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Aldean, Jason - wide open [2009]
Jason Aldean geht konsequent seinen Weg weiter und liefert auch mit seinem dritten Album eine prächtige Leistung ab. Erneut erfreut er die Countrywelt mit seiner frechen, verwegenen, rotzigen Art und untermauert damit seinen Status als einer wegweisenden, modernen "jungen Wilden" Nashville's. Der aus Macon/Georgia stammende Aldean lässt eine Menge rockige Töne in seine Musik einfliessen, dennoch ist sie immer durch und durch "country", verweigert sich weitestgehend allzu poppigen Einflüssen. Bezeichnend dafür ist beispielsweise sein aktueller "Smash"-Hit "She's country" (ist bereits unter den Top 5 der Billboard Country Singles-Charts, mit weiterem Drang nach oben), eine auf powernden, harten, gar AC/DC-kompatiblen E-Gitarren-Riffs basierende Nummer, die trotz dieses Fundamentes allerdings ein überaus authentischer, hervorragend umgesetzter, erdiger, junger, zwar fetter, aber lupenreiner Country-Kracher ist. Das ist klasse, das ist modern, das ist erfrischend! Als Gegenpol beinhaltet das Album auch ein paar, von tollen Melodien geprägte, wunderbare Balladen, die zumeist entspannt beginnen, im Verlauf des Songs aber immer mehr an Kraft gewinnen. Stellvertretend dafür sei das phantastische "Don't give up on me" erwähnt, das mit tollen, transparenten Gitarrenlinien überzeugt, gepaart mit schönen Steelguitar-Fills, und im zweiten Drittel mit einem erdigen, kurzen E-Gitarren-Solo überzeugt. So gibt es eine starke, abwechslungsreiche Mischung aus Songs über "small-town girls with big-city dreams", das raue Leben auf dem Lande und ein Stück über einen "Big green tractor" (feines Southernflair). Klasse beispielsweise auch das fetzige, mit satten E-Gitarren, flirrender Fiddle und schönen Steel-Klängen gefüllte "Crazy town", eine countryrockig stampfende Hommage an Nashville, und die wunderschöne, rebellische Ballade "On my highway"! Aber, wie gesagt, das gesamte Songmaterial ist klasse! Moderner, authentischer, immer ein wenig Redneck-/Southern-behafteter New Country, mal mit "Dampf", mal gefühlvoll, tough, kernig, ehrlich, jung, frisch! Was schon für Jason's Debut im Jahre 2005 galt, gilt auch noch zwei Alben und 4 Jahre später: So macht Countrymusic Laune ohne Ende...

Das komplette Tracklisting:

1 Wide Open - 4:00   
2 This I Gotta See - 3:57   
3 Fast - 4:14   
4 Crazy Town - 3:03   
5 Don't Give Up on Me - 3:40   
6 She's Country - 3:40   
7 On My Highway - 3:47   
8 Keep the Girl - 4:30   
9 Big Green Tractor - 3:24   
10 The Truth - 3:58   
11 Love Was Easy - 3:34

Art-Nr.: 6337
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wide open
Fast
Crazy town
Don't give up on me
She's country
Big green tractor

