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Moore, Justin - same [2009]
Frischer Wind in Nashville! Das Rezept ist nicht neu: Justin Moore, aufgewachsen auf einer Farm in Poyen/Arkansas, spielt eine voller Energie und Power steckende Mischung aus vollkommen traditionellem Country und einem "gepfefferten" Schuß Southern Rock'n Roll - aber wie er sie spielt, das ist einfach nur großartig und vor allen Dingen ungemein authentisch. Diesen wunderbaren "brand of twangy, down-on-the-farm roots and rock influences with a country authenticity" kauft man ihm einfach ab, so ehrlich wie das rüberkommt. Beeinfusst ist Moore nach eigenen Angaben von solchen Größen wie Willie Nelson, Vern Gosdin, Waylon Jennings und John Anderson, aber auch von der Charlie Daniels Band und The Marshall Tucker Band. Heraus kommt dabei eine New Country-/Country-Musik mit viel Druck und einem herrlich jungen, rebellsichen "rowdy" Charme. Die satten, sehr dominanten E-Gitarren und "big drums", die das musikalische Geschehen prägen, werden immer wieder durch klasse Steelguitar- und Fiddle-Fills, aber auch durch schön klimperndes Honky Tonk-Piano ergänzt. Auch die vom Tempo her etwas langsameren Stücke, von denen es einige gibt, strahlen zu dem stets vorhandenen, natürlichen Southern-Flair (das hat er einfach im Blut) eine immense Kraft aus, stecken aber auch voller toller Melodien, die prächtig ins Ohr gehen. Alles klingt sehr modern, wie gesagt, vorwiegend umgeben von vielschichtigen, saftigen E-Gitarren, ist dabei aber zu jeder Minute "real country" - frei von jeden Pop-Bezügen. Das "kickt" einfach herrlich und erinnert damit an eine Mixtur aus Zutaten von Brooks & Dunn, dem frühen Hank Williams jr., einem Hauch von Lynyrd Skynyrd und den jungen Wilden der Marke Jason Aldean und Eric Church. Die Thematik seiner Texte steht im vollen Einklang zur musikalischen Umsetzung. Ist es nicht einfach herrlich "country", wenn Moore singt: "A lot of people called it prison when I was growin’ up, but these are my roots and this is what I love, give me a Staurday night my baby by my side, a litlle Hank jr. and a siy pack of light, an old dirt road and I'll be just fine, give me a Sunday morning that's full of grace, a simple life and I'll be ok, here in small town USA". Ehrliche, autobiographische Zeilen aus dem wundervollen "Small town USA", das im übrigen bereits die Top 10 der Billboard Country Singles Charts geknackt hat, mit deutlicher Tendenz nach oben (vielleicht gibt's zum Start sogar gleich eine Nummer 1). Das Stück ist ein Traum von einer authentischen, southern-infizierten Country-Ballade, verhalten beginnend, aber mit viel Power im Refrain, tollen E-Gitarren (inkl. fettem Solo) und starken Piano- und Steelguitar-Zusätzen. Ein weiteres Plus von Justin Moore: Bis auf einen Track hat er alle Stücke selbst geschrieben, bzw. mitgeschrieben, ein zusätzliches Indiz dafür, dass diese Songs tief aus seinem Herzen kommen. Weitere Highlights eines durchgängig starken Debuts sind beispielsweise solche "Knaller" wie der abgehende Opener "How I got to be this way", mit seinen fetten, dynamischen Riffs und der klasse E-Gitarren-/Steel-Kombination, der mit trockener Banjo-Untermalung und massiven E-Gitarren umgesetzte, "rowdy" Stomper "Backwoods" (passt durchaus auch in das Repertoire einer Southern Rock-Band wie Blackberry Smoke, wenn die noch einen Tick mehr "country" wären), die coole, recht dreckige, "junge, wilde" Ballade "I could kick your ass", die erneut das einfach Leben auf dem Lande glorifiziert, die von bluesigen, fett virbrierenden, schweren Southern E-Gitarren und einem klasse Dobro umsäumte Ballade "The only place that I call home" (welch ein klasse Southern Rock-Feeling, mit tierischem E Gitarren-Solo - und dennoch ist auch dieser Song wieder durch und durch "country"), oder auch das wunderschöne, recht lockere "Grandpa", umgeben von einer ungemein klaren, rgelrecht "duftenden", grassigen Frische (tolles Arrangement mit akustischen Instrumenten, unaufdringlicher E-Gitarre und wimmernder Steel), und durchzogen von einer feinen Melodie. Justin Moore präsentiert sich der Countrywelt mit einem richtig starken Einstand. Es wäre wenig überraschend, wenn er am Ende des Jahres zu den "breakthrough country artists of 2009" zählen würde. Ohne Zweifel: Dieser junge Bursche wird seinen Weg machen...

Das komplette Tracklisting:

1 How I Got to Be This Way - 2:59   
2 Small Town USA - 3:40   
3 Backwoods - 2:37   
4 Like There's No Tomorrow - 3:29   
5 Good Ole American Way - 2:48   
6 I Could Kick Your Ass - 3:14   
7 Back That Thing Up - 2:37   
8 The Only Place That I Call Home - 3:25   
9 Grandpa - 3:29   
10 Hank It - 3:02   
11 Back That Thing Up ["Too Hot for TV" Version!] [Multimedia]   
12 Small Town USA [Multimedia]

Art-Nr.: 6504
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
How I got to be this way
Small town USA
Good ole American way
The only place that I call home

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Morgan, Lorrie - video hits ~ dvd [2004]
Eine feine Sache! Auch BMG veröffentlicht nun eine eigene DVD-Serie mit Video-Clips von Country-Künstlern, die bei ihnen unter Vertrag stehen oder standen. Enthalten sind jeweils 10 Clips!
Die Künstlerin, der die vorliegende DVD gewidmet ist, ist Lorrie Morgan. Gerade hat sie mit ihrem neuen Album "Show me how" eine wirklich erstklassige Arbeit abgeliefert, da kommt es den vielen Lorrie Morgan-Fans gerade recht, auf einer DVD noch einmal 10 Videos ihrer früheren Tage bewundern zu können. Folgende Hits sind enthalten: "Out of your shoes", "We both walk", "A picture of me (without you)", "Something in red", "Watch me", "Half enough", "If you came back from heaven", "I didn't know my own strength", "Hood as I was to you" und "Go away"! Toll diese "alten" Videos aus den Archiven von Lorrie einmal gebündelt auf einer DVD anschauen zu können. Wo bekommt man so etwas schon mal zu sehen? Und das Beste: Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 2465
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 12,90

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Nitty Gritty Dirt Band - speed of life [2009]
Wenn das mal kein Grund zur Freude ist: Nach 5 Jahren endlich mal wieder ein neues Album der legendären Nitty Gritty Dirt Band. Die Band besteht aktuell aus Jeff Hanna, Jimmie Fadden, Bob Carpenter und Jon McEuen.

