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Back Door Slam - roll away [2007]
Überragend! Ein "Killer"-Album! Packend! Die Musik der Siebziger ist "alive and well"! Es geht nicht anders, als zu Beginn unseres Reviews ein paar Presse-Zitate zu bringen, denn wer auch immer von der schreibenden Zunft einmal mit dieser Band konfrontiert wude, den scheint es, genau wie uns, "gepackt zu haben": "I heard the spirit of Jimi Hendrix" (Patrick McDonals/Seattle Times), "A red hot young trio, specializing in gritty blues-rock with unexpected conviction and authority for someone so young" (George Varga/San Diego Tribune), "This album is a grenade launcher; it's an incendiary device, it's a melodic, melancholy, effervescent cannon ball set of music" (Jason Hood/Time Out Music) usw.! Und Leute, bei dieser Truppe kann man schon ins Shcwärmen geraten: Die Rede ist von Back Door Slam, einem blutjungen Trio von der Isle Of Man um den famosen, gerade mal 20 Jahre alten Sänger und Gitarristen Davey Knowles (der Bursche klingt "like the precocious nephew of the late Stevie Ray Vaughan and Rory Gallagher"), das aber mit einer Klasse und Versiertheit aufspielt, als handele es sich um "alte Haudegen" aus den frühen Siebzigern mit zig Jahren Erfahrung auf dem Buckel! Das ist die eine Seite, die andere ist ihre zwanglose, jugendliche Unbekümmertheit, die das Material, obwohl so retro, in einer wunderbaren Frische erscheinen lässt. Musikalisch überaus ausgefuchst und kompetent, ja geradezu brilliant, haben sie sich dem klassischen Bluesrock jener goldenen Siebziger-Tage verschrieben und präsentieren mit "Roll away" ein mitreißendes Album mit deutlichen Referenzen an solche Größen wie Free, Bad Company, Led Zeppelin , Cream, Ten Years After, Peter Green's Fleetwood Mac, B.B.King, Howlin Wolf, Hendrix und Stevie Ray, ohne dabei ihre Eigenständigkeit je aus den Augen zu verlieren. Krachenden, kochenden, schnörkellosen, straighten Rockern und ungemein inspirierten Bluesnummern, steht die ein oder andere hinreißende, bluesige, auch mal mit einem dezenten Folk-Touch versehene, progressiv angehauchte Classic Rock-Ballade gegenüber. Klar im Mittelpunkt steht der bereits erwähnte Songwriter (bis auf ein ein grandioses, groovendes,"rollendes", dreckiges Cover von Blind Joe Reynolds' "Outside woman blues" stammen alle Songs aus seiner Feder), Sänger (tolle Stimme mit sehr viel Gefühl) und begnadete Gitarrist Davy Knowles, dem man bereits attestiert: "Hier wächst ein neuer 'guitar-hero' heran"! Seine voller Virtuosität und Vielseitigkeit steckenden Giatrrensoli sind ein wahrer Ohrenschmaus! Doch Knowles, und das macht eben eine solch klasse Band aus, weiß auch mit Drummer Ross Doyle und Bassmann Adam Jones eine bestechend gut arbeitende Rhythmusfraktion hinter sich, auf die er sich zu jeder Sekunde verlassen kann. Bärenstarkes Songmaterial! Sehr variabel arrangiert, hin und wieder schöne, viel Spannung aufbauende Wechsel zwischen "laut" und "leise"! Prächtige Melodik! Bluesige, dampfende Riffs im Geiste von Hendrix, glühende Gitarrelinien und -soli, wie auch die Spuren eines Alvin Lee, Stevie Ray Vaughan und jungen Clapton vereinen sich in dem von tollen Rhythmen und knisternder Spannung geprägten "driving" Bluesrocker "Come home", der den grandiosen Auftakt dieses Meisterwerks bildet. Man mag es kaum glauben, dass dies ein Song aus dem Jahre 2007 ist, so authentisch verwurzelt ist er in den Late-Sixties oder frühen Siebzigern. Und genaus dieser Eindruck zieht sich durch das gesamte Album! Es geht weiter mit dem famosen "Heavy on my mind", einem erdigen, straighten, klassischen Rocker, durch den sich Zeppelin-'sche Riffs, ein deutliches Cream-Flair und ein wunderbares Blues-Feeling ziehen, gewürzt mit einem wieselflinken, tierischen, fetten Gitarrensolo Knowles'! "Gotta leave" dann wiederum ist ein geradezu traumhafter, genauso entspannt und relaxt wirkender, wie inspirierter, von glühenden, ausgedehnten, variablen, glückseeligen Gitarrenläufen durchsetzter Slow-Blues und mit dem akustisch/elektrisch arrangierten, getragenen "Stay" gelingt ihnen eine, von einem schönen psychedelischen Retro-Progressive-Feeling durchzogene, mystisch und dramaturgisch anmutende, epische Seventies Ballade, die aus einer ganz frühen, gemeinsamen Session der Moody Blues und Led Zeppelin's entsprungen sein könnte. Brodelnde Grooves und Rhtyhmen bestimmen dann wieder das dreckig und satt rockende, mit fetten Gitarrenläufen garnierte "Too late", während man das phantastische "It'll all come around" wohl als eine der besten Bad Company-Nummern bezeichnen muß, die Paul Rodgers & Co. in ihrer Blütezeit nie geschrieben haben: Straight, simpel, knackig, rau, bluesig, melodisch, gespickt mit herrlich flinken, würzigen Gitarrenläufen! Wunderbar auch die herrlich ins Ohr gehende, leicht folkig angehauchte Retro-Classic Rock-Ballade "Too good for me", die mit ihren exzellenten Mandolinen- und Lap Steel-Fills (ebenfalls Davy Knowles) gar eine Brücke in zeitgemäße Roots-/Americana-Gefilde zu schlagen scheint! Den Abschluß des Albums bildet dann wieder ein richtiger Kracher, nämlich der kochende, mit tollem Gesang und fulminanten Gitarrenläufen aufwartende, drückende Bluesrocker "Real man"! Es ist alles gesagt zu Back Door Slam - nur noch so viel: Solche Bands sichern den Geist der Siebziger in der heutigen (Blues)Rockmusik! Noch einmal: Überragend!

Art-Nr.: 5087
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Come home
Heavy on my mind
Gotta leave
It'll all come around
Too good for me
Real man

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Black Crowes, The - warpaint [2008]
Das lang erwartete neue Studioalbum! Mit Luther Dickinson von den North Mississippi Allstars als zweitem Gitarristen. Die Black Crowes mit einem kleinen Meisterwerk dreckiger Retro Rock-Musik voller inspirierter, intensiver Songs, die die Robinson-Brüder genußvoll und mit viel Seele aus einem schwülen und würzigen Gebräu diversester Roots-, Southern-, Blues-, Psychedelic-, Americana-, und Jam-Zutaten anrühren. Hat das einen "Spirit"! Phantastisch! Die Truppe ist in einer famosen Verfassung!

Art-Nr.: 5497
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Blackfoot - train train ~ live ~ cd & dvd [2007]
Live CD + DVD-Set! "Train, Train" - oh ja, dieser "Southern Rock-Zug" ist nicht aufzuhalten - er rollt und rollt und rollt...! Die "alten" Hard-/Boogie-/Southern Rock-Recken sind ja nun schon seit einiger Zeit wieder aktiv, doch wie gut die "Herren" tatsächlich drauf sind, das ist jetzt auf der brandneuen Live-CD(DVD-Kombination zu erleben! Großartig! 3 Gitarren, Bass, Drums - und der "Tornado" bricht los! Okay, Rickey Medlocke ist nicht dabei, doch nachhaltig vermisst wird er nicht wirklich. Sänger/Gitarrist Bobby Barth und Jay Johnson (ebenfalls Gitarre und Gesang) erledigen einen exzellenten Job! Vor einer Wand von Marshall-Türmen entfachen Blackfoot in ihrer Quintett-Besetzung (neben Barth und Johnson sind noch die Gründungsmitglieder Charlie Hargrett-Gitarre und Greg T. Walker-Bass, sowie der neue Drummer Michael Sollars mit an Bord) ein geradezu monströses, fulminantes, vor Dynamik, Spiellaune und Energie nur so strotzendes, wie geschmiert abgehendes 3-Gitarren Southern Rock-Feuerwek, bei dem die große Begeisterung und Freude, mit der die Akteure ganz offensichtlich am Werk sind, sofort überschwappt! Ob Klasiker wie "Train, Train", "Left turn on a red light", "Fox chase", "Rollin' and tumblin'", Shorty Medlocke's "Railroad man", das Free-Cover "Wishing well" oder "Fly away" - einfach klasse, mit welcher Power und Frische die Songs von der Bühne herunterfegen! Beim 11 1/2-minütigen "Highway song" schließlich (grandiose Gitarrenschlacht, inklusive einiger großartiger Triple Lead-Licks) kocht die Stimmung vollends über! Mitgeschnitten wurde das Konzert übrigens, wie auch die kürzlich erschienene Molly Hatchet CD/DVD-Kombination "Flirtin' with disaster live" im "vornehmen" und renommierten Mountain Arts Center von Prestonsburg/Kentucky, das im Allgemeinen eher als Veranstaltungsort für klassische Konzerte dient. Tolle Show!

