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Atkins, Rodney - it's america [2009]
"If you're going through hell", Rodney Atkins' Vorgänger-Album, war für den Mann aus Knoxville/Tennessee alles andere als ein "Gang durch die Hölle". Im Gegenteil: es war sein großer Durchbruch - mit insgesamt 4 aufeinander folgenden "Number One-Singles" in den Billboard Country Singles-Charts. Was für ein Erfolg! Nun liegt der Nachfolger vor, und er knüpft nahtlos an den großartigen Vorgänger an. Atkins’ große Stärke liegt darin, die von ihm und seinen Songwriter-Kollegen kreierten Songs sehr "alltagstauglich" zu präsentieren. Das führt zu einen enorm hohen Identifikationsgrad. Vor allem der sich in vielen Songs befindende, gesunde Positivismus überträgt sich unaufdringlich, nicht zu massiv, aber effektiv auf den Hörer. Auf "It’s America" präsentiert Atkins elf absolut traditionell verwurzelte, dennoch durchaus moderne, energiegeladene Stücke, die dank seiner kräftigen Vokalperformance (frappierend übrigens die Stimmähnlichkeit zu Tim McGraw) und den prächtigen Musikerleistungen (u.a. Lonnie Wilson, Larry Paxton, Bryan Sutton, Ted Hewitt - zusammen mit Atkins auch Produzent -, Troy Lancaster, Gordon Mote, Mike Johnson, Jonathan Yudkin, Larry Franklin) genauso negenemhm wie kompetent rüberkommen. Das hat zum Teil richtig Biss! Nach dem Ausklingen der letzten Fiddletöne beim wunderbar emotional dargebotenen Schlusslied des Albums, "The River Just Knows" (heulende Steel, schöne Piano-Tupfer, klasse Harmonies von Angela Hurt), verspürt man unweigerlich den Wunsch, diesen Burschen mal live zu erleben. Hauptursache dafür sind die große Anzahl von eingängigen St+cken, die geradezu zum Mitsingen animieren. Großartig beispielsweise das ein wenig an an Garth Brooks’ Gassenhauer "Friends In Low Places" erinnernde "15 Minutes" (toller Refrain mit den herrlichen Textzeilen: "I gave up smokin’, women, drinkin’ last night, these were the worst fiveteen minutes of my life"), das sicher während seiner Konzerten aus tausenden von biergeschwängerten Kehlen herausgegrölt werden wird. Weitere Beispiele dieser Art: Das prächtig tanzbare "Chasin’ Girls" (polternde Drums, wilde E-Gitarren-Fills, Fiddle, Orgel), das honkytonk-trächtige "Best Things" (surrende Fiddle, schöner Aufzählgesang, klasse E-Gitarre, prima Honky Tonk Pianogeklimper), "Friends With Tractors" (fröhlich musizierender, etwas grassig angehauchter Country ( schönes Banjo, Steel, Fiddle, starke Akustikgitarrenarbeit, toller Instrumentalausklang), "Simple Things" (rockig, in stadiontauglicher Brooks & Dunn-/Garth Brooks-Manier, cooler Gesang, klasse Steel-Fills)! Center-Song des Albums ist aber eindeutig das von den Hitlieferanten Angelo Petraglia und Brett James komponierte Titelstück "It’s America", das in einer Art "Bruce Springsteen goes Country" (der "Boss" wird auch textlich erwähnt), recht patriotisch angehaucht, von Amerikanern bevorzugte Alltags-Lebensweisen und für positiv befundene Dinge gesanglich anpreist. Der rhythmisch dahinpreschende, sehr motivierend wirkende Track zeichnet sich vor allem durch die vorzüglich gespielten Saiteninstrumente aus (klasse Electric-Slide-Riff, feines Banjo, knackige Akustikgitarrenarbeit, starkes E-Gitarren-Solo). Der Song befindet sich, wie wir meinen, vollkommen zu Recht, bereits im Anmarsch auf die Spitzenposition der Billboard County Singles-Charts. Aber auch sämtliche anderen Stücke, das sei klar betont, weisen durchgehend Hitambitionen auf (die spannende Frage dabei ist, ob der Vorgänger quantitativ hin Sachen Number-One-Hits noch mal getoppt werden kann). Wem ein Tim McGraw mittlerweile allzu sehr von seinen Roots in Richtung poppigere Gefilde abgerückt ist, der hat mit dem deutlich traditioneller verankerten, wesentlich agiler und "hungriger" wirkenden Rodney Atkins hier eine blendende Alternative. Aber nicht nur die - nein, Atkins ist eine Bereicherung für jeden Fan knackiger, echter, moderner Countrymusic. "It’s America" wird ganz sicher einer der Renner diese Jahres werden und bei den zu verteilenden Awards eine gewichtige Rolle mitsprechen. Prächtiger, knackiger, kraftvoller, überaus erfrischend in Szene gesetzter, sehr traditionell verwurzelter Country/New Country "at it's very best", der manchmal wie eine exzellente Mischung aus Tim McGraw, Travis Tritt, Trace Adkins, Garth Brooks, Toby Keith und Brooks & Dunn wirkt. Rodney Atkins ist in der Riege der Großen endgültig angekommen! Respekt! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Tell a Country Boy - 3:32   
2 Chasin' Girls - 3:29   
3 Got It Good - 3:33   
4 Best Things - 2:55   
5 Friends with Tractors - 3:32   
6 15 Minutes - 2:40   
7 Simple Things - 3:18   
8 It's America - 3:32   
9 Rockin' of the Cradle - 3:28   
10 When It's My Time - 3:36   
11 The River Just Knows - 3:39

Art-Nr.: 6312
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Brody, Dean - same [2009]
Großartiger, überwiegend selbst komponierter, natürlicher, herrlich erfrischend und modern eingespielter, dennoch durch und durch traditioneller Country/New Country, der den angesagten Neo-Traditionalisten Nashvilles, wie Brad Paisley, Rodney Atkins & Co mächtig Konkurrenz machen könnte. Für den in Jaffry, am Rande der kanadischen Rocky Mountains aufgewachsenen Dean Brody erwies sich der Weg nach Nashville recht steinig. Man kann schon fast sagen, die große Karriere schien schon abgeharkt, bevor sie richtig begann, denn Brody mußte musikalisch wie auch persönlich immer wieder herbe Rückschläge einstecken. Brody brachte sich mit 14 Jahren selber das Gitarre spielen bei und begann, naturgemäß zunächst in Kanada, die ersten Gehversuche in Richtung musikalischer Karriere. 2004 beschloss er schließlich sein Glück in Nashville zu versuchen. Er ergatterte auch einen Job bei einer Plattenfirma und erhielt einen Veröffentlichungskontrakt, der aber ohne in die Tat umgesetzt zu werden, wieder gecancelt wurde. Zudem wurde seine Aufenthaltsgenehmigung in den Staaten nicht verlängert. Brody kehrte frustriert zurück nach Kanada und war kurz davor, für einen Job in einer Kohlenmine anzuheuern, schließlich musste er seine Familie ernähren. Just an dem Tag, wo er seinem Bekannten Matt Rovey, vornehmlich bekannt als Zuarbeiter des bekannten Alan Jackson-, George Jones-Produzenten Keith Stegall, die für ihn frustrierenden Nachrichten telefonisch überbringen wollte, klingelte dieser bei ihm durch und verkündete die frohe Botschaft, dass Stegall ihm einen Plattendeal beim arrivierten Broken Bow Records-Label (u.a. Jason Aldean, Randy Owen) besorgt hatte. So zog Brody erneut mit seiner Familie nach Nashville. Doch auch hier wieder der persönliche Rückschlag: Brody erlitt einen schweren Wasserski-Unfall, der eine schwierige Gesichtsoperation zur Folge hatte. Mittlerweile jedoch sind die Wunden verheilt und Dean hat sein fast ausnahmslos selbst komponiertes Debütalbum eingespielt. Und das sorgt mittlerweile nicht erst seit der erfolgreichen Singlevorveröffentlichung "Brothers" (klasse, traditioneller, textlich emotionaler Midtempo-Country mit Steel-, Fiddle- und Baritone-E-Gitarren-Einlagen Marke Alan Jackson/Garth Brooks) für Furore. Brody hat sich in der Darbietungsweise des Albums der großen Neotraditionalisten verschrieben. Er punktet mit einer sehr angenehm ins Ohr gehenden Stimme (von Dierks Bentley über Vince Gill bis zu Brad Paisley), sehr natur- ("This Old Raft") und werteverbundenen Texten ("Old Joe Riley"), ohne dabei aber zu sehr ins Pathetische abzudriften. Die Songs sind neben den klasse Gesangsleistungen auch instrumentell absolut hochwertig von einem Starensemble umgesetzt (mit dabei u.a. Lonnie Wilson, Eddie Bayers, Bruce Watkins, Brent Mason, Kenny Greenberg, Philip Moore, Jim Brown, Stuart Duncan, Paul Franklin). Das Album eröffnet mit den zwei recht flotten, knackigen, gut in die Beine gehenden Gute Laune-Songs "Undon" und "Dirt Roads Scholar", deren klasse Gitarrenuntermalungen immer wieder durch exzellente Steel- und Fiddle-Einlagen ergänzt werden. Das Dean auch im Balladenbereich bewandert ist, beweist er beim schwerelos wirkenden Lovesong "Gravity", der ein wenig an Lonestar erinnert. Herrlich vor allem das wunderbar entspannt dahin fließende "Lazy days" mit seinen toll eingestreuten Dobro-Fills, wobei Text-Thematik und Instrumentelles harmonisch ineinander verschmelzen. Klasse! Gleiches gilt für das dezent grassige "This Old Raft" (erinnert ein wenig an die großen Nashville-Erfolge der Nitty Gritty Dirt Band), bei dem Brodys Gesang, ähnlich einem Vince Gill, unglaublich warm und angenehm rüberkommt, und am Ende Fiddle, E-Gitarre und Dobro zu einem aufeinanderfolgenden Finish ansetzten. Das atmosphärisch, Western-style angehauchte "Cattleman’s Gun" wird mitreißend, in typischer Garth Brooks-Dramaturgie in tiefer gelegter Stimmlage dargeboten (Dobro, schönes "Orgel-Gurgeln", Windpfeifen am Ende). Die feine Ballade "Up On The Moon" (mit frischem Mandolinengezirpe, Piano- u. E-Gitarren-Fills, Steeljammern und emotional heulende Fiddle) schießt ein komplett in sich stimmiges Album prima ab, das bei Produzent und Stegall-Spezi Matt Rovey absolut in den richtigen Händen lag. Dean Brody’s Debüt bereichert die Szene der modernen Traditionalisten Marke Alan Jackson, George Strait, Garth Brooks, Dierks Bentley, Brad Paisley, Craig Morgan,Vince Gill, Jason aldean, Rodney Atkins, und wie sie alle heißen, um ein weiteres belebendes und hochwertiges Element. Der Bursche macht einen klasse Job! Die Countryfreunde werden viel Freude mit ihm haben. Die CD kommt in einem schönen in feiner, matter Optik gehaltenen Digipack mit eingeschobenem Booklet, inkl. aller Infos und Texte. Debüt perfekt gelungen! (Daniel Daus)

