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Anderson, Keith - c'mon! [2008]
3 lange Jahre hat es gedauert, bis Keith Anderson endlich den Nachfolger seines großartigen und sehr erfolgreichen Debutalbums (immerhin verkaufte sich "Three chord Country and American Rock& Roll" über 500.000 mal) präsentiert - nun ist er da! Was sollen wir sagen? Das Warten hat sich wirklich gelohnt! "C'mon" ist noch einen Tick stäker als der Vorgänger geworden, das Songmaterial noch besser und Anderson, bei aller Power, noch vielseitiger aund reifer! Nicht nur äußerlich ein "Kerl wie ein Baum", transportiert es diese Kraft auch ohne Umschweife in seine Musik. So heißt es passend in einem amerikanischen Review zum neuen Album: "For his second album 'C'mon' the beefy, broad-shouldered Keith Anderson amps up his country-rock swagger again", was den Nagel auf den sprichwörtlichen Kopf trifft. Das ist moderner, junger, von einem rauen, wilden, nach Freiheit schreienden, rebellischen Charme durchzogener, dennoch ungemein authentischer und voller Herz und Emotionen geprägter "Hi-Energy Country", wie er in Nashville momentan äußerst angesagt ist. Anderson ist ein Paradebeispiel für eine Generation, die es versteht pure Country-Traditionen mit rockige Klängen zu verbinden und somit alle Barrieren zwischen jung und alt hinter sich zu lassen. Keith Anderson, geboren in der Nähe der Ozark Mountains in Miami/Oklahoma, wurde vorwiegend mit den "Southern-fried" Klängen solcher Bands wie Lynyrd Skynyrd, Molly Hatchet und diverser Hardrock-Bands groß. Erst als ihm ein Exemplar von Willie Nelson's "Red headed stranger"-Album in die Hände viel, entdeckte er seine verstäkte Liebe zur Countrymusic. Dennoch sah es zunächst alles andere als nach einer Musikerkarriere aus. Anderson, auch sportlich überaus talentiert, wurde in jungen Jahren zu einem gefeierten College Baseball Star, doch eine Schulterverletzung verhinderte eine große Karriere. Dann schlug er sich zunächst als Bodybuilder durch (er war wohl auch mal "Mr.Oklahoma"), arbeitete als Model, hielt sich mit "day-jobs" über Wasser, bis er sich schließlich seines musikalischen Talents besann und nach Nashville zog, um dort Fuß zu fassen. Das gelang ihm dann sehr schnell. Besonders der dort unter den Songwritern sehr etablierte George Ducas verhalf ihm zu den richtigen Kontakten. Heute zählt Anderson selbst zu den angesagtesten Songwritern Nashville's, der bereits Riesen-Hits für u.a.Garth Brooks & George Jones, Gretchen Wilson oder auch Big & Rich mitkomponierte, wie auch zu den talentiertesten Performern der neuen, jingen Country-Generation. "C'mon" beweist das sehr eindrucksvoll! "Volles Rohr" wird das Album mit dem großartigen Titelsong eröffnet. Sollte irgendjemand einmal annehmen, AC/DC würden einen Countrysong aufnehmen, dann ist "C'mon" genau dieses Stück! Rockt "wie die Sau", doch zeigt zu jedem Moment deutlich seine Countryroots! Eine tolle Synthese aus krachenden Rock-Riffs und "purem Countryblut"! Bleibt prächtig hängen, hat eine klasse Melodie, lebt von powerndem Gesang, fetten E-Gitarren und einem treibenden Groove. Bärenstarker "young and wild" Nashville-Country "at his very best"! Weiter geht's mit dem nicht minder starken "Break my heart", einer tollen, wieder sehr "saftigen" New Country-Nummer (nicht ganz so hart wie der Opener, aber dennoch sehr knackig), die auch vorzüglich in das Repertoire von Montgomery Gentry passen würde. Klasse hier die lässigen "Talk Box-Guitar"-Elemente zu Beginn, die schöne Orgel-Untermalung und die großartigen, southern-angehauchten Twin Lead-Gitarren. The Kentucky Headhunters, die Georgia Satellites und Van Zant hinterlassen ihre Spuren bei dem tollen, bestens zum Abtanzen (auch für Linedancer) geeigneten Outlaw-/Southern-, honky-tonkin' Redneck-/Roadhouse-Countryrocker "Somebody needs a bug". Die Nummer ist bestens garniert mit herrlichen, fetten Double-Leads, den obligatorischen, weiblichen Background-Gesängen, jeder Menge ausgelassener "Beer and Whiskey-drinkin'" Party-Stimmung und einem tollen Southern-Spirit. Neben den fulminanten, rockin' Country-Fetzern enthält das Werk aber auch ein paar astreine, ganz hervorragend in Szene gesetzte Balladen, bei denen Anderson eindrucksvoll belegt, wie gekonnt und ausstrahlungsstark er sich auch auf diesem Terrain bewegt. Sehr stark beispielsweise die ungemein kraftvolle Power-Ballade "Closest I've ever been" mit ihren gelungenen Wechseln zwischen zurückhaltend vorgetragenen Strophen und dem wunderbaren, satt instrumentierten Refrain, oder auch die toll ins Ohr gehende, ebenfalls recht kräftige "Modern Country"-Ballade "I still miss you" mit ihren schönen Gitarren und den feinen Piano-Tupfern. Ist bereits in den Toß 10 der Billboard Country Singles-Charts mit deutlicher Tendenz Richtung Nr.1. Zwei weitere Songs bedürfen einer besonderen Erwähnung: Erstens, das grandiose Remake des 20 Jahre alten Foster & Lloyd-Knallers "Crazy over you", für das Keith Anderson Radney Foster und Bill Lloyd zur Gesangsunterstützung erstmals wieder gemeinsam ins Studio holte und somit für eine kleine Foster & Lloyd-Reunion sorgte (kochende, massive E-Gitarren, glühende Slide, und eine pulsierende Rhythmus-Sektion sorgen für ein gewaltiges "Country-Pfund"), und zweitens, Keith's eigene Interpretation des von ihm mitkomponierten, wunderschönen, lockeren "Lost in this moment", das kürzlich zum ersten Nr.1-Hit für Big & Rich avancierte. Bis auf besagtes "Crazy over you" wurden übrigens alle Songs von Anderson geschrieben, unterstützt von solch grandiosen Kollegen wie beispielsweise Bobby Pinson, David Lee Murphy, Bob DiPiero, Jason Sellers, Rivers Rutherford und Jeffrey Steele, der das Album auch fantastisch produzierte. Unter den Muskern, die alle zur 1A-Mannschaft Nashville's zählen, befinden sich u.a.: Pat Buchanan, Tom Bukovac, Troy Lancaster, Kenny Greenberg (alle E-Gitarre), Michael Rhodes, Glenn Worf (beide Bass), Steve Hinson (Steel), Greg Morrow (Drums), u.s.w.! Keith Anderson hat mit "C'mon" einen weiteren großen Schritt nach vorn gemacht! Ein Pracht-Album, das seiner Karriere einen weiteren, ordentlichen Schub bescheren sollte. "C'mon all of you cowboys and outlaws, rock the Country with Keith Anderson"! Jawohl! Und ob wir das tun...

