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Black Stone Cherry - folklore and superstition [2008]
Tierisch starkes, zweites Album der "jungen, wilden Horde" aus Edmonton/Kentucky! Krachender, harter, Seventies-based Rock, mit tief verwurzelten Bezügen zu den härteren Vertretern des Southern Rocks, aber auch zum modernen, knalligen American Rock der Gegenwart! Ein Spagat, der der Truppe hervorragend gelingt. Im Vergleich zum Debut sind sie melodischer und ausgereifter geworden, ohne dass die jugendliche Unbekümmertheit dieser "Rotznasen" auf der Strecke bleibt. Krachende Riffs, viel Druck, sehr straighte, direkt auf den Punkt gebrachte Arrangements, fette, massive Gitarren und klasse Hooklines sorgen für ein richtig hartes Gewand (exzellent produziert von Bob Marlette, dessen vereinzelte Implementierung "radiotauglicher" Elemente keinesweg stört), doch trotz aller Wucht ist das Album ungemein transparent in Szene gesetzt worden. Gitarrist Ben Wells streut immer mal wieder ein paar futiose Soli ein, die einem voller Vehemenz um die Ohren fliegen. An der "Batterie" sitzt im übrigen John Fred Young, Filius des The Kentucky Headhunters-Gitarristen Richard Young, der hier zudem wieder als "Eecutive Producer" involviert war. Das Songmaterial ist durchweg stark. Herausragend beispielsweise der riffige Opener "Blind man" mit seinem tollen Refrain oder auch der beinharte Swamp-Kracher Devil's queen"! Die Band wird ihren Weg gehen! Große Klasse!

Die Tracklist:

1 Blind Man   
2 Please Come In   
3 Reverend Wrinkle   
4 Soul Creek   
5 Things My Father Said   
6 The Bitter End   
7 Long Sleeves   
8 Peace Is Free   
9 Devil's Queen   
10 The Key   
11 You   
12 Sunrise   
13 Ghost of Floyd Collins

Art-Nr.: 5912
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blind man
Please come in
The bitter end
Peace is free
Devil's queen
Ghost of Floyd Collins

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Block, Ken - drift [2008]
Sister Hazel-Frontmann Ken Block mit seinem ersten Solo-Album - und was für ein großartiges! Allerfeinster, auf exzellenten Songs und tollen Melodien basierender Roots-Rock/-Pop mit einer dezenten Countryrock-Note für die Gemeinde der Counting Crows-/Hootie & the Blowfish-/BlackHawk- und Sister Hazel-Fans!

1 Blue to a Blind Man - 3:56   
2 The Other Side - 4:04   
3 Completely Wasted - 3:28   
4 I Don't Mind - 3:22   
5 It's Alright - 3:46   
6 Better This Way - 3:59   
7 So Far - 3:15   
8 33,059 Days - 3:42   
9 Ride - 2:30   
10 Chance - 4:29   
11 You and Me - 4:20   
12 We Don't Talk Anymore - 3:18

Art-Nr.: 6115
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The other side
Completely wasted
It's alright
Better this way
So far
33.059 days

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Brown Band, Zac - the foundation [2008]
Amerika feiert die Zac Brown Band als die neue "Sensation" im Country-Circuit! Der Enthusiasmus ist mehr als gerechtfertigt, denn "The foundation", ihr bereits drittes Album, ist ein grandioses Dokument exzellenter Musikalität und jungfräulicher, unbefangener Country-Frische. In ihrem Heimatstaat Georgia ist die Zac Brown Band längst Kult, längst so etwas wie eine lokale Legende. Sie spielen mehr als 200 Shows im Jahr, haben bereits über 3000 Gigs in ihrer Karriere absolviert und wissen aufgrund ihrer dynamischen und von außergewöhnlicher musikalischer Klasse geprägten Shows ( Zac Brown sagt voller Stolz über seine Musiker: "Everybody in my band is able to burn his instrument to the ground. I'm blessed because the people I play with are just fantastic") bereits eine ungemein loyale, riesige Gefolgschaft hinter sich. Diese Fans kommen aber nicht nur aus dem Country-Sektor, nein auch innnerhalb der Roots-, Countryrock-, Southern Rock- und sogar Jam-Gemeinde geniesst die Truppe ein gewaltiges Standing. Die "Dallas News" von Texas bezeichneten die Musik der Zac Brown Band neulich als einen Mix aus "Down Home Country, Bluegrass und Buffett Island Jams". Addiert man nun noch das herkunftsbedingte Southernflair hinzu und betont noch einmal die in traumhafte Melodien gebettete, locker flockige Spielfreude, passt das exakt. Nach zwei Independent-Veröffentlichungen, ist "The foundation" (auch die erschien zunächst im Eigenvertrieb der Band) nun das erste Album auf einem großen Label - und wir sind sicher, dass es in Nashville und den Country-Charts für ordentlich Furore sorgen wird. In ihrer Variabilität auf der einen Seite durchaus a-typisch für Nashville, wirkt diese Musik auf der anderen Seite genauso vertraut wie "neu" und sorgt damit für jede Menge frischen Wind in der Szene. Diese unterschwelligen grassigen Elemente, die deutlich traditionell orientierten Countryklänge, der angenehme, wohlschmeckende Duft des Südens, die Leichtigkeit, das immer wieder spürbare, Buffett-ähnliche Ocean-/Karibik Flair, diese grandiosen Melodien - es passt alles wunderbar zusammen. Alan Jackson ("The foundation" wurde übrigens gemeinsam von Zac Brown und Jackson's "Hausproduzent" Keith Stegall produziert), Kenny Chesney, Jimmy Buffett, die Allman Brothers go Country, die Eagles... - Anhänger nicht nur dieser Richtungen werden gemeinsam begeistert den harmonischen Klängen dieser exzellenten Band lauschen. Herrlich! Die Arrangements bestehen aus einer flockigen, entspannten semi-akustisch/-elektrischen Instrumentierung. Da haben wir das großartige Acoustic Guitar-Picking Brown's, schöne, unaufdringliche E-Gitarren-Ergänzungen, auch mal ein forsches Solo (bei einigen Tracks hilft Nashville's Session-Star Brent Mason aus), mal eine feine Orgel-Untermalung, klasse Fiddle-Einsätze und eine präzise, wenn nötig auch durchaus knackig agierende, hervorragende Rhythmus-Sektion aus Bassist John Driskell Hopkins und Drummer Marcus Petruska. Über allen Songs, auch den flotteren Nummern, liegt ein wunderbar relaxtes Feeling. Los geht's mit dem traumhaften "Toes", das man als so etwas wie das "Margaritaville" der heutigen Generation bezeichnen könnte. Fröhlich, locker, sonnig, mit herrlichen Gitarren, einer tollen Melodie, geschmeidigen Harmonien und diesem unwiderstehlichen Karibik-Flair wird dieser Song sicher einer der kommenden großen Hits der Zac Brown Band. Wenn das keine Sonne in unseren trüben Alltag bringt, was dann? Grandios auch das die Country Singles-Charts zur Zeit schon mächtig durcheinander wirbelnde "Chicken fried", wohl in Kürze die erste Nr. 1 der Jungs. Welch ein herrlicher, flotter, gut tanzbarer, lupenreiner, traditioneller Countrysong! Großartiger Lead- (Brown's Stimme erinnert durchaus an Alan Jackson) und Harmonie-Gesang, zwirbelnde Fiddle im Zusammenspiel mit tollen Gitarren, ein klasse Rhythmus, dieses warme Southern-Flair, die Fröhlichkeit, die Unbekümmertheit - das geht runter wie Öl. Sogar ein leichter Reggae-Einschlag ist vorhanden. Macht das Freude! Wie auch der gut abgehende, honky-tonkin' Roadhouse-Feger "Mary" (starkes Acoustic Gitarren- und E-Gitarren Lead-Spiel), die wunderschöne, im übrigen nicht mit Dolly Parton's Evergreen zu verwechselnde, Ballade "Jolene" (schöne Fiddle, klasse Orgel, feine Gitarren, herrliche Melodie), der sonnig fröhliche, zum Mitsingen geeignete Country-Reggae "Where the boat leaves from", oder das abschließende, rootsige, lustige, jammige und doch so wunderbar "country" abgehende "Sic 'em on a chicken" - diese Musik macht einfach "happy"! Ein Album ohne jeden Durchhänger! Es ist schlicht überragend, was die Zac Brown Band hier abliefert. "The foundation" ist ganz ohne Zweifel kurz vor dem Jahresende noch einmal eines der absoluten Highlights des ablaufenden Country-Jahres 2008! Wir gratulieren zu einem kleinen Meisterwerk!