Offizielle VÖ-Bekanntgabe:

Nitty Gritty Dirt Band -- the iconic and profoundly influential group often cited as the catalysts for an entire movement in country and roots music -- have finished work on their first studio album in five years, 'Speed of Life.' Out September 22 on NGDB Records, distributed by SugarHill, the new album finds the band at their laid back, ramshackle best, eschewing the large collaboration approach here for a set of songs anchored by the remarkably deft musicianship, and diverse songwriting and vocal styles of the core band of Jeff Hanna, Jimmie Fadden, Bob Carpenter, and John McEuen.

Recorded in Nashville's Blackbird Studio and produced by legendary recording guru George Massenburg and GRAMMY award winning singer/songwriter Jon Randall Stewart, 'Speed of Life' kicks off with Jimmie Fadden's blistering harmonica on the opening track "Tulsa Sounds Like Trouble to Me," setting the tone for an album that spans the gamut from the wistful and flawless vocal harmony of "Resurrection" to "Lost In The Pines," John McEuen's evocative banjo showpiece. 'Speed of Life' features 13 tracks, including new tunes penned by the band (with help from a handful of friends) and two covers: the Woodstock classic "Going Up The Country" and "Stuck In The Middle." Not to mention a blazing two-step throwback nod to bluegrass progenitor Jimmy Martin, on the aptly named "Jimmy Martin."

Art-Nr.: 6543
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Paisley, Brad - american saturday night [2009]
Country-Superstar Brad Paisley legt nach seinem nur mit wenigen Gesangsstücken angereicherten "Instrumental"-Album "Play" nun sein nächstes "richtiges" Country-Album vor - und es ist, wie sollte es auch anders sein, wieder eine tolle Scheibe geworden. So muß "Traditional Modern Country" heute gespielt werden. Enthält seinen neusten Nr. 1-Hit "Then". Der Song war Paisley's zehnte Nummer 1 in Folge - auch ein Rekord! Der gute Brad präsentiert sich wieder in absoluter Top-Form!

Die komplette Songliste:

1 American Saturday Night - 4:34   
2 Everybody's Here - 3:31   
3 Welcome to the Future - 5:52   
4 Then - 5:21   
5 Water - 4:21   
6 She's Her Own Woman - 4:29   
7 Welcome to the Future (Reprise) - 1:19   
8 Anything Like Me - 4:13   
9 You Do the Math - 4:36   
10 No - 4:20   
11 Catch All the Fish - 4:08   
12 Oh Yeah, You're Gone - 5:36   
13 The Pants - 4:36   
14 I Hope That's Me - 3:40   
15 [Untitled] - 1:30

Art-Nr.: 6448
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Paisley, Brad - hits alive [2010]
2 CD-Set! Nach 7 exzellenten Studioalben, 17 Nummer 1-Hits und unzähligen Awards ist es durchaus angemessen und an der Zeit, dass Country-Superstar, Neo-Traditionalist und Gitarrenzauberer Brad Paisley mal mit einem "Greatest Hits"-Package auf den Markt kommt. Doch Paisley wäre nicht Paisley, würde er nicht auch daraus etwas ganz Besonderes machen. Es gibt keine Einzel-, sondern eine Doppel-CD - und was für eine! Das ist eine wahre Pracht-Veröffentlichung, bestehend aus einer "normalen" CD mit den Studioaufnahmen von 14 seiner größten Hits (mit einer knappen Stunde Spielzeit schon prall gefüllt) und einer wunderbaren, 11 Songs umfassenden Live-CD (nochmal über 55 Minuten Spielzeit), die die ganze, mitreissende Atmosphäre eines Konzertes dieses phantastischen Musikers und seiner großartigen Band in beeindruckender Art und Weise einfängt. Aufgenommen wurde das Ganze während Paisley's aktueller "H20-Tour" im Sommer 2010! Das Publikum ist voller Enthusiasmus, die Band offenbart pure Spielfreude, Paisley auch live ein begnadeter Sänger und vor allem ein überragender Gitarrist, der seine Songs immer wieder mit packenden Gitarrenausflügen garneirt. Das ist pure Country-Magie! Eine Brad Paisley-Show ist ein unvergessliches Erlebnis - das wird hier mehr als deutlich! Was für eine tolle Compilation aus Studio- und Live-Songs! Für Neu-Einsteiger oder Leute, die nicht unbedingt alles von Paisley benötigen das perfekte Teil, um sich mal mit diesem Ausnahme-Könner zu beschäftigen, für die etablierte Paisley-Fanbase wegen der Live-CD sowieso unverzichtbar! Nahezu 2 Stunden "Paisley pur" - wunderbar!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1 (Studio Hits)
1 Mud on the Tires - 3:26   
2 Ticks - 4:30   
3 Anything Like Me - 4:30   
4 The World - 4:03   
5 Little Moments - 3:42   
6 When I Get Where I'm Going - 4:07 (featuring Dolly Parton)
7 Celebrity - 3:45   
8 Then [Piano Mix] - 4:21   
9 I'm Still A Guy - 4:09   
10 He Didn't Have To Be - 4:43   
11 Alcohol - 4:52   
12 Whiskey Lullaby - 4:21 (featuring Alison Krauss)
13 We Danced - 3:46   
14 Online - 4:49   

Disc 2 (Live Hits)
1 Water [Live] - 4:57   
2 American Saturday Night [Live] - 4:40   
3 Waitin' on a Woman [Live] - 5:37   
4 I'm Gonna Miss Her [Live] - 3:47   
5 Mud on the Tires [Live] - 4:23   
6 She's Everything [Live] - 6:50   
7 Time Warp [Live] - 4:37   
8 Letter To Me [Live] - 6:30   
9 Then [Live] - 6:22   
10 Alcohol [Live] - 6:24   
11 Online (Reprise) - :50

Art-Nr.: 7159
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Paisley, Brad - this is country music [2011]
Das neue Album von Brad Paisley ist da! "This is Country Music" heisst es - und damit ist bereits alles gesagt. So spielt man heute "real country music"! Wunderbar! Einst als "savior of countrymusic" geadelt, hat dieser "Titel" noch immer Bestand, denn Paisley verkörpert Countrymusic wie kaum ein anderer. Authentisch und ehrlich durch und durch, ungemein abwechslungsreich und mit einer Qualität, die ihresgleichen sucht. Paisley ist ein Wahsinns-Gitarrist (er streut wieder atemberaubende Soli ein), ein toller Sänger und ein Songwriter, der einfach immer das richtige Näschen für den richtigen Song hat. Herrlich beispielsweise das erfrischende Titelstück, eine rein und natürlich "duftende" Countrynummer, locker und knackig zugleich, mit einer tollen Melodie und grenzenlos virtuosem Gitarrenspiel. Oder auch das famose "Old Alabama", eine Hommage an die Countryhelden um Randy Owen und Co., denn als Alabama ihre größten Erfolge feierten, war Pailsey noch ein Teenager (klasse, das Alabama's Randy Owen, Jeff Cook und Teddy Gentry hier mit von der Partie sind). Ganz hervorragend beispielsweise auch der lupenreine "drinkin'" Honky Tonker "Don't drink the water", den Paisley zusammen mit Blake Shelton bringt, das furiose, von tierischen Gitarrenläufen begleitete und mit viel Wüsten-/Ghost Town-Flair "geschmückte" "Working on a tan", die harmonische, mit Carrie Underwood im Duett dargebotene, wunderschöne Ballade "Remind me", das frisch und flockig swingende, Steelguitar-getränkte, traditionelle "Toothbrush", das traumhafte Instrumental "Eastwood" (eine hinreissende Huldigung an den großen Western-Helden Clint Eastwood in einem wunderbar Spaghetti Wesren-kompatiblen Ambiente; Eastwood selbst hat hier einen kurzen Gast-Auftritt), oder das mit den Gästen Marty Stuart, Carl Jackson und Sheryl Crow herrlich grassig in Szene gesetzte Traditional "Life's railway to heaven". Egal, was Brad Pasiley auch anpackt: "This is Country Music" - und zawr in höchster Vollendung!

