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Anastasio, Trey - plasma [2003]
2 CD-Set! Interessante Doppel Live-CD des Phish-Gitarristen und Sängers Trey Anastasio, aufgenommen während seiner US-Tour zwischen Juni und November 2002 bei 9 verschiedenen Shows! Eine abgefahrene Jam-Fusion-Orgie seiner 9-köpfigen Band, weitgehend im wahren Big Band-Sound mit einer frenetischen Bläser-Sektion aus 5 Leuten. Dabei vermischen sie im großen Stil Jazziges, Latin-mäßiges, mächtig Funkiges, Souliges, Rockiges, Samba-mäßiges, Reggae, Swingendes und Groovendes zu ausgedehnten Jam-Ausflügen, bei denen natürlich auch Anastasio's außergewöhnliches Gitarrenspiel gut zur Geltung kommt. Gute Percussion! Viele lange Stücke! Allein 2 Tracks gehen um die 22 Minuten! Enthält unter anderem 7 bislang völlig unveröffentlichte Stücke, 3 Phish-Tracks und ein gelungenes Cover von Bob Marley's "Small axe"! Fast 130 Minuten Spielzeit! Prima Sound!

Art-Nr.: 1934
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 25,90

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Ashton, Gwyn - prohibition [2006]
Gnadenlos starke neue Scheibe des australischen Gitarren-"Monsters" Gwyn Ashton, der mit "Prohibition" sein bis dato vielleicht bestes Werk vorlegt! Bärenstarker, raubeiniger Bluesrock, voller Dreck, Würze und Stil! Prachtvolles Songmaterial, das seine immense Vielseitigkeit von Einflüssen (Stevie Ray Vaughan, Rory Gallagher, Mississippi-Blues, Texas-Blues, Seventies British-Blues, Classic Boogie-Blues-Rock) voller elektrisierender Emotionen unter einen Hut bringt! Unglaublich direkt aufgenommen, baut diese Musik mächtig Druck auf und geht direkt in die Knochen! Jede Menge raue, kochende Slide-Läufe, aber auch fulminante, powernde und sehr virtuose, zuweilen sogar herrlichen Southern-Charme verbreitende E-Gitarren-Soli sorgen für ein dermaßen intensives Saiten-Feuerwerk, wie man es in einer solchen Inbrunst und Klasse wahrlich nicht "an jeder Straßenecke" geboten bekommt! "Every element of the blues is encapsulated here and played with amazing dexterity and power. Old Strats, Teles, National resonators, Fender tweed amps, fuzz boxes and his ancient Echoplex are driven to the extreme, guaranteed to satisfy the most discriminating taste in guitar-led blues", schreibt das Label zu "Prohibition" und bringt damit diese vielschichtige, massive und ungemein dominante Gitarren-Präsenz des Meisters hervorragend zum Ausdruck! Fast überflüssig zu erwähnen, daß Gwyn's Gesangsleistungen (rau, dreckig, intensiv, klar, sympathisch und melodisch zugleich) hinter seinen Gitarrenfähigkeiten kaum zurückstehen! Dazu hat der Bursche wieder einmal fantastische Mitstreiter an Bord, wie u.a. Ted McKenna (Ian Gillan, Alex Harvey, Rory Gallagher) an den Drums, Chris Glen am Bass und Don Airey (heute Deep Purple) an den Keyboards! Es passt einfach alles! 58 1/2 Minuten "rougher", krachender Gitarren Blues-Rock'n Roll liegen vor uns, aber schon diese "Granate" zum Auftakt mit dem Titel "Ball & chain" bringt den geneigten Fan ob seiner Würze, seiner unwiderstehlichen Slide-Vehemenz, einfach seiner ganzen Klasse, schier um den Verstand: Ein prächtiger, aus großartigen Drums- und Bass-Rhythmen angetriebener "Blues-Motor" als herrlich groovende Basis, in die sich nach ca. 30 Sekunden eine ungemein massive, laute und dreckige Slide-Gitarre regelrecht "hineinsägt", um mit ihrer gnadenloser Kraft, ihrer Schwüle und ihrer knorrigen Härte diesem famosen, "roughen" Swamp-Blues-Groove-Rock-Hammer ihren unbarmherzigen Stempel aufzudrücken. Dazu Ashton's bärenstarke, klare, raue, dreckige "Röhre" und als Ergänzung im Hintergrund zuweilen eine bestens integrierte Bluesharp! Selten hört man eine dermaßen intensive und "monströs brüllende" Slide, und dennoch bleibt der Song nicht nur in den Knochen stecken, sondern auch auf angenehmste Weise in den Gehörgängen hängen! Welch ein Knüller! Weiter geht's mit "Ain't my style", einem exzellenten, durchaus melodischen, dennoch voller Ecken und Kanten steckenden, rohen Shuffle-Boogie-Bluesrocker, der einmal mehr mit grandiosen Gitarrenläufen aufwartet, gefolgt von dem klassischen, sehr dynamischen Uptempo-Bluesrocker "Get up, get over it", dessen gewaltige, vielschichteige Gitarren-Dominanz (neben der kochenden Slide sorgen Baritone-Klänge gar für ein gewisses Sixties Surf-Flair) den Genre-Liebhaber erneut in einen berauschenden Taumel der musikalische Freude stürzt. Ein ganz dezenter Bo Diddley-Rhythmus in Verbindung mit schön dreckigen Southern-Swamp-Blues-Indikatoren bestimmen das Geschehen des wieder prächtig groovenden Titelsongs "Prohibition"! Klasse Bluesharp, roher, verzerrter Gesang, krachendes Schlagzeug, treibender Bass und "thunderous" Slide bilden eine ebenso elektrisierende wie raue, aber durchaus eingängige Einheit. Hat mächtig Biß! Das anschließende "The road is my religion", eine sehr melodische, voller Roots- und Classic Southern Rock-Flair steckende "On The Road"-Ballade, beschreibt in beeindruckender und geradezu photographisch authentischer Weise das Leben unterwegs. Eine quasi autobiographische Preisung des Musikerlebens und des Tourings, das nicht nur für Gwyn Ashton das tägliche Lebenselexier bedeutet. Grandiose, fette, glühende Lead Gitarre mit viel Southern-Charme! Irre stark! Genau wie die beherzte Coverversion des Rory Gallagher-Klassikers "Secret agent", der von einem fulminanten Gitarren-Donnerwetter geprägte Retro-Bluesrocker "Come on/Don't walk, run", die zweite herrliche, mit schönen Acoustic-Riffs und toller Piano-Untermalung beginnende, im Verlauf sich aber immer elektrischer und kraftvoller entwickelnde, mit würzigen E-Gitarren-Läufen durchzogene Bluesrock-Ballade "Castaway", der straighte, direkte und krachende, von AC/DC-like Riffs gesteuerte Blues-/Rock-Boogie-Feger "Back to you", bis hin zu der seeligen Stevie Ray Vaughan-Verbeugung "Rest in paradise (for Stevie)" zum Ausklang dieses Pracht-Werkes! Abschließendes Fazit, kurz und bündig: Das Teil ist ein Hammer!!!

