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Aldean, Jason - wide open [2009]
Jason Aldean geht konsequent seinen Weg weiter und liefert auch mit seinem dritten Album eine prächtige Leistung ab. Erneut erfreut er die Countrywelt mit seiner frechen, verwegenen, rotzigen Art und untermauert damit seinen Status als einer wegweisenden, modernen "jungen Wilden" Nashville's. Der aus Macon/Georgia stammende Aldean lässt eine Menge rockige Töne in seine Musik einfliessen, dennoch ist sie immer durch und durch "country", verweigert sich weitestgehend allzu poppigen Einflüssen. Bezeichnend dafür ist beispielsweise sein aktueller "Smash"-Hit "She's country" (ist bereits unter den Top 5 der Billboard Country Singles-Charts, mit weiterem Drang nach oben), eine auf powernden, harten, gar AC/DC-kompatiblen E-Gitarren-Riffs basierende Nummer, die trotz dieses Fundamentes allerdings ein überaus authentischer, hervorragend umgesetzter, erdiger, junger, zwar fetter, aber lupenreiner Country-Kracher ist. Das ist klasse, das ist modern, das ist erfrischend! Als Gegenpol beinhaltet das Album auch ein paar, von tollen Melodien geprägte, wunderbare Balladen, die zumeist entspannt beginnen, im Verlauf des Songs aber immer mehr an Kraft gewinnen. Stellvertretend dafür sei das phantastische "Don't give up on me" erwähnt, das mit tollen, transparenten Gitarrenlinien überzeugt, gepaart mit schönen Steelguitar-Fills, und im zweiten Drittel mit einem erdigen, kurzen E-Gitarren-Solo überzeugt. So gibt es eine starke, abwechslungsreiche Mischung aus Songs über "small-town girls with big-city dreams", das raue Leben auf dem Lande und ein Stück über einen "Big green tractor" (feines Southernflair). Klasse beispielsweise auch das fetzige, mit satten E-Gitarren, flirrender Fiddle und schönen Steel-Klängen gefüllte "Crazy town", eine countryrockig stampfende Hommage an Nashville, und die wunderschöne, rebellische Ballade "On my highway"! Aber, wie gesagt, das gesamte Songmaterial ist klasse! Moderner, authentischer, immer ein wenig Redneck-/Southern-behafteter New Country, mal mit "Dampf", mal gefühlvoll, tough, kernig, ehrlich, jung, frisch! Was schon für Jason's Debut im Jahre 2005 galt, gilt auch noch zwei Alben und 4 Jahre später: So macht Countrymusic Laune ohne Ende...

Das komplette Tracklisting:

1 Wide Open - 4:00   
2 This I Gotta See - 3:57   
3 Fast - 4:14   
4 Crazy Town - 3:03   
5 Don't Give Up on Me - 3:40   
6 She's Country - 3:40   
7 On My Highway - 3:47   
8 Keep the Girl - 4:30   
9 Big Green Tractor - 3:24   
10 The Truth - 3:58   
11 Love Was Easy - 3:34

Art-Nr.: 6337
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wide open
Fast
Crazy town
Don't give up on me
She's country
Big green tractor

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Alvin, Dave & The Guilty Women - same [2009]
Einst spielte er mit den "Guilty Men", nun mit den "Guilty Women"! Klasse! Roots-/Americana-Ikone Dave Alvin's Leben war im vergangenen Jahr einigen gravierenden Veränderungen ausgesetzt. Insbesondere der Tod seines großen Freundes und ehemaligen Bandkollegen der "Guilty Men", Chris Gaffney, setzte ihm sehr zu. Nicht zuletzt diese Situation veranlasste ihn, auch mit seinen Begleitmusikern einen vollkommen neuen Weg einzuschlagen. Für das im Oktober 2008 in San Francisco stattfindende "Hardly Strictly Bluegrass Festival" bat er seine gute Freundin, die begnadete Steelerin und Slide-Gitarristin Cindy Cashdollar (u.a. Ryan Adams' Cardinals) ihm eine adäquate akustische Backup-Band zusammenzustellen. Was Cashdollar dann allerdings aufbot, war eine grandiose Truppe, bestehend ausschliesslich aus Frauen. Und was für welche: Neben Cindy Cashdollar waren das Nina Gerber (Gitarre), Laurie Lewis (Fiddle), Sarah Brown (Bass), Lisa Pankratz (Drums), Christy McWilson (Gesang) und Amy Farris (Violine)! Mit diesem weiblichen All Star Line-Up zog Alvin eine "Killer"-Show ab, die das Publikum und ihn dermassen begeisterte, dass er spontan beschloss, mit diesen Mädels auch ins Studio zu gehen. Das Resultat liegt nun vor: Wunderbare, semi-akustische Roots-/Americana-/Alternate County-Musik, auch mal mit einem Folk-, Blues-, Rock'n Roll-, oder Storytelling-Touch im Fahrwasser der einstigen "Guilty Men", musikalisch überaus kompetent in Szene gesetzt. Die mesiten Songs wirken recht entspannt. Nur auf wenigen Tracks wird's etwas "fetter", wie zum Beispiel bei dem herrlichen Rootsrocker "Nana and Jimi", der mit prächtigen E-Gitarren-Spielereien aufwartet. Auch den alten Blasters-Heuler "Marie Marie" haben Alvin und die Mädels nochmal eingespielt - diesmal in einer sehr starken, grassigen Fassung. Ansonten bestimmen, wie gesagt, eher ruhigere, staubihe, "stripped-down", aber keineswegs kraftlose Nummern das Bild. Wundervoll beispielsweise, das von einer tollen Melodie bestimmte "Downey girl", das in einem ganz feinen, entspannten, akustisch/elektrischen Gewand aus den Lautsprechern fliesst. Alvin's Stimme ist zuweilen auffallend "weich", was man nicht unbedingt von ihm gewohnt ist, hier aber eine ganz exzellente Synthese mit der Musik ergibt. Bis auf zwei Tracks (dort übernimmt Christy McWilson), singt Alvin alle Stücke lead. Ein großartiges Americana-Album ganz großartiger, ihre Instrumente aussergewöhnlich gekonnt beherrschende Musikerinnen mit einem charismatischen Dave Alvin an der Front. Tolle Geschichte!

Das komplette Tracklisting:

1 Marie Marie - 3:29   
2 California's Burning - 5:06   
3 Downey Girl - 5:08   
4 Weight of the World - 3:27   
5 Anyway - 3:49   
6 Boss of the Blues - 4:20   
7 Potter's Field - 3:42   
8 River Under the Road - 3:38   
9 These Times We're Living In - 4:42   
10 Nana and Jimi - 3:22   
11 Don't Make Promises - 6:39   
12 Que Sera Sera [Whatever Will Be, Will Be] - 4:43

Art-Nr.: 6408
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Marie Marie
California's burning
Downey girl
River under the road
Nana and Jimi
Don't make promises

