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Blindside Blues Band - smokehouse sessions [2009]
Michael Onesko's Gitarren-Armada erschüttert die Blues-Welt! Was für eine Wucht! Während ihrer grandiosen "Smokehouse sessions" haben sich die Vier (2 Gitarristen, Bass, Drums) von der Blindside Blues Band dieses Mal ein paar absolute Blues-Klassiker vorgenommern und covern die, neben drei Eigenkompositionen, in unnachahmlicher, packender Art und Weise. Gingen die letzten Alben mehr in Richtung Gitarren "Heavy"-Rock, so rockt es hier nicht minder heftig, aber der Blues steht klar im Fokus! Dreckig, laut, mit einem mächtigen Gitarrenvolumen und bärenstarken Soli nehmen sich Onesko und seine Freunde einen Song nach dem nächsten vor, rocken das "Smokehouse" in Grund und Boden, um gegen Ende für ein klein wenig Entspannung zu sorgen, indem sie Robert Johnson's "Crossroads" in einer akustischen, aber Energie-geladenen Version bringen und das Album mit einem traumhaften Cover von Peter Green's "Albatross" ausklingen lassen. Ansonsten raucht es, was das Zeug hält! So mancher Song wurde schon bis zum Umfallen gecovert, doch bei Onesko und seiner "Gang" klingt das Zeug so gnadenlos gut, dass so manches Original davor "in die Knie geht". Was beispielsweise in "Little red rooster" für eine Wucht und monströse Power steckt, ist pures Dynamit! Was für ein gewaltiger Gitarren-Orkan! Dazu eine Rhythm-Section, die einen mächtig groovende Grundlage bildet. Herausragend: Drummer Emery Ceo! Die "Smokehouse sessions" dampfen im wahrsten Sinne des Wortes! Welch ein Feuer! Ein bärenstarkes Teil der Blindside Blues Band! Die Heavy Blues- und Gitarren-Enthusiasten werden begeistert sein!

Hier noch der in einer wunderbar "blumigen" Wortwahl asugedrückte, englische Orginal-text des Labels zur Veröffentlichung dieses prächtigen Albums:
"Mike Onesko and the Blindside Blues Band's excellent "Tribute to the Blues" featuring 10 ass-kickin' tracks (65 minutes) of smokin', killer, down-home, raw, bluesy heavy guitar jams done up BBB-style that will rock your damn blues away. "Smokehouse Sessions" is a solid mix of way-kool "covers" & "originals" that hit hard and deliver the "Blues" message. Most of the tracks/jams are recorded live in the studio to keep it REAL. Highly recommended to fans of bad-ass, killer hard rockin' blues guitar riffage. Wave your blues guitar freak flag high with BBB on the low-down and dirty "Smokehouse Sessions" disc."

Das komplette Tracklisting:

1. Little Red Rooster (7.41)
2. Rock Me Baby (4.16)
3. Dirty Double Dealer (4.17)
4. Sweet Little Angel (6.24)
5. Ramblin' On My Mind (6.46)
6. Hoochie Coochie Man (10.29)
7. Same Old Situation (4.58)
8. Who Knows Jam (7.57)
9. Crossroads 69 (8.09)
10. Albatross (4.05)

Art-Nr.: 6331
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Little red rooster
Rock me Baby
Dirty double dealer
Ramblin' on my mind
Same old situation