Art-Nr.: 4076
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ball & chain
Ain't my style
Prohibition
The road is my religion
Come on/Don't walk,run!
Back to you

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Atkins, Rodney - if you're going through hell [2006]
3 Jahre nach seinem vielversprechendem Debut "Honesty", dem immerhin ein Top 5-Hit entsprang, bestätigt Rodney Atkins mit dem eindrucksvollen Nachfolger "If you're going through hell" nun nachhaltig die schon damals in ihn gesetzten Vorschuß-Lorbeeren! Der Bursche ist ein Riesen-Talent, trifft mit diesem Album mitten ins Herz der Country-Freunde und ist auf dem besten Weg sich fest in der ersten Riege Nashville's zu etablieren! Erstklassiger, stark traditionell verwurzelter, sehr knackig und frisch in Szene gesetzter, authentischer Country/New Country der Schiene Trace Adkins, Tim McGraw, Blake Shelton, Trent Willmon, Jason Aldean & Co.! Der in Knoxville/Tennesse geborene und bei verschiedenen Adoptiveltern aufgewachsene Atkins hatte keine einfache Kindheit, ließ sich aber nie unterkriegen und entdeckte schon sehr früh seine Liebe zur Countrymusic. Wann immer er konnte, tingelte er mit seiner Gitarre duch die Gegend, spielte solo oder in diversen Bands, begann Songs zu schreiben, bis schließlich vor einigen Jahren die "wichtigen" Leute des Business auf ihn aufmerksam wurden und er seinen Plattendeal bekam. Die Songs seines zweiten Albums sind um einiges schwungvoller als die des Debuts. Klasse Material, klasse Musiker (u.a. Lonnie Wilson - Drums, Troy Lancaster, Brent Mason, Ted Hewitt - alle E-Gitarre, B.James Lowry, John Willis - alle Acoustic Gitarre, Mike Johnson - Steel, Larry Franklin - Fiddle, Mandoline, usw...), klasse Produktion (Ted Hewitt & Rodney Atkins)! Das Album startet mit dem starken, von tollen Twin-Fiddles eingeleiteten, schön knackigen, gut tanzbaren, honky-tonkin' Country-Stomper "These are my people", neben den Fiddles instrumentiert mit erdigen E-Gitarren und wunderbarer Steel. Enthält ein paar sehr interessante Text-Segmente, die wieder einmal die enge, nie zu leugnende Seelenverwandschaft zwischen Country und Southern Rock demonstriert, in denen er singt: "We were football flunkies, Southern Rock junkies; cranking up the stereo, singin' loud and proud 'Gimme three steps', 'Simple man' and 'Curtis Loew'"...! Klasse Melodie! Ein gewisses Southern-Flair zieht sich auch durch den pumpenden Roadhouse-/Honky Tonk-/Redneck-/Dixie-rockin' Country-Knaller "About the south", dessen Rhythmus sowohl den Linedancern, den Traditionalisten, als auch den "Outlaws" unter den Cowboys richtig Spaß machen dürfte. Hat irgendwie etwas von einer "männlichen" Gretchen Wilson! Knackig, schwungvoll, flüssig und sehr melodisch geht es mit dem flotten "Watching you" weiter, das man etwa an der Schnittstelle zwischen Tim McGraw und Brooks & Dunn ansiedeln könnte. Mit dem großartigen "Cleaning this gun" (come on in boy)", präsentiert uns Atkins schließlich die erste von zwei/drei Balladen - diese allerdings auch sehr knackig und kraftvoll! Hat eine schönes Outlaw-/Southern-Feeling der Marke Travis Tritt/Montgomery Gentry, verliert aber niemals seine klassisch traditionellen Country-Fundamente! Tolle Instrumentierung aus würzigen E-Gitarren, Steel und Fiddle! Eigentlich alle Songs des Albums haben das Potential sich hoch in den Country-Charts zu platzieren, einer hat es schon geschafft: Das Titelstück "If you're going through hell (before the devil even knows")! Ein traumhaft melodischer, sehr schwungvoller, froh gelaunter, von einem prächtigen Instrumenten-Drive aus kräftigen E-Gitarren, wirbelnden Fiddles und nach vorne gehendem Banjo dominiert, erzählt Atkins davon, daß man sich auch von noch so problematischen Lebenssituationen niemals in die Knie zwingen lassen, sondern dem Teufel immer einen Schritt voraus sein und nach vorn schauen sollte. Klasse! Wie das komplette Album! Rodney Atkins hat einen großen Schritt nach vorn gemacht und ihm wird mit diesem Werk möglicherweise der Durchbruch gelingen. Verdient hätte er's jedenfalls!

Art-Nr.: 4321
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Ball, David - sparkle city [2010]
Drei Jahre mussten die vielen Fans des beliebten Neo-Traditionalisten aus South Carolina ausharren, bis endlich ein neues Album von ihm kommt, doch das Warten hat sich wieder einmal gelohnt. David Ball legt mit "Sparkle city" eine ungemein abwechslungsreiche und vielseitige, von einem sehr natürlichen "stripped down" Sound getragene, klasse Scheibe vor, deren 11 klasse Songs von vorn bis hinten durch und durch authentische, reine Countrymusic ohne jeden modernen Pop-Ansatz bieten. Eingespielt hat Ball das Album (alle Songs stammen aus seiner Feder, 3 davon mit Co-Autor L. Russell Brown) überwiegend mit seiner exzellenten Touring-Band, den "Pionneer Payboys", bei denen vor allen Dingen der großartige Gitarrist Troy Cook jr. mit seinem herrlichen "twangy" Gitarrenspiel heraussticht. David Ball und seine Freunde nehmen uns mit auf eine erlebnisreiche, von einer wunderbaren "Southwestern sensibility" durchzogenen Country-Reise, deren Stationen von ganz lockeren, flockigen, flotten, traditionellen Countrynummern in bester Alan Jackson-/George Strait-Manier (z. B. das prächtige "Hot water pipe" mit seiner schönen Melodie, dem lässigen Rhythmus und Troy Cook jr.'s prächtigem E-Gitarren-Picking), über puren, Swing-behafteten Honky-Tonk (z. B. der Boogie-mässige, seinem Namen alle Ehre machenden "Country Boy Boogie" mit seinem großartigen Pedal Steel-/E-Gitarren-Wechselspiel), tolle Old School Tex Mex-"Grooner" (das schöne, mt einem feinen Western-/Prairie-Feeling behaftete "Just along for the ride"), reinstem Contemporary Country (das erneut, unterschwellig "Swing-umwaberte", sehr atmosphärisch und voller Ausstrahlung vorgetragene Piano-getränkte "Tulsa"), leicht nostalgisch und Rockabilly-angehauchtem, flottem, mit einem typischen, an The Mavericks erinnernden Rhytmus unterlegtem Country (das großartige, mit toller E-Gitarren-Begleitung und klasse Steel-Fills inszenierte, sehr melodische "Smiling in the morning"), herbem Southern Country-Swing (das starke "Back to Alabama"), bis hin zu ganz locker aus dem Lautsprechern fliessenden, entspannten Countrynummern (z. B. das schön flockige "So long") reichen. Die großen Chart-Erfolge von David Ball scheinen vorüber zu sein, doch seine Musik ist so frisch und unverbraucht, wie selten zuvor. Und nur das ist wichtig! Klasse Vorstellung von David Ball und seinen Pioneer Payboys!

Die komplette Songliste:

1 Hot Water Pipe - 3:13   
2 Country Boy Boogie - 2:37   
3 Just Along For the Ride - 3:30   
4 Tulsa - 3:09   
5 Maybe Tomorrow - 3:01   
6 What'll I Do If I Don't Have You - 2:48   
7 Smiling In the Morning - 2:47   
8 Back To Alabama - 3:50   
9 On Top of the World - 3:17   
10 Houston Again - 2:39   
11 So Long - 4:08

