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Bates, Jeff - same [2008]
Drittes Album des in Mississippi aufgewachsenen Jeff Bates, mit dem er zweifelsfrei den nächsten großen Schritt in die richtige Richtung vollzieht. Das ist großartige Country-/New Countrymusic auf der Höhe der Zeit, die sich genüßlich in der Schnittmenge solcher Leute wie Blake Shelton, Darryl Worley, Jason Aldean und Konsorten, aber auch solcher Neo-Traditionalisten wie Tracy Lawrence, Tracy Byrd und Legenden wie Merle Haggard und dem unvergessenen Conway Twitty tummelt. Gerade Twitty ist, bezogen auf Bates' fantastische, wunderbar warme, angenehme, tiefe Baritone-Countrystimme immer wieder eine gern herangezogene Vergleichsgröße. Überwogen auf dem 2003er Debut noch die teils allzu verträumten Lovesongs und Balladen, so hatte das 2006 erschienene "Leave the light on" schon deutlich mehr "grit" und Pep aufzuweisen. Dieser Trend setzt sich weiter fort - und das ist gut so! Der Anteil knackiger, kraftvoller, mit diesem "rauen Charme" der jungen Nashville-Garde ausgestatteten Songs war nie größer. Selbstverständlich finden sich auch hier wieder einige exzellente Countryballaden, doch auch die sind kräftiger geworden und haben ihren in der Vergangenheit teils zu dick aufgetragenen Bombast verloren. Insgesamt ist das starke Songmaterial (10 der 13 Songs wurden von Bates mitkomponiert) sehr ausgewogen. An den Aufnahmesessions war, man hört es an der exzellenten musikalischen Qualität, mal wieder eine große Anzahl Musiker der ersten Garde von Nashville's Studio-Cracks beteiligt. Keine Frage, dies ist eindeutig Jeff Bates' bis heute stärkstes Album - modern, frisch, kraftvoll, und dennoch immer "real country"!

Art-Nr.: 4061
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lonesome
Country girl can
Riverbank
Don't hate me for loving you
Country man

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Big Head Todd And The Monsters - crimes of passion [2004]
Zwei Jahre nach dem wuchtigen "Riviera" legen Big Head Todd and the Monsters mit "Crime of passion" ihr neues Wek vor - ein ebenso interessantes, wie gelungenes Album. Wieder sehr inspiriert, öffnen sie hier ihre musikalischen Grenzen weiter, als sie es jemals zuvor getan haben. Selbstverständlich gibt es auch wieder den ein oder anderen der üblichen krachenden, kantigen und rauen Gitarrenrocker, doch Todd Park Mohr und seine Freunde schalten insgesamt nicht nur ein/zwei Gänge zurück, sondern begeben sich auch immer wieder auf anderes Terrain. So hört man Einflüsse von klassischer Singer/Songwriter-Musik, des Soul, des Jazz, des Alternate-Industrial Rocks, sogar mal leicht psychedelisch angehauchte oder spacige Momente, vor allen Dingen aber des Blues und Bluesrocks. Das wirkt vielleicht im ersten Moment etwas ungewohnt, doch es steht der Band sehr gut zu Gesicht und unterstreicht die musikalischen Fähigkeiten dieses Colorado-Trios nachhaltig. Alles in allem wirkt das ALbum sehr viel ruhiger, als die früheren Werke, ohne das dabei die Kraft und Energie, vor allen Dingen aber das Herz und das Gefühl, auf der Strecke bleiben. Die Jungs beweisen, wie kompetent und geschickt sie auch mit entspannteren Tönen umgehen können und hinterlassen dabei einen oftmals unwiderstehlichen Groove. Doch dafür sind sie ja bekannt. Im Sound hat man ein paar mehr Keyboards integriert, doch Todd's Gitarrensoli gibt's natürlich auch. Unter die Kategorie "typisch dampfende, powernde Big Head Todd-Kracher" fallen das riffige, schwüle, mit klasse Gitarrenläufen angereicherte "Conquistador" und das fetzige "Love transmission", der elektrisierende, robuste Opener "Dirty juice" ist ein dem Titel entsprechendes, herrlich dreckiges, brodelndes Bluesrock-Gebräu, während das ruhige, melodische "Beauty queen" einen in all seiner Lässigkeit und Entspanntheit, mit seinen wunderbaren lässigen Gitarrenriffs und dem filigranen Solo, in einem unwiderstehlichen Groove dahingleiten läßt. Da werden sogar Erinnerungen an die Young Rascals wach. "Angela Dangerlove" ist eine großartige, ganz dezent psychedelisch inspirierte, voller Siebziger-Westcoast-Flair umhüllte Rock-Ballade, "ICU in everything" ist eine groovige "Big Head Todd goes R & B and Soul"-Erfahrung, das mit akustischen Gitarren, einer dezent im Hintergrund agierenden E-Gitarre und Mundharmonika sparsam instrumentierte "Peacemaker's Blues" steckt voller Dylan-Inspiration, bei dem entspannten "Lost child astronaut" kann man leicht spacige Töne ausmachen und "Come on" ist ein lauter "kalter" Industrial-Rocker. Big Head Todd and the Monsters integrieren auf "Crimes of passion" eine Menge neuer Sounds in ihre Musik, doch es passt gut zusammen und stellt die musikalischen Roots der Band keineswegs in Frage. Klasse!