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Alvin, Dave & The Guilty Women - same [2009]
Einst spielte er mit den "Guilty Men", nun mit den "Guilty Women"! Klasse! Roots-/Americana-Ikone Dave Alvin's Leben war im vergangenen Jahr einigen gravierenden Veränderungen ausgesetzt. Insbesondere der Tod seines großen Freundes und ehemaligen Bandkollegen der "Guilty Men", Chris Gaffney, setzte ihm sehr zu. Nicht zuletzt diese Situation veranlasste ihn, auch mit seinen Begleitmusikern einen vollkommen neuen Weg einzuschlagen. Für das im Oktober 2008 in San Francisco stattfindende "Hardly Strictly Bluegrass Festival" bat er seine gute Freundin, die begnadete Steelerin und Slide-Gitarristin Cindy Cashdollar (u.a. Ryan Adams' Cardinals) ihm eine adäquate akustische Backup-Band zusammenzustellen. Was Cashdollar dann allerdings aufbot, war eine grandiose Truppe, bestehend ausschliesslich aus Frauen. Und was für welche: Neben Cindy Cashdollar waren das Nina Gerber (Gitarre), Laurie Lewis (Fiddle), Sarah Brown (Bass), Lisa Pankratz (Drums), Christy McWilson (Gesang) und Amy Farris (Violine)! Mit diesem weiblichen All Star Line-Up zog Alvin eine "Killer"-Show ab, die das Publikum und ihn dermassen begeisterte, dass er spontan beschloss, mit diesen Mädels auch ins Studio zu gehen. Das Resultat liegt nun vor: Wunderbare, semi-akustische Roots-/Americana-/Alternate County-Musik, auch mal mit einem Folk-, Blues-, Rock'n Roll-, oder Storytelling-Touch im Fahrwasser der einstigen "Guilty Men", musikalisch überaus kompetent in Szene gesetzt. Die mesiten Songs wirken recht entspannt. Nur auf wenigen Tracks wird's etwas "fetter", wie zum Beispiel bei dem herrlichen Rootsrocker "Nana and Jimi", der mit prächtigen E-Gitarren-Spielereien aufwartet. Auch den alten Blasters-Heuler "Marie Marie" haben Alvin und die Mädels nochmal eingespielt - diesmal in einer sehr starken, grassigen Fassung. Ansonten bestimmen, wie gesagt, eher ruhigere, staubihe, "stripped-down", aber keineswegs kraftlose Nummern das Bild. Wundervoll beispielsweise, das von einer tollen Melodie bestimmte "Downey girl", das in einem ganz feinen, entspannten, akustisch/elektrischen Gewand aus den Lautsprechern fliesst. Alvin's Stimme ist zuweilen auffallend "weich", was man nicht unbedingt von ihm gewohnt ist, hier aber eine ganz exzellente Synthese mit der Musik ergibt. Bis auf zwei Tracks (dort übernimmt Christy McWilson), singt Alvin alle Stücke lead. Ein großartiges Americana-Album ganz großartiger, ihre Instrumente aussergewöhnlich gekonnt beherrschende Musikerinnen mit einem charismatischen Dave Alvin an der Front. Tolle Geschichte!

Das komplette Tracklisting:

1 Marie Marie - 3:29   
2 California's Burning - 5:06   
3 Downey Girl - 5:08   
4 Weight of the World - 3:27   
5 Anyway - 3:49   
6 Boss of the Blues - 4:20   
7 Potter's Field - 3:42   
8 River Under the Road - 3:38   
9 These Times We're Living In - 4:42   
10 Nana and Jimi - 3:22   
11 Don't Make Promises - 6:39   
12 Que Sera Sera [Whatever Will Be, Will Be] - 4:43

Art-Nr.: 6408
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Marie Marie
California's burning
Downey girl
River under the road
Nana and Jimi
Don't make promises

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Bella, Mike - lost in the shuffle [2005]
Auch so ein Künstler, von dem man gar nicht glauben mag, dass er nicht schon einen Majorlabel-Vertrag in der Tasche hat und die Nashville Country-Charts durcheinander wirbelt. Welch ein feines Album. Mike Bella, seit frühester Jugend durch seine Familie in der Countrymusic involviert und ein glühender Verehrer von Buck Owens, präsentiert auf dem herrlichen Album "Lost in the shuffle" traditionellen, vollkommen unverfälschten, reinen Honky Tonk Country vom Allerfeinsten. Bella hat eine großartige, saubere Stimme! Das ist Musik in allerbester Tradition seines Vorbildes Buck Owens, aber auch geradezu ein "Muß" für die Freunde solcher Künstler wie Alan Jackson, George Strait, Merle Haggard (dessen "White Line Fever" er hier covert), Randy Travis, Paul Overstreet, Billy Yates usw.! Die Arrangements werden durch großartige Steelguitars, Fiddles, und Gitarren bestimmt, bedient von erstklassigen Musikern wie beispielsweise Steve Hinson und Hoot Hester! Ein ganz feines "Pure Country"r-Album!

Art-Nr.: 3965
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 4,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I won't live that long
Love lives on
Give me flowers
White line fever
Wild side of me

