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Block, Ken - drift [2008]
Sister Hazel-Frontmann Ken Block mit seinem ersten Solo-Album - und was für ein großartiges! Allerfeinster, auf exzellenten Songs und tollen Melodien basierender Roots-Rock/-Pop mit einer dezenten Countryrock-Note für die Gemeinde der Counting Crows-/Hootie & the Blowfish-/BlackHawk- und Sister Hazel-Fans!

1 Blue to a Blind Man - 3:56   
2 The Other Side - 4:04   
3 Completely Wasted - 3:28   
4 I Don't Mind - 3:22   
5 It's Alright - 3:46   
6 Better This Way - 3:59   
7 So Far - 3:15   
8 33,059 Days - 3:42   
9 Ride - 2:30   
10 Chance - 4:29   
11 You and Me - 4:20   
12 We Don't Talk Anymore - 3:18

Art-Nr.: 6115
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The other side
Completely wasted
It's alright
Better this way
So far
33.059 days

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Boland & The Stragglers, Jason - comal county blue [2008]
Dieser Jason Boland und seine Stragglers werden immer besser! Das neue Album der großartigen Truppe aus Oklahoma ist abermals ein Pracht-Teil geworden! "Whether it's called Texas, Country, Countryrock, Americana, or Red Dirt, everyone can agree that Jason Boland is rightfully at the top of the movement", heißt es in einem U.S.-Statement bezüglich "Comal county blue". Keine Frage, Boland und die Jungs sind auf dem bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere angelangt. Ihr "twangy, genuine Hardcore Texas Country" mit dieser großartigen Prise Southern- und Outlaw-Flair wirkt zwanglos, locker und unverfälscht, und klingt dabei reifer als je zuvor. Auch Boland's Gesangsperformance war nie besser. In seiner Stimme liegt eine wunderbare, lässige und authentische "Laid back"-Natur, die überaus angenehm rüberkommt. Dazu hat er das "Glück", eine Band mit dermaßen exzellenten Musikern neben sich zu wissen, die jederzeit in der Lage ist, mit der optimal auf ihn zugeschnittenen Begleitung zu glänzen. Alles sind große Könner, die aber ihre individuelle Klasse stets in den Dienst der Band stellen und in einem traumwandlerisch sicheren Zusammenspiel kanalisieren. Kein Wunder, bei rund 200 Gigs im Jahr versteht man sich irgendwann blind. Einen nicht unerheblichen Anteil am so überzeugenden Gelingen dieses Albums hat Texas-Ikone Lloyd Maines (die Stragglers arbeiteten bereits bei "Pearl snaps" und "Truckstop diaries" mit ihm zusammen), der das Werk ungemein lebendig und in einem klasse Sound produziert hat. Zudem unterstützt er die Stragglers zuweilen an der akustischen Gitarre und mit seinem umwerfenden Spiel an der Pedal Steel. Apropos Steel: Die Arrangements bestehen vorwiegend aus kompakten akustischen und elektrischen Gitarren sowie einer präzise und effektiv agierenden Rhythmus-Sektion, die immer wieder, je nach Stimmung und Thematik der jeweiligen Songs, mit hervorragenden Fiddle-, Piano-, Mandolinen-, Dobro-, Banjo- oder eben Steelguitar-Klängen ergänzt werden. Mit dem fantastischen Outlaw-Countrysong "Sons and daughters of dixie", einer fabelhaften Würdigung an die Leute in Louisiana, die sich vor 3 Jahren durch den verheerenden Hurricane "Katrina" nicht haben unterkriegen lassen und mit einem unbändigen Willen an einer neuen Existenz arbeiten, starten Boland und seine Freunde in dieses klasse Album. Die Nummer besticht, zur Thematik passend, mit einem tollen Southern-Groove und einem unwiderstehlichen, leicht rockigen Outlaw-Feeling. Kraftvolle Rhythmik, würzige E-Gitarren mit schönen Fiddle-Ergänzungen, eine lässige Banjo-Untermalung und hervorragende Melodik bilden die vorzüglichen Rahmenbedingungen dieses astreinen Openers. Nicht minder stark geht's mit dem knackigen, auf absolut traditionellen Countryelementen basierenden, gut gelaunten, frischen Countryrocker "Down here on earth" weiter, der mit seinen sirenenartigen Fiddles, den kernigen E-Gitarren-Riffs, klimpernden Piano-Fills und der tollen Roadhouse-Atmosphäre nicht nur die Besucher einschlägiger Honky Tonks in die richtige Stimmung versetzen dürfte, sondern auch der ideale Begleiter einer gepflegten Cabriofahrt entlang sonnenüberfluteter, texanischer Highways wäre. Feines "Red Dirt"-Flair! Völlig locker und entspannt, mit herrlicher Steelguitar-Begleitung und feinen Fiddlelinien begegnet uns die Band in dem traumhaften Titelsong "Comal County blue", der bereits voller Elan in die oberen Regionen der "Texas Music Charts" stürmt. Frischer, flockiger, zeitloser, unverfälschter Texas Country vom Allerfeinsten! Tolle Melodie! Eine Wonne! "Red Dirt"- und Outlaw-Feeling, dazu ein dezentes Southern-Flair und deutlich mehr Staub gibt's bei dem anschließenden, dynamischen "Something you don't see everyday" zu verspüren (hat eine gewisse Nähe zu Waylon Jennings, klasse Gitarren, schönes Ghost Town-/Western-Feeling), während sich Boland mittels der autobiografischen, sehr bewegenden Country-Ballade "Bottle by my bed" mit seinem einstigen Alkoholproblem auseinandersetzt. "The party's not over" bietet dann puren Honky Tonk-Country ala Dwight Yoakam, Alan Jackson, George Strait, Kevin Fowler, Mark Chesnutt, und wie die geliebten Neo-Traditionalisten alle heißen (tolle Steel), das von Boland und Cody Canada (Cross Canadian Ragweed) geschriebene "Alright" ist ein traditionell verwurzelter, geradliniger, erstklassiger Countryrocker, das gemeinsam mit Jackson Taylor komponierte "God is mad to me" liegt in etwa auf der Ebene eines Billy Joe Shaver und mit dem prächtigen, abschließenden Outlaw-Countryrocker "Outlaw Band", einer Nummer der kürzlich verstorbenen "Red Dirt"-Legende Bob Childers" (furioser Fiddle-Drive, klasse Riffs, großartige Melodie, exzellente Fiddle-, Mandolinen-, Dobro-Soli), gibt die Truppe nochmal alles. Vielleicht ist der Songtitel dieser Nummer auch irgendwie bezeichnend für Jason Boland & the Stragglers, denn sie sind durchaus so etwas wie eine "ramblin' and rockin' Outlaw Band"! Wie dem auch sei, "Comal County blue" jedenfalls ist erstklassiger, mit durchweg großartigen Songs gespickter Texas Country mit einem Schuß Southern-, Red Dirt- und Outlaw-Feeling, der diese "Oklahoma-Boys" in einer Bomben-Form präsentiert. Große Klasse! Kommt im feinen Digipack mit 12-seitigem Booklet, inklusiver aller Songtexte!

