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Akers, Kirsty Lee - little things [2007]
Rarer Australien-Import!
Herrlich lockere, flockige, erfrischende, sehr traditionell fundamentierte, zeitlos schöne Countrymusic. Großartiges Songmaterial! Kirsty hat eine wunderbare, unverbrauchte Stimme. Weitestgehend bewegt sie sich auf dem Terrain solcher Kolleginnen wie Trisha Yearwood, Pam Tillis, Patty Loveless, einer traditionelleren Miranda Lambert und Catherine Britt.

Das komplette Tracklisting:

1. Little Things (2.34)
2. She Ain't Gettin' Any (3.07)
3. I Think He Likes Me (2.34)
4. Theterritory (3.24)
5. Goin' To The Beach (3.05)
6. The Real You (3.09)
7. Which One Of You Boys (2.53)
8. I'm Little But I'm Loud (2.16)
9. It Gets To Me (4.41)
10. I Can Always Count On You (3.30)
11. King Of Thieves (3.07)
12. If You Can't Be Good Be Gone (2.08)
13. I Dream He Dreams Of Me (3.30)

Art-Nr.: 6191
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Little things
Goin' to the beach
The real you
Which one of you boys
I'm little but I'm loud
It gets to me

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Allen, Jeff - raised on gettin' by [2009]
Stark! Dynamischer, ungemein knackiger, ja schon fetziger, noch von jeglicherr "Nashville-Politur" befreiter, herrlich zwangloser, Energie geladener, rockin' Country/New Country voller "Schmackes", der sowohl die Traditionalisten, als auch die "jungen Wilden" des Genres vollends begeistern wird! Und wo kommt so ein Kerl her? Natürlich aus Texas! Jeff Allen stammt aus einer musikbegeisterten Familie, aus Canton/TX. Mit 15 Jahren brachte er sich das Gitarre spielen selbst bei. Von dort an verfolgte er stetig sein Ziel, einmal als Musiker auf der Bühne zu stehen und die Leute zu begeistern "In ten years, I’d love to still be on tour full-time and have a few songs on the radio. I just want to make a living writing and playing the music I love", war seine damalige Intension. Der Erfolg gibt ihm recht. Bereits ohne Album gelang es ihm, im Vorprogramm von solch klangvollen Namen wie u.a. Emerson Drive, Reba McEntire, Randy Travis, Vince Gill, Little Big Town und Big & Rich aufzutreten. Mit seinem nun vorliegenden, prächtigen, bei dem kleinen Independent Label Savvy Recordings erschienenen Debüt "Raised On Gettin’ By, das er zur Zeit in ganz Texas promoted, dürfte er seinem Lebenstraum nun ein ganzes Stück näher gekommen sein. Ein tolles Teil , das noch voller spürbarem Idealismus und Elan steckt, und frei von allen Zwängen, munter und ungeschliffen drauflos rockt, dabei aber zu keiner Zeit die "real Country"-Pfade verlässt.. Die musikalische Performance ist einfach klasse. Allen hat eine tolle Country-Stimme, die aber auch hervorragend für rockige Sachen geeignet ist. Er und die hervorragenden Musiker sind prächtig aufeinander abgestimmt. Manchmal köännte man meinen, Allen spielt einen wunderbar "rotzigen" Mix aus den Elementen solcher Leute wie Brooks & Dunn, Eric Church, Jake Owen, aber auch Gary Allan und Brad Paisley, vermischt mit dem Texas-Flair solcher "Lonestar"-Ikonen wie Pat Green und Jack Ingram, und seinen eigenen Ideen. Und alles passt klasse zusammen! Allen hat acht von zwölf Stücken selbst komponiert und präsentiert sich als ein mit bereits allen (New Country-)Wassern gewaschener, aber gleichzeitig noch sehr hungriger, junger Musiker. Die Songs (produziert von Kevin Savigar und Brian Kolb), zumwiest umgeben von einem Gewand aus satten Gitarren, überzeugen auf ganzer Linie. Bereits das zum Einstieg gebrachte, sehr traditionell fundamentierte, großartige "Watching You", mit herrlich lässigem Gesang Allen's, quietschender Fiddle und exzellenter Gitarrenarbeit, rockt in allerbester Brooks & Dunn-Manier, ebenso wie das baumstarke, kraftvolle und dynamische Titelstück "Raised On Getting By" (krachende, rhythmische Drums, schön integrierte Orgel-Klänge, "saftige" E-Gitarren, tolle Melodie)! Ein echter Knaller! Bei den balladeskeren, immer och ungemein kraftvollen Stücken, wie zum Beispiel der Killer-Nummer "Can’t Trust Myself" (fetziges, zündendes E-Gitarren-Solo, großartige Steelguitar-Unterstützung, wundervolle Melodie) und solch klasse Nummern wie "Anyway", "You’ve Gotta Stop This" und "Still Gonna Wait For You", bewegt sich Allen in geschmackvollen Sphären zwischen Gary Allan, Brian McComas und dem jungen Keith Urban zu seiner weniger Mainstream-orientierten The Ranch-Zeit. Das mächtig rockende, riffige, kernige "Mighty Mississippi" und auch "Hurt Me" werden dann mit einem ordentlichen Schuß Southern Rock-Groove serviert. Für den Gute Laune-Pegel seiner Live-Konzerte dürften "Drive Me To Drink" und "Honkytonk Saturday Night" (mit fettem E-Gitarren-Solo und großartigem, hintergründigem Saloon Piano-Geklimper) das richtige Elixier sein. Hier geht mächtig die (traditionelle) Post ab, und auch die Besucher der texanischen Roadhouses und Honky Tonks landauf, landab, dürften hier ausgelassen in Stimmung kommen. Gleiches gilt ebenfalls für das abschließende, etwas spirituelle "Me And Jesus", ein alter Tom T. Hall-Song, den Jeff seinem verstorbenen Großvater widmet. Kommt in einer tollen, lockeren, dennoch durchaus knackigen, grassig angehauchten, traditionellen Version mit klasse Fiddle-, Mandolinen- und Banjo-Klängen, sowie fulminantem, quick lebendigem E-Gitarren-Picking..Ein wenig schade, dass die wirklich stark aufspielenden Musiker, die einen tollen Job erledigen, im recht spärlichen 1-Blatt-"Booklet" nicht aufgeführt wurden. Dies bleibt allerdings der einzige, kleine Wermutstropfen und muß bei der Klasse dieses Albums einfach in den Hintergrund geschoben werden. "Raised On Gettin’ By" zeigt mit Jegff Allen einen jungen, bislang nahezu unbekannten (New)Country-Musiker, in dem eine Menge beeindruckendes Potential zu stecken scheint. Dieses Debut ist jedenfalls ein "Hit"! Die Urbans, Brooks & Dunns und Paisleys dieser Welt haben auch irgendwann mal "klein" angefangen, um eines Tages den verdienten Ruhm zu ernten. Jeff Allen hat ohne Zweifel das Zeug dazu, es ihnen nachzumachen. Der erste Schritt ist getan! Eine ganz starke Vorstellung des jungen Texaners! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Watching You (3.25)
2 Can’t Trust Myself (4.15)
3 Raised On Getting By (3.05)
4 Anyway (3.36)
5 Drive Me To Drink (3.20)
6 You’ve Gotta Stop This (3.18)
7 Mighty Mississippi (2.34)
8 Still Gonna Wait For You (3.49)
9 Running Out Of Ways (3.31)
10 Honkytonk Saturday Night (3.24)
11 Hurt Me (3.20)
12 Me And Jesus (3.20)

Art-Nr.: 6515
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Watching you
Can't trust myself
Raised on getting by
Anyway
Mighty Mississippi
Honky Tonk Satirday Night
Me and Jesus

