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Dixie Chicks - taking the long way ~ expanded edition mit bonus dvd [2006]
CD/DVD-Set! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung des aktuellen Dixie Chicks-Albums "Taking the long way" erscheint nun eine neue "Deluxe"-Ausgabe dieses großartigen Werkes! Neben der normalen CD enthält die Edition eine zusätzliche (Live)-DVD mit höchst interessantem und überaus lohnenswertem Material. Zunächst erleben wir einen sehr introvertierten, wundervollen, am 24.5.2006 in den Sony Music Studios von New York City mitgeschnittene Live-Auftritt der Damen, der einmal mehr ihre ganze Klasse und ihr Charisma untermauert. Eine herrliche, akustische Performance im Full Band Arrangement (in der Begleitband spielt unter anderem David Grissom die akustische Gitarre) von rund 23 Minuten Spieldauer mit exzellenten Versionen von "The long way around" (sehr knackig, flott, tolle Harmonien, großartige Fiddle von Martie), "Easy silence" (sehr intim und entspannt, sehr melodisch, toll gesungen), "Voice inside my head" (knackig, rootisg, Emily spielt eine starke Lap Steel-Gitarre) - diese 3 Stücke sind vom aktuellen Studioalbum und werden live n einer deutlich rootsigeren Americana-beeinflußten Version gespielt - , "Truth No. 2" (klasse Banjo von Emily) und dem fantastischen "Wide open spaces"! Anschließend sehen wir noch den offiziellen Video-Clip zu "Not ready to make nice", sowie eine interessante Unterhaltung von den 3 Mädels und Produzent Rick Rubin über das Album! Das ganze Set komt in einem edlen, 3-fach aufklappbaren Digipack mit 24-seitigem Booklet, umhüllt von einem schönen Schuber mit Prägedruck-Aufschrift! Tolles CD-/DVD Combo-Set, das selbst für die, die die Scheibe bereits haben, aufgrund der prächtigen DVD allemal noch zusätzlich lohnend erscheint!
Hier nochmal der Review zur "normalen" CD:
4 Jahre sind seit ihrem wundervollen Album "Home" vergangen! Was ist in der Zwischenzeit mit den Dixie Chicks nicht alles passiert? Erst die Jubelarien über "Home", dann Natalie Maines "Anti-Bush"-Äußerungen während eines Konzertes in London - sie wurden attackiert, geradezu "geächtet", aus dem Nashville-Radio verbannt, ihre Musik wurde aus den Playlists gestrichen. Ein ganzes "System" versuchte sie abzustrafen, doch ihre Fans standen immer hinter ihnen, wie auch unzählig viele Musiker-Kollegen, unter denen die Dixie Chicks ihr eh schon hohes Standing noch mehr untermauerten. Nach der vielumjubelten "Top of the world"-Tour legten sie eine Pause ein, sorgten allesamt für Familienzuwachs, und begannen langsam sich auf ihr "Comeback" vorzubereiten, das sie schon seinerzeit, während ihres Konflikts mit den Medien, als "Trennung von Nashville" ankündigten. Nun liegt "Taking the long way" vor, und es ist, dies vorab, ein Meisterstück geworden! Die Dixie Chicks präsentieren sich in jeder Hinsicht stärker und ambitionierter als je zuvor, puschen sich regelrecht zu neuen Höhen, sowohl als Songwriter, als auch als Performer! Ein traumhaftes Album! Und es kommt, wie sie es angekündigt hatten: Ihre Country-Wurzeln und Texas-Roots nie verlierend und stets wahrend, entfernen sie sich weitestgehend vom Nashville-Mainstream, hin zu äußerst niveauvollem, rootsigem Alternate Country/ Americana/ Countryrock-/pop mit einer gepflegten Portion Singer/Songwriter-Mentalität. Das bekommt ihnen ganz hervorragend, macht sie variabler und "unberechenbarer" als je zuvor! Dabei haben sie nichts, aber auch gar nichts, von ihren faszinierenden Melodien eingebüßt! Voller traumhafter Schönheit, musikalisch herrlich arrangiert und dominiert von Natalie Maines' charismatischem, unverwechselbarem Lead-Gesang in Verbindung mit Martie Maguire's und Emily Robison's wundervollen Harmonien, schleichen sich die 14 Songs mit all ihrer Magie unwiderstehlich in das Innerste unserer Ohren und unserer Sinne. Vom bluegrassigen Touch des Vorgängers ist nichts mehr zu spüren. Die Musik ist, trotz aller Emotionen und Gefühle, sehr knackig und durchaus kraftvoll in Szene gesetzt. Produzenten-Genie Rick Rubin, der ja beispielsweise auch die berühmte "American Recordings"-Reihe von Johnny Cash umsetzte, hat das Album in einen fantastischen, exakt auf den Punkt gebrachten, trockenen, aber herrlich transparenten Sound gepackt, die die famosen Musiker bestens ins richtige "Licht" rücken. Unter denen befinden sich solch illustre Namen wie die "Heartbreakers" Benmont Tench (Keyboards) und Mike Campbell (Guitars), Lloyd Maines (Pedal Steel, Mandolin), Red Hot Chili Peppers-Drummer Chad Smith, Lenny Castro, Larry Knechtel, Marvin Etzioni, Gary Louris (Jayhawks), John Mayer, Bonnie Raitt, Keb 'Mo', und, und, und! Alle Tracks wurden von den Chicks selbst komponiert, jeweils mit der Unterstützung solcher Kollegen wie Dan Wilson (ex-Semisonic), Gary Louris (ex-Jayhawks), oder auch Keb 'Mo' (das voller Southern Soul steckende, Gospel-bluesige, mit tollem E-Piano garnierte, wunderbare "I hope"), Sheryl Crow (die großartige, knackige Pop-Rock-Ballade "Favorite year"), und Crowded House's Neil Finn (das etwas schwebende, balladeske, dennoch wieder sehr knackige, von schöner Geige und Banjo geprägte "Silent house")! Ein paar weitere Highlights eines Albums, das man auch komplett als ein einziges Highlight betrachten muß: "The long way around", ein traumhafter, von schönen Acoustic Gitarren-Riffs eingeleiteter, herrlich flockiger, schwungvoller, wundervoll melodischer Countryrocker, der auch auf "Wide open spaces" einen zentralen Platz hätte einnehmen können (tolle, würzige E-Gitarre, dezente Steel-Einlagen von Natalie's Vater Lloyd Maines, schönes Banjo, trockenes Drumming), das grandiose, ideal zwischen staubigen Texas-Roots und pop-rockigem "Bombast" (was hier in keinster Weise negativ geneint ist - ganz im Gegenteil, denn es drückt die ganze Dramaturgie dieser Nummer aus) hin und her schwankende, genauso emotionale, gefühlvolle, wie von unbändiger Kraft gekennzeichnete "Not ready to make nice", in dem die Dixie Chicks die Geschehnisse der Vergangenheit aufarbeiten und deutlich zum Ausdruck bringen, daß sie noch lange nicht soweit sind zu "verzeihen" (Natalie Maines singt hinreißend), der erfrischende, mit toller Mandoline ergänzte, wunderschöne, melodische, lockere Americana-/Countryrocker "Everybody knows" (mitgeschrieben von Gary Louris, was diesem Song ein gepflegtes Jayhawks-Flair verpasst), die großartige, rootsige Alternate Country-/Countryrock-Ballade "Bitter end", das furios, fast rotzig und ungemein staubig, im besten Texas Roadhouse-rockin'-Stil abgehende, von Mike Campbell mitkomponierte "Lubbock or leave it" (toller Banjo- und Schlagzeug-Drive), das Slide-/Lap Steel-getränkte, melodische, schön kraftvolle, epische "Voice inside my head" usw., usw.! Das ist genau die richtige Antwort, die die Dixie Chicks ihren Kritikern geben konnten: Ein Album von einer solchen Brillanz! Ganz groß! Unsere tiefste Verneigung der Anerkennzng! "Taking the long way" wird als Meilenstein in die Geschichte der Dixie Chicks eingehen!