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Dailey & Vincent - brothers from different mothers [2009]
So melodisch, so rein, so filigran, so "warm", so wunderschön kann Bluegrass sein! Jamie Dailey (Gitarre) und Darrin Vincent (Bass) sind zwar nicht, wie es der Albumtitel vielleicht vermuten lassen könnte, miteinander verwandt, doch im musikalischen Sinne verfügen die beiden über eine dermassen faszinierende instrumentelle und stimmliche Harmonie, wie sie natürlicher, vertrauter und familiärer nicht sein kann. Da ist etwas ganz Großes zusammen gewachsen! Im vergangenen Jahr katapultierten sich Dailey & Vincent mit ihrem Debut im Rekordtempo in den Mittelpunkt der Bluegrass-Welt. Ihr gleichnamiges Werk stand fast ein Jahr lang an der Spitzer der Bluegrass-Charts und sage und schreibe 7 IBMA Awards (International Bluegrass Music Association) waren die Folge. Eine einzigartiger Erfolg! Nun liegt das Nachfolgewerk fort, dass die Leistung des ersten Albums gar noch einmal toppt: Eine traumwandlerisch sichere Gratwanderung zwischen reinstem Bluegrass und Acoustic Country, voller Frische und Reinheit, deren unvergleichliche Magie einen sofort in ihren Bann zieht. Dailey & Vincent sind alles andere als Neulinge im Business. Während Jamie Dailey lange Jahre mit Doyle Lawson spielte, war Darrin Vincent, im übrigen der Bruder von Rhonda Vincent (produzierte auch einige Alben seiner Schwester), fast zehn Jahre lang Mitglied von Ricky Skaggs' großartiger Formation Kentucky Thunder. Obwohl die überwiegende Anzahl der Tracks recht flotter Natur sind und voller Energie stecken, bieten Dailey & Vincent alles andere als überdrehten Highspeed-Bluegrass. Vielmehr legen sie Wert auf traumhafte Melodien, glasklare, saubere Instrumentierung und eine, trotz der schwungvollen Rhythmen, lockere, ja zuweilen flockige Entspanntheit. Alles wirkt sehr flüssig. Und diese Stimmen: Einfach faszinierend! Ihre hohen, klaren Tenöre (eine stimmliche Nähe zu Ricky Skaggs ist bei beiden spürbar) verbinden sich immer wieder zu wundervollen Harmonien. Vielleich sei sogar mal ein Vergleich der Sorte "Simon & Garfunkel des Bluegrass" erlaubt. Dailey & Vincent spielen absolut traditionell. Doch sie scheuen sich keineswegs auch mal etwas Neues auszuprobieren und sind damit voll auf der Höhe der Zeit. So setzen sie bei zwei Tracks auch mal ein dezentes Schlagzeug ein (ganz toll beispielsweise ihre Interpretation des Statler Brothers-Hits "Years ago", den sie ungemein frisch, mit tollem Bass-Gesang des gerade mal 18-jährigen Banjo-Wunderkindes Joe Dean jr., präsentieren) oder unterlegen die großartige Ballade "On the other side" mit einem klassischen String-Quartett, das ein ganz leichtes Folk Pop-Feeling aufkommen lässt (doch der Gesang ist auch hier "pure Country" mit faszinierenden Lead-Harmonies). Hinreißend schön auch ihre Fassung des Roger Miller-Klassikers "You oughta be here with me" (ein herrlicher Country-Waltz), das von einer grandiosen Melodie geprägte, sommerlich lockere "Your love is like a flower" oder der flotte, lustige Stomper "Head hung down", der das Album eröffnet. Auch dem Americana-Terrain sind sie alles andere als abgeneigt, wie ihre exzellente Interpretation der Gillian Welch und David Rawlings-Nummer "Winter's come and gone" beweist. Unterstützt werden die beiden von einer Garde der besten Musiker, die das Genre zu bieten hat. Unter anderem sind das Adam Haynes (Fiddle), Andy Leftwich (Mandoline), Ron Block (Banjo), Bryan Suttan (Gitarre), usw., usw.! Genauso traditioneller wie moderner Bluegrass/Acoustic Country in seiner ganzen Schönheit! Einfach wunderbar!

Die komplette Songliste:

1 Head Hung Down - 2:57   
2 You Oughta Be Here with Me - 2:22   
3 Your Love Is Like a Flower - 3:27   
4 When I've Traveled My Last Mile - 2:50   
5 Years Ago - 2:35   
6 There Is You - 2:25   
7 Girl in the Valley - 2:47   
8 Please Don't Let Our Sweet Love Die - 3:44   
9 Oh Ye Must Be Born Again - 2:26   
10 Winter's Come and Gone - 2:16   
11 When I Reach That Home Up There - 2:51   
12 On the Other Side - 4:31

Art-Nr.: 6335
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You oughta be here with me
Your love is like a flower
When I've traveled my last mile
Years ago
Please don't let our sweet love die
Winter's come and gone