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Ashton, Gwyn - two-man blues army [2009]
Der Albumtitel ist Programm: Das australische "Gitarren-Monster" Gwyn Ashton und sein kongenialer Partner, Drummer Dave Small, blasen zur ultimativen Attacke! Nur zu zweit rühren die beiden ein gnadenloses, mächtug Druck aufbauendes, raubeiniges, direkt ins Blut gehendes, intensives, krachendes Blues-/Bluesrock-Gebräu an, das seine Wirkung wahrlich nicht verfehlt. Es ist wie eine hypnotische, musikalische Droge! Rau, dreckig, laut, robust und wild gehen die beiden zu Werke, und dennoch steckt das vorzügliche Songmaterial voller großartiger Strukturen. Vor allem aber wird es umgesetzt von zwei herausragenden Musikern, zwei exzellenten Handwerkern. Gwyn Ashton ist ein mit allen Wassern gewaschener Gitarrist, ein wahrer Teufel an den 6 Saiten, der jedes noch so verrückte Riff, jede noch so abgefahrene Hookline, jeden noch so magischen Trick beherrscht wie aus dem "Eff-Eff". Dieser Bursche kennt mit seiner massiven Gitarren-Präsenz keinerlei Verwandten, ebenso wie Schlagwerker Dave Small, der sich die Seele aus dem Leib trommelt. Und sie haben stets das gewisse Blues-Feeling, den Spirit und das Feuer, das es braucht, um den Zuhörer gnadenlos in ihren Bann zu ziehen. Ashton dreht zuweilen auf, als wolle er sein Instrument bei voll aufgedrehten Amps ungespitzt in den Boden rammen. Alles virbriert, die Gitarre "brüllt" regelrecht. Pure Elektrizität! Dennoch bleibt das Zeug prima hängen, geht hin und wieder gar richtig ins Ohr. "Melodische" Refrains treffen auf wahnwitzige, die Saiten nach allen Regeln der Kunst verbiegende Gitarrensoli. Mississippi Swamp-Blues, Southern Blues, Texas-Blues, Seventies British-Blues, Classic Boogie-Blues-Rock - sie haben alles drauf! Nach dem fulminanten Instrumental-Opener "Meltdown at the hoo", einem tierischen, "high-octane" Texas-Bluesrocker, der gleich wie ein alles aus dem Weg räumender Orkan aus den Lautsprechern bläst, folgt das raue, Riff-betonte, großartige "Break", ein prächtiger, druckvoller Bluesrock-Kracher mit einem tollen Groove und erstklassigen Gitarrenlinien. Bleibt bestens hängen! Spuren der Stones treffen auf Stevie Ray Vaughan und Hendrix, ohne das Ashton auch nur im geringsten seine eigene Identität verliert. Seine alle Dämme brechenden Soli erwecken den Eindruck eines direkt aus Eurer Garage startenden Düsenjets. Was für ein massiver, kontrollierter Gitarren-Lärm! Baumstark! Relativ lässig und locker, aber dennoch sehr kraftvoll und ausgestattet mit herrlich swampiger Slide rocken die beiden anschließend durch den wunderbaren "Million Dollar Blues". Wirkt wieder sehr rau und ungezwungen, aber auch durchaus eingängig. Es folgt eine überaus inspirierte Fassung von Robert Johnson's "Cross Road Blues" mit geradezu hypnotischen, sumpfigen Gitarrenlinien und ultra-dreckigem Gesang. Packend! Wie auch das verrückte "Mad dog", ein höllischer, derber Voll-Tempo Swamp-Blues-Boogie, bei dem sich die beiden in einen wahren Rausch zu spielen scheinen. Hier geht wirklich die Post ab. Ashton's Finger müssen bluten. Irre! Dieser sowohl den Musikern als auch dem Zuhörer alles abverlangende "Overdrive" wird mit dem folgenden, großartigen "All over now" ein wenig heruntergefahren, wenngleich hier noch immer eine ordentliche Power freigesetzt wird. Das ist feinster, erdiger Retro Blues-/Bluesrock, der während der Strophen und des Refrains prima ins Ohr geht, mit Ashton's Gitarrensolo aber wieder eine tiefe, raue und laute Furche durch die vermeintliche Harmonie zieht. So geht das mit einer tollen Nummer nach der anderen weiter, ohne das die beiden ihr sehr hohes Niveau einbüßen. Völlig "abgefahren" beispielsweise noch der jammige Slow-Blues "Ain't nobody's fool", bei dem Ashton geschickt zwischen ganz leisen und gewaltig laut scheppernden Phasen hin und her balanciert und seinem Instrument die verrücktesten Töne und Laute entlockt, ohne dabei jedoch auch nur eine Sekunde lang den roten Faden zu verlieren. Diese "Two-man Blues Army" hat eingestöpselt und "schießt aus allen Rohren". Bärenstarker, fulminanter Blues/Bluesrock - unbehandelt, wild, durch und durch ehrlich - mit der Spontanität und Energie einer Live-Performance. Was die beiden zelebrieren, ist im wahrsten Sinne des Wortes, eine Wucht!

Das komplette Tracklisting:

1. Meltdown at the hoo 2:28   
2. Break 4:23   
3. Million dollar Blues 5:26   
4. Cross road Blues 5:34   
5. Mad dog 3:28   
6. All over now 3:31   
7. Outside woman Blues 4:20   
8. Junior got a blade 3:50   
9. False accusations 2:46   
10. Ain't nobody's fool 7:04   
11. One way ticket to the Blues 8:30   
12. Million dollar Blues (Radio Edit) 3:14

Art-Nr.: 6472
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Break
Million dollar blues
Mad dog
All over now
Outside woman blues
Ain't nobody's fool

