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Alvin, Dave & The Guilty Women - same [2009]
Einst spielte er mit den "Guilty Men", nun mit den "Guilty Women"! Klasse! Roots-/Americana-Ikone Dave Alvin's Leben war im vergangenen Jahr einigen gravierenden Veränderungen ausgesetzt. Insbesondere der Tod seines großen Freundes und ehemaligen Bandkollegen der "Guilty Men", Chris Gaffney, setzte ihm sehr zu. Nicht zuletzt diese Situation veranlasste ihn, auch mit seinen Begleitmusikern einen vollkommen neuen Weg einzuschlagen. Für das im Oktober 2008 in San Francisco stattfindende "Hardly Strictly Bluegrass Festival" bat er seine gute Freundin, die begnadete Steelerin und Slide-Gitarristin Cindy Cashdollar (u.a. Ryan Adams' Cardinals) ihm eine adäquate akustische Backup-Band zusammenzustellen. Was Cashdollar dann allerdings aufbot, war eine grandiose Truppe, bestehend ausschliesslich aus Frauen. Und was für welche: Neben Cindy Cashdollar waren das Nina Gerber (Gitarre), Laurie Lewis (Fiddle), Sarah Brown (Bass), Lisa Pankratz (Drums), Christy McWilson (Gesang) und Amy Farris (Violine)! Mit diesem weiblichen All Star Line-Up zog Alvin eine "Killer"-Show ab, die das Publikum und ihn dermassen begeisterte, dass er spontan beschloss, mit diesen Mädels auch ins Studio zu gehen. Das Resultat liegt nun vor: Wunderbare, semi-akustische Roots-/Americana-/Alternate County-Musik, auch mal mit einem Folk-, Blues-, Rock'n Roll-, oder Storytelling-Touch im Fahrwasser der einstigen "Guilty Men", musikalisch überaus kompetent in Szene gesetzt. Die mesiten Songs wirken recht entspannt. Nur auf wenigen Tracks wird's etwas "fetter", wie zum Beispiel bei dem herrlichen Rootsrocker "Nana and Jimi", der mit prächtigen E-Gitarren-Spielereien aufwartet. Auch den alten Blasters-Heuler "Marie Marie" haben Alvin und die Mädels nochmal eingespielt - diesmal in einer sehr starken, grassigen Fassung. Ansonten bestimmen, wie gesagt, eher ruhigere, staubihe, "stripped-down", aber keineswegs kraftlose Nummern das Bild. Wundervoll beispielsweise, das von einer tollen Melodie bestimmte "Downey girl", das in einem ganz feinen, entspannten, akustisch/elektrischen Gewand aus den Lautsprechern fliesst. Alvin's Stimme ist zuweilen auffallend "weich", was man nicht unbedingt von ihm gewohnt ist, hier aber eine ganz exzellente Synthese mit der Musik ergibt. Bis auf zwei Tracks (dort übernimmt Christy McWilson), singt Alvin alle Stücke lead. Ein großartiges Americana-Album ganz großartiger, ihre Instrumente aussergewöhnlich gekonnt beherrschende Musikerinnen mit einem charismatischen Dave Alvin an der Front. Tolle Geschichte!

Das komplette Tracklisting:

1 Marie Marie - 3:29   
2 California's Burning - 5:06   
3 Downey Girl - 5:08   
4 Weight of the World - 3:27   
5 Anyway - 3:49   
6 Boss of the Blues - 4:20   
7 Potter's Field - 3:42   
8 River Under the Road - 3:38   
9 These Times We're Living In - 4:42   
10 Nana and Jimi - 3:22   
11 Don't Make Promises - 6:39   
12 Que Sera Sera [Whatever Will Be, Will Be] - 4:43

Art-Nr.: 6408
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Marie Marie
California's burning
Downey girl
River under the road
Nana and Jimi
Don't make promises

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Bennett Band, Kyle - grey sunrise [2009]
Das grandiose Debutalbum der in Fort Worth/Texas ansässigen Kyle Bennett Band avancierte im Jahre 2005 zu einem regelrechten "Juwel" in der "Red Dirt"-Countryrock-Szene, ebenso wie zu einem kultigen Geheimtipp unter den "Countryrock-tauglichen" Southern Rock-Fans! Ganze vier Jahre mussten wir warten, bis der Nachfolger kommt, doch nun liegt ihr Zweitwerk "Grey sunrise" vor - und das Genre hat allen Grund zum Feiern. Sie haben sich nochmal selbst übertroffen und die Messlatte ihres Erstlings noch höher gelegt. Was für ein herrliches Album! Countryrock (bringen wir es mal auf einen Nenner und bezeichnen es als Countryrock, doch das Spektrum ist sehr sehr vielseitig und Genre-übergreifend - dazu später mehr) soll tot sein? Niemals! Solange solche Bands wie die Kyle Bennett Band am Start sind, wirkt diese musikalische Spezies auch heute noch lebendiger und frischer denn je. Mit fantastischem Songmaterial und exquistiter musikalischer Leistung prescht die Kyle Bennett Band in der "Red Dirt"-Szene nach vorn und ist drauf und dran solch etablierten Größen wie Cross Canadian Ragweed, Stoney LaRue, Reckless Kelly, der Eli Young Band, Wade Bowen & Co. den Rang abzulaufen. Diese Musik symbolisiert Freiheit, Zwanglosigkeit, Frische, ist der pure amerikanische Countryrock-Traum! Gehen wir nochmal näher auf die Bezeichnug Countryrock ein: Das ist unterm Strich schon korrekt, doch detailliert betrachtet trifft die Kyle Bennett Band nahezu perfekt die Schnittmenge rauer Texas "Red Dirt"-Helden wie die bereits erwähnten Cross Candian Ragweed und Reckless Kelly, Nashville-kompatiblem New Country zwischen solchen, durchaus traditionell fundamentierten Größrn wie Brad Paisley und Travis Tritt, würzigem Outlaw-Country ala Waylon Jennings, klassischem Siebziger-fundamentiertem Countryrock der Sorte Eagles/Poco, wie auch, und das wird immer wieder deutlich, den kernigen, lupenreinen Southern Rock-Anlagen solcher Bands wie den Outlaws, der Henry Paul Band und Lynyrd Skynyrd. Wie selbstverständlich vereint die Truppe all das in ihrem wundervollen, von einem ganz großartigen, saftigen, satten und transparenten Gitarrensound geprägten (die Truppe agiert mit zwei exzellenten E-Giatrristen, dazu spielt Bennet noch Acoustic Gitarre), unwiderstehlichen, eigenen Songmaterial und ist damit nicht nur auf jedem dieser Terrains zu Hause, sondern vereint auch deren Anhänger zu einer begeisternden, gemeinsamen Fangemeinde! Die Kyle Bennet Band spielt, auch bei den lockeren, wie Öl runtergehenden Songs und bei den Balladen, immer knackig,"saftig" und voller Energie. Dazu gehen die Songs einfach wunderbar ins Ohr! Es geht gleich mit einer absoluten "Killernummer" los: "Time to switch to whiskey" ist ein fuminant abgehender, zwischen Southern Rock- und Outlaw-Strömungen angesiedelter, wundervoller Countryrock-Heuler voller Roadhouse-/Honky Tonk-/Boogie-Flair. Welch eine Dynamik! Angetrieben von einem knackig nach vorn gehenden Drumming, dominieren satte E-Gitarren das Geschehen, unterstützt von einer quiligen Steelguitar im Hintergrund. Der großartige Lead Gitarrist John Seidler brilliert mit kernigen, flinken Läufen, die viel Southern-Esprit versprühen. Und Bennett singt fantastisch! Ein prächtiger Auftakt, doch die Scheibe lässt während ihrer 13 Songs (gut 50 Minuten) zu keiner Phase nach. Nach dem melodischen, knackigen Roots-/Americana-/Red Dirt-Countryrocker "Should've listened" (in der Art der letzten Sachen der Eli Young Band) und dem von starker Lead Gitarren-Arbeit (tolles Solo) und feinen Mandolinen-/Steelguitar-Fills geprägten Texas Outlaw-Countryrocker "The road", folgt ein knallharter, kochender, von rauen, fetten E Gitarren-Riffs dominierter, astreiner, klassischer Southern Rocker in bester Lynyrd Skynyrd-Tradition. Doch "Blackbird" ist von einer Güte, die Skynyrd schon länger nicht mehr hinbekommen haben. Auch 38 Special, die Outlaws, mit Abstrichen Molly Hatchet und die in der Southern-Szene aktuell so angesagten Rebel Pride dienen als Vergleichsgröße. Saustark! Im Anschluß daran erleben wir dann das herrlich lockere, flockige, wie Öl runtergehende, dennoch knackige, erfrischende Countryrock-Stück "Grey sunrise" (hat sowohl Eagles-, Restless Heart- als auch Outlaws-Flair), bei dem jedem Genre-Liebhaber das Herz aufblühen wird. Tolle Gitarre, lockere, lässige Dynamik, schöne Steel- und Mandolinen-Ergänzungen, eine traumhafte Melodie - einfach wundervoll! Dach auf, und mit dem Cabrio entlang der endlosen Highways Amerikas cruisen - das passt! Das nachfolgende "Crescendo" ist eine hinreißend melodische New Country-, Countryrock-pop-Ballade, umgeben von ungemein transparenten, klaren Gitarren. Da kann man schon mal Gänsehaut bekommen. Klasse hier die Kombination aus E-Gitarren, Acoustic Gitarre, Steelguitar und unaufdringlicher Orgel. Matchbox 20 zu deren Anfangszeiten (wenn sie eine "Red Dirt"-Band gewesen wären), aber auch Sister Hazel. BlackHawk und die Eli Young Band kommen einem hier in den Sinn. Und mit dem herrlichen "When the lights go down" steht schon der nächste Traum-Countryrocker in den Starlöchern. Präzise, knackig, frisch, mit tollen, saftigen Gitarren und ungemein melodischen Strukturen ziehen die Jungs ihre Kreise. Blühender Countryrock von zeitloser Güte! Nach dem rootsigen "Devils on my trail" (satter Countryrock mit Outlaw- und Southern-Feeling zwischen Poco, Cross Canadian Ragweed, Waylon Jennings und der Eli Young Band), feuert die Truppe mit dem grandiosen "Empty barrels" nochmal einen krachenden Southern Rocker aus allen ihr zur Verfügung stehenden Rohren ab. Dreckige, raue, harte Riffs, donnernde Drums, eine morz Power - und trotzdem eine klasse Melodie. Das Quintett spielt auf, als wollten sie Cross Canadian Ragweed mit geballter Kraft an die Wand drücken. Produziert und mit einem tollen Sound versehen hat das Werk, wie schon das Debut, wieder Erik Herbst! Der Kyle Bennett Band ist mit "Grey sunrise" ein absolutes "Sahneteil" des Gitarren orientierten Countryrocks gelungen - ohne jeden Fehl und Tadel! Schon nach gut einem Drittel des Jahres 2009 ein Album, das in den Jahresend-Abrechnungen der Sektionen "Countryrock-Album des Jahres" und "Red Dirt-Album des Jahres" zweifelsfrei ein gewichtiges Wörtchen mitreden wird! Meisterlich!

