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Allman Brothers Band, The - seven turns [1990]
Review von AMG:

The Allman Brothers Band's comeback album, and their best blues-based outing since Idlewild South that restored a lot of their reputation. With Tom Dowd running the session, and the group free to make the music they wanted to, they ended up producing this bold, rock-hard album, made up mostly of songs by Dickey Betts (with contributions by new keyboardman Johnny Neel and lead guitarist Warren Haynes), almost every one of them a winner. Apart from the rippling opening number, "Good Clean Fun," which he co-authored, Gregg Allman's contribution is limited to singing and the organ, but the band seem more confident than ever, ripping through numbers like "Low Down Dirty Mean," "Shine It On," and "Let Me Ride" like they were inventing blues-rock here, and the Ornette Coleman-inspired "True Gravity" is their best instrumental since "Jessica." ~ Bruce Eder, Rovi

Die komplette Tracklist:

1 Good Clean Fun - 5:09   
2 Let Me Ride - 4:36   
3 Low Down Dirty Mean - 5:30   
4 Shine It On - 4:51   
5 Loaded Dice - 3:29   
6 Seven Turns - 5:05   
7 Gambler's Roll - 6:44   
8 True Gravity - 7:58   
9 It Ain't over Yet - 4:54

Art-Nr.: 7232
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Black Crowes, The - warpaint [2008]
Das lang erwartete neue Studioalbum! Mit Luther Dickinson von den North Mississippi Allstars als zweitem Gitarristen. Die Black Crowes mit einem kleinen Meisterwerk dreckiger Retro Rock-Musik voller inspirierter, intensiver Songs, die die Robinson-Brüder genußvoll und mit viel Seele aus einem schwülen und würzigen Gebräu diversester Roots-, Southern-, Blues-, Psychedelic-, Americana-, und Jam-Zutaten anrühren. Hat das einen "Spirit"! Phantastisch! Die Truppe ist in einer famosen Verfassung!

Art-Nr.: 5497
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Blindside Blues Band - keepers of the flame [2008]
Ein wahrer Gitarren-Orkan der Mannen um "Killer-Gitarrist" Michael Onesko erschüttert die Welt des Classic Power-/Heavy Bluesrocks! Welch eine Wucht! Die californische Blindside Blues Band zelebriert schon seit Jahren ("Keepers of the flame" ist bereits ihr sechstes Album) eine von den Kritikern begesiternd gefeierte, inbrünstige und laute, von einem gewaltigen Gitarren-Bombardement bestimmte, Seventies-orientierte Classic Rock-/Bluesrock-Mischung (die Betonung liegt auf "Rock"), die voller loderndem Feuer (der Album-Tritel passt einfach) und ausgelassener Spielfreude klar und deutlich im Fahrwasser solcher Legenden wie Montrose, Cream, Deep Purple, Mountain, Pat Travers, Rory Gallagher, Jimi Hendrix, Robin Trower & Co. angesiedelt ist (jüngere Beispiele wären vielleicht auch Joe Bonamassa und Philip Sayce) - und sie machen das in einer Klasse und in einer Qualität, die man gar nicht hoch genug bewerten kann. Das sind echte Profis (Onesko ist ein alter Genre-Hase, der schon jahrelang mit Leuten wie Mike Varney, Aynsley Dunbar, Rick Derringer, Glenn Hughes, Leslie West und vielen anderen zusammengearbeitet hat), die mit Herz und Seele ihrer Leidenschaft fröhnen. Zusammen mit dem zweiten Lead-Gitarristen Scott Johnson brennt Onesko ein Feuerwerk ab, das das Wort "Gitarrenschlacht" wahrhaftig verdient. Immer wieder liefern sich die beiden ellenlange, wirbelnde Duelle, peitschen sich gegenseitig zu neuen Höchstleistungen an, die schließlich in einem massiven, geradezu monströsen Gitarren-Donnerwetter münden. Die vielen längeren Stücke lassen den beiden dafür jede Menge Freiraum. Dabei entwickelt die gesamte Band eine ungeheure Dynamik, die durch die ebenso starke Rhythmusfraktion permanent forciert wird. "Keepers of the flame" besteht aus 77 Minuten Volldampf-Power. Das sind 8 exzellente Eigenkompositionen, vorwiegend von Onesko geschrieben, 3 grandiose Coverversionen und einer 13-minütigen "hidden" Instrumental Gitarren-Salve! Von den Eigenkompositionen irgendwelche Tracks hervorzuheben, wäre den anderen gegenüber nicht gerechtfertigt. Ob beispielsweise das mächtig rockende Titelstück "Keepers of the flame", das von glühenden Gitarenlinien durchzogene "Sonic love" oder das von überfallartigen Gitarrenattacken geprägte "Bad luck" - Onesko und seine Freunde lassen uns kaum Zeit zum Luftholen. Eingehen muß man kurz auf die 3 Coverversionen, denn ob sie sich Deep Purple's "Maybe I'm a Leo" (durch die Eingliederung von 2 weiteren Gastgitarristen wird hier aus sage und schreibe 4 "Rohren" geschossen), Robin Trwoer's "Hannah" (Gast-Gesang von Davey Pattison aus dem Trower-Clan), oder den Uriah Heep-Klassiker "I wanna be free" vornehmen - es hat den Anschein als wollten sie mit ihrer Power die Originale "ungespitzt in den Boden rammen"! Irre! "Keepers of the flame", in übrigen aufgenommen in den renommierten californischen Prairie Sun Studios nahe San Francisco, ist "a powerful, heavy, mindblowing, in-your-face, dual six-string assault", dessen Folge wohl erst einmal die totale Erschöpfung von Mensch und Material sein dürfte. Egal, es macht mächtig Laune! "Keep the Rock alive", heißt es auf der Rückseite des Covers, ein Credo, dem sich die Blindside Blues Band mit Leib und Seele verschrieben hat!

Art-Nr.: 5475
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Keepers of the flame
Sonic love
Lonesome road
Back stabber
I wanna be free
Bad luck

