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Adams, Ryan - easy tiger [2007]
Der genauso exzentrische, wie charismatische und geniale Singer-Songwriter veröffentlicht mit "Easy tiger" sein nunmehr neuntes Solo-Album, und, -man mag es kaum sagen-, es ist erneut ein absolutes Meisterwerk geworden. Was wir geboten bekommen, ist ein wunderschöner Ausflug in die faszinierende Welt Adams'scher Alternate Country-/Americana-Musik, durchzogen von hinreißenden, betörenden Melodien und herrlichen, entspannten Gitarrenarrangements (immer wieder angereichert mit exzellenter Steelguitar und feinen, dezenten Piano-Ergänzungen). Die Nähe zu seinen früheren Whiskeytown-Tagen scheint nie größer gewesen zu sein, und dennoch befindet sich Ryan Adams einmal mehr auf einer Welle kreativer Höhenflüge. Dabei reichen die Spuren von Grateful Dead bis zu Neil Young, von Gram Parsons bis zu Rufus Wainwright! Eingespielt hat Adams die Songs einmal mehr mit den Cardinals (Brad Pemberton, Jon Graboff, Chris "Spacewolf" Feinstein und dem großartigen Neal Casal), wobei auffällt, daß er eine ganze Anzahl der Stücke gemeinsam mit den Mitgliedern seiner Backing-Band komponiert hat. Trotz teils sehr transparenter, vielschichtiger Instrumentierung wirkt das gesamte Werk überaus entspannt und locker. Viel Twang! Toughe, dreckige, straighte Rocker sucht man vergebens! Klarer, sauberer Sound! Ob der von großartigen E-Gitarren umgebene, getragene, aber durchaus kraftvoll in Szene gesetzte Americana-/Alternate Country-Rocker "Goodnight Rose" mit seinen herrlichen Steelguitar-Klängen im Hintergrund, die wundervoll melodisch ins Ohr fließende Roots-/Folk-/Pop-Nummer "Two" mit einer gewissen Sheryl Crow als Background-Sängerin, der traumhaft schöne, durchaus knackige, semi-akustische Alternate Country-Rocker "Everybody knows" mit den herrlich transparenten Gitarren, der würzige, kräftige und riffige Rootsrocker "Halloweenhead" mit dem starken Lead Gitarren-Sound (klingt fast wie ein Synthesizer), das trockene, spröde, traurig und gebrechlich anmutende, akustisch instrumentierte "Oh my God, whatever, etc." (schönes Banjo-Picking, Piano), der exzellente, sehr traditionelle, Herz-zerreißende Countrywaltz "Tears of God" mit seiner heulenden Steelguitar, die lässige Bluegrass-Nummer "Pearls on a string" (tolles Mandolinen-, Banjo-, Acoustic Gitarren-Spiel), die flotte, flockige, lockere Retro Roots-Pop-Nummer "Two hearts" mit ihrer herrlichen Melodie und den lässigen Gitarren, oder die grandiose Ballade "I taught myself how to grow old", die ein US-Kritiker als eine der besten "Harvest"-Outtakes charakterisiert, die Neil Young nie geschrieben hat - all diese Songs strahlen eine geradezu hypnotische Schönheit aus! Herausragende Americana-Musik, entspannt, countryfiziert, folkig, sowohl die Leichtigkeit des Pops, als auch die Ernsthaftigkeit großer Singer/Songwriter-Kunst ausstrahlend, die ganze Magie eines unwiderstehlichen Ryan Adams innehabend! Ein brillantes Werk!

Art-Nr.: 5048
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Adams, Ryan - follow the lights [2007]
7-Track EP! Vier Monate nach dem grandiosen "Easy tiger" gibt's noch eine genüßliche "Zugabe" für die große Ryan Adams-Gemeinde - und die wird's ihm mit Freuden danken! Die sieben "neuen" Songs (zwei davon sind komplett neu, zwei, "Blue hotel" und ein großartiges Cover von Alice in Chains' "Down in a hole" waren bis dato unveröffentlicht, und drei bislang bereits erschienene Stücke gibt's in einem völlig neuen Arrangement, live im Studio aufgenommen), abermals eingespielt mit den Cardinals um Neal Casal, kommen in recht ruhigen, relaxten, frischen Arrangement, teils mit einem feinen, zurückhaltenden Retro-Psychedelic-Flair. Die beiden brandneu aufgenommenen Songs, das Titelstück "Follw the lights" (ruhig, locker, bestehend aus Violinen-ähnlichen Keyboards, Pedal Steel und akustischer Gitarre) und das anschließende "My love for you is real" (herrliche Melodie, wunderbares Alternate Country-Flair, feine Banjo-Untermalung, breit angelegte, gegen Ende geradezu epische Gitarrenklänge aus Acoustic-, Electric- und Pedal Steel-Gitarre) hat Adams für die amerikanische Drama-Serie "October road" komponiert. Herausragend bei den im Studio live eingespielten Tracks ist das von Adams und Norah Jones geschriebene "Dear John", bei dem schöne Klavie-Klänge, Pedal Steel und großartiges Acoustc Gitarrenspiel, ein dezent jazziger Charme, viel "Soul" und eine feines Gram Parsons-Feeling eine wunderbar homogene Einheit bilden. Diese EP ist eine erstklassige Ergänzung der letzten Ryan Adams-Veröffentlichungen.

Art-Nr.: 5324
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Amazing Rhythm Aces, The - midnight communion [2008]
Herrlich! Als wäre die Zeit seit ihrem 1975iger Debut "Stacked deck" stehen geblieben: Die legendären Amazing Rhythm Aces um ihren begnadeten Songwriter und Sänger Russell Smith (sein faszinierender, unverwechselbarer Gesang bedeutet noch immer pures Gänsehaut-Feeling) sind mit einem neuen, wundervollen Studioalbum zurück und versetzen ihre Anhänger mit dieser Meisterleistung in einen Zustand vollkommener Glückseeligkeit.. War "Nothing but the blues" aus dem Jahre 2003 noch sehr Blues-orientiert, so hören wir auf "Midnight communion" wieder die mehr Country-orientierteren Aces. Doch so "country" die Basis hier auch ist, mit ungebrochener Inspiration und jeder Menge "Spirit" verarbeiten sie erneut alle typischen Merkmale, die ihre Musik seit rund 35 Jahren so unwiderstehlich macht. Voller Eleganz und wunderbar locker sprudelt ihr beseelter, von Smith's hinreißendem Gesang geprägter, einzigartiger, mit diesem unverkennbaren Memphis-/Muscle Shoals-Feeling ausgestatteter Retro-Countryrock voller Roots-, Blues-, Soul und Southern-Einflüsse aus den Lautsprechern, weshalb sie, durchaus berechtigt, oft auch zu dem erweiterten "Dunstkreis" der Southern Rock-Szene gerechnet werden. Alles ist wunderbar harmonisch und melodisch. Zur aktuellen Besetzung der Aces (sie nennen sich bei diesem Album übrigens Russell Smith and The Amazing Rhythm Aces, was noch einmal deutlich unterstreicht, wer der absolute Kopf der Band ist und wer den Laden mit seinem ganzen Idealismus zusammenhält) gehören neben Smith noch Original Ur-Gestein Billy Earheart (Orgel), sowie Drummer Mark Horn, Bassist Lorne Rall und Gitarrist Kevin Holly - allesamt Meister ihres Fachs! Einzelne Stücke hervorzuheben macht igendwie wenig Sinn. Ob beispielsweise der wunderbar melodische Honky Tonker "Midnight communion" mit seinem lockeren Rhythmus, dem feinen E-Gitarren-Picking und exquisiten Piano-Spiel, die von glasklaren Acoustic Gitarren und herrlichen Steelguitar-Linien (Gast: Wayne Bridge) geprägte, reine, traditionelle Countrynummer "I got a real George Jones", der erdige, rootsige, Blues- und Riff-betonte Countryrocker "I'm a dog" (würzige E-Gitarre, dreckige Bluesharp, klasse E-Piano), der flotte, flüssige, mit schönen Gitarren- und Dobro-Einsätzen geführte Country-Heuler "We're in the same boat", die wunderschöne, soulig bluesige Ballade "Randolph's General Store" mit ihren erneut sehr klaren, transparenten Acoustic Gitarren und dem prächtigen Hammond Orgel-Background, der dampfende, von fetten E-Gitarren und glühender Slide dominierte Southern-Countryrocker "What I was born to do", an dem sicher auch die Kentucky Headhunters ihre helle Freude hätten, der flockige, sich unwiderstehlich in unsere Gehörgänge bohrende, lockere, rootsige Country-Stomper "That's not my problem anymore", oder der traumhaft melodische, knackige, an goldene Byrds-Tage erinnernde, von Russel Smith und den Jungs geradezu brillant performte, ungemein frisch rüberkommende Retro-Countryrocker "Let it burn" - das Songmaterial ist einfach wunderbar! Die Amazing Rhythm Aces sind über all die Jahre ihren Roots treu geblieben. Auch als die Kommerz-orientierte Label-Industrie sich ihrer abgewandt hat, sind sie weiter ihren Weg gegangen. Sie lieben die Musik, die sie machen und würden sich nie verbiegen lassen - und das lieben die Fans an ihnen. Die Amazing Rhythm Aces sind eine Institution in der amerikanischen Roots-Musik - und sie haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren! Wir verneigen uns tief vor dieser Truppe und danken für ein weiteres, famoses Album!