Art-Nr.: 4626
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 21,90

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English, Robin - same [2006]
Zu ihren Fürsprechern zählen viele prominente Musiker (Willie Nelson, Jeffrey Steele) und Produzenten (Paul Worley, Kyle Lehning). Hal Ketchum beispielsweise sagte einmal über sie: "Robin English is a pure artist who needs to be heard... the sooner the better". Die Gelegenheit dazu bietet sich ab jetzt, denn ihr gerade erschienenes Debütalbum ist ab sofort lieferbar. Wie so viele Künstler im Country-Bereich, stammt die geborene Texanerin aus einer musikbegeisterten Familie. Irgendwann entschloss sie sich nach Nashville zu gehen und versuchte zunächst in der dortigen Clubszene Fuß zu fassen. Sie spielte und sang in einer Band namens "Young Riders", zu denen auch Leute wie Blake Shelton, Rachel Proctor und Ryan Murphey zählten. Im Jahre 2000 hatte Robin bereits einen Plattenvertrag, nahm eine recht erfolgreiche Single auf, fiel aber letztendlich Umstrukturierungen bei Sony zum Opfer. Sie arbeite jedoch weiter hartnäckig an ihrem Erfolg, schrieb fleißig Songs und schaffte es als Support von vielen namhaften Künstlern wie Clint Black, Brad Paisley, Joe Diffee, Mark Chesnutt und Willie Nelson bei Live-Gigs auf sich aufmerksam zu machen. Das Independant-Label Aspirion/Brass Ring Records schlug nun zu und offerierte ihr den längst fälligen Platten-Deal. Was Robin auf ihrem ersten Album bietet, ist beste New Country-Unterhaltung mit wohl dosierten und geschickt eingesetzten, sowohl poppigen, als auch bluesigen, rootsigen und sehr traditionellen Momenten. "I’m The One", die erste Single, eröffnet die Scheibe sehr entspannt und melodiös! Eine wunderschöne Ballade mit glasklarer Akustikgitarrenuntermalung, wunderbaren Mandolineneinlagen, relaxter E-Gitarre und dezenten Harmoniegesängen. Der Vergleich zu Chely Wright kommt hier, auch aufgrund einer gewissen äußerlichen Ähnlichkeit, nich von ungefähr. Einen oben drauf setzt dann noch das folgende Stück "Baby, You’re The Man", mit seinen satten Drums-/Akustik-/E-Gitarren-Rhythmen, der klasse Orgel, den dezenten Mandolinen-Tupfern und starken Background-Vocals. Robin's dezent "rauchige" Stimme im Strophenbereich, bis zur Variation in helleres Shania Twain-mäßiges "Ziehen" der Zeilenend-Silben und ein unaufdringliches E-Gitarren-Solo machen den Song zum Highlight. Hervorragend! Im weiteren Verlauf wechseln flottere Midtempo-Nummern und balladeskere Stücke in einem recht gut gewähltem Verhältnis. Bei ihren Mixturen aus Blues, Roadhouse Rock und astreinem Country ("Yello Rose In Me" und "Cotton Field Girl", - eine textlich und musikalisch tolle Hommage an ihre Großmutter), kommen einem gar Vergleiche zu Eve Selis in den Sinn. Hier beweist Mrs. English auch zum Teil ihr herausragendes Können an der Mundharmonika. Natürlich wird auch der Nashville-Mainstream bedient, die Übergänge sind aber trotzdem recht fließend. Gerade bei den poppig angehauchten Sachen bleiben die Vergleiche mit den bereits erwähnten Chely Wright (bei ruhigeren Stücken wie "Hello Me", "Least I Can Do") und Shania Twain (besonders beim herrlich flotten "Enjoy The Ride", mit exzellentem E-Gitarren-Solo von Jeff King) nicht aus. Enthält noch zwei Bonustracks mit "Child In Me", einem recht "kitschigen" Weihnachtslied, sowie einer klasse, im Text leicht veränderte Coverversion des alten Ed Bruce-Standards "Mama’s Don’t Let Your Cowboys Grow Up To Be Babies" (man beachte schon die lustige Veränderung im Titel), im typischen Honky Tonk-/Outlaw-Flair, wo dann auch die obligatorische Steelguitar zum Einsatz kommt. Ein prima Album mit vielen starken Musikern und einer Robin English, die in Sachen Songwriting (alle Stücke aus eigener Feder), Gesang (sehr variabel), instrumentalem Können (klasse Harmonikaspiel) und auch bei der Produktion Akzente zu setzen weiß. Ein umfangreiches Booklett mit allen Texten ist natürlich auch dabei. Rundum ein klasse Debüt. Diese Dame sollten die Majors im Auge behalten! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4484
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I'm the one
Lion and the lamb
Yellow rose in me
Wake up loving you
Enjoy the ride

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Gill, Vince - these days [2006]
4 CD Box-Set! Ausschließlich neues Material! Genial! Ist es Mut, Abenteuerlust, ist es Experimentierfreude oder einfach nur das Resultat eines nie versiegenden Quells endloser Ideen und guter Songs? Wohl von allem etwas und noch viel mehr! Egal, in jedem Fall ist es so etwas wie Vince Gill's "Masterpiece", das grandiose Output eines der ganz Großen Nashville's, eines der ganz Großen des Country, New Country, der alles erreicht hat, was es zu erreichen gibt und nun, ausgestattet mit allen Freiheiten und ohne jeden kommerziellen Hintergedanken seiner Kreativität freien Lauf läßt! 4 CDs, 43 brandneue Songs, die die ganze Tiefe von Gill's fantastischer Songwriter-Kunst widergeben (nicht ein einziger Song, den er nicht geschrieben, bzw. mitgeschrieben hat), sein unglaubliches Gitarrenspiel demonstrieren, einen außergewöhnlichen Sänger mit einer phänomenalen Stimme und einem unvergleichlichen Wiedererkennungswert, wie er einem selten begegnet, offereieren, die eine Persönlichkeit voller musikalischer Ästhetik zeigen, die zu leiner Zeit ihrer Karriere ihre multidimensionalen, voller variabler Interessen steckenden musikalischen Vorstellungen vernachlässigt hat, aber auch nie ihre Roots - und die sind eindeutig "country"! "These days" ist ein sehr exquisites, opulentes, prima aufgemachtes 4 CD-Set zu einem überaus attraktiven Preis (schöner Zug des Labels)! In einem Papp-Schuber stecken ein gewaltiges, dickes, 66-seitiges, mit allen Songtexten ausgestattetes Booklet, sowie 4, mit sehr schönen, der jeweiligen Thematik entsprechenden Covern versehenen Digipack-CDs, die alle ein bestimmtes Motto zum Inhalt haben. CD 1 nennt sich "Workin' on a big chill" und ist "The Rockin' Record", vollgepackt mit 10 starken, knackigen New Country-/Countryrock-Songs, teils mit bluesigen und schön rootsigen Ansätzen, gespickt mit rollen E-Gitarrenläufen und einigen bärenstarken Soli vom Meister, CD 2 ist "The Groovy Record" mit dem Titel "The reason why", mit 13 wunderbaren, von großartigen Melodien gekennzeichneten, teilweise recht poppigen, aber niemals unangenehm aufgesetzt wirkenden Balladen, CD 3 heißt "Some things never get old" mit der Bezeichnung "The Country & Western Record", mit 10 absolut traditionellen, puren, vollkomen reinen, unverfälschten Countrysongs in bester George Jones-/Merle Haggard-Manier, und die CD 4, mit dem Titel "Little brother", ist "The Acoustic Record", die, das sind die Roots von Vince, einen erstklassigen Mix von 10 Bluegrass Nummern und lupenreinen, äußerst frischen, glasklaren, Bluegrass-flavoured Acoustic Country-Songs zum Inhalt haben! Jede einzelne CDs steckt voller herrlicher Songperlen, wie beispielsweise das dezent bluesige, mit würzigen E-Gitarren durchzogene, drückende "Cowboy up" (mit Gretchen Wilson als Gast) von der "Rockin' Record", die wundervoll melodische, schön flockige, entspannte und sehr frische Ballade "No easy way", von der "Groovy Record", die Steelguitar-getränkte, lupenreine Honky Tonk-/Barroom-/Traditional Country-Nummer "Out of my mind" (mit Patty Loveless als Gast), oder der herrliche, von tollem Dobrospiel (Jerry Douglas) und großartiger Mandoline geprägte Acoustic Country-Waltz "A river like you", mit Tochter Jenny Gill als Gast! Apropos Gäste: Jede Menge Freunde und Wegbereiter seiner langen und erfolgreichen Karriere haben ihn mit gesanglichen Duett-/ bzw. Background-Auftritten unterstützt, als da wären Emmylou Harris, Rodney Crowell, Patty Loveless, Alison Krauss, Gretchen Wilson, Bekka Bramlett, Bonnie Raitt, Phil Everly, Sheryl Crow, LeAnn Rimes, Trisha Yearwood, Amy Grant, Katrina Elam, Del McCoury, Guy Clark, usw.! Welch eine CD-Box! Ein absoluter Meilenstein in der Karriere von Vince Gill!