Art-Nr.: 6906
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Bentley, Dierks - long trip alone [2006]
Vor 3 Jahren, anläßlich seines klasse Debuts, prophezeiten wir bereits große Taten und Erfolge dieses exzellenten, in Phoenix/Arizona aufgewachsenen, mittlerweile in Nashville residierenden, jungen New Country Singer-Songwriters! Heute, zwei Platin-Alben später, jede Menge Hits in der Tasche und inzwischen ehrenvolles Mitglied der "Grand Ole Opry", beglückt uns ein sich noch immer stetig steigernder und weiter entwickelnder Dierks Bentley mit einem geradezu meisterhaften dritten Werk, "Long trip alone", das man mit Fug und Recht als absolutes Musterbeispiel dafür bezeichnen darf, wie moderne und zeitgemäße Country-/New Country-Musik heute klingen sollte: In der Basis voller klassischer Traditionen, variabel, abwechslungsreich, spritzig, erfrischend, mit viel Seele, dabei durchzogen von einer leicht rootsigen Würze, in einem satt produzierten, vorwiegend Gitarren orientiertem, exakt auf den Punkt gebrachten, knackigen Sound (erneut Brett Beavers), und, sowohl textlich als auch musikalisch, authentisch bis ins Mark! Ehrlich, handgemacht, frei von übermäßigen, aufgesetzte Clichés, gleichzeitig mit allen Zutaten versehen, die der Begriff "Countrymusic" als Identifikationsmerkmale benötigt! Überaus beeindruckend! Insgesamt ist die neue CD vielleicht ein klein wenig erdiger und rauer als die beiden Vorgänger, doch das wirkt mit dieser exzellenten Mischung aus jugendlicher Unbekümmertheit und professioneller Musikalität sehr sehr angnehm: Schön rockig, wenn es erforderlich erscheint, aber auch durchsetzt mit allerdings sehr knackigen Balladen; vor einer kräftigen Rhythmussektion instrumentiert mit jeder Menge satter E-Gitarren, genauso wie mit erfrischender Steelguitar, Fiddle, Mandoline und Banjo; klug und ausgewogen balancierend zwischen klassicher Honky Tonk-Tradition, toughem Outlaw-Flair, lässigen Countryrock-Strömungen und auch einem dezenten, würzigen Texas "Red Dirt"-Feeling. Nicht von ungefaähr zählt Cody Canada (Cross Canadian Ragweed) nicht nur zu Dierks' besten, persönlichen Freunden, sondern outete sich auch als einer seiner größten Bewunder, als er ihn kürzlich in einem Interview als so etwas wie einen Referenzkünstler der neuen, jungen Country-Generation in Nashville bezeichnete. In der Tat, und das beweist das Album eindeutig, gilt Bentley als so etwas wie der Wegbereiter der jungen Wilden wie beispielsweise Jason Aldean, Eric Church oder auch den gerade in Nashville richtig Fuß zu fassen beginnenden Jack Ingram! Immer durch und durch Country, glaubt man in jedem Song den Hauch des amerikanischen Westens/Südwestens zu spüren. Los geht's mit der ersten Single (ist bereits schnurstracks auf dem Weg Richtung Nr.1 der Billboard Country-Singles-Charts), "Every mile a memory", einer geradezu traumhaften, ungemein kraftvoll und satt in Szene gesetzten, mit saftigen E-Gitarren gewürzten und von herrlichen, klaren Steelguitar-Linien durchzogenen, leicht "angerockten" Country-Ballade, die gleich zu Beginn für einen absoluten Höhepunkt sorgt. Welch eine großartige Melodie, welch ein authentishcen Country-Flair! Ein prächtiger Start eines herrlichen Country-/New Country-Trips durch 10 weitere, brillante Nummern, denn es gibt partout keinen Ausfall. Ob der riffige, dynamische, voller "Red Dirt"- und Outlaw-Flair steckende, mit einem feinen Banjo-Drive untermalte und mit tollen Gitarren-/Fiddle-Passagen gespickte Countryrocker "Can't live it down", die wundervoll melodische, von schöner Steelguitar und Fiddle bestimmte, erfrischende Countryballade "Long trip alone" (gewinnt im Verlauf ordentlich an Power mittels toller E-Gitarren-Riffs), das trockene, honky-tonkige, ein starkes Outlaw-Feeling verbreitende "That don't make it easy loving me", die knackige, wie ein toller Roadtrip durch den staubigen Westen anmutende, mit würzigen E-Gitarren instrumentierte Ballade "Soon as you can", der straighte Texas-Countryrocker "Trying to stop your leaving" (wäre auch einem Jack Ingram wie auf den Leib geschrieben), die mit toller Mandoline und Steelguitar ausgestattete Midtempo-Nummer "Hope for me yet", der schwungvolle, staubige, von klasse Banjo- und E-Gitarren-Dynamik herrlich nach vorn getriebenen, aber dennoch lockeren "Red Dirt"-Countryrocker "Free and easy (down the road I go)", der in einer kurzen Textpassage gar eine kleine Widmung an seine Kumpels von Cross Canadian Ragweed enthält ("Ragweed's rockin' on the radio, free and easy down the road I go"..., singt er dort), bis hin zu dem großartigen, bluegrassigen Finalstück "Prodigal son's prayer", das er zusammen mit den Grascals vorträgt! Sämtliche Songs, auch das ist bemerkenswert, haben Dierks Bentley und sein Produzent Brett Beavers gemeinsam komponiert, unterstützt von weitereren, namhaften Songwritern wie beispielsweise Steve Bogard oder Tony Martin! Ein meisterhaftes Album, das ein beachtenswertes Ausrufezeichen in der heutigen Countrylandschaft Nashville's hinterläßt! Authentische, aber wunderbar würzige, ehrliche, erfrischende, moderne Country-/New Country-Mucke durch und durch! Tut das gut! Freuen wir uns jetzt schon auf die für nächstes Jahr angekündigte Live -DVD...!

Art-Nr.: 4526
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Blue Dogs - live at workplay [2006]
Wem die großartige Live-DVD der Blue Dogs, eingespielt im House of Blues (übrigens im Vorprogramm von Edwin McCain), doch ein wenig zu kurz geraten war, der (und natürlich auch alle anderen) darf und wird sich nun mit der neuen, fantastischen Live-Scheibe über reichhaltigen Nachschlag von der aktuellen "Halos and good buys"-Tour freuen. Wunderbares Konzert der Truppe aus Charleston/South Carolina, bestehend aus den Gründungsmitgliedern Bobby Houck (Lead Vocals, Acoustic guitar) und Hank Futch (Bass, lead vocals, acoustic guitar), sowie den ebenfalls schon recht lange zum Line-Up zählenden Greg Walker (Drums, percussion) und David Stewart (Electric Guitar), aufgenommen am 21. Januar 2005 im Workplay Theatre von Birmingham/Alabama, die die Genre-Fans mit ihrem exzellenten, spieltechnisch brillanten, dabei genauso knackig wie entspannt und locker rüberkommenden, herrlichen Rootsrock-/Americana-Rock/Countryrock-Auftritt wieder einmal vollends begeistern. Unglaublich gut produzierter, trockener, sauberer Sound! Eindrucksvoll erbringen sie wieder einmal den Beweis, zu welch herausragenden Leistungen sie auch auf der Bühne in der Lage sind. Siebzehn, durchweg großartige Songs (über 70 Minuten Spielzeit), wobei die Zeit wie im Fluge zu vergehen scheint! Den Auftakt bilden die beiden auch schon auf der DVD vertretenden Nummern "Cosmic Cowboy" (schöner Countryrock-Twang-Song mit dezentem Southern-Flair, erinnert zuweilen gar etwas an die frühen Outlwas) und "The Way Back! (rhythmisches Sprechgesangstück mit Endloscharakter). Einen Hauch texanischer Note versprüht im Anschluss das starke "Sister" (irgendwo zwischen Django Walker und Pat Green). Danach wird eine wunderbar melodischer Rootsrock-(Pop)-Abschnitt eingeläutet (herausragend, wie die Blue Dogs in der Lage sind radiofreundliche Melodienbögen und erdioge Rootsrock-Ursprünglichkeit zu vereinen), wobei mit dem flotten, flockigen, countryrockigen "Missed It By A Mile" (klasse Akusik-/E-Gitarren-Schlagabtausch) und "I’m All About You" zwei bisher unveröffentlichte Stücke Einzug erhalten. Ab dem wunderschönen "Half Of My Mistakes" (geschrieben von Bobby Houck zusammen mit Radney Foster; Bobby tritt nicht nur hier, neben seinen immensen Fähigkeiten als Songwriter und Sänger, den Beweis an, welch starker Akustikgitarrist er ist), vom grandiosen "Halos And Good Buys"-Album, folgt eine vier Songs umfassende, akustische Solo-Einlage der beiden Gründungsmitglieder, wobei Hank Futch mit drei recht traditionell anmutenden, textlich amüsanten Country-Liedern den Schwerpunkt bildet. Auch danach jagt weiterhin ein Knaller den anderen: Das countryfizierte Paradestück der Band "Make Your Mama Proud" mit seinen wunderbaren, melodischen Tempobreaks (tolle Gesangsleistung von Bobby), das grandiose Lyle-Lovett-Cover "LA County" von dessen legendärem 88iger "Pontiac"-Album (wieder herrliches Texas-Flair“), "Isabelle" (bärenstarke Duo-Vorstellung der Gitarristen Houck und Stewart), das leicht poppige "Sweet Love", und zu guter Letzt eine gut fünf-minütige, saustarke, knackige Version der von Cary Hudson und Laurie Stirratt gechriebenen Blue-Mountain-Nummer "Blue Canoe", die zudem den Hang der Blue Dogs zum Southern Rock, wen wundert dies bei ihrer Herkunft, eindrucksvoll demonstriert (traumhafte Mischung aus countryorientierterem Allman Brother-mäßigem und flottem Marshall-Tucker-inspiriertem Sound, mit furiosem Gitarrenfinish)! Bobby Houck's Stimme klingt stark wie nie, die restlichen Bandmitglieder harmonieren gewohnt mit blindem Verständnis. David Stewart’s auf den Punkt gebrachten Stratocaster-Demonstrationen suchen ihresgleichen. Dreckiger, kraftvoller, aber immer wundervoll melodischer Rootsrock, dezentes Southern- und Texas-Flair, sowie schöne Country-Songs werden zu einer abwechslungsreichen und äußerst hingebungsvollen, sympathischen Performance vereint. Ein tolles, überaus niveauvolles, handwerklich perfektes Live-Album mit allen Finessen, Genre-übergreifend, für die Fans ein Muß und darüber hinaus kompatibel für jeden, der sich einmal an die beschriebenen Stilarten herantrauen möchte. Die Blue Dogs in Bestform! Die Vorfreude auf einen hoffentlich bald folgendes Studio-Meisterwerk steigt immens. Kommt im Digi-Pack mit eingelegtem, vierseitigem Booklet, das alle wichtigen Infos enthält! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4250
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Missed it by a mile
My forever you
LA County
Isabelle
Blue canoe