Das komplette Tracklisting:

1 Time to Switch to Whiskey - 3:33   
2 Should've Listened - 3:37   
3 The Road - 3:28   
4 Blackbird - 3:36   
5 Grey Sunrise - 3:58   
6 Crescendo - 3:43   
7 When the Lights Go Down - 4:04   
8 Devil's on My Trail - 3:45   
9 Empty Barrels - 4:33   
10 One Light Town - 4:08   
11 Jimmy & Josie - 3:20   
12 Still in Love with You - 4:05   
13 Everything to Lose - 4:33

Art-Nr.: 6351
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Time to switch to whiskey
Blackbird
Grey sunrise
Crescendo
When the lights go down
Empty barrels

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Black Crowes, The - warpaint live [2009]
2 CD-Set! Die Black Crowes live in Los Angeles mit einer packenden Aufführung ihres kompletten "Warpaint"-Albums von vorn bis hinten! Viele Songs gibt's in jammigeren, längeren Versionen, voller Energie, Inspiration und diesem unwiderstehlichen Live-Spirit der "Krähen"! Hat mächtig Power! An der zweiten Gitarre ist North Mississippi Allstars-Gitarrist Luther Dickinson mit von der Partie, der ein paar gewaltig glühende, raue Slide-Parts abfeuert. Als "Zugabe" (Disc 2) spielen sie dann noch einige ihrer Klassiker sowie die ein oder andere Coverversion, u.a. eine großartige Fassung des Rolling Stones-Klassikers "Torn and frayed" und Eric Clapton's "Don't you cry"! Stark!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1.) Goodbye Daughters of the Revolution (5.20)
2.) Walk Believer Walk (4.56)
3.) Oh, Josephine (7.59)
4.) Evergreen (4.21)
5.) Wee Who See The Deep (7.36)
6.) Locust Street (4.15)
7.) Movin' On Down The Line (7.58)
8.) Wounded Bird (4.40)
9.) God's Got It (4.26)
10.) There's Gold In Them Hills (5.05)
11.) Whoa Mule (6.54)

Disc 2:
1.) Poor Elijah – Tribute To Johnson (Medley) (5.53)
2.) Darling Of The Underground Press (4.26)
3.) Bad Luck Blue Eyes Goodbye (7.57)
4.) Don't Know Why (5.17)
5.) Torn And Frayed (5.16)
6.) Hey Grandma (4.14)

Art-Nr.: 6353
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Blindside Blues Band - smokehouse sessions [2009]
Michael Onesko's Gitarren-Armada erschüttert die Blues-Welt! Was für eine Wucht! Während ihrer grandiosen "Smokehouse sessions" haben sich die Vier (2 Gitarristen, Bass, Drums) von der Blindside Blues Band dieses Mal ein paar absolute Blues-Klassiker vorgenommern und covern die, neben drei Eigenkompositionen, in unnachahmlicher, packender Art und Weise. Gingen die letzten Alben mehr in Richtung Gitarren "Heavy"-Rock, so rockt es hier nicht minder heftig, aber der Blues steht klar im Fokus! Dreckig, laut, mit einem mächtigen Gitarrenvolumen und bärenstarken Soli nehmen sich Onesko und seine Freunde einen Song nach dem nächsten vor, rocken das "Smokehouse" in Grund und Boden, um gegen Ende für ein klein wenig Entspannung zu sorgen, indem sie Robert Johnson's "Crossroads" in einer akustischen, aber Energie-geladenen Version bringen und das Album mit einem traumhaften Cover von Peter Green's "Albatross" ausklingen lassen. Ansonsten raucht es, was das Zeug hält! So mancher Song wurde schon bis zum Umfallen gecovert, doch bei Onesko und seiner "Gang" klingt das Zeug so gnadenlos gut, dass so manches Original davor "in die Knie geht". Was beispielsweise in "Little red rooster" für eine Wucht und monströse Power steckt, ist pures Dynamit! Was für ein gewaltiger Gitarren-Orkan! Dazu eine Rhythm-Section, die einen mächtig groovende Grundlage bildet. Herausragend: Drummer Emery Ceo! Die "Smokehouse sessions" dampfen im wahrsten Sinne des Wortes! Welch ein Feuer! Ein bärenstarkes Teil der Blindside Blues Band! Die Heavy Blues- und Gitarren-Enthusiasten werden begeistert sein!

Hier noch der in einer wunderbar "blumigen" Wortwahl asugedrückte, englische Orginal-text des Labels zur Veröffentlichung dieses prächtigen Albums:
"Mike Onesko and the Blindside Blues Band's excellent "Tribute to the Blues" featuring 10 ass-kickin' tracks (65 minutes) of smokin', killer, down-home, raw, bluesy heavy guitar jams done up BBB-style that will rock your damn blues away. "Smokehouse Sessions" is a solid mix of way-kool "covers" & "originals" that hit hard and deliver the "Blues" message. Most of the tracks/jams are recorded live in the studio to keep it REAL. Highly recommended to fans of bad-ass, killer hard rockin' blues guitar riffage. Wave your blues guitar freak flag high with BBB on the low-down and dirty "Smokehouse Sessions" disc."

Das komplette Tracklisting:

1. Little Red Rooster (7.41)
2. Rock Me Baby (4.16)
3. Dirty Double Dealer (4.17)
4. Sweet Little Angel (6.24)
5. Ramblin' On My Mind (6.46)
6. Hoochie Coochie Man (10.29)
7. Same Old Situation (4.58)
8. Who Knows Jam (7.57)
9. Crossroads 69 (8.09)
10. Albatross (4.05)

Art-Nr.: 6331
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Little red rooster
Rock me Baby
Dirty double dealer
Ramblin' on my mind
Same old situation

