Artikel 1 bis 7 von 7 gefundenen...

[1-15]

 
Cross Canadian Ragweed - back to tulsa: live and loud at cain's ballroom ~ dvd [2006]
Parallele Veröffentlichung zue Doppel-CD! Brandneue, bärenstarke Live-DVD, aufgenommen in Tulsa während der aktuellen "Garage"-Tour, der mitreißenden "Red Dirt"-/Roots-/Countryrock-Formation, die das Genre referenziert, wie kaum eine andere Band! Die wohl perfekte Synthese, rauen, deftigen Countryrocks, dreckigen Gitarren Roots-/Americana-Rocks und Texas-Rocks. Nicht zu vergessen das immer wieder aufkommende, wunderbare Southern-Feeling, vor allen Dingen hervorgerufen durch die zündenden, kraftvollen und ausgedehnten, virtuosen, flammenden Gitarreneinlagen des grandiosen Saitenmeisters und Sängers Cody Canada! Leute, Cross Canadian Ragweed lassen's an diesem Abend richtig krachen! Live präsentieren sie sich noch rauer als im Studio, noch lauter, aggressiver und noch rockiger! Es staubt und raucht an allen Ecken und Enden! Erdig, "wild", ungewzungen, ehrlich! Das kommt filmtechnisch, genauso wie mit dem erstklassigen Sound vorzüglich rüber. Toll beispielsweise, wenn Cody Canada auf den Schulter eines finster drein schauenden, mächtigen Security-Hühnen (der Kerl hat Oberarme, wie Canada Oberschenkel...) sitzend, ein glühendes Gitarrensolo zu "Blues for you" intoniert)! Trotz alledem vergißt die Band auch live natürlich nicht, was sie im Studio auszeichnet: Traumhafte Songstrukturen, herrliche Melodien und flammende Soli! Eine fulminante Show frei nach dem Motto ihres Titels "Wanna Rock'n Roll" aus ihrem 2004er "Soul gravy"-Album, den sie hier in einer ausgelassenen 15-Minuten-Fassung präsentieren! Rund Die komplette Tracklist: "Late last night", "Fightin' for", "Don't need you", "Number", "Dimebag", "Final curtain", "Lonely girl", "Constantly", "Sister", "Anywhere but here", "Back around", "Cold hearted woman", "Blues for you", "Alabama", "Hammer down" und "Wanna Rock & Roll"! Damit enthält die DVD leider 8 Stücke weniger als die Doppel-CD, dennoch erscheint sie unverzichtbar! Es ist einfach eine Freude, diese Band einmal visuell live zu erleben. Und das die hierzulande mal auftauchen, ist eher unwahrscheinlich! Das Konzert dauert rund 86 Minuten, dazu gibt's noch Bonusmaterial in Form eines rund 30-minütigen "Backstage footage"-Films und Interviews! Die Jungs lassen im "Cain's Ballroom" richtig Dampf ab! Das Publikum ist aus dem Häuschen - wir ebenso! Was für ein Fest! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 4572
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Daniels Band, Charlie - volunteer jam ~ live ~ dvd [2007]
Das ist Southern Rock-Geschichte pur! Der legendäre Film von 1976 über die zweite Volunteer Jam (1975 in Tennessee) der Charlie Daniels Band erscheint 30 Jahre nach seiner Uraufführung endlich auf DVD. Was für ein großartiger Konzertfilm! Mit dabei neben der Charlie Daniels Band (Besetzung neben Daniels: Joel "Taz" DiGregorio, Tom Crain, Don Murray, Fred Edwards und Charlie Hayward) sind The Marshall Tucker Band (in Original-Besetzung), Chuck Leavell, Dru Lombar (Grinderswitch), Dickey Betts, Wet Willie's Jimmy Hall usw.! Erstklassige Qualität! Ca. 123 Minuten Spielzeit! Hier das Tracklisting:
1. Whiskey
2. Birmingham Blues
3. Long Haired Country Boy
4. No Place To Go
5. Funky Junky
6. Texas
7. South's Gonna Do It Again
8. Orange Blossom Special
9. Twenty-Four Hours At A Time
10. The Thrill Is Gone
11 Jelly
12. Jelly Blues
13. Sweet Mama
14. Mountain Dew
15. aktuelles Interview mit Charlie Daniels
Ein historisches Juwel, auf das die Southern Rock-Welt so lange gewartet hat!
Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 4918
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Eli Young Band - live at the jolly fox [2006]
In unserem Review zur letzten, so großartigen Eli Young Band-Studioscheibe "Level" hatten wir unter anderem bereits auf ihre umtriebige Live-Tätigkeit mit bis zu fünf Gigs pro Woche hingewiesen. Ein wunderbares Zeugnis dessen liefern sie jetzt mit ihrer neuen CD "Live At The Jolly Fox" ab, mit der sie all die überaus positiven Eindrücke, die ihre Studioalben hinterlassen und die man über ihre Live-Auftritte hört, eindrucksvoll bestätigen. Ein sehr aktuelles Konzert, denn der hier mitgeschnittene Gig im "Jolly Fox"-Club von Huntsville/Texas ist gerade mal ein halbes Jahr her (4. Mai 2006). Frei nach dem Motto "Viel Training macht den Meister" erleben wir eine äußerst reife, homogene, blind eingespielte Band, mit Blu Sanders (Acoustic guitar/Background Vocals) und Allen Huff (Hammond B3 Organ/Keyboards) ergänzt um die zwei harmonisch eingebundene Gast-Musiker, die von der ersten bis zur letzten Minute ihrer zweiten Zugabe einen bärenstarken Eindruck hinterlässt. Dargeboten wurde quasi ein "Best-Of"-Potpourri ihrer beiden bisher relevanten Alben mit insgesamt 16 Stücken. Einfach herrlich, diesen höchst melodischen Songs, bestehend aus einer unwiderstehlichen Mixtur von würzigen Rootsrock-/-pop, Countryrock-, "Red-Dirt"-, Heartland-Rock und hitverdächtigen American Mainstream Rock-Elementen, beiwohnen zu dürfen. Ja man kann schon fast sagen, dass hier so etwas wie Neid aufkommt, solche hochtalentierten Bands nicht einmal in unseren Breitengraden in natura begrüßen zu dürfen - diese Chance geht sicher stark gegen Null. Es erscheint fast unfair aus dem Repertoire der hier dargebotenen Songs explizit einzelne herauszuheben, denn jedes Stück weiß für sich, auf seine Art und Weise zu glänzen. Mike Elis Stimme hat diese sanft kratzige, leicht durch die Nase gesungene, angenehme Ausstrahlung (erinnert zuweilen etwas an Sister Hazel's Ken Block), Basser Jon Jones und Drummer Chris Thompson sorgen für einen satten, kräftigen Rhythmus-Background, während es Lead-Gitarrist James Young und Keyboarder Allen Huff mit ihrem filigranen, auf den Punkt gebrachten Spiel vorbehalten bleibt, für die endgültige Veredelung der Stücke zu sorgen. "When You Come Down My Way" (Drum-Intro, rootsiges E-Gitarren-Riff, sehr melodisch, ausgedehntes E-Gitarren-Solo, dezente Orgel), "Level" (überaus kraftvoller, etwas psychedelischanmutender Rootsrock mit rauen E-Gitarren Verzerrungen wie es einst Peter Frampton praktizierte, toller Rhythmuswechsel), "So Close Now" (ein absoluter Ohrwurm der Marke Sister Hazel), "Highways And Broken Hearts" (viel kräftiger als in der Studioversion, herrlich "schmalzige" Country-/Americana-Ballade mit "Feuerzeuge anzünden"-Garantie, tolles southern-mäßiges E-Gitarren-Solo am Ende), das über sieben Minuten währende, fantastische "Small Town Kid" (inklusive Bandvorstellung, Publikum singt begeistert mit), oder das abschließende "Here’s To You" (rockiger Beginn, klasse Tempowechsel zwischen Strophen und Refrain, tolle E-Gitarren-Passagen) sind alleine schon "die halbe Miete" für diese großartige Live-Performance, finden aber mit sämtlichen Restsongs absolut adäquate Begleiter in einem hervorragend