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Black Crowes, The - warpaint [2008]
Das lang erwartete neue Studioalbum! Mit Luther Dickinson von den North Mississippi Allstars als zweitem Gitarristen. Die Black Crowes mit einem kleinen Meisterwerk dreckiger Retro Rock-Musik voller inspirierter, intensiver Songs, die die Robinson-Brüder genußvoll und mit viel Seele aus einem schwülen und würzigen Gebräu diversester Roots-, Southern-, Blues-, Psychedelic-, Americana-, und Jam-Zutaten anrühren. Hat das einen "Spirit"! Phantastisch! Die Truppe ist in einer famosen Verfassung!

Art-Nr.: 5497
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Blue Floyd - begins ~ live [2008]
2 CD-Set! Jubelstimmung im Lager der Mule-/Allmans-/Black Crowes-, bzw. Southern- und Blues-orientierten Jamrock-Gemeinde! Endlich veröffentlicht: Ein Doppel-Album mit Aufnahmen der in der Szene als ungemein kultig geltenden, legendären Konzerte der ersten, sehr kurzlebigen Blue Floyd-Besetzung mit dem im August 2000 verstorbenen Bassist Allen Woody (ex The Allman Brothers Band, Gründungsmitglied von Gov't Mule), Drummer Matt Abts (Gov't Mule) Gitarrist Marc Ford (The Black Crowes), Tastenmann Johnny Neel (ex The Allman Brothers Band) und Berry Oakley jr., die zwischen dem 14. Januar 2000 (Sun Theatre, Anaheim/CA) und dem 21 Februar 2000 (House Of Blues, Chicago/IL) auszogen um mit gerade einmal gut 30 Shows die Bühnen in den Staaten "unsicher" zu machen! Blue Floyd hatten sich vorgenommen am Rande ihrer "hauptberuflichen" Tätigkeiten in ihren "Hausbands" immer mal wieder "aus Spaß an der Freud" ihrem "Hobby" zu fröhnen und auf Tour zu gehen, um völlig unbeschwert und "losgelöst" ihre ganz eigenen Interpretationen klassischer Pink Floyd-Titel zu präsentieren. Aus hochkarätigen Musikern der Southern-/Jamrock-Szene war also eine Pink Floyd (Freizeit)Coverband entstanden. Aber diese Truppe hatte es wahrlich in sich! Schnell sprach sich herum, mit welcher Spielfreude und mit welchem "Spirit" sie an das Material herangingen. Der Name ihrer Formation belegt es schon: Die Philosophie der Musiker war es, die zweifellos nicht unerheblichen Einflüsse einer der wichtigsten Psychedelic-/Progressive-Bands der Rockgeschichte auf die Jamrock-Szene, mit den Southern-, vor allem aber den Blues-Roots der beteiligten Musiker zu verbinden. Die Einflüsse von Howlin Wolf oder Muddy Waters treffen auf Pink Floyd! Eine spannende Geschichte, die man ebenso spannend umsetzte! Blue Floyd erlangten bei den "Eingeweihten der Szene" schnell so etwas wie Kultstatus! Noch bis zum Jahre 2005 tourten Blue Floyd in stets wechselnder Besetzung immer mal wieder für ein paar Wochen durch die Lande (zuletzt mit Audley Feed und Alvin Youngblood Hart an den Gitarren), doch die Original-Besetzung mit Allen Woody war und ist die, die die Fans "elektrisierte"! Großartig wie man diesen psychedelischen, majestätischen "Cosmic"-Sound von Pink Floyd mit den dreckigen und rootsig würzigen, rauen, oft sehr southern-nahen Wurzeln des Blues kombinierte und prächtige Jamrocker fabrizierte, die in der Tat immer wieder voller Allman Brothers-und Gov't Mule-Flair steckten! Nehmen wir beispielsweise die großartige Fassung von "Have a cigar": Dreckige Gitarrenriffs und -linien, dazu Ford's röhrender Gesang, prächtige Orgelarbeit von Johnny Neel und Matt Abts' unwiderstehliches, faszinierendes Drumming lassen das Stück in einem völlig anderen Licht erscheinen und entlocken ihm eine neue, packende Magie! Starkes Gitarrensolo, wunderbare, zwanglose Improvisationen! So läuft das praktisch überall! "Fearless" kommt mit fetten, würzigen Slide-Einlagen zu Beginn, mit großartigem Harmonica-Spiel von Neel und einem tollen Groove, "Interstellar overdrive" rockt wie der Teufel, um dann in ein herrlich bluesiges "Wish you were here" überzugehen, zwischendurch brlliert Matt Abts mal mit einem hinreißenden, 10-minütigen Schlagzeug-Solo, dann eine fulminate Version von "Another brick in the wall pt.2", usw., usw.! Besonders erwähnenswert ist noch die starke, abgefahrene Interpretation von "Money", aus dem sie einen bravourösen, wunderbar "swingenden", leicht jazzigen, bluesigen, im Mittelteil dann von tollem Orgelspiel, fetten Gitarrenläufen und klasse Harp-Einsätzen geprägten, sehr groovigen Blues-/Boogie-/Jam-Rocker zaubern. Als Bonustracks gibt es schließlich noch, auch dazu haben sie sich mal hinreißen lassen, zwei Beatles-Cover! Zum Abschluß noch das im Innencover nachzulesene "Overview" über die Art der Musik von Blue Floyd, das unserer Meinung nach deren Philosophie absolut treffend auf den Punkt bringt: "Blue Floyd endeavors to deconstruct the classic compositions of the legendary Pink Floyd into their primal, elemental form. As much an homage to the influence of Howlin' Wolf, Willie Dixon and Muddy Waters as a rediscovery of both FLOYD classics and rarities, Blue Floyd iconoclastically familiar songs, heard again as if for the first time." Klasse Teil mit gut 142 Minuten Spielzeit!

Die Setlist:
Disc 1
1 Hall 9000 Intro: Shine on You Crazy Diamond - 11:33   
2 Have a Cigar - 7:56   
3 Fearless - 7:39   
4 Interstellar Overdrive/Wish You Were Here - 11:20   
5 Drums - 9:52   
6 Set the Controls for the Heart of the Sun - 7:10   
7 Hey You/Another Brick in the Wall, Pt. 2 - 20:21   
Disc 2
1 In the Flesh/Sheep - 12:59   
2 Money - 12:06   
3 Us & Them/Jam - 18:09   
4 Young Lust - 8:43   
5 Beatjam: Come Together [Bonustrack] - 7:22   
6 Beatjam: Taxman [Bonustrack] - 8:18