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BoDeans - still [2008]
Neues Album der großartigen Rootsrock-/-pop-Truppe um die begnadeten Songschmiede und Sänger Kurt Neumann und Sam Llamas! Vor rund 25 Jahren in Waukesha/Wisconsin gegründet, präsentieren die beiden Highschool-Freunde mit ihren Begleitmusikern (seit einiger Zeit gehört u.a. Meister-Drummer Kenny Aronoff, der beispielsweise schon für John Mellencamp, John Fogerty, Melissa Etheridge und unzählige andere U.S.-Rockgrößen die Schlaginstrumente bearbeitete, zur festen Live-Band - und er "schlägt! auch zu den meisten Songs von "Still" den Takt) auf ihrem neuen Werk wieder einmal ihre unwiderstehlichen Songperlen aus geradezu traumhaften Melodien, herrlichen Vokal-Harmonien und "ringing guitars"! "Still" ist erneut eines dieser BoDeans-Alben, das deren Fans (und die, die es endlich werden wollen) in pure Begeisterung versetzen wird. Zu recht, so stark ist es! Schön knackug, dabei durchaus flüssig, harmonisch, wunderbar rootsig und doch so locker, twangy, und von geradezu faszinierender Magie und Melodik! Ob tolle, würzige, dennoch so gefällige Uptempo-Nummern wie 'Round here somewhere", der abgehende Roadhouse-Rock'n Roller "Lucille", oder das Americana-lastige "Wonder, wonder", rootsige Soundkaskaden solcher Tracks wie beispielsweise "Pretty ghost", oder so wundervolle, lockere Midtempo-Nummern und Balladen wie "Willin'" (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Lowell George-Nummer, doch von ähnlicher Klasse), das etwas psychedelisch, pathetisch angehauchte "Breathe" oder das unhemein lässige "Everyday" - diese Songs suchen sich genüßlich ihren Platz in den tiefsten Katakomben unserer Gehörgänge um sich dort längerfristig ein "gemütliches Wohlfühl-Plätzchen" zu suchen. Herrlich transparente Gitarren-Arrangements, teilweise mit dezenten Keyboard-Additionen verfeinert, sorgen gleichermassen für rootsige Würze, wie auch für eine mit dem großartigen Gesang Neumann's und Llams' einhergehende Harmonie und Frische. Manchmal meint man in den Songs einen ganz dezenten "Springsteen-Duft" zu spüren, auch die Counting Crows hinterlassen mal ansatzweise eine Spur, ebenso wie Steve Earle oder gar U2, doch die BoDeans sind in ihrer Identität einzigartig und damit schon seit ihren Anfangstagen selbst zu einer, mit einem unverwechselbaren Wiedererkennungswert ausgestatteten, unumstößlichen Institution und Referenzgröße der Rootsrock-Landschaft geworden. Ihre scheinbar so "radiofreundlichen", eingängigen Klangsegmente sind "unantastbar" und suchen weit und breit ihresgleichen. Die Songs sind simpel, leicht verdaulich und stecken doch so voller kreativer Finesse! Kein Frage, Kurt Neuman und Sam Llamas sind zwei ganz Große des Genres, die ihren Platz in den Herzen der Fans und in der Roots-Historie verdientermassen für immer sicher haben. "Still", diesmal im übrigen meisterhaft auf den Punkt produziert und in einen tollen Sound gepackt von T-Bone Burnett, untermauert dies in beeindruckender Art und Weise! Die BoDeans in Gala-Form!

Art-Nr.: 5567
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
'Round here somewhere
Willin'
The first time
Everyday
Wonder wonder
Hearing

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Bonamassa, Joe - sloe gin [2007]
Großartig! Beeindruckend! Erneut eine famose Leistung Bonamassa's! Das neue Studoalbum des Gitarrenartisten ist ein faszinierender, geradezu brillanter Balanceakt zwischen seeliger, filigran und ungemein inspirierter Acoustic Roots-Blues-Musik und knallhartem, kochendem Heavy-Bluesrock! Oft wechselt er auf wunderbare Weise innerhalb eines einzigen Stückes von herrlichen Acoustic-Passagen zu brodelndem, elektrischem "Rock-Gewitter"! Bonamassa wirkt reifer denn je! Obwohl diese akustisch orientierten Zwischenspiele in den Songs, wie auch die ein oder andere semi-akustisch dargebotene Nummer eine gewisse Experimentierfreude suggerieren, ist "Sloe gin" insgesamt ein vor Energie, Druck und Power nur so stotzendes, geradliniges, kochendes Bluesrock-Werk geworden, das einer deutlich bluesigeren Basis entspringt, als noch der letzjährige Vorgänger "You & me". Zudem verarbeitet Bonamassa eine große Anzahl klassischer Seventies Rock-Elemente, die zuweilen vor allen Dingen wie eine Synthese aus Led Zeppelin und Bad Company klingen. Nicht nur die grandiose Coverversion des Bad Company-Klassikers "Seagull", dessen eh schon zeitlosem Charakter Bonamassa noch einmal eine wunderbare Portion eigenständiger, "jungfräulicher" Frische einhaucht (vielschichtige Acoustic-/E-Gitarren-Begleitung, traumhaft knackiger "Full Band"-Refrain) ist ein Indiz dafür. Joe's atemberaubendes, variantenreiches Gitarrenspiel ist einmal mehr Weltklasse! Auch gesanglich war er nie besser! Prächtiges Songmaterial! Der brillante Opener "Ball been hammer" beispielsweise, eine Nummer des großartigen, 2005 verstorbenen Roots-Bluesers und Slidegitarristen Chris Whitley, wechselt in geradezu "aufregender" Art und Weise zwischen transparenter, filigraner, rootsiger Acoustic Gitarren-Begleitung und geradezu "bedrohlich" anmutenden, stark an Led Zeppelin erinnernden, massiven, lauten Rock-Passagen mit hämmernden Drums und einem ordentlichen "Kashmir"-lähnlichen, psychedelischen Feeling hin und her. Danach gleich die nächste "Killer"-Nummer: Das famose "One of these days" ist ein brodelnder, dreckiger Hi-Energy Retro Blues-/Bluesrock-Stomper mit leichtem Swamp-Flair, eine wahrhaft grandiose Komposition von Bonamassa und dem legendären Ten Years After-Kopf Alvin Lee! Überaus druckvoller, fetter Rhythmus, kochende Riffs, raue Percussion, glühende Slide-Licks und ein fulminantes, ausgedehntes Gitarrensolo des Meisters sorgen für knisternde Blues(rock)-Spannung! Hat diese Nummer Feuer, Intensität und "Spirit"! Irre stark! Wie auch der beinharte, majestätische mit massiven E-Gitarren (inklusive glühender Slide-Passagen) und psychedelischem Acoustic-/E-Gitarrenspiel ausgestattete Kracher "Dirt in my pocket", eine jener packenden Nummern, die tatsächlich aus einer imaginären Led Zeppelin/Bad Copmapny-Session entsprungen sein könnte (Bonamassa's Organ zeigt hier eine erstaunliche Ähnlichkeit zu Paul Rodgers), die dezent in R & B-Bluesgefilde abdriftende, etwas ruhigere, dennoch durchaus kraftvolle, von wunderbaren Gitarrenspielereien begleitete, sehr melodische, 8-minütige Blues-Ballade "Sloe gin" (traumhaftes, über 3-minütiges E-Gitarren-Solo), die prächtige, authentische, voller mitreißender Gitarrenläufe steckende Blues-Boogie-Version von John Mayall's "Another kind of love", die herrlich melodische, lockere Roots-/Blues-Nummer "Around the bend" mit ihrer exzellenten, entspannten Acoustic Gitarren-Begleitung, in die sich im Verlauf des Stückes wundervolle, dezente Electric Slide-Linien "hineinschleichen", der großartige, abermals von klasse E-Gitarrenläufen begleitete Slow-Blues "Black night", der swampige, akustische Hill Country Blues-Stomper "Jelly Roll", usw.! Es ist irgendwie kaum zu glauben wie er das hinbekommt, doch der Mann schüttelt ein Meisterwerk nach dem nächsten aus dem Ärmel! "Sloe gin" jedenfalls ist erneut ein Knüller! Der Bursche legt die Messlatte für seine Nachfolgealben immer höher! Prächtig, sehr satt und "saftig" produziert von Kevin Shirley!