Art-Nr.: 4529
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 29,90

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Hayden, Rodney - down the road [2007]
"Rodney Hayden exists on traditional country music with each breath he draws". Obwohl der junge Texaner Rodney Hayden bislang von den Country-Radiostationen außerhalb Texas' nahezu vollkommen ignoriert wurde, preisen ihn die Kritiker renommierter U.S.-Medien wie dem "Billboard" ("a major talent and true country singer"), "USA Today" ("Rodney Hayden is as solid as a well kept dance floor...") und "Country Weekly" ("there's something big going on in Texas...") als eines der größten gegenwärtigen Talente lupenreiner, texanischer Countrymusic! Mit wahrlich gutem Grund, wie sein prächtiges, neues Album "Down the road" eindrucksvoll unter Beweis stellt! Rodney's Roots liegen tief im Süden von Texas. Überaus glaubhaft und zu keiner Minute die traditionellen Countrypfade verlassend, verknüpft er in seiner großartigen Musik authentische Western-Mentalität, visionäre "Bilder" staubiger Prärie-und Wüstenlandschaften und erfrischenden New Country-Schwung zu einer untrennbaren Einheit miteinander, die ihn genauso vertraut wie einzigartig klingen lässt. Vielleicht kann man ihn als so etwas wie eine Mischung aus George Strait, Alan Jackson, Chris LeDoux, Pat Green, Kevin Fowler, Willie Nelson, Billy Joe Shaver, Merle Haggard und Robert Earl Keen bezeichnen, doch Rodney Hayden hat seine eigene Identität längst gefunden. Er ist nicht nur ein klasse Sänger, sondern auch ein begnadeter Songwriter. Alle Songs stammen aus seiner Feder, zum Teil mit Unterstützung des ein oder anderen Co-Autors. Überwiegend hören wir recht flotte, lockere, prima ins Ohr gehende Nummern, die teilweise runtergehen wie Öl! Gerade mal zwei Balladen (die entspannte, voller Americana-Flair steckende, Country Storytelling-Nummer "Whoever wrote this song" und das wunderschöne, mit feiner Acoustic Gitarren-, Steel- und Akkordeon-Begleitung dargebotene "Midnight in Memphis") mischen sich unter die 11 durchweg großartigen Songs. Die Arrangements bestehen vorwiegend aus transparenten, prächtig miteinander harmonierenden Gitarren in Verbindung mit herrlichen Steelguitar-Passagen (Tommy Detamore), hin und wieder klug ergänzt mit einer heulenden Fiddle und auch mal mit einem, ein wunderbares Mexican Border-Flair verbreitenden Akkordeon. Zu den Höhepunkten eines wie gesagt durchgehend starken Albums gehören beispielsweise der mit klasse E-Gitarren-Licks und Steelguitar-Linien gespickte, staubige, viel Texas Outlaw-Flair vermittelnde Opener "Down the road", der dynamische, wie geschmiert aus den Lautsprechern fließende, herrlich ins Ohr gehende Uptempo Countryfeger "It goes by to fast" (wunderbares Gitarren-/Steel-Arrangement), die traumhafte, Steelguitar- und Akkordeon-getränkte, flotte, melodische TexMex-/Border-Country-Nummer "Nuevo Laredo", die einem das Bild eines in einer staubigen, kargen Landschaft gelegenen, einsamen mexikanischen Saloons mit feurigem Tequila und noch feurigeren Ladies überaus transparent vor unsere Augen zu projezieren scheint, das sehr traditionelle "Lonely day", das herrliche, grassige, viel Western-/Outlaw-Flair vermittelnde, sehr dynamisch abgehende "I'll ride again" (klasse Gitarren-Picking, in Verbindung mit hervorragenden Fiddle- und Steelguitar-Klängen), der knackige Roadhouse-Countryrocker "After the sun goes down", der lupenreine, in einem prima Duett mit der bezaubernden Sunny Sweeney dargebotene Honky Tonker "These arms", oder auch das schwungvolle, wie aus einem alten Western-Movie stammende, von tollen Gitarren und Steel begleitete, viel Fahrt aufnehmende, melodische "Silverado boys", ein absoluter "Hit"! "Great album", sagt das amerikanische "Gone Country Magazine"! Dem ist absolut nichts hinzuzufügen! Tolle Leistung von Rodney Hayden! Ohne Zweifel, das ist einer mit dem Zeug zu einem neuen Star des Traditional Country! Ein Major Label-Deal scheint nur noch eine Frage der Zeit su sein...

Art-Nr.: 5020
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
It goes by to fast
Nuevo Laredo
I'll ride again
Midnight in Memphis
Silverado boys
These arms

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Jones, George & Merle Haggard - kickin' out the footlights...again [2006]
"Tow icons collide - a historic reunion", heißt es im Booklet - und damit ist die ganze Magie dieses klasse Countryalbums auch schon auf den Punkt gebracht! 25 Jahre nach ihrem ersten Duett-Album "A taste of yesterday's wine" tun sich zwei der bedeutendsten und einflußreichsten Sänger der Country-Historie, George Jones und Merle Haggard, erneut zusammen um im hohen Alter von 75, bzw. fast 70 Jahren erneut ein gemeinsames Werk einzuspielen. Es ist ihnen großartig gelungen! Höchster Respekt, wie gut die beiden noch immer singen und ihre ganze Ausstrahlungskraft in die Songs transportieren. "Kickin' out the footlights...again" hat den Untertitel "Jones sings Haggard, Haggard sings Jones", denn neben 4 gemeinsamen Duetten, beinhaltet das Werk jeweils 5 schon einmal von Merle Haggard aufgenommene Klassiker, die nun von George Jones vorgetragen werden, und umgekehrt. Eingespielt mit der absoluten Nashville "Créme de la créme" an Musikern (.u.a. Brent Mason, J.T.Corenflos, Glenn Worf, Stuart Duncan, Eddie Bayers, Paul Franklin) hauchen sie diesen Songs, bei gleichzeitiger Wahrung aller Traditionen, jeweils ihre ganz persönliche Note ein. Merle interpretiert folgende Songs von George: "The race is on" (klasse, knackige, honky-tonkin' Fassung dieses Country-Evergreens), "She thinks I still care" (toller Honky Tonker mit feinen Steel- und Fiddle-Linien), "Things have gone to pieces" (sehr feine, Steel-getränkte Ballade), "I always get lucky with you" und "The window up above", während George folgende Merle-Klassiker bringt: "The way I am", "All my friends are strangers", "I think I'll just stay here and drink" (klasse Outlaw-Flair mit großartiger E-Gitarren-Instrumentierung), "Sing me back home" (großartige, schön lockere, voller Original Bakersfield-Flair steckende Fassung mit schönen Mandolinen- und Steelguitar-Fills) und "You take me for granted"! Sehr gelungen auch die 4 neuen Duette, wie beispielsweise, die Piano-getränkte, mit feinen Gitarrenlicks ergänzte, durchaus als autobiographisch anzusehende Ballade "Footlights", die die Geschichten eines alternden Countrysängers erzählt, oder ihr in tollem Country-Barroom-Blues-Flair erstahlendes Remake von Duke Ellington's "Don't get around much anymore"! Traditionelle, zeitlose Countrymusic zweier lebenden Legenden! Hat das Charme!