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Bentley, Dierks - up on the ridge [2010]
Es ist eine großartige Sache, dass Dieks Bentley's Label ihm bereits mit seinem fünften Album die Freiheit zugesteht, seine über den bisherigen Standard hinausgehenden musikalischen Vorlieben zu verwirklichen, zumal sie nicht gerade mit Nashville's Country-Mainstream auf einer Wellenlänge liegen. Doch Bentley nutzt die Chance auf beeindruckende Art und Weise. "Up on the ridge" ist ein ganz wundervolles Album geworden. In den Medien als reines Bluegrass-Projekt angepriesen, gelingt Bentley damit vielmehr eine faszinierende, spannende, ja hinreissende Mischung aus klassischem Bluegrass, modernem Newgrass, traditionellem, reinem Acoustic Country und Acoustic New Country - alles in einem sehr schön rootsig gehaltenen Gewand. Das sorgfältig ausgewählte Songmaterial aus Eigenkompositionen und einigen Coverversionen ist genauso abwechslungsreich wie exzellent. Alles wird in tollen Full Band-Arrangements präsentiert, wobei sich zu den üblichen, akustischen Instrumenten eine tolle Rhythmus-Fraktion aus Bass und Schlagzeug gesellt. Jawohl, ein grassiges Album mit Drums - auch das belegt die Schnittstelle zur akustisch gehaltenen Country-/New Country-Musik. Und die Musikergarde, die Bentley begleitet, ist das Allerfeinste, was die Szene zu bieten hat: U. a. Bryan Sutton (Gitarre), Sam Bush (Mandoline), Ronnie McCoury (Mandoline), Stuart Duncan (Fiddle), Chris Eldridge (Gitarre), Chris Thile (Mandoline), Rob Ickes (Dobro), Rob McCoury (Banjo), Randy Kohrs (Dobro), Glen Worf (Bass), Larry Atamanuik (Drums), John Gardner (Drums), und Jon Randall Stewart (Gtarre), der das Album auch hervorragend produzierte. Im entsprechend großartigen Sound beginnt der Reigen mit dem glanzvollen, epischen, von einem leichten Western-/Wüstenflair durchzogenen Titelstück "Up on the ridge". Sehr modern, in einem prächtigen Newgrass-Gewand, unterlegt von Larry Atamanuik's vorzüglichem Drumming (den kennen wir auch als zeitweise eingesetzten Schlagzeuger bei Alison Krauss und Union Station) wagt Bentley damit gleich zu Beginn des Albums einen mutigen Ausflug in die Gefilde des progressiven Psychedelic Country. Doch der Mut wird belohnt. Was der Sänger und seine Picker hier für eine Spannung aufbauen und ihren Instrumenten entlocken ist schlichtweg grandios. Aber trotz aller musikalischen Raffinesse bleibt das Stück auch prima hängen. Toll! Nicht minder stark geht es mit der von einer dynamischen Fiddle angetriebenen, eine Menge Americana-Flair ausstrahlenden Country-Ballade "Fallin' for you" weiter - wieder weit weg von Bentley's üblichem, radiotauglischem New Country. Dennoch, auch diese Nummer wirkt wieder vertraut - ein weiteres Argument für die große Klasse dieser Musik. Komponiert von Shawn Camp und Paul Kennerly, hören wir ein tolles Zusammenspiel von akustischer Gitarre, Dobro, Mandoline, sirenenartiger Fiddle, trockenem, sprödem Banjo und unaufdringlicher, aber effektiver Percussion. Aber es gibt auch herrlichen, fröhlichen, lupenreinen Bluegrass zu hören, wie etwa bei dem Squaredance-geeigneten "Rovin gambler" - wundervoll performt mit den Punch Brothers um Chris Thile. Erwähnten wir zuvor noch so etwas wie "weit weg vom radiotauglichem New Country", so muss allerdings auch deutlich festgestellt werden, dass es darüber hinaus auf dem Album sehr wohl eine ganze Anzahl von traumhaft melodischen und wunderbar ins Ohr gehenden Titeln gibt, die voller Hit-Potenzial stecken. Nehmen wir zum Beispiel das von Buddy & Julie Miller geschriebene "Love grows wild", eine locker flockige, wie Öl runter gehende Countrynummer, bei der, neben herrlichen Dobro-, Fiddle-, und Mandolinenklängen, sowie John Gardners lässigem, aber dynamischem Schlagzeugspiel, sogar eine, jedoch sehr dezent eingesetzte, E-Gitarre zu hören ist. Oder die flotte, total traditionelle, ebenfalls sehr lockere, erfrischend fröhliche, reine Countrynummer "Fiddlin' around" (Background Gesang: Vince Gill), wie auch die wunderschöne, mit glasklarer Mandoline verzierte, entspannte Ballade "Draw me a map" (Background Gesang: Alison Krauss). Als weitere, absolute Höhepunkte seien noch die großartige, leicht bluesige Acoustic Outlaw Country-Nummer "Bad angel" (klasse Schlagzeug-Groove, starkes Mandolinen-/Dobro-/Gitarren-Zusammenspiel), die Bentley mit zwei Gast-Vokalisten vorträgt (Miranda Lambert und Jamey Johnson singen jeweils eine Strophe), sowie die jeweilegen, exzellenten Coverversionen von Kris Kristofferson's "Bottle to the bottom" (mit Kristofferson als Duett-Partner), Bob Dylan's "Senor (Tales of yankee power)" und U2's Rock-Klassiker "Pride (In the name of love)", - eine starke Grass-Fassung -, erwähnt. In der offiziellen Produktbeschreibung zur CD heisst es u. a. "'Up on the ridge' - a powerful, beautiful album, steeped in the bluegrass and roots music, that moved Dierks Bentley to be a country musician in the first place". Ein wirklich treffendes Statement, das in der Tat die ganze Entwicklung eines der vielversprechendsten Country-Interpreten der jüngeren Generation ausdrückt. Mit "Up on the ridge" trifft Bentley den schmalen Grat zwischen kommerziellem Interesse und künstlerischem Anspruch nahezu perfekt - eine Mesiterleistung! Dazu kann man ihm nur gratulieren. Der Mann ist auf dem Weg einer der ganz Großen seiner Zunft zu werden...

Die komplette Songliste:

1 Up on the Ridge - 3:34   
2 Fallin' for You - 3:44   
3 Señor (Tales of Yankee Power) - 3:24   
4 Rovin' Gambler - 2:34   
5 Draw Me a Map - 3:31   
6 Bad Angel - 4:04   
7 Fiddlin' Around - 3:08   
8 You're Dead to Me - 3:19   
9 Pride (In the Name of Love) - 4:09   
10 Love Grows Wild - 2:48   
11 Bottle to the Bottom - 4:16   
12 Down in the Mine - 5:01

Art-Nr.: 6954
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Bishop Black - same [2009]
Mit großer Freude erleben wir im Moment so etwas wie eine kleine Renaissance des Southern Rocks. Und es sind nicht die großen und arrivierten Bands des Genres, die sich dabei hervortun, sondern eher Formationen, die bisher aufgrund ihrer noch jungen Vergangenheit eher weniger in Erscheinung traten (Rebel Pride, Blackberry Smoke), mittlerweile dank bärenstarker Veröffentlichungen dafür umso gewaltiger, oder aber richtige Newcomer wie zuletzt beispielsweise The Last Straw, die Holman Autry Band, Silver Travis und Preacher Stone, die unmittelbar mit furiosen Debütalben von sich Reden machen. Zu letztgenannter Sorte ist auch das junge, aus Alabama stammende, seit 2007 bestehende, hervorragende Quintett Bishop Black (benannt nach der schwarzen Schachfigur) zu zählen, deren prächtiges, gleichnamiges erstes Album ebenfalls als überaus eindrucksvolles Indiz für die wunderbare neue Frische und das neue Leben der Southern Rock-Szene gewertet werden muß. Ist das herrlich, wenn sich solch hoch talentierte junge Bands dieser Musik verschreiben und darin ihre Roots ausleben. Keine Frage, die Rockmusik des Südens lebt. Bishop Black spielen einen sehr gefällgen, schön "saftigen" Southern Rock mit einem Hauch von Countryrock und Blues, kraftvoll, mit Biss, aber auch voller toller, sich unwiderstehlich in die Gehörgänge grabender Melodien (geht teilweise runter wie Öl), eingebettet in einen klasse Gitarrensound. Nicht nur die Southern Rock-Freunde werden ihre helle Freude haben, auch die "Red Dirt"-Gemeinde kann jubeln. Denn zwischen Lynyrd Skynyrd, Blackberry Smoke und Cross Canadian Ragweed tummelt sich genüsslich die Musik von Bishop Black, wie gesagt, auch mal mit einem leichten Blues-, Soul,- und/oder Funk-Touch. Das Teil ist sehr knackig und fett produziert worden von Steve Lowery, und zwar in den Birdland Studios von Muscle Shoals, Alabama (da klingelt’s doch direkt in den Ohren eines jeden Southern-Fans). Und kein geringeres Blatt als das legendäre "Rolling Stone Magazine" resümierte schlicht und ergreifend über das erste Album: "Bishop Black is the return of of the Muscle Shoals Sound". Na wenn das mal nicht gewaltige Vorschusslorbeeren sind! Und in der Tat knüpfen Bishop Black (bestehend aus Jeremy Braswell - Vocals, Harmonica; Preston Grammer - Guitar, Vocals; Pat Sowell - Guitar, Bass, Vocals; Cory Sowell - Bass und Steve White - Drums) da an, wo Lynyrd Skynyrd einst den Grundstein für ihre spätere Popularität legten. Der saustarke Opener "Long Road To Bama" enthält somit auch deutliche Bezüge und musikalische Parallelen zu Skynyrds größtem Hit "Sweet Home Alabama", ist aber längst nicht so trivial abgekupfert, wie es Kid Rock vor kurzem mit seinem "All Summer Long" (allerdings mit großem Erfolg) praktizierte. Nein, dieser Song steckt darüber hinaus voller frischem Wind und eigenenr Identität. Er groovt melodisch, fett und swampig, mit einem leicht differenzierten Ableger des legendären Ed-King-Riff und einer zusätzlichen, glühenden Slidegitarre (inkl. Solo), unterlegt von feinen Orgelklängen. Für die zeigt sich (ähnlich wie Chuck Leavell bei der Holman Autry Band) Tastenlegende Clayton Ivey (u.a. Wilson Pickett, Diana Ross, Rod Stewart, Bob Seger, Lionel Ritchie, Brooks & Dunn, Aretha Franklin, Roy Orbison) als einziger Gastmusiker verantwortlich, der sich mittels Piano, B3-Organ und Wurlitzer immer wieder gekonnt einbringt. Das folgende "Lawyers, Guns & Money" (Warren Zevon) ist eine von zwei Coverversionen (dazu kommt noch das funkig-bluesig stampfende "Mississippi" - mit schön quäkiger Bluesharp, aus der Feder von Mofro-Kopf JJ Grey - einer Soul/Funk/R&B/Blues/Southern Rock Band aus Florida). welche als ein ungemein frisches, fettes, modernes Update des alten Zevon-Origimals daher kommt, mit einen sehr viel Rhythmik und Dynamik. Einfach großartig! Bei dem starken "Long Way" geht es ebenfalls mit viel Southern-Drive nach vorn. Lynyrd Skynyrd meets The Black Crowes zu ihren "Shake Your Moneymaker"-Tagen. Rockige Gitarren, aggressiver Gesang, Harp-Fills, Orgel-"Gurgeln", satter Groove, klasse E-Gitarren-Solo, Herz was willst du mehr? Überhaupt ist bei Bishop Black gerade die Rhythmusfraktion ein echtes Highlight, die immer wieder für eine fett groovende Untermalung sorgt, besonders Steve White erzeugt mit seinen deftig polternden Schlagzeugeinlagen sehr viel musikalisches Volumen. Ganz besonders atmosphärisch gelungen ist das von Preston Grammer besungene "Shine On", das ganz dezent an "Green Grass & High Tides" von den Outlaws erinnert, allerdings etwas bluesiger dargeboten und ohne die schnellen Passagen und die abschliessende Gitarrenschlacht. Allerdings gibt's auch hier sehr wohl ein exzellentes E-Gitarren-Solo voller meoldischem Southern-Spirit. "Run To Tennesse" (herrliches Tucker-mäßiges Twinspiel am Ende) und "Southern Hospitality" (mit einem Hauch von "Red Dirt", Richtung Cross Canadian Ragweed) bestechen vor allem durch die geschickten Tempovariationen zwischen Strophen und Refrain, wobei auch die Harmoniegesänge von Braswell, Grammer und Pat Sowell nicht von schlechten Eltern sind. Beide Stücke sind southern-typisch gitarrenbetont, bekommen aber durch Braswells filigrane Harpeinlagen ein weiteres Markenzeichen. Balladesk und sehr melodisch geht es bei "Down Again" zu, stark hier das tolle Les Paul-E-Gitarren-Solo. Bei "Brother Locklayer" bieten Bishop Black nochmal deftige Kost im Stile der Allman Brothers oder, zumindestens in Ansätzen, Gov’t Mule. Wieder stehen ein fetter Groove, klasse Gitarren, Orgel und Harp im Mittelpunkt, dazu kommt ein swampig,bluesig, funkiger Touch. Das abschließende "Time" fällt etwas aus dem Rahmen, was aber keineswegs negativ gemeint ist. Vornehmlich mit einer Akustikgitarre begleitet, erinnert es ein wenig an "The Seasons" vom einst erst nach dem Skynyrd-Flugzeugabsturz veröffentlichten Erstwerk "The First... And The Last". Wenn jetzt an dieser Stelle noch eine Gitarrenhymne käme,... nicht auszudenken! Insgesamt ist Bishop Black mit ihrem Debüt ein großartiger Einstieg in die Southern-Szene gelungen. Diese junge Band verfügt offensichtlich über ein beachtliches, kreatives und musikalisches Potential. Damit wird man sich verdientermassen viel Respekt und Anerkennung in der Szene holen. Gratulation zu einer tollen Leistung! Wir freuen uns jetzt schon auf die weitere Entwicklung der Jungs... (Daniel Daus)

