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Gill Band, Cody - king of your hometown [2009]
Die "Red Dirt"-Countryrock-Jungs der Cody Gill Band aus Stephenville/Texas hatten uns ja mit ihrem hervorragenden Debüt "Boxcars" vor geraumer Zeit zu Begeisterungsstürmen hingerissen, jetzt legen sie mit "King Of Your Hometown" nach. Um es vorwegzunehmen, auch diesmal ist ihnen wieder ein ganz hervorragendes Werk gelungen. Die jungen Burschen scheinen eine gehörige Portion Selbstbewusstsein mitzubringen. Hatte man beim Debüt noch richtigerweise das Unterfangen in erfahrene Hände vergeben (so wurde es von "Mr. Red Dirt" persönlich, Mike McClure, produziert und von teilweise etablierten Musikern wie Lloyd Maines und Riley Osborne begleitet), so hat man das Projekt diesmal fast im Alleingang (inkl. der Produktion) durchgezogen. Beim Szene-Label "Smith Entertainment" scheint man schon jetzt blindes Vertrauen in die Jungs zu setzen, was sich in der Nachbetrachtung dieses starken Albums auch eindeutig als richtig erweist. Die Cody Gill Band spielt wunderbar melodischen, lockeren, erfrischenden, das typische "Red Dirt"-Flair beinhaltenden, aber sicher auch die Fraktion alter Eagles- oder Poco-Klänge in Verzückung bringenden Americana/Countryrock/-pop, der hin und wieder mal von einer feinen Southern-Brise durchzogen wird. Die Eli Young Band, Wade Bowen, Rich O'Toole, No Justice & Co. kommen als Vergleichsgrössen in Betracht. Marginale Änderungen gab es in der Bandbesetzung. Ritchie Petronis, der bei einem Stück als Co-Writer fungierte, wurde gegen Jarrod Baker am Schlagzeug ausgetauscht. Ansonsten wurde, wie gehabt, das nahezu komplette Songrepertoire wieder selbst komponiert. Lediglich zwei Stücke, u.a. das abschließende und recht trocken abgehende "Movin’ On" (klasse Southern Rock-Flair, erinnert an eine Mischung aus Cross Canadian Ragweed und The Great Divide), welches vom der Band sehr nahe stehenden Marshall Owens geschrieben wurde, sind Fremd-Kompositionen. Im Vergleich zum Vorgänger wurde der Einstieg diesmal besonders melodisch gehalten. Mit "Consider", "Threw Me Away" (Songwriter Jeremy Harlow) und dem fantastischen Titelstück "King Of Your Hometown" gibt es zum Auftakt gleich drei absolute Ohrwürmer am Stück, wobei letztgenanntes Lied, das dürfte jetzt schon sicher sein, sich zu einem Dauerbrenner in den Texas Music Charts entwickeln wird. Einfach herrlich, dieser Song. Mit dieser Nummer im CD-Player des Autos ist man im kommenden Sommer ganz sicher der "König seiner Heimatstadt"! Das sich die Burschen immer wieder gerne zu Ausflügen Richtung Southern Rock hinreißen lassen, hatten sie auf "Boxcars" bereits zur Genüge dargelegt. Hier liefern sie bei "Crazy" die erste Kostprobe ab. Ein Skynyrd-typisches E-Gitarren-Führungsriff (der emsige Gitarrist Zack Hooper, eigentlich aus der Jazz-Szene entstammend, beherrscht auch das große Southern Rock-Einmaleins), Kuhglocken-Drums und pumpender Bass des wieder sehr auffällig agierenden Caleb Hooper zeigen, dass der Vierer es auch in diesem Genre drauf hat. Cody Gill erinnert von der Stimme her immer wieder etwas an seinen Mentor Mike McClure. "18 In Mexico" kommt so ähnlich wie die "Red Dirt"-Variante von Tim McGraw's "Seventeen" daher und geht wunderbar "fluffig" ins Ohr. "Heart In The Middle" umschmeichelt erneut den melodiesüchtigen Hörer mit einem fast schon an einstige, goldene Seventies Countryrock-Tage aufkeimenden Retroflair, natürlich auf bestehender "Red Dirt"-Grundlage. "Crumble" wurde dagegen sehr atmosphärisch von Cody Gill in Szene gesetzt. Zu Donnergrollen und Regengüssen im Hintergrund pendelt das Stück zwischen balladesker Strophe und powerndem Refrain, abgerundet durch ein starkes E-Gitarren-Solo. Mit dem flotten und sehr peppigen "Roadsigns" gibt es den zweiten Abstecher in Southern Rock-Gefilde. Der sich gut einführende Jarrod Baker setzt mit fettem Drumming Akzente, eine herrliche Rhythmik und ein typisches Gitarrensolo wird die Fans dieser Musikrichtung zweifellos sehr erfreuen. Das von Cody Gill komponierte "Jack Of Hearts" weist schön rootsige Züge auf (Richtung Neal Casal). Gill wir hier von der wunderbare Harmonies beisteuernden Stacey Sliger vokal unterstützt. Fazit: Die Cody Gill Band hat mit ihrem zweiten Werk "King Of Your Hometown" ihren Status als eine rasant Richtung Spitze stürmende Red Dirt-Band noch einmal gefestigt. Die Truppe ist sehr gut aufgestellt und besitzt vom Talent her eindeutig das Zeug, Interpreten wie der Randy Rogers Band, Pat Green, Wade Bowen, der Eli Young Band und Cross Canadian Ragweed ins überregionale Majorlabel-Lager zu folgen. Cody Gill und seine Mannen stehen aus unserer Sicht kurz vor dem großen Durchbruch! Klasse! (Daniel Daus)

Die komplette Tracklist:

