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38 Special - authorized bootleg: nassau coliseum, uniondale, ny 1/29/1985 [2010]
Tolle Sache für die Southern Rock-Fraktion: In der mittlerweile sehr beliebten "Authorized Bootleg"-Serie kommt nun ein großartiges Konzert der "alten" Southern Rock-Helden aus Jacksonville/Florida, das die Truppe um Donnie van Zant und Don Barnes auf dem Zenit ihres Erfolges zeigt. 38 Special in (Fast)Origanal-Besetzung (nur der 1979 durch Larry Junstrom ersetzte Bassist Ken Lyons war schon seit 6 Jahren nicht mehr dabei), also mit Jaff Carlisi (Gitarre) und den beiden Drummern Jack Grondin und Steve Brookins, bei einer fulminanten Show vor einem enthusiastischen, alles gebendem Publikum, im riesigen Nassau Coliseum von Uniondale/New York am 29.01.1985! Der Sound ist prima, da seinerzeit für die legendäre U.S.-Radioshow "King Biscuit Flower Hour" mitgeschnitten. Stark beispielsweise die fast 8-minütige Version von "I been a mover" mit ihrem furiosen, fetten Gitarrenfinale. Knapp 72 Minuten 38 Special live in der Blüte ihrer Karriere - "rockin'" into the nicht"!

Hier noch die offizielle Produktinformation im Original:

"Wild-eyed Southern boys in a big Northern town...Riding a wave of popularity due to their uniquely blended sound, their well-oiled stage presence and performing talents, 38 Special took this audience by storm...It's been said that New Yorkers are generally a tough crowd, but these veterans of the road easily won over these folks with a barrage of their familiar hits and crowd-pleasing, up-tempo rockers. It's a solid, engaging and energetic concert from start to finish...one that kept this crowd on their feet and standing in the aisles, steadily "rockin' into the night!"

Die komplette Setlist:

1 Take 'Em Out - 5:22   
2 Back On the Track - 4:50   
3 Interlude - 0:56   
4 Rough Housin' - 4:29   
5 Stone Cold Believer - 4:36   
6 Caught Up In You - 5:19   
7 Wild-Eyed Southern Boys - 4:33   
8 Chain Lightnin' - 5:43   
9 Undercover Lover - 4:11   
10 Back Where You Belong - 4:46   
11 If I'd Been the One - 4:07   
12 Twentieth Century Fox - 4:05   
13 Hold On Loosely - 5:37   
14 I Been a Mover - 8:01   
15 Rockin' Into the Night - 5:22

Art-Nr.: 6936
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Abbott Band, Josh - she's like texas [2010]
Ungemein frisch, schön knackig, locker, spritzig, aufgenommen in einem glasklaren, saftigen Sound: Die Josh Abbott Band mit einem herrlichen, traumhaft melodischen Countryrock-Juwel, das wie selbstverständlich die Trademarks der goldenen Countryrock-Tage der Siebziger (Poco, Eagles), traditionelle Countrywurzeln und die kernigen, würzigen Charakteristika der rockigen Texas/Oklahoma-Red Dirt-Bwegeung (ala Eli Young Band, Wade Bowen, Cross Canadian Ragweed, Randy Rogers Band) miteinander vereint. Countryrock lebt - und wie! Ein Konzertbesuch der Randy Rogers Band im "Blue Light", einem kultigen Club in seiner Heimatstadt Lubbock/Texas stellte 2004 so etwas die Initialzündung für Josh Abbott dar, seine musikalischen Talente zu seinem absoluten Lebensmittelpunkt zu machen. Deren Art zu spielen, ihre Bühnenpräsenz und Rogers’Gesang, sowie die Verbundenheit mit dem Publikum faszinierten und motivierten Abbott derartig, dass er sein Studium abbrach und fortan nur noch auf die Karte Musik setzte. "I think I can do that, too", lautete seine Maxime. Sechs Jahre später veröffentlicht er mit seiner Band, bestehend aus Preston Wait (Fiddle, Electric guitar), Edward Villaneva (Drums), Daniel Almodova (Bass) und Gabe Hanson (Electric guitar, baritone, harmonica) mit „She’s Like Texas“ seine bereits zweite CD, nachdem er zuvor schon mit seinem Debüt bei den Kritikern ("they rumble out like a Texas thunderstorm"; "honest songs about real-life emotions with strong harmonies and winsome melodic hooks") und den Radiostationen in und um Texas herum für mächtig Furore sorgte. Das musikalische Konzept von Josh Abbott orientiert sich naturgemäß durchaus an der Randy Rogers Band, wenngleich Abbott und seine Truppe mit diesem Album Rogers & Co. fast schon in den Schatten stellen. Wie bei Rogers spielen variabel eingesetzte Akustik/E-Gitarren (sehr stark Lead Gitarrist Gabe Hanson) und eine markante Fiddle (Preston Wait gleicht fast einem Pendant zu Brady Black) als essentieller Part neben Abbott's charismatischer gesanglicher Präsenz (tolle, überaus angenehme, typisch texanische Red Dirt-taugliche Stimme) die dominierende Rolle. Das Songmaterial ist ohne jede Ausnahme vom Allerfeinsten! Um zu erahnen, was das für die Zukunftsaussichten der Josh Abbott Band bedeuten könnte, braucht man kein Hellseher zu sein, sofern man die Erfolgsstory der Randy Rogers Band verfolgt hat. Für "She’s Like Texas" konnte man zudem den überaus erfolgreichen Produzenten Erik Herbst (u.a. Eli Young Band, Bois D’Arcs, Kyle Bennett Band, Macon Grayson) gewinnen, der den Sound der JAB in noch professionellere und, das meinen wir nur positiv, sehr radiokompatible Bahnen gelenkt hat, ohne dabei auf das nötige rootsige, ursprüngliche, erdige und würzige Ambiente zu verzichten. Damit scheinen die Weichen für den ganz großen überregionalen Wurf gestellt zu sein. Zu der großen Klasse des Albums tragen ohne Zweifel auch die klug ausgewählten Gastmusiker (u.a. Clay und Carla Corn, Gerald Jones und vor allem Virtuose Milo Deering mit seinem unwiederstehlichem Mandolinenspiel) bei, die allesamt bestens mit dem Quintett harmonieren. Dazu kommen wirklich gelungene Guestvocals, zum einen durch die exzellente Kacey Musgraves beim traumhaften Duett "Oh Tonight" (wie eine Session der Randy Rogers Band mit den Wreckers - Musgraves klingt wie Michelle Branch; toll hier auch das bereits erwähnte grandiose Mandolinengeklirre von Milo Deering), zum anderen im Trio mit den Abbott-Kumpeln Trent Willmon und Roger Creager, die sich beim lockeren, dezent grassig angehauchten "End Of A Dead Road" deutlich hörbar mit viel Freude die Gesangsbälle gegenseitig zuwerfen. Ganz stark dieser Song. Das an die Eli Young Band oder No Justice erinnernde, wunderbare "All Of Sudden" mit seinem nicht mehr aus den Ohren weichendem Refrain wurde schon im Vorfeld an die Radiostationen verschickt und erntete bereits höchste Chart-Ehren in den Texas Music-Charts. Die herrlich melodischen "The Walking Out" und "If You’re Leaving (I’m Coming Too)" gehen fliessend ineinander über und versprühen mit ihrem tollen E-Gitarrenrhythmus eine gewisse Heartland-Countryrock-Atmosphäre. Voller Hit-Potential stecken die flockigen "Fall In Love Again" und "She’s Like Texas", beide mit toller Mandolinenuntermalung, weiblichen Harmonies und Fiddle-Solo. "Brushy Creek" glänzt mit einem satten Hill Country-/Hillbilly-Flair, erzeugt durch Banjo und Fiddle, und erinnert mit seinen kernigen E-Gitarren-Riffs (inkl. großartigem Solo) sogar entfernt an eine countryeske Ausgabe von Lynyrd Skynyrd's "Swamp Music". Fröhlichen, knackigen Country mit einem Refrain zum Mitsingen bietet "I Just Wanna Love You". Beeindruckend hier das starke Baritone-E-Gitarren-Spiel von Gabe Hanson. Das Ende der Scheibe gehört dann dem Bandleader (fast) allein, der bei "Let My Tears Be Still" (es geht um einen kurz vor dem Tode stehenden, seine Lebensbilanz ziehenden Kriegsveteranen) zu den traurigen Pianoklängen von Gastmusiker Clay Corn eine emotionsgeladene, unter die Haut gehende Gesangsperformance abliefert und seine ganze vokale Klasse nochmals eindrucksvoll unter Beweis stellt. Josh Abbott und seine Band haben mit "She’s Like Texas" einen tollen Longplayer hingelegt, der nachhaltig die Prognose eines amerikanischen Kritikers untermauert, der sagt: "The next big thing out of this terrific Texas music scene"! Das unterschreiben wir blind! Die CD kommt in einem schönen, 2-fach aufklappbaren Digipack mit ausführlichem, 16-seitigem Booklet, inklusive aller Texte. Hier passt alles! Begeisternder (Red Dirt)-Countryrock, wie wir ihn aus Texas lieben! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Road Trippin - 3:10   
2 All of A Sudden - 3:02   
3 The Walking Out - :32   
4 If You're Leaving (I'm Coming Too) - 3:54   
5 Fall In Love Again - 3:37   
6 She's Like Texas - 3:55   
7 Brushy Creek - 3:22   
8 Oh, Tonight - 3:25   
9 Hot Water - 4:36   
10 I Just Wanna Love You - 3:09   
11 End Of A Dirt Road - 4:09   
12 Let My Tears Be Still - 4:38