Die Tracklist:

1   Toes - 4:21   
2   Whatever It Is - 3:29   
3   Where the Boat Leaves From - 3:44   
4   Violin Intro to Free - 1:01   
5   Free - 3:48   
6   Chicken Fried - 3:58   
7   Mary - 2:50   
8   Different Kind of Fine - 3:18   
9   Highway 20 Ride - 3:51   
10 It's Not OK - 4:10   
11 Jolene - 4:21   
12 Sic 'em on a Chicken - 3:51

Art-Nr.: 6075
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Toes
Where the boat leaves from
Free
Chicken fried
Mary
Jolene

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Cannon, Melonie - and the wheels turn [2008]
Es hat ganze 4 Jahre gedauert, doch das Warten hat sich wirklich gelohnt: Melonie Cannon, Tochter des bekannten Nashville Top-Produzenten Buddy Cannon, legt den Nachfolger ihres fantastischen 2004er Debuts vor - und auch "And the wheels turn" ist wieder ein ganz wunderschönes, mit traumhaften Songs gespicktes Werk allerfeinster, filligraner und herrlich vorgetragener Acoustic Country-/Bluegrass-Musik, die sie ohne Wenn und Aber fester denn je in der ersten Garde solcher Kolleginnen wie Rhonda Vincent, Alecia Nugent, Patty Loveless & Co. etabliert. Exzellent!

Die Tracklist:

1 Cactus in a Coffee Can - 4:15   
2 Dark Shadows - 3:12   
3 Send a Little Love - 4:15   
4 I Call It Gone - 3:16   
5 The Day Before You - 3:55   
6 It's All Right There - 3:25   
7 Back to Earth - 3:34   
8 Mary Magdalene (Why You Cryin) - 3:12   
9 Set 'Em Up Joe - 3:21   
10 I've Seen Enough of What's Behind Me - 2:36   
11 I Just Don't Have It in Me - 4:05   
12 And the Wheels Turn - 3:43

Art-Nr.: 6016
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Creager, Roger - here it is [2008]
Großartiger, abwechslungsreicher Texas Country vom Allerfeinsten - kernig, dynamisch, aber auch voller Herz und vor allen Dingen voller Seele! Seit vielen Jahren gehört Roger Creager bereits zu den arrivierten Stars der Texas Music-Scene. "For more than a decade, Roger Creager built a reputation on his distinctive brand of hard-core, rabble-rousing Texas Country music, on his rich, full-bodied voice that can carry a tune for miles, and on his exceptional ability to work thousands of Texans into a rabid frenzy with his voice and guitar", heißt es in einer Biographie über ihn. Das trifft den Kern seiner Musik hervorragend und umschreibt seine ganze, auf die Fans so anziehend wirkende Ausstrahlung. Creager ist ein Country-Musiker durch und durch. Der Mann aus Corpus Chriti hat neben mehreren Universitätsabschlüssen auch jahrelang auf einer Farm gearbeitet. Er weiß also, wovon er spricht (singt). Bereits im zarten Alter von sechs Jahren entdeckte Roger sein Herz für die Countrymusic und begann mit ersten Auftritten während seiner High School-Zeit. Dabei hörte er immer wieder solche Songs wie Guy Clark's "Desperadoes waiting for a train" oder Gary P. Nunn's "You ask me what I like around Texas", entwickelte ein gesteigertes Interesse für die Musik solcher Leute wie Jerry Jeff Walker, Willie Nelson, Waylon Jennings, Johnny Cash und Merle Haggard, zählt im weiteren Verlauf seinens Entwicklungsprozesses aber auch Kollegen wie Lyle Lovett und vor allen Dingen Robert Earl Keen, Pat Green, Cory Morrow und Jack Ingram zu seinen großen Einflüssen. Auch Leute wie Jason Boland & the Stragglers, Gary Allan oder die Randy Rogers Band sind hin und wieder als Vergleiche vertretbar. Roger Creager's großartige Countrymusic ist tief und deutlich in den texanischen Traditionen verwurzelt. Aber sie ist dabei stets staubig, "rowdy", unbekümmert und schön tough geblieben, vermittelt eher das Ambiente des etwas einfacheren, raueren Lebens außerhalb der glitzernden Großstädte. So hören wir viel Abwechslung. Das geht von bärenstarken Outlaw Country-Nummern über voller Drive anrollende und jede Menge des unwiderstehlichen "Red Dirt"-Flairs verbreitende "full-speed Gasoline-injected" Countryrock-Ritte, bis hin zu gefühlvollen, ein schönes "raue Schale, weiches Herz"-Feeling ausstrahlenden Balladen und derben, Party-tauglichen Roadhouse-Honky Tonkern. Sämtliche Songs stammen aus der Feder von Creager, oft zusammen mit solch renommierten Songwritern wie beispielsweise Trent Willmon, Paul Overstreet oder Radney Foster. Foster hat das Album zudem auch in Zusammenarbeit mit Lloyd Maines und Justin Tocket produziert. Und was konnte Creager zusammen mit seinen Produzenten für eine Riege erstklassiger Musiker um sich herum versammeln: Storyville's David Grissom, Kenny Vaughn, Eric Borash, Radney Foster (alle Gitarre), Lloyd Maines, Dan Dugmore (Pedal steel), Byron House (Bass), Chad Cromwell (Drums), Jonathan Yudkin (Fiddle, Mandoline), Allen Huff (Keyboards), u.s.w.! Los geht's mit dem starken "I love being lonesome", eine astreine, traditionelle Outlaw Country-Nummer mit dem typischen Waylon Jennings-Charme, wie es zuletzt beispielsweise auch dem bravourösen Jackson Taylor gelang. Ein herrlich würioges Gewand aus erdigen E-Gitarren trifft auf lockere Steelguitar-Linien und wunderbar eingebundene, sirenenartige Fiddle - dazu ein prima Melodie! Aber dann, dann brettert Roger richtig den Highway hinunter: "Driving home" macht seinem Namen alle Ehre. Ein rootsiger, von tierisch starkem Lap Steel-Spiel durchzogener und galoppierenden Drums nach vorn gepeitschter, brennender Countryrock-"Killer", der einem vor seinem geistigen Auge wie ein mächtig Staub aufwirbelnder, furioser Roadmovie vorbeizieht. Baumstark! Im Anschluß daran zeigt Creager seine gefühlvolle Seite: "I loved you when" (co-Writer: Paul Overstreet) ist eine wundervolle, hinreißend romantische, auch textlich von geradezu erhabener Schönheit geprägte, zielsicher die Balance zwischen rauer Natürlichkeit und prickelnder Sinnlichkeit auspendelnde Ballade mit großartiger Gitarren-/Fiddle- und Klavier-Begleitung sowie exzellentem Background-Gesang von Joanna Janet. Eine weitere, allerdings deutlich würzigere Ballade mit klasse E-Gitarre, Orgel, Piano und dezenten Mandolinen-Fills folgt mit dem voller "Red Dirt"-Flair steckenden "Tangle me in you". Apropos "Red Dirt": Die Trademarks dieses unwiderstehlichen "rockin' Texas Country-Sounds" treffen ebenso auf den erdigen, von satten, dreckigen, Stones-ähnlichen, straighten Riffs geprägten, dennoch total traditionellen "Beer-drinkin'" Barroom-Honky Tonker "I'm from the beer joint" zu. Mit Textzeilen wie "I'm from the beer joint, and that's where your money is blown, we got ice cold beer and red hot women, you ain't need to bring your own"..., kann man sich lebhaft vorstellen, was in den texanischen Honky Tonks bei den Cowboys zu diesem Heuler abgeht. Macht einfach nur tierisch Laune! Flotten, knackigen, mit feiner Steelguitar und klasse E-Gitarren (Slide) garnierten, erstklassigen, angerockten, melodischen New Country hören wir danach mit dem hervorragenden, schmissigen "A good day for sunsets". So zieht Creager unbeirrt und voller eigener Identität sein Ding bis zum Ende durch und besticht mit abwechslungsreichem, einzigartigem Country. Durch und durch voller texanischer Roots, aber durchaus auch kompatibel zu Nashville. Creager lebt seine Countrymusic und mit der Musik wiederum lebt er seinen Traum. Das spürt man, das kommt ungemein authentisch rüber! "He's a hard Country worker", sagte einmal ein US-Kritiker, und das ist ein Riesen-Kompliment! Ein tolles Album von Roger Creager, der damit seinen Status in Texas weiter festigen wird, vielleicht aber auch endlich außerhalb der Grenzen des "Lonestar-States" die längst verdiente Aufmerksamkeit erhält. "Great stuff"!

