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Aldean, Jason - wide open [2009]
Jason Aldean geht konsequent seinen Weg weiter und liefert auch mit seinem dritten Album eine prächtige Leistung ab. Erneut erfreut er die Countrywelt mit seiner frechen, verwegenen, rotzigen Art und untermauert damit seinen Status als einer wegweisenden, modernen "jungen Wilden" Nashville's. Der aus Macon/Georgia stammende Aldean lässt eine Menge rockige Töne in seine Musik einfliessen, dennoch ist sie immer durch und durch "country", verweigert sich weitestgehend allzu poppigen Einflüssen. Bezeichnend dafür ist beispielsweise sein aktueller "Smash"-Hit "She's country" (ist bereits unter den Top 5 der Billboard Country Singles-Charts, mit weiterem Drang nach oben), eine auf powernden, harten, gar AC/DC-kompatiblen E-Gitarren-Riffs basierende Nummer, die trotz dieses Fundamentes allerdings ein überaus authentischer, hervorragend umgesetzter, erdiger, junger, zwar fetter, aber lupenreiner Country-Kracher ist. Das ist klasse, das ist modern, das ist erfrischend! Als Gegenpol beinhaltet das Album auch ein paar, von tollen Melodien geprägte, wunderbare Balladen, die zumeist entspannt beginnen, im Verlauf des Songs aber immer mehr an Kraft gewinnen. Stellvertretend dafür sei das phantastische "Don't give up on me" erwähnt, das mit tollen, transparenten Gitarrenlinien überzeugt, gepaart mit schönen Steelguitar-Fills, und im zweiten Drittel mit einem erdigen, kurzen E-Gitarren-Solo überzeugt. So gibt es eine starke, abwechslungsreiche Mischung aus Songs über "small-town girls with big-city dreams", das raue Leben auf dem Lande und ein Stück über einen "Big green tractor" (feines Southernflair). Klasse beispielsweise auch das fetzige, mit satten E-Gitarren, flirrender Fiddle und schönen Steel-Klängen gefüllte "Crazy town", eine countryrockig stampfende Hommage an Nashville, und die wunderschöne, rebellische Ballade "On my highway"! Aber, wie gesagt, das gesamte Songmaterial ist klasse! Moderner, authentischer, immer ein wenig Redneck-/Southern-behafteter New Country, mal mit "Dampf", mal gefühlvoll, tough, kernig, ehrlich, jung, frisch! Was schon für Jason's Debut im Jahre 2005 galt, gilt auch noch zwei Alben und 4 Jahre später: So macht Countrymusic Laune ohne Ende...

Das komplette Tracklisting:

1 Wide Open - 4:00   
2 This I Gotta See - 3:57   
3 Fast - 4:14   
4 Crazy Town - 3:03   
5 Don't Give Up on Me - 3:40   
6 She's Country - 3:40   
7 On My Highway - 3:47   
8 Keep the Girl - 4:30   
9 Big Green Tractor - 3:24   
10 The Truth - 3:58   
11 Love Was Easy - 3:34

Art-Nr.: 6337
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wide open
Fast
Crazy town
Don't give up on me
She's country
Big green tractor

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Allen, Jeff - raised on gettin' by [2009]
Stark! Dynamischer, ungemein knackiger, ja schon fetziger, noch von jeglicherr "Nashville-Politur" befreiter, herrlich zwangloser, Energie geladener, rockin' Country/New Country voller "Schmackes", der sowohl die Traditionalisten, als auch die "jungen Wilden" des Genres vollends begeistern wird! Und wo kommt so ein Kerl her? Natürlich aus Texas! Jeff Allen stammt aus einer musikbegeisterten Familie, aus Canton/TX. Mit 15 Jahren brachte er sich das Gitarre spielen selbst bei. Von dort an verfolgte er stetig sein Ziel, einmal als Musiker auf der Bühne zu stehen und die Leute zu begeistern "In ten years, I’d love to still be on tour full-time and have a few songs on the radio. I just want to make a living writing and playing the music I love", war seine damalige Intension. Der Erfolg gibt ihm recht. Bereits ohne Album gelang es ihm, im Vorprogramm von solch klangvollen Namen wie u.a. Emerson Drive, Reba McEntire, Randy Travis, Vince Gill, Little Big Town und Big & Rich aufzutreten. Mit seinem nun vorliegenden, prächtigen, bei dem kleinen Independent Label Savvy Recordings erschienenen Debüt "Raised On Gettin’ By, das er zur Zeit in ganz Texas promoted, dürfte er seinem Lebenstraum nun ein ganzes Stück näher gekommen sein. Ein tolles Teil , das noch voller spürbarem Idealismus und Elan steckt, und frei von allen Zwängen, munter und ungeschliffen drauflos rockt, dabei aber zu keiner Zeit die "real Country"-Pfade verlässt.. Die musikalische Performance ist einfach klasse. Allen hat eine tolle Country-Stimme, die aber auch hervorragend für rockige Sachen geeignet ist. Er und die hervorragenden Musiker sind prächtig aufeinander abgestimmt. Manchmal köännte man meinen, Allen spielt einen wunderbar "rotzigen" Mix aus den Elementen solcher Leute wie Brooks & Dunn, Eric Church, Jake Owen, aber auch Gary Allan und Brad Paisley, vermischt mit dem Texas-Flair solcher "Lonestar"-Ikonen wie Pat Green und Jack Ingram, und seinen eigenen Ideen. Und alles passt klasse zusammen! Allen hat acht von zwölf Stücken selbst komponiert und präsentiert sich als ein mit bereits allen (New Country-)Wassern gewaschener, aber gleichzeitig noch sehr hungriger, junger Musiker. Die Songs (produziert von Kevin Savigar und Brian Kolb), zumwiest umgeben von einem Gewand aus satten Gitarren, überzeugen auf ganzer Linie. Bereits das zum Einstieg gebrachte, sehr traditionell fundamentierte, großartige "Watching You", mit herrlich lässigem Gesang Allen's, quietschender Fiddle und exzellenter Gitarrenarbeit, rockt in allerbester Brooks & Dunn-Manier, ebenso wie das baumstarke, kraftvolle und dynamische Titelstück "Raised On Getting By" (krachende, rhythmische Drums, schön integrierte Orgel-Klänge, "saftige" E-Gitarren, tolle Melodie)! Ein echter Knaller! Bei den balladeskeren, immer och ungemein kraftvollen Stücken, wie zum Beispiel der Killer-Nummer "Can’t Trust Myself" (fetziges, zündendes E-Gitarren-Solo, großartige Steelguitar-Unterstützung, wundervolle Melodie) und solch klasse Nummern wie "Anyway", "You’ve Gotta Stop This" und "Still Gonna Wait For You", bewegt sich Allen in geschmackvollen Sphären zwischen Gary Allan, Brian McComas und dem jungen Keith Urban zu seiner weniger Mainstream-orientierten The Ranch-Zeit. Das mächtig rockende, riffige, kernige "Mighty Mississippi" und auch "Hurt Me" werden dann mit einem ordentlichen Schuß Southern Rock-Groove serviert. Für den Gute Laune-Pegel seiner Live-Konzerte dürften "Drive Me To Drink" und "Honkytonk Saturday Night" (mit fettem E-Gitarren-Solo und großartigem, hintergründigem Saloon Piano-Geklimper) das richtige Elixier sein. Hier geht mächtig die (traditionelle) Post ab, und auch die Besucher der texanischen Roadhouses und Honky Tonks landauf, landab, dürften hier ausgelassen in Stimmung kommen. Gleiches gilt ebenfalls für das abschließende, etwas spirituelle "Me And Jesus", ein alter Tom T. Hall-Song, den Jeff seinem verstorbenen Großvater widmet. Kommt in einer tollen, lockeren, dennoch durchaus knackigen, grassig angehauchten, traditionellen Version mit klasse Fiddle-, Mandolinen- und Banjo-Klängen, sowie fulminantem, quick lebendigem E-Gitarren-Picking..Ein wenig schade, dass die wirklich stark aufspielenden Musiker, die einen tollen Job erledigen, im recht spärlichen 1-Blatt-"Booklet" nicht aufgeführt wurden. Dies bleibt allerdings der einzige, kleine Wermutstropfen und muß bei der Klasse dieses Albums einfach in den Hintergrund geschoben werden. "Raised On Gettin’ By" zeigt mit Jegff Allen einen jungen, bislang nahezu unbekannten (New)Country-Musiker, in dem eine Menge beeindruckendes Potential zu stecken scheint. Dieses Debut ist jedenfalls ein "Hit"! Die Urbans, Brooks & Dunns und Paisleys dieser Welt haben auch irgendwann mal "klein" angefangen, um eines Tages den verdienten Ruhm zu ernten. Jeff Allen hat ohne Zweifel das Zeug dazu, es ihnen nachzumachen. Der erste Schritt ist getan! Eine ganz starke Vorstellung des jungen Texaners! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Watching You (3.25)
2 Can’t Trust Myself (4.15)
3 Raised On Getting By (3.05)
4 Anyway (3.36)
5 Drive Me To Drink (3.20)
6 You’ve Gotta Stop This (3.18)
7 Mighty Mississippi (2.34)
8 Still Gonna Wait For You (3.49)
9 Running Out Of Ways (3.31)
10 Honkytonk Saturday Night (3.24)
11 Hurt Me (3.20)
12 Me And Jesus (3.20)

