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Griffin, Patty - downtown church [2010]
Die wunderbare Patty Griffin mit einem wunderbaren, neuen Album. Stark Gospel-inspirierte, von exquisiter Schönheit und rootsigem Ambiente geprägte Folk-/Americana-/Alternate Country-Musik! Unter den Gästen sind beispielsweise Emmylou Harris und Shawn Colvin. Produziert hat Buddy Miller, der natürlich auch Gitarre spielt. Eine abermals grandiose Vorstellung der aus der Boston/Cambridge-Folkszene hevorgegangenen, faszinierenden Singer/Songwriterin!

Das komplette Tracklisting:

1 House Of Gold - 2:52   
2 Move Up - 2:43   
3 Little Fire - 4:07   
4 Death's Got A Warrant - 1:43   
5 If I Had My Way - 3:24   
6 Coming Home To Me - 3:32   
7 Wade In The Water - 3:07   
8 Never Grow Old - 3:11   
9 Virgen de Guadalupe - 3:31   
10 I Smell A Rat - 2:31   
11 Waiting For My Child - 4:15   
12 The Strange Man - 3:38   
13 We Shall Be Reunited - 4:11

Art-Nr.: 6761
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
House of gold
Move up
Never grow old
I smell a rat
We shall all be reunited

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Keith, Toby - bullets in the gun ~ deluxe edition [2010]
Deluxe Edition! Beeindruckend! Jedes Jahr ein neues Album - und eines stärker als das andere! Toby Keith's neues Werk "Bullets in the gun" zeigt den Country-Superstar einmal mehr in absoluter Top-Form. Die erstklassigen Songs, eine Vielzahl davon wieder mit seinem Lieblings Co-Autor Bobby Pinson komponiert, gehen ihm einfach nicht aus. Der aggressive Album-Titel scheint eine Ansammlung abgehender Volldampf-Titel zu versprechen - und in der Tat haut Keith auch wieder ein paar fette, ordentlich Testosteron-gestärkte, "down and dirty", southern-fried Countryrocker raus, doch er zeigt sich zuweilen auch von einer etwas ruhigeren Seite, ohne dabei in allzu rormantische Balladen-Sphären abzudriften. Nein, auch diese Stücke sind "tight", haben Kraft und Biss. Toby Keith gelingt mit dem Album ein prächtiger Spagat zwischen absolut traditionellen Klängen und satt rockendem, rebellischem "Young-Country". Wobei dem Wort "Country" zu jeder Zeit die zentrale Bedeutung zukommt, egal ob es mehr oder weniger rockt. Das ist "real Country"! Das ist klassischer, 1A Toby Keith-Country! Die von uns angebotene Deluxe-Edition, die im übrigen in einem schönen 3 D-Hologramm-Frontcover kommt, enthält neben den 10 erstklassigen, neuen Studiotracks noch 4 zusätzlihce, rare Live-Bonustracks - und was für welche: Exzellente Coverversionen von Johnny Paycheck's "11 months and 29 days", Waylon Jennings' "I've been a long time leaving (but I'll be a long time gone)", eine bestens gelaunte Fassung des alten Roger Miller-Heulers "Chug-a-lug" und eine sehr schöne Performance des einstigen Riesenhits von Gordon Lightfoot, "Sundown"! "Toby Keith has done it again"!

Das komplette Tracklisting:

1 Bullets In the Gun - 4:17   
2 Somewhere Else - 3:07   
3 Trailerhood - 2:55   
4 In a Couple of Days - 3:47   
5 Think About You All of the Time - 3:45   
6 Kissin' In the Rain - 3:55   
7 Drive It On Home - 3:21   
8 Ain't Breakin' Nothin' - 3:58   
9 Is That All You Got - 3:35   
10 Get Out of My Car - 3:30   
11 11 Months and 29 Days (live) - 4:46
12 I've Been a Long Time Leaving (But I'll Be a Long Time Gone) (live) - 6:10   
13 Chug-a-Lug (live) - 3:02
14 Sundown (live) - 4:33