Art-Nr.: 4564
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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McEntire, Reba - paket: video gold I & video gold II ~ 2 dvds [2006]
2 DVDs! "Video Gold I" und "Video gold II" zum Paket-Sonderpreis! Die DVDs sind "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar! Insgesamt 36 Musikvideos der Country-Ikone! Details siehe unter dem jeweiligen Einzel-Artikel!

Art-Nr.: 4665
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 33,00

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Montgomery Gentry - some people change [2006]
"Some People Change" heißt das neue, starke Album der beiden Musiker aus Kentucky, ihr mittlerweile fünftes, wenn man mal ihr "Greatest Hits"-Werk aus dem letzten Jahr außen vor lässt. Hört ma sich die Scheibe an, so erkennt man a) schnell ihre Klasse und ist b) geneigt den Titel um den Zusatz "But Montgomery Gentry Don’t" zu ergänzen, was wir allerdings als klares Kompliment verstanden wissen wollen. Denn auch diesmal sind die Beiden weitestgehend dem Prinzip treu geblieben, das sie auf allen bisherigen Silberlingen durchgezogen haben und das sie zu einem der angesagtesten und erfolgreichsten Major-Acts in Nashville werden ließ, nämlich abwechslungsreicher, druckvoller, herrlich southern-inspirierter, knackiger New Country/ New Country-Rock der Extraklasse. Also wozu großartig rumexperimentieren, die beiden wissen schließlich ihre Stärken und die setzen sie einmal mehr ein. Ein mit Mark Wright, Rivers Rutherford und Jeffrey Steele überaus erfahrenes, zudem mit exzellenten Songwriterqualitäten ausgestattetes Produzententeam, viele weitere prominente Komponisten, ein Heer von Klasse-Musikern (so ziemlich alles, was in Nashville Rang und Namen hat), alles in exakter Kombination mit den beiden vokal unterschiedlichen Charakteren, lassen einmal mehr nichts anbrennen. Auffällig sicher, dass diesmal Jeffrey Steele, der ja gerade mit seinem Album "Hell On Wheels" für Furore sorgt, einen recht großen Einfluß auf Sound und Songmaterial des Duos hatte. Seine Handschrift ist bei Songs wie "Hey Country" (wieder so ein frecher Southern Countryrock-Song in einem "hippen" Styling mit toller, satter Double Leads-/Slide-Passage, harten, funky Basslines und starkem Banjo-Break; klasse hier der kurz eingebaute "Can’t You See"-Refrain in einem ganz anderem Gewand, mit dem Montgomery Gentry, wie es eigentlich schon Tradition ist, mal wieder eines ihrer großen Southernrock-Idole würdigen, diesmal eben The Marshall Tucker Band), "Your Tears Are Comin’" (klasse Coverversion der Steele-Nummer von dessem letzten, bereits erwähnten.Werk, etwa auf der gleiche Qualitätsstufe wie das Original), dem so traurigen, Piano-balladesken "Clouds", dem ganz starken "Twenty years ago" (ein großartiger, enmotionaler Song über die Versöhnung eines rebellischen Sohnes am Sterbebett seines hartnäckigen Vaters), und dem schwungvollen, knackigen Outlaw-/Redneck-Feger "What Do Ya Think About That" (klasse Mandolinen-/Wahbro-Kombination, filigrane Slide-Fills) überdeutlich zu spüren. Der Opener und gleichzeitig die erste Single, "Some People Change", kommt im Strophenbereich mit Eddie Montgomery's warmer Stimme zunächst sehr entspannt und melodisch daher, wird aber im Refrain durch Troy Gentry's Energie-geladenen Gesang stilvoll abgelöst. Dazu gibt es als "Farbtupfer" einen recht emotionalen, voller Southern Soul steckenden, gospelartigen Chorgesang am Ende. Das Stück befindet sich zu Recht bereits auf dem Vormarsch in den Charts. In etwa die gleiche Kerbe schlägt das glänzende "I’m A Lucky Man", das mit humorvollem Text recht stoisch von Montgomery dargeboten wird. Die wahre Freude aber ist es immer wieder, wenn Montgomery Gentry ihre knackige New Country-Mucke mit dem obligatorischen Southern-Rock-Flair überziehen, bei dem sich die beteiligten Gitarreros mit all ihrer unzweifelhaften Klasse dann richtig austoben dürfen. Beispiele dafür sind das bereits erwähnte "Hey Country", "Takes All Kinds" (mit sattem E-Slide-Führungsriff), "Redder Than That" (ein prächtiger Redneck Party-Heuler zum Mitgrölen), das leicht bluesige "A man's job", wie auch die herrliche Rock'n Roll Country-Nummer "If You Wanna Keep An Angel" mit wunderbarem, weiblichem Background-Gesang und großartigem Orgel-, Steel- und E-Gitarren-Zusammenspiel. Auch das abschließende "True Ride In The Fast Lane" enthält Southern-typische, Skynyrd'sche Gitarren-Elemente, Honkytonk-Piano und die typischen "Ooh-Ooh"-Harmonies. Ein Pianoausklang mit sattem Drums-Tusch beendet eine erneut bärenstarke Vorstellung des Duos. Vielleicht kann man das Album sogar nochmal als Steigerung zum Vorgänger bezeichnen! Wie dem auch sei, wer ihre bisherigen Werke mochte, wird auch von "Some People Change" begeistert sein, wer die Beiden noch nicht "ausprobiert" hat, für den wird's nun endgültig Zeit! Exzellente Vorstellung von Montgomery Gentry! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4531
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Morgan, Craig - little bit of life [2006]
Mit unserer Prognose, dass Craig Morgans 2005er-Album "My Kind Of Livin’" ein Renner werden könnte, lagen wir goldrichtig. Die CD hielt sich über ein Jahr lang in den Album-Charts und mit "That’s What I Love About Sunday" und Redneck Yacht Club" beinhaltete es zwei absolute Mega-Hits. Mittlerweile liegt sein neues Werk !A Little Bit Of Life" vor, wieder beim feinen Independant-Label Broken Bow Records erschienen. Eine überaus gelungene CD mit der er nahtlos an die hohe Qualität seines Vorgängers anknüpft, ja sie vielleicht sogar noch steigert. Klasse! Wie ist der Erfolg des vordergründig gar nicht so country-typisch wirkenden Künstlers zu erklären, der nach wie vor ohne den obligatorischen Cowboyhut auskommt? Zum einen sicherlich in seiner glasklaren, sehr angenehmen Charakterstimme und seines Musikstils, die sich perfekt in Riege der ganz großen Traditionalisten der Marke Garth Brooks, George Strait, Alan Jackson, Mark Chesnutt und Co. einfügen, zum anderen aber auch durch sein ländliches, Werte-konformes, familiär intaktes Leben (vier Kinder, früherer Armee-Dienstleistender, Natur-/ Tier-Liebhaber), was auch in einem Großteil der Texte seiner Songs sehr authentisch reflektiert wird. Craig Morgan scheint frei von jeglichen Starallüren, was ihm gerade im immer noch konservativ geprägtem Süden des Landes sicherlich viele Freunde beschert. Er wirkt halt wie ein fleißiger, sympathischer, junger Mann von nebenan. So bietet "Little bit of life" durchweg auf einem beachtlich hohen Niveau angesiedelten, ehrlichen, abwechslungsreichen, reinen Country (mit den gleichen Klasse-Musikern des Voralbums), der vollkommen traditionell ausgerichtet ist, dabei aber absolut zeitgemäß und modern klingt. Zudem hat man Morgan nie knackiger gehört. Vereinzelt üffnet man sich ganz dezent sogar mal etwas "poppigeren" Klängen, wie bei "I am" oder auch "The song". Vielleicht ein Verdienst des Einholens einer "dritten Meinung" durch den neben ihm selbst und Songwriter-Kollege Phil O’Donnell am Produzententisch werkenlnden "Star-Producer" Keith Stegall (Alan Jackson, Terri Clark, Billy Ray Cyrus etc.), der auf traditioneller Basis schon immer ein gutes Gespür für den "Zahn der Zeit" entwickelte. Auch der Sound ist insgesamt noch ein wenig satter und kräftiger ausgefallen. Highlights des Albums sind sicher das mit einem schönen Southern-Flair behafteten "A Little Bit Of Life" (stampfender Dancehall-Country mit viel Banjo, Dobro, Mandoline und leichtem Redneck-Touch), "International Harvester" (schön "angerockt", mit erstklassigen, kraftvollen Orgeleinlagen, erneut einem starken Banjo-Drive und klasse E-Gitarren-Riffs), das gar etwas an Montgomery Gentry erinnernde "Nothin’ Goin’ Wrong Around Here" (mit bluesigem Swamp-Flair), das sehr flotte "I Guess You Had To Be There" (klasse Fiddle-Solo mit starkem Honkytonk-Piano-"Konter") oder das flockig dahin groovende "My Kind Of Woman" (schöne Orgel-Fills, E-Gitarren-Solo, prächtige Harmoniegesänge). Dazwischen hören wir ab und zu ein paar, mit sehr emotionalen Texten versehene, sehr schöne, entspannt vorgetragene, nie zu bombastisch wirkende, reine Country-Balladen ("Tough", "The Ballad Of Mr. Jenkins", "Sweet Old Fashion Goddness"), die ein ideales Pendant zu den flotteres Stücken bilden. "Look At 'Em Fly" lässt Craig Morgan's viertes Studio-Album schließlich mit einem sehr ländlich anmutendem Countrysong mit dezenten Bluegrass-Tendenzen wohlig ausklingen. "A Little Bit Of Life" steht "voll im Leben" des aktuellen Geschehens in Nashville und dürfte Craig Morgans Position in den oberen Regionen des Genres eindeutig stabilisieren. Bester Traditional Country, auf dessen Klasse man sich mittlerweile bei Morgan zu hundert Prozent verlassen kann. (Daniel Daus)!