1 Consider - 2:55   
2 Threw Me Away - 3:48   
3 King of Your Hometown - 4:07   
4 Crazy - 3:01   
5 Special - 2:55   
6 18 in Mexico - 3:58   
7 Heart in the Middle - 4:14   
8 Crumble - 4:38   
9 Roadsigns - 3:40   
10 Jack of Hearts - 3:55   
11 Movin' On - 4:14

Art-Nr.: 6272
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Consider
Threw me away
King of your hometown
18 in Mexico
Heart in the middle
Roadsigns

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Haggard, Merle - 40 No.1 hits [2004]


Art-Nr.: 2964
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 24,90

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Lynyrd Skynyrd - live at rockpalast [2008]
1974 und 1996! Ein Leckerbissen für die Southern Rock-Gemeinde! Jetzt als DVD: Lynyrd Skynyrd's berühmter Rockpalast-Auftritt auf der herrlichen Loreley-Freilichtbühne vom 23.6.1996! Wir sehen die komplette Show! Als Bonus gibt es, und das wird die Herzen der Fans erst recht höher schlagen lassen, 3 Songs von dem legendären Auftritt aus der Hamburger Musikhalle vom 5.12.1974 - in Original-Besetzung! Exzellente Qualität! Serlbst die Sachen von 1974 sind, bedenkt man, wie lange das her ist, in einem großartigen Zustand! Es ist eine Wonne, die jungen Lynyrd Skynyrd zu erleben, wie sie bester Laune und unbekümmert "Free bird" und "Sweet home Alabama" präsentieren, zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnend, welch historische Klassiker der (Southern) Rock-Geschichte sie damit erschaffen hatten. Wundervoll!

Der offizielle "Rockpalast"-Pressetext:

"LYNYRD SKYNYRD sind die ultimative Southern Rockband. Ihre signifikanten Drei-Gitarren-Attacken in Verbindung mit einem superben Songwriting und ihrem beeindruckenden Bühnencharisma haben der Gruppe zu Recht den Ruf als eine der großartigsten Live-Bands aller Zeiten beschert. Diese DVD kombiniert Filmmaterial von zwei Konzerten, die im Rahmen des Rockpalast stattgefunden haben. Die Hauptshow stammt aus dem Jahr 1996 und zeigt die Band auf dem Loreley-Festival in Höchstform. Als besonderes Vergnügen für Fans umfasst das Bonusmaterial ihre drei bekanntesten Songs, gespielt in der legendären Originalbesetzung bei einem Auftritt in der Hamburger Musikhalle im Jahr 1974."

Die komplette Setlist:

Loreley 1996:
01. Working For MCA
02. I Ain't The One
03. Down South Junkin'
04. Double Trouble
05. I Know A Little
06. Saturday Night Special   
07. Swamp Music
08. What's Your Name
09. That Smell
10. Simple Man
11. Gimme Three Steps
12. Call Me The Breeze
13. Sweet Home Alabama
14. Free Bird   

Musikhalle Hamburg 1974:
01. Free Bird
02. Sweet Home Alabama
03. Working For MCA

Gesamtlänge: 119 min.

Art-Nr.: 6005
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 17,90

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Martin, Leland - the early years [2008]
Eine feine Sache für alle Leland Martin- und Traditional Country-Fans: Er ist seit mehr als 25 Jahren im Geschäft und nun bringt er in Eigenregie endlich einige seiner früheren Aufnahmen, die es schon lange nicht mehr auf "regulären" Alben gibt, bzw. noch nie gab, auf den Markt. Der Bursche aus Houston/Missouri ist ein "richtiger Kerl" vom Lande, der schon zig Jobs auf dem Buckel hat um sich und seine Familie durchzubringen, dabei aber seit frühester Kindheit die Countrymusic, das Singen, Gitarre spielen und Songs schreiben nie aus den Augen verlor. Vielleicht kommt er deshalb so authentisch rüber. Unter anderem feierte er in den Achtzigern einigen Erfolg als Tour-Gitarrist für Freddie Hart. Zuletzt überzeugte er mit dem großartigen Trucker Country-Album "I'll pick the guitar, you drive the truck". Auch die hier nun veröffentlichten Songs aus den frühen Jahren können sich wirklich sehen (hören) lassen und belegen nachhaltig, warum Martin auch unter den hiesigen Countryfreunden so beliebt ist. Das Material ist klasse! Deutlich merkt man die Einflüsse von Merle Haggard, George Jones, George Strait, Johnny Cash und auch Elvis, die er auch schon in jungen Jahren hervorragend in sein eigenes Material integrierte. Und gesangstechnisch kann Martin mit seinen großen Vorbilden bestens mithalten. "The early years" zeigt einen Leland Martin, dessen Musik schon damals die gleiche Qualität hatte wie heute. Das ist schöne, zeitlose, "real traditional Countrymusic"!

Das komplette Tracklisting:

1 I Need A Little Good Luck Bad
2 Last Whiskey Trip
3 Silent Love
4 Tell Ol' Rover To Move On Over
5 If You Only Knew Jesus
6 Stupid Little Cupid
7 Dreams Still Come True
8 Fairytales
9 Our Little Boy
10 Home Is Where The Honky Tonk Is
11 Who Am I To Say
12 Think Before You Drink

Art-Nr.: 6123
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Last whiskey trip
Tell ol' rover to move on over
Stupid little cupid
Home is where the honky tonk is
Who am I to say
Think before you drink

