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Derailers, The - soldiers of love [2006]
Austin's Derailers sind zurück mit einem klasse neuen Album! Besetzungsmäßig hat sich in der Zwischenzeit einiges getan (von der ehemaligen "Gründungs-Front-Doppelspitze" Tony Villanueva / Brian Hofeldt ist nur noch Hofeldt, der nun eindeutig die zentrale Figur ist, an Bord - dazu gesellen sich neben Ed Adkins am Bass noch die neuen Akteure Scott Matthews an den Drums , Sweet Basil McJagger am Piano und der Orgel sowie Chris Schlotzhauer an der Pedal Steel), doch sie spielen weiterhin unbeirrt ihre unvergleichliche, sehr traditionell verwurzelte, authentische Hillbilly-/ Honky-Tonk-/ Rockabilly-/ Country-Mucke, in der sie auf so großartige Art und Weise den Bakersfield-Sound, beispielsweise eines Buck Owens, ihre texanischen Roots und ein ordentliches Sixties-Rock'n Roll-Feeling miteinander vereinen. Ihre Einflüsse reichen, neben dem erwähnten Buck Owens, von George Jones über Charlie Rich, Roy Orbison, Elvis, den Beatles, bis hin zu Dave Alvin! Der legendäre Produzent Buzz Carson, aus dessen Feder das Ttelstück stammt (viele kennen davon vielleicht auch die Beatles-Version aus "Live at the BBC") und die Band gestalten den Sound sehr retro und rootsig, gehen kompromißlos ihren Weg und kümmern sich nicht im geringsten um irgendwelche Trends! Das ist purer, traditioneller Sixties-Rockabilly-infused Honky Tonk-Country durch und durch! Los geht's mit dem ungemein flotten, lockeren Dancefloor-Hillbilly-Roadhouse -Honky Tonker "Cold beer, hot women and cool country music", der genau das verspricht, was sein Titel schon erahnen läßt: Viel Drive, sehr traditionell, eine prima Melodie, tolle Begleitung aus forschem Drumming, klasse (Baritone)E-Gitarre, klimperndem Piano und wimmernder Steel - ideal für jede gut gelaunte, feucht-fröhliche Country-Fete! Feinsten, flotten, an der Schnittstelle zwischen Bakersfield und Texas angesiedelten, frischen, aber auch staubigen Traditional Country hören wir bei "She's a lot like Texas" (schöne Fiddle-/Steelguitar-Fills), ehe das bereits erwähnte Titelstück auf dem Programm steht, das auch bestens in das Repertoire der guten alten Mavericks passen würde. Weitere Höhepunkte: Der dreckige, bluesig rockige Riff-Rockabilly-Shuffle "Donna Sue Earline", das rau rockende und rollende "Hey, Valerie", die flotte Rockabilly-fueled Roots-Country-Nummer "Get 'er done", die herrliche, traumhaft melodische, von wundervoll transparenten Gitarren, heulender Steel und großartiger Baritone-Gitarre durchsetzte Country-Vorzeige-Ballade "Every time it rains", das knackige, Sixties-angehauchte "Everything I believe in", der exzellente, ultra-traditionelle, in bestem Retro-Johnny Cash-Ambiente gehaltene Country-Feger "An American man", oder der starke "Beer-drinkin'" Barroom-/Honky Tonk-Weeper "You're looking at the man"! Klasse Leistung von Frontmann Brian Hofeldt und seinen Kollegen! Die Band hat nichts von ihrer Vitalität verloren!

Art-Nr.: 4193
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Cold beer, hot women & cool country music
She's a lot like Texas
Hey, Valerie!
Get 'er done
Every time it rains
An American man