Art-Nr.: 5150
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One of these days
Seagull
Dirt in my pocket
Sloe gin
Another kind of love
Around the bend

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Carll, Hayes - trouble in mind [2008]
Spätestens seit seiner 2005er Veröffentlichung "Little Rock" (für viele Kritiker war es das beste Americana-Album des Jahres) zählt der Texaner Hayes Carll zu den am meisten gefeierten und gepriesenen Songwriter einer neuen, jungen Americana-Generatiion. Mit "Trouble in mind" liefert er nun sein Majorlabel-Debut beim renommierten und angesagten Genre-Label "Lost Highway" ab - und es ist wieder ein großartiges Dokument seiner exzellenten Songwriter-Kunst und seines von Natürlichkeit und Unbekümmertheit geprägten musikalischen Outputs geworden. Wunderbare Geschichten "of heavy drinking, bad wimmen, hell raisin', misplaced love and life along the lost highways" dominieren die Texte, eingepackt in großartige Full Band-Arrangements zwischen rotzigen Rootsrockern, staubigem Alternate Country, klassischen Countryfolk-Rockern und dreckigem "stripped down" Americana! Sehr abwechslungsreiches Material von trocken instrumentierten, semi-akustischen "Storytellern" ("Willing to love again") bis zu knackigen, gut abgehenden "southern-fried" Boogies ("Bad liver and a broken heart" - im übrigen mit Georgia Satellites-Haudegen Dan Baird an der Gitarre und Background-Gesang) und lässigen, flockigen, rootsigen Alternate Country-Nummern ("It's a shame")! Carll versteht es mit seiner, von dem typischen "Texas-Drawl" begleiteten, rauen, staubigen Stimme, den Songs jederzeit eine nie zweifelnde Glaubwürdigkeit zu verpassen, die dem Zuhörer vermittelt, als habe der Künstler genau das alles erlebt, wovon er erzählt. Sehr authentisch! Die Einflüsse reichen von Kollegen wie Guy Clark, Robert Earl Keen, Ray Wylie Hubbard, Townes van Zandt, Steve Earle und Billy Joe Shaver bis hin zu The Band, den Stones, und manchmal auch zu Neil Young! Unter den Musikern: Carl Broemel, Pat Buchanan, Will Kimbrough (alle E-Gitarre), Al Perkins (Pedal Steel, Banjo), Fats Kaplin (Lap Steel), Chris Carmicheal (Fiddle), John Gardner (Drums) und Brad Jones (Bass), der auch produzierte! "Trouble in mind" wird, sowohl von den Fans, als auch von den Kritikern, am Jahresende erneut zu den wichtigsten und bedeutendsten Americana-Alben des Jahres gezählt werden, und das völlig zu Recht! Ein großartiges Werk von einem der besten neuen Vertreter seiner Zunft!

Art-Nr.: 5657
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

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Cross Canadian Ragweed - live and loud at the wormy dog saloon [2000]
Wir konnten gar nicht anders! Nach dem fantastischen Erfolg ihres Meisterwerkes "Highway 377" (vielleicht das Genre Top-Album des Jahres 2001) mußten wir nun auch das Vorgänger-Werk aus dem Jahr 2000 "Live and loud at the Wormy Dog Saloon" herbeischaffen. Auch das ist ein tolles Teil! Der Wormy Dog Saloon in Stillwater, Oklahoma ist ein bekannter Genre-Schuppen und die Stamm-Location von Cross Canadinan Ragweed, in der sie regelmäßig spielen. Hier treffen sie sich alle, die Freizeit-Cowboys und Rootsrock-Fans um nach gestreßten Arbeitstagen ordentlich einen zu heben und mit ihren musikalischen Helden dem Alltag zu entfliehen. Einen dieser tollen Auftritte haben Cross Canadian Ragweed auf diesem klasse Live-Album verewigt. Was soll man sagen: das macht einfach Spaß! Wesentlich roher als auf "Highway 377", derber, ungeschliffener, völlig unbekümmert, frech und rotzig, rocken und "poltern" sie sich durch einen fast 62-minütigen Set. Spaß und Freude pur! Sofort kommt bei dem Zuhörer das Gefühl auf, er sei inmitten dieser "Wormy Dog"-Gemeinde, mittten drin in dieser Party! Herrlich intime Atmosphäre! An der Musik und dem Sound ist wirklich nichts "geschraubt". Alles ist pur live, wie es tatsächlich war! Und die Setlist hat es in sich. Lediglich einen Track davon finden wir auf einem der beiden Studioalben der Band wieder, nämlich "Bang your head" auf "Highway 377", das es hier in einer klasse frühen Live-Fassung gibt. Der Rest besteht aus eigenen Stücken der Band, die auf Studioalben unveröffentlicht sind und aus hochinteressanten Coverversionen. So beginnt der "Wormy Dog"-Abend mit einer herrlich abgehenden Version von Jerry Reed's "Amos Moses", bei dem der Laden gleich richtig in Schwung kommt. Zu den anderen Covers zählt eine abgefahrene Version von Neil Young's "Hey, hey, my, my" und Bob Dylan's "Rainy day woman". Es ist schwer, andere Titel hervorzuheben, da einfach der ganze Gig klasse ist. "The President Song" ist bester Countryrock mit interessantem Text, "Headed south" bietet derben Blues-/Bluesrock mit "Southern/Louisiana"-Würze und flinken Gitarrensoli, "Workin' on ok" ist fetziger Countryrock, bei "Boys from Oklahoma", einem urigen Texas Honky Tonk-/Countryrock ist das komplette, bestimmt schon leicht angeheiterte Publikum, mit von der Partie, und zum Finale gibt es mit "Nowhere, Texas" noch mal einen Hochgeschwindigkeits-Heuler mit rasanten Gitarren und dem Band-Intro! Ein kühles Blondes aus dem Kühlschrank, CD in den Player, das Holzfäller-Hemd übergestreift, die verschiedenen Körperteile im Takt der Musik mitgehen lassen - und schon ist man mittendrin, im Wormy Dog Saloon in Stillwater, Oklahoma! Ein Trip, der richtig Laune macht! Nichts für Country-Puristen, denn hier gibt es eine richtige, rockige Sause! Erdig und roh! Klasse!

Art-Nr.: 1089
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Amos Moses
Down at the harbor