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Brothers Of The Southland - same [2009]
Die goldenen Tage des Southern Rock sind zurück! Zum Zunge schnalzen! Ein absolutes Southern Rock-Highlight, und zwar reinster Prägung! Zunächst nur als Download erhältlich, gibt's das grandiose "Brothers Of The Southland"-Album nun endlich auch auf CD! Benannt nach dem großartigen, von Henry Paul komponierten Song "Brothers of the southland", zu finden auf dem BlackHawk-Album "Spirit dancer", riefen die Southern Rock-Veteranen Henry Paul (The Outlaws, Henry Paul Band, BlackHawk) und Jimmy Hall (Wet Willie), zusammen mit dem exzellenten Sänger und Gitarristen Bo Bice (man erinnere sich nur an dessen tolles Album "See the light"), sowie einigen hochkarätigen Begleitern das gleichnamige All Star-Projekt ins Leben, unter dem sie im Jahre 2007 dieses famose Album einspielten. Mit dabei sind ausserdem Steve Grisham (The Outlaws, Ghost Riders), "Dangerous" Dan Toler (Dickey Betts, The Allman Brothers Band), Drummer Steve Gorman (The Black Crowes), Jay Boy Adams, Bassist Mike Brignardello und als Gast George McCorkle (The Marshall Tucker Band) mit einer seiner letzten Aufnahmen vor seinem Tode! Es ist kaum in Worte zu fassen, welch herrliche Southern Rock-Musik dieser "bunte Haufen" fabriziert. Voller Seele und Herz, mit Leidenschaft und Spielfreude, absolut zeitlos und doch geprägt von einer Frische, wie man es lange nicht mehr gehört hat. Ein paar ausgesuchte Coverversionen und jede Menge neues, eigenes Material spannen einen Bogen von heißen, auf funkigen, drückenden Grooves basierenden, dampfenden Juke Joint-/Swamp-Rockern, über ganz klassischen, von wundervollen ausgedehnten, lockeren (Twin)Gitarrenläufen geprägten Soothern Rock der Marke Allmans/Marshall Tucker/Outlaws, bluesige Nummern, bis hin zu wunderschönem, locker flockigem Country-/Southern Rock. Zudem fühlt man sich manchmal in die segensreiche "Capricorn"-Ära versetzt. Genial beispielsweise die umwerfende 7 1/2-Minuten Version von "Can't you see", die wohl zu den besten Fassungen gehört, die von diesem legendären The Marshall Tucker Band-Klassiker jemals aufgenommen wurden. Die Jungs spielen die Nummer völlig losgelöst von jeglichen Zwängen, einerseits voller Intensität und voller Energie, andererseits total locker und flüssig. Was für ein Feeling, was für ein Spirit! Wunderbare Percussion, ein genial dahin fliessender Groove, traumhafte Twin-Leads (klingt, als würden Dickey Betts und Toy Caldwell in vollendeter Harmonie miteinander spielen), tolle Hintergrund-Untermalung von transparenter Acoustic Gitarre, Mandoline und Orgel - und dann diese zündende Gitarrenschlacht gegen Ende des Songs. Phantastisch, wie diese Nummer noch einmal aufblüht! Großartiger Gesang im übrigen von Bo Bice! Oder die eh schon geniale, alte BlackHawk-Nummer "Brothers of the southland", nach der sich die Musiker und ihr Projekt benannten. In einer Wahnsinns 7-Minuten-Fassung erfährt der Song hier nochmal eine deutliche Steigerung gegenüber der "Spirit dancer"-Version. Hier wird die Nummer endgültig zu genau dem Southern Rock-Klassiker, der einem Song dieses Kalibers und mit solch einem Text auch zusteht. Es geht um den Southern Rock-Mythos, um Schicksale des Southern Rocks, um gefallene Weggefährten aus glorreichen Tagen. In unter die Haut gehenden Text-Fragmenten werden die Geister der Marshall Tucker Band (in Form der Caldwells)-, von Lynyrd Skynyrd und der Allman Brothers erweckt. "Down the dusty roads of Caroline, the TUCKER Boys were friends of mine, they echoed through the lonely pines, running down the road. And the day the CALDWELLS died, before the rugged cross we cried, and boys from deep inside, said you gotta carry on and on. And we are Brothers Of The Southland, singers in the same band", u.s.w., heißt es dort. Henry Paul singt göttlich! Wir hören wieder exzellente Twin-Gitarren in allerbester Allmans-/Marshall Tucker- und Outlaws-Tradition, sowie ein furioses Lead Gitarren-Finish, wie man es aus solchen Hymnen wie "Freebird" oder "Green grass and high tides" kennt. Allein bei dieser Nummer wird die Southernrock-Gemeinde "Tränen der Freude" in ihren Augen haben. Gänsehaut! Saustark beispielsweise auch der brodelnde, kochende Swamp-Rocker "Rock and Roll survivor" mit seinen gleißenden Bläser-Einlagen (Jimmy Hall) und der tollen Gitarren-Begleitung, die exzellente, schön flockig lockere Version von "Dreams" (The Allman Brothers Band), der knackige, herrlich melodische Southern Soul-Rocker "Love don't care", das in allerbester Henry Paul Band-/Outlaws-Manier kommende "Dixie highway" (diese Nummer wäre wohl auf solchen Alben wie "Grey Ghost" von der Henry Paul Band oder "Lady In Waiting" von den Outlaws zu einer unsterblichen Southern Rock-Hymne geworden), oder der kochende, Wet Willie-mässige Southern Rocker "Change a comin'" mit seinen Skynyrd'schen Riffs, der bluesigen Harp und den glühenden Slide-Läufen. Auch jeder weitere Song ist eine Klasse für sich! Wie gesagt, das ist traumhafter, klassischer Southern Rock (1 Stunde Spielzeit) in seiner authentischsten Form, zwischen Nostalgie und Gegenwart, zwischen Wet Willie und The Allman Brothers Band, zwischen den Outlaws und The Marshall Tucker Band, zwischen der Henry Paul Band und Lynyrd Skynyrd! Hoch lebe der Southern Rock!

Die komplette Tracklist:

1. Rock And Roll Survivor (3.52)
2. Can't You See (7.30)
3. Brothers Of the Southland (6.57)
4. Travelin' Light These Days (3.46)
5. Dreams (5.38)
6. Blue Sunrise (3.42)
7. Love Don't Care (2.55)
8. Dixie Highway (4.28)
9. Pray For Me (3.34)
10. Back In The Day 3.53)
11. Change A Comin' (3.39)
12. Long Goodbye (5.56)
13. Can't You See (Radio edit) (3.57)

Art-Nr.: 6006
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rock and Roll survivor
Brothers of the southland
Love don't care
Dixie highway
Pray for me
Back in the day
Change a comin'

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Chickenfoot - same [2009]
Großartig! Was für Namen: Chickenfoot sind Sammy Hagar (Gesang, Gitarre), Michael Anthony (Bass), Joe Satriani (Gitarre) und Red Hot Chili Peppers-Drummer Chad Smith an der "Schießbude"! Oftmals werden solch vermeintliche "Supergroups" den hohen Erwartungen nicht gerecht, doch nicht so bei Chickenfoot! Im Gegenteil: Deren Debut sprudelt nur so vor Frische und Spielfreude. Ein Wahnsinns-Teil! Sie vereinen in ihrer Musik all ihre Wurzeln zu einem mitreißenden Classic (Hard)Rock-Feuerwerk. Sammy Hagar grölt in bestechender Form (der Bursche ist nicht klein zu kriegen), Satriani spielt beängstigend stark auf und Anthony und Smith treiben die Front mit einem tierischen Groove und Backbeat nach vorn. Sammy Hagar's "Wabos" treffen auf Van Halen, Montrose, Deep Pruple und Led Zeppelin, mit dem Groove der Chili Peppers. Klassische Rock-Traditon in einem genauso zeitlosen, wie hochmodernen, ungemein lebendigen Soundgewand! Prächtiges Songmaterial, packende Instrumentenbeherrschung, teils wunderbar hängen bleibende Melodik und energiegeladene Power! Ein ganz großer Wurf dieser vier Haudegen!

Das Tracklisting:

1 Avenida Revolucion - 5:56   
2 Soap on a Rope - 5:32   
3 Sexy Little Thing - 4:14   
4 Oh Yeah - 4:54   
5 Runnin' Out - 3:52   
6 Get It Up - 4:41   
7 Down the Drain - 6:17   
8 My Kinda Girl - 4:34   
9 Learning to Fall - 5:13   
10 Turnin' Left - 5:48   
11 Future in the Past - 6:38

Art-Nr.: 6416
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Cleaves, Slaid - everything you love will be taken away [2009]
"Cleaves tells gorgeously compact stories in a voice packed with Texas trail dust.", sagt "Entertainment Weekly"! Klasse neues Album (das erste seit 3 Jahren) des nun schon seit über 15 Jahren in Austin lebenden Singer-Songwriters, der sich auch in Europa allergrößter Beliebtheit erfreut. In der Tradition solcher Genre-Größen wie beispielsweise Jimmie Dale Gilmore, Guy Clark, Robert Earl Keen, Lucinda Williams und Joe Ely, die alle der Austin-Szene zuzurechnen sind, überzeugt Cleaves erneut mit einem entspannten, staubtrockenen Mix zwischen Roots, Folk, Americana und Country, der in seiner wunderbar ursprünglich, rau, erdig und ungeschliffen vorgetragenen Art und Weise eine große Anziehungskraft auf den Zuhörer ausübt. Slaid Cleaves versteht es jederzeit, einen mit seinen Geschichten gefangen zu nehmen. Bis auf das bluesige "Run Jolee run" (ein Stück von Ray Bonneville) stammen alle Songs aus der Feder von Cleaves, zum Teil komponiert mit solchen Kollegen wie Rod Picott, Michael O'Connor oder Adam Carroll. Produziert hat das Werk erneut sein langjähriger Weggefährte Gurf Morlix, der auch einiges an Bass- und Gitarrenarbeit beiträgt. Slaid Cleaves fügt zu seinen vielen starken Alben der Vergangenheit mit "Everything you love will be taken away" ein weiteres Top-Teil hinzu. "Stripped down" Singer-Singwriter-/Americana-/Rootsmusik vom Feinsten!