Die Tracklist:

1 I Love Being Lonesome - 3:53   
2 Driving Home - 4:00   
3 I Loved You When - 4:28   
4 Tangle Me in You - 3:40   
5 I'm from the Beer Joint - 3:26   
6 A Good Day for Sunsets - 3:21   
7 She Chose You - 3:36   
8 Let's Run - 4:02   
9 Habit (Needle in My Arm) - 3:23   
10 I'm Missing You - 3:17   
11 The Man I Used to Be - 3:40   
12 My Ship Goes Down - 3:10   
13 Cowboys and Sailors - 3:43

Art-Nr.: 5967
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I love being lonesome
Driving home
I loved you when
I'm from the beer joint
Let's run
My ship goes down

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Currington, Billy - little bit of everything [2008]
Drittes Album des Mannes aus Rincon/Georgia, mit dem er nahtlos an die erfolgreichen Vorgänger anknüpft. Prima Nashville Mainstream-Country zwischen rockigen Momenten, knackigem Redneck-Country, poppigen Einflüssen und der ein oder anderen romantischen, durchaus mit ein wenig "Bombast" ausgestatteten, fetten Ballade. Eine "gesunde" Mischung! Trifft irgendwie die Schiene zwischen Kenny Chesney, Blake Shelton, Luke Bryan und Mark Wills! Enthält mit "Don't" den nächsten großen Hit Currington's, der aktuell sehr gut in den US-Billboard Country-Singles-Charts unterwegs ist. Seine Fans werden auch mit dem neuen Album sehr zufrieden sein!

Die Tracklist:

1 Swimmin' in Sunshine - 4:46   
2 Life & Love and the Meaning Of - 3:40   
3 Every Reason Not to Go - 4:12   
4 Don't - 3:57   
5 People Are Crazy - 3:52   
6 Everything - 4:20   
7 Walk On - 3:58   
8 No One Has Eyes Like You - 2:58   
9 That's How Country Boys Roll - 3:44   
10 I Shall Return - 3:11   
11 Heal Me - 4:09

Art-Nr.: 6054
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Gill Band, Cody - king of your hometown [2009]
Die "Red Dirt"-Countryrock-Jungs der Cody Gill Band aus Stephenville/Texas hatten uns ja mit ihrem hervorragenden Debüt "Boxcars" vor geraumer Zeit zu Begeisterungsstürmen hingerissen, jetzt legen sie mit "King Of Your Hometown" nach. Um es vorwegzunehmen, auch diesmal ist ihnen wieder ein ganz hervorragendes Werk gelungen. Die jungen Burschen scheinen eine gehörige Portion Selbstbewusstsein mitzubringen. Hatte man beim Debüt noch richtigerweise das Unterfangen in erfahrene Hände vergeben (so wurde es von "Mr. Red Dirt" persönlich, Mike McClure, produziert und von teilweise etablierten Musikern wie Lloyd Maines und Riley Osborne begleitet), so hat man das Projekt diesmal fast im Alleingang (inkl. der Produktion) durchgezogen. Beim Szene-Label "Smith Entertainment" scheint man schon jetzt blindes Vertrauen in die Jungs zu setzen, was sich in der Nachbetrachtung dieses starken Albums auch eindeutig als richtig erweist. Die Cody Gill Band spielt wunderbar melodischen, lockeren, erfrischenden, das typische "Red Dirt"-Flair beinhaltenden, aber sicher auch die Fraktion alter Eagles- oder Poco-Klänge in Verzückung bringenden Americana/Countryrock/-pop, der hin und wieder mal von einer feinen Southern-Brise durchzogen wird. Die Eli Young Band, Wade Bowen, Rich O'Toole, No Justice & Co. kommen als Vergleichsgrössen in Betracht. Marginale Änderungen gab es in der Bandbesetzung. Ritchie Petronis, der bei einem Stück als Co-Writer fungierte, wurde gegen Jarrod Baker am Schlagzeug ausgetauscht. Ansonsten wurde, wie gehabt, das nahezu komplette Songrepertoire wieder selbst komponiert. Lediglich zwei Stücke, u.a. das abschließende und recht trocken abgehende "Movin’ On" (klasse Southern Rock-Flair, erinnert an eine Mischung aus Cross Canadian Ragweed und The Great Divide), welches vom der Band sehr nahe stehenden Marshall Owens geschrieben wurde, sind Fremd-Kompositionen. Im Vergleich zum Vorgänger wurde der Einstieg diesmal besonders melodisch gehalten. Mit "Consider", "Threw Me Away" (Songwriter Jeremy Harlow) und dem fantastischen Titelstück "King Of Your Hometown" gibt es zum Auftakt gleich drei absolute Ohrwürmer am Stück, wobei letztgenanntes Lied, das dürfte jetzt schon sicher sein, sich zu einem Dauerbrenner in den Texas Music Charts entwickeln wird. Einfach herrlich, dieser Song. Mit dieser Nummer im CD-Player des Autos ist man im kommenden Sommer ganz sicher der "König seiner Heimatstadt"! Das sich die Burschen immer wieder gerne zu Ausflügen Richtung Southern Rock hinreißen lassen, hatten sie auf "Boxcars" bereits zur Genüge dargelegt. Hier liefern sie bei "Crazy" die erste Kostprobe ab. Ein Skynyrd-typisches E-Gitarren-Führungsriff (der emsige Gitarrist Zack Hooper, eigentlich aus der Jazz-Szene entstammend, beherrscht auch das große Southern Rock-Einmaleins), Kuhglocken-Drums und pumpender Bass des wieder sehr auffällig agierenden Caleb Hooper zeigen, dass der Vierer es auch in diesem Genre drauf hat. Cody Gill erinnert von der Stimme her immer wieder etwas an seinen Mentor Mike McClure. "18 In Mexico" kommt so ähnlich wie die "Red Dirt"-Variante von Tim McGraw's "Seventeen" daher und geht wunderbar "fluffig" ins Ohr. "Heart In The Middle" umschmeichelt erneut den melodiesüchtigen Hörer mit einem fast schon an einstige, goldene Seventies Countryrock-Tage aufkeimenden Retroflair, natürlich auf bestehender "Red Dirt"-Grundlage. "Crumble" wurde dagegen sehr atmosphärisch von Cody Gill in Szene gesetzt. Zu Donnergrollen und Regengüssen im Hintergrund pendelt das Stück zwischen balladesker Strophe und powerndem Refrain, abgerundet durch ein starkes E-Gitarren-Solo. Mit dem flotten und sehr peppigen "Roadsigns" gibt es den zweiten Abstecher in Southern Rock-Gefilde. Der sich gut einführende Jarrod Baker setzt mit fettem Drumming Akzente, eine herrliche Rhythmik und ein typisches Gitarrensolo wird die Fans dieser Musikrichtung zweifellos sehr erfreuen. Das von Cody Gill komponierte "Jack Of Hearts" weist schön rootsige Züge auf (Richtung Neal Casal). Gill wir hier von der wunderbare Harmonies beisteuernden Stacey Sliger vokal unterstützt. Fazit: Die Cody Gill Band hat mit ihrem zweiten Werk "King Of Your Hometown" ihren Status als eine rasant Richtung Spitze stürmende Red Dirt-Band noch einmal gefestigt. Die Truppe ist sehr gut aufgestellt und besitzt vom Talent her eindeutig das Zeug, Interpreten wie der Randy Rogers Band, Pat Green, Wade Bowen, der Eli Young Band und Cross Canadian Ragweed ins überregionale Majorlabel-Lager zu folgen. Cody Gill und seine Mannen stehen aus unserer Sicht kurz vor dem großen Durchbruch! Klasse! (Daniel Daus)