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Duarte Group, Chris - blue velocity [2007]
Unglaublich, was dieser "Hexer" aus seiner "Strat" für eine Power herauskitzelt! Die Chris Duarte Group mit enem vor Kraft, Biß, Feuer, Intensität und Dreck, aber auch vor Gefühl und Inspiration nur so strotzenden Bluesrock "Hammer"-Album, das den Gitarren-Enthusiasten schier den Atem raubt! Grandios! "Blue velocity" ist bereits das fünfte Album des aus San Antonio/Texas stammenden, mittlerweile allerdings in Atlanta/Georgia lebenden Mannes - und es ist, bei all den starken Vorgängern kaum zu glauben, der Aufbruch Duarte's in eine neue musikalische Dimension! Mit einer bärenstarken Rhythmustruppe im Rücken (Dustin Sargent am Bass und Damien Lewis an den Drums) besticht der auch in Southern Rock-Kreisen ungemein beliebte Sänger und Songwriter mit durch und durch packendem Songmaterial, das einen von der ersten bis zur letzten Sekunde unwiderstehlich in seinen Bann zieht. Okay, extrem starkes Songmaterial, klasse Sänger - die Basis für ein tolles Album ist also schon mal gegeben - doch was der Mann dazu auf seiner Gitarre veranstaltet, ist einfach der sprichwörtliche "Wahnsinn" und macht das Werk zu einer absoluten "Monster"-Scheibe! Die Saiten glühen, kochen, dampfen! Dabei setzt er eine gewaltige Energie frei, rührt mit seinen ellenlangen, ausgedehnten Soli im Dreck, spielt roh, rau, "heavy" und laut, "hobelt", kratzt und läßt sein Instrument heulen wie eine Meute angriffslustiger Wölfe. Doch niemals geht das Gefühl verloren, schon gar nicht die Transparenz! Voller Virtuosität fegt er über die Saiten, spielt quirlig, durchdacht, verliert sich zu keiner Minute in chaotischen Orgien, bleibt immer eingängig und agiert mit exorbitant hoher technischer Brillanz. Ein wahrer Meister eben, der, wie es scheint diverse Elemente solch großer Kollegen wie Stevie Ray Vaughan (mit dem wird er am meisten verglichen), Johnny Winter, Jimi Hendrix, Eric Johnson, Joe Bonamassa und Warren Haynes problemlos zu seinem ganz eigenen Stil vereint. Die vielen langen Stücke (zweimal um die 7 Minuten, einmal über 8, einmal über 9, einmal über 13 Minuten) bieten jede Menge Gelegenheit Duarte's außergewöhnliches Können in fulminanten Soli zu demonstrieren. Insgesamt dauert die Reise über 74 satte Minuten lang! Ein herrlicher, drückend dreckiger Midtempo-Groove mit starken, fast wie eine hintergründige Orgel klingenden Gitarrenlicks zieht sich durch den jede Menge Southern-Esprit versprühenden, rauen, rockigen Eröffnungs-Blues "Amy Lee" mit seinem feinen, melodischen Refrain. Gleich bei diesem ersten Stück läßt Duarte, neben seiner klasse Gesangsleistung, die "Gitarrenmuskeln" spielen: Mitreißende, kernige Soli und explosive Lead Gitarren-Exkursionen versprühen das pure Bluesrock-Feuer! Man ist gefangen und "berauscht" - und das wird sich bis zum Ende nicht mehr ändern! Flott, dynamisch, irgedwie sogar locker, dennoch "heiß" und voller Power rockt sich die Band anschließend durch den famosen, "rollenden", von leicht funkigen Riffs angetriebenen, einen tollen Texas-/Blues-/Boogie-Drive aufbauenden Knaller "Do it again", natürlich erneut ausgestattet mit diesen kochenden, wieselflinken, dreckigen Gitarrenläufen. Nach dem ebenso starken, über 7-minütigen, swingenden Shuffle-/Boogie-Bluesrocker "Hard mind" (Duarte fliegt nur so über die Saiten, lässt es mächtig glühen, verliert aber nie seine hervorragend strukturierte, prima hängen bleibende Linie), steht ein sensationell starker, zwischen Emotion und alle Dämme brechender Power hin und her schwankender, über 13-minütiger (Heavy)Bluesrock"Killer" auf dem Programm, der fast schon allein die "Kohle" für dieses Album wert ist: "Something wicked" heißt die Nummer, die sich ungemein schwergängig und massiv aus den Lautsprechern windet und unsere musikalischen Sinne unbarmherzig fesselt. Bärenstarker Gesang und ellenlange, nicht enden wollende, aus der puren Glut entspringende Gitarrenläufe rufen eine gewaltige Power ab! Nach dem Stück liegt man mit staunendem Gesicht und offenem Mund geschafft in seinem Musiksessel, doch eine Verschnaufpause gibt's nicht, der nächste Knüller wartet schon: Mit "I'll never know" (krachender Uptempo-Bluesrock, melodisch und kraftvoll) bedient sich Chris Duarte, neben dem später folgenden, southern-rockigen, riffigen "Out in the rain", der ersten von zwei Coverversionen seiner japanischen Freunde von Savoy Truffle (befinden sich beide auf deren Album "Roadhouse boogie"), die er beide mitreißend interpretiert. Ebenso packend kommt er mit dem gigantischen, "brennenden" (Heavy)Slow-Blues "Sun Prairie Blues" (eine Hommage an die californischen Sun Prairie Studios von Cotati, in denen das Album eingespielt wurde), dem straighten Rocker "Never gonna change" oder der mit einem elektrisierenden Hendrix-Flair ausgestatteten, wunderbaren, melodischen Bluesrock-Ballade "R U 4 Real?" rüber! "Intensive High-Energy Bluesrock for the 21st century, that leaves you breathless"! Es ist alles gesagt! Jetzt heißt es nur noch: Genießt diese Werk und "play it loud"!

Art-Nr.: 5129
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Amy Lee
Do it again
Something wicked
I'll never know
R U 4 real?
Out in the rain

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Elston Band, Jay B. - same [2000]
Alligator Stew Sänger Gary Jeffries brachte uns mit einer Empfehlung auf die Fährte der Jay B. Elston Band aus Slidell/Louisiana! Natürlich sind wir der Sache nachgegangen, haben recherchiert, schließlich Kontakt mit Mr. Elston aufgenommen und somit den nächsten absoluten Southernrock-Knüller entdeckt! Festtagsstimmung für die Southernrock-Gemeinde und auch die Bluesrock-Fraktion: Das Debut der Jay B. Elston Band aus dem Jahre 2000 ist eine wahre Demonstration bärenstarken schwülen, bluesigen, rohen, puren Southernrocks aus den Sümpfen Louisisana's - da brodeln die Bayous! Geprägt wird die Musik selbstverständlich von Jay B. Elston selbst, der zum einen als hervorragender Sänger mit einen dezent "Whiskey gegerbten" Organ, irgendwo zwischen Steppenwolf's John Kay und Hatchet's Danny Joe Brown liegend, überzeugt, und zum anderen ein begnadeter, furioser Guitarslinger mit unter anderem glühendem Bottleneck Slide-Gitarrenspiel ist, der seine Gitarre mal schreien und mal weinen läßt, und ein rasantes Solo nach dem nächsten aus den Saiten zaubert. Längst zählt er in seiner Heimat, das bescheinigt man ihm aller Orten, zu den ganz großen Gitarreros der Szene. Überhaupt ist der Gitarrensound wunderbar transparent! Doch auch die beiden anderen Musiker verstehen ihr Handwerk und liefern eine großartige, treibende, groovige Rhythmusarbeit: Rory Faciane an den Drums und Scott Womack am Bass! Mit über 65 Minuten Spielzeit gibt's 17 excellente Songs ohne Ausfälle. Klar hören wir hier auch wieder die Parallelen zu Allmans-like Jammings, zu dem Boogie-Rock von Molly Hatchet und den Riffs von Lynyrd Skynyrd, doch das gehört einfach dazu! Ansonsten spielen die Jungs um Jay B. Elston ihren ganz eigenen unverbrauchten Stil, der das Genre erneut in neuem Glanz erstrahlen läßt! Der musikalische Süden lebt! Arrangements und Strukturen der Songs sind klasse. Von sehr bluesigen slide-getränkten Nummern, bis zu stampfendem Boogie-Stoff - die gesamte Southernrock-Palette haben sie drauf. Doch eines ist allgegenwertig: "the sounds of the swamps"! Ein paar Songbeispiele: Swampige Blues-Slide und Dobro bilden das Intro zu "The rambler". Pulsierendes, "heißes", trockenes Schlagzeug setzt ein, eine herrliche Blues-Harp, die Drums werden schneller, fangen an zu rotieren und schon wird der Song zu einem astreinen driving Lousiana Southern-Bluesrocker mit tollen Gitarrensoli! Abgehenden Southern-Boogie mit herrlichem Bottleneck-Spiel bis die Saiten glühen gibt's auf "Motor run", Skynyrd- und Hatchet-Riffs rocken bei "Come on in and boogie" um die Wette, inklusive tollem Jam-Feeling durch großartige Percussion-Arbeit und scharfen Slide-Soli. Puren Southernrock wie aus einem Guß mit feurigen Gitarrenläufen hören wir auf "Can't win for losin', während "Wake'n bake" mit seiner zwirbelnden Slide-Gitarre, der herrlichen Lead-Gitarre und dem virtuosen bluesy Picking (Clarence "Gatemouth" Brown" als Gast), angetrieben von schweißtreibendem Bass, wieder eine dieser Louisiana Southern-Boogie-Blues-Vorzeige-Nummern ist. Die Jay B. Elston Band ist zweifellos ein neues absolutes Genre-Highlight, das das Herz eines jeden Southernrock-Fans höher schlagen läßt! Gitarrenzauber aus dem Voodooland! "Ballsy Southern Rockin' Blues from the Swampland"! Heiß - scharf - "geil"!