Art-Nr.: 5733
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Midnight communion
I'm a dog
I've got a real George Jones
That's not my problem anymore
What I was born to do
Let it burn

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Back Door Slam - roll away [2007]
Überragend! Ein "Killer"-Album! Packend! Die Musik der Siebziger ist "alive and well"! Es geht nicht anders, als zu Beginn unseres Reviews ein paar Presse-Zitate zu bringen, denn wer auch immer von der schreibenden Zunft einmal mit dieser Band konfrontiert wude, den scheint es, genau wie uns, "gepackt zu haben": "I heard the spirit of Jimi Hendrix" (Patrick McDonals/Seattle Times), "A red hot young trio, specializing in gritty blues-rock with unexpected conviction and authority for someone so young" (George Varga/San Diego Tribune), "This album is a grenade launcher; it's an incendiary device, it's a melodic, melancholy, effervescent cannon ball set of music" (Jason Hood/Time Out Music) usw.! Und Leute, bei dieser Truppe kann man schon ins Shcwärmen geraten: Die Rede ist von Back Door Slam, einem blutjungen Trio von der Isle Of Man um den famosen, gerade mal 20 Jahre alten Sänger und Gitarristen Davey Knowles (der Bursche klingt "like the precocious nephew of the late Stevie Ray Vaughan and Rory Gallagher"), das aber mit einer Klasse und Versiertheit aufspielt, als handele es sich um "alte Haudegen" aus den frühen Siebzigern mit zig Jahren Erfahrung auf dem Buckel! Das ist die eine Seite, die andere ist ihre zwanglose, jugendliche Unbekümmertheit, die das Material, obwohl so retro, in einer wunderbaren Frische erscheinen lässt. Musikalisch überaus ausgefuchst und kompetent, ja geradezu brilliant, haben sie sich dem klassischen Bluesrock jener goldenen Siebziger-Tage verschrieben und präsentieren mit "Roll away" ein mitreißendes Album mit deutlichen Referenzen an solche Größen wie Free, Bad Company, Led Zeppelin , Cream, Ten Years After, Peter Green's Fleetwood Mac, B.B.King, Howlin Wolf, Hendrix und Stevie Ray, ohne dabei ihre Eigenständigkeit je aus den Augen zu verlieren. Krachenden, kochenden, schnörkellosen, straighten Rockern und ungemein inspirierten Bluesnummern, steht die ein oder andere hinreißende, bluesige, auch mal mit einem dezenten Folk-Touch versehene, progressiv angehauchte Classic Rock-Ballade gegenüber. Klar im Mittelpunkt steht der bereits erwähnte Songwriter (bis auf ein ein grandioses, groovendes,"rollendes", dreckiges Cover von Blind Joe Reynolds' "Outside woman blues" stammen alle Songs aus seiner Feder), Sänger (tolle Stimme mit sehr viel Gefühl) und begnadete Gitarrist Davy Knowles, dem man bereits attestiert: "Hier wächst ein neuer 'guitar-hero' heran"! Seine voller Virtuosität und Vielseitigkeit steckenden Giatrrensoli sind ein wahrer Ohrenschmaus! Doch Knowles, und das macht eben eine solch klasse Band aus, weiß auch mit Drummer Ross Doyle und Bassmann Adam Jones eine bestechend gut arbeitende Rhythmusfraktion hinter sich, auf die er sich zu jeder Sekunde verlassen kann. Bärenstarkes Songmaterial! Sehr variabel arrangiert, hin und wieder schöne, viel Spannung aufbauende Wechsel zwischen "laut" und "leise"! Prächtige Melodik! Bluesige, dampfende Riffs im Geiste von Hendrix, glühende Gitarrelinien und -soli, wie auch die Spuren eines Alvin Lee, Stevie Ray Vaughan und jungen Clapton vereinen sich in dem von tollen Rhythmen und knisternder Spannung geprägten "driving" Bluesrocker "Come home", der den grandiosen Auftakt dieses Meisterwerks bildet. Man mag es kaum glauben, dass dies ein Song aus dem Jahre 2007 ist, so authentisch verwurzelt ist er in den Late-Sixties oder frühen Siebzigern. Und genaus dieser Eindruck zieht sich durch das gesamte Album! Es geht weiter mit dem famosen "Heavy on my mind", einem erdigen, straighten, klassischen Rocker, durch den sich Zeppelin-'sche Riffs, ein deutliches Cream-Flair und ein wunderbares Blues-Feeling ziehen, gewürzt mit einem wieselflinken, tierischen, fetten Gitarrensolo Knowles'! "Gotta leave" dann wiederum ist ein geradezu traumhafter, genauso entspannt und relaxt wirkender, wie inspirierter, von glühenden, ausgedehnten, variablen, glückseeligen Gitarrenläufen durchsetzter Slow-Blues und mit dem akustisch/elektrisch arrangierten, getragenen "Stay" gelingt ihnen eine, von einem schönen psychedelischen Retro-Progressive-Feeling durchzogene, mystisch und dramaturgisch anmutende, epische Seventies Ballade, die aus einer ganz frühen, gemeinsamen Session der Moody Blues und Led Zeppelin's entsprungen sein könnte. Brodelnde Grooves und Rhtyhmen bestimmen dann wieder das dreckig und satt rockende, mit fetten Gitarrenläufen garnierte "Too late", während man das phantastische "It'll all come around" wohl als eine der besten Bad Company-Nummern bezeichnen muß, die Paul Rodgers & Co. in ihrer Blütezeit nie geschrieben haben: Straight, simpel, knackig, rau, bluesig, melodisch, gespickt mit herrlich flinken, würzigen Gitarrenläufen! Wunderbar auch die herrlich ins Ohr gehende, leicht folkig angehauchte Retro-Classic Rock-Ballade "Too good for me", die mit ihren exzellenten Mandolinen- und Lap Steel-Fills (ebenfalls Davy Knowles) gar eine Brücke in zeitgemäße Roots-/Americana-Gefilde zu schlagen scheint! Den Abschluß des Albums bildet dann wieder ein richtiger Kracher, nämlich der kochende, mit tollem Gesang und fulminanten Gitarrenläufen aufwartende, drückende Bluesrocker "Real man"! Es ist alles gesagt zu Back Door Slam - nur noch so viel: Solche Bands sichern den Geist der Siebziger in der heutigen (Blues)Rockmusik! Noch einmal: Überragend!