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Amazing Rhythm Aces, The - nothin' but the blues [2003]
Bisher nur recht schwer zu ergattern (Eigenvertrieb), können wir, obwohl es schon vor rund einem Jahr erschienen ist, nun endlich auch das neue Album der legendären Amazing Rhythm Aces anbieten! Das Teil ist schlichtweg ein Knüller! In absoluter Top-Form haben sie in Quintett-Besetzung ein wahrhaft grandioses, wie es der Titel schon vermuten läßt, sehr Blues orientiertes Album eingespielt, das jedoch die bewährten und typischen Aces-Merkmale zu keiner Zeit vermissen läßt. Zentrale Figur ist nach wie vor der charismatische Sänger und Songschreiber Russell Smith (sein Gesang ist wieder umwerfend!!!), zusammen mit den beiden Original-Mitgliedern Billy Earheart (Piano/Orgel) und Jeff "Stick" Davis am Bass, sowie Drummer Brian Owings und dem großartigen Lead-Gitarristen Fred James! Seit rund 30 Jahren sind die Aces bekannt für ihren einzigartigen und unverkennbaren Memphis-/Muscle Shoals-geprägten Countryrock voller Blues- und Southern Soul-Einflüssen, weshalb sie, durchaus berechtigt, oft zu dem erweiterten "Dunstkreis" der Southern Rock-Szene gerechnet werden. Und dem Southern Rock waren sie niemals näher als heute, als mit "Nothin' but the blues"! Es ist eine ganz herrliche, hochklassige, voller Eleganz und voller Gefühl und Seele steckende, von unglaublich starkem Songmaterial geprägte, wunderbar groovende Blues(rock)-Scheibe geworden, bei der die Countryrock-Elemente zwar immer noch vorhanden sind, aber nicht mehr so im Vordergrund stehen. Die Basis bildet der Southern Blues, garniert mit jeder Menge "Alabama Muscle Shoals"-Soul und großartigen Melodien! Dazu kommt auch mal ein prächtiges Delta-Flair, mal ein stark an Little Feat erinnernder Groove, viel Rootsrock-Feeling - alles verpackt in höchste Musikalität von 5 versierten Könnern! Was für Songs, was für Musiker, was für ein herrliches Southern Soul-Flair! Tolles, knackiges Drumming und Jeff's geradliniger, wie flüssiger Bass bilden die rhythmische Grundlage der wundervoll groovenden Arrangements, in denen es die Band auf einzigartige Weise versteht, das Feuer des Südens, sowohl mit einer gewissen Relaxtheit, gleichzeitig aber auch mit einer kernigen Würze, durchzogen von prachtvollen, bluesig-rockigen Melodien, zu entfachen. Ungemein authentisch! Immer wieder hören wir ganz großartige, kräftige Lead Gitarren-Soli, das typische Aces E-Piano, wohlige Orgel-Klänge und hervorragendes Mundharmonikaspiel von Russell Smith! Das Album startet mit dem würzig knackigen Shuffle-Bluesrocker "She lied on me", gleich mit hinreißendem Gesang von Herrn Smith und einem dreckigen Bluesharp-Solo, das schließlich in ein großartiges, versiertes wie feuriges E-Gitarren-Solo von Fred James übergeht.Toll! Das Amazing Rhythm Aces-Funke springt sofort über! Man ist gefangen! Genauso wie bei dem folgenden, energischen, voller Country-Soul steckenden Slow-Blues "The blues, the whole blues and nothin' but the blues", dem flüssig flockigen, dennoch knackigen, bluesigen Rootsrocker "Sensual woman" mit seinen wunderbaren Melodienbögen, der mit tollen E-Gitarren und einem wohligen Teppich aus Hammond Orgel und E-Piano instrumentierten und einer hinreißenden Prise Southern-Funk-Soul versehenen Roots-/Blues-/Groove-Ballade "Strong enough" (Russell singt in Hochform, dazu der Rhythmus und diese klasse Melodie...), dem herrlichen, von einem brodelnden, schwülen Swamp-Groove geprägten (die Radiators und Little Feat lassen grüßen), mit klaren wie glühenden Lead Gitarren-Läufen und rauer Mundharmonika ausgestatteten "Snakin' up on you", dem gefühlvollen "Reminiscing with the Blues", dem souligen "Feels like the first time" (Klasse Orgel, klasse Gitarren), dem cool groovenden Delta-/Blues-/Rootsrocker "The chance you take" mit seinem klasse Drumming und den starken Slide-Gitarren, der traumhaften Southern-Blues-Ballade "Worse than dyin'", oder dem fröhlich groovenden (hat fast ein wenig "Third rate romace"-Feeling in Verbindung mit einer gewissen Little Feat-Rhythmik in sich vereint) "Thangamalang", usw.! Stark auch das von Russell Smith mit Jimmy Hall komponierte, flotte "One tear at a time", bei dem sogleich ein gepflegtes (Jimmy Hall spielt hier auch Mundharmonika) "Wet Willie meets Aces"-Feeling aufkommt! 14 Tracks, knapp 60 Minuten (über das etwas spartanische Ein-Blatt-"Booklet" sehen wir gerne hinweg - das macht die Musik zigmal wett), das sind die Amazing Rhythm Aces von ihrer allerbesten Seite! Feinster, gediegener Southern-Soul-Blues mit Roots- und Countryrock-Anlagen in Vollendung! So können das wirklich nur die Amazing Rhythm Aces spielen... - Genial!

Art-Nr.: 3023
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
She lied on me
Strong enough
Snakin' up on you
Worse than dyin'
Thangamalang

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Anderson, John - bigger hands [2009]
Der allerorten so geschätzte Country-Veteran, "rowdy" Honky Tonk-Outlaw und einstige Wegbereiter der Neo Traditionalisten-Szene in den Achtzigern und frühen Neunzigern, John Anderson, lässt zwei Jahre nach seiner großartigen "Easy money"-Veröffentlchung mit "Bigger hands" ein weiteres Glanzlicht folgen. Das neue Album bringt ihn nach vielen Jahren wieder mit seinem alten Produzenten James Stroud zusammen, mit dem er in der letzten Dekade des vergangenen Jahrhunderts solche Alben wie beispielsweise "Senminole wind" oder "Money in the bank" veröffentlichte, die zahllose Hits wie "Straight Tequila night" oder "I wish I could ever been there" abwarfen. Und es scheint, als sei die Zeit stehen geblieben, denn Anderson knüpft nahtlos an diese Ära an. Dabei sprüht er nur so vor Frische und musikalischem Tatendrang. Sämtliche Songs hat er mitkomponiert, in Ko-Operation mit solch namhaften Schreibern wie Dean Dillon, Billy Joe Walker, Shawn Camp, Lionel Delmore oder John Rich. Dabei sind ihm mit Songs wie "Hawaia in Hawaii" (tolles Steel-Gewand, lockerer, sehr schnell vertraut wirkender Rhythmus, schöne Gitarren-Licks), "Cold coffe and hot beer" oder dem urigen Roadhouse-Feger "Bar room country" einige der vielleicht besten Honky Tonk-Nummern seiner gesamten Karriere gelungen. Überhaupt ist das Album sehr traditionell fundamentiert und wird damit alle Country-Puristen begeistern. Dennoch schafft Anderson auch problemlos die Brücke zum durchaus modernen und sehr knackigen New Country. Bestes Beispiel dafür ist der bravouröse Opener "How can I be so thirsty", ein prächtiger, gut abgehender, knackiger, voller dynamischer E-Gitarren, zwirbelnder Fiddle und klimperndem Honky Tonk-Piano steckender, herrlich ins Ohr gehender, rollender "I had too much to drink last night" New Country-Knaller, der mit Sicherheit auch die Tänzer unter den Cowboys mobilisieren dürfte. Toll auch die wunderbare Liebesballade "The greatest story never told", die brillante, flotte New Country-Nummer "Shuttin' Detroit down" (komponiert zusammen mit Big & Rich's John Rich, der den Song schon zu einem Riesenhit auf seinem "Son of a preacher man"-Werk machte), der kochende Countryrocker "Shorty's long gone" oder das von schöner Baritone-Gitarre, Dobro- Mandolinen- und Steelguitar-Fills bestimmte, sehr traditionelle, lockere "What used to turn me on". Das Album ist durch und durch eine geschlossene, runde Sache, mit der der Mann aus Apopka/Florida eindrucksvoll untermauert, dass mit ihm wieder (oder noch) voll und ganz zu rechnen ist. Hut ab! John Anderson in seinem zweiten oder dritten Frühling! Zeitlose, großartige Countrymusic voller starker Songs, Tradition und Flair, die richtig Freude macht!

Die komplette Tracklist:

1 How Can I Be So Thirsty - 2:33   
2 Better News - 3:17   
3 Hawaia in Hawaii - 3:46   
4 The Greatest Story Never Told - 3:19   
5 Shuttin' Detroit Down - 4:15   
6 Cold Coffee and Hot Beer - 3:09   
7 Bar Room Country - 3:22   
8 Missing Her Again - 3:20   
9 Shorty's Long Gone - 4:08   
10 What Used to Turn Me On - 3:12   
11 Fade Out - 3:27   
12 Bigger Hands - 4:28

Art-Nr.: 6445
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
How can I be so thirsty
Hawaia in Hawaii
Shuttin' Detroit down
Bar room country
What used to turn me on
Fade out

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Ashton, Gwyn - two-man blues army [2009]
Der Albumtitel ist Programm: Das australische "Gitarren-Monster" Gwyn Ashton und sein kongenialer Partner, Drummer Dave Small, blasen zur ultimativen Attacke! Nur zu zweit rühren die beiden ein gnadenloses, mächtug Druck aufbauendes, raubeiniges, direkt ins Blut gehendes, intensives, krachendes Blues-/Bluesrock-Gebräu an, das seine Wirkung wahrlich nicht verfehlt. Es ist wie eine hypnotische, musikalische Droge! Rau, dreckig, laut, robust und wild gehen die beiden zu Werke, und dennoch steckt das vorzügliche Songmaterial voller großartiger Strukturen. Vor allem aber wird es umgesetzt von zwei herausragenden Musikern, zwei exzellenten Handwerkern. Gwyn Ashton ist ein mit allen Wassern gewaschener Gitarrist, ein wahrer Teufel an den 6 Saiten, der jedes noch so verrückte Riff, jede noch so abgefahrene Hookline, jeden noch so magischen Trick beherrscht wie aus dem "Eff-Eff". Dieser Bursche kennt mit seiner massiven Gitarren-Präsenz keinerlei Verwandten, ebenso wie Schlagwerker Dave Small, der sich die Seele aus dem Leib trommelt. Und sie haben stets das gewisse Blues-Feeling, den Spirit und das Feuer, das es braucht, um den Zuhörer gnadenlos in ihren Bann zu ziehen. Ashton dreht zuweilen auf, als wolle er sein Instrument bei voll aufgedrehten Amps ungespitzt in den Boden rammen. Alles virbriert, die Gitarre "brüllt" regelrecht. Pure Elektrizität! Dennoch bleibt das Zeug prima hängen, geht hin und wieder gar richtig ins Ohr. "Melodische" Refrains treffen auf wahnwitzige, die Saiten nach allen Regeln der Kunst verbiegende Gitarrensoli. Mississippi Swamp-Blues, Southern Blues, Texas-Blues, Seventies British-Blues, Classic Boogie-Blues-Rock - sie haben alles drauf! Nach dem fulminanten Instrumental-Opener "Meltdown at the hoo", einem tierischen, "high-octane" Texas-Bluesrocker, der gleich wie ein alles aus dem Weg räumender Orkan aus den Lautsprechern bläst, folgt das raue, Riff-betonte, großartige "Break", ein prächtiger, druckvoller Bluesrock-Kracher mit einem tollen Groove und erstklassigen Gitarrenlinien. Bleibt bestens hängen! Spuren der Stones treffen auf Stevie Ray Vaughan und Hendrix, ohne das Ashton auch nur im geringsten seine eigene Identität verliert. Seine alle Dämme brechenden Soli erwecken den Eindruck eines direkt aus Eurer Garage startenden Düsenjets. Was für ein massiver, kontrollierter Gitarren-Lärm! Baumstark! Relativ lässig und locker, aber dennoch sehr kraftvoll und ausgestattet mit herrlich swampiger Slide rocken die beiden anschließend durch den wunderbaren "Million Dollar Blues". Wirkt wieder sehr rau und ungezwungen, aber auch durchaus eingängig. Es folgt eine überaus inspirierte Fassung von Robert Johnson's "Cross Road Blues" mit geradezu hypnotischen, sumpfigen Gitarrenlinien und ultra-dreckigem Gesang. Packend! Wie auch das verrückte "Mad dog", ein höllischer, derber Voll-Tempo Swamp-Blues-Boogie, bei dem sich die beiden in einen wahren Rausch zu spielen scheinen. Hier geht wirklich die Post ab. Ashton's Finger müssen bluten. Irre! Dieser sowohl den Musikern als auch dem Zuhörer alles abverlangende "Overdrive" wird mit dem folgenden, großartigen "All over now" ein wenig heruntergefahren, wenngleich hier noch immer eine ordentliche Power freigesetzt wird. Das ist feinster, erdiger Retro Blues-/Bluesrock, der während der Strophen und des Refrains prima ins Ohr geht, mit Ashton's Gitarrensolo aber wieder eine tiefe, raue und laute Furche durch die vermeintliche Harmonie zieht. So geht das mit einer tollen Nummer nach der anderen weiter, ohne das die beiden ihr sehr hohes Niveau einbüßen. Völlig "abgefahren" beispielsweise noch der jammige Slow-Blues "Ain't nobody's fool", bei dem Ashton geschickt zwischen ganz leisen und gewaltig laut scheppernden Phasen hin und her balanciert und seinem Instrument die verrücktesten Töne und Laute entlockt, ohne dabei jedoch auch nur eine Sekunde lang den roten Faden zu verlieren. Diese "Two-man Blues Army" hat eingestöpselt und "schießt aus allen Rohren". Bärenstarker, fulminanter Blues/Bluesrock - unbehandelt, wild, durch und durch ehrlich - mit der Spontanität und Energie einer Live-Performance. Was die beiden zelebrieren, ist im wahrsten Sinne des Wortes, eine Wucht!