Die Tracklist:

1 Sons and Daughters of Dixie - 3:48   
2 Down Here on Earth - 3:04   
3 Comal County Blue - 4:01   
4 Something You Don't See Everyday - 4:04   
5 Bottle by My Bed - 5:13   
6 The Party's Not Over - 3:46   
7 If It Were Up to Me - 3:56   
8 May Not Be Love - 3:43   
9 No Reason Being Late - 3:12   
10 Alright - 3:04   
11 God Is Mad at Me - 4:11   
12 Outlaw Band - 5:04

Art-Nr.: 5943
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Sons and daughters of dixie
Down here on earth
Comal County blue
Bottle by my bed
If it were up to me
Outlaw Band

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Braxton Bragg - same [2008]
In der Gegend von Portland/Oregon beheimatet, doch tief verwurzelt im Süden: Braxton Bragg haben sich dem "good 'ol Southern Rock" verschrieben, den sie voller Unbekümmertheit, mit herzerfrischender Lockerheit, viel Elan, Spielfreude und einer gesunden Portion Selbstvertrauen in die eigene musikalische Kompetenz präsentieren. Das macht richtig Laune! Braxton Bragg (Mark Elmer: Lead vocals, guitar - Billy McMullen: Lead guitar, vocals - Jeff Munn: Bass, vocals - Chris McMullen: Drums, vocals), da machen sie auch gar keinen Hehl draus, bedienen sich in ihrer Musik vieler durchaus vertrauter Trademarks der klassichen Southern Rock-Zunft (vor allem Lynyrd Skynyrd und The Outlaws), doch sie tun dies genauso professionell wie erfrischend und verpassen ihren Songs dadurch einen herrlich unbeschwerten, "jungen" Anstrich. Das hervorragende Songmaterial ist locker, flüssig und melodisch, verfügt dabei aber durchweg über die notwendige Würze. Die Arrangements werden bestimmt durch das exzellente Zusammenspiel der beiden Gitarristen, wobei Gastmusiker Ken Brewer mit vereinzelten, sehr effektiven Orgel- und Piano-Ergänzungen für zusätzliches Soundvolumen sorgt. Auffallend und markant aber ist die großartige Arbeit des Lead-Gitarristen Billy McMullen, der mit seinem quirligen, sehr fingerfertigen Spiel immer wieder an Hughie Thomasson von den Outlaws erinnert. Zahlreiche, flotte, sehr lockere, aber zündende, quick-lebendige, aus dem Handgelenk gespielte Soli verdeutlichen dies auf eindrucksvolle Art und Weise. Hervorragend beispielsweise das prächtige "Lonesome road" gespickt mit herrlichen Riffs und Licks, die in allerbester "Sweet home Alabama"-Tradition aus den Lautsprechern fließen, das mit einem klasse Countryrock-Touch versehene, "ILIKDILKIR" (lustiger Titel), das prächtig groovende, von bluesigen und funkigen Riffs getragene "Howl", der tierisch fette, gut abgehende Rock'n Roller "Sweaty things" mit seinen fulminanten Gitarrenläufen oder auch der gar einen gewissen "The Eagles goes South"-Touch aufweisende, lockere, aber knackige, 6-minütige Southern-/Countryrocker "Coal black heart" ("Already gone" lässt entfernt grüßen)! Neben den bereits erwähnten "Main-Einflüssen" von Lynyrd Skynyrd und den Outlaws gibt's natürlich auch Bezüge zu The Marshall Tucker Band (deren Country-orientiertere Titel), aus jüngeren Zeiten auch zu Hurry Sundown, wie auch mal zu den Rolling Stones oder gar John Fogerty! Dennoch klingen Braxton Bragg zu jeder Zeit "southern"! Sticht dem Betrachter der CD schon das "pikante" Frontcover des Albums direkt ins Auge, so klann sich ohne jeden Zweifel auch der musikalische Inhalt des Werkes "sehen", bzw. hören lassen: Schwungvoller, lockerer, von quick-lebendigen Gitarrenlinien bestimmter Southern Rock "with a fresh attitude"! Klasse!

Art-Nr.: 5656
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lonesome road
ILIKDILIKIR
Never run and hide
Coal black heart
Howl
Sweaty things

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Brown Band, Zac - the foundation [2008]
Amerika feiert die Zac Brown Band als die neue "Sensation" im Country-Circuit! Der Enthusiasmus ist mehr als gerechtfertigt, denn "The foundation", ihr bereits drittes Album, ist ein grandioses Dokument exzellenter Musikalität und jungfräulicher, unbefangener Country-Frische. In ihrem Heimatstaat Georgia ist die Zac Brown Band längst Kult, längst so etwas wie eine lokale Legende. Sie spielen mehr als 200 Shows im Jahr, haben bereits über 3000 Gigs in ihrer Karriere absolviert und wissen aufgrund ihrer dynamischen und von außergewöhnlicher musikalischer Klasse geprägten Shows ( Zac Brown sagt voller Stolz über seine Musiker: "Everybody in my band is able to burn his instrument to the ground. I'm blessed because the people I play with are just fantastic") bereits eine ungemein loyale, riesige Gefolgschaft hinter sich. Diese Fans kommen aber nicht nur aus dem Country-Sektor, nein auch innnerhalb der Roots-, Countryrock-, Southern Rock- und sogar Jam-Gemeinde geniesst die Truppe ein gewaltiges Standing. Die "Dallas News" von Texas bezeichneten die Musik der Zac Brown Band neulich als einen Mix aus "Down Home Country, Bluegrass und Buffett Island Jams". Addiert man nun noch das herkunftsbedingte Southernflair hinzu und betont noch einmal die in traumhafte Melodien gebettete, locker flockige Spielfreude, passt das exakt. Nach zwei Independent-Veröffentlichungen, ist "The foundation" (auch die erschien zunächst im Eigenvertrieb der Band) nun das erste Album auf einem großen Label - und wir sind sicher, dass es in Nashville und den Country-Charts für ordentlich Furore sorgen wird. In ihrer Variabilität auf der einen Seite durchaus a-typisch für Nashville, wirkt diese Musik auf der anderen Seite genauso vertraut wie "neu" und sorgt damit für jede Menge frischen Wind in der Szene. Diese unterschwelligen grassigen Elemente, die deutlich traditionell orientierten Countryklänge, der angenehme, wohlschmeckende Duft des Südens, die Leichtigkeit, das immer wieder spürbare, Buffett-ähnliche Ocean-/Karibik Flair, diese grandiosen Melodien - es passt alles wunderbar zusammen. Alan Jackson ("The foundation" wurde übrigens gemeinsam von Zac Brown und Jackson's "Hausproduzent" Keith Stegall produziert), Kenny Chesney, Jimmy Buffett, die Allman Brothers go Country, die Eagles... - Anhänger nicht nur dieser Richtungen werden gemeinsam begeistert den harmonischen Klängen dieser exzellenten Band lauschen. Herrlich! Die Arrangements bestehen aus einer flockigen, entspannten semi-akustisch/-elektrischen Instrumentierung. Da haben wir das großartige Acoustic Guitar-Picking Brown's, schöne, unaufdringliche E-Gitarren-Ergänzungen, auch mal ein forsches Solo (bei einigen Tracks hilft Nashville's Session-Star Brent Mason aus), mal eine feine Orgel-Untermalung, klasse Fiddle-Einsätze und eine präzise, wenn nötig auch durchaus knackig agierende, hervorragende Rhythmus-Sektion aus Bassist John Driskell Hopkins und Drummer Marcus Petruska. Über allen Songs, auch den flotteren Nummern, liegt ein wunderbar relaxtes Feeling. Los geht's mit dem traumhaften "Toes", das man als so etwas wie das "Margaritaville" der heutigen Generation bezeichnen könnte. Fröhlich, locker, sonnig, mit herrlichen Gitarren, einer tollen Melodie, geschmeidigen Harmonien und diesem unwiderstehlichen Karibik-Flair wird dieser Song sicher einer der kommenden großen Hits der Zac Brown Band. Wenn das keine Sonne in unseren trüben Alltag bringt, was dann? Grandios auch das die Country Singles-Charts zur Zeit schon mächtig durcheinander wirbelnde "Chicken fried", wohl in Kürze die erste Nr. 1 der Jungs. Welch ein herrlicher, flotter, gut tanzbarer, lupenreiner, traditioneller Countrysong! Großartiger Lead- (Brown's Stimme erinnert durchaus an Alan Jackson) und Harmonie-Gesang, zwirbelnde Fiddle im Zusammenspiel mit tollen Gitarren, ein klasse Rhythmus, dieses warme Southern-Flair, die Fröhlichkeit, die Unbekümmertheit - das geht runter wie Öl. Sogar ein leichter Reggae-Einschlag ist vorhanden. Macht das Freude! Wie auch der gut abgehende, honky-tonkin' Roadhouse-Feger "Mary" (starkes Acoustic Gitarren- und E-Gitarren Lead-Spiel), die wunderschöne, im übrigen nicht mit Dolly Parton's Evergreen zu verwechselnde, Ballade "Jolene" (schöne Fiddle, klasse Orgel, feine Gitarren, herrliche Melodie), der sonnig fröhliche, zum Mitsingen geeignete Country-Reggae "Where the boat leaves from", oder das abschließende, rootsige, lustige, jammige und doch so wunderbar "country" abgehende "Sic 'em on a chicken" - diese Musik macht einfach "happy"! Ein Album ohne jeden Durchhänger! Es ist schlicht überragend, was die Zac Brown Band hier abliefert. "The foundation" ist ganz ohne Zweifel kurz vor dem Jahresende noch einmal eines der absoluten Highlights des ablaufenden Country-Jahres 2008! Wir gratulieren zu einem kleinen Meisterwerk!