Art-Nr.: 1120
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Voodoo woman
Can't win for losin

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Ely, Joe & Joel Guzman - live cactus! [2008]
Großartiger Live-Mitschnitt eines wunderbaren Konzertes aus dem Cactus Cafe in Austin/Texas! Auf der Bühne: Die texanische Roots-Ikone Joe Ely mit seiner Acoustic-Gitarre und der Weltklasse-Akkordeonspieler Joel Guzman! In einer prächtigen Duo-Performance starten die beiden eine großartige Reise durch den musikalischen Roots-/Americana-/Alternate Country-Katalog Ely's und lassen dessen Songs in einem völlig neuen Licht erscheinen. Die logischerweise zu den bekannten Studioversionen völlig abweichenden, neuen Arrangements bauen einen tollen Spannungsbogen auf und lassen die Zuhörer nicht mehr los. Das bei Ely's Musik eh schon vorhandene "Border-Flair" erhält durch Guzman's mexikanisch angehauchtes Akkordeonspiel zusätzliche Nahrung und Würze. Das Ganze duftet wie ein "Texas Bar-B-Que on a hot Saturday afternoon", heißt es in einem U.S.-Review! Alles wird sehr variabel und kreativ dargeboten. Hier sind zwei exzellente Musiker am Werk, die das Publikum prächtig unterhalten. Im Cactus Cafe herrscht eine tolle, intime Atmosphäre! Glasklarer prächtiger Sound! Ein klasse Auftritt der beiden!

Die komplette Setlist:
1. Up on the Ridge
2. Slow You Down
3. Because of the Wind
4. All Just to Get to You
5. Miss Bonnie and Mr. Clyde
6. Letter to Laredo
7. Where Is My Love
8. Ranches and Rivers
9. All That You Need
10. Wind's Gonna Blow You Away
11. Maybe She'll Find Me
12. I'm a Thousand Miles from Home
13. White Freightliner Blues (with Ryan Bingham)

Art-Nr.: 5592
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Up on the ridge
Because of the wind

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Gomes, Anthony - live [2008]
Anthony Gomes, aus Toronto/Kanada stammend, gehört schon seit Jahren zu den ganz heiß gehandelten "jungen Wilden" des kanadischen und amerikanischen Bluesrock-Circuits - völlig zu Recht. 2 Jahre nach dem großartigen "Music is the medicine" kommt er mit seinem ersten Live-Album - und hier ist der vitale "guitarslinger" und mit einer ordentlichen Röhre ausgestattete Sänger erst richtig in seinem Element. Die Luft brennt am 27. Februar 2007 im kleinen "Triple Door"-Club von Seattle, an dem die Aufnahmen mitgeschnitten wurden, denn Gomes und seine Mannen entfachen ein dynamisches und explosive Feuerwerk, das sowohl der Band als auch dem Publikum eine Menge Freude bereitet. Das ist deutlich spürbar. Der Bursche ist ein hervorragender Entertainer, der das Publikum prima in seine Show involviert. Der Sound ist druckvoll und dicht, die Atmosphäre kommt bestens rüber. Klar ist, das Gomes mit seiner starken Stimme und vor allen Dingen seinem heißen, "wilden", glühendem, von großen Fähigkeiten geprägten Gitarrenspiel im Mittelpunkt des Geschehens steht, doch niemals, und das kommt richtig gut, allzu dominant. Vielmehr werden seine 3 Mitstreiter Todd Hamric (Orgel, Piano), Denis Palatin (Drums) und Biscuit Miller (Bass) nahezu gleichberechtigt eingebunden, was einen sehr kompakten Bandsound ergibt. Hamric's klasse Orgel- und Klavierarbeit verleiht den ausgelassenen Gitarrenexkursionen von Gomes zusätzliche Fülle und die Rhythmusfraktion sorgt für einen exzellenten, teils schön funkigen, überaus rhythmischen Groove, der jederzeit dazu beiträgt, die Temperatur in dem Schuppen weiter anzuheizen. Das Material des gut 61-minütigen Mitschnitts stammt neben insgesamt 5 Songs aus "Music is the medicine" (diese allerdings erhalten durch ihre dampfenden Instrumentalpassagen, bei denen sich neben Gomes auch alle anderen Bandmitglieder ordentlich austoben dürfen, und die ausgedehnte Performance ein völlig neues Gesicht), auch aus einigen Songs aus Gomes' früheren Werken und einer starken Coverversion des Led Zeppelin-Klassikers "Heartbreaker"! Eine erstklassige Rock-/Funk-/Groove-/Blues-/Power-Show voller Drive und aufgeheizter Spielfreude. Ein Mitarbeiter, dessen Zitat im Innenteil des Booklets abgedruckt ist, schreibt über den Besuch dieses Konzertes: "The place was packed, they came from all around, there was a buzz in the air, the lights went down, Gomes came out, and he was the Sh*t. He could play guitar like there was no tomorrow. When he started to sing, I was floored". Na dann, lass es krachen, Anthony...

Die komplette Tracklist:
1. Countdown - 0:15   
2. Up 2 Zero - 3:31   
3. Bluebird - 7:44   
4. Heartbreaker - 5:30   
5. Prelude in Blues - 1:50   
6. When the Right Woman Does You Wrong - 8:29   
7. Falling - 3:32   
8. War on War - 7:04   
9. Won't Let You Down - 6:45   
10. Music Is the Medicine - 6:15   
11. Wings of a Song - 5:40   
12. Testify - 4:38

Art-Nr.: 5553
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Up 2 zero
When the right woman does you wrong
War on war
Wings of a song
Testify

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Grateful Dead - rocking the cradle ~ egypt 1978 [2008]
2 CDs & 1 DVD-Set!
Recorded live at Gizah Sound & Light Thaeter, Cairo, Egypt, 15. und 16. September 1978! 30 Jahre nach Grateful Dead's legendärem Ägypten-Trip erscheint dieses historische Ereignis nun auf einer Doppel-CD (über 145 Minuten Spielzeit) und einer großartigen Live-DVD!
Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Der offizielle Text zur Veröffentlichung:

"Good things come to those who wait! First, it took 30 years to produce this ultra-cool 2CD/DVD set from the Dead’s legendary September 1978 run at the Sound & Light Theater, outside Cairo, nestled in the dunes just a short mummy-walk from the Great Pyramid and the mysterious Sphinx. Then, Dead Heads had to endure the long, restless weeks between the announcement of the release and when they could actually order it. Well, ring them bells, because the wait is over! This beautiful and historic package, Rocking the Cradle: Grateful Dead, Egypt 1978, which includes two exceptional music CDs and a DVD with over 95 minutes of concert footage from the Egypt shows (plus an impressionistic “Vacation Tapes” mini-documentary that shows the band and Dead family at play) is now available. Much has been written about this storied adventure: About the band’s long-standing desire to play in “places of power,” as Phil put it years ago… The incredible logistical gymnastics necessary to get permission for this strangest of American rock bands to bring their peculiar alchemy to the cradle of the ancient world… The huge, scattered caravan of crazies that descended on Cairo from the U.S. and Europe, drawn to the desert by some irresistible force… The sheer magnitude of shipping in tons of sound equipment, setting up in 110-degree heat, maxing out the local power grid, trying to turn the King’s Chamber in the Great Pyramid into an echo chamber (alas, Osiris would have none of that!)… The wondrous interplay at each of the three concerts between Nubian drummers and singers and the Grateful Dead… The miraculous final show, during a total lunar eclipse… The synchronicity of that last show and the signing of a peace treaty between Egypt and Israel… Magical horse and camel rides under the desert moon…Trips up and down the Nile… High adventure at every turn!

The three Egypt concerts—September 14, 15, 16, 1978—were captured on a 24-track tape recorder with an eye towards putting out a live album to help defray the (considerable) cost of the expedition. When the Dead got home, however, they discovered that the tapes of all of the first night and part of the second were not useable because of technical problems. Then the band got wrapped up in finishing their Shakedown Street album (begun before the Egypt venture), and soon the notion of putting out the Egypt album lost its momentum. But just as Howard Carter and all those other explorers in the ’20s and ’30s couldn’t stay away from the tombs in the Valley of the Kings, the Dead weren’t about to let those Egypt multitracks stay buried by the sands of time. Next thing you know there’s a phone call to ace GD mixer Jeffrey Norman and he and vaultkeeper David Lemieux discover that despite the problems with the first night’s tapes, there’s still lots of great material available from nights two and three, including: a dynamite “Shakedown Street” (just the second live version ever), “Truckin’,” an exquisite “Stella Blue,” “Eyes of the World,” fresh takes on then-new songs such as “Stagger Lee” and “I Need A Miracle,” and the hypnotic Egyptian tune called “Ollin Arageed” that features Hamza El Din and other percussionists, who are then joined by the Dead for a jam into “Fire on the Mountain.” Wow!

And the concert video, though rough around the edges in places, is quite a revelation as well. Not only does the DVD include many of the best tunes on the CDs—you’ll dig seeing Jerry do some pretty energetic thrashing here and there—it contains two songs not on disc—“Bertha” and “Good Lovin’.” The concert material has been mixed in both stereo and surround sound, with two listening options: DTS 5.1 and PCM Stereo. The beautifully designed booklet (with cover inspired by the late, great Alton Kelley’s Egypt 1978 tour poster) contains a revealing essay by longtime Ice Nine Publishing chief (and Egypt trip co-organizer) Alan Trist, and many rare photos. All that’s missing is sand, the smell of camels and some 'hubbly-bubbly'"!

Die komplette Setlist:

Disc 1
1 Jack Straw - 6:44   
2 Row Jimmy - 11:46   
3 New, New Minglewood Blues - 6:26   
4 Candyman - 7:29   
5 Looks Like Rain - 8:52   
6 Stagger Lee - 7:29   
7 I Need a Miracle - 5:45   
8 It's All Over Now - 7:39   
9 Deal - 7:03   

Disc 2
1 Ollin Arageed - 6:56   
2 Fire on the Mountain - 14:05   
3 Iko Iko - 7:03   
4 Shakedown Street - 15:30   
5 Drums - 3:31   
6 Space - 2:26   
7 Truckin' - 10:14   
8 Stella Blue - 8:18   
9 Around and Around - 8:21   

Disc 3 - DVD (Live Concert Film)
1 Bertha
2 Good Lovin'
3 Row Jimmy
4 New, New Minglewood Blues
5 Candyman
6 Looks Like Rain
7 Deal
8 Ollin Arageed
9 Fire on the Mountain
10 Iko Iko
11 I Need a Miracle
12 It's All Over Now
13 Truckin'
14 The Vacation Tapes (kleiner Film über den Trip)