Das komplette Tracklisting:

1 This is Country Music - 5:14   
2 Old Alabama - 5:02   
3 A Man Don't Have to Die - 4:19   
4 Camouflage - 4:26   
5 Remind Me - 4:32   
6 Working On a Tan - 4:04   
7 Love Her Like She's Leavin' - 4:09   
8 One of Those Lives - 4:13   
9 Toothbrush - 3:09   
10 Be the Lake - 3:56   
11 Eastwood - 5:02   
12 New Favorite Memory - 4:11   
13 Don't Drink the Water - 3:46   
14 I Do Now - 4:00   
15 Life's Railway To Heaven - 4:52

Art-Nr.: 7373
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Perfect Stranger - shake the world [2009]
Glänzendes Comeback der New Country-"Urgesteine"! Perfect Stranger, gegründet 1986 von Bassist Shayne Morrison und Gitarrist Richard Raines in Carthage, Texas, hatten ihre erfolgreichste Zeit Mitte der Neunziger Jahre, als sie sogar bei den ACM-Awards als beste Gruppe des Jahres nominiert wurden. Der Titelsong "You Have the Right to Remain Silent" aus ihrem gleichnamigen 1994 veröffentlichten Major-Debut auf "Curb" erreichte damals die Top 5 in den Billboard Country Singles-Charts und das von Vince Gill geschriebene "Ridin' the rodeo" war der "number one independent country song in America". Anfang des neuen Jahrtausends veröffentlichte man ein zweites Album ("The Hits"), ging aber schließlich nach Raines Ausstieg getrennte Wege. Shayne Morrison tat sich mit Clint Williams als Duo zusammen, der in der seinerzeitigen Endphase von Perfect Strangers auch schon zum Line-Up der Band gehörte. Die beiden brachten im Jahre 2005 ein sehr schönes Album heraus, dem aber die kommerzielle Anerkennung versagt blieb. Mittlerweile bilden sie mit dem großartigen, von Walt Wilkins & the Mystiqueros dazu gestoßenen Sänger Marcus Eldridge, gleichzeitig ein famoser Gitarrist (der aus Tomball/Texas stammende Eldridge gehört zu den talentiertesten Gitarristen der Texas Countryrock-Szene - "a guitar player's guitar player with a wild & free-flowing mixture of south-Texas twang, blues, ranchero sauce, beef ribs, and Houston July icehouse jukebox", wie es einmal ein amerikanischer Journalist ausdrückte), das Grundgerüst der nun wieder reformierten Perfect Stranger. Hinzu kommen noch Drummer Doug Martin und der Multiinstrumetalist Chad Ware (Guitars, Banjo). An der B-3 Orgel half zudem noch Gary Leach aus. Jetzt versucht man mit neuem Elan nicht nur an alte Erfolge anzuknüpfen, sondern zu neuen Ufern aufzubrechen. Der Grundstein dafür ist mit dem großartigen Album "Shake the world" gelegt. Perfect Stranfer spielen einen erfrischenden, knackigen, zumeist recht flotten, Gitarren orientierten New Country, Countryrock/-pop, der zum einen sehr Charts- und Nashville-kompatibel ist, zum anderen aber auch von diesem unbekümmerten, typisch texanischen "Red Dirt"-Feeling unterwandert ist. Die Erfolgs-Aussichten sind wahrlich nicht schlecht, denn sämtliche zehn Stücke (davon sind, bis auf einen, alle selbst komponiert) haben das Zeug die Radiosender zu erobern und zum Hit zu werden. Garant dafür könnte Sänger Marcus Eldrigde werden, dessen klasse Stimme als eine Art Mischung aus Rascal Flatts Sänger Gary LeVox, Cody Canada (Cross Canadian Ragweed) und Keith Urban durchgehen könnte (vor allem die Ähnlichkeit zu Keith Urban ist hin und wieder frappierend). Aber auch Clint Williams, der ebenfalls einige Tracks singt, steht Eldrigde in nichts nach und verleiht als Gegenpart dem Ganzen sogar noch zusätzliche Abwechslung, zumal die Harmonien der beiden, die vor allem in den Rafrains zu hören sind, wirklich exzellent rüberkommen und gar leichte Erinnerungen an Restless Heart aufkommen lassen. Trotz der leicht poppigen Ausrichtung (das ist nicht negativ gemeint und untermauert vor allem die Radiotauglichkeit) wurde fast jedes Lied mit schönen E-Gitarren und Soli ausgestattet, denn immerhin sind mit Eldridge, Williams und Ware ja gleich drei Lead-Gitarristen am Start. Herrlich direkt beispielsweise die Twin-Gitarren am Anfang des flockigen, lässig groovenden, aber knackigen, frischen, wunderbaren Openers "Hey Virginia", bei dem man wirklich meinen könnte, Keith Urban hätte hier höchstpersönlich einen Gastauftritt. Klasse Melodie! Toll auch, wie gesagt, die Harmoniegesänge, die wummernde Orgel und die zwei filigranen Southern Rock-kompatiblen E-Gitarren-Soli. Ein echter New Country-Knüller! Williams' erster Einsatz erfolgt beim von einem schönen Heartland-Flair durchzogenen Titelstück "Shake The World" (feine Akustikgitarrenuntermalung, sehr kräftiger, markanter Refrain). Und so teilen sich Eldridge und Williams bei den nachfolgenden Songs in einem sehr gut abgestimmten Verhältnis die weiteren Frontparts, wobei das E-Gitarren durchzogene "Turn Around Point" (klasse Soli), das pop-rockige "Unwelcome Guest", der mit etwas Western-Flair versehene, ein wenig an Little Texas erinnernde, knackige Countryrocker "The Comeback" (schön hier das unaufdringliche aber markante Banjospiel von Chad Ware), die hier etwas trockener und rootsiger umgesetzte Neueinspielung von "Beautiful Regret" (aus dem oben bereits erwähnten. Morrison Williams-Album) und das wieder sehr dynamische, knackige, etwas "Red Dirt"-angehauchte und mit Keith urban-Spuren durchsetzte "Highway Girl" (starke Gitarrenparts, tolle Soli) herausragen. Die Scheibe macht vom ersten bis zum letzten Track Spaß und geht runter wie ein eisgekühlter Cocktail an der am türkisblauen Meer liegenden Strandbude. Genau das richtige für die Sommerzeit. Gute Laune pur. Perfect Stranger müßten angesichts des geballten Hitpotentials mit "Shake the World" eigentlich die Billboard-Country-Charts ordentlich durcheinanderwirbeln, sofern sie denn einen Major-Deal hätten. Haben sie aber nicht! So werden sie wohl, vorerst zumindestens, nichts vom gewinnbringenden Nashville-Kuchen abbekommen, sondern weiter ein unterbewerteter "Insidertipp" bleiben. Uns und unseren Kunden kann's erst einmal egal sein, denn wir alle dürfen teilhaben und uns erfreuen an dem absolut starken Comeback von Perfect Stranger. Große Klasse, Jungs! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Hey Virginia - 4:29   
2 Can't Run Away - 3:01   
3 Downtown Neon Lights - 3:12   
4 Shake the World - 3:48   
5 Turn Around Point - 2:24   
6 Unwelcome Ghost - 4:38   
7 The Comeback - 3:32   
8 Highway Girl - 3:55   
9 Beautiful Regret - 3:21   
10 Slow Motion - 3:14