Art-Nr.: 5569
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Bonamassa, Joe - sloe gin [2007]
Großartig! Beeindruckend! Erneut eine famose Leistung Bonamassa's! Das neue Studoalbum des Gitarrenartisten ist ein faszinierender, geradezu brillanter Balanceakt zwischen seeliger, filigran und ungemein inspirierter Acoustic Roots-Blues-Musik und knallhartem, kochendem Heavy-Bluesrock! Oft wechselt er auf wunderbare Weise innerhalb eines einzigen Stückes von herrlichen Acoustic-Passagen zu brodelndem, elektrischem "Rock-Gewitter"! Bonamassa wirkt reifer denn je! Obwohl diese akustisch orientierten Zwischenspiele in den Songs, wie auch die ein oder andere semi-akustisch dargebotene Nummer eine gewisse Experimentierfreude suggerieren, ist "Sloe gin" insgesamt ein vor Energie, Druck und Power nur so stotzendes, geradliniges, kochendes Bluesrock-Werk geworden, das einer deutlich bluesigeren Basis entspringt, als noch der letzjährige Vorgänger "You & me". Zudem verarbeitet Bonamassa eine große Anzahl klassischer Seventies Rock-Elemente, die zuweilen vor allen Dingen wie eine Synthese aus Led Zeppelin und Bad Company klingen. Nicht nur die grandiose Coverversion des Bad Company-Klassikers "Seagull", dessen eh schon zeitlosem Charakter Bonamassa noch einmal eine wunderbare Portion eigenständiger, "jungfräulicher" Frische einhaucht (vielschichtige Acoustic-/E-Gitarren-Begleitung, traumhaft knackiger "Full Band"-Refrain) ist ein Indiz dafür. Joe's atemberaubendes, variantenreiches Gitarrenspiel ist einmal mehr Weltklasse! Auch gesanglich war er nie besser! Prächtiges Songmaterial! Der brillante Opener "Ball been hammer" beispielsweise, eine Nummer des großartigen, 2005 verstorbenen Roots-Bluesers und Slidegitarristen Chris Whitley, wechselt in geradezu "aufregender" Art und Weise zwischen transparenter, filigraner, rootsiger Acoustic Gitarren-Begleitung und geradezu "bedrohlich" anmutenden, stark an Led Zeppelin erinnernden, massiven, lauten Rock-Passagen mit hämmernden Drums und einem ordentlichen "Kashmir"-lähnlichen, psychedelischen Feeling hin und her. Danach gleich die nächste "Killer"-Nummer: Das famose "One of these days" ist ein brodelnder, dreckiger Hi-Energy Retro Blues-/Bluesrock-Stomper mit leichtem Swamp-Flair, eine wahrhaft grandiose Komposition von Bonamassa und dem legendären Ten Years After-Kopf Alvin Lee! Überaus druckvoller, fetter Rhythmus, kochende Riffs, raue Percussion, glühende Slide-Licks und ein fulminantes, ausgedehntes Gitarrensolo des Meisters sorgen für knisternde Blues(rock)-Spannung! Hat diese Nummer Feuer, Intensität und "Spirit"! Irre stark! Wie auch der beinharte, majestätische mit massiven E-Gitarren (inklusive glühender Slide-Passagen) und psychedelischem Acoustic-/E-Gitarrenspiel ausgestattete Kracher "Dirt in my pocket", eine jener packenden Nummern, die tatsächlich aus einer imaginären Led Zeppelin/Bad Copmapny-Session entsprungen sein könnte (Bonamassa's Organ zeigt hier eine erstaunliche Ähnlichkeit zu Paul Rodgers), die dezent in R & B-Bluesgefilde abdriftende, etwas ruhigere, dennoch durchaus kraftvolle, von wunderbaren Gitarrenspielereien begleitete, sehr melodische, 8-minütige Blues-Ballade "Sloe gin" (traumhaftes, über 3-minütiges E-Gitarren-Solo), die prächtige, authentische, voller mitreißender Gitarrenläufe steckende Blues-Boogie-Version von John Mayall's "Another kind of love", die herrlich melodische, lockere Roots-/Blues-Nummer "Around the bend" mit ihrer exzellenten, entspannten Acoustic Gitarren-Begleitung, in die sich im Verlauf des Stückes wundervolle, dezente Electric Slide-Linien "hineinschleichen", der großartige, abermals von klasse E-Gitarrenläufen begleitete Slow-Blues "Black night", der swampige, akustische Hill Country Blues-Stomper "Jelly Roll", usw.! Es ist irgendwie kaum zu glauben wie er das hinbekommt, doch der Mann schüttelt ein Meisterwerk nach dem nächsten aus dem Ärmel! "Sloe gin" jedenfalls ist erneut ein Knüller! Der Bursche legt die Messlatte für seine Nachfolgealben immer höher! Prächtig, sehr satt und "saftig" produziert von Kevin Shirley!

Art-Nr.: 5150
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One of these days
Seagull
Dirt in my pocket
Sloe gin
Another kind of love
Around the bend

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Bryna, Laura - trying to be me [2008]
Mit Laura Bryna betritt eine sehr interessante Persönlichkeit den New Country-Sektor in Nashville. Die fotogene, aus Mount Airy, Montana stammende Sängerin mit einem Faible für Kleidung des italienischen Modedesigners Roberto Cavalli, ist trotz einer schon immer bestehenden Leidenschaft für Countrymusik (sie ist von klein auf großer Patsy Cline-Fan) doch eher über Umwege im Genre gelandet. In ihrer Kindheit hatte sie zunächst zwei Schicksalschläge zu verkraften: Ihr Vater starb bei einem Autounfall und ihr Bruder musste im Alter von 13 Jahren aufgrund eines Gehirnaneurysmas sechs Monate im Koma verweilen. Seit dieser Zeit engagiert sie sich sehr stark für kranke Kinder in einer sogenannten "Make A Wish-Foundation", der auf diesem Album mit "Make A Wish" auch ein Song gewidmet ist. Über verschiedene Gesangsprojekte an der High School landete sie zudem in einer afrikanischen Gesanggruppe, die diverse US-Staaten bereiste, um Großstadt-Kindern Lebenserfahrungen zu vermitteln. Es folgte ein Kunststudium, sowie eine Anstellung beim Musical "Rasputin". Nach ihrer Promovierung gab sie sich dann ihrer eigentlichen Passion hin und zog nach Nashville. Auch dort schrieb sie sich sofort an der Bellmont Universität ein und hatte das Glück, ein Praktikum, sowohl bei Sony und als auch bei Dreamworks, absolvieren zu können. Dies verschaffte ihr die nötigen Kontakte, u.a. zu Clint Black, der sie für sein Equity Music Label verpflichtete und auch mit ihr zusammen durch die Konzerthallen des Landes tourt. Das zwölf Stücke umfassende Album ist ein typisches New Country-/Countrypop-/Contemporary Country-Einsteigerwerk für eine Künstlerin, der man für die Zukunft von Seiten des Labels einiges zutraut. Hier wurde an nichts gespart. Die Songwriter zählen zum "Who-Is-Who" der Szene (u.a. Liz Rose, Tony Mullins, Tony Martin, Mark Nesler, Aimee Mayo, Chris & Hillary Lindsey, Monty Powell und sogar interessante Musiker wie Keith Urban (!), Jennifer Hanson oder Sherrie Austin), und auch von den Musikern her wird mit exzellenten Leuten wie Ilya Toshinsky (von Bering Strait), Brent Mason, Greg Morrow, Eddie Bayers, Paul Leim, Jeff King, Larry Franklin, Mike Rojas und vielen anderen aufgewartet, die eigentlich so alles an Instrumenten einbringen, was sich im Genre großer Beliebtheit erfreut (Fiddle, Banjo, Mandoline, Dobro, Piano, etc.). Gewählt wurde wie eigentlich bei allen momentan angesagten Interpretinnen ein wohl dosierter Mix aus flotten, fröhlichen und radiotauglichen Uptempo-Nummern ("Life Is Good", "Mabye She Fell", "Out The Window", "According To The Radio" - mit coolem Urban-typischem Banjo-Rhythmus), satten, ausdrucksstarken Balladen im Stil der großen Nashville-Diven Marke Chely Wright, Martina McBride, Faith Hill oder einer poppigen LeAnn Rimes ("Room 228", "Make A Wish", "640 Battlefield Dr., "She Can’t Save Him", "Smoke From A Bridge You Burned") und einigen mehr traditionell trocken, teilweise bluesig dahin rockenden Countrynummern in Sphären zwischen Wynonna, Jo Dee Messina und Trick Pony, bei denen sich die hervorragenden E-Gitarristen wie Brent Mason oder Jeff King auszeichnen ("Set It On Fire", "Same Dog", "No Man’s Land"). Auffällig ist die vokale Bandbreite, mit der sich Laura den unterschiedlichen Stücken jeweils glänzend anpasst. Manchmal klingt sie rotzig frech wie eine Heidi Newfield (ex-Trick Pony), mal bölkt sie aggressiv grimmig im Stile einer Wynonna Judd, dann klingt sie plötzlich jungenhaft wie eine Jo Dee Messina/Carrie Underwood oder auch in den balladesken Momenten zart und gefühlvoll wie eine Chely Wright oder LeAnn Rimes. Man merkt sofort, dass man es mit einer fundiert ausgebildeten Sängerin zu tun hat. Die Produktion von Roger Sarchet ist zeitgemäß knackig und auch die Songs sind in einem sehr gut gewählten Verhältnis zueinander abgestimmt, so dass man von einem recht kurzweiligen Werk sprechen kann. Mit "Trying To Be Me" hat Laura Bryna eine erste vielversprechende "Duftmarke" in Nashville gesetzt. Man darf auf den weiteren Verlauf ihrer Karriere gespannt sein. Typischer, angesagter, moderner Damen-New Country mit Chart-Ambition! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5546
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Life is good
Room 228
Same dog
640 Battlefield Dr.
No man's land