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Hill Country Revue - make a move [2009]
Vor rund 6 Jahren brannten die North Mississippi Allstars, zusammen mit dem Burnside-Clan um die legendäre Hill Country Blues-Institution R.L Burnside, auf dem Bonnaroo-Festival ein geradezu überschäumendes Feuerwerk an dreckigem, höchst intensivem, rauem Delta-/Southern-/Rock-/Jam-/Boogie-Blues voller Authentizität, Feuer und zwangloser Power ab, das ein Jahr später unter dem Titel "Hill Country Revue" als CD veröffentlicht wurde. Nun, da die North Mississippi Allstars, auch aufgrund von Luther Dickinson's Aktivitäten mit The Black Crowes, zur Zeit ein wenig auf Eis liegen, gründete dessen Bruder und NMA-Kollege Cody Dickinson kurzerhand eine neue Band mit genau diesem Namen, um musikalisch an die damalige, rauschende Bonnaroo-Party anzuknüpfen! Mann oh Mann, was für eine grandiose Formation ist da entstanden, die sogleich mit ihrem Debut einen absoluten Knüller abliefert. Welch ein Pfund! Ein dreckiges, ungemein authentisches, mit glühenden und röhrenden Gitarren vollgepacktes, explosives, gnadenlos starkes, voller Jam-Anlagen steckendes Electric Blues-, Blues-Rock-, Electric Delta Blues-, Southern Rock-, Roots-, Juke Joint Blues-Gewitter, das vor entfesselter Spielfreude, Intensität und Spirit nur so strotzt. Einfach nur "geil"! Hill Country Revue bestehen neben Cody Dickinson, der hier im übrigen nicht das Schlagzeug, sondern eine der beiden E-Gitarren bedient (und der steht ja auch an diesem Instrument seinem Bruder Luther in nichts nach), aus North Mississippi Allstars-Bassist Chris Chew, Drummer Edward (Hot) Cleveland, dem großartigen Sänger und Bluesharp-Spieler Daniel Robert Coburn (ex Dixie Hustler) und dem zweiten, baumstarken Gitarristen Kirk Smithhart, der bereits im "zarten" Alter von 19 den "Albert King Award" für "Best Guitarist by the Blues Foundation" gewann. Diese 5 haben sich offenbar gesucht und gefunden. Sie spielen grandios zusammen! Eine gewichtige Rolle bei diesem Projekt spielt allerdings wieder, wie damals beim Bonnaroo-Auftritt der NMA, der Burnside-Clan, allen voran Garry Burnside (jüngstes von R.L. und Alice Mae Burnside's 14 Kindern), der zum einen mit 7 von 10 Titeln den Löwenanteil der Songs geschrieben hat und zum anderen als Gast an der E-Gitarre und am Bass aushilft. Ebenfalls als Gäste dabei sind Duwayne Burnside und auch Luther Dickinson. Ihr brennender, mächtig druckvoller Hill Country Southern Rock und Bluesrock zieht einen unmittelbar in seinen Bann und lässt einen nicht mehr los. Die Songs stecken, trotz aller Jam-Neigung, voller großartiger Strukturen. Vor allem aber auch die Gitarren-Enthusiasten werden ihre helle Freude haben. Was Cody Dickinson und Kirk Smithhart an zündenden Gitarren-Attacken abfeuern ist pures Blues-/Southern-Dynamit! Ob von dem einst von R.L. Burnside für seine Frau komponierten, fantastischen, dampfenden Delta-Bluesrocker "Alice Mae" (raue Bluesharp, dreckige Riffs, ein typischer North Mississippi Allstars-Groove, epische, geradezu "stechende", messerscharfe, lange Gitarrenausflüge), über den mit einem "schweren" Drive ausgestatteten und eine gewaltige Energie versprühenden Southern Bluesrocker "Hill Country Revue" (packendes, in einer Art harter, swampiger The Allman Brothers Band-Tradition liegendes Gitarren-Feuerwerk der beiden Saiten-Protagonisten, die sich gegenseitig regelrecht aufputschen und dabei mächtig abgehen), den traumhaft lockeren, wunderbar melodischen, wieder mit Allmans-Reminiszensen aufwartenden, lupenreinen Jam-Southernrocker "You can make it" (tolles, lässiges, flockiges, aber durchaus glühendes Gitarrensolo), dem herrlichen Swamp-Boogie "Highway Blues" (drückende, raue, schwüle Gitarrenausflüge), dem dynamischen, furiosen Southern-Bluesrocker "Ramblin'" (durch diese Nummer fegt ein gewaltiger Gitarren-Orkan), bis hin zum das Album abschließenden, wundervollen Mississippi Roots-/Southern-Blues "Growing up in Mississippi" - ein Höhepunkt jagt den nächsten! "HILL COUNTRY REVUE is THE modern Southern Rock / Blues Band for the new generation" heißt es in ihrer Biopraphie. Das ist korrekt, doch nicht nur für die "new generation", sondern auch für die Retro-Generation ist das ein "Knaller"! Hier stimmt alles! Packender "juke joint-based Southern Rock and Blues" der die Spannung von der ersten bis zur letzten Sekunde hoch hält! Wir sind begeistert! Ein "Wahnsinns"-Debut!