Die Tracklist:

1 C'mon! - 3:34   
2 Break My Heart - 3:47   
3 Somebody Needs a Hug - 4:07   
4 She Could've Been Mine - 4:05   
5 Sunday Morning in America - 4:53   
6 I Still Miss You - 3:57   
7 Crazy Over You - 3:27   
8 I Ain't Hurtin' Nobody But Me - 3:25   
9 Adaliene - 3:47   
10 Lost in This Moment - 4:34   
11 Closest I've Ever Been - 3:45

Art-Nr.: 5869
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Bishop, Elvin - the blues rolls on [2008]
Tolles, neues Album des ehemaligen Butterfield Blues Band-Veteranen und alten "Capricorn Recording Artists"! Seeliger, voller Feeling und Spirit steckender, "genuine, dirty, down-home Southern-/Roots-Blues with strong grooves"! Bishop hat für dieses Projekt jede Menge hochkarätiger Gäste mobilisiert, die dieses großartige Album mit ihren exzellenten Beiträgen zusätzlich aufwerten: Zum Beispiel B.B. King, Warren Haynes (Gov't Mule, The Allman Brothers Band), Derek Trucks (The Allman Brothers Band), Kim Wilson (Fabulous Thunderbirds), George Thorogood, Jim Suhler, Tommy Castro, James Cotton, und viele mehr! Teilweise rollt die Blues-Armada mit 4 Gitarristen gleichzeitig an! Klasse Songauswahl aus neuen Kompositionen, ein paar beherzten Neueinspielungen alter Klassiker und starken Coverversionen! Ungemein authentisch und erdig! Beeindruckend!

Die komplette Tracklist:

1 The Blues Rolls On - 4:23 (with Warren Haynes & Kim Wilson)
2 Night Time Is the Right Time - 3:09 (with John Németh & Angela Strehli)
3 Yonder's Wall - 4:06 ((with Ronnie Baker Brooks & Tommy Castro)
4 Struttin' My Stuff - 4:00 (with Derek Trucks & Warren Haynes)
5 Keep a Dollar in Your Pocket - 4:53 (with B.B.King)
6 Who's the Fool - 3:47 (with John Németh & Kid Andersen)
7 Black Gal - 3:11 (with R.C. Carrier & Andre Thierry)
8 Oklahoma - 5:21   
9 Come on in This House - 3:39 (with Homemade Jamz Band)
10 I Found Out - 3:17 (with John Németh, James Cotton & Angela Strehli)
11 Send You Back to Georgia - 3:15 (with George Thorogood & Jim Suhler)
12 Honest I Do - 2:47 (with John Németh)

Art-Nr.: 5982
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The Blues rolls on
Struttin' my stuff
Who's the fool
Black gal
Come on in this house
Send you back to Georgia

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Black Stone Cherry - same [2006]
Yeah! Auch das ist der Süden! "Turn it loud"! Anschnallen - genießen! Mit, im wahrsten Sinne des Wortes, voller Wucht blasen Black Stone Cherry, ein Haufen langhaariger, blutjunger Rotzlöffel (zwischen 20 und 23 Jahren alt) aus dem kleinen Städtchen Edmonton in South Central Kentucky (auch Heimat der Kentucky Headhunters, was aber nicht die einzige Gemeinsamkeit ist - dazu später mehr) zum massiven Angriff auf die Rock-Welt, und wer von ihren gewaltigen Gitarren-Attacken, den monströsen Riff-Salven und den knochenharten Rhythmen getroffen wird, bleibt nicht etwa benommen liegen, sondern findet sich in einem geradezu aufputschenden, die Sinne "alkoholisierenden", lauten Rock'n Roll-Rausch wieder, der das pure Adrenalin freisetzt! Was für Glücksgefühle! Sie selbst nennen ihre Musik schlicht "Southern Rock for a modern audience", was es sicher irgendwie trifft, aber einer doch weitreichenderen Speziifizierung bedarf. Vor allen Dingen sind die Vier hart! Angesiedelt irgendwo zwischen Metal und Southern Rock liegen ihre Roots sowohl im Retro-Sound der Siebziger, als auch in neuzeitlicheren Gefilden der Post-Grunge-Ära! Da hinterlassen Bands wie AC/DC, Led Zeppelin, Aerosmith, Metallica oder gar Godsmack und Alice In Chains ihre Spuren, genauso wie die Black Crowes und Lynyrd Skynyrd! Alles passt prächtig zusammen. Mit all diesen Einflüssen generieren Black Stone Cherry eine Musik, die irgendwie neu, und doch wieder klassich klingt, aber eben, und das beeindruckt sehr, mit eindeutiger Eigen-Identifikation! Ungeheuer variabel, und für einen solch jungen Haufen extrem abgebrüht, ausgereift und technisch versiert, nennen wir diese grandiose Power-Mucke einfach mal "American Hard Rock with a metal edge, but southern to the core"! Ja, das ist es! Die Band, alles, wie gesagt, verdammt starke Musiker, besteht aus den beiden großartigen Lead-Gitarristen Ben Wills und Chris Robertson, letzterer auch ein ganz hervorragender Sänger (Shouter), dem Bassisten Jon Lawhon, sowie dem brillanten Drummer John Fred Young! Und da haben wir sie wieder, die eingangs bereits erwähnte Verbindung zu den Kentucky Headhunters, denn John Fred ist der Sohnemann von KHH-Gitarrist und Gründungsmitglied Richard Young, der zudem das Album co-produzierte! Die Truppe spielt mit unbändiger Kraft und entwickelt einen gewaltigen Druck! Donnernde, manchmal wie ein Maschinengewehr-Feuer hernieder prasselnde Riffs treffen auf mitreißende, glühende und kochende, voll im Southern Rock verwurzelte, massive, regelrecht stürmische Lead-Gitarrenläufe (teilweise großartige Double-Leads) und perfekt strukturierte, bestens hängen bleibende Songs, die trotz der Härte nie auch nur ansatzweise zum Chaos tendieren, sondern deren Melodik ausgezeichnet gefällt! Eine sehr saubere, klare, knackige Produktion und, trotz der Lautstärke, ein wunderbar transparenter Klang begeistern auf der ganzen Linie! Mächtiger, klassischer Schwermetall-Rock, fast schon dramaturgisch arrangiert, donnert uns zu Start der Scheibe mit dem von unbändigen Power-Riffs und einer gewaltigen Schlagzeug-Kanonade gekennzeichneten, großartigen Opener "Rain wizard" entgegen, dessen mächtiges Gitarrengerüst einen sofort packt! Tolle Songstruktur, die klasse hängen bleibt! Ja, auch das Songwriting-Talent dieser "Jungspunde" ist einfach erstaunlich! Ohne Luft zu holen, geht es "volle Kanne" und mit salvenartigen Riffs weiter: "Backwoods gold" heißt die "Mördernummer", deren Starkstrom-Gitarren und Chris Robertson's prächtiger, ordentlich "röhrender" Gesang sich zu einer hervorragenden Melodie verschmelzen. Hier hört man sie richtig raus, ihre Herkunfts-bedingten Sounthern-Anlagen, ihre familiären Wurzeln, die sie, wie gesagt aber auch zu keiner Zeit leugnen, und die einen entscheidenden Indikator ihrer Musik darstellen. Tierisch, diese glühenden Gitarrenläufe! Und sie werden von Song zu Song stärker. Bis zum Ende, man glaubt es kaum, scheinen sie sich stetig zu steigern. Das zeigt, wie varaibel sie sind, welche Spannung sie bewahren, und bedeutet schlichtweg kenerlei Ausfälle auf der Scheibe! "Lonely train" ist ein Song, "that cuts to the bone": Riffige, "head-bangin'" Heavy-Boogie-Rhythmen, ein mächtiger Druck, und abermals eine prima hängen bleibende Melodik treffen auf voll satte Gitarrenläufe, die ein loderndes Southern-Feuer entflammen. Saustark! Der gelungene Tempowechsel in der Mitte mit einer kurzen, etwas langsameren Phase sorgt für zusätzliche Spannung, ehe die "Gitarren Riff-Hölle" wieder losbricht! Mit "Maybe someday" folgt ein traumhafter Hardrocker mit tollen Twin-Licks! Was für eine Power! Die Black Crowes treffen auf Led Zeppelin und Metallica treffen auf eine verschärfte Blackfoot/Hatchet-Ausgabe, alles in einem Song. Ein fulminantes, durchaus ins Ohr gehendes Feuerwerk - natürlich nicht unbdingt für Zartbesaitete! "When the weight comes down", im Anschluß daran, ist ein höllischer, voller Southern Rock-Feeling steckender, straighter Rock-Kracher, dessen parmenent mit vollem Volumen rockender Gitarren-Mantel und die kochenden Soli einem fast den Atem rauben. Wow, hat das Biß! So geht das stetig bis zum Ende weiter! Die Gitarristen rocken sich die Seele aus dem Leib, Frontmann Robertson singt und grölt "wie ein Großer" und Bassist und Drummer pumpen und "dreschen" sich in meisterhafter Manier in einen wahren Power-Rausch! Einen kleinen Gang zurück, ohne daß es jedoch allzu "leise" wird, schalten sie lediglich bei dem lockeren, balladesken Finalstück "Rollin' on", das allerdings eine absolute Hammer-Nummer darstellt: Eine wunderbare Melodie, herrliche Twin-Leads, gar ein dezenter Country-, dazu ein massiver Southern-Touch, glühende, flinke Gitarrensoli, viel "Saft" - all das demonstriert in beeindruckender Manier, wie eine junge, unverbrauchte, aber schon erstaunlich ausgereifte und variable, "wilde" Truppe namens Black Stone Cherry klassisch fundamentierten, im Süden verwurzelten, modernen, amerikansichen Gitarren Hard-Rock'n Roll zu spielen gedenkt - ehrlich, packend, laut, begeisternd! "This album captures the kinetic energy and force of the band's straight-ahead, in-your-face Rock & Roll and it is proof that the guys are true southern originals." Wie gesagt, die Scheibe ist 'ne Wucht!