Die komplette Songliste:

1 Undone - 3:23   
2 Dirt Road Scholar - 3:07   
3 Gravity - 3:56   
4 This Ain't the Same Town (That I Painted Red) - 3:11   
5 Lazy Days - 4:07   
6 Brothers - 4:58   
7 Old Joe Riley - 3:03   
8 This Old Raft - 3:50   
9 Back in Style - 3:37   
10 Cattleman's Gua - 4:09   
11 Up on the Moon - 3:58

Art-Nr.: 6374
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Undone
Dirt roads scholar
Lazy days
Old Joe Riley
This old raft
Up on the moon

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Buffett, Jimmy - buffet hotel [2009]
Das lang erwartete, neue Studioalbum von Jimmy Buffett und seiner unverwüstlichen Coral Reefer Band ist da! Es ist ein grandioses Teil geworden, das Buffett in brillanter Verfassung zeigt. Nicht selten, und das ist durchaus als Kompliment zu verstehen, erinnert das Werk an den frühen Buffett in den Siebzigern. Doch gleichzeitig, trotz dieses Retro-Touches, erleben wir einen überaus zeitgemässen Buffett, der abwechslungsreicher (und zum Teil auch rockiger) nie war. Bezeichnen wir das, was er hier abliefert, einfach mal als Rootsrock, aber was für einen vielseitigen: Ein wunderbarer Mix aus erdigem, kernigem "rowdy ripping" Rock, Southern, Gospel, Soul, Swamp, Blues, Surf, Jam, Americana und Countryrock! Sein unverkennbares, entspanntes Flair ist natürlich auch vorhanden, doch die karibischen Momente treten zugunsten würzigerer, rockigerer Gitarrenklänge deutlich mehr in den Hintergrund als bei seinen letzten Alben. Das kommt richtig gut! "Great guitars" überall! Eingebettet in großartige Grooves (tolle Percussion) und wunderbare Melodien, geben sich des öfteren zwei großartige Lead Gitarristen die Klinke in die Hand, zuweilen auch mit prächtigen Slide-Linien und exzellenten, wechselseitigen Soli, die immer wieder ein herrliches Southern-Feeling aufkommen lassen. Kein Wunder, hier macht sich das Aufnahmestudio bemerkbar, das LaLa Land Studio in Muscle Shoals, Alabama! Neben je einem Cover von Bruce Cockburn ("Live short call now") und Jesse Winchester ("Rhumba man"), einer großartigen Komposition von Will Kimbrough und Tommy Womack ("Nobody from nowhere"), stammen alle Stücke aus der Feder von Buffett, zum Teil mitverfasst von seinem langjährigen Weggefährten Mac McAnally und besagtem Will Kimbrough. Das Songmaterial ist von vorn bis hinten erste Sahne! Als stellvetretende Highlights für das gesamte Material seien solche Nummern wie das großartige "Nobody from nowhere" (jammiger, voller Southern Soul steckender Rootsrocker mit einem dezenten Gospel-Feeling, würziger Lead Gitarre, tollen Slide-Fills und schöner Orgeluntermalung - enthällt zwei prächtige, viel Southern-Charme aufkommen lassende E-Gitarren-Soli, wobei vor allem das zweite, gegen Ende des Stückes, nicht wenig an The Allman Brothers Band erinnert), die lockere, flockige Countryrock-Americana-Nummer "Wings" (viel Seventies Retro-Flair, klasse Banjo-Begleitung), das von toller Percussion begleitete, flotte, mit lässiger, aber schön würziger E-Gitarre, einer klasse Orgel und swampigen Slide-Linien in Szene gesetzte "Big top" (vereint nahezu perfekt ein dezent karibisch angehauchtes, sonniges, vollkommen unbeschwertes, zwangloses Jam-Feeling mit dem "Duft" der Southern-Swamps), die wundervolle, ruhige Ballade "Beautiful swimmers", das lockere, mit ganz aktuellen, leichten Rap-Splittern getränkte, Reggae-mässige "Turn up the heat and chill the rosé", das kernige, ja fast schon dreckige, in allerbester Stones- und Georgia Satellites-Manier rockende, riffige, gleichzeitig so ungemein frische und sonnige "Summerzcool", das brillant groovende, leicht südamerikanisch angehauchte, heisse "Rhumba girl" (tolles Wurlitzer-Piano, scharfe E-Gitarre, swampige Slide, schwüle Bläser-Fills), der herrliche, voller Wüsten- und Ghost Town-Feeling steckende, lockere Midtempo-Countryrocker "We learned to be cool from you" (großartige Baritone-/Steelguitar-Kombination), oder der bärenstarke, gut abgehende Sixties-rooted Surfrocker "Surfing in a hurricane" (famose Surf-Gitarren, tolle Farfisa-Orgel) erwähnt. Und beim jammig groovenden, tollen, mit feuriger Flamenco Acoustic-Gitarre durchzogenen Rootsrocker "Buffet hotel" gibt sich schließlich auch noch der mit Buffett eng befreundete Slide-Guru Sonny Landreth die Ehre, um dieses Stück mit seinem unwiderstehlichen Slide-Spiel zu veredeln. Toll! "Buffet hotel", im übrigen benannt nach einem tatsächlichen Ort, den Jimmy während eines ausgedehnten Afrika-Trips entdeckte, muß man ohne Einschränkung als "one of his strongest albums ever" bezeichnen, wie es ein amerikanischer Musikjournalist kürzlich ausdrückte. Recht hat er! Das, was Jimmy Buffett und seine fantastischen Musiker hier auf die Beine gestellt haben, ist schlichtweg ein Knüller. Trotz aller beschriebenen rockigen Momente suggeriert auch dieses Werk stets eine gewisse Relaxtheit, Sonne und Urlaubsvisionen. Welch ein Genuß in dieser grauen Winterzeit! Selten (wenn überhaupt) waren diese Jungs besser...