Die komplette Tracklist:

1 Alice Mae - 4:52   
2 Hill Country Revue - 4:30   
3 Dirty Shirt - 3:37   
4 You Can Make It - 5:00   
5 Let Me Love You - 3:50   
6 Let's Talk About Me and You - 5:00   
7 Georgia Women - 4:59   
8 Highway Blues - 3:07   
9 Ramblin' - 3:53   
10 Growing Up in Mississippi - 6:37

Art-Nr.: 6389
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Alice Mae
Hill Country Revue
You can make it
Georgia women
Ramblin'
Growing up in Mississippi

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Jones Band, Freddy - time well wasted [2009]
Ist das großartig! Viele werden sich sicher noch an die grandiose Freddy Jones Band erinnern, die in den Neunzigern mit ihrem vorwiegend auf dem damals wiederbelebten, ruhmreichen "Capricorn"-Label veröffentlichten Material (5 Alben) und ihren famosen Live-Shows unter den Insidern der Rootsrock-, Jamrock- und vor allem aber auch der Southern Rock-Szene enthsuiastisch abgefeiert wurde, wie kaum ein anderer Act. Vollkommen zu Recht! Und nun das: 10 Jahre nach ihrem letzten Release sind sie in Originalbesetzung zurück und beglücken die Fans (und die, die es noch werden wollen, nein eigentlich müssen) mit einem geradezu besgeisternden, neuen Album, das mit 3 brandneuen Studiotracks und einem 10 Songs umfassenden, packenden Live-Set das neue Zeitalter der Band einleiten soll und wird. Welch eine Freude: Die Freddy Jones Band "is still alive and well" und hat aber auch gar nichts von ihrer Faszination und Magie verloren! Im Gegenteil: Sie sprühen nur so vor Frische, Spielfreude und Leidenschaft! Gegründet in den späten Achtzigern in Chicago von den beiden großartigen Songwritern und Sängern Wayne Healy (ebenfalls Lead Gitarre) und Marty Lloyd (ebenfalls Acoustic Gitarre) in Chicago (lustigerweise gibt und gab es niemals ein Mitglied der Band mit den Namen Freddy Jones - zudem macht sich die Truppe immer wieder einen Scherz daraus, mit verschiedensten, verrückten Anekdoten, wo der Name eigentlich herkommt, aufzuwarten, doch es blieb bislang ihr Geheimnis) eroberte sich das Quintett (komplettiert wurde/wird das Line-Up durch den zweiten Lead und Slide-Gitarristen Bob Bonaccorsi, dessen Brude Jim am Bass und Drummer Simon Horrocks) mit ihrem unvergleichlichen Double Lead Guitar-Sound schnell eine riesige Fanbase. Ein paar Eckdaten zum Stil der Band: Zwei großartige Lead Sänger, mitreißende, von hoher Spielkunst und großem Feeling geprägte, ausgedehnte Double Lead Guitar-Passagen - mal weich, mal locker, mal ordentlich kochend, glühend, voller Feuer und Würze -, oftmals, vor allem live, lange, wundervolle, jedoch sich nie verzettelnde Jammings, ein prächtiger, manchmal dezent funky angehauchter Groove, tolles Songmaterial, und zu alledem eine unvergleichliche Melodik! All das pendelt höchst kompetent in der Schnittmenge zwischen Rootsrock (durchaus sehr "radiofreundlich" - was alles andere als negativ gemeint ist, sondern noch einmal, trotz aller Jam-Neigungen und Würze, die Melodik und Eingängigkeit des Material herausstellen soll), Jamrock und Southern Rock! Ja, die Freddy Jones Band hat eine spürbare Seelenverwandschaft zum Southern Rock, die stets präsent ist. Die Reminiszensen an The Allman Brothers Band sind unüberhörbar! Aber auch Little Feat, die Dave Matthews Band (wäre sie mit E-Gitarren gespickt und ginge etwas melodischer zu