Art-Nr.: 6473
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hey Virginia
Can't run away
Downtown neon lights
Unwelcome guest
The comeback
Highway girl

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Preacher Stone - same [2009]
Baumstarker, krachender "in your face" Southern Rock! Gegründet erst vor einem knappen Jahr in Charlotte/North Carolina aus den Überbleibseln der beiden lokal durchaus erfolgreichen Rockbands Phantom Park und Riddle legen Preacher Stone gleich ein Debut hin, das in der Southern Rock-Szene wie eine Bombe einschlagen dürfte. Beschrieben als ein "Guitar-driven Southern Rock Assault" zieht das Quintett (2 exzellente Gitarristen, klasse Rhthymus-Sektion aus Bass und Drums, soiwe ein hervorragender Sänger mit einer bestens passenden "soulful and whiskey-soaked" Stimme) eine ungemein kraftvolle Furche durch das etwas härtere Terrain des Southern Rocks, wobei man ihnen, neben Ansätzen des Classic Rocks auch eine deutliche Vorliebe zum Retro Seventies Bluesrock anmerkt, die sie gekonnt in ihren Songs einbauen. So ergänzen sich beispielsweise bei dem großartigen "Livin' proof" die Trademarks von Lynyrd Skynyrd wie selbstverständlich mit denen eines Jimi Hendrix oder Stevie Ray Vaughan, vor allem bei den tief im Blues getränkten, fleischigen Gitarrenriffs und -soli. Die beiden Gitarristen überzeugen, wie im Verlauf des gesamten Albums, auch hier mit einem prächtigen, fetten Duell, das nicht nur gewaltig Feuer, sondern auch ungemein viel Spirit und Feeling offenbart. Apropos Lynyrd Skynyrd: Klar, dass eine Band wie Preacher Stone nicht nur nachhaltig von Skynyrd beeinflusst ist, was ja auch absolut okay ist. Nein, auch die Molly Hatchet-Fraktion wird die Parrallelen zu ihren Lieblingen in dieser neuen, musikalisch ungemein versierten "North Carolina Gang" wiederfinden, ebenso wie Spuren von den oben bereits genannte Blues-Größen und den legendären Bad Company. Ein nicht unerheblichen Anteil daran hat Sänger Ronnie Riddle, der, wie gesagt, eine wunderbar ins Southern-Genre passende Stimme hat, der aber auch ein gewisses, unterschwelliges Paul Rodgers-Timbre nicht leugnen kann. So überrascht es wenig, dass der grandiose Opener "Not today", geradezu ein Traum authentischer, straighter, knallender, riffiger Südstaaten-Musik, wie eine pure Southern Rock-Ausgabe von Bad Company klingt. Die Licks und Hooklines sind absolut Lynyrd Skynyrd-kompatibel, dazu ein Schuss Molly Hatchet und ein bluesig rockender, direkter, kompromissloser Groove der Sorte Bad Co.! Saustark! Hat mächtig Dampf, besticht aber auch durch eine klasse Melodie! Die beiden Gitarristen ergänzen sich erneut hervorragend und werden dabei (auch bei einigen weiteren Nummern) hervorragend von der kraftvoll "rollenden" Hammond Orgel des Gastmusikers Duke Rivers unterstützt. Der Sound ist einfach nur fett! Das Songmaterial ist durchweg klasse, die Produktion und die Kompetenz der Musiker sowieso. "Hellfire and brimstone guitars" und "soul-shaking rhythms" bestimmen das kraftstrotzende Geschehen. Die beiden Gitarreros Marty Hill und Benny Huntt beackern das Gelände schon in der Manier einer kleinen "guitar army". Ihre sprühenden Duelle und Double Lead-Läufe sind die pure Southern Rock-Freude. In nahezu jedem Stück treiben sie sich gegenseitig zu neuen Höchstleistungen an. Weitere Highlights sind solcher Knaller wie das furiose "Old fashioned ass whoopin' sum bitch" (was für ein verrückter Titel) mit seinen herrlichen Twin Lead-Passagen, das hymnische "Brother's keeper" mit seinen dampfenden Gitarrenläufen, der wundervolle, gefühlvolle Power Slow-Blues "Blood from a stone", im Mittelteil zuerst mit einem klasse Orgel-Solo und dann dem obligatorischen Gitarren-Duell, der lustige, ein wenig country-infizierte Roadhouse-Heuler "Homegrown hoedown", das direkte, druckvolle, mächtig krachende "Mother to bed", u.s.w., u.s.w.! Zieht man mal Bands der jüngeren Vergangenheit als Vergleichgrössen heran, so passen Preacher Stone wohl am ehesten in die Richtung Rebel Pride und Hogjaw. Doch was immer hier an Kolegen genannt wurde, Preacher Stone sind ganz sie selbst. Klassischen Southern Rock ohne die Einflüsse bestimmter Pioniere zu spielen ist auch gar nicht möglich. Ja, es darf auch nicht sein. Doch diese Roots mit frischem Wind, eigenen Ideen, natürlicher Spielfreude und der nötigen Portion Selbstvertrauen zu versehen, das ist es, was das Genre am Leben hält. Und das machen Preacher Stone einfach klasse! Wie heisst es so schön in einem U.S.-Review: "The message is clear: Preacher Stone Rocks!!! Amen!" Dem ist nichts hinzuzufügen...

