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Aldean, Jason - relentless [2007]
Ganz starkes, sattes, knackiges, zweites Album von einem der Vorzeige-Künstler aus Nashville's neuer, verwegener, junger, "wilder" New Country-Garde! Sein Debüt von 2005 ist seit zwei Jahren ein ununterbrochener Dauerbrenner in den Charts, wurde längst mit Platin ausgezeichnet und brachte Jason Aldean 2006 den Titel des "Top Male New Vocalist" der "Academy of Country Music" ein. Ein absoluter Senkrechtstart für einen Newcomer! Das Independent Label Broken Bow Records (u. a. auch Label von Craig Morgan) hat sich mit viel Umsicht und Gespür einen ganz dicken Fisch an Land gezogen. Solch ein unerwarteter, spektakulärer Erfolg bringt natürlich eine Menge Vorteile mit sich, birgt aber auch gewisse Risiken für ein Nachfolge-Album. Zum einen hat man es zwar deutlich leichter, beispielsweise an vielversprechende Songs heranzukommen, zum anderen aber ist der Erfolgsdruck enorm hoch. Um es vorwegzunehmen, Jason Aldean hat das alles kalt gelassen und mit "Relentless"ein Album nachgeschoben, das den schon großartigen Vogänger glatt noch einmal toppt! Keine Frage, auch diesmal wird er, verdientermaßen, wieder ordentlich abräumen. Was bringt diese knackig, rockige, durchaus auf traditionellen Roots basierende, von einer leichten Southern-Brise (das hat der aus Georgia stammende Bursche einfach im Blut) durchzogene, kraftvolle New Country-Mucke für einen Schwung in die Bude Nashville's! Richtigerweise hat man sich schwerpunktmäßig auch für das neue Werk am Grundkonzept des Vorgängers orientiert, wenngliech das Songmaterial fast noch stärker geworden ist. Von den Musikern, über den Produzenten, bis zur Covergestaltung wurde nur wenig verändert, lediglich bei den Songwritern wurde etwas mehr in die Breite variiert (hier ist jetzt neben den etablierten Schreibern vom Vorgänger zusätzlich fast alles am Start, was Rang und Namen in der Szene hat). Jason taucht diesmal nicht in den Songwriter-Credits auf (beim Debüt hatte er noch drei Stücke mitkomponiert) und darf sich damit voll und ganz auf seinen großartigen Gesang konzentrieren. Der klasse Opener "Johnny Cash" lehnt sich in seiner kräftig country-rockigen Art (dezenter Redneck-Einschlag) deutlich an Aldean's erste Hitsingle "Hicktown" an, der prominente Titel dürfte sein Übriges zum Gelingen beitragen. Ein starker Auftakt, der direkt in die Vollen geht. Geschrieben übrigens von John Rich (Big & Rich), Vickey MyGhee und Rodney Clawson, die auch Jason's ersten Nr.1-Hit "Why" konzipiert hatten. Im weiteren Verlauf wurde eine erstklassige Mischung aus kräftigen, atmosphärischen Balladen ("Laughed Until We Cried", "Who’s Kissing You Tonight", "Back In This Cigarette"), melodischen Midtempo-Songs ("Do You Wish It Was Me" - mit toller Baritone-Gitarre -, "My Memory Ain’t What It Used To Be") und knackigen New Country-Nummern ("I Use What I Got", "Relentless") zusammengestellt, die praktisch alle das Potenzial künftiger Chartbreaker haben. Das ist es, was die "toughen" Cowgirls and Cowboys von heute hören wollen! Weitere Highlights sind das herrlich kernige, dezent bluesige, aber trotzdem sehr melodisch dargebotene "No" (starke E-Gitarren), die traumhafte, kraftvolle Ballade "Grown Woman" mit der ebenfalls zur Zeit mächtig angesagten Miranda Lambert als Zweitstimme, der flotte Honky Tonk-Feger "I Break Everything I Touch", ein David Lee Murphy-Song, oder das abschließende, wunderbar southern-lastige, von feiner Slide-Gitarre begleitete"„Not Every Man Lives", das scheinbar seine Inspiration bei legendären Bands wie den Rolling Stones oder Lynyrd Skynyrd gefunden hat. Ein ganz starkes Finish. Klasse vor allem immer wieder die starke E-Gitarren-Arbeit von Big & Rich Haus- und Hof-Gitarrist Adam Shoenfeld (neben Kurt Allison), der in jedem Song seine brillant und technisch anspruchsvoll gespielten Soli vom Stapel lässt. Fazit: Jason Aldean ist mit dem oft so brisanten Zweitwerk "Relentless" (= unbarmherzig) und seinem "Amped-up contemporary Country with Southern Rock and Honky-Tonk influences"-New Country-Sound ein weiteres Meisterstück gelungen, das erneut Hits am Fließband abwerfen und der etablierten Konkurrenz heftig "Dampf unterm Hintern" machen wird. Einfach "unbarmherzig stark", dieser Jason Aldean! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4955
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Johnny Cash
Do you wish it was me
No
Grown woman
I break everything I touch
Not every man lives

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Allan, Gary - greatest hits [2007]
Nach nunmehr 6 vorangegangenen, sehr erfolgreichen Alben und zahlreichen großen Hits ist es auch für Gary Allan an der Zeit seinen ersten "Greatest Hits"-Überblick zu veröffentlichen. Tolle Sache, denn die CD bietet, neben zwei überaus starken, brandneuen, exklusiv für dieses Album eingespielten Tracks, eine wirklich sehr repräsentativ und geschickt ausgesuchte Auswahl an 13 großartigen Nummern, die Gary's unwiderstehlichen, von seiner faszinierenden "Whiskey-soaked"-Stimme getragenen New Country-Stil bestens identifizieren und reflektieren, nämlich die kluge Vermischung traditionell veruwrzelter Honky Tonk-Traditionen, radiofreundlichen Nashville-Countrys, californischen Bakersfield-Feelings und dezent rootsig veranlagtem Retro California Country-Flair, bei dem einem vereinzelt sogar Gene Clark und die guten alten Byrds in Erinnerung kommen. Darunter befinden sich solche Knüller wie "Smoke rings in the dark" (hinreißender, ein leicht nostalgisches Ghost Town-/Western-Flair aufweisender, von einer traumhaften Melodie durchzogener Westcoast-Country), die phantastische Ballade "Best I ever had", "Man to man" (ein von Jamie O'Hara komponiertes, hypnotisch schönes, Gänsehaut erzeugendes Midtempo New Country-Stück mit toller Steelguitar und herrlichem Percussion-Groove), das flott rockende "Man to me", die beiden Number Ones ""Nothing but the radio" und "Tough little boys", usw.! Ist das alles schon klasse, so liegt der besondere Reiz zusätzlich in den schon erwähnten, neuen Stücken, zwei äußerst knackigen, rockigen New Country-Perlen, die fast schon allein eine Kaufempfehlung rechtfertigen. Das ist zum einen der herrlich melodische, schön saftig in Szene gesetzte, viel Drive aufbauende, von fetten E-Gitarren und powernden Drums angetriebene New Countryrocker "Right where I need to be" (starkes Steelguitar-Spiel von Dan Dugmore), zudem bereits auf dem Weg in die Charts-Spitze, und zum anderen der jede Menge gute Laune verbreitende, satte, erneut eine Menge Power und viel "jungen", ausgelassenen, "wilden" Charme ausstrahlende, honky tonkin' und rockin', ordentlich Staub aufwirbelnde Country-Knaller "As the crow flies" (im übrigen eine Nummer von Dwight Yoakam-Sideman Keith Gattis), der von klimpernden Paino-Klängen und massiven Gitarreneinlagen durchtränkt ist. Für Neueinsteiger gilt: "Wenn nicht jetzt, wann dann", für die Fans ist es einfach eine wirklich toll zusammengestellte Compilation mit zwei herausragenden neuen Stücken! Wie auch immer man es betrachtet, in jedem Fall eine überaus beeindruckende und lohnenswerte Angelegenheit!