Art-Nr.: 6833
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Road trippin
All of a sudden
If you're leaving (I'm coming too)
Brushy creek
Oh, tonight
Hot water
End of a dirt road

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Allman, Gregg - low country blues [2011]
Die Kritiker sind voll des Lobes! Kein neues Album der Allman Brothers, aber ein großartiges, neues Solo-Werk von Gregg Allman. Traditioneller, ursprünglicher, sehr authentischer Blues(rock), wobei die Blueskomponenten klar im Vordergrund stehen. Durch die Musik, wie sollte es auch anders sein, zieht eine herrliche Brise Southern-Soul, allein schon durch Gregg's unverwechselbaren Gesang. Und er ist prima bei Stimme. Eine beeindruckende, ja ganz starke Vorstellung des Ober-Allmans!

Hier der Kommentar von "Hittin' The Note" zu diesem Werk im Original:

Gregg Allman is one of the most iconic blues singers of all time, a certified rock star and member of the Rock and Roll Hall of Fame who has been the voice of the Allman Brothers Band for over four decades. T Bone Burnett is the most celebrated producer in music today, winning a Grammy for Alison Krauss and Robert Plant's collaboration Raising Sand and producing everybody from Elvis Costello to Elton John and Leon Russell. What do you get when you combine these two legendary talents?
The answer is Low Country Blues, the finest roots-blues record in years. With the help of T Bone's usual gang of master musicians, including a memorable turn on piano by New Orleans' own Dr. John, Gregg sings the blues as only he can, and Burnett captures the magic with the clarity and purity that have become his hallmark as a producer. Gregg's solo efforts in the past have tended to be more song-oriented and less jam-focused than the Allman Brothers Band, and this is no exception. The emphasis is on vibe and feel, with Gregg squarely in the spotlight where he belongs.
The bulk of Low Country Blues consists of classic blues tunes, all showcasing Gregg's signature vocals and B-3 work, but the album also features "Just Another Rider," a great new song Gregg co-wrote with Warren Haynes. This plaintive anthem picks up where "Midnight Rider" left off, continuing the mythology of the wandering, road-hardened gypsy that has always been a part of Allman's persona.
Of the blues tunes, standout tracks include a positively fierce version of Muddy Waters' "I Can't Be Satisfied," with Gregg wailing the blues. Other highlights are the rollicking "I Believe I'll Go Back Home," the R&B joy of "Please Accept My Love" and the brooding seven-minute version of "Rolling Stone" that closes the album, but one of the best things about Low Country Blues is how it all flows together into one piece of music. It's a true album as opposed to a collection of songs, and it's hard to pick favorites from this record without feeling like you're leaving something out. Words like "timeless" and "classic" get thrown around too lightly sometimes, but this album would have sounded great in 1960, it sounds great now, and it will still sound great in 2060.