Die komplette Tracklist:

1 Consider - 2:55   
2 Threw Me Away - 3:48   
3 King of Your Hometown - 4:07   
4 Crazy - 3:01   
5 Special - 2:55   
6 18 in Mexico - 3:58   
7 Heart in the Middle - 4:14   
8 Crumble - 4:38   
9 Roadsigns - 3:40   
10 Jack of Hearts - 3:55   
11 Movin' On - 4:14

Art-Nr.: 6272
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Consider
Threw me away
King of your hometown
18 in Mexico
Heart in the middle
Roadsigns

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Girls Guns and Glory - inverted valentine [2008]
Erneut muß man sich fragen, wo die Bosse der Majorlabels ihre Augen und Ohren haben. Das erst vor gut 3 Jahren, im Winter 2005 in Scituate/Massachusetts von den beiden High School-Freunden Ward Hayden (ein begnadeter Sänger) und Bassist Bruce Beagley gegründete Quartett Girls Guns and Glory täte Nashville so etwas von gut - aber sie tristen (noch) ein Independent-Dasein und veröffentlichen ihre Alben im Eigenvertrieb. Dabei ist ihr mitreißender "Country Twang'n Roll", wie wir ihre herrliche Musik einmal bezeichnen möchten, von solch außergewöhnlicher Qualität, wie man sie wahrlich nicht an jeder Straßenecke findet. In ihrer Heimat und den angrenzenden US-Bundesstaaten werden sie längst abgefeiert und mit Awards und Preisen überhäuft - völlig zu Recht. Girls Guns and Glory (neben Hayden und Beagley gehören noch der exzellente Gitarrist Colt Thompson und Drummer John Graham zum Line-Up) fabrizieren ein umwerfendes musikalisches Elixier aus tradirionellem Country, Rockabilly, Americana und Old Time Rock'n Roll, das, hat man es erst einmal intus, einen nicht mehr loslässt. Dazu einige Zitate der US-Presse: "Imagine Lyle Lovett and Chris Isaak are paying tribute to Elvis, Hank Williams, Johnny Cash and Roy Orbison", "One minute Johnny Cash, the other minute Creedence Clearwater Revival", oder "Buddy Holly meets Buck Owens with a authentic Honky Tonk/early Rock'n Roll vibe", u.s.w.! Das alles trifft zu, womit sie sich weitestgehend auf dem Parkett solcher Bands wie The Derailers und The Mavericks bewegen. Doch irgendwie hat man das Gefühl als könnten sie diese Kollegen jederzeit an die Wand spielen. Ihr Sound ist kritallklar und ungeheuer transparent produziert, bewahrt sich dabei aber eine herrliche Unbekümmertheit, Natürlichkeit und jugendliche Frische. Energie und Eleganz halten sich geschickt die Waage. Die überwiegende Anzahl der Nummern hat einen klasse Drive. Großartige Gitarren, eine druckvoll nach vorn marschierende Rhythmus-Sektion und Ward Hayden's grandioser Gesang ("he has a baritone to die for", heißt es dazu in einer US-Pressemeldung) bestimmen die Arrangements. Wirklich jeder der 11 Songs hat, sofern er denn im Countryradio laufen würde (doch Independent-Veröffentlichungen haben dort bekanntermassen kaum eine Chance), absolutes Hit-Potenzial. Die Lieder strotzen nur so vor wundervollen Melodien. Ein Ohrwurm folgt dem nächsten! Voller Elan und Schwung starten die Jungs ihren glorreichen und so erfrischenden Ritt durch die Landschaften des traditionellen, Rock'n Roll-getränkten Country & Western-Areals. Straighte Riffs von der Acoustic Gitarre, dynamisches, eine gute Power vorgebendes Drumming und klasse E-Gitarren begleiten den jede Menge Drive aufbauenden Countryrocker "Six sixty seven", der einen sofort mit seiner Magie und seiner traumhaften Melodik gefangen nimmt. Kurz vor dem von einem kernigen, satten E-Gitarren-Solo dominierten Break entführt uns die Band für ein paar Sekunden in eine herrliche, von dem Klang einer halligen Steelguitar unterstütze, nostaligische Western-Atmosphäre - die unendliche Prärie vor dem geistigen Auge. Toll! Mit einer neuerlich faszinierenden Melodie schraubt sich das anschließende, wieder schön flotte, lockere "Only one thing" in unsere Ohren und möchte dort scheinbar für immer verweilen. Allerfeinster Gitarren-dominierter rockin' Country, wie eine Mischung aus Raul Malo's Mavericks (Sänger Ward Hayden braucht sich hinter Malo nicht im geringsten zu verstecken) und den legendären Creedence Clearwater Revival. Die fetten E-Gitarrenriffs und -läufe sind deutlich von John Fogerty inspiriert. Ebenfalls zu den schwungvollen Nummern zählen beispielsweise das wunderschöne Titelstück "Inverted Valentine" (nostalgisch angehaucht, voller Cowboy-Mentalität und sehr traditionell verwurzelt, mit Spuren von Johnny Cash und Hank Williams, aber auch von Chris Isaak), der knackige Rockabilly-/Honky Tonk-Feger "Keep on calling", oder auch der von schön saftigen E-Gitarren umsäumte, wie Öl runter gehende, temporeiche Countryrocker "Keep your distance" (wobei die Betonung schon auf "Country" liegt), dessen furios feuriges Gitarrensolo ordentlich "kickt"! Wie enorm vielseitig sich die Truppe zu präsentieren in der Lage ist, zeigen zwischendurch solche hervorragenden Nummern wie der bärenstarke, von fetten Mariachi Trompeten, schöner Flamenco-style Gitarre und einem klasse Rhythmus geprägte, wie aus einem "Spaghetti-Western" stammende "Mexican-Border-Country"-Knaller "Temptation", oder der wunderschöne, entspannte, von dezent halligen Gitarren, feinster Pedal Steel, sowie zurückhaltenden Fiddle- und Akkordeon-Klängen begleitete, ganz traditionelle Countrywaltz "Ramblin' Ole Daddy". Das exzellente, akustische, mit schöner, unaufdringlicher, lockerer Percussion unterlegte "Unrequited love" belegt zum Abschluß noch einmal eindrucksvoll, zu welch hinreißenden Stimmvariationen Frontmann Ward Hayden in der Lage ist. In einer riesigen Bandbreite zwischen hoch und tief trifft er wirklich jeden Ton mit geradezu "beängstigender" Präzision. Und alles erscheint so einfach, so selbstverständlich! Eine große Leistung! "Inverted Valentine" ist ein fantastisches Album einer fantastischen Band. Wünschen wir Girls Guns and Glory alles nur erdenklich Gute für die Zukunft, ihre weitere Entwicklung und ihren Erfolg. Sie hätten den großen Durchbruch wirklich verdient. Solche Bands braucht die Countrymusic...