Art-Nr.: 5996
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 28,90

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Hambridge, Tom and the Rattlesnakes - live [2007]
"Good evening everybody! Are you ready to bang & roll? I wanna introduce you to the lone wolf himself, the rattlesnake man, Tom Hambridge"! Das ist der Startschuß für ein pures Rock'n Roll-Fest! Was nun folgt, ist einfach nur "geil"! Dreht den Lautstärkeregler auf einen amtlichen Pegel und lasst Euch im Geiste vor die Bühne der Newport Music Hall in Columbus/Ohio oder des Commodore Ballroom in Vancouver/Canada transferieren - dort lassen Tom Hambridge und seine Rattlesnakes gerade alle Dämme brechen! Macht das Laune! Jaulende, riffige und röhrende Gitarren überall, staubtrocken, voller unbändiger Energie, dreckig, kompromißlos geradeaus, ohne jeden Schnörkel, voller Feuer und Biß spielen Hambridge und seine Freunde (neben ihm noch 2 Gitarristen, Bass und Schlagzeug) zu einem dermaßen überschäumenden, mitreißenden und packenden Whiskey-drinkin' Roots-/Blues-/Country-/Boogie-/Dixie-/Southern-Rock'n Roll-Feuerwerk auf, das man meinen könnte, sie wollten die Hütte in Grund und Boden rocken. Irre stark! Hambridge ist ja ein von den Kritikern und Medien hoch geschätztes msuikalisches, bereits zweimal für den Grammy nominiertes Allround-Talent - ein regelrechter Workoholic, der bislang allerdings eher im Hintergrund agierte. Von Hause aus Drummer und Studiomusiker, spielte er mit Leuten wie beispielsweise Bo Diddley, George Thorogood und Johnny Winnter, was eine große Liebe zum Blues verdeutlicht, entwickelte sich dann aber immer mehr zum "Star"Produzenten für Größen wie (ebenfalls) George Thorogood oder auch Susan Tedeschi, und vor allen Dingen zu einem der gefragtesten, gegenwärtigen U.S.-Songwriter des Blues-, Roots- und Countryrocks (er gehört zur 1A-Riege der Nashville-Writer) mit großem Bezug zum Southern Rock. Leute wie Lynyrd Skynyrd, die Van Zants, Susan Tedeschi, George Thorogood, Delbert McClinton, Montgomery Gentry, Pat Green, Rodney Atkins, Billy Ray Cyrus, um nur einige zu nennen, haben seine Songs aufgenommen und damit große Erfolge erzielt. Doch immer wieder findet er Zeit, auch mal ein Soloalbum aufzunehmen und mit seiner eigenen Band auf Tour zu gehen, um mal "richtig die Sau raus zu lassen"! Und was dann kommt, ist die pure Energie! Unglaublich, wie sich Hambridge und die Band live in der Lage sind zu entfalten. Wie eine ungezügelte, wunderbare Mischung aus den Georgia Satellites, Dan Baird & Homemade Sin, den Kentucky Headhunters, mit einem Schuß Bo Diddley, George Thorogood, John Mellencamp,Van Zant und Lynyrd Skynyrd - so fegen die Jungs durch die Clubs der USA! Trotz des Drecks, der rauen Basis und des fetten, zündenden Gitarrensounds, gehen die Songs prächtig ins Ohr! Und das Southern-Feeling ist wirklich allgegenwärtig. Teils ist das lupenreiner, bluesiger, boogie-mäßig und leicht countryfiziert abgehender Southern Rock, voller asugelassener Spielfreude! Die beiden Gitarristen starten immer wieder zu herrlich dampfenden Riff-Attacken und glühenden Soli! Tolle Musiker! Die 13 Songs (50 Minuten Spielzeit) umfassende Selist setzt sich aus diversen Songs von Hambridge's Soloalben, einzelnen Tracks anderer Künstler, für die er sie ursprünglich geschrieben hat (z.B. Lynyrd Skynyrd's "Sweet Mama", das die Truppe hier deutlich dreckiger, kraftvoller und temporeicher zum Besten gibt, als die berühmten Southern Rock-Helden) und ein paar brandneuen Tracks (z.B. das wie von einem Hammer in eine Wand genagelte, bluesig und geradeaus riffende, saustarke, mit einem tierischen Gitarrensolo gewürzte "Shot glass") zusammen! Es ist überflüssig, einzelne Songs herauszuheben. Es gibt partout keine Schwachstellen. Bis auf ganz wenige Ausnahmen geht hier volle Kanne die Post ab. Auch wenn immer wieder "nur" geradeaus Gas gegeben wird, von Langeweile gibt's bei dieser Mucke keine Spur. Hambridge und seine Freunde "rock the house down", und zwar mit genauso zügelloser Power wie spieltechnischer Klasse! Lediglich die großartige Southern-Ballade "Nineteen" (auch ein brandneues Stück), der ultra-dreckige, lediglich von einer verzerrten, glühenden E-Gitarre begleitete Southern-Blues "Cut way back" und der herrliche Fan-Favorite "Trouble in the henhouse" (dynamischer Swing-Blues-Boogie) weichen etwas von dem übrigen Rock'n Roll-Dampf ab! Ansonsten rollt der volle Fahrt aufnehmende "Dixie-/Blues-/Roots-/´Southern-/Boogie-/Riff-Train" gandenlos von Track zu Track! Noch einmal: Das ist die pure Freude! Wer auch nur annähernd auf die vorher zitierten "Kollegen" steht, der wird hier zur vollsten Zufriedenheit bedient! Diese Truppe rockt, und rockt, und rockt...! "You never shake free from a rattlesnake bite" heißt es in einer Textpassage der Eröffnungsnummer "Rattlesnake man"! Wie wahr! Solch ein Schlangenbiß macht einfach süchtig...

Die komplette Setlist:
1. Rattlesnake Man
2. Some Things Never Change
3. Get Off
4. Sweet Mama
5. Shot Glass
6. Hammer Slammer
7. Rachel Fay
8. Nineteen
9. Cadillac
10. Lone Wolf
11. Cut Way Back
12. Rock Me Right
13. Trouble In The Henhouse

Art-Nr.: 5447
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rattlesnake man
Get off
Shot glass
Lone wolf
Cut way back
Rock me right

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Healey, Jeff - mess of blues [2008]
Der einzigartige, einst in einem Club in Toronto von Stevie Ray Vaughan entdeckte, seit seinem ersten Lebensjahr blinde, kanadische Gitarrist Jeff Healey erlag vor einigen Tagen, am 2. März 2008, seinem Krebsleiden (ein seltener Netzhaut-Krebs), gegen das er schon sein Leben lang gekämpft hatte. Neben vielen anderen hervorragenden Alben hinterlässt Healey als letztes Vermächtnis sein kurz vor seinem Ableben fertig gestelltes, neues Werk "Mess of Blues", das nicht nur seine erste Blues-/Bluesrock-Scheibe seit crica 8 Jahren ist, nein, der Meister und seiner Band ("the best damned bar band in Canada", wie er sie selbst bezeichnet) liefern eine geradezu mitreißende Vorstellung ab. Welch eine Tragik! Healey hat sich 10 Coverversionen ausgesucht, die allerdings nicht lieblos zusammengestellt wurden, sondern voller Inbrunst und Seele zum Besten gegeben werden. Healey haucht diesen Titeln ein teilweise hinreißendes, neues Eigenleben ein, geprägt von seinem fulminanten Gitarrenspiel. 6 Tracks sind live im Studio eingespielt, 2 sind live in seinem eigenen "Roadhouse"-Club in Toronto mitgeschnitten worden, 2 weitere stammen von einem Konzert aus London! Irre stark, was die Truppe beispielsweise aus Hank Williams' Countryheuler "Jambalaya" zaubert, wie sie eine furiose Fassung von Neil Young's "Like a hurricane" von der Leine lässt, ein herrliches "The weight" (The Band) interpretiert oder sich in famoser Art und Weise über 8 Minuten an dem seeligen Slow Blues-Klassiker "How blue can you get" (u.a. Albert Collins, B.B. King) auslässt, inklusiver großartiger Orgel- (Dave Murphy) und Gitarrenausflüge! Jeff Healey und seine Band sind in ihrem Element. Das ist ehrlicher, zeitloser, klassischer, rootsiger Retro Blues-/Bluesrock, bei dem man zu jeder Zeit den puren Idealismus der beteiligten Musiker, allen voran Healey's, spürt! Große Klasse!

Die komplette Tracklist:
1. I'm Torn Down
2. How Blue Can You Get
3. Sugar Sweet
4. Jambalaya
5. The Weight
6. Mess O' Blues
7. It's Only Money
8. Like A Hurricane
9. Sittin' On Top of The World
10. Shake, Rattle and Roll

Hier noch die offizielle Presseerklärung der Ruf Records GmbH (Thomas Ruf) vom 3.3.2008 zum Tode von Jeff Healey und zur Album-Veröffentlichung:

Jeff Healey, der zu den markantesten Gitarristen unserer Zeit gehörte, ist gestern (am Sonntag, den 2. März) im St. Joseph’s Krankenhaus von Toronto verstorben. Er war 41. Er hinterlässt seine Frau Cristie, seine Tochter Rachel (13) und Sohn Derek (3), seinen Vater und Stiefmutter Bud und Rose Healey und seine beiden Schwestern Laura und Linda.

Details zur Trauerfeier und zum Begräbnis sind noch nicht bekannt. Nachdem er als Kleinkind durch eine seltene Krebsart (Retinoblastoma) sein Sehvermögen verlor, fing er schon im Alter von drei an, auf unkonventionelle Weise, die Gitarre zu spielen: Er hielt das Instrument flach auf seinem Schoss. Mit 17 gründete er seine erste Band und führte bald unter dem Namen Jeff Healey Band sein eigenes Trio.

Nachdem er in dem Hollywood-Film Road House zu sehen war, wurde er von Arista Records unter Vertrag genommen. 1988 erschien sein Album See the Light, dass für den Grammy nominiert wurde. Mit „Angel Eyes“ vom selben Album landete er einen großen Hit. 1990 wurde er mit einem Juno Award als „Entertainer des Jahres“ ausgezeichnet.