Hier die Setlist:
Railroad Man
Wishing Well
T Got A Line On You
Baby Blue
Sunshine Again
Every Man Should Know
Fox Chase
Left Turn On A Red Light
On The Run
Guitar Solos (nicht auf der CD)
Rollin' And Tumblin'
Fly Away
Train, Train
Highway Song
Good Morning

Filmtechnisch und soundmäßig ist das Ganze im übrigen super in Szene gesetzt worden! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 5046
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Bonamassa, Joe - sloe gin [2007]
Großartig! Beeindruckend! Erneut eine famose Leistung Bonamassa's! Das neue Studoalbum des Gitarrenartisten ist ein faszinierender, geradezu brillanter Balanceakt zwischen seeliger, filigran und ungemein inspirierter Acoustic Roots-Blues-Musik und knallhartem, kochendem Heavy-Bluesrock! Oft wechselt er auf wunderbare Weise innerhalb eines einzigen Stückes von herrlichen Acoustic-Passagen zu brodelndem, elektrischem "Rock-Gewitter"! Bonamassa wirkt reifer denn je! Obwohl diese akustisch orientierten Zwischenspiele in den Songs, wie auch die ein oder andere semi-akustisch dargebotene Nummer eine gewisse Experimentierfreude suggerieren, ist "Sloe gin" insgesamt ein vor Energie, Druck und Power nur so stotzendes, geradliniges, kochendes Bluesrock-Werk geworden, das einer deutlich bluesigeren Basis entspringt, als noch der letzjährige Vorgänger "You & me". Zudem verarbeitet Bonamassa eine große Anzahl klassischer Seventies Rock-Elemente, die zuweilen vor allen Dingen wie eine Synthese aus Led Zeppelin und Bad Company klingen. Nicht nur die grandiose Coverversion des Bad Company-Klassikers "Seagull", dessen eh schon zeitlosem Charakter Bonamassa noch einmal eine wunderbare Portion eigenständiger, "jungfräulicher" Frische einhaucht (vielschichtige Acoustic-/E-Gitarren-Begleitung, traumhaft knackiger "Full Band"-Refrain) ist ein Indiz dafür. Joe's atemberaubendes, variantenreiches Gitarrenspiel ist einmal mehr Weltklasse! Auch gesanglich war er nie besser! Prächtiges Songmaterial! Der brillante Opener "Ball been hammer" beispielsweise, eine Nummer des großartigen, 2005 verstorbenen Roots-Bluesers und Slidegitarristen Chris Whitley, wechselt in geradezu "aufregender" Art und Weise zwischen transparenter, filigraner, rootsiger Acoustic Gitarren-Begleitung und geradezu "bedrohlich" anmutenden, stark an Led Zeppelin erinnernden, massiven, lauten Rock-Passagen mit hämmernden Drums und einem ordentlichen "Kashmir"-lähnlichen, psychedelischen Feeling hin und her. Danach gleich die nächste "Killer"-Nummer: Das famose "One of these days" ist ein brodelnder, dreckiger Hi-Energy Retro Blues-/Bluesrock-Stomper mit leichtem Swamp-Flair, eine wahrhaft grandiose Komposition von Bonamassa und dem legendären Ten Years After-Kopf Alvin Lee! Überaus druckvoller, fetter Rhythmus, kochende Riffs, raue Percussion, glühende Slide-Licks und ein fulminantes, ausgedehntes Gitarrensolo des Meisters sorgen für knisternde Blues(rock)-Spannung! Hat diese Nummer Feuer, Intensität und "Spirit"! Irre stark! Wie auch der beinharte, majestätische mit massiven E-Gitarren (inklusive glühender Slide-Passagen) und psychedelischem Acoustic-/E-Gitarrenspiel ausgestattete Kracher "Dirt in my pocket", eine jener packenden Nummern, die tatsächlich aus einer imaginären Led Zeppelin/Bad Copmapny-Session entsprungen sein könnte (Bonamassa's Organ zeigt hier eine erstaunliche Ähnlichkeit zu Paul Rodgers), die dezent in R & B-Bluesgefilde abdriftende, etwas ruhigere, dennoch durchaus kraftvolle, von wunderbaren Gitarrenspielereien begleitete, sehr melodische, 8-minütige Blues-Ballade "Sloe gin" (traumhaftes, über 3-minütiges E-Gitarren-Solo), die prächtige, authentische, voller mitreißender Gitarrenläufe steckende Blues-Boogie-Version von John Mayall's "Another kind of love", die herrlich melodische, lockere Roots-/Blues-Nummer "Around the bend" mit ihrer exzellenten, entspannten Acoustic Gitarren-Begleitung, in die sich im Verlauf des Stückes wundervolle, dezente Electric Slide-Linien "hineinschleichen", der großartige, abermals von klasse E-Gitarrenläufen begleitete Slow-Blues "Black night", der swampige, akustische Hill Country Blues-Stomper "Jelly Roll", usw.! Es ist irgendwie kaum zu glauben wie er das hinbekommt, doch der Mann schüttelt ein Meisterwerk nach dem nächsten aus dem Ärmel! "Sloe gin" jedenfalls ist erneut ein Knüller! Der Bursche legt die Messlatte für seine Nachfolgealben immer höher! Prächtig, sehr satt und "saftig" produziert von Kevin Shirley!

Art-Nr.: 5150
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One of these days
Seagull
Dirt in my pocket
Sloe gin
Another kind of love
Around the bend