Art-Nr.: 4757
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Anderson, John - anthology [2002]
2 CD-Set! Prima "Anthology", die die gesamte über 20-jährige Karriere von John Anderson durchstreift. Das Interessante daran: es wurden nicht die Original-Songs für dieses "Best of"-Werk verwendet, sondern alle 30 Tracks wurden extra für dieses Doppelalbum neu eingespielt, was den Liedern eine ganz neue Frische verleiht. Klassicher John Anderson-Country frisch aufpoliert! Ein paar Beispiele aus dem Tracklisting: "Your lyin' blue eyes", Would you catch a fallen star", "Chicken truck", "Honky Tonk crowd", "Swingin'", "Straight tequila nicht", A small farm in Kentucky" und natürlich auch "Seminole wind"! Kanpp 105 Minuten Gesamtspielzeit! Für John Anderson-Anhänger wohl unentbehrlich!

Art-Nr.: 1733
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

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Ball, David - heartaches by the number [2007]
Großartiges neues Album des Traditionalisten aus South Carolina, der damit einmal mehr mitten ins Herz der Country-Puristen treffen wird, denn authentischer, ehrlicher und zeitloser kann man "pure Country" kaum präsentieren. Tolle Stimme, tolle Musiker, exzellentes Songmaterial aus alten Country-Klassikern und neuen Originalen! Durch das gesamte Album zieht sich ein tolles "Old Time"-Western-Feeling, das einen irgendwie in die "raue Romantik" alter John Wayne-Streifen zurück zu versetzen scheint. Wundervolle, traditionelle Countrymusic, die einem die unwiderstehliche Schönheit und Ursprünglichkeit einer "wild" blühenden "Prairie Rose" irgendwo in den unendlichen Weiten des amerikanischen Westens suggestiert. Toll! Die Arrangements bestehen weitestgehend aus feinstem Gitarren-Picking und prächtigen Steelguitar-Klängen, hin und wieder angereichert mit einem klimpernden "Barroom"-Piano oder einer heulenden, "lonesome" Fiddle. Die 11 hervorragenden Songs bieten eine abwechslungsreiche und sehr niveauvolle Mischung aus flüssigen, schwungvollen Klassikern wie beispielsweise der Neueinspielung des Harlan Howard-Evergreens "Pick me up on your way down" oder dem knackigen Dancehall-Feger "Stop the world and let me off", puren, urigen Honky Tonkern wie dem legendären Titelstück "Heartaches by the number" (tolle Neuinterpretation vom Ball, sehr am Original angelehnt und doch voller "Seele") oder dem traurigen, den ganzen (Liebes)kummer im Whiskey ertränkenden "There stands the glass" (starkes Steelguitar-/Gitarren-Zusammenspiel), aus bluesigen ("What's going on in your mind") und herrlichen "cheatin' Ballads" ("Sweet dreams"), oder froh gelaunten, flotten "Jukebox"-Heulern ("Please feed the jukebox")! "David Ball stays true to the classic country sound." Diesem auf der Cover-Rückseite abgedrucktem Statement muß man uneingeschränkt zustimmen. "True music from a true Country artist"! Purer Country-Genuß!

Art-Nr.: 4760
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Bentley, Dierks - live & loud at the fillmore ~ dvd [2007]
Drei mega-erfolreiche Alben (zwei davon bereits mit Platin-Status), mit dem aktuellen Werk "Long Trip Alone" und den bislang daraus ausgekoppelten Singles selbstverständlich auch wieder Dauergast in den Billboard-Charts - umso erfeulicher also, daß die bereits im Beileger der letzten CD angekündigte Live-DVD nun auf dem Markt ist. Ein tolles Konzert! Knackig, erfrischend, dynamisch, handwerklich perfekt umgesetzt - Bentley und seine ausgezeichnete Band präsentieren ihr prächtiges, genauso traditionell verwurzeltes wie zeitgemäßes New Country-Repertoire mit viel Elan und der entsprechenden Würze, die ein solches Live-Erlebnis benötigt, damit der Funke auch richtig überspringt. Und er springt über! Kein Wunder, denn Bentley liebt es live zu spielen. Mit fast dreihundert Konzerten im Jahr zählt er zu den absoluten "Tour"-Junkies der Country-Szene. Das hier in brillantem Dolby 5.1 Surround Sound mitgeschnittene Event fand am 10. Juni 2006 während der "Locked and loaded"-Tour im imposanten, prall gefüllten Fillmore Auditorium von Denver/Colorado statt. Wie schon auf dem aktuellen Album gelingt Bentley auch live mühelos der Spagat zwischen klassichen Honky Tonk-Traditionen, toughem Outlaw-Flair, jugendlicher Frische, lässigen Countryrock-Strömungen und einem beherzten Texas-Feeling. Seine ihn begleitenden Musiker beherrschen ihr Handwerk meisterlich. Ganz hervorragend beispielsweise immer wieder das glänzende Zusammenspiel von Gitarrist Rod Janzen und dem überragend agierenden Steeler Tim Sergent. Doch der von den "Massen" umschwärmter Star ist natürlich jederzeit Dierks Bentley selbst (wirkt rein äußerlich wie eine Mischung aus Billy Currington und Keith Urban), der sich schweißtreibend durch das 20 Stücke (inkl. Zugaben) unfassende Programm singt und spielt (Akustik- und Rhythmus-E-Gitarre). Trotz einer übermächtig wirkenden Schar weiblicher junger Fans, die den Protagonisten geradezu zu vergöttern scheinen, läuft die Veranstaltung dank Bentleys sympathischer, allürenfreier, publikumsnaher Art jederzeit in einem klar auf die Musik fokussierten Rahmen ab, auch wenn er das "Bad in der Menge" sichtlich genießt. Nach einem kurzem Instrumental-Intro (schön hier das rockige E-Riff von Janzen) legt Dierks direkt mit seinem Hit " A Lot Of Leavin’ Left To Do" los und erreicht mit dem Dancehall-tauglichen Heuler "Domestic, Light And Cold" ein erstes Stimmungshoch. "Forget About You" mit schönem Heartland-Flair, "Free And Easy (Down The Road I Go)", der flockig knackige Countryrocker vom aktuellen Album mit klasse Banjo-Spiel des vielseitigen Tim Sergent, sowie der schöne, trockene Countryblues "Settle For A Slowdown" mit herrlichen Telecaster-/Baritone-Einlagen stellen schnell die hohe instrumentelle Qualität der gesamten Truppe unter Beweis, die durch die für den Rhythmus-Background verantwortlichen Steve Misamore (Drums) und Robbie Harrington (Bass) vervollständigt wird. Das großartige "Every Mile A Memory", die erste Single von "A Long Trip Alone" (am Ende u. a. beim Bonus-Material auch als Videoclip beigefügt) bildet dann noch einen Farbtupfer, bevor mit "Good Man Like" und "My Last Name" ein lupenreines, akustisches und viel umjubeltes Bluegrass-Intermezzo eingestreut wird (Janzen an der Mandoline, Sergent am Banjo, Harrington am Upright-Bass). Auch das ein Indiz für die Wandlungsfähigkeit und das große Können aller beteiligten Musiker. Der Sidepunkt der Stimmung wird allerdings bei "Come A Little Closer" (Mädelschwarm Bentley lässt sich wie einst Garth Brooks auf dem Rücken durchs Publikum tragen) und dem saustarken "What Was I Thinkin’" (mit deftigem Instrumentalabschluss, Sergent diesmal mit glänzender Dobrovorstellung) zum Ende des Hauptprogramms erreicht. In der Zugabe gibt's dann u.a. noch die berühmte Rodney Crowell-Nummer "Ain't Livin' Long Like This" und den Johnny Cash-Klassiker "Folsom Prison Blues" zu bewundern, die auf seinen Studioalben natürlich nicht zu finden sind. Eine klasse Show! Als Bonusmaterial erhält man dann neben den bereits erwähnten Videoclip noch eine Photogallerie und einen feinen "Behind the scenes, Footage of Dierks on Tour"-Film. Dierks Bentley ist einer der wohl wichtigsten Vertreter der neuen, jungen Country-/New Country-Generation, der für seine langwierige, akribische Arbeit mit vielen Auszeichnungen und Erfolgen schon jetzt zu Recht belohnt wurde. Auch dieses tolle DVD-Live-Dokument wird seine Stellung in Nashville, und vielleicht sogar darüber hinaus, weiter manifestieren. Die DVD ist "code-free" und somit auf jedem DVD-Player abgespielbar! (Daniel Daus)