Das komplette Tracklisting:

1 Floating Bridge - 4:45   
2 Little By Little - 2:45   
3 Devil Got My Woman - 4:52   
4 I Can't Be Satisfied - 3:31   
5 Blind Man - 3:46   
6 Just Another Rider - 5:39   
7 Please Accept My Love - 3:07   
8 I Believe I'll Go Back Home - 3:49   
9 Tears, Tears, Tears - 4:54   
10 My Love is Your Love - 4:14   
11 Checking On My Baby - 4:06   
12 Rolling Stone - 7:04

Art-Nr.: 7242
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Alvin, Dave - eleven eleven [2011]
"Dave Alvin turns it up - the intensty, the focus, the volume"! Was für eine brillante Vorstellung des Californiers, der seit nunmehr gut 30 Jahren, seit seinen Tagen mit den Blasters und vor allen Dingen auch danach, als einer der zentralen und bedeutendsten Pioniere der amerikanischen Rootsrock-/Americana-Bewegung gilt. Der exzellente Gitarrist, Sänger und Songwriter geht mit "Eleven Eleven" zurück zu seinen Wurzeln, zu jenen Tagen als der Begriff "Rootsrock" zu dem wurde, was man heute darunter versteht. Vor allen Dingen aber geht er zurück zu seinen bluesigen Wurzeln, zu jenem "burning, guitar-centered bluesrock", den auch die Blasters neben ihren Rockabilly-Nummern gerne spielten. Das Album ist von vorn bis hinten mit einem wunderbaren, erdigen Blues-Feeling durchzogen, doch Alvin kombiniert dies auf unwiderstehliche Art und Weise mit seinem typischen California Country- und Americana-Flair. Das Resultat sind 11 ausnahmslos starke Songs ohne auch nur den Hauch einer Schwachstelle. Bis auf 3 etwas ruhigere Nummern, rockt und bluest Alvin deutlich würziger als zuletzt, besticht dabei aber mit exzellenten Melodien. Herrlich dabei dieses stetige, rootsige Flair, oft mit einem Hauch von Desert-Feeling. Alvin's charismatischer, teils fast "sprechender"Gesang tut sein übriges. Es passt alles bestens zusammen und resultiert in einfach hinreissenden Songs. Der Opener, "Harlan County Line" beispielsweise ist ein fantastischer, voller Energie und Dynamik steckender, dabei aber ungemein flüssiger Roots-/Bluesrocker, dessen grandioser Rhythmus wie geölt aus den Lautsprecher-Boxen "rollt". Was für ein lockerer, dennoch würziger, herrlicher Drive! Und wie das bluest. Alvin's tolles Gitarrenspiel wird durch die großartigen Slide-Einlagen des bekannten, californischen Blues-Gitarristen Danny Ott ergänzt, der auch gleich noch ein leidenschaftliches Solo hinlegt. Ott ist im übrigen bei einigen Stücken mit von der Partie, was den eh schon tollen Gitarrensound noch einmal deutlich vielseitiger und dominanter werden lässt. Ein super Auftakt! Und es geht so weiter. Mit dem herausragenden "Johnny Ace is dead" folgt gleich noch so ein, von locker aus dem Handgelenk geschüttelten, erdigen Gitarrenlinien geprägter, "rockin' and rollin'" Roots-Blues mit einer toll ins Ohr gehenden Melodik, der aber gleichzeitg jede Menge "grit" suggeriert. Apropos Melodie: "Black rose of Texas" ist einfach umwerfend. So stellt man sich eine Vorzeige Alternate Country-/Americana-Nummer vor. Ein erdiges Feeling, eine ungemein entspannte, ruhige Atmosphäre, glasklare, transparente Acoustic Gitarren-Begleitung, faszinierende Slide-Linien inklusive eines hinreissend schönen Solos und eine geradezu Gänsehaut erzeugende Melodie - wunderbar! Grandios sind allerdings auch solche kernigen Bluesrocker wie das raue, von tollem Gitarren-, Harp-, und Orgel-Zusammenspiel geprägte "What's up with your brother" (ein Duett mit Dave's Bruder Phil Alvin - im übrigen das erste Mal, dass Phil ausserhalb der Blasters auf einem Album seines Bruders auftaucht), das von einem prächtigen Bo Diddley-Groove geprägte "Run Conejo run" (packendes Gitarren- und Slide-Zusammenspiel), oder das straight und schön kraftvoll rockende "Dirty nightgown" (tolle Gitarrensoli). Enthält zudem noch je ein Duett mit Christy McWilson von den "Guilty Women" ("Manzanita" - eine wunderschöne Alternate Country-Nummer) und dem leider vielzu früh verstorbenen Chris Gaffnes ("The lucky bums"). Als Musiker hat Alvin neben dem bereits erwähnten Danny Ott noch solche Genre-Größen wie Don Heffington (drums), Bob Glaub (bass), die "alte" Klavier-Ikone Gene Taylor (erstmals seit den Blasters-Tagen), Greg Leisz (lap steel, guitar), Rick Shea (pedal steel), und einige andere mit an Bord. Entstanden sind die Songs nach Angaben Alvin's ausschließlich "on the road", vorwiegend im Jahre 2010, während er mit den "Guilty Women" auf Tour war. Vielleicht steckt in ihnen auch deswegen eine so nachhaltige Authentizität. Egal, was es auch ist, Tatsache ist jedenfalls, dass wir einen geradezu brillanten Dave Alvun erleben, wie er besser nie war. Das Album ist schlichtweg ein "Hit"! Eine unwiderstehliche Synthese aus von prachtvollen Gitarren bestimmtem Roots, Rock, Americana und Blues, deren Magie einen nicht mehr los lässt. "Turn it up, Dave"!