Das komplette Tracklisting:

1 Cry - 3:51   
2 Hard to Believe - 3:43   
3 Beyond Love - 3:43   
4 Green Mountains and Me - 3:44   
5 Run Jolee Run - 4:05   
6 Dreams - 4:14   
7 Black T-Shirt - 3:14   
8 Tumbleweed Stew - 3:40   
9 Twistin' - 4:40   
10 Beautiful Thing - 3:16   
11 Temporary - 3:02

Art-Nr.: 6365
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Cry
Hard to believe
Green mountains and me
Run Jolee run
Black T-Shirt
Tumbleweed stew

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Cross Canadian Ragweed - back to tulsa: live and loud at cain's ballroom [2006]
2 CD-Set! Brandneue, bärenstarke Live Doppel-CD, aufgenommen in Tulsa während der aktuellen "Garage"-Tour, der mitreißenden "Red Dirt"-/Roots-/Countryrock-Formation, die das Genre referenziert, wie kaum eine andere Band! Die wohl perfekte Synthese, rauen, deftigen Countryrocks, dreckigen Gitarren Roots-/Americana-Rocks und Texas-Rocks. Nicht zu vergessen das immer wieder aufkommende, wunderbare Southern-Feeling, vor allen Dingen hervorgerufen durch die zündenden, kraftvollen und ausgedehnten, virtuosen, flammenden Gitarreneinlagen des grandiosen Saitenmeisters und Sängers Cody Canada! Leute, Cross Canadian Ragweed lassen's an diesem Abend richtig krachen! Live präsentieren sie sich noch rauer als im Studio, noch lauter, aggressiver und noch rockiger! Es staubt und raucht an allen Ecken und Enden! Erdig, "wild", ungewzungen, ehrlich! Toll beispielsweise, wenn Cody Canada auf den Schulter eines finster drein schauenden, mächtigen Security-Hühnen (der Kerl hat Oberarme, wie Canada Oberschenkel...) sitzend, ein glühendes Gitarrensolo zu "Blues for you" intoniert)! Trotz alledem vergißt die Band auch live natürlich nicht, was sie im Studio auszeichnet: Traumhafte Songstrukturen, herrliche Melodien und flammende Soli! Eine fulminante Show frei nach dem Motto ihres Titels "Wanna Rock'n Roll" aus ihrem 2004er "Soul gravy"-Album, den sie hier in einer ausgelassenen 15-Minuten-Fassung präsentieren! Rund 132 Minuten Spielzeit, 24 Songs, darunter 6 Tracks, die es bislang von Cross Canadian Ragweed noch nicht zu hören gab (beispielsweise ein Cover von Neil Young's "The neddle and the damage done")! Die komplette Tracklist: "Dimebag", "Number", "Lonely girl", "Late last night", "Final curtain", "Sister", "Constantly", "Don't need you", "Fightin' for", "When it all goes down" (Duett mit Wade Bowen), "Anywhere but here", "Daddy's at home", "The needle and the damage done" (acoustic), "When will it end" (Duett mit Stoney LaRue), "Back around", "Brooklyn kid", "Cold hearted woman", "Jimmy and Annie", "Wanna Rock & Roll", "17", "Hammer down", "Alabama", "Blues for you" und ein prächtiges Cover von Robert Earl Keen's "Lonely feeling" (eine 8-minütige, wunderbare, melodische, southern-fueled "Red Dirt"-/Outlaw-Countryrock-Ballade mit sägenden, glühenden, dreckigen Lead-Gitarren-Parts)! Zum Ende gibt's als "hidden track" noch eine lustige "Acoustic Picking"-Fassung von "Take me back to Tulsa"! Die Jungs lassen im "Cain's Ballroom" richtig Dampf ab! Das Publikum ist aus dem Häuschen - wir ebenso! Was für ein Fest!

Art-Nr.: 4571
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Delta Moon - howlin' [2005]
Der Süden und die Deltas brodeln! Delta Moon, dieses grandiose Quintett aus Atlanta/Georgia, deren Markenzeichen das fantastische Zusammenspiel zweier überragender Slide-Gitarristen ist, sind nach ihrem letzjährigen, großartigen "Goin' down south" mit einem neuen, abermals mitreißenden Album zurück. "Howlin'" läßt euch die Schwüle der Swamps regelrecht fühlen! Auf ungeheurer musikalischer Klasse basierender Louisiana-/Delta-/Roots-/Southern-/Swamp-/Blues-Rock, nicht unbedingt wie ein permanent laut krachendes Vollgas-Gewitter zelebriert, der einen aber, dennoch sehr kraftvoll dargeboten und durchaus mit einer ordentlichen Portion Druck ausgestattet, umso mehr mit seinen Emotionen, seiner Intensität, der Spielfreude, seiner Seele, seiner jederzeit spürbaren, drückenden Bayou-Schwüle, dem tiefen, herrlichen Southern-Groove und seinen ergreifenden Slide-Gitarren fasziniert. Dabei kommt eine Authentizität rüber, wie es nur ganz wenigen Bands gelingt! Delta Moon haben seit "Goin down south" in ihrem Line-Up zwei Umbesetzungen vorgenommen. Neben den beiden genialen Slide-Gitarristen Mark Johnson und Tom Gray (auch ein hervorragender Sänger und exzellenter Songwriter), Drummer Scott Callison, sind nun der neue Bassist Phil Skipper und die neue Sängerin Kristin Markiton mit an Bord, doch das tut der musikalischen Effizienz beileibe keinen Abbruch - ganz im Gegenteil! Kristin's Stimme (sie teilt sich den Lead-Gesang mit Tom Gray in etwa halbe/halbe, wie es auch die ausgestiegene Gina Leigh tat) hat noch mehr Biß, noch mehr Kraft und mehr Blues als die ihrer Vorgängerin, was dem Gesamtsound richtig gut bekommt. Und was die beiden Gitarristen ihren Instrumenten für herrliche Slide-/ Lap Steel- und Bottleneck-Läufe entlocken, mal etwas lässiger, entspannter, dann wieder voller kochender Intensität und mit begnadetem Twin- und Wechselspiel, ist einfach vom Allerfeinsten! Manchmal hat man das Gefühl als wäre Sonny Landreth bei Little Feat eingestiegen, aber auch dezente Elemente der North Mississippi Allstars oder Radiators sind zu erahnen. Das Songmaterial ist von vorn bis hinten erste Sahne! Das Album startet mit dem herrlichen, von einem unwiderstehlichen Bass- und Drums-Groove getragenen, lässigen wie kraftvoll brodelnden, puren Delta-/Southern-/Bluesrocker "You don't have to go", bei dem man sich, ohne es überhaupt wahrzunehmen, bereits nach Sekunden automatisch beim freudigen, rhythmischen, Takt-kompatiblen Finger-Schnippen, Kopfwackeln oder Beinwippen erwischt. Welch ein wunderbaarer Groove und welch ein hinreißendes Southern-/Swamp-Feeling! Die traumhaft eingesetzten, feurigen, elektrischen Slide-Gitarren, im Break mit fantastischem Twin-Spiel, in Kombination mit Kristin's seeligem, gefühlvollem und kräftigem Blues-Gesang machen den Genuß perfekt! Großartige Acoustic-Slide, teilweise ähnlich einem Dobro klingend, im Zusammenspiel mit swampiger Electric-Slide bilden den Rahmen des wundervollen, melodischen, groovigen, mit einem feinen Little Feat-Flair ausgestatteten Roots-/Delta-/Southern-Rockers "Higher ground", dem zusätzlich ein dezentes, prächtig dazu passendes Country-Blues-Feeling attestiert werden muß. Tom Gray singt herrlich erdig, rau und "Whiskey-proofed", aber mit so viel Gefühl und Sympathie! Tolle Lead Acoustic-Gitarre! Nach dem knackigen, dynamischen, flotten, cool aber sehr emotional gesungenen (Kristin), "southern-drenched" Rootsrocker "Must be lonely" mit seiner klasse Melodie und dem tollen Bottleneck-Solo, folgt mit "Midnight train" eine Nummer, bei der der Songtitel wie die sprichwörtliche Faust auf's Auge paßt. Dieses, mit herrlich sumpfigen Slide-Gitarren (akustisch und elektrisch) und einem prächtig "marschierenden" Drums-Groove ausgetattete Stück "fährt" wie ein, sich auf einer gediegenen, am besten nie enden wollenden Reise durch die Bayous Lousiana's befindender "Blues-Boogie-Train" durch euer Musikzimmer. Einfach klasse! Wie auch der lockere, aber "heiße", von tollen Slide-Soli durchzogene, groovig bluesige Roots-Southern-Rocker "Put your arms around me", der tief im Mississippi Hill Country verwurzelte, semi-akustische Southern-Roots-Country-Blues "Low country boil", der ungemein knackige, straighte, erdige, schön dreckig vorgetragene, mit einer tollen Melodie und glühenden Slides ausgestattete Delta-Rocker "Officer", der groovig jammige, mit einer dezenten Portion Memphis-Soul ausgestattete Ritt auf dem "Blue highway", oder der sehr intensive, mit kraftvollem, emotionalem Parallel-Gesang von Kristin und Tom interpretierte, in schwülen Slide-Gitarren getränkte, jammige Retro Southern-Blues-Rocker "Let tomorrow be"! Nicht nur das in Fankreisen sehr angesehene, vom Allman Brothers-Management herausgegebene "Hittin' The Note"-Magazin findet die Musik von Delta Moon "at once exciting and sincere" - auch wir sind restlos begeistert! "Howlin'" entführt den Zuhörer auf eine unwiderstehliche, rootsige, bluesige Reise durch die Swamps des amerikanischen Südens - bärenstark!

