen und ihr die nötigen, zur Unsterblichkeit verhelfenden Vitalitätsspritzen injizieren. Einer der wohl talentiertesten jungen, neuen Helden dieses Genres, Wade Bowen, beglückt uns nun, rund 4 Jahre nach seinem tollen, mit "West 84" aufgenommenen, letzten Studioalbum und 3 Jahre nach der ebenso starken Live-Scheibe aus dem "Blue Light", endlich mit einer neuen CD - und Leute, dieser Bursche hat noch einmal einen Riesenschritt nach vorn gemacht und legt mit "Lost hotel" nun sein Meisterstück vor! Hinreißender, ebenso zeitloser, wie zeitgemäßer, knackiger, von traumhaften Melodien durchzogener, texanischer Vorzeige-Countryrock, der auf beeindruckende Weise die Grenzen zwischen Roots, Americana, Country und Alternate Country, zwischen Texas und Nashville, zwischen zwangloser Unbekümmertheit und erstaunlicher Professionalität ineinander fließen läßt! Schön staubig, leicht angeraut, dabei sehr harmonisch und ungeheuer lebendig, mit herrlichen, nicht mehr aus den Ohren weichen wollenden Songstrukturen, besticht diese Mucke mit einer Authentizität, die einem das Gefühl vermittelt, als lebe man nicht im grauen und "sterilen", hiesigen Alltag, sondern befände sich mitten auf einem wunderbaren Trip durch die endlosen Weiten des Lonestar-States! Und genau das schaffen eben nur diese Texaner! Ganz interessant am Rande: Wade Bowen ist zwischenzeitlich verheiratet, und zwar mit der Schwägerinn von Cross Canadian Ragweed's Cody Canada. Ist eben alles nicht nur musikalisch eine große Famile, die verwandten Seelen finden offensichtlich in jeder Beziehung zueinander! Dominiert werden die Songs von Bowen's leicht kratziger, staubiger, ungeheuer angenehmen Stimme, seinen beachtlichen Songwriter-Qualitäten (schrieb schon Songs für Pat Green, Cross Canadian Ragweed und viele andere...) und einer Instrumentierung aus vielschichtigen, transparenten Gitarren aller Art, wobei sich rhythmische Acoustic Gitarren, satte, erdige E-Gitarren und hin und wieder eine wohltuend eingesetzte Steel prächtig miteinander ergänzen. Das Songmaterial ist, obwohl neben texanischen Größen zum Teil mit einigen der ersten Garde von Nashville's Studio-Helden eingespielt (z.B. Dan Dugmore: Steel Guitar, Tom Bukovic und Troy Lancaster: E-Gitarre, Jonathan Yudkin: Mandoline), völlig frei von jeglichem "Music City-Schmalz" und bewahrt sich sowohl bei den traumhaft schönen Balladen, und erst recht bei den ordentlich rockenden Uptempo-Nummern, jederzeit seinen natürlichen, rootsigen Charme! Und diese Melodien - herrlich! Also, hinein ins Vergnügen: Satt rockende E-Gitarrenriffs begleiten den knackigen, schön rootsigen, sowohl die Ecken und Kanten wahrenden, als auch schön flockigen, voller Drive steckenden, rassigen Countryrocker "God bless this town", der sofort und unmittelbar ins Ohr geht und Bowen's wunderbare "Red Dirt"-/Roots-/Americana-/Countryrock-Philosophie eindrucksvoll auf den Punkt bringt. Klasse der leicht rotzige Gesang, die starken Gitarren und diese großartige Melodie! Prächtiges Zusammenspiel von klarer Acoustic Gitarre, erdiger E-Gitarre und höchst angenehmen Steel-Klängen begleiten das knackige, erneut ungemein melodische "One step closer", während mit "Walkin' along the fenceline" die erste dieser exzellenten Americana-/Texas-Countryrock-Balladen auf dem Programm steht. Dürfte die Alternate Country-Freunde genauso begeistern, wie die Anhänger der neuen, jungen Nashville-Fraktion, die es ja verstehen, durchau eine dezent rootsige Note in den zuweilen allzu eigefahrenen Nashville-Sound zu bringen. Klasse Gitarrensolo in der Mitte! Das anschließende "Resurrection" bedeutet dann wieder allerbesten, fetzigen, knackigen, von satten E-Gitarren geprägten, dampfenden Countryrock der Marke Cross Canadian Ragweed, gefolgt von der herrlich entspannten Midtempo-Nummer "Perfect silence", die mit einer höchst angenehmen Integration von Mandoline und Dobro überzeugt! So geht das mit einer tollen Nummer nach der nächsten weiter. Ausfälle sucht man während der 57 1/2-minütigen Spieldauer des Album vergebens! Vielleicht sollte man noch zwei Tracks explizit erwähnen: Zum einen das Titelstück "Lost hotel", eine wahrhaft Gänsehaut erzeugende Countryrock-"Killer"-Ballade mit einem fantastischen Arrangement aus einer Vielzahl von Gitarren, wunderbar integrierten Piano-Klängen und einer Traum-Melodie (Bowen singt einfach wunderbar, zuweilen unterstützt von großartig dazu passenden, weiblichen Harmony-Vocals), und zum anderen dem kantigen, satten, voller rauem Outlaw- und Southern-Charme steckenden, riffigen Roots-Countryrocker "Handle", inklusive würziger Slide! Was für ein tolles Album! Wade Bowen liefert mit "Lost hotel" ein weiteres Prunkstück dieser erlesenen Texas-"Red Dirt"-/Roots-/Americana-/Countryrock-Alben ab (kommt übrigens im feinen Digipack, mit allen Texten), die leidenschaftlich dazu beitragen, den Countryrock für immer am Leben zu halten. Famos!