Art-Nr.: 6515
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Watching you
Can't trust myself
Raised on getting by
Anyway
Mighty Mississippi
Honky Tonk Satirday Night
Me and Jesus

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Band Perry, The - same [2010]
Großartiges Debut der Geschwister Kimberly, Reid und Neil Perry aus Mobile/Alabama, kurz und knapp The Band Perry benannt, die sich schon seit frühester Kindheit mit Hingabe der Musik verschrieben haben. Die Eltern machten es möglich. "Daddy rocked us to sleep with the Rolling Stones; Mama woke us up with Loretta Lynn. So we get it honest.", sagt Kimberly Perry. "We bleed the bright red blood of American music", fügt sie stolz hinzu. Immer und immer wieder sangen die Geschwister gemeinsam in ihrem Elternhaus, feilten an ihren tollen "3-part-harmonies", fingen früh an Songs zu schreiben und spielten schließlich in diversen Bands. Offiziell begannen die Drei im Jahre 2005 zusammenzuarbeiten und nahmen mit großem Erfolg an der "New Faces Of Country"-Tour des selben Jahres teil. 3 Jahre später traf die Band zufällig auf den Manager von niemand geringerem als Garth Brooks, Bob Doyle. Der war begeistert von dem, was er da hörte und beorderte das junge Trio umgehend ins Studio, um mit ihnen an Aufnahmen zu feilen. Diese Aufnahmen wiederum erhaschten die Aufmerksamkeit der großen Label-Manager Scott Barchetta und Jimmy Harnen - und nun nahmen die Dinge ihren Lauf. Die Band Perry gilt nun als einer der vielversprechendsten neuen Acts in Nashville. Warum das so ist, beweist ihr beeindruckendes, mit 11 großartigen Songs bestücktes Debut. Das ist allerbester, erfrischend, aber auch bereits erstaunlich reif in Szene gesetzter New Country, Contemporary Country, Country-Pop auf einem beachtlich hohen Niveau. Natürlich sind die Songs poppig, teils auch ein wenig angerockt, doch die Musik der "Perrys" ist darüber hinaus zu jeder Zeit absolut "country" - und das ist gut so. Instrumente wie Mandoline, Fiddle, Banjo, Dobro, akustische Gitarre und vor allem auch eine wunderbare Steelguitar sind von entscheidender Bedeutung und unterstreichen die Countryseele der Songs. Sie ergänzen sich stets perfekt mit der schön knackigen Rhythmus-Sektion und den würzigen E-Gitarren. Dazu verfügt Frontfrau Kimberly Perry über eine tolle, kraftvolle Stimme mit einem überaus ausdrucksstarken, "fiery, sultry vocal-style". Flotte, dynamische Uptempo-Nummern, angenehme Midtempo-Songs und die ein oder andere herrliche Country-Ballade stehen in einem absolut ausgewogenen Verhältnis. Alle Nummern bestechen mit hervorrageden Melodien. Zuweilen erinnert das ein wenig an die ersten Scheiben der Dixie Chicks, die frühen Alben von Sugarland, aber auch ein wenig an Lady Antebellum. Sicher keine schlechten Vergleiche - und die Band Perry hat absolut das Zeug dazu, sich in die Erfolgsriege der vorgenannten Referenzbands einzureihen. So ist die Single "If I die young", eine traumhaft schöne Ballade in einem tollen, semi-akustisch/elektrischen Gewand, soeben in die Top 10 der Billboard Country-Singles-Charts eingestiegen, mit deutlicher Tendenz nach oben. Gratulation an die Geschwister zu einem vorzüglichen Debutalbum. So kann's weitergehen, ihr "Perrys". Es bereitet der Country-/New Country-Welt jede Menge Freude, Euch zuzuhören...

Das komplette Tracklisting:

1 You Lie - 3:36   
2 Hip To My Heart - 3:00   
3 If I Die Young - 3:44   
4 All Your Life - 3:52   
5 Miss You Being Gone - 2:56   
6 Double Heart - 3:38   
7 Postcard From Paris - 3:36   
8 Walk Me Down the Middle - 4:01   
9 Independence - 3:37   
10 Quittin' You - 3:20   
11 Lasso - 4:25

Art-Nr.: 7147
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You lie
If I die young
Miss you being gone
Postcard from Paris
Independence

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Black Crowes, The - cabin fever ~ dvd [2009]
Im August dieses Jahres veröffentlichten die Black Crowes ihr neues Meisterwerk "Before the frost...until the freeze", das sie in den Woodstocker Studios des alten "The Band"-Veteranen Levon Helm innerhalb von 5 Tagen und Nächten aufgenommen hatten. Das gesamte neue Material (und mehr) wurde während dieser Zeit bei diversen Sessions einem ganz intimen Kreis von Zuschauern live vorgestellt - und genau das ist der Inhalt dieser famosen DVD. Wir erleben die Black Crowes während ganz spezieller, wunderbarer, intimer Live-Performances im Studio, bei denen sie auch Stücke des nur als Download erhältlichen Albums "Until the freeze" präsentieren. Einmal mehr zeigt die Band zu welch fantastischen musikalischen Darbietungen sie fähig ist. Die Stücke sind meist sehr relaxt - und stecken doch voller innerer Kraft und vor allen Dingen voller Inspiration und Seele. Rootsig, bluesig, countryrock-infiziert, jammig, southern, retro - die Black Crowes präsentieren sich in bravouröser und ganz lockerer Verfassung. Als Gast dabei: Larry Campbell: banjo, fiddle, pedal steel! Genial, die Jungs in diesem Rahmen live zu erleben und die großartige Atmosphäre dieser Sessions zu schnuppern. Dazu gibt's noch klasse "Behind the scenes-footage". Ein ganz tolles Teil! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Die komplette Setlist:

1 Aimless Peacock
2 Good Morning Captain
3 Shady Grove
4 Oh Sweet Nuthin'
5 Garden Gate
6 Roll Old Jeremiah
7 Appaloosa
8 Little Lizzie Mae
9 What Is Home
10 Been a Long Time (Waiting on Love)
11 Shine Along
12 Shady Grove
13 Dolphins

Art-Nr.: 6679
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Bonamassa, Joe - live from the royal albert hall ~ 2 dvd-set [2009]
2 DVD-Set! Der Bluesrock-Gitarrenzauberer und seine Band mit einem Wahnsinns-Konzert!

Offizielle Erklärung zur Veröffentlichung der Doppel-DVD:

Als Joe Bonamassa am 04. Mai 2009 die Bühne der erwürdigen Londoner Royal Albert Hall betrat, erfüllte er sich damit einen lang gehegten Traum.
Vor ausverkauftem Haus debütierte der amerikanische Bluesrocker mit seinem aktuellen Album ‚The Ballad Of John Henry’.
Zu seinem Auftritt in der wohl prestigeträchtigsten Konzerthalle der Welt sagt Bonamassa: ‚Es hat 20 Jahre gedauert um bis hierher zu kommen. Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie so geehrt gefühlt. Das war für mich das Größte.’
Die zwei Dekaden, die er anspricht, begannen im Alter von 12 Jahren, als er für die Blues Ikone B.B. King 20 Konzerte eröffnen durfte. King’s Kommentar zu Joes Gitarrenkünsten war damals: „Das Potential dieses Jungen ist einfach unglaublich.“ Seither hat Joe Bonamassa sieben Studioalben veröffentlicht und gibt pro Jahr an die 200 Konzerte. Beim Konzert in der Royal Albert Hall hatte Bonamassa noch die große Ehre bei einem Stück von Gitarrenlegende Eric Clapton begleitet zu werden. Die Londoner Zeitung ‚The Times’ zitierte ‚searing excellence and showmanship’ und Planet Rock schrieb, ‘The sight of two of the world’s best guitarists trading solos was more than a little thrilling.’