Art-Nr.: 7140
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Paisley, Brad - hits alive [2010]
2 CD-Set! Nach 7 exzellenten Studioalben, 17 Nummer 1-Hits und unzähligen Awards ist es durchaus angemessen und an der Zeit, dass Country-Superstar, Neo-Traditionalist und Gitarrenzauberer Brad Paisley mal mit einem "Greatest Hits"-Package auf den Markt kommt. Doch Paisley wäre nicht Paisley, würde er nicht auch daraus etwas ganz Besonderes machen. Es gibt keine Einzel-, sondern eine Doppel-CD - und was für eine! Das ist eine wahre Pracht-Veröffentlichung, bestehend aus einer "normalen" CD mit den Studioaufnahmen von 14 seiner größten Hits (mit einer knappen Stunde Spielzeit schon prall gefüllt) und einer wunderbaren, 11 Songs umfassenden Live-CD (nochmal über 55 Minuten Spielzeit), die die ganze, mitreissende Atmosphäre eines Konzertes dieses phantastischen Musikers und seiner großartigen Band in beeindruckender Art und Weise einfängt. Aufgenommen wurde das Ganze während Paisley's aktueller "H20-Tour" im Sommer 2010! Das Publikum ist voller Enthusiasmus, die Band offenbart pure Spielfreude, Paisley auch live ein begnadeter Sänger und vor allem ein überragender Gitarrist, der seine Songs immer wieder mit packenden Gitarrenausflügen garneirt. Das ist pure Country-Magie! Eine Brad Paisley-Show ist ein unvergessliches Erlebnis - das wird hier mehr als deutlich! Was für eine tolle Compilation aus Studio- und Live-Songs! Für Neu-Einsteiger oder Leute, die nicht unbedingt alles von Paisley benötigen das perfekte Teil, um sich mal mit diesem Ausnahme-Könner zu beschäftigen, für die etablierte Paisley-Fanbase wegen der Live-CD sowieso unverzichtbar! Nahezu 2 Stunden "Paisley pur" - wunderbar!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1 (Studio Hits)
1 Mud on the Tires - 3:26   
2 Ticks - 4:30   
3 Anything Like Me - 4:30   
4 The World - 4:03   
5 Little Moments - 3:42   
6 When I Get Where I'm Going - 4:07 (featuring Dolly Parton)
7 Celebrity - 3:45   
8 Then [Piano Mix] - 4:21   
9 I'm Still A Guy - 4:09   
10 He Didn't Have To Be - 4:43   
11 Alcohol - 4:52   
12 Whiskey Lullaby - 4:21 (featuring Alison Krauss)
13 We Danced - 3:46   
14 Online - 4:49   

Disc 2 (Live Hits)
1 Water [Live] - 4:57   
2 American Saturday Night [Live] - 4:40   
3 Waitin' on a Woman [Live] - 5:37   
4 I'm Gonna Miss Her [Live] - 3:47   
5 Mud on the Tires [Live] - 4:23   
6 She's Everything [Live] - 6:50   
7 Time Warp [Live] - 4:37   
8 Letter To Me [Live] - 6:30   
9 Then [Live] - 6:22   
10 Alcohol [Live] - 6:24   
11 Online (Reprise) - :50