Art-Nr.: 3995
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
God bless this town
Resurrection
Lay it all on you
Lost hotel
Handle
Broken reflection (Troubadour's prayer)

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Buffett, Jimmy - take the weather with you [2006]
Jimmy Buffett mit einem weiteren Karriere-Highlight! Ungalublich, der Mann scheint so etwas wie seinen zweiten, dritten, oder wievielten musikalischen Frühling auch immer zu durchleben... - egal, er befindet sich wohl in der Form seines Lebens! Seit über 35 Jahren ist Buffett nun im Geschäft, in den USA ein absoluter, Stadien füllender Superstar, aber von eventuell aus den vielen kommerziellen Erfolgen resultierenden Abnutzungserscheinungen oder gar Kreativitäts-Durchhängern nicht die geringste Spur! Ganz im Gegenteil: Mit "Take the weather with you" präsentiert er ein fantastisches, neues Album voller Frische, bei dem der ganze Spaß, den er an seine Arbeit hat, voller Ehrlichkeit und Tiefe rüber kommt. Buffett selbst bezeichnet das Werk, wie auch den 2004er-Vorgänger "License to chill" als Countryalbum und in den Staaten wird das Werk auch unter der Rubrik "Country" vermarktet. Tatsächlich jedoch ist es eine durchweg hervorragende Songs (14 an der Zahl) umfassende, geradezu hinreißende Mischung aus erstklassigen, viel sonniges Westcoast-Flair ausstrahlenden, entspannten, aber knackigen Countryrockern, ein paar lockeren, Americana-angehauchten Songs, einigen lupenreinen, wunderbaren, durchaus traditionell verwurzelten Countrynummern und ein paar herrlichen, erfrischenden, froh gelaunten Karibik "Hula-Pop"-Perlen! Urlaub, Strand, Cocktails, Tequila, Tanzen, Relaxen - Buffett! Unter den Musikern befinden sich so illustre Namen wie Roger Guth (Drums), Mac McAnally (Acoustic guitar, Mandolin), Glenn Worf (Bass), Bill Payne von Little feat (Keyboards), Will Kimbrough (Electric guitar), Sonny Landreth (Slide guitar), Mark Knopfler (Electric guitar), usw., usw.! Gleich zu Beginn der Scheibe hören wir ein absolutes Highlight, eines der vielleicht stärksten Buffett-Stücke der letzten Jahre. "Bama breeze" heißt der Song, ein erfrischender, dezent rootsiger Countryrocker, durch den ein wunderbarer Hauch des Südens weht. Herrlich dabei die Huldigung an die Southern Rock-Helden von Lynyrd Skynyrd, als er im Text singt: "Second set the owner Lulu gets up with the band, a beer in her hand and sings 'Freebird' slow, then she raises a toast - here's to Ronnie and the boys, now everybody make some noise". Tolle Melodie, starke, southern-fueled E-Gitarren-Läufe! Weiter geht's mit der fröhlichen Karibik-Samba-Party-Nummer "Party at the end of the world" mit klasse Steeldrums und schönen E-Gitarren, gefolgt von einer überaus gelungenen, entspannten, sehr sonnigen Coverversion des Crowded House-Hits "Weather with you" und dem riffig groovenden, voller Americana-Flair steckenden, knackigen Countryrocker "Everybody's on the phone". Klasse auch die Version der Mark Knopfler-Ballade "Whoop de doo", bei der Knopfler selbst Gitarre spielt! Im Anschluß daran präsentiert uns Buffett eine tolle Fassung der alten Jesse Winchester-Nummer "Nothin' but a breeze", wundervoll lockerer Westcoast-Country(rock) mit schöner Rhythmik, feinem, klarem Gitarren-/Keyboards-Arrangement und einer nicht mehr aus dem Ohr weichen wollenden Melodie. Enthält ein großartiges, sehr melodisches, fließend und harmonisch gespieltes Slide Gitarren-Solo vom Magier Sonny Landreth! BR5-49's Chuck Mead und Guy Clark sind die Komponisten der prächtigen Mexican-/Karibik-flavoured Border Country-Nummer "Cinco de mayo in Memphis" (tolle Instrumentierung aus Steeldrums, Trompete, Gitarren und Mandoline), während der "Elvis Presley Blues" eine astreine, von dezentem Rockabilly-Flair begleitete und klasse Cash-like Rhythmen geprägte, traditionelle Countrynummer darstellt (starke E-Gitarren-Licks, schöne Banjo-Untermalung), übrigens geschrieben von Gillian Welch und David Rawlings. Das Album enthält zudem noch eine traumhaft schöne, flockige "Karibik Country"-Version des Merle Haggard-Klassikers "Silver wings"! Adäquat zur Musik passend auch das schöne, bunte, 16-seitige Booklet mit allen Texten! Ein bravouröse Leistung von Jimmy Buffett, die von uns den höchsten Respekt einfordert. So kannst Du weitermachen, Jimmy - diese starken Songs bringen zu jeder noch so trüben Jahreszeit den Sommer nach Hause! Konsequenterweise ist das Album sofort auf Platz 1 der U.S.-Billboard Country-Album-Charts geschossen...

