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38 Special - tour de force [1983]
Eines der starken Album aus der erfolgreichsten Zeit der Southernrocker - jetzt zum überaus günstigen "nice price" erneut zu haben! 38 Special balancierten auf dem ursprünglich 1983 veröffentlichten "Tour de force" geschickt und gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen kommerziell tauglichen Songs und dem in ihren Adern fließenden Southern-Blut! Dabei kamen eine Fülle von erstklassigen Songs heraus, wie z.B. die gut abrockenden, kraftvollen "Undercover lover", "If I'd been the one", wie auch die äußerst melodischen, schwungvollen "Back where you belong" und "One of the lonely ones" oder das sehr starke, southern-riffige "Twentieth century fox"! Digitally mastered! Wer das Teil noch nicht auf CD hat, jetzt ist die Zeit gekommen...

Das komplette Tracklisting:

1 If I'd Been the One - 3:55   
2 Back Where You Belong - 4:29   
3 One Time for Old Times - 4:32   
4 See Me in Your Eyes - 3:54   
5 Twentieth Century Fox - 3:45   
6 Long Distance Affair - 3:56   
7 I Outta Let You Go - 3:59   
8 One of the Lonely Ones - 4:01   
9 Undercover Lover - 4:11

Art-Nr.: 2979
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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38 Special - wild-eyed southern boys [1981]
Eines der ganz starken Alben, zudem auch eines der erfolgreichsten, der 1975 in Jacksonville/Florida gegründeten Southernrock-Band um Donnie van Zant, dem jüngeren Bruder von Lynyrd Skynyrd's legendärem Frontmann Ronnie van Zant - jetzt zum überaus günstigen "nice price" erneut zu haben! 38 Special balancierten auf dem ursprünglich 1981 veröffentlichten Werk geschickt und gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen kommerziell tauglichen Songs und dem in ihren Adern fließenden Southern-Blut! Die Folge: Gleichermaßen erfolgreiche wie gute Songs! So wurde das Titelstück, "Wild-eyed Southern Boys" beispielsweise zu einem regelrechten Synonym für die Band, teilweise sogar zum "geflügelten Wort" für Southernrock-Fans im Allgemeinen. Weitere starke Nummern sind der bis dato erfolgreichste Singlehit "Hold on loosely", das raue "First time around", die fette Ballade "Fantasy girl" oder das kraftvolle "Bring it on"! Digitally mastered! Wer das Teil noch nicht auf CD hat, jetzt ist die Zeit gekommen...

Das komplette Tracklisting:

1 Hold on Loosely - 4:39   
2 First Time Around - 3:59   
3 Wild-Eyed Southern Boys - 4:18   
4 Back Alley Sally - 3:11   
5 Fantasy Girl - 4:06   
6 Hittin' and Runnin' - 4:55   
7 Honky Tonk Dancer - 4:59   
8 Throw Out the Line - 3:45   
9 Bring It On - 5:38

Art-Nr.: 4587
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Bentley, Dierks - long trip alone [2006]
Vor 3 Jahren, anläßlich seines klasse Debuts, prophezeiten wir bereits große Taten und Erfolge dieses exzellenten, in Phoenix/Arizona aufgewachsenen, mittlerweile in Nashville residierenden, jungen New Country Singer-Songwriters! Heute, zwei Platin-Alben später, jede Menge Hits in der Tasche und inzwischen ehrenvolles Mitglied der "Grand Ole Opry", beglückt uns ein sich noch immer stetig steigernder und weiter entwickelnder Dierks Bentley mit einem geradezu meisterhaften dritten Werk, "Long trip alone", das man mit Fug und Recht als absolutes Musterbeispiel dafür bezeichnen darf, wie moderne und zeitgemäße Country-/New Country-Musik heute klingen sollte: In der Basis voller klassischer Traditionen, variabel, abwechslungsreich, spritzig, erfrischend, mit viel Seele, dabei durchzogen von einer leicht rootsigen Würze, in einem satt produzierten, vorwiegend Gitarren orientiertem, exakt auf den Punkt gebrachten, knackigen Sound (erneut Brett Beavers), und, sowohl textlich als auch musikalisch, authentisch bis ins Mark! Ehrlich, handgemacht, frei von übermäßigen, aufgesetzte Clichés, gleichzeitig mit allen Zutaten versehen, die der Begriff "Countrymusic" als Identifikationsmerkmale benötigt! Überaus beeindruckend! Insgesamt ist die neue CD vielleicht ein klein wenig erdiger und rauer als die beiden Vorgänger, doch das wirkt mit dieser exzellenten Mischung aus jugendlicher Unbekümmertheit und professioneller Musikalität sehr sehr angnehm: Schön rockig, wenn es erforderlich erscheint, aber auch durchsetzt mit allerdings sehr knackigen Balladen; vor einer kräftigen Rhythmussektion instrumentiert mit jeder Menge satter E-Gitarren, genauso wie mit erfrischender Steelguitar, Fiddle, Mandoline und Banjo; klug und ausgewogen balancierend zwischen klassicher Honky Tonk-Tradition, toughem Outlaw-Flair, lässigen Countryrock-Strömungen und auch einem dezenten, würzigen Texas "Red Dirt"-Feeling. Nicht von ungefaähr zählt Cody Canada (Cross Canadian Ragweed) nicht nur zu Dierks' besten, persönlichen Freunden, sondern outete sich auch als einer seiner größten Bewunder, als er ihn kürzlich in einem Interview als so etwas wie einen Referenzkünstler der neuen, jungen Country-Generation in Nashville bezeichnete. In der Tat, und das beweist das Album eindeutig, gilt Bentley als so etwas wie der Wegbereiter der jungen Wilden wie beispielsweise Jason Aldean, Eric Church oder auch den gerade in Nashville richtig Fuß zu fassen beginnenden Jack Ingram! Immer durch und durch Country, glaubt man in jedem Song den Hauch des amerikanischen Westens/Südwestens zu spüren. Los geht's mit der ersten Single (ist bereits schnurstracks auf dem Weg Richtung Nr.1 der Billboard Country-Singles-Charts), "Every mile a memory", einer geradezu traumhaften, ungemein kraftvoll und satt in Szene gesetzten, mit saftigen E-Gitarren gewürzten und von herrlichen, klaren Steelguitar-Linien durchzogenen, leicht "angerockten" Country-Ballade, die gleich zu Beginn für einen absoluten Höhepunkt sorgt. Welch eine großartige Melodie, welch ein authentishcen Country-Flair! Ein prächtiger Start eines herrlichen Country-/New Country-Trips durch 10 weitere, brillante Nummern, denn es gibt partout keinen Ausfall. Ob der riffige, dynamische, voller "Red Dirt"- und Outlaw-Flair steckende, mit einem feinen Banjo-Drive untermalte und mit tollen Gitarren-/Fiddle-Passagen gespickte Countryrocker "Can't live it down", die wundervoll melodische, von schöner Steelguitar und Fiddle bestimmte, erfrischende Countryballade "Long trip alone" (gewinnt im Verlauf ordentlich an Power mittels toller E-Gitarren-Riffs), das trockene, honky-tonkige, ein starkes Outlaw-Feeling verbreitende "That don't make it easy loving me", die knackige, wie ein toller Roadtrip durch den staubigen Westen anmutende, mit würzigen E-Gitarren instrumentierte Ballade "Soon as you can", der straighte Texas-Countryrocker "Trying to stop your leaving" (wäre auch einem Jack Ingram wie auf den Leib geschrieben), die mit toller Mandoline und Steelguitar ausgestattete Midtempo-Nummer "Hope for me yet", der schwungvolle, staubige, von klasse Banjo- und E-Gitarren-Dynamik herrlich nach vorn getriebenen, aber dennoch lockeren "Red Dirt"-Countryrocker "Free and easy (down the road I go)", der in einer kurzen Textpassage gar eine kleine Widmung an seine Kumpels von Cross Canadian Ragweed enthält ("Ragweed's rockin' on the radio, free and easy down the road I go"..., singt er dort), bis hin zu dem großartigen, bluegrassigen Finalstück "Prodigal son's prayer", das er zusammen mit den Grascals vorträgt! Sämtliche Songs, auch das ist bemerkenswert, haben Dierks Bentley und sein Produzent Brett Beavers gemeinsam komponiert, unterstützt von weitereren, namhaften Songwritern wie beispielsweise Steve Bogard oder Tony Martin! Ein meisterhaftes Album, das ein beachtenswertes Ausrufezeichen in der heutigen Countrylandschaft Nashville's hinterläßt! Authentische, aber wunderbar würzige, ehrliche, erfrischende, moderne Country-/New Country-Mucke durch und durch! Tut das gut! Freuen wir uns jetzt schon auf die für nächstes Jahr angekündigte Live -DVD...!