Die Tracklist:

1   Toes - 4:21   
2   Whatever It Is - 3:29   
3   Where the Boat Leaves From - 3:44   
4   Violin Intro to Free - 1:01   
5   Free - 3:48   
6   Chicken Fried - 3:58   
7   Mary - 2:50   
8   Different Kind of Fine - 3:18   
9   Highway 20 Ride - 3:51   
10 It's Not OK - 4:10   
11 Jolene - 4:21   
12 Sic 'em on a Chicken - 3:51

Art-Nr.: 6075
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Toes
Where the boat leaves from
Free
Chicken fried
Mary
Jolene

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Cannon, Melonie - and the wheels turn [2008]
Es hat ganze 4 Jahre gedauert, doch das Warten hat sich wirklich gelohnt: Melonie Cannon, Tochter des bekannten Nashville Top-Produzenten Buddy Cannon, legt den Nachfolger ihres fantastischen 2004er Debuts vor - und auch "And the wheels turn" ist wieder ein ganz wunderschönes, mit traumhaften Songs gespicktes Werk allerfeinster, filligraner und herrlich vorgetragener Acoustic Country-/Bluegrass-Musik, die sie ohne Wenn und Aber fester denn je in der ersten Garde solcher Kolleginnen wie Rhonda Vincent, Alecia Nugent, Patty Loveless & Co. etabliert. Exzellent!

Die Tracklist:

1 Cactus in a Coffee Can - 4:15   
2 Dark Shadows - 3:12   
3 Send a Little Love - 4:15   
4 I Call It Gone - 3:16   
5 The Day Before You - 3:55   
6 It's All Right There - 3:25   
7 Back to Earth - 3:34   
8 Mary Magdalene (Why You Cryin) - 3:12   
9 Set 'Em Up Joe - 3:21   
10 I've Seen Enough of What's Behind Me - 2:36   
11 I Just Don't Have It in Me - 4:05   
12 And the Wheels Turn - 3:43

Art-Nr.: 6016
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Currington, Billy - little bit of everything [2008]
Drittes Album des Mannes aus Rincon/Georgia, mit dem er nahtlos an die erfolgreichen Vorgänger anknüpft. Prima Nashville Mainstream-Country zwischen rockigen Momenten, knackigem Redneck-Country, poppigen Einflüssen und der ein oder anderen romantischen, durchaus mit ein wenig "Bombast" ausgestatteten, fetten Ballade. Eine "gesunde" Mischung! Trifft irgendwie die Schiene zwischen Kenny Chesney, Blake Shelton, Luke Bryan und Mark Wills! Enthält mit "Don't" den nächsten großen Hit Currington's, der aktuell sehr gut in den US-Billboard Country-Singles-Charts unterwegs ist. Seine Fans werden auch mit dem neuen Album sehr zufrieden sein!

Die Tracklist:

1 Swimmin' in Sunshine - 4:46   
2 Life & Love and the Meaning Of - 3:40   
3 Every Reason Not to Go - 4:12   
4 Don't - 3:57   
5 People Are Crazy - 3:52   
6 Everything - 4:20   
7 Walk On - 3:58   
8 No One Has Eyes Like You - 2:58   
9 That's How Country Boys Roll - 3:44   
10 I Shall Return - 3:11   
11 Heal Me - 4:09