Art-Nr.: 7159
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Taylor & The Sinners, Jackson - aces 'n eights [2009]
Es gibt wohl aktuell kaum jemanden in der Szene, der erdigen, "genuine" Outlaw-Country authentischer und glaubhafter rüberbringt, als dieser Jackson Taylor. Der aus Moody (nördlich von Austin) stammende Texaner verkörpert nicht nur musikalisch den typischen, "rauen" Outlaw, sondern auch als Mensch, der seine Lebensphilosophie mit unumstösslicher Ehrlichkeit in seine Musik transportiert. Sein neues Album "Aces 'n eights" knüpft nahtlos an seinen von allen Seiten hoch gelobten Vorgänger "Dark days" an und unterstreicht eindrucksvoll, wir erwähnten es bereits vor 2 Jahren, den Anspruch dieses großartigen Songwriters, Storytellers und Sängers auf die legitime Nachfolge solcher Legenden wie Waylon Jennings und Billy Joe Shaver, der sich längst als bekennender Fan von Taylor geoutet hat. "Jackson's songs are so real and honest, you know straight off he's been there and done that. He writes and sings like he lives. Great songs, that I believe will live forever", sagt Shaver über Taylor. Welch ein Kompliment! Das neue Werk hat Taylor mit seiner klasse Band "The Sinners" und einigen hochkarätigen Gästen, wie beispielsweise Dale Watson und Jason Boland eingespielt. Seine wunderbare Outlaw-Countrymusic verspüht eine vollokommen natürliche Unbekümmertheit, ist stets umgeben von einem rauen Charme und schön erdig - weit weg von den aalglatten Produktionen Nashville's. Sie ist durch und durch traditionell, aber auch durchzogen von rockiger Energie und hin und wieder auch einem tollen Southern (Rock)-Appeal. Dazu diese hervorragenden Melodien! Insgesamt ist "Aces 'n eights" vielleicht einen Tick rockiger als der Vorgänger, ohne das dabei das "Real Country"-Fundament auch nur im geringsten auf der Strecke bleibt. Diese Kombination macht das Ganze wiederum sehr zeitgemäß. Kein Wunder, dass nicht nur die texanische, sämtliche Altersklassen umfassende Outlaw-Meute voll auf diesen Typen und seine "geile" Truppe abfährt. Los geht's mit dem urigen, von einer wunderbar natürlichen "Holprigkeit" geprägten, astreinen, düsteren Honky Tonker "Back on the bottle", der mit einer deutlichen musikalischen Hommage an Johnny Cash aufwartet. Klasse Duett-Gesang von Dale Watson, tolle E-Gitarren-Begleitung, prima Melodie! Rau und dreckig, vollgepackt mit rotzigen, satten E-Gitarren-Riffs und -licks fegt in der Folge der dynamische, großartige Roadhouse Countryrocker "Ball & chain" aus den Lautsprecher-Boxen (Duett-Gesang hier: Jason Boland). Weist einerseits dezente Southern Rock-Spuren der Georgia Satellites auf, basiert andererseits aber erneut auf lupenreinen Country-Traditionen. Prächtig, wie sich die nach vorn gehenden, rockigen Rhythmen mit den traditionellen, zwirbelnden Squaredance-Fiddles vereinen - wiederum alles bei einer überaus angenehmen Melodik. Anschließend wird mit Stones-ähnlichen Riffs der raue, voller bissiger, offensiver Textzeilen steckende (Taylor singt sehr oft mit sarkastischer, "spitzer" Zunge) und gnadenlos mit dem Nashville-Kommerz und -Glamour abrechnende "Country song" eingeleitet, der ansonsten von seinem Ambiente her aber deutliche Spuren des großen Waylon Jennings aufweist. Eine wunderschöne Melodie zieht sich danach durch die herrliche Outlaw Country-Ballade "Sunset", eigebettet in großartige, klare und angeraute, sehr transparente Gitarren, allerbesten "Southern rockin'" Country mit tollen E-Gitarren-Linien hören wir bei "Barefeet on the dash", das baumstarke "Goin' back to California" ist ein tierischer Bordertown Outlaw-Country-Knaller mit einem tollen, mexikanischen Einschlag und sehr Cash-kompatiblen Rhythmen, die mit feiner Steelguitar und exzellenten E-Gitarren (starke, Southern-fueled Baritone Lead-Gitarre) instrumentierte, prächtig ins Ohr gehende Ballade "Aces 'n eights" ist abermals lupenreiner Outlaw-Country, und bei dem ordentlich abgehenden, viel Drive und Dampf aufbauenden, punkig rotzigen Countryrocker "Highway 101" werden gar Erinnerungen an die guten alten Jason & the Scorchers wach - wieder sehr traditionell verwurzelt, aber voll abrockend, mit fetten E-Gitarren und einer klasse Melodie. "Aces 'n eights" bedeutet für Jackson Taylor & the Sinners einen weiteren, großen Schritt in die richtige Richtung. Ihr großartiger, erdiger "gut bucket Roadhouse-/Honky Tonk-/Outlaw-Country" bringt das Genre in eine neue, zeitgemäße, erfrischend zwanglose, ehrliche Dimension voller Inspiration und Biß! "Jackson Taylor & the Sinners kicks your Outlaw Country-ass"! Tolle Truppe! Tolle Scheibe!