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Boland & The Stragglers, Jason - somewhere in the middle [2004]
Ehrlicher, handgemachter, beherzter, ganz großartiger Texas-Country/Countryrock voller Twang und erdigem Outlaw-Feeling - Oklahoma's Jason Boland & the Stragglers melden sich 3 Jahre nach "Truckstop diaries" mit einem tollen, neuen Album zurück! Auch Jason Boland (klasse Stimme, starker Songwriter) zählt in der Texas/Oklahoma-Szene längst zur ersten Garde der Country-/Countryrock-Interpreten, die in ihrer Heimat bereits so etwas wie "Stars" sind, einem breiteren Publikum bishar aber weitgehend verborgen blieben. Das wird und muß sich ändern! Schließlich liefern Boland und seine großartige Band "The Stragglers" mit "Somewhere in the middle" nochmals eine Steigerung zum schon sehr guten Vorgänger ab und zeigen so manchem etablierten Kollegen, wie man authentische, staubige, unbeschwerte, die natürlichen, urigen Texas-Roots nie verleugnende Musik ohne unnötigen, aufgesetzten Firlefanz spielt. Das geht von purem, lupenreinem Outlaw-Country in bestem Waylon-Stil, über knackige, von fetten E-Gitarren dominierte Countryrocker voller für die Gegend und das Genre so typischem, herrlichem "Red Dirt"-Flair, wie auch locker entspannte, schön frisch rüberkommende, semi-akustisch gehaltene Midtempo-Nummern, bis hin zu feinen, herrlich melodischen Retro-Country-Balladen, voller Johnny Cash-Feeling steckender traditioneller Countrysongs, sowie unverfälschten Barroom/Honky Tonk-Heulern! Ein vielseitiges Spektrum, das die Band in knapp 60 Minuten Spielzeit absolut kompetent und voller spürbarem Herzblut gekonnt abarbeitet. Toll, wie sich, basierend auf einem schön knackigen Rhythmus, immer wieder die klaren Acoustic Gitarren, mit den sehr würzigen und satten E-Gitarren ergänzen, mal unterstützt von einer wunderbaren Fiddle, dann wieder von einer herrlichen Steelguitar oder einem prächtigen Dobro. Mit einer wunderbaren Widmung an "alte" Countrygrößen wie Hank Williams & Co. geht es los: "Hank" heßt diese klasse Nummer, eingepackt in ein prächtiges, an Texas-Hero Waylon Jennings erinnerndes, pures, ursprünglich wirkendes Outlaw-Gewand, das sogar ein gewisses "Ghost Town"-Flair versprüht. Tolle Fiddle, tolle Steel und eine prima Melodie tun ein übriges! Nach noch so einem starken Cash-/Waylon-like Outlaw-"Stomper" ("When I'm stoned") folgt dann mit dem Titelstück "Somewhere in the middle" ein richtiger, satter Uptempo "Red Dirt"-Countryrock-Knaller voller Drive und einer fetten E-Gitarrenfront (zwei an der Zahl, plus eine "slidig" und schön dreckig klingende Lap Steel)! Cross Canadian Ragweed lassen grüßen! Produziert in den Texas-Roadhouses sicher ordentlich Dampf, dieser Ritt! Deutlich entspannter und schön locker geht es dann mit dem von feinen, schön transparenten Acoustic Gitarren und Dobro begleiteten, semi-akustischen "If you want to hear a love song" weiter, das ein gewisses Roots-/Americana-Flair nicht leugnen kann, gefolgt von einer klasse Coverversion des bekannten Texas-Songwriters Bob Childers: "Back to you" ist flotter, melodischer, frischer, zeitlos schöner, klassischer Texas-Country in einem großartigen Gitarren-/Fiddle-/Dobro-Arrangement! Apropos Coverversionen: Das Album enthält eine fantastische, furiose, von einem glühenden E-Gitarrensound geprägte, voller Southern-Outlaw-Feeling steckende Fassung von Billy Joe Shaver's Klassiker "Thunderbird wine", bei der Shaver zudem als Duett-Partner mit an Bord ist! Sehr stark! Wie auch das lockere, voller Cash/Kristofferson-"Highwaymen"-Fleeling steckende, melodische "Stand up to the man" mit wunderbarer Steel, der lupenreine Honky Tonker "Oz. curls" oder die wunderschöne, von einem tollen E-Gitarren-/Fiddle-/Steelguitar-Zusammenspiel geprägte Country-/Countryrock-Ballade "Mary"! Das ist, durchweg und ohne Ausfälle, allerbeste, reine, knackige, twangy Texas-Country-/Outlaw-Country-/Countryrock-Unterhaltung, die Produzent Lloyd Maines (was er anfaßt, hat einfach Hand und Fuß) einmal mehr punktgenau und voller natürlicher Ursprünglichkeit in Szene gesetzt hat! Das hat Qualität! Starke Scheibe!