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Joey + Rory - the life of a song [2008]
Wenn der gute "alte" Carl Jackson ein Album produziert, bürgt dies zum einen für höchsten Qualitätsstandard, zum anderen kann man sich nahezu sicher sein, dass die Musik einer größtenteils akustisch ausgerichteten Instrumentierung entspringt. Genauso ist das auch bei dem großartigen, in Nashville ansässigen Duo Joey + Rory (das ist das Ehepaar Joey Martin Feek und Rory Lee Feek), die seit Jahren, trotz immensen Potentials mit eher bescheidenem Erfolg ihr Glück in der Country-/Singer-Songwriter-Szene versuchen. Der in Kansas geborene Rory kam bereits 1995 nach Nashville, wo er wenig später auf den legendären Songwriter Harlan Howard traf, der ihm verschiedene "Songwriter Publishing Deals" verschaffte, u.a. auch bei Clint Blacks' "Blacktop Music"-Gruppe. Joey, geboren in Alexandria/Indiana zog es 1998 nach Nashville. Bereits im zarten Alter von 6 Jahren stand sie auf der Bühne und sang Dolly Parton's "Coat of many colors". Von da an ließ sie die Musik nicht mehr los und wenn immer sich die Möglichkeit ergab, sang sie und trat öffentlich auf. Im Jahre 2000 ergatterte sie einen Vertrag bei Sony und spielte ein von Paul Worley und Billy Crain produziertes Country-Album ein, das aber auf Grund veränderter Infrastrukturen beim Label niemals erschien und in den Archiven verstaubte. Auch ein zweites Album aus dem Jahre 2004 mit dem Titel "Strong enough to cry" wurde niemals offiziell veröffentlicht, ist aber seit 2007 zumindestens als Download erhältlich. Ins Rampenlich rückten Joey + Rory schließlich, als sie 2008 im Rahmen der Country Music Television-Show "Can you duet" (im übrigen ihre ersten gemeinsamen öffentlichen Auftritte als Duo), die Nation mit ihrer wundervollen, klassischen, ein wenig retro angehauchten, voller Elemente der Siebziger steckenden, dennoch so erfrischenden, klaren, reinen Counrymusic begeisterten. Ihr gemeinsames Debut "The life of a song" ist die konsequente Folge - ein herrliches Album! Was wir hören, ist einfach großartiger, sehr variabler und ungemein authentischer, leicht rootsig angehauchter, semi-akustischer Country, der eine genauso entspannte, wie lebendige, vor allem aber spannende Balance zwischen Bluegrass-Elementen und purem Honky Tonk, zwischen Americana-Klängen und klassischen Traditionen, zwischen Alternate Country-Anleihen und radiotauglicher Nashville-Kompatibilität bietet. Möchte man Vergleichsgrößen anführen, so fallen einem zwangsläufig die frühe Emmylou Harris, Gram Parsons, Dolly Parton, Connie Smith, aber auch Patty Loveless, Ricky Skaggs, Chris Hillman, The Wrights und Alecia Nugent ein, die scheinbar alle ihre Spuren in der wunderschönen Musik der beiden hinterlassen. Wie gesagt, die Grundlage der Arrangements ist akustisch, allerdings mit der Unterstützung von elektrischem Bass und Schlagzeug. Transparente, klare Acoustic Gitarren, mal ein Dobro, eine Mandoline, Banjo und Fiddle spielen sich gegenseitig die Bälle zu. Hin und wieder taucht auch mal eine unterwürfige, allerdings nie zu sehr im Vordergrund stehende E-Gitarre auf. Vom Allerfeinsten auch die schönen Piano-Fills und vor allem die wimmernde, traumhaft in Szene gesetzte Pedal Steel von Mike Johnson - wobei wir schon bei den exzellenten Begleitmusikern wären. U.a. solche außergewöhnlichen Künstler wie Bryan Sutton, Rob Ickes, Carl Jackson, Ilya Toshinsky und Aubrey Haynie sorgen für die adäquate Begleitung. Den Lead-Gesang übernimmt komplett Joey Martin Feek, deren klasse Stimme wie gemacht für akustisch fundamentierte Countrymusic ist. Das Songmaterial ist durchweg esrte Sahne. Ob der rootsig-bluesige Roadhouse Honky Tonker "Play the song", die traumhaft schöne, im übrigen von der Australierin Catherine Britt und Rory Feek komponierte Ballade "Sweet Emmylou", eine wundervolle Hommage an Emmylou Harris, die Joey zu ihren größten Einflüssen zählt, der exzellente Country-Waltz "Tonight cowboy you're mine" mit fantastischen Steelguitar-Einlagen von Mike Johnson, der dynamische, grassige, sehr melodische Stomper "Cheater, cheater", oder das wunderschöne, an beste Emmylou-Tage erinnernde "Boots" - diese Musik kommt so wunderbar natürlich rüber. Ein Song verdient noch besondere Erwähnung: Joey + Rory versuchen sich an dem legendären Southern Rock-Klassiker "Free bird" von Lynyrd Skynyrd - mit einem beeindruckenden Resultat. Sie machen aus der Nummer wine grandiose, ganz entspannte, akustische Country-Ballade ohne überdrehtes Instrumental-Finish, die einen tief im Herzen berührt. Große Klasse! Wie das komplette Album! Für viele Countryfans und auch für viele Kritiker gehört Joey + Rory's Debut zu den bemerkenswertesten Country-Alben des Jahres 2008 - und das wahrlich nicht zu unrecht. "The life of a song" ist ein Genuß! Natürlicher, acoustic-based vintage Country vom Feinsten!