Art-Nr.: 2258
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Big Head Todd And The Monsters - riviera [2002]
Fast 5 Jahre sind seit ihrem letzten Studioalbum vergangen, doch jetzt sind Big Head Todd and the Monsters, dieses grandiose Power-Roots/Gitarrenrock-Trio aus Colorado, endlich wieder da. Und wie sie zurück sind: mit voller Wucht, kraftvoller und besser denn je! Pure Energie, gewaltige und krachende Gitarrenriffs, treibender Rhythmus, dazu diese nahezu geniale Gitarrenarbeit von Todd Park Mohr - da staubt es aus den Boxen! Doch Todd Park Mohr ist nicht nur ein begnadeter Gitarrist, sondern auch ein ebenso großartiger Songschreiber und Sänger, dessen erdiges Organ sich ehrlich und gefühlvoll in diese Songs voller strotzender Kraft und Power, die zudem allesamt sehr harmonisch und melodisch strukturiert sind, wunderbar eingliedert. Und seine beiden Mitstreiter Rob Squires (bass) und Brian Nevin (drums) haben den Rhythmus im Blut! Da paßt alles zusammen! Laut, rockig, dreckig und direkt! Todd Park Mohr läßt seine Gitarre jaulen, sägen, röhren, heulen, dann spielt er wieder filigran, beglückt uns mit betörenden Soli und gewaltigen Riffs, um es im nächsten Moment auch mal wieder gediegen und wohlklingend angehen zu lassen. Doch immer ist diese unbändige Kraft in der Musik zu spüren. So müssen E-Gitarren klingen! Das sind elektrische Gitarren, die das Wort "elektrisch" auch verdienen. Man hat stets das Gefühl, Instrument und Spieler stehen permanent unter Strom. Einzelne Tracks hervorzuheben wäre Unsinn, denn das Album ist von vorn bis hinten eine Rock'n Roll-Granate, wie an einem Strich! Dennoch ein paar Beispiele: es beginnt mit dem aufregenden "Julianna"! Mit voller Power und Energie ertönen die ersten Riffs. Großartige Gitarren überall! Dazu ein treibender Midtempo-Rhythmus und eine klasse Melodie! Vielleicht muß man sich vorstellen, daß Mitglieder der Cliquen von Tom Petty's Heartbreakers, John Mellencamp, den Black Crowes und der Dave Matthews Band eine Jam-Session spielen, bei der es ordentlich rockt. "Freedom fighter" ist klassischer Rock, immer modern, voller Kraft, beißenden Bässen, super Gitarren und wieder einer starken Melodie. "Again and again" ist herrlich dynamisch, mit verzückten Gitarren, feiner Percussion und einem Groove, daß sogar richtiges Jam-Feeling aufkommt. Ein anderer schneller und kochender Rocker mit tollem melodischem Gesang und einem gigantischen Drive, sowie einenm irre fetten Gitarrensound ist "Secret mission", während es beim Titelstück "Riviera" ein klein wenig ruhiger zugeht! Wie gesagt, ein Album ohne Ausfälle! Big Head Todd und seine Kumpels haben eingestöpselt! Elektrisierender, pulsierender, rootsiger Gitarrenrock - brodelnd und groovend, ohne Kompromisse! Ein packendes Album!

Art-Nr.: 1026
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Black Stone Cherry - folklore and superstition [2008]
Tierisch starkes, zweites Album der "jungen, wilden Horde" aus Edmonton/Kentucky! Krachender, harter, Seventies-based Rock, mit tief verwurzelten Bezügen zu den härteren Vertretern des Southern Rocks, aber auch zum modernen, knalligen American Rock der Gegenwart! Ein Spagat, der der Truppe hervorragend gelingt. Im Vergleich zum Debut sind sie melodischer und ausgereifter geworden, ohne dass die jugendliche Unbekümmertheit dieser "Rotznasen" auf der Strecke bleibt. Krachende Riffs, viel Druck, sehr straighte, direkt auf den Punkt gebrachte Arrangements, fette, massive Gitarren und klasse Hooklines sorgen für ein richtig hartes Gewand (exzellent produziert von Bob Marlette, dessen vereinzelte Implementierung "radiotauglicher" Elemente keinesweg stört), doch trotz aller Wucht ist das Album ungemein transparent in Szene gesetzt worden. Gitarrist Ben Wells streut immer mal wieder ein paar futiose Soli ein, die einem voller Vehemenz um die Ohren fliegen. An der "Batterie" sitzt im übrigen John Fred Young, Filius des The Kentucky Headhunters-Gitarristen Richard Young, der hier zudem wieder als "Eecutive Producer" involviert war. Das Songmaterial ist durchweg stark. Herausragend beispielsweise der riffige Opener "Blind man" mit seinem tollen Refrain oder auch der beinharte Swamp-Kracher Devil's queen"! Die Band wird ihren Weg gehen! Große Klasse!

Die Tracklist:

1 Blind Man   
2 Please Come In   
3 Reverend Wrinkle   
4 Soul Creek   
5 Things My Father Said   
6 The Bitter End   
7 Long Sleeves   
8 Peace Is Free   
9 Devil's Queen   
10 The Key   
11 You   
12 Sunrise   
13 Ghost of Floyd Collins

Art-Nr.: 5912
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Blind man
Please come in
The bitter end
Peace is free
Devil's queen
Ghost of Floyd Collins