Die komplette Trackliste:

1 Long Road To Bama (3.33)
2 Lawyers, Guns & Money (3.25)
3 Long Way (4.28)
4 Shine On (5.30)
5 Run To Tennessee (3.36)
6 Southern Hospitality (4.06)
7 Down Again (4.13)
8 Mississippi (4.28)
9 Brother Locklayer (3.33)
10 Time (3.39)

Art-Nr.: 6513
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Long road to Bama
Long way
Shine on
Run to Tennessee
Southern hospitality
Brother Locklayer

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Brice, Lee - love like crazy [2010]
Lee Brice hat sich längst in der Spitze der Countrymusic etabliert, und zwar als einer von Nashville's Top-Songwritern (u.a. "More than a memory" für Garth Brooks und "Still" für Tim McGraw), doch mit seinem Debutalbum "Love like crazy" beweist er eindrucksvoll, warum er auch als "one of the most promising new voices in country music" gilt! Klasse New Country mit starken Balladen und knackigen, kraftvollen Uptempo-Nummern. Das auch als Single ausgekoppelte Titelstück befindet sich bereits unter den Top 20 der Billboard Country Singles-Charts!

Die komplette Tracklist:

1 Picture of Me - 4:31   
2 Love Like Crazy - 3:37   
3 Some Things - 3:04   
4 Power of a Woman - 3:40   
5 Beautiful Every Time - 3:30   
6 She Ain't Right - 3:12   
7 Falling Apart Together - 3:45   
8 Sumter County Friday Night - 3:55   
9 Carolina Boys - 3:49   
10 Four on the Floor - 3:30   
11 These Last Few Days - 3:47   
12 Happy Endings - 3:39

Art-Nr.: 6957
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Burgess, Sonny - have you got a song like that? [2009]
Die texanischen Cowboys verehren ihn und lieben ihn, spielen seine Songs in den Jukeboxes der texanischen Honky Tonks, Barrooms und Roadhouses rauf und runter, feiern, "trinken" und tanzen bei seinen Shows, doch der aus dem kleinen Nest Cleburne stammende Vollblut-Traditionalist Sonny Burgess mit der wunderbaren, angenehmen Country-Stimme könnte längst ein weltweiter Star sein wie Alan Jackson oder George Strait, aber noch immer fehlt ihm, völlig unverständlicherweise, der nötige Deal mit einem Major-Label. Dabei bringt er alle Voraussetzungen mit, ein ganz Großer der "Pure Country"-Zunft zu werden, bewegt sich in Sachen Songmaterial und -qualität längst auf Augenhöhe mit den Etablierten der Szene. Schon in ganz jungen Jahren wurde Sonny mit der Musik von Hank Williams, Chet Atkins, Roy Clark und Glen Campbell konfrontiert Leuten, die noch heute einen großen Einfluß auf ihn ausüben. In frühester Jugend bereits lernte er vor Publikum aufzutreten und entwickelte für solche Performances eine große Begeisterung. Allerdings war er auch ein hoch talentierter Sportler mit dem Zeug im professionellen Baseball-Sport Fuß zu fassen, doch als es hieß sich zu entscheiden in welche Richtung es gehen sollte, setzte sich sein Country-Herz durch und er schlug den Weg einer musikalischen Karriere ein. Gut so, die Country-Welt wird es ihm hoffentlich eines Tages auch im grüßeren Rahmen danken. Wer ihn einmal entdeckt hat, wird schnell zum Fan! Wie gesagt, Sonny Burgess hat sich voll und ganz der traditionellen, reinen Dancehall-/Barroom-/Honky Tonk-Countrymusic verschrieben und bewegt sich damit, genauso respektvoll wie kompetent, auf dem Terrain solcher Größen wie George Jones, Merle Haggard, Alan Jackson, Gene Watson, Tracy Byrd, auch ein wenig Ricky Skaggs (wenn er keinen Bluegrass macht) und vor allen Dingen George Strait. Knackige, schwungvolle Uptempo-Songs wechseln sich ab mit astreinen Honky Tonkern und ein paar rührenden, reinen Country-Balladen! Fiddles, Steelguitars, Baritone Guitar, Acoustic-Gitarre, Honky Tonk-Piano und prima Melodien bestimmen das Bild! Einer der Höhepunkte ist beispielsweise der lupenreine Vorzeige-Honky Tonker "Beer-I-Cide", ein klassischer, großartiger Countrysong, wie er authentischer nicht sein kann. Tolle Gitarren, Fiddle, Pedal Steel (inklusive eines klasse Solos von Dan Dugmore), Burgess' hervrragender Gesang, eine prima Melodie - die Nummer hat alles, was das Countryherz begehrt. Oder das lockere, flockig flüssige, mit feinen Mandolinen-Fills angereicherte, voller Western-Flair steckende, traditionelle, reine "The request", das knackige, mit einem Touch New Country garnierte, aus einem prächtigen Gewand von E-Gitarre, Fiddle, Steel und Orgel bestehende "I can't think of one", der viel Western-/Prairie- und texanisches Outlaw-Feeling ausstrahlende Two-Stepper "Plain ol' pain", der sicher auch die Linedance-Fraktion begeisternde Roadhouse-Tonker "Grain of salt", wie auch das in bester George Strait-Manier kommende (bei Strait wäre das garantiert eine Nummer 1...), von herrlicher Baritone Gitarre und sirenenartiger Fiddle durchzogene, genauso knackige wie lockere, großartige "Cowboy cool" - alles tolle Songs! "Hey cowboy, have ya got a song like that?", fragt Sonny in einer Textzeile von "The request" (gleichzeitig der Titel des Albums), was wir nach dem Hören dieser feinen CD schlußendlich mit einem zufriedenen und genüßlichen "Ja" beantworten können. Im Namen aller Cowboys und -girls: Danke, Sonny Burgess, für ein weiteres klasse Album!