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Crow Band, Bart - desperate hearts [2008]
Welch ein Fortschritt! Großartig! Das zweite Album der texanischen Bart Crow Band ist schlichtweg ein "Countryrock-Hit", der einfach runter geht wie Öl! Als die Truppe mit ihrem klasse Debüt "Finally" vor rund zwei Jahren voller Unbekümmertheit die Texas "Red Dirt"-/Countryrock-Bühne betrat, prophezeiten wir bereits, wie auch einige andere Experten, dass hier einer der vielversprechendsten, neuen Szene-Acts heranwachsen würde ("Texas’ next rising star is born...")! Das Album verkaufte sich tierisch gut, die Single "Wear My Ring" hielt sich über zwanzig Wochen (!) in den Texas Music-Charts ("a song that just won’t go away", äußerte sich seinerzeit Jason Boland dazu) und deren Nachfolger "Driftin’ In The Wind" ergatterte 2007 sogar einen Platz unter den 10 meistgespielten Stücken im Texas Music-Radio. Ein toller Erfolg, der nun mit dem zweiten Album der Band neue Höhen erreichen dürfte, denn dieses Werk ist nochmal um Längen stärker als der Vorgänger! Apropos "Driftin' in the wind": Aufgrund des großen Erfolges entschied sich die Band kurzerhand diesen Song für das neue Album gleich noch einmal einzuspielen, diesmal noch frischer, noch dynamischer, noch besser! Ein Traum-Countryrocker mit einer tollen Melodie, irgendwo angesiedelt zwischen No Justice und besten Restless Heart-Tagen! Man spürt direkt die exzellente Handschrift des neuen Produzenten Mack Damon (bekannt für seine musikalische Vielseitigkeit), der in seinen Rhapsody Street Studios in San Antonio,Texas den Schritt vom zuweilen etwas unausgereift wirkenden "Demotape-Charme" des Erstlings zu einem satten, voller Transparenz steckenden, klaren, moderneren Sound mit Bravour vollzogen hat, ohne der Band dabei ihre Unbekümmertheit, Zwanglosigkeit und Ursprünglichkeit auch nur ansatzweise zu nehmen (in diesem Punkt ist die "Red Dirt"-Fangemeinde eh besonders sensibel). Nein, es stimmt jetzt einfach alles! Bart Crow's humorvoller Kommentar hierzu: "The first time I heard our very first record right off the mixing board I thought it was the best thing that ever happen to the planet. Boy did I have a lot to learn”. Die musikalische "Öffnung" für ein breiteres Publikum wird im Verlauf der weiteren zwölf Stücke konsequent durchgezogen. Es gibt mit dem wunderbaren "St. Valentine" eine Fremdkomposition aus der Feder von Jason Boland (erinnert gar ein wenig an eine texanische Abwandlung des Dylan/Byrds-Klassikers "Mr. Tambourine Man"), ein Stück aus der Feder des Lead Gitarristen Paul Russell ("Back Down" - herrlicher, leicht southern-angehauchter, lockerer Countryrocker mit markantem, flockigem Stratocaster-Spiel und am Ende mit einem starken Retro E-Gitarren-Solo), zwei klasse Nummern aus der Kombination Paul Russell/Bart Crow ("Change" - politischer Text, dezent psychedelisch angehaucht und schön roostig, sowie "Tami“ - lässiger New Country-Rock/-pop, melodisch im Stile von Sister Hazel mit leicht "nasalem" Gesang), doch der übrige Anteil der Songs wurde vom Bandleader im Alleinregie geschrieben. Schnell und deutlich bemerkt man die Weiterentwicklung, die Bart Crow auch beim Songwriting vollzogen hat. Die Stücke wirken viel ausgefeilter, vielseitiger, reifer und auch in Text und Musik deutlich komplexer und frischer strukturiert. Hervorragend die von einer wunderbaren, Gänsehaut erzeugenden Melodie durchzogene Ballade "Hollywood", durchströmt von toller Stratocaster-E-Gitarren-Arbeit und glänzenden, weiblichen Background Vocals von Fallon Franklin, wobei nicht einmal vor einem ganz dezenten Streicher-Einsatz zurückgescheut wird, der aber deutlich durch ein am Ende eingestreutes, vorzügliches E-Gitarren-Solo jeder Zeit in Schach gehalten wird. Auf dem Fuße folgt mit "Understand" ein weiterer "Kracher", der diesmal als erste Single ausgewählt wurde. Das Stück erinnert in seiner Lockerheit an Sachen von No Justice oder Wade Bowen. Bei diesem herrlichen, zum Mitwippen anregendem Gitarren-Rhythmus und dem zum Mitsingen animierenden, eingängigen Refrain, wird selbst der gefühlsmäßig kälteste Eisblock in rasender Schnelle zum Schmelzen gebracht. Wir sind uns sicher, dass dieser Song noch so manche Cabriofahrt auf den texanischen Highways begleiten wird. Absolut hitverdächtig! "Roses" und die texanische, fröhliche Countrynummer "Once A Day" (mit sirenenartigem Fiddle-Spiel von Nick Worley) pendeln irgendwo zwischen Randy Rogers, Pat Green und Django Walker. Der Titelsong "Desperate Hearts" glänzt mit einem recht rockigen Ambiente, wie man es beispielsweise von der Ryan Bales Band oder auch etwas "braveren" (was wir in diesem Zusammenhang alles andere als negativ meinen) Cross Canadian Ragweed her kennt. Das melodische, sehr rhythmisch dargebotene "New York" (klasse Harmoniegesänge) geht ähnlich wie "Understand" wieder direkt in die Beine und das abschließende, traumhaft schöne "Forever" (mit großartiger Steelguitar-Einlage von Bobby Flores) beendet balladesk den Reigen von ausnahmslos herrlichen Countryrock-Stücken, ohne eine einzige Schwachstelle zu offenbaren. Die Songs machen einfach Laune, was auch Kyle Hunt, ein texanischer Musiker-Kollege Crow's, treffend reflektiert: "Bart Crow’s sound reflects his personality, it is what he is, unique, laid back, real and fun. The songs just make you wanna sing along.” In der tat bleiben diese Nummern einfach wunderbar in den Ohren hängen. Bart Crow und seinen Freunden ist mit "Desperate Hearts" ein Riesen-Album gelungen. Dank des neuen Produzenten Mack Damon und einer genauso professionellen wie unbekümmerten, frischen, vor allem Dingen sehr ausgereiften Leistung der Band ist ein weiteres Kleinod texanischer Roots-/New Country-/Countryrock-/"Red Dirt"-Musik entstanden, das die Fans in Windeseile in ihr Herz schließen werden. Hier scheint eine steil nach oben gerichtete Entwicklung angesichts ihres enormen Potenzials (wie bei der Randy Rogers Band) beinahe vorprogrammiert. Die Bart Crow Erfolgsgeschichte geht weiter! Ein tolles Album! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5586
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Driftin' in the wind
Back down
Understand
Sweet imitations
Desperate hearts
Forever

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Ely, Joe & Joel Guzman - live cactus! [2008]
Großartiger Live-Mitschnitt eines wunderbaren Konzertes aus dem Cactus Cafe in Austin/Texas! Auf der Bühne: Die texanische Roots-Ikone Joe Ely mit seiner Acoustic-Gitarre und der Weltklasse-Akkordeonspieler Joel Guzman! In einer prächtigen Duo-Performance starten die beiden eine großartige Reise durch den musikalischen Roots-/Americana-/Alternate Country-Katalog Ely's und lassen dessen Songs in einem völlig neuen Licht erscheinen. Die logischerweise zu den bekannten Studioversionen völlig abweichenden, neuen Arrangements bauen einen tollen Spannungsbogen auf und lassen die Zuhörer nicht mehr los. Das bei Ely's Musik eh schon vorhandene "Border-Flair" erhält durch Guzman's mexikanisch angehauchtes Akkordeonspiel zusätzliche Nahrung und Würze. Das Ganze duftet wie ein "Texas Bar-B-Que on a hot Saturday afternoon", heißt es in einem U.S.-Review! Alles wird sehr variabel und kreativ dargeboten. Hier sind zwei exzellente Musiker am Werk, die das Publikum prächtig unterhalten. Im Cactus Cafe herrscht eine tolle, intime Atmosphäre! Glasklarer prächtiger Sound! Ein klasse Auftritt der beiden!