Das komplette Tracklisting:

1 Nobody From Nowhere - 5:06   
2 Wings - 3:46   
3 Big Top - 4:30   
4 Beautiful Swimmers - 5:21   
5 Turn Up the Heat and Chill the Rosé - 3:49   
6 Summerzcool - 3:15   
7 Rhumba Man - 4:10   
8 We Learned to Be Cool From You - 5:54   
9 Surfing in a Hurricane - 4:25   
10 Life Short Call Now - 4:08   
11 Buffet Hotel - 5:59   
12 A A Lot to Drink About - 3:28

Art-Nr.: 6705
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Nobody from nowhere
Wings
Big top
Summerzcool
We learned to be cool from you
Surfing in a hurricane

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Burgess, Sonny - have you got a song like that? [2009]
Die texanischen Cowboys verehren ihn und lieben ihn, spielen seine Songs in den Jukeboxes der texanischen Honky Tonks, Barrooms und Roadhouses rauf und runter, feiern, "trinken" und tanzen bei seinen Shows, doch der aus dem kleinen Nest Cleburne stammende Vollblut-Traditionalist Sonny Burgess mit der wunderbaren, angenehmen Country-Stimme könnte längst ein weltweiter Star sein wie Alan Jackson oder George Strait, aber noch immer fehlt ihm, völlig unverständlicherweise, der nötige Deal mit einem Major-Label. Dabei bringt er alle Voraussetzungen mit, ein ganz Großer der "Pure Country"-Zunft zu werden, bewegt sich in Sachen Songmaterial und -qualität längst auf Augenhöhe mit den Etablierten der Szene. Schon in ganz jungen Jahren wurde Sonny mit der Musik von Hank Williams, Chet Atkins, Roy Clark und Glen Campbell konfrontiert Leuten, die noch heute einen großen Einfluß auf ihn ausüben. In frühester Jugend bereits lernte er vor Publikum aufzutreten und entwickelte für solche Performances eine große Begeisterung. Allerdings war er auch ein hoch talentierter Sportler mit dem Zeug im professionellen Baseball-Sport Fuß zu fassen, doch als es hieß sich zu entscheiden in welche Richtung es gehen sollte, setzte sich sein Country-Herz durch und er schlug den Weg einer musikalischen Karriere ein. Gut so, die Country-Welt wird es ihm hoffentlich eines Tages auch im grüßeren Rahmen danken. Wer ihn einmal entdeckt hat, wird schnell zum Fan! Wie gesagt, Sonny Burgess hat sich voll und ganz der traditionellen, reinen Dancehall-/Barroom-/Honky Tonk-Countrymusic verschrieben und bewegt sich damit, genauso respektvoll wie kompetent, auf dem Terrain solcher Größen wie George Jones, Merle Haggard, Alan Jackson, Gene Watson, Tracy Byrd, auch ein wenig Ricky Skaggs (wenn er keinen Bluegrass macht) und vor allen Dingen George Strait. Knackige, schwungvolle Uptempo-Songs wechseln sich ab mit astreinen Honky Tonkern und ein paar rührenden, reinen Country-Balladen! Fiddles, Steelguitars, Baritone Guitar, Acoustic-Gitarre, Honky Tonk-Piano und prima Melodien bestimmen das Bild! Einer der Höhepunkte ist beispielsweise der lupenreine Vorzeige-Honky Tonker "Beer-I-Cide", ein klassischer, großartiger Countrysong, wie er authentischer nicht sein kann. Tolle Gitarren, Fiddle, Pedal Steel (inklusive eines klasse Solos von Dan Dugmore), Burgess' hervrragender Gesang, eine prima Melodie - die Nummer hat alles, was das Countryherz begehrt. Oder das lockere, flockig flüssige, mit feinen Mandolinen-Fills angereicherte, voller Western-Flair steckende, traditionelle, reine "The request", das knackige, mit einem Touch New Country garnierte, aus einem prächtigen Gewand von E-Gitarre, Fiddle, Steel und Orgel bestehende "I can't think of one", der viel Western-/Prairie- und texanisches Outlaw-Feeling ausstrahlende Two-Stepper "Plain ol' pain", der sicher auch die Linedance-Fraktion begeisternde Roadhouse-Tonker "Grain of salt", wie auch das in bester George Strait-Manier kommende (bei Strait wäre das garantiert eine Nummer 1...), von herrlicher Baritone Gitarre und sirenenartiger Fiddle durchzogene, genauso knackige wie lockere, großartige "Cowboy cool" - alles tolle Songs! "Hey cowboy, have ya got a song like that?", fragt Sonny in einer Textzeile von "The request" (gleichzeitig der Titel des Albums), was wir nach dem Hören dieser feinen CD schlußendlich mit einem zufriedenen und genüßlichen "Ja" beantworten können. Im Namen aller Cowboys und -girls: Danke, Sonny Burgess, für ein weiteres klasse Album!

Die komplette Songliste:

1 Beer-I-Cide - 3:44   
2 The Request - 3:47   
3 I Can't Think of One - 2:43   
4 Tomorrow Is Gone - 3:47   
5 Plain Ol' Pain - 3:26   
6 Grain of Salt - 3:17   
7 Thing, Thang, Thing - 2:36   
8 She Don't Make It Easy - 3:21   
9 Cowboy Cool - 3:47   
10 All Kinds of Beautiful - 3:47   
11 Every Now and Then - 3:51

Art-Nr.: 6493
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Beer-I-Cide
The request
I can't think of one
Plain ol' pain
She don't make it east
Cowboy cool

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Dodd, Deryl - together again [2009]
"Together again", jener berühmte, unvergessene und ewig junge Country-Klassiker, den der große Buck Owens im Jahre 1964 an die Spitze der Country-Charts führte, dies aber verrückterweise nur als B-Seite seines Nummer Eins-Hits "My heart skips a beat" (und dann erlangte diese B-Seite mehr Berühmtheit als der eigentliche Hit), ist der Opener und Titelsong des neuen Albums von Deryl Dodd, diesem großartigen Neo-Traditionalisten und Honky Tonker aus Dallas/Texas, der sich über die Jahre hinweg einen überaus anerkannten Namen als einer der authentischsten Künstler in der Countrymusic machte. Warum das so ist, belegt auch das neue Werk wieder sehr eindrucksvoll. Gebeutelt von vielen künstlerischen, vor allem aber auch privaten und gesundheitlichen Tiefschlägen, ist Deryl Dodd seit einigen Jahren wieder "voll" da, ist sich seiner Musik und seines damit verbundenen Tuns aber bewusster als je zuvor. Das heisst, der einstige Lead Gitarrist von Martina McBride's Touring-Band (auch in der Band von Tracy Lawrence spielte er kurzzeitig) lässt sich in keinster Art und Weise mehr von aussen beeinflussen und spielt nur noch die Musik, die ihm sein Herz vorgibt. Und das ist reine Countrymusic durch und durch. Texanischer, traditioneller Country, wie er in den dortigen Roadhouses und Honky Tonks zu Hause ist, ohne auch nur die Spur eines glatten Nashville-Schliffs. Rein, unverbraucht, unbehandelt, authentisch! Vor seinem geistigen Auge sieht man sich inmitten eines alten, "rauen" Honky Tonk-Saloons, umgeben von Bier- und Whiskey-getränkten-Gerüchen und einer Horde nicht mehr ganz standfester Cowboys - dies vermittelt diese klasse Countrymusic mit all ihrem Charme. George Strait, Merle Haggard, Keith Whitley, Geoge Jones & Co. lassen grüssen - und Dodd führt ihre Traditionen in seiner Musik wie eine verwandte Seele fort. Neben dem Titelstück "Together again" gibt's noch eine zweite Coverversion, nämlich eine sehr dynamische, frische und knackige, live im Studio eingespielte Fassung des spirituellen Albert Brumley-Klassikers "I'll fly away" (starke Gitarren-, Piano-Einlagen), der Rest stammt komplett aus der Feder Dodd's, zum Teil mit arrivierten Kollegen wie Brett Beavers, Kevin Denney oder Shane Decker. Zu den vielen Höhepunkten des Albums zählen beispielsweise der traditionell, kernig und urig "rockende" und swingende Roadhouse Country-"Grooner" "Back to the Honky Tonks" mit seiner passenden E-Gitarren- und Piano-Begleitung, die prächtige "Pure Country"-Ballade "Things you don't know" mit ihren wunderbaren Steelguitar-Fills und dem herrlichen Honky Tonk-Piano (klasse auch die dezent eingesetzte Baritone-Gitarre), der staubige Texas Outlaw-Country von "Lost highway" mit kurzen, rauen E-Gitarren-Elementen, aber einem recht lockeren Rhythmus und schönen Fiddle-Ergänzungen, der lustige, trockene Party-, "Beer drinkin'" Barroom-Feger "Beer and the belly" mit der "coolen" Banjo-Begleitung, die wunderbare, die ganze Einsamkeit eines Whiskeyglasses und die "Leere" einer Bar verittelnde, von klimperndem Piano und wimmernder Steel umgebene "Lonesome Honky Tonk Ballad" "Life behind bars", oder auch der melodische, mit schönen Gitarren in Szene gesetzte, flotte, traditionelle Countrysong "You're not lookin' for". Das ist bester "real traditional Texas Country" und eine klasse Leistung von Deryl Dodd! Wir ziehen respektvoll unseren obligatorischen Cowboyhut...