Das komplette Tracklisting:

1. Not Today 4:23
2. Livin' Proof 3:54
3. Old Fashioned Ass Whoopin' Sum Bitch 4:35
4. That's Just The Whiskey Talkin' 4:37
5. Brother's Keeper 4:08
6. Blood From a Stone 5:41
7. Tractor Pull 4:10
8. Homegrown Hoedown 3:16
9. Southern Hospitality 4:29
10. Mother To Bed 3:11

Art-Nr.: 6490
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Not today
Livin' proof
Old fashioned ass whoopin' sum bitch
Brother's keeper
Blood from a stone
Southern hospitality
Mother to bed

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Raye, Collin - live at billy bob's texas ~ dvd [2004]
Collin Raye, auch hierzulande einer der beliebtesten Interpreten in Sachen "Contemporary Mainstream Countrymusic" mit einer klasse Live-DVD von seinem Konzert vom 19. März 2004 aus "The world's largest Honky Tonk", dem alt ehrwürdigen Billy Bob's in Fort Worth/Texas! Wer Raye schon einmal live erlebt hat, zum Beispiel bei der Countrynight in Gstaad vor einigen Jahren, weiß. daß dieser Bursche live eine ziemliche Power und Energie entfacht. Er ist ein echter Entertainer, der es versteht seinem Publikum richtig einzuheizen. Er wird von einer klasse Band unterstützt, die in der Lage ist seine Dynamik mit dem richtigen, kraftvollen Sound gut mitzugehen. Wird einerseits gut gerockt, so ist Raye auf der anderen Seite auch ein excellenter Performer emotionaler Balladen. Dementsprechend schwankt das Programm recht ausgewogen zwischen Rockigem und gefühlvollen, fetten Powerballaden hin und her, wobei er seine gesamte Karriere abgrast, von seinen größten Hits bis zu neuerem Material. Filmisch prima umgesetzt und in bestem Sound hören und sehen wir insgesamt 26 Songs, darunter beispielsweise "My kind of girl", "I can still feel you", "On the verge", "That's my story", "One boy one girl", "I think about you", "Little Rock", "In this life", "Little red rodeo", "World history 101", "Gypsy honeymoon", sowie eine Coverversion von Lennon/McCartney's "I saw her standing there" und eine mächtig abgehende Fassung von Led Zeppelin's "Rock and Roll"! Seine Fans werden von der DVD begeistert sein! Sie ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar! Im übrigen gibt es zu dieser DVD auch eine Live-CD, jedoch deutlich abgespeckt mit nur 17, teilweise recht kurzen Songs!

Art-Nr.: 2713
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 22,90

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Restless Heart - video hits ~ dvd [2004]
Eine feine Sache! Auch BMG veröffentlicht nun eine eigene DVD-Serie mit Video-Clips von Country-Künstlern, die bei ihnen unter Vertrag stehen oder standen. Enthalten sind jeweils 10 Clips! Das erste Release dieser Reihe ist der großartigen New Country/Country-Pop/Country-Rock-Band Restless Heart gewidmet, die Ender der Achtziger/Anfang der Neunziger jede Menge Chartbreaker vorweisen konnte. Die Band war bekannt, und ist diesbezüglich auch heute noch wegweisend, für ihren unnachahmlichen mehrstimmigen Gesang, ihren klaren Sound und ihre wunderbaren Melodien. Sogar Vergleiche mit den Eagles wurden immer wieder genannt. Die 10 Videos umfassen die gesamte Karriere der Band, bis zu ihrer Auflösung. Enthalten sind 7 Clips mit Lead-Sänger Larry Stewart und 3 von dem Album "Big iron horses", als Stewart die Band bereits verlasen hatte. Die Tracks: "(Back to the) Heartbreak Kid", "Why does it have to be (wrong or right)", "The bluest eyes in Texas", "A tender lie", "Big dreams in a small town", "Fasr movin' train", "Darcy's dream", "When she cries", "Mending fences" und "Big iron horses"! Die vielen Country- und Restless Heart-Fans werden sich freuen, diese "alten", kultigen Video-Clips nun gesammelt auf einer DVD genießen zu können. Wo kriegt man das schon mal zu sehen? Übrigens sind Restless Heart in ihrer Original-Besetzung, also mit Larry Stewart, wieder zusammen und haben ein neues Album eingespielt, dessen Veröffentlichung demnächst geplant ist. Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 2440
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 12,90