Das komplette Tracklisting:

1 Harlan County Line - 5:11   
2 Johnny Ace is Dead - 4:26   
3 Black Rose of Texas - 4:52   
4 Gary, Indiana 1959 - 4:05   
5 Run Conejo Run - 4:52   
6 No Worries Mija - 3:35   
7 What's Up With Your Brother? - 4:43   
8 Murrietta's Head - 5:58   
9 Manzanita - 4:08   
10 Dirty Nightgown - 5:18   
11 Two Lucky Bums - 2:27

Art-Nr.: 7453
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Harlan County Line
Johnny Ace is dead
Black rose of Texas
Run Conejo run
What's up with your brother?
Murrietta's head
Dirty nightgown

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Amazing Rhythm Aces, The - midnight communion [2008]
Herrlich! Als wäre die Zeit seit ihrem 1975iger Debut "Stacked deck" stehen geblieben: Die legendären Amazing Rhythm Aces um ihren begnadeten Songwriter und Sänger Russell Smith (sein faszinierender, unverwechselbarer Gesang bedeutet noch immer pures Gänsehaut-Feeling) sind mit einem neuen, wundervollen Studioalbum zurück und versetzen ihre Anhänger mit dieser Meisterleistung in einen Zustand vollkommener Glückseeligkeit.. War "Nothing but the blues" aus dem Jahre 2003 noch sehr Blues-orientiert, so hören wir auf "Midnight communion" wieder die mehr Country-orientierteren Aces. Doch so "country" die Basis hier auch ist, mit ungebrochener Inspiration und jeder Menge "Spirit" verarbeiten sie erneut alle typischen Merkmale, die ihre Musik seit rund 35 Jahren so unwiderstehlich macht. Voller Eleganz und wunderbar locker sprudelt ihr beseelter, von Smith's hinreißendem Gesang geprägter, einzigartiger, mit diesem unverkennbaren Memphis-/Muscle Shoals-Feeling ausgestatteter Retro-Countryrock voller Roots-, Blues-, Soul und Southern-Einflüsse aus den Lautsprechern, weshalb sie, durchaus berechtigt, oft auch zu dem erweiterten "Dunstkreis" der Southern Rock-Szene gerechnet werden. Alles ist wunderbar harmonisch und melodisch. Zur aktuellen Besetzung der Aces (sie nennen sich bei diesem Album übrigens Russell Smith and The Amazing Rhythm Aces, was noch einmal deutlich unterstreicht, wer der absolute Kopf der Band ist und wer den Laden mit seinem ganzen Idealismus zusammenhält) gehören neben Smith noch Original Ur-Gestein Billy Earheart (Orgel), sowie Drummer Mark Horn, Bassist Lorne Rall und Gitarrist Kevin Holly - allesamt Meister ihres Fachs! Einzelne Stücke hervorzuheben macht igendwie wenig Sinn. Ob beispielsweise der wunderbar melodische Honky Tonker "Midnight communion" mit seinem lockeren Rhythmus, dem feinen E-Gitarren-Picking und exquisiten Piano-Spiel, die von glasklaren Acoustic Gitarren und herrlichen Steelguitar-Linien (Gast: Wayne Bridge) geprägte, reine, traditionelle Countrynummer "I got a real George Jones", der erdige, rootsige, Blues- und Riff-betonte Countryrocker "I'm a dog" (würzige E-Gitarre, dreckige Bluesharp, klasse E-Piano), der flotte, flüssige, mit schönen Gitarren- und Dobro-Einsätzen geführte Country-Heuler "We're in the same boat", die wunderschöne, soulig bluesige Ballade "Randolph's General Store" mit ihren erneut sehr klaren, transparenten Acoustic Gitarren und dem prächtigen Hammond Orgel-Background, der dampfende, von fetten E-Gitarren und glühender Slide dominierte Southern-Countryrocker "What I was born to do", an dem sicher auch die Kentucky Headhunters ihre helle Freude hätten, der flockige, sich unwiderstehlich in unsere Gehörgänge bohrende, lockere, rootsige Country-Stomper "That's not my problem anymore", oder der traumhaft melodische, knackige, an goldene Byrds-Tage erinnernde, von Russel Smith und den Jungs geradezu brillant performte, ungemein frisch rüberkommende Retro-Countryrocker "Let it burn" - das Songmaterial ist einfach wunderbar! Die Amazing Rhythm Aces sind über all die Jahre ihren Roots treu geblieben. Auch als die Kommerz-orientierte Label-Industrie sich ihrer abgewandt hat, sind sie weiter ihren Weg gegangen. Sie lieben die Musik, die sie machen und würden sich nie verbiegen lassen - und das lieben die Fans an ihnen. Die Amazing Rhythm Aces sind eine Institution in der amerikanischen Roots-Musik - und sie haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren! Wir verneigen uns tief vor dieser Truppe und danken für ein weiteres, famoses Album!

Art-Nr.: 5733
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Midnight communion
I'm a dog
I've got a real George Jones
That's not my problem anymore
What I was born to do
Let it burn

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America - back pages [2011]
40 Jahre nach ihrem Debut sind sie wieder mit einem neuen Album am Start. Dewey Bunnell und Gerry Beckley, besser bekannt als America, beglücken uns mit einem wunderbaren Werk voller Coversongs, die sie über alles lieben und die für sie von entscheidender Bedeutung waren/sind. Stücke von Bob Dylan, James Taylor, Joni Mitchell, The Zombies, Simon & Garfunkel, Buffalo Springfield, Brian Wilson und vielen mehr in dem einzigartigen Gewand feinster, harmonischer, sonniger, lockerer Westcoast-Klänge. America klingen auf diesem Album wirklich wie zu ihren goldenen "Ventura highway"-, "A horse with no name"- und "Sister golden hair"-Zeiten. Großartig!

Das komplette Tracklisting:

1 America - 3:40   
2 A Road Song - 3:15   
3 Woodstock - 3:52   
4 Caroline No - 3:22   
5 Someday We'll Know - 3:37   
6 Sailing to Philadelphia - 4:57   
7 Crying in My Sleep - 4:41   
8 Time of the Season - 3:39   
9 Someting in the Way She Moves - 4:21   
10 On the Way Home - 2:37   
11 Til I Hear It from You - 3:45   
12 My Back Pages - 4:23

Art-Nr.: 7491
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Band Of Heathens, The - one foot in the ether [2009]
Die grandiose Band Of Heathens aus Austin/Texas hat ihr zweites Studioalbum fertig gestellt - erneut ein schlichtweg umwerfendes Teil! Sie sind und bleiben, das sagen wir mit vollster Überzeugung, die Rootsrock-Sensation der jüngeren Vergangenheit. 3 exzellente Sänger, die gleichzeitig herausragende Songwriter und ebenso famose Gitarristen sind, und eine hinreissend groovende Rhythmusfraktion zelebrieren ihren grenzenlosen, unwiderstehlichen Mix aus Rock, Country, Gospel, Soul, Blues, Southern, und Jam-Elementen, dem man einfach nur hoffnungslos ausgeliefert ist. Es wird nicht bis zum "Anschlag" gerockt, aber diese Musik hat eine Tiefe, einen Groove, eine handwerkliche Substanz, und eine Stärke, die einzigartig ist. Voller Hingabe, voller Seele, voller Leidenschaft, voller Herz. Vollendete Musikalität und Spielkultur! Das ist das Elixier, aus dem der texanische Rootsrock das ewige Leben erlangt.