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Collins, Stacie - the lucky spot [2007]
Was dieser "alte Knochen" Dan Baird auch produziert, es hat einfach Hand und Fuß! Jetzt hat er mit Stacie Collins erneut ein ganz "heißes Eisen" an der Angel, deren bärenstarkes zweites Album "The lucky spot" nicht nur bei der typischen Baird-/Homemade Sin- und Georgia Satellites-Fraktion einschlagen sollte, sondern auch bei den Freunden dreckiger und staubiger, unbeschwert losrockender Southern-/Roots-/Americana-/Alternate Country-Mucke! Die großartige Singer-Songwriterin Stacie Colliens (geboren in Muskogee/Oklahoma, aufgewachsen in Bakersfield und L.A., heute in Nashville lebend) ist ein Riesentalent in der Szene, deren Zusammentreffen mit Baird geradezu ein Glücksfall für beide ist. Es scheint, als habe man sich gesucht und gefunden, denn die musikalische Philosophie der beiden kommt in der Musik geradezu ideal rüber. Neben ihrer vorzüglichen, sympathischen, kraftvollen Stimme und ihrem großen kompositorischen Talent, ist Collins auch eine phantastische Mundharmonikaspielerin. Seit frühesten Kindstagen beeinflusst von den musikalischen Stilen der jeweilegen Gegenden, in denen sie lebte, entstand eine tiefe Liebe zur Countrymusic ala Merle Haggard oder Buck Owens, baute sich in ihren Teenager-Tagen eine enge Beziehung zur L.A./Westcoast-Rockszene auf, entdeckte sie, vor allem durch ihren Vater, aber auch ihre Leidenschaft sowohl für den Southern Rock als auch für den Chicago Blues-Sound solcher Größen wie Little Walter oder James Cotton. Eine genauso verrückte wie faszinierende Konstellation, doch all diese Einflüsse hat sie nahezu perfekt in den Songs von "The lucky spot" unter einen Hut gebracht. Dabei ist ein grandioses Ergebinis herausgekommen, dem Dan Baird darüber hinaus deutlich seinen Stempel aufdrückt. Seine Handschrift ist unüberhörbar, doch es passt einfach perfekt zu Collins' packendem Stilmix. Baird hat nicht nur produziert, er spielt natürlich auch mit (Gitarren, Bass, Percussion, Background Gesang) und hat auch gleich noch seinen "Spezi" Ken McMahan mitgebracht, der die Lead- und Slide Gitarren-Parts übernommen hat. Resultat: Ein prächtig groovendes, kerniges, feuriges, dreckiges, riffiges Americana-/Alternate Country-/Blues-/Southern-/Roots-Rock'n Roll-Gebräu, gespickt mit satten, würzigen, vielschichtigen E-Gitarren, Stacie's bluesigem, wunderbaren Harpspiel und darüber hinaus lebend von den großartigen Melodien und Strukturen der Songs! Das Zeug bleibt prima hängen! Weitere hochkarätige Musiker neben Baird und McMahan: Paul Griffith (u.a. Alison Moorer, John Prine), Gatte Allen Collins am Bass, Jack Irwin (Orgel, Piano) und Eric "EBO" Borash aus der Band von Radney Foster an der Lap Steel und E-Gitarre! Die Truppe hat das Material vorwiegend live im Studio eingespielt und erreicht damit einen herrlich zwanglosen, erdigen, authentischen, rauen, ehrlichen Sound. Große Klasse! Los geht's mit dem kochenden, von Collins und Baird gemeinsam komponierten Rootsrocker "It ain't love", gleich einer absoluten "Hammer"-Nummer, eingepackt in allerbeste, typische, Dan Baird-/Georgia Satellites-/Yayhoos-like Riffs! Toller Groove, fette Gitarren, dazu Stacie's " dreckiges, "heißes" Bluesharp-Spiel und eine klasse Melodie! Viel Southern-Würze! Starkes E-Gitarren-Solo von Ken McMahan im Break! Ähnlich dampfend, doch deutlich Country-orientierter rockt das anschließende "Long gone"! Ein dynamischer, Energie geladener Roots-/Country-/Roadhouse-Boogie, der tierisch in die Beine geht. Erneut prächtiges Kombinationsspiel von Baird's und McMahan's glühenden Gitarren und Stacie's bluesiger Harp! Dann das Titelstück "Lucky spot": Welch ein herrlich melodischer, von vielschichtigen, transparenten E-Gitarren geprägter, knackiger, dennoch locker rüber kommender, aber voller "Pfeffer" steckender, southern-fueled, honky-tonkin' Roots-/Countryrocker! Großartiges Slide-Spiel von McMahan! Anschließend wird das Tempo erstmals ein wenig zurückgenommen, was jedoch nicht bedeutet, daß es hier weniger erdig und würzig zugeht. Das wunderbare "Sorryville" steht auf dem Programm, eine staubige, mit dezentem Borderflair ausgestattete, seelige, von exzellenten Gitarren begleitete Roots-/Americana-/Blues-Ballade, vorgetragen voller Seele und Inspiration. Und es geht auf diesem Level weiter! Stacie Collins packt eine klasse Nummer nach der nächsten aus. Ob der rohe, bluesig groovende Midtempo-Shuffle "Show your Mama" mit seinen fetten Gitarrenriffs und den dampfenden Harp-Sequenzen, der abgehende, viel Southern-Flair versprühende Volldampf Roots-/Country-Rock'n Roller "Baby sister" mit seinen Reminiszensen an die Georgia Satellites aber auch an eine junge, frech rockende Carlene Carter, das prächtig tanzbare, voller Rockabilly-Feeling steckende, mit tollen Gitarren garnierte, schwungvolle "Ramblin'", die feine Roots-Ballade "Do you miss her" oder der abschließende, brodelnde, von kochenden Riffs und einem morz Harp-Feuer geprägte Southern-/Blues-/Rootsrocker "Top of that mountain" - das Album macht einfach von vorn bis hinten tierisch Laune! Stacie Collins selbst bechreibt das Werk als "a southern rockin', harp howlin', twang bangin' record" - wir attestieren zudem: "It's a Guitar-driven, Blues-stompin', dusty Roots-rockin', Country-tonkin' blast" - und damit sind noch einmal alle Elemente genannt, die Stacie so bravourös mit ihrem "Mentor" Dan Baird auf diesem einfach durch und durch "geilen" Album vereint! "It's a killer"!

Art-Nr.: 5155
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
It ain't love
Lucky spot
Sorryville
Ramblin'
Do you miss her
Top of that mountain

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Cross Canadian Ragweed - live and loud at the wormy dog saloon [2000]
Wir konnten gar nicht anders! Nach dem fantastischen Erfolg ihres Meisterwerkes "Highway 377" (vielleicht das Genre Top-Album des Jahres 2001) mußten wir nun auch das Vorgänger-Werk aus dem Jahr 2000 "Live and loud at the Wormy Dog Saloon" herbeischaffen. Auch das ist ein tolles Teil! Der Wormy Dog Saloon in Stillwater, Oklahoma ist ein bekannter Genre-Schuppen und die Stamm-Location von Cross Canadinan Ragweed, in der sie regelmäßig spielen. Hier treffen sie sich alle, die Freizeit-Cowboys und Rootsrock-Fans um nach gestreßten Arbeitstagen ordentlich einen zu heben und mit ihren musikalischen Helden dem Alltag zu entfliehen. Einen dieser tollen Auftritte haben Cross Canadian Ragweed auf diesem klasse Live-Album verewigt. Was soll man sagen: das macht einfach Spaß! Wesentlich roher als auf "Highway 377", derber, ungeschliffener, völlig unbekümmert, frech und rotzig, rocken und "poltern" sie sich durch einen fast 62-minütigen Set. Spaß und Freude pur! Sofort kommt bei dem Zuhörer das Gefühl auf, er sei inmitten dieser "Wormy Dog"-Gemeinde, mittten drin in dieser Party! Herrlich intime Atmosphäre! An der Musik und dem Sound ist wirklich nichts "geschraubt". Alles ist pur live, wie es tatsächlich war! Und die Setlist hat es in sich. Lediglich einen Track davon finden wir auf einem der beiden Studioalben der Band wieder, nämlich "Bang your head" auf "Highway 377", das es hier in einer klasse frühen Live-Fassung gibt. Der Rest besteht aus eigenen Stücken der Band, die auf Studioalben unveröffentlicht sind und aus hochinteressanten Coverversionen. So beginnt der "Wormy Dog"-Abend mit einer herrlich abgehenden Version von Jerry Reed's "Amos Moses", bei dem der Laden gleich richtig in Schwung kommt. Zu den anderen Covers zählt eine abgefahrene Version von Neil Young's "Hey, hey, my, my" und Bob Dylan's "Rainy day woman". Es ist schwer, andere Titel hervorzuheben, da einfach der ganze Gig klasse ist. "The President Song" ist bester Countryrock mit interessantem Text, "Headed south" bietet derben Blues-/Bluesrock mit "Southern/Louisiana"-Würze und flinken Gitarrensoli, "Workin' on ok" ist fetziger Countryrock, bei "Boys from Oklahoma", einem urigen Texas Honky Tonk-/Countryrock ist das komplette, bestimmt schon leicht angeheiterte Publikum, mit von der Partie, und zum Finale gibt es mit "Nowhere, Texas" noch mal einen Hochgeschwindigkeits-Heuler mit rasanten Gitarren und dem Band-Intro! Ein kühles Blondes aus dem Kühlschrank, CD in den Player, das Holzfäller-Hemd übergestreift, die verschiedenen Körperteile im Takt der Musik mitgehen lassen - und schon ist man mittendrin, im Wormy Dog Saloon in Stillwater, Oklahoma! Ein Trip, der richtig Laune macht! Nichts für Country-Puristen, denn hier gibt es eine richtige, rockige Sause! Erdig und roh! Klasse!

Art-Nr.: 1089
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Amos Moses
Down at the harbor