Das komplette Tracklisting:

1 Six Sixty Seven (3.20)
2 Only One Thing (3.27)
3 Inverted Valentine (4.41)
4 Ramblin' Ole Daddy (3.51)
5 Temptation (3.48)
6 Keep on Calling (3.29)
7 Suzie (4.17)
8 Baby You're a Dog (4.14)
9 Keep Your Distance (3.11)
10 Working all the Time (3.11)
11 Unrequited Love (3.46)

Art-Nr.: 6181
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Six sixty seven
Only one thing
Inverted Valentine
Ramblin' Ole Daddy
Temptation
Keep your distance
Unrequited love

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Hopkins, Rich & Lisa Novak - loveland [2008]
Sidewinders-, Sand Rubis- und Luminarios-Recke Rich Hopkins hat's "erwischt" - privat und musikalisch! Die neue Frau in seinem Leben heißt Lisa Novak, die er nicht nur ehelichte, sondern mit der er auch gleich ein gemeinsames Album einspielte. Und was für eines - bärenstark! Lisa ist eine großartige, hierzulande bislang weitgehend unbekannte, in ihrer Heimat Texas aber umso geschätztere Roots-/Americana Singer-Songwriterin und Gitarristin, die bereits mehrere, viel beachtete Independent-Alben veröffentlichte und damit einige bedeutende lokale Awards einheimste. Der "alte" Wüstenrocker und Gitarrenheld aus Tucson/Arizona und die Texanerin aus Houston scheinen sich in jeder Hinsicht "gesucht und gefunden" zu haben. "Loveland" (welch ein passender Titel) ist ein bestechend starkes Album geworden, das aber auch mit nicht einen einzigen schwachen Song aufwartet. Es ist eine wunderbare Synthese aus den musikalischen Ideen beider, wenngleich der rockigere Grundton der Hopkins'schen Vergangenheit die Basis bildet. Doch ansonsten wird alles, wie es sich für eine gut funktionierende Partnerschaft gehört, ausgewogen aufgeteilt: Der Lead-Gesang, das Songwriting (alle Tracks, bis auf einen, haben sie gemeinsam komponiert), die Ideen für die herrlichen Arrangements und Hooklines, sogar das Lead-Gitarren-Spiel, inklusive der mitreißenden Soli - wenngleich hier doch der Gitarren-Maestro Hopkins den Löwenanteil spielt. "Loveland" bietet großartigen, von prächtigen Melodien bestimmten, knackigen, satten, ungemein lebendigen, kraftvollen Roots-/Gitarren-Rock, mit einer Spannbreite von den Byrds bis zu Neil Young, von den Sand Rubies bis zu den Luminarios, von den Continental Drifters (Lisa's Stimme erinnert zuweilen ein wenig an Vicki Peterson) bis zu den Stones - immer ausgestattet mit dem nach Wüste riechenden "Duft" der Gegend um Tucson/Arizona! Die wunderbar transparenten, vielschichtigen Gitarren, mal total klar, dann wieder verzerrt und dreckig, immer ungemein voluminös und vollmundig, bilden eine traumhaft harmonische und absolut eingängige Einheit mit dem Gesang der beiden. Begleitet werden sie von einigen langjährigen Weggefährten Hopkins' aus der Tucson-Szene und dem Luminarios-, Sand Rubies-, Greyhound Soul-, Sidewinders-, Giant Sand-Umfeld. Die überwiegende Anzahl der Stücke ist sehr flott und geht gut nach vorn, doch die ein oder andere, herzhafte und würzige Ballade bildet jeweils einen großartigen Gegenpol. Es passt alles grandios zusammen! Man weiß gar nicht welches Stück man herausstellen soll. Ob die traumhaft melodische Rootsrock-/Pop-Perle "Somekindagirl", das texanisch angehauchte, twangige, mit einem tollen, dreckig zerrigen, dennoch sehr melodischen Gitarrensolo garnierte "Heartbreak police", der von Byrds-ähnlichen Gitarren bestimmte, herrliche Retro-Countryrocker "Lucky guy", die an balladeske Stones-Sachen erinnernde Ballade "Lovely heart" mit ihrem erdigen Gitarrenspiel, oder was auch immer - wie gesagt, wirklich jedes Stück ist ein absoluter "Hit" und lässt das Album zu dem Besten werden, was Hopkins in den letzten Jahren veröffentlicht hat (und das war schließlich auch nicht "von schlechten Eltern"). "Loveland" rocks" "Loveland" ist super!

Die Tracklist:

1 Somekindagirl (4.03)
2 Heartbreak Police (5.28)
3 Angel in Boots (4.48)
4 Human After All (3.15)
5 Lucky Guy (4.20)
6 Gospel Song (2.43)
7 Longshot (3.55)
8 What Am I Supposed to Do? (4.18)
9 Fallin' (5.01)
10 I'll Cry Later (3.25)
11 Matthew Sweet (3.41)
12 Lovely Heart (4.50)
13 There Are No Words for Love (6.22)

Art-Nr.: 6048
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Somekindagirl
Heartbreak police
Lucky guy
What am I supposed to do?
Matthew Sweet
Lovely heart

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Jenkins, Brandon - faster than a stone [2008]
Großartige neue Scheibe des texanischen Singer-Songwriters und Gitarristen! Bester Texas-Rootsrock, mit herrlich groovigen Momenten, einem gepflegten Schuß Blues(rock) und auch den im "Lonestar-State" beheimateten "Red Dirt"-mäßigen Countryrock-Elementen. Deutlich rockiger als der Vorgänger. Gefällt durch einen ruppigen, erdigen, kernigen, unverbrauchten Charme und steckt doch voller hervorragender Strukturen und Melodien. Klasse Gitarrenarbeit von Jenkins! Respekt! Respekt! Auch mit seinem 8. Album "Faster Than A Stone" liefert der in Austin, Texas lebende, aber aus Oklahoma stammende Brandon Jenkins wieder eine beieindruckende Qualität an Songs ab und um es vorwegzunehmen, sein wohl allerbestes Werk bisher. Vielleicht gegen Ende des Jahres noch mal so ein richtiger Geheimtipp, denn der bullige Musiker, der eher wie der Besitzer eines Tattoostudios daherkommt, dürfte nach wie vor, trotz solider und kontinuierlicher Leistungen, immer noch eher nur Insidern bekannt sein. Das neue Album besticht vor allem durch die enorme Dichte und Qualität der Stücke, die abwechslungsreich aber dennoch fließend ineinander greifen. Jenkins hat hier beim Songwriting erheblich zugelegt auch seine eigens durchgeführte Produktion ist glasklar gelungen. Ein echter Ohrenschmaus! Er präsentiert die Stücke im klassischen Blues Rock-Line Up, ergänzt nur durch Tony Valdez am Bass und Jesse Frost am Schlagzeug. Bei einigen Liedern steuerten Stoney LaRue, Travis Fite und Jesse Fritz noch dezente Background Vocals mit bei. Die CD beginnt direkt mit dem Titeltrack, einem ruppigem und schön groovenden Southern Blues, der am Ende mit einer schönen E-Gitarren-Passage ausklingt. Danach gibt es mit "Damn Your Eyes" einen diesmal entspannt groovenden Blues, auch wieder mit dezentem Southern-Bezug. Ein unglaublich starker Beginn! Eher etwas verspielt, in Storytelling-Manier, folgen "Just Like California" und das humorvoll bluesklassische (mit leichtem Country-Touch) "Big Mama’s Kitchen". Der eindeutige Höhepunkt des Albums, "Probably Die Alone", eine schöne warme und atmosphärische Southern-Ballade, hat gar Klassikerpotential. Der Song könnte so was wie zum "Can’t You See" des neuen Jahrtausends avancieren. Eine grandiose Präsentation. Herrlich. Großes Songwriting! "I Never Figured It Out" und "Never Any Doubt" dienen nach diesem Knaller wieder zur Auflockerung und bestechen durch Jenkins' trockenen Gesang (Paul Thorn-Fans sollten auch mal ein Ohr riskieren) und die akzentuierte E-Gitarrenarbeit. Fast im Stile eines "Gute-Nacht-Liedes" wandelt das melodisch atmosphärische und warmherzige "Till The Morning Comes" vor sich hin. Wieder auffällig die gute Fill- und Solo-Gitarrenarbeit und eine ganz dezent wimmernde Orgel (auch von Brandon gespielt). Der Wachmacher folgt mit "Help Me Jesus" auf dem Fuße. Ein Texas-Blues Shuffle in bester ZZ-Top-Manier mit kratziger E-Gitarrenbegleitung und E-Solo. Mit der unaufgeregten und wieder sehr atmosphärischen Ballade "Got To Be" schließt ein hervorragend konzipiertes und in jeder Hinsicht exzellent umgesetztes Album seine Pforten. Brandon Jenkins ist mit "Faster Than A Stone" ein tolles Werk gelungen, das eigentlich sehr viele Zuhörer verdient hat. Sehr sympathischer, stark umgesetzter Texas-Rootsrock mit deutlichen Blues- und dezenten Southern- und Red-Dirt-Anteilen. Überaus lohnenswert für nach Neuentdeckungen durstende. Klasse, dieser Brandon Jenkins! (Daniel Daus)