Die komplette Songliste:

1 Beer-I-Cide - 3:44   
2 The Request - 3:47   
3 I Can't Think of One - 2:43   
4 Tomorrow Is Gone - 3:47   
5 Plain Ol' Pain - 3:26   
6 Grain of Salt - 3:17   
7 Thing, Thang, Thing - 2:36   
8 She Don't Make It Easy - 3:21   
9 Cowboy Cool - 3:47   
10 All Kinds of Beautiful - 3:47   
11 Every Now and Then - 3:51

Art-Nr.: 6493
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Beer-I-Cide
The request
I can't think of one
Plain ol' pain
She don't make it east
Cowboy cool

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Chesney, Kenny - hemingway's whiskey [2010]
"Hemingway's whiskey" ist vielleicht eines der besten Alben überhaupt in der beeindruckenden Karriere des Country-/New Country-Siperstars geworden. Das will nach all den immensen Erfolgen Chesney's schon etwas heissen und hat unseren allergrößten Respekt zur Folge. Das Werk ist sehr abwechslungsreich, von vorn bis hinten mit knackigen und auch etwas ruhigeren, wunderbaren Songs gefüllt. Große Klasse! Inzwischen hat das Album zahlreiche Hits abgeworden - verdientermaßen.

Die komplette Tracklist:

1 The Boys of Fall - 6:32   
2 Live a Little - 3:40   
3 Coastal - 2:41   
4 You and Tequila - 4:02   
5 Seven Days - 4:20   
6 Small Y'all - 2:54   
7 Where I Grew Up - 3:39   
8 Reality - 3:31   
9 Round and Round - 5:06   
10 Somewhere with You - 4:04   
11 Hemingway's Whiskey - 3:29

Art-Nr.: 7281
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Cochran, Tammy - 30 something and single [2009]
Traditioneller und mehr "real country" war sie nie! Besser auch nicht! Die überaus sympathische, aus dem Bundesstaat Ohio stammende Tammy Cochran, vielen sicher noch mit Hits wie "Angels in waiting" (da das Original schon lange nicht mehr erhältlich ist, hat sie diesen schönen Song auf vielfachen Wunsch ihrer Fans neu eingespielt) oder "I cry" in Erinnerung, veröffentlicht mit "30 something and single" ihr nunmehr viertes Album - und es ist ein ganz feines geworden. Gebeutelt von vielen Schicksalsschlägen und schwierigen Lebenssituationen, wie den Verlust ihrer beiden Brüder durch die unheilbare, Gen-bedingte Stoffwechselkrankheit "CF" (Zystische Fibrose), das Scheitern ihrer Ehe und zuletzt dem überaus steinigen Weg zur Adoption eines kleinen Jungen aus Guatemala (letztlich dann doch noch von Erfolg gekrönt), war die Musik, obwohl auch diesbezüglich bislang nicht alles wie gewünscht lief (ihr einstiges Major-Label liess sie nach dem zweiten Album völlig unverständlicherweise fallen wie eine heisse Kartoffel) für Tammy Cochran immer der Rückhalt, den sie benötigte, um nicht vollends zu verzweifeln. Musik gab und gibt ihr Kraft - sie ist ihr Leben! "30 something und single" ist ein sehr persönliches Album geworden, das, nachdem die Adoption des kleinen Shawn Alan Cochran (genannt nach ihren beiden verstorbenen Brüdern) zu einem guten Ende gekommen ist, Tammy wieder in einem sehr glücklichen und aufgeräumten Zustand zeigt. Sie fühlt sich sehr gut, und das kommt in ihrer Musik prima rüber. In ihren jungen Jahren beeinflusst von Grössen wie Tammy Wynette, Loretta Lynn und Janie Fricke, gibt sie sich traditioneller als je zuvor. Von vorn bis hinten hören wir mit schönen Gitarren, Steelguitar, Klavier und Fiddle gespickte, lupenreine Countrysongs, die manch frühere Pop-Nähe nahezu gänzlich vermissen lassen. Recht so, denn das steht Tammy ausserordentlich gut. Sie ist eine fantastische Sängerin voller Ausstralung und Emotionen, deren überaus kraftvolle Stimme einfach das "gewisse Etwas" hat. Einerseits wickelt sie mit ihrer Power und coolen Art so manchen Cowboy lässig um den Finger, wie es einst die große Tanya Tucker tat (zumal ihre Stimme hin und wieder eine gewisse Ähnlichkeit zu Tanya nicht leugnen kann), andererseits setzt sie in ihren großartigen Balladen pure Emotionen frei, wie es beispielsweise auch einer Martina McBride gegeben ist. Als Begleitmusiker hat Tammy Cochran einige der absoluten A-List-Leute Nashville's gewinnen können, wie beispielsweise Brant Mason an der E-Gitarre, Bryan Sutton an der Acoustic Guitar, Mike Johnson an der Steel, Larry Franklin an der Fiddle, Gary Prim an den Keyboards und Steve Brewster am Schlagzeug. Was kann da noch schief gehen? Nichts, wie gleich die erste Nummer zeigt. "The one that got away" ist ein herrlich lockerer, flotter, melodischer, lässiger "Pure Country"-Song mit einem wunderbar flockigen Rhythmus. Schöne Steelguitar-Linien, dazwischen eine feine Fiddle und exzellentes "Country Guitar"-Picking vom Grossmeister Brent Mason sind die passenden Begleiter zu Tammy's großartigem Gesang. Mit "30 something and single" folgt direkt im Anschluss daran das Titelstück, eine tolle Ballade umgeben von dezenten Mandolinen- und schönen Piano-, Steelguitar- und Fiddle-Klängen. Ein sehr ausdrucksstarker, kraftvoller Vortrag von Tammy. Die knackige, wunderbar melodische Country-/New Country-Nummer "All over but the leaving" wiederum erinnert an die allerbesten Zeiten der jungen Trisha Yearwood oder Patty Loveless. Schöne Gitarren, hintergründige Mandolinen-Riffs, trockenes Drumming, exzellente Fiddle- und Steelguitar-Ergänzungen, Tammy starker Gesang - das Stück hätte zweifellos das Zeug zu einem "Number One"-Hit. Klasse! Und wie sie den Klassiker ihres grossen Vorbildes Tammy Wynette, "Stand by your man", interpretiert ist allererste Sahne. Unzählige Leute haben sich bereits an diesem Evergreen versucht, doch nur wenigen Künstlern gelingt dies mit solch einer Authentizität und inneren Stärke wie Miss Cochran. Ihre Begleiter sind eine prächtige Baritone E-Gitarre, heulende Steel und ein toller "Pure Country"-Rhythmus. Das ist klassische Countrymusic vom Allerfeinsten! Weitere Highlights sind beispielsweise der schwungvolle, honky-tonkin' Countryfeger "He's found Jesus" mit seinem tollen Gitarren-, Steel-, Fiddle-Wechselspiel, das knackige, prächtig ins Ohr gehende "He really thinks he's got it", oder die das Album schliessende emotionale Ballade "Half the world away" (Shawn's song), in der Tammy die schwierige Adoption ihres Sohnes aufarbeitet. Erstaunlich ist, dass Tammy Cochran ihr bis dato wohl bestes Album im Eigenvertrieb, völlig abseits der Nashville Major-Labels, veröffentlichte. Dabei täte Nashville, angesichts des oft so oberflächlichen Materials, das die Music City-Labelbosse én masse auf den Markt werfen, diese Art der reinen Countrymusic so gut. Die Scheibe steckt voller potenzieller Hits, sofern sie denn im Country-Radio laufen würden. Egal, wir haben das Album, und jeder, der möchte, kann den Genuss dieser wunderbaren Countrymusic mit uns teilen. "Thanks a lot, Tammy, for this wonderful album"!