Art-Nr.: 6054
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Girls Guns and Glory - inverted valentine [2008]
Erneut muß man sich fragen, wo die Bosse der Majorlabels ihre Augen und Ohren haben. Das erst vor gut 3 Jahren, im Winter 2005 in Scituate/Massachusetts von den beiden High School-Freunden Ward Hayden (ein begnadeter Sänger) und Bassist Bruce Beagley gegründete Quartett Girls Guns and Glory täte Nashville so etwas von gut - aber sie tristen (noch) ein Independent-Dasein und veröffentlichen ihre Alben im Eigenvertrieb. Dabei ist ihr mitreißender "Country Twang'n Roll", wie wir ihre herrliche Musik einmal bezeichnen möchten, von solch außergewöhnlicher Qualität, wie man sie wahrlich nicht an jeder Straßenecke findet. In ihrer Heimat und den angrenzenden US-Bundesstaaten werden sie längst abgefeiert und mit Awards und Preisen überhäuft - völlig zu Recht. Girls Guns and Glory (neben Hayden und Beagley gehören noch der exzellente Gitarrist Colt Thompson und Drummer John Graham zum Line-Up) fabrizieren ein umwerfendes musikalisches Elixier aus tradirionellem Country, Rockabilly, Americana und Old Time Rock'n Roll, das, hat man es erst einmal intus, einen nicht mehr loslässt. Dazu einige Zitate der US-Presse: "Imagine Lyle Lovett and Chris Isaak are paying tribute to Elvis, Hank Williams, Johnny Cash and Roy Orbison", "One minute Johnny Cash, the other minute Creedence Clearwater Revival", oder "Buddy Holly meets Buck Owens with a authentic Honky Tonk/early Rock'n Roll vibe", u.s.w.! Das alles trifft zu, womit sie sich weitestgehend auf dem Parkett solcher Bands wie The Derailers und The Mavericks bewegen. Doch irgendwie hat man das Gefühl als könnten sie diese Kollegen jederzeit an die Wand spielen. Ihr Sound ist kritallklar und ungeheuer transparent produziert, bewahrt sich dabei aber eine herrliche Unbekümmertheit, Natürlichkeit und jugendliche Frische. Energie und Eleganz halten sich geschickt die Waage. Die überwiegende Anzahl der Nummern hat einen klasse Drive. Großartige Gitarren, eine druckvoll nach vorn marschierende Rhythmus-Sektion und Ward Hayden's grandioser Gesang ("he has a baritone to die for", heißt es dazu in einer US-Pressemeldung) bestimmen die Arrangements. Wirklich jeder der 11 Songs hat, sofern er denn im Countryradio laufen würde (doch Independent-Veröffentlichungen haben dort bekanntermassen kaum eine Chance), absolutes Hit-Potenzial. Die Lieder strotzen nur so vor wundervollen Melodien. Ein Ohrwurm folgt dem nächsten! Voller Elan und Schwung starten die Jungs ihren glorreichen und so erfrischenden Ritt durch die Landschaften des traditionellen, Rock'n Roll-getränkten Country & Western-Areals. Straighte Riffs von der Acoustic Gitarre, dynamisches, eine gute Power vorgebendes Drumming und klasse E-Gitarren begleiten den jede Menge Drive aufbauenden Countryrocker "Six sixty seven", der einen sofort mit seiner Magie und seiner traumhaften Melodik gefangen nimmt. Kurz vor dem von einem kernigen, satten E-Gitarren-Solo dominierten Break entführt uns die Band für ein paar Sekunden in eine herrliche, von dem Klang einer halligen Steelguitar unterstütze, nostaligische Western-Atmosphäre - die unendliche Prärie vor dem geistigen Auge. Toll! Mit einer neuerlich faszinierenden Melodie schraubt sich das anschließende, wieder schön flotte, lockere "Only one thing" in unsere Ohren und möchte dort scheinbar für immer verweilen. Allerfeinster Gitarren-dominierter rockin' Country, wie eine Mischung aus Raul Malo's Mavericks (Sänger Ward Hayden braucht sich hinter Malo nicht im geringsten zu verstecken) und den legendären Creedence Clearwater Revival. Die fetten E-Gitarrenriffs und -läufe sind deutlich von John Fogerty inspiriert. Ebenfalls zu den schwungvollen Nummern zählen beispielsweise das wunderschöne Titelstück "Inverted Valentine" (nostalgisch angehaucht, voller Cowboy-Mentalität und sehr traditionell verwurzelt, mit Spuren von Johnny Cash und Hank Williams, aber auch von Chris Isaak), der knackige Rockabilly-/Honky Tonk-Feger "Keep on calling", oder auch der von schön saftigen E-Gitarren umsäumte, wie Öl runter gehende, temporeiche Countryrocker "Keep your distance" (wobei die Betonung schon auf "Country" liegt), dessen furios feuriges Gitarrensolo ordentlich "kickt"! Wie enorm vielseitig sich die Truppe zu präsentieren in der Lage ist, zeigen zwischendurch solche hervorragenden Nummern wie der bärenstarke, von fetten Mariachi Trompeten, schöner Flamenco-style Gitarre und einem klasse Rhythmus geprägte, wie aus einem "Spaghetti-Western" stammende "Mexican-Border-Country"-Knaller "Temptation", oder der wunderschöne, entspannte, von dezent halligen Gitarren, feinster Pedal Steel, sowie zurückhaltenden Fiddle- und Akkordeon-Klängen begleitete, ganz traditionelle Countrywaltz "Ramblin' Ole Daddy". Das exzellente, akustische, mit schöner, unaufdringlicher, lockerer Percussion unterlegte "Unrequited love" belegt zum Abschluß noch einmal eindrucksvoll, zu welch hinreißenden Stimmvariationen Frontmann Ward Hayden in der Lage ist. In einer riesigen Bandbreite zwischen hoch und tief trifft er wirklich jeden Ton mit geradezu "beängstigender" Präzision. Und alles erscheint so einfach, so selbstverständlich! Eine große Leistung! "Inverted Valentine" ist ein fantastisches Album einer fantastischen Band. Wünschen wir Girls Guns and Glory alles nur erdenklich Gute für die Zukunft, ihre weitere Entwicklung und ihren Erfolg. Sie hätten den großen Durchbruch wirklich verdient. Solche Bands braucht die Countrymusic...

Das komplette Tracklisting:

1 Six Sixty Seven (3.20)
2 Only One Thing (3.27)
3 Inverted Valentine (4.41)
4 Ramblin' Ole Daddy (3.51)
5 Temptation (3.48)
6 Keep on Calling (3.29)
7 Suzie (4.17)
8 Baby You're a Dog (4.14)
9 Keep Your Distance (3.11)
10 Working all the Time (3.11)
11 Unrequited Love (3.46)

Art-Nr.: 6181
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Six sixty seven
Only one thing
Inverted Valentine
Ramblin' Ole Daddy
Temptation
Keep your distance
Unrequited love