Diese Doppel-DVD beinhaltet das komplette Konzert, gefilmt mit 12 High Definition Kameras und einen exzellenten 5.1 Surround Sound, der von Kevin Shirley produziert wurde. Das Bonusmaterial wartet unter anderem mit einem exklusiven Bonamassa Interview auf.

‚Joe Bonamassa ist ein ganz Großer‘ sagt Shirley, ‚überall auf der Welt erntet er Awards und ist auf den Titelseiten der Magazine zu finden. Trotz der Ablehnung, seine Alben bei einem Majorlabel zu veröffentlichen, wächst seine Anhängerschaft stetig. Dies hat er vor allem seinen ergebenen Fans zu verdanken. Aber das Mainstream Publikum ist noch nicht ganz auf ihn aufmerksam geworden. Das wird sich hoffentlich mit dieser unglaublichen Performance ändern. Joe stand mit einer sensationellen Band auf der Bühne und ein weiterer Höhepunkt war der Gastauftritt von Eric Clapton. Regie führten die bahnbrechenden Filmemacher Sam Dunn und Scot McFadyen. Dieses Konzert wird in dem Genre einen neuen Maßstab setzten.’

Die komplette Setlist:

DVD 1:
1 Django
2 The Ballad Of John Henry
3 So It's Like That
4 Last Kiss
5 So Many Roads
6 Stop!
7 Further On Up The Road (with Eric Clapton)
8 High Water Everywhere
9 Sloe Gin

DVD 2:
1 Lonesome Road Blues
2 Happier Times
3 Your Funeral My Trial
4 Blues Deluxe
5 Story Of A Quarryman
6 The Great Flood
7 Just Got Paid
8 Mountain Time
9 Asking Around For You

Art-Nr.: 6564
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 21,90

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Cochran, Tammy - 30 something and single [2009]
Traditioneller und mehr "real country" war sie nie! Besser auch nicht! Die überaus sympathische, aus dem Bundesstaat Ohio stammende Tammy Cochran, vielen sicher noch mit Hits wie "Angels in waiting" (da das Original schon lange nicht mehr erhältlich ist, hat sie diesen schönen Song auf vielfachen Wunsch ihrer Fans neu eingespielt) oder "I cry" in Erinnerung, veröffentlicht mit "30 something and single" ihr nunmehr viertes Album - und es ist ein ganz feines geworden. Gebeutelt von vielen Schicksalsschlägen und schwierigen Lebenssituationen, wie den Verlust ihrer beiden Brüder durch die unheilbare, Gen-bedingte Stoffwechselkrankheit "CF" (Zystische Fibrose), das Scheitern ihrer Ehe und zuletzt dem überaus steinigen Weg zur Adoption eines kleinen Jungen aus Guatemala (letztlich dann doch noch von Erfolg gekrönt), war die Musik, obwohl auch diesbezüglich bislang nicht alles wie gewünscht lief (ihr einstiges Major-Label liess sie nach dem zweiten Album völlig unverständlicherweise fallen wie eine heisse Kartoffel) für Tammy Cochran immer der Rückhalt, den sie benötigte, um nicht vollends zu verzweifeln. Musik gab und gibt ihr Kraft - sie ist ihr Leben! "30 something und single" ist ein sehr persönliches Album geworden, das, nachdem die Adoption des kleinen Shawn Alan Cochran (genannt nach ihren beiden verstorbenen Brüdern) zu einem guten Ende gekommen ist, Tammy wieder in einem sehr glücklichen und aufgeräumten Zustand zeigt. Sie fühlt sich sehr gut, und das kommt in ihrer Musik prima rüber. In ihren jungen Jahren beeinflusst von Grössen wie Tammy Wynette, Loretta Lynn und Janie Fricke, gibt sie sich traditioneller als je zuvor. Von vorn bis hinten hören wir mit schönen Gitarren, Steelguitar, Klavier und Fiddle gespickte, lupenreine Countrysongs, die manch frühere Pop-Nähe nahezu gänzlich vermissen lassen. Recht so, denn das steht Tammy ausserordentlich gut. Sie ist eine fantastische Sängerin voller Ausstralung und Emotionen, deren überaus kraftvolle Stimme einfach das "gewisse Etwas" hat. Einerseits wickelt sie mit ihrer Power und coolen Art so manchen Cowboy lässig um den Finger, wie es einst die große Tanya Tucker tat (zumal ihre Stimme hin und wieder eine gewisse Ähnlichkeit zu Tanya nicht leugnen kann), andererseits setzt sie in ihren großartigen Balladen pure Emotionen frei, wie es beispielsweise auch einer Martina McBride gegeben ist. Als Begleitmusiker hat Tammy Cochran einige der absoluten A-List-Leute Nashville's gewinnen können, wie beispielsweise Brant Mason an der E-Gitarre, Bryan Sutton an der Acoustic Guitar, Mike Johnson an der Steel, Larry Franklin an der Fiddle, Gary Prim an den Keyboards und Steve Brewster am Schlagzeug. Was kann da noch schief gehen? Nichts, wie gleich die erste Nummer zeigt. "The one that got away" ist ein herrlich lockerer, flotter, melodischer, lässiger "Pure Country"-Song mit einem wunderbar flockigen Rhythmus. Schöne Steelguitar-Linien, dazwischen eine feine Fiddle und exzellentes "Country Guitar"-Picking vom Grossmeister Brent Mason sind die passenden Begleiter zu Tammy's großartigem Gesang. Mit "30 something and single" folgt direkt im Anschluss daran das Titelstück, eine tolle Ballade umgeben von dezenten Mandolinen- und schönen Piano-, Steelguitar- und Fiddle-Klängen. Ein sehr ausdrucksstarker, kraftvoller Vortrag von Tammy. Die knackige, wunderbar melodische Country-/New Country-Nummer "All over but the leaving" wiederum erinnert an die allerbesten Zeiten der jungen Trisha Yearwood oder Patty Loveless. Schöne Gitarren, hintergründige Mandolinen-Riffs, trockenes Drumming, exzellente Fiddle- und Steelguitar-Ergänzungen, Tammy starker Gesang - das Stück hätte zweifellos das Zeug zu einem "Number One"-Hit. Klasse! Und wie sie den Klassiker ihres grossen Vorbildes Tammy Wynette, "Stand by your man", interpretiert ist allererste Sahne. Unzählige Leute haben sich bereits an diesem Evergreen versucht, doch nur wenigen Künstlern gelingt dies mit solch einer Authentizität und inneren Stärke wie Miss Cochran. Ihre Begleiter sind eine prächtige Baritone E-Gitarre, heulende Steel und ein toller "Pure Country"-Rhythmus. Das ist klassische Countrymusic vom Allerfeinsten! Weitere Highlights sind beispielsweise der schwungvolle, honky-tonkin' Countryfeger "He's found Jesus" mit seinem tollen Gitarren-, Steel-, Fiddle-Wechselspiel, das knackige, prächtig ins Ohr gehende "He really thinks he's got it", oder die das Album schliessende emotionale Ballade "Half the world away" (Shawn's song), in der Tammy die schwierige Adoption ihres Sohnes aufarbeitet. Erstaunlich ist, dass Tammy Cochran ihr bis dato wohl bestes Album im Eigenvertrieb, völlig abseits der Nashville Major-Labels, veröffentlichte. Dabei täte Nashville, angesichts des oft so oberflächlichen Materials, das die Music City-Labelbosse én masse auf den Markt werfen, diese Art der reinen Countrymusic so gut. Die Scheibe steckt voller potenzieller Hits, sofern sie denn im Country-Radio laufen würden. Egal, wir haben das Album, und jeder, der möchte, kann den Genuss dieser wunderbaren Countrymusic mit uns teilen. "Thanks a lot, Tammy, for this wonderful album"!