Die komplette Setlist:
1. Up on the Ridge
2. Slow You Down
3. Because of the Wind
4. All Just to Get to You
5. Miss Bonnie and Mr. Clyde
6. Letter to Laredo
7. Where Is My Love
8. Ranches and Rivers
9. All That You Need
10. Wind's Gonna Blow You Away
11. Maybe She'll Find Me
12. I'm a Thousand Miles from Home
13. White Freightliner Blues (with Ryan Bingham)

Art-Nr.: 5592
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Up on the ridge
Because of the wind

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Hambridge, Tom and the Rattlesnakes - live [2007]
"Good evening everybody! Are you ready to bang & roll? I wanna introduce you to the lone wolf himself, the rattlesnake man, Tom Hambridge"! Das ist der Startschuß für ein pures Rock'n Roll-Fest! Was nun folgt, ist einfach nur "geil"! Dreht den Lautstärkeregler auf einen amtlichen Pegel und lasst Euch im Geiste vor die Bühne der Newport Music Hall in Columbus/Ohio oder des Commodore Ballroom in Vancouver/Canada transferieren - dort lassen Tom Hambridge und seine Rattlesnakes gerade alle Dämme brechen! Macht das Laune! Jaulende, riffige und röhrende Gitarren überall, staubtrocken, voller unbändiger Energie, dreckig, kompromißlos geradeaus, ohne jeden Schnörkel, voller Feuer und Biß spielen Hambridge und seine Freunde (neben ihm noch 2 Gitarristen, Bass und Schlagzeug) zu einem dermaßen überschäumenden, mitreißenden und packenden Whiskey-drinkin' Roots-/Blues-/Country-/Boogie-/Dixie-/Southern-Rock'n Roll-Feuerwerk auf, das man meinen könnte, sie wollten die Hütte in Grund und Boden rocken. Irre stark! Hambridge ist ja ein von den Kritikern und Medien hoch geschätztes msuikalisches, bereits zweimal für den Grammy nominiertes Allround-Talent - ein regelrechter Workoholic, der bislang allerdings eher im Hintergrund agierte. Von Hause aus Drummer und Studiomusiker, spielte er mit Leuten wie beispielsweise Bo Diddley, George Thorogood und Johnny Winnter, was eine große Liebe zum Blues verdeutlicht, entwickelte sich dann aber immer mehr zum "Star"Produzenten für Größen wie (ebenfalls) George Thorogood oder auch Susan Tedeschi, und vor allen Dingen zu einem der gefragtesten, gegenwärtigen U.S.-Songwriter des Blues-, Roots- und Countryrocks (er gehört zur 1A-Riege der Nashville-Writer) mit großem Bezug zum Southern Rock. Leute wie Lynyrd Skynyrd, die Van Zants, Susan Tedeschi, George Thorogood, Delbert McClinton, Montgomery Gentry, Pat Green, Rodney Atkins, Billy Ray Cyrus, um nur einige zu nennen, haben seine Songs aufgenommen und damit große Erfolge erzielt. Doch immer wieder findet er Zeit, auch mal ein Soloalbum aufzunehmen und mit seiner eigenen Band auf Tour zu gehen, um mal "richtig die Sau raus zu lassen"! Und was dann kommt, ist die pure Energie! Unglaublich, wie sich Hambridge und die Band live in der Lage sind zu entfalten. Wie eine ungezügelte, wunderbare Mischung aus den Georgia Satellites, Dan Baird & Homemade Sin, den Kentucky Headhunters, mit einem Schuß Bo Diddley, George Thorogood, John Mellencamp,Van Zant und Lynyrd Skynyrd - so fegen die Jungs durch die Clubs der USA! Trotz des Drecks, der rauen Basis und des fetten, zündenden Gitarrensounds, gehen die Songs prächtig ins Ohr! Und das Southern-Feeling ist wirklich allgegenwärtig. Teils ist das lupenreiner, bluesiger, boogie-mäßig und leicht countryfiziert abgehender Southern Rock, voller asugelassener Spielfreude! Die beiden Gitarristen starten immer wieder zu herrlich dampfenden Riff-Attacken und glühenden Soli! Tolle Musiker! Die 13 Songs (50 Minuten Spielzeit) umfassende Selist setzt sich aus diversen Songs von Hambridge's Soloalben, einzelnen Tracks anderer Künstler, für die er sie ursprünglich geschrieben hat (z.B. Lynyrd Skynyrd's "Sweet Mama", das die Truppe hier deutlich dreckiger, kraftvoller und temporeicher zum Besten gibt, als die berühmten Southern Rock-Helden) und ein paar brandneuen Tracks (z.B. das wie von einem Hammer in eine Wand genagelte, bluesig und geradeaus riffende, saustarke, mit einem tierischen Gitarrensolo gewürzte "Shot glass") zusammen! Es ist überflüssig, einzelne Songs herauszuheben. Es gibt partout keine Schwachstellen. Bis auf ganz wenige Ausnahmen geht hier volle Kanne die Post ab. Auch wenn immer wieder "nur" geradeaus Gas gegeben wird, von Langeweile gibt's bei dieser Mucke keine Spur. Hambridge und seine Freunde "rock the house down", und zwar mit genauso zügelloser Power wie spieltechnischer Klasse! Lediglich die großartige Southern-Ballade "Nineteen" (auch ein brandneues Stück), der ultra-dreckige, lediglich von einer verzerrten, glühenden E-Gitarre begleitete Southern-Blues "Cut way back" und der herrliche Fan-Favorite "Trouble in the henhouse" (dynamischer Swing-Blues-Boogie) weichen etwas von dem übrigen Rock'n Roll-Dampf ab! Ansonsten rollt der volle Fahrt aufnehmende "Dixie-/Blues-/Roots-/´Southern-/Boogie-/Riff-Train" gandenlos von Track zu Track! Noch einmal: Das ist die pure Freude! Wer auch nur annähernd auf die vorher zitierten "Kollegen" steht, der wird hier zur vollsten Zufriedenheit bedient! Diese Truppe rockt, und rockt, und rockt...! "You never shake free from a rattlesnake bite" heißt es in einer Textpassage der Eröffnungsnummer "Rattlesnake man"! Wie wahr! Solch ein Schlangenbiß macht einfach süchtig...

Die komplette Setlist:
1. Rattlesnake Man
2. Some Things Never Change
3. Get Off
4. Sweet Mama
5. Shot Glass
6. Hammer Slammer
7. Rachel Fay
8. Nineteen
9. Cadillac
10. Lone Wolf
11. Cut Way Back
12. Rock Me Right
13. Trouble In The Henhouse

Art-Nr.: 5447
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rattlesnake man
Get off
Shot glass
Lone wolf
Cut way back
Rock me right

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Jackson, Alan - good time [2008]
Mit seinen beiden letzten Alben "wagte" Alan Jackson zwei, wie wir meinen, hervorragende, doch von vielen Fans auch etwas als "ungewohnt" eingestufte Ausflüge in den Country Gospel- und Blues Country-Bereich. Schnee von gestern! Mit "Good time" ist Alan Jackson wieder ganz der alte und verwöhnt seine Fans mit einem Pracht-Album allerbester traditioneller Countrymusic, das man zu den beisten seiner bisherigen Karriere zählen muß! 17 neue, erstklassige Songs in typischem Jackson-Stil, die eindrucksvoll belegen, warum er Nashville's Neo-Traditionalist Nr. 1 ist!