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Hopkins, Rich & Lisa Novak - loveland [2008]
Sidewinders-, Sand Rubis- und Luminarios-Recke Rich Hopkins hat's "erwischt" - privat und musikalisch! Die neue Frau in seinem Leben heißt Lisa Novak, die er nicht nur ehelichte, sondern mit der er auch gleich ein gemeinsames Album einspielte. Und was für eines - bärenstark! Lisa ist eine großartige, hierzulande bislang weitgehend unbekannte, in ihrer Heimat Texas aber umso geschätztere Roots-/Americana Singer-Songwriterin und Gitarristin, die bereits mehrere, viel beachtete Independent-Alben veröffentlichte und damit einige bedeutende lokale Awards einheimste. Der "alte" Wüstenrocker und Gitarrenheld aus Tucson/Arizona und die Texanerin aus Houston scheinen sich in jeder Hinsicht "gesucht und gefunden" zu haben. "Loveland" (welch ein passender Titel) ist ein bestechend starkes Album geworden, das aber auch mit nicht einen einzigen schwachen Song aufwartet. Es ist eine wunderbare Synthese aus den musikalischen Ideen beider, wenngleich der rockigere Grundton der Hopkins'schen Vergangenheit die Basis bildet. Doch ansonsten wird alles, wie es sich für eine gut funktionierende Partnerschaft gehört, ausgewogen aufgeteilt: Der Lead-Gesang, das Songwriting (alle Tracks, bis auf einen, haben sie gemeinsam komponiert), die Ideen für die herrlichen Arrangements und Hooklines, sogar das Lead-Gitarren-Spiel, inklusive der mitreißenden Soli - wenngleich hier doch der Gitarren-Maestro Hopkins den Löwenanteil spielt. "Loveland" bietet großartigen, von prächtigen Melodien bestimmten, knackigen, satten, ungemein lebendigen, kraftvollen Roots-/Gitarren-Rock, mit einer Spannbreite von den Byrds bis zu Neil Young, von den Sand Rubies bis zu den Luminarios, von den Continental Drifters (Lisa's Stimme erinnert zuweilen ein wenig an Vicki Peterson) bis zu den Stones - immer ausgestattet mit dem nach Wüste riechenden "Duft" der Gegend um Tucson/Arizona! Die wunderbar transparenten, vielschichtigen Gitarren, mal total klar, dann wieder verzerrt und dreckig, immer ungemein voluminös und vollmundig, bilden eine traumhaft harmonische und absolut eingängige Einheit mit dem Gesang der beiden. Begleitet werden sie von einigen langjährigen Weggefährten Hopkins' aus der Tucson-Szene und dem Luminarios-, Sand Rubies-, Greyhound Soul-, Sidewinders-, Giant Sand-Umfeld. Die überwiegende Anzahl der Stücke ist sehr flott und geht gut nach vorn, doch die ein oder andere, herzhafte und würzige Ballade bildet jeweils einen großartigen Gegenpol. Es passt alles grandios zusammen! Man weiß gar nicht welches Stück man herausstellen soll. Ob die traumhaft melodische Rootsrock-/Pop-Perle "Somekindagirl", das texanisch angehauchte, twangige, mit einem tollen, dreckig zerrigen, dennoch sehr melodischen Gitarrensolo garnierte "Heartbreak police", der von Byrds-ähnlichen Gitarren bestimmte, herrliche Retro-Countryrocker "Lucky guy", die an balladeske Stones-Sachen erinnernde Ballade "Lovely heart" mit ihrem erdigen Gitarrenspiel, oder was auch immer - wie gesagt, wirklich jedes Stück ist ein absoluter "Hit" und lässt das Album zu dem Besten werden, was Hopkins in den letzten Jahren veröffentlicht hat (und das war schließlich auch nicht "von schlechten Eltern"). "Loveland" rocks" "Loveland" ist super!

Die Tracklist:

1 Somekindagirl (4.03)
2 Heartbreak Police (5.28)
3 Angel in Boots (4.48)
4 Human After All (3.15)
5 Lucky Guy (4.20)
6 Gospel Song (2.43)
7 Longshot (3.55)
8 What Am I Supposed to Do? (4.18)
9 Fallin' (5.01)
10 I'll Cry Later (3.25)
11 Matthew Sweet (3.41)
12 Lovely Heart (4.50)
13 There Are No Words for Love (6.22)

Art-Nr.: 6048
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Somekindagirl
Heartbreak police
Lucky guy
What am I supposed to do?
Matthew Sweet
Lovely heart

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Hudson, Cary - cool breeze [2004]
Irgendwie erwartet man von Cary Hudson, dem ex-Kopf der mittlerweile getrennten Vorzeige-Rootsrocker von Blue Mountain, immer Arbeiten auf einem ziemlich hohen Level... - und, und dafür gebührt ihm ein dickes Lob, dies gelingt ihm ohne Zweifel auch mit seinem neuen Album! "Cool breeze" ist prächtige, dreckige, raue Gitarren-Rootsrock-Mucke, in der Hudson sowohl kräftige Blues-Elemente, ein gewisses Southern-Flair, als auch einen Hauch von "Mountain-Music" und ein paar ordentliche Americana-/Alternate Countryrock-Passagen geschickt miteinander verknüpft. Alles klingt herrlich zwanglos, unbeschwert und "rough"! Durchweg großartiges Songmaterial voller Twang und gelungener Melodien! Nehmen wir beispielsweise die tolle Eröffnungsnummer "Things ain't what they used to be", einen raubeinigen, herrlich simpel gestrickten Gitarren-Rootsrock-Knaller voller dreckiger E-Gitarrenriffs, dazwischen mit schön rohen Slide-Momenten - einfach klasse! Hat ordentlich Drive und überzeugt mit einem gewissen Southern-Roadhouse-Boogie-Flair! Großartig auch die anschließende, wunderbar melodische, dezent folkige, kräftige Rootsrock-Ballade "What the old man told me" mit ihren rauen, fetten E-Gitarren (inkl. Slide) und der excellenten Songstruktur, der bluesige, schön schwungvolle Full Band Acoustic Roots-Boogie "Cool breeze", mit der erdigen swampigen Acoustic-Slide, das trockene, voller Neil Young-Flair steckende, mit klasse E-Gitarren begleitete "Ball blues", das kraftvolle, wieder etwas bluesige, dreckige "Jellyroll", das folkige, akustische "Little darlin'", die herrlich melodische, semi-akustische Americana-/Roots-Nummer "Bay street blues" mit ihren klaren Acoustic-Gitarren und der wunderbar integrierten, soviel Frische versprühenden Mundharmonika, wie auch das von erdigen "rusty" Gitarren und roher Bluesharp geprägte, kantige, rau groovende "Ain't no tellin'", oder der schwungvolle, charmant scheppernde, völlig unbeschwert rüber kommende Alternate Countryrocker "Free state of Jones", der prächtig im Ohr hängen bleibt und einfach nur gute Laune vermittelt. Insgesamt umhüllt das Album eine klasse Retro-Atmosphäre, dennoch klingt alles absolut zweitgemäß! Oftmals wird Cary Hudson, sowohl von der Fachwelt als auch den Fans, im gleichen Atemzug mit Leuten wie Ryan Adams, Steve Earle, Jay Farrar und Konsorten genannt. Wenn man "Cool breeze" hört, weiß man warum - das Teil ist einfach eine Klasse für sich!

Art-Nr.: 2593
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Things ain't what they used to be
What the old man told me
Bay street blues
Free state of Jones

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Krauss, Alison - a hundred miles or more: live from the tracking room [2008]
Großartige Live-DVD der Ausnahmekünstlerin, die man ohne Frage als "one of the purest and most original voices in American music" bezeichnen darf. Enthalten sind exquisite Aufnahmen, die allesamt live im Studio (at the Tracking Room in Nashville/Tennesee), zusammen mit einer Band aus fantastischen Musikern (teils von Union Station) und einigen erlesenen Gästen und Duett-Partnern eingespielt wurde. So wird sie begleitet von u.a. Barry Bales, Ron Block, Jerry Douglas, Steve Cox, Stuart Duncan, John Hobbs, Greg Morrow am Schlagzeug, den Gästen Sam Bush und Tony Rice, sowie als Duett-Partner von James Taylor, John Waite und Brad Paisley. Im Studio herrscht eine ungemein intime, aber auch hingebungsvolle Atmosphäre. Der Sound ist glasklar und wunderbar "warm". Alison singt wie ein Engel. Die Arrangements sind vorwiegend akustisch. Eine dezent eingesetzte E-Gitarre von Ron Block dient nur zur unterschwelligen Verfeinerung des Klangerlebnisses. Man könnte eine Stecknadel auf den Boden fallen hören. Traumhaft schön! Auch filmtechnisch ist das Ganze exzellent in Szene gesetzt worden. Einer der Höhepunkte ist die einzig existierende Live-Aufnahme des grandiosen Duetts und Riesenhits mit Brad Paisley, "Whiskey lullaby" (die beiden harmonieren wunderbar miteinander), wie auch das packende "Sawing on the strings" mit der Bluegrass Gitarren-Legende Tony Rice. Enthalten sind insgesamt 9 komplett ausgespielte Tracks, dazwischen gibt es hoch interessante Interviews und Statements der beteiligten Musiker. Das ist purer Acoustic Country-Genuß auf allerhöchstem musikalischen Niveau! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Die Tracklist:

1 You're Just A Country Boy
2 Away Down The River
3 How's The World Treating You - Alison Krauss and James Taylor
4 Sawing On The Strings - with Tony Rice
5 Shadows - with Tony Rice
6 Whiskey Lullaby - Alison Krauss and Brad Paisley
7 Jacob's Dream
8 Lay Down Beside Me - Alison Krauss and John Waite
9 Simple Love

Art-Nr.: 6096
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 19,90

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O'Toole, Rich - in a minute or 2 [2008]
Rich O’Toole hatte uns bereits mit seinem grandiosen Debütwerk zu Begeisterungsstürmen hingerissen. Auch mit dem Nachfolger "In A Minute Or 2" brennt der junge Bursche mit seiner großartigen Band wieder ein voller Vitalität und Energie steckendes Countryrock- und Southern Rock-trächtiges Red-Dirt-Feuerwerk ab, das seines Gleichen sucht. Kaum zu glauben, auch hier wurde trotz bereits hoch hängender Trauben wieder eine kaum für möglich gehaltene Leistungssteigerung vollzogen. Rich hat neun der insgesamt zehn neuen Tracks geschrieben (darunter mit "The Destrict Sleeps Alone Tonight" nur eine Coverversion des amerikanischen Alternativ-Duos "The Postal Service" - mit traurig rootsigem Flair, atmosphärisch begleitet von Randy Rogers-Fiddler Brady Black und mit wunderschönen, elfenhaften Harmoniegesängen der Singer/Songwriterin Abigail Curry versehen) und kompositorisch betrachtet noch mal einen großen Schritt in die richtige Richtung vollzogen. Traumhafte, eingängige Melodien, immer in Kontrast gesetzt zu einer recht rauen instrumentellen Umsetzung, wobei besonders Paul Eldridge mit seinem Southern-Rock-infizierten E-Gitarren-Spiel, was Riffs, Licks und Soli angeht, zu überzeugen weiß. Rich O’Toole's Gesang ist so variabel und flexibel wie das Farbenspiel eines Chamäleons. Er versteht es hervorragend, sich der Stimmung und Art eines Songs anzupassen. Da hört man ein breites Spektrum von Charakteren heraus, das von Willy Brown, Mike McClure, über Ronnie Dunn sogar bis hin zu Glenn Frey reicht. Produziert hat, wie auch beim Erstling, wieder der Grammy-nominierte Mack Damon, der auch bei der Einspielung (Percussion, Piano, Strings) mit Hand anlegte. Los geht es mit dem herrlich flott dahin rockenden Titelsong, gleichzeitig die erste Single, "In A Minute Or 2", der besonders durch den radiotauglichen Refrain (hervorragender Harmoniegesang von Nate Davenport als Gast) und die prächtig surrenden Slide-Fills begeistert. Startet damit verdientermaßen einen äußerst viel versprechenden Angriff auf die Spitze Texas Music-Charts (und warum eigentlich nicht auch darüber hinaus?). Toll! Erinnert an einen bestens aufgelegten Glenn Frey! Einen tollen, rockigen, rootsigen, schwungvollen Red Dirt-Countrrock-Feger mit viel Southern Rock-Espirit hören wir mit dem starken "11th Street", dessen leicht mitgrölbarer Refrain, das herrlich twin-angehauchte E-Gitarren-Solo und das Kuhglocken-Drum-Break einen potentiellen Live-Favorite abgeben dürfte. Ein echter Feiersong! Und wie es bei einem Rich O’Toole-Konzert so zugeht, beweist vor dann auch der angehängte Live-Bonustrack "Marijuana & Jalapenos", bei dem Rich und seine Mannen mit Sprechgesang, furiosen Gitarren und fulminantem Honkytonk-Piano die kreischende und mitgrölende Meute fast zum Ausrasten bringen. Eine klasse Zusatz-Bonbon! Zwischendurch gibt es aber einen starken neuen Studio-Knaller nach dem anderen, die mal im flotten und mal im entspannten oder auch knackigen Midtempo-Bereich angesiedelt sind. "Better Of Dead", "Why Can’t I Fall In Love", "Ain’t That A Shame" und "Urban Disgrace" sind alles Tracks, die O’Tool mit einer recht trockenen, aber sehr authentisch wirkenden Emotionalität (und dezenter Introvertiertheit) besingt und bei denen er seinen glänzenden Mitstreiten jederzeit genügend Freiraum für instrumentelle Feinheiten lässt. Der letzte Studiotrack, "Love Is A Disease", beginnt noch mal mit einem krachenden Southern-E-Gitarren-Intro und wird vom Zusammenspiel fetter Gitarren, exquisitem Dobro und wohl dosierten E-Piano-Klängen der Achse O’Toole/Eldrigdge/ Marty Muse (der spielt neben Dobro auch einige nette Steel-Parts) und Mack Damon dominiert. Ein ganz großer Song zum Abschluss, bevor uns der bereits o.a. Live-Kracher noch mal so richtig durchschüttelt. Rich O’Toole ist mit "In A Minute Or 2" schon in einem recht frühem Stadium seiner Karriere ein ganz großer Wurf gelungen. Ein Album, das von vorne bis hinten absolut zu begeistern weiß. Auch bei ihm wird es nicht mehr lange dauern, bis die Majors ihn unter seine Fittiche nehmen werden, das scheint schon jetzt sicher! Dieser Bursche ist richtig gut und vermutlich gerade mal am Anfang seines Entwicklungs-Potenzials! Bärenstarker Stoff eines jungen Wilden der Red Dirt-Szene, der im Fahrwasser solcher Kollegen wie der Eli Young Band oder der Britt Lloyd Band eine Menge Wind macht! Hut ab dafür! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 6067
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
In a minute or 2
11th street
You wanna rock n roll
Better off dead
The district sleeps alone tonight
Love is a disease

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Owen, Randy - one on one [2008]
Es gibt wohl kaum jemanden unter den Countryfans, der nicht seine einzigartige Stimme von den unzähligen Alabama-Hits kennt, die uns diese Country-"Supergroup" über die vergangenen Jahrzehnte bescherte. Nein, hier kommt kein neues Alabama-Album, aber, man mag es kaum glauben, das ERSTE Solo-Album von deren Lead-Sänger Randy Owen. Klar, da werden sofort und unweigerlich Erinnerungen an Alabama wach - und so klingt das Album dann auch. Großartige Country-/New Country-Musik, mal in Form von schönen Balladen, mal in Form von traditionell verwurzelten, dennoch sehr zeitgemäßen, flockig lockeren Uptempo-Nummern, die mit ihren wunderbaren, lässigen Melodien wohlig in unsere Ohren fließen. Und Randy's Stimme hat aber auch gar nichts von ihrem Flair und ihrer Faszination vergangener Tage verloren. Im Gegenteil, er ist "super drauf". Produziert hat im übrigen Big & Rich's John Rich! Dieser Randy Owen ist "born country" (so auch der Titel seines gerade in den USA veröffentlichten Buches) - und er lebt es in seiner Musik aus. "One on One" ist Randy hervorragend gelungen!