Die komplette Tracklist:

1 Back on the Bottle - 3:14   
2 Ball & Chain - 4:21   
3 Country Song - 3:03   
4 Sunset - 3:44   
5 Barefeet on the Dash - 3:15   
6 Goin' Back to California - 3:39   
7 Aces 'N' Eights - 3:06   
8 Easy Lovin' Stranger - 4:32   
9 Circle of Trust - 3:56   
10 Highway 101 - 3:45   
11 Love Don't Come Around Here - 3:39   
12 Sex, Love & Texas - 3:12   
13 Cocaine - 4:15   
14 Back on the Bottle [alternate bonus track] - 3:13

Art-Nr.: 6459
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Back on the bottle
Ball & chain
Sunset
Goin' back to California
Aces 'n eights
Highway 101

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Tucker, Tanya - my turn [2009]
Eine der größten, weiblichen Countrystars aller Zeiten, Tanya Tucker, kehrt sieben Jahre nach ihrem letzten Werk mit einem neuen Album zurück in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Und wie! "My turn" ist eine Überraschung im positivsten Sinne, eine Danksagung an ihren Vater und Mentor Beau Tucker (dessen Hut sie auf dem Frontcover voller Stolz in Händen hält), eine ungemein inspirierte und hingebungsvolle Huldigung an die klassische, traditionelle Countrymusic, eine Herzensangelegenheit, ein Meisterwerk! Als bekannt wurde, dass die neue CD der mittlerweile 50-jährigen Texanerin aus Seminole ein Cover-Album werden würde, breitete sich bei dem ein oder anderen zunächst sicher ein wenig Skepsis aus, denn nach so langer Zeit durfte auch gern mal ein wenig neues Material her. Doch schon nach wenigen Eindrücken des neuen Albums sind alle Zweifel wie weg geblasen. Im Gegenteil: Respekt, große Bewunderung und vollste Zufreidenheit nehmen ihren Platz ein. Das ist einfach wunderbare Musik! Tanya Tucker hat sich 12 ausgesuchte, im Original ausschließlich von männlichen Kollegen vorgetragene Klassiker solcher Legenden wie beispielsweise George Jones, Faron Young, Buck Owens, Conway Twitty, Eddy Arnold, Charley Pride oder Eddy Arnold vorgenommen, um sie aus dem ganz speziellen Blickwinkel einer weiblichen Interpretin aufzunehmen. Das ist ihr fantastisch gelungen, denn sie performt diese Songs ungemein direkt und ohne jeden Schnörkel, gibt ihnen mit ihrer unwiderstehlichen, leicht rauchigen Stimme ihre ganz persöhnliche Note und verpasst ihnen mit Hilfe ihres Produzenten Pete Anderson (u.a. Dwight Yoakam) ein ganz wunderbares, neues Gewand voller Leichtigkeit, Energie und "rural grit". Sie lässt sich in keinster Weise von irgedwelchen aktuellen Trends verführen, sondern setzt bei diesen historischen Songs auf unverfälschte Natürlichket und Ursprünglichkeit. Sie verleiht ihnen sogar noch ein zusätzliches, herrliches Old Time-Feeling, das das Alter, die Wurzeln und die Tradition dieser Nummern noch einmal explizit betont. Das widerrum klingt dann im Endeffekt so wunderbar retro, das man es schon wieder als modern und voller Pepp bezeichnen muß. Eine schmale Gratwanderung, die perfekt gelungen ist. Das Ganze wird vollends zum Triumpf, als man spürt, wieviel Herz und Seele Tanya in diese Songs investiert und ihnen eine teils vollkommen neue musikalische Bedeutung verleiht. Highlights herauszustellen ist grundsätzlich überflüssig und wenig sinnvoll, da alle Songs auf einem "beängstigend" hohen Niveau präsentiert werden. Dennoch: Ob der wundervolle, vollkommen natürlich, wie ein reines, unberührtes Bächlein dahinfliessende, pure Honky Tonker "Wine me up", im Original von Faron Young (großartiger, trockener Rhythmus, wie er traditioneller kaum sein kann, traumhaft harmonisches Fiddlespiel, tolle Hank Williams-mässige Steelguitar-Passagen), ihre grandiose Fassung von Hank's "Lovesick blues", dessen geniales Old School-Flair so wunderbar "erfrischend" und pfiffig rüberkommt, das genauso knackige wie lockere "Love's gonna live here" (Buck Owens), mit seinem an Dwight Yoakam erinnernden Bakersfield-Flair (klasse Steelguitar-Linien, saustarkes, virtuoses Baritone E-Gitarren-Solo von Pete Anderson, prima Duett-Gesang von Jim Lauderdale), die schöne, von einem klasse Johnny Cash-kompatiblen Rhythmus getragene, Steelguitar-getränkte, "cheatin'" Midtempo-Nummer "After the fire is gone" (Conway Twitty), ihre feurige Version von Charley Pride's unvergesslichem "Is anybody goin' to San Antone", aus dem sie einen heißen, würzigen, temperamentvollen Tex Mex-Knaller macht (hinreißendes Gitarrenspiel von Pete Anderson, großartige Einsätze des Akkordeon-Veteranen Flaco Jimenez), der von wimmernder Steel, trauriger Fiddle und exzellentem Piano-Geklimper begleitete, so viel Einsamkeit versprühende Herzensbrecher "Walk through this world with me" (Geoge Jones), oder das furiose, wie aus einem Jungbrunnen entsprungene Remake von Don Gibson's "Oh lonesome me" - schöner, reiner, traditioneller, ursprünglicher und ehrlicher kann man Countrymusic nicht vortragen. Es scheint fast so, als stelle Tanya Tucker mit ihren Interpretationen so manches Origanl gar in den Schatten. "My turn" ist ohne jeden Zweifel Tanya's beste Leistung seit Jahrzehnten - und sie ist stimmlich in vorzüglicher Verfassung. Sehr schön auch das Booklet, das man, mehrfach aufgeklappt, zu einem kleinen Poster auseinanderfalten kann, auf dem Tanya erneut mit dem Hut ihres Vaters zu sehen ist. Ein großes Album voller großer Songs einer großen Country-Sängerin!