Das komplette Tracklisting:

1 Together Again - 03:19   
2 Back to the Honky Tonks - 04:05   
3 You're Not Looking For - 04:36   
4 Life Behind Bars - 03:45   
5 Death Taxes and Texas - 02:43   
6 Things You Don't Know - 03:59   
7 Beer and the Belly - 01:59   
8 It Don't Take Much - 03:51   
9 Lost Highway - 04:00   
10 All I Know - 03:25   
11 I'll Fly Away - 03:18   
12 John the Revelator - 01:46   
13 Home for Christmas - 03: 48 (hidden track)

Art-Nr.: 6528
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Back to the Honky Tonks
You're not lookin' for
Life behind bars
Death taxes and Texas
Things you don't know
Lost highway

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Gloriana - same [2009]
Ausgezeichnetes, vor zwei Jahren in Nashville gegründetes Quartett aus zwei Mädels (Rachel Reinert und Cheyenne Kimball) und zwei Jungs (die beiden Brüder Tim und Mike Gossin), die mit viel Frische und Dynamik exakt den jungen, modernen Country Pop-Sound repräsentieren, der heute in Nashville total angesagt ist. Und das machen sie richtig gut! Kein Wunder also, dass die Debutsingle "Wild at heart" bereits sehr ordentlich in den Charts unterwegs ist, mit klarer Tendenz nach oben. Die Songs stecken samt und sonders voller Hit-Potenzial und sind zumeist, von ein paar wenigen, allerdings überaus gelungenen Balladen abgesehen, ungemein knackig, voller Drive und Power in Szene gesetzt. Zudem sind sie sehr melodisch. Die Musik ist ein gelungenes "Crossover" zwischen mit countrytypischen Instrumenten (Fiddle, Steelguitar, Manoline) durchsetzten Arrangements und rock-poppigem Top 40-Appeal. Das größte Potenzial der Band ist ihr herausragender Gesang (der Lead-Gesang ist teils männlich, teils weiblich), vor allem aber die exzellenten "4-Part Harmonies", die spontan Vergleiche zu den Eagles oder Fleetwood Mac aufkommen lassen. Letztere sind dabei durchaus auch musikalisch eine Referenzgröße, doch im Kern zielt man klar auf die Klientel solcher Kolleginnen und Kollegen wie beispielsweise, Taylor Swift, Kellie Pickler, Lady Antebellum, Little Big Town, mit Abstrichen auch Keith Urban u.s.w.! Unterstützt werden Gloriana, wie sollte es anders sein, von einigen Hochkarätern der "Nashville Studio-Mafia", wie Tom Bukovac, Tim Pierce, Dan Dugmore, Bryan Sutton, Aubrey Haynie und dem grandiosen Drummer Kenny Aronoff. Wie gesagt, Gloriana machen einen klasse Job. Wem der moderne, poppige, mit viel rockiger Dynamik ausgestattete Nashville New Country-Sound gefällt, der wird sehr schnell ein Fan dieses hoch talentierten Vierers werden. Ihre Musik macht einfach Laune. Und sie werden ihren Weg in den Charts machen...

Das komplette Tracklisting:

1 How Far Do You Wanna Go? - 3:49   
2 Wild at Heart - 3:41   
3 The Way It Goes - 3:14   
4 Lead Me On - 4:05   
5 If You're Leavin' - 2:39   
6 You Said - 2:43   
7 Cry on Command - 3:57   
8 Over Me Now? - 3:00   
9 Come and Save Me - 3:35   
10 Even If I Wanted To - 3:54   
11 All the Things That Mean the Most - 3:52   
12 Change Your Mind - 3:45   
13 Time to Let Me Go - 5:02

Art-Nr.: 6495
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Gov't Mule - mulennium [2010]
3 CD-Set! Was für ein Knüller für die "Muleheads"! Was für ein unvergleichliches Live-Fest für die gesamte Rock-, Blues-, Southern-, Jamrock-Fraktion! Rund 10 Jahre nach Allen Woody's Tod (er verstarb am 26. August 2000) erscheint über Warren Haynes' eigenes "Evil Teen"-Label ein fulminantes 3 CD-Set mit einem der legendärsten Konzerte Gov't Mule's im Original Line-Up, also in der klassischen Power Trio-Besetzung "with their late, great bassist Allen Woody". Es ist die "Millennium"-Show aus der Silvesternacht des Jahrtausendwechsels 1999/2000, die sie im "Roxy" in Atlanta/Georgia spielten. Dem Anlass entsprechend warteten sie natürlich mit einer "Mörder"-Setlist auf, die es in dieser Form bislang nie mehr gab und wohl auch nie mehr geben wird. Was die Band in dieser Nacht neben eigenem Material an Coverversionen spielte, und vor allen Dingen, wie man sie präsentierte, war sensationell. Man denke nur an Led Zeppelin's "Dazed and confused", King Crimson's "21st. century schizoid man", The Who's "We're not gonna take it", Jimi Hendrix' "Power of soul", in der Blues-Sektion die Little Milton-Klassiker "My dog and me", "Lump on your stump" und "Blues is alright", alle mit Milton Campbell (Little Milton) als Gast, den Beatles-Standard "Helter skelter", The Black Crowes' "Sometimes salvation", "Humble Pie's "30 days in a hole", Tony Joe White's "Out of the rain", Bob Dylan's "I shall be released" und die überragende 15 Minuten-Version von Lynyrd Skynyrd's Southern Rock-Hymne "Simple man" mit einer famosen Gitarrenschlacht zwischen Warren Haynes und Audley Freed (Cry Of Love, The Black Crowes), der bei einigen Tracks als zweiter Gitarrist fungierte - es ist pure "Mule"-Magie! Eine spektakiläre Setlist, eine spektakuläre Show - festgehalten auf einer überragenden 3er CD (grandioser Sound) im 3-fach aufklappbaren Digipack mit sehr schönem, reich bebilderten, 16-seitigem Booklet!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1. Bad Little Doggie (4.47)
2. Lay Your Burden Down (5.07)
3. Blind Man In The Dark (7.36)
4. Life Before Insanity (7.17)
5. Larger Than Life (6.09)
6. Towering Fool (8.22)
7. Countdown Jam (change of year) (1.35)
8. 21st Century Schizoid Man (6.15)
9. We're Not Gonna Take It (3.52)
10. Dazed And Confused (11.48)

Disc 2:
1. When The Blues Comes Knockin' (5.55)
2. My Dog And Me (10.18)
3. Lump On Your Stump (7.57)
4. I Can't Quit You Baby (11.39)
5. It Hurts Me Too (10.11)
6. Blues Is Alright (8.17)
7. Is It My Body? (5.30)
8. Power Of Soul (13.27)

Disc 3:
1. Helter Skelter (3.45)
2. Sometimes Salvation (4.09)
3. 30 Days In The Hole (6.27)
4. End Of The Line 9.01)
5. Out Of The Rain (11.14)
6. I Shall Be Released (11.07)
7. Simple Man (15.45)
8. Crowd (1.47)