Die komplette Tracklist:

1 Faster Than a Stone - 2:37   
2 Damn Your Eyes - 3:59   
3 Just Like California - 3:50   
4 Big Mama's Kitchen - 3:34   
5 Probably Die Alone - 4:21   
6 I Never Figured It Out - 3:43   
7 Never Any Doubt - 3:53   
8 Till the Morning Comes - 4:02   
9 Help Me Jesus - 4:18   
10 Got to Be - 3:20

Art-Nr.: 6111
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Faster than a stone
Damn your eyes
Just like California
Probably die alone
I never figured it out
Help me Jesus

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Ketchum, Hal - father time [2008]
Auch das ist Country, wunderbarer Country! Alternativ, tief verwurzelt in Traditionen, aber Lichtjahre vom polierten Nashville-Mainstream entfernt! Hal Ketchum, wer erinnert sich nicht an seine großen Hits in den Neunzigern wie "Small town Saturday night", "Mama knows the highway", "Sure love", u.s.w., hat sich mit einer "Bande" von "A-List string players" im Hauptraum der Curb-Aufnahmestudios in Nashville "verbarrikadiert", um in dieser intimen Atmosphäre innerhalb von nur 2 Tagen eine herrlich unverfälschte, von purer Natürlichkeit, viel Wärme und Gefühl geprägte "Live in the Studio"-Scheibe einzuspielen, ohne Overdubs, ähnlich wie seinerzeit die legendären "Direct To Disc"-Vinyl-Pressungen. Wie herrlich retro! Mit seinen Mitstreitern Bryan Sutton (lead acoustic guitar), Russ Pahl (guitar, dobro, banjo, steel), Dennis Crouch (bass), Aubrey Haynie (fiddle, mandolin), Darrell Scott (guitar), Eddie Bayers (drums, percussion), Paul Leim (drums, percussion) und ein paar Background-Vokalisten präsentiert Ketchum 14 durchweg großartige, sehr niveauvolle Songs in einem unbeschwerten, lockeren, akustischen "stripped down" Full Band-Arrangement, deren Vielseitigkeit sich in der Integration vieler Stilelemente entfaltet. Americana-, Ramble-, Southern-, Blues-, Folk,- Ranchera-, Swing- und Gospel-Elemente vereinen sich genüßlich zu einer Art "Singer-Songwriter-/Storytelling-Country", der einen voller Spannung in seinen Bann zieht. Bereits von dem Opener "Invisible" an, das ungemein locker und leicht dahin fließt, mit einer herrlichen Instrumentierung aus akustischen Gitarren, zurückhaltender Steelguitar, Fiddle und lässigem Percussion-/Conga-Spiel, wird dieser schön rootsige, natürliche, gleichzeitig überaus angenehme Unterschied zum Nashville Country-Alltag deutlich. Hat, allein durch den exzellenten, viel Spirit verbreitenden Background-Gesang, einen Hauch von Gospel, Southern-Soul und Muscle Shoals-Flair! Schöne Country-Geschichten, wie sie beispielsweise ein Kris Kristofferson zu erzählen hat, kommen einem bei dem wundervollen "Yesterday's gone" in den Sinn. Großartiger 3/4-Takt! Äußerst gelungen auch hier wieder die wohl dosiert eingesetzten Fiddle- und Steelguitar-Ergänzungen von Aubrey Haynie und Russ Pahl. Was sind das für exzellente Musiker! Weitere Highlights eines durchweg sehr starken Albums sind beispielsweise das "heiße", swampige, southern-funkig groovende, bluesige "Millionaire's wife" mit "Killer"-Background-Gesang von Angela Primm und Gale Mayes (erinnert gar an die unvergessenen Delaney & Bonnie), der pure, ein wenig an den guten alten Marty Robbins erinnernde Country-Waltz "Continental farewell", der im mittleren Bereich zu einer flotten Western Swing-Nummer wird, das dezent jazzige, Tango-inspirierte, in einen lateinamerikanischen Mambo-Rhythmus abdriftende, edle "Million dollar baby", das von trockenen Banjo-Riffs begleitete, wunderbar melodische, Gospel-beeinflußte "Surrounded by love", das bluesig groovende, flotte "If you don't love me, baby (just le me go" (hat Hal Ketchum zusammen mit Big Al Anderson vor etwa 10 Jahren geschrieben, in der Hoffnung, dass die Nummer vielleicht eines Tages jemand wie Bonnie Raitt oder Tony Joe White aufnehmen könnte), das etwas folkige, wunderbar flockig lockere, sehr melodisch ins Ohr fließende, mit tollem Mandolinenspiel garnierte und von einem gewissen Tejano-/Ranchera-/Border-Flair tangierte "Down along the Guadalupe", oder auch die exzellente Coverversion von Tom Waits' "Jersey girl", dem Ketchum ein tolles, von wimmernder Steelguitar unterstütztes, Honky Tonk Balladen-Flair einhaucht. "Father time" ist kein Album für die moderne "Einmal gehört-/Wegwerf-Gesellschaft"! Es wächst mit jedem Hören! Ein amerikanischer Kritiker umschreibt es sehr treffend mit folgenden Worten: It's a warm, welcoming set that won't reach the top of the charts, and is far from the slick rockist contemporary Nash Vegas country, but so what? This is an adult album of very classy tunes recorded in an organic way; it's polished but it's inviting instead of insistent. These songs get your attention subtly and deliberately; they invite you into Ketchum's world to share in their stories while reflecting on your own. Excellent". Alternative Countrymusic "für Erwachsene"! Etwas zum Zeitnehmen, Zuhören und Genießen! Ganz starke Leistung von Ketchum!