Hier nochmal die komplette Tracklist:
1.Lot of Leavin' Left to Do
2.Cab of My Truck
3.How Am I Doin'
4.Domestic, Light and Cold
5.Forget About You
6.Free and Easy (Down the Road I Go)
7.Settle for a Slowdown
8.Every Mile a Memory
9.Wish It Would Break
10.Can't Live It Down
11.Good Man Like Me
12.My Last Name
13.Long Trip Alone
14.My Love Will Follow You
15.So So Long
16.Come a Little Closer
17.What Was I Thinkin'
18.Ain't Livin' Long Like This
19.Where the Wind Don't Blow
20.Folsom Prison Blues
21.Bonus Material

Art-Nr.: 4810
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Big & Rich - between raising hell and amazing grace [2007]
Es kommt wieder Leben in die Bude! Big & Rich, diese so herrlich verrückten "modern rockin' cowboys" sind zurück mit Album Nr. 3 - und es ist ein klasse Werk geworden. Waren viele doch etwas enttäuscht von dem allzu schnell dem starken, super-erfolgreichen Mega-Debut "Horse of a different color" hinterher geworfenen Nachfolger "Comin' to your city", so folgt nun wieder eine deutliche Steigerung. Ja, vielleicht hören wir auf dem neuen Album sogar das bis dato beste Songmaterial der beiden überhaupt! Die Inspiration ist zurück! Frisch und innovativ, scheinbar endlos viele gute Songs im Kopf, rufen sie ihr immenses Potenzial ab, mit dem sie in der Lage sind, die ganze "junge und freche" Countrynation mitzureißen. Big & Rich gehören ohne jeden Zweifel zu den besten und angesagtesten Acts, die das moderne Nashville zu bieten hat. Der Albumtitel des neuen Werkes sagt eigentlich eine Menge über die Art der Countrymusic aus, die die beiden so berühmt gemacht hat: "Between raising hell"...(zwischen"höllischen", verrückten, "bad-ass" Countryrockern...) ..."and amazing grace" (...und überaus konservativ verwurzelten, traditionsbewußten "Pure Country"-Klängen) - ein schmaler Grat, den sie zielsicher treffen wie kein anderer! Dabei sind sie, dies ist ebenso bemerkenswert wie beeindruckend und ein weiteres Indiz für ihre große Klasse und Authentizität, immer glaubwürdig! So besticht das Album mit großer Abwechslung und schlägt eine spannungsgeladene Brücke zwischen satten, voller Southern-Würze steckenden, Gitarren-betonten Countryrockern, zeitgemäßem, poppigen New Country, ein paar großartigen Balladen und modernem, "durchgeknalltem", Party-tauglichem "Hip-Country"! Wie gesagt, das Songmaterial war nie besser! Überragend beispielsweise die traumhafte, durchaus knackige, aber auch flüssige und rootsige, von einem hinreißenden, voller Soul steckenden Southern-Groove getragene New Country-Ballade "Lost in this moment" mit ihren tollen E-Gitarren, den prächtigen Steelguitar-Linien und den angenehm ergänzten Piano-/Orgel-Klängen (welch eine wunderbare Melodie), oder das sich direkt anschließende Titelstück "Between raising hell and amazing grace", ein herrlicher Midetempo New Country-Song, ebenfalls von einer großartigen Melodie gekennzeichnet und mit schön knackigen E-Gitarren, Orgel und zwirbelnder Fiddle in Szene gesetzt. Stark aber auch das wunderschöne, etwas poppige, gar an einen auf Countrypfaden wandelnden Springsteen erinnernde "Faster than angels fly", die moderne, textlich sehr ansprechende, von einem opulenten Piano-/Geigen-Gewand getragene Roots-/Country-/Pop-Ballade "When the devil gets the best of me", der von einem verrückten Intro ala "Save a horse (ride a cowboy)" eingeleitete, satt rockende,von kochenden Riffs nach vorn gepeitschte, toll gesungene New Country-Kracher "Radio" (feine Fiddle, fette E-Gitarren), das herrliche, Mandolinen-getränkte "You never stop loving somebody", oder der fetzige, aber sehr "sonnige", abgefahrene, überaus fröhliche, Party-taugliche, frische Country-Reggae "Please man" (featuring Wyclef Jean)! Besonders erwähnenswert ist noch eine Coverversion des alten Rock-Klassikers "You shook me all night long" der Hardrocker von AC/DC, den sie allerdings vollkommen entfremden und zu einem lupenreinen, zwar knackigen, aber völlig traditionellen, die Linedancer zur Hochform auflaufen lassenden, puren texanischen Roadhouse Honky Tonker umfunktionieren. Große Klasse! Schön auch das umfangreiche, 20-seitige, alle Texte umfassende Booklet! John Rich & Big Kenny kriegen nach dem leichten Durchhänger beim vorigen Album wieder locker die Kurve und präsentieren sich mit "Between raising hell and amazing grace" wieder in absoluter Höchstform! So wollen wir euch hören, Jungs! "Ride on, cowboys"...