Art-Nr.: 5087
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Come home
Heavy on my mind
Gotta leave
It'll all come around
Too good for me
Real man

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Black Crowes, The - croweology [2010]
2 CD-Set! Was für eine famose Leistung der Black Crowes! Neues Acoustic Doppel-Album der "Krähen", im übrigen erneut mit Luther Dickinson (North Mississippi Allstars) an Bord, zum Preis einer Einzel-CD! Dafür spielte die Truppe über 20 Songs ihres umfangreichen, phantastischen Repertoires noch einmal neu ein - wie gesagt, in akustischen Versionen. Doch was heisst hier akustisch: Sagen wir mal, die Basis ist eindeutig akustisch, aber das ist ein richtig kraftvolles, zündendes, ungemein engagiertes Werk geworden, bei dem die Rhythmus-Sektion aus Drums und elektrischem Bass einen wunderbar erdigen, rootsigen Groove vorgibt und auch mal eine dezente, dreckige, elektrische Lead-Gitarre zum Eisatz kommt. Eigentlich sind es also eher semi-akustische Arrangements, doch, und das ist das Entscheidende, sie unterscheiden sich deutlich von den bekannten Versionen. Es ist faszinierend, was die Band in der Lage ist, mit diesem Material noch einmal für einen Spannungsbogen aufzubauen. Der Funke springt sofort über. Tolle Jammings, tolle Grooves, großartige Melodien, ausgedehnte instrumentelle Breaks, Spielfreude, und viel, viel Seele und Inspiration. Enthält im übrigen eine klasse, bisher unveröffentlichte Coverversion von Gram Parsons' "She" und mit "Cold boy smile" auch ein vollkommen neues Stück. Einfach grandios! Ein zusätzliches Highlight ist die überragende Verpackung und Aufmachung des Albums. Die CDs kommen in einem wundervoll illustrierten, 4-fach aufklappbaren Digipack, bei dem sich, sobal man es auseinanderfaltet, in der Mitte ein Gebilde mit zwei am Lagerfeuer sitzenden, Mesch-gewordenen "Hippie-Krähen" erhebt (3 D-Gimmick-Cover), in der Art, wie bei der legendären, alten Jethro Tull-LP "Stand up". Klasse! So etwas Großartiges bekommt man bei einem Download eben nicht geboten. So etwas sollte Schule machen. Ein extrem reizvolles "Verpackungsplus" zu der eh schon genialen Musik. Tolle Sache für die Fans! Rundherum ein saustarkes Teil!

Kurz nach dem VÖ-Termin, am 13. August 2010, starten die Black Crowes in Milwaukee im übrigen ihre große U.S. "Say goodnight to the bad guys"-Tour, bei der sie jeweils einen 90-minütigen Acoustc-Set und einen 90-minütigen Electric-Set spielen werden. 20 Jahre sind es her, seitdem die Band ihr legendäres Album "Shake your money maker" veröffentlichte - und dieses neue Album und die anschliessende Tour sind eine Art Jubiläumsgeschenk der Band an die Fans. Danach ist erst einmal Schluß. Die Band wird sich nicht trennen, allerdings eine längere Auszeit nehmen. "Croweology" ist also so etwas wie ein "Abschiedsalbum" für eine längere Zeit... - aber das wird sicher nochmal ein Genuß für die Fans.

Aus dem Original-Text zur Produktbeschreibung":
The Black Crowes will release Croweology, its first double album of all acoustic material, on August 3. The release celebrates the 20th year anniversary of the Crowes’ 1990 debut Shake Your Money Maker. Following a tour in support of the album, the band has planned a lengthy hiatus. The members of the Black Crowes parted ways in 2001 and reunited in 2005.
“At this milestone in our career, I feel very fortunate that I have had the opportunity to spend my life making music,” Rich Robinson said in a statement. “It’s been 20 years since we started out on this journey. I would like to extend my deep gratitude to all of our fans who have been there with us along the way. We would not have gotten here without your support. Every night I stand on the stage I feel great pride and respect for what we share with our fans. After this tour we are going to take some much needed time to spend with our families. But for now, we are very much looking forward to a great year of touring. I look forward to seeing all your familiar faces again on the road. See you soon.”
After touring in 2009, The Black Crowes spent time at the Sunset Sound Studios in Los Angeles, recording over 20 songs from their 20-year history. The band arranged acoustic versions of many of their best-loved songs and the band’s catalogue picks."

Das komplette Tracklisting:

Disc 1
1. Jealous Again (5.13)
2. Share The Ride (3.58)
3. Remedy (5.33)
4. Nonfiction (7.53)
5. Hotel Illness (3.38)
6. Soul Singing (4.15)
7. Ballad In Urgency (9.16)
8. Wiser Time (9.33)
9. Cold Boy Smile (Unreleased) (5.35)
10. Under A Mountain (4.43)

Disc 2
1. She Talk s To Angels (6.16)
2. My Morning Song (6.13)
3. Downtown Money Waster (4.17)
4. Good Friday (5.42)
5. Thorn In My Pride (9.35)
6. Welcome To The Goodtimes (4.01)
7. Girl From A Pawnshop (7.08)
8. Sister Luck (5.58)
9. She (Unreleased) (5.31)
10. Bad Luck Blue Eyes Goodbye (7.07)

Art-Nr.: 6990
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Black Stone Cherry - folklore and superstition [2008]
Tierisch starkes, zweites Album der "jungen, wilden Horde" aus Edmonton/Kentucky! Krachender, harter, Seventies-based Rock, mit tief verwurzelten Bezügen zu den härteren Vertretern des Southern Rocks, aber auch zum modernen, knalligen American Rock der Gegenwart! Ein Spagat, der der Truppe hervorragend gelingt. Im Vergleich zum Debut sind sie melodischer und ausgereifter geworden, ohne dass die jugendliche Unbekümmertheit dieser "Rotznasen" auf der Strecke bleibt. Krachende Riffs, viel Druck, sehr straighte, direkt auf den Punkt gebrachte Arrangements, fette, massive Gitarren und klasse Hooklines sorgen für ein richtig hartes Gewand (exzellent produziert von Bob Marlette, dessen vereinzelte Implementierung "radiotauglicher" Elemente keinesweg stört), doch trotz aller Wucht ist das Album ungemein transparent in Szene gesetzt worden. Gitarrist Ben Wells streut immer mal wieder ein paar futiose Soli ein, die einem voller Vehemenz um die Ohren fliegen. An der "Batterie" sitzt im übrigen John Fred Young, Filius des The Kentucky Headhunters-Gitarristen Richard Young, der hier zudem wieder als "Eecutive Producer" involviert war. Das Songmaterial ist durchweg stark. Herausragend beispielsweise der riffige Opener "Blind man" mit seinem tollen Refrain oder auch der beinharte Swamp-Kracher Devil's queen"! Die Band wird ihren Weg gehen! Große Klasse!