aufeinander abgestimmten Programm. Diese Band wird sicherlich in Zukunft zu den ganz Großen im texanischen Music-Circuit zählen. Mit Interpreten wie Cross Canadian Ragweed (auch wenn die Eli Young Band längst nicht so dreckig agiert) oder der Randy Rogers Band liegt man mittlerweile durchaus auf Augenhöhe. Also scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis ein Major-Label auch an die Tür der Eli Young Band klopfen wird. Mitproduziert (satter, sehr klarer Sound) hat übrigens, wie auch schon bei "Level", Eric Herbst! Als Vorgeschmack auf das nächste Studiowerk gibt es zum Abschluß der Scheibe noch einen brandneuen Studio-Track: "Lonely All The Time" aus der Feder von Reckless Kelly's Willy Braun, was dem Song naturgemäß unweigerlich einen gewissen RK-Countryrock-Touch auferlegt. Pumpender Bass zu Beginn, heulende Orgel, stampfendes Gitarrenspiel, tolle Tempobreaks, glänzende E-Gitarren-Läufe treiben die Vorfreude auf den nächsten Studio-Streich der Truppe in erwartungsvolle Höhen. Fazit. Eine tolle, über 73-minütige Live-CD (schade, das es nicht gleichzeitig auch noch eine DVD davon gibt), die in jeder Sammlung texanisch infizierter Rootsrock-/-pop-/Countryrock-Liebhaber ihren Platz finden sollte. Wie gesagt, diese Eli Young Band hat sicher eine große Zukunft vor sich! Großartig! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4632
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
That's the way
Drive away
When you come down my way
When we were innocent
Here's to you
Lonely all the time

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Hagar, Sammy & The Waboritas - livin' it up [2006]
Sammy Hagar und die "Wabos" lassen mit herrlichem "Cabo Wabo"-Rock'n Roll ("Cabo Wabo Cantina" ist der Name von Hagar's Club in Cabo San Lucas, wie auch der seiner hauseigenen Tequila-Sorte) ihrer guten Laune mal wieder freien Lauf! Ein fantastiosches neues Album (schöne Digipack-Verpackung) des Red Rockers, der, trotz aller Montrose- und Van Halen-Vergangenheit, mit seinen Waboritas offensichtlich die "Band seines Lebens" gefunden hatte. Hier stimmte die Chemie von Anfang an zu 100%! Nicht den Hauch eines schwachen Albums gab es bisher - und auch "Livin' it up" ist ein Knüller! Wieder rockt es gewaltig. Wieder bestimmen Druck, Power und Intenistät den voll im Saft stehenden, fetten Sound. Dennoch ist das Album nicht ganz so hart wie die Vorgänger. Das kommt hauptsächlich durch die hervorragend gelungene Integration einer spürbaren, noch größeren Lockerheit wie früher, von noch mehr "Sommer-/ Beach-/ und Tequila- Feeling", viel Melodik, und zuweilen sogar eines gewissen Countryflairs (grandios beispielsweise die Coverversion von Toby Keith's "I love this bar"), in das er allerdings den typischen Hagar'schen Rock'n Roll-Vibe infiltriert. Was versprüht dieser End-Fünfziger (man glaubt es kaum, Hagar wird im kommenden Jahr 60) für eine Lebensfreude! Rock'n Roll als Droge des Jungbrunnens! "Livin' it up" vermittelt eine mitreißende, ansteckende Frische! Power, exzellente Melodien, ein satter Sound, prächtig rockende Gitarren, eine kraftvolle, sehr direkt agierende, großartige Rhythmus-Fraktion ( Bassistin Mona und Drummer David Lauser erledigen wieder einen tollen Job) und Sammy's wundervolle "Röhre" (seine gewaltige, vor Intensität nur