Die komplette Songliste:

1 Wine Me Up - 2:38
2 Lovesick Blues - 2:49   
3 Love's Gonna Live Here - 2:26 (with Jim Lauderdale)
4 Crazy Arms - 2:49   
5 After the Fire Is Gone - 2:38 (fest. The Grascals)
6 Is Anybody Goin' to San Antone - 2:37 (feat. Flaco Jimenez)
7 I Love You a Thousand Ways - 3:00   
8 Big, Big Love - 2:58 (feat. Jo-El Sonnier)
9 Walk Through This World with Me - 2:41   
10 Oh, Lonesome Me - 2:41   
11 You Don't Know Me - 2:38 (feat. Rhonda Vincent)
12 Ramblin' Fever - 4:20

Art-Nr.: 6457
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Wine me up
Love's gonna live here
After the fire is gone
Is anybody goin' to San Antone
Ramblin' fever

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Two Tons Of Steel - not that lucky [2009]
In ihrer Heimat Texas zählen sie schon lange zu den absoluten Abräumern. In der überregionalen Countryszene jedoch lässt der Durchbruch, vollkommen unverständlicherweise, noch immer auf sich warten, obwohl sie seit nunmehr zwei Dekaden als so etwas wie die "Rohdiamanten" unter den hoch gehandelten Geheimtipps gelten: Die Rede ist von den famosen Two Tons Of Steel (der Name entspringt übrigens der respektvollen Ehrfurcht vor einem restaurierten '56 Hardtop Cadillac aus dem Besitz des erstklassigen Sängers und Songwriters der Band, Kevin Geil) aus San Antonio. "Not that lucky" ist bereits ihr zehntes Album und begeistert einmal mehr mit herzerfrischendem, ungemein viel Drive und Energie ausstrahlendem, schwungvollem "Rockabilly-fueled Countryrock", der sowohl von einem wunderbaren Texas Roots-/Americana-Flair, als auch von einem ganz natürlichen, puren Honky Tonk-Feeling umgarnt wird, das sie einfach im Blut haben. Vielleicht könnte man diese ungemein muntere, knackige, sehr angenehm im Ohr hängen bleibende, aber auch mächtig ins Tanzbein gehende Musik als so etwas wie "Countrybilly" bezeichnen. Auf jeden Fall macht sie tierisch Laune! Auf der Basis eines von sehr vielschichtigen, transparenten Gitarren bestimmten Sounds vermischen die "Two Tons" höchst gekonnt zeitlose Country- und Honky Tonk-Traditionen mit ihren Texas-Roots, deutlichen Rockabilly-Ansätzen und jeder Menge nostalgischer, klassischer, amerikanischer Fifties-/Sixties- Rock'n Roll-Philosophie! Das erinnert an Elvis, auch mal an Roy Orbinson, genauso wie an The Mavericks, The Derailers, Johnny Cash, aber auch die Stray Cats. Hier sind erstklassige, handwerklich über jeden Zweifel erhabene Musiker am Werk, denen man ihre rund 200 Gigs im Jahr, die sie spielen, deutlich anmerkt, denn sie verstehen sich blind. Die dominierenden Gitarren (Lead Gitarrist Dennis Fallon brilliert immer wieder mit großartigen, würzigen Soli), des öfteren angereichert mit wimmernden Steelguitar-Linien und schönen Orgel-Klängen, werden von der energischen Rhythmik eines Stand-up Basses und den dynamischen, nostalgischen Rock'n Roll-Beats von Drummer Chris Dodds