Art-Nr.: 4956
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Cochran, Tammy - where I am [2007]
Neues Album der sympathischen, ausdrucksstarken Sängerin aus Nashville! Tammy Cochran's Leben war bis jetzt immer wieder von "Ups and Downs" geprägt. So musste Sie beispielsweise den Verlust ihrer beiden Brüder durch eine unheilbare Krankheit, wie auch eine gescheiterte Ehe verkraften. Ihre musikalische Karriere startete vor einigen Jahren mit der Single "Angels In Waiting" (die den Tod ihrer Brüder behandelt) von ihrem Debütwerk wie ein Paukenschlag, doch nach dem unverständlicherweise mäßigen kommerziellen Erfolg ihres nachfolgenden Albums "Life Happened", wurde ihr damaliger Majorlabel-Vertrag schnell wieder aufgekündigt. Mittlerweile ist die auch sozial stark engagierte, attraktive Blondine bei einem kleinem Independent-Label gelandet und präsentiert uns jetzt mit "Where I Am" quasi eine Bestandsaufnahme ihrer aktuellen Schaffensphase. Musikalisch gesehen ist ihre neue CD nicht so weit weg vom Vorgänger, das heißt feiner, von viel Gefühl geprägter, emotionaler New Country-/Country-Pop! Tammy, das ist ein Novum und unterstreicht auch diesbezüglich ihr Talent, ist diesmal kompositorisch komplett in alle Songs involviert (mit diversen Co-Writern wie Patricia Gray, Tommy Polk, Verlon Thompson und Steve Bogard) und reflektiert naturgemäß viel Persönliches in ihren, wie immer intelligent strukturierten Texten. "This Is the album I always wanted to do, where I could share things about myself that I never get to when I’m onstage entertaining. I have always gotten a huge positive reaction during my shows to songs that I have written myself, and the tunes here are an extension of that. I put a lot of personal feelings and real life experiences into these songs", so die kurze Analyse der Künstlerin selbst. Die Stücke bewegen sich fast alle im entspannten Midtempo- und Balladen-Bereich, sind wunderbar mit allen Country-typischen Zutaten (u. a. viel Steelguitar, Mandoline, Banjo und schöne, klare Piano-Untermalung) versehen, wobei die beiden Produzenten Mark Thompson und Anita Cochran (nicht mit Tammy verwandt) neben ein paar prominenten Musikern, wie Steve Turner (Drums), der brillant spielende Tony Harrell (Piano, Organ) und Mike Johnson (Steel) auch den Löwenanteil der instrumentellen Arbeit übernommen haben. Ein wenig vom Leitfaden des Albums abdriftend sind vielleicht die etwas poppig angehauchten Nummern wie der Opener "So Long" (erinnert stark an Chely Wright-Stücke), "And More" (gute Slide E-Gitarren-Arbeit, schönes E-Gitarren-Solo) und das abschließende, flockige, herrlich melodische "Chemistry" (lockere E-Gitarre a la Vince Gill, glasklare Piano-/Orgel-Begleitung, Steel-Tupfer), das fröhliche, frische "The Ride Of Your Life" (klasse Steel-, Banjoarbeit, starkes Baritone-E-Gitarren-Spiel) und das bluesige "As Soon As I’m Over You" im leichten Bonnie Raitt-/Wynonna-Ambiente (sehr kräftige Gesangs-Performance von Tammy). Center des Werkes ist natürlich der autobiografische Titeltrack "Where I Am", ein traditioneller Countrysong mit recht emotional vorgetragenem Feeling, der auch als einzigster mit Text abgedruckt ist. Tammy Cochran hat sich mit "Where I Am" in recht persönlicher Art und Weise zurückgemeldet. Ein schön instrumentiertes Album, das vom Zuhörer immer die ihm gebührende Aufmerksamkeit abfordert und dementsprechend einen tiefen Eindruck hinterlässt. Bester Stoff für die Anhänger ausdrucksstarker Interpretinnen wie Chely Wright, Martina McBride (ihre balladeske Seite), Reba McEntire, Wynonna, LeAnn Rimes & Co.! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4982
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
So long
And more
Nobody's home
The ride of your life
Where I am
Chemistry

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Erickson, Craig - big highway [2007]
Zwei der größten Gitarrengötter aller Zeiten, Stevie Ray Vaughan und Jimi Hendrix, gelten als seine maßgeblichen Einflußgeber. Doch längst zählt "Saitenmagier" Craig Erickson aus Cedar Rapids im US-Bundesstaat Iowa, wenngleich vielen Genre-Fans noch weitgehend unbekannt, selbst zu den ganz Arrivierten der Bluesrock-Szene, der seinerseits nun selbst vielen Musiker-Kollegen als mit überaus großem Respekt behaftetes Vorbild dient und somit ein immens hohes Standing in der Branche genießt. So ist der Mann aufgrund seiner vielfältigen Spielkunst beispielsweise Dauergast im renommierten amerikanischen "Guitar-Magazine". "Big highway" ist bereits das sechste Studioalbum dieses "Outstanding Blues-/Rock-Axeslingers", und es demonstriert voller Nachdruck, welch ein Klasse-Mann hier seine musikalische Visitenkarte aus den Lautsprechern "schleudert" - ein Pracht-Album! Erickson ist wahrhaft ein "Hexenmeister" an den 6 Saiten, der es zum einen versteht sich mit massiven, höllischen "heavy" Ausflügen vor seinen Helden zu verbeugen, zum anderen aber sowohl mit herrlich Southern-lastigen, feurigen Slide-Ritten, als auch mal mit etwas relaxteren, sehr virtuosen, "lässigen" Läufen zu brillieren. Vor allem aber legt er darüber hinaus großen Wert auf das Songmaterial und die Melodik, und ist zudem ein klasse Sänger. Das Material steckt neben allem Druck und Gitarrenfeuer voller eingängiger, gut hängen bleibender Strukturen. Ein großes Plus dieses phantastischen Musikers, dessem Songs zumeist vom Tempo her keine "Speed-Rekorde" brechen, was der kochenden, harten Blues-Basis jedoch keinen Abbruch tut. Los geht's mit dem von dampfenden und glühenden Lead-Attacken geprägten, jede Menge Boogie-Flair versprühenden, satten Uptempo-Bluesrocker "River keeps on rollin'", der, dem Songtitel entsprechend", nur so voller Drive über den"Highway des Südens" zu "rollen" scheint. Klasse Melodie, tierisches "Saiten-Gezerre" voller Würze und Feuer! Von ähnlichem Kaliber ist das folgende, starke, wieder von satten, eleganten Licks geprägte, fett rockende "Take me home", dessen feine Stevie Ray-Spuren den Song wunderbar veredeln. "Heiße" Soli, inklusive fulminanter, zum Teil regelrecht "fiebriger" Slide-Attacken lassen's ordentlich brodeln. Ein tolles Southern-Flair steckt in dem anschließenden, von saftigen Slide-Gitarren und fleischigen Riffs geprägten, tollen Retro-/Roots-/Blues-Rocker "Big highway", der in der zweiten Hälfte mittels eines klasse Tempowechsels noch einmal zusätzlich Fahrt aufnimmt, inklusive mächtiger Gitarren-(Wah-Wah)-Exkursionen. Etwas entspannter geht's dann bei dem großartigen, rootsigen "Matter of time" zu. Trotz der spürbaren Energie und des nach wie vor knackigen Charakters vermag Erickson allein durch den Einsatz einer transparenten Acoustic-Gitarre eine gewisse Lockerheit einfließen zu lassen, zu der die herrlich swampige Electric Slide einen prächtigen Gegenpart bildet. Hat irgendwie etwas von nicht so "wild aufgelegten" Black Crowes! Klasse! So geht das voller erstklassiger Nummern weiter, bis Erickson schließlich mit dem "verrückten" Höllen-Gitarren-Instrumental-Ritt "Stratus" dem legendären Gitarristen Tommy Bolin Tribut zollt. Das Album wird die Bluesrock-Fans von Jimi bis Stevie Ray, von Joe Bonamassa bis Robin Trower, von Indigenous bis zur Blindside Blues Band, aber durchaus auch die Liebhaber von Free bis zu Deep Purple begeistern. In einm Fazit seiner Plattenfirma heißt es: "With twin barrels burning and a six-string shotgun full of groove, take a ride with Craig Erickson down the 'Big Highway' of life". This is one outstanding bluesy heavy guitar trip you won’t soon forget." Damit ist wirklich alles gesagt! Ein toller, knapp 60-minütiger, kochender "Ritt", Mr. Erickson!!