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Schuffert Band, Steve - 7 [2007]
Ein phänomenaler Gitarrist, ein prächtiger, ausdrucksstarker Sänger, ein großartiger Songwriter, ein musikalischer "Veteran" mit einem immens breitgefächerten Background, ein Vollblut-Musiker mit Leib und Seele - das ist Steve Schuffert aus Nashville/Tennessee, der bereits seit über 18 Jahren, neben allen anderen Verpflichtungen, mit seinen beiden Kumpels, den ebenfalls "ausgefuchsten" Vollprofis Pete Tomarakos am Bass und Matt Carmichael an den Drums (man spielt von Anfang an in unveränderter Besetzung - kein Wunder also, dass das alles wie aus einem Guß rüberkommt) am Start ist und einfach nur das tut, was ihm die vollendete Befriedigung gibt: Erfrischenden, freien, ungewzwungenen, ehrlichen, tief aus dem eigenen Herzen entsprungenen, herrlichen Rock'n Roll spielen! Um es ein wenig detaillierter zu beschreiben: Bluesigen Rock, Bluesrock, Gitarren-Rock, Classic Rock, Boogie, Rock'n Roll-Blues, kraftvoll, spritzig, mit viel Dampf und Power, von höchster Qualität und doch so simpel und geradeaus, dass es die helle Freude ist! Das Zeug bleibt prächtig hängen! Schuffert's, man ahnt es schon, bereits siebtes Album "7", ist ein vollendetes Spiegelbild all dieser Charakteristika und Tugenden! Auch hierzulande erfreut sich die Steve Schuffert Band aufgrund ihres ausgeprägten Tourings in den vergangenen Jahren unter den Insidern bereits einer außergewöhnlich hohen Beliebtheit. Kein Wunder denn wer diese Truppe einmal erlebt hat, den wird die Magie packen und er wird von ihrem zeitlosen Rock'n Roll einfach nicht mehr loskommen. Wie gesagt, Schuffert ist ein alter Hase, der schon jahrelang im Geschäft ist und auf beachtliche Erfolge zurückblicken kann, dessen "Hunger" aber noch immer nicht gestillt ist. Seit vielen Jahren arbeitet er als Gitarrist und Songwriter mit dem einst ungemein erfolgreichen New Country-/Country Soul-Künstler T.Graham Brown zusammen, seine Songs wurden, neben Brown, bereits von solch unterschiedlichen Größen wie den Country-Legenden George Jones und Kenny Rogers, oder dem Blues-König Tommy Castro aufgenommen, 1985 wurde er zweiter Gitarrist der ebenfalls nicht ganz so unbekannten Rockband "The Godz", in der zu dieser Zeit auch der ehemalige Gitarrist der Southern Rock-Helden "The Outlaws" spielte und mit der Schuffert im Vorprogramm von Metallica durch die Staaten zog, dann spielte er in der Band von Glen Burtnik, und seit kurzem ist er der neue Gitarrist der lokal in Nashville mächtig abgefeierten Rock'n Roll-/Blues-/Honky Tonk-/Roadhouse-/Boogie Woogie-Formation "Brandon Giles and The Tricky Two". Vielseitig, vielbeschäftigt, innovativ! Schuffert ist ein begnadeter Musiker. So ist er problemlos in der Lage großartige Countrysongs zu schreiben, doch sein "wahres Herz" schlägt für den Blues und den Rock'n Roll - und das lebt er mit seiner Steve Schuffert Band exzessiv aus. Die Einflüsse der SSB gehen von den Rolling Stones, den Beatles, über Aerosmith und AC/DC, bis hin zu den Power Pop-Helden Cheap Trick und solchen Blues-Größen wie Jimi Hendrix, Stevie Ray Vaughan, Johnny Winter, nicht zu vergessen den "Texas-Bärten" von ZZ Top! All das transportiert er in seine Musik und gibt ihr wie selbstverständlich die eigene, unvergleichliche Identität der Steve Schuffert Band. Es geht, bis auf wenige Ausnahmen, immer gut nach vorn. Will heißen, es wird ordentlich gerockt. Und Steve's Gitarrenspiel ist pures Feuer. Der Bursche ist mit allen Wassen gewaschen, ein "guitar-hero" voller leidenschaftlicher Riffs und brennender Soli, dem niemand etwas vormacht. Was steckt in diesem Gitarrensound für ein "Saft" - einfach großartig! Alle 15 Tracks sind Highlights eines durchweg starken Albums. Es gibt partout nichts zu mäkeln. Nennen wir stellvertratend für das Gesamtwerk mal soch großartige Nummern wie den furios abgehenden Volldampf Rock'n Roll-Boogie "Hot love" mit seinem bluesigen Unterton und dem dynamischen ZZ Top-Drive, oder den nächsten, ebenfalls wie eine geölte Dampflok losdonnernden Bluesrock-Boogie "Freeborn son of the Blues", der durch Schuffert's, im übrigen voller Southern-Flair steckende, zündende Gitarrenritte pausenlos nach vorn getrieben wird, das an Free und Bad Company erinnernde, krachende "Backup man", den von fetten, glühenden Gitarrenlinien durchzogenen, abermals viel Southern-Feeling verbreitenden, kräftigen Midtempo-Rocker "Freight train love" (wunderbares, sattes Gitarrensolo), das balladeske, sehr melodische, geschickt zwischen leise und laut pendelnde, mit viel Beatles-Flair, aber auch voller Cheap Trick-Einfluß behaftete "You can't go back", den bluesigen, mit typischen Aerosmith-Riffs in Szene gesetzten, aber auch einen etwas swampigen Groove aufweisenden, bluesigen Classic Rocker "Walk the walk" (starkes Wah Wah-Solo), den gar an die Georgia Satellites erinnernden Volldampf-Feger "One more second chance", das voller Stones-Riffs steckende "Somewhere down the line" oder den "bratenden", mit einem massiven Gitarren-Salven um sich "ballernden" Texas-Bluesrocker "The devil's door" (was für kochende Soli) - das ist zündender, bluesiger, genauso moderner wie zeitloser, straighter Gitarren (Blues)Rock'n Roll ohne Schnörkel, direkt auf den Punkt! Möge diese Truppe ihre leidenschaftliche Rock'n Roll-Vitalität nie verlieren und auf ewig so weitermachen. Wunderbar!

Das komplette Tracklisting:

1. The Healer 4:17
2. Hot Love 3:58
3. Freeborn Son Of The Blues 2:59
4. Backup Man 4:19
5. Freight Train Love 4:00
6. Somewhere Down The Line 4:02
7. Waltz For One 5:33
8. You Cant Go Back 3:57
9. Walk The Walk 3:33
10. Long Way To Go 3:10
11. The Wrong Kind Of Woman 3:39
12. One More Second Chance 2:36
13. The Devils Door 6:14
14. All Torn Up 3:07
15. Phenton's Song 2:50

Art-Nr.: 6425
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hot love
Freeborn son of the Blues
Freight train love
You can't go back
Walk the walk
One more second chance
The devils door

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Sister Hazel - release [2009]
Es ist immerhin knappe drei Jahre her, seit Sister Hazel ihr letztes Studio-Werk mitt neuem Material, "Absolutely" veröffentlichten. Trotzdem wurde alles andere getan, als die Hände in den Schoß zu legen. Die sympathischen Musiker um Bandleader Ken Block gönnten sich den Luxus, eine großartige Scheibe mit B-Seiten und Outtakes früherer Alben herauszubringen, deren Qualität nur erahnen lässt, was sich noch so alles in den Archiven der Truppe tummelt. Dann schoben sie mal eben eine Weihnachts-CD hinterher und bewiesen danach auf dem Unplugged-Sektor ihr großes Können mit ihrer unwiderstehlichen Live-Scheibe "Before The Amplifiers...", bei der sie handwerklich perfekt ihre größten Hits in akustischem Gewand präsentierten. Als wenn das nicht genug wäre, brachte Frontmann Ken Block auch noch ein hervorragendes Solo-Werk, "Drift" heraus, das den bisherigen Veröffentlichungen der Band in nichts nachstand. Und da Stillstand eben ein Fremdwort im musikalischen Treiben des aus Gainesville/Florida stammenden Quintetts zu sein scheint, folgt jetzt ihr neues Werk "Release", das sich, wie nicht anders zu erwarten, qualitativ am oberen Limit ihres bisherigen Outputs einsortiert. Auffällig ist, dass mittlerweile nicht mehr nur Ken Block allein so dominant an allen Ecken präsent ist, wie zuvor, diesmal ist das komplette Team der Star. So wurde das Songwriting wie auch die Produktion der Stücke relativ gleichmäßig auf alle fünf Köpfe der Band verteilt (jeder einzelne Musiker hatte dabei sein Team mit festen Co-Autoren), selbst die beiden bisher eher im Hintergrund agierenden Jett Beres (Bass) und Mark Trojanowski (Drums) beweisen mit erstaunlich guten Kompositionen, dass dem Kreativpotential der Band offenbar keine Grenzen gesetzt ist..Grandios hier vor allem das von Beret zum Abschluss des Silberlings geschriebene, von einem klasse Reggae-Rhythmus geprägte "Ghost In The Crowd", das zunächst von einem kristallklaren Piano, gewohnt melodisch geführt wird, aber im Mittelteil durch eine für Sister Hazel-Verhältnisse ungemein rockig stampfende und relativ ausgedehnte, fast schon aggressiv anmutende E-Gitarrenpassage jäh unterbrochen wird. Ein starker Song! Drew Copeland durfte (entgegen seinen bisherigen eher sporadischen Einsätzen) gleich zweimal ans Mikro. "Run For These Hills" (mit ein wenig Flower-Power Retro-Touch) und "One Life" (tolles Westcoast-Flair mit klasse Harmoniegesängen, Drew singt hier fast wie Don Henley) fügen sich nahtlos in die ansonsten von Block besungene Setlist ein (dass Copeland ein guter Frontmann ist, hat er ja auch bereits mit seinem Solo-Album gezeigt). Die Stücke mit dem größten "Hitpotential" sind vermutlich der aus Ryan Newells Feder stammende, wunderbar flockig ins Ohr gehende Titelsong "Release" (schöne Banjo-Untermalung, atmosphärische Note durch einen dezenten Countryrock-Touch) und das von Block kreierte "See Me Beautiful" (hoher Widererkennungswert durch eine sehr markante Titelzeile, leichtes U2-Flair, schönes E-Gitarren-Solo), die natürlich vor allem von diesem warmen, hingebungsvollen, unwiderstehlichen Gesangsstil von Ken leben. Ganz stark auch das richtig satt groovende "Vacation Rain" (mit toller Percussionarbeit), das einfach den Körper zum automatischen Mitwippen animiert. Klasse! Man spürt einfach, dass die Chemie, musikalisch wie auch menschlich, bei diesem Quintett immer noch bestens zu funktioniert, was nicht nur durch die herzhaft lachenden Musiker auf dem Foto des Backcovers (die komplette Optik wurde diesmal in schwarz/weiß gehalten, alle Texte sind im Klappbooklet beigefügt) dokumentiert wird.Fazit: 12 wunderbare, neue Stücke in bewährter, qualitätiv hochwertiger Sister Hazel-Tradition - locker, flockig und mit herrlichen Melodien. Die Band präsentiert sich abermals in prächtiger Verfassung - allen voran Sänger Ken Block mit seiner zu jeder Minute faszinierenden Stimme. Die Burschen sind und bleiben eine Bank. (Daniel Daus)