Art-Nr.: 4534
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Osborne, Joan - pretty little stranger [2006]
Wunderbar! "This is my kind of Country- and Americana-record", sagt sie selbst über ihr neues, kleines Meisterwerk! Was hat Joan Osborne, diese ungemein vielseitige Singer/Songwriterin nicht schon alles gemacht: Den meisten sicher hauptsächlich in Erinnerung mit ihrem Pop-/Poprock-Album "Relish" und dem Mega-Hit "One of us", einem der größten Hits der Mitt-Neunziger überhaupt (Segen und Fluch zugleich für Osborne), nahm sie Soul- und R & B-Musik auf, präsentierte Jazziges, sang mit Stevie Wonder und den Funk Brothers, spielte Blues, trat als Produzentin in Erscheinung (zum Beispiel für die Holmes Brothers), spielte mit Grateful Dead und tourte im Sommer 2006 mit Phil Lesh & Friends als Lead-Sängerin durch die Staaten um nicht zuletzt mit ihrem inspirierten Vortrag der unzähligen Dead-Klassiker auch die Deadheads und die Jamrock-Gemeinde restlos zu überzeugen. Diese Künstlerin genießt unterdessen einen gewaltigen Ruf in der Szene, und nun liefert sie mit dem überragenden, neuen Album "Pretty little stranger" auch noch ihre Americana-Reifeprüfung ab! Das Teil ist schlichtweg ein Knüller, das in all seinem Abwechslungsreichtum, seiner umwerfenden Songqualität, den exzellenten Musikern und seiner seeligen Gesangs-Performance das Ausnahmetalent einer ganz großen Singer/Songwriterin offenbart. Obwohl man während der ganzen Scheibe ein gewisses "Laid-back"-Feeling spürt, wirkt die Musik gleichzeitig durchaus knackig, vor allen Dingen aber voller Leidenschaft, voller Ausstrahlung und voller Autherntizität. Osborne ist in der Lage auf ganz natürliche Weise ihre große Vielseitigkeit in die Americana-/Country-Basis zu integrieren. So reicht das Repertoire von knackigen Countryrockern, über, von herrlichem Gospel- und Southern-Flair durchzogene, funky Grooves, bis hin zu sonnigem Westcoast-Feeling, lupenreinen, sehr traditionell verwurzelten Countrynummern, bluesigen Momenten, Folkigem und trockenem Roots-Staub! Zuweilen scheint es, als schlage sie eine Brücke moderner Americana-Musik, wie sie beispielsweise Rosanne Cash zuletzt präsentierte, zu den Höhepunkten in der Karriere der großen Linda Ronstadt - und es gelingt ihr auf höchstem Niveau! Dazu bestechen die Songs mit einer immer wieder Gänsehaut erzeugenden Melodik! Neben Osborne's faszinierender Stimme und ihrem hochklassigen Gesang bilden die beteiligten, exzellenten Musiker (und was sind das für erlauchte Künstler), die ideale und perfekte Ergänzung, und verschmelzen ihre außergewöhnlichen Qualitäten mit dem großartigen Songmaterial (6 Eigen-/6 ausgesuchte Fremdkompositionen) zu von umwerfender Schönheit und viel "Seele" geprägten Arrangements! Mit an Bord sind u.a.: Eddie Bayers (Drums), Michael Rhodes (Bass), Steve Gibson (E-Gitarre), Bryan Sutton (Acoustic guitar), John Hobbs (Keyboards), Paul Franklin (Pedal Steel), Dan Dugmore (Lap Steel), Sonny Landreth (Slide guitar), Alison Krauss, Dan Tyminski, Rodney Crowell, Vince Gill (harmony vocals), usw.! Toller, ungemein sauberer, klarer Sound, punktgenau produziert von Steve Buckingham! Ein schön knackiger, flockiger Midtempo-Rhythmus bildet die Grundlage des prächtigen Countryrockers "Pretty little stranger", dem Titelstück also, das die Scheibe gleich in all ihrer Herrlichkeit eröffnet! Man ist sofort von dieser großartigen Musik verzaubert! Eine Traum-Nummer zu Beginn eines Traum-Albums! Exzellente, transparente Gitarren (inklusive toller Baritone-Klänge), kraftvoller, klarer Gesang, feine, unaufdringliche Piano- und Orgel-Klänge und eine hinreißende Melodie bohren sich unwiderstehlich in die tiefsten Katakomben unserer Ohrmuscheln. Dann Joan Osborne's fantastische Coverversion der Jarry Garcia/Robert Hunter-Nummer "Brokedown palace", aus der sie eine tolle Americana-Fassung voller Southern-/Gospel-Soul zaubert! Was für ein herrlicher Groove - entspannt, inspiriert, voller Gefühl, mit feinsten Gitarren und exzellenter Orgel-Untermalung! Es folgen der starke, trockene, von bluesigen Grooves getragene Roots-/Americana-Rocker "Who divided" und die grandiose, entspannte, vor Southern-Soul nur so triefende Americana-/Alternate Country-Ballade "Holy waters" (tolle Acoustc-/Electric-/Steel-Guitar-Begleitung, schöne Harmonies von Alison Krauss, eine herrliche Melodie), ehe sie mit dem fantastischen, genauso knackig, entspannt, wie rein und rootsig präsentierten "What you are" einen der tollen Songs der großartigen Patty Griffin vorträgt: Das ist wunderschöne, von einem dezenten, sehr angenehmen Pop-Feeling durchzogene, rootsige Americana-Musik mit einer großartigen Melodie und toller Gitarren-/Orgel-Begleitung, schließlich gipfelnd in einem starken, rauen Lap Steel-Solo des Nashville-Cracks Dan Dugmore, der ja vor zig Jahren bereits in der Band von Linda Ronstadt spielte. Wie sich der Kreis zu schließen scheint! Nach dem semi-akustischen "Shake the devil" (klasse Banjo), folgen mit Kris Kristofferson's "Please don't tell me how the story ends" (wundervolles Honky Tonk-/"Lonesome"-Feeling, schöne Gitarren, klasse Piano, traumhafte Pedal Steel - sowohl Linda Ronstadt, als auch Tammy Wynette kommen einem sofort in Erinnerung) und "Time won't tell" (geschrieben von Beth Nielsen Chapman und Harlan Howard - eine glasklar vorgetragene, herrliche Ballade - Background Gesang: Vince Gill) zwei astreine, ganz traditionelle, pure Countrynummern, ehe bluesige und funkige Grooves den famosen, swampigen, voller Southern-Flair steckenden Rootsrocker "Dead roses" einleiten, der gar ein wenig an Bonnie Raitt und Little Feat erinnert. Gitarren-Magier Sonny Landreth würzt diese Nummer mit einer prächtigen, feurigen Slide-Einlage! So geht das Album ohne jede Schwachstelle weiter, bis es schließlich mit dem schönen von Rodney Crowell, zusammen mit Roy Orbison und Will Jennings komponierten "When the blue hour comes" ebenso faszinierend endet, wie es vor gut 51 Minuten begonnen hatte! Herrlich! Joan Osborne's triumphaler Einzug in die Roots-/Americana-/Alternate Country-Welt!