Die Tracklist:

1 I Confess - 3:15   
2 Holding Everything - 3:13   
3 Like I Never Broke Her Heart - 3:24   
4 Braid My Hair - 4:23   
5 One on One - 3:05   
6 Let's Pretend We're Strangers for the Night - 3:38   
7 Slow and Steady - 3:01   
8 Urban's on the Country Radio - 3:48   
9 No One Can Love You Anymore - 4:33   
10 Barbados - 2:55   
11 Pray Me Back Home Again - 4:20

Art-Nr.: 6060
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Paisley, Brad - play [2008]
Wow, und wie dieser Bursche spielt! Sensationell! Was für ein "Killer"-Album! Neo-Traditionalist und Gitarrenzauberer Brad Paisley hat sich seinen lang gehegten Wunsch erfüllt und ein "Gitarren-Album" eingespielt. Will heißen: Auf "Play" befinden sich vorwiegend Instrumentals (aber auch 5 Gesangsnummern), in denen Paisley seine außergewöhnlichen Gitarren-Künste demonstriert. Leute, der Mann ist ein regelrechter "Hexer"! Was wir hier an fulminanten, aber auch melodischen Gitarren Country-Nummern präsentiert bekommen, ist eine wahre Wonne. Mal spielt er atemberaubend schnell, mal rockig, dann "pickt" er einfach wunderbar, ein anderes Mal spielt er voller Gefühl. Viele Nummern sind sehr knackig, manche regelrecht rasant, andere völlig locker. Und zwischedurch verirrt sich auch mal ein lupenreiner Blues(rocker) unter den Songs. Doch Paisley ist ein Traditionalist, ein "savior" der Countrymusic - und die steht natürlich im Mittelpunkt! Zu den Gesangsnummern: Die sind allesamt vom Allerfeinsten! Vor allem das aktuell bereits hoch in den Billboard Country Singles-Charts platzierte Duett "Start a band" mit Kollege Keith Urban hat es in sich: Hinreißend melodischer, ungemein knackiger New Country mit rockiger Note, herrlichem Gesang der beiden und furiosen Gitarrenläufen, teils im Parallelspiel zwischen Paisley und Urban! Weitere Gäste sind Steve Wariner, Buck Owens (in einer seiner letzten Aufnahmen), Vince Gill, James Burton, Albert Lee, B.B. King, und einige mehr! Bärenstark!

Die komplette Tracklist:

1 Huckleberry Jam - 2:52   
2 Turf's Up - 3:30   
3 Start a Band - 5:26 (with Keith Urban)
4 Kim - 3:58   
5 Departure - 4:28   
6 Come on In - 3:53 (with Buck Owens)
7 Kentucky Jelly - 2:44   
8 Playing with Fire - 4:51   
9 More Than Just This Song - 5:14 (with Steve Wariner)
10 Les Is More - 3:18   
11 Pre-Cluster Cluster Pluck Prequel (Prelude) - 1:34   
12 Cluster Pluck - 3:31 (with Vince Gill, James Burton, Albert Lee, John Jorgensen, Brent Mason, Redd Volkaert and Steve Wariner)
13 Cliffs of Rock City - 3:44   
14 Let the Good Times Roll - 5:30 (with B.B.King)
15 What a Friend We Have in Jesus - 2:31   
16 Waitin' on a Woman - 5:02 (with Andy Griffith)

Art-Nr.: 6061
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Ramirez, Marcia - life goes on [2007]
Großartige, in Nashville/Tennessee lebende Singer/Songwriterin! Marcia Ramirez ist in den letzten Jahren vor allen Dingen als Background-Sängerin in den Touring-Bands von Rodney Crowell und Patty Loveless in Erscheinung getreten, mit der sie auch momentan wieder kreuz und quer durch die USA tourt. Doch auch als Songwriterin hat sie sich längst einen Namen gemacht. So haben beispielsweise schon Leute wie Jo Dee Messina oder The Whites Tracks von ihr aufgenommen. Doch welch exzellente Performerin Marcia selbst ist, beweist sie eindrucksvoll auf ihrem nunmehr bereits dritten eigenen Album "Life goes on". Eigentlich müßten ihr sämtliche Türen für eine eigene, große Karriere offen stehen, denn Marcia verfügt über eine fantastische, ausstrahlungsstarke, klare und sehr kraftvolle Stimme, die einen sofort gefangen nimmt. So ist es wahrlich kein Wunder, dass ihr bei all ihrem Songwriter-Potenzial (sämtliche 11 Songs stammen aus ihrer Feder, zum Teil mit namhaften Co-Writern wie Lisa Brokop, Anne Reeves oder Liz Rose) mit "Life goes on" ein solch hervorragendes Album gelungen ist. Bester, sehr inspirierter und mit klasse Texten versehener, von einem leicht rootsigen Americana-Flair tangierter Contemporary Country/Alternate Country, machmal auch, und das meinen wir in diesem Fall durchaus positiv, auch dezent poppig, mit Bezügen zu Kolleginnen wie Mary Chapin Carpenter, Trisha Yearwood, Patty Griffin, Kim Richey und, mit einigen Abstrichen, auch zu Sheryl Crow. Immer wieder kommt auch mal ein zurückhaltendes, texanische "Bordertown"-Flair durch. Die meisten Stücke werden in einem recht entspannten Midtempo vorgetragen, strahlen aber dennoch, vor allem durch Marcia's "amazing powerful voice" eine Menge Energie aus (beispielsweise das wunderschöne, melodische, von einer geradezu Gänsehaut erzeugenden Lap Steel/Slide begleitete "Easier not to", das erhabene, semi-akustische, mit feinen Acoustic Gitarren und Dobro instrumentierte, etwas folkige "Ticket to Tulsa", das mit schöner Orgel und E-Gitarre garnierte, emotionale "White line", oder auch das von tollem Acoustic Gitarren-Picking und schönem Akkordeon-Spiel geprägte, viel Americana-Feeling ausstrahlende, von den Background-Stimmen Cheryl und Shannon White's begleitete "Love is a powerful thing"), unterbrochen von der ein oder anderen knackigeren, dynamischeren Nummer (wie etwa der tolle, von dezent funkigen, feurigen Rhythmen getragene, rootsige, southern-soulige, klasse groovende Countryrocker "Give up you", das melodisch ins Ohr gehende Titelstück "Life goes on", oder auch der wundervolle, von einem schönen, rootsigen Border-Flair begleitete, von exzellenten E-Gitarren- und Keyboad-Klängen umsäumte, durchaus an die Arbeiten eines Rodney Crowell erinnernde Opener "Black riviera"). Wenn man dieses Album hört, versteht man sehr schnell, warum Marcia als Background-Sängerin bei den "Etablierten" so gefragt ist. Doch sie hat selbst das Potenzial ganz nach vorn ins Rampenlicht zu treten. Eine tolle Musikerin mit einem klasse Album! "Thanks for the great music, Marcia", bedankt sich ein amerikanischer Fan in einem kleinen Review. Dem schließen wir uns sehr gerne an!