Art-Nr.: 3684
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You don't have to go
Must be lonely
Midnight train
Officer
Let tomorrow be

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Drive-By Truckers - live from austin tx ~ cd & dvd [2009]
CD & DVD-Set! Super Auftritt der Drive-By Truckers, aufgenommen während der "Brighter than creation's dark"-tour am 26. September 2008 in den KLRU-Studios von Austin/Texas im Rahmen der "Austin City Limits"-Veranstaltungsreihe. Es ist schon beeindruckend, mit welcher Leichtigkeit, mit welcher Spielfreude und Souveränität die Band auch das "Handicap" dieses relativ konservativen Rahmens eines Fernsehstudios mit relativ wenig Publikum und zeitlich begrenzter Auftrittsdauer wegsteckt und geradezu hingebungsvoll aus sich herrausgeht. Es scheint völlig egal zu sein, wo die Band auftritt - sie lebt und zelebriert ihre Musik voller Herz und Seele. Andererseits, sagt Patterson Hood, habe es sich die Band schon lange gewünscht einmal im Rahmen von "Austin City Limits" zu spielen - und dementsprechend gut sind sie eben auch drauf. Den Weggang von Jason Isbell hat man prima verkraftet. Steeler John Neff ist schon seit einiger Zeit wieder vollwertiges Mitglied der "Truckers" und greift neben seinen herausragenden Pedal Steel Guitar-Passagen immer mehr zur elektrischen Gitarre, teils mit exzellentem Solo-Spiel. Wenn Patterson Hood, Mike Cooley und John Neff ihre E-Gitarren zeitgleich einsetzen, entsteht einfach dieser unwiderstehliche Sound der Drive-By Truckers, der ihren von sägenden Gitarren überzogenen, dreckigen, rotzigen, jammigen Roots-/Americana-/New Southern Rock so einzigartig macht. Die Truppe aus Athens besticht bei diesem Auftritt mit einer tollen Setlist. Neben einigen Tracks ihres aktuellen Albums erleben wir auch prächtige Live-Versionen solcher Fan-Favorites wie "Zip city" und "Let there be rock" aus dem begnadeten "Southern Rock Opera"-Album, "Marry me" aus "Decoration day" oder eine fantastische, über 11-minütige Fassung von "18 wheels in love" aus dem frühen "Gangstabilly"-Werk. Ein absolut starker Auftritt, der ihren Status als "the boldest and baddest Southern band in the land" eindrucksvoll belegt. Die CD und DVD enthalten jeweils die komplette Show, die Tracklists sind also identisch. Dennoch läuft die DVD (etwa 80 Minuten) etwas länger als die CD (ca. 72 Minuten), da man bei der CD zwischen den Songs ein wenig von der Publikums-Konversation herasugeschnitten hat. Die DVD (dts Digital Surround 5.1 | 48/24) aber ist absolut vollständig! Sie ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Setlist (CD & DVD):

1 Perfect Timing - 3:14   
2 Heathens - 5:17   
3 A Ghost to Most - 4:50   
4 The Righteous Path - 4:33   
5 I'm Sorry Huston - 3:39   
6 3 Dimes Down - 2:54   
7 Puttin' People on the Moon - 7:08   
8 Space City - 4:57   
9 The Living Bubba - 6:21   
10 Zip City - 5:17   
11 18 Wheels of Love - 11:47   
12 Let There Be Rock - 5:27   
13 Marry Me - 5:52

Art-Nr.: 6471
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Earle, Steve - townes ~ deluxe edition [2009]
2 CD-Set! Deluxe Edition! Steve Earle erfüllt sich einen Traum! Selbst einer der größten Songwriter einer ganzen Americana-/Roots-Generation bezeichnert er den legendären texanischen Singer-Songwriter Townes Van Zandt als "den besten Songschreiber auf der ganzen Welt - und ich stehe auf Bob Dylans Couchtisch in meinen Cowboystiefeln und behaupte genau das" (ein mittlerweile berühmtes Zitat aus dem Munde Earles). Sogar seinen nun auch schon in der Szene auf den Spuren des Vaters wandelnden Sohn Justin taufte er mit zweiten Namen in Verneigung vor seinem großen Idol "Townes". Lange schon schwelte in Steve Earle der Gedanke ein Album mit den Songs von Townes Van Zandt aufzunehmen - nun ist es geschehen. Es ist ein wunderbares Dokument geworden. Ein begnadeter Songwriter verehrt einen anderen begnadeten Songwriter - und es ist fantastisch gelungen! 15 Songs, sowohl bekannte Standards, als auch sehr unbekanntes Material aus dem Fundus Van Zandts hat Earle mit einer Horde exzellenter Begleiter (u. a. Dennis Crouch - Bass, Greg Morrow - Drums, Tim O'Brien - Mandoline, Darrell Scott - Banjo / Dobro, Tom Morello - E-Gitarre, Alison Moorer und Justin Townes Earle - Background Vocals, u.s.w.) eingespielt, alles gehalten in einem ungemein ursprünglichen, rauen, "rural stripped-down" Gewand, immer dreckig, staubig, trocken und vor allen Dingen voller geradezu greifbarer Inspiration. Nie aggressiv, sondern entspannt, aber dennoch kraftvoll. Dabei geht Earle sehr variabel zu Werke und drückt den Songs, bei aller Authentizität, klar seinen eigenen, unverkennbaren Earle-Stempel auf. Mal bluegrassig, mal folkig, dann richtig dreckig rockend, mal bluesig, mal im spröden Storyteller-Stil, mal Acoustic Old time Country, mal total ruppig, mal mit einem tollen Country Two-Step-Stomper - er packt alles an! Die hier vorliegende "Deluxe Edition" enthält noch eine zweite CD, die den Titel "The basics" trägt. Hier sind nochmal 11 der Tracks in einer akustischen Alternativ-/"Basic"-Version enthalten, nur Earle und seine Gitarre, die dem fundamentalen Ursprung dieser zeitlosen Townes Van Zandt-Nummern noch gerechter werden. Steve Earle erfüllt sich einen Traum - und seine Fans partizipieren davon. Eine ganz starke Sache!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1
1 Pancho and Lefty - 4:01   
2 White Freightliner Blues - 3:27   
3 Colorado Girl - 3:35   
4 Where I Lead Me - 3:29   
5 Lungs - 2:18   
6 No Place to Fall - 2:52   
7 Loretta - 3:14   
8 Brand New Companion - 5:12   
9 Rake - 3:22   
10 Delta Momma Blues - 5:14   
11 Marie - 4:52   
12 Don't Take It Too Bad - 3:12   
13 Mr. Mudd and Mr. Gold - 2:17   
14 (Quicksilver Daydreams Of) Maria - 3:20   
15 To Live Is to Fly - 3:40   

Disc 2
1 Pancho and Lefty - 4:01   
2 Where I Lead Me - 3:37   
3 Lungs - 2:22   
4 No Place to Fall - 2:56   
5 Loretta - 3:14   
6 Brand New Companion - 5:11   
7 Rake - 3:21   
8 Marie - 4:49   
9 Mr. Mudd and Mr. Gold - 2:33   
10 (Quicksilver Daydreams Of) Maria - 3:15   
11 To Live Is to Fly - 3:36