Art-Nr.: 4526
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Cross Canadian Ragweed - back to tulsa: live and loud at cain's ballroom [2006]
2 CD-Set! Brandneue, bärenstarke Live Doppel-CD, aufgenommen in Tulsa während der aktuellen "Garage"-Tour, der mitreißenden "Red Dirt"-/Roots-/Countryrock-Formation, die das Genre referenziert, wie kaum eine andere Band! Die wohl perfekte Synthese, rauen, deftigen Countryrocks, dreckigen Gitarren Roots-/Americana-Rocks und Texas-Rocks. Nicht zu vergessen das immer wieder aufkommende, wunderbare Southern-Feeling, vor allen Dingen hervorgerufen durch die zündenden, kraftvollen und ausgedehnten, virtuosen, flammenden Gitarreneinlagen des grandiosen Saitenmeisters und Sängers Cody Canada! Leute, Cross Canadian Ragweed lassen's an diesem Abend richtig krachen! Live präsentieren sie sich noch rauer als im Studio, noch lauter, aggressiver und noch rockiger! Es staubt und raucht an allen Ecken und Enden! Erdig, "wild", ungewzungen, ehrlich! Toll beispielsweise, wenn Cody Canada auf den Schulter eines finster drein schauenden, mächtigen Security-Hühnen (der Kerl hat Oberarme, wie Canada Oberschenkel...) sitzend, ein glühendes Gitarrensolo zu "Blues for you" intoniert)! Trotz alledem vergißt die Band auch live natürlich nicht, was sie im Studio auszeichnet: Traumhafte Songstrukturen, herrliche Melodien und flammende Soli! Eine fulminante Show frei nach dem Motto ihres Titels "Wanna Rock'n Roll" aus ihrem 2004er "Soul gravy"-Album, den sie hier in einer ausgelassenen 15-Minuten-Fassung präsentieren! Rund 132 Minuten Spielzeit, 24 Songs, darunter 6 Tracks, die es bislang von Cross Canadian Ragweed noch nicht zu hören gab (beispielsweise ein Cover von Neil Young's "The neddle and the damage done")! Die komplette Tracklist: "Dimebag", "Number", "Lonely girl", "Late last night", "Final curtain", "Sister", "Constantly", "Don't need you", "Fightin' for", "When it all goes down" (Duett mit Wade Bowen), "Anywhere but here", "Daddy's at home", "The needle and the damage done" (acoustic), "When will it end" (Duett mit Stoney LaRue), "Back around", "Brooklyn kid", "Cold hearted woman", "Jimmy and Annie", "Wanna Rock & Roll", "17", "Hammer down", "Alabama", "Blues for you" und ein prächtiges Cover von Robert Earl Keen's "Lonely feeling" (eine 8-minütige, wunderbare, melodische, southern-fueled "Red Dirt"-/Outlaw-Countryrock-Ballade mit sägenden, glühenden, dreckigen Lead-Gitarren-Parts)! Zum Ende gibt's als "hidden track" noch eine lustige "Acoustic Picking"-Fassung von "Take me back to Tulsa"! Die Jungs lassen im "Cain's Ballroom" richtig Dampf ab! Das Publikum ist aus dem Häuschen - wir ebenso! Was für ein Fest!