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Various Artists - endless highway ~ the music of the band [2007]
Höchst interessant für die Roots-, die Southern-, Jam- bis hin zu den Americana- und Country-Freunden! Ein längst überfälliges Tribute-Album - und was für ein großartiges! "The Band" zählen mit Fug und Recht zu den ganz großen und legendären Bands der Rockmusik, deren stilprägender Einfluß, vor allem auf die Rootsrock und Americana-Bewegung (sie zelebrierten diese Art der Musik lange bevor man mit solchen Begriffen dieses Genre zu definieren versuchte) von geradezu unermeßlicher Bedeutung ist. Was haben Robbie Robertson, Rick Danko, Garth Hudson, Richard Manuel und Levon Helm nicht alles für Klassiker ins Leben gerufen ("The weight" und "The night they drove old dixie down" sind vielleicht die bekanntesten), die ihren festen Platz in der Geschichte des Rock'n Rolls sicher haben. Rund 30 Jahre nach "The last waltz" tat sich eine erlauchte und höchst unterschiedliche Schar von Künstlern zusammen um sich mit diesem exzellenten Werk noch einmal standesgemäß vor "The Band" zu verneigen. Dabei kommt deutlich rüber, welch beinharte Fans diese "Kollegen" sind. Alle Tracks, bis auf eine Live-Aufnahme der Allman Brothers, wurden explizit für dieses Album neu eingespielt und sind anderweitig nicht erhältlich. Hier sind sie im einzelnen:

1.) Guster - "This wheels on fire" (starke, schön "swingend" groovende Version mit Ray LaMontagne an der Mundharmonika)

2.) Bruce Hornsby and the Noisemakers - "King harvest" (sehr knackige, erdige, angejazzte, jammige Fassung)

3.) My Morning Jacket - "It makes no difference" - (ein absolutes Highlight! Überaus inspiererte, voller "Saft" steckende, gut 6-minütige Version, in die sie ihren einzigartigen "Southern-Grit", aber auch dieses unverkennbare Psychedelic-Flair einfließen lassen, genau wie herrlich rotzige, dreckige, rootsige E-Gitarren - dazu eine tolle Melodie)

4.) Jack Johnson - "I shall be released" (sehr entspannt, in Johnson's typischem Stil),

5.) Lee Ann Womack - "The weight" (das die großartige Countrysängerin sich an diesen Evergreen wagte ist mutig, wie ihr das gelungen ist allerdings mehr als beeindruckend. Tolle Interpretation in einem erdigen Roots-/Americana-Ambiente unter Zuhilfenahme solcher Leute wie Jay Joyce und Julie & Buddy Miller)

6.) Widespread Panic - "Chest fever" (saustarke 6 1/2-Minuten-Fassung der Southern-/Jamrock-Truppe mit tollem, fettem Orgelspiel von JoJo Hermann. Ist gleichzeitig die erste Studioaufnahme von Panic mit dem neuen Gitarristen Jimmy Herring, der gleich ein vorzügliches, "deeply southern-rooted" Solo beisteuert. Klug eingesetzte Bläser sorgen für zusätzlichen "Dampf"!

7.) Gomez - "Up on criplle creek" (produziert von Los Lobos' Steve Berlin)

8.) The Allman Brothers Band - "The night they drove old dixie down" (die einzige Live-Aufnahme des Albums, mitgeschnitten am 19.7.2005 im Warner Theatre von Erie/PA! Klasse Gesang von Gregg mit prächtigen Harmonies von Warren Haynes, dazu exzellente Slide-Arbeit)

9.) Steve Reynolds - "Stage fright"

10.) Blues Traveler - "Rag mama rag" (schön flott mit einem tierischen Roots-/Funk-Groove! Lange hat man die Truppe um John Popper, der ein irres Mundharmonika-Solo beisteuert, nicht mehr so stark gehört. Fast ein weing wie Little Feat!)

11.) Jakob Dylan (von den Wallflowers) - "Whispering pines" (schöne, rootsige Ballade. An den Drums. Jim Keltner, an der Pedal Steel: Greg Leisz)

12.) The Roches - "Acadian driftwood" (folkige, traumhaft schöne, semi-akustische Version mit tollen Harmoniegesängen der drei Damen. An der Fiddle: David Mansfield)

13.) Rosanne Cash - "The unfaithful servant" (ähnlich bewegend interpretiert wie ihre letzten Arbeiten)

14.) Josh Turner - "When I paint my masterpiece" (Turner, einer der Vorreiter von Nashville's jungen Country-Traditionalisten bringt viel puren Country-Twang in diese tolle Nummer, wobei er immer die ursprünglichen Roots des Stückes wahrt)

15.) Trevor Hall - "Life is a carnival"

16.) Jackie Greene - "Look out Cleveland"

17.) Death Cab For Cutie - "Rockin' chair"

Ein prächtiges, mit 79 1/2 Minuten Speilzeit wirklich randvoll gepacktes Tribute-Album, von dem Robbie Robertson voller Stolz sagt: "A wonderful ride and quite an honor"!

Art-Nr.: 4709
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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