Art-Nr.: 4538
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Carolina Rain - weather the storm [2006]
Der gute Clint Black scheint doch ein prima Händchen für neue, vielversprechende Künstler zu haben. Nach Little Big Town, die ja mit ihrem aktuellen Album "The road to here" und Singles wie "Boomtown" und "Bring it on home" mittlerweile große Erfolge feiern, veröffentlicht er auf seinem Label "Equity" nun das sehr schöne Debut des Nashville-Trios Carolina Rain, die seinerzeit sogar der erste Act überhaupt waren, den Black für sein Label verpflichtete. Carolina Rain, deren größtes Potential in den wunderbaren, 3-stimmigen Gesangs-Harmonien besteht, gründeten sich 1999 in Nashville, als Lead Sänger, Gitarrist und Haupt-Songwriter Rhean Boyer, Banjo-Picker Marvin Evatt und Madolinenspieler Jeremy Baxter (beide auch Harmonie-Gesang) erstmals zusammen auftraten. An den Instrumenten, die die Bandmitglieder spielen, läßt sich sofort erkennen, wo die Roots der Burschen liegen, nämlich im Bluegrass- und auch im Gospel-Bereich. Dennoch ist ihr feines Album "Weather the storm" alles andere als ein Bluegrass-Album geworden. Klar, die akustische Basis der Truppe ist deutlich erkennbar, doch was die Jungs zusammen mit einigen Begleitmusikern der ersten Nashville Session-Liga (u.a. J.T. Corenflos und Kenny Greenberg - E-Gitarre, Dan Dugmore - Steelguitar, Larry Paxton - Bass und Greg Morrow - Drums) abliefern, ist schlichtweg feinster, sehr sauber und klar produzierter (Clint Black und Carolina Rain), durchaus knackiger, aber völlig unaufgeregter, entspannter Nashville Mainstream-Country/Country-Pop, der ohne Frage das Zeug hat, ebenfalls große Chart-Erfolge erzielen zu können. Die akustischen Anteile der Instrumentierung mit ihren frischen Gitarren-, Mandolinen- und Banjo-Klängen bilden ein sehr ausgewogenes Verhältnis mit den nicht allzu aufdringlichen, wenn vorhanden, aber durchaus würzigen, elektrischen Parts von E-Gitarre und einem recht rhythmischen Background aus knackigen Drums. Markenzeichen der Band aber sind die bereits erwähnten, alles miteinander verbindenden, prächtigen Gesangs-Harmonien der Drei, sowie die überaus gelungenen, flockig lockeren Melodien. Reminiszensen an Restless Heart, manchmal sogar die Eagles sind erkennbar, aber auch Bands wie Diamond Rio oder Rascal Flatts entsprechen der Zielgruppe von Carolina Rain. Höhepunkte des Albums sind u.a. die herrliche Eröffnungsnummer, die der Band auch ihren Namen gab (wunderbar frisches Appalachian-Flair, klasse semi-akustische Instrumentierung aus Acoustic Gitarre, Banjo, Mandoline, zurückhaltender Steelguitar und würzigen E-Gitarren-Licks), das poppige, Banjo-driven "Get outta my way", das voller sonnigem Westcoast Country-Feeling steckende, harmonisch flüssige "Isn't she", die feine, mehrstimmige Ballade "How it should be", die lockere, erfrischende, klare, sehr melodische Acoustic Country-Pop-Nummer "The man I've been looking for", das mit einem soliden "Drum-/Bass-Backbone" und einem dezent funkigen "Kick" versehene "I ain't scared", oder auch das exquisite, ruhige "Who needs the sun", dessen Vokal-Harmonien eine dermaßen sonnige Ausstrahlung besitzen, daß einem fast sogar die Beach Boys einfallen könnten. Nahezu sämtliche Stücke befinden sich in einem lockeren Midtempo-Bereich, hin und wieder gibt's auch mal eine Ballade. Abgehendes Tempo sucht man vergebens! Melodischer, absolut Chart-tauglicher, von tollem Harmoniegesang geprägter New Country/Country-Pop, der in seinem gelungenen semi-akustischen Gewand eine großa Anhängerschaft finden sollte. Well done, boys!