Die komplette Songliste:

1. The One That Got Away 2:50
2. 30 Something And Single 3:44
3. Let It End 3:18
4. You Don't Want To Love Too Much 3:35
5. All Over But The Leaving 3:24
6. Stand By Your Man 2:49
7. He's Found Jesus 3:07
8. Closer 3:34
9. Angels In Waiting 3:34
10. He Really Thinks He's Got It 3:21
11. Half The World Away (Shawn's Song) 3:30

Art-Nr.: 6661
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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The one that got away
30 something and single
All over but the leaving
He's found Jesus
He really thinks he's got it
Half the world away (Shawn's song)

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Corbin, Easton - same [2010]
"Easton is bringing Country back"! Er ist mit Brad Paisley, den die amerikanischen Medien einst als "savior of countrymusic" bezeichneten, im kommenden Sommer auf Tour - und es passt hundertprozentig! Auch Easton Corbin darf man einen vielleicht wegweisenden Erfolg und Einstieg in die Billboard Country Singles-Charts bescheinigen (sein Hit "A little more country than that" ist auf dem Weg zur Spitze), der die Hoffnung nährt, dass sich Nashville doch endlich wieder auf seine wahren Country-Roots mit ehrlicher, reiner, traditionellen Countrymusic besinnt. Die einschlägige Presse jedenfalls ist voll des Lobes und feiert seinen "real Country" überschwenglich! Völlig zu Recht, denn Corbin's wunderbares Debutalbum ist ein ganz jerrlicher, lockerer, flockiger Traditional Country-Leckerbessen an der Schnittstelle zwischen Alan Jackson, George Strait und Keith Whitley. Die beiden letzteren bezeichnet er als seine absoluten musikalischen Helden, was in seinen Songs deutlichst hörbar wird. Geboren und aufgewachsen in "rural" Gilchrist County, in Florida, kennt Easton Corbin das reale Countryleben von der Pike auf. Er verbrachte viele Jahre auf der Cattle Farm seiner Großeltern, entwickelte bereits in frühester Jugend eine intensive Liebe Für die "Opry"-Fersehshows, die regelmässig liefen und durchstöberte die Plattensammlungen seiner gesamten Verwandschaft. "I wanted to be a country singer since I way three or four years old", erinnert sich Corbin heute. Er nahm Gitarrenunterricht, spielte später in einer lokalen Band Lead Gitarre, trat dann auch solo auf und wurde nach einem überzeugenden Gig beim bekannten Suwannee River Jam-Festival spontan für das Vorprogramm solcher Acts wie Janie Fricke und Mel McDaniel gebucht. Im Jahre 2006 schließlich ging Corbin, inzwischen frisch verheiratet, mit seiner Frau nach Nashville, erhaschte dort sehr schnell die Aufmerksamkeit von Joe Fisher, dem "Senior Director" der Universal Music Group von Nashville, der in auf der Stelle für Merciry Nashville unter Vertrag nahm. Von nun an ging alles seinen Weg, was jetzt mit der Veröffentlichung seines tollen Debuts einen ersten, vorläufigen Höhepunkt erreichte. Doch wir sind uns sicher: das ist erst der Anfang! Corbin's "real Countrymusic" steckt voller Authentizität, voller ursprünglicher Reinheit und Ehrlichkeit. Man hört nicht den Hauch poppiger Einflüsse. Das ist "country to the bone" - und dennoch ist es absolut zeitgemäss. Corbin hat eine überaus angenehme, klare Countrystimme, ähnlich der eines Georg Strait, Alan Jackson oder Clint Black. Die elf Stücke fliessen mit wunderbaren Melodien aus den Lautsprechern und finden ohne Umwege den Weg in unsere, diese Songs regelrecht aufsaugenden Gehörgänge. Auch die Texte sind durch und durch country. Abgerundet wird das Ganze durch die famosen Begleitmusiker. Das ist die absolute 1A-Garde Nashville's, und damit genau der richtige Background für solch einen klasse Sänger: Brent Mason (E-Gitarre), Biff Watson (Acoustic Gitarre), Paul Franklin (Steel), Larry Franklin (Fiddle), Gary Prim (Keyboards), Eddie Bayers (Drums), und andere. Grandioses E-Gitarren-Picking, ein flotter, knackiger, aber total lockerer, flüssiger Rhythmus, prächtige Pedal Steel- und Fiddle-Fills, eine wunderbare Melodie - das Album startet gleich mit einem umwerfenden "Pure Country"-Hit (das muss eigentlich eine Single mit Zug zur Chartspitze werden...). "Roll with it" heisst die Nummer, bei der sich sofort ein wohltuender "Aah, welch herrliche Countrymusic"-Effekt einstellt. Geht runter wie Öl, ist, im positivsten Sinne, leicht verdaulich und simpel arrangiert - und doch mit einer ganz aussergewöhnlichen musikalischen Qualität in Szene gesetzt, wie es eben nur den Besten der Besten gebührt (siehe oben genannte Musiker). Das ändert sich auch während des gesamten Albums nicht. Ob das bereits erwähnte "A little more country than that" (schönes Midtempo, klasse E-Gitarren-/Steelguitar-Wechselspiel), das foltte, in allerbester Alan Jackson-Manier (wenn der in Hochform ist) vorgetragene "The way love looks" (tolle Steel-, Gitarren-, Fiddle-Begleitung), die großartige Ballade "Let alone you" (tolle Baritone E-Gitarre, schöne Steel) oder das flockige, mit feinen, transparenten Acoustic Gitarren und herrlicher Steelguitar instrumentierte, lässige "Leavin' a lonely town" - es ist die pure Country-Freude! Keine Frage,.Easton Corbin beweist es eindrucksvoll: "Real Country is still alive" - auch im Chart- und Kommerz-orientierten Nashville! Mit einem Easton Corbin am Start entledigt man sich eindrdrucksvoll der Nachwuchssorgen auf dem Terrain der Straits und Jacksons. Und das ist wirklich gut zu wissen...