geradezu perfekt unterstützt. Welch ein Feuerwerk an Frische gleich zum Auftakt des Albums. Hoffentlich sind die Tanzböden gebohnert, denn dieser Schwung wird ganze Heerscharen von Cowboys und Cowgirls diesseits und jenseits des Rio Grande auf die "Dancefloors" treiben. "Cryin' eyes" heisst dieser prächtige, von einem unterschwelligen Rockabilly-Rhythmus angetriebene Honky Tonk-Countryrocker, der mit seiner wunderbaren Melodie, seinen tollen Gitarren, den feinen Steelguitar-Ergänzungen und den prägnanten Basslinien die eh schon leicht Alkohol-geschwängerte Meute richtig in Fahrt bringt. Die Band spielt wie aus einem Guss, was sie im übrigen während des kompletten Albums tut. Das nächste Stück, "Long road to heaven", wieder voller Drive und Schwung, erzählt, eingebettet in einer traumhaften Melodie und in großartigen Worten ("Empty bottles on the bedroom floor show her fragile state of mind, When you pass the point of no return you’ve got to leave it all behind. She left with the wind in her hair and the Stones on the radio, Hit the gas and with a Rebel Yell, Its a long road to heaven on the highway to hell", heisst es im Text), voller Inspiration, Emotion, aber auch voller Aufbruchsstimmung die Flucht einer jungen Frau vor einer schier ausweglosen Beziehungssituation. Ein hinreissender Americana-/Countryrocker! Balladen gibt es auf dem Album relativ wenige, genauer gesagt nur zwei: Das von Fred Eaglesmith komponierte, mit einem tollen Honky Tonk-/Outlaw Country-Rhythmus versehene, textlich etwas düstere, dennoch wieder sehr melodische "Alcohol and pills" (klasse Steelguitar, tierisches, raues, rootsiges E-Gitarren-Solo) und das von einem wunderbaren Western-Flair umgebene "Run to you". Ansonsten geht ordentlich die Post ab und die Honky Tonk-Country-Rockabilly-Party nimmt ihren Lauf. Beste Beispiele dafür sind das forsche "Hold over me", der fulminante, mit einer gepfefferten Portion Honky Tonk gewürzte, riffige Texas Rock'n Roller "Bad attitude" (so etwas wie Hank Williams meets The Ramones) mit seinem wirbelnden, glühenden E-Gitarren-Solo, der von prächtiger Steelguitar und klasse E-Gitarre bestimmte Roadhouse-Countryrocker "Not that lucky" mit seinem fröhlich grölenden "Party-Chor" im Refrain, oder der vor Einsamkeit und Trennungsschmerz, wie auch vor Bier und Whiskey nur so triefende, pure Honky Tonk-Feger "Bottom of the bottle", im übrigen ein Stück von Tom Gillam. "Not that lucky" ist zwar der Titel des Albums, aber die Fans dürfen wirklich mehr als glücklich sein, mit dem was die "Two Tons" hier abgeliefert haben. Eine von vorn bis hinten großartige Scheibe dieser "Country-Roadhouse-Rockabilly-Rock'n Roll-Honky Tonk-Cowboys", zudem erstklassig produziert von Austin's "Guru" Lloyd Maines! Die "Blumen", die wir bereits für den 2005er Vorgänger verteilten, werden für das neue Werk nachhaltig erneuert. Gratulation zu dieser prächtigen Fiesta, Jungs!