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Blindside Blues Band - keepers of the flame [2008]
Ein wahrer Gitarren-Orkan der Mannen um "Killer-Gitarrist" Michael Onesko erschüttert die Welt des Classic Power-/Heavy Bluesrocks! Welch eine Wucht! Die californische Blindside Blues Band zelebriert schon seit Jahren ("Keepers of the flame" ist bereits ihr sechstes Album) eine von den Kritikern begesiternd gefeierte, inbrünstige und laute, von einem gewaltigen Gitarren-Bombardement bestimmte, Seventies-orientierte Classic Rock-/Bluesrock-Mischung (die Betonung liegt auf "Rock"), die voller loderndem Feuer (der Album-Tritel passt einfach) und ausgelassener Spielfreude klar und deutlich im Fahrwasser solcher Legenden wie Montrose, Cream, Deep Purple, Mountain, Pat Travers, Rory Gallagher, Jimi Hendrix, Robin Trower & Co. angesiedelt ist (jüngere Beispiele wären vielleicht auch Joe Bonamassa und Philip Sayce) - und sie machen das in einer Klasse und in einer Qualität, die man gar nicht hoch genug bewerten kann. Das sind echte Profis (Onesko ist ein alter Genre-Hase, der schon jahrelang mit Leuten wie Mike Varney, Aynsley Dunbar, Rick Derringer, Glenn Hughes, Leslie West und vielen anderen zusammengearbeitet hat), die mit Herz und Seele ihrer Leidenschaft fröhnen. Zusammen mit dem zweiten Lead-Gitarristen Scott Johnson brennt Onesko ein Feuerwerk ab, das das Wort "Gitarrenschlacht" wahrhaftig verdient. Immer wieder liefern sich die beiden ellenlange, wirbelnde Duelle, peitschen sich gegenseitig zu neuen Höchstleistungen an, die schließlich in einem massiven, geradezu monströsen Gitarren-Donnerwetter münden. Die vielen längeren Stücke lassen den beiden dafür jede Menge Freiraum. Dabei entwickelt die gesamte Band eine ungeheure Dynamik, die durch die ebenso starke Rhythmusfraktion permanent forciert wird. "Keepers of the flame" besteht aus 77 Minuten Volldampf-Power. Das sind 8 exzellente Eigenkompositionen, vorwiegend von Onesko geschrieben, 3 grandiose Coverversionen und einer 13-minütigen "hidden" Instrumental Gitarren-Salve! Von den Eigenkompositionen irgendwelche Tracks hervorzuheben, wäre den anderen gegenüber nicht gerechtfertigt. Ob beispielsweise das mächtig rockende Titelstück "Keepers of the flame", das von glühenden Gitarenlinien durchzogene "Sonic love" oder das von überfallartigen Gitarrenattacken geprägte "Bad luck" - Onesko und seine Freunde lassen uns kaum Zeit zum Luftholen. Eingehen muß man kurz auf die 3 Coverversionen, denn ob sie sich Deep Purple's "Maybe I'm a Leo" (durch die Eingliederung von 2 weiteren Gastgitarristen wird hier aus sage und schreibe 4 "Rohren" geschossen), Robin Trwoer's "Hannah" (Gast-Gesang von Davey Pattison aus dem Trower-Clan), oder den Uriah Heep-Klassiker "I wanna be free" vornehmen - es hat den Anschein als wollten sie mit ihrer Power die Originale "ungespitzt in den Boden rammen"! Irre! "Keepers of the flame", in übrigen aufgenommen in den renommierten californischen Prairie Sun Studios nahe San Francisco, ist "a powerful, heavy, mindblowing, in-your-face, dual six-string assault", dessen Folge wohl erst einmal die totale Erschöpfung von Mensch und Material sein dürfte. Egal, es macht mächtig Laune! "Keep the Rock alive", heißt es auf der Rückseite des Covers, ein Credo, dem sich die Blindside Blues Band mit Leib und Seele verschrieben hat!

Art-Nr.: 5475
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Keepers of the flame
Sonic love
Lonesome road
Back stabber
I wanna be free
Bad luck

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Blue Mountain - midnight in mississippi [2008]
Gerade mal 6 Wochen nach dem starken "Omnibus" (14 neu eingespielte Interpretationen ihrer absoluten Klassiker), erscheint nun mit dem prächtigen "Midnight in Mississippi" das heiß erwartete, erste Studioalbum mit komplett neuem Material nach der Reunion von Blue Mountain. Die großartige, in No Depression-Kreisen regelrechten Kultstatus genießende Rootsrock-/Alternate Country-/Americana-Formation um den exzellenten Gitarristen (das amerikanische "Gibson Guitars Magazine" wählte ihn kürzlich in die Top 5 der wichtigsten Gitarristen der Alternate Country-Ära), Sänger und Songwriter Cary Hudson knüpft damit, übrigens in Original-Besetzung, nahtlos an die gefeierten Alben ihrer Anfangszeit an. Spritzig wie eh und je, ungemein spielfreudig und voller Tatendrang hören wir 12 durchweg erstklassige Songs - in staubigem, rootsig angerautem Americana-/Alternate Country-Ambiente und mit dem Charme des Südens im Blut (immerhin stammt die Truppe aus dem US-Bundesstaat Mississippi), aber überwiegend auch in herrlich lockeren, flockigen Rhythmen, durchzogen von klasse Melodien und ungemein lässigen, flüssigen, sehr transparenten Gitarrenlinien. Mitten hinein in diese Lockerheit platzt dann mal so ein robuster, dabei nicht minder stark hängen bleibender, grandioser Crazy Horse-like Rock-Kracher wie das Titelstück "Midnight in Mississippi", das klingt als hätte es Hudson geradewegs gemeinsam mit Neil Young komponiert (was natürlich nicht der Fall ist - es entstammt komplett aus Hudson's Feder). Fette, kratzige, laute E-Gitarre, eine raue Mundharmonika, mächtig Dreck aufwirbelnder Drive und ein tierisches Gitarrensolo am Ende - Rootsrock-Herz, was willst Du mehr? Zu den weiteren Highlights zählen u.a. der muntere, frische Opener "Groove me" (geschrieben von Cary Hudson und der großartigen Shannon MacNally), das melodische, einerseits überaus entspannt wirkende, andererseits durchaus knackig und schön angerockt rüberkommende "By your side" mit seinen schönen Harmonies, einem tollen, unaufdringlich wirkenden Hammond Orgel-Hintergrund und den lockeren Gitarrenlinien, das Hippie-mäßige "70's song", der ungemein locker dahin fließende, wunderbar ins Ohr gehende, von tollen, transparenten Gitarren begleitete Americana-/Alternate Countryrocker "She's a wild one", das mit einer exzellenten Slide-Gitarre garnierte, knackige, melodische "Emily smiles", die feine Americana-Ballade "Butterfly", das entspannte, wunderschöne, semi-akustische "Rainy day", oder auch das mächtig dampfende Finale "Skinny dipping", einem furiosen, ungemein dreckigen, schwülen Swamp-Blues-Shuffle-Juke Joint-Boogie, bei dem die Band deutlich ihre Herkunft ausspielt. Keine Frage: Was "Omnibus" schon angedeutet hat, ist mit dem prächtigen "Midnight in Mississippi" nun ohne "Wenn und Aber" eingetreten - und zwar auf beeindruckende Art und Weise. Blue Mountain stehen wieder voll im Saft!