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Deadstring Brothers - silver mountain [2007]
Zwei Jahre nach dem hervorragenden "Starving winter report" legt diese großartige Rootsrock-Formation aus Detroit einen noch stärkeren Nachfolger vor! Vollgepackt mit Anleihen an die "rootsigen" Stones zu "Exile on Main Street"-Zeiten, riffig bis zum Abwinken, voller herrlicher Gitarren, dreckig, staubig, teils mit einem feinen Southern-Charme, aber auch mit wunderbaren Alternate Country-Bezügen, rockt sich die Truppe durch 11 prächtige Songs! Mittlerweile zum Sextett angewachsen, besticht die Band mit einem schön trockenen, herrlich "rotzigen", satten Sound, der vor alen Dingen von den beiden ausgezeichneten Gitarristen Kurt Marschke (er ist der klare "Kopf" der Band - Sänger, Songwriter, Produzent) und Spencer Cullum (auch Dobro, Pedal Steel, Lap Steel), sowie den prächtigen Piano- und Orgel-Klängen des Keyboarders Patrick Kenneally betstimmt wird. Im Gegensatz zum Vorgänger tritt zudem die einstige Background-Sängerin Masha Marjieh deutlich mehr in den Vordergrund und übernimmt bei gut der Hälfte der Songs mit ihrer prächtigen, rootsig-bluesigen, heißblütigen Stimme den Lead-Gesang (teils im Duett mit Marschke), was der Scheibe umgemein gut tut und der Musik noch mehr "Pfeffer" verleiht! Während die erste Hälfte des Albums weitestgehend von straighten, krachenden, konpromißlosen Rockern geprägt ist (sieht man mal von der traumhaften Ballade "If you want me to" ab), fröhnt die Truppe im zweiten Abschnitt häufig ihren Americana-/Alternate Country-Vorlieben. Somit bildet man auf wunderbare Weise einen "knisternden" Spannungsbogen, der neben der großen Nähe zu den Rolling Stones, von den Faces über The Black Crowes und die Drive-By Truckers, bis zu The Band und Gram Parsons reicht! Und das Zeug bleibt prächtig hängen! Los geht's mit dem vorzüglichen, Energie-geladenen Knaller "Ain't no hidin' love"! Dreckige, kantige Stones-Riffs und ein großartiger Groove (wunderbar unterstützt von einer "rollenden" Orgel-Untermalung) münden in einem Retro-Rootsrocker ohne jeden Schnörkel, der sofort "kickt"! Großartiger, bluesiger, souliger Gesang von Masha! Die bereits zitierten Faces und Black Crowes hinterlassen ihre Spuren bei dem folgenden, kochenden "Heavy load" (klasse Wurlitzer-Untergrund, rotzige Riffs, exzellentes Lead Gitarren-Spiel - hat mächtig "Biß" und "Feuer"), während mit dem anschließenden, schon erwähnten "If you want me to" nun eine hinrei0ende Rootsrock-Ballade ansteht. Und selbst die erinnert an die Rolling Stones! Sachen wie zum Beispiel "Moonlight mile" kommen einem in den Sinn. Was für eine wunderbare Melodie, dazu ein großartiges Acoustic Gitarren-/Hammond Orgel-/Piano-Gewand, immer wieder durchsetzt von würzigen Slide-Licks. Starkes E-Gitarren-Solo im Break! Eine Pracht-Nummer! Es folgt mit dem mächtig Staub aufwirbelnden "Queen of the scene" ein furioser, gewaltig abgehender, Slide- und Piano-getränkter Honky Tonk-/Americana-/Rootsrock-Kracher, irgendwo an der Schnittstelle zwischen den Stones, den Black Crowes und Dan Baird, ehe mit dem famosen"Tennessee sure enough" ein purer, swampiger, rootsiger Blues-/Southernrocker auf dem Programm steht, der gar den North Mississippi Allstars zu höchster Ehre gereicht! Spencer Cullum's grandiose Lap-Steel (Slide) bildet ein glühendes Parallel-Duett zu Masha's "heißem" Gesang! Von den Country-orientierteren Titeln begeistern beispielsweise die exzellente, melodische Ballade "Silver mountain", mit ihrer feinen "Saloon"-Piano-/Mandolinen-/Geigen-/Pedal Steel-Instrumentierung, der ungemein lockere Retro-Countryrocker "You look like the devil" mit seinem schönen Hank Williams-Flair, oder auch die stark an The Band erinnernde, wunderbare, "waltzing" Americana-/Alternate Country-Ballade "The light shines within", die, vor allem hevorgerufen durch das traumhafte Mundharmonika-Spiel von Gast Mickey Raphael (Willie Nelson Band) ein unterschwelliges "Western"-Feeling erzeugt! Zwischedrin wird's dann nochmal richtig "schwül", wenn die Band den brodelnden Acoustic Delta-Blues-/Swamp-Rocker "Rollin' blues" anstimmt! Mit diesem, ihrem mittlerweile dritten Album, etablieren sich die Deadstring Brothers endgültig in der Spitze der aktuellen Rootsrock-/Americana Rock-Szene! Sehr starker Stoff!

Art-Nr.: 5325
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ain't no hidin' love
Heavy load
If you want me to
Queen of thre scene
Tennessee sure enough
The light shines within

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Deadstring Brothers - starving winter report [2006]
Bisher hat man Detroit eigentlich immer mit dem Geräusch von röhrenden Motoren oder ziemlich lauter Rock-Musik in Verbindung gebracht. Seit 2001 hat sich dort allerdings eine Band formiert, die in der Americana-/Rootsrock-Szene für immer mehr Furore zu sorgen beginnt: Die Deadstring Brothers, bestehend aus Bandlleader und Songschreiber Kurt Marschke (Lead vocals, guitars, dobro & mandolin), E. Travis Harrett (Drums), Philip Skarich (Bass), Ross Westerbur (Piano, organ) und der hervorragenden Background-Sängerin Masha Marjieh (Harmony vocals, Percussion). So beurteilte das in amerikanischen Szenekreisen hoch angesehene "Paste"- Magazine ihre Debütwerk von 2003 als eine der besten Roots-Rock-CDs des Jahres. Mittlerweile haben sie mit ihrer Nachfolgescheibe "Starving Winter Report" sogar nochmal ordentlich nachgelegt. Den Deadstring Brothers ist ein kleines Meisterwerk mit zehn wunderbar ineinander greifenden Songs auf einem erstaunlich hohem Niveau gelungen. Nicht nur wegen der Stimmähnlichkeit des Sängers Kurt Marschke zu Mick Jagger wird die Band häufig mit den Rolling Stones zu ihren "Exile On Main Street"-Zeiten verglichen. Das passt schon, doch es ist weit mehr. Wohl niemand zuvor hat die Ruppigkeit der damaligen Stones-Ära mit der Country-Mentalität eines Gram parsons besser verbunden als die Deadstring Brothers. Ein wenig Flair von "The Band" oder gar Ryan Adams runden die Sache ab. Schon der Opener "Sacred Heart" hat den berühmten, Stones-trächtigen Sound mit unterschwelligem Honkytonk-Feeling, der am besten in Whiskey getränkter Luft und Nikotin verräuchter Atmosphäre genossen werden kann. Tolle Gitarrenriffs, eine klasse melodie, geht die Nummer prima ab! Hat vielleicht entfernt soagr etwas von Dan Baird und seinen Georgia Satellites! Ganz große Klasse sind auch die beiden einzigen balladesken Stücke des Albums, "Lights Go Out" (mit typischem Barroom-Flair) und das überragende, emotional kraftvolle "Blindfolded" mit ganz ausgezeichneten Vokalleistungen von Marschke und den schönen Harmoniegesängen von Mascha Marjieh. Die starken Pedal Steel-Einlagen von Gastmusiker Dale Dorsey vermitteln dabei eine äußerst angenehme Retro Countryrock-/Alternate Country-Note. Ganz überragend, trotz der allseits dominanten (aber keineswegs aufdringlichen) Präsenz des Bandchefs, ist Keyboarder Ross Westerbur (fast schon so etwas wie der heimliche "Star" des Albums), der mit unnachahmlichen und immer genau passenden Piano- und Orgeleinsätzen (teilweise sogar im Wechsel) dem eh schon erstklassigen Songmaterial das endgültige "gewisse Etwas" verpasst. Herrlich sein oft klimperndes Piano! "Toe The Line" und "Lonely Days" umgibt wieder ein Hauch von countryrockigem Retro-Flair, "Get Up Jake" (ein Cover von Robbie Robertson) und "All Over Now" huldigen in partytauglicher Weise einmal mehr die Stones, "’Til The Bleeding Stops" hat gar durchaus Southern-lastige Momente. Der einzige etwas aus dem Rahmen fallende, aber ebenfalls traumhaft gelungene Song, ist das großartige "Moonlight Only Knows", bei dem vollkommen akustisch, mit einem feinen Bluegrass-Flair musiziert wird: Kratzige Akustikgitarre, tolle Percussion-Arbeit, Mandoline, Dobro und eine, wiederum sehr starke, Gastvorstellung von David Mosher an der Fiddle, inklusive eines schönen Solos - Allternate Country-/Americana-Musik vom Feinsten! Das Album ist zudem noch ein echter "Grower". Je öfter man es hört, desto besser kommt es einem bei jedem weiteren Male vor - die Musik wächst! Ein absolutes Indiz für die hohe Qualität dieser Mucke! Diese höchst talentierte Gruppe hat sich dank intensiven Tourings in den Staaten, und auch in Europa (England, Niederlande), bereits einen prächtigen Namen in Insiderkreisen erarbeitet. Fest steht, dass "Starving Winter Report" in positiver Hinsicht dazu beitragen wird, dass sich ihr Bekanntheitsgrad in Zukunft noch erheblich steigern wird. Mit den Deadstring Brothers wächst etwas Großes im Americana-/Rootsrock-/Alternate Countryrock-Bereich heran. Ganz hervorragende Leistung! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4136
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Sacred heart
Toe the line
Get up Jake
Blindfolded
All over now