Art-Nr.: 5496
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Lynyrd Skynyrd - street survivors ~ deluxe edition [2008]
2 CD-Set! Nach "One more from the road" und "Gimme back my bullets" ist dies die dritte "Deluxe Edition" eines historischen Lynyrd Skynyrd-Albums! "Street survivors" wurde im Original am 17. Oktober 1977 veröffentlicht, 3 Tage bevor Ronnie van Zant, Steve Gaines, dessen Schwester Cassie, der Road-Manager der Band und die zwei Piloten bei einem Flugzeugabsturz (man war unterwegs zu einem Gig nach Baton Rouge/Louisiana) ums Leben kamen. Nicht nur aufgrund der traurigen Historie, sondern auch wegen seines großartigen Materials, wurde das Werk zu einem des essentiellen und berühmtesten Alben Lynyrd Skynyrd's! Die nun vorliegende "Deluxe Edition" ("30th anniversary edition") kommt in der für diese Veröffentlichungen gewohnten, edlen Digipack-Ausgabe mit dem entsprechenden Schuber, und vor allen Dingen wieder als Doppel-CD mit jeder Menge hoch interessantem, bis dato unveröffentlichtem Bonusmaterial. Was wenige wissen ist, dass "Street survivors" von der Band insgesamt zweimal aufgenommen wurde. Bereits 5 Monate bevor im August 1977 im "Studio One" in Doraville/Florida das später veröffentlichte Werk fertiggestellt wurde, hatte sich die Band in den Criteria Studios von Miami/Florida eingenistet und dort das Album unter der Regie von Produzent Tom Dowd schon einmal aufgenommen. Doch irgendwie war man mit dem Resultat nicht hundertprozentig zufrieden und startete eben 5 Monate später jenen zweiten Anlauf, der dann schließlich veröffentlicht wurde. Neben einer neu remasterten Version der Original-Veröffentlichung (der Sound war nie besser) enthält, man ahnt es schon, diese "Deluxe Edition" nun erstmalig auch die ursprünglichen Aufnahmen aus den Criteria Studios. Darin enthalten sind alle Alternativ-Versionen der "Street survivors"-Tracks, die nachher auch den Weg aufs Album fanden (z.B. "That smell" mit einem deutlich längeren Gitarrensolo), aber auch Titel wie die unveröffentlichten "Georgia peach", "Sweet little Missy" und die von Ronnie van Zant autobiographisch bearbeitete Merle Haggard-Nummer "Honky Tonk night time man", die nun die Bezeichnung "Jacksonville kid" erhielt (das letzte Stück, das Ronnie van Zant geschrieben hat)! Toll, das diese Sachenl nun das Licht der Welt erblicken! Als weiteres Bonusmaterial gibt es bislang unveröffentlichte 5 Live-Aufnahmen eines Konzertes vom 24. August 1977 in Fresno/California, die als die letzten bekannten Mitschnitte der Band vor dem Flugzeugabsturz gelten. Als ein Manko muß allerdings erwähnt werden, dass diese 5 Aufnahmen leider von nur mäßiger Klangqualität sind! Aufgrund der historischen Bedeutung hat man sich aber entschieden, die Songs dennoch mit auf diese Neu-Veröffentlichung zu nehmen, was auch absolut vertretbar ist. Insgesamt enthält diese Ausgabe damit 15 Bonustracks mit rund 72 Minuten Spieldauer! Darüber hinaus ist ein großartiges, 24-seitiges Booklet mit interessanten Liner-Notes und vielen Fotos enthalten. Klar, dass auch dieses Teil in einer gut sortierten Skynyrd-Sammlung nicht fehlen darf!

Die komplette Tracklist:

Disc 1
1 What's Your Name - 3:33   
2 That Smell - 5:49   
3 One More Time - 5:04   
4 I Know a Little - 3:28   
5 You Got That Right - 3:48   
6 I Never Dreamed - 5:22   
7 Honky Tonk Night Time Man - 4:05   
8 Ain't No Good Life - 4:39   

Disc 2
1 What's Your Name [Original Version] - 3:33   
2 That Smell [Original Version] 5:29   
3 You Got That Right [Original Version] - 3:19   
4 I Never Dreamed [Original Version] - 5:22   
5 Georgia Peaches - 3:14   
6 Sweet Little Missy [Original Version] - 5:16   
7 Sweet Little Missy [Demo Version] - 5:11   
8 Ain't No Good Life [Original Version] - 5:02   
9 That Smell [Complete Original Version] - 7:30   
10 Jacksonville Kid (Aka Honky Tonk Night Time Man) - 4:09   
11 You Got That Right [Live] - 4:41   
12 That Smell [Live] - 6:05   
13 Ain't No Good Life [Live] - 5:01   
14 What's Your Name [Live] - 3:28   
15 Gimme Three Steps [Live] - 5:09

Art-Nr.: 5568
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

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Merritt, Tift - another country [2008]
Für die Kritiker und Genre-Medien, für ihre Fans sowieso, war und ist Tift Merritt seit ihrem Debut "Bramble rose" aus dem Jahre 2002 DIE neue Roots-/Alternate Country-/Americana-Singer-Songwriterin, deren Stern dermassen hoch und hell über der Szene leuchtet, wie es seit vielen, vielen Jahren weit und breit kein anderer tut.. Nach dem zweiten, ebenso starken Werk "Tambourine" (2004), das ihr sogar eine Grammy-Nominierung einbrachte, nahm sie sich, außer hin und wieder mit ihrer großartigen Band ein paar Gigs zu spielen, eine längere Auszeit und zog sich des öfteren in Länder fernab ihrer Heimat North Carolina zurück, in denen sie kaum einen Menschen kannte. Ein längerer Aufenthalt im französischen Paris und die damit verbundenen Erfahrungen (die Geschichte dazu kann man im Booklet nachlesen) inspirierte sie schließlich zu den meisten Songs ihres neuen, jetzt vorliegenden, treffend mit "Another country" betitelten Werkes, das ihr bis dato emotionalstes und persönlichstes ist, und schlichtweg wieder einmal zu ein Urteil zulässt: Ein Meisterwerk! Was uns diese charismatische Künstlerin beschert, ist ein traumhaft schönes Americana-Album voller Roots-, Alternate Country- und Memphis Soul-Bezüge, mit exquisiten Songs, die einerseits eine unwiderstehliche Frische und Lockerheit ausstrahlen, andererseits jedoch ohne jeden "glamourösen Pomp", trocken und auf den Punkt genau von George Drakoulias (u.a. The Jayhawks, The Black Crowes, Tom Petty) produziert wurden. Die Melodien stecken voller Faszination und bahnen sich, egal ob bei den flotten Nummern oder den so gefühlvollen Balladen, mit all ihrer Magie ihren Weg tief in unsere Gehörgänge um ein musikalisches Hochgefühl der Glückseeligkeit auszulösen. Die großartigen, sie begleitenden Musiker, -neben ihrer Touring-Band sind das beispielsweise die beiden Gitarristen Charlie Sexton und Doug Pettibone (Lucinda Williams)-, umgarnen die immense Aura dieses Ausnahmetalents zu jeder Zeit mit ihrer prächtigen, genauso unaufdringlich wie effektiv eingesetzten Spielkunst, deren Arrangements perfekt auf Tift zugeschnitten sind. Klare, erfrischende Acoustic Gitarren, trockene, würzige, aber nie zu sehr im Vordergrund auftrumpfende Electric Lead-Guitar, fein integrierte Piano- und Orgel-Additionen, eine rootsige, großartige Rhythmusarbeit, wie auch mal eine Mundharmonika, eine Mandoline oder eine genüßlich eingesetzte Pedal Steel bestimmen das jederzeit unbeschwerte, lockere Geschehen. Ob schwungvollere Nummern wie beispielsweise "Something to me" (herrlich flockige Acoustic Gitarren-Riffs, dezente Steel-Fills, eine umwerfend schöne Melodie, dazu ein dezentes, aber ganz großartiges E-Gitarren-Solo von Sexton), das grandiose "Broken" (toller Rootsrocker mit etwas Tom Petty-Feeling, trockene E-Gitarrem-Linien, abermals exzellente, im Hintergrund wimmernde Steel-Fills und eine traumhafte Melodie), "Hopes too high" (wunderbarer, ruhiger, doch locker flotter, frischer, semi-akustischer Alternate Country), "Tell me something true" (eine regelrechte R&B-/Motown-/Roots-Perle, die gar ein gewisses Diana Ross-Feeling verbreitet), und der dreckige, erdige Rootsrocker "My heart is free" (raue E-Gitarren, klasse Solo und wieder einmal eine hinreißende Melodie), oder die hingebungsvollen Balladen wie etwa das lieblich vorgetragene, exzellente Titelstück "Another country" (ruhiges Pianospiel, lockere Melodie, dezente Steelguitar, feinste E-Gitarren-Licks), der wunderschöne "blue-eyed Soul" von "Morning is my destination" (hier lässt gar eine Dusty Springfield grüssen), das fragile, semi-akustische "Keep you happy", oder das langsame, dennoch recht knackig rockende, sehr persönliche "I know what I'm lookin' for" - das Songmaterial ist ohne jede Ausnahme ganz groß! Ein Sticker auf der Coververpackung untermauert mit "The most accomplished new American female singer-songwriter to emerge in a decade" noch einmal unsere eingangs erwähnte Einschätzung - und mit "Another country" hat Tift Merritt, zumindestens was die jüngere Vergangenheit angeht, den Status und die Bedeutung einer Lucinda Williams, Emmylou Harris, Patty Griffin, Sheryl Crow & Co. endgültig erreicht. Die Americana-Welt liegt ihr zu Füßen!