Tracks:
1. Groove Me (2:39)
2. By Your Side (3:38)
3. 70's Song (3:18)
4. She's A Wild One (4:08)
5. Midnight In Mississippi (4:15)
6. Emily Smiles (3:19)
7. Butterfly (3:42)
8. Pretty Please (4:33)
9. Gentle Soul (3:14)
10. Rainy Day (3:19)
11. Free State Of Jones (3:26)
12. Skinny Dipping (4:03)

Art-Nr.: 5907
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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By your side
She's a wild one
Midnight in Mississippi
Emily smiles
Butterfly
Skinny dipping

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Blue Mountain - omnibus [2008]
Fast so etwas wie eine kleine Sensation, und was für eine willkommene: Die unter den Fans heiß geliebte Rootsrock-/Alternate Country-/Americana-/No Depression Formation der ersten Stunde, Blue Mountain, um den großartigen Singer-Songwriter und Gitarristen Cary Hudson, sind wieder in Original-Besetzung zusammen! Prächtiger Gitarren-Rootsrock zwischen Uncle Tupelo, Son Volt, den Bottle Rockets, Neil Young & Crazy Horse und Whiskeytown vom Allerfeinsten - trocken, rau, voller staubigem Alternate Country-Feeling, aber auch mit dezenten, spürbaren Southern-Anlagen in den Genen (die Truppe kommt immerhin aus Mississippi), und mit wunderbar hängen bleibendem, von Hudson's exzellentem, mal ungemein rauem und ruppigem, mal herrlich frischem und flüssigem Gitarrenspiel geprägtem, melodischem Songmaterial. Im August steht die Veröffentlichung eines weiteren, neuen Studioalbums mit brandneuem Material an, doch zuvor hat sich die Truppe ins Studio begeben um 14 ihrer absoluten Klassiker neu aufzunehmen und in aktuellen Versionen noch einmal zu veröffentlichen. Das Resultat ist "Omnibus", ein grandioses "Best of"-Album, wie gesagt, aber mit ausschließlich neu eingespielten Versionen ihrer in der Roots- und No Depression-Szene unvergessenen Klassiker. Und diese Songs haben nichts von ihrer Anziehungskraft verloren, ja wirken in den neuen Fassungen gar noch einmal wie durch einen "Jungbrunnen" gezogen. Klasse Scheibe! Alles andere als ein "Lückenbüsser"! Mann , macht das Appetit auf das kommende Album...

Die komplette Tracklist:

1. Blue Canoe
2. Myma Lee
3. Lakeside
4. Soul Sister
5. Generic America
6. When You're Not Mine
7. Wink Of An Eye
8. Bloody 98
9. Mountain Girl
10. Band Called Bud
11. Poppa
12. Hippy Hotel
13. The One That Got Away
14. Sleeping In My Shoes

Art-Nr.: 5819
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Blue canoe
Myrna Lee
Soul Sister
Generic America
Mountain girl
Poppa

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Braxton Bragg - same [2008]
In der Gegend von Portland/Oregon beheimatet, doch tief verwurzelt im Süden: Braxton Bragg haben sich dem "good 'ol Southern Rock" verschrieben, den sie voller Unbekümmertheit, mit herzerfrischender Lockerheit, viel Elan, Spielfreude und einer gesunden Portion Selbstvertrauen in die eigene musikalische Kompetenz präsentieren. Das macht richtig Laune! Braxton Bragg (Mark Elmer: Lead vocals, guitar - Billy McMullen: Lead guitar, vocals - Jeff Munn: Bass, vocals - Chris McMullen: Drums, vocals), da machen sie auch gar keinen Hehl draus, bedienen sich in ihrer Musik vieler durchaus vertrauter Trademarks der klassichen Southern Rock-Zunft (vor allem Lynyrd Skynyrd und The Outlaws), doch sie tun dies genauso professionell wie erfrischend und verpassen ihren Songs dadurch einen herrlich unbeschwerten, "jungen" Anstrich. Das hervorragende Songmaterial ist locker, flüssig und melodisch, verfügt dabei aber durchweg über die notwendige Würze. Die Arrangements werden bestimmt durch das exzellente Zusammenspiel der beiden Gitarristen, wobei Gastmusiker Ken Brewer mit vereinzelten, sehr effektiven Orgel- und Piano-Ergänzungen für zusätzliches Soundvolumen sorgt. Auffallend und markant aber ist die großartige Arbeit des Lead-Gitarristen Billy McMullen, der mit seinem quirligen, sehr fingerfertigen Spiel immer wieder an Hughie Thomasson von den Outlaws erinnert. Zahlreiche, flotte, sehr lockere, aber zündende, quick-lebendige, aus dem Handgelenk gespielte Soli verdeutlichen dies auf eindrucksvolle Art und Weise. Hervorragend beispielsweise das prächtige "Lonesome road" gespickt mit herrlichen Riffs und Licks, die in allerbester "Sweet home Alabama"-Tradition aus den Lautsprechern fließen, das mit einem klasse Countryrock-Touch versehene, "ILIKDILKIR" (lustiger Titel), das prächtig groovende, von bluesigen und funkigen Riffs getragene "Howl", der tierisch fette, gut abgehende Rock'n Roller "Sweaty things" mit seinen fulminanten Gitarrenläufen oder auch der gar einen gewissen "The Eagles goes South"-Touch aufweisende, lockere, aber knackige, 6-minütige Southern-/Countryrocker "Coal black heart" ("Already gone" lässt entfernt grüßen)! Neben den bereits erwähnten "Main-Einflüssen" von Lynyrd Skynyrd und den Outlaws gibt's natürlich auch Bezüge zu The Marshall Tucker Band (deren Country-orientiertere Titel), aus jüngeren Zeiten auch zu Hurry Sundown, wie auch mal zu den Rolling Stones oder gar John Fogerty! Dennoch klingen Braxton Bragg zu jeder Zeit "southern"! Sticht dem Betrachter der CD schon das "pikante" Frontcover des Albums direkt ins Auge, so klann sich ohne jeden Zweifel auch der musikalische Inhalt des Werkes "sehen", bzw. hören lassen: Schwungvoller, lockerer, von quick-lebendigen Gitarrenlinien bestimmter Southern Rock "with a fresh attitude"! Klasse!