Art-Nr.: 6391
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 20,90

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Fowler, Damon - sugar shack [2009]
Die amerikanischen Gitarrenmagazine, vor allem aber auch die Musikpresse in und um Florida feiert Damon Fowler breits als einen ganz Großen seiner Zunft. "Best Guitarist, Best Lap-Steel player, Best Slide player" sind nur einige der "Titel", mit denen der hoch talentierte Bursche nur so überhäuft wird. Völlig zu Recht, denn Fowler ist in der Tat ein "Zauberer" an der Gitarre - und ein klasse Sänger und Songwriter! Sein neues Album "Sugar shack" ist nicht mehr und nicht weniger als ein kleines Meisterwerk! Unterm Strich ist Damon Fowler sicher dem Blues-Circuit zuzurechnen, doch das Werk ist gleichzeitig ein wahres Fest für die Roots-, Americana-, Jam,- Swamp Rock- und Southern Rock-Fraktion, vor allem aber auch für die Gitarren-Liebhaber. Geboren und aufgewachsen in Brandon/Florida, nahe der Metropole Tampa, entdeckte Damon im Alter von 12 Jahren seine Liebe zur Gitarre. Nachdem man ihm ein paar Akkorde beigebracht hatte, stellte sich schnell heraus, dass der Junge ein regelrechtes Naturtalent ist, der sich in Windeseile alle nur erdenklichen Facetten des Gitarrespielens aneignete. Ein vollkommen natürlicher Prozess! Seit etwa 2004 nun tourt Fowler unentwegt durch die Lande und hat schon mit, bzw. für das "Who is who" der Szene zusammengespielt oder Shows eröffnet, wie beispielsweise B.B. King, Buddy Guy, Coco Montoya, Derek Trucks Band, Gregg Allman, Joe Bonamassa, Little Feat, the Radiators, Tinsley Ellis, Junior Brown, Johnny Winter, Molly Hatchet, Tab Benoit, um nur einige zu nennen. Seine Herkunft kann Fowler zu keiner Zeit leugnen, denn seine Musik ist "pure southern". Der Sound ist tief verwurzelt in den Sümpfen der Everglades. Mit seinen beiden kongenialen Partnern Chuck Riley am Bass und Scott Key an den Drums, gelingt ihm eine magische Mischung aus "swampy infectious grooves", staubigem Rootsrock, einem unterschwelligen "soulful hillbilly twang", erdigem "footstompin'" Blues,, rotsigen Americana-/Country-Einflüssen und einer gesunden Portion abgehendem Southern Rock'n Roll. Wie ein unwiderstehliches Gebräu aus Zutaten von The Band, den North Mississippi Allstars, Ry Cooder, John Hiatt, Dan Baird und den Georgia Satellites, Merle Haggard, Buddy Guy, The Allman Brothers Band, Delta Moon; Steve Earle und Little Feat! Fowler verfügt über eine klasse, einerseits irgedwie relaxt wirkende, andererseits sehr kraftvolle, durchaus von Staub gegerbte, leicht angeraute, von viel Natürlichkeit und Seele geprägte Stimme. Apropos Seele: Die steckt auch in seinem phänomenalen Gitarrenspiel, ebenso wie Feuer, Würze, grenzenlose Variabilität und Virtuosität, eben absolute künstlerische Klasse! Ob eingängige "catchy hooks", mitreißendes Acoustic Fingerpicking, glühende, tief aus den Sümpfen Florida's entsprungene Slide-Exkursionen, flammende, dreckige, kraftvolle Lead Gitarren-Ausflüge oder furioses Telecaster-Spiel - Fowler behersscht das alles, als wäre es nichts! Alles wirkt natürlich, zwanglos, kraftvoll, aber niemals zu "dramatisch". Ein amerikanischer Rezensent verweist auf ein gewisses "Skunk Baxter meets Duane Allman"-Feeling, was sicher nicht von der Hand zu weisen ist. Ein paar Songbeispiele: Nach dem schönen, bluesig swingenden, akustisch gehaltenen, "finger-snippin'" Opener "Some fun" (das "Ding" ist wirklich "pure fun", mit tollem Acoustic Gitarrenspiel des Meisters), folgt gleich mit "VFW" ein herrlicher, schwungvoller, prächtig in die Beine gehender Blues-based Roots-/Southern Rock'n Roller, der einem Dan Baird und den Georgia Satellites zu allen Ehren gereicht. Allerdings erleben wir hier deutlich mehr Roots- und Swamp-Flair, dazu einen klasse Country-/Roadhouse-Touch. Fowler's fulminantes Gitarrensolo löst unmittelbar tiefste Bewunderung aus. Irre stark! Welch einen wundervollen Groove erleben wir bei der fantastischen Blues-/Roots-/Southern-/Swamp-Ballade "I hope it's gonna rain"! Schwül, drückend, tief in den "Southern-Backwoods" verwurzelt, sehr kraftvoll, dennoch locker und mit einer prächtigen Melodie ausgestattet. Löst eine ungeheure Anziehungskraft auf den Zuhörer aus. Fowler begleitet diese Nummer mit intelligenten, geschickten, eingängigen Riffs, die den unwiderstehlichen Groove bestens unterstützen. Schließlich setzt er im Break zu einem, seine ganze Klasse offenbarenden E-Gitarrensolo an, das die etablierte Saitenzunft schon mal zu einer unterwürfigen Verneigung anhalten dürfte. Der Kerl ist ein echter Könner! Bei "Lonely Blues" wird dann erstmals die Slide ausgepackt. Und wie! Glühende, swampige Läufe von vorn bis hinten, dazu tierische Riffs. Ein großartiger, kochender Swamp-/Blues-/Southern Rocker! Eine weitere, viel Southern Rock-Esprit versprühende, rootsige Ballade steht mit dem grandiosen "James" auf dem Programm. Tolle Melodie, ein klasse Rhythmus, viel "Soul", und ein zündendes, messerscharfes Lap-Steel Solo bestimmen das Geschehen! "Sugar Lee" ist ein powernder, kochender, uriger Hill Country-Blues mit jeder Menge Reminiszensen an die North Mississippi Allstars. Toller Gesang, viel Drive, ein raues Ambiente und furioses, dreckiges Slide-Spiel, inklusive eines bärigen Bottleneck-Ritts sorgen für ordentlich Dampf. Dann noch das Titelstück "Sugar shack": Ein staubtrockener, wunderbar groovender, sehr ursprünglich und "rural" gehaltener Midtempo Roots-/Southern-Blues! Fowler besticht mit gefühlvollem Gesang und vor Spielfreude nur so strotzender Gitarrenarbeit, inklusive eines flammenden Lap Steel-/Bottleneck-Ausflugs. Purer Slide-Zauber! Neben seinen eigenen Stücken nimmt sich Fowler aber auch dreier Coverversionen an. Und auch die haben es wahrlich in sich! Wow, bringt der Bursche neues Leben in diese Nummern. Zum einen legt er seinen "southern spin" in eine prächtig rockende Fassung des Merle Haggard Country-Klassikers "Tonight the bottle let me down" (halsbrecherisches Gitarrensolo der Marke Dan Baird meets Albert Lee), fegt durch Billy Joe Shaver's "I'm just an old chunk of coal" und nimmt sich schließlich auch noch Russel Smith's (The Amazaing Rhythm Aces) unvergesslichen Hit "Third rate romance" vor, aus dem er einen herrlichen Roots-/Blues-/Country-Rocker zaubert, mit viel Slide-Arbeit, die nicht selten an Ry Cooder erinnert. Produzent Scott Cable hat das Album sehr trocken, ein wenig angeraut, aber ungemein filigran und fein akzuentiert in Szene gesetzt, Vermittelt einen sauberen, viel Atmosphäre versprühenden, sehr nätürlichen Live-Sound. Samstag abends, in einer urigen, abseits in den "Florida-Backwoods" gelegenen Bar - auf der Bühne eine "groovy little band from down south", Damon Fowler und seine Kumpels - und Du direkt davor! So in etwa muß man sich das vorstellen! Einfach wunderbar! CD rein, zuhören, geniessen....

Das komplette Tracklisting:

1 Some Fun - 2:26   
2 VFW - 3:20   
3 I Hope It's Gonna Rain - 4:43   
4 Lonely Blues - 4:29   
5 James - 4:47   
6 Sugar Lee - 4:31   
7 Sugar Shack - 4:36   
8 Tonight the Bottle Let Me Down - 3:41   
9 Third Rate Romance - 5:01   
10 Wrong Side of the Road - 3:41   
11 Don't Know Why I Love You - 4:58   
12 I'm Just an Old Chunk of Coal - 2:58

Art-Nr.: 6197
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
VFW
I hope it's gonna rain
Lonely Blues
James
Sugar Lee
Sugar shack
Third rate romance