Die komplette Tracklist:

1 Release - 3:51   
2 Take a Bow - 3:00   
3 I Believe in You - 2:51   
4 Run for the Hills - 3:41   
5 Better Way - 3:56   
6 Walls and Cannonballs - 3:14   
7 Vacation Rain - 3:51   
8 See Me Beautiful - 4:06   
9 One Life - 5:13   
10 Take It Back - 3:49   
11 Fade - 3:29   
12 Ghost in the Crowd - 5:07

Art-Nr.: 6518
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Release
Take a bow
I believe in you
Walls and cannonballs
Vacation rain
See me beautiful

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Skaggs, Ricky - solo: songs my dad loved [2009]
Das neue Album des herausragenden Multi-Instrumentalisten, Sängers und Songwriters Ricky Skaggs, der in seiner langen Karriere in allen Richtungen der Countrymusic, für die sein Herz schlägt (Traditional Country, Gospel, Bluegrass), immense Erfolge feierte und feiert, ist eine liebevoll aufgenommene Hommage an die Person, die ihn bereits in ganz jungen Jahren an seine geliebte Musik heranführte und von da an immer unterstützte und inspirierte: Sein Vater Hobert Skaggs! Dies sind die Lieder, die Ricky's Vater liebte - und der hat diese Stücke nun voller Herz, voller Wärme und voller Seele aufgenommen. Wie zuletzt auch, ist das neue Werk wieder ein Bluegrass-/Acoustic Country-Album mit folkigen Einflüssen und spirituellem Flair, doch diesmal hat Skaggs alles, aber wirklich alles, selbst eingespielt. Keine Note, keine Stimme, kein Gesangs-Tüpfelchen kommt von einem anderen Musiker. Ricky spielt: Acoustic guitar, Resonator guitar, Round hole and F-hole mandolins, Mandocello, Octave mandolin, Steel string banjo, Gut string fretless Banjo, Fiddle, Piano, Ernie Ball bass, Danelectro electric baritone guitar und Percussion. Ein wirkliches Solo-Album! Großartige Interpretationen von Nummern von Fred Rose ("Foggy river"), Ralph Stanley ("Little Maggie"), Roy Acuff ("Wherever I go") oder Albert Brumley ("This world is not my home") hören wir ebenso wie zahlreiche, von Skaggs neu arrangierte Traditionals (z.B. "What is a home without love" oder das wunderbare "The city that lies foursquare"). Zuweilen klingen diese Stücke, als seien sie vor ewigen Zeiten einmal entstanden, um von niemand anderem als Ricky Skaggs vorgetragen zu werden. Es gibt wohl nur wenige Künstler, die ein Album wie dieses mit solch einer Spielkunst, Glaubwürdigkeit und Inspiration hinbekommen würden, doch bei Ricky Skaggs kommt das rüber, als sei es die einfachste und selbstverständlichste Sache der Welt. Was für ein fantastischer Musiker!

1 Foggy River - 3:06   
2 What Is a Home Without Love - 3:24   
3 Colonel Prentiss [Instrumental] - 2:27   
4 City That Lies Foursquare - 5:38   
5 Little Maggie - 2:43   
6 Sinners, You Better Get Ready - 2:56   
7 Pickin' in Caroline [Instrumental] - 2:30   
8 I Had But 50 Cents - 2:46   
9 Green Pastures in the Sky - 2:49   
10 Calloway [Instrumental] - 2:30   
11 This World Is Not My Home - 3:19   
12 Branded Wherever I Go - 3:17   
13 God Holds the Future in His Hands - 2:45

Art-Nr.: 6540
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Foggy river
City that lies foursquare
I had but 50 cents
Green pastures in the sky