so strotzende, grandiose Stimme sucht nach wie vor ihresgleichen im Rock-Business) lassen einem das Bild einer rauschenden, ausgelassenen Rock'n Roll-Strandparty vor den Augen ablaufen, ja transportieren dieses Feeling quasi zu Euch nach Hause! Wunderbar! Das Album beginnt sofort mit einer absoluten Traum-Nummer: "Sam I am" ist ein drückender, straighter, von einem großartigen Rootsrock-Flair durchzogener, gar etwas "southern" anmutender, knackiger, satter "Rock-"Shuffle-Stomper", umgeben von einem herrlichen Gitarrengerüst aus swampiger Acoustic Slide und fett glühender Electric Slide! Hagar singt sehr intensiv, trotzdem irgedwie locker und ungemein frisch! Toll, wenn er singt: "Ain't no Superman, but Sam I am.., and I'm a feel good doctor, a big bad talker, After midnight walker, Sittin' on the bay docker, I'm a sunshine stalker, Hodaddy wave watcher, Heaven's door knocker, Blue, white, and RED ROCKER oh yeah oh yeah, that's all I am", und damit keine bessere Darstellung der Tatsache, wie sehr seine Musik auch seiner persönlichen Lebens-Philosophie entspricht, ablegen könnte. Es kommt einfach rüber! Super! Wie auch das folgende "Living on a coastline": Ein von einer herrlichen Melodie geprägter, wundervoller, genauso kraftvoller, wie erfrischender, satter, sonniger, voller Westcoast-Flair steckender Rocker mit einem dezenten, "versteckten" Reggae-Feeling. Tolle Instrumentierung aus klaren Gitarrenriffs und großartigen E-Gitarren (Slide)-Linien, feinen Soli, groovigen Bass-Rhythmen und einem ungemein harmonischen Refrain! Macht das Laune! Das von harten Gitarren gekennzeichnete, krachend rockende "Mexico" ist ein herrlich straighter Rocker in typischem Hagar-Stil, besticht darüber hinaus allerdings durch die überaus gelungene Ergänzung eines tollen mittel-amerikanischen "Mexico"-Flairs, vor allem durch seine prächtigen, sehr trocken produzierten, "heißen" Percussion-Einlagen! Nach dem knackigen, melodischen, unweigerlich zum Tanzen und Mitrocken einladenden, großartigen Party-Knaller "The way we live", folgt die eingangs schon erwähnte, herrliche, rockige Coverversion des Country-Hits von Toby Keith, "I love this bar"! Hat viel Druck, verliert aber sein Country-Feeling nicht gänzlich! Großartig! Tolle Melodie, klasse Gitarren, starker Text - scheint wie gemacht für Hagar! Auch das folgende "One sip" hat seine Bezüge zum Country, denn Sammy hat es zusammen mit Nashville-Superstar Kenny Chesney komponiert. Chesney's Neigung zu karibisch angehauchter Musik ist ja hinlänglich bekannt, und so ist hier ein knackiger, von froh gelaunter Tex-Mex-Stimmung und viel Karibik-Country-Feeling geprägter Rocker entstanden, der runter geht wie Öl! Stark auch die abgefahrene, laute "Mariachi-Blues"-Version von Bob Dylan's "Rainy day woman #12/#35" (schräge Bläser, klasse Piano-Geklimper, satte Power - großartig!), oder die von einer frischen Pedal Steel durchzogene, sehr melodische Ballade "Halfway to Memphis"! Tolle Musiker, super Sound, großartiges Songmaterial - hier stimmt alles! Mexiko, "Cabo Wabo", Red Rocker, Rock'n Roll Sunnyboy - Hagar strahlt die pure Sympathie aus! Der Mann scheint immer gut drauf zu sein - und das kommt wunderbar rüber! Sommer, Sonne Strand, Rock'n Roll - die Formel dazu heißt "Sammy & the Wabos"! "Livin' it up" - lebt es aus...!