Art-Nr.: 5656
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lonesome road
ILIKDILIKIR
Never run and hide
Coal black heart
Howl
Sweaty things

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Carll, Hayes - trouble in mind [2008]
Spätestens seit seiner 2005er Veröffentlichung "Little Rock" (für viele Kritiker war es das beste Americana-Album des Jahres) zählt der Texaner Hayes Carll zu den am meisten gefeierten und gepriesenen Songwriter einer neuen, jungen Americana-Generatiion. Mit "Trouble in mind" liefert er nun sein Majorlabel-Debut beim renommierten und angesagten Genre-Label "Lost Highway" ab - und es ist wieder ein großartiges Dokument seiner exzellenten Songwriter-Kunst und seines von Natürlichkeit und Unbekümmertheit geprägten musikalischen Outputs geworden. Wunderbare Geschichten "of heavy drinking, bad wimmen, hell raisin', misplaced love and life along the lost highways" dominieren die Texte, eingepackt in großartige Full Band-Arrangements zwischen rotzigen Rootsrockern, staubigem Alternate Country, klassischen Countryfolk-Rockern und dreckigem "stripped down" Americana! Sehr abwechslungsreiches Material von trocken instrumentierten, semi-akustischen "Storytellern" ("Willing to love again") bis zu knackigen, gut abgehenden "southern-fried" Boogies ("Bad liver and a broken heart" - im übrigen mit Georgia Satellites-Haudegen Dan Baird an der Gitarre und Background-Gesang) und lässigen, flockigen, rootsigen Alternate Country-Nummern ("It's a shame")! Carll versteht es mit seiner, von dem typischen "Texas-Drawl" begleiteten, rauen, staubigen Stimme, den Songs jederzeit eine nie zweifelnde Glaubwürdigkeit zu verpassen, die dem Zuhörer vermittelt, als habe der Künstler genau das alles erlebt, wovon er erzählt. Sehr authentisch! Die Einflüsse reichen von Kollegen wie Guy Clark, Robert Earl Keen, Ray Wylie Hubbard, Townes van Zandt, Steve Earle und Billy Joe Shaver bis hin zu The Band, den Stones, und manchmal auch zu Neil Young! Unter den Musikern: Carl Broemel, Pat Buchanan, Will Kimbrough (alle E-Gitarre), Al Perkins (Pedal Steel, Banjo), Fats Kaplin (Lap Steel), Chris Carmicheal (Fiddle), John Gardner (Drums) und Brad Jones (Bass), der auch produzierte! "Trouble in mind" wird, sowohl von den Fans, als auch von den Kritikern, am Jahresende erneut zu den wichtigsten und bedeutendsten Americana-Alben des Jahres gezählt werden, und das völlig zu Recht! Ein großartiges Werk von einem der besten neuen Vertreter seiner Zunft!

Art-Nr.: 5657
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

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Clyne, Roger And The Peacemakers - no more beautiful world ~ incl. bonus dvd [2007]
CD + DVD-Set! "Sombreros, Tequila, dusty towns, high seas and the dry, hot Sonoran desert" - Roger Clyne & the Peacemakers aus Tempe/Arizona präsentieren ihr neues Album und beglücken uns erneut mit einem grandiosen, feurigen Extrakt ihres unverwechselbaren "spicy American Southwestern Roots-Rocks"! Mitreißend, heiß, rhythmisch, melodisch, stark! Clyne, einer der einflußreichsten Pioniere der Arizona-/Southwestern-Rock-Szene und einstiger Kopf der Refreshments gelingt mit seinen Freunden Tim Larson an der Lead Gitarre (einst Gitarrist bei den hoch angesehenen Rootsrockern von Dead Hot Workshop), P.H.Naffah an den Drums (ebenfalls aus alten Refreshments-Tagen) und Bassist Nick Scropos abermals eine packende, die musikalischen Grenzen zwischen Arizona und Mexiko verbindende, unwiderstehliche Mucke, die diese Art des Rootsrocks authentischer nicht definieren könnte. Sämtliche Songs sind geprägt von diesem unterschwelligen mexikanischen Feeling, dazu das Flair der brütend heißen Wüste Arizona's, -trockener Staub und wilde Kakteen, soweit das Auge reicht-, und das jederzeit spürbare Temperament und "Feuer", das man dem Menschenschlag dieser Gegend zuordnet. Aber das ist längst nicht alles, denn erst die Einbringung zusätzlicher Komponenten wie Country- und Americana-Einflüsse, auch mal ein paar "Marichi"-Splitter, herrliches Reggae-Feeling, dreckige, straighte Rootsrock-Hooks und großartige, prächtig hängen bleibende Melodien runden den einzigartigen Peacemakers-Sound ab. Ihre unter dem Motto "Circus Mexicus" stattfindenden fulminanten Live-Shows sind im Südwesten der USA mittlerweile Kult! Los geht's mit dem riffigen, absolut radiotauglichen (das möchten wir hier ausschließlich positiv verstanden wissen), von satten Gitarrenhooks bestimmten, würzigen, kernigen, dabei ungemein melodischen, dynamischen "Hello new day", das sofort dieses typische "Mexican-Feeling" offenbart, obwohl es sich von der Grundkonzeption um einen herrlich knackigen, straighten Southwesten-Rootsrock-Knaller handelt. Zusammen mit Cracker's Johnny Hickman hat Clyne das anschließende, frische, Reggae-flavoured "Bottom of the bay" komponiert, ehe mit dem traumhaften "Maybe we should fall in love" der nächste Southwestern Pracht-"Hit" folgt: Tolle Melodie, rotierende Drums, die für den nötigen Drive sorgen, wunderbar saftige Gitarren und ein herrliches Arizona Border-Flair lassen diese Nummer sich ihren unaufhaltsamen Weg tief in unsere Gehörgänge graben. Toll! Wie auch das herrlich lockere, viel Alternate Country-/Americana-Feeling versprühende "Contraband" (fein hier die Vielzahl spanischer Worte, die Clyne immer wieder im Text unterbringt), der von würzigen Gitarrenriffs geprägte, melodische Rootsrocker "Goon squad", das wunderbar zwischen Roots, mexikanischen Klängen und Reggae hin und her pendelnde "World ain't gone crazy", der heiße, von viel Temperament und Feuer geprägte "Mariachi"-Rocker "Lemons" (tolle Trompeteneinsätze), das fetzig rockende, mit einem prächtigen Gitarrensolo aufwartende, hymnische Ándale, oder die traumhaft schöne, entspannte, lockere und erfrischende Mexican-Reggae-Roots-Nummer "Hourglass" mit ihren feinen Gitarrenlicks! Von vorn bis hinten gilt für dieses Album: "This is American Southwestern Rootsrock at it's very best"! Roger Clyne and the Peacemakers sind für viele die beste Band des amerikanischen Südwestens überhaupt. "No more beautiful world" ist ein weiterer eindrucksvoller Beweis dafür, warum das so ist. Weitere Schmankerl: 1.) Die tolle Aufmachung im edlen, 3-fach aufklappbaren Digipack, inklusive 20-seitigem Booklet mit allen Texten, und 2.) die tolle, über 80-minütige Bonus-DVD mit dem Titel "The verse and the chorus", die wirklich hervorragende Studio-Impressionen mit zahlreichen Song-Ausschnitten, Live-Eindrücke, Interviews, das Video zu "Goon squad" und vieles mehr zum Inhalt hat. Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar. Tolles Teil!