Art-Nr.: 4333
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lonely train
Maybe someday
When the weight comes down
Shapes of things
Violator girl
Rollin' on

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BlackHawk - greatest hits live ~ cd & dvd-set [2010]
CD & DVD-Set! Na, das ist doch mal eine feine Sache für die New Country-/Countryrock- und Southern Rock-Gemeinde! Inmitten der Aktivitäten um die mit Henry Paul an der Front wieder überaus aktiven Outlaws und die Diskussionen um ein neues Album der legendären Southern Rock-Veteranen, erscheint eine klasse CD- und DVD-Kombination eines Auftritts von Henry Paul's anderer Band BlackHawk. Mitgeschnitten im Sommer 2008 bei einer Open Air-Veranstaltung bei den Hickory Hill Lakes in Fort Loramie/Ohio präsentiert sich die Truppe um das Outlaws-Grümdungsmitglied und den ex Henry Paul Band-Leader in einer großartigen Verfassung. Sie spielen natürlich ausschließlich, die bekanntermassen allerdings sehr southern-inspirierten Songs ihres Countryrock-/New Country-Repertoires (zumeist im knackigen und hoch-melodischen Midtempo-Bereich), doch der Blick auf die Besetzung der Band lässt auch das Herz der Southern Rock-Freunde höher schlagen. Schließlich haben wir hier den Stamm der aktuellen Outlaws-Formation auf der Bühne: Neben Henry Paul sind das der begnadete Chris Anderson an der Lead Gitarre und Outlaws-Urgestein Monte Yoho am Schlagzeug. Dazu gesellen sich Randy Threet am Bass, Michael Randall (Acoustic Guitar, Harmony Vocals) und Jon Coleman (Keyboards, Harmony Vocals). Das diese Truppe den nötige Southern Rock-Spirit in den Songs hinterlässt, ist klar. Und Henry Paul's Gesang ist nach wie vor einfach wunderbar. Herausragend ist beispielsweise die baumstarke, rund 10-minütige Fassung von "That's just about right", inklusive einer engagierten Vorstellung der Band und eines prächtigen, feurigen, southern-rockigen Gitarrensolos von Chris Anderson. Die Spielzeit der Show betragt jeweils gute 50 Minuten. Die Setlist auf CD und DVD ist identisch. Der Titel des Albums ist mit "Greatest hits live" zugegebenermassen ziemlich "doof", die Performance der Band aber ist klasse. Wunderbar, endlich auch mal diese southern-fried New Country-Truppe auf der "Leinwand" im Wohn-/Musikzimmer erleben zu können. Und das, wo es doch, wie gesagt, die halbe Besetzung der aktuellen Outlaws-Formation ist. Sound- und Bildqualität sind exzellent. Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVd-Player abspielbar.

Die Setlist (CD & DVD identisch):

1 Intro - :53   
2 Like There Ain't No Yesterday - 3:20   
3 Goodbye Says It All - 3:28   
4 Every Once In A While - 3:32   
5 Love Like This - 3:34   
6 Almost A Memory Now - 3:36   
7 I'm Not Strong Enough To Say No - 4:45   
8 Postmarked Birmingham - 5:28   
9 There You Have It - 4:10   
10 I Sure Can Smell The Rain - 4:27   
11 That's Just About Right - 10:07   
12 Big Guitar - 3:53

Art-Nr.: 7093
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Blue Mountain - midnight in mississippi [2008]
Gerade mal 6 Wochen nach dem starken "Omnibus" (14 neu eingespielte Interpretationen ihrer absoluten Klassiker), erscheint nun mit dem prächtigen "Midnight in Mississippi" das heiß erwartete, erste Studioalbum mit komplett neuem Material nach der Reunion von Blue Mountain. Die großartige, in No Depression-Kreisen regelrechten Kultstatus genießende Rootsrock-/Alternate Country-/Americana-Formation um den exzellenten Gitarristen (das amerikanische "Gibson Guitars Magazine" wählte ihn kürzlich in die Top 5 der wichtigsten Gitarristen der Alternate Country-Ära), Sänger und Songwriter Cary Hudson knüpft damit, übrigens in Original-Besetzung, nahtlos an die gefeierten Alben ihrer Anfangszeit an. Spritzig wie eh und je, ungemein spielfreudig und voller Tatendrang hören wir 12 durchweg erstklassige Songs - in staubigem, rootsig angerautem Americana-/Alternate Country-Ambiente und mit dem Charme des Südens im Blut (immerhin stammt die Truppe aus dem US-Bundesstaat Mississippi), aber überwiegend auch in herrlich lockeren, flockigen Rhythmen, durchzogen von klasse Melodien und ungemein lässigen, flüssigen, sehr transparenten Gitarrenlinien. Mitten hinein in diese Lockerheit platzt dann mal so ein robuster, dabei nicht minder stark hängen bleibender, grandioser Crazy Horse-like Rock-Kracher wie das Titelstück "Midnight in Mississippi", das klingt als hätte es Hudson geradewegs gemeinsam mit Neil Young komponiert (was natürlich nicht der Fall ist - es entstammt komplett aus Hudson's Feder). Fette, kratzige, laute E-Gitarre, eine raue Mundharmonika, mächtig Dreck aufwirbelnder Drive und ein tierisches Gitarrensolo am Ende - Rootsrock-Herz, was willst Du mehr? Zu den weiteren Highlights zählen u.a. der muntere, frische Opener "Groove me" (geschrieben von Cary Hudson und der großartigen Shannon MacNally), das melodische, einerseits überaus entspannt wirkende, andererseits durchaus knackig und schön angerockt rüberkommende "By your side" mit seinen schönen Harmonies, einem tollen, unaufdringlich wirkenden Hammond Orgel-Hintergrund und den lockeren Gitarrenlinien, das Hippie-mäßige "70's song", der ungemein locker dahin fließende, wunderbar ins Ohr gehende, von tollen, transparenten Gitarren begleitete Americana-/Alternate Countryrocker "She's a wild one", das mit einer exzellenten Slide-Gitarre garnierte, knackige, melodische "Emily smiles", die feine Americana-Ballade "Butterfly", das entspannte, wunderschöne, semi-akustische "Rainy day", oder auch das mächtig dampfende Finale "Skinny dipping", einem furiosen, ungemein dreckigen, schwülen Swamp-Blues-Shuffle-Juke Joint-Boogie, bei dem die Band deutlich ihre Herkunft ausspielt. Keine Frage: Was "Omnibus" schon angedeutet hat, ist mit dem prächtigen "Midnight in Mississippi" nun ohne "Wenn und Aber" eingetreten - und zwar auf beeindruckende Art und Weise. Blue Mountain stehen wieder voll im Saft!