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Great Caesar's Ghost - means to an end [2008]
"One of the most talented jam bands to recently emerge on the scene!" Saustarke Jamrock-Truppe mit vielen Southern-/Roots-/Jazz-/Psychedelic-/ u. Blues-Bezügen, die auch gerne mal Material von The Allman Brothers Band, Grateful Dead und alten Bluesgrößen covert, um diesen Songs ihren eigenen Stempel aufzudrücken. Das renommierte Allman Brothers-Fanzine "Hittin' The Note" ist bereits voll des Lobes und "pusht" die Truppe gewaltig - vollkommen zu Recht, wie wir finden! Und wenn diese "Allmans-Bibel" der Meinung ist, dass Great Caesar's Ghost die Allman Brothers-Nummern in einer Art und Weise covern, dass sie nehezu genauso interessant sind, wie die Origenale ("there are not many bands talented enough to cover Allman Brothers songs much less make them interesting compared to the originals. But this band does and really caught our attention. Now they have come out with a new CD of 5 originals and 5 covers that is their best effort yet"), dann muß einfach etwas dran sein! Great Caesar's Ghost kommen aus Long Island /New York, doch sie klingen, als wären sie in den Südstaaten beheimatet. Old Union, Tishamingo, New Monsoon und Widespread Panic sind alles Kollegen, die in etwa auf einer Wellenlänge mit den "Ghosts" liegen, doch auch Einflüsse von Pink Floyd und diversen Blueslegenden wie Johnny Winter, dessen "Mean town blues" sie hier hervorragend covern, oder Stevie Ray Vaughan sind deutlich spürbar, verbunden mit der Lockerheit und den Jam-Neigungen von Grateful Dead und vor allem aber auch dem Southern Rock-Flair von The Allman Brothers Band. Aus all diesen Zutaten braut sich das Sextett seinen ganz eigenständigen, unverkennbaren Stil zusammen, der ihnen diese immense Aufmerksamkeit in der Szene verschafft. Und die Fanbase wächst stetig! Das ist kein Wunder bei solch großartigem Songmaterial und solch exzellenten, mit großer Virtuosität gesegneten Musikern! Vornehmlich bestimmt wird der Sound durch das exquisite Zusammenspiel der beiden Top-Gitarristen Ray Penney und Larry Schmid, gleichzeitig auch ein klasse Sänger, dessen Stimme (Vibe) zuweilen so etwas wie ein "Pink Floyd/David Gilmour in the South"-Appeal aufweist. Dazu gesellen sich die ausgeklügelten Orgel- und Piano-Passagen des hervorragenden Keyboarders Keith Hill, sowie, und das macht die Sache auf eine äußerst angenehme Art und Weise zusätzlich spannend, das sehr reizvolle und bestens integrierte Saxophon- und Flötenspiel von Mario Cruz. Bassist Larry Hunter und der großartige Drummer Ed DiCapua sorgen für eine herrlich groovende Basis, die zuweilen durch einen zweiten Percussionisten (Shawn Murray) verfeinert wird. Wie gesagt, es handelt sich bei den Leuten von GCG ausschließlich um mit aussergewöhnlichem Talent gesegnete Musiker, die sich durch ihr ausgedehntes Touring zudem blind verstehen. Einen gewissen Live-Charme haben sie hervorragend ins Studio transportiert. Die Musik hat Feuer, strahlt aber auch eine zwanglose Lockerheit und Leichtigkeit aus. Trotz aller Jam-Neigungen legt die Band ungeheuren Wert auf das Songmaterial und gewisse Strukturen, was sie hervorragend umsetzen. Das Zeug bleibt prima hängen, besticht zum Teil mit einer wunderbaren Melodik. Trotzdem bleiben die Freiräume für ausgedehnte Improvisationen und Soli (die Gitarrenläufe sind von Allerfeinsten), bei denen die Musiker ihre ganzes Klasse demonstrieren können, erhalten. Ein herrlicher Percussion-Groove und dreckige, würzige Gitarren-Riffs und -Licks begleiten den prächtigen Opener "Let it go", ein toller, Southern-fueled Jamrocker, dessen starke Saxophon-Fills für zusätzliches Feuer sorgen. Dezentes Psychedelic-Feeling! Was für ein starker Auftakt mit tollem Zusammenspiel der beiden Gitarristen und dem Saxophonist Mario Cruz! Doch mit dem wundervollen, ungemein melodischen und lockeren "Coming home" setzen sie gar noch einen drauf! Großartig, wie sich diese mit viel The Allman Brothers Band-/Dickey Betts-Flair und Retro Countryrock-Feeling ala The Marshall Tucker Band ausgestattete Nummer in unsere Ohren schleicht. Starkes Slide-Gitarrenspiel, tolle Percussion-Basis - und gegen Ende noch ein grandioses, rootsig würziges, locker aus dem Handgelenk gespieltes Gitarrensolo von Penney! Erste Sahne! Jazzig und psychedelisch, voller Seventies-Spirit und schönem "early Pink Floyd"-Flair präsentiert sich die Truppe bei dem starken, 7-minütigen "Me and bird"! "Schwebender" Gesang, klasse Slide-Nuancen, hervorragend passende Saxophon-Ergänzungen, ein prima Refrain und viel Jam-Groove bilden eine großartige Einheit! Dreckige, bluesige Southern Rock-Riffs ziehen sich durch das anschließende, locker groovende, dennoch sehr würzige "These blues", ausgestattet mit glühenden Slide-Linien und viel Spielraum für ausgedehnte Gitarren-Jammings, die man live sicher hingebungsvoll auslebt. Einen Studio-Vorgeschmack darauf bietet das fette Wah Wah-Solo am Ende des Stückes! Saustark! Nach einer exzellenten, gut 7-minütigen Instrumental-Version von Jeff Beck's "Definitely maybe" mit faszinierendem Twin Gitarren-/Saxophon-Zusammenspiel, einer wunderbar entspannten, melodischen Fassung des Jackson Browne-Klassikers "These days" und dem locker groovenden, herrlichen Allmans-/Dickey Betts-like Southern-/Jamrocker "Seeds and stems" (feine Twin-Licks, glühendes Gitarren-Solo), setzen sie zu einer hinreißenden 12 Minuten-Version des Grateful Dead-Klasskers "Bertha" an, der dem Original in nichts nachsteht, ja es vielleicht sogar in den Schatten stellt! Voller Hingabe machen sie aus dem Stück einen vollkommen lockeren, lupenreinen Southern Rocker mit traumhaften Gitarrenlinien (irgendwo zwischen Dickey Betts und Toy Caldwell) und dem klasse Flötenspiel, der The Allman Brothers Band und The Marshall Tucker Band weit näher ist, als den Grateful Dead! Famos! Den Abschluß des Albums bildet schließlich eine klasse Fassung von "Les Brers In A Minor" (Allman Brothers)! Great Caesar's Ghost mit einem famosen Werk auf dem Weg in die "belle etage" der (Southern)Jamrock-Szene! Das "Hittin' The Note"-Fanzine und all die anderen grandiosen Reviews aus den Staaten irren nicht - diese erstklassige Truppe wird uns noch viel Freude bereiten!

Art-Nr.: 5759
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Let it go
Coming home
These blues
Seeds and stems
Bertha
Mean town blues

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Grey, JJ & Mofro - brighter days ~ live ~ cd & dvd-set [2011]
CD & DVD-Set! Darauf haben die Fans gewartet: Großartiges Live CD (gut 78 Minuten Spielzeit) und DVD (rund 2 Stunden Spielzeit) -Package der bärenstarken Southern-/Jam-/Blues-Formation aus Jacksonville/Florida, mitgeschnitten am 22. Januar 2011 im Variety Playhouse von Atlanta/Goergia. Grandios, wie inspiriert, technisch brillant, "soulful" und ausstrahlungsstark die hier in 7-köpfiger Besetzung antretende Band (JJ Grey - lead vocals, electric and acoustic guitar, harmonica, sowie saxophonist Art Edmaiston, trumpeter Dennis Marion, organist and pianist Anthony Farrell, drummer Anthony Cole, electric and lap steel guitarist Andrew Trube, and bassist Todd Smallie) ihren unwiderstehlichen Mix aus muddy Rock, rural Blues, R & B, Funk, Soul, Gospel, Roots, Country und swampy Southern Rock zelebriert. Ja, vor allen Dingen, die ihrer Herkunft geschuldete, magische Swamp-/Southern-Atmosphäre spiegelt sich in ihren wunderbaren Grooves wider. Live ist dies noch weitaus intensiver und deutlich "grittier" als im Studio. Saustark!

Die 2-stündige Konzert-DVD enthält 3 Stücke mehr als die CD. Zwischen den Live-Tracks (die Songs selbst sind nicht unterbrochen) gibt es immer wieder mal kleine Dokumentations- und Interview.Sequenzen von Grey und anderen Wegbegleitern (z.B. auch Derek Trucks) und man gewährt uns Einblicke in dessen swampige Heimat. Es ist ein ganz großartiger Konzertfilm, der eindrucksvoll zeigt, mit wieviel Herz und Seele und mit welch eine Intensität, Spielfreude und Klasse eine JJ Grey & Mofro-Show von statten geht. Ein mitreissendes Konzert! Und der "Southern-Duft" ist allgegenwärtig! Die DVD ist "code free" und somit auf allen CD-Spielern abspielbar.