Das komplette Tracklisting:

1. Meltdown at the hoo 2:28   
2. Break 4:23   
3. Million dollar Blues 5:26   
4. Cross road Blues 5:34   
5. Mad dog 3:28   
6. All over now 3:31   
7. Outside woman Blues 4:20   
8. Junior got a blade 3:50   
9. False accusations 2:46   
10. Ain't nobody's fool 7:04   
11. One way ticket to the Blues 8:30   
12. Million dollar Blues (Radio Edit) 3:14

Art-Nr.: 6472
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Break
Million dollar blues
Mad dog
All over now
Outside woman blues
Ain't nobody's fool

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Assembly Of Dust - some assembly required [2009]
Assembly Of Dust, jenes exzellente, im Jahre 2002 von dem einstigen Strangefolk-Frontmann Reid Genauer gegründete Quartett aus New York, das seit seinem Erscheinen im Jamrock-Circuit, eine stetig steigende Fanschar hinter sich weiss und in der Szene immer mehr Ansehen erlangt, legt nun mit "Some Assembly Reqired" sein neues Studioalbum vor - und es ist ein ebenso besonderes wie starkes. Alle 12 Tracks, im übrigen samt und sonders von Genauer komponiert (4 davon zusammen mit dem Keyboarder Nate Wilson), zeichnen sich dadurch aus, dass sie, neben der eh schon hervorragenden Umsetzung der Band, jeweils durch einen weiteren hochkarätigen musikalischen Gast massgeblich mitgestaltet werden. Leute wie beispielsweise David Grisman, Richie Havens, Mike Gordon (Phish), Grace Potter (Grace Potter and the Nocturnals), Bela Fleck, Jerry Douglas oder Al Schnier (Moe.) bereichern AOD's so wunderbaren, aus feinsten Zutaten von Folk, Americana, Countryrock, Bluegrass, Roots, Blues und Rock generierten Jam-Sound mit ihrer ganzen künstlerischen und instrumentellen Klasse. Alles klingt einerseits schön retro und andererseits ungemein zeitgemäß. Deutliche Spuren und Einflüsse solcher Leute wie Grateful Dead, String Cheese Incident, The Band, Neil Young, Railroad Earth, Moe. und Little Feat sind wahrnehmbar, doch Assembly Of Dust verschmelzen all dies zu ihrem ganz eigenen, stets eine gewisse Lockerheit, elegante Leichtigkeit und unbeschwerte Frische ausweisenden, sehr melodischen musikalischen Gebilde, dass auf ausgezeichnetem Songwriting basiert. Zudem zieht durch die Musik fast immer ein leichter "haunting Southern vibe", der so etwas wie "an old South of days gone by" und "a South of pickin' on porches, classic literature and strong whiskey" suggeriert. Highlights, eines allerdings durch und durch großartigen Werkes, sind beispieldsweise solche Nummern wie der fantastische Opener "All that I am now", ein einerseits lockerer, anererseits kraftvoll "galoppierender", melodischer Rootsrocker, umsäumt von schönen transparenten Gitarren mit einem leicht psychedelischen Touch (zieht einen Bogen von den legendären Byrds bis hin zu My Morning Jacket), der satte, riffige, sehr kernige Rocker "Pedal down" mit einem leichten "The Beatles go South"-Flair, der wunderbar rootsige Americana-/Folk-Jamrocker "Cold coffee", verfeinert mit exzellenten Mandolinen-Zusätzen von David Grisman (tolle Melodie, und ein herrlicher, markanter, genau die Schnittstelle von Neil Young und The Band treffender Rhythmus), der frische, melodische, folkige, von Banjo-Wizard Bela Fleck (klasse Solo) unterstützte Country-/Roostrocker "Edges", der wunderbar flüssig daher kommt (erinnert in seiner Rhythmik zuweilen an Sachen von Mark Knopfler), das ähnlich gelagerte, Country-infizierte "Leadbelly" mit Jerry Douglas' herausragender Dobro- und Pedal Steel-Arbeit, oder auch der großartige, kraftvolle Southern Rocker "High brow" mit seinen Reminiszensen an The Band, The Marshall Tucker Band, Lynyrd Skynyrd und My Morning Jacket (Genauer's Gesang erinnert mit seinem leicht psychedelischen Hall ein wenig an MMJ's Jim James), inklusive eines fetten, kochenden E-Gitarren-Solos von Moe.'s Al Schnier. 54 1/2 Minuten lang prächtiges, neues Material von Assembly Of Dust! Die Rootsrock-/Jamrock-Freunde mit Bezügen irgedwelcher Art zu den genannten Referez-Künstlern werden ihre Freude haben...
Man beachte übrigens den sehr günstigen Einführungspreis, den das Label für dieses Album angesetzt hat. So etwas darf gerne weiter Schule machen.

Das komplette Tracklisting:

01. All That I Am Now (3.38) - feat. Richie Havens
02. Pedal Down (3.50) - feat. Zach and Andrew Gabbard (Buffalo Killers)
03. Cold Coffee (3.41) - feat. David Grisman
04. Arc of the Sun (5.13) - feat. Mike Gordon (Phish)
05. The Second Song (4.11) - feat. Keller Williams
06. Light Blue Lover (5.03) - feat. Grace Potter and Tony Rice
07. Edges (4.52) - feat. Béla Fleck
08. Leadbelly (4.17) - feat. Jerry Douglas
09. Borrowed Feet (3.40) - feat. John Scofield
10. Revelry (4.41) - feat. Martin Sexton and Tony Rice
11. Straight (3.38) - feat. Theresa Andersson
12. High Brow (4.23) - feat. Al Schnier (Moe.)
13. You Lay The Dust (3.19) - feat. Jeff Pevar

Art-Nr.: 6479
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

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All that I am now
Pedal down
Cold coffee
Edges
Leadbelly
high brow