Art-Nr.: 4927
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
River keeps on rollin'
Take me home
Big highway
In the sky
Midnight light
Driverless train
Blue horizon

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Fowler, Kevin - bring it on [2007]
Kevin Fowler, "the country rebel with a heart of rock", bringt richtig Schwung und mächtig frischen Wind in die Honky Tonks von Texas bis nach Nashville! "Bring it on", sein nunmehr bereits fünftes Album und die zweite Veröffentlichung auf Clint Black's "Equity"-Label ist ein ganz starkes Werk geworden und bestätigt höchst eindrucksvoll den schon lange gehegten Eindruck, dass der sympathische Bursche aus Amarillo /West Texas einer der "heißesten" und mit dem größten Potenzial ausgestatteten Neo-Traditionalisten der neuen Country-Generation ist. Ein "echter" Musiker durch und durch, ein "modern Country-Outlaw" mit Herz und Seele, ein Idealist, der seine Musik "lebt", das ist Kevin Fowler, der, in Texas längst ein Star, nun endlich den ganz großen Durchbruch auch über die Grenzen des Lonestar-States hinaus mehr als verdient hätte! Fowler selbst bezeichnet seine Musik als eine Art "Southern Country", andere nennen sie "Countryrock", doch was sie schlußendlich tatsächlich darstellt, ist nichts anderes als ungemein knackige, schmissige, ehrliche, überaus traditionell verwurzelte, lupenreine, "Southern-/Outlaw-fueled honky-tonkin' Countrymusic" mit einer wohl dosierten Prise "Rock", die jedoch das Countryfundament nur würzt, es aber nie übertönt! "This is 100% Texan Country with style", heißt es in einem U.S.-Statement - und das trifft es exakt! Klasse, wie Fowler (hatte einst eine durchaus erfolgreiche Zeit als Gitarrist in der Hardrock-Band "Dangerous Toys" und der Southern Rock-Truppe "Thunderfoot") in der Lage ist, diese so überaus traditionellen Roots in ein durchaus modernes Gewand zu packen und somit auch die jungen Hörer in seine Heimat für Countrymusic zu mobilisieren. Er sagt, dass es für ihn gar kein Problem sei, direkt hinter Johnny Cash oder Merle Haggard einen Song von Metallica oder AC/DC zu hören - und genau das ist es, was er versucht in seiner Countrymusic rüber zu bringen. Seine Fans in Texas lieben das. Songs wie "The Lord loves a drinking man" oder "Loose, loud and crazy" aus vergangenen Alben sind längst zu absoluten Countryhymnen in den Roadhouses von Texas geworden. Möchte man zu seiner Musik Namen vergleichbarer Künstler nennen, so könnte man vielleicht sagen, in seinen Songs treffen sich Anleihen von Johnny Cash bis George Jones, von Dwight Yoakam bis Buck Owens, von Mark Chesnutt bis Toby Keith, von Jason Aldean bis Montgomery Gentry - alles aber in Kevin's ganz eigener "Note" präsentiert! Fowler ist ein Multitalent" Er spielt Klavier, Gitarre, ist ein wirklich großartige Sänger mit viel Ausstrahlung, aber auch ein exzellenter Songwriter. Zehn der dreizehn Songs des Albums stammen aus seiner Feder, teils gemeinsam mit anderen namhaften Komponisten. Die Arrangements bestehen, wie es sich für "echte" Countrymusic gehört, vorwiegend aus einer Vielzahl von Gitarren (Acoustic, Electric, Slide, Baritone) in Verbindung mit Fiddle, Piano und Steelguitar. Alles ist knackig, kraftvoll und sehr flott in Szene gesetzt. Unterstützt wird er von einer exquisiten Musiker-Schar, wie beispielsweise Brent Mason, J.T. Corenflos und David Grissom an den E-Gitarren, Owen Hale an den Drums, Steve Hinson an der Steel, Hank Singer an der Fiddle, u.s.w., u.s.w.! Eine herrliche, traditionelle Fiddle eröffnet das prachtvolle, sich schnell zu einem ordentlich kraftvollen, kernigen, astreinen Midtempo Texas-Outlaw-Countryrocker entwickelnde "Long line of losers", ein Album Opener, der, wie die eingangs erwähnten "Heuler" vergangener Alben , auch das Zeug dazu hat, einen ungebremsten Siegeszug durch die Honky Tonks und Roadhouses weit über Texas hinaus anzutreten. Mit tiefen Countryroots als Basis und einem schönen Southern-Charme im Arrangement klingt das wie eine würzige Mischung aus Waylon Jennings und Montgomery Gentry. Eine klasse Melodie und sich großartige duellierende. fette Lead Gitarren im Mittelteil lassen den Funken auf die Zuhörer sofort überspringen! Toller Auftakt! Modern, peppig, rockig, und dennoch "pure country" geht's mit dem fetzigen "Feels good don't it" weiter. Trifft in etwa den Nerv der Jason Aldean-Fraktion! Knackiger Rhythmus, guter Drive, wirbelnde Fiddles und E-Gitarren erzeugen ein unterschwelliges "wild rebel"-Flair! Einen ganz wunderbaren, lupenreinen, hervorragend tanzbaren Uptempo-Countrysong hören wir mit dem sich in herrlichen Fiddles, E-Gitarren, Steelguitar- und Piano aalenden, schwungvollen "Ain't dead yet", das so mancher ausgelassenen Countryfete nochmal einen zusätzlichen "Kick" verleihen dürfte. Sehr traditionell und dennoch voller "Pfiff"! Klasse! Der nächste, schön in Fahrt kommende, traditionelle, "beer drinkin'", rockin' Country-Feger steht anschließend mit dem großartigen "Me and the boys" auf dem Programm, bei dem Fowler niemand Geringeren als sein Idol George Jones als Duett-Partner gewinnen konnte. Mächtig Gas gebende Drums, klasse Fiddle und tolle Baritone Lead-Gitarre in Verbindung mit feinen Steelguitar-Ergänzungen sorgen für jede Menge "Country-Dampf"! Es folgen der ultra-traditionelle, flotte Barroom Honky-Tonker "I pulled a Hank last night" (herrliches E-Gitarren-/Steel-/Fiddle-/Piano-Gewand), das flotte "What's your point?", das aus würzigen Southern-/Oulaw-Riffs bestehende, etwas raue "Bring it on", das überaus melodische, flotte, sehr traditionelle, mit einem gewissen an Dwight Yoakam erinnernden Bakersfield-/Honky Tonk-/Rockabilly-Country-Feeling ausgestattete, exzellente "Cheaper to keep her" (toller Drive, tolles E-Gitarren-Picking), bis mit dem bärenstarken, "saftigen", von grandiosem E-Gitarrenspiel und schönen Fiddle-/Steelguitar-Ergänzungen geprägten, reinen "Killer"-Honky Tonker "Honky Tonk junkie" die Scheibe schließlich genauso stark endet, wie es rund eine dreiviertel Stunde zuvor begonnen hatte. Das macht richtig Laune! Ein ganz starkes Album von Kevin Fowler, und ohne Zweifel sein bislang ausgereiftetes! Beherzter "straight-ahead, honky-tonkin', southern-ridin', traditional, genuine Texas (New)Country" auf der Höhe der Zeit! Fazit kurz, knapp und ohne jede Einschränkung: "A really great CD"!

Art-Nr.: 5248
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Long line of losers
Ain't dead yet
I pulled a Hank last night
What's your point?
Cheaper to keep her
Honky Tonk junkie

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Hay, Erin - the circle [2001]
Zweites Album der in den US-Independant-Playlists so angesagten californischen Countrysängerin, die jetzt in Nashville lebt. Sie macht da weiter, wo sie mit "Honky Tonk heaven" ihrem bei den Kritikern und Fans so überaus positiv aufgenommenen Debut aufgehört hat. "The circle" ist vielleicht noch ein bißchen mehr "Country" als der Vorgänger (falls das überhaupt möglich ist), und der musikalische Stempel ihrer Idole ist der Musik noch deutlicher aufgedrückt. Tammy Wynette, Loretta Lynn, Dolly Parton - im Kreis dieser Legenden sieht sich Erin Hay. Und sie kann durchaus mithalten, denn sie ist eine ausgezeichnete Honky Tonk-Sängerin. "Erin is a great singer. Maybe the opry will find that out someday. I love her singing", attestiert ihr Loretta Lynn auf dem Cover. Erin Hay bietet 14 reinste Country songs mit allem was das Herz begehrt: Walzes und Honky Tonks, heulende Steels und Fiddles, Flottes und Langsames, Lieder über "haertaches" und "loneliness"! Neben ihren Neuinterpretationen von Klassikern wie z.B. Dolly Parton's "Tomorrow is forever" oder Bob Wills' "My shoes keep walking back to you" gibt es natürlich auch eine Menge neuer Songs. "The circle" ist ein Tribut an die Tradition und die Institution, die Erin Hay so liebt, die Grand Ole Opry! Ein Fest für Country Puristen. Mit dieser glasklaren Produktion könnte der große Durchbruch gelingen, den sie absolut verdient hätte.