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Delta Moon - clear blue flame [2007]
Die Deltas brodeln wieder! Auch auf ihrem brandneuen Werk "Clear blue flame" präsentieren Atlanta/Georgia's Delta Moon um die beiden herausragenden Slide-Gitarristen Tom Gray und Mark Johnson wieder ihren unwiderstehlichen, unvergleichlichen,, herrlichen Louisiana-/Delta-/Roots-/Southern-/Swamp-/Blues-Rock auf allerhöchstem Niveau. Nach dem Ausstieg der erst vor zwei Jahren neu verpflichteten Sängerin Kristin Markiton hat nun ausschließlich Tom Gray den Lead-Gesang übernommen, was alles andere als ein Nachteil ist und das Gesamtbild noch erdiger, rauer, authentischer und würziger erscheinen lässt. Gesegnet mit der Gabe außergewöhnlicher Musikalität und dem Talent großartige Songs verfassen zu können, führen uns Gray (seine raue, scheinbar Whiskey-gegerbte Stimme strahlt eine ungeheure Sympathie aus) und Johnson mit traumwandlerischer Slide-Virtuosität auf einen hinreißenden Trip durch die schwülen Deltas des Südens! Elemente, die wir auch von Bands wie Little Feat, The Radiators, den North Mississippi Allstars, zuweilen sogar von den Allman Brothers oder auch von Sonny Landreth kennen, vermischen sie mit all ihrer eigenen künstlerischen Kreativität, ihrem Können, ihrer Erfahrung, ihrer Inspiration und ihrer nie verlorenen, unbekümmerten Spielfreude zu diesem unverkennbaren, magischen Southern-/Swamp-/Blues-/Roots-Gebräu, das eben nur ein Etikett zulässt: Delta Moon! In diesen Songs steckt jede Menge Feuer, sehr viel Würze, ein traumhafter Groove, sie brodeln an allen Ecken und Enden, sind erdig, dreckig, rau, und doch "rollen" sie gleichzeitig wunderbar locker, angenehm und voller Harmonie in unsere Ohren und in unsere Herzen. Und wirklich jede dieser Nummern ist mit diesen bestechenden Bottleneck-/Slide-Läufen veredelt. Mit dem herrlichen Midtempo Roots-/Swamp-/Blues-Rocker "Clear blue flame" geht das Album gleich standesgemäß los. Welch ein unwiderstehlicher, sumpfiger Groove. Tolle Acoustic Guitar- und glühende Slide-Licks ergänzen sich geradezu traumhaft. Klasse Melodie! Als träfen Little Feat auf die Radiators, das Ganze etwas rootsiger arrangiert, rau, von einer "dichten Schwüle" durchsetzt und sich überaus angenehm seinen Weg in tiefste Gerhörgänge "grabend"! Dazu in der Mitte ein prachtvolles Slide-Solo an der Schnittstelle Sonny Landreth/David Lindley (zu frühen Jackson Browne-Zeiten). Wunderbar! Wie auch der folgende, sehr knackige, exakt auf den Punkt gebrachte Mississippi-/Delta/Blues-Rocker "Blind spot" mit seinem tollen Rhythmus (starkes Drumming) und den kochenden Slides! Ja, und dann kommt im wahsten Sinne des Wortes ein "Mega-Hit": Cyndi Lauper's Klassiker "Money changes everything" aus ihrrem 1983iger-Album "She's so unusual" steht auf dem Programm! Doch was wir hier hören, kann man schon fast als so etwas wie das "Original" bezeichnen, denn was sicher nur ganz wenige wissen: Dieser Song stammt aus der Feder von Delta Moon's Tom Gray! Er hat ihn in jungen Jahren, bereits 1978 komponiert, und die Nummer klingt hier in ihrer sehr "Hill-Country"-inspirierten, erdigen, dynamischen Version als sei sie direkt in den Bayous des Südens geschrieben worden. So folgt eine Pracht-Nummer der nächsten: Beispielsweise der lupenreine, Slide-getränkte Delta-Blues "Trouble in the home" mit seinen genialen Bottleneck-Ausflügen, der dynamische Roots-/Swamp-/Groove-Rocker "Jessie Mae" mit seiner bluesigen Basis und den großartig miteinander spielenden Double Slide-Leads, das brodelnde "Life's a song", das voller rootsigem Americana-Flair steckende auf feinem Mandolinen-/Electric Slide-Spiel basierende "Stranger in my hometown", oder der mit kochenden Double-Slides gespickte "Killer"-Roots-/Southern-/Blues-/Swamp-Rocker "Lap dog"! Die "Clear blue flame" von Delta Moon brennt! Und wie! Eine traumhafte, groovige, rootsige und bluesige, musikalische (Slide)Reise in die Sümpfe des Südens!

Art-Nr.: 5089
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Clear blue flame
Trouble in the home
Jessie Mae
Life's a song
Stranger in my hometown
Lap dog

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Duarte Group, Chris - blue velocity [2007]
Unglaublich, was dieser "Hexer" aus seiner "Strat" für eine Power herauskitzelt! Die Chris Duarte Group mit enem vor Kraft, Biß, Feuer, Intensität und Dreck, aber auch vor Gefühl und Inspiration nur so strotzenden Bluesrock "Hammer"-Album, das den Gitarren-Enthusiasten schier den Atem raubt! Grandios! "Blue velocity" ist bereits das fünfte Album des aus San Antonio/Texas stammenden, mittlerweile allerdings in Atlanta/Georgia lebenden Mannes - und es ist, bei all den starken Vorgängern kaum zu glauben, der Aufbruch Duarte's in eine neue musikalische Dimension! Mit einer bärenstarken Rhythmustruppe im Rücken (Dustin Sargent am Bass und Damien Lewis an den Drums) besticht der auch in Southern Rock-Kreisen ungemein beliebte Sänger und Songwriter mit durch und durch packendem Songmaterial, das einen von der ersten bis zur letzten Sekunde unwiderstehlich in seinen Bann zieht. Okay, extrem starkes Songmaterial, klasse Sänger - die Basis für ein tolles Album ist also schon mal gegeben - doch was der Mann dazu auf seiner Gitarre veranstaltet, ist einfach der sprichwörtliche "Wahnsinn" und macht das Werk zu einer absoluten "Monster"-Scheibe! Die Saiten glühen, kochen, dampfen! Dabei setzt er eine gewaltige Energie frei, rührt mit seinen ellenlangen, ausgedehnten Soli im Dreck, spielt roh, rau, "heavy" und laut, "hobelt", kratzt und läßt sein Instrument heulen wie eine Meute angriffslustiger Wölfe. Doch niemals geht das Gefühl verloren, schon gar nicht die Transparenz! Voller Virtuosität fegt er über die Saiten, spielt quirlig, durchdacht, verliert sich zu keiner Minute in chaotischen Orgien, bleibt immer eingängig und agiert mit exorbitant hoher technischer Brillanz. Ein wahrer Meister eben, der, wie es scheint diverse Elemente solch großer Kollegen wie Stevie Ray Vaughan (mit dem wird er am meisten verglichen), Johnny Winter, Jimi Hendrix, Eric Johnson, Joe Bonamassa und Warren Haynes problemlos zu seinem ganz eigenen Stil vereint. Die vielen langen Stücke (zweimal um die 7 Minuten, einmal über 8, einmal über 9, einmal über 13 Minuten) bieten jede Menge Gelegenheit Duarte's außergewöhnliches Können in fulminanten Soli zu demonstrieren. Insgesamt dauert die Reise über 74 satte Minuten lang! Ein herrlicher, drückend dreckiger Midtempo-Groove mit starken, fast wie eine hintergründige Orgel klingenden Gitarrenlicks zieht sich durch den jede Menge Southern-Esprit versprühenden, rauen, rockigen Eröffnungs-Blues "Amy Lee" mit seinem feinen, melodischen Refrain. Gleich bei diesem ersten Stück läßt Duarte, neben seiner klasse Gesangsleistung, die "Gitarrenmuskeln" spielen: Mitreißende, kernige Soli und explosive Lead Gitarren-Exkursionen versprühen das pure Bluesrock-Feuer! Man ist gefangen und "berauscht" - und das wird sich bis zum Ende nicht mehr ändern! Flott, dynamisch, irgedwie sogar locker, dennoch "heiß" und voller Power rockt sich die Band anschließend durch den famosen, "rollenden", von leicht funkigen Riffs angetriebenen, einen tollen Texas-/Blues-/Boogie-Drive aufbauenden Knaller "Do it again", natürlich erneut ausgestattet mit diesen kochenden, wieselflinken, dreckigen Gitarrenläufen. Nach dem ebenso starken, über 7-minütigen, swingenden Shuffle-/Boogie-Bluesrocker "Hard mind" (Duarte fliegt nur so über die Saiten, lässt es mächtig glühen, verliert aber nie seine hervorragend strukturierte, prima hängen bleibende Linie), steht ein sensationell starker, zwischen Emotion und alle Dämme brechender Power hin und her schwankender, über 13-minütiger (Heavy)Bluesrock"Killer" auf dem Programm, der fast schon allein die "Kohle" für dieses Album wert ist: "Something wicked" heißt die Nummer, die sich ungemein schwergängig und massiv aus den Lautsprechern windet und unsere musikalischen Sinne unbarmherzig fesselt. Bärenstarker Gesang und ellenlange, nicht enden wollende, aus der puren Glut entspringende Gitarrenläufe rufen eine gewaltige Power ab! Nach dem Stück liegt man mit staunendem Gesicht und offenem Mund geschafft in seinem Musiksessel, doch eine Verschnaufpause gibt's nicht, der nächste Knüller wartet schon: Mit "I'll never know" (krachender Uptempo-Bluesrock, melodisch und kraftvoll) bedient sich Chris Duarte, neben dem später folgenden, southern-rockigen, riffigen "Out in the rain", der ersten von zwei Coverversionen seiner japanischen Freunde von Savoy Truffle (befinden sich beide auf deren Album "Roadhouse boogie"), die er beide mitreißend interpretiert. Ebenso packend kommt er mit dem gigantischen, "brennenden" (Heavy)Slow-Blues "Sun Prairie Blues" (eine Hommage an die californischen Sun Prairie Studios von Cotati, in denen das Album eingespielt wurde), dem straighten Rocker "Never gonna change" oder der mit einem elektrisierenden Hendrix-Flair ausgestatteten, wunderbaren, melodischen Bluesrock-Ballade "R U 4 Real?" rüber! "Intensive High-Energy Bluesrock for the 21st century, that leaves you breathless"! Es ist alles gesagt! Jetzt heißt es nur noch: Genießt diese Werk und "play it loud"!