Die Tracklist:

1 Invisible - 3:50   
2 Yesterday's Gone - 4:06   
3 Millionaire's Wife - 4:11   
4 Million Dollar Baby - 4:58   
5 Ordinary Day - 3:05   
6 Continental Farewell - 3:10   
7 Surrounded by Love - 2:53   
8 The Day He Called Your Name - 3:51   
9 The Preacher and Me - 4:40   
10 If You Don't Love Me, Baby (Just Let Me Go) - 3:03   
11 Sparrow - 4:20   
12 Down Along the Guadalupe - 4:25   
13 Jersey Girl - 3:42   
14 Strangest Dreams - 4:58

Art-Nr.: 5968
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Marshall Tucker Band, The - carolina dreams tour '77 ~ 2 cds & 1 dvd [2007]
2 CD & 1 DVD-Set! Vor rund 5 Monaten, am 29. Juni 2007, verstarb mit Gitarrist George McCorkle, nach Toy und Tommy Caldwell, bereits das dritte Original-Mitglied einer der wohl prägendsten Bands aus der Blütezeit des Southern (Jam)Rocks, der Marshall Tucker Band aus Spartanburg, South Carolina. Als um so bedeutsamer (und vom Zeitpunkt her eh längst überfällig) darf man in diesem Zusammenhang die nun erhältliche, großartige neue Veröffenlichung der Truppe bezeichnen: Das Konzert der MTB vom 18. Februar 1977 aus dem Capitol Theatre in Passaic, New Jersey - in kompletter Länge a) auf 2 CDs und b) auf einer DVD - jeweils mit über 100 Minuten Spielzeit. Man muß zwar beim Live-Sound ein paar Abstriche machen (mit denen man aber absolut leben kann), ebenso bei der Bildqualität der DVD (vor 30 Jahren hat man halt nur mit 3 Kameras agiert, die das Ganze zwar ohne technische Raffinessen, dafür aber um so authentischer eingefangen haben), doch dieses bisher in den Archiven der Band schlummernde Juwel ist ein wahrhaft wunderbares Dokument, das das ganze Charisma, das die Tucker-Boys damals ausstrahlten, hervorragend konserviert hat und rüberbringt. Vor allem die DVD ist unverzichtbar, handelt es sich doch um das einzige Live-Dokument der Truppe in Original-Besetzung! Einfach toll, noch einmal Toy Caldwell mit seinem unwiderstehlichen Gitarrenspiel zu erleben, ebenso Tommy Caldwell und den zweiten Gitarristen George McCorkle! Tolle Setlist mit vielen Klassikern! Die Marshall Tucker Band auf dem Zenit ihres Erfolges. Wie gesagt, die leichten Qualitätsmängel der Aufnahmen (akustisch und visuell) nehmen wir dabei gerne in Kauf. Ein großartiges DoCD/DVD-Set, an dem kein MTB-Fan vorbeikommen dürfte....

Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Die komplette Setlist (DoCD u. DVD identisch):

1 Fly Like an Eagle - 4:28   
2 Long Hard Ride - 4:47   
3 Searchin' for a Rainbow - 7:22   
4 I Should Have Never Started Lovin' You - 7:36   
5 Heard It in a Love Song - 5:04   
6 Take the Highway - 6:45   
7 Fire on the Mountain - 4:44   
8 In My Own Way - 7:14   
9 Never Trust a Stranger - 8:47   
10 24 Hours at a Time - 14:19   
11 Ramblin' - 6:39   
12 Can't You See - 7:31   
13 This Ol' Cowboy - 5:48   
14 Will the Circle Be Unbroken - 10:15

Art-Nr.: 5408
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 26,90

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Martin, Leland - the early years [2008]
Eine feine Sache für alle Leland Martin- und Traditional Country-Fans: Er ist seit mehr als 25 Jahren im Geschäft und nun bringt er in Eigenregie endlich einige seiner früheren Aufnahmen, die es schon lange nicht mehr auf "regulären" Alben gibt, bzw. noch nie gab, auf den Markt. Der Bursche aus Houston/Missouri ist ein "richtiger Kerl" vom Lande, der schon zig Jobs auf dem Buckel hat um sich und seine Familie durchzubringen, dabei aber seit frühester Kindheit die Countrymusic, das Singen, Gitarre spielen und Songs schreiben nie aus den Augen verlor. Vielleicht kommt er deshalb so authentisch rüber. Unter anderem feierte er in den Achtzigern einigen Erfolg als Tour-Gitarrist für Freddie Hart. Zuletzt überzeugte er mit dem großartigen Trucker Country-Album "I'll pick the guitar, you drive the truck". Auch die hier nun veröffentlichten Songs aus den frühen Jahren können sich wirklich sehen (hören) lassen und belegen nachhaltig, warum Martin auch unter den hiesigen Countryfreunden so beliebt ist. Das Material ist klasse! Deutlich merkt man die Einflüsse von Merle Haggard, George Jones, George Strait, Johnny Cash und auch Elvis, die er auch schon in jungen Jahren hervorragend in sein eigenes Material integrierte. Und gesangstechnisch kann Martin mit seinen großen Vorbilden bestens mithalten. "The early years" zeigt einen Leland Martin, dessen Musik schon damals die gleiche Qualität hatte wie heute. Das ist schöne, zeitlose, "real traditional Countrymusic"!

Das komplette Tracklisting:

1 I Need A Little Good Luck Bad
2 Last Whiskey Trip
3 Silent Love
4 Tell Ol' Rover To Move On Over
5 If You Only Knew Jesus
6 Stupid Little Cupid
7 Dreams Still Come True
8 Fairytales
9 Our Little Boy
10 Home Is Where The Honky Tonk Is
11 Who Am I To Say
12 Think Before You Drink

Art-Nr.: 6123
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Last whiskey trip
Tell ol' rover to move on over
Stupid little cupid
Home is where the honky tonk is
Who am I to say
Think before you drink

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Micky and The Motorcars - ain't in it for the money [2004]
"Finest rootsy, handmade Guitar Countryrock", dürfen wir einen texanischen Kritiker zitieren! Und ob es das ist! Die Freunde des klassischen, staubigen Countryrocks können sich zur Zeit wirklich nicht beklagen, denn die schier unerschöpfliche Texas "Red Dirt"-Countryrock-Schmiede erzeugt ein Highlight nach dem nächsten. Die Riege an erstklassigen Bands wächst und wächst, eine besser als die näächste! Neuster Knüller (ihre Fanbase zu Hause wächst bereits in einem beängstigenden Tempo) an der Front sind die großartigen "Micky and The Motorcars", deren zweites Album "Ain't it for the money" in der Szene wie eine Bombe einzuschlagen scheint. Auf jeden Fall werden die erlauchten Genre-Fans begeistert sein! Das ist knackiger, staubiger, schwungvoller, dabei durchweg höchst melodischer, wie geschmiert aus den Lautsprechern fließender, von einem wunderbaren, transparenten Gitarrensound geprägter Texas-Roots-, Americana-, Countryrock, exakt in der Tradition solcher Kollegen wie Cross Canadian Ragweed, Wade Bowen & West 84, Great Divide, Randy Rogers Band, Chris Knight und vor allen Dingen Reckless Kelly! Kein Wunder, denn zu denen besteht auch eine enge familiäre Verbindung, sind doch "Motorcars"-Frontmann Micky Braun und Gitarrist Gary Braun die jüngeren Brüder der beiden Reckless Kelly-Köpfe Willy und Cody Braun. So schließt sich der Kreis! Die Brauns wurden in eine ungeheuer musikalische Familie hinein geboren (ihr Vater war der Leader einer recht erfolgreichen Western-Swing Band namens Muzzie Braun and the little Braun Brothers), man könnte fast sagen, sie kamen auf der Bühne zur Welt. Dadurch besitzen sie, neben ihrer musikalischen Klasse, eine überaus natürliche Bühnenpräsenz, die bei den Fans prächtig ankommt. Das Quintett wird vervollständigt durch den weiteren Gitarrist Joseph Deep,, Bassist Mark McCoy und Drummer Shane Vannerson - alles hervorragende Musiker! Ihre großartigen Songs strotzen nur so vor tollen Melodien. Die klaren, vielschichtigen Gitarren klingen rockig und frisch, der Sound ist sehr kompakt und Micky Braun's hervorragender Gesang ähnlet sehr dem von seinem Bruder Cody (Reckless Kelly)! Live haben sie die kultigen lokaken Cubs wie "Antone's" oder die "Gruene Hall" bereits fest im Griff! Breit angelegte, volle Gitarrenklänge, eine prächtige Hammond-Orgel (wird bei einigen Stücken in höchst angenehmer Ergänzung zu den Gitarren, zumeist aber recht dezent, eingesetzt), herrliches Roots-/Staub-Feeling und eine sich unwiderstehlich in den Gehörgängen festsetzende, wunderbare Melodie bestimmen das großartige Eröffnungsstück, den traumhaften, knackigen, durchaus lockeren Midtempo-Countryrocker "Little Baby"! Welch ein Auftakt! Da paßt der Bandname sofort! Die "Motorcars" schnurren nur so über die texanischen Pisten, quer durch die unendlichen Lanschaften des Lonestarstates! Toll! Einen Zahn zu legen sie bei dem folgenden, wie Öl runtergehenden, wundervollen Uptempo Americana-/Countryrocker "Follow you down", der wie eine Synthese aus Cross Canadian Ragweed und Reckless Kelly aus den Boxen hallt. Tolle E-Gitarren, inklusive eines herrlichen, klaren, frischen Solos und einmal mehr eine klasse Melodie bedueten den vollen "Red Dirt"-Countryrock-Genuß! Eine feine Mundharmonika bereichert das rootsige, mit herrlichen Gitarren gespickte, flotte, sich anschließende "July, you're a woman"! Welch eine Melodie dann wieder bei dem flüssigen, klaren, aber gleichzeitig auch wieder den trockenen Texas-Staub spührenden Midtempo-Countryrocker "Other side of town", der zudem einen leichten California-/Gram Parsons-Einfluß offenbart. Wunderbar auch das hervorragende Slide-Gitarrenspiel von Joseph Deep bei dem fantastischen "Goodbye Lady"! Es erübrigt sich auf weitere Songs einzugehen, denn sie sind ausnahmslos klasse! Es gibt keinerlei Aussetzer! Das komplette Album ist die pure Roots-/Americana-Countryrock-Freude und läßt sich wie aus einem Guß durchhören. Ein Hoch auf Texas und seine Countryrock-Bands! Mit diesem Album spielen sich Micky and The Motorcars direkt in die Herzen der Genre-Fans! Laßt dem Motor laufen Jungs, der hat einen klasse Sound...