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Bad Company - hard rock live ~ cd & dvd-set [2010]
CD & DVD-Set! Jubel bei den Classic Rock-Fans! Verständlich, denn das ist wirklich eine Freude: Prächtiger Live-Mitschnitt der legendären Bad Company aus dem Jahre 2008, und zwar im Original-Besetzung (natürlich ohne den im September 2006 verstorbenen Original-Bassisten Boz Burrell)! Im Jahre 2008 trommelte Paul Rodgers seine alten Kumpels für ein einziges Konzert zusammen, das aus rechtlichen Gründen nötig war, um die Namensrechte "Bad Company" für das (verbliebene) Original Line-Up endgültig zu sichern. Natürlich liessen sich die Kollegen nicht lange bitten, und so fand diese Veranstaltung schliesslich am 8. August 2008 im restlos ausverkauften Seminole Hard Rock Hotel & Casino von Hollywood in Florida/USA statt. Es wurde ein großartiges Reunion-Fest! Frenetisch vom Publikum gefeiert, zeigte die Band eine genauso erfrischende wie routinierte (das ist alles andere als negativ gemeint) Vorstellung, bei der der Spass, den die Band hatte, prima rüber kommt. Ex Free-Drummer Simon Kirke, ex Mott The Hoople-Gitarrist Mick Ralphs, und Paul Rodgers (verstärkt durch den zweiten Gitarristen Howard Leese und Bassist Lynn Sorensen) präsentierten sich in hervorragender Verfassung. Vor allem Paul Rodgers ist in einer gnadenlos guten Form! Seine Stimme hat aber auch gar nichts von ihrer aussergewöhnlichen Klasse eingebüsst. Im Gegenteil! Auch heute noch zählt er ohne jeden Zweifel zu den besten Rock-Sängern des Planeten! Der Mann verfügt noch immer über eine unglaubliche Bühnen-Präsenz. Die Setlist ist ein wundervoller Streifzug durch die ersten fünf Alben der Band. Ein Klassiker jagt den nächsten, doch auch etwas seltenere Titel wie "Simple man" und "Honey child" vom "Run with the pack"-Album oder "Gone, gone, gone" von "Desolation angels" standen auf dem Programm. Doch egal, welche Nummer sie auch spielen, sie hauen das Zeug mit einer Frische raus, als sei es erst heute entstanden. Zeitloser, unsterblicher, straighter Classic Rock "in it's purest and finest form"! Wenn man sich dieses Material in seinen so natürlichen 2008er Versionen erneut verinnerlicht, versteht man, warum Bad Company ganze Generationen von klassischen Gitarren Rockbands beeinflussten und auch weiter beeinflussen werden. Eine tolle Reunion-Show! Ein historischer Anlass! Einfach großartig, dass dieses Konzert mitgeschnitten und mitgefilmt wurde - und zwar jeweils in einer makellosen Qualität. Sowohl CD, als auch die DVD (toll, die Jungs "auf dem Bildschirm im Wohnzimmer" live zu erleben) enthalten das komplette Konzert. Die CD ist mit rund 79 1/2 Minuten prallstens gefüllt, die DVD läuft, da alle Pausen und Ansagen ungeschnitten übernommen wurden, noch einmal knapp 10 Minuten länger. Bad Company are still alive! Klasse! Die DVD ist im übrigen "code free" und läuft somit auf jedem DVD-Spieler!

Die komplette Setlist (DVD & CD identisch):

1 Bad Company - 5:48   
2 Honey Child - 3:52   
3 Burnin' Sky - 6:07   
4 Gone, Gone, Gone - 4:41   
5 Run With The Pack - 4:33   
6 Live For The Music - 5:14   
7 Seagull - 4:19   
8 Feel Like Makin' Love - 4:56   
9 Movin' On - 3:21   
10 Simple Man - 4:56   
11 Rock Steady - 4:09   
12 Shooting Star - 5:47   
13 Can't Get Enough - 4:31   
14 Rock 'N' Roll Fantasy - 4:35   
15 Ready For Love - 8:28   
16 Good Lovin' Gone Bad - 4:01

Art-Nr.: 6793
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Band Of Heathens, The - one foot in the ether [2009]
Die grandiose Band Of Heathens aus Austin/Texas hat ihr zweites Studioalbum fertig gestellt - erneut ein schlichtweg umwerfendes Teil! Sie sind und bleiben, das sagen wir mit vollster Überzeugung, die Rootsrock-Sensation der jüngeren Vergangenheit. 3 exzellente Sänger, die gleichzeitig herausragende Songwriter und ebenso famose Gitarristen sind, und eine hinreissend groovende Rhythmusfraktion zelebrieren ihren grenzenlosen, unwiderstehlichen Mix aus Rock, Country, Gospel, Soul, Blues, Southern, und Jam-Elementen, dem man einfach nur hoffnungslos ausgeliefert ist. Es wird nicht bis zum "Anschlag" gerockt, aber diese Musik hat eine Tiefe, einen Groove, eine handwerkliche Substanz, und eine Stärke, die einzigartig ist. Voller Hingabe, voller Seele, voller Leidenschaft, voller Herz. Vollendete Musikalität und Spielkultur! Das ist das Elixier, aus dem der texanische Rootsrock das ewige Leben erlangt.

Das komplette Tracklisting:

1. L.A. County Blues (4.32)
2. Say (3.15)
3. Shine A Light (3.55)
4. Golden Calf (3.02)
5. What's This World (3.41)
6. You're Gonna Miss Me (5.38)
7. Right Here With Me (3.42)
8. Let Your Heart Not Be Troubled (3.44)
9. Somebody Tell The Truth (6.12)
10. Look At Miss Ohio (5.12)
11. Talking Out Loud (4.23)
12. Hey Rider (5.55)

Art-Nr.: 6559
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
L. A. County Blues
Say
Shine a light
What's this world
Somebody tell the truth
Look at Miss Ohio

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Bennett Band, Kyle - grey sunrise [2009]
Das grandiose Debutalbum der in Fort Worth/Texas ansässigen Kyle Bennett Band avancierte im Jahre 2005 zu einem regelrechten "Juwel" in der "Red Dirt"-Countryrock-Szene, ebenso wie zu einem kultigen Geheimtipp unter den "Countryrock-tauglichen" Southern Rock-Fans! Ganze vier Jahre mussten wir warten, bis der Nachfolger kommt, doch nun liegt ihr Zweitwerk "Grey sunrise" vor - und das Genre hat allen Grund zum Feiern. Sie haben sich nochmal selbst übertroffen und die Messlatte ihres Erstlings noch höher gelegt. Was für ein herrliches Album! Countryrock (bringen wir es mal auf einen Nenner und bezeichnen es als Countryrock, doch das Spektrum ist sehr sehr vielseitig und Genre-übergreifend - dazu später mehr) soll tot sein? Niemals! Solange solche Bands wie die Kyle Bennett Band am Start sind, wirkt diese musikalische Spezies auch heute noch lebendiger und frischer denn je. Mit fantastischem Songmaterial und exquistiter musikalischer Leistung prescht die Kyle Bennett Band in der "Red Dirt"-Szene nach vorn und ist drauf und dran solch etablierten Größen wie Cross Canadian Ragweed, Stoney LaRue, Reckless Kelly, der Eli Young Band, Wade Bowen & Co. den Rang abzulaufen. Diese Musik symbolisiert Freiheit, Zwanglosigkeit, Frische, ist der pure amerikanische Countryrock-Traum! Gehen wir nochmal näher auf die Bezeichnug Countryrock ein: Das ist unterm Strich schon korrekt, doch detailliert betrachtet trifft die Kyle Bennett Band nahezu perfekt die Schnittmenge rauer Texas "Red Dirt"-Helden wie die bereits erwähnten Cross Candian Ragweed und Reckless Kelly, Nashville-kompatiblem New Country zwischen solchen, durchaus traditionell fundamentierten Größrn wie Brad Paisley und Travis Tritt, würzigem Outlaw-Country ala Waylon Jennings, klassischem Siebziger-fundamentiertem Countryrock der Sorte Eagles/Poco, wie auch, und das wird immer wieder deutlich, den kernigen, lupenreinen Southern Rock-Anlagen solcher Bands wie den Outlaws, der Henry Paul Band und Lynyrd Skynyrd. Wie selbstverständlich vereint die Truppe all das in ihrem wundervollen, von einem ganz großartigen, saftigen, satten und transparenten Gitarrensound geprägten (die Truppe agiert mit zwei exzellenten E-Giatrristen, dazu spielt Bennet noch Acoustic Gitarre), unwiderstehlichen, eigenen Songmaterial und ist damit nicht nur auf jedem dieser Terrains zu Hause, sondern vereint auch deren Anhänger zu einer begeisternden, gemeinsamen Fangemeinde! Die Kyle Bennet Band spielt, auch bei den lockeren, wie Öl runtergehenden Songs und bei den Balladen, immer knackig,"saftig" und voller Energie. Dazu gehen die Songs einfach wunderbar ins Ohr! Es geht gleich mit einer absoluten "Killernummer" los: "Time to switch to whiskey" ist ein fuminant abgehender, zwischen Southern Rock- und Outlaw-Strömungen angesiedelter, wundervoller Countryrock-Heuler voller Roadhouse-/Honky Tonk-/Boogie-Flair. Welch eine Dynamik! Angetrieben von einem knackig nach vorn gehenden Drumming, dominieren satte E-Gitarren das Geschehen, unterstützt von einer quiligen Steelguitar im Hintergrund. Der großartige Lead Gitarrist John Seidler brilliert mit kernigen, flinken Läufen, die viel Southern-Esprit versprühen. Und Bennett singt fantastisch! Ein prächtiger Auftakt, doch die Scheibe lässt während ihrer 13 Songs (gut 50 Minuten) zu keiner Phase nach. Nach dem melodischen, knackigen Roots-/Americana-/Red Dirt-Countryrocker "Should've listened" (in der Art der letzten Sachen der Eli Young Band) und dem von starker Lead Gitarren-Arbeit (tolles Solo) und feinen Mandolinen-/Steelguitar-Fills geprägten Texas Outlaw-Countryrocker "The road", folgt ein knallharter, kochender, von rauen, fetten E Gitarren-Riffs dominierter, astreiner, klassischer Southern Rocker in bester Lynyrd Skynyrd-Tradition. Doch "Blackbird" ist von einer Güte, die Skynyrd schon länger nicht mehr hinbekommen haben. Auch 38 Special, die Outlaws, mit Abstrichen Molly Hatchet und die in der Southern-Szene aktuell so angesagten Rebel Pride dienen als Vergleichsgröße. Saustark! Im Anschluß daran erleben wir dann das herrlich lockere, flockige, wie Öl runtergehende, dennoch knackige, erfrischende Countryrock-Stück "Grey sunrise" (hat sowohl Eagles-, Restless Heart- als auch Outlaws-Flair), bei dem jedem Genre-Liebhaber das Herz aufblühen wird. Tolle Gitarre, lockere, lässige Dynamik, schöne Steel- und Mandolinen-Ergänzungen, eine traumhafte Melodie - einfach wundervoll! Dach auf, und mit dem Cabrio entlang der endlosen Highways Amerikas cruisen - das passt! Das nachfolgende "Crescendo" ist eine hinreißend melodische New Country-, Countryrock-pop-Ballade, umgeben von ungemein transparenten, klaren Gitarren. Da kann man schon mal Gänsehaut bekommen. Klasse hier die Kombination aus E-Gitarren, Acoustic Gitarre, Steelguitar und unaufdringlicher Orgel. Matchbox 20 zu deren Anfangszeiten (wenn sie eine "Red Dirt"-Band gewesen wären), aber auch Sister Hazel. BlackHawk und die Eli Young Band kommen einem hier in den Sinn. Und mit dem herrlichen "When the lights go down" steht schon der nächste Traum-Countryrocker in den Starlöchern. Präzise, knackig, frisch, mit tollen, saftigen Gitarren und ungemein melodischen Strukturen ziehen die Jungs ihre Kreise. Blühender Countryrock von zeitloser Güte! Nach dem rootsigen "Devils on my trail" (satter Countryrock mit Outlaw- und Southern-Feeling zwischen Poco, Cross Canadian Ragweed, Waylon Jennings und der Eli Young Band), feuert die Truppe mit dem grandiosen "Empty barrels" nochmal einen krachenden Southern Rocker aus allen ihr zur Verfügung stehenden Rohren ab. Dreckige, raue, harte Riffs, donnernde Drums, eine morz Power - und trotzdem eine klasse Melodie. Das Quintett spielt auf, als wollten sie Cross Canadian Ragweed mit geballter Kraft an die Wand drücken. Produziert und mit einem tollen Sound versehen hat das Werk, wie schon das Debut, wieder Erik Herbst! Der Kyle Bennett Band ist mit "Grey sunrise" ein absolutes "Sahneteil" des Gitarren orientierten Countryrocks gelungen - ohne jeden Fehl und Tadel! Schon nach gut einem Drittel des Jahres 2009 ein Album, das in den Jahresend-Abrechnungen der Sektionen "Countryrock-Album des Jahres" und "Red Dirt-Album des Jahres" zweifelsfrei ein gewichtiges Wörtchen mitreden wird! Meisterlich!