Art-Nr.: 4467
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Carolina rain
Isn't she
Dealin'
How it should be
The man I've been looking for

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Cross Canadian Ragweed - mission california [2007]
Das neue Studioalbum der auch in Southern Rock-Kreisen so beliebten Vorzeige-"Red Dirt"-Countryrocker aus Oklahoma ist da - und es erfüllt wirklich alle noch so hohen Erwartungen. Diese Truppe wird einfach nicht "müde" ihren "Hunger" auf so herrlich dreckigen, aber melodischen, von glühenden Gitarren durchzogenen Roots-/Countryrock zu stillen - und die Fans können nicht genug davon bekommen! Erneut ein Knüller!

Art-Nr.: 5216
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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English, Robin - same [2006]
Zu ihren Fürsprechern zählen viele prominente Musiker (Willie Nelson, Jeffrey Steele) und Produzenten (Paul Worley, Kyle Lehning). Hal Ketchum beispielsweise sagte einmal über sie: "Robin English is a pure artist who needs to be heard... the sooner the better". Die Gelegenheit dazu bietet sich ab jetzt, denn ihr gerade erschienenes Debütalbum ist ab sofort lieferbar. Wie so viele Künstler im Country-Bereich, stammt die geborene Texanerin aus einer musikbegeisterten Familie. Irgendwann entschloss sie sich nach Nashville zu gehen und versuchte zunächst in der dortigen Clubszene Fuß zu fassen. Sie spielte und sang in einer Band namens "Young Riders", zu denen auch Leute wie Blake Shelton, Rachel Proctor und Ryan Murphey zählten. Im Jahre 2000 hatte Robin bereits einen Plattenvertrag, nahm eine recht erfolgreiche Single auf, fiel aber letztendlich Umstrukturierungen bei Sony zum Opfer. Sie arbeite jedoch weiter hartnäckig an ihrem Erfolg, schrieb fleißig Songs und schaffte es als Support von vielen namhaften Künstlern wie Clint Black, Brad Paisley, Joe Diffee, Mark Chesnutt und Willie Nelson bei Live-Gigs auf sich aufmerksam zu machen. Das Independant-Label Aspirion/Brass Ring Records schlug nun zu und offerierte ihr den längst fälligen Platten-Deal. Was Robin auf ihrem ersten Album bietet, ist beste New Country-Unterhaltung mit wohl dosierten und geschickt eingesetzten, sowohl poppigen, als auch bluesigen, rootsigen und sehr traditionellen Momenten. "I’m The One", die erste Single, eröffnet die Scheibe sehr entspannt und melodiös! Eine wunderschöne Ballade mit glasklarer Akustikgitarrenuntermalung, wunderbaren Mandolineneinlagen, relaxter E-Gitarre und dezenten Harmoniegesängen. Der Vergleich zu Chely Wright kommt hier, auch aufgrund einer gewissen äußerlichen Ähnlichkeit, nich von ungefähr. Einen oben drauf setzt dann noch das folgende Stück "Baby, You’re The Man", mit seinen satten Drums-/Akustik-/E-Gitarren-Rhythmen, der klasse Orgel, den dezenten Mandolinen-Tupfern und starken Background-Vocals. Robin's dezent "rauchige" Stimme im Strophenbereich, bis zur Variation in helleres Shania Twain-mäßiges "Ziehen" der Zeilenend-Silben und ein unaufdringliches E-Gitarren-Solo machen den Song zum Highlight. Hervorragend! Im weiteren Verlauf wechseln flottere Midtempo-Nummern und balladeskere Stücke in einem recht gut gewähltem Verhältnis. Bei ihren Mixturen aus Blues, Roadhouse Rock und astreinem Country ("Yello Rose In Me" und "Cotton Field Girl", - eine textlich und musikalisch tolle Hommage an ihre Großmutter), kommen einem gar Vergleiche zu Eve Selis in den Sinn. Hier beweist Mrs. English auch zum Teil ihr herausragendes Können an der Mundharmonika. Natürlich wird auch der Nashville-Mainstream bedient, die Übergänge sind aber trotzdem recht fließend. Gerade bei den poppig angehauchten Sachen bleiben die Vergleiche mit den bereits erwähnten Chely Wright (bei ruhigeren Stücken wie "Hello Me", "Least I Can Do") und Shania Twain (besonders