Das komplette Tracklisting:

1. L.A. County Blues (4.32)
2. Say (3.15)
3. Shine A Light (3.55)
4. Golden Calf (3.02)
5. What's This World (3.41)
6. You're Gonna Miss Me (5.38)
7. Right Here With Me (3.42)
8. Let Your Heart Not Be Troubled (3.44)
9. Somebody Tell The Truth (6.12)
10. Look At Miss Ohio (5.12)
11. Talking Out Loud (4.23)
12. Hey Rider (5.55)

Art-Nr.: 6559
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
L. A. County Blues
Say
Shine a light
What's this world
Somebody tell the truth
Look at Miss Ohio

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Boland & The Stragglers, Jason - high in the rockies: a live album [2010]
"Pure Jason Boland & the Stragglers without studio dubbing" - und die Burschen sind in Hochform. Die "Stragglers" gelten als eine der besten Country Live-Bands Texas', was mit diesem wunderbaren Album nur allzu deutlich wird. Anfang des Jahres unternahmen diese "Oklahoma-Boys" einen Trip in die Rocky Mountains von Colorado und Wyoming, um dort auf einigen Festivals und in verschiedenen Clubs ihren herrlichen "twangy, genuine Texas Country" zu präsentieren. Es wurde ein kleiner Triumpfzug und eine Werbung für die Countrymusic schlechthin. Mitgeschnitten bei vier Shows in vier Tagen (Steamboat Music Fest am 7.1., Aggie Theartre, Fort Collins am 8.1., The Cowboy Saloon, Laramie am 9.1. und The Blebird Theatre in Denver am 10.1.2010) spielt sich die Band vorwiegend durch das Repertoire ihrer letzten 3 Alben, gönnt sich und dem Publikum aber auch ein paar ihrer ganz frühen Nummern, ebenso wie ein paar fantastische, bislang noch nicht auf CD erschienene Coverversionen. Darunter befindet sich eine tolle, prächtig tanzbare Fassung des alten Danny Flowers-Klassikers "Tulsa time", eine wundervolle Version des berühmten Merle Haggard Honky Tonkers "Rainbow Stew" und ein feuriges Remake von Tom Russell's "Gallo Del Cielo", denen Boland unverkennbar seinen eigenen Stempel aufdrückt. Großartig auch immer wieder dieses unterschwellige Southern- und Outlaw-Feeling. Man hört deutlich Boland's Einflüsse, die von Gram Parsons bis hin zu Waylon Jennings und von Merle Haggard bis hin zu der Red Dirt-Legende Bob Childers reichen. Die Band geht ungemein locker, flüssig und natürlich zu Werke. Sie klingt wie aus einem Guss! Auf der Basis einer durchaus entspannten, dennoch kraftvollen Rhythmik aus Drums und vollmundigem Bass, spielen klassische Countryinstrumente wie Fiddle, Mandoline und vor allen Dingen eine herrliche Steelguitar die dominierende Rolle. Die elektrische Lead Gitarre ist zwar bei einigen Stücken auch sehr präsent (und klasse), ist aber keinesfalls das Führungsinstrument der Performances. Und Jason Boland's Stimme war nie besser, als bei diesen Live-Auftritten. Einfach klasse! Dazu ist der Live-Sound glasklar! Es herrscht eine tolle Atmosphöre. Man glaubt, man sei mitten drin. Das ist reine, unverfälschte, ehrliche Texas honky-tonkin' Red Dirt-/Outlaw-Countrymusic live, wie man sie besser kaum präsentieren kann. Kein Firlefanz, kein Schnickschnack, sondern "true to the bone". "For anyone that feels like country music has lost its soul - this album will change your mind", resümiert ein amerikanischer Fan. Recht hat er! Dazu ist die CD mit 19 Songs und gut 76 Minuten Spielzeit wirklich randvoll! So muss es sein! Das Teil wird als eines der bemerkenswertesten und besten Live-Countryalben in den Jahresend-Ratings von 2010 bewertet werden - da sind wir uns ziemlich sicher! Grosse Klasse, Jungs!

Die komplette Setlist:

1 Hank - 3:16   
2 No Reason Being Late - 3:08   
3 Alright - 3:15   
4 Comal County Blue - 4:24   
5 Bourbon Legend - 3:06   
6 Tulsa Time - 3:43   
7 Backslider Blues - 5:24   
8 Down Here on Earth - 2:57   
9 No One Left to Blame - 3:51   
10 Bottle by My Bed - 4:36   
11 Gallo del Cielo - 6:41   
12 Blowing Through the Hills - 4:04   
13 Time in Hell - 4:23   
14 Jesus and Ruger - 3:49   
15 Up and Gone - 3:37   
16 Rainbow Stew - 2:44   
17 The Party's Not Over - 3:47   
18 If I Ever Get Back (To Oklahoma) - 4:09   
19 Outlaw Band - 5:10

Art-Nr.: 6881
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hank
Comal County blue
Tulsa time
No one left to blame
Gallo Del Cielo
Up and gone
Rainbow Stew