Die Tracklist:

1 Blind Man   
2 Please Come In   
3 Reverend Wrinkle   
4 Soul Creek   
5 Things My Father Said   
6 The Bitter End   
7 Long Sleeves   
8 Peace Is Free   
9 Devil's Queen   
10 The Key   
11 You   
12 Sunrise   
13 Ghost of Floyd Collins

Art-Nr.: 5912
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blind man
Please come in
The bitter end
Peace is free
Devil's queen
Ghost of Floyd Collins

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Black Stone Cherry - same [2006]
Yeah! Auch das ist der Süden! "Turn it loud"! Anschnallen - genießen! Mit, im wahrsten Sinne des Wortes, voller Wucht blasen Black Stone Cherry, ein Haufen langhaariger, blutjunger Rotzlöffel (zwischen 20 und 23 Jahren alt) aus dem kleinen Städtchen Edmonton in South Central Kentucky (auch Heimat der Kentucky Headhunters, was aber nicht die einzige Gemeinsamkeit ist - dazu später mehr) zum massiven Angriff auf die Rock-Welt, und wer von ihren gewaltigen Gitarren-Attacken, den monströsen Riff-Salven und den knochenharten Rhythmen getroffen wird, bleibt nicht etwa benommen liegen, sondern findet sich in einem geradezu aufputschenden, die Sinne "alkoholisierenden", lauten Rock'n Roll-Rausch wieder, der das pure Adrenalin freisetzt! Was für Glücksgefühle! Sie selbst nennen ihre Musik schlicht "Southern Rock for a modern audience", was es sicher irgendwie trifft, aber einer doch weitreichenderen Speziifizierung bedarf. Vor allen Dingen sind die Vier hart! Angesiedelt irgendwo zwischen Metal und Southern Rock liegen ihre Roots sowohl im Retro-Sound der Siebziger, als auch in neuzeitlicheren Gefilden der Post-Grunge-Ära! Da hinterlassen Bands wie AC/DC, Led Zeppelin, Aerosmith, Metallica oder gar Godsmack und Alice In Chains ihre Spuren, genauso wie die Black Crowes und Lynyrd Skynyrd! Alles passt prächtig zusammen. Mit all diesen Einflüssen generieren Black Stone Cherry eine Musik, die irgendwie neu, und doch wieder klassich klingt, aber eben, und das beeindruckt sehr, mit eindeutiger Eigen-Identifikation! Ungeheuer variabel, und für einen solch jungen Haufen extrem abgebrüht, ausgereift und technisch versiert, nennen wir diese grandiose Power-Mucke einfach mal "American Hard Rock with a metal edge, but southern to the core"! Ja, das ist es! Die Band, alles, wie gesagt, verdammt starke Musiker, besteht aus den beiden großartigen Lead-Gitarristen Ben Wills und Chris Robertson, letzterer auch ein ganz hervorragender Sänger (Shouter), dem Bassisten Jon Lawhon, sowie dem brillanten Drummer John Fred Young! Und da haben wir sie wieder, die eingangs bereits erwähnte Verbindung zu den Kentucky Headhunters, denn John Fred ist der Sohnemann von KHH-Gitarrist und Gründungsmitglied Richard Young, der zudem das Album co-produzierte! Die Truppe spielt mit unbändiger Kraft und entwickelt einen gewaltigen Druck! Donnernde, manchmal wie ein Maschinengewehr-Feuer hernieder prasselnde Riffs treffen auf mitreißende, glühende und kochende, voll im Southern Rock verwurzelte, massive, regelrecht stürmische Lead-Gitarrenläufe (teilweise großartige Double-Leads) und perfekt strukturierte, bestens hängen bleibende Songs, die trotz der Härte nie auch nur ansatzweise zum Chaos tendieren, sondern deren Melodik ausgezeichnet gefällt! Eine sehr saubere, klare, knackige Produktion und, trotz der Lautstärke, ein wunderbar transparenter Klang begeistern auf der ganzen Linie! Mächtiger, klassischer Schwermetall-Rock, fast schon dramaturgisch arrangiert, donnert uns zu Start der Scheibe mit dem von unbändigen Power-Riffs und einer gewaltigen Schlagzeug-Kanonade gekennzeichneten, großartigen Opener "Rain wizard" entgegen, dessen mächtiges Gitarrengerüst einen sofort packt! Tolle Songstruktur, die klasse hängen bleibt! Ja, auch das Songwriting-Talent dieser "Jungspunde" ist einfach erstaunlich! Ohne Luft zu holen, geht es "volle Kanne" und mit salvenartigen Riffs weiter: "Backwoods gold" heißt die "Mördernummer", deren Starkstrom-Gitarren und Chris Robertson's prächtiger, ordentlich "röhrender" Gesang sich zu einer hervorragenden Melodie verschmelzen. Hier hört man sie richtig raus, ihre Herkunfts-bedingten Sounthern-Anlagen, ihre familiären Wurzeln, die sie, wie gesagt aber auch zu keiner Zeit leugnen, und die einen entscheidenden Indikator ihrer Musik darstellen. Tierisch, diese glühenden Gitarrenläufe! Und sie werden von Song zu Song stärker. Bis zum Ende, man glaubt es kaum, scheinen sie sich stetig zu steigern. Das zeigt, wie varaibel sie sind, welche Spannung sie bewahren, und bedeutet schlichtweg kenerlei Ausfälle auf der Scheibe! "Lonely train" ist ein Song, "that cuts to the bone": Riffige, "head-bangin'" Heavy-Boogie-Rhythmen, ein mächtiger Druck, und abermals eine prima hängen bleibende Melodik treffen auf voll satte Gitarrenläufe, die ein loderndes Southern-Feuer entflammen. Saustark! Der gelungene Tempowechsel in der Mitte mit einer kurzen, etwas langsameren Phase sorgt für zusätzliche Spannung, ehe die "Gitarren Riff-Hölle" wieder losbricht! Mit "Maybe someday" folgt ein traumhafter Hardrocker mit tollen Twin-Licks! Was für eine Power! Die Black Crowes treffen auf Led Zeppelin und Metallica treffen auf eine verschärfte Blackfoot/Hatchet-Ausgabe, alles in einem Song. Ein fulminantes, durchaus ins Ohr gehendes Feuerwerk - natürlich nicht unbdingt für Zartbesaitete! "When the weight comes down", im Anschluß daran, ist ein höllischer, voller Southern Rock-Feeling steckender, straighter Rock-Kracher, dessen parmenent mit vollem Volumen rockender Gitarren-Mantel und die kochenden Soli einem fast den Atem rauben. Wow, hat das Biß! So geht das stetig bis zum Ende weiter! Die Gitarristen rocken sich die Seele aus dem Leib, Frontmann Robertson singt und grölt "wie ein Großer" und Bassist und Drummer pumpen und "dreschen" sich in meisterhafter Manier in einen wahren Power-Rausch! Einen kleinen Gang zurück, ohne daß es jedoch allzu "leise" wird, schalten sie lediglich bei dem lockeren, balladesken Finalstück "Rollin' on", das allerdings eine absolute Hammer-Nummer darstellt: Eine wunderbare Melodie, herrliche Twin-Leads, gar ein dezenter Country-, dazu ein massiver Southern-Touch, glühende, flinke Gitarrensoli, viel "Saft" - all das demonstriert in beeindruckender Manier, wie eine junge, unverbrauchte, aber schon erstaunlich ausgereifte und variable, "wilde" Truppe namens Black Stone Cherry klassisch fundamentierten, im Süden verwurzelten, modernen, amerikansichen Gitarren Hard-Rock'n Roll zu spielen gedenkt - ehrlich, packend, laut, begeisternd! "This album captures the kinetic energy and force of the band's straight-ahead, in-your-face Rock & Roll and it is proof that the guys are true southern originals." Wie gesagt, die Scheibe ist 'ne Wucht!