Art-Nr.: 6983
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Ingram, Jack - big dreams and high hopes [2009]
Der ja schon seit langen Jahren in Texas wie ein Star gefeierte, großartige, charismatische Singer/Songwriter Jack Ingram, mit "Wherever you are" und "Love you" bereits zwei "Number One-Singles" und der Academy of Country Music-Auszeichnung "2008 Top New Male Vocalist Of The Year" im Rücken, kommt mit einem neuen Album, dem nunmehr dritten für das "Big Machine"-Label des großen "Nashville-Gurus" Scott Barchetta. Es ist, wie von Ingram schon zu Independent-Zeiten gewohnt, wieder ein Pracht-Teil geworden. Das ist exzellenter, knackiger, teils schön rockiger New Country auf der Höhe der Zeit mit einem Jack Ingram in absoluter Top-Form! Die Songs klingen, das ist logisch, zwar mittlerweile etwas mehr nach Nashville, aber seine staubige und erdige, von unzähligen Live-Shows in allen nur erdenklichen Roadhouses, Honky Tonks und Dancehalls Texas' geprägten "Red Dirt"-/Singer/Songwriter-Wurzeln aus der Vergangenheit merkt man ihm noch immer deutlich an. Und das ist gut so! Das von vorn bis hinten erstklassige Songmaterial steckt voller Kraft, voller Druck, voller herrlich satter E-Gitarren und "pounding drums", aber auch, wie man das schon immer von ihm kennt, voller ganz wunderbarer Melodien, die sich tief in unseren Gehörgängen festsetzen. Das bedeutet, dass sowohl die Freunde des rockigen Nashville New Country, als auch die Liebhaber texanischer "Red Dirt"-Klänge, zum Beispiel ala Chris Knight, Radney Foster (der hat im übrigen 2 Tracks mitkomponiert und tritt bei einigen Nummern auch als Produzent in Erscheinung) und Wade Bowen, voll auf ihre Kosten kommen. Das komplette Album ist schlichtweg ein Hit! Apropos Hit: Der bärenstarke, von satten E-Gitarren-Riffs (inkl. eines flammenden Solos), feinen Mandolinen-Fills, sowie druckvollen, antreibenden Drums bestimmte, traumhaft melodische Countryrocker "Barefoot and crazy" ist Ingram's "latest and career fastest-chart-climbing song", der mit Riesen-Schritten Richtung Spitze der Billboard Country-Singles-Charts marschiert (vielleicht seine nächste Nummer 1). Zu recht, denn das "Ding" ist eine wahre, rockin' New Country-Pracht! Jack Ingram trifft auf seinem neuen Album mit geradezu traumwandlerischer Sicherheit den schmalen Grat zwischen nahezu sicherem kommerziellem Erfolg in Nashville und seinen unverbrauchten, texanischen "Red Dirt"- und Americana-behafteten Singer/Songwriter-Roots. Das gelingt nur ganz wenigen, exzellenten Musikern - eben Leuten, wie einem Jack Ingram! Der Mann weis ganz genau, was er will, verfügt über aussergewöhnliche musikalische Klasse, ist ein Perfektionist. So sollte "Big dreams" eigentlich, die Freigabe des Labels war erteilt, schon viel früher in diesem Jahr erscheinen, doch Ingram war nicht hundertprozentig zufrieden, bemängelte noch die ein oder andere Nuance und stoppte das Vorhaben. Es ging zurück ins Studio, einiges wurde nochmal nachgebessert und jetzt ist die Scheibe, mit dem vollen Segen des Protagonisten, endlich draussen. Gleich der Opener ist ein richtiger "Knaller": Klasse Drive, eine tolle Melodie, die sich voller Frische in unseren Ohren einnistet, dynamische, zündende Gitarren, herrliche Mandolinen-Ergänzungen, ein leichtes, unterschwelliges Keith Urban-Flair - "Free" ist einfach eine klasse New Country-Nummer. Mit dem knackigen, von starken E-Gitarren, großartiger Orgel-Begleitung und "heulenden" Steelguitar-Linien, die sich prächtig in das rockige Gesamtbild einfügen, geprägten "That's a man" legt Ingram auch schon den nächsten "Knüller" nach, der auch als eine kraftvolle "Red Dirt"-Ausgabe von Brooks & Dunn durchgehen würde. Absolut traditionsverwurzelter, ungemein knackiger, melodischer "real" New Country vom Allerfeinsten! Eher an frühere Tage erinnert dann die wunderschöne, genauso rootsig wie glasklar in Szene gesetzte Ballade "Seeing stars", für die Ingram die unwiderstehliche Patty Griffin als Duett-Partnerin gewinnen konnte. Sein großartiger "gritty, raw" Gesangstil verträgt sich hervorragend mit dem der "angelic-voiced" Patty Griffin. So reiht sich an großartiger Song an den anderen und das Niveau bleibt bis zum Ende gleichbleibend hoch. Erwähnenswert vielleicht noch die Neuaufnahme seines alten Fan Favorites "Barby doll", das er unter Zuhilfenahme des mächtig grölenden "The Little Big Lost Beat Up Ford Funky Times Freedom Choir's", bestehend aus "Vorsänger" Dierks Bentley, Little Big Town, The Lost Trailers, Randy Houser, James Otto, Jedd Hughes und Blu Sanders, zu einem zeitgemässen, Energie geladenen, ausgelassenen, Party-tauglichen Roadhouse-Feger aufpeppt, und die fantastische, autobiographisch ausgerichtete Ballade "Big dreams & high hopes" (das Titelstück), die nahezu ausschließlich von ihrer tollen Melodie und Ingram's makellosem, kraftvollem Gesang lebt. "I'm proud of this album like crazy," sagt Jack Ingram über sein neues Werk, und das darf er auch wirklich sein. Zuletzt spielte er eine ausgedehnte U.S.-Tour im Vorprogramm von Superstar Toby Keith. Wenn er diese Qualität hält, wird es nicht mehr lange dauern, bis er seine eigene, groß angelegte "Headliner"-Tour startet. Das neue Werk jedenfalls dürfte eine Menge dazu beitragen. Großer Applaus der New Country-Welt für ein ganz starkes "Big dreams & high hopes"-Album!

Das komplette Tracklisting:

1 Free - 3:06   
2 Barefoot and Crazy - 3:31   
3 That's a Man - 3:57   
4 Seeing Stars - 3:54   
5 Not Giving Up on Me - 4:01   
6 Barbie Doll - 3:56   
7 Big Dreams & High Hopes - 3:52   
8 Heartache - 4:27   
9 Man in Your Life - 3:35   
10 King of Wasted Time - 3:39   
11 In the Corner - 4:54

Art-Nr.: 6529
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Lawrence, Tracy - the rock [2009]
Tracy Lawrence, einer der bei den Countryfans seit Jahren beliebtesten Vertreter traditioneller Countrymusic, erfreut die Gemeinde mit seinem neuen Album. "Gemeinde" passt schon ganz gut, denn das Album ist ein sehr spirituelles, religiöses Werk geworden. Doch "keine Angst", liebe Countryfreunde, das gilt ausschließlich für die textlichen Botschaften. Musikalisch bleibt sich Lawrence seiner Linie absolut treu und liefert ein für ihn typisches Album ab, mit einer gesunden Mischung aus sehr schönen, lockeren Midtempo-Tracks (auch mal eine flottere Nummer wird eingestreut) und Balladen, durchaus kompatibel für die Liga zwischen Alan Jackson und Johnny Cash. Pure traditional Country ohne modischen "Schnickschnack" ihm gewohnten Tracy Lawrence Stil - und der kann sich ja bekanntermaßen wirklich hören lassen.

Die komplette Songliste:

1 Dear Lord - 3:18   
2 Every Prayer - 3:02   
3 I'm Done - 3:29   
4 The Book You Never Read - 3:57   
5 The Rock - 4:03   
6 Somebody Who Would Die for You - 3:47   
7 Jesus Come Talk to Your Children - 2:45   
8 I Know Where Heaven Is - 3:37   
9 Up to Him - 2:56   
10 Say a Prayer - 3:22

Art-Nr.: 6444
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Love And Theft - world wide open [2009]
Drei in Nashville ansässige junge Männer, Brian Bandas, Eric Gunderson und Stephen Barker Liles, bilden das hoch talentierte Country-Trio Love And Theft, das in den Staaten in der jüngeren Vergangenheit vor allen Dingen durch ihre großartigen Live-Shows im Vorprogramm von Taylor Swift, mit der sie kreuz und quer duch die Lande zogen, auf sich aufmerksam machte. Ganze Scharen von Fans waren die Folge, die den jungen Burschen fast mehr zujubelten als der total angesagten, jungen Countrypop-Queen. Hört man ihr Debut, weis man warum: Prima Songmaterial (sämtliche Songs sind von mindestens einem der Gruppenmitglieder mitkomponiert worden), ihre vorzüglichen Lead-Stimmen (jeder übernimmt mal den Lead-Gesang) und vor allen Dingen der prächtige, immer wieder zentral eingesetzte, Harmonie-Gesang aller drei sind ihre großen Trümpfe. Vom musikalischen her geht's klar in Richtung modernem, angesagtem und zeitgemäßem Nashville New Country/Country-Pop auf der Schiene Little Big Town, Rascal Flatts, Gloriana, Lady Antebellum & Co., wobei die Countryinstrumentierung mit u.a. Fiddle, Steel, Banjo und Mandoline doch recht deutlich zum Vorschein kommt und die Bezüge zu den Traditionen klassischer Harmoniegesangs-Ikonen wie Crosby, Stills, Nash & Young oder den Eagles in den "Chorusses" stets präsent sind. Das Material besteht aus einer ausgewogenen Mischung von knackigen Uptempo-Nummern, feinen Midtempo-Tracks und der ein oder anderen schönen Ballade. Die Songs stecken voller eingängiger Melodien, vor allem auch in den Refrains, sind von leicht verdaulicher, sehr angenehmer Konsistenz und versprühen ein leichtes, sonniges, schön locker flockiges Westcoast-Flair. Da sollte der ein oder andere Hit schon abfallen, wie ja auch mit der Debutsingle ""Runaway" bereits geschehen, die in den Billboard-Charts sehr ordentlich unterwegs ist. "World wide open" ist ein prima Debut! Und wer weiss, vielleicht steht ihnen mit diesem Debut ja tatsächlich die weite (Erfolgs)Welt des New Country-Pops offen...

Das komplette Tracklisting:

1 World Wide Open - 3:27   
2 Runaway - 3:50   
3 Dancing in Circles - 3:07   
4 It's Up to You - 3:19   
5 You to Miss - 4:04   
6 Can't Go Back - 3:31   
7 Don't Wake Me - 3:23   
8 Freedom - 3:36   
9 Slow Down - 3:37   
10 Me Without You - 3:41   
11 Drowning - 4:22

Art-Nr.: 6530
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Runaway
Dancing in circles
It's up to you
Can't go back
Freedom

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McEntire, Reba - keep on loving you [2009]
Reba's neue... - und es ist wieder ein prima Album geworden. Reba McEntire ist eine großartige Künstlerin, die es problemlos versteht, sich den Gegebenheiten des modernen Nashville's anzupassen, ohne auch nur im geringsten ihre Wurzeln zu leugnen. Genau das ist ihr hier bestens gelungen. So ist "Keep on loving you" ein modernes, überwiegend schön knackiges, kraftvolles Country-/New Country-/Contemporary Country-Album geworden, das typisch Reba ist, und eindrucksvoll offenbart, dass die Diva in Nashville's Gegenwart angekommen ist. Klasse!