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Bowen, Wade & West 84 - try not to listen [2002]
Wade Bowen & West 84! Hmm, "West 84", scheint nicht allein dieser Name einmal mehr sehr vielversprechend für unsere "Americana" verwöhnten Ohren zu klingen? "West 84", weckt das nicht möglicherweise die Erwartung an einen traumhaften musikalischen Streifzug durch die unendlichen, staubigen Weiten des amerikanischen Westens? Ist er nicht geradezu prädestiniert für eine richtig starke, knackige, völlig frei und zwanglos drauflos spielennde, unverbrauchte Countryrock-Truppe, die mit ihrer Unbekümmertheit einerseits und musikalischen Klasse andererseits dem klassischen Countryrock-Genre neues Lebenselexier einflößt? Jawohl! Und Leute, in diesem Fall paßt es 100%ig! Dem Quartett aus Waco/Texas um den großartigen Sänger und Songschreiber Wade Bowen gelingt ein blitzsauberes Countryrock Vorzeige-Album, das, sowohl bei der Rootsrock/Americana/Alternate Country-Fraktion, als auch im, den country-musikalischen Grenzen etwas offener gegenüberstehenden Nashville-Lager, für anhaltende Begeisterung sorgen dürfte. Bowen hat eine klasse erdige, kernige Stimme. Sämtliche Songs, im krfatvollen, zumeist von Gitarren dominierten Sound, sind voller griffiger Melodien, die Musiker, allen voran Gitarrist Matt Miller, der mit ein paar tollen Soli glänzt, sprühen vor Spielfreude. Unterstützt wird die Band von ein paar hochkarätigen Gästen, von denen vor allem Steeler Randle Currie, und Fiddler Justin Williamsen, beide aus Brad Paisley's Band, den Sound entscheidend komplettieren. So hören wir zuweilen herausragendes Fiddle/E-Gitarren Parallel- und Wechselspiel, wobei die Geige nie nervig klingt und die Countryrock-Note immer gewahrt bleibt.Asleep At The Wheel's Klavierspieler John Michael Whitby ist ebenfalls unter den Gästen. Ein paar Songbeispiele: Knackiges Schlagzeugintro und eine herrlich lockere Fiddle, die sich durch den ganzen Song zieht, eröffnen "In my soul", einen wunderbar melodischen Countryrock-Song mit viel Drive und Gefühl, zu dessen Finale sich Geige und fetzige E-Gitarre ein großartiges Duell liefern. "Walking shoes" ist eine perfekte, rootsige Countryrock-Nummer mit toller Melodie und wunderbarer Gitarrenarbeit, "Things I could do" ist eine tolle Country-Ballade mit Nashville-Flair, die aber ihr Countryrock-Flair ala Wade Bowen nie verliert und "Keep hangin' on" wirkt mit seinem Schwung, dem Steel/E-Gitarren-Wechselspiel und seiner Lockerheit wie ein musikalischer Ritt über die texanische Prairie. Alle Tracks könnte man ausführlich hervorheben, so gut sind sie. Es gibt keine Ausfälle! Nur einer muß noch erwähnt werden: die Jungs spielen eine fulminante, grandiose Version des 1973iger Dave Loggins Mega-Hits "Please come to Boston", die unwiderstehlich zwischen fetzig, dreckig und riffig rockend sowie glasklar, rein und träumerisch unaufdringölich wohlklingend hin und her wechselt. Toll! Ein weiterer Countryrock-Knüller aus Texas und ein Muß für alle, die Cross Canadian Ragweed, Great Divide, Django Walker & Co. zu ihren musikalischen Highlights zählen. "Try not to listen"?... - von wegen, wir hören dieses Album rauf und runter... - Wade Bowen & West 84 haben Einzug in unser Countryrock-Herz erhalten - und es im Sturm erobert!

Art-Nr.: 1049
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Walking shoes
Try not to listen

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Brought Low, The - third record [2010]
"This band knocks you down"! The Brought Low lassen ihre Muskeln spielen. Ihr Classic Seventies Hard Rock-Freunde, Ihr Heavy Blues- und Southern Rocker - dieses kompromisslose und gnadenlos gute Powerhouse-Trio aus Brooklyn/New York "is the real deal for you". Was für ein Dampf! Laut, hart, ungemein melodisch, handwerklich bärenstark - wir sind regelrecht "geplättet"! Ist das eine Freude, wie diese Jungs drauflos rocken: The Brought Low, im übrigen eine tierische Live-Band, existieren seit rund 11 Jahren. "The third record" ist, welch eine Überraschung, ihr mittlerweile drittes Album. Das Debut aus dem Jahre 2001 zeigte die Band vorwiegend auf dem "vintage 70's Hardrock"-Trip, 2006 folgte das zweite Werk, diesmal deutlich stärker Richtung Bluesrock tendierend, und nun, mit dem aktuellen Album, schlagen sie die Southern Rock-Route ein, ohne dabei allerdings ihre harte Gangart und ihre Bluestendezen zu vernachlässigen. Es scheint, als hätten sie ihren Stil gefunden - und der ist einfach nur klasse! "The third record" ist ein unerschütterliches, von knochenharten Riffs und mächtiger Lead Gitarre dominiertes, eine ungemeine Dynamik aufbauendes, fulminantes, druckvolles 70's-based Classic Rock-/Southern Rock-Spektakel, dessen Songs bei aller Wucht voller Herz und Seele stecken und dabei von einer aussergewöhnlich starken Melodik geprägt sind. Das Zeug geht trotz alle Härte runter wie Öl. Nehmen wir beispielsweise mal die deutlich Lynyrd Skynyrd-beeinflussten, lupenreinen Volldampf Southern Rock'n Roller "Old century" (mächtiger Drive, knallhart, rauschende, satte Gitarre, volle Kanne voraus - und dennoch ungemein melodisch) und "The Kelly Rose" (kochende Riffs, die Gitarren rocken wie geschmiert, und wieder diese bestechende Melodik) - allein diese Nummern verdeutlichen schon diie bemerkenswerte, nahezu perfekte Gratwanderung zwischen kompromissloser Härte, Seele, straighter Direktheit und kompakter Eingängigkeit in der großartigen Musik dieser tollen Truppe. Möchte man die Einflüsse von The Brought Low aufzählen, so fallen einem unmittelbar solche Namen wie Led Zeppelin, AC/DC, Motörhead, Humble Pie, The Faces, The Black Crowes, Lynyrd Skynyrd, ZZ Top, The Four Horseman und nicht zuletzt Gov't Mule ein, um nur einige zu nennen. Die Band besteht aus dem saustarken Gitarristen und großartigen Sänger Benjamin Smith, Drummer Nick Heller (der Kerl ist ein Tier, das sich die Seele aus dem Leib trommelt) und Bassist Robert Russell (erzeugt mächtig Strom an dem 4-Saiter) - allesamt aussergewöhnlich gute Musiker. Keiner hat es nötig sich irgendwie in den Vordergrund zu spielen und doch fallen sie alle drei unmittelbar mit ihren beeindruckenden Fähigkeiten auf. Eine perfekt harmonierende musikalische Gemeinschaft. Weitere Höhepunkte, neben den bereits genannten Titeln, hervorzuheben ist eigentlich unsinnig, da die Scheibe von vorn bis hinten nicht die geringste Schwachstelle aufweist, und doch möchten wir stellvertretend noch solche Nummern wie den wunderbar groovenden, jammigen, von viel Southern Rock-Flair umgebenen, bluesigen Retro "Killer"-Rocker "My favorite waste of time" (klingt, als sei er in einer gemeinsamen Jam-Session von Led Zeppelin- The Black Crowes- und Gov't Mule-Leuten entstanden), den seeligen, zwischenzeitlich für ein klein wenig Entspannung sorgenden, semi-akutsich in Szene gesetzten Roots-/Swamp-Rocker "A thousend miles away", den schnörkellosen, bluesigen Hard Southern-Rocker "Blow out your candles" (starkes, dreckiges Bluesharp-Solo von Five Horse Johnson-Frontmann Eric Oblander, der hier als Gast mit von der Partie ist), das furiose, kochende, dabei toll hängen bleibende Instrumental "Slow your roll", die herrliche, bluesige Roots-/Southern Rock-Ballade "Last man alive", oder den powernden Hochgeschwindigkeits-Kracher "Everybody loves a whore" (die wuchtigen Riffs brechen wie purer Donner über einen hinein, die Lead Gitarre steht unter Starkstrom, die Truppe geht ab, als gäbe es kein Morgen mehr) erwähnen - sie alle tragen ihren Teil zu einem einfach wunderbaren, packenden, berauschenden Rock'n Roll-Fest bei. Nein, diese Musik wird dank solcher Bands wie The Brought Low niemals sterben. Wie gesagt, die Jungs kommen aus Brooklyn/New York, doch "Third Record" klingt, als hätten sie das pure Southern-Blut in ihren Adern. Ein schlichtweg "geiles" Album! Und ganz wichtig: "Play it loud, and louder, and louder"...