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McBride, Martina - shine [2009]
Zehntes Studioalbum von Martina - und wie sich's gehört liefert sie zum Jubiläum eine bravouröse Leistung ab. Mit 22 Top 10 Hits, 18 Millionen verkauften Alben, 4 "CMA Female Vocalist Of The Year"-Awards, 3 "ACM Top Female Vocalists"-Awards und einem Grammy auf der Erfolgsliste gehört sie zweifelsfrei zu den ganz Großen der Szene. Sie ist eine absolute Kapazität in Sachen New Country/New Country-Pop - und zwar auf höchstem Niveau! Das beweist sie auch nachdrücklich mit ihrem neuen Werk. Nach wie vor und trotz aller Erfolge wirkt Martina überaus ambitioniert, engagiert und inspiriert, was nach solch einer famosen Karriere alles andere als selbstverständlich ist. Doch sie ist immer "hungrig", strebt danach, sich selbst treu zu bleiben und stets den Spannungsbogen hoch zu halten. Das ist ihr mit "Shine" prächtig gelungen. Produziert hat zum ersten Mal Dan Huff! Das Songmaterial ist durchweg erstklassig, wirkt abwechslungsreich wie selten zuvor. Martina gelingt eine großartige Balance zwischen vertrauten, sehr an die großen Hits ihrer Vergangenheit erinnernden Songs und einer wunderbaren, zeitgemäßen, "neuen" Frische. Das Spektrum reicht von leicht rockigen, Sheryl Crow-nahen Nummern wie dem knackigen, mit klasse Gitarren garnierten Opener "Wrong baby wrong baby wrong", über fröhliche, flotte, lockere, geradezu sonnige "Gute Laune"-Country-Ohrwürmer wie das herrliche, abermals mit tollen E-Gitarren angereicherte "Sunny side up" (das muß einfach eine neue Nummer 1 für Martina werden...), spartanisch instrumentierte (nur Acoustic Gitarre, Cello, Fiddle und ganz dezente Strings), rootsig Americana-behaftete, entspannte Singer/Songwriter-Stücke wie das textlich sehr ansprechende "I'm trying", die ganze Vehemenz ihrer fantastischen Stimme ins Rampenlicht stellende Balladen wie das exzellente "What do I have to do", knackige, forsch nach vorn gehende, erfrischende Uptempo Country-Feger wie ihr neuster Chartbreaker "Ride", klasse Gitarren-Countryrocker wie das flotte "You're not leaving me", bis hin zu solch traumhaft schönen, lupenreinen Midtempo-Countryperlen, wie das von toller Mandoline, Steel und Fiddle bestimmte, fast schon ein wenig grassig angehauchte, grandiose "Wild rebel rose". Keine Frage, "Martina McBride 'shines' on her new album" wie ein hell erleuchteter, immer funkelnder Stern. Gratulation an Martina zu einem ganz starken Album!

Das komplette Tracklisting:

1 Wrong Baby Wrong Baby Wrong - 3:41   
2 I Just Call You Mine - 4:20   
3 Sunny Side Up - 3:01   
4 Walk Away - 3:45   
5 I'm Trying - 4:01   
6 What Do I Have to Do - 3:41   
7 Don't Cost a Dime - 3:12   
8 Ride - 3:52   
9 You're Not Leaving Me - 3:45   
10 Wild Rebel Rose - 3:55   
11 Lies - 4:06

Art-Nr.: 6296
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Micky and The Motorcars - naive [2008]
Die Familienbande der Brauns ist in absoluter Hochform! Legten Reckless Kelly um die Brüder Willy und Cody Braun vor wenigen Wochen mit "Bulletproof" ein wahres Meisterstück texanischen "Red Dirt"-Gitarren-Roots-Countryrocks vor, so lassen sich nun deren beiden jüngeren Brüder Micky und Gary nicht lumpen und ziehen mit ihren "Motorcars" in nicht minder bestechender Form nach. "Naive", das bereits vierte Album der in Austin/Texas ansässigen Micky and The Motorcars, bietet erneut geradezu magisch anziehenden, hingebungsvollen, wie aus einem Guß gespielten, wundervollen "Red Dirt"-Roots-/Americana-/Countryrock, mit dem sie nahtlos an ihren vor zwei Jahren erschienenen, prächtigen Vorgänger "Careless" anknüpfen. Dieser Truppe gehen einfach die tollen Songs nicht aus. Keine Frage, Micky, Gary und ihre Kumpels bewegen sich musikalisch auf nahezu identischer Schiene wie Reckless Kelly (zumal Micky's Lead-Gesang dem seines Bruders Willy von den "Kellys" zum Verwechseln ähnlich klingt), doch zum einen machen sie das mit der gleichen, hohen Qualität, Kompetenz und ohne jedes Anzeichen eines schwachen Songs, und zum anderen kann man von dieser Musik einfach nicht genug bekommen. Dabei ist "Naive" längst nicht so "hart" ausgefallen wie Reckless Kelly's "Bulletproof", dennoch mangelt es weder an Kraft noch an Würze. Herrliche Songs, rootsig, rotzig, jung, stets den aufwirbelnden Staub Texas' vor Augen, dabei durchzogen von einer unwiderstehlichen Melodik und Eingängigkeit, bahnen sich ihren Weg tief in unsere Gehörgänge und lassen unsere durchaus sensibel, wie auch kritisch "eingestellten" Countryrock-Sinne in einen Zustand vollendeter Zufriedenheit fallen. Mit dieser Musik sterben klassische Countryrock-Traditionen, deren Fundamente einst in den frühen Siebzigern "erbaut" wurden, einfach nicht aus, sondern erobern auch im neuen Jahrtausend neues Terrain und neue Fans - nicht nur in den "Red Dirt"-Hochburgen von Texas und Oklahoma, sondern "all over the world". Wie selbstverständlich gelingt dem "Motorcars" eine nahezu perfekte Gratwanderung zwischen sehr staubigen, rootsigen Pfaden und diesen hinreichend zitierten, wunderbaren, äußerst angenehmen Melodien. Charakteristika wie erdig, rau, ehrlich und handgemacht begegnen sich während der zwölf ausnahmslos erstklassigen Songs mit dieser ohrenfreundlichen Eingängigkeit immer wieder auf Augenhöhe. Das ist eine ausgemachte Stärke vieler "Red Dirt"-Bands (u.a. Cross Canadian Ragweed, Mike McClure Band, Wade Bowen, Kyle Bennett Band, No Justice), unter denen Micky and The Motorcars nun endgültig zu den absoluten Aushängeschildern gehören. Immer wieder werden die eh schon aus vornehmlich drei Gitarren bestehenden, satten und würzigen Arrangements (zuweilen kommen großartig abgestimmte Orgel-Klänge, Mandolinen oder auch mal eine hinreißend von Lloyd Maines in Szene gesetzte Pedal Steel hinzu) von kleinen, wunderbar erdigen, rotzog rauen, auch mal locker flüssigen Gitarrensoli ergänzt, was der rootsigen Note weiteren Nährboden verschafft. Hier leistet der neue Lead Gitarrist Kris Farrow, der den abgewanderten Joseph Deep mehr als adäquat ersetzt, hervorragende Arbeit. Ein kurzer Abriß einiger Songs: Los geht's mit dem äußerst dynamischen, staubigen, genauso kraftvollen, wie lockeren Roots-/Countryrocker "Naive", der voller satter, transparenter Gitarren steckt, inklusive eines feinen Solos. Dem ähnlich gestrickten "Amber" folgt das traumhhaft schöne "Long enough to leave": Ein knackiger, dennoch sehr lockerer Rhythmus, schöne Acoustic-Riffs und wundervolle Steelguitar-Linien bilden den Anfang, ehe der Song, ohne seine großartige Melodie je zu verlieren, an Kraft ordentlich zulegt und dabei auch immer mehr im texanischen "Roots-Dreck" wühlt. Schließlich steuert Farrow zwei prächtige, rotzig raue Soli bei. Americana-/Roots-/"Red Dirt" Countryrock in Perfektion! Nach einem weiteren, kräftigen Roots-/Riff-/Countryrocker ("Grow old"), folgt die wunderschöne, nostalgisch angehauchte, hinreißend melodische Countryrock-Ballade "Don't be sad", der man durchaus ein gewisses Eagles-Flair aus deren "One of these nights"-Phase abgewinnen kann. Klasse Gitarren! Sehr stark auch der dampfende, von feurigen E-Gitarren durchzogene, abgehende "Killer"-Roots-/Countryrock-/Roadhouse-Boogie "Bloodshot", die flockige, entspannte, mit fließenden, transparenten Gitarren gespickte Country-Nummer "Seashell", der von toller Baritone-Gitarre begleitete, herrlich melodische Midtempo-Countryrocker "Seeds" (hat gar etwas von der Nitty Gritty Dirt Band, schöne Harmonica-Fills von Gastspieler Mickey Raphael), und der exzellente, knackige Uptempo Roots-/"Red Dirt"-Countryrocker "Let's split out of here"! Erstklassig produziert haben das Teil, wie auch schon den Vorgänger, Reckless Kelly's Cody Braun und David Abeyta! Unser Motto: "Take a ride with these Motorcars - and you'll love it"! Großartig!