Die komplette Setlist:

CD:
1. Country Ghetto - 4:46
2. A Woman - 3:23
3. Brighter Days - 8:00
4. Air - 5:22
5. War - 4:28
6. Lochloosa - 11:19
7. Dirtfloorcracker - 4:17
8. Orange Blossoms - 5:34
9. Ho Cake - 7:56
10. The Sweetest Thing - 7:52
11. The Sun Is Shining Down - 9:13
12. On Fire - 6:34

DVD:
1. Country Ghetto
2. A Woman
3. Brighter Days
4. Air
5. War
6. Lochloosa
7. Dirtfloorcracker
8. Orange Blossoms
9. Ho Cake
10. The Sweetest Thing
11. The Sun Is Shining Down
12. On Fire
13. Hide & Seek
14. Slow, Hot & Sweaty
15. King Hummingbird

Art-Nr.: 7559
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Hale Band, John D. - lost [2008]
Toll! "John D. Hale rocks the Red Dirt Country"! Und wie! Wunderbarer, dynamischer, unverbrauchter, erdiger, von einem tollen, saftigen Sound geprägter, hoch melodischer, kraftvoller Americana-/Countryrock, eingepackt in ein unwiderstehliches, mit dieser ureigenen, texanischen Note behaftetes Red Dirt-Gewand. Die Truppe bewegt sich im weitesten Sinne in der Schnittmenge solcher Kollegen wie Reckless Kelly, Cross Canadian Ragweed und der Tyler McCumber Band, hat aber dennoch ihren ganz eigenen Stil, denn sie verbindet in geradezu packender Art und Weise Anlagen aus Bluegrass mit fein akzuentierten akustischen Instrumenten wie Acoustic Gitarre, Banjo und Mandoline, mit satten, knackigen, voller Southern Rock-Flair steckenden, druckvollen Countryrock-Elementen aus fetten, dreckigen E-Gitarren! Eine tolle Verbindung aus traditionellen Country-/Grass-Wurueln und markigem Texas Rootsrock! Die aus dem mittleren Westen, aus Jackson, Missouri stammende John D. Hale Band hatte bereits im Jahre 2005 mit ihrem in Eigenregie veröffentlichen Debüt große Aufmerksamkeit über die USA hinaus bis nach Europa und sogar Australien erlangt. Obwohl die Band rein geographisch gesehen nicht zu den beiden "federführenden" Staaten des "Red Dirt", Texas und Oklahoma, zu zählen ist, sind ihre o.a. Stil-Einflüsse, das bandinterne Songwriting, die eigene instrumentelle Umsetzung und John D. Hales leicht genäselter, rotziger Gesang (irgendwo in Bereichen von Cody Canada, Ryan Bales oder Tyler McCumber) gerade zu prädestiniert dafür, diese Szene ordentlich aufzumischen. Und das wird ihnen mit diesem Pracht-album auch sicher gelingen! Ihr immenses Potenzial ist natürlich auch solch wichtigen Personen des Genres wie Cody Brown und David Abeyta, ihres Zeichens zentrale Mitglieder der Red Dirt Vorzeige-Rocker Reckless Kelly, nicht verborgen geblieben. Die schnappten sich das aus John D. Hale (Lead vocals, electric & acoustic guitar), dem überragend agierenden Smooth Roose (Lead guitar, mandolin, banjo, dobro, harmony vocals), Cody Phillips (Bass) und Chris Brotherton (Drums) bestehende Quartett und holten es für ihr neues album "Lost" ins Studio nach Austin, Texas. Brown und Albeyta zeichnen sich für die exzellente, saftige Produktion verantwortlich und steuern auch einige Parts an ihren Paradeinstrumenten bei. Mit dabei ist auch Grammy-Gewinner Adam Odor, der das Engineering und Abmischen übernahm, sowie bei zwei Stücken die Basslinien ergänzte. Weiter noch als Gastmusiker am Start ist Brian T Shaw, der sehr einfühlsam mit einigen herrlich rollenden B3 Orgel-Einlagen und Piano-Fills den ansonsten überwiegend von Gitarren und anderen Saiteninstrumenten dominierten Sound der Band auflockert. Die sich durchgehend, ohne jegliche Schwächen auf sehr hohem Niveau bewegende CD beginnt mit dem frech geradeaus rockenden (dezentes Southern-Flair), satten "Heartbreaker", das sofort Assoziationen an Interpreten wie Cross Canadian Ragweed, Johnny Cooper oder der Ryan Bales Band aufkommen lässt. Tolle Dynamik, klasse Melodie, fette Gitarren! Das anschließende, recht rootsige "Someday He Might" wird von einer schönen Baritone E-Gitarre, aber vor allem von Cody Browns quäkigen Harpeinlagen getragen. Wiederum ziemlich (southern-)rockig und dynamisch geht es beim Titelstück "Lost" zur Sache. Sehr schön hier das würzige E-Gitarren-Solo des ungemein vielseitigen und talentierten Smooth Rose, der im weiteren Verlauf des Albums vor allem auch mit dem Banjo, Dobro und der Mandoline zu glänzen weiß. Herrlich das von einer traurigen Fiddle begleitete, atmosphärische "What Love Is All About", das die Situation eines gerade verlassenen Mannes textlich mitleidig und doch mit einem eigenwilligen Humor reflektiert. Das einzige Coverstück stammt aus der Feder von Lyle Lovett. Doch was machen die Jungs aus dessen famosem "L.A.County" für eine Wahnsinns-Fassung: Schwungvoll, kraftvoll, dennoch locker, vorwiegend arrangiert mit grassigen Instrumenten wie Acoustic Gitarre, Banjo und Mandoline (toller Lead-Einsatz der jeweiligen Instrumente), aber auch mit erdiger Electric Lead-Gitarre und markantem Drumming. Saitenmann Roose mit einem großen Auftritt! Textlich dramatisch geht es bei kräftig rockenden "Pistol In Each Hand" zu (es handelt von einer sich anbahnenden Schusswaffen-Konfrontation zwischen Polizei und einem gesuchten und überführten Drogen-Dealer, der seiner Ansicht nach nichts mehr zu verlieren hat)! Der Song wird passender Weise dazu mit einem schön rauen, drückenden Outlaw-Flair der Marke Shooter Jennings präsentiert. Packender Stoff! Die hervorragend instrumentell in Szene gesetzten "Stake Our Claim Again" und "Sweet Suzanne" beeindrucken erneut mit diesen glasklar ausgesteuerten Akustik-, E-Gitarren, und vor allem Mandolinen-/ Dobro- und Banjopassagen, dass es nur so die reine Freude ist. Und immer wieder diese klasse Stimme von John D. Hale! Großartig! Gegen Ende der Scheibe gesellt sich dann verstärkt ein etwas grassiger Anteil zu den aber alles andere als "altbacken" klingenden Stücken. "Love Pulled The Trigger" entpuppt sich dabei beispielsweise als ein absoluter Uptemp-"Hammer". In einer Art Mischung aus Cross Canadian Ragweed und Southern Rock-Ikonen wie The Marshall Tucker Band, The Charlie Daniels Band und den Outlaws lassen sie einen furiosen Red Dirt-Grass-/Countryrocker vom Stapel - erstklassige Banjo-, Mandolinen- und E-Gitarren-Soli inklusive! Das abschließende "Put Me In The Ground" bedient noch einmal die Outlaw Country-Schiene, vermischt mit ein wenig swampigem Skynyrd-Flair, und wird am Ende, nach einer Minute Pause, zusätzlich durch einen Hiddentrack mit dem Zungenbrechertitel "Local First Assembly Church Of Crystal Methodists" (erneut alle Achtung vor Hales gesanglicher Bewältigung der Titelzeile) erweitert. Das Stück bietet Bluegrass pur im Stile der Del McCoury Band, wobei Smooth Rose und Cody Brown mit parallel gespieltem Banjo und Fiddle sich eine Art "Speed Photo-Finish" an ihren Instrumenten liefern, dass die Saiten regelrecht zum Glühen gebracht haben dürfte. Ein fulminanter Ausklang. Mit "Lost" ist der John D. Hale Band bereits zu einem frühen Zeitpunkt ihrer noch recht jungen Karriere ein absolutes Glanzstück gelungen, dass sich vor allem durch die famose Spielfreude der exzellenten Protagonisten, die fein strukturierten, durchweg erstklassigen Songs, sowie der glasklaren und modernen Produktion auszeichnet. Von wegen "Lost" - hier ist nichts verloren! Im Gegenteil: Das Teil ist ein echter "Gewinn", ja geradezu unverzichtbar für jeden Rootsrock-/Americana-Rock-/Red Dirt Countryrock-Liebhaber! Gratulation an die Jungs für eine große Leistung! (Daniel Daus)

Die komplette Trackliste:

1 Heartbreaker (3.05)
2 Someday He Might (4.22)
3 Only Time Will Tell (2.57)
4 Lost (2.55)
5 What Love Is All About (4:00)
6 L. A. County ((5.20)
7 Pistol In Each Hand (4.03)
8 Stake Our Claim Again (4.00)
9 Sweet Suzanne (3.11)
10 Love Pulled The Trigger (2.50)
11 Put Me In The Ground / Local First Assembly Church Of Crystal Methodists (9.42)

Art-Nr.: 6275
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Heartbreaker
Someday he might
Lost
L. A. County
Pistol in each hand
Love pulled the trigger

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