Werke), bluesige Elemente, funkige Rhythmen, auch mal ein folkiges Flair, entfernte Anlagen von Widespread Panic oder auch einer deutlich rockigeren, jammigeren Ausgabe von Hootie & The Blowfish sind spürbar. Aus dem aktuellen "Bärchen"-Programm dürfen auch The Renegade Saints als kompatible Kollegen betrachtet werden. Das neue Album beginnt zunächst mit den 3 neuen Studiotracks. "Home thing" heißt der Opener, und ist gleich eine absolute Killer-Nummer! Ein traumhaft melodischer, knackiger, frischer, voller Southern-Esprit steckender, wie Öl runtergehender Rootsrocker, der einem nicht mehr aus den Ohren weichen will. Herrliche, ganz klare Acoustic Gitarren-Riffs begleiten Marty Lloyds grandiosen Lead Gesang, ehe kraftvolle, kernige E-Gitarren-Riffs und dynamisches Drumming hinzu kommen. Klasse, das fette, virtuose E-Gitarren-Solo im Break! Gar etwas an die BoDeans erinnernd, aber auch an Dave Matthews, mit einem leichten Psychedelic-Twang, wieder sehr melodisch, geht's mit dem tollen "Contender" weiter (jammiges, erdiges Gitarrensolo in der Mitte), ehe das funkig groovende, ein schönes "Shuffle-Flair" verbreitende "Empty room" auf dem Programm steht. Wieder stehen ein klasse Gitarrensolo, viel Jam- und Southern-Feeling im Mittelpunkt. Dann beginnt die Live-Sektion, mitgeschnitten während eines aktuellen Konzertes im Martyrs' von Chicago/Il.! Nun dreht die Band vollends auf! Traumhafte Double-Leads und Twin-Läufe, endlos erscheinende Lead Gitarren-Ausflüge, wundervolle Melodien, toller Groove, Spielfreude pur - und dazu ein fantastischer Sound! Southern-/Roots-/Jamrock-Herz, was willst Du mehr? "And she cried" beispielsweise ist ein geradezu mitreißender Southern-/Jam-Rocker mit einem etwas funky angehauchten, schön erdig, würzig, "heißem" Groove. Zwischen den großartigen Gesangspassagen setzen die beiden Gitarristen zu herrlichen, genauso flüssig aus dem Handgelenk gespielten, wie licherloh brennenden Ausflügen an. Zuerst Bob Bonaccorsi mit einer exzellenten Slide-Vorstellung, dann Wayne Healy mit einem kernigen, dreckigen Solo, das richtig kickt. Und wir wiederholen es gerne: Das "Zeug" geht runter wie Öl. Hat jede Menge The Allman Brothers Band- und The Marshall Tucker Band-Esprit (aber ohne deren Jazz- und Country-Neigungen)! Eine fabelhafte 9-Minuten-Nummer, bei der die Zeit wie im Flug vergeht. Irre stark! Oder das grandiose "Texas skies": Was für ein traumhafter Southern-/Jamrocker! Endet mit einem über 4 Minuten andauernden, fantastischen Gitarren-Duell der beiden Saitenmeister, erneut in allerbester Allmans-/Tucker Boys-Tradition! So etwas haben wir schon lange nicht mehr gehört. Ein Southern Gitarren-Jamming, wie es sein muss: Flüssig, mit Slide, mit kochender Solo E-Gitarre, locker und dennoch voller Würze, Feuer und Power! Die Freddy Jones Band knüpft nahtlos an ihre allerbesten Zeiten an und scheint gut gerüstet für die Zukunft. Das macht uns "heiß" auf das, was diese großartige Truppe in Zukunft noch abliefern wird. "Time well wasted" jedenfalls ist ein Pracht-Album, im übrigen mit fast 80 Minuten Spielzeit (genau sind es 78.48) wirklich randvoll gepackt, mit nicht der Spur eines Durchhängers! Einfach nur "top"! Die Freddy Jones Band "is back again and better than ever"! Wundervoller Roots-/Jam-/Southern-Rock "at it's finest"! Toll, das diese Truppe endlich wieder am Start ist...