Art-Nr.: 4325
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Lesh, Phil & Friends - live at the warfield ~ 2 cd/1 dvd-set [2006]
2 CD + 1 DVD-Set! Großartiges Doppel-CD/1 DVD-Package aus zwei Konzerten (18. und 19. Mai 2006 im Warfield Theatre, San Francisco/CA) der diesjährigen Tournee des ehemaligen Grateful Dead-Bassisten Phil Lesh und seinen Freunden! Das Lineup der "Friends" bestand neben Lesh bei dieser Tour aus den beiden Gitarristen Larry Campbell (ebenso Fiddle, Mandoline) und John Scofield, Saxophonist Greg Osby, Keyboarder Rob Barraco, dem fantastischen John Molo am Schlagzeug und Joan Osborne (Gesang)! Was wir erleben, ist ein herrlich entspanntes und von immenser Musikalität geprägtes Jam-Fest voller Spiel- und Improvisationsfreude - jazzig, rockig, funky, countryfiziert, inspiriert, kunstvoll, hingebungsvoll! Alle Beteiligten verfügen über ein unglaubliches individuelles Können und fügen sich dennoch zu einer erstklassig harmonierenden Gemeinschaft zusammen, die ein prächtiges Bandgefühl erzeugt! Vor allem Joan Osborne, die sehr oft den Lead-Gesang übernimmt, entpuppt sich als nahezu ideale, mit ungeheuer viel Gefühl, "Spirit" und "Soul" agierende Vokalistin für diese Art von Musik. Überwiegend hören wir natürlich Grateful Dead-Material, was auch sonst - dies aber mit viel Esprit und in höchst interessanten Variationen. Die Tracklist: 1.Shakedown Street - 13:13, 2.Mr. Charlie - 5:28, 3.Pride of Cucamonga - 6:57, 4.Cosmic Charlie - 8:50, 5.Scarlet Begonias - 16:33, 6.They Love Each Other - 5:35, 7.Turn on Your Lovelight - 11:30, 8.Donor Rap - 1:14, 9.The Wheel - 12:42, 10.Dark Star - 11:43, 11.Morning Dew - 12:25, 12.I Know You Rider - 7:42, 13.The Other One - 10:57, 14.Dark Star - 5:10, 15.The Other One - 6:27, 16.Box of Rain - 6:16! Über 140 Minuten Spielzeit! Dazu gibt's eine Bonus-DVD mit folgendem Inhalt: Conversation mit Phil Lesh, John Scofield und Greg Osby (etwa 10 Minuten Dauer), eine klasse "Jazz-Jam" mit Osby, Scofield, Lesh und John Molo (etwa 11 Minuten), einen "Backstage"-Film (9 1/2 Minuten) und zwei Live-Mitschnitte, die nicht auf den CDs sind, von Bob Dylan's "All along the watchtower" (8 Minuten) und "Passenger" (6 Minuten)! Schöne Digipack-Verpackung! Hinweis: Parallel dazu gibt es noch eine Doppel-DVD vom Konzert am 19. Mai ohne jegliche Titel-Überschneidung! Das heißt, sämtliche Songs der Doppel-DVD sind nicht auf der Doppel-CD enthalten und umgekehrt! Klasse! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 4592
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
McCain, Edwin - lost in america [2006]
Zwei Jahre nach seiner phänomenalen Live-DVD haben Edwin McCain und seine Mannen wieder den Weg zurück ins Studio gefunden und beglücken uns jetzt mit ihrem bereits 7. Album - erneut einem geradezu meisterlichen Werk, durchweg von herrlichen Melodien durchzogener, exzellenter, sich tief in den Gehörgängen festsetzender Songs zwischen moderner, amerikanischer Singer/songwriter-Mentalität, knackigem angerautem Roots-/Heartland-Rock/-Pop, zuweilen dezentem, seiner Herkunft aus South Carolina entsprechenden Southern-Flair, und, trotz der kompakten Songstrukturen, spürbarer Spielfreude! Der in USA über eine riesige Fanschar verfügende und unter Musiker-Kollegen äußerst anerkannte McCain (zählt bekanntermaßen zu den besten Freunden von Gov't Mule's Warren Haynes, auf dessen alljährlichen Christmas-Jams er auch heute noch regelmäßig auftaucht) in brillanter Verfassung! Immer wieder fragt man sich, warum ein so begnadeter Sänger, Musiker und Songwriter mit solch klasse Instrumentalisten im Rücken, der die Fähigkeit besitzt solch hinreißende Songs zu schreiben und zu