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Sons Of Bill - one town away [2009]
Eine von großartiger Musikalität und ungemein starkem Songmaterial geprägte, exzellente Mixtur aus genauso würzigen wie wunderbar in unsere Gehörgänge einfliessende Rootsrock-, Americana- und Countryrock-Elementen, mal durchaus entspannt und relaxt, dann wieder schön kraftvoll und Energie geladen, präsentiert von einer noch richtig hungrig und unverbracht wirkenden, erstklassigen jungen Band aus Charlottesville/Virginia. Sons Of Bill sind die Söhne (James, Sam und Abe) eines gewissen Bill Wilson (selbst wohl ein talentierter Countrymusiker), der seine Nachkömmlinge schon sehr frühzeitig mit der "Droge" Musik infizierte. Die drei Brüder veröffentlichen jetzt mit ihren beiden Langzeitfreunden Seth Green (Bass) und Brian Caputo (Schlagzeug) ihr zweites, mit einem im Vergleich zum Debüt deutlich größeren Budget ausgestattetes Album, "One Town Away", produziert von niemand geringerem als Grammygewinner Jim Scott, der bereits mit solch klingenden Namen wie Tom Petty, Wilco oder Whiskeytown zusammenarbeitete. Das passt schon sehr gut, denn Spuren dieser Kollegen sind bei den Sons Of Bill durchaus zu entdecken. Doch am ehesten spielt sich das Geschehen an der Schnittstelle von erdigen Rootsrock-Einflüssen solcher Leute wie Steve Earle, Son Volt und mit Abstrichen auch der Drive-By Truckers, dem magischen Retro Countryrock-Flair eines Gram Parsons und den so wunderbaren, unwiderstehlichen Elementen der texanischen Red Dirt-Clique ala No Justice, Wade Bowen, Stoney LaRue und der Kyle Bennett Band ab. Klar, dass bei dieser Konstellation durch die Stücke auch ein Hauch von Southern-Flair weht. Die Band hat sämtliche Tracks selbst komponiert (der Löwenanteil stammt dabei aus der Feder von James Wilson) und eingespielt. Lediglich der in der Rootswelt so bekannte Multiinstrumentalist Greg Leisz (Stel, Lap Steel, E-Gitarre) ergänzt als Gastmusiker auf vier Tracks ("One Town Away" -tolle Countryrock-Ballade mit viel Retro Gram Parsons-Feeling, einer durchaus californischen Note und toller Steelguitar-Begleitung-; "Charleston"; "In The Morning" und "Rock And Roll" -ein kräftiger, kerniger Rootsrocker, der seinem Namen alle Ehre macht) die Band mit seinem exquisiten Spiel. Trotz der rootsigen Basis wirkt das Material sehr "radiotauglich" und überaus eingängig, was wir als absolut positiv verstanden haben möchten. Die Songs sind gespickt mit tollen Melodien und bleiben prächtig hängen. Die beiden das Album eröffnenden Stücke "Joey’s Arm" und "Broken Bottles" stehen prinzipiell für das gesamte Konzept des Albums, nämlich die ausgewogene Balance zwischen zwar würzigen, aber entspannt wirkenden Balladen und Midtempo-Nummern und flotten, knackigen Rockern. Erstgenanntes, eine traumhafte, mit herrlichen Gitarren und prächtigem Hammond-Untergrund in Szene gesetzte Roots-/Countryrock-Ballade (schön angerauter, leicht introvertiert klingender, erstklassiger Gesang, ein bis zwei genau auf den Punkt gebrachte Lead-Gitarrenpassagen, eine geradezu Gänsehaut erzeugende Melodie), das zweite (schöne Textzeile: "Hank Williams might have been a love-sick drinker, but being a love-sick drunk don’t make you a Hank"), kommt dann trocken, flott und ordentlich rootsig, wobei einem sowohl die oben genannten Red Dirt-Kollegen, als auch Son Volt, Steve Earle oder gar die Gin Blossoms in Erinnerung kommen. Auch bei weiteren Stücken blinzelt dann die Earle'sche Songwritingschule hin und wieder durch (z. B. "Western Skies", "Charleston"). Beim textlich dramatisch und ergreifend dargebotenen "Never Saw it Coming" (klasse Outlaw-Flair) wurde das im Staate Virginia noch relativ aktuell anmutende Thema Amoklauf in fiktiver Form musikalisch aufgearbeitet. Ein unter die Haut gehender, atmosphärisch, ja in seiner Bedrohlichkeit sehr authentisch wirkender Song. Baumstark auch der prachtvolle, voller texanischem Red Dirt-Feeling und viel Southern Rock-Flair (The Marshall Tucker Band) steckende, kernige, riffige, von satten E-Gitarren durchzogene, gar ein wenig jammig anmutende Roots-/Countryrocker "Going home" (tolles Gitarrensolo am Ende)! Zum Schluß des Albums wird es dank der recht prägnanten Steel-Arbeit von Greg Leisz noch ein wenig country-infizierter. "Charleston" entpuppt sich dabei als recht trockener Honky Tonk-Song mit einer spröden Schönheit, wie sie sonst eben nur von einem Steve Earle zelebriert wird.Gleiches gilt für das finale "The Song Is All That Remains", bei dem James Wilson sein Lied, nur von einer trockenen Akustikgitarre und einem Hauch von hallenden E-Gitarren Hintergrundklängen begleitet, auf ein Minimum reduziert. Wer auch immer dieser Bill Wilson sein möge, er hat seinen Söhnen jedenfalls eine Menge musikalisches Talent mit in die Wiege gelegt. "One Town Away" ist ein klasse Album! Die Rootsrock-/Americana-/Countryrock-Gemeinde darf sich auf eine neue,.richtig starke "Kapelle" freuen, die auf dem besten Weg ist, den Etablierten des Genres "Feuer unterm Hintern" zu machen. Respekt für diese großartige Leistung! (Daniel Daus / J. T.)

Das komplette Tracklisting:

1 Joey's Arm - 4:09   
2 Broken Bottles - 3:54   
3 The Rain - 4:11   
4 One Town Away - 4:23   
5 Going Home - 3:59   
6 Never Saw It Coming - 5:17   
7 Western Skies - 4:45   
8 So Much for the Blues - 3:40   
9 Rock and Roll - 3:18   
10 Charleston - 4:35   
11 In the Morning - 4:45   
12 The Song Is All That Remains - 5:15

Art-Nr.: 6461
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Joey's arm
Broken bottles
One town away
Going home
Never saw it coming
So much for the blues

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Stacey, Phil - into the light [2009]
Anders als bei seinem vorwiegend knackig rockenden New Country-Debut von 2008, wandelt der aus Harlan County/Kentucky stammende und in Ohio aufgewachsene Phil Stacey dieses Mal mehr auf den Pfaden zwischen überaus modernem Nashville Country-Pop (die "echten" Countryelemente sind fast zur Bedeutungslosigkeit in den Hintergrund getreten) und voluminös produziertem, aber sehr angenehm verdaulichem Adult Contemporary Pop-Rock. Aber das gelingt ihm ohne Zweifel sehr gut. Das Songmaterial besticht mit eingängigen Melodien und wird von Stacey's großartiger, kraftvoller, glasklarer Stimme getragen. Die Instrumentierung besteht aus einer "vollsoundigen" Mixtur von Gitarren und teils recht flächendeckend und bombastisch in Szene gesetzten Keyboards. So in etwa wie Nashville Country-Pop (beispielsweise der Sorte Rascal Flatts) meets Coldplay - und das funktioniert prima. Hat textlich einen leicht spirituellen Touch. Die Songs gehen, wie gesagt, prima ins Ohr und bieten beste Unterhaltung ohne großen Tiefgang. Ein schönes neues Album von Phil Stacey!

Die komplette Songliste:

1 Inside Out - 3:25   
2 It's Gotta Be Love - 3:56   
3 You're Not Shaken - 4:42   
4 Sanctuary - 4:14   
5 One - 3:23   
6 With All My Heart - 4:01   
7 Into the Light - 4:08   
8 Some Kind of Love - 3:24   
9 Glorious - 3:54   
10 Hard to Get - 4:44   
11 Old Glory - 4:42

Art-Nr.: 6531
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Inside out
You're not shaken
Sanctuary
Into the light
Glorious

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