Das komplette Tracklisting:

1 Home Thing - 4:22   
2 Contender - 4:20   
3 Empty Room - 4:25   
4 And She Cried [Live] - 8:58   
5 Late This Morning [Live] - 4:47   
6 One World [Live] - 5:43   
7 Night to Day [Live] - 5:28   
8 California [Live] - 5:58   
9 Texas Skies [Live] - 8:41   
10 Waitress [Live] - 3:24   
11 The Puppet [Live] - 9:30   
12 In a Daydream [Live] - 6:02   
13 Take the Time - 7:01

Art-Nr.: 6377
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Home thing
Empty room
And she cried
Late this morning
Texas skies
Waitress
In a daydream

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Marshall Tucker Band, The - live on long island, 04-18-80 [2006]
2 CD-Set! Signifikante, offizielle Erstveröffentlichung des letzten Konzertes der Southern Rock-Pioniere in ihrer Original-Besetzung - und zwar komplett, in voller Länge! "On the night of April 18, 1980, The Marshall Tucker Band roared into Long Island, New York, and delivered a smoldering set before a wildly enthusiastic crowd". Mit diesen Worten beginnt Barry Alfonso seine Linernotes im 12-seitigen Booklet dieser großartigen Doppel-CD! Ja, es war in der Tat ein prächtiges Konzert mit der ganzen Magie, die die legendären Live-Sets der Tucker-Boys auszeichnete: Doug Gray's einzigartiger Gesang, Toy Caldwell's unwiderstehliche Gitarren-Ausflüge, immer im einträchtigen Zusammenspiel mit dem zweiten Gitarristen George McCorkle, dem unverkennbaren Groove, den Tommy Caldwell am Bass und Paul Riddle an den Drums entfachten, und Jerry Eubanks' sporadische Sax- und Flute-Ergänzungen! Jammiger, so wunderbar County-, Blues,- und Jazz-Elemente verschmelzender Southern Rock, dessen Anziehungskraft noch heute ungebrochen ist! Doch dann war alles vorbei! Das Konzert war zu Ende, und von da an sollte nichts mehr so sein, wie es einmal war! Nur 10 Tage später erlag Bassist Tommy Caldwell seinen schweren, aus einem tragischen Autounfall resultierenden, Verletzungen - die Band hatte ihren "heimlichen Leader" verloren! Zwar brach die Marshall Tucker Band nicht auseunander, man entschloß sich weiterzumachen, doch die "guten alten Zeiten" schienen ein für allemal vorbei zu sein! Niemand konnte das vorher erahnen, doch plötzlich hate jenes Konzert vom 18. April 1980 historische Bedeutung erlangt! Die Band präsentierte sich gut gelaunt, in bester Stimmung und in bester Spielfreude! Es war die Tour zum Album "Tenth", sodaß es eine sehr abwechslungsreiche Setlist aus gerade aktuellen Tracks und jeder Menge Klassiker gab. Auffällig ist, daß gerade die Tracks des in Fankreisen nicht allzu hoch bewerteten Albums "Tenth" live wesentlich spritziger und kraftvoller gespielt wurden, und damit den Studioversionen weit voraus waren. In ca.108 1/2 Minuten Spielzeit präsentieren die Jungs folgende Songs: "Running like the wind" (sehr starke, fast 10-minütige Version mit großartigem, sehr improvisationsfreudigem Gitarren-/Flöten-Jamming), "Last of the singing cowboys", "It takes time" (weitaus dynamischer als die Studio-Fassung, tolle feurige, wieselflinke Gitarrenritte von Toy Caldwell), "Cattle drive" (auch hier wesentlich mehr Power als im Studio), "See you one more time" (herrlich melodischer Southern-Countryrock, aber auch etwas "rougher" als im Studio), "Sing my blues" (klasse Boogie-Feeling), "Take the highway", "Heard it in a love song", "Fire on the mountain" (herrlich), "In my own way" (locker, flockig, tolle Melodie, wundervolle Lead-Gitarre), "Desert skies", "24 hours at a time" (15-Minuten-Fassung), "Can't you see", "Searchin' for a rainbow" (6 1/2 Minuten-Version) und "This 'ol cowboy"! Klasse! Viele Bands des Southern Rocks wurden während ihrer Karrieren immer wieder von harten Schicksalsschlägen getroffen, so auch die Marshall Tucker Band! In deren Historie, vielleicht sogar in der des gesamten Southern Rocks, muß man dieses finale Konzert wohl zu den bewegendsten Momenten überhaupt zählen! "Finally, everyone can experience this electrifying, bittersweet night, the last glorious glimpse of the original Marshall Tucker Band." Mit diesen Worten beendet Barry Alfonso seine Linernotes - und besser kann man es nicht ausdrücken!