Art-Nr.: 4333
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lonely train
Maybe someday
When the weight comes down
Shapes of things
Violator girl
Rollin' on

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Blindside Blues Band - keepers of the flame [2008]
Ein wahrer Gitarren-Orkan der Mannen um "Killer-Gitarrist" Michael Onesko erschüttert die Welt des Classic Power-/Heavy Bluesrocks! Welch eine Wucht! Die californische Blindside Blues Band zelebriert schon seit Jahren ("Keepers of the flame" ist bereits ihr sechstes Album) eine von den Kritikern begesiternd gefeierte, inbrünstige und laute, von einem gewaltigen Gitarren-Bombardement bestimmte, Seventies-orientierte Classic Rock-/Bluesrock-Mischung (die Betonung liegt auf "Rock"), die voller loderndem Feuer (der Album-Tritel passt einfach) und ausgelassener Spielfreude klar und deutlich im Fahrwasser solcher Legenden wie Montrose, Cream, Deep Purple, Mountain, Pat Travers, Rory Gallagher, Jimi Hendrix, Robin Trower & Co. angesiedelt ist (jüngere Beispiele wären vielleicht auch Joe Bonamassa und Philip Sayce) - und sie machen das in einer Klasse und in einer Qualität, die man gar nicht hoch genug bewerten kann. Das sind echte Profis (Onesko ist ein alter Genre-Hase, der schon jahrelang mit Leuten wie Mike Varney, Aynsley Dunbar, Rick Derringer, Glenn Hughes, Leslie West und vielen anderen zusammengearbeitet hat), die mit Herz und Seele ihrer Leidenschaft fröhnen. Zusammen mit dem zweiten Lead-Gitarristen Scott Johnson brennt Onesko ein Feuerwerk ab, das das Wort "Gitarrenschlacht" wahrhaftig verdient. Immer wieder liefern sich die beiden ellenlange, wirbelnde Duelle, peitschen sich gegenseitig zu neuen Höchstleistungen an, die schließlich in einem massiven, geradezu monströsen Gitarren-Donnerwetter münden. Die vielen längeren Stücke lassen den beiden dafür jede Menge Freiraum. Dabei entwickelt die gesamte Band eine ungeheure Dynamik, die durch die ebenso starke Rhythmusfraktion permanent forciert wird. "Keepers of the flame" besteht aus 77 Minuten Volldampf-Power. Das sind 8 exzellente Eigenkompositionen, vorwiegend von Onesko geschrieben, 3 grandiose Coverversionen und einer 13-minütigen "hidden" Instrumental Gitarren-Salve! Von den Eigenkompositionen irgendwelche Tracks hervorzuheben, wäre den anderen gegenüber nicht gerechtfertigt. Ob beispielsweise das mächtig rockende Titelstück "Keepers of the flame", das von glühenden Gitarenlinien durchzogene "Sonic love" oder das von überfallartigen Gitarrenattacken geprägte "Bad luck" - Onesko und seine Freunde lassen uns kaum Zeit zum Luftholen. Eingehen muß man kurz auf die 3 Coverversionen, denn ob sie sich Deep Purple's "Maybe I'm a Leo" (durch die Eingliederung von 2 weiteren Gastgitarristen wird hier aus sage und schreibe 4 "Rohren" geschossen), Robin Trwoer's "Hannah" (Gast-Gesang von Davey Pattison aus dem Trower-Clan), oder den Uriah Heep-Klassiker "I wanna be free" vornehmen - es hat den Anschein als wollten sie mit ihrer Power die Originale "ungespitzt in den Boden rammen"! Irre! "Keepers of the flame", in übrigen aufgenommen in den renommierten californischen Prairie Sun Studios nahe San Francisco, ist "a powerful, heavy, mindblowing, in-your-face, dual six-string assault", dessen Folge wohl erst einmal die totale Erschöpfung von Mensch und Material sein dürfte. Egal, es macht mächtig Laune! "Keep the Rock alive", heißt es auf der Rückseite des Covers, ein Credo, dem sich die Blindside Blues Band mit Leib und Seele verschrieben hat!

Art-Nr.: 5475
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Keepers of the flame
Sonic love
Lonesome road
Back stabber
I wanna be free
Bad luck

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Blue Floyd - begins ~ live [2008]
2 CD-Set! Jubelstimmung im Lager der Mule-/Allmans-/Black Crowes-, bzw. Southern- und Blues-orientierten Jamrock-Gemeinde! Endlich veröffentlicht: Ein Doppel-Album mit Aufnahmen der in der Szene als ungemein kultig geltenden, legendären Konzerte der ersten, sehr kurzlebigen Blue Floyd-Besetzung mit dem im August 2000 verstorbenen Bassist Allen Woody (ex The Allman Brothers Band, Gründungsmitglied von Gov't Mule), Drummer Matt Abts (Gov't Mule) Gitarrist Marc Ford (The Black Crowes), Tastenmann Johnny Neel (ex The Allman Brothers Band) und Berry Oakley jr., die zwischen dem 14. Januar 2000 (Sun Theatre, Anaheim/CA) und dem 21 Februar 2000 (House Of Blues, Chicago/IL) auszogen um mit gerade einmal gut 30 Shows die Bühnen in den Staaten "unsicher" zu machen! Blue Floyd hatten sich vorgenommen am Rande ihrer "hauptberuflichen" Tätigkeiten in ihren "Hausbands" immer mal wieder "aus Spaß an der Freud" ihrem "Hobby" zu fröhnen und auf Tour zu gehen, um völlig unbeschwert und "losgelöst" ihre ganz eigenen Interpretationen klassischer Pink Floyd-Titel zu präsentieren. Aus hochkarätigen Musikern der Southern-/Jamrock-Szene war also eine Pink Floyd (Freizeit)Coverband entstanden. Aber diese Truppe hatte es wahrlich in sich! Schnell sprach sich herum, mit welcher Spielfreude und mit welchem "Spirit" sie an das Material herangingen. Der Name ihrer Formation belegt es schon: Die Philosophie der Musiker war es, die zweifellos nicht unerheblichen Einflüsse einer der wichtigsten Psychedelic-/Progressive-Bands der Rockgeschichte auf die Jamrock-Szene, mit den Southern-, vor allem aber den Blues-Roots der beteiligten Musiker zu verbinden. Die Einflüsse von Howlin Wolf oder Muddy Waters treffen auf Pink Floyd! Eine spannende Geschichte, die man ebenso spannend umsetzte! Blue Floyd erlangten bei den "Eingeweihten der Szene" schnell so etwas wie Kultstatus! Noch bis zum Jahre 2005 tourten Blue Floyd in stets wechselnder Besetzung immer mal wieder für ein paar Wochen durch die Lande (zuletzt mit Audley Feed und Alvin Youngblood Hart an den Gitarren), doch die Original-Besetzung mit Allen Woody war und ist die, die die Fans "elektrisierte"! Großartig wie man diesen psychedelischen, majestätischen "Cosmic"-Sound von Pink Floyd mit den dreckigen und rootsig würzigen, rauen, oft sehr southern-nahen Wurzeln des Blues kombinierte und prächtige Jamrocker fabrizierte, die in der Tat immer wieder voller Allman Brothers-und Gov't Mule-Flair steckten! Nehmen wir beispielsweise die großartige Fassung von "Have a cigar": Dreckige Gitarrenriffs und -linien, dazu Ford's röhrender Gesang, prächtige Orgelarbeit von Johnny Neel und Matt Abts' unwiderstehliches, faszinierendes Drumming lassen das Stück in einem völlig anderen Licht erscheinen und entlocken ihm eine neue, packende Magie! Starkes Gitarrensolo, wunderbare, zwanglose Improvisationen! So läuft das praktisch überall! "Fearless" kommt mit fetten, würzigen Slide-Einlagen zu Beginn, mit großartigem Harmonica-Spiel von Neel und einem tollen Groove, "Interstellar overdrive" rockt wie der Teufel, um dann in ein herrlich bluesiges "Wish you were here" überzugehen, zwischendurch brlliert Matt Abts mal mit einem hinreißenden, 10-minütigen Schlagzeug-Solo, dann eine fulminate Version von "Another brick in the wall pt.2", usw., usw.! Besonders erwähnenswert ist noch die starke, abgefahrene Interpretation von "Money", aus dem sie einen bravourösen, wunderbar "swingenden", leicht jazzigen, bluesigen, im Mittelteil dann von tollem Orgelspiel, fetten Gitarrenläufen und klasse Harp-Einsätzen geprägten, sehr groovigen Blues-/Boogie-/Jam-Rocker zaubern. Als Bonustracks gibt es schließlich noch, auch dazu haben sie sich mal hinreißen lassen, zwei Beatles-Cover! Zum Abschluß noch das im Innencover nachzulesene "Overview" über die Art der Musik von Blue Floyd, das unserer Meinung nach deren Philosophie absolut treffend auf den Punkt bringt: "Blue Floyd endeavors to deconstruct the classic compositions of the legendary Pink Floyd into their primal, elemental form. As much an homage to the influence of Howlin' Wolf, Willie Dixon and Muddy Waters as a rediscovery of both FLOYD classics and rarities, Blue Floyd iconoclastically familiar songs, heard again as if for the first time." Klasse Teil mit gut 142 Minuten Spielzeit!