Die komplette Songliste:

1 Play the Song - 2:58   
2 Sweet Emmylou - 3:36   
3 Tonight Cowboy You're Mine - 2:52   
4 Cheater Cheater - 2:59   
5 Rodeo - 3:55   
6 Heart of the Wood - 3:38   
7 Tune of a Twenty Dollar Bill - 4:02   
8 Loved the Hell - 2:42   
9 Free Bird - 3:49   
10 Boots - 3:08   
11 To Say Goodbye - 3:42   
12 The Life of a Song - 3:14

Art-Nr.: 6106
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Play the song
Sweet Emmylou
Cheater, cheater
Tune of a twenty dollar bill
Boots
The life of a song

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Krauss, Alison - a hundred miles or more: live from the tracking room [2008]
Großartige Live-DVD der Ausnahmekünstlerin, die man ohne Frage als "one of the purest and most original voices in American music" bezeichnen darf. Enthalten sind exquisite Aufnahmen, die allesamt live im Studio (at the Tracking Room in Nashville/Tennesee), zusammen mit einer Band aus fantastischen Musikern (teils von Union Station) und einigen erlesenen Gästen und Duett-Partnern eingespielt wurde. So wird sie begleitet von u.a. Barry Bales, Ron Block, Jerry Douglas, Steve Cox, Stuart Duncan, John Hobbs, Greg Morrow am Schlagzeug, den Gästen Sam Bush und Tony Rice, sowie als Duett-Partner von James Taylor, John Waite und Brad Paisley. Im Studio herrscht eine ungemein intime, aber auch hingebungsvolle Atmosphäre. Der Sound ist glasklar und wunderbar "warm". Alison singt wie ein Engel. Die Arrangements sind vorwiegend akustisch. Eine dezent eingesetzte E-Gitarre von Ron Block dient nur zur unterschwelligen Verfeinerung des Klangerlebnisses. Man könnte eine Stecknadel auf den Boden fallen hören. Traumhaft schön! Auch filmtechnisch ist das Ganze exzellent in Szene gesetzt worden. Einer der Höhepunkte ist die einzig existierende Live-Aufnahme des grandiosen Duetts und Riesenhits mit Brad Paisley, "Whiskey lullaby" (die beiden harmonieren wunderbar miteinander), wie auch das packende "Sawing on the strings" mit der Bluegrass Gitarren-Legende Tony Rice. Enthalten sind insgesamt 9 komplett ausgespielte Tracks, dazwischen gibt es hoch interessante Interviews und Statements der beteiligten Musiker. Das ist purer Acoustic Country-Genuß auf allerhöchstem musikalischen Niveau! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Die Tracklist:

1 You're Just A Country Boy
2 Away Down The River
3 How's The World Treating You - Alison Krauss and James Taylor
4 Sawing On The Strings - with Tony Rice
5 Shadows - with Tony Rice
6 Whiskey Lullaby - Alison Krauss and Brad Paisley
7 Jacob's Dream
8 Lay Down Beside Me - Alison Krauss and John Waite
9 Simple Love