Art-Nr.: 5129
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Amy Lee
Do it again
Something wicked
I'll never know
R U 4 real?
Out in the rain

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Fogerty, John - revival [2007]
John Fogerty's neues Album ist eine geradezu traumhafte Hommage an vergangene, goldene Creedence Clearwater Revival-Tage! Genau so würde diese legendäre Band wohl heute klingen! Nach nur wenigen Sekunden, die man von den neuen Stücken gehört hat, kommen einem die alten CCR-Hits in den Sinn. Einfach herrlich! Ein Album, das die Fogerty-/CCR-Anhänger begeistern wird!

Art-Nr.: 5265
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Gill Band, Cody - boxcars [2007]
Tolles Debüt einer weiteren, ganz hervorragenden, jungen "Red Dirt"-Band aus Stephenville/Texas, produziert von Mike McClure in den berühmten Cedar Creek Studios in Austin! Herrliche, rootsige Red Dirt-/Americana-/Countryrock-Musik, durchzogen von wunderbaren Melodien, locker, knackig, staubig, nie hektisch, erdig, würzig, angeraut, und sich doch so flüssig und geschmeidig ihren unaufhaltsamen Weg in unsere solch wunderbare Klänge begeisternd aufnehmenden Ohren bahnend! Ja, dieser Mike McClure, eine der zentralen Figuren der "Red Dirt"-Bewegung, hat sich in den letzten Jahren mit viel Gespür, neben seiner erfolgreichen Tätigkeit mit The Great Divide und der Mike McClure Band, einen großen Namen als Förderer und Produzent für die vielen großartigen, jungen Talente der Szene gemacht. Cross Canadian Ragweed, und aus der jüngeren Vergangenheit Darren Kozelsky und die Tyler McCumber Band sind nur einige der grandiosen Acts, die er produktionstechnisch betreut. Und in diese Reihe kann sich die Cody Gill Band mit Glanz und Glorie einreihen, denn sie bewegen sich kompetent und selbstbewusst, neben den bereits erwähnten Kollegen, im Fahrwasser solcher Bands wie Wade Bowen, Buster Jiggs, Micky and The Motorcars, der Eli Young Band, Stoney LaRue und vor allem eben der Mike McClure Band, ohne dabei jedoch wie eine "hausbackene" Kopie zu klingen. Im Gegnteil, das Potenzial dieser Truppe scheint immens hoch zu sein! Bandleader Cody Gill (Lead Vocals, Rhythm Guitar) hatte nach längerem Suchen mit Richie Petronis (Drums) und den Hooper-Brüdern Caleb (Bass, Harmony Vocals) und Zack (Lead Guitar) irgendwannm endlich die für ihn als Frontmann richtige Formation gefunden. Aus zunächst sporadischen Gigs wurde sehr schnell eine feste lokale Live-Größe, und so war ihr CD-Debüt nun die längst fällige, logische Konsequenz. Das prachtvolle Werk beinhaltet 13 Songs, von denen zwölf selbst komponiert sind, eins von dem befreundeten Musiker Cary Swinney. Auffällig, dass sämtliche Stücke immer nur von einer Person allein kreiert wurden, sich alle Musiker aber mindestens einmal eingebracht haben, wobei den Löwenanteil natürlich von Cody geschrieben wurde. Zur musikalischen Umsetzung stellte McClure, neben sich selbst (Guitars, Piano), noch vier weitere exzellente, sehr namhafte Ergänzungsmusiker zur Seite (die texanische Steeguitar-Legende Lloyd Maines, Tastenkünstler Rylie Osborne, Backgroundsängerin Amanda Brown und Harmonikaspieler Jake Akins), die hervorragend mit dem Sound des Quartetts harmonieren. Vom eröffnenden locker, flockig aber knackig und würzig dahingroovenden, traumhaft melodischen "Repeat" mit seinem markantem E-Riff und den herrlichen Lead Gitarren-Linien bis zum abschließenden, southern-rockigen "Buckle Bunny" (mit dezentem "Gimme Three Steps"-Skynyrd-Flair) werden alle Register der "Red-Dirt"-/Roots-/Countryrock-Schiene gezogen. Markant dabei Gill's großartige, angeraute, aber überaus angenehme Stimme, die der von Mike McClure zum Teil frappierend ähnelt (man könnte fast meinen, die beiden seien Brüder - im Sinne der musikalischen Seelenverwandschaft sind sie das ja auch...)! Zack Hoopers E-Gitarren-Riffs und -Soli (in jedem Lied) weisen einige Parallelen zur Eli Young Band auf. Einzelne Stücke herauszuheben fällt sehr schwer, weil es keinen einzigen Aussetzer gibt und ein durchgehend hoher Level gefahren wird. Nicht zuletzt auch ein Verdienst der bereits erwähnten Gastmusiker, die mit ihrem exzellenten Können glänzende Akzente setzen: Akins brilliert bei "Can’t Let Her Go", einem Stück, das an eine Mischung aus Randy Rogers Band und The Marshall Tucker Band erinnert, mit quäkigen Harp-Einlagen, Maines hat bei der tollen Country-/Countryrock-Nummern "Beacon In The Night" (fast wie eine texanische Antwort auf "Tequila Sunrise" von den Eagles) und "Drink Tonight" am Dobro und an der Steel Gitarre seine filigranen Auftritte, Osborne verleiht dem rockigen "Love Is Never Caged" mit fulminantem Orgel-Spiel ordentlich Volumen, während Amanda Brown bei diversen Tracks mit vornehmer Zurückhaltung punktgenau mit Gill’s Gesang harmoniert. Erwähnenswert auch das fette und oftmals gut heraushörbare Bass-Spiel von Caleb Hooper. Der bullig und ehrgeizig wirkende Bandleader Cody Gill erweist sich nicht nur äußerlich (sieht fast aus wie eine Kreuzung aus Randy Rogers und Stoney LaRue) als Energiebündel. Fazit: Die äußerst talentierte Cody Gill Band liefert mit ihrem Debüt "Boxcars" erdige, rootsige und staubige "Red Dirt"-/Americana-/Countryrock-Mucke von höchster Qualität ab, wie sie in ihrer Melodik, Eingängigkeit und Faszination eben nur im Raum Texas/Oklahoma zu finden ist. Das nächste "ganz heiße Eisen" der Szene! Einfach klasse! Weiter so, Jungs! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5057
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Repeat
Can't let her go
Beacon in the night
My place
In the middle
Drink tonight