Die Setlist:
Disc 1
1 Hall 9000 Intro: Shine on You Crazy Diamond - 11:33   
2 Have a Cigar - 7:56   
3 Fearless - 7:39   
4 Interstellar Overdrive/Wish You Were Here - 11:20   
5 Drums - 9:52   
6 Set the Controls for the Heart of the Sun - 7:10   
7 Hey You/Another Brick in the Wall, Pt. 2 - 20:21   
Disc 2
1 In the Flesh/Sheep - 12:59   
2 Money - 12:06   
3 Us & Them/Jam - 18:09   
4 Young Lust - 8:43   
5 Beatjam: Come Together [Bonustrack] - 7:22   
6 Beatjam: Taxman [Bonustrack] - 8:18

Art-Nr.: 5569
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Blue Mountain - midnight in mississippi [2008]
Gerade mal 6 Wochen nach dem starken "Omnibus" (14 neu eingespielte Interpretationen ihrer absoluten Klassiker), erscheint nun mit dem prächtigen "Midnight in Mississippi" das heiß erwartete, erste Studioalbum mit komplett neuem Material nach der Reunion von Blue Mountain. Die großartige, in No Depression-Kreisen regelrechten Kultstatus genießende Rootsrock-/Alternate Country-/Americana-Formation um den exzellenten Gitarristen (das amerikanische "Gibson Guitars Magazine" wählte ihn kürzlich in die Top 5 der wichtigsten Gitarristen der Alternate Country-Ära), Sänger und Songwriter Cary Hudson knüpft damit, übrigens in Original-Besetzung, nahtlos an die gefeierten Alben ihrer Anfangszeit an. Spritzig wie eh und je, ungemein spielfreudig und voller Tatendrang hören wir 12 durchweg erstklassige Songs - in staubigem, rootsig angerautem Americana-/Alternate Country-Ambiente und mit dem Charme des Südens im Blut (immerhin stammt die Truppe aus dem US-Bundesstaat Mississippi), aber überwiegend auch in herrlich lockeren, flockigen Rhythmen, durchzogen von klasse Melodien und ungemein lässigen, flüssigen, sehr transparenten Gitarrenlinien. Mitten hinein in diese Lockerheit platzt dann mal so ein robuster, dabei nicht minder stark hängen bleibender, grandioser Crazy Horse-like Rock-Kracher wie das Titelstück "Midnight in Mississippi", das klingt als hätte es Hudson geradewegs gemeinsam mit Neil Young komponiert (was natürlich nicht der Fall ist - es entstammt komplett aus Hudson's Feder). Fette, kratzige, laute E-Gitarre, eine raue Mundharmonika, mächtig Dreck aufwirbelnder Drive und ein tierisches Gitarrensolo am Ende - Rootsrock-Herz, was willst Du mehr? Zu den weiteren Highlights zählen u.a. der muntere, frische Opener "Groove me" (geschrieben von Cary Hudson und der großartigen Shannon MacNally), das melodische, einerseits überaus entspannt wirkende, andererseits durchaus knackig und schön angerockt rüberkommende "By your side" mit seinen schönen Harmonies, einem tollen, unaufdringlich wirkenden Hammond Orgel-Hintergrund und den lockeren Gitarrenlinien, das Hippie-mäßige "70's song", der ungemein locker dahin fließende, wunderbar ins Ohr gehende, von tollen, transparenten Gitarren begleitete Americana-/Alternate Countryrocker "She's a wild one", das mit einer exzellenten Slide-Gitarre garnierte, knackige, melodische "Emily smiles", die feine Americana-Ballade "Butterfly", das entspannte, wunderschöne, semi-akustische "Rainy day", oder auch das mächtig dampfende Finale "Skinny dipping", einem furiosen, ungemein dreckigen, schwülen Swamp-Blues-Shuffle-Juke Joint-Boogie, bei dem die Band deutlich ihre Herkunft ausspielt. Keine Frage: Was "Omnibus" schon angedeutet hat, ist mit dem prächtigen "Midnight in Mississippi" nun ohne "Wenn und Aber" eingetreten - und zwar auf beeindruckende Art und Weise. Blue Mountain stehen wieder voll im Saft!

Tracks:
1. Groove Me (2:39)
2. By Your Side (3:38)
3. 70's Song (3:18)
4. She's A Wild One (4:08)
5. Midnight In Mississippi (4:15)
6. Emily Smiles (3:19)
7. Butterfly (3:42)
8. Pretty Please (4:33)
9. Gentle Soul (3:14)
10. Rainy Day (3:19)
11. Free State Of Jones (3:26)
12. Skinny Dipping (4:03)

Art-Nr.: 5907
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
By your side
She's a wild one
Midnight in Mississippi
Emily smiles
Butterfly
Skinny dipping

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Blue Mountain - omnibus [2008]
Fast so etwas wie eine kleine Sensation, und was für eine willkommene: Die unter den Fans heiß geliebte Rootsrock-/Alternate Country-/Americana-/No Depression Formation der ersten Stunde, Blue Mountain, um den großartigen Singer-Songwriter und Gitarristen Cary Hudson, sind wieder in Original-Besetzung zusammen! Prächtiger Gitarren-Rootsrock zwischen Uncle Tupelo, Son Volt, den Bottle Rockets, Neil Young & Crazy Horse und Whiskeytown vom Allerfeinsten - trocken, rau, voller staubigem Alternate Country-Feeling, aber auch mit dezenten, spürbaren Southern-Anlagen in den Genen (die Truppe kommt immerhin aus Mississippi), und mit wunderbar hängen bleibendem, von Hudson's exzellentem, mal ungemein rauem und ruppigem, mal herrlich frischem und flüssigem Gitarrenspiel geprägtem, melodischem Songmaterial. Im August steht die Veröffentlichung eines weiteren, neuen Studioalbums mit brandneuem Material an, doch zuvor hat sich die Truppe ins Studio begeben um 14 ihrer absoluten Klassiker neu aufzunehmen und in aktuellen Versionen noch einmal zu veröffentlichen. Das Resultat ist "Omnibus", ein grandioses "Best of"-Album, wie gesagt, aber mit ausschließlich neu eingespielten Versionen ihrer in der Roots- und No Depression-Szene unvergessenen Klassiker. Und diese Songs haben nichts von ihrer Anziehungskraft verloren, ja wirken in den neuen Fassungen gar noch einmal wie durch einen "Jungbrunnen" gezogen. Klasse Scheibe! Alles andere als ein "Lückenbüsser"! Mann , macht das Appetit auf das kommende Album...