Tracks:
1. Groove Me (2:39)
2. By Your Side (3:38)
3. 70's Song (3:18)
4. She's A Wild One (4:08)
5. Midnight In Mississippi (4:15)
6. Emily Smiles (3:19)
7. Butterfly (3:42)
8. Pretty Please (4:33)
9. Gentle Soul (3:14)
10. Rainy Day (3:19)
11. Free State Of Jones (3:26)
12. Skinny Dipping (4:03)

Art-Nr.: 5907
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
By your side
She's a wild one
Midnight in Mississippi
Emily smiles
Butterfly
Skinny dipping

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Blue Mountain - omnibus [2008]
Fast so etwas wie eine kleine Sensation, und was für eine willkommene: Die unter den Fans heiß geliebte Rootsrock-/Alternate Country-/Americana-/No Depression Formation der ersten Stunde, Blue Mountain, um den großartigen Singer-Songwriter und Gitarristen Cary Hudson, sind wieder in Original-Besetzung zusammen! Prächtiger Gitarren-Rootsrock zwischen Uncle Tupelo, Son Volt, den Bottle Rockets, Neil Young & Crazy Horse und Whiskeytown vom Allerfeinsten - trocken, rau, voller staubigem Alternate Country-Feeling, aber auch mit dezenten, spürbaren Southern-Anlagen in den Genen (die Truppe kommt immerhin aus Mississippi), und mit wunderbar hängen bleibendem, von Hudson's exzellentem, mal ungemein rauem und ruppigem, mal herrlich frischem und flüssigem Gitarrenspiel geprägtem, melodischem Songmaterial. Im August steht die Veröffentlichung eines weiteren, neuen Studioalbums mit brandneuem Material an, doch zuvor hat sich die Truppe ins Studio begeben um 14 ihrer absoluten Klassiker neu aufzunehmen und in aktuellen Versionen noch einmal zu veröffentlichen. Das Resultat ist "Omnibus", ein grandioses "Best of"-Album, wie gesagt, aber mit ausschließlich neu eingespielten Versionen ihrer in der Roots- und No Depression-Szene unvergessenen Klassiker. Und diese Songs haben nichts von ihrer Anziehungskraft verloren, ja wirken in den neuen Fassungen gar noch einmal wie durch einen "Jungbrunnen" gezogen. Klasse Scheibe! Alles andere als ein "Lückenbüsser"! Mann , macht das Appetit auf das kommende Album...

Die komplette Tracklist:

1. Blue Canoe
2. Myma Lee
3. Lakeside
4. Soul Sister
5. Generic America
6. When You're Not Mine
7. Wink Of An Eye
8. Bloody 98
9. Mountain Girl
10. Band Called Bud
11. Poppa
12. Hippy Hotel
13. The One That Got Away
14. Sleeping In My Shoes

Art-Nr.: 5819
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Blue canoe
Myrna Lee
Soul Sister
Generic America
Mountain girl
Poppa

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Boland & The Stragglers, Jason - comal county blue [2008]
Dieser Jason Boland und seine Stragglers werden immer besser! Das neue Album der großartigen Truppe aus Oklahoma ist abermals ein Pracht-Teil geworden! "Whether it's called Texas, Country, Countryrock, Americana, or Red Dirt, everyone can agree that Jason Boland is rightfully at the top of the movement", heißt es in einem U.S.-Statement bezüglich "Comal county blue". Keine Frage, Boland und die Jungs sind auf dem bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere angelangt. Ihr "twangy, genuine Hardcore Texas Country" mit dieser großartigen Prise Southern- und Outlaw-Flair wirkt zwanglos, locker und unverfälscht, und klingt dabei reifer als je zuvor. Auch Boland's Gesangsperformance war nie besser. In seiner Stimme liegt eine wunderbare, lässige und authentische "Laid back"-Natur, die überaus angenehm rüberkommt. Dazu hat er das "Glück", eine Band mit dermaßen exzellenten Musikern neben sich zu wissen, die jederzeit in der Lage ist, mit der optimal auf ihn zugeschnittenen Begleitung zu glänzen. Alles sind große Könner, die aber ihre individuelle Klasse stets in den Dienst der Band stellen und in einem traumwandlerisch sicheren Zusammenspiel kanalisieren. Kein Wunder, bei rund 200 Gigs im Jahr versteht man sich irgendwann blind. Einen nicht unerheblichen Anteil am so überzeugenden Gelingen dieses Albums hat Texas-Ikone Lloyd Maines (die Stragglers arbeiteten bereits bei "Pearl snaps" und "Truckstop diaries" mit ihm zusammen), der das Werk ungemein lebendig und in einem klasse Sound produziert hat. Zudem unterstützt er die Stragglers zuweilen an der akustischen Gitarre und mit seinem umwerfenden Spiel an der Pedal Steel. Apropos Steel: Die Arrangements bestehen vorwiegend aus kompakten akustischen und elektrischen Gitarren sowie einer präzise und effektiv agierenden Rhythmus-Sektion, die immer wieder, je nach Stimmung und Thematik der jeweiligen Songs, mit hervorragenden Fiddle-, Piano-, Mandolinen-, Dobro-, Banjo- oder eben Steelguitar-Klängen ergänzt werden. Mit dem fantastischen Outlaw-Countrysong "Sons and daughters of dixie", einer fabelhaften Würdigung an die Leute in Louisiana, die sich vor 3 Jahren durch den verheerenden Hurricane "Katrina" nicht haben unterkriegen lassen und mit einem unbändigen Willen an einer neuen Existenz arbeiten, starten Boland und seine Freunde in dieses klasse Album. Die Nummer besticht, zur Thematik passend, mit einem tollen Southern-Groove und einem unwiderstehlichen, leicht rockigen Outlaw-Feeling. Kraftvolle Rhythmik, würzige E-Gitarren mit schönen Fiddle-Ergänzungen, eine lässige Banjo-Untermalung und hervorragende Melodik bilden die vorzüglichen Rahmenbedingungen dieses astreinen Openers. Nicht minder stark geht's mit dem knackigen, auf absolut traditionellen Countryelementen basierenden, gut gelaunten, frischen Countryrocker "Down here on earth" weiter, der mit seinen sirenenartigen Fiddles, den kernigen E-Gitarren-Riffs, klimpernden Piano-Fills und der tollen Roadhouse-Atmosphäre nicht nur die Besucher einschlägiger Honky Tonks in die richtige Stimmung versetzen dürfte, sondern auch der ideale Begleiter einer gepflegten Cabriofahrt entlang sonnenüberfluteter, texanischer Highways wäre. Feines "Red Dirt"-Flair! Völlig locker und entspannt, mit herrlicher Steelguitar-Begleitung und feinen Fiddlelinien begegnet uns die Band in dem traumhaften Titelsong "Comal County blue", der bereits voller Elan in die oberen Regionen der "Texas Music Charts" stürmt. Frischer, flockiger, zeitloser, unverfälschter Texas Country vom Allerfeinsten! Tolle Melodie! Eine Wonne! "Red Dirt"- und Outlaw-Feeling, dazu ein dezentes Southern-Flair und deutlich mehr Staub gibt's bei dem anschließenden, dynamischen "Something you don't see everyday" zu verspüren (hat eine gewisse Nähe zu Waylon Jennings, klasse Gitarren, schönes Ghost Town-/Western-Feeling), während sich Boland mittels der autobiografischen, sehr bewegenden Country-Ballade "Bottle by my bed" mit seinem einstigen Alkoholproblem auseinandersetzt. "The party's not over" bietet dann puren Honky Tonk-Country ala Dwight Yoakam, Alan Jackson, George Strait, Kevin Fowler, Mark Chesnutt, und wie die geliebten Neo-Traditionalisten alle heißen (tolle Steel), das von Boland und Cody Canada (Cross Canadian Ragweed) geschriebene "Alright" ist ein traditionell verwurzelter, geradliniger, erstklassiger Countryrocker, das gemeinsam mit Jackson Taylor komponierte "God is mad to me" liegt in etwa auf der Ebene eines Billy Joe Shaver und mit dem prächtigen, abschließenden Outlaw-Countryrocker "Outlaw Band", einer Nummer der kürzlich verstorbenen "Red Dirt"-Legende Bob Childers" (furioser Fiddle-Drive, klasse Riffs, großartige Melodie, exzellente Fiddle-, Mandolinen-, Dobro-Soli), gibt die Truppe nochmal alles. Vielleicht ist der Songtitel dieser Nummer auch irgendwie bezeichnend für Jason Boland & the Stragglers, denn sie sind durchaus so etwas wie eine "ramblin' and rockin' Outlaw Band"! Wie dem auch sei, "Comal County blue" jedenfalls ist erstklassiger, mit durchweg großartigen Songs gespickter Texas Country mit einem Schuß Southern-, Red Dirt- und Outlaw-Feeling, der diese "Oklahoma-Boys" in einer Bomben-Form präsentiert. Große Klasse! Kommt im feinen Digipack mit 12-seitigem Booklet, inklusiver aller Songtexte!