Art-Nr.: 5866
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Naive
Long enough to leave
Bloodshot
Seashell
Seeds
Let's split out of here

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Murphey, Michael Martin - buckaroo blue grass [2009]
Der vielleicht bekannteste "singing cowboy" der Countryszene, Michael Martin Murphey (wer erinnert sich nicht an das unvergessene "Wildfire"), ist zurück mit einem neuen Studioalbum. Diesmal hat er die Bluegrass-Route ausgewählt. "Buckaroo blue grass" ist so etwas wie "The soundtrack of my gypsy cowboy life", wie Murphey selbst betont - und genau das kommt prima rüber. Murphey hat sich für dieses Werk ein paar seiner Klassiker ausgesucht und sie in akustischen Bluegrass-Versionen neu eingespielt (z. B. "Carolina in the pines", "Cherokee fiddle", "Boy from the country"), wartet aber auch mit einigen ganz hervorragenden, neuen Songs auf, wie zum Beispiel die hinreißend schöne Ballade "Close to the land (America's heartland)" mit ihrer tollen Melodie und der herrlichen Instrumentierung aus Mandoline, Dobro, Fiddle, Banjo und akustischen Gitarren. Alles ist sehr "direkt", ursprünglich und ungemein sauber, akzentuiert und transparent produziert worden. Hinter den Reglern saß dazu niemand anderes als Michael's Sohn Ryan Murphey. Toller Sound! Man hat zuweilen das Gefühl ,die Musiker (neben Murphey solche Hochkaräter wie beispielsweise Sam Bush an der Mandoline und Fiddle, Pat Flynn an der Gitarre, Rob Ickes am Dobro, Andy Leftwich an der Fiddle, Ronnie McCoury an der Mandoline, Craig Nelson am Bass und die großartige Rhonda Vincent mit exzellentem Harmonie-Gesang), säßen unmittelbar vor einem auf der Veranda oder um ein Lagerfeuer herum und spielten ganz locker und natürlich diese wunderbaren Lieder mit all ihrer Cowboy- und Western-Mentalität. Ein ganz feines Bluegrass-Album zum Genießen von Michael Martin Murphey und seinen großartigen Mitstreitern!