Art-Nr.: 2801
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hank
Somewhere in the middle
Back to you
Mary
Thunderbird wine

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Buffett, Jimmy - live at wrigley field ~ 2 dvd-set [2006]
2 DVD-Set! Das "Labor Day Weekend" 2005 im legendären Stadion der "Chicago Cubs", dem Wrigley Field: Auf der Bühne stehen Jimmy Buffett und seine famose, 13-köpfige Coral Reefer Band (plus Tänzerinnen) und verwandeln die Arena zusammen mit Zigtausenden von Fans in ein riesiges, wunderbares, sonniges (das Wetter spielt auch noch mit), froh gelauntes Karibik-Hawaiian-Country-/Pop-/Rock-/Calypso-/Coconut Party-Areal! Was für eine Stimmung bei Publikum und Musikern. Sie stecken sich gegenseitig an, und es überträgt sich bis in unser Fernseh-Zimmer! Tolle Veröffentlichung dieses Events auf der nun vorliegenden Live Doppel-DVD! Wir sehen eine komplette Show mit 28 Songs und einer Gesamtspielzeit von rund 2 Stunden und 45 Minuten! Buffett gibt sich sehr kommunikativ und unterhaltsam. Zu fast jedem Song hat er etwas zu erzählen, macht Späßchen mit dem Publikum. Die Band (u.a. mit Mac McAnally, Doyle Grisham, Mike Utley und dem großartigen Gitarrist Peter Mayer - zudem als "special guest" Billy Payne von Little Feat) zeigt sich in blendender Verfassung! Die Chemie zwischen den Musikern untereinander und dem Publikum stimmt einfach, das kommt hundertprozentig rüber! Neben vielen Hits, wie "Changes in lattitudes, changes in attitudes", "Come Monday", "Last mango from Paris", "License to chill", "It's 5 O'clock somewhere" (sein gemeinsamer Hit mit Alan Jackson), "Volcano", "Cheesburger in paradise", "Son of a son of a sailor", "Fins" und natürlich "Margaritaville", präsentiert er auch seltenere Titel wie Hank Williams' "Hey good lookin'", "Woman going crazy on Caroline Street", Van Morrison's "Brown eyed girl", "Banana republics", "Why don't we get drunk", "Southern cross", Jerry Garcia's "Scarlet begonias", Arlo Guthrie's "City of New Orleans", und viele mehr! Zudem gibt's noch einiges an Bonusmaterial, wie beispielsweise den Film "Backstage with Jimmy" und zwei Songs vom anderen Tag der Show! Eine davon ist eine großartige Coverversion von Bruce Springsteen's "Glory days"! Herrlich, daß Jimmy Buffett endlich einmal eine seiner Shows komplett auf DVD gebannt hat und uns damit auch visuell die Stimmung seiner unverwechselbaren, von solch einem wundervollen, lebensfrohen Karibik-Flair beschwingten Konzerte mit nach Hause bringt! Schönes Digipack mit 12-seitigem Booklet! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 4363
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
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Confederate Railroad - unleashed [2001]
Neues Label und endlich ein komplett neues Album. Lange haben die Fans darauf gewartet... - und?... - es hat sich gelohnt! Confederate Railroad aus Georgia, stolze Söhne des amerikanischen Südens, erfreuen uns mit einer klasse CD. Die Mischung aus "high-energy honky-tonk rockers and sensitive ballads" stimmt! Ihre Zeit der Radio-Superhits, wie sie sie in der ersten Hälfte der neunziger Jahre hatten, und Millionenverkäufe scheint infolge der poppigen Nashville-Trends und aktuellen Vorlieben der Radiostationen vorbei, doch das tut der Klasse ihrer Musik keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil! Das Songmaterial und musikalische Fundament ist im Gegensatz zu früher deutlich ansprechender und ausgereifter geworden. Sie haben sich sehr zum Vorteil weiterentwickelt und sind mittlerweile sicher auf dem höchsten Niveau ihrer bisherigen Karriere angelangt. 10 hervorragende New Country-, Countryrock-, Honky-Tonk-,Outlaw-Songs im satten Sound, verpackt in ausgezeichneten Arrangements. Und über allem schwebt eine gewaltige Brise Southern-Flair! So geht es dann auch gleich los: Der Opener "Still one outlaw left", ein Southern-Outlaw-Countryrocker, überzeugt mit fetten "loud and rowdy" Gitarrenriffs und dickem Gitarrensolo. Es folgt mit "What brothers do" (Gast. David Allen Coe) die erste Single, ein herrliches Midtempo-New Country-Stück in einem gefälligen Rhythmus, sehr melodiös, begleitet von einer feinen Steel. "She treats her body like a temple" macht dann wieder Country-Boogie-Dampf, wobei Country-Legende George Jones als Duett-Gast ordentlich mit auf's Gaspedal drückt. Es folgen weitere knackige Countrysongs mit Southern-Feeling, ein paar herrliche, gediegene, fein instrumentierte New Country-Balladen, etwas Roadhouse-Country und mit "The R-word" nochmal ein starker Countryrocker mit echtem "Southern pride"-Hymnen-Potential. Vielleicht ein wenig mit Charlie Daniels' "Devil went down to Georgia" vergleichbar, nicht ganz so wilder Fiddle, aber Elan und einprägsamer Melodie. Confederate Railroad sind wieder da! Sehr erfreulich! "Unleashed" kann sich wirklich sehen und hören lassen!