Das komplette Tracklisting:

1 Cryin' Eyes - 4:10   
2 Long Road to Heaven - 3:52   
3 Hold Over Me - 3:28   
4 Alcohol and Pills - 4:07   
5 Not That Lucky - 3:03   
6 Run to You - 4:22   
7 Without Your Love - 2:48   
8 Bad Attitude - 3:16   
9 Wanna Dance - 4:01   
10 Bottom of the Bottle - 3:37

Art-Nr.: 6547
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Cryin' eyes
Long road to heaven
Alcohol and pills
Not that lucky
Bad attitude
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Young, Chris - the man I want to be [2009]
Starkes, neues Album von Chris Young! Traditioneller (New)Country mit viel Herz! In den Achtzigern und frühen Neunzigern sprach man in der Countrymusic von den sogenannten Neo-Traditionalisten, wenn man die Musik solcher Leute wie beispielsweise Clint Black, Tracy Lawrence, Tracy Byrd, Brooks & Dunn und Alan Jackson charakterisierte. Transportiert in die Country-Ära von heute, passt dieser Begriff auch haargenau auf Chris Young, im übrigen "Nashville Star"-Gewinner des Jahres 2006. Der junge, aus Murfreesboro, Tennessee stammende Mann, präsentiert seine Musik natürlich wesentlich moderner und zeitgemässer, als dies aus heutiger Sicht vor rund 15 Jahren geschah. Sie ist knackig, "saftig", spricht mit dem ein oder anderen Stück auch durchaus die junge Fraktion der Jason Aldeans & Co. an, ist aber vor allem durch und durch fest verankert in den Traditionen des klassischen Country. Dazu weht fast permanent eine angenehme, warme Brise des Südens weht durch die von dem alten Nashville-Haudegen James Stroud sehr sauber und transparent produzierten Songs. Chris Young hat eine super Countrystimme, einen herrlichen Bariton etwa an der Schnittstelle zwischen George Strait und Josh Turner. Die Arrangements bestehen aus schönen, mal würzig und auch mal sehr flüssig in Szene gesetzten Gitarren, ergänzt durch feine Steelguitar-, Fiddle-, und Piano-Passagen, in die sich auch mal eine Mandoline oder ein Dobro einfügen. Im Einsatz ist die absolute Nashville-Elite in Form von beispielsweise Brent Mason, Kenny Greenberg (E-Gitarre), Biff Watson (Acoustic Guitar), John Hobbs, Steve Nathan (Keyboards), Paul Franklin (Pedal Steel, Dobro), Aubrey Haynie (Fiddle, Mandolin), Eddie Bayers, Shannon Forrest (Drums, Glenn Worf (Bass), u.a.! Bei dem wunderschönen Midtempo-Countrysong "Rose in paradise" hat es sich der große Willie Nelson nicht nehmen lassen, den jungen Chris Young als Duett-Partner zu unterstützen. Insgesamt sind die entspannten, lockeren Midtempo-Tracks und die ohne unnötigen Bombast sehr schön natürlich präsentierten Balladen in der Überzahl, doch es gibt auch den ein oder anderen gut "abrockenden" Song, wie beispielsweise der voller Hillbilly-Flair steckende Opener "That makes me". Enthält zum Abschluß des Albums zudem eine überuas inspirierte, tolle Version des Tony Joe White-Klassikers "Rainy night in Georgia"! Eine erstklassige Leistung von Chris Young (die Single "Gettin' you home" hat gerade verdientermassen die Top 10 der Billboard Country Singles-Charts mit deutlicher Tendenz nach oben geknackt), von dem man sicher in Zukunft noch einiges erwarten darf. Klassische, und doch so efrischend zeitgemäss in Szene gesetzte, pure Countrymusic! Chris Young hält die Fahne der Neo-Traditionalisten in Nashville oben!

Die komplette Songliste:

1 That Makes Me - 3:06   
2 Voices - 3:06   
3 The Dashboard - 3:31   
4 Gettin' You Home - 3:32   
5 It Takes a Man - 3:32   
6 The Shoebox - 3:45   
7 Rose in Paradise - 3:47   
8 Twenty-One Candles - 2:31   
9 The Man I Want to Be - 3:27   
10 Rainy Night in Georgia - 4:13

Art-Nr.: 6534
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

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