Art-Nr.: 2956
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Little baby
Follow you down
Million miles
Goodbye Lady
Ain't in it for the money

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Micky and The Motorcars - naive [2008]
Die Familienbande der Brauns ist in absoluter Hochform! Legten Reckless Kelly um die Brüder Willy und Cody Braun vor wenigen Wochen mit "Bulletproof" ein wahres Meisterstück texanischen "Red Dirt"-Gitarren-Roots-Countryrocks vor, so lassen sich nun deren beiden jüngeren Brüder Micky und Gary nicht lumpen und ziehen mit ihren "Motorcars" in nicht minder bestechender Form nach. "Naive", das bereits vierte Album der in Austin/Texas ansässigen Micky and The Motorcars, bietet erneut geradezu magisch anziehenden, hingebungsvollen, wie aus einem Guß gespielten, wundervollen "Red Dirt"-Roots-/Americana-/Countryrock, mit dem sie nahtlos an ihren vor zwei Jahren erschienenen, prächtigen Vorgänger "Careless" anknüpfen. Dieser Truppe gehen einfach die tollen Songs nicht aus. Keine Frage, Micky, Gary und ihre Kumpels bewegen sich musikalisch auf nahezu identischer Schiene wie Reckless Kelly (zumal Micky's Lead-Gesang dem seines Bruders Willy von den "Kellys" zum Verwechseln ähnlich klingt), doch zum einen machen sie das mit der gleichen, hohen Qualität, Kompetenz und ohne jedes Anzeichen eines schwachen Songs, und zum anderen kann man von dieser Musik einfach nicht genug bekommen. Dabei ist "Naive" längst nicht so "hart" ausgefallen wie Reckless Kelly's "Bulletproof", dennoch mangelt es weder an Kraft noch an Würze. Herrliche Songs, rootsig, rotzig, jung, stets den aufwirbelnden Staub Texas' vor Augen, dabei durchzogen von einer unwiderstehlichen Melodik und Eingängigkeit, bahnen sich ihren Weg tief in unsere Gehörgänge und lassen unsere durchaus sensibel, wie auch kritisch "eingestellten" Countryrock-Sinne in einen Zustand vollendeter Zufriedenheit fallen. Mit dieser Musik sterben klassische Countryrock-Traditionen, deren Fundamente einst in den frühen Siebzigern "erbaut" wurden, einfach nicht aus, sondern erobern auch im neuen Jahrtausend neues Terrain und neue Fans - nicht nur in den "Red Dirt"-Hochburgen von Texas und Oklahoma, sondern "all over the world". Wie selbstverständlich gelingt dem "Motorcars" eine nahezu perfekte Gratwanderung zwischen sehr staubigen, rootsigen Pfaden und diesen hinreichend zitierten, wunderbaren, äußerst angenehmen Melodien. Charakteristika wie erdig, rau, ehrlich und handgemacht begegnen sich während der zwölf ausnahmslos erstklassigen Songs mit dieser ohrenfreundlichen Eingängigkeit immer wieder auf Augenhöhe. Das ist eine ausgemachte Stärke vieler "Red Dirt"-Bands (u.a. Cross Canadian Ragweed, Mike McClure Band, Wade Bowen, Kyle Bennett Band, No Justice), unter denen Micky and The Motorcars nun endgültig zu den absoluten Aushängeschildern gehören. Immer wieder werden die eh schon aus vornehmlich drei Gitarren bestehenden, satten und würzigen Arrangements (zuweilen kommen großartig abgestimmte Orgel-Klänge, Mandolinen oder auch mal eine hinreißend von Lloyd Maines in Szene gesetzte Pedal Steel hinzu) von kleinen, wunderbar erdigen, rotzog rauen, auch mal locker flüssigen Gitarrensoli ergänzt, was der rootsigen Note weiteren Nährboden verschafft. Hier leistet der neue Lead Gitarrist Kris Farrow, der den abgewanderten Joseph Deep mehr als adäquat ersetzt, hervorragende Arbeit. Ein kurzer Abriß einiger Songs: Los geht's mit dem äußerst dynamischen, staubigen, genauso kraftvollen, wie lockeren Roots-/Countryrocker "Naive", der voller satter, transparenter Gitarren steckt, inklusive eines feinen Solos. Dem ähnlich gestrickten "Amber" folgt das traumhhaft schöne "Long enough to leave": Ein knackiger, dennoch sehr lockerer Rhythmus, schöne Acoustic-Riffs und wundervolle Steelguitar-Linien bilden den Anfang, ehe der Song, ohne seine großartige Melodie je zu verlieren, an Kraft ordentlich zulegt und dabei auch immer mehr im texanischen "Roots-Dreck" wühlt. Schließlich steuert Farrow zwei prächtige, rotzig raue Soli bei. Americana-/Roots-/"Red Dirt" Countryrock in Perfektion! Nach einem weiteren, kräftigen Roots-/Riff-/Countryrocker ("Grow old"), folgt die wunderschöne, nostalgisch angehauchte, hinreißend melodische Countryrock-Ballade "Don't be sad", der man durchaus ein gewisses Eagles-Flair aus deren "One of these nights"-Phase abgewinnen kann. Klasse Gitarren! Sehr stark auch der dampfende, von feurigen E-Gitarren durchzogene, abgehende "Killer"-Roots-/Countryrock-/Roadhouse-Boogie "Bloodshot", die flockige, entspannte, mit fließenden, transparenten Gitarren gespickte Country-Nummer "Seashell", der von toller Baritone-Gitarre begleitete, herrlich melodische Midtempo-Countryrocker "Seeds" (hat gar etwas von der Nitty Gritty Dirt Band, schöne Harmonica-Fills von Gastspieler Mickey Raphael), und der exzellente, knackige Uptempo Roots-/"Red Dirt"-Countryrocker "Let's split out of here"! Erstklassig produziert haben das Teil, wie auch schon den Vorgänger, Reckless Kelly's Cody Braun und David Abeyta! Unser Motto: "Take a ride with these Motorcars - and you'll love it"! Großartig!

Art-Nr.: 5866
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Naive
Long enough to leave
Bloodshot
Seashell
Seeds
Let's split out of here

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