Art-Nr.: 6096
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 19,90

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Nugent, Alecia - a little girl...a big four-lane [2006]
Die Fans von Alecia Nugent dürfen sich freuen! Endlich ist es da, ihr zweites, heiß ersehntes Album! Und was für ein starkes Teil ist es erneut geworden: Herrliche, so wunderbar reine, ungetrübte Bluegrass/Acoustic Country-Music vom Allerfeinsten! "Regie" führte, wie beim 2004er Debüt, auch diesmal wieder Grammy-Award Gewinner Carl Jackson! Dieser ist nicht nur erneut an fast der Hälfte aller Stücke kompositorisch beteiligt (doch auch die übrigen, von anderen arrivierten Songwritern beigesteuerten Songs sind für Alecia wie maßgeschneidert), nein, er spielt Akustikgitarre, Banjo, singt im Background und hat das Gesamtwerk natürlich auch produktionstechnisch vorzüglich in Szene gesetzt. Die Kombination Jackson - Nugent beeindruckt auf mehr denn je. Ein wunderschönes Album, bestehend aus dreizehn Stücken, eingespielt mit absoluten Spitzen-Musikern, wie u. a. Rob Ickes (Dobro), Adam Steffey (Mandoline), Andy Falco (Akustikgitarre), Jim Van Cleve (Fiddle), Steve Sutton (Banjo), Tony Creasman (Drums), sowie einer ganzen Reihe hochkarätiger Backgroundsängerinnen und-sänger wie Rebecca Lynn Howard, Allison Krauss, Cia Cherryholmes oder Doyle Lawson. Den Auftakt bildet das starke "Too Good To Be True" aus der Feder von Leslie Satcher und Larry Cordle. Ein flotter Uptempo-Drumrhythmus, gepaart mit Akustikgitarre und forschem Banjospiel bereitet den Weg für jede Menge kleiner Instumental-Fills, um letztendlich in einem furiosen Schlagabtausch aus Mandoline, Banjo, Dobro und Fiddle seinen Höhepunkt zu erreichen. Ganz große musikalische Leistung! Eins von jeder Menge Highlights einer durchweg höchst-niveauvollen CD. Ob von zarter bis kratziger Akustikgitarre, abgehackter bis zirpender Mandoline, sägender bis heulender Fiddle, den wunderbar polternden Banjo-, sowie surrenden Dobro- oder Weisenborn-Akustik-Slide Klängen, sämtliche Instrumente vereinen sich zum einem wundervollen Acoustic-Erlebnis. Nugent’s Stimme (eine Art Mischung aus Reba McEntire, Dolly Parton, Trisha Yearwood, Patty Loveless und manchmal sogar dezent Wynonna) klingt frisch, noch variabler als beim Vorgänger und passt sich jeder Song-Art und jedem Tempo höchst einfühlsam an. Herrlich beispielsweise der mit bluesig/swampiger Atmosphäre umgarnte Footstomper "Muddy River" (starkes Akustik-Slidespiel von Rob Ickes, wunderbarer Backing-Gesang von Rebecca Lynn Howard), die balladesken oder entspannteren Nummern wie "God Knows What" (sehr melodisch), "Where His Wheels Left The Road", das zuckersüße "You’ve Still Got It" (Background Vocals von Allison Krauss), "It Won’t Be Me" (ganz traditioneller, sehr emotionaler, wunderschöner Country-Waltz), "Somewhere Else To Fall"(Alecia im Stile der großen weiblichen Country-Ikonen), oder die flotten, dynamischen "I Cried All The Way To Kentucky" (humorvoller Text) und "Breaking New Ground" (dank des integrierten Spielraums für viele Soli geradezu ideal für Bluegrass-Jam-Sessions)! Passionierte Gesangsliebhaber werden sich an Alecia’s Duett mit Bradley Walker (wunderbare, warme Brad-Paisley-mäßige Baritonestimme) und am mit Gospelflair bestückten, abschließenden "Meet Me In Heaven Someday" laben. Toll auch das lockere, herrlich melodische "Letter from home", komponiert von Carl Jackson und Jennifer McCarter, das viele sicher auch noch in der Fassung der McCarters, Ende der Achtziger, in Erinnerung haben. Alecia Nugent’s zweites Werk „"A Little Girl... A Big Four Lane" besticht durch eine insgesamt sehr homogene Gesamtstruktur und lebt von der allseits spürbaren Freude aller Beteiligten, sich musikalisch einzubringen. Die Fans von Rhonda Vincent, Alison Krauss, den jüngeren Werken Dolly's, Patty Loveless' & Co. werden sich auch dem Zauber Alecia Nugent's nicht entziehen können. Carl Jackson hat dabei, wie nicht anders zu erwarten, erneut geschickt die Fäden gezogen. Sein Statement zu diesem klasse Werk: "It’s not absolutely hardcore bluegrass, and it isn’t absolutely country, either. We just tried to make a great album.” Und das ist ihnen wirklich gelungen! Wahrhaftig, ein großartiges Album! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Too Good To Be True - 3:22
2. Muddy River - 4:37
3. God Knows What - 3:12
4. A Dozen White Roses - 4:06
5. Where His Wheels Left The Road - 3:54
6. I Cried All The Way To Kentucky - 4:24
7. When It Comes Down To Us (It's All Up To You) (feat. Bradley Walker) - 3:00
8. You've Still Got It - 2:58
9. Breaking New Ground - 3:06
10. It Won't Be Me - 3:59
11. Letter From Home - 3:28
12. Somewhere Else To Fall - 3:15
13. Meet Me In Heaven Someday - 2:53