Art-Nr.: 4606
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Pretty little stranger
Brokedown palace
Who divided
What you are
Please don't tell me how the story ends
Dead roses

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Paisley, Brad - the video collection ~ dvd [2006]
Klasse DVD mit einer Ansammlung der offiziellen Video-Clips von 11 seiner größten Hits! Die Fans des so beliebten Traditionalisten dürfen sich freuen, denn die meisten dieser Clips hat man hierzulande noch nie gesehen. Die Tracklist: 1. "Two People Fell in Love", 2. "Wrapped Around", 3. "I'm Gonna Miss Her", 4. "I Wish You'd Stay", 5. "Celebrity", 6."Little Moments", 7."Whiskey Lullaby" (mit Alison Krauss), 8. "Mud on the Tires", 9. "Alcohol", 10. "When I Get Where I'm Going" (mit Dolly Parton) und 11. "The World"! 11 schöne kleine Filmchen mit der wunderbaren, reinen Countrymusic des Brad Paisley! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 4595
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 15,90

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Pickler, Kellie - small town girl [2006]
Kellie Pickler belegte beim diesjährigen "American Idol"-Kontest zwar nur den sechsten Platz, dennoch gelang es ihr direkt beim angesehenen BNA (Sony BMG) einen Platten-Vertrag zu ergattern. Die bildhübsche 20-jährige Blondine aus North Carolina machte beim Wettbewerb durch unkonventionelles Auftreten und teilweise verwirrende Äußerungen auf sich aufmerksam und handelte sich Schlagzeilen wie "The next Jessica Simpson" oder "Sweet southern style and dizzy demeanor" ein. Trotz alledem, dass die junge Dame über ein immenses musikalisches Potential verfügt, beweist sie ohne "Wenn und Aber" auf ihrem jetzt veröffentlichen, klasse Debüt. Der erfahrene Star-Produzent Blake Chancey (u.a. Dixie Chicks, Montgomery Gentry, The Lost Trailers) ließ nichts anbrennen und hat dem Mädel den exakt zu ihrem Image passenden Stil und Sound "wie angegossen" auf den Leib geschnitten. Flotter, überaus kompetent instrumentierter, sehr sympathischer, meist gut gelaunter, knackiger Mainstream-New Country mit einer ausgewogenen Mischung aus dynamischen, gut abgehenden Nummern (manchmal durchaus mit traditionell ausgericghteter Basis) und einigen kraftvollen Balladen. Kellie funfierte bei fünf Stücken als Co-Writerin und hatte darüber hinaus sehr namhafte Songwriter wie Chris Lindsey und Aimee Mayo mit im Team. Musiker sind im Booklet nicht benannt, es ist aber von der exzellenten Einspielung her von den üblichen Könnern der Nashville-Studiomusiker-Szene auszugehen. Highlights sind der Opener "Red High Heels" (gleichzeitig die erste Single- sehr melodisch, knackig mit dezentem Bob Seger-, John Mellencamp-Flair), die beiden recht country-traditionellen Stücke "Things That Never Cross A Man’s Mind" (ein Slow-Country-Boogie mit CCR-Gitarrenriff und schönen Slide-Einlagen) und "One Of The Guys" (bluesiger Roadhouse Rock mit quäkender Harmonika, inkl. tollem Solo), die beiden schönen Balladen "Didn’t You Know How Much I Loved You" (Richtung Joe Dee Messina, mit zwei klasse, prägnanten E-GitarrenSoli) und das viel Western-Romantik versprühende "Wild Ponies" (könnte der Begleitsong für den nächsten Marlboro-Spot sein, man stelle sich vor: Kellie singend mit der Wandergitarre inmitten harter Cowboys, die bei Kaffee und Zigarette sentimental ins abendliche Lagerfeuer blicken...), wie auch die poppig, gut gelaunt und prima dahin groovenden Uptempo-Tracks "Small Town Girl" (mit Piano, Slide und Orgel, wieder voller Energie ind der Art von Jo Dee Messina & Co.) oder "Girls Like Me" (Kellies Gesang ähnelt hier etwas dem der Fleetwood Mac-Diva Stevie Nicks, knackige Akustik-, E- Gitarren-, schöne Mandolinen-Untermalung, feine Orgel-Tupfer)! Kellie Picker macht gesangstechnisch eine exzellente Figur und kann eigentlich jedes Tempo gehen. Vom Konzept her ist ihr Erstling vielleicht recht ähnlich dem der ebenfalls durch American Idol bekannt gewordenen Carrie Underwood konstruiert. Und das ist, wie bekannt, ja blendend eingeschlagen. Warum also nicht. Wer sonnigen, positiv gestimmten, poppigen "Girl Power"-Mainstream New Country voller Energie und Saft a là Jo Dee Messina, Alecia Elliott, LeAnn Rimes, The Wreckers oder Carrie Underwood mag, wir hier vorzüglich bedient! Für Euch heißt es ab jetzt: "Picking Pickler"! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4533
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Pirates Of The Mississippi - heaven and a dixie night [2006]
Er wehte immer durch ihre wunderbare Country-/New Country-/Countryrock-Musik - doch heute spürt man ihn mehr denn je: den Hauch des Südens! Wow, welch ein Comeback! Jawohl, die Pirates Of The Mississippi sind wieder da, und zwar mit einem absoluten Pracht-Album! Es war etwa Mitte der Achtziger Jahre als sich in Nashville der in Montgomery/Alabama geborene Sänger, Songwriter und Gitarrist Bill McCorvey sowie der aus Californien stammende Gitarrist und Songwriter Rich Alves mit 3 weiteren Session-Musikern zusammenfanden um die Pirates Of The Mississippi ins Leben zu rufen. Man tourte regelmäßig durch die Clubs, baute sich mit seiner irgendwo zwischen den Kentucky Headhunters und Alabama angesiedelten Musik nach und nach eine große und treue Fan-Gefolgschaft auf und erlangte schließlich auch die Aufmerksamkeit der großen Major-Labels! 