Das komplette Tracklisting:

1 Old Century (3.20)
2 Everybody Loves a Whore (2.41)
3 The Kelly Rose (4.06)
4 A Thousand Miles Away (3.53)
5 My Favorite Waste of Time (6.16)
6 Matthew’S Grave (3.20)
7 Blow Out Your Candles (5.21)
8 Last Man Alive (6.19)
9 Slow Your Roll (3.22)

Art-Nr.: 7005
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Old century
The Kelly Rose
My favorite waste of time
Matthew's grave
Blow out your candles
Last man alive

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Buffett, Jimmy - buffet hotel [2009]
Das lang erwartete, neue Studioalbum von Jimmy Buffett und seiner unverwüstlichen Coral Reefer Band ist da! Es ist ein grandioses Teil geworden, das Buffett in brillanter Verfassung zeigt. Nicht selten, und das ist durchaus als Kompliment zu verstehen, erinnert das Werk an den frühen Buffett in den Siebzigern. Doch gleichzeitig, trotz dieses Retro-Touches, erleben wir einen überaus zeitgemässen Buffett, der abwechslungsreicher (und zum Teil auch rockiger) nie war. Bezeichnen wir das, was er hier abliefert, einfach mal als Rootsrock, aber was für einen vielseitigen: Ein wunderbarer Mix aus erdigem, kernigem "rowdy ripping" Rock, Southern, Gospel, Soul, Swamp, Blues, Surf, Jam, Americana und Countryrock! Sein unverkennbares, entspanntes Flair ist natürlich auch vorhanden, doch die karibischen Momente treten zugunsten würzigerer, rockigerer Gitarrenklänge deutlich mehr in den Hintergrund als bei seinen letzten Alben. Das kommt richtig gut! "Great guitars" überall! Eingebettet in großartige Grooves (tolle Percussion) und wunderbare Melodien, geben sich des öfteren zwei großartige Lead Gitarristen die Klinke in die Hand, zuweilen auch mit prächtigen Slide-Linien und exzellenten, wechselseitigen Soli, die immer wieder ein herrliches Southern-Feeling aufkommen lassen. Kein Wunder, hier macht sich das Aufnahmestudio bemerkbar, das LaLa Land Studio in Muscle Shoals, Alabama! Neben je einem Cover von Bruce Cockburn ("Live short call now") und Jesse Winchester ("Rhumba man"), einer großartigen Komposition von Will Kimbrough und Tommy Womack ("Nobody from nowhere"), stammen alle Stücke aus der Feder von Buffett, zum Teil mitverfasst von seinem langjährigen Weggefährten Mac McAnally und besagtem Will Kimbrough. Das Songmaterial ist von vorn bis hinten erste Sahne! Als stellvetretende Highlights für das gesamte Material seien solche Nummern wie das großartige "Nobody from nowhere" (jammiger, voller Southern Soul steckender Rootsrocker mit einem dezenten Gospel-Feeling, würziger Lead Gitarre, tollen Slide-Fills und schöner Orgeluntermalung - enthällt zwei prächtige, viel Southern-Charme aufkommen lassende E-Gitarren-Soli, wobei vor allem das zweite, gegen Ende des Stückes, nicht wenig an The Allman Brothers Band erinnert), die lockere, flockige Countryrock-Americana-Nummer "Wings" (viel Seventies Retro-Flair, klasse Banjo-Begleitung), das von toller Percussion begleitete, flotte, mit lässiger, aber schön würziger E-Gitarre, einer klasse Orgel und swampigen Slide-Linien in Szene gesetzte "Big top" (vereint nahezu perfekt ein dezent karibisch angehauchtes, sonniges, vollkommen unbeschwertes, zwangloses Jam-Feeling mit dem "Duft" der Southern-Swamps), die wundervolle, ruhige Ballade "Beautiful swimmers", das lockere, mit ganz aktuellen, leichten Rap-Splittern getränkte, Reggae-mässige "Turn up the heat and chill the rosé", das kernige, ja fast schon dreckige, in allerbester Stones- und Georgia Satellites-Manier rockende, riffige, gleichzeitig so ungemein frische und sonnige "Summerzcool", das brillant groovende, leicht südamerikanisch angehauchte, heisse "Rhumba girl" (tolles Wurlitzer-Piano, scharfe E-Gitarre, swampige Slide, schwüle Bläser-Fills), der herrliche, voller Wüsten- und Ghost Town-Feeling steckende, lockere Midtempo-Countryrocker "We learned to be cool from you" (großartige Baritone-/Steelguitar-Kombination), oder der bärenstarke, gut abgehende Sixties-rooted Surfrocker "Surfing in a hurricane" (famose Surf-Gitarren, tolle Farfisa-Orgel) erwähnt. Und beim jammig groovenden, tollen, mit feuriger Flamenco Acoustic-Gitarre durchzogenen Rootsrocker "Buffet hotel" gibt sich schließlich auch noch der mit Buffett eng befreundete Slide-Guru Sonny Landreth die Ehre, um dieses Stück mit seinem unwiderstehlichen Slide-Spiel zu veredeln. Toll! "Buffet hotel", im übrigen benannt nach einem tatsächlichen Ort, den Jimmy während eines ausgedehnten Afrika-Trips entdeckte, muß man ohne Einschränkung als "one of his strongest albums ever" bezeichnen, wie es ein amerikanischer Musikjournalist kürzlich ausdrückte. Recht hat er! Das, was Jimmy Buffett und seine fantastischen Musiker hier auf die Beine gestellt haben, ist schlichtweg ein Knüller. Trotz aller beschriebenen rockigen Momente suggeriert auch dieses Werk stets eine gewisse Relaxtheit, Sonne und Urlaubsvisionen. Welch ein Genuß in dieser grauen Winterzeit! Selten (wenn überhaupt) waren diese Jungs besser...