Art-Nr.: 4874
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hello new day
Maybe we should fall in love
contraband
Lemons
Ándale
Hourglass

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Clyne, Roger And The Peacemakers - unida cantina [2011]
Es wird wieder heiß in der Wüste Arizonas! Roger Clyne and The Peacemakers' neues Album ist da! Zwischen Sombreros und Tequila "and the dry, hot Sonoran desert" spielen sie ihren "spicy, genuine Traditional American Southwestern Roots Rock'n Roll with a fiery Mexican flavor" und treffen damit wieder voll ins Schwarze! Herrliche Melodien, dynamische Rhythmen, prächtige, satte Gitarren, viel Temperament, immer wieder mal diese unterschwellige Wüsten-/Mexiko-/Mariachi-Note - großartig. Und das Zeug geht bestens ins Ohr. Was für eine Fiesta!

Das komplette Tracklisting:

1 All Over the Radio - 3:13
2 Heaven on a Paper Plate - 3:43
3 Dinero - 3:43
4 Love Is the Road - 4:13
5 Go with the Flow - 3:36
6 Marie - 3:57
7 Empty Highway - 3:52
8 Small World - 3:55
9 Unida Cantina - 1:18
10 Just Got High - 3:37
11 Today Belongs to the Light - 4:36
12 Paper Airplanes - 3:41
13 Play On - 3:22

Art-Nr.: 7355
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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All over the radio
Heaven on a paper plate
Dinero
Love is the road
Marie
Just got high
Today belongs to the light

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Drive-By Truckers - brighter than creation's dark [2008]
Die Drive-By Truckers brechen auf zu neuen Ufern - und zu neuen Höhen! Ganz großartiges neues Album der Truppe aus Athens/GA, die nach dem plötzlichen Ausstieg von Jason Isbell im vergangenen Jahr nun ein Werk vorlegen, wie es differenzierter kaum sein könnte. Doch welch ein starkes Teil ist "Brighter than creation's dark" geworden! Auf über 75 Minuten Spielzeit (19 Tracks) präsentiert die Band nach wie vor einige ihrer typischen, lauten, von sägenden Gitarren durchzogenen, krachenden New Southern Rock-Nummern, wie man sie aus den letzten Jahren kennt, doch bei einer stattlichen Anzahl von Songs schrauben sie die Lautstärke und das Tempo deutlich zurück und tummeln sich in all ihrer "roughen" Ursprünglichkeit und stets bewahrten Zwanglosigkeit (auch beim mittlerweile 8. Album spielt die Band so etwas von unverkrampft auf... - es ist eine wahre Wonne) in einem wunderbaren, teils herrlich "unwegsamen" Gefilde zwischen dreckigem Roots-/Americana-Stoff, zuweilen ungemein melodischen, lockeren Alternate Country-Nummern, Seventies-orientierten Countryrockern und prächtigen "No Depression"-Storytellern. Neben ihrer Nähe zum Southern Rock genossen sie auch im Americana-Lager schon immer einen großen Ruf, den sie mit dem neuen Werk vehement festigen werden. Großen Anteil daran hat ein alter Weggefährte der "Truckers", John Neff (u.a. ex Star Room Boys, Barbara Cue), jetzt (wieder) offizielles Mitglied der Band und seines Zeichens einer der brillantesten Pedal Steel Gitarristen des amerikanischen Südens, der immer wieder die permanent raue, von den erdigen E-Gitarren Patterson Hood's und Mike Cooley's bestimmte Basis vieler Balladen und Midtempo-Tracks mit dem hinreißenden, glasklaren Spiel seines Instrumentes in ein wundervolles, entspanntes Licht rückt. Prächtiges Songmaterial, das durch und durch, egal ob die "Truckers" gerade einen fulminanten Southern Rock-Kracher aus den Boxen drücken (beste Beispiele dazu sind beispielsweise das straighte "3 dinner down", das dezent bluesige, aber auch ein gewisses Lynyrd Skynyrd-Flair versprühende "Goode's field road" oder das "brachiale", von drei brüllenden Lead-Gitarren dominierte "The man I shot"), eine wundervolle Countrynummer aus dem Handgelenk schütteln (hinreißend beispielsweise das flockige, herrlich melodische, Steelguitar-getränkte "Lisa's birthday" mit deutlichen Gram Parsons-/New Riders Of The Purple Sage-Spuren), oder feinste, rau und staubig fundamentierte Americana-/Alternate Country-Stücke ("Daddy needs a drink", mit seinen Wurlitzer-Einsätzen und Steel-Tupfern ist einfach wunderbar) spielen, nie seinen Spannungsbogen verliert und auf den Zuhörer eine ungeheure Anziehungskraft ausübt. Sehr bemerkenswert und ein weiteres Indiz für die große Klasse der Band! Als überaus stark darf man auch die Leistung der diesmal weitaus mehr ins Rampenlicht gerückten Bassisten Shonna Tucker bezeichnen, die erstmals drei ganz hervorragende Tracks komponiert hat, zu denen sie auch den Lead-Gesang (stimmlich irgendwo zwischen Neko Case und Lucinda Williams liegend) beisteuert. Darunter der raue, Energie-geladene Rootsrocker "Home field advantage" und das seelige, ruhige, fast schon epische, von einer exzellenten Retro Psychedelic-Brise durchwehte Americana-Stück "The Purgatory line". Gast auf fast allen Stücken ist die "alte" Muscle Shoals-Legende Spponer Oldham, der mit seinen wohl dosierten Piano-/Orgel-Einsätzen für zusätzliche Würze sorgt. Die Drive-By Truckers, das wird sich wohl nie ändern, halten auch mit dem neuen Album, trotz, oder vielleicht auch gerade wegen des erweiterten musikalischen Spektrums, wie selbstverständlich ihr bekannt hohes Leistungsniveau. Tolle Digipack-Aufmachung (das Coverdesign stammt wieder von Grafiker Wes Freed) mit 24-seitigem Booklet, inklusive aller Songtexte! Wieder einmal ein kleines Meisterwerk, erneut produziert von David Barbe (u.a. Widespread Panic)!