Das komplette Tracklisting:

1 Lone Cowboy - 3:12   
2 What Am I Doing Hanging Around - 3:09   
3 Lost River - 3:17   
4 Carolina in the Pines - 4:36   
5 Cherokee Fiddle - 4:21   
6 Dancing in the Meadow - 3:45   
7 Healing Spring - 4:57   
8 Fiddlin' Man - 4:25   
9 Boy from the Country - 4:23   
10 Wild Bird - 2:56   
11 Close to the Land (America's Heartland) - 4:26

Art-Nr.: 6220
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lone cowboy
What am I doing hanging around
Lost river
Carolina in the pines
Dancing in the meadow
Close to the land (America's heartland)

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Owen, Jake - easy does it [2009]
"Easy does it".. - na ja, so einfach ist das meistens gar nicht, nach einem vielversprechenden Debut den entsprechenden Nachfolger hinzulegen, doch Jake Owen hat das mit Bravour gemeistert. Mehr noch, er hat seinen eh schon starken Erstling "Startin' with me" noch mal klar getoppt! Was wir hier hören, ist erfischender, inspirierter, voller Energie und Feuer steckender, moderner, traditionsbewusster New Country, dessen hohes Niveau dem manchmal etwas kränkelnden Nashville eine regelrechte musikalische Vitaminspritze beschert. Der aus Vero Beach in Florida stammende junge Mann, der aufgrund eines Sportunfalls eine einst geplante Karriere als Golfer schon früh ad acta legen musste, entwickelte bereits in seiner Jugend eine große Liebe zu der Musik solcher Leute wie Merle Haggard, Waylon Jennings, Vern Gosdin und Keith Whitley. Musikalisch sehr ambitioniert brachte sich der gut aussehende und mit einer großartigen, einfühlsamen Baritone-Stimme ausgestattete Bursche selbst das Gitarre spielen bei und begann eines Tages in den Campus Bars und lokalen Clubs Countrysongs zu covern, um sich damit ein paar Dollar zu verdienen. Die Reaktionen waren so überwältigend, dass sie Owen dazu motivierten, endgültig den musikalischen Weg als seine "Berufung" einzuschlagen. Er ging nach Nashville, begann eigene Songs zu schreiben, traf irgendwann den bekannten Produzenten Jimmy Ritchey (u.a. Clay Walker und Mark Chesnutt), freundete sich mit ihm an und ergatterte schließlich 2006 seinen Major-Deal. Das erste Album brachte ihm immerhin zwei Top 10-Singles (u.a. "Yee Haw") und einen Top 15-Hit ein, doch mit seinem neuen Werk, da sind wir uns sicher, wird er nun richtig durchstarten. Nahezu jeder Song hat das Zeug zum Chartbreaker. Das Material wirkt ungemein knackig, auch die Balladen. Vorwiegend umgeben von vielschichtigen, transparenten Gitarren gibt es auch mal etwas rockigere Klänge, doch die Roots von Owen liegen eindeutig im "real Country" - und das spürt man zu jeder Minute des Albums! Im weitesten Sinne bewegt er sich irgendwo in der Schnittmenge zwischen Dierks Bentley, Montgomery Gentry und Brad Pasiley. Ein langes, rund 1-minütiges Intro aus fast schon "bedrohlich" anmutenden Gitarren-, Keyboard- und Percussion-Klängen bildet den Auftakt zu der traumhaften Eröffnungsnummer "Tell me", die so stark ist, dass sie schon fast allein den Erwerb dieses, wie gsagt allerdings durchweg erstklassigen Albums, rechtfertigt. Ein wunderbar schwungvoller, frischer, herrlich knackiger, rockiger New Country-Song mit klaren traditionellen Wurzeln und jeder Menge staubigem Southern-, Wüsten-, Ghost Town-Flair. Was für eine großartige Melodie! Owen's toller Gesang und die exzellent ineinander verschmolzene Instrumentierung aus toller Baritone-Gitarre, kernigen E-Gitarren (würziges, sehr lebendiges Solo inklusive) und hinreißenden Steelguitar-Linien bilden eine sehr harmonische, prächtig "im Saft stehende" Einheit, die geradezu Gänsehaut auslöst. Besser kann man modernen, authentischen New Country kaum spielen. Großen Anteil daran haben natürlich auch die begnadeten Begleitmusiker, die Owen an seiner Seite hat. Zum Beispiel den phänomenalen Drummer Kenny Aronoff (u.a. John Fogerty, John Mellencamp, Willie Nelson), die Gitarrenartisten Brent Mason und David Grissom (u.a. Joe Ely, Dixie Chicks, John Mellencamp, Storyville), Steelguitar-As Paul Franklin, Gordon Mote an den Keyboards, B. James Lowry an der akustischen Gitarre, u.s.w.! Großartig! Sehr kraftvoll geht es mit dem starken, abermals voller Southernflair steckenden Countryrocker "Eight second ride" weiter. Flankiert von satten, southern-fueled Double Lead E-Gitarren präsentiert Owen diesen "young and wild countryboy"-Feger mit deutlichen Reminiszensen an die Charlie Daniels Band, Hank Williams jr. und Montgomery Gentry. Wesentlich lockerer und entspannter geht es dann bei dem sommerlichen, flockigen Titelstück "Easy does it" zu, das in seiner musikalischen Philosophie und mit seinem lässigen Westcoast-Feeling gar an die guten, alten Eagles zu erinnern scheint (wobei Owen stimmlich natürlich näher an einem Alan Jackson liegt). Toller Rhythmus, schöne Gitarren und sehr klare Steelguitar-Linien bestimmen das Geschehen. Eine wunderschöne, relaxte, sonnige Countrynummer! Die folgende, kräftige, mit einer feinen Portion Southern Soul durchzogene, melodische, von schönen Gitarren, Steel und bluesigen E-Piano-Klängen begleitete Ballade "Don't think I can't love you" ist die erste Single des Albums und bereits in den Top 10 der Billboard Country Singles Charts unterwegs, mit deutlichem Pfeil nach oben! Und genau das ist es, was Jake Owen mit seinem neuen Album gelingen könnte: Sich in der Spitze von Nashville's Top Country-Leuten zu etablieren. Verdient hätte er es allemal und die Klasse dazu hat er sowieso. Auch die übrigen Songs der CD sind ausnahmslos klasse. Folgerichtiges Fazit: "Easy does it" von Jake Owen ist ein absolutes New Country-Highlight geworden, an dem sich viele folgende Veröffentlichungen des noch jungen Countryjahres 2009 werden messen müssen. Die Latte liegt ziemlich hoch! Beeindruckend!