Art-Nr.: 3947
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Too good to be true
Muddy river
God knows what
Where his wheels left the road
Letter from home

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Peacock, Alice - love remains [2009]
"It's difficult to label Alice Peacock a folk, rock, or country performer, since she is really a bit of everything", heißt es in einer Biographie über die großartige Singer-Songwriterin aus Chicago! Keine Frage, das ist so, doch die Einflüsse und Inspirationen dieser exzellenten Künstlerin sind noch wesentlich größer. Jazz und Blues spielt da noch eine Rolle, vor allem aber auch die großen Singer-Songwriterinnen der Siebziger wie Joni Mitchell und Carole King. Auf ihrem neuen Album schließlich wählt Peacock die "Americana-Route", um es irgendwie auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. "Love remains" ist ein fantastisches Werk geworden, eine vor Spannung nur so knisternde, mit 15 ausnahmslos herausragenden Songs gespickte, wundervolle Gratwanderung zwischen Rootsrock/-pop und Alternate Country. Vielleicht könnte man ihre Musik als so etwas wie eine Mischung aus Mary Chapin Carpenter, Patty Griffin und Sheryl Crow bezeichnen, dennoch hat Peacock eine ganz eigene Identität und ebenso eine ganz eigene, unverwechselbare, großartige, von einer dezenten, ungemein viel Ausstrahlung verbreitenden Heiserkeit geprägte Stimme. Sie nimmt einen sofort gefangen. Dazu strotzt das Songmaterial nur so vor herrlichen Strukturen und Melodien. Trotz dieses stetig rootsigen Flairs versprüht ihr Material jede Menge Frische. Die Songs pendeln gekonnt zwischen flotten, knackigen, angerockten Uptempo-Nummern und feinen Balladen, eingepackt in eine von exzellenten Musikern (u.a. Dan Dugmore - padal steel, Kenny Greenberg - electric guitar, Will Denton - drums, Phil Madeira - organ, accordion, u.s.w....) dargebotene Instrumentierung aus Gitarren, in Verbindung mit Pedal Steel, auch mal einem Banjo, Dobro oder einer Mandoline, sowie gediegener Piano-/Orgel-Begleitung. Ein tolles Album mit 15 makellosen Songs (knapp 59 Minuten Spielzeit), das unter den Liebhabern der Roots-/Americana-/Alternate Country-Szene die pure Freude auslösen sollte! Wir machen es gerne noch einmal deutlich: Eine einfach herrliche Scheibe!

Das komplette Tracklisting:

1 All About Me - 3:51   
2 Real Life - 3:46   
3 If I Could Talk to God - 4:04   
4 Hard Way - 3:36   
5 Do What I Can Do - 4:45   
6 City of Angels - 4:10   
7 Lovely - 3:58   
8 Blank Page - 4:03   
9 Angel - 3:57   
10 Trying to Hold Back Time - 3:32   
11 Forgiveness - 4:22   
12 I Am Mary - 4:09   
13 Fairborn - 3:10   
14 Wrong Time - 3:10   
15 Love Remains - 4:06

Art-Nr.: 6364
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All about me
Real life
If I could talk to God
City of angels
Forgiveness
Fairborn

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Rascal Flatts - unstoppable [2009]
Nach dem Ende 2008 erschienenen "Greatest Hits"-Werk nun das von den Fans lang ersehnte, neue (Komplett)Album! "Unstoppable" bedient die Rascal Flatts-Anhänger mit 11 brandneuen Stücken in der gewohnten Qualität. Es gibt eine ausgewogene Mischung zwischen poppigen, angerockten Uptempo-Nummern und gefühlvollen, teils recht bombastischen Balladen. Die "nicht zu stoppende" Erfolgsstory von Rascal Flatts wird auch mit diesem Album weitergehen!