Art-Nr.: 4402
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 24,90

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Matthews Band, Dave - big whiskey and the groogrux king ~ cd & dvd edition [2009]
CD & DVD-Set! Bärenstarkes, neues Studioalbum der Dave Matthews Band, das die internationale Presse als deren bestes seit langem, vielleicht sogar überhaupt, preist. Und das will was heißen, bei der Vielzahl an Veröffentlichungen und dem kreativen Output, den diese großartige Band bisher fabriziert hat. Doch man kann die Euphorie nachvollziehen. Lange nicht mehr hat die Truppe so rhythmisch und frisch geklungen, war das Songwriting so stark, waren die Arrangements so "tight". Auch die E-Gitarre (Gast: Tim Reynolds) ist stärker eingebunden als früher, vor allem als Rhythmus- und Riff-Geber, und das herrlich knackig. Aber auch die ein oder andere Lead-Passage ist zu hören. Teilweise mixt die Truppe ein mächtig kochendes, heißes, funky groovendes Gebräu an. Klasse! Kommt in einem schönen, 3-fach aufklappbaren Digipack mit 16-seitigem Booklet. Die DVD enthält eine 29-minütige Dokumentation über die Aufnahmen zu dem Album. Sie ist code free und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Hier noch eine offizielle Presse-Mitteilung zur Veröffentlichung:

Produced by Rob Cavallo (Green Day, My Chemical Romance), Big Whiskey has been hailed by Rolling Stone as the group’s "heaviest album yet, both musically and emotionally," which went on to note: "Throughout, Carter Beauford beats out elaborate, propulsive groves; bassist Stefan Lessard lays down Flea-style funk bass lines; violinist Boyd Tinsley plays cresting, intense runs; and Matthews mirrors Moore’s saxophone lines with scatlike singing." Billboard, in a cover story on Dave Matthews Band, praised Big Whiskey as "its best album yet… Highlights include the funk-rock rave-up 'Shake Me Like a Monkey,' the stirring ballad 'Lying in the Hands of God,' the swampy rocker 'Alligator Pie (Cockadile),' radio-friendly fare like 'Why I Am,' which features playful horns over a solid rock riff and a hooky chorus, and 'Funny the Way It Is,' which parlays a subtle intro into a soaring, syncopated anthem."

Das komplette Tracklisting:

Disc 1
1 Grux - 1:11   
2 Shake Me Like a Monkey - 4:00   
3 Funny the Way It Is - 4:26   
4 Lying in the Hands of God - 5:13   
5 Why I Am - 3:53   
6 Dive In - 4:26   
7 Space Man - 4:08   
8 Squirm - 5:32   
9 Alligator Pie (Cockadile) - 3:59   
10 Seven - 4:17   
11 Time Bomb - 3:59   
12 Baby Blue - 3:41   
13 You & Me - 5:40   