Reba hat zu jedem einzelnen Stück des neuen Albums ein paar Gedanken und Statements preis gegeben, die wir nachstehend im Originaltext weitergeben:

1. "Strange" (Wendell Mobley, Jason Sellers, Neil Thrasher)
"I liked the way it has a lot of different melodies to it. It has great range, but the main reason I like it is because it's so sassy. I love the attitude of it. It's totally different, but it reminds me of the attitudes of `Can't Even Get the Blues.' I seem to have success with sassy attitude songs. This song is about a woman who has been left behind from her partner or boyfriend, and she is trying to feel sad, but it's just not working, so she's going on with her life. It's a strong woman song."

2. "Just When I Thought I'd Stopped Loving You" (Mark Nesler, Rivers Rutherford)
"This is the song that Rivers Rutherford wrote with Mark Nesler. I loved the beat and the melody. It reminded me of a Rascal Flatts song in the first part of it. It's really catchy. It's a song that I'd be singing the middle of the night when I woke up, so I knew it would be a great song when it is in your subconscious like that. I would say this is the least powerful woman song, because she is like, `Oh, I can't give in and take you back one more time, I can't,' but then she does. I hate to say it's a booty call song, but it does remind me of that. I guess this is my booty call song!"

3. "I Keep On Lovin' You" (Ronnie Dunn, Terry McBride)
"We were in the studio recording with Tony Brown, and Tony had said they were just finishing up some of the Brooks & Dunn songs. He said, `You ought to listen to this one song. I just love the song. I think it is wonderful. I think it can relate to a couple who have been together for a short time or a long time, but basically a long time. We've been through the highs and lows and ups and downs, we've fought and gotten back together, but no matter what we go through, I'm going to keep on loving you. I think it's an anniversary song."

4. "I Want a Cowboy" (Katrina Elam, Wayne Kirkpatrick, Jimmie Lee Sloas)
"Katrina Elam co-wrote this song. I am a huge fan of Katrina Elam. She is one of the best singers I've ever heard. I asked Tony to ask Katrina if I could cut `I Want a Cowboy.' She came in and sang some of the harmony on it too. It's a great kick-ass song that is good attitude. And I'm a cowgirl; I've rodeoed 10 years and I'm a third-generation rodeo brat, so I thought it was just perfect."

5. "Consider Me Gone" (Steve Diamond, Marv Green)
"It's a strong woman song. I'm sure there are tons of women who get the cold shoulder when the husband comes in from work. He's had a rough day and she's had three kids at home, especially if it's summer. He doesn't want to talk, something's going on and it's confrontation time. If you are giving me the cold shoulder, if you're not wanting to talk to me, and if things aren't getting any better and if I don't turn you on, consider me gone. Here's the way the cow eats the cabbage. It's like, let's poop or get off the pot. Tell it like it is. It's a pretty cool song and it's confrontation time. That is one thing that is wrong with relationships, that there's not enough communication."

6. "But Why" (Jason Sellers, Neil Thrasher)
"I love the melody. It's one of those love songs that I usually don't record. It's also a strong woman song: `I can do this by myself, but why would I want to when I can share it with you?' It's a real sweet love song. It's a very soft song."

7. "Pink Guitar" (Ed Hill, Jamie O'Neal, Shaye Smith)
"This is just a kick-ass fun song. I can see lots of little girls going, `Yeah, I want to play guitar.' When I was growing up, guitars were for boys; that was the men's instrument, especially an electric guitar. Girls could play an acoustic guitar. I remember the girl who played on one of the awards shows with Carrie Underwood. She got out there and played her butt off. That was when I found `Pink Guitar.' I said, `She's going to love this song.' I love the attitude of it. It's still country; it's almost like `Fancy.' This girl had this dream and she went on to survive and succeed. It's real cute and I love to sing it."

8. "She's Turning 50 Today" (Liz Hengber, Tommy Lee James, Reba McEntire)
"It's a song about a woman who found out that her husband left on Saturday for a woman who is half her age. She spent the day lying in bed, but then on Monday got up, loaded up her pickup truck and began a new chapter of her life. She went on with her life and didn't look back. I wrote the first two lines of `She's Turning 50 Today' and sent it to Liz Hengber. I said, `Why don't you work on this a little bit and email me back what you've got?' Two years went by, and I said, `Liz, what about that song?' She said, `Tommy Lee James and I are going to work on it. So by the time this album came around to start recording, they sent me an MP3 of it while I was in the studio. I rewrote the second verse to make it more personal and relate to me when I left Stringtown, Oklahoma, in 1987. So in a way it's about me leaving a relationship, but it was certainly years ago, but put the two together."

9. "Eight Crazy Hours (In the Story of Love)" (Leslie Satcher, Darrell Scott) "This is a song I was on the fence about because it was so deep that I just didn't know how to take it. And so I let Autumn McEntire Sizemore, my niece, listen to it. She started crying and said, `You've got to record this song.' I let more people listen to it and they were like, `Oh my gosh!' It didn't hit me as hard as it did a lot of other people. I guess I haven't had to get away. I think my music is my release. Whenever I am menopausal or whatever, I can release things in my music when I sing. That is my therapy. It touched so many people that I recorded it. When I sang it live it choked me up so much that I couldn't get through it. This woman has a meltdown and she is just putting sheets on the bed and winds up in a bunch of dirty clothes on the floor, crying her eyes out. She checks into a cheap motel and lets it all out, crying in the bathtub. It was just as simple as picking up the kids and she's back in life again. She just needed to go away and take time for herself. Eight hours later, they're sitting around table eating chicken and laughing. It's eight crazy hours and the story of love."

10. "Nothing To Lose" (Kim Fox)
"Nothing to Lose" was on Melonie Cannon's album. When I was working with (Melonie's father) Buddy Cannon years ago, he gave it to me. I love Melonie's voice. `Nothing to Lose' was one of those songs that I said, `Man, if I could ever record that...,' so I did. I told everybody, `I want to feature the band on this,' so we let the band play two or three times. Everybody had an instrumental. It's about a woman leaving on the bus going down to Georgia. She doesn't know where she's going and doesn't know what lies ahead, but she doesn't care. It's another strong woman song."

11. "Over You" (Michael Dulaney, Steven Dale Jones, Jason Sellers)
"Whew! That is a sad song, kind of like Anne Steele. It's a beautiful melody. (My husband) Narvel said he loved this song. He would play the demo over and over. It's just one of those about `I knew the day would come when we would see each other again. You look great and got on with your life, but I'm still not over you.' It's really sad."

12. "Maggie Creek Road" (Karen Rochelle, James Slater)
"We were in the studio and I was having trouble with my resonance; I wasn't getting my soft voice at all. During lunch I saw Dr. Richard Quisling, my throat doctor in Nashville, and he opened up my sinuses or resonances or something. I came back to the studio and started singing again and Tony Brown's mouth dropped open, `My gosh, what did he do to you?' `He lasered out a little infection.' I put Dr. Quisling on my album thanks-yous. He is just a miracle worker. I had been on the fence about this song, but Tony really wanted me to record it. While I was coming back in, I said, `Let's do `Maggie Creek Road' next,' and he said, `Yes!' It's about this woman who has a daughter that is almost déjà vu for this mother. The little girl is leaving with evidently an older man on a date. This is what happened to the mother 20 years ago. She isn't going to let history repeat itself, so she follows them. They are parked down by the river and she opens the door and takes care of the situation. As the song says, `You don't want to see Mama go to war.' Mama was protecting her daughter. It's one of those swampy Louisiana songs with that feel."

13. "I'll Have What She's Having" (Jimmy Melton, Georgia Middleman)
"This is a cute song. I loved it the first time I heard it. They had horns on it and I said, `Of course we'll change it to fiddle and steel guitar.' It's real sassy. A woman is walking into a bar and she's looking for a man. She sees a woman having a good time, dancing with a man. `I'll have what she's having... and by the way, that looks hot.' We'll have fun with it onstage."