performen in unseren hiesigen Gefilden nicht über einen Insider-Status hinauskommt. Auch mit "Lost In America“ hat Edwin wieder einen Longplayer ins Rennen geworfen, der jedem zusagen müsste, der sich für niveauvolle, höchst melodische, rootsige Rockmusik begeistert. Zudem bekommt man diese großartigen Songs von einer unter die Haut gehenden, überaus angenehmen, dezent "staubigen" Charakterstimme serviert, wie sie nur ganz wenige in dieser Sparte ihr eigen nennen dürgen. Die neue CD beinhaltet zehn Stücke, darunter mit dem überragenden "Gramercy Park Hotel" und der dem leicht psychedelisch angehauchten Pop-Rocker "My Mystery" zwei Nummern, die auch bereits auf der eingangs erwähnten. DVD live vorgestellt wurden, jetzt als Studioversionen. "The Kiss" (schöne Rhythmuswechsel, starke E-Gitarren-Passagen), "Truly Believe" (tolle Percussion-Arbeit der beiden Gastmusiker Nick Buda und Craig Wright) und "Black And Blue" (fulminantes Sax-Solo von Craig Shields) stammen alle aus der Feder von McCain und Kolegin Maia Sharp, und bieten diesen typischen, unbeschwerten, melodischen, frischen Roots-Pop-Rock-Spund, den man schon lange von ihm kennt, mal sanft, mal dezent funkig, mal etwas flippiger, mit tollen Refrains, die sofort eindrucksvoll unsere Ohren verwöhnen. Die einzige, "echte" Ballade, "Losing Tonight" (trotzdem recht kräftig), kommt, wie so oft bei Edwin McCain, völlig ohne Schmalz aus. Klasse E-Slide.Führungsriffs, schönes Akustikgitarrenspiel und ganz dezentes Piano verschmelzen mit der Reibeisenstimme des Frontmannes zur harmonischen Einheit. Herrlich auch das relaxt, aber dennoch kräftig groovende, von einer wunderbaren Southern-Roots-Atmosphäre geprägte Titelstück "Lost In America". Insgesamt erscheint das Album ein wenig rockiger als seine Vorgänger. Beste Beweise dafür sind der stampfende, von kraftvollen Drums und satten Gitarren getragene Kracher "Bitter And Twisted", geschrieben von Edwin mit seinen beiden Gitarristen Larry Chaney (was spielt der Mann wieder für klasse Lead-Parts) und Pete Riley (am Ende kreischt McCain gar in Lenny-Kravitz-mäßiger Manier ins Mikro), sowie zwei Stücke, komponiert vom der Band sehr nahe stehenden, ex "Vigilantes Of Love"-Kopf Bill Mallonee: "Welcome To Struggleville" (mit ungemein viel Power, Slide-trächtig, mit tollem, pumpendes Bass-Spiel von Lee Hendricks) und das das Album abschließende, mächtig kocjhende "Babylon". Letztgenanntes "erschlägt" einen regelrecht mit aggressiven, kantigen, lauten, riffigen "Gitarrenbrettern", die ein ordentliches Southern Rock-Flair in der Art der frühen, rauen Laidlaw fabrizieren. Ganz große Klasse! Sämtliche Lieder wurden mit viel Fingerspitzengefühl angeordnet, so das einem das Gesamtmenü sehr abwechslungsreich serviert wird. Mit "Lost In America" ist Edwin McCain ohne Frage eine erneute Weiterentwicklung gelungen. Seine Stimme war nie besser, die Songs wirken ausgereifter und zeitgemäßer als je zuvor. Vielleicht sein bisher bestes und ausgeglichenstes Werk. Man merkt zu jeder Minute, dass er mit einem gut harmonierendem, homogenen, äißerst kompetenten und freudig aufspielenden Team zusammenwirkt. Auf dem Frontcover des Digi-Packs sieht man eine Hand mit nach oben ausgestreckten Daumen, in der Art eines Trampers! Auch wir richten den Daumen steil nach oben - für diese absolute Meisterleistung! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4060
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Gramercy Park Hotel
Welcome to Struggleville
Lost in America
Losing tonight
Babylon

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Potter, Grace and the Nocturnals - nothing but the water ~ limited edition mit bonus live dvd [2006]