Die komplette Songliste:

1. The One That Got Away 2:50
2. 30 Something And Single 3:44
3. Let It End 3:18
4. You Don't Want To Love Too Much 3:35
5. All Over But The Leaving 3:24
6. Stand By Your Man 2:49
7. He's Found Jesus 3:07
8. Closer 3:34
9. Angels In Waiting 3:34
10. He Really Thinks He's Got It 3:21
11. Half The World Away (Shawn's Song) 3:30

Art-Nr.: 6661
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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The one that got away
30 something and single
All over but the leaving
He's found Jesus
He really thinks he's got it
Half the world away (Shawn's song)

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Crow Band, Bart - heartworn tragedy [2009]
Drittes, ganz ausgezeichnetes Album des texanischen Quintetts, das man ohne Zweifel mittlerweile zu den vielversprechendsten Acts der texanischen "Red Dirt"-Countryrock-/Americana-Szene zählen muss! Und sie werden immer besser! Die Bart Crow Band um ihren aus Maypearl stammenden Bandleader Bart Crow (dazu kommen noch Paul Russell - guitars, Matt Slagle - Bass, David Fralin - Keys, Guitars und Brian Smith - Drums) hatte sich mit ihrem Debüt "Finally" (als bestes Album des Jahres bei den "My Texas Music Awards" ausgezeichnet) rasend schnell in die Herzen der "Red Dirt"-Gemeinde gespielt, und der Nachfolger "Desperate Hearts" aus dem letzten Jahr (mittlerweile mit dem allseits bekannten und beliebten "Smith Entertainment"-Label im Rücken) konnte, vor allem, was den Sound und die Produktion anging, sogar noch einmal eine kleine Schüppe drauflegen. Dieser positive Trend einer enrneuten Steigerung setzt sich auch auf ihrem neuen Silberling "Heartworn Tragedy" kontinuierlich fort (wieder kein schwaches Stück - im Gegenteil), was beim hohen musikalischen Level der Vorgänger nicht unbedingt als selbstverständlich erachtet werden kann. Aber dafür sind ja die meisten dieser jungen Bands der "Red Dirt"-Szene bekannt. Gerade, wenn man die Stagnation oder den Einbruch fast zwangsläufig vermutet, lassen sie meist den nächsten "Kracher" vom Stapel. So auch hier bei "Heartworn Tragedy". Trotz eines erneuten Produzentenwechsels, diesmal zu Dexter Green (u.a. Five Star Iris, Collective Soul), der ja bereits vor geraumer Zeit auch Johnny Cooper's aktuelles Werk "Follow" betreut hatte (verbunden mit einem doch relativ massiven Stilwechsel), blieb die musikalische Ausrichtung im Vergleich zu "Desperate Hearts" absolut konstant. Herrlich lockerer, aber durchaus knackiger, mal sehr schwungvoller, mal im Midtempobereich angesiedekter, sehr erfrischend rüberkommender, gefälliger, von tollen Melodien durchzogener Countryrock-/Americana, der sich jederzeit ein wohliges Plätzchen in den Katakomben unserer verwöhnten Gehörgänge sucht. Nahezu jeder Song ist ein richtiger Ohrwurm. Ein Unterschied zum Vorgänger liegt vielmehr in der Tiefe und Emotionalität der Stücke, bei denen sich Bart Crow teilweise textlich auf sehr persönlicher Ebene öffnet (auch in den Linernotes des Digipacks gibt es zu jedem Titel ein paar Statements von ihm), was ihm viele zusätzliche Sympathien einbringen dürfte (er ist ja eh für seine ausgeprägte Fan-Nähe bekannt). Songs wie das Titelstück "Heartworn Tragedy" (mit viel rockigem Drive, dezent dramatischem Touch und starken Gitarren), das mit seinem fetten Refrain wie ein Blitz einschlagende "Broken" (das Stück beginnt ruhig, mit einer technisch auf "retro" getrimmten Stimme Bart's und geht dann abrupt in einen kräftigen Refrain über, begleitet von wunderschönen Steelguitar-Einlagen, kernigem E-Gitarren-Solo und wieder einem Steel-Solo) oder das abschließende "Surrender" (sehr atmosphärisch, dezenbtes Randy Rogers Band-Flair, schöne Countrynote, tolles Zusammenspiel von Akustik- und E-Gitarren, hallender Orgel und schönem E-Piano) reflektieren die tragischen familiären Geschehnisse im Rahmen der Alkohol- und Drogen-Probleme seiner Mutter, die um Weihnachten letzten Jahres herum sogar in einem Selbstmordversuch gipfelten. Der Rest ist eine ausgewogene Mischung aus immer sehr melodisch gehaltenen flockigen Nummern ("Saying Goodbye" - die erste Singleauskopplung, Bob Seger-mäßige Pianountermalung, kurzes Skynyrd-mäßiges E-Gitarren-Solo; "Traded It All For Love" - sehr dynamisch, teilweise tanzbar, E-Pianotupfer, kreischendes E-Gitarren-Solo; "Stayed Away" - erinnert in der Untermalung teilweise an "All Along The Watchtower", Powerrefrain, integrierte Marschtrommeln) und ruhigen Sachen mit Southern-Country-Teint, wie sie ähnlich von den Outlaws früher so vorzüglich gepflegt wurden ("Run With The Devil´" - heulende Steel, klasse Bariton-E-Klänge; "Rock’N’Roll Dreamer" - balladeske Strophen, entspanntes, verspieltes E-Gitarren-Solo; "Satisfied Heart" - schöne Akustikgitarrenuntermalung, E-Piano-Tupfer, feine Steelguitar-Fills). Lediglich "Shadow Dancer", ein schon vor fünf Jahren von Bart im feucht fröhlichen Zustand komponierter Song, fällt etwas aus dem Rahmen. Als Grundlage könnte hier einmal mehr Charlie Daniels’ altgediegener Gassenhauer "Trudy" gedient haben (sehr ähnlich von der Melodie her; der Song wird scheinbar in letzter Zeit gerne, genau wie "Can’t You See" von vielen Bands abgewandelt). Doch wie dem auch sei, die Nummer wird von Crow & Co. in einem leicht angejazzten und cool groovenden, vollkommen eigenständigem Arrangement (tolle, längere, bluesrockige E-Gitarren-Passage) neu definiert. Klasse gemacht. Mit ihrer neuen CD "Heartworn Tragedy" hat die, sich eh schon einer immensen Beliebtheit erfreuende, Bart Crow Band abermals einen qualitativen Schritt nach vorn gemacht und muss mittlerweile klar zur obersten Riege der "Red Dirt"-Bands (Cross Canadian Ragweed, Randy Rogers Band, Wade Bowen, vor allem der Eli Young Band sind sie recht nahe) gezählt werden. Eine glänzende Vorstellung! In dieser Form ein ganz heißer Kandidat für den nächsten "Red Dirt"-Major-Vertrag! (Daniel Daus)

1 Heartworn Tragedy - 4:36   
2 Saying Goodbye - 4:23   
3 Traded It All for Love - 4:39   
4 Run with the Devil - 3:15   
5 Stayed Away - 3:17   
6 Rock 'N Roll Dreamer - 4:07   
7 Broken - 3:18   
8 Satisfied Heart - 3:58   
9 Shadow Dancer - 4:26   
10 Surrender - 5:04

Art-Nr.: 6647
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Heartworn tragedy
Saying goodbye
Run with the devil
Stayed away
Broken
Surrender