Art-Nr.: 5471
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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The righteous path
Daddy needs a drink
Self destructive zones
Home field advantage
Lisa's birthday
Goode's field road
A ghost to most

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Ely, Joe & Joel Guzman - live cactus! [2008]
Großartiger Live-Mitschnitt eines wunderbaren Konzertes aus dem Cactus Cafe in Austin/Texas! Auf der Bühne: Die texanische Roots-Ikone Joe Ely mit seiner Acoustic-Gitarre und der Weltklasse-Akkordeonspieler Joel Guzman! In einer prächtigen Duo-Performance starten die beiden eine großartige Reise durch den musikalischen Roots-/Americana-/Alternate Country-Katalog Ely's und lassen dessen Songs in einem völlig neuen Licht erscheinen. Die logischerweise zu den bekannten Studioversionen völlig abweichenden, neuen Arrangements bauen einen tollen Spannungsbogen auf und lassen die Zuhörer nicht mehr los. Das bei Ely's Musik eh schon vorhandene "Border-Flair" erhält durch Guzman's mexikanisch angehauchtes Akkordeonspiel zusätzliche Nahrung und Würze. Das Ganze duftet wie ein "Texas Bar-B-Que on a hot Saturday afternoon", heißt es in einem U.S.-Review! Alles wird sehr variabel und kreativ dargeboten. Hier sind zwei exzellente Musiker am Werk, die das Publikum prächtig unterhalten. Im Cactus Cafe herrscht eine tolle, intime Atmosphäre! Glasklarer prächtiger Sound! Ein klasse Auftritt der beiden!

Die komplette Setlist:
1. Up on the Ridge
2. Slow You Down
3. Because of the Wind
4. All Just to Get to You
5. Miss Bonnie and Mr. Clyde
6. Letter to Laredo
7. Where Is My Love
8. Ranches and Rivers
9. All That You Need
10. Wind's Gonna Blow You Away
11. Maybe She'll Find Me
12. I'm a Thousand Miles from Home
13. White Freightliner Blues (with Ryan Bingham)

Art-Nr.: 5592
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Up on the ridge
Because of the wind

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Gomes, Anthony - live [2008]
Anthony Gomes, aus Toronto/Kanada stammend, gehört schon seit Jahren zu den ganz heiß gehandelten "jungen Wilden" des kanadischen und amerikanischen Bluesrock-Circuits - völlig zu Recht. 2 Jahre nach dem großartigen "Music is the medicine" kommt er mit seinem ersten Live-Album - und hier ist der vitale "guitarslinger" und mit einer ordentlichen Röhre ausgestattete Sänger erst richtig in seinem Element. Die Luft brennt am 27. Februar 2007 im kleinen "Triple Door"-Club von Seattle, an dem die Aufnahmen mitgeschnitten wurden, denn Gomes und seine Mannen entfachen ein dynamisches und explosive Feuerwerk, das sowohl der Band als auch dem Publikum eine Menge Freude bereitet. Das ist deutlich spürbar. Der Bursche ist ein hervorragender Entertainer, der das Publikum prima in seine Show involviert. Der Sound ist druckvoll und dicht, die Atmosphäre kommt bestens rüber. Klar ist, das Gomes mit seiner starken Stimme und vor allen Dingen seinem heißen, "wilden", glühendem, von großen Fähigkeiten geprägten Gitarrenspiel im Mittelpunkt des Geschehens steht, doch niemals, und das kommt richtig gut, allzu dominant. Vielmehr werden seine 3 Mitstreiter Todd Hamric (Orgel, Piano), Denis Palatin (Drums) und Biscuit Miller (Bass) nahezu gleichberechtigt eingebunden, was einen sehr kompakten Bandsound ergibt. Hamric's klasse Orgel- und Klavierarbeit verleiht den ausgelassenen Gitarrenexkursionen von Gomes zusätzliche Fülle und die Rhythmusfraktion sorgt für einen exzellenten, teils schön funkigen, überaus rhythmischen Groove, der jederzeit dazu beiträgt, die Temperatur in dem Schuppen weiter anzuheizen. Das Material des gut 61-minütigen Mitschnitts stammt neben insgesamt 5 Songs aus "Music is the medicine" (diese allerdings erhalten durch ihre dampfenden Instrumentalpassagen, bei denen sich neben Gomes auch alle anderen Bandmitglieder ordentlich austoben dürfen, und die ausgedehnte Performance ein völlig neues Gesicht), auch aus einigen Songs aus Gomes' früheren Werken und einer starken Coverversion des Led Zeppelin-Klassikers "Heartbreaker"! Eine erstklassige Rock-/Funk-/Groove-/Blues-/Power-Show voller Drive und aufgeheizter Spielfreude. Ein Mitarbeiter, dessen Zitat im Innenteil des Booklets abgedruckt ist, schreibt über den Besuch dieses Konzertes: "The place was packed, they came from all around, there was a buzz in the air, the lights went down, Gomes came out, and he was the Sh*t. He could play guitar like there was no tomorrow. When he started to sing, I was floored". Na dann, lass es krachen, Anthony...