Art-Nr.: 1496
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,36

In folgende Titel können Sie reinhören:
False eyelashes
BJ the DJ

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Hayden, Rodney - down the road [2007]
"Rodney Hayden exists on traditional country music with each breath he draws". Obwohl der junge Texaner Rodney Hayden bislang von den Country-Radiostationen außerhalb Texas' nahezu vollkommen ignoriert wurde, preisen ihn die Kritiker renommierter U.S.-Medien wie dem "Billboard" ("a major talent and true country singer"), "USA Today" ("Rodney Hayden is as solid as a well kept dance floor...") und "Country Weekly" ("there's something big going on in Texas...") als eines der größten gegenwärtigen Talente lupenreiner, texanischer Countrymusic! Mit wahrlich gutem Grund, wie sein prächtiges, neues Album "Down the road" eindrucksvoll unter Beweis stellt! Rodney's Roots liegen tief im Süden von Texas. Überaus glaubhaft und zu keiner Minute die traditionellen Countrypfade verlassend, verknüpft er in seiner großartigen Musik authentische Western-Mentalität, visionäre "Bilder" staubiger Prärie-und Wüstenlandschaften und erfrischenden New Country-Schwung zu einer untrennbaren Einheit miteinander, die ihn genauso vertraut wie einzigartig klingen lässt. Vielleicht kann man ihn als so etwas wie eine Mischung aus George Strait, Alan Jackson, Chris LeDoux, Pat Green, Kevin Fowler, Willie Nelson, Billy Joe Shaver, Merle Haggard und Robert Earl Keen bezeichnen, doch Rodney Hayden hat seine eigene Identität längst gefunden. Er ist nicht nur ein klasse Sänger, sondern auch ein begnadeter Songwriter. Alle Songs stammen aus seiner Feder, zum Teil mit Unterstützung des ein oder anderen Co-Autors. Überwiegend hören wir recht flotte, lockere, prima ins Ohr gehende Nummern, die teilweise runtergehen wie Öl! Gerade mal zwei Balladen (die entspannte, voller Americana-Flair steckende, Country Storytelling-Nummer "Whoever wrote this song" und das wunderschöne, mit feiner Acoustic Gitarren-, Steel- und Akkordeon-Begleitung dargebotene "Midnight in Memphis") mischen sich unter die 11 durchweg großartigen Songs. Die Arrangements bestehen vorwiegend aus transparenten, prächtig miteinander harmonierenden Gitarren in Verbindung mit herrlichen Steelguitar-Passagen (Tommy Detamore), hin und wieder klug ergänzt mit einer heulenden Fiddle und auch mal mit einem, ein wunderbares Mexican Border-Flair verbreitenden Akkordeon. Zu den Höhepunkten eines wie gesagt durchgehend starken Albums gehören beispielsweise der mit klasse E-Gitarren-Licks und Steelguitar-Linien gespickte, staubige, viel Texas Outlaw-Flair vermittelnde Opener "Down the road", der dynamische, wie geschmiert aus den Lautsprechern fließende, herrlich ins Ohr gehende Uptempo Countryfeger "It goes by to fast" (wunderbares Gitarren-/Steel-Arrangement), die traumhafte, Steelguitar- und Akkordeon-getränkte, flotte, melodische TexMex-/Border-Country-Nummer "Nuevo Laredo", die einem das Bild eines in einer staubigen, kargen Landschaft gelegenen, einsamen mexikanischen Saloons mit feurigem Tequila und noch feurigeren Ladies überaus transparent vor unsere Augen zu projezieren scheint, das sehr traditionelle "Lonely day", das herrliche, grassige, viel Western-/Outlaw-Flair vermittelnde, sehr dynamisch abgehende "I'll ride again" (klasse Gitarren-Picking, in Verbindung mit hervorragenden Fiddle- und Steelguitar-Klängen), der knackige Roadhouse-Countryrocker "After the sun goes down", der lupenreine, in einem prima Duett mit der bezaubernden Sunny Sweeney dargebotene Honky Tonker "These arms", oder auch das schwungvolle, wie aus einem alten Western-Movie stammende, von tollen Gitarren und Steel begleitete, viel Fahrt aufnehmende, melodische "Silverado boys", ein absoluter "Hit"! "Great album", sagt das amerikanische "Gone Country Magazine"! Dem ist absolut nichts hinzuzufügen! Tolle Leistung von Rodney Hayden! Ohne Zweifel, das ist einer mit dem Zeug zu einem neuen Star des Traditional Country! Ein Major Label-Deal scheint nur noch eine Frage der Zeit su sein...

Art-Nr.: 5020
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
It goes by to fast
Nuevo Laredo
I'll ride again
Midnight in Memphis
Silverado boys
These arms

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Ingram, Jack - this is it [2007]
Brandneues, großartiges Studio-Album von Jack Ingram! Seit seinem Wechsel zu Scott Borchetta's "Big Machine Records"-Label im Jahre 2005 läuft es bei Jack Ingram "wie der Teufel". Sein künstlerisches und musikalisches Potential war eigentlich von jeher unbestritten. Den Labels zuvor gelang es aber nicht (aus welchen schleierhaften Gründen auch immer), Ingram einem größeren Publikum transparent zu machen als seiner eher regional orientierten, texanischen Fangemeinde. Das sollte sich jedoch mit seinem letzten Live-Album und den dort beinhalteten Studio-Tracks "Wherever You Are" und "Love You" vehement ändern, denn beide schlugen in Nashville wie eine Bombe ein und katapultierten sich nacheinander auf die Nummer 1 der Billboard Country Singles-Charts! (Übrigens sind diese Nummern auch hier noch einmal enthalten, -eine tolle Sache für alle, die auf das Live-Album verzichtet haben-, zusätzlich sogar auch noch als Videoclips, -das starke "Love You" mit seiner humorvollen Pointe ist absolut sehenswert!) So macht "This is it" prinzipiell genau da weiter, wo die beiden letzten Studiotracks des Live-Albums aufgehört haben. Knackiger, angerockter New Country voller Energie und Biß! Klar, die Tendenz zu etwas Mainstream-haltigeren und Radio-freundlicheren Stücken ist unverkennbar, trotzdem lässt Jack seinen ursprünglichen, trockenen texanischen Charme niemals aussen vor. Zudem baut er einmal mehr auf vorzügliches Songmaterial! So werden "die Fans der ersten Stunde" mit dem Resultat sicher sehr gut leben können. Jack Ingram hat den Spagat vom rootsigen Texas-Countryrock zum Mainstream Nashville New Country prima hinbekommen. Die CD legt direkt mit drei "Knallern" am Stück los: Der von Radney Foster (Jack ist ein großer Fan von ihm) mitkomponierte, melodische, knackig kernige Heartland-Countryrocker "Measure Of A Man" besticht durch seine klasse Tempobreaks und die schönen, saftigen E-Gitarren in Verbindung mit tollen Manolinen-/Steelguitar- und Orgel-Ergänzungen, das ebenfalls recht kraftvolle "Hold On" bekommt durch die im zweiten Abschnitt von Sheryl Crow eingeflochtenen Harmonies seine prägnante Note, und mit "Lips Of An Angel" setzt Ingram dem Song der in den Staaten recht angesagten Modern Rock-Truppe "Hinder" seinen eigenen Stempel auf. Diese fette Power-Ballade ist gleichzeitig die erste Single und schon wieder auf dem Weg Richtung Spitzer der Charts! Toll hier einmal mehr die Steel- und Orgel-Arbeit. Die Fiddle- und Streicherpassagen verleihen dem Song gegen Ende einen angenehmen, aber nicht nerviges, poppiges Ambiente. In Zusammenarbeit mit Toddd Snider entstand das rootsige, trockene "Easy As 1, 2,3 (part II)", ein von Akustik-, Steel- und E-Gitarren dominierter Song (Refrain Richtung Tom Petty) mit knackigem Verlauf. "Ava Adele" ist ein seiner Tochter in recht intimer emotional warmer Art gewidmetes Stück. Weitere Highlights sind das großartige "Make A Wish (Coming Home Again)" eine würzige New Country-Nummer mit John Mellencamp'schem Heartland-Flair, der furiose an Chris Knight erinnernde Countryrocker "The Great Divide“ (starker Text, das Lied steigert sich kontinuierlich in seiner Ausdruckskraft, klasse das emotionale Break und die vorzügliche Slidegitarrenarbeit), wie auch das in der frechen, unbekümmerten Art der Warren Brothers abgelieferte "Maybe She’ll Get Lonely" (klasse E-Gitarre, Steel-Fills und schöne Harmonies). Zum Abschluss präsentiert Ingram mit "All I Can Do" in "rauchiger", erdiger Stimmlage noch eine sehr starke, ein dezentes Westcoast-Feeling vermittelnde New Country-/Americana-Nummer mit angenehmen Piano und Akustikgitarre-Klängen, die durch eine plötzlich und recht überraschend integrierte Horn-Section mächtig Volumen gewinnt, um am Ende aber wieder entspannt und locker auszuklingen. Alles in allem ist "This Is It" ein durch und durch in sich stimmiges, klasse Werk geworden, das der Intention Jack Ingram einem größeren Publikum vorzustellen, voll und ganz gerecht wird. Die Türen in Nashville sind geöffnet! Wir konstatieren deshalb in anerkennender Zustimmung: "Yes Jack, that is it"! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4762
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Measure of a man
Lips of an angel
Make a wish (coming home agagin)
Great divide
Maybe she'll get lonely