Die Tracklist:

1 Sons and Daughters of Dixie - 3:48   
2 Down Here on Earth - 3:04   
3 Comal County Blue - 4:01   
4 Something You Don't See Everyday - 4:04   
5 Bottle by My Bed - 5:13   
6 The Party's Not Over - 3:46   
7 If It Were Up to Me - 3:56   
8 May Not Be Love - 3:43   
9 No Reason Being Late - 3:12   
10 Alright - 3:04   
11 God Is Mad at Me - 4:11   
12 Outlaw Band - 5:04

Art-Nr.: 5943
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Sons and daughters of dixie
Down here on earth
Comal County blue
Bottle by my bed
If it were up to me
Outlaw Band

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Bonamassa, Joe - the ballad of john henry [2009]
Was soll man zu diesem Burschen noch sagen, was nicht schon gesagt ist. Er ist ein Phänomen! Ein atemberaubender Gitarrist, dessen in der Vergangenheit schon rasant fortschreitende Entwicklung auch mit seinem neuen Studioalbum in keinster Weise abebbt. Das Teil ist erneut ein Meisterwerk geworden, mit einem Bonamassa in Höchstform, der besser nie war - und das will was heissen. "The ballad of John Henry", im übrigen gewidmet dem berühmten amerikanischen "working class hero" ist bereits das siebte Studioalbum des New Yorker Gitarrenartisten, der dieses Jahr sein 20-jähriges Bühnenjubiläum (im zarten Alter von 12 spielte er schon im Vorprogramm seines großen Mentors B.B.King) feiern wird. Unglaublich! Bonamassa ist heute der wohl wichtigste Vertreter der jungen Bluesrock-Szene der Gegenwart, der es wie kaum ein anderer versteht alte Blues-Wurzeln mit zeitgemässen, klassischen und modernen Rock-Anleihen zu verschmelzen. Genau das wird auf "Joe Henry" überdeutlich! Seine Gitarrenvirtuosotät erreicht abermals ungeahnte Levels und ganz neue Facetten, sein Gesang wird immer besser! Kochende, schweißtreibende Bluesrock-Gewitter mit einem immensen Druck (The ballad of John Henry" ist ein Monster von einem Bluesrock-Stampfer) und gewaltig abgehende, von mächtigen Drums angetriebene Boogies ("Last kiss" poltert durch die Sümpfe, als gäbe es kein Morgen) wechseln mit grandios inszenierten Blues-Balladen ("Stop!"), ganz locker gespielten, von einem tollen Allmans'schen Southernflair begleiteten Gitarren-Rootsrockern ("Lonesome road Blues"), und semi-akustisch zelebrierten, mal mit folkigen ("Story of a quarryman") und sogar auch mal mit poppigen Momenten (das wunderschöne "Happier times") versehenen Nummern. Sein Gitarrenspiel und seine Soli fliegen zuweilen in schwindelerregenden Passagen aus den Lautsprechern, dann wieder donnert er solch schwere, wuchtige Riffs heraus, die einen Jimmy Page fast wie einen Waisenknaben aussehen lassen. Die bei zwei/drei Stücken erstmals eingesetzten Bläser (wie bei dem drückenden "Funkier than a mosquito's tweeter") stören in keinster Weise, sondern sorgen für zusätzliche Glut und Hitze. Das kommt richtig klasse! Darüber hinaus enthält das Album jeweils eine starke Coverversion von Tom Waits' "Jockey full of bourbon" und von Tony Joe White's "As the crow flies". Produziert hat erneut Kevin Shirley! 64 1/2 Minuten neue, überwältigende Musik von Joe Bonamassa! Der Bursche ist nicht zu stoppen!