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Curfman, Shannon - what you're getting into [2010]
Viele Bluesrock- und Gitarrenfreunde werden sich erinnern: "Loud Guitars, Big Suspicions" heisst das sensationelle Debut, mit der sich 1999 die damals erst 14-jährige Gitarristin, Sängerin und Songwriterin Shannon Curfman in die Blues-, Roots-, und Gitarrenrock-Szene katapultierte. Die ganze Welt feierte die aus Fargo, North Dakota stammende Teenagerin, wie den aus dem gleichen Ort kommenden Jonny Lang, als das neue weibliche Wunderkind des Bluesrocks. Heute, elf Jahre später, Curfman wird in 5 Monaten 25, legt sie ihr neues Album "What you're getting into" vor - und wieder wird sie von der Musikpresse und den Fans gleichermassen bejubelt. "Smokin' hot", "Phenomenal all the way through", "Barn burnin' blistering Blues'n Twang" oder "This young lady can rock the blues with her vocals and guitar work, and is second to none", sind nur einige der unzähligen anerkennenden Zitate über Shannon und ihr neues Album. Absolut nachvollziehbar, denn Shannon ist in der Tat eine erneute Meisterleistung gelungen. Was wir hören, ist erstklassig in Szene gesetzter, fetter, dampfender Blues-based Rock und. Rockin' Blues mit klassischen Wurzeln, aber ungemein zeitgemäss und durchaus modern umgesetzt. Fleischige, laute Gitarrenriffs, glühende, furiose Soli und großartige Grooves bestimmen das Geschehen. Da ist richtig Feuer im Gebälk! Shannon Curfman ist gereift, als Persönlichkeit, wie auch als Gitarristin (immer wieder streut sie vorzügliche, raue, majestätische, handwerklich überaus bemerkenswerte Soli ein) und als Sängerin (ihre, voller Intensität steckende, kraftvolle "Röhre" ist wie gemacht für den Blues und den Rock), doch ihre jugendliche Leidenschaft ist geblieben. Ihre Einflüsse reichen von Robert Johnson, Jimi Hendrix, Buddy Guy, Stevie Ray Vaughan, Bonnie Raitt, Sheryl Crow und Led Zeppelin, bis hin zur jungen Bluesrock-Generation der Marke Joe Bonamassa & Co.. Und genau jener, zur Zeit (völlig zu Recht) gewaltig abgefeierte Bluesrock-Held Joe Bonamassa ließ es sich nicht nehmen, die junge Dame bei deren großartiger, druckvoller Coverversion von Eric Clapton's "The core", sowohl gesanglich im Duett, als auch gitarrentechnisch (brillantes, wieselflinkes, furioses Solo) zu unterstützen. Starke Sache! Neben zwei weiteren Coverversionen, einer tierischen Fassung von Peter Green's "Oh well", das sie voller Inbrunst vorträgt und mit rauen Gitarrenritten würzt, sowie Brian May's (Queen) "Dragon attack", aus dem sie einen drückenden Gitarren-Bluesrocker macht, hat Curfmann alle weiteren Nummern zusammen mit diversen Co-Autoren selbst komponiert. Das Songmaterial besticht durch Kompaktheit, straighte, direkte Riffs, mächtige Gitarrenwände und viel Power. Die immer wieder eingestreuten Soli sind einfach klasse und zeigen das ganze Talent dieses "female guitarslingers". Klasse auch das teils hervorragende, viel Dampf produzierende Slide-Gitarrenspiel. Los geht's mit dem starken, kochenden, lauten und straighten Bluesrock-Kracher "What you're getting into", der eingepackt ist in massive, fette E-Gitarren-Riffs und glühende Slides. Das kernige Solo im Break bedeutet pures Gitarrenfeuer. Bleibt, wie das gesamte Songmaterial, prima hängen. Eine grollende Hammond Orgel im Hintergrund, effektvoll eingesetzte E-Gitarren, ein funky groovender, swampiger Southern-fueled Rhythmus, in der Mitte ein fettes, heisses E-Gitarren-Solo, viel Biss, erstklassiger, intensiver Gesang - das sind die Zutaten des anschliessenden, mit viel Schärfe gewürzten, brodelnden Blues-/Groove-Rockers "Free your mind" - und so folgt eine klasse Nummer der nächsten. Beste Beispiele: Das fetzig rockende "All I have" mit seinem melodischen Refrain, das die Swamps des Südens mit der schwüler Slide-Gitarre ordentlich aufwühlende "Heaven is in your mind" , das einerseits lockere, andererseits sehr intensive, rhythmische, wieder ein wenig Southern-Esprit verbreitende "Curios", oder der das Album abschliessende Volldampf-Bluesrocker "Strange"! "Loud Guitars, Big Suspicions" war gestern, "What you're getting into" ist heute - und wieder ist das Ergebnis "top-shelf"! Gratulation an Shannon Curfman zu diesem tollen Album! "That girl keeps rockin' the Blues"... - Yeah!

Das komplette Tracklisting:

1 What You're Getting Into - 3:25   
2 Free Your Mind - 3:04   
3 The Core - 6:21   
4 Heaven is In Your Mind - 3:28   
5 All I Have - 3:54   
6 Curious - 3:36   
7 Oh Well - 5:10   
8 What Would Mama Say - 3:26   
9 Dragon Attack - 3:37   
10 Strange - 4:53

Art-Nr.: 6805
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
What you're getting into
Free your mind
The core
Heaven is in your mind
All I have
Strange

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Cyrus, Billy Ray - back to tennessee [2009]
"Pushing deeper into his rock and country music roots, Billy Ray Cyrus is set to release Back to Tennessee", so die einleitenden Worte auf seiner Homepage über Billy Ray Cyrus' neues Album "Back to Tennessee". Es ist ein klasse Werk geworden, das voller Kraft steckt. Die rockigen Momente drängen die Country-Wurzeln nicht zu sehr in den Hintergrund und umgekehrt. So erleben wir eine starke Mischung aus sehr modernem, rockigem New Country (das Titelstück "Back to Tennessee"), dynamischen, total "hippen", wilden, jungen, voller Southern-Würze steckenden Country-Fetzern der Marke Montgomery Gentry/Jason Aldean & Co. ("Thrillbilly"), schöne, kräftige Balladen ("Somebody said a prayer"), auch mal einem poppigeren Stück ("A good day"), tollem, in einem feinen Fiddle-/Steel-Gitarren-Gewand (satte Lead E-Gitarre) steckenden Southern-style Country der Marke Travis Tritt ("Country as country can be"), und auch mal einen richtig dampfenden, abgehenden, knalligen Rocker ("Real gone" - im übrigen co-komponiert von Sheryl Crow)! Viel Abwechslung, aber es passt bestens! Aus dem "Hannah Montana"-Film gibt es als Bonus-Track schließlich noch das wunderbare, sehr melodische, gefühlvolle, frische, in einer schönen Mandolinen-/Gitarren-/Strings-Instrumentierung präsentierte "Butterfly fly away", das Billy Ray zusammen mit seiner Tochter Miley Cyrus, dem 16-jährigen Hannah Montana-Star im Duett vorträgt. Keine Frage, "Back to Tennessee" zeigt Billy Ray Cyrus in einer exzellenten Verfassung!

Die komplette Tracklist:

1 Back to Tennessee - 4:17   
2 Thrillbilly - 3:22   
3 He's Mine - 3:44   
4 Somebody Said a Prayer - 4:06   
5 A Good Day - 4:08   
6 I Could Be the One - 3:03   
7 Like Nothing Else - 4:25   
8 Country as Country Can Be - 3:25   
9 Love Is the Lesson - 3:46   
10 Give It to Somebody - 3:41   
11 Real Gone - 3:40   
12 Butterfly Fly Away - 4:44