Disc 2
1 Bonus Material "Making of" [DVD] - 29:01

Art-Nr.: 6411
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Rufus Huff - same [2009]
Leute, Leute, über Eurem musikalischem Equipment braut sich mächtig was zusammen. Unbedingte, unerschütterliche Standfestigkeit ist zwingend von Nöten. Mit aller nur erdenklichen Urgewalt und Wucht entladen sich Rufus Huff ihrer Energie - und wenn Eure Anlage den Durchlauf deren Debutalbums unbeschadet überstanden hat, dann hat sie auch ihre wahre Belastungsprobe gemeistert. Was für ein hartes, lautes, raues, urwüchsiges, dreckiges, "geiles" Seventies-based, voller "Souhern-grit" steckendes, monströses (Heavy) Guitar Bluesrock/Rock-Donnerwetter! Das Quartett aus South Central Kentucky um den begnadeten Gitarristen "of the South's hardest country rockers, The Kentucky Headhunters", Greg Martin (Vater des Black Stone Cherry-Drummers John Fred Young), spielt auf, als wolle es keinen Stein auf dem anderen lassen. Baumstark! Rufus Huff, benannt nach den beiden Blues-Leuten Whistlin' Rufus und Luther Huff, enstanden während einer Jam-Session 2005 in Glasgow/Kentucky und bestehen seitdem neben Greg Martin noch aus dem großartigen Sänger/Shouter Jarrod England (der Bursche klingt wie eine vor Testosteron nur so strotzende, Whiskey-resistente Mischung aus Robert Plant, Sammy Hagar und Leslie West) und der bravourös arbeitenden Rhythmus-Fraktion Dean Smith (Bass) und Chris Hardesty. Das Terrain, das sie beackern ist laut, schwerblütig, rau, teils ein wenig funky, sehr "tight" und "steeped in the tradition of Cream, Jeff Beck, early Led Zeppelin, Mountain, Jimmy Hendrix's Band Of Gypsies, Cactus and ZZ Top", immer durchzogen von dem "Spirit" des Südens. Geprägt wird das Ganze vorwiegend von Greg Martin's grandioser Gitarrenarbeit und Jarrod England's intensivem Gesang. Martin brilliert mit endlosen, ungemein rauen, dreckigen, kochenden und dampfenden Gitarrenausflügen, bei denen er sich teilweise in einen regelrechten Rausch zu speilen scheint. Das ist pure Inspiration, pures Feuer! Großartig, wie er aus einem seiner ausgedehnten, "berauschten" und hingebungsvollen Soli immer wieder zurück in die Spur der den Rhytmus mitprägenden, satten, brodelnden Riffs findet. "Real handmade guitarwork" mit allen Ecken und Kanten! Irre stark! Dazu England's gewaltiges Organ. Zuweilen scheint es, als wolle er sich die Seele aus dem Hals "röhren"! Los geht's mit dem prächtigen "13 daze": Toller Groove, leichte Funk- und Swamp-Note, knochenharte Riffs - und gleich ein Wahnsinns Gitarren-Ritt von Greg Martin, während dem er rund 2 1/2 Minuten lang seine Saiten nach allen Regeln der Kunst verbiegt. Hammer! Schon nach den ersten 5 Minuten brennt die Hütte lichterloh! Es folgt der mit schweren, Zeppelin-mäßigen Riffs angerührte, massive Bluesrocker "High on heaven hill", an dem sicher neben der Mountain- auch die Gov't Mule-Fraktion ihre helle Freude haben wird. Ungemein wuchtig! Martin lässt ein höllisches Slide-Gewitter über uns hereinbrechen und Drummer Chris Hardesty treibt den Rhythmus zusammen mit Bassist Dean Smith wie ein Stahlross voran. Meine Güte, da ist man als Zuhörer schon nach dem zweiten Stück "geschafft"! Doch die Truppe lässt nicht locker: Mit dem tierisch kochenden Southern-Bluesrocker "Run Rufus run", im Ursprung übrigens eine von Dale Ann Bradley und Vicki Lyn Simmons geschriebene Bluegrass-Nummer, geht's unvermindert intensiv weiter. Es knistert im Gebälk! Glühende, erbarmungslose Gitarrenläufe und unbändige Power ziehen unaufhaltsam ihre Kreise. Rufus Huff holen alles aus sich raus - und das während der gesamten 60 Minuten dieses tierischen Albums. Erwähnenswert sind auch noch die beiden Coverversionen der Blues-Standards "Good morning little school girl" von "Sonny Boy" Williamson und Willie Dixon's "I ain't supersticious", aus denen sie jewels einen furiosen Boogie machen. Die Band legt im übrigen großen Wert auf das Retro-Feeling und betont, dass bis auf wenige Overdubs der überwiegende Teil des Material live, und damit sehr authentisch, im Studio eingespielt wurde. Große Klasse! Rufus Huff "kicks your 70's Southern Fried Rock N' Blues, Funk and Boogie-ass"! Wir sind, im positivsten Sinne, einfach "platt"!