beim herrlich flotten "Enjoy The Ride", mit exzellentem E-Gitarren-Solo von Jeff King) nicht aus. Enthält noch zwei Bonustracks mit "Child In Me", einem recht "kitschigen" Weihnachtslied, sowie einer klasse, im Text leicht veränderte Coverversion des alten Ed Bruce-Standards "Mama’s Don’t Let Your Cowboys Grow Up To Be Babies" (man beachte schon die lustige Veränderung im Titel), im typischen Honky Tonk-/Outlaw-Flair, wo dann auch die obligatorische Steelguitar zum Einsatz kommt. Ein prima Album mit vielen starken Musikern und einer Robin English, die in Sachen Songwriting (alle Stücke aus eigener Feder), Gesang (sehr variabel), instrumentalem Können (klasse Harmonikaspiel) und auch bei der Produktion Akzente zu setzen weiß. Ein umfangreiches Booklett mit allen Texten ist natürlich auch dabei. Rundum ein klasse Debüt. Diese Dame sollten die Majors im Auge behalten! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4484
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I'm the one
Lion and the lamb
Yellow rose in me
Wake up loving you
Enjoy the ride

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Gill, Vince - these days [2006]
4 CD Box-Set! Ausschließlich neues Material! Genial! Ist es Mut, Abenteuerlust, ist es Experimentierfreude oder einfach nur das Resultat eines nie versiegenden Quells endloser Ideen und guter Songs? Wohl von allem etwas und noch viel mehr! Egal, in jedem Fall ist es so etwas wie Vince Gill's "Masterpiece", das grandiose Output eines der ganz Großen Nashville's, eines der ganz Großen des Country, New Country, der alles erreicht hat, was es zu erreichen gibt und nun, ausgestattet mit allen Freiheiten und ohne jeden kommerziellen Hintergedanken seiner Kreativität freien Lauf läßt! 4 CDs, 43 brandneue Songs, die die ganze Tiefe von Gill's fantastischer Songwriter-Kunst widergeben (nicht ein einziger Song, den er nicht geschrieben, bzw. mitgeschrieben hat), sein unglaubliches Gitarrenspiel demonstrieren, einen außergewöhnlichen Sänger mit einer phänomenalen Stimme und einem unvergleichlichen Wiedererkennungswert, wie er einem selten begegnet, offereieren, die eine Persönlichkeit voller musikalischer Ästhetik zeigen, die zu leiner Zeit ihrer Karriere ihre multidimensionalen, voller variabler Interessen steckenden musikalischen Vorstellungen vernachlässigt hat, aber auch nie ihre Roots - und die sind eindeutig "country"! "These days" ist ein sehr exquisites, opulentes, prima aufgemachtes 4 CD-Set zu einem überaus attraktiven Preis (schöner Zug des Labels)! In einem Papp-Schuber stecken ein gewaltiges, dickes, 66-seitiges, mit allen Songtexten ausgestattetes Booklet, sowie 4, mit sehr schönen, der jeweiligen Thematik entsprechenden Covern versehenen Digipack-CDs, die alle ein bestimmtes Motto zum Inhalt haben. CD 1 nennt sich "Workin' on a big chill" und ist "The Rockin' Record", vollgepackt mit 10 starken, knackigen New Country-/Countryrock-Songs, teils mit bluesigen und schön rootsigen Ansätzen, gespickt mit rollen E-Gitarrenläufen und einigen bärenstarken Soli vom Meister, CD 2 ist "The Groovy Record" mit dem Titel "The reason why", mit 13 wunderbaren, von großartigen Melodien gekennzeichneten, teilweise recht poppigen, aber niemals unangenehm aufgesetzt wirkenden Balladen, CD 3 heißt "Some things never get old" mit der Bezeichnung "The Country & Western Record", mit 10 absolut traditionellen, puren, vollkomen reinen, unverfälschten Countrysongs in bester George Jones-/Merle Haggard-Manier, und die CD 4, mit dem Titel "Little brother", ist "The Acoustic Record", die, das sind die Roots von Vince, einen erstklassigen Mix von 10 Bluegrass Nummern und lupenreinen, äußerst frischen, glasklaren, Bluegrass-flavoured Acoustic Country-Songs zum Inhalt haben! Jede einzelne CDs steckt voller herrlicher