Limited Edition mit Bonus Live-CD! Eine fantastische, neue Band sorgt momentan in den Staaten mit ihrem genauso unbekümmerten und zwanglosen, wie musikalisch überaus versierten, unwiderstehlichen, groovenden, "heißen" Roots-Blues-Mix für mächtig Furore! Nicht nur ihr prächtiges Debut-Album "Nothing but the water", sondern vor allem auch ihre grandiosen Live-Auftritte reißen die einschlägige Presse und Musikerkollegen zu Jubelstürmen hin! Ihre jetzt schon riesige Fanschar wächst in Windeseile, - viel umjubelte Auftritte als Support-Act für Bands wie die North Mississippi Allstars, Big Head Todd And The Monsters, die Derek Trucks Band, die Dave Matthews Band, Buddy Guy und viele andere verzückten die Fans, - ein großartiger Gig im Rahmen des diesjährigen Bonnaroo-Festivals sorgte für erneutes Aufsehen: Die Rede ist von Vermont's Grace Potter and the Nocturnals! Zentrale Figur und Frontfrau des Quartetts ist die erst 22-jährige Grace Potter, offenbar ein musikalisches Naturtalent! Was sie bereits drauf hat, ist alles andere als alltäglich: Eine ungemein starke Songwriterin, eine Virtuosin an der Hammond Orgel und am Piano, Gitarristin, eine überaus charismatische, genauso lockere wie professionelle, durchaus auch von einem gewissen Sex-Appeal begleitete Stage-Performance und eine Wahnsinns-Sängerin mit einer schier atemberaubenden Stimme (Röhre), die Vergleiche zu Aretha Franklin, Janis Joplin, auch Lucinda Williams, vor allem aber zu Susan Tedeschi und Bonnie Raitt unerläßlich macht. Vielleicht klingt ihr Organ auch wie eine Mischung der vorgenannten Hochkaräter, auf jeden Fall aber kann sie mit ihnen locker mithalten, ja stellt sie fast in den Schatten! Sie trifft auch live jeden Ton, und das bei einem unglaublich emotionalen, aus tiefster, inbrünstiger Seele "herausgedrückten", rauen, kraftvollen, dreckigen, aber auch absolut melodischen, schönen, wenn nötig sogar sehr weichen, warmherzigen Gesangsstil! Viel Gefühl und Spirit pur! Doch, und nur so kann es funktionieren, sie hat natürlich auch eine ebenso adäquate, kompetente Band im Rücken, über dessen großartigen Lead-Gitarristen Grace selbst in einem kürzlich geführten Interview euphorisch und stolz zugleich schwärmte: "Our guitarist Scott Tournet is the next Jimmy Page, you heard it here first". Aber auch Bassmann Bryan Dondero und Drummer Matt Burr verstehen ihr Handwerk - ohne jeden Zweifel! Neben den bereits genannten Künstlern auch beeinflußt von so unterschiedlichen alten und jungen Bands wie Led Zeppelin, The Band, Little Feat, JJ Cale, Tom Petty, Norah Jones, Wilco und My Morning Jacket gelingt ihnen eine wunderbare, voller Soul steckende, überaus inspirierte, viel Southern-Flair und Swamp-Feeling versprühende, teils auch dezent Funk-, Gospel- und Americana-tangierte, jammig veranlagte Groove-/Roots-/Blues-/Bluesrock-Musik, von der sofort eine unmittelbare Faszination ausgeht. Selten aggressiv rockend, zumindestens nicht bei den Studiostücken, herrscht eher eine vermeintlich entspannte, ja intime Atmosphäre. Dennoch versprüht die Band jede menge Energie, allein schon durch Potter's fulminanten Gesang! Dazu spürt man zu jeder Minute eine immense Spannung aufbauende, drückende unterschwellige Schwüle! Toller, kompakter Bandsound aus prächtigen Keyboards, exzellenter Percussion, erstklassigen Gitarreneinlagen und groovendem Bass! Starkes E-Piano, Dobro-ähnliche Acoustic-Gitarre, lässige. aber würzige Gitarren-Licks und Grace's inspirierter, herrlicher Gesang bestimmen das großartige, stark an Bonnie Raitt erinnernde Eröffnungsstück "Toothbrush and my table", für das sie sogar schon eine "Jammy"-Nominierung einheimsten. Trotz des relaxten