Die komplette Tracklist:

1. Blue Canoe
2. Myma Lee
3. Lakeside
4. Soul Sister
5. Generic America
6. When You're Not Mine
7. Wink Of An Eye
8. Bloody 98
9. Mountain Girl
10. Band Called Bud
11. Poppa
12. Hippy Hotel
13. The One That Got Away
14. Sleeping In My Shoes

Art-Nr.: 5819
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blue canoe
Myrna Lee
Soul Sister
Generic America
Mountain girl
Poppa

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Blue Rodeo - small miracles [2007]
Die kanadischen Roots-/Alternate Country-/Americana-/Countryfolk-Rocker Blue Rodeo um die beiden hervorragenden Sänger, Songwriter und kreativen Köpfe Jim Cuddy und Greg Keelor legen mit ihrem elften Album "Small miracles" (und das ist in der Tat ein "kleines Wunder") auch gut zwanzig Jahre nach ihrem Debut noch ein Werk vor, das vor Frische und Inspiration einfach nur so strotzt! Sie besinnen sich "back to the roots" und setzen damit, nach einigen experimentellen Phasen in den vergangenen Jahren, konsequent den beim 2005er Vorgänger "Are you ready" eingeschlagenen Weg fort. Herrliche, von faszinierender Melodik bestimmte Alternate Country-Nummern mit feinsten Pedal Steel-Collagen und transparenten Gitarren-Arranmgements, rootsige, staubige Americana-Rocker, die ein oder andere, dezent Sixties-Psychedelich-Britsih beeinflußte Roots-Pop-Nummer und ein paar hinreißende, wunderschöne, klare, frische Balladen geben sich in vollendeter Harmonie "die Klinke in die Hand"! Manchmal finden sich großartige Retro-Spuren von Buffalo Springfield oder The Band, dann wieder von Grateful Dead, Poco oder der Nitty Gritty Dirt Band - und doch bestechen Blue Rodeo mit einem unnachahmlichen Stil, der ihnen über die Jahre hinweg einen unumstößlich festen Platz in der Americana-/Roots-Welt bescherte, verbunden mit einer riesigen Fangemeinde! Ob das entspannte, traumhaft melodische (tolles Klavier, wunderbare Gitarren) "This town", das epische, wunderschöne "Black ribbon", der "twangy" Retro-Countryrocker "Blue house", das flockige "Mystic river" oder der "kantige" Uptempo Roots-/Pop-Rocker "C'mon" - das sind nur einige angerissene Beispiele von durchweg 57 wundervollen Minuten! Ein tolles Blue Rodeo-Album! Kommt in einer feinen, 3-fach aufklappbaren Digipack-Verpackung mit 16-seitigem Booklet, inklusive aller Texte!

Art-Nr.: 5339
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This town
3 hours away
It makes me wonder
Mystic river
Black ribbon
C'mon

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BoDeans - homebrewed ~ live from the pabst [2005]
2 CD-Set! Grandiose, brandneue Doppel Live-CD der BoDeans! In ihrer Heimatstadt Milwaukee gaben sie am Silvesterabend 2004 im historischen "Pabst-Theatre" ein hinreißendes, Energie geladenes, vielumjubeltes Konzert anläßlich ihres 20-jährigen "Touring"-Jubiläums! Besser kann man Heartland-/Rootsrock nicht spielen! In unnachahmlicher Weise bringen die beiden Köpfe Kurt Neumann und Sam Llamas (in Quintett-Besetzung) ihr vom einem majestätischen, ungemein saftigen Gitarrensound, der wahrhaft traumhaften Melodik und einem unvergleichlichen Gespür für wundervolle Harmonien geprägtes Repertoire auf die Bühne und verpassen ihm live nochmal einen deutlichen Schuß mehr Energie und Kraft! Großen Anteil daran hat kein Geringerer als einer der besten Drummer der amerikanischen Rockszene, nämlich der geniale Kenny Aronoff (u.a. John Mellencamp, Melissa Etheridge, John Fogerty, Smashing Pumpkins, Willie Nelson...), dessen gewaltiges Drumming dem Ganzen noch mehr Dynamik verleiht! Zudem sprüht die Band nur so vor Vitalität und Spielfreude. Viele Tracks sind live deutlich länger als die entsprechenden Studio-Aufnahmen! Und was für großartige Stimmen! Den Auftakt bildet eine furiose Fassung des herrlichen "Texas Ride Song"! Toll dieses, von einem klasse Akordeon unterstützte, peppige Tex-Mex-Flair und die mächtige, von Kenny's schnellem, rotierenden Drumming, immer voller Schwung angetriebene Rhythmik, die ungemein satten Gitarrenläufe und die großartige Melodie! Reißt das Publikum gleich richtig mit und bringt die Band umgehend auf eine amtliche Betriebstemperatur! Die Party ist eröffnet! Es folgt das prächtige, kraftvolle, melodische, im Vergleich zur Studioversion jedoch deutlich Gitarren.lastigere und "saftiger" klingende "(We can) live" vom letztjährigen "Resolution"-Album, von dem sie einige Songs spielen. Dann das wundervolle "No one": So relaxt, und doch so voller Power! So rootsig und doch so traumhaft melodisch! Ein herrlich lässiger Drive durchzieht diese Nummer, die einem nicht mehr aus dem Ohr geht. Und irgendwie hat man das Gefühl, man stecke mitten drin, in der Meute des "Pabst"! So jagt eine Traum-Nummer die nächste! Zum Beispiel das melodische, knackige, ein dezentes "U2"-Flair ausstrahlende "You don't get much", das rootsige, wieder mit feinem Akordeon angereicherte "If it makes you", der rhythmische, wie hymnische Party-Knüller "Still the night" (einer der bekanntesten BoDans-Hits), die fantastische Roots-Ballade "Once in a while" mit ihren tollen Gitarren, der wunderbaren Hammond-Orgel und der starken Melodie, das von einem mächtigen Wah Wah-Feuer und glühenden E-Gitarren begleitete, kochende, aber nicht minder melodische "Feed the fire", das von vollmundigen, hallig wabernden Gitarren umgebene, herrliche "Good things", bis hin zu einer grandiosen, voll immenser Spielfreude (großartige, ausgedehnte, satte Gitarrensoli) steckenden, knapp 9-minütigen Super-Version von "Fadeaway", sowie exzellenten Fassungen von "She's a runaway" und "Closer to free"! Rund 104 fantastische Minuten! Die BoDeans in voller Blüte! Begeisternd!

Art-Nr.: 3537
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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BoDeans - still [2008]
Neues Album der großartigen Rootsrock-/-pop-Truppe um die begnadeten Songschmiede und Sänger Kurt Neumann und Sam Llamas! Vor rund 25 Jahren in Waukesha/Wisconsin gegründet, präsentieren die beiden Highschool-Freunde mit ihren Begleitmusikern (seit einiger Zeit gehört u.a. Meister-Drummer Kenny Aronoff, der beispielsweise schon für John Mellencamp, John Fogerty, Melissa Etheridge und unzählige andere U.S.-Rockgrößen die Schlaginstrumente bearbeitete, zur festen Live-Band - und er "schlägt! auch zu den meisten Songs von "Still" den Takt) auf ihrem neuen Werk wieder einmal ihre unwiderstehlichen Songperlen aus geradezu traumhaften Melodien, herrlichen Vokal-Harmonien und "ringing guitars"! "Still" ist erneut eines dieser BoDeans-Alben, das deren Fans (und die, die es endlich werden wollen) in pure Begeisterung versetzen wird. Zu recht, so stark ist es! Schön knackug, dabei durchaus flüssig, harmonisch, wunderbar rootsig und doch so locker, twangy, und von geradezu faszinierender Magie und Melodik! Ob tolle, würzige, dennoch so gefällige Uptempo-Nummern wie 'Round here somewhere", der abgehende Roadhouse-Rock'n Roller "Lucille", oder das Americana-lastige "Wonder, wonder", rootsige Soundkaskaden solcher Tracks wie beispielsweise "Pretty ghost", oder so wundervolle, lockere Midtempo-Nummern und Balladen wie "Willin'" (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Lowell George-Nummer, doch von ähnlicher Klasse), das etwas psychedelisch, pathetisch angehauchte "Breathe" oder das unhemein lässige "Everyday" - diese Songs suchen sich genüßlich ihren Platz in den tiefsten Katakomben unserer Gehörgänge um sich dort längerfristig ein "gemütliches Wohlfühl-Plätzchen" zu suchen. Herrlich transparente Gitarren-Arrangements, teilweise mit dezenten Keyboard-Additionen verfeinert, sorgen gleichermassen für rootsige Würze, wie auch für eine mit dem großartigen Gesang Neumann's und Llams' einhergehende Harmonie und Frische. Manchmal meint man in den Songs einen ganz dezenten "Springsteen-Duft" zu spüren, auch die Counting Crows hinterlassen mal ansatzweise eine Spur, ebenso wie Steve Earle oder gar U2, doch die BoDeans sind in ihrer Identität einzigartig und damit schon seit ihren Anfangstagen selbst zu einer, mit einem unverwechselbaren Wiedererkennungswert ausgestatteten, unumstößlichen Institution und Referenzgröße der Rootsrock-Landschaft geworden. Ihre scheinbar so "radiofreundlichen", eingängigen Klangsegmente sind "unantastbar" und suchen weit und breit ihresgleichen. Die Songs sind simpel, leicht verdaulich und stecken doch so voller kreativer Finesse! Kein Frage, Kurt Neuman und Sam Llamas sind zwei ganz Große des Genres, die ihren Platz in den Herzen der Fans und in der Roots-Historie verdientermassen für immer sicher haben. "Still", diesmal im übrigen meisterhaft auf den Punkt produziert und in einen tollen Sound gepackt von T-Bone Burnett, untermauert dies in beeindruckender Art und Weise! Die BoDeans in Gala-Form!