Songperlen, wie beispielsweise das dezent bluesige, mit würzigen E-Gitarren durchzogene, drückende "Cowboy up" (mit Gretchen Wilson als Gast) von der "Rockin' Record", die wundervoll melodische, schön flockige, entspannte und sehr frische Ballade "No easy way", von der "Groovy Record", die Steelguitar-getränkte, lupenreine Honky Tonk-/Barroom-/Traditional Country-Nummer "Out of my mind" (mit Patty Loveless als Gast), oder der herrliche, von tollem Dobrospiel (Jerry Douglas) und großartiger Mandoline geprägte Acoustic Country-Waltz "A river like you", mit Tochter Jenny Gill als Gast! Apropos Gäste: Jede Menge Freunde und Wegbereiter seiner langen und erfolgreichen Karriere haben ihn mit gesanglichen Duett-/ bzw. Background-Auftritten unterstützt, als da wären Emmylou Harris, Rodney Crowell, Patty Loveless, Alison Krauss, Gretchen Wilson, Bekka Bramlett, Bonnie Raitt, Phil Everly, Sheryl Crow, LeAnn Rimes, Trisha Yearwood, Amy Grant, Katrina Elam, Del McCoury, Guy Clark, usw.! Welch eine CD-Box! Ein absoluter Meilenstein in der Karriere von Vince Gill!

Art-Nr.: 4529
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 29,90

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Hicks, Chris - dog eat dog world [2008]
Brandneues, starkes Solo-Album des einstigen Outlaws- und jetzigen The Marshall Tucker Band-Gitarristen Chris Hicks! "He is southern rock royalty in the making" heißt es über Hicks auf seiner Website - und dieser Aussage kann man sich nur anschließen. "Dog eat dog world" besticht mit großer Variabilität und spannt einen weiten Bogen von Rock, Blues, Soul, R & B und Country, bis hin zu kochenden Funk-Grooves, doch alles basiert auf einem tiefen Southern Rock-Fundament! So finden sich logischerweise deutliche Bezüge zu den Tucker-Boys, zur frühen Charlie Daniels Band, aber auch zu Wet Willie und zu den glorreichen Muscle Schoals-Tagen der Siebziger! Chris Hicks' vorzügliches, stark von Toy Caldwell beeinflusstes, überaus fingerfertiges Gitarrenspiel ist, genau wie seine intensiven, mit viel Seele vorgetragenen, inspirierten Gesangsleistungen, hinlänglich bekannt und kommt auf diesem Werk in seiner ganzen Klasse zur Geltung. Der Mann zeigt sich in blendender Verfassung. Das Songmaterial (bis auf 3 Nummern stammt alles aus seiner Feder) ist erstklassig! Für zusätzliche "Hitze" und viel Memphis-Soul sorgen die zuweilen zündend eingesetzten Bläser, die keinesfalls stören, sondern hier für willkommene Anwechslung und Power sorgen. Sehr stark involviert in das Projekt war der ehemalige "Capricorn"-Soundtüftler, Hour Glass-Musiker und in Southern-Kreisen als legendärer Produzent (u.a. die ersten 6 Marshall Tucker Band-Alben) bekannte Paul Hornsby, in dessen Muscadine Studio in Macon/Georgia das Album auch aufgenommen wurde. Los geht es mit dem lockeren, frischen, dennoch sehr knackigen, großartigen Carolina Southern Rocker "It all comes back around", der gleich deutlich Hicks' Nähe zu Toy Caldwell's Gitarrenspiel demonstriert. Klasse Melodie! Für zusätzliche Abwechslung sorgen prima integrierte Piano- und Orgel-Fills! Tolle Riffs, ein hinreißender, gut abgehender Groove irgendwo zwischen Wet Willie, ZZ Top und einer bluesigen MTB, Hicks' ausdrucksstarker, southern-souliger, inspirierter Gesang, prächtige Gitarren, dezente Orgelbegleitung und ein paar würzig scharfe Bläser bestimmen den anschließenden, ungemein rhythmischen, leicht funkig angehauchten, brodelnden Muscle Schoals-Kracher "Chokin kind", der wunderbar in unsere Ohren und unsere Beine geht. Hicks brilliert bei dieser alten Harlan Howard-Nummer im Mittelteil mit einem exzellenten Gitarrensolo, inklusive einiger Double Lead-Ansätze. Spitzenmäßig! Wäre in den Siebzigern wahrscheinlich ein richtiger Genre-Hit geworden! Es folgt die schöne, melodische, wieder mit viel "Soul" vorgetragene, entspannte, R&B-beeinflußte Ballade "The tie that binds" (feine Southern-Gitarre), ehe Hicks mit dem sehr druckvollen, von tierischen Gitarrenlinien durchzogenen, kochenden Swamp-/Blues-/Funk-/Groove-Rocker "Dog eat dog world" die Sümpfe des Südens mächtig aufheizt. Das geradezu Funken sprühende, seelige Gitarrensolo im Break ist "der Hit"! Stark auch das anschließende Saxophon-Solo! Zu den weiteren Highöights zählen das bluesige, Sixties R&B-mäßige Cover von Bobby Blue Bland's "Share your love with me", die sehr melodische, erneut dezent funkige Midtempo-Nummer "Can the world still turn tomorrow?" und der mächtige dampfende Southern-/Funk-/Groove-Kracher "Too cool for school", bei dem Hicks ein furioses Gitarren-Feuerwerk an Riffs und Soli abbrennt (dazu ein tolles E-Gitarren-Duell mit einer dreckigen Bluesharp). Den Abschluß des Albums bildet schließlich das wunderbar entspannte, ruhige, viel MTB- und Allmans-Flair versprühende "Georgia moon", eine großartige, Country-infizierte Southern-Ballade aus der Feder von Paul Hornsby! Unter den weiteren Musikern befinden sich übrigens neben Hornsby auch noch der MTB-Mitstreiter Clay Cook, Jerome Thomas, Marshall Coats und deren legendärer Lead-Sänger Doug Gray (Background Vocals)! Ein klasse Solo-Album von Chris Hicks, der damit eindrucksvoll unterstreicht, welch großartiger Musiker er ist. Die Southern Rock-Szene darf sich glücklich schätzen, jemand wie ihn in ihren Reihen zu haben. Weiter so, Mr. Hicks!

Art-Nr.: 5494
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
It all comes back around
Chokin' kind
The tie that binds
Dog eat dog world

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Holy, Steve - brand new girlfriend [2006]
Sechs Jahre haben die Anhänger auf den Nachfolger seines umjubelten Debüts "Blue Moon" warten müssen. Mittlerweile ist es vollbracht. Steve Holy ist mit seinem neuen Album "Brand New Girlfriend" zurück. Und ähnlich wie bei noch frischen Beziehungen "im richtigen Leben", bemerkt man hier einen außerordentlich positiven Schub, verbunden mit viel Elan, in diesem Fall natürlich im musikalischen Sinne. Die lange Pause ist Holy scheinbar gut bekommen. Aus einem Fundus von fast vierzig potentiellen Stücken haben es schließlich dreizehn auf den neuen Longplayer geschafft. Der aus Dallas, Texas stammende Entertainer, der eine immense Fanbasis hinter sich weiß, und dementsprechend ein Major-Label (Curb Records) im Rücken hat, dürfte auch mit seinem neuen Werk wieder voll den Geschmack seiner Fans getroffen haben. Traditioneller Nashville Country/New Country, der seinen Weg in den Charts machen wird! Der Titeltrack (im übrigen schon unter den Top 10 der Billboard Country Singles-Charts platziert), gleich zu Beginn des Albums, entwickelt sich nach einem süffisantem Barroom-Piano-Intro zu einem recht flotten und rockigen, intensiv gesungenem Countryheuler mit allen bekannten Zutaten, inklusive traditioneller Honkytonkelemente. Im weiteren Verlauf bestimmen eine gesunde Mischung aus schnelleren und balladesken Nummern das Geschehen, wobei die gesamte Stilpalette des Countrygenres (von Retro bis poppig) ausgereizt wird. Im Musikerbereich wurde an nichts gespart. Alle Instrumente wurden gleich mehrfach, und von den Namen her, sehr hochkarätig besetzt. Im Uptempo-Geschehen stechen danach noch vier Nummern heraus: "Hurry Up", mit Rockabillytouch, dezent jazzig dahin swingend (brillant hier Jonathan Yudkin's Banjorhythmusspiel), "Men Buy The Drinks (Girls Call The Shot)", eine gut gelaunte Partynummer mit kreischenden Mädel-Harmonies im Refrain, die ein fester Bestandteil seines künftigen Live-Repertoires werden dürfte (klasse Kombination aus Piano und E-Gitarre, sogar mit southern-typischem Mini-Break), "Wrap Around", an dem John Rich (Big & Rich) mal