Die komplette Tracklist:

1 The Ballad of John Henry - 6:26   
2 Stop! - 6:48   
3 Last Kiss - 7:15   
4 Jockey Full of Bourbon - 5:22   
5 Story of a Quarryman - 4:59   
6 Lonesome Road Blues - 3:08   
7 Happier Times - 6:40   
8 Feelin' Good - 4:44   
9 Funkier Than a Mosquito's Tweeter - 5:00   
10 The Great Flood - 7:39   
11 From the Valley - 2:24   
12 As the Crow Flies - 3:58

Art-Nr.: 6211
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The ballad of John Henry
Last kiss
Story of a quarryman
Lonesome road blues
Happier times
Funkier than a mosquito's tweeter

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Braxton Bragg - same [2008]
In der Gegend von Portland/Oregon beheimatet, doch tief verwurzelt im Süden: Braxton Bragg haben sich dem "good 'ol Southern Rock" verschrieben, den sie voller Unbekümmertheit, mit herzerfrischender Lockerheit, viel Elan, Spielfreude und einer gesunden Portion Selbstvertrauen in die eigene musikalische Kompetenz präsentieren. Das macht richtig Laune! Braxton Bragg (Mark Elmer: Lead vocals, guitar - Billy McMullen: Lead guitar, vocals - Jeff Munn: Bass, vocals - Chris McMullen: Drums, vocals), da machen sie auch gar keinen Hehl draus, bedienen sich in ihrer Musik vieler durchaus vertrauter Trademarks der klassichen Southern Rock-Zunft (vor allem Lynyrd Skynyrd und The Outlaws), doch sie tun dies genauso professionell wie erfrischend und verpassen ihren Songs dadurch einen herrlich unbeschwerten, "jungen" Anstrich. Das hervorragende Songmaterial ist locker, flüssig und melodisch, verfügt dabei aber durchweg über die notwendige Würze. Die Arrangements werden bestimmt durch das exzellente Zusammenspiel der beiden Gitarristen, wobei Gastmusiker Ken Brewer mit vereinzelten, sehr effektiven Orgel- und Piano-Ergänzungen für zusätzliches Soundvolumen sorgt. Auffallend und markant aber ist die großartige Arbeit des Lead-Gitarristen Billy McMullen, der mit seinem quirligen, sehr fingerfertigen Spiel immer wieder an Hughie Thomasson von den Outlaws erinnert. Zahlreiche, flotte, sehr lockere, aber zündende, quick-lebendige, aus dem Handgelenk gespielte Soli verdeutlichen dies auf eindrucksvolle Art und Weise. Hervorragend beispielsweise das prächtige "Lonesome road" gespickt mit herrlichen Riffs und Licks, die in allerbester "Sweet home Alabama"-Tradition aus den Lautsprechern fließen, das mit einem klasse Countryrock-Touch versehene, "ILIKDILKIR" (lustiger Titel), das prächtig groovende, von bluesigen und funkigen Riffs getragene "Howl", der tierisch fette, gut abgehende Rock'n Roller "Sweaty things" mit seinen fulminanten Gitarrenläufen oder auch der gar einen gewissen "The Eagles goes South"-Touch aufweisende, lockere, aber knackige, 6-minütige Southern-/Countryrocker "Coal black heart" ("Already gone" lässt entfernt grüßen)! Neben den bereits erwähnten "Main-Einflüssen" von Lynyrd Skynyrd und den Outlaws gibt's natürlich auch Bezüge zu The Marshall Tucker Band (deren Country-orientiertere Titel), aus jüngeren Zeiten auch zu Hurry Sundown, wie auch mal zu den Rolling Stones oder gar John Fogerty! Dennoch klingen Braxton Bragg zu jeder Zeit "southern"! Sticht dem Betrachter der CD schon das "pikante" Frontcover des Albums direkt ins Auge, so klann sich ohne jeden Zweifel auch der musikalische Inhalt des Werkes "sehen", bzw. hören lassen: Schwungvoller, lockerer, von quick-lebendigen Gitarrenlinien bestimmter Southern Rock "with a fresh attitude"! Klasse!

Art-Nr.: 5656
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lonesome road
ILIKDILIKIR
Never run and hide
Coal black heart
Howl
Sweaty things