Art-Nr.: 5493
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Something to me
Broken
Another country
Hopes too high
My heart is free

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Montana Rose - my time [2007]
Montana Rose - welch ein wundervoller Name! Suggeriert dies nicht eine vollkommen lockere, wie ein kristallklares, sich durch die unberührte Natur der Rocky Mountains windendes Bächlein (an den Ufern erblühen die "wilden Rosen" Montana's) dahin fließende, unverfälschte, reine Country- & Westernmusic? Und ob! Entsprechend begeistert wird der anspruchsvolle Countryliebhaber dann auch auf die so natürlichen, puren Klänge von "My time" reagieren, denn was der Bandname verspricht, ist auch tatsächlich "drin". Das sind die pure Faszination und der pure "Spirit" des Westens! Montana Rose nennen ihre Musik "Western Music" oder auch "Authentic American Music"! Das trifft den Kern der Sache haargenau! Doch möchte man es etwas detaillierter beschreiben, so ist es schlichtweg völlig entspannte, von wunderschönen Melodien geprägte, glasklare, genauso simple und herrlich ins Ohr gehende wie auf höchstem musikalischem Niveau vorgetragene, unverfälschte Countrymusic, deren Arrangements vorwiegend von akustischen Instrumenten bestimmt werden. Man könnte es also auch als Acoustic Country bezeichnen, wenngleich der Ausdruck "semi-akustisch" dem Ganzen gerechter würde, da die Songs zusätzlich, und das kommt einfach wunderbar, von Drums, Pedal Steel und unaufdringlichen, aber effektiven E-Gitarren-Klängen begleitet werden. Montana Rose, hierzulande völlig unbekannt, sind alles andere als "Greenhorns" und existieren bereits seit rund 20 Jahren. Der Kern der Band besteht aus Claudia Williams, die eine fantastische Sängerin mit einer wunderschönen, klaren Stimme ist, ihrem Gatten Kenny Williams (Bass) und Gitarrist Mike Beck! "My time" ist bereits ihr achtes Album, auf dem sie von einer Schaar großer Musik-Veteranen begleitet werden. An erster Stelle ist der legendäre Al Perkins (u.a. Flying Burrito Brothers, Chris Hillman) zu nennnen, der mit seinem großartigen Dobro-, Banjo- und Lap Steel-Spiel glänzt. Dazu bereichert zum wiederholten Male Nashville Pedal Steel-Ass Steve Hinson (u.a. Josh Turner, Kenny Chesney, Trace Adkins, Randy Travis, Brenn Hill, Kevin Fowler,...) mit seinem exzellenten Spiel ein Montana Rose-Album, ebenso wie Tim Lorsch an der Fiddle und Mandoline, Boomer Castleman an der Acoustic Gitarre und Drummer Rick Lonow! Wie aus der Liste der Musiker hevorgeht, werden die Lieder hauptsächlich durch solche Instrumente wie Dobro, Steelguitar, Fiddle und Mandoline bestimmt, die dann durch die feinen E-Gitarren-Klänge und Drums ergänzt werden. Ein weiteres Markenzeichen ist die bereits erwähnte, großartige Stimme von Claudia Williams. Alles klingt überaus frisch - es duftet quasi nach "Natur" und ländlichem Flair! Flockig, locker, lässig und recht flott starten Montana Rose den Reigen ihrer 12 herrlichen Nummern (knapp 47 Minuten Gesamtspielzeit) mit dem wunderbar erfrischenden "Don't tell me"! Fiddle (schönes Solo im Break), tolles Dobrospiel von Al Perkins, feine Steelguitar-Klänge und dezente E-Gitarren-Licks bestimmen das Bild und vermitteln ein tolles, überaus authentisches "Western-/Prairie-/Rodeo"-Flair. Faszinierend! Exzellentes Dobro in Verbindung mit sauberen, klaren Acoustic-Gitarren, dezenter Fiddle, feiner E-Gitarre und frischen Mandolinen- und Steelguitar-Ergänzungen prägen die wunderschöne Countryballade "Over you". Claudia's Stimme ist ein Genuß, wie auch das traumhafte Zusammenspiel der großartigen Musiker. Countrymusic kann so natürlich, so locker und unverbraucht klingen! Toll! Wieder ein wenig flotter, aber total locker, mit klasse Fiddle-, Dobro- und Gitarreninstrumentierung geht die Reise durch die Weiten des Westens mit dem prächtigen "Boots" weiter. Das sie auch mal etwas "rockiger" zu Werke gehen können, beweisen sie eindrucksvoll bei dem sehr starken Titelstück "My time". Eine kratzige E-Gitarre vermittelt jede Menge Roots-/Americana-Feeling ala Julie & Buddy Miller. Klasse Melodie, exzellentes Kombinationsspiel von E-Gitarre und Dobro! Nach der feinen Ballade "Smokin' 100's alone" (tolle Mandolinen-Licks, erstklassiges Dobro, wunderbares, sauberes, klares E-Gitarrensolo), präsentieren Montana Rose schließlich auch eine traumhafte, frische Version (herrliche Steelguitar-Begleitung, dezente Banjo-Untermalung) von Townes van Zandt's "I'll be here in the morning", die jedem Countryfreund einmal mehr den "Westernduft" in der Nase spüren lässt! Nicht nur Kollegen und Kolleginnen wie die frühe Emmylou Harris, Brenn Hill, Paul Overstreet, Carl Jackson, The Whites, die frühe, Country-orientierte Nanci Griffith, Joni Harms, eine nicht so bluegrassige Alison Krauss, Irene Kelley oder auch die heutige Patty Loveless könnte man als Vergleichsgrößen nennnen - nein, Montana Rose präsentieren einfach ihre ganz eigene, so wunderschöne, lupenreine, kristallklare, semi-akustische Country & Westernmusic, die in ihrem Sound und in ihren Stories die ganze Pracht des ländlichen Lebens im "Big Sky Country" von Montana widerspiegelt! Einfach wunderbar!