wieder kompositorisch beteiligt war, und zeigt, das Steve durchaus zum hippen Countryrocker im Stile des allseits bekannten Duos mutieren kann. Stark auch das cool groovende, an Dwight Yoakam erinnernde "Memory On The Run" mit herrlichen Pianotupfern und tollem E-Solo. Der richtige Glanz des Frauentyps Holy erstrahlt natürlich dann, wenn er im Balladen-/gemäßigten Midtempobereich unter Einsatz seiner recht variablen Stimme (bis hin zum Falsetto) punktet. Nicht umsonst wird er immer wieder als der "Roy Orbinson des Country" zitiert (frappierend hier die Ähnlichkeiten bei "Good Night To Be Lonely")! "A Cliff In Colorado"(Holy schon fast wie ein Barde), "Lead Me On" (tolle Melodie, poppig, Rascall Flatts-Flair, eines der absoluten Highlights des Albums), oder "Only The Lonely Talking" (erinnert sehr stark an Chris Isaak-Nummern) werden die Damenherzen wieder zuhauf dahinschmelzen lassen. "Brand New Girlfriend" ist ein insgesamt recht abwechslungsreiches und intelligent zusammengestelltes Werk, das Steve Holy sicherlich neben seiner etatmäßigen Fanschar auch neue Käuferschichten eröffnen wird. Wie schon beim Debüt vor sechs Jahren gilt auch heute: Bestsellerverdächtig! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4386
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Jones, George & Merle Haggard - kickin' out the footlights...again [2006]
"Tow icons collide - a historic reunion", heißt es im Booklet - und damit ist die ganze Magie dieses klasse Countryalbums auch schon auf den Punkt gebracht! 25 Jahre nach ihrem ersten Duett-Album "A taste of yesterday's wine" tun sich zwei der bedeutendsten und einflußreichsten Sänger der Country-Historie, George Jones und Merle Haggard, erneut zusammen um im hohen Alter von 75, bzw. fast 70 Jahren erneut ein gemeinsames Werk einzuspielen. Es ist ihnen großartig gelungen! Höchster Respekt, wie gut die beiden noch immer singen und ihre ganze Ausstrahlungskraft in die Songs transportieren. "Kickin' out the footlights...again" hat den Untertitel "Jones sings Haggard, Haggard sings Jones", denn neben 4 gemeinsamen Duetten, beinhaltet das Werk jeweils 5 schon einmal von Merle Haggard aufgenommene Klassiker, die nun von George Jones vorgetragen werden, und umgekehrt. Eingespielt mit der absoluten Nashville "Créme de la créme" an Musikern (.u.a. Brent Mason, J.T.Corenflos, Glenn Worf, Stuart Duncan, Eddie Bayers, Paul Franklin) hauchen sie diesen Songs, bei gleichzeitiger Wahrung aller Traditionen, jeweils ihre ganz persönliche Note ein. Merle interpretiert folgende Songs von George: "The race is on" (klasse, knackige, honky-tonkin' Fassung dieses Country-Evergreens), "She thinks I still care" (toller Honky Tonker mit feinen Steel- und Fiddle-Linien), "Things have gone to pieces" (sehr feine, Steel-getränkte Ballade), "I always get lucky with you" und "The window up above", während George folgende Merle-Klassiker bringt: "The way I am", "All my friends are strangers", "I think I'll just stay here and drink" (klasse Outlaw-Flair mit großartiger E-Gitarren-Instrumentierung), "Sing me back home" (großartige, schön lockere, voller Original Bakersfield-Flair steckende Fassung mit schönen Mandolinen- und Steelguitar-Fills) und "You take me for granted"! Sehr gelungen auch die 4 neuen Duette, wie beispielsweise, die Piano-getränkte, mit feinen Gitarrenlicks ergänzte, durchaus als autobiographisch anzusehende Ballade "Footlights", die die Geschichten eines alternden Countrysängers erzählt, oder ihr in tollem Country-Barroom-Blues-Flair erstahlendes Remake von Duke Ellington's "Don't get around much anymore"! Traditionelle, zeitlose Countrymusic zweier lebenden Legenden! Hat das Charme!

Art-Nr.: 4564
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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