Art-Nr.: 1459
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Dixie Chicks - taking the long way ~ expanded edition mit bonus dvd [2006]
CD/DVD-Set! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung des aktuellen Dixie Chicks-Albums "Taking the long way" erscheint nun eine neue "Deluxe"-Ausgabe dieses großartigen Werkes! Neben der normalen CD enthält die Edition eine zusätzliche (Live)-DVD mit höchst interessantem und überaus lohnenswertem Material. Zunächst erleben wir einen sehr introvertierten, wundervollen, am 24.5.2006 in den Sony Music Studios von New York City mitgeschnittene Live-Auftritt der Damen, der einmal mehr ihre ganze Klasse und ihr Charisma untermauert. Eine herrliche, akustische Performance im Full Band Arrangement (in der Begleitband spielt unter anderem David Grissom die akustische Gitarre) von rund 23 Minuten Spieldauer mit exzellenten Versionen von "The long way around" (sehr knackig, flott, tolle Harmonien, großartige Fiddle von Martie), "Easy silence" (sehr intim und entspannt, sehr melodisch, toll gesungen), "Voice inside my head" (knackig, rootisg, Emily spielt eine starke Lap Steel-Gitarre) - diese 3 Stücke sind vom aktuellen Studioalbum und werden live n einer deutlich rootsigeren Americana-beeinflußten Version gespielt - , "Truth No. 2" (klasse Banjo von Emily) und dem fantastischen "Wide open spaces"! Anschließend sehen wir noch den offiziellen Video-Clip zu "Not ready to make nice", sowie eine interessante Unterhaltung von den 3 Mädels und Produzent Rick Rubin über das Album! Das ganze Set komt in einem edlen, 3-fach aufklappbaren Digipack mit 24-seitigem Booklet, umhüllt von einem schönen Schuber mit Prägedruck-Aufschrift! Tolles CD-/DVD Combo-Set, das selbst für die, die die Scheibe bereits haben, aufgrund der prächtigen DVD allemal noch zusätzlich lohnend erscheint!
Hier nochmal der Review zur "normalen" CD:
4 Jahre sind seit ihrem wundervollen Album "Home" vergangen! Was ist in der Zwischenzeit mit den Dixie Chicks nicht alles passiert? Erst die Jubelarien über "Home", dann Natalie Maines "Anti-Bush"-Äußerungen während eines Konzertes in London - sie wurden attackiert, geradezu "geächtet", aus dem Nashville-Radio verbannt, ihre Musik wurde aus den Playlists gestrichen. Ein ganzes "System" versuchte sie abzustrafen, doch ihre Fans standen immer hinter ihnen, wie auch unzählig viele Musiker-Kollegen, unter denen die Dixie Chicks ihr eh schon hohes Standing noch mehr untermauerten. Nach der vielumjubelten "Top of the world"-Tour legten sie eine Pause ein, sorgten allesamt für Familienzuwachs, und begannen langsam sich auf ihr "Comeback" vorzubereiten, das sie schon seinerzeit, während ihres Konflikts mit den Medien, als "Trennung von Nashville" ankündigten. Nun liegt "Taking the long way" vor, und es ist, dies vorab, ein Meisterstück geworden! Die Dixie Chicks präsentieren sich in jeder Hinsicht stärker und ambitionierter als je zuvor, puschen sich regelrecht zu neuen Höhen, sowohl als Songwriter, als auch als Performer! Ein traumhaftes Album! Und es kommt, wie sie es angekündigt hatten: Ihre Country-Wurzeln und Texas-Roots nie verlierend und stets wahrend, entfernen sie sich weitestgehend vom Nashville-Mainstream, hin zu äußerst niveauvollem, rootsigem Alternate Country/ Americana/ Countryrock-/pop mit einer gepflegten Portion Singer/Songwriter-Mentalität. Das bekommt ihnen ganz hervorragend, macht sie variabler und "unberechenbarer" als je zuvor! Dabei haben sie nichts, aber auch gar nichts, von ihren faszinierenden Melodien eingebüßt! Voller traumhafter Schönheit, musikalisch herrlich arrangiert und dominiert von Natalie Maines' charismatischem, unverwechselbarem Lead-Gesang in Verbindung mit Martie Maguire's und Emily Robison's wundervollen Harmonien, schleichen sich die 14 Songs mit all ihrer Magie unwiderstehlich in das Innerste unserer Ohren und unserer Sinne. Vom bluegrassigen Touch des Vorgängers ist nichts mehr zu spüren. Die Musik ist, trotz aller Emotionen und Gefühle, sehr knackig und durchaus kraftvoll in Szene gesetzt. Produzenten-Genie Rick Rubin, der ja beispielsweise auch die berühmte "American Recordings"-Reihe von Johnny Cash umsetzte, hat das Album in einen fantastischen, exakt auf den Punkt gebrachten, trockenen, aber herrlich transparenten Sound gepackt, die die famosen Musiker bestens ins richtige "Licht" rücken. Unter denen befinden sich solch illustre Namen wie die "Heartbreakers" Benmont Tench (Keyboards) und Mike Campbell (Guitars), Lloyd Maines (Pedal Steel, Mandolin), Red Hot Chili Peppers-Drummer Chad Smith, Lenny Castro, Larry Knechtel, Marvin Etzioni, Gary Louris (Jayhawks), John Mayer, Bonnie Raitt, Keb 'Mo', und, und, und! Alle Tracks wurden von den Chicks selbst komponiert, jeweils mit der Unterstützung solcher Kollegen wie Dan Wilson (ex-Semisonic), Gary Louris (ex-Jayhawks), oder auch Keb 'Mo' (das voller Southern Soul steckende, Gospel-bluesige, mit tollem E-Piano garnierte, wunderbare "I hope"), Sheryl Crow (die großartige, knackige Pop-Rock-Ballade "Favorite year"), und Crowded House's Neil Finn (das etwas schwebende, balladeske, dennoch wieder sehr knackige, von schöner Geige und Banjo geprägte "Silent house")! Ein paar weitere Highlights eines Albums, das man auch komplett als ein einziges Highlight betrachten muß: "The long way around", ein traumhafter, von schönen Acoustic Gitarren-Riffs eingeleiteter, herrlich flockiger, schwungvoller, wundervoll melodischer Countryrocker, der auch auf "Wide open spaces" einen zentralen Platz hätte einnehmen können (tolle, würzige E-Gitarre, dezente Steel-Einlagen von Natalie's Vater Lloyd Maines, schönes Banjo, trockenes Drumming), das grandiose, ideal zwischen staubigen Texas-Roots und pop-rockigem "Bombast" (was hier in keinster Weise negativ geneint ist - ganz im Gegenteil, denn es drückt die ganze Dramaturgie dieser Nummer aus) hin und her schwankende, genauso emotionale, gefühlvolle, wie von unbändiger Kraft gekennzeichnete "Not ready to make nice", in dem die Dixie Chicks die Geschehnisse der Vergangenheit aufarbeiten und deutlich zum Ausdruck bringen, daß sie noch lange nicht soweit sind zu "verzeihen" (Natalie Maines singt hinreißend), der erfrischende, mit toller Mandoline ergänzte, wunderschöne, melodische, lockere Americana-/Countryrocker "Everybody knows" (mitgeschrieben von Gary Louris, was diesem Song ein gepflegtes Jayhawks-Flair verpasst), die großartige, rootsige Alternate Country-/Countryrock-Ballade "Bitter end", das furios, fast rotzig und ungemein staubig, im besten Texas Roadhouse-rockin'-Stil abgehende, von Mike Campbell mitkomponierte "Lubbock or leave it" (toller Banjo- und Schlagzeug-Drive), das Slide-/Lap Steel-getränkte, melodische, schön kraftvolle, epische "Voice inside my head" usw., usw.! Das ist genau die richtige Antwort, die die Dixie Chicks ihren Kritikern geben konnten: Ein Album von einer solchen Brillanz! Ganz groß! Unsere tiefste Verneigung der Anerkennzng! "Taking the long way" wird als Meilenstein in die Geschichte der Dixie Chicks eingehen!

Art-Nr.: 4626
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 21,90

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English, Robin - same [2006]
Zu ihren Fürsprechern zählen viele prominente Musiker (Willie Nelson, Jeffrey Steele) und Produzenten (Paul Worley, Kyle Lehning). Hal Ketchum beispielsweise sagte einmal über sie: "Robin English is a pure artist who needs to be heard... the sooner the better". Die Gelegenheit dazu bietet sich ab jetzt, denn ihr gerade erschienenes Debütalbum ist ab sofort lieferbar. Wie so viele Künstler im Country-Bereich, stammt die geborene Texanerin aus einer musikbegeisterten Familie. Irgendwann entschloss sie sich nach Nashville zu gehen und versuchte zunächst in der dortigen Clubszene Fuß zu fassen. Sie spielte und sang in einer Band namens "Young Riders", zu denen auch Leute wie Blake Shelton, Rachel Proctor und Ryan Murphey zählten. Im Jahre 2000 hatte Robin bereits einen Plattenvertrag, nahm eine recht erfolgreiche Single auf, fiel aber letztendlich Umstrukturierungen bei Sony zum Opfer. Sie arbeite jedoch weiter hartnäckig an ihrem Erfolg, schrieb fleißig Songs und schaffte es als Support von vielen namhaften Künstlern wie Clint Black, Brad Paisley, Joe Diffee, Mark Chesnutt und Willie Nelson bei Live-Gigs auf sich aufmerksam zu machen. Das Independant-Label Aspirion/Brass Ring Records schlug nun zu und offerierte ihr den längst fälligen Platten-Deal. Was Robin auf ihrem ersten Album bietet, ist beste New Country-Unterhaltung mit wohl dosierten und geschickt eingesetzten, sowohl poppigen, als auch bluesigen, rootsigen und sehr traditionellen Momenten. "I’m The One", die erste Single, eröffnet die Scheibe sehr entspannt und melodiös! Eine wunderschöne Ballade mit glasklarer Akustikgitarrenuntermalung, wunderbaren Mandolineneinlagen, relaxter E-Gitarre und dezenten Harmoniegesängen. Der Vergleich zu Chely Wright kommt hier, auch aufgrund einer gewissen äußerlichen Ähnlichkeit, nich von ungefähr. Einen oben drauf setzt dann noch das folgende Stück "Baby, You’re The Man", mit seinen satten Drums-/Akustik-/E-Gitarren-Rhythmen, der klasse Orgel, den dezenten Mandolinen-Tupfern und starken Background-Vocals. Robin's dezent "rauchige" Stimme im Strophenbereich, bis zur Variation in helleres Shania Twain-mäßiges "Ziehen" der Zeilenend-Silben und ein unaufdringliches E-Gitarren-Solo machen den Song zum Highlight. Hervorragend! Im weiteren Verlauf wechseln flottere Midtempo-Nummern und balladeskere Stücke in einem recht gut gewähltem Verhältnis. Bei ihren Mixturen aus Blues, Roadhouse Rock und astreinem Country ("Yello Rose In Me" und "Cotton Field Girl", - eine textlich und musikalisch tolle Hommage an ihre Großmutter), kommen einem gar Vergleiche zu Eve Selis in den Sinn. Hier beweist Mrs. English auch zum Teil ihr herausragendes Können an der Mundharmonika. Natürlich wird auch der Nashville-Mainstream bedient, die Übergänge sind aber trotzdem recht fließend. Gerade bei den poppig angehauchten Sachen bleiben die Vergleiche mit den bereits erwähnten Chely Wright (bei ruhigeren Stücken wie "Hello Me", "Least I Can Do") und Shania Twain (besonders beim herrlich flotten "Enjoy The Ride", mit exzellentem E-Gitarren-Solo von Jeff King) nicht aus. Enthält noch zwei Bonustracks mit "Child In Me", einem recht "kitschigen" Weihnachtslied, sowie einer klasse, im Text leicht veränderte Coverversion des alten Ed Bruce-Standards "Mama’s Don’t Let Your Cowboys Grow Up To Be Babies" (man beachte schon die lustige Veränderung im Titel), im typischen Honky Tonk-/Outlaw-Flair, wo dann auch die obligatorische Steelguitar zum Einsatz kommt. Ein prima Album mit vielen starken Musikern und einer Robin English, die in Sachen Songwriting (alle Stücke aus eigener Feder), Gesang (sehr variabel), instrumentalem Können (klasse Harmonikaspiel) und auch bei der Produktion Akzente zu setzen weiß. Ein umfangreiches Booklett mit allen Texten ist natürlich auch dabei. Rundum ein klasse Debüt. Diese Dame sollten die Majors im Auge behalten! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4484
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I'm the one
Lion and the lamb
Yellow rose in me
Wake up loving you
Enjoy the ride