Art-Nr.: 6336
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Donahew Band, Casey - moving on [2009]
Prächtiger "Red Dirt"-Countryrock voller Leidenschaft, herrlicher Melodien, würziger Instrumentierung und mit einem ungemein erfrischend klingendem Sound. Die aus Burleson/Texas stammende Casey Donahew Band gilt, obwohl sie bereits schon drei CDs veröffentlicht hat, in hiesigen Red-Dirt-Kreisen noch immer als so etwas wie ein gut behütetes Geheimnis der Szene. Das muß sich, und wird sich sicher auch, mit ihrem von Erik Herbst (u.a. Eli Young Band, Macon Greyson, Kyle Bennett Band) hervorragend produziertem, vierten Werk "Moving On" schlagartig ändern. Die Scheibe ist ein Knüller und meistert den gar nicht so einfachen Spagat zwischen radiofreundlicher Melodik und anspruchsvoller, überaus kompetenter instrumenteller Umsetzung, genau wie auch den zwischen erdigem, unbekümmertem, rootsigen Texas Roots-Staub und traditionell verwurzelter Nashville-Kompatibilität als wäre es das natürlichste von der Welt. Das ist richtig klasse! Leader der Band ist, wie der Name es schon vorgibt, Casey Donahew, der als Sänger, Gitarrist und Songschreiber klar den Takt vor gibt. Begleitet wird er von Steve Stone (Bass), Donte “Taz“ Gates (Drums), Josh Moore (Fiddle) und John “JZ” Zaskoda (Electric guitars), alles großartige Musiker. Gemanagt wird das Quintett von Casey’s Frau, Melinda. Laut eigener Aussage bezeichnet die Band ihren Stil als "Pure Texas Country" und sieht sich beeinflusst von Interpreten wie Pat Green, Cross Canadian Ragweed, Jack Ingram und Robert Earl Keen, wobei hier aber auch Acts wie No Justice, die Randy Rogers Band, die Eli Young Band, Wade Bowen, die Tommy Gallagher Band oder Zack Walther and The Cronkites genannt werden können. Dieses "Pure Texas Country", wie sie ihre Musik nennen, muß man allerdings schon um das Wörtchen "Rock" ergänzen, denn die Casey Donahew Band weist wirklich alle Mermale einer klassischen Countryrock-Formation auf und lässt durchaus auch Erinnerungen an die goldenen Tage des "vintage Countryrocks" der Siebziger aufkommen. Zudem gilt die Trupper als heiß begehrter Live-Act, die das Publikum mit langen, ausgedehnten Sets und unbändiger Energie (in ihrer Live-Präsenz vergleicht man sie sogar mit der Power Springsteen's) mitreisst. Los geht's mit der ersten Single des Albums, dem beeindruckenden, dynamischen, lockeren, aber sehr knackigen Countryrocker "Ramblin' kind", der nicht nur aufgrund des Songtitels unterschwellige Parallelen zu Dickey Betts' "Ramblin' Man", bzw. der "Brothers and sisters"-Ära der Allman Brothers aufweist. Dazu kommen natürlich die typischen, unwiderstehlichen "Red Dirt"-Anlagen, wie man sie so eben nur in Texas spielt. Beinhaltet zwei exzellente, jeweils wechselnde Solo-Passagen zwischen Fiffle und elektrischer Lead Gitarre (zunächst heulende Fiddle/E-Gitarren-Solo dann in umgekehrter Reihenfolge E-Solo mit anschließendem Fiddle-Konter), wobei die flinken Finger von Gitarrist John Zaskoda in einer Würze ind Lockerheit über die Saiten gleiten wie einst bei Dickey Betts oder Hughie Thomasson (The Outlaws). Der Song ist ein richtiger Leckerbissen für die Countryrock- und "Red Dirt"-Enthusiasten. Wenn das kein Riesen-Hit in den Texas Music-Charts wird...! Auch im weiteren Verlauf strotzt die CD geradezu vor erfrischend gutem, voller toller Melodien bestücktem, tollem Songmaterial: Herrlich beispielsweise die beiden super melodischen "Next Time" (mit southern-typischem E-Gitarren-Spiel) und "Breaks My Heart" (mit Steel, Fiddle und schönem E-Gitarren-Solo), das flockige "California" (starker "Red Dirt"-Countryrock mit einem Hauch von Westcoast), das rootsig stampfende, grandiose, gitarrenbetonte "Nowhere Fast" , das im Fahrwasser von Cross Canadian Ragweed befindliche, rockige "Burn This House Down" (feines Southern-Flair, starke Drums), oder die mit wohl dosierten Streicherpassagen verzierte Ballade "Angel", welche allesamt auf Grund ihrer Eingängigkeit wohl kaum von den Radiostationen ignoriert werden dürften. Die Band hat natürlich, wie in Red Dirt-Kreisen üblich, das gesamte Material selbst komponiert und in Eigenregie eingespielt, wobei allerdings auch einige wenige, auserwählte Gastmusiker Akzente setzen. Hier drückt besonders der agile Multiinstrumentalist Milo Deering mit Pedal Steel (stark u.a. bei der famosen, recht traditionell in Szene gesetzten, flockigen, lupenreinen New Country-Nummer "Strong Enough" mit ihrer frappierenden Nähe zu der nicht unter zu krigenden, gerade wieder mit einem glänzenden Album aufwartenden Nitty Gritty Dirt Band), Mandoline (das wunderbare "Let Me Love You") und Dobro ("Break Me Down") seinen markanten Stempel auf. Am Ende geht mit dem Titelstück "Moving On" (inkl. eines klasse Hiddentracks, der nach etwas 5.14 Minuten einsetzt) noch mal so richtig die Post ab. Der ein wenig an Charlie Daniels' "Trudy" erinnernde, als traditioneller Countrystomper in Cross Canadian Ragweed-Manier abgewandelte Song (Donahew's frecher Gesang im Stile von Cody Canada ist klasse), besticht durch seine klug ineinander verschachtelten Tempovariationen und seine instrumentellen Finessen (schön klimperndes Piano, wiehernde Fiddle, starkes E-Gitarren-Solo, prima Orgel) und dürfte einen atmosphärischen Vorgeschmack auf Casey Donahew's kommendes Live-Programm abgeben. "Moving On" von der Casey Donahew Band bietet insgesamt eigentlich alles, was eine starke "Red-Dirt"-Countryrock-Scheibe ausmacht. Ein hohes Maß an Kreativität und eine hervorragende Instrumentierung als Bestandteil authentischer, abwechslungsreicher und eingängiger Songs für das gesamte Spektrum der Klientel - und das noch ohne jede Schwachstelle. Eines der vielleicht besten "Red-Dirt"-Countryrock-Veröffentlichungen des Jahres 2009! Wir sagen respektvoll: "So kann's weitergehen", Jungs! "Move On, Casey Donahew Band"! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Ramblin' Kind - 3:33   
2 Next Time - 3:31   
3 Breaks My Heart - 3:52   
4 California - 3:27   
5 Nowhere Fast - 3:32   
6 Let Me Love You - 3:48   
7 Burn This House Down - 3:58   
8 Break Me Down - 3:50   
9 Strong Enough - 3:27   
10 Broken - 3:32   
11 Angel - 4:31   
12 Moving On - 9:59 (incl. hidden track)

Art-Nr.: 6605
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ramblin' kind
Next Time
Breaks my heart
Let me love you
Burn this house down
Strong enough
Broken

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Hicks, Chris - dog eat dog world [2008]
Brandneues, starkes Solo-Album des einstigen Outlaws- und jetzigen The Marshall Tucker Band-Gitarristen Chris Hicks! "He is southern rock royalty in the making" heißt es über Hicks auf seiner Website - und dieser Aussage kann man sich nur anschließen. "Dog eat dog world" besticht mit großer Variabilität und spannt einen weiten Bogen von Rock, Blues, Soul, R & B und Country, bis hin zu kochenden Funk-Grooves, doch alles basiert auf einem tiefen Southern Rock-Fundament! So finden sich logischerweise deutliche Bezüge zu den Tucker-Boys, zur frühen Charlie Daniels Band, aber auch zu Wet Willie und zu den glorreichen Muscle Schoals-Tagen der Siebziger! Chris Hicks' vorzügliches, stark von Toy Caldwell beeinflusstes, überaus fingerfertiges Gitarrenspiel ist, genau wie seine intensiven, mit viel Seele vorgetragenen, inspirierten Gesangsleistungen, hinlänglich bekannt und kommt auf diesem Werk in seiner ganzen Klasse zur Geltung. Der Mann zeigt sich in blendender Verfassung. Das Songmaterial (bis auf 3 Nummern stammt alles aus seiner Feder) ist erstklassig! Für zusätzliche "Hitze" und viel Memphis-Soul sorgen die zuweilen zündend eingesetzten Bläser, die keinesfalls stören, sondern hier für willkommene Anwechslung und Power sorgen. Sehr stark involviert in das Projekt war der ehemalige "Capricorn"-Soundtüftler, Hour Glass-Musiker und in Southern-Kreisen als legendärer Produzent (u.a. die ersten 6 Marshall Tucker Band-Alben) bekannte Paul Hornsby, in dessen Muscadine Studio in Macon/Georgia das Album auch aufgenommen wurde. Los geht es mit dem lockeren, frischen, dennoch sehr knackigen, großartigen Carolina Southern Rocker "It all comes back around", der gleich deutlich Hicks' Nähe zu Toy Caldwell's Gitarrenspiel demonstriert. Klasse Melodie! Für zusätzliche Abwechslung sorgen prima integrierte Piano- und Orgel-Fills! Tolle Riffs, ein hinreißender, gut abgehender Groove irgendwo zwischen Wet Willie, ZZ Top und einer bluesigen MTB, Hicks' ausdrucksstarker, southern-souliger, inspirierter Gesang, prächtige Gitarren, dezente Orgelbegleitung und ein paar würzig scharfe Bläser bestimmen den anschließenden, ungemein rhythmischen, leicht funkig angehauchten, brodelnden Muscle Schoals-Kracher "Chokin kind", der wunderbar in unsere Ohren und unsere Beine geht. Hicks brilliert bei dieser alten Harlan Howard-Nummer im Mittelteil mit einem exzellenten Gitarrensolo, inklusive einiger Double Lead-Ansätze. Spitzenmäßig! Wäre in den Siebzigern wahrscheinlich ein richtiger Genre-Hit geworden! Es folgt die schöne, melodische, wieder mit viel "Soul" vorgetragene, entspannte, R&B-beeinflußte Ballade "The tie that binds" (feine Southern-Gitarre), ehe Hicks mit dem sehr druckvollen, von tierischen Gitarrenlinien durchzogenen, kochenden Swamp-/Blues-/Funk-/Groove-Rocker "Dog eat dog world" die Sümpfe des Südens mächtig aufheizt. Das geradezu Funken sprühende, seelige Gitarrensolo im Break ist "der Hit"! Stark auch das anschließende Saxophon-Solo! Zu den weiteren Highöights zählen das bluesige, Sixties R&B-mäßige Cover von Bobby Blue Bland's "Share your love with me", die sehr melodische, erneut dezent funkige Midtempo-Nummer "Can the world still turn tomorrow?" und der mächtige dampfende Southern-/Funk-/Groove-Kracher "Too cool for school", bei dem Hicks ein furioses Gitarren-Feuerwerk an Riffs und Soli abbrennt (dazu ein tolles E-Gitarren-Duell mit einer dreckigen Bluesharp). Den Abschluß des Albums bildet schließlich das wunderbar entspannte, ruhige, viel MTB- und Allmans-Flair versprühende "Georgia moon", eine großartige, Country-infizierte Southern-Ballade aus der Feder von Paul Hornsby! Unter den weiteren Musikern befinden sich übrigens neben Hornsby auch noch der MTB-Mitstreiter Clay Cook, Jerome Thomas, Marshall Coats und deren legendärer Lead-Sänger Doug Gray (Background Vocals)! Ein klasse Solo-Album von Chris Hicks, der damit eindrucksvoll unterstreicht, welch großartiger Musiker er ist. Die Southern Rock-Szene darf sich glücklich schätzen, jemand wie ihn in ihren Reihen zu haben. Weiter so, Mr. Hicks!