1990 erschien ihr vielbeachtetes Debutalbum, dessen Singles "Honky Tonk Blues", ein Hank Williams-Cover, und "Feed Jake" es immerhin bis auf Platz 30, bzw. Platz 15 der Billboard-Country-Singles-Charts schafften. Doch weitere größere kommerzielle Erfolge blieben aus, und das, obwohl das Nachfolgewerk "Walk the plank" aus dem Jahre 1991 insgesamt nochmal eine deutliche Steigerung mit sich brachte. Presse und Kritik waren sich über die Klasse der Band immer einig, doch nach 3 weiteren gefloppten Alben war man schließlich am Ende! Bis heute! Schön das es solche Überraschungen gibt, vor allen Dingen, wenn sie dermaßen positiv ausfallen. Nach über 10 Jahren melden sich Bill McCorvey und Rich Alves, ergänzt um den neuen Drummer Pasi Leppikangas, Bassmann Ross Sermons und Nashville Tasten-Zauberer Gordon Mote mit einem, auf einem kleinen Independent-Label veröffentlichten, neuen Album zurück, das man vielleicht sogar als das beste ihrer bisherigen Karriere überhaupt bezeichnen muß! Es hat sie einfach wieder "gejuckt", wie sie betonen. Und das kommt rüber! Frei von jeglichen Label-Zwängen und modischen Trends, völlig unbeschwert, mit spürbarer Freude am Werk, haben sie, wie es scheint, ihre Musik nochmal einer kompletten Frischzellenkur unterzogen. Sehr beeindruckend! Das ist zeitloser, überaus melodischer, genauso lockerer wie knackiger, auf bestem Songmaterial basierender, genußvoll zwischen lupenreinen Honky Tonk-Traditionen und einem jederzeit spürbaren Southern-Charme (wie gesagt, die Truppe genoß/genießt auch im Dunstkreis des Southern Rocks unter den dem Country nicht abgeneigten Klientel einen sehr guten Ruf) balancierender, herrlicher Country/New Country/Countryrock, wie ihn die Befürworter dieser Stilrichtung über alles lieben. Großartig dabei die gesanglichen Leistungen von McCorvey. Dazu das fantastische Zusammenspiel der beiden, je nach Thematik würzig, riffig rockend, oder weich eingesetzten, jede Menge Southern-Feeling versprühenden E-Gitarren von Alves und McCorvey (mal mit rauen Riffs der Sorte Skynyrd, mal mit weichen Ansätzen der Marke Betts) mit vielen kleinen Soli, immer wieder klug ergänzt durch klimperndes Honky Tonk-Piano oder viel Wärme erzeugende Hammond Orgel-Klänge, wie zuweilen auch durch einen schönen im Hintergrund agierenden Banjo-Drive - alles im immer knackigen Rhythmus und mit bestens hängenbleibenden Melodien! Es passt einfach alles zusammen! Confederate Railroad, Little Texas, Alabama, die Kentucky Headhunters, in Ansätzen die Nitty Gritty Dirt Band, Blackhawk, vielleicht auch Brooks & Dunn waren und sind sicher Künstler, die im weitesten Sinne im gleichen Fahrwasser agieren wie die "Pirates", dennoch ist ihr southern-würziger Country(rock)-Sound einzigartig und unverkennbar! Mit dem prächtigen "Drinkin' money", angetrieben von einem mit viel Drive und dezentem Funk-Groove ausgestatteten, schön nach vorn gehenden Rhythmus, legen sie gleich voller Elan los! Ein toller Southern-/Country-/Roadhouse-Rocker mit starker Melodie, großartigen E-Gitarren-Licks, toughen Southern Twin-Riffs, kantigem Klavier-Geklimper und einem schönen Banjo im Hintergrund. Enthält ein sattes, kurzes E-Gitarren-Solo! Da lassen sogar Montgomery Gentry grüßen! Erdige Slide-Klänge und wiederum ein cooles Banjo begleiten den flotten, kräftigen, beherzten Honky Tonk-Feger "Kickin' up dust", der, würde er in Nashville von Brooks & Dunn präsentiert, wahrscheinlich zu einem Nummer 1-Hit werden würde. Mit dem anschließenden Titelstück "Heaven and a dixie night" bescheren uns die "Pirates" dann eine wahrhaft traumhafte, melodische, herrlich locker dargebotene, dennoch durchaus knackige, lupenreine Southern-Country-Ballade, wie man sie nicht "an jeder Straßenecke" geboten bekommt. Entspannte, elektrische Slide-Gitarre paart sich mit einer zweiten Lead Gitarre, dazu großartige Piano- und Orgel-Klänge. sowie ein herrlich lockerer Groove und eine erstklassige Melodie. Die Musik hält, was der Songtitel verspricht! Die absolut richtige Untermalung für eine schön "klischeehafte", romantische "Dixie Night" im tiefen Süden der USA! Toll! Wie auch der furiose, astreine, ordentlich abgehende, satte Honky Tonk-/Countryrock-"Two Stepper" "Is that country or what", der in allerbester Brooks & Dunn-, Montgomery Gentry-, Billy Ray Cyrus-Manier aus den Lautsprecher fegt. Wenn hier nicht die Tanzflächen aller Country-Roadhouses und Honky Tonk-Schuppen entlang des Mississippi und rund um Nashville bis zum Bersten gefüllt sind - wo dann? Tolle E-Gitarren, klasse Piano, kraftvoller Rhythmus! Sehr stark auch der knackige, viel gute Partystimmung verbreitende, swampige New Country-Rocker "Fish bait" mit seinen klasse Slide- und Orgel-Passagen, die schöne, voller Southern-Esprit steckende Countryballade "When love is meant to be", der voller dreckiger Stones-like Riffs und Southern-Flair steckende, straighte Countryrocker "Rollin'" (exzellente Blues-Harp in der Mitte), die von lockeren, gar an die Marshall Tucker Band oder die Allmans erinnernden Gitarrenlinien durchzogene Ballade "Wouldn't change a thing", oder der mit großartigen Twin Gitarren-Phasen gespickte und leichtem Banjo-Drive untermalte, flockige, frische Countryrocker "Me"! Wirklich durch und durch ein klasse Album! Die "Pirates Of The Mississippi" haben endlich wieder die Flagge gehisst. Laßt Euch von diesen "Freibeutern der Countryrocks" entführen und mitnehmen auf eine herrliche Reise durch südliche County-Gefilde! Genießt, das Cover stellt es bildlich prima dar, den "Heaven" und die "Dixie Night"!

Art-Nr.: 4557
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 11,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Drinkin' money
Kickin' up dust
Heaven and a dixie night
Is that country or what
Rollin'
Me