Art-Nr.: 5567
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
'Round here somewhere
Willin'
The first time
Everyday
Wonder wonder
Hearing

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Bois D'Arcs, The - same [2006]
Bois D'Arcs (ausgesprochen "b'o-dark") - ja was bedeutet das denn? 1.) "An ornamental, usually thorny, hard wood American tree". 2.) "A Country/Rock band from North Texas playing hard country music"! Alles klar? Namensherkunft und Stil dieser Band sind damit grob geklärt, doch von was für einer famosen Truppe hier die Rede ist, darauf muß einfach näher eingegangen werden! Das vorliegende Album, bereits ihr zweites, ist schlichtweg ein Knüller, die pure Countryrock-Wonne! The Bois D'Arcs, beheimatet "in the small North Texas German town of Muenster about 80 miles north of Dallas", um den goßartigen Sänger und Songwriter Shayne Wimmer (seine tolle, überaus angenehme Stimme bewegt sich irgendwo zwischen Cody Canada, Chris Knight, John Mellencamp und Darius Rucker von Hootie & The Blowfish) und dem hoch talentierten Gitarristen Chris Stewart zelebriert eine höchst kompetente, einfach ansteckende und begeisternde, einen nicht mehr los lassende Mischung aus, wie sie es selbst bezeichnen, Alternate Country, Rootsrock und Americana, was wir aber voller Genuß unter dem Begriff "Red Dirt"-Countryrock, und zwar der allerbesten Sorte, zusammenfassen wollen! Erstklassig produziert von Erik Herbst (u.a. Eli Young Band) und mit fantastischem Songmaterial im Rücken, spielen sie völlig unbeschwert, sehr flüssig, schwungvoll und voller Frische auf, mit Melodien die sich unwiderstehlich in unseren Gehörgängen festsetzen. Damit bewegen sie sich klar auf der Schiene solcher Kollegen wie der Kyle Bennett Band, Reckless Kelly, Cross Canadian Ragweed, einem Chris Knight in Bestform, Wade Bowen, No Justice oder durchaus auch auf den Spuren der Eagles. Doch, aufgewachsen mit der Musik von Willie Nelson, Waylon Jennings, David Allan Coe und der Grundlage ihrer musikalischen Anfangssporen, die sie sich in diversen lokalen, texanischen Rockbands verdient haben, entwickeln sie schnell eine eigene Identität und Klasse, die sie mit den oben genannten Bands der Szene nicht nur mithalten, sondern an vorderster Front mitmischen lässt. Die Arrangements sind überaus Gitarren orientiert. Phantastisch, wie der rootsig, staubig fundamentierte Sound immer wieder von frischen, sauberen Acoustc-Riffs durchzogen ist, dabei das großartige Lead Gitarren-Spiel von Chris Stewart aber ungemein würzig und "dreckig" klingt. Genau so geht's auch los: Frische, dynamische Acoustic-Gitarren, ein würziger, rootsiger, satter E-Gitarren Akkord, die knackige Rhythmussektion setzt ein, parallel dazu prächtige, raue, kernige, aber wunderbar flüssig gespielte Lead Gitarren-Linien, ein schöner Drive und eine sich unnachgiebig in unsere Ohrmuscheln schraubende, herrliche Melodie - mit dem tollen "Dead & gone" hat die Reise in die unwiderstehlichen Landschaften des Countryrocks der Bois D'Arcs begonnen und wird von ihrer Faszination auch bis zum letzten Stück der Scheibe nichts mehr einbüßen. Es gibt einfach keinen Ausfall. Ein Album wie aus einem Guß! Von ähnlichem Kaliber wie die erste, ist auch die zweite Nummer, der schwungvolle, wie Öl runtergehende, wundervoll melodische Countryrocker "Sick of it all". Die Acoustic-Riffs klingen schön "sonnig", erinnern damit fast ein wenig an die Eagles, der großartige Gesang ist leicht angeraut, aber überaus eingängig und harmonisch, und die rootsigen E-Gitarren stecken voller feuriger, dreckiger "Red Dirt"-Würze. Alles zusammen ergötzt unsere verwöhnten Countryrock-Sinne zur vollsten Zufriedenheit! Weiter geht's mit dem starken, voller Outlaw-Flair steckenden Roadhouse-/Honky Tonk-Heuler "Wasted", der eine ordentliche Menge traditionelles Countryfeeling versprüht, dennoch den rockigen Charakter nicht vermissen lässt (feine Steelguitar-Ergänzungen und tolle "Red Dirt"-/Southern-fueled Electric Leads bilden eine prächtige Einheit), gefolgt von dem erneut sehr flotten, melodischen, von quirliggen E-Gitarren und erfrischendem Schwung geprägten "Fell all right"! Die erste von ein paar traumhaft schönen, die Balance zwischen angenehm und harmonisch ins Ohr eindringender Melodik und erdig rootsigem Texas-Staub exakt austaxierenden Balladen folgt mit dem anschließenden "Better off tonight". Dann das exzellente "Backroads of Texas", eine von tollen Mandolinen-, Banjo-, und Dobroklängen unterstützte, genauso trocken wie flüssig und melodisch aus den Lautsprechern schwingende Alternate Country-/Americana-Nummer, wie sie ein Chris Knight in Hochform auch nicht besser hinbekommen könnte! Einfach toll! Wie auch der herrliche, durchaus Nashville-kompatible Honky Tonker "Take me as I am" mit seinen klasse Country-E Gitarren-Licks und den schönen Steelguitar-Tupfern, die kraftvolle, wunderschöne Americana-/Countryrock-Ballade "I'll be the one" mit ihrem satten, kernigen und spielfreudigen E-Gitarren-Solo, oder auch der abschließende, dreckige, raue, riffige "Red Dirt"-Rootsrock-/Countryrock-Kracher "The day", der nochmal ordentlich Dampf ablässt! Was uns die Bois D'Arcs hier offerieren, ist ein absolutes Countryrock-Vergnügen durch und durch! Beeindruckend, wie es solche Bands immer wieder schaffen, dieses unwiderstehliche "Red Dirt"-Flair in unsere heimischen Musikzimmer zu transportieren oder uns bei der täglichen "Stop & Go"-Fahrt zum dristen Arbeitsplatz vom Cruisen über die endlosen, staubigen Pisten zwischen Texas und Oklahoma träumen zu lassen. Nirgendwo in der Musiklandschaft wird heutzutage solch wunderbarer Countryrock produziert wie eben in dieser Gegend um Texas und Oklahoma. Und die Bois D'Arcs sind ganz vorn mit dabei, ja werden vielleicht sogar das nächste ganz große Aushängeschild der dortigen Szene werden. Vielleicht sind sie es ja schon... - in unserem Herzen auf jeden Fall! Superb!

Art-Nr.: 4751
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dead & gone
Sick of it all
Backroads of Texas
Take me as I am
You'll feel better
The day

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