Art-Nr.: 5526
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't tell me
Over you
Boots
My time
Smokin' 100's alone
I'll be here in the morning

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Old Union - forgiveness or permission [2003]
Den vielen Anfragen Folge leistend (aber wir konnten und wollten auch gar nicht anders) haben wir nun auch das erste Album der momentan in der Szene für so viel Furore sorgenden, famosen Southern Rock-/Jamrock-Band Old Union aus Nashville/Tennessee herbei geholt - und eins ist klar: Das im Jahre 2003 erschienene "Forgiveness or permission" steht dem Ende 2007 veröffentlichten, genialen "Motels & highways" in nichts nach! Das Quintett um die beiden großartigen Gitarristen Steve "Spotty Dog" Swertfeger und John Zvolensky und Lead-Sänger, Komponist, Keyboarder Chuck Foster begeistert mit einer umwerfenden, packenden Mischung aus klassischen, puren Southern Rock-Traditionen, Blues, Soul, Gospel, Folk, dreckig rotzigen Rootsrock-Adaptionen, herrlichen Retro Countryrock-Anleihen, mächtig kochenden, machmal dezent funkigen Jam-Grooves, auch mal einem jazzigen Feeling, gewürzt mit diesen astreinen, fetten, glühenden Lead- und Twin Gitarren-Ausflügen, die, wenn es der Song erfordert aber auch einmal herrlich weich und locker daher kommen können, und wunderbar parallel eingesetzten "rollicking keyboards"! Völlig zu Recht sind sich die einschlägigen Medien und die Fans einig: Hier hat sich eine Truppe empor gespielt, die aufgrund ihrer Spielfreude, ihrer ausgeprägten Musikalität, ihres Könnens und auch ihrer faszinierenden Live-Präsenz mittlerweile locker auf Augenhöhe solcher Kollegen wie The Allman Brothers Band, Tishamingo, Widespread Panic, The Marshall Tucker Band & Co. agiert. Neben den Elementen vorgenannter Größen vereinen sie in ihrer Musik auch viele Einflüsse von Lynyrd Skynyrd, den Rolling Stones, den Drive-by Truckers oder auch Gov't Mule, ohne das es jemals "kopiert" wirkt. Im Gegenteil: Sie verarbeiten all diese Inspirationen zu einem ganz eigenen, ordentlich gewürzten "Old Union-Gebräu", das man sich voller Genuß auf der Zunge (in den Ohren) zergehen lassen muß! Da schlägt jedes Southern Rock- und Jamrock-Herz höher! Los geht's mit dem großartigen, groovig dahin rollenden Jamrocker "Stayin'", arrangiert mit schönen Twin-Leads und feiner Piano-Begleitung. Hat einen deutlichen Folk-Touch, der allerdings tief im amerikanischen Süden verwurzelt ist. Wird zum Break in der Mitte hin immer kraftvoller. Höhepunkt ist das würzige, brennende Gitarrensolo, irgendwo an der Schnittstelle zwischen Warren Haynes und Toy Caldwell! In ähnlichem Fahrwasser bewegt sich das kräftige "Breakdown Blues", abermals instrumentiert mit fetten Gitarren, schönen Double Lead-Passagen und einem markanten, effektvollen Gitarrensolo im jammigen Mittelteil! Dann das starke, prächtig hängen bleibende "Brother John": Toller, jammiger, lupenreiner Southern Rock voller kochender Riffs und Licks, umgeben von einem "dicken", schwülen Swamp-Feeling! Brodelnde Slide-Gitarren! Klasse auch die passend eingesetzten, recht funkig aufblitzenden E-Piano-Linien und die schönen, southern-souligen, weiblichen Background-Gesänge (u.a. die legendäre Bonnie Bramlett)! Herrlich locker und entspannt, dennoch voller erdiger Würze, geht die Reise durch den Süden mit dem wunderbaren "Last night's tomorrow" weiter, diesmal durch das Terrain von The Allman Brothers Band und The Marshall Tucker Band! Schönes Roots-Flair! Großartige, lässige Double Lead-Gitarren und prächtige Soli in bester Dickey Betts-/Toy Caldwell-Manier, eine unaufdringlich im Hintergrund agierende Hammond-Orgel und dezente Klavierklänge sorgen für die pure Southern-Wonne! Tolle Nummer! So geht das auf bestem Niveau bis zum Ende weiter! Ob das lockere, rootsige "Far away" ( auch hier fällt einem sofort die Marshall Tucker Band ein), der von satten, straighten Stones-Riffs geprägte Roots-/Southernrocker "Steady hand", das den Retro Countryrock-Sound der Siebziger, Marke Marshall Tucker / New Riders Of The Purple Sage, aufleben lassende, prima ins Ohr gehende "Music row" (tolle Steelguitar), oder der jazzige, gewaltig brodelnde und funky groovende, mit satten Bläsersätzen zusätzlich aufgeheizte Southern-/Jamrocker "Where does it end" - Old Union beweisen zu jeder Zeit der knapp 56 Minuten dieses Klasse-Albums, warum sie in der Szene so gefeiert werden. Dies Band hat ohne Zweifel eine große Zukunft!

Art-Nr.: 5417
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 11,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Stayin'
Brother John
Last night's tomorrow
Steady hand
Music row
Waitin'

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Parton, Dolly - backwoods barbie [2008]
Nach den letzten, hoch gelobten Bluegrass-based Acoustic-Alben von Dolly Parton folgt mit "Backwoods barbie" nach nahezu zwei Jahrzehnten ihr erstes neues "Mainstream Country"-Album, welches die mittlerweile 62-jährige wieder zurück ins Rampenlicht der Medien, des Nashville Countryradios und der Charts bringen könnte. Die Voraussetzungen dazu sind erstklassig, denn Dolly gelingt mit den 12 hervorragenden Songs (9 davon stammen aus ihrer eigenen Feder und belegen einmal mehr, welch großartige Songwriterin sie ist) ein überaus gelungener Spagat zwischen puren, lupenreinen Traditionals, ähnlich ihrer Zeit Anfang der Siebziger, die ihren Weg in den Country-Olymp ebnete, und sehr knackigen, modernen, durchaus auch mal poppig angehauchten New Country-Songs auf der Höhe der Zeit. Dabei, und das kommt richtig gut rüber, klingt das gesamte Material sehr frisch und erklingt in einem bestens von Kent Wells und Dolly produzierten, saftigen, transparenten Sound. Dazu ist sie bestens bei Stimme! Die Musikerelite Nashville's sorgt für exzellente Arrangements aus schönen Acoustic-Gitarren (Biff Watson, Bryan Sutton), großartiger Steelguitar (Lloyd Green, Paul Franklin), prima E-Gitarren (Brent Mason, Tom Bukovac), honky-tonkigem Piano (Pig Robbins), Mandolinen- und Fiddle-Fills (Aubrey Haynie) - also mit allem. was zu guter Countrymusic dazu gehört. An den Drums sitzen Lonnie Wilson oder Steve Turner, der Bass wird von Mike Brignardello oder Steve Mackey bedient, und eine ganze Armada von hochklassigen Background-Sängerinnen und Sängern (u.a. Carl Jackson, Alecia Nugent, Sonya Isaacs, Vicki Hampton, Richard Dennison, Rhonda Vincent, u.v.a.,...) unterstützen Dolly auf der ganzen Linie. Highlights des Albums sind u.a. die großartig gelungene Coverversion des Achtziger Jahre Disco-Dance-Welthits "She drives me crazy" von den Fine Young Cannibals, aus dem sie eine, von einem tollen Fiddle- und Mandolinen-Drive, starken E-Gitarren-Passagen und auch hier prächtig tanzbaen Groove geprägte, astreine Countrynummer bastelt, der knackige, gut nach vorn gehende, mit schöner Banjo-Untermalung ausgestattete, voller Chartpotenzial steckende, moderne Opener "Better get to livin'" (kommt in einem Arrangement, ähnlich der neueren Sachen einer Martina McBride, Faith Hill oder eines Keith Urban), das exzellente, ultra-traditionelle, sehr flockige Titelstück "Backwoods barbie" (wunderbare Melodie, großartige Steelguitar und Fiddle), das in seiner Klasse, Reinheit und Frische wohlwollende Erinnerungen an beste "Coat of many colours"-Tage aufkommen lässt, die hervorragende Country-Ballade "Jesus & gravity", der lupenreine, erneut sehr traditionelle Countrywaltz "I will forever hate roses" (abermals wunderbare Steelguitar), der peppige, knackige, moderne New Country-Knaller "Shinola", sowie ihre ausgezeichnete, mit schöner Mandoline und Steel getränkte Fassung des Smokey Robinson-Klassikers "The tracks of my tears"! "Backwoods barbie" zeigt eine Dolly Parton in hervorragender Verfassung! Diese Frau ist noch immer in der Lage, jederzeit qualitativ hochwertige Countrymusic abzuliefern, in welcher Variation auch immer. Hinter all diesem Dolly-Glamour steckt eben doch eine großartige Songwriterin, ein echter Profi und eine bereits zu Lebzeiten zur Legende gewordene Country-Ikone! Gratulation, Dolly!