Das komplette Tracklisting:

1 Time to Switch to Whiskey - 3:33   
2 Should've Listened - 3:37   
3 The Road - 3:28   
4 Blackbird - 3:36   
5 Grey Sunrise - 3:58   
6 Crescendo - 3:43   
7 When the Lights Go Down - 4:04   
8 Devil's on My Trail - 3:45   
9 Empty Barrels - 4:33   
10 One Light Town - 4:08   
11 Jimmy & Josie - 3:20   
12 Still in Love with You - 4:05   
13 Everything to Lose - 4:33

Art-Nr.: 6351
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Time to switch to whiskey
Blackbird
Grey sunrise
Crescendo
When the lights go down
Empty barrels

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Big House - never ending train [2009]
Welch eine Überraschung! Und was für eine feine! Die Country-, Roots-, und Americana-Freunde dürfen sich gleichermassen freuen: Big House, dieses großartige Sextett aus Bakersfied/California um Frontmann Monty Byrom hat sich in Original-Besetzung reformiert und liefert mit ihrem vierten Album "Never ending train" ein kleines Meisterwerk ab. Zwölf Jahre nachdem sie mit ihrem über MCA veröffentlichten Debutalbum in Nashville wie der Blitz einschlugen (das Werk erreichte damals mit über 500.000 verkauften Exemplaren immerhin Gold-Status) und mit der Single "Cold outside" einen Riesen-Hit landeten, sind sie mit ihrem unverwechselbaren "Soulful Country" wieder da! Nachdem die Band seinerzeit zunächst diesen großen Erfolg feierte, stellte sich schnell Ernüchterung ein. Das Label und das kommerzielle Musikgeschäft Nashvilles versuchte die Truppe in ein massenkompatibles Korsett zu stecken, was der Band total gegen den Strich ging. Da man aber noch einen Vertrag für ein zweites Album besaß, entstand mit dem Nachfolgewerk "Travelin' kind" 1998 eine recht schnell dahin geklatschte, aber gar nicht mal so schlechte Synthese aus den Vorstellungen der Band und der Labelbosse, die natürlich vollkommen floppte. Frustriert trennten sich Big House von MCA, fanden0 nach einigen Besetzungswechseln aber recht schnell wieder ein Zuhause beim unabhängigen "Dead Reckoning"-Label, über das man dann im Jahre 2000 das von Kritikern und Fans gleichermassen hoch gelobte "Woodstock nation" veröffentlichte. Aber auch dieses Werk brachte die Band auf der Karriereleiter nicht wirklich weiter und so beschloss man kurz danach das Kapitel Big House erst einmal ad acta zu legen. Doch dann trommelten Monty Byrom und Gitarrist David Neuhauser im Frühling 2007 aus Anlass des 10-jährigen Veröffentlichungs-Jubiläums ihres Debuts ihre alten Kameraden für eine einmalige Reunion-Show in Bakersfield, wo einst alles begann, wieder zusammen, und es wurde eine "magical night", wie die Jungs heute bekennen. Das Feuer, die Lust war wieder da! Die Chemie stimmte sofort wieder und schnell wurde allen klar, das dies kein einmaliges Zusammentreffen sein würde. Der Idealismus und das "sich nicht verbiegen lassen" hatten gesiegt - das Resultat ist das wunderbare, neue Album "Never ending train"! Herrlich! Big House spielen einen unverwechselbaren Countryrock auf einem rootsigen Fundament, der auf faszinierende Art und Weise klassische, sonnige Westcoast-Trademarks mit einem Schuß Memphis-Soul, einem schönen Southern-/Swamp-Feeling, etwas Blues und viel ursprünglicher Country-Tradition vereint. Genau das ist es, was sie nicht nur für die Country-, sondern auch für die Roots-/Americana-Gemeinde so interessant macht. Die Musik von Big House mit anderen Bands zu vergleichen ist gar nicht so einfach, doch wenn man die markantesten Zutaten der frühen Eagles (auch Big House bestechen zuweilen mit prächtigen Harmoniegesängen), der Nitty Gritty Dirt Band, The Amazing Rhythm Aces und der Tractors mit etwas Memphis-/Stax-Soul der Marke Otis Redding vermischt, kommt es vielleeicht in etwa hin. Big House, durchweg fantastische Musiker, spielen nie hart, sondern vielmehr locker und entspannt. Dennoch strahlt ihre Musik eine wunderbare, unterschwellige Schwüle, Hitze und Energie aus. Bestimmt wird das Geschehen vorwiegend von drei exzellent aufeinander abgestimmten, fein akzuentierten Gitarren (toll beispielsweise die großartigen, würzigen Slide-Einlagen von Neuhauser), gepaart mit dem feinen, ungemein frisch und rein wirkenden Mundharmonika-Spiel von Sonny California, großartig integrierten Pinao-, Wurlitzer-, und Orgel-Fills, sowie einer hinreißend groovenden Rhythmus-Sektion. Sänger Monty Byrom hat zudem nichts von dem Charisma seiner unvergleichlichen Stimme eingebüsst. Das komplette Songmateriual (großartige Melodien) weist nicht die Spur einer Schwäche auf, der Sound ist exzellent! Stellvertretend für alle 14 Songs seien solche Knüller wie das traumhaft schöne, von glasklarer Mundharmonika, ebenso reiner Acoustic Gitarre, herrlichen Baritone- und E-Gitarren-Klängen bestimmte, locker sprudelnde, sich unweigerlich in den Gehörgängen festsetzende, seelige "The highway is my home", der prächtige, voller Southern-/Memphis-Flair steckende, flotte Roadhouse-Stomper "She's got the magic", der erdige Honky Tonk Country-Blues "Guitars & whiskey" (klasse Orgel-Tupfer, feine Mundharmonika-Einlagen, tierisches Slide Gitarren-Spiel), das mit viel Soul- und Gospel-Esprit versehene, wunderbar melodische "Ease me down", der flockige Countryrocker "Hey Jenny", der urige, rootsige, von einem klasse Swamp-Groove getragene, sumpfige Cajun-Shuffle "Louisiana in the rain", der von großartigen Harmonies geprägte und mit tollen Gitarren gespickte, soulige Midtempo-Countryrocker "Losing my angels" (erinnert im Refrain an "Seven bridges road" von den Eagles), und die herrlich locker dahin fließende, von wunderbaren, jammigen Gitarrenläufen bestimmte (als Gast dabei: Lee Roy Parnell an der Slide), über 7-minütige Coverversion des Traditionals "I know you rider"! Das Album vertreibt die Band ausschließlich selbst, unterwirft sich also nicht im Geringsten irgendwelchen Einflüssen von aussen. Vielleicht ist gerade das ein zusätzliches Indiz für diese famose Leistung! Big House sind mit einem tollen, neuen Album zurück und blühen auf, als hätte es niemals eine Auszeit gegeben. "Soulful Countryrock" vom Allerfeinsten!