Das komplette Tracklisting:

1 13 Daze - 4:52   
2 High on Heaven Hill - 4:37   
3 Run Rufus Run - 5:43   
4 El Lago - 6:21   
5 Shirley's - 5:13   
6 Gotta Have Her Name - 5:54   
7 Good Morning Little School Girl - 5:23   
8 It's All Right - 5:49   
9 The Bottom - 6:24   
10 Hain't No Good Life - 4:48   
11 I Ain't Superstitious - 2:49   
12 Funky Junk - 1:40

Art-Nr.: 6376
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
13 daze
High on heaven hill
Run Rufus run
Shirley's
It's all right
I ain't supersticious

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Trower, Robin - rt @ ro.08 ~ live [2009]
2 CD-Set! Beeindruckend! Robin Trower, der "weiße Hendrix", und seine 3 Freunde, der großartige Sänger Davey Pattison, Glenn Letsch am Bass und Drummer Pete Thompson, erleben ihren zweiten, dritten, oder auch x-ten Frühling und bereisen die Clubbühnen des "Universums", um ein mitreißendes Konzert nach dem anderen abzuliefern. Zu bestaunen ist diies auf der grandiosen neuen Live Doppel-CD der Trzppe, mitgeschnitten bei einer "geilen" Show am 29. März 2009 im Royal Oak Music Theatre von Royal Oak, Michigan/USA! Robin Trowers Gitarren-Magie ist ungebrochen! Sein uvergleichlicher, "heavy psychedelic-fueled" Stil voller kochender Läufe und Wah-Wah Ausflüge ist pure Faszination! Dieser leicht psychedelisch angehauchte, manchmal wie bedrohliche Nebelschwaden "wabernde" Bluesrock, der dann im nächsten Moment wieder wie ein krachendes Donnerwetter über uns hereinbricht, ist unvergleichlich. Trower und die Jungs bedienen sich bei dieser Show vorwiegend aus dem Fundus der frühen Trower-Werke und transportieren den "Zauber der Siebziger" voller unvergänglicher Inspiration und Spielfreude in die heutige Zeit. Trotz der mächtigen Power und dieses unterschwelligen "Heavy"-Feelings erzeugt die Band einen Sound voller Wärme! Trowers Gitarrensoli und -effekte sind umwerfend. Die Band spielt mit unglaublicher Präzision! Kaum zu glauben, doch Robin Trower kommt hier mit seinem vielleicht besten Live-Album überhaupt! Möge diese Magie nie vergehen...

Die komplette Show beträgt knapp 90 Minuten! Die sehr kurze CD 2 wird durch für am PC abspielbare Bonus-Videos nochmal deutlich aufgewertet!

Die komplette Setlist:

Disc 1:

1. Twice removed from yesterday (3.46)
2. Shame the devil (3.48)
3. For earth below (9.03)
4. No time (4.26)
5. The fool and me (4.25)
6. Roads to freedom (4.32)
7. Islands (4.15)
8. Day of the eagle (4.02)
9. Bridge of sighs (15.33)
10. Rise up like the sun (3.06)
11. Victims of the fury (4.05)
12. Gonna be more suspicious (3.31)
13. Hannah (5.28)
14. Little bit of sympathy (4.49)

Disc 2:

1. Too rolling stoned (2.58)
2. Go my way (4.24)
3. Another time (5.03)
4. Vier Video Bonus-Tracks (für PC)

Art-Nr.: 6371
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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