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Great Caesar's Ghost - means to an end [2008]
"One of the most talented jam bands to recently emerge on the scene!" Saustarke Jamrock-Truppe mit vielen Southern-/Roots-/Jazz-/Psychedelic-/ u. Blues-Bezügen, die auch gerne mal Material von The Allman Brothers Band, Grateful Dead und alten Bluesgrößen covert, um diesen Songs ihren eigenen Stempel aufzudrücken. Das renommierte Allman Brothers-Fanzine "Hittin' The Note" ist bereits voll des Lobes und "pusht" die Truppe gewaltig - vollkommen zu Recht, wie wir finden! Und wenn diese "Allmans-Bibel" der Meinung ist, dass Great Caesar's Ghost die Allman Brothers-Nummern in einer Art und Weise covern, dass sie nehezu genauso interessant sind, wie die Origenale ("there are not many bands talented enough to cover Allman Brothers songs much less make them interesting compared to the originals. But this band does and really caught our attention. Now they have come out with a new CD of 5 originals and 5 covers that is their best effort yet"), dann muß einfach etwas dran sein! Great Caesar's Ghost kommen aus Long Island /New York, doch sie klingen, als wären sie in den Südstaaten beheimatet. Old Union, Tishamingo, New Monsoon und Widespread Panic sind alles Kollegen, die in etwa auf einer Wellenlänge mit den "Ghosts" liegen, doch auch Einflüsse von Pink Floyd und diversen Blueslegenden wie Johnny Winter, dessen "Mean town blues" sie hier hervorragend covern, oder Stevie Ray Vaughan sind deutlich spürbar, verbunden mit der Lockerheit und den Jam-Neigungen von Grateful Dead und vor allem aber auch dem Southern Rock-Flair von The Allman Brothers Band. Aus all diesen Zutaten braut sich das Sextett seinen ganz eigenständigen, unverkennbaren Stil zusammen, der ihnen diese immense Aufmerksamkeit in der Szene verschafft. Und die Fanbase wächst stetig! Das ist kein Wunder bei solch großartigem Songmaterial und solch exzellenten, mit großer Virtuosität gesegneten Musikern! Vornehmlich bestimmt wird der Sound durch das exquisite Zusammenspiel der beiden Top-Gitarristen Ray Penney und Larry Schmid, gleichzeitig auch ein klasse Sänger, dessen Stimme (Vibe) zuweilen so etwas wie ein "Pink Floyd/David Gilmour in the South"-Appeal aufweist. Dazu gesellen sich die ausgeklügelten Orgel- und Piano-Passagen des hervorragenden Keyboarders Keith Hill, sowie, und das macht die Sache auf eine äußerst angenehme Art und Weise zusätzlich spannend, das sehr reizvolle und bestens integrierte Saxophon- und Flötenspiel von Mario Cruz. Bassist Larry Hunter und der großartige Drummer Ed DiCapua sorgen für eine herrlich groovende Basis, die zuweilen durch einen zweiten Percussionisten (Shawn Murray) verfeinert wird. Wie gesagt, es handelt sich bei den Leuten von GCG ausschließlich um mit aussergewöhnlichem Talent gesegnete Musiker, die sich durch ihr ausgedehntes Touring zudem blind verstehen. Einen gewissen Live-Charme haben sie hervorragend ins Studio transportiert. Die Musik hat Feuer, strahlt aber auch eine zwanglose Lockerheit und Leichtigkeit aus. Trotz aller Jam-Neigungen legt die Band ungeheuren Wert auf das Songmaterial und gewisse Strukturen, was sie hervorragend umsetzen. Das Zeug bleibt prima hängen, besticht zum Teil mit einer wunderbaren Melodik. Trotzdem bleiben die Freiräume für ausgedehnte Improvisationen und Soli (die Gitarrenläufe sind von Allerfeinsten), bei denen die Musiker ihre ganzes Klasse demonstrieren können, erhalten. Ein herrlicher Percussion-Groove und dreckige, würzige Gitarren-Riffs und -Licks begleiten den prächtigen Opener "Let it go", ein toller, Southern-fueled Jamrocker, dessen starke Saxophon-Fills für zusätzliches Feuer sorgen. Dezentes Psychedelic-Feeling! Was für ein starker Auftakt mit tollem Zusammenspiel der beiden Gitarristen und dem Saxophonist Mario Cruz! Doch mit dem wundervollen, ungemein melodischen und lockeren "Coming home" setzen sie gar noch einen drauf! Großartig, wie sich diese mit viel The Allman Brothers Band-/Dickey Betts-Flair und Retro Countryrock-Feeling ala The Marshall Tucker Band ausgestattete Nummer in unsere Ohren schleicht. Starkes Slide-Gitarrenspiel, tolle Percussion-Basis - und gegen Ende noch ein grandioses, rootsig würziges, locker aus dem Handgelenk gespieltes Gitarrensolo von Penney! Erste Sahne! Jazzig und psychedelisch, voller Seventies-Spirit und schönem "early Pink Floyd"-Flair präsentiert sich die Truppe bei dem starken, 7-minütigen "Me and bird"! "Schwebender" Gesang, klasse Slide-Nuancen, hervorragend passende Saxophon-Ergänzungen, ein prima Refrain und viel Jam-Groove bilden eine großartige Einheit! Dreckige, bluesige Southern Rock-Riffs ziehen sich durch das anschließende, locker groovende, dennoch sehr würzige "These blues", ausgestattet mit glühenden Slide-Linien und viel Spielraum für ausgedehnte Gitarren-Jammings, die man live sicher hingebungsvoll auslebt. Einen Studio-Vorgeschmack darauf bietet das fette Wah Wah-Solo am Ende des Stückes! Saustark! Nach einer exzellenten, gut 7-minütigen Instrumental-Version von Jeff Beck's "Definitely maybe" mit faszinierendem Twin Gitarren-/Saxophon-Zusammenspiel, einer wunderbar entspannten, melodischen Fassung des Jackson Browne-Klassikers "These days" und dem locker groovenden, herrlichen Allmans-/Dickey Betts-like Southern-/Jamrocker "Seeds and stems" (feine Twin-Licks, glühendes Gitarren-Solo), setzen sie zu einer hinreißenden 12 Minuten-Version des Grateful Dead-Klasskers "Bertha" an, der dem Original in nichts nachsteht, ja es vielleicht sogar in den Schatten stellt! Voller Hingabe machen sie aus dem Stück einen vollkommen lockeren, lupenreinen Southern Rocker mit traumhaften Gitarrenlinien (irgendwo zwischen Dickey Betts und Toy Caldwell) und dem klasse Flötenspiel, der The Allman Brothers Band und The Marshall Tucker Band weit näher ist, als den Grateful Dead! Famos! Den Abschluß des Albums bildet schließlich eine klasse Fassung von "Les Brers In A Minor" (Allman Brothers)! Great Caesar's Ghost mit einem famosen Werk auf dem Weg in die "belle etage" der (Southern)Jamrock-Szene! Das "Hittin' The Note"-Fanzine und all die anderen grandiosen Reviews aus den Staaten irren nicht - diese erstklassige Truppe wird uns noch viel Freude bereiten!

Art-Nr.: 5759
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Let it go
Coming home
These blues
Seeds and stems
Bertha
Mean town blues

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Hayden, Rodney - down the road [2007]
"Rodney Hayden exists on traditional country music with each breath he draws". Obwohl der junge Texaner Rodney Hayden bislang von den Country-Radiostationen außerhalb Texas' nahezu vollkommen ignoriert wurde, preisen ihn die Kritiker renommierter U.S.-Medien wie dem "Billboard" ("a major talent and true country singer"), "USA Today" ("Rodney Hayden is as solid as a well kept dance floor...") und "Country Weekly" ("there's something big going on in Texas...") als eines der größten gegenwärtigen Talente lupenreiner, texanischer Countrymusic! Mit wahrlich gutem Grund, wie sein prächtiges, neues Album "Down the road" eindrucksvoll unter Beweis stellt! Rodney's Roots liegen tief im Süden von Texas. Überaus glaubhaft und zu keiner Minute die traditionellen Countrypfade verlassend, verknüpft er in seiner großartigen Musik authentische Western-Mentalität, visionäre "Bilder" staubiger Prärie-und Wüstenlandschaften und erfrischenden New Country-Schwung zu einer untrennbaren Einheit miteinander, die ihn genauso vertraut wie einzigartig klingen lässt. Vielleicht kann man ihn als so etwas wie eine Mischung aus George Strait, Alan Jackson, Chris LeDoux, Pat Green, Kevin Fowler, Willie Nelson, Billy Joe Shaver, Merle Haggard und Robert Earl Keen bezeichnen, doch Rodney Hayden hat seine eigene Identität längst gefunden. Er ist nicht nur ein klasse Sänger, sondern auch ein begnadeter Songwriter. Alle Songs stammen aus seiner Feder, zum Teil mit Unterstützung des ein oder anderen Co-Autors. Überwiegend hören wir recht flotte, lockere, prima ins Ohr gehende Nummern, die teilweise runtergehen wie Öl! Gerade mal zwei Balladen (die entspannte, voller Americana-Flair steckende, Country Storytelling-Nummer "Whoever wrote this song" und das wunderschöne, mit feiner Acoustic Gitarren-, Steel- und Akkordeon-Begleitung dargebotene "Midnight in Memphis") mischen sich unter die 11 durchweg großartigen Songs. Die Arrangements bestehen vorwiegend aus transparenten, prächtig miteinander harmonierenden Gitarren in Verbindung mit herrlichen Steelguitar-Passagen (Tommy Detamore), hin und wieder klug ergänzt mit einer heulenden Fiddle und auch mal mit einem, ein wunderbares Mexican Border-Flair verbreitenden Akkordeon. Zu den Höhepunkten eines wie gesagt durchgehend starken Albums gehören beispielsweise der mit klasse E-Gitarren-Licks und Steelguitar-Linien gespickte, staubige, viel Texas Outlaw-Flair vermittelnde Opener "Down the road", der dynamische, wie geschmiert aus den Lautsprechern fließende, herrlich ins Ohr gehende Uptempo Countryfeger "It goes by to fast" (wunderbares Gitarren-/Steel-Arrangement), die traumhafte, Steelguitar- und Akkordeon-getränkte, flotte, melodische TexMex-/Border-Country-Nummer "Nuevo Laredo", die einem das Bild eines in einer staubigen, kargen Landschaft gelegenen, einsamen mexikanischen Saloons mit feurigem Tequila und noch feurigeren Ladies überaus transparent vor unsere Augen zu projezieren scheint, das sehr traditionelle "Lonely day", das herrliche, grassige, viel Western-/Outlaw-Flair vermittelnde, sehr dynamisch abgehende "I'll ride again" (klasse Gitarren-Picking, in Verbindung mit hervorragenden Fiddle- und Steelguitar-Klängen), der knackige Roadhouse-Countryrocker "After the sun goes down", der lupenreine, in einem prima Duett mit der bezaubernden Sunny Sweeney dargebotene Honky Tonker "These arms", oder auch das schwungvolle, wie aus einem alten Western-Movie stammende, von tollen Gitarren und Steel begleitete, viel Fahrt aufnehmende, melodische "Silverado boys", ein absoluter "Hit"! "Great album", sagt das amerikanische "Gone Country Magazine"! Dem ist absolut nichts hinzuzufügen! Tolle Leistung von Rodney Hayden! Ohne Zweifel, das ist einer mit dem Zeug zu einem neuen Star des Traditional Country! Ein Major Label-Deal scheint nur noch eine Frage der Zeit su sein...