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Gill, Vince - these days [2006]
4 CD Box-Set! Ausschließlich neues Material! Genial! Ist es Mut, Abenteuerlust, ist es Experimentierfreude oder einfach nur das Resultat eines nie versiegenden Quells endloser Ideen und guter Songs? Wohl von allem etwas und noch viel mehr! Egal, in jedem Fall ist es so etwas wie Vince Gill's "Masterpiece", das grandiose Output eines der ganz Großen Nashville's, eines der ganz Großen des Country, New Country, der alles erreicht hat, was es zu erreichen gibt und nun, ausgestattet mit allen Freiheiten und ohne jeden kommerziellen Hintergedanken seiner Kreativität freien Lauf läßt! 4 CDs, 43 brandneue Songs, die die ganze Tiefe von Gill's fantastischer Songwriter-Kunst widergeben (nicht ein einziger Song, den er nicht geschrieben, bzw. mitgeschrieben hat), sein unglaubliches Gitarrenspiel demonstrieren, einen außergewöhnlichen Sänger mit einer phänomenalen Stimme und einem unvergleichlichen Wiedererkennungswert, wie er einem selten begegnet, offereieren, die eine Persönlichkeit voller musikalischer Ästhetik zeigen, die zu leiner Zeit ihrer Karriere ihre multidimensionalen, voller variabler Interessen steckenden musikalischen Vorstellungen vernachlässigt hat, aber auch nie ihre Roots - und die sind eindeutig "country"! "These days" ist ein sehr exquisites, opulentes, prima aufgemachtes 4 CD-Set zu einem überaus attraktiven Preis (schöner Zug des Labels)! In einem Papp-Schuber stecken ein gewaltiges, dickes, 66-seitiges, mit allen Songtexten ausgestattetes Booklet, sowie 4, mit sehr schönen, der jeweiligen Thematik entsprechenden Covern versehenen Digipack-CDs, die alle ein bestimmtes Motto zum Inhalt haben. CD 1 nennt sich "Workin' on a big chill" und ist "The Rockin' Record", vollgepackt mit 10 starken, knackigen New Country-/Countryrock-Songs, teils mit bluesigen und schön rootsigen Ansätzen, gespickt mit rollen E-Gitarrenläufen und einigen bärenstarken Soli vom Meister, CD 2 ist "The Groovy Record" mit dem Titel "The reason why", mit 13 wunderbaren, von großartigen Melodien gekennzeichneten, teilweise recht poppigen, aber niemals unangenehm aufgesetzt wirkenden Balladen, CD 3 heißt "Some things never get old" mit der Bezeichnung "The Country & Western Record", mit 10 absolut traditionellen, puren, vollkomen reinen, unverfälschten Countrysongs in bester George Jones-/Merle Haggard-Manier, und die CD 4, mit dem Titel "Little brother", ist "The Acoustic Record", die, das sind die Roots von Vince, einen erstklassigen Mix von 10 Bluegrass Nummern und lupenreinen, äußerst frischen, glasklaren, Bluegrass-flavoured Acoustic Country-Songs zum Inhalt haben! Jede einzelne CDs steckt voller herrlicher Songperlen, wie beispielsweise das dezent bluesige, mit würzigen E-Gitarren durchzogene, drückende "Cowboy up" (mit Gretchen Wilson als Gast) von der "Rockin' Record", die wundervoll melodische, schön flockige, entspannte und sehr frische Ballade "No easy way", von der "Groovy Record", die Steelguitar-getränkte, lupenreine Honky Tonk-/Barroom-/Traditional Country-Nummer "Out of my mind" (mit Patty Loveless als Gast), oder der herrliche, von tollem Dobrospiel (Jerry Douglas) und großartiger Mandoline geprägte Acoustic Country-Waltz "A river like you", mit Tochter Jenny Gill als Gast! Apropos Gäste: Jede Menge Freunde und Wegbereiter seiner langen und erfolgreichen Karriere haben ihn mit gesanglichen Duett-/ bzw. Background-Auftritten unterstützt, als da wären Emmylou Harris, Rodney Crowell, Patty Loveless, Alison Krauss, Gretchen Wilson, Bekka Bramlett, Bonnie Raitt, Phil Everly, Sheryl Crow, LeAnn Rimes, Trisha Yearwood, Amy Grant, Katrina Elam, Del McCoury, Guy Clark, usw.! Welch eine CD-Box! Ein absoluter Meilenstein in der Karriere von Vince Gill!

Art-Nr.: 4529
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 29,90

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Haggard, Merle - 40 No.1 hits [2004]