Die komplette Songliste:

1 Tell Me - 4:38   
2 Eight Second Ride - 3:07   
3 Easy Does It - 3:35   
4 Don't Think I Can't Love You - 3:05   
5 Cherry on Top - 3:37   
6 Who Said Whiskey (Was Meant to Drink a Woman Away) - 3:27   
7 Green Bananas - 3:20   
8 Anything for You - 3:52   
9 Every Reason I Go Back - 3:34   
10 Nothin' Grows in Shadows - 5:01

Art-Nr.: 6232
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Owen, Jake - startin' with me [2006]
Glanzvolles Major-Label-Debüt von Jake Owen, einem in Vera, Florida aufgewachsenen jungen Burschen, der eigentlich mit großen Ambitionen im Golfsport begann. Den 18-Loch-Parkur musste er jedoch aufgrund eines Unfalls hinter sich lassen, was sich im Nachhinein aber als außerordentliches Glück für die Country-/New Country-, und bei einigen beherzten, großartigen Nummern auch für die "southern-rocking"-Country-Welt erweist. Sein Erstling muss ohne Wenn und Aber zu den ganz starken Neuveröffentlichungen des Jahres gezählt werden. Jake ist mit einer für sein Alter ungemein charismatischen Bariton-Stimme ausgestattet.
Hinzu kommt, dass er mit einem außerordentlichen Songwriting-Talent gesegnet zu sein scheint (hat sämtliche Songs selbst geschrieben, zum Teil an der Seite bekannter Komponisten wie Brett James, Casey Beathard oder Chuck Jones). Produziert hat der in Nashville angesagte Allrounder (Musiker, Komponist, Produzent) Jimmy Ritchey (Mark Chesnutt, Kenny Chesney), der den Stücken einen ungemein fetten Soundanstrich verliehen hat. Auch im Instrumentalistenbereich wurde für Jake’s Debüt an nichts gespart, gibt sich hier mal wieder die allererste Garde, nicht nur der Nashville-Studio-Creme, die Ehre. Am Schlagzeug beispielsweise sitzt der phänomenale Kenny Aronoff (u.a. John Mellencamp, John Fogerty, Melissa Etheridge), die E-Gitarren bedienen u.a. David Grissom, Pat Buchanan und Brent Mason, an der Steel sitzt Paul Franklin, Glenn Worf am Bass, Gordon Mote an den Tasten, und, und, und! "The Bad In Me", der Eröffnungstrack, zeigt direkt, quasi im Umkehrschluß zum Songtitel, in beeindruckender Weise "das Gute" dieses Jake Owen. Er versteht es glänzend, (New)Country-Stücke mit traditioneller Basis sehr dynamisch, satt und zeitgemäß aufzupeppen, wobei er auch immer wieder, mal mehr, mal weniger, auf die eingangs bereits erwähnten Southern-Elemente zurückgreift. Der sehr kraftvoll dargebotene Song liegt genau an der Schnittstelle dieser Musikarten. Heulende Orgelklänge, stampfende Rhythmen, klasse Dobro-Fills, prächtige, würzige E-Gitarren und Slide-Duelle! Kollegen wie Travis Tritt, Trace Adkins, Montgomery Gentry, Rodney Atkins und die Van Zants lassen hier grüßen, aber auch Verehrer von Leuten wie Trent Willmon, Dierks Bentley, Buddy Jewell oder Josh Turner werden im Verlauf des Albums von Owen's Musik mehr als angetan sein. Die andere Seite von Jake sind die gefühlvollen, entspannten, ebenfalls sehr gelungenen, reinen Balladen, wie zum Beispiel "Something About a Woman" (Piano-/Seel-geetränkt), "Ghosts" (wurde auch schon von Kenny Chesney interpretiert), "Startin’ With Me" (relaxtes Midtempo, schöne Akustik´Gitarren-Untermalung, klasse E-Gitarren-Solo) die allerdings vollkommen, und das ist sehr sympathisch, ohne übertriebenen Bombast auskommen. Die absoluten Highlights sind aber immer wieder die (southern) rockig angehauchten Songs, wobei den exzellenten E-Gitarristen erstaunlich viel Spielraum gewährt wird ."Yee Haw" beispielsweise, die erste Single des Albums, hat es direkt unter die Top-Twenty der Billboard Country-Singles-Charts geschafft: Ein tolles, gut tanzbares Honkytonk-/Gute Laune-Stück mit allen entsprechenden Zutaten wie klimperndes Honky Tonk-Piano, äußerst "cooler" Gesang und swampigem Rhythmus, wobei die Titelzeile des Liedes bei seinen Live-Gigs vermutlich aus vielen tausend Bier-Kehlen heraus freudig mitgekrischen wird. Stark auch "Eight Second Ride", das in seiner Spielfreude (prächtig rockende Double Leads) an Klassiker der Charlie Daniels Band erinnert, oder "Hard Not To Love You", ein schwüler Southern-Blues mit tollen Slide-Gitarren und herrlich integrierten, weiblichen Ooh-Ooh-Background-Gesängen. Zum Schluß gibt es dann mit dem traumhaften "You Can Thank Dixie" noch eine geradezu "sensationell" schöne Südstaaten-Ballade, mit Ambitionen zum Klassiker. Hier zog Jake seinen Namensvetter Randy Owen (übrigens nicht verwandt mit Jake), seines Zeichens Sänger der Band Alabama, zum Duett heran. Dies ist nicht nur ein intelligenter "PR-Gag", nein, der Song hat es wirklich in sich! Beide Stimmen ergänzen sich eindrucksvoll mit ihrem wunderbaren "Southern-Drawl" zu einer großartigen Einheit, der Text wimmelt nur so voller emotional besungener Südstaaten-Klischees, dazu klares Akustik-Gitarrenspiel in Kombination mit feinen Piano-/Orgel-Fills, sowie jeder Menge grandioser E-Gitarrenfeinheiten, wie herrliche Double-Leads-Passagen in der Mitte, und am Ende ein im Anschluss an ein Drumbreak folgendes, mitreißendes Gitarren-Finish! All das läßt diesen Song zu einer wahren Southern-Hymne avancieren. Ein phänomenales Ende! Southern-Rocker, traut euch..! "Startin’ With Me" ist mal wieder ein bärenstarkes, beeindruckendes Debüt eines sehr vielversprechenden Newcomers in Nashville. "Starten Sie durch", mit Jake Owen! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4324
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Schlegel, Becky - for all the world to see [2008]
Gleich zwei wundervolle Alben hat "this sweet songbird of the prairie", eine herrliche Bezeichnung, die exzellent zu dieser brillanten, aus South Dakota stammenden und jetzt in Minnesota lebenden Singer-Songwriterin passt, im Jahre 2008 veröffentlicht. Zunächst das ausschließlich mit eigenem Songmaterial gefüllte, hier vorliegende "For all the world to see" und als zweites das mit vielen Classic Country-Coversongs gespickte "Heartaches" (separat bestellbar). Beide CDs sind, in Abwandlung des visuellen Begriffs Augenweide, eine wahre "Ohrenweide"! "For all the world to see" bietet sehr facettenreich, glasklar und sauber instrumentierte, traumhaft schöne Songs auf allerhöchstem Niveau zwischen Acoustc Country, Bluegrass, Traditional Country und Americana an der Schnittstelle von Alison Krauss, Rhonda Vincent, Patty Loveless, Patty Griffin und einer jungen Emmylou Harris. Zurückhaltende, auf akustischen Klängen basierende Arrangements aus Gitarre, Mandoline, Dobro, Banjo, Klavier, Steelguitar, Bass und Drums bestimmen das Geschehen. Alles wirkt sehr entspannt. Sehr fein akzentuierter, transparenter Sound! Man hat das Gefühl, man hätte während der Aufnahmen das Fallen einer Stecknadel auf den Studioboden hören können, so sauber klingt alles. Becky verfügt über eine "Stimme wie ein Engel"! Unter den beteiligten Musikern befinden sich u.a. solche Größen wie Brian Fesler (Gitarre, Banjo), Kenny Wilson (Steel), Randy Kohrs (Dobro), Bo Ramsey (Gitarre), Marc Anderson (Percussion) und Gordon Johnson (Bass). Ein absoluter Country-/Acoustc Country/Americana-Hochgenuss!