Die komplette Tracklist:

1 Love Who You Love - 3:36   
2 Here Comes Goodbye - 4:03   
3 Close - 3:48   
4 Forever - 4:16   
5 She'd Be California - 4:18   
6 Unstoppable - 3:47   
7 Things That Matter - 4:41   
8 Summer Nights - 4:03   
9 Holdin' On - 4:25   
10 Once - 3:50   
11 Why - 4:54

Art-Nr.: 6342
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Rich, John - son of a preacher man [2009]
Während Big & Rich, nicht zuletzt durch Big Kenny's gesundheitliche Probleme, eine schöpferische Pause einlegen, gibt John Rich richtig Gas und veröffentlicht mit "Son of a preacher man" ein ganz großartiges Album, dass die Messlatte für künftige Big & Rich-Projekte, sollte es sie irgendwann wieder geben, verdammt hoch legt. Was ist dieser Bursche in Nashville zur Zeit angesagt. Als Songwriter, als Produzent - jeder will mit ihm arbeiten. Aber man darf bei alledem nicht vergessen, welch ein hervorragender Interpret er ist, auch ohne seinen Partner Big Kenny. "Son of a preacher man" ist ein tolles, mit viel Abwechslung und musikalischer Raffinesse in Szene gesetztes New Country-Album, textlich wie auch spieltechnisch sehr ambitioniert und ungemein abwechslungsreich. Das geht von solch phantastischen Songs wie der traumhaft lockeren, dennoch knackigen, genauso traditionell fundamentierten wie modernen, unterschwellig angerockten, puren, im übrigen zusammen mit Country-Veteran John Anderson komponierten Countrynummer "Shuttin' Detroit down" (tolle Melodie, klasse Gesang, großartige, flüssige Instrumentierung aus schönen E-Gitarren, Fiddle, Pedal Steel und herrlicher Banjo-Untermalung), über dampfenden, Southern-getränkten, von satten E-Gitarren dominierten Countryrock ("Trucker man"), prächtigen, schön würzigen Outlaw-Country ("The good Lord and the man" - wieder eine prima Melodie, tolle Gitarren, Fiddle und Steel), den rootsigen, gar voller Americana-Flair steckender Midtempo Countrysong "Preacher man", der sogar ein kein wenig an The Band erinnert (wunderbare Untermalung durch eine elektrische Lead Gitarre, feines southern-mässiges Twin-Spiel gegen Ende), auch mal einer romantischen, opulent ausgestatteten Ballade ("Another you"), den "young and wild", voller Drive steckenden New Country Feger ala Jason Aldean ("Turn a country boy on") und den furiosen, verrückten, hippen, mit viel Feuer und fetten E-Gitarren angetriebenen, in allerbester Big & Rich-Tradition stehenden, honky tonkin' Roadhouse Party Country Rock'n Roller "Everybody wants to be me", bis hin zu dem völlig abgedrehten, aber ganz großartigen "Frank Sinatra goes Modern Country"-Swing "Drive myself to drink", der wie eine obskure Country-Fortsetzung von "New York, New York" aus den Lautsprechern "bläst" (Orchester und Trompeten treffen auf Steelguitar - "scharf")! John Rich überzeugt mit seinem Solo-Werk auf der ganzen Linie und beweist eindrucksvol, warum er in der Szene zur Zeit, vor allem auch unter den Kollegen, so gefragt und anerkannt ist. Halten wir es mit dem bereits zuvor erwähnten Song-Nr. 8 des Albums und attestieren Mr. Rich: Das ist es, "what a country boy turns on"! Klasse!

Das komplette Tracklisting:

1 Shuttin' Detroit Down - 4:01   
2 Trucker Man - 3:09   
3 The Good Lord and the Man - 3:38   
4 Another You - 3:51   
5 Preacher Man - 3:34   
6 I Don't Wanna Lose Your Love - 3:42   
7 Everybody Wants to Be Me - 3:27   
8 Turn a Country Boy On - 3:19   
9 Why Does Somebody Always Have to Die - 5:31   
10 I Thought You'd Never Ask - 3:28   
11 Drive Myself to Drink - 3:28

Art-Nr.: 6316
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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