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Sugarland - enjoy the ride [2006]
Es ist endlich da, das mit großer Spannung erwartete Nachfolge-Werk von Sugarland! Mit ihrem Debüt "Twice The Speed Of Life" von 2004, das sich bis heute als Dauerbrenner mit bereits über 3 Millionen verkaufter CDs hält, tauchten sie wie aus dem Nichts auf der "New Country-Landkarte" auf, räumten diverse Auszeichnungen ab, und man erinnert sich gern daran, wie Frontfrau Jennifer Nettles im Duett selbst einen Mega-Star wie Jon Bon Jovi bei den CMA-Awards an die Wand gesungen hatte. Ein absoluter Traumstart, der die Messlatte für ihre zweite Scheibe "Enjoy The Ride" natürlich extrem hoch legte. Aber der vom Trio zum Duo geschrumpfte Act (Kristen Hall ist nicht mehr dabei), beweist auch diesmal, wie scheinbar spielerisch leicht man mit diesem Druck umzugehen weiß, denn die CD ist einfach ein Knaller! Auch der Wechsel von Garth Fundis zu Byron Gallimore (Tim McGraw, Faith Hill, Lee Ann Womack) am Produzentenpult ist fließend verlaufen. Man kann fast sagen, der hat der Geschichte sogar noch ein wenig mehr Drive vermittelt und Sugarland's Sound in "Arena-kompatible" Bahnen gelenkt. Die unumgängliche Folge, die ein solch aufkommender Stardom heutzutage nun mal mit sich bringt, doch bei Sugarland passt es einfach hundertprozentig! Überaus knackiger, saftiger Ohrwurm-New Country-(Rock/Pop), genauso massenkompatibel und radiotauglich, wie kompetent und qualitativ stark! Großartig! Das neue Werk beinhaltet vom furios startenden "Settlin’" (typisch frecher Gesang von Nettles mit ihrem unnachahmlichen Southern Twang, herrliche Gitarrenarbeit der Könner Tom Bukovac und Kenny Greenberg), ein Stück in der Tradition von "Something More" vom Vorgänger, bis zum grandios vorgetragenen, nach dem Bandnamen betiteltem Abschluss-Lied "Sugarland" (wieder phantastische Gesangsleistung, herrliche Mandolinentupfer, dezente Steel- und E-Gitarren-Fills - gewinnt nach akustischer ersten Strophe mit dem anschließenden Einsatz der übrigen Instrumente ungemein an Volumen) erneut fast ausschließlich potentielle Hitnummern, so dass man mit keinerlei hellseherischen Fähigkeiten gesegnet sein muss, um hier einen erneuten "Chartbreaker" mit Langzeitwirkung zu prognostizieren. Beeindruckend vor allem wieder diese positive, viel gute Stimmung auslösende Ausstrahlung, die selbst von den balladesken und im Midtempo befindlichen Stücke ausgeht. Als Paradebeispiel hierfür gilt u.a. die erste Single "Want To" (natürlich bereits in den oberen Etagen der Charts angekommen), die zunächst mit verhaltenen Mandolinen-, Akustikgitarren, Steel- und Dobro-Einsätzen beginnt, sich aber vom Refrain an zu einem kräftigen Ohrwurm entwickelt. Nettles-Partner Kristian Bush setzt hier glänzende Akzente, was das Mandolinenspiel angeht. "County Line" und "Mean Girls" sind mit ihrer Dynamik geradezu prädestiniert, Nettles' Qualitäten als Frontfrau in den Vordergrund (mit klaren Avancen zur Sängerin des Jahres) zu stellen. Beides richtig puren Spaß verbreitende Stücke! Bei letztgenanntem ließ es sich selbst Traditionalist Brad Paisley nicht nehmen, seine filigrane Fingerfertigkeit an der obligatorischen Telecaster-Gitarre mit einzubringen. Die Überraschung des Albums aber gelingt bei "These Are The Days", wo man hinter dem Einsetzen männlicher Gesangslinien in der zweiten Strophe unvermittelt wieder Jon Bon Jovi vermutet, der aber in den Liner Notes als Kristian Bush entlarvt wird. Junge, Junge, der kann nicht nur Mandoline und Akustikgitarre vorzüglich bedienen, der hat auch gesangstechnisch was drauf, was sich dann ebenfalls in den vielen, eingeflochtenen Harmonie-Parts widerspiegelt. Ein weiterer Beweis für das offensichtliche Potential des Duos, bei dem auch die Qualitäten im Songwriting (diesmal mit Leuten wie Bobby Pinson, Lisa Carver und Brad Paisley-Spezi Tim Owen), die auch nicht unerwähnt bleiben dürfen. "Everyday America", "One Blue Sky" oder "April Showers" sind allesamt "luftig" und flockig instrumentierte, qualitativ hochwertige, melodische Stücke mit hohem Wiedererkennungswert. Insgesamt wieder eine gute Drei-Viertelstunde prachtvolle Sugarland-Energie pur, eine regelrechte Gala-Vorstellung. Steht dem Vorgänger in wirklich nichts nach, ja bedeutet fast noch eine Steigerung! Der Titel "Enjoy The Ride" ist abolut passend gewählt. Wenn man bei diesem musikalischen "Sugarland-Ritt" keinen Spaß hat, wo dann? Wir ziehen den obligatorischen Hut vor dieser abermals sehr starken Leistung und erwidern die Aufforderung des Albumtitels mit einem von ganzem Herzen kommenden: "Yes, we do!" (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4536
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Summar, Trent & The New Row Mob - horseshoes & hand grenades [2006]
Tennessee's Trent Summar (ex Hank Flamingo-Frontmann), ein "stolzer Sohn des amerikanischen Südens", und seine Band The New Row Mob sind zurück mit einer bärenstarken Scheibe! Überaus knackiger, mit satten E-Gitarren gewürzter, dynamischer, rollin' Countryrock an der Schnittstelle zwischen rootsig dreckiger Ursprünglichkeit, purem, von reinen Country-Traditionen bestimmtem Honky Tonk-Rock, Bakersfield-/Rockabilly-Flair ala Dwight Yoakam, wunderbar ins Ohr gehender, Nashville-kompatibler Melodik, Southern-Esprit, und erdigem, würzigem Texas "Red Dirt"-Feeling der Marke Jack Ingram, Chris Knight & Co.! Mit an Bord sind an den Gitarren (und Background Gesang) der alte Georgia Satellites-Haudegen Dan Baird und sein Kumpel Ken McMahan (Dan Baird & Homemade Sin)! Enthält die Originalversion des aktuellen Jack Ingram-Hits "Love you", den Trent Summar zusammen mit Radney Foster komponiert hat! Straight rockin' Country at it's very best! Saustarke Scheibe!

Art-Nr.: 4555
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Horseshoes & hand grenades
Guys like me
She knows what to do (with a Saturday night)
Supposed to do
Louisville Nashville line
Girl from Tennessee

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Tippin, Aaron - now & then [2006]
Endlich ein neues Album von Aaron Tippin! Es ist die Erstveröffentlichung auf seinenm eigenen "Nippit Records"-Label! Tippin galt als einer der beliebtesten und erfolgreichsten Neo-Traditionalisten der Neunziger Jahre mit jeder Menge Hits in der Tasche! Doch aus welchen Gründen auch immer haben die kommerziellen Radiosender Nashville's Tippin mittlerweile weitgehend von ihrer Playlist gestrichen, was ihn demzufolge auch seinen Major-Deal kostete. Doch, und auch das ist klar, Tippin hat natürlich nichts von seinen Stärken eingebüßt! Was also tun? Jawohl, mit eigenem Label erneut an den Start gehen und "the journey begins again", wie es Tippin treffend im Booklet formuliert. "Now & then" präsentiert einen Aaron Tippin in bester Verfassung! Der Inhalt des Albums besteht aus 3 brandneuen, sehr knackigen, satten New Country-Nummern mit viel Power und "Dampf", sowie 10 seiner alten Aufnahmen, diese allerdings alle neu eingespielt in einem zeitgemäßen, wiederum sehr knackigen Sound mit neuen Musikern. Alles ist sehr traditionell verwurzelt und immer "real country". Dennoch stecken die Songs voller Pep! Brooks & Dunn treffen auf George Strait - das umschreibt es vielleicht am ehesten! Zu den 3 komplett neuen Stücken: Es geht los mit dem großartigen, schön rockigen, honky-tonkin' Roadhouse-Fetzer "Ready to rock (in a country kinda way)", der mit seinen satten E-Gitarren, der Fiddle und den Steelguitar-Ergänzungen seinem Namen alle Ehre macht. Der klasse "Mitgröl"-Refrain verbreitet genug Gute Laune um so manchen Country-Tanzschuppen ordentlich "aufzuheizen"! Ein prima, angenehm zurückhaltender Banjo-Drive und erneut sehr satte Gitarrenriffs, in Kombination mit feiner Fiddle und Steelguitar, bestimmen die melodische, schwungvolle, erstklassige Outlaw Country-Nummer "Could not stop myself", während wir als drittes den starken, knackigen "blue collar" Midtempo-Countryrocker "He believed" serviert bekommen, der neben seinen traditionellen Roots mit einem kräftigen Schuß Southern-Flair aufwartet! Es folgen nun die erwähnten Re-Recordings alter Favoriten wie u.a. "Working man's PH.D.", "The call of the wild", "There ain't nothing wrong with the radio", "I got it honest", "I wouldn't have it any other day", "Honky Tonk superman" und dem Riesen-Hit "My blue angel"! Schön, diese alten Standards von ihm noch einmal in einem neuen, frischen Gewand präsentiert zu bekommen! Ein rundum gelungenes Album, das bereits jetzt Appetit auf ein Werk mit komplett neuem Material macht!

Art-Nr.: 4445
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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