Art-Nr.: 5494
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
It all comes back around
Chokin' kind
The tie that binds
Dog eat dog world

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Honey Island Swamp Band - demolition day [2016]
Die begnadeten Honey Island Swamp Band aus New Orleans mit einem ihrem Bandnamen entsprechenden, hinreissend sumpfigen, swampigen Gebräu aus unwiderstehlichem New Orleans Blues, Louisiana Swamp Rock, Funk-, Groove- und Southern-Rock. Produziert hat Luther Dickinson von den North Mississippi Allstars. "This is the sweet smell of a swampy southern breeze". Klingt zuweilen wie eine mal dampfende, mal herrlich lockere Mischung aus den Rolling Stones, The Radiators und Little Feat, angereichert mit einer wohlschmeckenden, allgegenwärtigen Prise Southern-Esprit. Einfach wunderbar!

Das komplette Tracklisting:

1. How Do You Feel - 4:47
2. Head High Water Blues - 3:55
3. No Easy Way - 5:47
4. Medicated - 4:14
5. Watch and Chain - 4:11
6. Katie - 2:51
7. Ain't No Fun - 4:01
8. She Goes Crazy - 5:20
9. Through Another Day - 5:34
10. Say It Isn't True - 3:58
11. Devil's Den - 6:22

Art-Nr.: 9153
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
How do you feel
Head High Water Blues
No easy way
Medicated
Ain't no fun
Say it isn't true

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Jennings, Shooter - electric rodeo [2006]
Zweites, erneut bärenstarkes, Album von Waylon's Sprößling Shooter Jennings und seinen großartigen Kumpanen Leroy Powell (Gitarre), Brian Keeling (Drums) und Ted Russell Kamp (Bass)! Was brennen die Burschen für ein "abgefahrenes", 11 prächtige Songs umfassendes, rohes, "hellraising" Outlaw-/Southern-/Countryrock-Feuerwerk ab - es ist die helle Freude! Da sind noch ein paar Kohlen mehr am Glühen als beim letztjährigen Debut! Der Album-Titel "Electric rodeo" passt, genau wie die Vorderseite des erstklassig gestalteten, 16-seitigen Booklets(viele herrliche, "rockende" Fotos). Sie zeigt ein wildes, steigendes Pferd mit einem langmähnigen Reiter, der, fast schon kriegerisch, seine Flieger-Gitarre in der Art eines Gewehres "zum Kampfe" schwingt! Das "Electric Rodeo" kann beginnen. Auf in die "Schlacht"! Die markanten Eckpfeiler dieser tollen Scheibe bilden zwei Komponenten, die Shooter mit geradezu traumwandlerischer Sicherheit und Selbstverständlichkeit zu einer untrennbaren Einheit verbindet: Zum einen dieser knochenharte, laute, kochende, fast schon lupenreine, raue Southern-(Country)-Rock in allerbester Lynyrd Skynyrd-/Marshall Tucker-/Kentucky Headhunters-Tradition mit krachenden Riffs, glühenden Gitarrenläufen und schwerem Schlagzeug-Gerät, zum anderen aber die unweigerlich in seinem Blut fließenden musikalischen Gene seines Vaters, die er völlig natürlich mit einigen wunderbaren, knackigen, sehr traditionell verwurzelten Outlaw-Countrysongs und ein paar erfurchtsvollen, puren Steel-getränkten Old School-Countrynummern ala Waylon, Hank sr., Hank jr. & Co. zum Ausdruck bringt! Und das alles in seinem ganz eigenen, völlig zwanglosen. jugendlich wilden, "rowdy" Stil! Die Typen sehen schon aus wie in den Siebzigern stehen gebliebene, "Grass-rauchende" Hippie Rock'n Roller - und zu diesem Image, wenn auch absolut zeitgemäß, passt auch ihre Musik! Keine Frage, diese erdige, ungezwungene, raue Mucke "kicks ass", und sie bleibt dazu prächtig hängen! Wie eine explodierende, donnernde Synthese aus Led Zeppelin (man achte auf die harten Riffs) und Lynyrd Skynyrd prasselt uns der Opener "Electric rodeo", das Titelstück, um die Ohren! Dreckig, rau, laut, kochend, mit würzigen, massiven Gitarren, unauffälligen, rohen Harp-Ergänzungen, pumpenden, krachenden Rhythmen, zwirbelnder Hammond-Orgel und so viel authentischem Southern Rock-Feeling! Wahrhaft ein turbulenter, elektrischer Rodeo-Ritt! Irre stark! Wie auch die folgenden Nummer "Gone to Carolina"! Der Titel läßt es schon erahnen, wieder hören wir nahezu astreinen Southern-/Countryrock, diesmal mit viel Marshall Tucker-/Skynyrd-Flair (nur, die haben einen Song solcher Qualität schon seit einiger Zeit nicht mehr hinbekommen...), umsäumt von herrlichen, locker flüssigen Piano-Klängen und fetten E-Gitarren-Licks. Man "riecht" sie förmlich, die Landschaft Carolina's! Das anschließende "Some rowdy woman" hingegen ist eine lupenreine, knackige, Gitarren orientierte, elektrische Honky Tonk-/Outlaw-Country-Nummer, ganz in der Tradition seines Vaters und Hank jr.'s, ehe er mit dem trockenen, staubigen, semi-akustischen (tolle Steelguitar) Old School Country-Waltz "The song is still slipping away", ähnlich wie Hank III, noch traditioneller wird. Viel "Ghost Town"-/Western-Feeling vermittelt der herrliche, von einer klasse Melodie durchzogene, knackige Countryrocker "Hair of the dog", durch den selbstverständlich erneut eine wohl dosierte, gepflegte Outlaw-/Southern-Brise weht. Starke E-Gitarre, schöne, dezente Slide-Tupfer! Ganz stark sind beispielsweise auch der gut abgehende, mit vielschichtigen, würzigen E-Gitarren ausgestattete, dynamische Outlaw-Countryrocker "Little white lines", der auch seinem Vater und Hank Jr. geradezu auf den Leib geschrieben wäre, der überschäumende, abgefahrene, mächtig Dampf produzierende Swamp-Southern-Fetzer "Alligator chomp", der lustige Squaredance-/Fiddle-Heuler "Manifesto No. 2" (viel Gospel-Flair), die pure Old School Country-Ballade "Aviators", wie auch der ungemein massive, gewaltig krachende, schwer rockende Southern-Hammer "Bad magick"! Shooter's Roots liegen im traditionellen Outlaw-Country und im beinharten (Southern)Rock - das zieht sich wie ein roter Faden durch sämtliche Songs, die übrigens, wenn auch erst später eingespielt, weitgehend bereits vor den Songs zu "Put the o back in country" entstanden sind. Ein "verrückter Hund", dieser Shooter Jennings - aber er hat es drauf! Und wie! Einzigartiger, genauso moderner, wie klassischer, rauer, "ass-kicking" Outlaw-/Southern-/Country-/Rock in seiner ganzen Pracht!