Das komplette Tracklisting:

1 Black Riviera (3.43)
2 Easier Not To (4.06)
3 Get It Right (4.20)
4 Ticket To Tulsa (3.32)
5 Give Up You (3.42)
6 White Line (3.04)
7 Love Is A Powerful Thing (3.46)
8 Red Paint Smile (4.20)
9 Almost Me Again (3.28)
10 Watching An Angel Fall (3.00)
11 Life Goes On (4.03)

Art-Nr.: 6161
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Black riviera
Easier not to
Ticket to Tulsa
Give up you
Love is a powerful thing
Almost me again

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Rogers Band, Randy - same [2008]
Eine der texanischen Vorzeige-Bands in Sachen "Red Dirt"-rooted Countryrock meldet sich mit dem nächsten, großartigen Album! Die Randy Rogers Band in Bestform! Erneut produziert von Radney Foster! Die Randy Rogers Band ist ja seit geraumer Zeit über die Red-Dirt-Bewegung hinaus in der ersten Liga des Countryrocks angekommen, was letztendlich mit dem Erhalt eines Major-Deals auch verdientermaßen belohnt wurde. Der Befürchtung, dass ein gewisser "Nashvillefaktor" auf den Stil des Quintetts Einfluss nehmen könnte, wurde bereits mit dem starken Vorgängeralbum "A Matter Of Time" (immerhin Platz 8 in den Country Billboard Charts) und der so typischen Unbekümmertheit dieser texanischen Paradetruppe, erfolgreich getrotzt. Schön, dass ihr Label auch weiterhin keine Anstalten macht, auf ihr immer noch erhaltenes, ursprüngliches Flair einzuwirken. So konnte die Randy Rogers Band mit dem neuen, nach sich selbst benannten Silberling, konsequent ihren Weg weitergehen. Die nötige Rückendeckung wird vermutlich auch durch ihre stetig gewachsene Fanbasis gewährleistet, nicht zuletzt Dank des immer noch immensen jährlichen Konzertprogramms, das die Truppe abspult und ihr den Status als eines der Top 10- "Must-See Acts" in 2007 einbrachte, vergeben durch kein geringeres Magazin, als den Rolling Stone. Das neue Album knüpft nahtlos an den starken Vorgänger an. Wie bereits oben erwähnt, hat wieder Radney Foster am Sound der Band Hand angelegt, einige Gitarrenparts beigesteuert, sich diesmal beim Songwriting aber etwas im Hintergrund gehalten. Lediglich das recht fröhliche, flockige, auf positiver Energie basierende "Let It Go" wurde von ihm zusammen mit Randy komponiert. Rogers pflegte erneut die bewährte Zusammenarbeit mit den Komponisten des Vorgängers wie Gary Nicholsen, Stephony Smith, George Ducas und Clint Igersoll. Neu dabei als Partner ist Sean McConnell, der auch schon beim kürzlich erschienenen Klassewerk von Rogers-Spezi Wade Bowen involviert wurde. Etwas stärkeren Einfluss konnten auch seine Bandkollegen John Richardsen und Geoffrey Hill geltend machen, die sich immerhin für drei Tracks ("Wicked Ways" - mit dezentem Charlie Daniels-Flair, "When The Circus Leaves Town" - Southern E-Gitarren-Intro, E-Gitarren-Solo, Marshall Tucker-mäßiger Ausklang, "Break Even" - dezent psychedelisch, sehr atmosphärisch) verantwortlich zeigten und damit zusätzlich das vorhandene, großartige, bandinterne Potential untermauerten. Dass man sich in der Szene versteht, beweist die Tatsache, dass mit Micky Brown (Micky and The Motorcars) ein weiterer Frontmann der Red Dirt-Szene sich als Co-Writer zur Verfügung gestellt hat (bei "Didn’t Know I Could"). Am bewährten Mix aus Roots-, Country-/Southern-Rock, Red-Dirt- und dezent grassigen Zutaten (hervorragend Gastmusiker Eric Borash, der mit diversen Gitarren, incl. Steel, Mandoline und Dobro herrliche, auf den Punkt gebrachte Akzente setzt; grandios das grassige Instrumentalfinish bei "In My Arms Instead") in Verbindung mit wunderbaren Melodien und variablen Tempovariationen (sehr schön angeordnete Trackliste) wurde nur punktuell gefeilt. Im Vordergrund steht natürlich der trockene, beruhigende, leicht genäselte Gesang von Randy Rogers (oft in der Manier eines Storytellers). Manchmal entdeckt man sogar gewisse Ähnlichkeiten zu Tim McGraw ("One Woman", "Didn’t Know You Could", "When The Circus Leaves Town", "This Is Goodbye"). Hier bietet es sich für den Superstar fast an, auch einmal einen Rogers-Song zu covern, wie es vor geraumer Zeit Kollege Kenny Chesney auf einem seiner letzten Alben praktiziert hat. Der Countryfaktor wird, wie immer, besonders durch den Fiddlevirtuosen Brady Black gewahrt, der diesmal bei fast allen Stücken wohl dosiert und betont songdienlich agiert. Blendend natürlich auch E-Gitarrist Geoffrey Hill, der neben vielen Fills auch einige freche Soli hinzaubert. Als Stimmungsmacher dienen dann zwischendurch (immer sehr gut vom Timing platziert) Lieder wie "Better Than I Ought To Be", "Lonely Too Long", "By Myself A Chance" oder "Let It Go", die durch ihre Rhythmik, die klasse Instrumentierung und teilweise selbstironische, augenzwinkernde Texte zu gefallen wissen. Insgesamt gesehen wurde beim aktuellen Werk im Vergleich zum Vorgänger nur in Nuancen geändert, jedoch letztendlich wiederum qualitativ eine kleine Schüppe draufgelegt. Man braucht sich um den Erhalt des Status Quo (was in Major-Sphären ja nicht immer einfach ist) sicherlich keine Sorgen zu machen. Die Erfolgstory der Randy Rogers Band geht ohne Zweifel weiter! Klasse! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Wicked Ways - 4:20   
2 Better Than I Ought to Be - 2:51   
3 Lonely Too Long - 3:19   
4 One Woman - 4:05   
5 Never Be That High - 3:42   
6 Didn't Know You Could - 3:58   
7 In My Arms Instead - 5:18   
8 When the Circus Leaves Town - 4:22   
9 Buy Myself a Chance - 3:41   
10 Break Even - 4:58   
11 Let It Go - 3:31   
12 This Is Goodbye - 3:25

Art-Nr.: 6023
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lonely too long
Never be that high
Didn't know you could
In my arms instead

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