Art-Nr.: 4571
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 12,90

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English, Robin - same [2006]
Zu ihren Fürsprechern zählen viele prominente Musiker (Willie Nelson, Jeffrey Steele) und Produzenten (Paul Worley, Kyle Lehning). Hal Ketchum beispielsweise sagte einmal über sie: "Robin English is a pure artist who needs to be heard... the sooner the better". Die Gelegenheit dazu bietet sich ab jetzt, denn ihr gerade erschienenes Debütalbum ist ab sofort lieferbar. Wie so viele Künstler im Country-Bereich, stammt die geborene Texanerin aus einer musikbegeisterten Familie. Irgendwann entschloss sie sich nach Nashville zu gehen und versuchte zunächst in der dortigen Clubszene Fuß zu fassen. Sie spielte und sang in einer Band namens "Young Riders", zu denen auch Leute wie Blake Shelton, Rachel Proctor und Ryan Murphey zählten. Im Jahre 2000 hatte Robin bereits einen Plattenvertrag, nahm eine recht erfolgreiche Single auf, fiel aber letztendlich Umstrukturierungen bei Sony zum Opfer. Sie arbeite jedoch weiter hartnäckig an ihrem Erfolg, schrieb fleißig Songs und schaffte es als Support von vielen namhaften Künstlern wie Clint Black, Brad Paisley, Joe Diffee, Mark Chesnutt und Willie Nelson bei Live-Gigs auf sich aufmerksam zu machen. Das Independant-Label Aspirion/Brass Ring Records schlug nun zu und offerierte ihr den längst fälligen Platten-Deal. Was Robin auf ihrem ersten Album bietet, ist beste New Country-Unterhaltung mit wohl dosierten und geschickt eingesetzten, sowohl poppigen, als auch bluesigen, rootsigen und sehr traditionellen Momenten. "I’m The One", die erste Single, eröffnet die Scheibe sehr entspannt und melodiös! Eine wunderschöne Ballade mit glasklarer Akustikgitarrenuntermalung, wunderbaren Mandolineneinlagen, relaxter E-Gitarre und dezenten Harmoniegesängen. Der Vergleich zu Chely Wright kommt hier, auch aufgrund einer gewissen äußerlichen Ähnlichkeit, nich von ungefähr. Einen oben drauf setzt dann noch das folgende Stück "Baby, You’re The Man", mit seinen satten Drums-/Akustik-/E-Gitarren-Rhythmen, der klasse Orgel, den dezenten Mandolinen-Tupfern und starken Background-Vocals. Robin's dezent "rauchige" Stimme im Strophenbereich, bis zur Variation in helleres Shania Twain-mäßiges "Ziehen" der Zeilenend-Silben und ein unaufdringliches E-Gitarren-Solo machen den Song zum Highlight. Hervorragend! Im weiteren Verlauf wechseln flottere Midtempo-Nummern und balladeskere Stücke in einem recht gut gewähltem Verhältnis. Bei ihren Mixturen aus Blues, Roadhouse Rock und astreinem Country ("Yello Rose In Me" und "Cotton Field Girl", - eine textlich und musikalisch tolle Hommage an ihre Großmutter), kommen einem gar Vergleiche zu Eve Selis in den Sinn. Hier beweist Mrs. English auch zum Teil ihr herausragendes Können an der Mundharmonika. Natürlich wird auch der Nashville-Mainstream bedient, die Übergänge sind aber trotzdem recht fließend. Gerade bei den poppig angehauchten Sachen bleiben die Vergleiche mit den bereits erwähnten Chely Wright (bei ruhigeren Stücken wie "Hello Me", "Least I Can Do") und Shania Twain (besonders beim herrlich flotten "Enjoy The Ride", mit exzellentem E-Gitarren-Solo von Jeff King) nicht aus. Enthält noch zwei Bonustracks mit "Child In Me", einem recht "kitschigen" Weihnachtslied, sowie einer klasse, im Text leicht veränderte Coverversion des alten Ed Bruce-Standards "Mama’s Don’t Let Your Cowboys Grow Up To Be Babies" (man beachte schon die lustige Veränderung im Titel), im typischen Honky Tonk-/Outlaw-Flair, wo dann auch die obligatorische Steelguitar zum Einsatz kommt. Ein prima Album mit vielen starken Musikern und einer Robin English, die in Sachen Songwriting (alle Stücke aus eigener Feder), Gesang (sehr variabel), instrumentalem Können (klasse Harmonikaspiel) und auch bei der Produktion Akzente zu setzen weiß. Ein umfangreiches Booklett mit allen Texten ist natürlich auch dabei. Rundum ein klasse Debüt. Diese Dame sollten die Majors im Auge behalten! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4484
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I'm the one
Lion and the lamb
Yellow rose in me
Wake up loving you
Enjoy the ride

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Haynes, Warren - live at bonnaroo [2004]
Warren Haynes' fantastischer Solo-Auftritt auf dem Bonnaroo-Festival 2003! In der Nacht zuvor noch, hatte Haynes lange zusammen mit Widespread Panic gejammt, als er, kaum geschlafen, mittags um 12.30 Uhr (es ist ein wunderschöner, heißer Sommertag in Manchester/Tennesee) die Bühne betrat und vor 80.000 Leuten einen großartigen, rund 80-minütigen Set ablieferte. Er beklagte sich nicht über den "Rock'n Roll-Stress", nein, das ist sein Lebens-Elixier. Auch nörgelte er nicht über die viel zu kurze Nacht zuvor, sondern agierte frei nach seinem Motto "Drink some coffee, find some sunglasses, write a set list, and here I go"! Was dann folgte, bezeichnet Haynes selbst als "one of the most inspiring moments of my lfe"! Das vorliegende Album enthält die komplette Show, ohne Aus- und Einblendungen! Mit beeindruckender stimmlicher Intensität und Kraft, voller Energie und Hingabe, dynamisch, gefühlvoll, und mit so viel Seele, läßt er, nur seine Gitarre im Gepäck, viele Klassiker, ein paar rarere Stücke und einige wahrhaft grandiose Coverversionen in einem völlig neuen Licht erstrahlen. Jawohl, die Setlist (16 Songs) ist ein Knüller! So startet er seinen Auftritt beispielsweise mit einem Cover des Songs "Lucky" von der britischen Band Radiohead! Verrückt! Dazu hören wir prächtige Versionen solcher Klassiker, wie "Patchwork quilt", "In my life" und "Fallen down" (beide aus dem Gov't Mule-Album "Life before insanity"), "Beautifully broken" und eine engagierte, tolle Version von "I'll be the one"! Zu den selteneren Tracks gehören zum Beispiel "Forevermore", die Jerry Garcia/Robert Hunter-Nummer "To lay me down", das wunderbare, melodische, ein wenig Country-beeinflußte, ganz starke "Glory road", ein Stück von den North Carolina Songwriter Ray Sisk, einem guten Freund Haynes', sowie eine tolle Coverversion von Bono's (U2) "One"! Nach 11 Songs schließlich tauscht Warren Haynes für die vier nachfolgenden Nummern seine akustische mit einer elektrischen Gitarre aus und beginnt diesen Block mit einer sagenhaften Coverversion von Otis Redding's "I've got dreams to remember", ausgestattet mit wundervollen E-Gitarren-Effekten. Es folgen "Tastes like wine", eine klasse Version der Eagles-Nummer "Wasted time", mit "Stella Blue" eine weitere Garcia/Hunter-Nummer, alle mit entspannter E-Gitarre begleitet, ehe er, wieder mit seiner Acoustic Gitarre ausgestattet, "Soulshine" intoniert, und damit zu einem mitreißenden Finale ansetzt. Ein famoses Duett mit dem afrikanischen Musiker und Sänger Vusi Mahlasela! Das Bonnaroo-Publikum ist vollends begeistert! Der große, charismatische Warren Haynes mit einem jetzt schon legendären Auftritt! Er zieht seine Fans einfach in seinen Bann! Unwiderstehlich! Das Album kommt in einer schönen Digipack-Verpackung!