Art-Nr.: 5020
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
It goes by to fast
Nuevo Laredo
I'll ride again
Midnight in Memphis
Silverado boys
These arms

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Johnson, Jay Jesse - i've got an ax to grind [2008]
"I've got an ax to grind" - welch ein treffender Albumtitel! Und wie dieser Bursche seine "Axt" wetzt - baumstark! Connecticut's Jay Jesse Johnson, seit über 25 Jahren einer der profiliertesten "guitarslinger" des amerikanischen Mittelwestens legt nach dem starken "Strange imagination" nun sein zweites Soloalbum vor und untermauert damit den extrem positiven Eindruck des Vorgängers noch einmal nachhaltig, ja legt vielleicht sogar "noch einen oben drauf"! Erneut brilliert Johnson mit einer harten, kochenden, "grinding" Bluesrock-Scheibe voller großartiger, "fetter" Songs, gespickt mit tollen Grooves und rauschenden, zündenden Gitarrenläufen, die immer wieder eindrucksvoll die ganze Klasse dieses Ausnahmekönners unter Beweis stellen. Doch bei aller, zweifellos vorhandenen, Gitarrenpräsenz des Meisters (wirklich jeder Song enthält eines dieser glühenden, spieltechnisch über jeden Zweifel erhabenen Soli), versteht er es seine Dominanz nie bis zum Exzess auszuleben, sondern seine musikalischen Mitstreiter jederzeit gleichberechtigt und absolut bedeutend mit einzubeziehen. Das geht auch gar nicht anders bei dieser hochkarätigen Band, die es wirklich in sich hat: Neben ex-House Of Lords-Drummer B.J. Zampa und Bassist Ed Corvo (bei einigen Tracks zupft Setve Shore den Bass) gelang Johnson für sein neues Album nämlich für einige Tracks die zusätzliche Verpflichtung des klasse Organisten Matt Zeiner, vielen Southern Rock-Fans sicher ein Begriff durch seine Tätigkeit in der Dickey Betts Band, und vor allem des großartigen, bekannten Rock-Shouters Charlie Huhn, der auch schon für Foghat, Ted Nugent und Gary Moore in Mikro gegrölt hat! Huhn bereichert immerhin die Hälfte der Songs mit seinem beherzten, inbrünstigen, dreckigen Lead-Gesang, und das kommt, obwohl auch Johnson selbst beileibe kein schlechter Sänger ist, richtig gut! Wie übrigens das Zusammenspiel der gesamten Truppe, die durchweg die passende Balance zu dem satten, kraftvollen und sehr virtuosen Power-Gitarrenspiel ihres "Leaders" herstellt. Der bearbeitet sein Gerät nach allen Regeln der Kunst. Die Spuren der "üblichen Verdächtigen" wie Jimi Hendrix, Robin Trower, Stevie Ray Vaughan, Johnny Winter, aber auch von ZZ Top, Foghat oder britischen Retro-Größen wie Cream und Rory Gallagher sind immer wieder spürbar, doch Johnson versteht es seine Einflüsse voller Idealismus in sein eigenes Songmaterial zu transportieren, ohne dabei wie eine "abgehalfterte" Kopie zu wirken. Im Gegenteil: Das hervorragende Songmaterial wirkt überaus lebendig und steckt voller Frische und Feuer. Es reicht von krachenden, straighten Rockern, über swampige, kochende Shuffles, Hendrix-behafteten Rock-Blues, bis hin zu psychedelisch, sphärisch angehauchte Slow Blues-Balladen der Marke Robin Trower. Los geht's zum Beispiel mit einem recht entspannten, dennoch irgedwie "knisternden", swampig bluesigen Intro aus Bluesharp und verspielter Acoustic Slide. Doch mit den "cool" angesagten Worten "Play that damn guitar" setzt Sekunden später auch schon die "amtlich vorgeschriebene" Power ein: Dynamische, flüssige, aber sehr fette Riffs bei im Spiel bleibender Bluesharp, die starke Rhythmus-Fraktion entwickelt einen klasse Groove und Mr. Huhn vervollständigt das Ganze mit seinem leicht heiseren, intensiven, ktaftvollen Gesang. "Cradle to the grave" heißt die Nummer, ein prächtiger, etwas funkig angehauchter, voller Boogie-Drive steckender Bluesrocker! Furios, quirlig und fett "heizt" der Mesiter bei zwei höllischen Ausflügen über sein "Brett"! Power pur! Große Klasse! Mit anhaltend hoher Energie geht es weiter: Charlie Huhn's und Johnson's abwechselnder Lead-Gesang bestimmen den klasse hängen bleibenden, irgendwo zwischen Stevie Ray und Cream-kompatiblen Seventies Retro-Klängen angesiedelten, präszise wie ein Uhrwerk laufenden, tollen Bluesrock-Knaller "It ain't easy", abermals ausgestattet mit einem klar akzentuierten, aber voller Spielwitz steckenden, feurigen Gitarrensolo. Anschließend steht mit dem starken "Big bad rhythm" ein klasse gesungener und mit meisterlichen Gitarrenritten gespickter, schön groovender Shuffle-Bluesrock auf dem Programm, ehe man sich mit dem von wunderbaren Hammond Orgel- und Keyboard-Klängen unterstützten, epischen, fast ein wenig zwischen dezentem Pink Floyd-Flair und schönem Robin Trower-Feeling hin und her schwankenden "Sittin' by the riverside" (tolle, leidenschaftliche Gitarrenläufe) auf eine exzellente Reise in die Regionen des Seventies Progressive-Blues begibt - kraftvoll, durchaus melodisch und voller "Saft"! So geht das munter weiter, beispielsweise mitt dem satt und knackig rockenden "Demons" (was für ein "guitar assault"), dem riffig rockenden Retro-Kracher "What goes around", dem gnadenlos rockenden Titelstück "I've got an ax to grind" (ein furioser, straighter, rotziger, ass-kicking Blues Rock'n Roller voller krachender Riffs und lodernder Leads mit Bezügen zu ZZ Top, AC/DC und Foghat), dem großartigen, von herrlichen Gitarren umgebenen und mit schönem Hammond-Spiel verfeinerten, kräftigen, traditionellen Slow Blues-Jam "Spell of winter", dem swingenden "Resrless soul", bis das Werk schließlich mit dem monströs und heavy pumpenden Rocker "Cold world" ebenso stark endet, wie es knapp 63 Minuten zuvor begonnen hatte. Es gibt nichts zu deuteln: Jesse James Johnson gelingt mit seinem zweiten Album einmal mehr ein prächtiger Wurf! Handfester, genauso kompakter und straighter, wie spielfreudiger und lebendiger Gitarren-Bluesrock ohne Fehl und Tadel! Großes Kompliment, Mr. Johnson! Also Jay, "take your ax and grind it - we love it"...

Art-Nr.: 5621
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Cradle to the grave
It ain't easy
Big bad rhythm
Sittin' by the riverside
I've got an ax to grind
Spell of winter

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