Art-Nr.: 2964
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 24,90

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Holy, Steve - brand new girlfriend [2006]
Sechs Jahre haben die Anhänger auf den Nachfolger seines umjubelten Debüts "Blue Moon" warten müssen. Mittlerweile ist es vollbracht. Steve Holy ist mit seinem neuen Album "Brand New Girlfriend" zurück. Und ähnlich wie bei noch frischen Beziehungen "im richtigen Leben", bemerkt man hier einen außerordentlich positiven Schub, verbunden mit viel Elan, in diesem Fall natürlich im musikalischen Sinne. Die lange Pause ist Holy scheinbar gut bekommen. Aus einem Fundus von fast vierzig potentiellen Stücken haben es schließlich dreizehn auf den neuen Longplayer geschafft. Der aus Dallas, Texas stammende Entertainer, der eine immense Fanbasis hinter sich weiß, und dementsprechend ein Major-Label (Curb Records) im Rücken hat, dürfte auch mit seinem neuen Werk wieder voll den Geschmack seiner Fans getroffen haben. Traditioneller Nashville Country/New Country, der seinen Weg in den Charts machen wird! Der Titeltrack (im übrigen schon unter den Top 10 der Billboard Country Singles-Charts platziert), gleich zu Beginn des Albums, entwickelt sich nach einem süffisantem Barroom-Piano-Intro zu einem recht flotten und rockigen, intensiv gesungenem Countryheuler mit allen bekannten Zutaten, inklusive traditioneller Honkytonkelemente. Im weiteren Verlauf bestimmen eine gesunde Mischung aus schnelleren und balladesken Nummern das Geschehen, wobei die gesamte Stilpalette des Countrygenres (von Retro bis poppig) ausgereizt wird. Im Musikerbereich wurde an nichts gespart. Alle Instrumente wurden gleich mehrfach, und von den Namen her, sehr hochkarätig besetzt. Im Uptempo-Geschehen stechen danach noch vier Nummern heraus: "Hurry Up", mit Rockabillytouch, dezent jazzig dahin swingend (brillant hier Jonathan Yudkin's Banjorhythmusspiel), "Men Buy The Drinks (Girls Call The Shot)", eine gut gelaunte Partynummer mit kreischenden Mädel-Harmonies im Refrain, die ein fester Bestandteil seines künftigen Live-Repertoires werden dürfte (klasse Kombination aus Piano und E-Gitarre, sogar mit southern-typischem Mini-Break), "Wrap Around", an dem John Rich (Big & Rich) mal wieder kompositorisch beteiligt war, und zeigt, das Steve durchaus zum hippen Countryrocker im Stile des allseits bekannten Duos mutieren kann. Stark auch das cool groovende, an Dwight Yoakam erinnernde "Memory On The Run" mit herrlichen Pianotupfern und tollem E-Solo. Der richtige Glanz des Frauentyps Holy erstrahlt natürlich dann, wenn er im Balladen-/gemäßigten Midtempobereich unter Einsatz seiner recht variablen Stimme (bis hin zum Falsetto) punktet. Nicht umsonst wird er immer wieder als der "Roy Orbinson des Country" zitiert (frappierend hier die Ähnlichkeiten bei "Good Night To Be Lonely")! "A Cliff In Colorado"(Holy schon fast wie ein Barde), "Lead Me On" (tolle Melodie, poppig, Rascall Flatts-Flair, eines der absoluten Highlights des Albums), oder "Only The Lonely Talking" (erinnert sehr stark an Chris Isaak-Nummern) werden die Damenherzen wieder zuhauf dahinschmelzen lassen. "Brand New Girlfriend" ist ein insgesamt recht abwechslungsreiches und intelligent zusammengestelltes Werk, das Steve Holy sicherlich neben seiner etatmäßigen Fanschar auch neue Käuferschichten eröffnen wird. Wie schon beim Debüt vor sechs Jahren gilt auch heute: Bestsellerverdächtig! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4386
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Jackson, Alan - like red on a rose [2006]
Eigentlich wollte sich Alan Jackson mit seinem neuen Werk den schon lange gehegten Wunsch eines Bluegrass-Albums erfüllen. Zumindestens für diese Aufnahmen beschloß er, sich vorübergehend von seinem Stamm-Produzenten Keith Stegall zu trennen (er betont jedoch eindeutig, daß künftige Zusammenarbeiten mit Stegall wieder jederzeit möglich sind) und "heuerte" dafür die wunderbare Alison Krauss an. Die beiden feilten, suchten Songs aus, machten sich ewige Zeiten lang Gedanken um die neue Scheibe, bis schließlich ein Album herauskam, das alles andere als ein Bluegrass-Album, aber dennoch etwas ganz Besonderes wurde: Eine herrliche, überaus intime, einfühlsame Ansammlung von 13 wundervollen Liebesliedern und Blues-getränkten Country-Balladen, die Alan Jackson zu absoluter Höchstform auflaufen lassen. Damit ist "Like red on a rose", nach dem Gospel-Werk "Precious memories", bereits das zweite Werk, das Jackson in 2006 veröffentlichte - und wieder zeigt es einen Country-Star, der voller Überzeugung bereit ist, einmal die üblichen Pfade zu verlassen und in beeindruckender Art und Weise seiner musikalischen Kreativität freien Lauf zu lassen. Erst solche Werke etablieren einen Star auch als einen großen Künstler - und das gelingt dem gefeierten Traditionalisten hier mit Nachdruck! Die Songs sind allesamt ruhig und bedächtig, Uptempo-Nummern sucht man vollkommen vergebens! Doch alle Balladen, obwohl sie sehr oft den Blues haben, werden immer vollkommen "country" interpretiert! Alan Jackson singt einfach großartig, voller Gefühl und überaus inspiriert. Die Arrangements, allesamt mit kompletter Band eingespielt, sind zumeist sehr sparsam und unaufdringlich gehalten, haben aber auch ihre durchaus knackigen Momente. Sie werden immer wieder bestimmt von sehr variantenreichem Piano-Spiel (Gordon J. Mote und Jimmy Cox), überaus sauberen und klaren Acoustic Gitarren (Ron Block von Alison Krauss' Union Station) und den traumhaften, unwiderstehlichen, rootsig angerauten, würzigen Lap Steel-Einsätzen des großen Jerry Douglas, dem damit eine zentrale Rolle unter den Instrumental-Solisten zuteil wird. Was entsteht, ist ein phantastisches, intimes, zuweilen gar besinnliches, entspanntes Country-Blues-Feeling voller Authentizität und Hingabe. Die weiteren, hochkarätigen Musiker: Alison Krauss (Fiddle), Viktor Krauss (Bass - im übrigen Alison's Bruder), Kenny Vaughan (E-Gitarre), der großartige, legendäre Soul-, Funk- und R & B-Drummer Bernard Purdie, der in den Sechzigern, Siebzigern und Achtziger mit Leuten wie James Brown, Louis Armstrong, Aretha Franklin und Dizzy Gillespie, um nur einige zu nennen, im Studio und auf Tour war, u.s.w.! Die Background-Stimmen gehören u.a. Sam Bush, Alison Krauss, Dan Tyminski, Cheryl White, Suzanne Cox und Lee Ann Womack! Wunderschönes Piano-Spiel dominiert das langsame, einfühlsame Eröffnungsstück "Anywhere on earth you are", welches zudem durch zurückhaltende Steel-/ und Acoustic Guitar-Einsätze, aber auch mal durch eine "versteckte" Fiddle verfeinert wird. Es folgt der sehr emotionale und gefühlvolle Roots-Country-Blues "Good imitation of the blues", dessen bedächtige Basis aus großartigem "Barroom-Swing-Piano"-Spiel mit einer überaus würzigen, erdigen, angerauten Lap Steel-/E-Gitarren angereichert wird, was zusammen mit Jackson's gewohnt sauberem, prächtigem Country-Gesang eine hinreißende Kombination ergibt. Das Titelstück "Like red on a rose" ist abermals eine wunderschöne, bluesige Ballade, erneut sehr ruhig dargeboten, dann aber herzhaft gewürzt mit einer durchaus kräftigen Lap Steel - dazu eine tolle Melodie! Etwas funky, soulig groovend wird's beim starken, etwas knackigeren, rhythmischen "Nobody said that it would be easy", während das melodische "Don't change on me" einen dezent spirituellen Charakter aufweist. Sehr schön auch die ruhige, bluesige Country Waltz-Ballade "As lovely as you" (da erinnert man sich gar ein wenig an Don Williams), sowie das durchaus wieder knackige, von tollen Twin E-Gitarren eingeleitete, voller "Soul" steckende "A woman's love"! Neben einer Coverversion von Leon Russell's "Bluebird" enthält das Album zudem eine traumhaft schöne, geradezu Gänsehaut erzeugende Version des alten Herb Pedersen-Klassikers "Wait a minute", herrlich von Jackson vorgetragen auf der Basis eines tollen Drummings von Purdie und durchzogen von meisterhaften Lap Steel-Linien Jerry Douglas'! Welch ein großartiges, gefühlvolles Album von Alan Jackson! Einfach nur zuhören und genießen! Und mit jedem Zuhören "wächst" das Album weiter - auch ein Beweis für die außergewöhnliche Qualität dieser Musik! Unvergänglich, zeitlos, schön!

Art-Nr.: 4441
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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