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Bryan, Luke - i'll stay me [2007]
Luke Bryan (stammend aus Leedsburg, Georgia), als Newcomer bereits mit einem Major-Vertrag bei Capital Records ausgestattet, gibt direkt mit dem Titel seiner Debüt-CD "I’ll Stay Me" das Versprechen ab, die Bodenhaftung (wohl angesichts des auf ihn zukommenden Erfolges) nicht zu verlieren. Und wenn man sich mit seinem Background und seinen Songs (vor allem was den textlichen Inhalt angeht) beschäftigt, glaubt man dem sympathisch wirkenden Musiker dieses Statement auf’s Wort. Er hat ein abgeschlossenes Studium, er war sich nicht zu schade im väterlichen ländlichen Betrieb aktiv mitzuwirken, auch als die Fahnen bereits Richtung Nashville wehten. Dazu musste er just an dem Tag, als er seine Heimatstadt verlassen wollte, die Nachricht vom Tode des Bruders, zu dem Luke eine enge Beziehung hatte, wegen eines Autounfalls verarbeiteten, was zu einer weiteren Verzögerung seiner musikalischen Karriere führte. Erst auf Druck seines Vaters ließ er sich dann endgültig auf das Abenteuer "Music Business" ein. Und dies mit Erfolg, wie eingangs bereits erwähnt. Grundlagen des passionierten George Strait-Fans sind sicher zum einen seine Songwriterqualitäten (er hat zehn von elf Tracks mitkomponiert) und seine sehr angenehm ins Ohr fließende Baritone-Stimme. Dazu hat Capitol Records ihm, wie für Majors eigentlich immer üblich, einen erlauchten Kreis von Spitzenmusikern zur Verfügung gestellt (u. a. Paul Leim, Mike Brignardello, B. James Lowry, J. T. Corenflos, Mike Johnson, Gordon Mote, Joe Spivey). Das Erfolgsrezept von Luke Bryan liegt zudem in der sehr ausgewogenen Mischung verschiedenster, im Großen und Ganzen sehr honky-tonkig und traditionell ausgerichteten Countrysongs (die Zielgruppe geht von Alan Jackson über Randy Travis, bis zu Tracy Lawrence oder Tracy Byrd), die alle, dank einer sehr zeitgemäßen instrumentellen Umsetzung, mit einem ordentlichen Hit-Potenzial ausgestattet sind. Der Opener und zugleich auch die erste Single "All My Friends Say" startet direkt in launiger Toby Keith-Manier, mit humorvollem Text und alkoholgeschwängerten Honky Tonk-"Mitgrölparts". Hat sich sofort in den Top-Fifteen der Billboard-Charts etabliert, mit Tendenz nach oben. Seinen weicheren Kern präsentiert Bryan dann im folgenden, sehr melodischen "Baby’s On The Way" (Chris Cagle-mäßig) und dem textlich äußerst emotionalen und auch sehr gefühlvoll vorgetragenen "The Car In Front Of Me" (es geht um einen Mann, der seine Frau zu Grabe begleitet). Der Titelsong kommt ii einem feinen semi-akustischen Gewand. Ob es Zufall ist, kann man wohl nur schwierig beurteilen, aber bei "Pray About Everything" und "You Make Me Want To" blinzeln in der Gitarrenarbeit dezente Keith Urban-Reminiszenzen. Das knackige "Country Man" fährt auf der Schiene, die man von Brooks & Dunn oder auch von Travis Tritt gewohnt ist. Absolutes Highlight ist sicher das southern-lastige, swampige "Over The River", das, wenn nicht Banjo, Fiddle und Steel stark involviert wären, gar im Repertoire von Lynyrd Skynyrd oder den Van Zants zu finden sein könnte. Überragende Musiker sind diesmal Mike Johnson (Steel & Dobro) und der wohl dosiert, aber sehr stark agierende Fiddle-Player Joe Spivey. Das abschließende, eingängige "Tackle Box" (viel Mandoline, Steel, Fiddle) lässt ein typisches, qualitativ hochwertiges Debut entspannt ausklingen. Luke Bryan bietet mit seinem Erstling "I’ll Stay Me" grundsoliden, abwechslungreichen und sehr sympathische Countrymusic, die bei den Fans ohne Zweifel gut ankommen wird. Aufgrund seiner kompositorischen Fähigkeiten und seiner integer erscheinenden Persönlichkeit dürfte dies auch sicher keine "Eintagsfliege" bleiben. Unser Urteil: Bodenständige und sehr gute Musik, die sowohl den konservativ ausgerichteten, traditionellen Countryfreunden als auch den "modernen" Nashville New Country-Fans zusagen wird! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5149
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Clyne, Roger And The Peacemakers - turbo ocho ~ incl. bonus dvd [2008]
CD + DVD-Set! Mitreißend, heiß, rhythmisch, melodisch, stark! Der "Circus Mexicus" rollt an! Roger Clyne & the Peacemakers aus Tempe/Arizona mit ihrem nächsten Meisterstück dieses unwiderstehlichen, scharf gewürzten, Mexican-flavoured Southwestern Rootsrocks, der auf so unnachahmliche Weise die brütende Hitze der Wüste Arizona's, das markige Temperament feurigen Tequila's und die lockere, so viel gute Laune auslösende Ozeanfrische der "Sea of Cortez" reflektiert, denn genau dort (at Rocky Point/Mexiko) hatten sich Clyne (ex-Refreshments) und seine Freunde samt Crew in einem Aufnahmestudio mit herrlichem Meeresblick eingenistet um das großartige "Turbo Ocho" einzuspielen. Welch eine Umgebung, welch eine Inspiratiuon, welch ein tolles Album und welch ein interessantes "Reality-Experiment", das die Band mit den Aufnahme dazu vollzog. An 8 Tagen wurden 8 Songs eingespielt und die Aufnahmesession dazu wurden live im Internet übertragen. Eine tolle Reality-Aufnahmesessions-Show", die einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Aufnahmen zu "Turbo ocho" erlaubt, mit all ihren "Ecken und Kanten", vom Beginn der Songs bis zur endgültigen Fassung, die schließlich ihren Weg aufs Album fand. Tolle Idee, die von den Fans (und die Peacemakers habe in ihre Heimat eine riesige Fanbase) begeisternd angenommen wurde. Noch besser: Die beigefügte Bonus-DVD enthält in einer Länge von über 2 1/2 Stunden Ausschnitte der live übeertragenen Sessions und lässt somit nun auch den Erwerber des Albums recht ausführlich an den Studioaktivitäten rund um "Turbo ocho" teilhaben. Klasse Sache, denn die Peacemakers sind eine wirklich starke Band (immer gut aufgelegt, exzellente Musiker, tolles Feeling, sehr professionell, prächtiges Live-Flair auch im Studio) und "Turbo ocho" ist ein Pracht-Album geworden. Es gibt kaum eine Band, die diesen feurigen, Outlaw- and Mexican-inspired Arizona-/Southwestern Rootsrock, "that flashes with Mariachi horns, Heartland twang and ample guitar muscle" so transparent, inspiriert, authentisch und in wunderbare Melodien gefasst spielt, wie dies Truppe aus Tempe! Neben den 8 Songs der bereits beschriebenen "Reality Recording Sessions" enthält das Album noch 3 weitere Tracks! Los geht's mit dem ungemein flockigen, lockeren, dennoch äußerst knackigen, kraftvollen, frischen, sonnigen, die pure mexikanische Urlaubsstimmung und Rock'n Roll Strand-Fiesta vermiitelnden, melodischen "I speak your language", vollgepackt mit schmissigen Gitarrenriffs und -linien. Die Jungs versprühen eine Menge gute Laune. Die Nummer geht runter wie Öl und steckt dennoc voller mexikanischem Feuer. Einfach herrlich! Ein mittelamerikanisch anmutender Percussion-Rhythmus, satte E-Gitarren, toller Gesang voller Feeling, vereinzelt, aber sehr effektiv eingesetzte Mariachi-Bläser und Flamenco-mäßige Gitarren in Verbindung mit "mediterranem Rock'n Roll-Flair" bilden das Gerüst des anschließenden, würzigen. temperamentvollen Border-Rootsrockers "State of the art"! Geht prima in die Beine, inspiriert aber auch zur Cabriofahrt durch Kakteen-gesäumte und Sonnen-durchflutete Landschaften Arizonas und Mexikos, und übt mit seiner klasse Melodie eine hohe Anziehungskraft auf unsere musikalischen Sinne aus. Nicht anders ist das bei dem wunderbar relaxten, ruhigen, mit feiner Steelguitar angereicherten, lockeren "Summer number 39"! Was für großartige, straighte, harte Heartland-Riffrocker die Truppe zudem drauf hat, beweist sie unter anderem mit dem fetzigen Roots-Kracher "I know you know" (klingt zuweilen wie eine verschärfte, Chilli-gewürzte Ausgabe von Big Head Todd & the Monsters, dabei überaus melodisch), dem mit starker Harmonika eingeleiteten und von massiven E-Gitarren-Riffs und krachenden Drums angetriebenen Knaller "Mercy" (geht klasse ins Ohr), dem auf den Punkt rockenden "I do" und dem scharfen, rhythmischen Mexican-Roostrocker "Manana" (genialer Groove)! "Turbo ocho" besticht einfach durchweg mit makellosem Songmaterial. Roger Clyne und seinen Peacemakers ist auch mit ihrem bereits sechsten Studioalbum wieder ein ganz großer Wurf gelungen. Der Sommer kann kommen: Mexiko, Tacos, Hot Dogs, Tequila, Senoritas und Rock'n Roll - die Peacemakers laden zur "Feasta Mexicana" des Jahres! Großartige Digipack-Aufmachung mit tollem 28-seitigem Booklet! Die gut 2 1/2-stündige DVD mit der Chronologie der Aufnahmesessions ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 5691
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I speak your language
State of the art
Summer number 39
Mercy
I do
Manana

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Crowell, Rodney - sex & gasoline [2008]
Rodney's neues Album! Staubtrockene Americana-/Singer-Songwriter-/Storytelling-Musik im semi-akustischen Gewand! Exzellentes Songwriting! Produziert von Joe Henry!

Art-Nr.: 5939
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Currington, Billy - little bit of everything [2008]
Drittes Album des Mannes aus Rincon/Georgia, mit dem er nahtlos an die erfolgreichen Vorgänger anknüpft. Prima Nashville Mainstream-Country zwischen rockigen Momenten, knackigem Redneck-Country, poppigen Einflüssen und der ein oder anderen romantischen, durchaus mit ein wenig "Bombast" ausgestatteten, fetten Ballade. Eine "gesunde" Mischung! Trifft irgendwie die Schiene zwischen Kenny Chesney, Blake Shelton, Luke Bryan und Mark Wills! Enthält mit "Don't" den nächsten großen Hit Currington's, der aktuell sehr gut in den US-Billboard Country-Singles-Charts unterwegs ist. Seine Fans werden auch mit dem neuen Album sehr zufrieden sein!