In den 90ern veröffentlichte er zwei weitere Alben auf Arista, die allerdings weniger erfolgreich waren. In den Jahren danach erschienen diverse „Best of“-Sammlungen und Livealben. Er nahm zwei weitere Rockalben auf, bevor er sich seiner wahren Leidenschaft, dem klassischen amerikanischen Jazz der 20er, 30er und 40er, widmete.

Inzwischen war Healey ein international bekannter Star geworden, der zusammen mit unzähligen namhaften Künstlern, darunter auch B.B. King und Stevie Ray Vaughan, musiziert hatte und gemeinsam mit George Harrison, Mark Knopfler und der Blueslegende Jimmy Rogers ins Studio gegangen war.

Als Vater eines dreijährigen Sohns und einer dreizehnjährigen Tochter zog Healey ein eher sesshaftes Leben vor. „Das großen Reisen habe ich schon hinter mir“, sagte er. Lange, anstrengende Tourneen, die für seine jüngeren Jahre prägend waren, wollte er am liebsten vermeiden.

Jahrelang arbeitete er für das CBC Radio als Diskjockey — seine Sendung „My Kinda Jazz“ verfügte über eine treue Hörerschaft. Neulich moderierte er ein ähnliches Musikformat für den Sender Jazz-FM in Toronto. Im Mittelpunkt seiner Sendungen präsentierte er seltene — und selten gehörte — Aufnahmen aus seiner Privatsammlung mit über 30.000 78er-Platten.

Als das neue Millennium näherte, kehrte er vorübergehend der Rockmusik den Rücken und nahm drei klassische Jazzalben mit seiner Jazzkapelle Jeff Healey & the Jazz Wizards auf, bei der er neben Akustik-Gitarre auch Trompete spielte. Das letzte davon, It’s Tight Like That, wurde 2005 im Hugh’s Room in Toronto gemeinsam mit der britischen Jazzlegende Chris Barber aufgenommen. Zum Zeitpunkt seines Todes bereitete sich Healey auf die bevorstehende Veröffentlichung seines ersten Rock/Blues-Album seit acht Jahren. Mess of Blues erscheint am 20. März in Europa und am 22. April in Kanada und den USA. Das Album war aus der Zusammenarbeit zwischen zwei führenden Plattenfirmen entstanden, dem deutschen Blueslabel Ruf Records sowie der kanadischen Firma Stony Plain, die auch für Healeys Jazz CDs verantwortlich war. Mess of Blues entstand überwiegend in mehreren Tonstudios in Toronto. Zwei Tracks wurden in seinem eigenen Club Jeff Healey’s Roadhouse live aufgenommen, zwei weitere sind Mitschnitte eines Londoner Konzerts. Seine Begleitband auf der neuen CD — Healey’s House Band — spielte regelmäßig mit ihm im Roadhouse in Zentrum von Toronto und auch früher in einem anderem eigenen Musikclub in Stadtteil Queen-Bathurst.

Im vergangenen Jahr wurde Healey operiert, um krebsartige Gewebe von seinen Beinen und später auch von seinen Lungen zu entfernen. Eine aggressive Behandlung mit Bestrahlung und Chemotherapie konnte die Ausbreitung der Krankheit jedoch nicht verhindern.

Trotz seines Kampfs gegen den Krebs ging Healey häufig mit seiner Bluesband sowie mit seiner Jazzkapelle in Kanada auf Tour. Eine ausgedehnte Tournee durch Deutschland und Großbritannien stand kurz bevor. Geplant war ebenfalls ein Fernsehauftritt bei der beliebten Jools Holland TV Show der BBC. Healeys ironische Humor und musikalische Verspieltheit wird unter Musikern — und unter seinen Fans — in Erinnerung bleiben. Healey war ein einzigartiger Musiker, der es schaffte, mit Leichtigkeit und Selbstvertrauen die Kluft zwischen verschiedene Musikgenres zu überbrücken.

Art-Nr.: 5589
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Helm, Levon - ramble at the ryman ~ live [2011]
Die CD zur entsprechenden DVD! Levon Helm, der legendäre Drummer und Sänger von The Band, gilt seit den Siebziger Jahren, also einer Zeit, in der man diesen Begriff noch gar nicht verwendete, als einer der absoluten Eckpfeiler und Kultfigiren der Rootsrock-/Americana-Bewegung. Zuletzt feierte er nicht nur mit seinen beiden exzellenten Alben "Dirt farmer" (2007) und "Electric dirt" (2009), sondern vor allem auch mit seinen fantastischen "Midnight Ramble Live Sessions" aus seinem Studio in Woodstock, N.Y. große Erfolge. Am 17. September 2008 brachten Helm und seine begnadete Levon Helm Band diese Jam-Session auf die große Bühne des historischen, weltberühmten Ryman Auditoriums in Nashville/Tennessee. Die Levon Helm Band sind: Larry Campbell (electric guitar, acoustic guitar, fiddle, mandolien, vocals), Amy Helm (mandolin, drums, vocals), Teresa Williams (acoustic guitar, vocals), Sammy Davis (harmonica, vocals), Brian Mitchell (piano, organ, accordion, vocals), Eric Lawrence (saxophone), Steven Bernstein (trumpet), Jay Collins (saxophone), Clark Gayton (trombone, tuba), Paul Ossola (bass), Tony Leone (drums) und natürlich Levon Helm (drums, mandolin, vocals). Mit an Bord waren darüber hinaus ein paar hochkarätige Gäste: Buddy Miller (guitars, vocals), Sam Bush (mandolin, vocals), Sheryl Crow (autoharp, vocals), John Hiatt (guitar, vocals), George Receli (percussion) und Billy Bob Thornton (vocals). Welch ein Aufgebot! Was sich an diesem Abend auf den Brettern des Ryman Auditoriums abspielte war pure Magie. Die Musiker spielten sich durch einen hingebungsvollen Set aus The Band Klassikern, einigen wundervollen Coverversionen (traumhaft beispielsweise A.P. Carter's "No depression in heaven") und neueren "Dirt farmer"-Songs. Das rockte und kochte teilweise mit einem mächtigen, soulig, bluesig, jazzig, funkigen Groove, während die Musiker im Mittelteil eine hinreissende Country-/Americana-Session im semi-akustischen Gewand hinlegten. Wunderbar! Levon Helm übernahm des öfteren den Lead-Gesang, überließ die vorderste Front aber auch solchen Leuten wie u. a. Larry Campbell, Sheryl Crow und Buddy Miller. Helm und die gesamte Truppe wurden vom Publikum frenetisch gefeiert. Zu Recht! Es war ein fantastisches Konzert! Der Sound ist exzellent. Wie gesagt: Das ist pure Roots-/Americana-Magie!
Die komplette Setlist:

1. Ophelia 3:58
2. Back To Memphis 4:54
3. Fannie Mae 3:32
4. Baby Scratch My Back 4:13
5. Evangeline 3:30
6. No Depression In Heaven 4:01
7. Wide River to Cross 4:43
8. Deep Elem Blues 7:11
l9. Anna Lee 4:01
10. Rag Mama Rag 4:21
11. Time Out For The Blues 2:43
12. A Train Robbery 5:41
13. The Shape I'm In 4:43
14. Chest Fever 7:03
15. The Weight 6:13

Art-Nr.: 7368
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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