Art-Nr.: 2457
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Jones, George & Merle Haggard - kickin' out the footlights...again [2006]
"Tow icons collide - a historic reunion", heißt es im Booklet - und damit ist die ganze Magie dieses klasse Countryalbums auch schon auf den Punkt gebracht! 25 Jahre nach ihrem ersten Duett-Album "A taste of yesterday's wine" tun sich zwei der bedeutendsten und einflußreichsten Sänger der Country-Historie, George Jones und Merle Haggard, erneut zusammen um im hohen Alter von 75, bzw. fast 70 Jahren erneut ein gemeinsames Werk einzuspielen. Es ist ihnen großartig gelungen! Höchster Respekt, wie gut die beiden noch immer singen und ihre ganze Ausstrahlungskraft in die Songs transportieren. "Kickin' out the footlights...again" hat den Untertitel "Jones sings Haggard, Haggard sings Jones", denn neben 4 gemeinsamen Duetten, beinhaltet das Werk jeweils 5 schon einmal von Merle Haggard aufgenommene Klassiker, die nun von George Jones vorgetragen werden, und umgekehrt. Eingespielt mit der absoluten Nashville "Créme de la créme" an Musikern (.u.a. Brent Mason, J.T.Corenflos, Glenn Worf, Stuart Duncan, Eddie Bayers, Paul Franklin) hauchen sie diesen Songs, bei gleichzeitiger Wahrung aller Traditionen, jeweils ihre ganz persönliche Note ein. Merle interpretiert folgende Songs von George: "The race is on" (klasse, knackige, honky-tonkin' Fassung dieses Country-Evergreens), "She thinks I still care" (toller Honky Tonker mit feinen Steel- und Fiddle-Linien), "Things have gone to pieces" (sehr feine, Steel-getränkte Ballade), "I always get lucky with you" und "The window up above", während George folgende Merle-Klassiker bringt: "The way I am", "All my friends are strangers", "I think I'll just stay here and drink" (klasse Outlaw-Flair mit großartiger E-Gitarren-Instrumentierung), "Sing me back home" (großartige, schön lockere, voller Original Bakersfield-Flair steckende Fassung mit schönen Mandolinen- und Steelguitar-Fills) und "You take me for granted"! Sehr gelungen auch die 4 neuen Duette, wie beispielsweise, die Piano-getränkte, mit feinen Gitarrenlicks ergänzte, durchaus als autobiographisch anzusehende Ballade "Footlights", die die Geschichten eines alternden Countrysängers erzählt, oder ihr in tollem Country-Barroom-Blues-Flair erstahlendes Remake von Duke Ellington's "Don't get around much anymore"! Traditionelle, zeitlose Countrymusic zweier lebenden Legenden! Hat das Charme!