Die Tracklist:

1 Swimmin' in Sunshine - 4:46   
2 Life & Love and the Meaning Of - 3:40   
3 Every Reason Not to Go - 4:12   
4 Don't - 3:57   
5 People Are Crazy - 3:52   
6 Everything - 4:20   
7 Walk On - 3:58   
8 No One Has Eyes Like You - 2:58   
9 That's How Country Boys Roll - 3:44   
10 I Shall Return - 3:11   
11 Heal Me - 4:09

Art-Nr.: 6054
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Duarte Group, Chris - vantage point [2008]
Gerade mal 14 Monate nach dem prächtigen "Blue velocity" kommt die Chris Duarte Group mit dem nächsten, herausragenden, Volldampf-Bluesrock-Kraftpaket! Irre stark! Der aus San Antonio/Texas stammende, mittlerweile allerdings in Atlanta/Georgia residierende Duarte begegnet uns dabei erneut mit schier atemberaubendem Gitarrenspiel. Der Bursche und seine Freunde setzen dabei eine gewaltige Energie frei. Rau, ungemein dreckig, voller Power und purer "Elektrizität" begeistert der Meister mit ausgedehnten Soli, die genauso massiv wie durchdacht, genauso wuchtig wie quirlig und genauso virtuos wie "monströs" über uns hereinbrechen. Wie selbstverständlich scheint er die Einflüsse und Elemente solcher Kollegen wie Stevie Ray Vaughan (wohl sein größter "Hero"), Johnny Winter. Eric Johnson, Jimi Hendrix, Warren Haynes und Jimmy Page zu seinem ganz eigenen, mitreißenden Stil zu vereinen, der sowohl seine texanischen Wurzeln als auch die zur Heimat gewordene Nähe der Südstaaten mit einbezieht. Prinzipiell knüpft "Vantage point" nahtlos an den Vorgänger "Blue velocity" an, wenngleich diesmal wesentlich mehr Elemente des Classic-Rock mit einbezogen wurden. Vor allen Dingen sind bei einigen Songs deutliche Einflüsse von Led Zeppelin und ZZ Top spürbar, was wahrlich nicht von Nachteil ist. So rauscht der famos abgehende Opener "The best I can do" beispielsweise wie eine furiose Fortsetzung des Led Zeppelin-Klassikers "Rock & Roll" aus den auf eine amtliche Lautstärke eingestellten Boxen, zumindestens was die Rhythmik und die zentrale Hookline betrifft. Dazu kann man den grandiosen Gitarrenläufen Duarte's dessen texanischen Ursprung nicht absprechen. Eine geradezu packende Kombination! Auch der zunächst sehr schwerblütige, ungeheuer massiv und dreckig rockende, durchaus an Stevie Ray Vaughan erinnernde Blues "She don't live here anymore" steckt voller Zeppelin-Inspiration und vollzieht nach rund 2 1/2 Minuten mit dem einsetzenden Instrumentalbreak einen tollen Tempowechsel, in dem Duarte ein fulminantes Gitarren-Feuerwerk abbrennt. Danach findet die Nummer zum anfänglichen Blues-Rhythmus zurück, wobei Chris' vorzüglicher Gesang von scheinbat mehreren, unter Starkstrom stehenden, mächtigen Gitarren umgeben ist. Saustark! Die erwähnten ZZ Top (zu besten "La Grange"-Zeiten) hingegen lassen bei dem gnadenlos nach vorn rockenden Texas-Boogie "More Boogie" grüßen! Welch ein Drive! Was für furiose, dreckige Gitarrenritte! Erneut hat man zuweilen das Gefühl als rockten gleich mehrere, wie entfesselt aufspielende Gitarreros um die Wette. Weitere sehr starke Songbeispiele sind u.a. der kochende, packende, voller Southern-Flair steckende, rockin' Shuffle-Blues "Satisfy", der in manchen Nuancen gar an die Musik eines Dan Baird erinnert, der von dreckigen und glühenden, dabei aber wieselflinken und locker in Szene gesetzten Gitarrenläufen durchzogene, trockene, inspirierte Slow-Blues "Troubles on me", der wie die Hölle abgehende Rock'n Roll-/Roadhouse-/Party-Knaller "Let's have a party", der bluesige, riffige Retro Classic Rock-Kracher "Babylon", der mit seinen markanten Riffs und Licks, aber auch mittels der Gesangsperformance, einmal mehr an "Zep's" Page und Plant erinnert, wie auch der ungemein intensive, powernde "Hammer" Texas-Blues "Blow your mind", dessen in der "extended version" eingebautes, rund 10-minütiges Gitarrensolo (-jamming) des Meisters die Fans in eine seelige, nimmer enden mögende, hingebungsvolle Gitarren-/Bluesrock-Trance versetzen dürfte. Grandios! Apropos "extended versions": 2 Nummern des Albums gibt es als Bonustracks in diesen sogenannten "extended versions" ein zweites Mal, wobei die vermeintlich lange Version von "Troubles on me" in Wahrheit aber die kürzere ist. Das muß keiner verstehen! Tut dem ganzen Spaß aber keinen Abbruch, denn das Album hat eine satte Spielzeit von über 71 Minuten - und würden die kürzeren Versionen der beiden doppelten Titel wegfallen, wären es immer noch 61 Minuten. Es gibt also die Chris Duarte-Vollbedienung auf der ganzen Linie! Masse und Klasse im parallelen Einklang - und zwar vom Allerfeinsten! "Vantage point" wird unter den Gitarren-Enthusiasten und Bluesrock-Freunden erneut für Festtagsstimmung sorgen! Baumstarkes Album! Also Leute: "Get ready to have your face rocked off! Chris Duarte has been known to play guitar till his fingers bleed"...

Die Tracklist:

1 The Best I Can Do - 3:39   
2 Satisfy - 3:56   
3 Slapstak - 5:55   
4 More Boogie - 4:48   
5 Troubles on Me - 5:43   
6 Let's Have a Party - 3:20   
7 The End of Me and You - 4:49   
8 Blow Your Mind - 4:14   
9 She Don't Live Here Anymore - 6:40   
10 Babylon - 6:25   
11 Woodpecker - 4:38   
Bonus Tracks:
12 Blow Your Mind [Extended Version] - 12:07   
13 Troubles on Me [Extended Version] - 5:07

Art-Nr.: 5955
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The best I can do
Satisfy
More Boogie
Blow your mind
She don't live here anymore
Babylon

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Ely, Joe & Joel Guzman - live cactus! [2008]
Großartiger Live-Mitschnitt eines wunderbaren Konzertes aus dem Cactus Cafe in Austin/Texas! Auf der Bühne: Die texanische Roots-Ikone Joe Ely mit seiner Acoustic-Gitarre und der Weltklasse-Akkordeonspieler Joel Guzman! In einer prächtigen Duo-Performance starten die beiden eine großartige Reise durch den musikalischen Roots-/Americana-/Alternate Country-Katalog Ely's und lassen dessen Songs in einem völlig neuen Licht erscheinen. Die logischerweise zu den bekannten Studioversionen völlig abweichenden, neuen Arrangements bauen einen tollen Spannungsbogen auf und lassen die Zuhörer nicht mehr los. Das bei Ely's Musik eh schon vorhandene "Border-Flair" erhält durch Guzman's mexikanisch angehauchtes Akkordeonspiel zusätzliche Nahrung und Würze. Das Ganze duftet wie ein "Texas Bar-B-Que on a hot Saturday afternoon", heißt es in einem U.S.-Review! Alles wird sehr variabel und kreativ dargeboten. Hier sind zwei exzellente Musiker am Werk, die das Publikum prächtig unterhalten. Im Cactus Cafe herrscht eine tolle, intime Atmosphäre! Glasklarer prächtiger Sound! Ein klasse Auftritt der beiden!

Die komplette Setlist:
1. Up on the Ridge
2. Slow You Down
3. Because of the Wind
4. All Just to Get to You
5. Miss Bonnie and Mr. Clyde
6. Letter to Laredo
7. Where Is My Love
8. Ranches and Rivers
9. All That You Need
10. Wind's Gonna Blow You Away
11. Maybe She'll Find Me
12. I'm a Thousand Miles from Home
13. White Freightliner Blues (with Ryan Bingham)

Art-Nr.: 5592
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Up on the ridge
Because of the wind

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