Das komplette Tracklisting:

1 Strange - 3:00   
2 Just When I Thought I'd Stopped Loving You - 3:50   
3 I Keep on Lovin' You - 3:13   
4 I Want a Cowboy - 3:39   
5 Consider Me Gone - 3:38   
6 But Why - 3:28   
7 Pink Guitar - 2:53   
8 She's Turning 50 Today - 4:05   
9 Eight Crazy Hours (In the Story of Love) - 4:04   
10 Nothing to Lose - 4:47   
11 Over You - 3:56   
12 Maggie Creek Road - 4:50   
13 I'll Have What She's Having - 2:59

Art-Nr.: 6516
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Mountain - masters of war [2007]
Mountain, obwohl in ihrer Blütezeit gerade mal knapp 3 Jahre existent (gegründet 1969, trennte man sich 1972 schon wieder), gehören zweifelsfrei zu den wenigen, raren, ganz wichtigen Bands ihrer Zeit, die mit ihrem, von unverkennbaren Identitätsmerkmalen geprägten, massiven Power-Bluesrock die damalige und heutige Rockmusik nachhaltig prägten und beeinflussten. Ihr Platz in den Geschichtsbüchern ist ihnen sicher. Songs wie beispielsweise "Mississippi queen" "Nantucket sleighride" und "Theme from an imaginary western" sind unvergessene Meilensteine der Rockmusik! Nach dem Split der Band und vielen anderen Projekten der einzelnen Mitglieder fanden sich nach Leslie West und Corky Laing (Felix Pappalardi wurde 1983 von seiner Frau erschossen) immer wieder einmal zusammen, um unter dem Namen "Mountain" auf Tour zu gehen und das ein oder andere Werk einzuspielen. Auch heute noch sind sie stetig aktiv (Leslie West darüber hinaus mit seinen prächtigen Soloprojekten)! Nun liegt das brandneue Album vor - und was für eines! Irgendwann einmal in den letzten Jahren während der ausgeprägten Tour-Aktivitäten registrierte Leslie West Neil Young's Coverversion von Bib Dylan's "Blowin' in the wind", was ihn dazu veranlasste diesen Song in einer akutsischen Version in den Mountain-Shows zu integrieren. Der Gedanke, ein Tribute-Album, ausschließlich mit Dylan-Songs aufzunehmen, war geboren! Hier ist das Resultat - und "wow", es kann sich wahrlich sehen lassen. Elf ausgesuchte Dylan-Klassiker haben sich Leslie West (schon beim letztjährigen Soloalbum "Blue me" war es sehr auffällig: Der alte Haudegen ist prächtig bei Stimme, röhrt wie in allerbesten Tagen) und Corky Laing vorgenommen, um diesen Songs mit ihrer unverwechselbaren Eigen-Charakteristik den typischen Mountain-Stempel aufzudrücken. Das Material klingt nun fast, als stamme es aus Leslie West's Feder: Massiver, harter, lauter Heavy-Bluesrock voller massiver, fetter Gitarren-Vehemenz! Unterstützt werden sie dabei von ein paar hochkarätigen Gästen, wie beispielsweise Ozzy Osbourne, der sich mit Leslie West im Duett den Lead Gesang bei einer fulminanten, großartigen Version von "Masters of war" teilt, Blues-Gitarrenmeister Todd Wolfe auf 3 Stücken, sowie Gov't Mule's Saitenmagier Warren Haynes mit exzellenter Lead Gitarren-Arbeit bei "Serve someday" und "The times they are a-changing"! Ausgesprochen stark beispielsweise auch die satte Heavy-Version von "Blowin in the wind" mit den glühenden Gitarren, das wunderschöne "This heart of mine", ein kochendes "Subterranean homesick blues" und ein prachtvolles, lautes, krachendes, von psychedelischen Gitarren, massiven Riffs und donnernden Drums umgebenes, von Leslie West inbrünstig "geröhrtes" "Mr. Tambourine Man"! Sehr interessant auch "Like a rolling stone", das Corky Laing völlig alleine interpretiert, lediglich bestehend aus fulminantem Drumming und einer Art Sprechgesang! Dylan-Songs im "Mountain-style"! Tolle Idee, die diese Veteranen perfekt umgesetzt haben! Exzellenter, satter Sound - klasse produziert von West! Ein prächtiges Teil!

Das komplette Tracklisting:
1. Masters Of War - 4.38
2. Serve Somebody - 3:55   
3.   Blowin' in the Wind [Heavy] - 5:37   
4. Everything Is Broken - 4:09   
5. Highway 61 Revisited - 3:27   
6. This Heart of Mine - 3:56   
7. Subterranean Homesick Blues - 4:20   
8. The Times They Are A-Changin' - 4:59   
9. Seven Days - 3:29   
10. Mr. Tambourine Man - 5:31   
11. Like a Rolling Stone - 3:29   
12. Blowin' in the Wind [Acoustic] - 3:56

Art-Nr.: 5128
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Paisley, Brad - american saturday night [2009]
Country-Superstar Brad Paisley legt nach seinem nur mit wenigen Gesangsstücken angereicherten "Instrumental"-Album "Play" nun sein nächstes "richtiges" Country-Album vor - und es ist, wie sollte es auch anders sein, wieder eine tolle Scheibe geworden. So muß "Traditional Modern Country" heute gespielt werden. Enthält seinen neusten Nr. 1-Hit "Then". Der Song war Paisley's zehnte Nummer 1 in Folge - auch ein Rekord! Der gute Brad präsentiert sich wieder in absoluter Top-Form!

Die komplette Songliste:

1 American Saturday Night - 4:34   
2 Everybody's Here - 3:31   
3 Welcome to the Future - 5:52   
4 Then - 5:21   
5 Water - 4:21   
6 She's Her Own Woman - 4:29   
7 Welcome to the Future (Reprise) - 1:19   
8 Anything Like Me - 4:13   
9 You Do the Math - 4:36   
10 No - 4:20   
11 Catch All the Fish - 4:08   
12 Oh Yeah, You're Gone - 5:36   
13 The Pants - 4:36   
14 I Hope That's Me - 3:40   
15 [Untitled] - 1:30

Art-Nr.: 6448
Gruppe: Musik || Sparte: Country
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Robison, Charlie - beautiful day [2009]
"'Beautiful day' is a beautiful record"! Und was für eine wunderschöne Scheibe das ist - eine wahre Americana-/Countryrock-Perle! Trotz aller, zweifelsfrei hervorragenden Qualitätten des in Houston geborenen und auf der Ranch seiner Familie in Bandera/Texas aufgewachsenen Charlie Robison, hörte man unter den sogenannten Fachleuten immer wieder, das eigentlich dessen Bruder Bruce Robison der talentierteste und beste Songwriter des Robison-Clans ist. Doch spätestens mit seinem neuen, wirklich fantastischen Album "Beautiful day" muß man diese These in Frage stellen, denn Charlie ist ein kleines Meisterwerk genauso zeitloser wie moderner Countryrock-Kultur gelungen. Entstanden unter den Nachwehen seiner Scheidung von Emily Robison (er war 9 Jahre mit der Dixie Chicks-Banjospielerin und Gitarristin verheiratet) gelingt Robison sein wohl persönlichstes und hörenswertestes Werk seiner bisherigen Karriere, ein Album voller Gegensätze. In seinen hervorragenden, oft von scharfem Sarkasmus geprägten Texten versucht er den in den vergangenen Monaten, infolge der Trennung von seiner ex-Frau erlebten Gang durch die Hölle aufzuarbeiten, die instrumentellen Umsetzung aber sprüht nur so vor Frische, wundervoller Melodik und Vitalität, wie sie hoffnungsvolle Aufbruchsstimmung und Lebensfreude kaum besser symbolisieren könnte. Eindrucksvoll wie Robison diese Gegensätze miteinander vereint und in herrlichen Songs auf einen gemeinsamen Nenner bringt. Einige Stücke vermitteln einen Hauch von Westcoast-Flair, scheinen die Sonne Californiens getankt zu haben, dann nimmt man Spuren von Nashville-kompatiblem New Country wahr, andere bestehen aus dem typischen, rootsigen, so unwiderstehlichen, staubigen Texas "Red Dirt"-Fundament - und alle strotzen sie nur so vor wunderbaren Melodien, zumeist eingebettet in knackige, lebendige Arrangements voller Spielwitz, Raffinesse und musikalischem Pep.Geht teilweise runter wie Öl. Begleitet wird Robison von einer Horde vorzüglicher Musiker wie u.a. Bukka Allen an den Keyboards und am Akkordeon, Drummer Keith Robinson, Rich Brotherton an der Mandoline und akustischen Gitarre, allen voran aber dem begnadeten Gitarristen Charlie Sexton (u.a. ex Bob Dylan, ex Arc Angels -die sollen ja inzwischen auch wieder zusammen sein...-), der mit seinen exzellenten Gitarrenläufen und feurigen Soli auf der ganzen Linie überzeugt. Los geht's mit dem wundervollen Titelstück, einem tollen, flotten, sonnigen, knackigen Countryrocker, der, dem Titel entsprechend, in der Lage ist, jeden noch so grauen Tag in einen hellen "beautiful day" zu verwandeln. Strahlt jede Menge unbekümmerten Schwung und gute Laune aus. Für eine vergnügliche Cabriofahrt, sowohl in Texas, als auch im sonnigen Californien, eignet sich kaum etwas besseres als musikalischer Begleiter als diese unwiderstehliche Countryrock-Nummer mit ihrer großartigen Melodie. Auch Charlie Sexten lässt sich nicht lumpen und steuert ein prächtiges, würziges Gitarrensolo bei. Allein dieser Auftakt ist eine Wonne. Und es geht so weiter: "Yellow Blues" ist ein toller, von knackigen, intelligenten Rhytmen geprägter, astreiner Countryrocker, der geschickt zwischen texanischem "Red Dirt"-Staub und californischen, von einem gepflegten Sixties-Psychedelic Bay Area-Feeling unterwanderten Retro-Elementen hin und her pendelt. Klasse Acoustic Gitarren-Licks begleiten diese Nummer, bei der Sexton im Break wieder zu einem fabelhaften, wie gesagt, psychedelisch angehauchten E-Gitarren-Solo ansetzt. Der Song geht wieder wunderbar ins Ohr. Das texanische Blut Robison's dringt dann endgültig bei der herrlichen "Blues-tinged" Rootsrock-/Countryrock-Ballade "Down again" durch, die auch Kollegen wie Jack Ingram, Chris Knight, Radney Foster oder Robert Earl Keen prächtig zu Gesicht stünde. Eine tolle Melodie, kraftvolle, von satten E-Gitarren bestimmte Riffs und feine Akkordeon- und Mandolinen-Fills bestimmen das erdige Ambiente, ein rotziges, würziges E-Gitarren-Solo inklusive.In eine ähnliche Kerbe schlägt auch der kräftige Midtempo Americana-/Countryrocker "Nothing better to do", der zudem noch einen wundervollen Southern-Charme versprüht. So geht das bis zum Ende weiter. Ein "Hit" folgt dem nächsten. Ob die traumhafte, von Steel-ähnlichen Gitarren umgarnte Retro Countryrock-Ballade "Reconsider", das von schönem Akkordeon, glasklarer Mandoline und flotten, schwungvollen Rhythmen bestimmte "Feelin' good", der von texanischen Squaredance-Fiddles geprägte, rootsige Country-Heuler "If the rain don't stop" (eine alte Doug Kershaw-Nummer), der furiose, "ramblin' and honky-tonkin'" Roadhouse Country-Rock'n Roller "She's so fine", bis hin zu Robison's brillanter Interpretation des Bruce Springsteen-Klassikers "Racing in the street", dessen texanisches Gewand vermuten lassen könnte, der "Boss" hätte diese geniale Nummer nicht in New Jersey, sondern eben in Texas geschrieben - Charlie Robison hält vom Anfang bis zum Ende sein ungemein hohes Niveau ohne jede Schwäche durch. Hut ab! Das Album ist ein einziger Höhepunkt! Die Welt des Charlie Robison mag in der letzten Zeit nicht die heilste gewesen sein, doch mit dem brillanten "Beautiful day" hat er die "schönsten Tage" seiner bisherigen musikalischen Karriere eingeleutet. Die Zukunft scheint rosig...