Art-Nr.: 4564
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Lonestar - mountains [2006]
Berge haben sie in ihrer über zehn Jahren währenden Laufbahn bereits versetzt. Das texanische Quartett Lonestar (Ritchie McDonald, Michael Britt, Dean Sams und Keech Rainwater) zählt mit seinen millionenfach verkauften CDs zu den festen Größen im Geschehen rund um Music City. Auch ihr neues Werk "Mountains" wird diesen Trend wohl fortsetzen. Man ist in der komfortablen Situation, interpretationstechnisch ohnehin mit viel Talent gesegnet, sich seit geraumer Zeit das Beste vom Besten in Sachen Produzenten, Songwritern und Begleitmusikern leisten zu können. Also, was soll da schon großartig schief gehen? An den Reglerknöpfen saß diesmal der prominente Mark Bright (Rascal Flatts, Carrie Underwood, Brad Paisley, BlackHawk etc.), kompositorisch involviert ist, neben Ritchie (3x) und Dean (1x), alles, was Rang und Namen in der Szene hat (Wendell Mobley, Neil Thrasher, Brett James, Craig Wiseman, Tom Shapiro etc.). Hochkarätige Musiker wie Tom Bukovac, Gordon Mote, James Lowry, Eric Darken, Wes Hightower, usw. sind darüber hinaus zusätzliche Qualitätsgaranten, was die instrumentelle und gesangstechnische Ergänzung betrifft. Im Gegensatz zur letzten Scheibe "Coming Home" hat man bei "Mountains" den Fokus wieder verstärkt auf die Balladen gerichtet. Aber auch einige flottere Sachen, wie der Country-Party-Rocker "Cowboy Girl" (klasse Fiddle/E-Gitarre), das knackige "One Of These Days" (gab es auch schon mal von Trace Adkins) oder "Careful When You Kiss Me" (ebenfalls durch Andy Griggs auf seinem letzten Album vorgetragen) dienen sporadisch zur Auflockerung des Gesamtgeschehens. Die beiden letztgenannten Stücke erhalten durch Ritchie McDonald's wesentlich weichere Stimme einen ganz anderen Teint. Zentrum des Albums ist aber eindeutig der Titelsong: Eine wunderschöne Melodie im Midtempobereich, sehr feine Instrumentierung mit Akustik-, E-Gitarre und Mandoline, ganz dezentes Steelguitar-"Pfeifen", ein im Verlauf des Stückes kräftiger und emotionaler werdender Refrain mit sehr aufrüttelndem, gutem Text aus der Feder von Bandleader Ritchie McDonald. Einfach klasse. Die Nummer steht bereits unter den ersten Zwanzig der Billboard-Country-Singles-Charts, mit steigender Tendenz. Wie bereits erwähnt, bewegt man sich bei den restlichen sieben Stücken weitestgehend im professionell, modern instrumentierten, sehr emotional besungenen Balladen-Bereich (vor allem in den Refrains), wobei es textlich (wie auch bei "Mountains") teilweise recht ernst zur Sache geht ("Long Lost Smile", "What She Had To"). Beim abschließenden "Always In The Band" (pianogetränkt, Harmonika-Fills) lässt dann Frontmann McDonald noch mal viel persönliche Note einfließen. Mit "Mountains" haben Lonestar wieder ihren gewohnt routinierten Mainstream-Country abgeliefert. Prima Stoff für die etatmäßige Klientel der Band mit dem Titelsong als absolutes Highlight! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4528
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Moe. - live from the fillmore [2006]
Tolle DVD eines saustarken Konzertes von Moe. aus dem Fillmore von Denver/Colorado vom 2. April 2005! Die grandiose Jamrock-Formation aus Upstate New York um die beiden herausragenden Lead Gitarristen Chuck Garvey und Al Schnier begeistern mit einem famosen, vor Spiel- und Jamfreude nur so strotzenden, überaus kraftcollen und knackigen Auftritt, der trotz aller ausgedehnten Instrumental-Passagen und der vereinzelten, zuweilen leicht psychedelischen Experimentierfreudigkeit niemals seine Linie und vor allem auch nicht seine Melodik verliert. Brillante Songs, brillant gespielt! Erst live zeigt sich, welch ein spieltechnisches Potential in jedem einzelnen der Musiker von Moe. steckt, wie sie sich blind verstehen und wunderbar zusammen harmonieren. Allerbester Roots-/Groove-/Jamrock zwischen Widespread Panic und Grateful Dead, zwischen String Cheese Incident und The Big Wu, mit einer ordentlichen Portion Southern-Esprit, vor allen Dingen durch die immens langen, herzhaften Double Lead-/Twin-Gitarren-Einlagen der bereits erwähnten Gitarrenvirtuosen. So umgarnen jede Menge kochende Gitarren das die Show eröffnende, großartige "Crab eyes", der fantastische, melodische Roots-/Jamrocker "Lost along the way" besticht mit ungemein sauberen, frischen und sehr filigranen Gitarren-Intermezzis, die im Verlaufe des Songs in einem famosen, stetig an Tempo und Dynamik gewinnenden Gitarrenduell mit herrlichen Soli und sich vollendend harmonisch ineinander verknüpfenden Läufen gipfeln (viel Southern-Würze), das von sprudelnden Twin-Läufen und klasse Double-Leads geprägte "Moth" versprüht zuweilen sogar ein gewisses Allmans-Flair, und wenn sie das unvermeidliche "Timmy Tucker" mit den 2 folgenden Songs ("Tailspin" und "Big world") zu einem ohne jegliche Unterbrechung gespielten, rund 45-minütigen, mit allen Varianten ihres Repertoires angereicherten Jamming verbinden, sind die Fans im vollbesetzten Fillmore von Denver vollends aus dem Häuschen! Überaus beeindruckend! Die DVD enthält im Hauptteil zunächst einen rund 98-minütigen Set der Band, doch das Bonus-Material beschert uns dann neben Interviews und Statements der Band-Mitglieder noch einmal 2 weitere Songs dieser Fillmore-Show mit einer erneuten Spieldauer von etwa 17 Minuten! Toll gefilmt, prächtiger Sound (DTS-HD, Master-Audio 5.1)!
Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 4546
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Montgomery Gentry - some people change [2006]
"Some People Change" heißt das neue, starke Album der beiden Musiker aus Kentucky, ihr mittlerweile fünftes, wenn man mal ihr "Greatest Hits"-Werk aus dem letzten Jahr außen vor lässt. Hört ma sich die Scheibe an, so erkennt man a) schnell ihre Klasse und ist b) geneigt den Titel um den Zusatz "But Montgomery Gentry Don’t" zu ergänzen, was wir allerdings als klares Kompliment verstanden wissen wollen. Denn auch diesmal sind die Beiden weitestgehend dem Prinzip treu geblieben, das sie auf allen bisherigen Silberlingen durchgezogen haben und das sie zu einem der angesagtesten und erfolgreichsten Major-Acts in Nashville werden ließ, nämlich abwechslungsreicher, druckvoller, herrlich southern-inspirierter, knackiger New Country/ New Country-Rock der Extraklasse. Also wozu großartig rumexperimentieren, die beiden wissen schließlich ihre Stärken und die setzen sie einmal mehr ein. Ein mit Mark Wright, Rivers Rutherford und Jeffrey Steele überaus erfahrenes, zudem mit exzellenten Songwriterqualitäten ausgestattetes Produzententeam, viele weitere prominente Komponisten, ein Heer von Klasse-Musikern (so ziemlich alles, was in Nashville Rang und Namen hat), alles in exakter Kombination mit den beiden vokal unterschiedlichen Charakteren, lassen einmal mehr nichts anbrennen. Auffällig sicher, dass diesmal Jeffrey Steele, der ja gerade mit seinem Album "Hell On Wheels" für Furore sorgt, einen recht großen Einfluß auf Sound und Songmaterial des Duos hatte. Seine Handschrift ist bei Songs wie "Hey Country" (wieder so ein frecher Southern Countryrock-Song in einem "hippen" Styling mit toller, satter Double Leads-/Slide-Passage, harten, funky Basslines und starkem Banjo-Break; klasse hier der kurz eingebaute "Can’t You See"-Refrain in einem ganz anderem Gewand, mit dem Montgomery Gentry, wie es eigentlich schon Tradition ist, mal wieder eines ihrer großen Southernrock-Idole würdigen, diesmal eben The Marshall Tucker Band), "Your Tears Are Comin’" (klasse Coverversion der Steele-Nummer von dessem letzten, bereits erwähnten.Werk, etwa auf der gleiche Qualitätsstufe wie das Original), dem so traurigen, Piano-balladesken "Clouds", dem ganz starken "Twenty years ago" (ein großartiger, enmotionaler Song über die Versöhnung eines rebellischen Sohnes am Sterbebett seines hartnäckigen Vaters), und dem schwungvollen, knackigen Outlaw-/Redneck-Feger "What Do Ya Think About That" (klasse Mandolinen-/Wahbro-Kombination, filigrane Slide-Fills) überdeutlich zu spüren. Der Opener und gleichzeitig die erste Single, "Some People Change", kommt im Strophenbereich mit Eddie Montgomery's warmer Stimme zunächst sehr entspannt und melodisch daher, wird aber im Refrain durch Troy Gentry's Energie-geladenen Gesang stilvoll abgelöst. Dazu gibt es als "Farbtupfer" einen recht emotionalen, voller Southern Soul steckenden, gospelartigen Chorgesang am Ende. Das Stück befindet sich zu Recht bereits auf dem Vormarsch in den Charts. In etwa die gleiche Kerbe schlägt das glänzende "I’m A Lucky Man", das mit humorvollem Text recht stoisch von Montgomery dargeboten wird. Die wahre Freude aber ist es immer wieder, wenn Montgomery Gentry ihre knackige New Country-Mucke mit dem obligatorischen Southern-Rock-Flair überziehen, bei dem sich die beteiligten Gitarreros mit all ihrer unzweifelhaften Klasse dann richtig austoben dürfen. Beispiele dafür sind das bereits erwähnte "Hey Country", "Takes All Kinds" (mit sattem E-Slide-Führungsriff), "Redder Than That" (ein prächtiger Redneck Party-Heuler zum Mitgrölen), das leicht bluesige "A man's job", wie auch die herrliche Rock'n Roll Country-Nummer "If You Wanna Keep An Angel" mit wunderbarem, weiblichem Background-Gesang und großartigem Orgel-, Steel- und E-Gitarren-Zusammenspiel. Auch das abschließende "True Ride In The Fast Lane" enthält Southern-typische, Skynyrd'sche Gitarren-Elemente, Honkytonk-Piano und die typischen "Ooh-Ooh"-Harmonies. Ein Pianoausklang mit sattem Drums-Tusch beendet eine erneut bärenstarke Vorstellung des Duos. Vielleicht kann man das Album sogar nochmal als Steigerung zum Vorgänger bezeichnen! Wie dem auch sei, wer ihre bisherigen Werke mochte, wird auch von "Some People Change" begeistert sein, wer die Beiden noch nicht "ausprobiert" hat, für den wird's nun endgültig Zeit! Exzellente Vorstellung von Montgomery Gentry! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4531
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Morgan, Craig - little bit of life [2006]
Mit unserer Prognose, dass Craig Morgans 2005er-Album "My Kind Of Livin’" ein Renner werden könnte, lagen wir goldrichtig. Die CD hielt sich über ein Jahr lang in den Album-Charts und mit "That’s What I Love About Sunday" und Redneck Yacht Club" beinhaltete es zwei absolute Mega-Hits. Mittlerweile liegt sein neues Werk !A Little Bit Of Life" vor, wieder beim feinen Independant-Label Broken Bow Records erschienen. Eine überaus gelungene CD mit der er nahtlos an die hohe Qualität seines Vorgängers anknüpft, ja sie vielleicht sogar noch steigert. Klasse! Wie ist der Erfolg des vordergründig gar nicht so country-typisch wirkenden Künstlers zu erklären, der nach wie vor ohne den obligatorischen Cowboyhut auskommt? Zum einen sicherlich in seiner glasklaren, sehr angenehmen Charakterstimme und seines Musikstils, die sich perfekt in Riege der ganz großen Traditionalisten der Marke Garth Brooks, George Strait, Alan Jackson, Mark Chesnutt und Co. einfügen, zum anderen aber auch durch sein ländliches, Werte-konformes, familiär intaktes Leben (vier Kinder, früherer Armee-Dienstleistender, Natur-/ Tier-Liebhaber), was auch in einem Großteil der Texte seiner Songs sehr authentisch reflektiert wird. Craig Morgan scheint frei von jeglichen Starallüren, was ihm gerade im immer noch konservativ geprägtem Süden des Landes sicherlich viele Freunde beschert. Er wirkt halt wie ein fleißiger, sympathischer, junger Mann von nebenan. So bietet "Little bit of life" durchweg auf einem beachtlich hohen Niveau angesiedelten, ehrlichen, abwechslungsreichen, reinen Country (mit den gleichen Klasse-Musikern des Voralbums), der vollkommen traditionell ausgerichtet ist, dabei aber absolut zeitgemäß und modern klingt. Zudem hat man Morgan nie knackiger gehört. Vereinzelt üffnet man sich ganz dezent sogar mal etwas "poppigeren" Klängen, wie bei "I am" oder auch "The song". Vielleicht ein Verdienst des Einholens einer "dritten Meinung" durch den neben ihm selbst und Songwriter-Kollege Phil O’Donnell am Produzententisch werkenlnden "Star-Producer" Keith Stegall (Alan Jackson, Terri Clark, Billy Ray Cyrus etc.), der auf traditioneller Basis schon immer ein gutes Gespür für den "Zahn der Zeit" entwickelte. Auch der Sound ist insgesamt noch ein wenig satter und kräftiger ausgefallen. Highlights des Albums sind sicher das mit einem schönen Southern-Flair behafteten "A Little Bit Of Life" (stampfender Dancehall-Country mit viel Banjo, Dobro, Mandoline und leichtem Redneck-Touch), "International Harvester" (schön "angerockt", mit erstklassigen, kraftvollen Orgeleinlagen, erneut einem starken Banjo-Drive und klasse E-Gitarren-Riffs), das gar etwas an Montgomery Gentry erinnernde "Nothin’ Goin’ Wrong Around Here" (mit bluesigem Swamp-Flair), das sehr flotte "I Guess You Had To Be There" (klasse Fiddle-Solo mit starkem Honkytonk-Piano-"Konter") oder das flockig dahin groovende "My Kind Of Woman" (schöne Orgel-Fills, E-Gitarren-Solo, prächtige Harmoniegesänge). Dazwischen hören wir ab und zu ein paar, mit sehr emotionalen Texten versehene, sehr schöne, entspannt vorgetragene, nie zu bombastisch wirkende, reine Country-Balladen ("Tough", "The Ballad Of Mr. Jenkins", "Sweet Old Fashion Goddness"), die ein ideales Pendant zu den flotteres Stücken bilden. "Look At 'Em Fly" lässt Craig Morgan's viertes Studio-Album schließlich mit einem sehr ländlich anmutendem Countrysong mit dezenten Bluegrass-Tendenzen wohlig ausklingen. "A Little Bit Of Life" steht "voll im Leben" des aktuellen Geschehens in Nashville und dürfte Craig Morgans Position in den oberen Regionen des Genres eindeutig stabilisieren. Bester Traditional Country, auf dessen Klasse man sich mittlerweile bei Morgan zu hundert Prozent verlassen kann. (Daniel Daus)!