Das komplette Tracklisting:

1 The Highway Is My Home (3.58)
2 She's Got the Magic (3.09)
3 Guitars & Whiskey (2.56)
4 Never Ending Train (3.49)
5 Ease Me Down (4.05)
6 Hey Jenny (4.02)
7 So Far Away From Now (4.04)
8 Louisiana in the Rain (4.36)
9 Real Good Time (3.05)
10 Losing My Angels (3.47)
11 Somebody to Love (3.26)
12 Alone in L.A. (4.04)
13 I Know You Rider (7.41)
14 Honky Tonk With You (3.20)

Art-Nr.: 6343
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The highway is my home
Guitars & whiskey
Ease me down
Louisiana in the rain
Real good time
Losing my angels
I know you rider

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Bihlman Bros., The - what u want [2009]
"The Bihlman Bros. are a hard rockin', down'n dirty, bluesy force of nature"! Mitreissend! Packend! "What u want" ist das bereits vierte Album der in Los Angeles ansässigen Bihlmann Bros., ein Werk, dass die pure Begeisteung auslöst! "Blues Rock with an emphasis on Rock. Guitar driven songs that'll keep you hummin' all day", heisst es in einem U.S.-Statement, "a hard, driving, soulful Bluesrock juggernaut" in einem anderen, wir nennen es ein unwiderstehliches, einen nicht mehr los lassendes, fettes, "Southern Rock-fueled Bluesrock-Spektakel", wobei die Betonung auf "Rock" liegt. Geprägt ist das Ganze von jeder Menge Power, geradezu traumhaften Melodien, erstklassigen Gesangsleistungen, aussergewöhnlicher Musikalität und einem famosen Gitarren-Feuerwerk! Mit wem haben diese Bihlman Bros., zwei ausgefuchste Studio-Veteranen und Mitglieder der "Warner Chappel Songwriter Association" nicht schon alles gearbeitet und gespielt: ZZ Top, Buddy Guy, Charlie Daniels, Kenny Wayne Shepherd, Little Feat, Pat Travers, Son Seals, Chris Duarte Group, Ted Nugent, BB King, um nur einige zu nennen. All das ist durchaus kompatibel mit ihrer Musik, wenngleich man zudem deutliche Einflüsse von beispielsweise The Black Crowes, Bad Company, Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix, The Allman Brothers Band, Indigenous und durchaus auch sehr zeitgemässem, straightem American Rock verspürt, wie ihn beispielsweise Black Stone Cherry zelebrieren, nur sehr viel eingängiger, musikalisch noch eine Idee versierter und ausgereifter. Hier sind Weltklasse-Musiker am Werk. Vor allen Dingen der unglaubliche Gitarrist Jabo Bihlman ist ein Teufel an den 6 Saiten, der immer wieder die einschlägigen, amerikanischen Gitarrenmagazine für sich in Anspruch nimmt. Vor dessen famosem Spiel muss so mancher "guitar hero" ehrfurchtsvoll zu Kreuze kriechen. Eingespielt ist das Album in klassischer Trio-Besetzung. Neben Jabo Bihlmann, im übrigen auch ein grandioser Sänger, agieren noch sein Bruder Scot "Little" Bihlman am Schlagzeug und der ebenfalls herausragend spielendeCharlie "Cornbread" Short am Bass. Was die Drei aufziehen, ist eine voller Southern-Esprit steckende Bluesrock-/Rock-Show, die eine gewaltige Energie freisetzt. "Fabulous guitar picking and amazing action drumming" bestimmen die Szenerie! Kochende Slide, explosive Riffs, auch mal ein lockeres, sehr gefühlvolles Intermezzo, dann wieder flammende, zündende, grenzenlose Spielfreude demonstrierende und doch so klar stukturierte, wunderbare, fette Lead Gitarren-Ausflüge - Jabo Bihlmann spielt in beeindruckender Art und Weise auf. Weitere, gar nicht hoch genug einzustufende Pluspunkte sind, wie gesagt, die exzellente Gesangsleistung, das durch und durch hervorragende Songwriting und diese sich unwiderstehlich in die Gehörgänge schraubenden Melodien. Steigen wir mal ein, ins prächtige Geschehen: Ein paar trockene, staubige, fast verloren erscheinende Acoustic Gitarren-Riffs als Intro - und schon bricht das Gewitter los."I wanna fly" heisst dieser packende, donnernde, straighte Bluesrock-Kracher. Harte, massive Riffs und furioses Lead- und Slide-Gitarren-Spiel produzieren mächtig Dampf. Das gewaltig rockende Ambiente, ein tierische Bass-Drive und die zündenden Gitarren sorgen für "brennende Luft" - und dann diese tolle Melodie! Apropos Melodie: Nach dem nächsten, satten Riff-Knaller "Believe", steht mit dem traumhaft eingängigen und harmonischen "Jubilee" eine ganz herrlich zwischen ruhigeren und kraftvolleren Momenten hin und her balancierende, sich wunderbar in unseren Ohren festsetzende, lupenreine Southern Rock-Ballade auf dem Programm, deren zentrale, instrumentale Passage in der Mitte von einem hinreissenden, rund 1 1/2-minütigen Gitarren-Solo bestimmt wird. In der Manier eines Toy Caldwell (The Marshall Tucker Band) steigert sich Jabo Bihlman von anfangs langsamerem, sehr melodischem, dennoch würzigem Spiel hin zu einem fulminanten, satten, virtuosen Uptempo-Ritt. Genial! Eine absolute "Killer"-Nummer! Wie auch der von rührender, glühender Slide und staubtrockenem Dobro begleitete, kochende, drückende Swamp-Bluesrocker "What u want". Besticht mit einem tollen Rootsrock-Flair! Die Swamps brodeln und die Gitarren dampfen! Hat entfernt etwas von Eric Sardinas! Lässig, californisch, sonnig, locker, dennoch ausgestattet mit der nötogen, bluesigen Kraft und ein wenig funky groovend (tolle Wah Wah-Begleitung) kommt das großartige "Better place". Jede Menge Stevie Ray Vaughan- und Hendrix- Blues-Feeling, vermischt mit californischer Rock-Frische und einem unterschwelligen Southern-Flair, versprüht die wunderbare Ballade "Angel's wings". Ruhige Passagen mit exzellenten, bluesigen Gitarren-Hooklines wechseln mit einem krachenden, druckvollen, massiv Riff-betonten Rafrain, der allerdings einmal mehr von einer tollen Melodie bestimmt wird. Wie auch der herrliche, von vielschichtigen, transparenten Gitarren bestimmte, bluesige, Southern-flavoured Rootsrocker "Needle & thread" (saustarkes Gitarren-Solo), der sich wieder wunderbar in unsere Gehörgänge schleicht. Auch das brodelnde "Walk outside" (hat was von den Allmans, Gov't Mule und Chris Duarte, aber auch von modernen U.S. Rock-Strukturen - tolle, zusätzliche Percussion, klasse Wah Wah-Gitarre) und die das Album abschliessende, epische, schwere, atmosphärische Bluesrock-Ballade "Broken wings" (mächtiges Gitarren-Feuerwerk) hinterlassen pure Begeisterung. Zum Abschluss des Reviews noch ein paar Zitate von einigen Experten, die sich als absolute Bihlman Bros.-Fans outen:
"The Bihlman Bros. are simply unbelievable. With the right exposure, there'll be no stoppin' em." - Jim Gaines - Grammy Award winning Memphis producer!
"I love this music. The Bihlman Bros. are awesome. They blew me away!" - Bruce Robb, Cherokee Studios / Quarter 2 Three Records!
"The Bihlman Bros. are on fire. Jabo Bihlman is an incredible singer and sizzling guitar player." - Terri Ray, WKLT Radio!
"Excellent" - Chris Duarte!
Das können wir alles "blind" unterschreiben! "What u want" ist genauso klassischer, wie moderner, melodischer, rootsy, ass kicking, Southern-fueled Guitar-Bluesrock/Rock, dessen Qualitätseinstufung nur ein Urteil zulässt: "Überragend"!

Das komplette Tracklisting:

1. I Wanna Fly 3:09
2. Believe 3:41
3. Jubilee 4:40
4. What U Want 3:16
5. Better Place 4:20
6. Angel's Wings 5:41
7. Needle & Thread 3:14
8. Butterfly 4:40
9. Walk Outside 3:34
10. Shotgun 2:20
11. Broken Wings 4:16

Art-Nr.: 6725
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I wanna fly
Jubilee
What u want
Angel's wings
Needle & thread
Walk outside
Broken wings