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Jackson, Strait, Buffett - live at texas stadium [2007]
Was für ein Event im Texas Stadium von Dallas/Texas am Samstag, dem 29. Mai 2004! Das erste Mal live gemeinsam auf der Bühne: Alan Jackson, George Strait und Jimmy Buffett! Wenn da nicht ein Riesen-Countryfest vorprogrammiert war, wann dann? Und das wurde es dann auch! Alle drei Künstler traten hintereinander mit ihren eigenen Bands auf, doch der besondere Reiz der gesamten Veranstaltung lag darin, daß sie sich immer wieder zusammenfanden, egal welcher der Drei mit seiner Band gerade seinen "Hauptauftritt" hatte, um eine stattliche Anzahl von Songs gemeinsam vorzutragen. Will heißen, George Strait und/oder Jimmy Buffett kamen dazu, als Alan Jackson mit seiner Band spielte, Jackson wiederum tauchte beim Konzert von Jimmy Buffett auf usw.! Tolle Sache, die vom Publikum frenetisch gefeiert wurde. Herrlich beispielsweise, als sie alle zusammen im Chor Jimmy Buffett's unverwüstliches "Margaritaville" anstimmten, dabei ganz offensichtlich eine Menge Spaß hatten und gemeinsam mit der Menge im vollbesetzten Texas-Stadium eine stimmungsvolle, ausgelassene Party feierten. Überhaupt war die Setlist höchst interessant und klasse ausgewählt. George Strait beginnt seinen Auftritt mit dem froh gelaunten, flotten, traditionellen Honky Tonker "Honk if you honky tonk" in seinem typischen Stil um anschließend gleich zu einem absoluten Höhepunkt der Show zu kommen: Zusammen mit Alan Jackson trägt er deren gemeinsamen Hit "Murder on music row" vor, der live eine ebenso starke Anziehungskraft ausübt wie im Studio. Das ist traditionelle Countrymusic zweier absoluter Ikonen vom Allerfeinsten! Stark auch die Interpretation des George Strait-Klassikers "All my ex's live in Texsa" von Strait und Jimmy Buffett! Dann bringen Jimmy Buffett und seine legendäre Coral Reefer Band ihr wunderbar relaxtes Karibik-Flair nach Dallas, und das gleich mit einer "Knüller"-Nummer! Der Hank Williams-Evergreen "Hey good lookin'" steht auf dem Programm. Bufftett und Alan Jackson kommen hinzu, und gemeinsam (jeder übernimmt einen Part des Lead-Gesangs) präsentieren sie eine sehr erfrischende Version dieses Hits mit toller Slide-/Steelguitar-Begleitung und den "Coral Reefer"-typischen Steeldrums. Überaus gelungen auch Jimmy Buffett's und Alan Jackson's "sonnige", flockige Fassung von Guy Clark's "Boats to build" (herrliche Melodie, feiner Wechsel-Gesang, erneut die schönen Steeldrums)! Als Alan Jackson und seine Band ihren Auftritt haben, dürfen sich die Fans zunächst über eine starke Performance von "It's 5 o'clock somewhere" freuen, jenes großen Hits, den er schon im Studio zusammen mit Jimmy Buffett einspielte. Klar, daß die beiden diesen Song auch live gemeinsam vortragen. Stark auch das großartige, traditionelle, von klasse Steelguitar-Linien, schöner Fiddle und Gitarre umgarnte, flotte, flockige, sehr traditionelle "Designated drinker", Jackson's erstklassige Version von Hank jr's Mexican-flavoured "Texas women" und vor allem das traumhafte "Seven bridges road"! Alan Jackson und seine Band spielen diesen, bislang von ihm nie veröffentlichten Steve Young-Klassiker (kennt man ja auch von dem Live-Album der Eagles) in einer herrlichen Bluegrass-Version mit feinem Banjo-/Gitarren-Picking und exzellenten Gesangs-Harmonien! Wie gesagt, es war ein tolles Countryfest, als diese drei Superstars des traditionellen Country und "Karibik"-Country gemeinsam auf der Bühne standen und mit ihren exzellenten Bands eine phantastische Show hinlegten. Klasse, dass mit dieser CD nun eine rund 60-minütige Zusammenfassung dieses Events zu haben ist, der den vielen Fans der Drei wenigstens ein wenig der großartigen Musik und Stimmung dieses 29. Mai 2004 nach Hause bringt! Die Party geht weiter...
Hier nochmal das komplette Tracklisting:
1. Honk If You Honky Tonk - George Strait
2. Murder On Music Row - George Strait & Alan Jackson
3. Milk Cow Blues - George Strait
4. Cowboys Like Us - George Strait
5. All My Ex's Live In Texas - George Strait & Jimmy Buffett
6. Hey Good Lookin' - Jimmy Buffett, George Strait & Alan Jackson
7. Sea Of Heartbreak - Jimmy Buffett & George Strait
8. North East Texas Woman - Jimmy Buffett
9. Boats To Build - Jimmy Buffett & Alan Jackson
10. Margaritaville - Jimmy Buffett, Alan Jackson & George Strait
11. It's Five O'clock Somewhere - Alan Jackson & Jimmy Buffett
12. Designated drinker - Alan Jackson & George Strait
13. Texas Women - Alan Jackson
14. Seven Bridges Road - Alan Jackson
15. Where I Come From - Alan Jackson