Art-Nr.: 4534
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Pickler, Kellie - small town girl [2006]
Kellie Pickler belegte beim diesjährigen "American Idol"-Kontest zwar nur den sechsten Platz, dennoch gelang es ihr direkt beim angesehenen BNA (Sony BMG) einen Platten-Vertrag zu ergattern. Die bildhübsche 20-jährige Blondine aus North Carolina machte beim Wettbewerb durch unkonventionelles Auftreten und teilweise verwirrende Äußerungen auf sich aufmerksam und handelte sich Schlagzeilen wie "The next Jessica Simpson" oder "Sweet southern style and dizzy demeanor" ein. Trotz alledem, dass die junge Dame über ein immenses musikalisches Potential verfügt, beweist sie ohne "Wenn und Aber" auf ihrem jetzt veröffentlichen, klasse Debüt. Der erfahrene Star-Produzent Blake Chancey (u.a. Dixie Chicks, Montgomery Gentry, The Lost Trailers) ließ nichts anbrennen und hat dem Mädel den exakt zu ihrem Image passenden Stil und Sound "wie angegossen" auf den Leib geschnitten. Flotter, überaus kompetent instrumentierter, sehr sympathischer, meist gut gelaunter, knackiger Mainstream-New Country mit einer ausgewogenen Mischung aus dynamischen, gut abgehenden Nummern (manchmal durchaus mit traditionell ausgericghteter Basis) und einigen kraftvollen Balladen. Kellie funfierte bei fünf Stücken als Co-Writerin und hatte darüber hinaus sehr namhafte Songwriter wie Chris Lindsey und Aimee Mayo mit im Team. Musiker sind im Booklet nicht benannt, es ist aber von der exzellenten Einspielung her von den üblichen Könnern der Nashville-Studiomusiker-Szene auszugehen. Highlights sind der Opener "Red High Heels" (gleichzeitig die erste Single- sehr melodisch, knackig mit dezentem Bob Seger-, John Mellencamp-Flair), die beiden recht country-traditionellen Stücke "Things That Never Cross A Man’s Mind" (ein Slow-Country-Boogie mit CCR-Gitarrenriff und schönen Slide-Einlagen) und "One Of The Guys" (bluesiger Roadhouse Rock mit quäkender Harmonika, inkl. tollem Solo), die beiden schönen Balladen "Didn’t You Know How Much I Loved You" (Richtung Joe Dee Messina, mit zwei klasse, prägnanten E-GitarrenSoli) und das viel Western-Romantik versprühende "Wild Ponies" (könnte der Begleitsong für den nächsten Marlboro-Spot sein, man stelle sich vor: Kellie singend mit der Wandergitarre inmitten harter Cowboys, die bei Kaffee und Zigarette sentimental ins abendliche Lagerfeuer blicken...), wie auch die poppig, gut gelaunt und prima dahin groovenden Uptempo-Tracks "Small Town Girl" (mit Piano, Slide und Orgel, wieder voller Energie ind der Art von Jo Dee Messina & Co.) oder "Girls Like Me" (Kellies Gesang ähnelt hier etwas dem der Fleetwood Mac-Diva Stevie Nicks, knackige Akustik-, E- Gitarren-, schöne Mandolinen-Untermalung, feine Orgel-Tupfer)! Kellie Picker macht gesangstechnisch eine exzellente Figur und kann eigentlich jedes Tempo gehen. Vom Konzept her ist ihr Erstling vielleicht recht ähnlich dem der ebenfalls durch American Idol bekannt gewordenen Carrie Underwood konstruiert. Und das ist, wie bekannt, ja blendend eingeschlagen. Warum also nicht. Wer sonnigen, positiv gestimmten, poppigen "Girl Power"-Mainstream New Country voller Energie und Saft a là Jo Dee Messina, Alecia Elliott, LeAnn Rimes, The Wreckers oder Carrie Underwood mag, wir hier vorzüglich bedient! Für Euch heißt es ab jetzt: "Picking Pickler"! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4533
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Raitt, Bonnie - bonnie raitt and friends ~ decades rock live ~ dvd & cd [2006]
1 DVD / 1 CD-Set! Tolle, im Jewel-Case ("normale" Do-CD-Hülle) verpackte, Ausgabe eines großartigen Konzertes der fantastischen, so überaus beliebten und geschätzten Slide-Gitarristin, Sängerin, Songwriterin und charismatischen Roots-/Blues-Performerin vom 30. September 2005 aus dem "Trump Taj Mahal" in Atlantic City/NJ! Allein schon eine Show mit ihrer ausßergewöhnlich starken Band (George Marinelli - zweite Gitarre, Jon Cleary - Keyboards, James "Hutch" Hutchinson - Bass und Ricky Fataar - Drums) ist jedesmal auf's Neue ein Erlebnis, doch an diesem Abend sorgen die exzellenten Gäste (Alison Krauss, Keb' Mo', Ben Harper und Norah Jones) die sie mitgebracht hat, für zusätzliche, unvergessene Glanzlichter! Die DVD enthält das komplette, gut 83-minütige Konzert mit insgesamt 17 Songs, während die zusätzliche CD lediglich einen 12 Songs umfassenden, 52-minütigen Teil des Auftrittes beinhaltet! Konzentrieren wir uns also auf die DVD: Filmtechnisch hervorragend in Szene gesetzt (tolle Aufnahmen) und in einem prächtigen Sound erleben wir Bonnie, die Band und ihre Freunde (jeder kommt für jeweils 2 Songs auf die Bühne) bestens gelaunt in ausgezeichneter Verfassung vor einem begeisterten Publikum! Gehen wir das, im übrigen sehr interessante, Tracklisting kurz durch: "Unnecessarily mercenary" (klasse Version vom aktuellen "Souls alike"-Album, sehr funky, bluesig, soulig, gleich mit tollen Slide-Einlagen von Bonnie, vorgetragen im Duett mit ihrem Keyboarder Jon Cleary), "I will not be broken", "God was in the water" (starke Randall Bramblett-Nummer, toller Gospel-Touch), "Gnawin' on it" (kochender Uptempo-Boogie mit starkem Swamp-Feeling, grandiose "duelling" Soli auf der E- und Slide-Gitarre von George Marinelli und Bonnie),"You" (die hinreißende Alison Krauss kommt auf die Bühne, spielt Geige und singt mit Bonnie im Duett - wunderschöne, semi-akustische Version mit viel Roots-/Country-Flair), "Papa come quick" (mit Alison Krauss, vom "Luck of the draw"-Album, toller, groovender Roots-/Blues-Stomper voller Little Feat-/Louisiama-Flair), "No gettin' over you" (mit Keb' Mo' (Slide-getränkter Funk-Roots-Blues mit tollem Piano-Geklimper), "Love letter" (ebenfalls mit Keb' Mo'), "Crooked crown" (starke Fassung des Tracks von "Souls alike"), "Trinkets", "Two lights in the nighttime" (mit Ben Harper, 2 Slide-Gitarren im Zusammenspiel, herrlicher Groove, klasse Solo von Harper, toller Duett-Gesang), "Well, well, well" (super, sehr spirituelle Coverversion der Nummer von Bob Dylan und Danny O'Keefe, exzellenter Duettgesang, Ben Harper und Bonnie ohne die Band, nur mit elektrischer Slide und elektrischem Dobro 'bewaffnet'), "Something to talk about", "Hear me Lord" (locker, rhythmisch, sehr melodisch), "I don't want anything to change" (mit Norah Jones, herrlicher Harmoniegesang der beiden, klasse Lead-Stimme von Norah, sehr relaxt und entspannt dargeboten mit viel Gefühl und rootsigem Spirit), "Tennessee waltz" (ebenfalls mit Norah Jones, (großartiger Roots-Country-Swing-Blues mit starkem Wechselgesang der beiden), und zum Schluß "Love sneakin' up on you" (nochmal mit allen Gästen)! Ein klasse DVD/CD-Paket eines prächtigen Konzertes voller außergewöhnlicher und rarer Live-Momente! Herrlich! Die DVD enthält als "Extra" noch ein paar Kurz-Interviews von Bonnie und ihren 4 Gästen! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 4434
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 23,90