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Bingham, Ryan & The Dead Horses - roadhouse sun [2009]
Staub, Dreck, raue Intensität, überragende Songwriter-Qualitäten, und eine musikalisch ungemein versiert aufspielende Truppe - Ryan Bingham & The Dead Horses (roots)rocken nicht nur Texas, den amerikanischen Südwesten und das Heartland, sondern erobern mit ihrem fantastischen "rural Texas Rootsrock" in Windeseile auch die Fans "all over the world". Ihr neues Album "Roadhouse sun" ist schlichtweg ein Knüller! Ryan Bingham verbrachte den Großteil seines noch jungen Lebens quasi ohne festes Zuhause "on the road". Bereits seit seinen mittleren Teenager-Jahren stand der heute 28-jährige auf eigenen Füssen, schlug sich auf Farmen und Rodeos durch, tingelte kreuz und quer durch den amerikanischen Südwesten, schlief jahrelang nach nächtlichen Rodeo-Gigs in seinem Truck und lernte das raue Leben unterwegs mit allem Für und Wider intensiv kennen. All das spiegelt sich in ungewöhnlicher Authentizität in seiner Musik wider. "It's the vario of roadside bars and last calls, of bull-riding gigs and border town trailer parks", sagt Bingham und fügt an: "Manchmal hab' ich in der verdammt heißen Sonne Texas' für gerade mal einen Dollar pro Tag gearbeitet". Genau das kommt rüber. Er transportiert das raue Leben, das er bislang führte, vollkommen ehrlich und nachvollziehbar in seine Songs, sowohl textlich als auch musikalisch. Ein großes Plus, das er vielen Kollegen voraus hat. Erst im Alter von 17 Jahren erlernte er das Gitarrespielen von einem Mariachi-Freund. Sein musikalisches Talent war eh aussergewöhnlich und so kam es, das er die Leute oftmals nach irgendwelchen Rodeo-Veranstaltungen mit seinen Songs spontan unterhielt und regelrecht fesselte. Ein Roadhouse-Besitzer in Stephenville/Texas (dort lebt Bingham heute) wurde auf ihn aufmerksam, engagierte ihn für wöchentliche Auftritte, es folgten zwei Album-Veröffentlichungen im Eigenvertrieb und schließlich der Deal mit dem renommierten "Lost Highway"-Label. Seitdem geht es, im übrigen vollkommen verdient, mit der Karriere steil bergauf. Bingham wird schon in eiem Atemzug mit den ganz Großen des Metiers genannt, was angesichts der aussergewöhlichen Qualitäten des Protagonisten und seiner großartigen Truppe in keinster Weise verwundert. Ryan Bingham ist aus dem gleichen, rauen Holz geschnitzt wie solch legendäre Texas-Troubadours der Sorte Billy Joe Shaver und Willie Nelson. Darüber hinaus fühlt sich Bingham stark beeinflusst von so renommierten Künstlern wie Joe Ely, Terry Allen, John Prine und Steve Earle, aber auch von Bob Dylan, Bruce Springsteen, John Mellencamp, The Marshall Tucker Band, den Rolling Stones und The Black Crowes! Und auch das ist alles aus seiner Musik herauszuhören, wenngleich sie von unverkennbarer, eigener Identität geprägt ist. Apropos The Black Crowes: Deren ehemaliger Gitarrist Marc Ford ist ein Riesen-Fan von Bingham und hat ihn und seine Band sofort produktionstechnisch unter seine Fittiche genommen. Das passt prächtig, denn Ford bewahrt alle Rauheit und Ursprünglichkeit des Sounds, fördert aber gleichzeitig den Druck und die kochenden blues-rockigen Momente dieser wunderbaren Songs! Das Material geht von lockeren, erdigen Storytelling-Songs (das vollkommen akustische "Snake eyes"), knochentrockenem, kantigem Rootsrock (der turbulente Opener "Dry is done" mit seinen abrupten Wechseln zwischen laut und leise, dem großartigen Blues-Feeling, der tollen Instrumentierung aus fetten E-Gitarren und coolem Piano-Geklimper, inklusive heißer, swampiger Gitarrensoli), herrlichen texanischen Countryrock-Anlagen (das etwas grassige, mit schöner Mandoline und tollen Gitarren instrumentierte, schwungvolle "Tell my mother I miss her so"), bis hin zu kochendem, lautem, rauem, mit fetten E-Gitarren zugeschmettertem, Southern-/Blues-rooted Texas-Rock (beispielsweise das knallharte, krachende, eine gewaltige Power freisetzende, aus einer Kombination von wuchtigen Drums, dampfenden E-Gitarren und wundervollen Mandolinen-Ergänzungen bestehende "Endless ways" das sicher auch solche Texas-Legenden wie Lightnin' Hopkins stolz machen würde)! Alles wirkt sehr intensiv, kraftvoll und drückend! Der Dreck und Staub Texas' und des Südwestens ist stets präsent. Und dann Bingham's Stimme: Rau, Staub-gegerbt, wie mit Sandpapier bearbeitet! “Too many nights in the whiskey house”, seien die Gründe dafür, sagt Bingham scherzhaft! Weitere, absolute Höhepunkte eines, und das sei noch einmal ausdrücklich erwähnt, von vorn bis hinten saustarken Albums ohne jeden Ausfall, sind beispielsweise der herrlich flotte, von texanischem Steve Earle-Staub überzogene, dynamische Roostrocker "Dylans hard rain" (vereint trockene Americana-Klänge mit dezenten Sixties Countryrock-Anlagen der Byrds), die wundervolle, melodische Ballade "Bluebird" (klingt, als stamme sie aus einer imaginären, von ungehemmter Spielfreude und Natürlichkeit geprägten Session von The Black Crowes und Bruce Springsteen, gespielt im texanischen Lubbock), der von rauen, bluesigen, rotzig zirpenden Gitarren umsäumte und mit tollem Honky Tonk-Piano garnierte Americana-Rocker "Hey Hey Hurray", das fast ein wenig meditativ wirkende, von hypnotischen Neo-Psychedelic Gitarren-Spielereien gerägte, über 7-minütige, bluesige "Change is", oder auch die herrliche, entspannte, rootsige Country-Ballade "Rollin' highway blues", die in einem exzellenten, semi-akustischen Gewand erklingt! Packender, rauer, ehrlicher, dreckiger, intensiver, texanischer Rootsrock ("the rwaness is real", schreibt beispielsweise die "Los Angeles Times"), der einen nicht mehr los lässt! Ryan Bingham und seine famose "road-tested band" (Corby Schaub - guitars, dobro, lap steel, mandolin; Matt Smith - drums; Elijah Ford - bass, piano) werden sich mit diesem Album unwiderbringlich in die Herzen der Genre-Fans spielen. Doch auch der ein oder andere Blues-, Southern-, und Countryrock- Begeisterte wird sich aus dem Bann dieses Werkes nicht mehr befreien können. Ryan Bingham & The Dead Horses auf dem Weg in den Rootsrock-Olymp! Grandios!

Das komplette Tracklisting:

1 Day Is Done - 4:25   
2 Dylan's Hard Rain - 4:32   
3 Tell My Mother I Miss Her So - 3:45   
4 Country Roads - 3:46   
5 Bluebird - 5:02   
6 Snake Eyes - 4:38   
7 Endless Ways - 3:55   
8 Change Is - 7:18   
9 Rollin Highway Blues - 3:49   
10 Hey Hey Hurray - 3:13   
11 Roadhouse Blues - 3:30   
12 Wishing Well - 3:58

Art-Nr.: 6412
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dry is done
Country roads
Bluebird
Endless ways
Rollin' highway blues
Hey Hey Hurray