Das komplette Tracklisting:

1 Beautiful Day - 2:53   
2 Yellow Blues - 3:39   
3 Down Again - 4:12   
4 Nothin' Better to Do - 3:36   
5 Reconsider - 3:40   
6 Feelin' Good - 3:54   
7 If the Rain Don't Stop - 3:26   
8 Middle of the Night - 2:59   
9 She's So Fine - 2:16   
10 Racing in the Street - 5:55

Art-Nr.: 6469
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Beautiful day
Yellow blues
Down again
Nothing better to do
Feelin' good
If the rain don't stop

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Rufus Huff - same [2009]
Leute, Leute, über Eurem musikalischem Equipment braut sich mächtig was zusammen. Unbedingte, unerschütterliche Standfestigkeit ist zwingend von Nöten. Mit aller nur erdenklichen Urgewalt und Wucht entladen sich Rufus Huff ihrer Energie - und wenn Eure Anlage den Durchlauf deren Debutalbums unbeschadet überstanden hat, dann hat sie auch ihre wahre Belastungsprobe gemeistert. Was für ein hartes, lautes, raues, urwüchsiges, dreckiges, "geiles" Seventies-based, voller "Souhern-grit" steckendes, monströses (Heavy) Guitar Bluesrock/Rock-Donnerwetter! Das Quartett aus South Central Kentucky um den begnadeten Gitarristen "of the South's hardest country rockers, The Kentucky Headhunters", Greg Martin (Vater des Black Stone Cherry-Drummers John Fred Young), spielt auf, als wolle es keinen Stein auf dem anderen lassen. Baumstark! Rufus Huff, benannt nach den beiden Blues-Leuten Whistlin' Rufus und Luther Huff, enstanden während einer Jam-Session 2005 in Glasgow/Kentucky und bestehen seitdem neben Greg Martin noch aus dem großartigen Sänger/Shouter Jarrod England (der Bursche klingt wie eine vor Testosteron nur so strotzende, Whiskey-resistente Mischung aus Robert Plant, Sammy Hagar und Leslie West) und der bravourös arbeitenden Rhythmus-Fraktion Dean Smith (Bass) und Chris Hardesty. Das Terrain, das sie beackern ist laut, schwerblütig, rau, teils ein wenig funky, sehr "tight" und "steeped in the tradition of Cream, Jeff Beck, early Led Zeppelin, Mountain, Jimmy Hendrix's Band Of Gypsies, Cactus and ZZ Top", immer durchzogen von dem "Spirit" des Südens. Geprägt wird das Ganze vorwiegend von Greg Martin's grandioser Gitarrenarbeit und Jarrod England's intensivem Gesang. Martin brilliert mit endlosen, ungemein rauen, dreckigen, kochenden und dampfenden Gitarrenausflügen, bei denen er sich teilweise in einen regelrechten Rausch zu speilen scheint. Das ist pure Inspiration, pures Feuer! Großartig, wie er aus einem seiner ausgedehnten, "berauschten" und hingebungsvollen Soli immer wieder zurück in die Spur der den Rhytmus mitprägenden, satten, brodelnden Riffs findet. "Real handmade guitarwork" mit allen Ecken und Kanten! Irre stark! Dazu England's gewaltiges Organ. Zuweilen scheint es, als wolle er sich die Seele aus dem Hals "röhren"! Los geht's mit dem prächtigen "13 daze": Toller Groove, leichte Funk- und Swamp-Note, knochenharte Riffs - und gleich ein Wahnsinns Gitarren-Ritt von Greg Martin, während dem er rund 2 1/2 Minuten lang seine Saiten nach allen Regeln der Kunst verbiegt. Hammer! Schon nach den ersten 5 Minuten brennt die Hütte lichterloh! Es folgt der mit schweren, Zeppelin-mäßigen Riffs angerührte, massive Bluesrocker "High on heaven hill", an dem sicher neben der Mountain- auch die Gov't Mule-Fraktion ihre helle Freude haben wird. Ungemein wuchtig! Martin lässt ein höllisches Slide-Gewitter über uns hereinbrechen und Drummer Chris Hardesty treibt den Rhythmus zusammen mit Bassist Dean Smith wie ein Stahlross voran. Meine Güte, da ist man als Zuhörer schon nach dem zweiten Stück "geschafft"! Doch die Truppe lässt nicht locker: Mit dem tierisch kochenden Southern-Bluesrocker "Run Rufus run", im Ursprung übrigens eine von Dale Ann Bradley und Vicki Lyn Simmons geschriebene Bluegrass-Nummer, geht's unvermindert intensiv weiter. Es knistert im Gebälk! Glühende, erbarmungslose Gitarrenläufe und unbändige Power ziehen unaufhaltsam ihre Kreise. Rufus Huff holen alles aus sich raus - und das während der gesamten 60 Minuten dieses tierischen Albums. Erwähnenswert sind auch noch die beiden Coverversionen der Blues-Standards "Good morning little school girl" von "Sonny Boy" Williamson und Willie Dixon's "I ain't supersticious", aus denen sie jewels einen furiosen Boogie machen. Die Band legt im übrigen großen Wert auf das Retro-Feeling und betont, dass bis auf wenige Overdubs der überwiegende Teil des Material live, und damit sehr authentisch, im Studio eingespielt wurde. Große Klasse! Rufus Huff "kicks your 70's Southern Fried Rock N' Blues, Funk and Boogie-ass"! Wir sind, im positivsten Sinne, einfach "platt"!

Das komplette Tracklisting:

1 13 Daze - 4:52   
2 High on Heaven Hill - 4:37   
3 Run Rufus Run - 5:43   
4 El Lago - 6:21   
5 Shirley's - 5:13   
6 Gotta Have Her Name - 5:54   
7 Good Morning Little School Girl - 5:23   
8 It's All Right - 5:49   
9 The Bottom - 6:24   
10 Hain't No Good Life - 4:48   
11 I Ain't Superstitious - 2:49   
12 Funky Junk - 1:40

Art-Nr.: 6376
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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13 daze
High on heaven hill
Run Rufus run
Shirley's
It's all right
I ain't supersticious

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