Art-Nr.: 4841
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Jones, George & Friends - 50th anniversary tribute concert ~ 2 dvd-set [2007]
2 DVD-Set! Live! Im Jahre 2004 feierte die große Countrymusic-Legende George Jones, damals stolze 73 Jahre alt, sein 50-jähriges Bühnenjubiläum! Aus diesem Anlaß fand Ende 2004 im Roy Acuff-Theatre in Nashville/Tennessee ein großartiges, denkwürdiges "50th anniversary concert" statt, bei dem sich neben George Jones selbst (er performte 2 Songs alleine, sowie einige Duette), ein "Who is Who" der größten, heutigen Country-Stras Nashville's einfand um eine Vielzeahl der bedeutendsten Hits von "The Possum" live aufzuführen. Was für ein klasse Konzert, und was für Namen standen dort auf der Bühne: U.a. Alan Jackson, Randy Travis, Vince Gill, Trick Pony, Lorrie Morgan, Trace Adkins, Sammy Kershaw, Kenny Chesney, Emmylou Harris, Tanya Tucker, Martina McBride, Kris Kristofferson und viele mehr, die sich alle mit ihren vorzüglichen Interpretationen klassischer Jones-Nummern vor ihrem großen Vorbild verbeugten. Begleitet wurden die einzelnen Künstler von einer "Hausband", die, dem Anlaß entsprechend, ebendalls aus der absoluten "Creme" Nashville's bestand: Eddie Bayers, Stuart Duncan, Paul Franklin, John Hobbs, Brent Mason, Nichael Rhodes und Bruce Watkins! Klar, daß damit ein wunderbares Konuzert, im übrigen moderiert von Reba McEntire, gewährleistet war, das es nun, seinerzeit mitgeschnitten für den amerikanischen Sender "PBS", auf einer tollen Doppel-DVD zu bewundern gibt. Filmtechnisch und soundmäßig (high def. 5.1.surround sound) erstklassig in Szene gesetzt ist das Teil ein wahres Fest für die Freunde traditioneller Countrymusic!

Hier die Auflistung der auftretenden Künstler mit den jeweiligen Songs, die sie spielen:

DVD 1
1. Alan Jackson - I'm A One Woman Man
2. Aaron Neville - The Grand Tour
3. Randy Travis - Onec You've Had The Best
4. Randy Travis & George Jones - A Few Ole Country Boys
5. Trick Pony - The Race Is On
6. Vince Gill - If My Heart Had Windows
7. Lorrie Morgan - A Picture Of Me Without You
8. Trace Adkins - Same Ole Me
9. Sammy Kershaw - You're Still On My Mind
10. Shelby Lynne - Why Baby Why
11. Shelby Lynne & George Jones - Take Me
12. Uncle Kracker - Window Up Above
13. Kenny Chesney - I Always Get Lucky With You

DVD 2
1. Kenny Chesney - Tennessee Whiskey
2. Emmylou Harris - One Of These Days
3. Amy Grant - Bartender's Blues
4. Tanya Tucker - Walk Through This World With Me
5. Joe Diffie - White Lightning
6. George Jones - I Must Have Done Something Bad
7. Connie Smith & George Jones - Golden Ring
8. Kris Kristofferson - Why Me
9. Martina McBride - Just One More
10. Harry Connick jr. - She Thinks I Still Care
11. Wynonna & George Jones - We're Gonna Hold On
12. George Jones - He Stopped Loving Her Today

Als Bonus gibt es zusätzlich noch die beiden Musikvideos zu "50000 Names" und "The Cold Hard Truth"!

Die DVDs sind "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 4939
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 17,90

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Keith, Toby - big dog daddy [2007]
Im Sport würde man sagen, der Mann hat einen Lauf! Bereits 14 Monate nach dem starken "White trash with money" kommt Toby's zweite CD auf seinem eigenen "Show Dog"-Label (seine, inklusive des "Greatest Hits 2"-Albums, insgesamt siebte Veröffentlichung in nur sechs Jahren) - und trotz dieser immensen Aktivitäten und hohen Schlagzahl an Releases scheinen dem Mann die guten Songs nur so aus dem Ärmel zu fließen. Er schreibt, spielt und singt sich vom einen Kreativitätshoch zum nächaten. Erstaunlich und bewundernswert zugleich für einen Mann, dem bereits ein absoluter Superstar-Kult in Nashville zuteil wird. Toby Keith ist ganz oben in Music City, aber musikalisch noch lange nicht "satt"! Er probiert vieles aus (so hat er sich zum Beispiel diesmal auch erstmalig selbst produziert - im übrigen in einem prächtigen, sehr satten, viel Energie freisetzenden Sound) und transportiert diese Freude, die er an seiner Musik hat, hervorragend auf den Zuhörer. Aus einem Fundus von rund 30 Songs, die er nach eigener Aussage für dieses Werk zur Verfügung hatte, haben es schließlich 11 erstklassige Nummern auf "Big Dog Daddy" geschafft! Sehr abwechslungsreiches und vielseitiges Material! Das geht von tollen, überaus knackigen, saftigen Uptempo New Country-Nummern, wie dem prächtig ins Ohr gehenden Opener "High maintenance woman" (schöner Drive; starkes, fettes E-Gitarren-Gerüst), über traditionelle honkly-tonkin' Roadhouse-Feger wie das furiose "Get my drink on" (lockerer, aber sehr kraftvoller, von dynamischen Drums angetriebener Rhythmus; lässiger, cooler Gesang; tolle Twin E-Gitarren in der Mitte), schöne Retro Country-Nummern voller Border-Flair wie das leicht mexikanisch angehauchte "Wouldn't wanna be up" (schöne Slide-Gitarre), glühende, viel Dampf ablassende, Gitarren getränkte Southern Country-Rocker wie der saustarke, Georgia Satellites-mäßige, Honky Tonk-/Boogie-/Country-Rock'n Roller "Big dog daddy" (tierische Double Electric-Slides; klimperndes Piano; großartige, weibliche Background-Gesänge) und das krachende, von fetten Southern-Riffs getragene, voller Saft und Kraft steckende "Hit it" (so könnten auch die Van Zants rocken), über wunderbar entspannte, sehr melodische Midtempo New Country-Nummern wie das von exquisiten, traditionellen Gitarrenlinien und großartiger Steelguitar begleitete "I know she hung the moon" und das leicht Americana-angehauchte, lockere, von Fred Eaglesmith komponierte "White rose" (feines Mandolinen-/Gitarren-Gewand), prächtige, hervorragend tanzbare Country-Knaller wie das von Keith und Bobby Pinson geschriebene, froh gelaunte, Party-tauglich rockende, melodische, zum Mitgrölen einladende "Pump Jack", bis hin zu den beiden schönen Balladen (es gibt nur diese zwei, ansonsten ist flottes Tempo angesagt) "Love me if you can" (klasse Dobro-Begleitung) und "Walk it off" (traditionell fundiert, mit feiner Steelguitar und voluminösen Geigen)! Klar, daß Toby Keith dabei auch wieder von der absoluten "first rate" Nashville Studiogarde begleitet wird, wie z.B. Kenny Greenberg, Brent Mason, Tom Bukovac, Jerry McPherson (alle E-Gitarre), Shannon Forrest, Chad Cromwell (beide Drums), Glenn Worf (Bass), Paul Franklin (Pedal Steel), Aubrey Haynie (Fiddle, Mandoline), Rob Ickes (Dobro), usw.! Dazu kommt ein prima bebildertes, 20-seitiges Booklet mit allen Texten! Eine durch und durch klasse neue Scheibe von Toby Keith, der scheinbar immer besser wird. "I couldn't be happier with it", resümierte er neulich in einem Statement das Ergebnis von "Big Dog Daddy"... , - seine Fans auch nicht!

Art-Nr.: 4957
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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