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Bishop Black - same [2009]
Mit großer Freude erleben wir im Moment so etwas wie eine kleine Renaissance des Southern Rocks. Und es sind nicht die großen und arrivierten Bands des Genres, die sich dabei hervortun, sondern eher Formationen, die bisher aufgrund ihrer noch jungen Vergangenheit eher weniger in Erscheinung traten (Rebel Pride, Blackberry Smoke), mittlerweile dank bärenstarker Veröffentlichungen dafür umso gewaltiger, oder aber richtige Newcomer wie zuletzt beispielsweise The Last Straw, die Holman Autry Band, Silver Travis und Preacher Stone, die unmittelbar mit furiosen Debütalben von sich Reden machen. Zu letztgenannter Sorte ist auch das junge, aus Alabama stammende, seit 2007 bestehende, hervorragende Quintett Bishop Black (benannt nach der schwarzen Schachfigur) zu zählen, deren prächtiges, gleichnamiges erstes Album ebenfalls als überaus eindrucksvolles Indiz für die wunderbare neue Frische und das neue Leben der Southern Rock-Szene gewertet werden muß. Ist das herrlich, wenn sich solch hoch talentierte junge Bands dieser Musik verschreiben und darin ihre Roots ausleben. Keine Frage, die Rockmusik des Südens lebt. Bishop Black spielen einen sehr gefällgen, schön "saftigen" Southern Rock mit einem Hauch von Countryrock und Blues, kraftvoll, mit Biss, aber auch voller toller, sich unwiderstehlich in die Gehörgänge grabender Melodien (geht teilweise runter wie Öl), eingebettet in einen klasse Gitarrensound. Nicht nur die Southern Rock-Freunde werden ihre helle Freude haben, auch die "Red Dirt"-Gemeinde kann jubeln. Denn zwischen Lynyrd Skynyrd, Blackberry Smoke und Cross Canadian Ragweed tummelt sich genüsslich die Musik von Bishop Black, wie gesagt, auch mal mit einem leichten Blues-, Soul,- und/oder Funk-Touch. Das Teil ist sehr knackig und fett produziert worden von Steve Lowery, und zwar in den Birdland Studios von Muscle Shoals, Alabama (da klingelt’s doch direkt in den Ohren eines jeden Southern-Fans). Und kein geringeres Blatt als das legendäre "Rolling Stone Magazine" resümierte schlicht und ergreifend über das erste Album: "Bishop Black is the return of of the Muscle Shoals Sound". Na wenn das mal nicht gewaltige Vorschusslorbeeren sind! Und in der Tat knüpfen Bishop Black (bestehend aus Jeremy Braswell - Vocals, Harmonica; Preston Grammer - Guitar, Vocals; Pat Sowell - Guitar, Bass, Vocals; Cory Sowell - Bass und Steve White - Drums) da an, wo Lynyrd Skynyrd einst den Grundstein für ihre spätere Popularität legten. Der saustarke Opener "Long Road To Bama" enthält somit auch deutliche Bezüge und musikalische Parallelen zu Skynyrds größtem Hit "Sweet Home Alabama", ist aber längst nicht so trivial abgekupfert, wie es Kid Rock vor kurzem mit seinem "All Summer Long" (allerdings mit großem Erfolg) praktizierte. Nein, dieser Song steckt darüber hinaus voller frischem Wind und eigenenr Identität. Er groovt melodisch, fett und swampig, mit einem leicht differenzierten Ableger des legendären Ed-King-Riff und einer zusätzlichen, glühenden Slidegitarre (inkl. Solo), unterlegt von feinen Orgelklängen. Für die zeigt sich (ähnlich wie Chuck Leavell bei der Holman Autry Band) Tastenlegende Clayton Ivey (u.a. Wilson Pickett, Diana Ross, Rod Stewart, Bob Seger, Lionel Ritchie, Brooks & Dunn, Aretha Franklin, Roy Orbison) als einziger Gastmusiker verantwortlich, der sich mittels Piano, B3-Organ und Wurlitzer immer wieder gekonnt einbringt. Das folgende "Lawyers, Guns & Money" (Warren Zevon) ist eine von zwei Coverversionen (dazu kommt noch das funkig-bluesig stampfende "Mississippi" - mit schön quäkiger Bluesharp, aus der Feder von Mofro-Kopf JJ Grey - einer Soul/Funk/R&B/Blues/Southern Rock Band aus Florida). welche als ein ungemein frisches, fettes, modernes Update des alten Zevon-Origimals daher kommt, mit einen sehr viel Rhythmik und Dynamik. Einfach großartig! Bei dem starken "Long Way" geht es ebenfalls mit viel Southern-Drive nach vorn. Lynyrd Skynyrd meets The Black Crowes zu ihren "Shake Your Moneymaker"-Tagen. Rockige Gitarren, aggressiver Gesang, Harp-Fills, Orgel-"Gurgeln", satter Groove, klasse E-Gitarren-Solo, Herz was willst du mehr? Überhaupt ist bei Bishop Black gerade die Rhythmusfraktion ein echtes Highlight, die immer wieder für eine fett groovende Untermalung sorgt, besonders Steve White erzeugt mit seinen deftig polternden Schlagzeugeinlagen sehr viel musikalisches Volumen. Ganz besonders atmosphärisch gelungen ist das von Preston Grammer besungene "Shine On", das ganz dezent an "Green Grass & High Tides" von den Outlaws erinnert, allerdings etwas bluesiger dargeboten und ohne die schnellen Passagen und die abschliessende Gitarrenschlacht. Allerdings gibt's auch hier sehr wohl ein exzellentes E-Gitarren-Solo voller meoldischem Southern-Spirit. "Run To Tennesse" (herrliches Tucker-mäßiges Twinspiel am Ende) und "Southern Hospitality" (mit einem Hauch von "Red Dirt", Richtung Cross Canadian Ragweed) bestechen vor allem durch die geschickten Tempovariationen zwischen Strophen und Refrain, wobei auch die Harmoniegesänge von Braswell, Grammer und Pat Sowell nicht von schlechten Eltern sind. Beide Stücke sind southern-typisch gitarrenbetont, bekommen aber durch Braswells filigrane Harpeinlagen ein weiteres Markenzeichen. Balladesk und sehr melodisch geht es bei "Down Again" zu, stark hier das tolle Les Paul-E-Gitarren-Solo. Bei "Brother Locklayer" bieten Bishop Black nochmal deftige Kost im Stile der Allman Brothers oder, zumindestens in Ansätzen, Gov’t Mule. Wieder stehen ein fetter Groove, klasse Gitarren, Orgel und Harp im Mittelpunkt, dazu kommt ein swampig,bluesig, funkiger Touch. Das abschließende "Time" fällt etwas aus dem Rahmen, was aber keineswegs negativ gemeint ist. Vornehmlich mit einer Akustikgitarre begleitet, erinnert es ein wenig an "The Seasons" vom einst erst nach dem Skynyrd-Flugzeugabsturz veröffentlichten Erstwerk "The First... And The Last". Wenn jetzt an dieser Stelle noch eine Gitarrenhymne käme,... nicht auszudenken! Insgesamt ist Bishop Black mit ihrem Debüt ein großartiger Einstieg in die Southern-Szene gelungen. Diese junge Band verfügt offensichtlich über ein beachtliches, kreatives und musikalisches Potential. Damit wird man sich verdientermassen viel Respekt und Anerkennung in der Szene holen. Gratulation zu einer tollen Leistung! Wir freuen uns jetzt schon auf die weitere Entwicklung der Jungs... (Daniel Daus)

Die komplette Trackliste:

1 Long Road To Bama (3.33)
2 Lawyers, Guns & Money (3.25)
3 Long Way (4.28)
4 Shine On (5.30)
5 Run To Tennessee (3.36)
6 Southern Hospitality (4.06)
7 Down Again (4.13)
8 Mississippi (4.28)
9 Brother Locklayer (3.33)
10 Time (3.39)

Art-Nr.: 6513
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Long road to Bama
Long way
Shine on
Run to Tennessee
Southern hospitality
Brother Locklayer

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Black Crowes, The - before the frost / until the freeze [2009]
Das neue Studioalbum der "Krähen" mit dem Titel "Before the frost...", plus der Code für den Download-Zugang des zweiten, parallel erschienenen Werkes "...until the freeze", das es nur auf diesem Wege und nicht als physikalische CD gibt. Sehr rootsig! Erinnert zuweilen an die Solo-Sachen von Chris Robinson. Klasse Songmaterial! Zweiter Gitarrist ist Luther Dickinson von den North Mississippi Allstars! Die Black Crowes weiter in exzellenter Verfassung!

Offizielle Ankündigung zur VÖ:

THE BLACK CROWES will release their new studio CD, Before the Frost... on September 1, 2009.

A second album, titled …Until The Freeze, will be given away for free exclusively through a unique download code which is included in Before The Frost… as a “thank you” to their fans for two decades of continued support.

Before the Frost..., and its corresponding free album …Until The Freeze, were recorded over a series of five nights at Levon Helm Studios in Woodstock, NY. Although both are studio albums, all the new material was performed and recorded in front of an intimate audience of the band’s fans, making them a part of The Black Crowes musical history.

The innovative technique of inviting fans into the studio as part of the process during recording is a rare experience.

Before the Frost... features eleven new and previously unreleased Black Crowes songs including Good Morning Captain, I Ain’t Hiding, Been a Long Time (Waiting on Love), and other original songs that will serve to spotlight the bands ability to make emotional connections through their music. The free album …Until The Freeze is a nine-song collection featuring eight new original Black Crowes songs plus a cover version of the Stephen Stills classic So Many Times.

Chris Robinson conceived the concept of Before the Frost...Until The Freeze.
“I think we fulfilled a musical commitment to continue on the golden road of artistic independence. Approaching 20 years into our careers, we still are ambitious enough to push ourselves to create something unique that we have never done before.”

As The Black Crowes approach the upcoming 20th anniversary of their release of one of rock’s most influential records, Shake Your Money Maker, which produced such hits as Jealous Again, She Talks To Angels and Hard to Handle, they are time and again hailed as one of Rock and Roll’s best live acts.

Before The Frost… (CD Track Listing)

Good Morning Captain (3.24)
Been A Long Time (Waiting On Love) (7.47)
Appaloosa (3.35)
A Train Still Makes A Lonely Sound (4.23)
I Ain’t Hiding (5.57)
Kept My Soul (5.23)
What Is Home (5.13)
Houston Don’t Dream About Me (5.05)
Make Glad (4.18)
And The Band Played On (4.12)
Last Place That Love Lives (4.57)

…Until The Freeze (Free Download Album Track Listing)

Aimless Peacock
Shady Grove
Garden Gate
Greenhorn
Shine Along
Roll Old Jeremiah
Lady Of Avenue A
So Many Times
Fork In The River

Art-Nr.: 6536
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Blackfoot - rattlesnake rock 'n' roll: the best of blackfoot [2007]
Reissue von 1994! Lange gestrichen, nun endlich wieder erhältlich! Rhino veröffentlicht erneut diese grandiose, über 75-minütige Compilation, die die wirklich besten Jahre dieser großartigen Hard-/Southernrock-Formation um Rick Medlocke mittels einer hervorragend zusammengestellten Songauswahl noch einmal in Glanz und Glorie Revue passieren lässt. Die schwächeren Werke "Siogo", "Vertical smiles" und "Rick Medlocke & Blackfoot" hat man bewusst aussen vor gelassen. Der Fokus liegt ausschließlich auf den Jahren 1976 bis 1982 und zwei Songs des Albums "Medicine man" von 1990! 18 Nummern - ein Blackfoot-Klassiker nach dem nächsten! "This slims the group's absolutely best down to a nice solid chunk of heavy twin Southern rock guitars, macho lyrics, and thundering drumbeats."! Klasse Booklet mit detaillierten Informationen zur Band!

Die komplette Tracklist:
1 Feelin' Good - 2:49   
2 Left Turn on a Red Light - 4:39   
3 Wishing Well - 3:14   
4 Train, Traine - 3:37   
5 Highway Song - 7:34   
6 Gimme, Gimme, Gimme - 4:06   
7 Every Man Should Know (Queenie) - 3:46   
8 Spendin' Cabbage - 3:18   
9 Fox Chase - 4:24   
10 Diary of a Workingman - 5:38   
11 Too Hard to Handle - 4:06   
12 Fly Away - 3:01   
13 Rattlesnake Rock 'N' Roller - 4:04   
14 Good Morning [Live] - 3:50   
15 Road Fever [Live] - 6:04   
16 Trouble in Mind [Live] - 1:54   
17 Doin' My Job - 4:01   
18 Guitar Slingers Song and Dance - 5:28   

Für die Fans der perfekte Überblick, für die Einsteiger und "Wankelmütigen" gilt: Wenn nicht jetzt, wann dann... - eine bessere Zusammenstellung wird's nie geben!

Art-Nr.: 5200
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 11,90

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