Die komplette Songliste:

1 For All the World to See - 3:12   
2 Bound for Tennessee - 3:13   
3 Best Time of the Day - 2:39   
4 Why Maybe - 4:04   
5 I Need Your Love - 2:56   
6 Jenny - 3:38   
7 Lonely - 3:02   
8 99% - 3:22   
9 Spotlight - 4:13   
10 Sound of Your Voice - 3:32   
11 Hills of South Dakota - 2:26

Art-Nr.: 6264
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
For all the world to see
Bound for Tennessee
Jenny
99%
Spotlight
Hills of South Dakota

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Seals, Brady - play time [2009]
Countrymusic, genauer gesagt "rockin'" Countrymusic (man kann sie auch als "Hillbilly Rock" bezeichnen) kann so viel Laune machen. Klassische Traditionalisten, straighte Countryrocker, anspruchsvolle New Country-Fans, wie auch für modernen, esperimentierfreudigen Countryspass offene Gesellen - sie alle werden ihre helle Freude an "Play time" haben, denn das ist einfach nur wunderbarerer, herrlicher, losgelassener, unbeschwerter "pure country fun"! "Kinder erinnern uns immer wieder daran, dass die 'Zeit des Spielens' ein essentieller Teil unserer täglichen Routine ist", sagte einst der amerikanische Philosoph und Schriftsteller Ralph Waldo Emerson (1803 - 1882). Recht hat er! Viel zu oft verlieren Erwachsene die wirklich wichtigen Dinge des Lebens aus den Augen. Arbeit, Hektik, Zeitdruck und Stress bestimmen den Alltag. Dabei ist es so wichtig auch mal Zeit für sich selbst zu finden. Vollkommen simple Dinge können die Lebensqualität wieder deutlich steigern: Ein tolles Buch lesen, mit Freunden ausgehen, ein Konzert besuchen, oder einfach mal ein aufmunterndes, nichts weiter als Spass verbreitendes, schönes (Country)Album hören. Und genau hier kommt Brady Seals' (ex-Little Texas, ex-Hot Apple Pie) großartiges, neues Solo-Album ins Spiel, denn es ist "all about having a good time". Seals, vor rund 20 Jahren mit Little Texas in der Countryszene ganz oben (Co-Autor solcher Riesen-Hits wie "God bless Texas", "Amy's back in Austin" und "My love"), liebte es schon immer, ein wenig zu provozieren und musikalisch die Dinge umzusetzen, die ihm wirklich Freude bereiten. Kommerzieller Erfolg war zweitrangig. Er liess sich nie verbiegen. Es zählt nur die einhundertprozentige Identifikation mit der eigenen Arbeit, nichts weiter. Und das kommt auch bei "Play time" wieder eindrucksvoll rüber. Was für großartiges Songmaterial! Abwechslungsreich, rockig, experimentierfreudig, rough, völlig unbeschwert, voller Dynamik und mit immenser musikalischer Klasse gehen er und seine exzellenten Begleitmusiker (u.a. Jeff King, Wayne Killius, Bruce Bouton, Larry Franklin, Stan Lynch, Tom Bukovac, Dwight Yoakam und bei 3 Songs auch die alten Kollegen von Hot Apple Pie) ans Werk. Die Jungs haben mit ihren Stücken "about beer and girls, who like to drink and party" und allerlei sonstigen brisanten und verbotenen Dinge, auf die wir lieber nicht näher eingehen, richtig Spaß - und wir mit ihnen. Wunderbare Melodien, viel Schwung und herrliche Hooklines ziehen sich durch die Songs. Das Zeug geht nicht nur in die Beine (hier ist jede Menge "Stoff" vorhanden, der die Cowgirls und Cowboys in Scharen auf die Tanzfläche treiben wird), sondern auch in die Ohren. Trotz aller Freude am Ausprobieren (abgefahren beispielsweise das von funkigen Rhythmen und Rap-ähnlichem Sprechgesang geprägte, vordergründig wohl so manchen Traditionalisten in den Wahnsinn treibende, dennoch durchaus klassisch Country-verwurzelte, prächtig hängen bleibende "Farm boy", oder das verrückte Techno-Squaredance-Experiment "Asking questions") und den kernig rockigen Klängen (bis auf die soeben erwähnten Tracks hören wir weitestgehend sehr dynamischen, geradeaus gespielten, puren Honky Tonk-Rock) sind die Wurzeln immer durch und durch klassisch Country. Würzige E-Gitarren, straighte Riffs, immer wieder ergänzt durch klimperndes Piano, schöne Steelguitar und surrende Fiddle, bestimmen das Bild. Und Brady Seals ist zudem ein klasse Sänger! Nahezu jeder Song ist ein Highlight für sich. Nehmen wir beispielsweise den erdigen, mit einem tierischen Drive ausgestatteten, toughen Roadhouse Honky Tonker "Eeny Meny Miny Moe" (satte Gitarren, feurige Slide, erinnert etwas an Dan Baird's "Keep your hands to yourself" - nur mehr Country), den einen Heidenspass verbreitenden und jedem Cowboy richtig "Feuer unterm Hintern" machenden Two-Stepper "Ho down" (die Tanzflächen werden voll sein bei diesem "Heuler"), den genauso fetzigen wie traditionellen Honky Tonk Country-Rock'n Roller "Been there, drunk that", der wie eine grandiose Kombination aus dem klassischen Rodney Crowell und Dwight Yoakam klingt (permanent nach vorn gehendes Drumming, klimperndes Piano, heulende Fiddle, jaulende Steel, erdige E-Gitarre), den schwungvollen, klassischen, rockigen Countryfeger "Trucker song" (starke Baritone E-Gitarre), den total traditionellen, mit schöner Fiddle und Steel garnierten, knackigen, rauen Gitarren-Country-Riff-Rocker "Better every beer" (im übrigen eine Billy Yates-Nummer), und, und, und - das alles ist eine tolle Ansammlung von prächtigen "fun-lovin' tongue-in-cheek"-Songs! "Play time" will nichts mehr als pure Freude bereiten - und das gelingt zu einhundert Prozent! Bravo Brady Seals!