Das komplette Tracklistsing:

1 Roll with It - 3:27   
2 A Little More Country Than That - 2:52   
3 This Far from Memphis - 3:17   
4 The Way Love Looks - 2:41   
5 Someday When I'm Old - 3:22   
6 Don't Ask Me 'Bout a Woman - 3:36   
7 I Can't Love You Back - 4:05   
8 A Lot to Learn About Livin' - 3:46   
9 Let Alone You - 3:14   
10 That'll Make You Wanna Drink - 3:26   
11 Leavin' a Lonely Town - 3:22

Art-Nr.: 6815
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Cross Canadian Ragweed - happiness and all the other things ~ limited edition [2009]
Limited Edition mit jeder Menge Bonus-Material! Das neue Studioalbum mit 3 Live Bonustracks und 2 hidden tracks! Zum 15-jährigen Bandjubiläum präsentieren Oklahoma's Vorzeige Red Dirt-Rocker ihr nunmehr siebtes Studioalbum - und sie entwickeln sich stetig weiter. "Happiness and all the other things" zeigt sie in prächtiger Verfassung und so variabel wie nie zuvor. Von dem krachenden, feurigen, Southern-inspired (Country)Rock-Knaller "51 pieces", der das Album eröffnet, über die wunderschöne Texas Hill Country-Nummer "Bluebonnets" (herrliche Dobro-Begleitung von Lloyd Maines) oder den lockeren, gefälligen, ungemein melodischen, aber mit einem düsteren Text versehenen, von erstklassiger Steelguitar (wieder Lloyd Maines) umgarnten Countryrocker "Kick in the head", bis hin zu dem modernen, fast schon punkigen, fulminanten Highspeed-Rocker "Overtable" - Cody Canada und seine Kumpels fühlen sich überall zu Hause und sprühen dabei nur so vor Energie und erfrischender Spielfreude. Bei einigen Stücken haben sie die texanische Singer-Songwriterin Stephanie Briggs integriert, die mit ihrem Piano-Spiel und dem Background-Gesang für weitere Belebung sorgt. Die limitierte Ausgabe verfügt über 3 zusätzliche Live-Tracks (alle bislang unveröffentlicht) und weiteres, hoch interessantes, "verstecktes" Material. Diese "hidden tracks" sind das Stück "Poopeye", eine fantastische Coverversion von Warren Zevon's "Carmelita" und das Live-Video zu "Confident"

Das komplette Tracklistsing:

1. 51 Pieces (3.42)
2. Bluebonnets (3.07)
3. Burn Like The Sun (4.22)
4. To Find My Love (4.40)
5. Drag (4.46)
6. Kick In The Head (3.22)
7. Overtable (3.31)
8. Overtable Interlude (1.49)
9. Pretty Lady (3.42)
10. Tomorrow (3.24)
11. Confident (4.11)
12. My Chances (8.32)
13. Angel Flying Too Close To The Ground (live) (5.05)
14. Soul Agent (live) (4.08)
15. Train To Birmingham (live) (5.06)

Art-Nr.: 6533
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Currington, Billy - enjoy yourself [2010]
Neues Album von dem in der New Country-Szene immer beliebter werdenden Billy Currington. Die erste Single aus dem Werk, "Pretty good at drinkin' beer", kletterte gleich wieder auf die Nummer 1 der Billboard Country Singles-Charts. Currington ist in der Erfolgsspur - und wird dies mit diesem Album weiter untermauern.

Die komplette Songliste:

1 All Day Long - 3:49   
2 Love Done Gone - 3:32   
3 Pretty Good At Drinkin' Beer - 3:01   
4 Until You - 4:45   
5 Like My Dog - 2:48   
6 Perfect Day - 2:55   
7 Let Me Down Easy - 3:50   
8 Bad Day of Fishin' - 3:04   
9 Enjoy Yourself - 3:00   
10 Lil' Ol' Lonesome Dixie Town - 3:21

Art-Nr.: 7109
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Dodd, Deryl - together again [2009]
"Together again", jener berühmte, unvergessene und ewig junge Country-Klassiker, den der große Buck Owens im Jahre 1964 an die Spitze der Country-Charts führte, dies aber verrückterweise nur als B-Seite seines Nummer Eins-Hits "My heart skips a beat" (und dann erlangte diese B-Seite mehr Berühmtheit als der eigentliche Hit), ist der Opener und Titelsong des neuen Albums von Deryl Dodd, diesem großartigen Neo-Traditionalisten und Honky Tonker aus Dallas/Texas, der sich über die Jahre hinweg einen überaus anerkannten Namen als einer der authentischsten Künstler in der Countrymusic machte. Warum das so ist, belegt auch das neue Werk wieder sehr eindrucksvoll. Gebeutelt von vielen künstlerischen, vor allem aber auch privaten und gesundheitlichen Tiefschlägen, ist Deryl Dodd seit einigen Jahren wieder "voll" da, ist sich seiner Musik und seines damit verbundenen Tuns aber bewusster als je zuvor. Das heisst, der einstige Lead Gitarrist von Martina McBride's Touring-Band (auch in der Band von Tracy Lawrence spielte er kurzzeitig) lässt sich in keinster Art und Weise mehr von aussen beeinflussen und spielt nur noch die Musik, die ihm sein Herz vorgibt. Und das ist reine Countrymusic durch und durch. Texanischer, traditioneller Country, wie er in den dortigen Roadhouses und Honky Tonks zu Hause ist, ohne auch nur die Spur eines glatten Nashville-Schliffs. Rein, unverbraucht, unbehandelt, authentisch! Vor seinem geistigen Auge sieht man sich inmitten eines alten, "rauen" Honky Tonk-Saloons, umgeben von Bier- und Whiskey-getränkten-Gerüchen und einer Horde nicht mehr ganz standfester Cowboys - dies vermittelt diese klasse Countrymusic mit all ihrem Charme. George Strait, Merle Haggard, Keith Whitley, Geoge Jones & Co. lassen grüssen - und Dodd führt ihre Traditionen in seiner Musik wie eine verwandte Seele fort. Neben dem Titelstück "Together again" gibt's noch eine zweite Coverversion, nämlich eine sehr dynamische, frische und knackige, live im Studio eingespielte Fassung des spirituellen Albert Brumley-Klassikers "I'll fly away" (starke Gitarren-, Piano-Einlagen), der Rest stammt komplett aus der Feder Dodd's, zum Teil mit arrivierten Kollegen wie Brett Beavers, Kevin Denney oder Shane Decker. Zu den vielen Höhepunkten des Albums zählen beispielsweise der traditionell, kernig und urig "rockende" und swingende Roadhouse Country-"Grooner" "Back to the Honky Tonks" mit seiner passenden E-Gitarren- und Piano-Begleitung, die prächtige "Pure Country"-Ballade "Things you don't know" mit ihren wunderbaren Steelguitar-Fills und dem herrlichen Honky Tonk-Piano (klasse auch die dezent eingesetzte Baritone-Gitarre), der staubige Texas Outlaw-Country von "Lost highway" mit kurzen, rauen E-Gitarren-Elementen, aber einem recht lockeren Rhythmus und schönen Fiddle-Ergänzungen, der lustige, trockene Party-, "Beer drinkin'" Barroom-Feger "Beer and the belly" mit der "coolen" Banjo-Begleitung, die wunderbare, die ganze Einsamkeit eines Whiskeyglasses und die "Leere" einer Bar verittelnde, von klimperndem Piano und wimmernder Steel umgebene "Lonesome Honky Tonk Ballad" "Life behind bars", oder auch der melodische, mit schönen Gitarren in Szene gesetzte, flotte, traditionelle Countrysong "You're not lookin' for". Das ist bester "real traditional Texas Country" und eine klasse Leistung von Deryl Dodd! Wir ziehen respektvoll unseren obligatorischen Cowboyhut...