Art-Nr.: 5552
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Selby, Mark - more storms comin' [2000]
Nein, Rock und Bluesrock sind nicht tot zu kriegen, solange es solche Musiker gibt. Ein weiteres absolutes Knüllerteil dieses Genres ist das vorliegende Debut des Mannes aus Oklahoma. Dabei ist Mark Selby längst als großartiger Songschreiber etabliert, z.B. für Kenny Wayne Shephard's "Blue on black". Doch was er und seine fantastische Band (klassische Quartett-Besetzung) auf diesem Album abliefern, ist eine wahre Pracht. Kraftvoller, rootsiger Bluesrock/Rock, vielseitig und modern, mit J.J Cale-mäßigem Oklahoma-Groove, über Einflüsse von John Hiatt, Bonnie Raitt oder Little Feat über Tommy Castro bis zu einem guten Schuß Delta-Blues/Southernfeeling/Southernsoul. Zudem ist Selby nicht nur ein klasse Sänger, sondern auch ein begnadeter Gitarrist. Er spielt alles, klassische Bluesrock-Läufe, herrliche Slide bis zur National Steel! Da sind sogar dezente Einflüsse von Südstaaten-Helden wie Gary Rossington oder Rick Medlocke spürbar. Glasklare Produktion von Brent Maher! Einfach wunderbar! Wo war dieser Mann die ganze Zeit?.... Schönes Digipack!

Art-Nr.: 1320
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Selby, Mark - nine pound hammer [2008]
Wow! Nach einigen Acoustic-Ausflügen ist der Mann aus Oklahoma mit einem elektrischen Meisterwerk zurück - und was für eines! Bärenstark! Dreckiger, zündender Roots-/Bluesrock mit ungemein viel "Feeling"! Grandioses Songmaterial, prächtiger Gesang, meisterhaftes Lead-Gitarrenspiel von Selby - und immer eine angenehme, wunderbar hängen bleibende Melodik! Herrlich, wie man den "Staub" in dieser Musik spürt, diese unterschwellige, drückende Schwüle, die Intensität, ebenso wie eine stets präsente, wohl duftende Southern-Brise! Mark Selby gilt, ähnlich wie Tom Hambridge, in der amerikanischen New Country- und Americana-Welt, vor allem auch in Nashville, als einer der angesagtesten Songwriter für die dortigen Größen. Unzählige seiner Songs wurden zu Hits! Doch in seiner "Freizieit" ist es seine Berufung selbst Musik zu machen - und dort gehört seine Liebe eindeutig dem Roots- und dem Bluesrock. Selby ist ein absolutes Allround-Talent. Er ist nicht nur ein "Star" unter den amerikanischen Songwritern, nein, der Mann ist ein großartiger Sänger, ein charismatischer Performer und vor allem ein Wahnsinns-Gitarrist, dessen versiertes, glühendes Spiel so manchen der vermeintlich etablierten Gitarrenheroes ganz alt aussehen lässt. Für sein neues Werk "Nine pound hammer" hat sich Selby im Sommer 2007 für einige Wochen in die Berge Colorados zurückgezogen um zusammen mit seiner Ehefrau Tia Sellers, ebenfalls eine in Nashville total angesagte und erfolgreiche Songwriterin, an dem neuen Material zu feilen. Herausgekommen sind wahre Songperlen des Roots-/Bluesrock, die Selby ohne jeden aufgemotzten Schnickschnak, erdig, direkt und ungeheuer intensiv mit seinen beiden großartigen Mitstreiten Charles Anderson am Bass und Daryl Burgess am Schalgzeug in Trio-Besetzung eingespielt hat. Was für wunderbare Grooves, welch (bei aller Wahrung des rootsigen "Drecks") herrliche Melodien, was für facettenreiche, mal lockere, mal regelrecht überkochende, glühende Gitarrenläufe! Seine Einflüsse von J.J. Cale über John Hiatt bis hin zu Stevie Ray Vaughan kombiniert er auf grandiose Art und Weise mit seinen eigenen Ideen! Ein kurzes, dreckiges Slide-Lick, trockene E-Gitarren-Riffs, dann eine dumpf, wie ein "Nine pound hammer" donnernde, drückende Bass-Drum in Verbindung mit einem Tambourine, der Drive nimmt zu, Selby's großartiger Gesang setzt ein - und schon ist der baumstarke Opener, das Titelstück, in vollem Gange: Ein gewaltig groovender, toller, kraftvoller, pulsierender Roots-/Bluesrocker von einer Klasse und mit einem Feeling, das sowohl die Freunde eines John Hiatt, eines David Grissom und dessen einstiger Band Storyville, eines Stevie Ray, bis hin zu Gov't Mule (!) begeistern dürfte Brillantes Gitarrenspiel mit Dual-Leads und Parallelgesang, sowie mit herrlich variablen Läufen! Weiter geht's mit dem nicht minder starken, von kochenden Riffs und dezenten Funk-Lines umsäumten Bluesrocker "I should know better", dessen Rhythmus prima in die Beine geht. Irre starkes, vielseitiges, immer wieder von kleinen, versteckten, dennoch markanten Raffinessen geprägtes Gitarrenspiel des Meisters, erneut ein klasse Groove und exzellenter, souliger, weiblicher Background-Gesang sorgen für eine würzige, aufgeheizte Szenerie. Stark auch die kurzen Slidepassagen! Locker, dabei sehr emotional, dennoch kraftvoll und vor allem ungemein erdig (herrliches Desert-Flair), bringt Selby den folgenden, prächtigen Rootsrocker "Cold one closin' in" zu Gehör, dessen großartige Melodie, dieses Americana-mässige "Ghost Town"-Feeling und tollen Gitarrenläufe sich lässig und unwiderstehlich in unseren Ohrmuscheln tummeln. Das Gitarrensolo ist famos! Der nächste Knüller steht mit dem überragenden "Buck-fifty & a flat-head Ford" auf dem Programm: Dreckiger, groovender, rauer, aber wunderbar melodischer, rootsiger Swamp-/Blues-/Southern Rock voller Lynyrd Skynyrd-Flair, aber auch mit Spuren von Little Feat oder den Radiators! Wirbelt den Staub in den Deltas gehörig auf und lässt die Sümpfe brodeln. Tolles Zusammenspiel von trockenem Dobro, kochenden Riffs, groovenden Rhythmen und glühenden Slide-Ausflügen! Und bei dem straighten, fetten "Leveler, reveler" gibt Selby danach einen abgehenden Bluesrocker zum Besten, der Kollegen wie den Buddaheads, Indigenous oder Joe Bonamassa in nichts nachsteht! So geht das munter weiter: Ob auch mal mit einem wunderbaren, hypnotischen Slow-Blues ("Baby I do"), dem dreckigen, irgendwo zwischen ZZ Top und John Lee Hooker angesiedelten, astreinen Bluesrock-Boogie "Sure hope it ain't a train" (was für eine glühende Lead Gitarre), dem AC/DC-like Rock-Kracher "Dangerous game", oder der traumhaft melodischen, wunderschönen Roots-/Blues-Ballade "Guitar in the rain" - Mark Selby zaubert ein Highlight nach dem nächsten aus dem Ärmel! Erstklassig produziert hat das Werk wieder, wie schon seine früheren Alben, sein alter Spezi Brent Maher (in Zusammenarbeit mit Selby selbst), einer der absoluten Star-Produzenten Nashville's! "Nine pound hammer" ist so etwas wie der legitime Nachfolger zu Selby's 2002er-Knüller "Dirt" - und der Meister hat es geschafft die damals schon gewaltig hohe Messlatte nochmal locker zu überspringen. Mitreißender, intensiver und prächtig hängen bleibender Roots-/Bluesrock von meisterlicher Qualität!

Art-Nr.: 5582
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Nine pound hammer
Cold one closin' in
Buck-fifty & a flat-head Ford
Sure hope it ain't a train
Dangerous game
Guitar in the rain

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