Die komplette Tracklist:
1. Countdown - 0:15   
2. Up 2 Zero - 3:31   
3. Bluebird - 7:44   
4. Heartbreaker - 5:30   
5. Prelude in Blues - 1:50   
6. When the Right Woman Does You Wrong - 8:29   
7. Falling - 3:32   
8. War on War - 7:04   
9. Won't Let You Down - 6:45   
10. Music Is the Medicine - 6:15   
11. Wings of a Song - 5:40   
12. Testify - 4:38

Art-Nr.: 5553
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Up 2 zero
When the right woman does you wrong
War on war
Wings of a song
Testify

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Gracin, Josh - we weren't crazy [2008]
Vier Jahre sind ins Land gezogen, seitdem Josh Gracin, einer der Finalisten der zweiten American Idol Staffel, sein überaus erfolgreiches, gleichnamiges Debüt veröffentlichte (CD mit Gold Status, drei Top-Five Singles, “Nothin’ To Lose" sogar Nr.1). Er war der erste, der damals Countrymusik in den Talentwettbewerb einfließen ließ und mit einer Rascal Flatts-Nummer deren Bassisten Jay DeMarcus so überzeugte, dass dieser dem Ex-Marine und dreifachen Vater einen Plattendeal beim etablierten Lyric Street Label (u.a. Rascal Flatts, SHeDaisy, Trent Tomlinson, Bucky Covington) einen Plattendeal verschaffte. Nun endlich ist mit "We Weren’t Crazy“ der Nachfolger unter Dach und Fach, der dem Erstling in Nichts nachsteht und aller Voraussicht nach dessen Erfolg noch einmal locker übertrumpfen könnte, da praktisch jeder der elf neuen Songs Hitpotential in sich birgt. Nach dem Motto "Gut Ding hat Weile" hat Lyric Street Records an nichts gespart und in Gracin's Talent enorm investiert. Bei den Stücken wurden wieder absolut prominente Songwriter involviert (den Löwenanteil trug erneut der Fließband-Hitschreiber Brett James bei, der sich diesmal auch neben Marty Williams in der Produktion verantwortlich zeigte), doch Gracin liefert darüber hinaus einen weiteren Beweis seiner persönlichen Weiterentwicklung ab, denn drei Songs hat er selbst komponiert, und zwar auf absolutem Top-Niveau ("We Weren’t Crazy" - momentane, autobiographische Single, zusammen mit Bobby Pinson kreiert, melodischer Midtemposong mit kräftigem Refrain; "Let Me Fall" - wunderbar entspanntes Lied mit Romantik-Faktor; "Unbelievable (Ann Marie)" - seiner Ehefrau gewidmeter Lovesong mit schönem Keith Urban-Flair). Auch bei den Musikern wurde diesmal richtig aufgefahren. So sind alle Instrumente teilweise bis zu dreimal besetzt und fast immer mit hochkarätigen Namen (Lonnie Wilson, Chris McHugh, Larry Beaird, Ilya Toshinsky, Steve Nathan, Mike Rojas, Tom Bukovac, Jerry McPherson, Troy Lancaster, J.T. Corenflos, Mike Brignardello, Dan Dugmore, Jonathan Yudkin, Russ Pahl, Paul Franklin und und und...), was sich dann letztendlich auch in der musikalischen Qualität deutlich spürbar bezahlt macht. Es macht einfach Spaß hier zuzuhören, obwohl die Musiker eigentlich fast immer nur dezent agieren. Bei den Keyboardern weiß das wunderschön harmonierende Zusammenspiel von Piano und Organ zu gefallen, die glänzenden Gitarristen verstehen es immer wieder mit kurzen, aber auf den Punkt gebrachten Soli zu brillieren, die untermalenden Akustikgitarren ähneln vom feinen Spiel her fast dem Klang einer Mandoline, für den Countrytouch sorgen die sorgfältig eingeflochtenen, aber nie dominierenden Steel- und Fiddle-Einlagen. Der Fokus ist aber diesmal insgesamt stärker auf die eher poppige Variante des New-Country gerichtet worden. Bei vielen Stücken erkennt man deutliche Parallelen zur Erfolgsrezeptur der bereits oben erwähnten Band Rascal Flatts. In den Strophen bewegt sich Gracin im eher zurückhaltendem, melodischem Midtempo, um dann in den Refrains mit enormer Power aus sich herauszugehen. Seine Gesangsperformance ist dabei "Eins A" und lässt nichts zu wünschen übrig. Ganz stark beispielsweise der flockige Opener "Found“, der im Refrain mit einem coolen Banjo unterlegt ist (Keith Urban lässt grüßen). "We Weren’t Crazy","I Don’t Want To Live" (tolle Melodie), "Telluride" (wurde bereits früher schon einmal von Tim McGraw interpretiert, Josh steht ihm hier in nichts nach) und "Livin’ It Up" (rockiges Flair) stehen dabei für den Gute Laune-Anteil, während "Invisibel", "Let Me Fall", "I Keep Coming Back" (Co-Writer Jeffrey Steele) und "Sweet September" eher den obligatorischen Power-Balladenbereich abdecken. Lediglich "Favorite State Of Mind", die bereits vor dem Album veröffentlichte erste Single huldigt dem beim Erstling noch etwas stärker vertretenden Traditions-Country-Feeling. Hier brilliert Josh mit einer unglaublich schnellen, sehr schwierigen Sprechgesangsvorstellung, wie sie einst höchstens von einem Garth Brooks in adäquater Form praktiziert wwurde. Eine furiose Country-Uptempo-Nummer mit flotten Mundharmonika-Einlagen des klasse Harp-Spielers Jim Hoke. Ein echter Feger für Gracin's Live-Auftritte. Josh Gracin ist mit seinem neuen Werk ein absolut hitverdächtiges, massenkompatibles, klar auf die Nashville-Charts schielendes, dabei aber überaus niveauvolles, höchst qualitativ und sehr gekonnt in Szene gesetztes New Country-Album gelungen, das seinen Weg in den Hitlisten gehen wird. Wir wären verrückt, das Gegenteil zu behaupten... (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5609
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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