Das komplette Tracklisting:

1 Together Again - 03:19   
2 Back to the Honky Tonks - 04:05   
3 You're Not Looking For - 04:36   
4 Life Behind Bars - 03:45   
5 Death Taxes and Texas - 02:43   
6 Things You Don't Know - 03:59   
7 Beer and the Belly - 01:59   
8 It Don't Take Much - 03:51   
9 Lost Highway - 04:00   
10 All I Know - 03:25   
11 I'll Fly Away - 03:18   
12 John the Revelator - 01:46   
13 Home for Christmas - 03: 48 (hidden track)

Art-Nr.: 6528
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Back to the Honky Tonks
You're not lookin' for
Life behind bars
Death taxes and Texas
Things you don't know
Lost highway

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Drive-By Truckers - the fine print [2009]
Untertitel: "A collection of oddities and rarities 2003 - 2006"

Das zweite neue Werk (nach dem "Live from Austin"-Teil) der Drive-By Truckers innerhalb weniger Wochen! Eine exquisite Auswahl bislang unveröffentlichter Stücke aus der großen "Schatzkammer" der "Truckers", die glücklicherweise endlich der Öffentlichkeit zugänglich werden. Darunter sind wahre Perlen, die jedem bisherigen eh schon fantastischen Album dieser Truppe mit ihrer Präsenz noch mehr Glanz verliehen hätten. Die Songs wurden ausschließlich in den Jahren zwischen 2003 und 2006 eingespielt, also noch mit Jason Isbell an der dritten Gitarre. Sehr rootsiges Material! Herrlich beispielsweise der von wunderbaren Steelguitar-Linien John Neff's begleitete Alternate Country-Rocker "George Jones talkin' cell phone blues" oder das von Warren Zevon geschriebene "Play it all night long", das voller Southern Rock-Flair rau und ruppig rockt, und damit auch aus der "Southern Rock Opera"-Zeit hätte stammen können. War ursprünglich aber mal für das "Dirty South"-Album vorgesehen. "A fine print" enthält zudem eine baumstarke Coverversion von Tom Petty's "Rebels" und auch Bob Dylan's "Like a rolling stone" verleihen die rive-By Truckers mit ihrem unverwechselbaren, ganz eigenen Stil ein ganz besonderes, neues Outfit! Irre, was diese Truppe noch für fantastisches Songmaterial in ihren Archiven liegen hat.

Das komplette Tracklisting:

1 George Jones Talkin' Cell Phone Blues - 4:07   
2 Rebels - 4:53   
3 Uncle Frank [Alternate Take] - 5:21   
4 Tva - 6:56   
5 Goode's Field Road [Alternate Take] - 4:15   
6 The Great Car Dealer War - 5:37   
7 Mama Bake a Pie (Daddy Kill a Chicken) - 3:19   
8 When the Well Runs Dry - 4:09   
9 Mrs. Claus' Kimono - 4:25   
10 Play It All Night Long - 5:10   
11 Little Pony and the Great Big Horse - 3:37   
12 Like a Rolling Stone - 6:01

Art-Nr.: 6552
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
George Jones talkin' cell phone blues
Rebels
TVA
The great car dealer war
When the well runs dry
Play it all night long

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Foster, Radney - revival [2009]
Triumphales neues Werk von Radney Foster! Meisterhafter Roost-/Americana-/Alternate Country-Rock - kernig, knackig, trocken und direkt auf den Punkt produziert (Darrell Brown und Radney Foster). Zu jeder Sekunde weht einem der raue, texanische Staub um die Nase. Und diese Melodik, diese Songqualität (aus dem Fundus dieser neuen Songs werden sich sicher wieder einige der großen Nashville-Acts bedienen), diese Arrangements - wunderbar! Ungeachtet seiner bereits erzielten Erfolge mit dem Duo Foster & Lloyd hat Radney Foster sich auch in eigener Person im letzten Jahrzehnt zu einer der nicht mehr wegzudenkenden Größen der texanischen Musikszene und darüber hinaus entwickelt. Ob als Songlieferant für unzählige Kollegen (u.a. Dixie Chicks, Wade Bowen, Jack Ingram, Keith Urban, Kenny Chesney), als Produzent (er verhalf u.a. der Randy Rogers Band mit ihren beiden letzten Major-Werken zum Einstieg in die Country(rock)-Welt über die texanischen Grenzen hinaus) oder natürlich als Solo-Interpret, wo er in regelmäßigen Abständen exzellente Alben abliefert, hat man bei der Anschaffung von Material mit Foster-Beteiligung immer so etwas wie eine automatische Qualitätsgarantie. Was der Mann anpackt, hat einfach Stil und Klasse. So natürlich auch sein famoses, neustes Album "Revival", das er jetzt als Nachfolger des 2006 erschienen, ebenfalls sehr starken "This World We Live In" präsentiert. Doch Foster hat immer noch neue Trümpfe im Ärmel, steckt voller neuer Songideen und sprüht vor immer währender Frische. Die rockigen Sachen von "Revival", und davon gibt es eine ganze Menge, strotzen nur so vor Dynamik und grandiosen Melodien. Radney hat das aktuelle Werk, im Unterschied zum letzen Mal, heuer schwerpunktmäßig mit einer etatmässigen Begleitband "The Confessions" eingespielt (dazu gehören u.a. der Gitarrenvirtuose Eric Borash und die durchaus bekannte und hoch geschätzte Background-Sängerin Georgia Middleman), darüber hinaus aber auch mit Leuten wie Adam Shoenfeld, Craig Kampf, Yonathan Yudkin, Tammy Rogers, Jon Randall, Darius Rucker (Hootie & The Blowfish) und Dierks Bentley noch ein illustres Gästeteam mit an Bord. Als zentrales Moment serviert der aus Del Rio stammende Texaner in leichter Abwandlung zum Albumtitel den Song "A Little Revival" in gleich zwei Versionen: Zum einen direkt zu Beginn als straight rockenden, dynamischen Uptempo Americana-/Countryrocker (herrlich fett instrumentiert, klasse E-Gitarren-Passagen, knackiges, trockenes Drumming), zum anderen am Ende als um die erste Strophe gekürzte "Reprise"Fassung, die dank der furios agierenden Jon Randall (exquisites Mandolinenspiel, klasse Harmonies) und Tammy Rogers (tolle Fiddleperformance, Background Gesang) einen herrlichen "Bluegrass-Teint" verpasst bekommt. Die zum Mitsingen animierenden Refrainzeilen des Songs sind derartig markant, dass man sie noch Tage später mit sich im Gedächtnis herumträgt. Das seinem im letzten Jahr verstorbenem Vater gewidmete Album (besonders dokumentiert in dem sehr bewegend gebrachten "I Know You Can Hear Me") besticht durch viel Abwechslung. Es gibt auch mal eine spirituelle Note ("Shed A Little Light" - Foster singt im Stile eines Hohenpriesters, Middleman und Co. halten mit Gospel-kompatible "Backs" dagegen), sowie Foster's typisch introvertiert wirkende Stücke, die mit soviel, Gefühl, Wärme und Harmonie vorgetrahen werden, aber auch voller bewegender Texte stecken ("Angel flight", "Suitcase", "I made peace with God" - allesamt sehr fein instrumentiert) und, wie gesagt, eine ordentliche Anzahl abgehender Roots-/Countryrocker (bärenstark beispielsweise das fulminante "Until it's gone", das zusammen mit Jack Ingram komponierte "Trouble Tonight" - sehr rhythmisch, retro, groovig, mit einer Portion Southern-Soul, E-Gitarren- und Pianosolo -, das melodische "Second Chances" und das sich kernig in unsere Gehörgänge grabende "Life is hard"). Alles in allem ein Werk von beeindruckender Qualität, ohne jeden Ausfall. Die Aufmachung des Digipacks besticht zudem durch eine sehr gelungene, geschmackvolle und farbenfrohe Gestaltung, inklusive eines schönen, 16-seitigen Booklets mit allen texten und vielen Infos. Foster, der erst vor kurzem 50 geworden ist, liefert mit "Revival", ohne seine vielen starken Vorgänger entscheidend abwerten zu wollen, sein vielleicht bestes Album der letzten Jahre ab. Texas-Americana-/Roots-/Alternate Country vom Allerfeinsten! "This record is absolutely a triumph", heißt es in einem U.S.-Review... - wie wahr! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 A Little Revival - 4:01   
2 Forgiveness - 3:58   
3 Until It's Gone - 3:46   
4 Second Chances - 3:39   
5 I Know You Can Hear Me - 4:15   
6 Angel Flight - 3:54   
7 Trouble Tonight - 3:19   
8 Shed a Little Light - 2:47   
9 I Made Peace with God - 2:41   
10 Life Is Hard (Love Is Easy) - 3:34   
11 If You Want to Be Loved - 3:38   
12 Suitcase - 3:31   
13 A Little Revival (Reprise) - 2:56

Art-Nr.: 6535
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
A little revival
Until it's gone
Second chances
Angel flight
Trouble tonight
Life is hard (love is easy)

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