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Smith, Mindy - long island shores [2006]
Bereits mit ihrem Debüt "One Moment More" hatte Mindy Smith uns, wie auch die Presse und die Kritiker zu wahren Begeisterungsstürmen hingerissen. Um es vorwegzunehmen, auch mit ihrem zweiten Werk hat die in Long Island, N. Y. geborene, aber mittlerweile in Knoxville, TN lebende Singer/Songwriterin wieder einen Glanzpunkt im Roots-, Folk-, Country-, Americana-Bereich gesetzt. Schon mit den ersten Tönen des entspannten, voller Atmosphäre befindlichen Auftaktstückes "Out Loud" wird man von ihrer magischen Art, Musik zu vermitteln, gefangen genommen, ja verzaubert, ganz zu Schweigen von der einzigartig, im angenehmen Sopranbereich liegenden, glasklaren, reinen Stimme, mit der sie stoisch ihre Texte zwischen Liebe und Gott in hinreißender Art und Weise vorträgt. Hervorragend harmonieren mit ihr die wenigen, auserwählten, exzellenten Musiker, die zum Teil auch schon beim Vorgänger mitwirkten (u.a. Dan Dugmore, Bryan Sutton, Eddie Bayers, Michael Rhodes), aber auch die stark involvierten Gitarristen Lex Price und Buddy Miller. Alle Instrumentalisten spielen eher zurückhaltend. Trotzdem spürt man, neben der durchaus wahrzunehmenden inneren Kraft der Musik, merklich die Freude und die Hingabe, mit der sich alle Beteiligten in den fast ausschließlich von Mindy komponierten Stücken (hin und wieder mit diversen Co-Autoren) einbringen. Auf der einen Seite gibt es Lieder, bei denen Smith vollkommen introvertiert in ihre eigene Welt abzutauchen scheint ("Edge Of Love" - kammermusikartig, mit zarter Violinenbegleitung, "Tennessee" - stoisch, Akustik-, E-Gitarren-Untermalung, "You Just Forgot" - trotz verwendeter, für sie ansonsten untypischer Drum-Loops recht monoton gehalten, "Out Of Control" - folkig, trockene Banjo-Begleitung, stimmungsvolles Cello, "Long Island Shores" - ruhig beginnend, mit kräftiger werdendem Verlauf, oder "Peace Of Mind" - friedvoll wie der Titel, nur Mindy's Gesang und feine Akustikgitarren-Begleitung), auf der anderen Seite aber besticht sie mit überaus melodischen, flockig flotten und ausdruckstarken Songs wie "Little Devil" (wunderbare Mandoline, schöne Steelguitar-Tupfer), das lockere "Please Stay" (verfügt gar über ein ganz dezentes Sheryl Crow-Flair bei satter Akustik, E- Gitarren-Begleitung, pumpendem Bass), das voller Southern-Gospel-Psychedelic-Flair steckende "I’m Not The Only One Asking" (bluesiger Refrain, E-Slide-, Mandolinen- und Orgel-Fills), das überragende Duett mit dem bereits erwähnten Buddy Miller beim Roots-poppigen "What If The World Stops Turning" (ein echter Ohrwurm, klasse Gitarrenarbeit), oder das schon fast in Richtung Bluegrass-Folk driftende "You Know I Love You Baby"! Die Musik ist geradezu ideal für die jetzt kälter werdende Jahreszeit und läd dazu ein, unter einer wärmenden Decke bei heißen Getränken entspannt dem Treiben von Mindy und den phantastischen Musikern zu lauschen, kann aber auch genauso gut in der sommerlichen Abenddämmerung zu einem kühlen Glas Wein auf der Veranda oder der Terrasse im Garten genossen werden. Hinzu kommt ein geschmacklich und farblich hervorragend gestaltetes Cover/Booklet, zwischen Fantasy- und Märchenhaftem pendelnd, mit vielen Bildern der verträumt wirkenden Hauptakteurin, natürlich mit allen Texten und wichtigen Infos. Auch mit ihrem zweiten Album "Long Island Shores" ist Mindy Smith, zu der Vergleiche mit Interpretinnen wie Alison Krauss, Nanci Griffith, Julie Miller, Patty Griffin oder auch Emmylou Harris absolut legitim erscheinen, wieder ein sehr individuell anmutendes Klassewerk auf hohem Niveau gelungen. Ein durch und durch imponierendes, zauberhaftes, rootsiges Singer-Songwriter-/Folk-/Alternate Country-/Americana-Vergnügen! Lassen Sie sich einfach von Mindy Smith gefangen nehmen. Sie werden es nicht bereuen. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4585
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Out loud
Edge of love
Please stay
What if the world stops turning
Long Island shores