Das komplette Tracklisting:

1 Eeny Meny Miny Moe - 3:28   
2 Ho Down - 2:51   
3 Been There, Drunk That - 3:01   
4 Trucker Song - 2:57   
5 Better Every Beer - 3:09   
6 Farm Boy - 2:48   
7 Askin' Questions - 3:25   
8 Everybody Smokes in Hell - 3:29   
9 You'll Come Running - 3:24   
10 Bubba's Pimpin' Ride - 3:12   
11 Farmer Brown - 2:54

Art-Nr.: 6619
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Eeny Meny Miny Moe
Ho down
Trucker song
Better every beer
Farm boy
Askin' questions
You'll come running

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Urban, Keith - love, pain & the whole crazy world tour - live ~ dvd [2008]
Tolle, neue Live-DVD mit einem großartigen Konzertmitschnitt seiner viel umjubelten "Love, pain & the whole crazy world tour"! Keith Urban und seine fantastische Band in grandioser Verfassung! In der knapp 2-stündigen Show zeigen die Jungs und Frontmann Urban während ihres 18 Songs umfassenden Sets, wie man das Publikum einer Riesen-Arena in euphorisierte Hochstimmung versetzt: mit einer bravourösen, überaus gekonnten und versierten musikalischen Leistung, hohem Entertainment-Potenzial, Sympathie, Frische, Natürlichkeit, Spaß und natürlich exzellentem Songaterial, dessen Arrangements man hier im Vergleich zum Studio in ein herrliches, voller Energie steckendes, zum Teil neues, ungezügeltes und emotionales Live-Gewand steckte. Urban befindet sich in einem persönlichen und musikalischen Hoch - das kommt deutlich rüber. Die ganze Band sprüht vor Spielwitz! Tolle Bühne mit einr durch einen langen Steg ins Publikum verbundenen, kleinen zweiten Bühne, wo man sich inmitten der Show zu einem exzellenten semi-akustischen Intermezzo versammelt. Ein sehr imposantes Konzert mit einem Keith Urban und seiner Band in absoluter Höchstform. Das ist New Country-/ New Country-Rock-/Pop-Entertainment in Vollendung! Ein wunderbares Konzert! Neben der, wie gesagt, rund 2-stündigen Show enthält die DVD noch diverses, sehr interessantes Bonusmaterial wie "Making of the tour"-Footage, "Behind the scenes"-Outtakes, "Exclusive Studio material of the re-recording of the song 'You look good in my shirt'", u.s.w.! Die DVD ist "code free" und läuft somit auf jedem DVD-Spieler!

Die komplette Setlist:

1. Once In A Lifetime
2. Where The Blacktop Ends
3. Shine
4. Raining On Sunday
5. Stupid Boy
6. Used To The Pain
7. You're My Better Half
8. Making Memories Of Us
9. You'll Think Of Me
10. I Told You So
11. Days Go By
12. You Look Good In My Shirt
13. Tonight I Wanna Cry
14. Who Wouldn't Wanna Be Me
15. Somebody Like You
16. Got It Right This Time (The Celebration)
17. Better Life
18. Everybody

Art-Nr.: 6109
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 19,90

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