Feelings spürt man sofort diese bereits erwähnte Schwüle und Energie. Klasse Percussion, herrlicher Groove! Etwas flotter, aber immer noch recht lässig, wird's bei dem auf einem tollen Hammond Orgel-Teppich "ausgelegten", von wunderbar würzigen E-Gitarren-Licks begleiteten, voller Southern Soul steckenden, bluesigen Rootsrocker "Some kind of ride". Grace's unwiderstehlicher Gesang, die wohlige Hammond Orgel im Background, wunderbar transparente E-Gitarren-Fills, eine zunächst voller Harmonie steckende Ruhe, die im Verlauf der Zeit jedoch durch ein knackig einsetzendes Schlagzeug eine gewisse Dynamik erfährt, wieder diese spürbare Inspiration, dieser "Soul" und eine traumhafte Melodie geleiten uns anschließend durch die hinreißende Roots-/Blues-Ballade´"Ragged company", gewürzt sowohl mit einem tollen Orgelsolo, als auch mit einem herrlich rootsigen E-Gitarrensolo! Bärenstark! Wie auch das semi-akustische, rootsige, bluesige, flotte "Left behind", der ruhige, aber drückende, viel Gospel-Feeling versprühende, funkig groovende Delta-Blues "Treat me right", das forsche, Slide-getränkte, swampig rockende und brodelnde "Sweet hands", der voller unterschwelliger Power steckende, toll groovende Americana-/Roots-/Bluesrocker "Joey", u.s.w., u.s.w., bis das Album schließlich mit dem famosen, sehr melodischen, voller Southern-/Gospel-Soul steckenden Blues-/Rootsrocker "Nothing but the water" endet, bei dem die Band nochmal ihr ganzes, großes Können offenbart, inklusive toller Orgel-Passagen und großartiger Lead Gitarren-Läufe! Als wenn das noch nicht alles wäre, wird bei dieser limitierten Ausgabe des Albums auch gleich noch eine grandiose, immerhin 36 Minuten lang laufende Live-DVD mit 5 Songs ihres großartigen Konzertes aus dem "Higher Ground Ballroom" in Burlington/Vermont vom 15. Oktober 2005 mitgeliefert. Und live rockt die Band noch deutlich feuriger! Grace's Stimme kommt hier fast noch besser, was nachhaltig beweist, welch begnadete Sängerin sie ist. Unglaublich, wie präzise, kraftvoll, gefühlvoll und dreckig zugleich sie ihre Vorträge bringt! Was für eine Ausstrahlung! Zudem spielt sie Keyboards, Acoustic Gitarre, Tambourine und bewegt sich, als habe sie schon zig Jahre Bühnenerfahrung! Zu hören und sehen (film- und sound-technisch toll in Szene gesetzt) gibt's 3 Songs des Albums ("Joey" - viel mehr Power, als die Studiofassung. die Band weitet den Song gekonnt auf eine Länge von 8 Minuten aus; "Left behind", ebenfalls mehr "Pfeffer" als im Studio; "Nothing but the water" - 10 Minuten-Fassung, zunächst Grace solo, nur mit dem Tambourine bewaffnet, voller Inbrunst und mit purer Magie singend, dann die Band einsetzend, mit herrlichem Groove und einem grandiosen Gitarrensolo des Meisters Scott Tournet), sowie zwei "neue" Stücke ("Here's to the meantime" - swampig, bluesig, rockig, mit glühender Bottleneck/Slide, schönen Acoustic-Riffs und einem guten Drive; "Over again" - bluesiger, dreckiger Rootsrocker mit klasse Hammond-Basis und ausgedehnten Neil Young-/Crazy Horse-like E-Gitarren-Läufen)! "One of the most soulful new bands around", attestiert die große Bonnie Raitt auf dem aufgeklebten Cover-Sticker! Uneingeschränkte Zustimmung! Was steckt in dieser Truppe für ein Potential. "Nothing but the water" ist sicher erst der Anfang! Feinster, jammiger, inspierierter Roots-Blues-Groove-Rock, der, ist man erstmal infiziert, einen nicht mehr loslässt! Die DVD ist im übrigen "code free" und läuft somit auf jedem DVD-Spieler!

Art-Nr.: 4411
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Some kind of ride
Ragged company
Sweet hands
Joey
Nothing but the water

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!