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Sugarland - enjoy the ride [2006]
Es ist endlich da, das mit großer Spannung erwartete Nachfolge-Werk von Sugarland! Mit ihrem Debüt "Twice The Speed Of Life" von 2004, das sich bis heute als Dauerbrenner mit bereits über 3 Millionen verkaufter CDs hält, tauchten sie wie aus dem Nichts auf der "New Country-Landkarte" auf, räumten diverse Auszeichnungen ab, und man erinnert sich gern daran, wie Frontfrau Jennifer Nettles im Duett selbst einen Mega-Star wie Jon Bon Jovi bei den CMA-Awards an die Wand gesungen hatte. Ein absoluter Traumstart, der die Messlatte für ihre zweite Scheibe "Enjoy The Ride" natürlich extrem hoch legte. Aber der vom Trio zum Duo geschrumpfte Act (Kristen Hall ist nicht mehr dabei), beweist auch diesmal, wie scheinbar spielerisch leicht man mit diesem Druck umzugehen weiß, denn die CD ist einfach ein Knaller! Auch der Wechsel von Garth Fundis zu Byron Gallimore (Tim McGraw, Faith Hill, Lee Ann Womack) am Produzentenpult ist fließend verlaufen. Man kann fast sagen, der hat der Geschichte sogar noch ein wenig mehr Drive vermittelt und Sugarland's Sound in "Arena-kompatible" Bahnen gelenkt. Die unumgängliche Folge, die ein solch aufkommender Stardom heutzutage nun mal mit sich bringt, doch bei Sugarland passt es einfach hundertprozentig! Überaus knackiger, saftiger Ohrwurm-New Country-(Rock/Pop), genauso massenkompatibel und radiotauglich, wie kompetent und qualitativ stark! Großartig! Das neue Werk beinhaltet vom furios startenden "Settlin’" (typisch frecher Gesang von Nettles mit ihrem unnachahmlichen Southern Twang, herrliche Gitarrenarbeit der Könner Tom Bukovac und Kenny Greenberg), ein Stück in der Tradition von "Something More" vom Vorgänger, bis zum grandios vorgetragenen, nach dem Bandnamen betiteltem Abschluss-Lied "Sugarland" (wieder phantastische Gesangsleistung, herrliche Mandolinentupfer, dezente Steel- und E-Gitarren-Fills - gewinnt nach akustischer ersten Strophe mit dem anschließenden Einsatz der übrigen Instrumente ungemein an Volumen) erneut fast ausschließlich potentielle Hitnummern, so dass man mit keinerlei hellseherischen Fähigkeiten gesegnet sein muss, um hier einen erneuten "Chartbreaker" mit Langzeitwirkung zu prognostizieren. Beeindruckend vor allem wieder diese positive, viel gute Stimmung auslösende Ausstrahlung, die selbst von den balladesken und im Midtempo befindlichen Stücke ausgeht. Als Paradebeispiel hierfür gilt u.a. die erste Single "Want To" (natürlich bereits in den oberen Etagen der Charts angekommen), die zunächst mit verhaltenen Mandolinen-, Akustikgitarren, Steel- und Dobro-Einsätzen beginnt, sich aber vom Refrain an zu einem kräftigen Ohrwurm entwickelt. Nettles-Partner Kristian Bush setzt hier glänzende Akzente, was das Mandolinenspiel angeht. "County Line" und "Mean Girls" sind mit ihrer Dynamik geradezu prädestiniert, Nettles' Qualitäten als Frontfrau in den Vordergrund (mit klaren Avancen zur Sängerin des Jahres) zu stellen. Beides richtig puren Spaß verbreitende Stücke! Bei letztgenanntem ließ es sich selbst Traditionalist Brad Paisley nicht nehmen, seine filigrane Fingerfertigkeit an der obligatorischen Telecaster-Gitarre mit einzubringen. Die Überraschung des Albums aber gelingt bei "These Are The Days", wo man hinter dem Einsetzen männlicher Gesangslinien in der zweiten Strophe unvermittelt wieder Jon Bon Jovi vermutet, der aber in den Liner Notes als Kristian Bush entlarvt wird. Junge, Junge, der kann nicht nur Mandoline und Akustikgitarre vorzüglich bedienen, der hat auch gesangstechnisch was drauf, was sich dann ebenfalls in den vielen, eingeflochtenen Harmonie-Parts widerspiegelt. Ein weiterer Beweis für das offensichtliche Potential des Duos, bei dem auch die Qualitäten im Songwriting (diesmal mit Leuten wie Bobby Pinson, Lisa Carver und Brad Paisley-Spezi Tim Owen), die auch nicht unerwähnt bleiben dürfen. "Everyday America", "One Blue Sky" oder "April Showers" sind allesamt "luftig" und flockig instrumentierte, qualitativ hochwertige, melodische Stücke mit hohem Wiedererkennungswert. Insgesamt wieder eine gute Drei-Viertelstunde prachtvolle Sugarland-Energie pur, eine regelrechte Gala-Vorstellung. Steht dem Vorgänger in wirklich nichts nach, ja bedeutet fast noch eine Steigerung! Der Titel "Enjoy The Ride" ist abolut passend gewählt. Wenn man bei diesem musikalischen "Sugarland-Ritt" keinen Spaß hat, wo dann? Wir ziehen den obligatorischen Hut vor dieser abermals sehr starken Leistung und erwidern die Aufforderung des Albumtitels mit einem von ganzem Herzen kommenden: "Yes, we do!" (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4536
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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