Das komplette Tracklisting:

1. Electric Rodeo - 4:32
2. Gone To Carolina - 4:05
3. Some Rowdy Women - 3:12
4. The Song Is Still Slipping Away - 3:09
5. Hair Of The Dog - 4:01
6. Little White Lines - 5:29
7. Alligator Chomp (The Ballad Of Dr. Martin Luther Frog Jr.) - 3:10
8. Manifesto No. 2 - 2:09
9. Aviators - 3:23
10. Bad Magick - 5:11
11. It Ain't Easy - 3:05

Art-Nr.: 4064
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Judds, The - i will stand by you ~ the essential collection + 2 new songs [2011]
Mit 2 brandneuen Songs! Naomi und Wynonna, die legendären Judds, treten in den USA wieder gemeinsam auf. Grund genug, die fantastische Musik der beiden mit einem prächtig zusammengestellten Sampler noch einmal in Erinnerung zu bringen. Klar gab es schon einige "Greatest hits"-Werke des wohl berühmtesten Mutter/Tochter-Duos der Country-Geschichte, doch diese neue "Compilation" ist aus zwei Gründen besonders interessant: Zum einen ist das Material erneut remastert worden und kommt im eindeutig besten Sound, in dem wir diese Somgs bis dato gehört haben, und zum anderen sind zwei brandneue, explizit zur Reunion-Tour und für dieses Album eingespielte Tracks enthalten. Das sind die ersten Neuaufnahmen der Judds seit über 10 Jahren. "I will stand by you", eine wunderbar flotte Countrynummer, ist instrumentiert mit großartigen akustischen Gitarren, Mandoline, Dobro, Banjo und "thundering kick drums", während das starke, etwas zurückhaltendere, lockere, von Bruce Robison und Darrell Scott komponierte "Back home" mit einer brillanten Gaststimme aufwartet, nämlich der von Alison Krauss. Beide Stücke sind exzellente Songs in allerbester Judds-Tradition. Ein richtig feines "Best of"-Album mit zwi hervorragenden neuen Nummern für die vielen Anhänger der unvergessenen Judds!

Die komplette Songliste:

1 Mama He's Crazy - 3:15   
2 Why Not Me - 3:31   
3 Girls Night Out - 2:55   
4 Love Is Alive - 3:59   
5 Have Mercy - 3:24   
6 Grandpa (Tell Me 'Bout the Good Old Days) - 4:17   
7 Rockin' with the Rhythm of the Rain - 2:42   
8 I Know Where I'm Going - 3:41   
9 Turn It Loose - 3:44   
10 Young Love - 4:24   
11 Love Can Build a Bridge - 5:24   
12 Flies on the Butter (You Can't Go Home Again) - 4:31   
13 I Will Stand by You - 3:46   
14 Back Home - 3:48

Art-Nr.: 7326
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Lynyrd Skynyrd - lyve ~ the vicious cycle tour ~ dvd [2003]
Da ist er, der neue Knüller für die Southernrock-/Lynyrd Skynyrd-Fraktion: die "Vicious cycle"-Tour Live-DVD! Sie hatten es ja bereits im Booklet ihres Letzten Studioalbums angekündigt, daß da wohl im Rahmen der Aktivitäten zum 30-jährigen Jubiläum der Band noch eine DVD erscheinen würde - jetzt ist sie da! Ein starkes Teil mit tollem Sond! Zu sehen und zu hören ist das rund 110-minütige Konzert vom 11. Juli 2003 aus dem Amsouth Amphitheatre in Nashville/Tennessee! Schon auf der Europatour im Sommer konnten sich viele davon überzeugen, daß die Southernrock-Heroen live momentan in einer ausgezeichneten Verfassung sind. Das kommt bei dem hier mitgeschnittenen Nashville-Gig noch eindrucksvoller zur Geltung. Johnny van Zant, die 3 Gitarristen Rick Medlocke, Hughie Thomasson und Gary Rossington, Billy Powell, der neue Bassist Ean Evans und der herausragende neue Drummer Michael Cartellone präsentieren sich ungemein druckvoll, voller Energie, Kraft und in prächtiger Spiellaune. Sie scheinen einen so viel Spaß auf der Bühne zu haben, wie schon lange nicht mehr. Der Funke zwischen den Musikern und dem Publikum, wie auch dem Zuschauer der DVD, springt problemlos über. Das kommt richtig gut! Die, im übrigen ungemein zahlreich erschienenen Fans im Nashville Amsouth Amphitheatre lassen sich von dem rauschenden Set sichtlich mitreißen. Die Southern-Seele ist in ihrem Element! Die 3 Gitarristen ergehen sich immer wieder in mächtigen powernden, wechselseitigen Gitarrenläufen, großartigen, fetten Slide-Einlagen, wie auch herrlichen Twin-Passagen. Vor allen Dingen Rick Medlocke gibt ordentlich Gas. Aber auch Gary Rossington hat immer wieder seine starken Momente und auch Hughie Thomasson hat deutlich mehr Freiraum als früher. Darüber hinaus zeigt sich die Band durchaus willig, den ein oder anderen Song live einmal anders zu arrangieren. Bei einigen Nummern (es sind vielleicht 4-5) hat man Jim Horn's Horn-Section engagiert, um beispielweise Songs wie "What's your name" ein wenig aufzupeppen. Das stellt, da es nicht übertrieben wird und die Bläser sich nicht allzu sehr in den Vordergrund schieben, eine durchaus willkommene Abwechslung dar. Bei "Tuesday's gone" haben sie gar ein Streichorchester auf die Bühne geholt. Darüber werden sich einige Fans natürlich wieder fürchterlich aufregen und mäkeln, ob sie denn nun völlig von der Rolle seien, doch eigentlich ist das Gegenteil der Fall, denn auch dies ist eine wirklich abwechslungsreiche Ergänzung, die gar nicht stört, zumal der Song nichts an seiner Energie und Power einbüßt. Wir hören dadurch nicht eine satte Gitarre weniger! Lediglich den zweiten Auftritt der Streicher, nämlich bei "Free bird", hätte man sich eventuell sparen können, denn da geht das Orchester in dem unbändigen, finalen Gitarrenwirbel eh völlig unter. Doch ansonsten stimmt bei der Show alles! Auch die Setlist, die mit einer fulminanten Version des Krachers "That's how I like it" vom "Vicious cycle"-Album startet, kann sich richtig sehen lassen. Es folgen: "What's your name", "I know a little", "Pick 'em up" (Lead-Gesang sowohl Rick Medlocke, als auch Johnny van Zant), "Simple man", "That smell", "Red, white and blue", "Down south jukin'" (spielen sie auch nicht jeden Tag), "Gimme back my bullets", "Double trouble", "The ballad of Curtis Loew" (tolle Version mit herrlichen Twin-Gitarren - Slide unn Electric), "Tuesday's gone", "Mississippi kid" (in einer wunderbaren, swampigen Delta-bluesigen, semi-akustischen Version mit Rick Medlocke an der Mandoline, Hughie Thomasson an der akustischen Gitarre und Gary Rossington an der elektrischen Slide), "Workin'", "Gimme three steps", "Call me the breeze", "Sweet home Alabama", "Travelin' man", "The way" und "Free bird"! Im übrigen sehen wir eine klasse Bühnendekoration, bei der das Schlagzeug von einem Wall aus Whiskeyfässern umgeben ist. Macht richtig Spaß den Jungs zuzuschauen! Eine standesgemäße Live-DVD zum 30-jährigen Jubiläum! Das Teil ist "code free" und somit aif jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 2177
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 15,90

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