Das komplette Tracklisting:

1 Nobody From Nowhere - 5:06   
2 Wings - 3:46   
3 Big Top - 4:30   
4 Beautiful Swimmers - 5:21   
5 Turn Up the Heat and Chill the Rosé - 3:49   
6 Summerzcool - 3:15   
7 Rhumba Man - 4:10   
8 We Learned to Be Cool From You - 5:54   
9 Surfing in a Hurricane - 4:25   
10 Life Short Call Now - 4:08   
11 Buffet Hotel - 5:59   
12 A A Lot to Drink About - 3:28

Art-Nr.: 6705
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Nobody from nowhere
Wings
Big top
Summerzcool
We learned to be cool from you
Surfing in a hurricane

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Buster Jiggs - heartache jubilee [2009]
Buster Jiggs sind zurück! Und wie! Mit ihrem neuen Album "Heartache Jubilee" präsentieren sie ihren so wunderbar lockeren und so herrlich melodischen Countryrock schwungvoller, spielfreudiger und knackiger denn je. Es ist eine Wonne! Bereits im Jahre 2005 hatten wir anlässlich ihres starken Debüts von einem neuen, hell leuchtenden Sterne am texanischen Countryrock-Himmel berichtet, doch dann wurde es erst einmal recht still um die Band aus Hondo/Texas, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass man mit dem klasse Sänger Will Dodson und dem guten Lead-Gitarristen Brett Kastner (beide aus familiären Gründen) zwei nicht unerhebliche Verluste zu beklagen hatte. Doch nicht nur wir hatten schon beim Erstling das gesangstechnische Potential der Rhythmus-Gitarristin Kristin Muennink erkannt, die ohne jeden Zweifel schon immer das Zeug dazu hatte auch als Lead-Sängerin in der ersten Reihe zu stehen. Keine Frage, ihre grosse Zeit in der Band ist nun gekommen. So macht Bassist Cody Scherer keinen Hehl daraus, dass Kristin, nachdem man diverse vermeintliche Frontmänner vergeblich getestet hatte, die hunderprozentig richtige ist und der Band einen echten Motivationsschub voller Innovation und Drive in eine neue, richtige Richtung geben würde. Und das tut sie überaus eindrucksvoll! Kristin hatte beim Vorgänger schon den Löwenanteil des Songwritings übernommen, wie gesagt, die komplette Gitarrenrhythmusarbeit übernommen und mit hervorragenden Harmoniegesängen ihr vokales Talent unterstrichen. "Heartache Jubilee" verdeutlicht nun nachhaltig, über welch großartige, sehr prägnante Frontqualitäten Muennink verfügt. Ihre Stimme ist auf den knackigen, melodiebetonten Sound der Band hervorragend abgestimmt. Auch die zweite Neubesetzung eines vakanten Postens war ein absoluter Volltreffer! Lead-Gitarrist Heath Childs ist ein Könner ersten Grades, der dem ausgeschiedenen Brett Keltner in wirklich nichts nachsteht. Saitentechnisch agiert er sogar noch ein Stück variabler, streut immer wieder prächtige Soli ein und singt zudem klasse Harmonies. Mit der renomierten Smith Entertainment Group haben Buster Jiggs (der Name stammt übrigens aus einem Gedicht des Western-Poeten Gail Gardner, "The Sierry Petes - or Tying a Knot In The Devil’s Tail", und so ist auch ein rotes, mit einer Gitarre bestücktes, grinsendes Teufelchen mit einem Knoten im Schwanz zum Logo der Band geworden) jetzt auch ein starkes Label im Rücken. Für die Produktion wurde, wie auch schon beim Erstling, mit Joseph Deeb, dem Gitarristen von Micky and The Motorcars, wieder prominente Unterstützung gewonnen, der auch ein paar starke Slide- und Acoustic-Parts übernahm. Sämtliche Songs bestechen durch ihre quicklebendige und instrumentell hochwertige Einspielung. Ihre mit Ohrwurmqualitäten bestückten Melodien verströmen jede Menge positive Energie. Bassist Cody Scherer und Drummer Scott Muennink (Kristin's Ehemann) verrichten eine knackige Rhythmusarbeit, Kristin, Deeb und Childs ergänzen sich hervorragend in den untermalenden Gitarrenläufen und bereiten Childs immer wieder Raum für tolle, wunderbar ins Ohr gehende, aber auch mal sehr erdige, auf den Punkt gebrachte Lead-Gitarren-Passagen. Gastmusiker Mark Hallman bringt sich sehr sparsam mit einigen, den Songstrukturen angepassten Orgel-Parts ein (hervorragend vor allem bei der hinreissend schönen Countryrock-Ballade "Pretty White Wings", die neben ihrer wundervollen Melodie auch mit einem traumhaften E-Gitarren-Solo aufwartet). Über allem schwebt dann noch die erstaunlich angenehme Stimme Kristin Muennink's (vielleicht wie eine Mischung aus Patty Loveless, Fleetwood Mac’s Christine McVie und Sugarland's Jennifer Nettles), die bereits einen hochcharismatischen Eindruck hinterlässt. Mit ihr ist man, was den Gesang betrifft, in der männerdominierten Red-Dirt-/Americana-/Countryrock-Szene, darüber hinaus regelrecht in eine Nische gestoßen, denn allzu oft warten solche Künstler nicht mit weiblichem Lead-Gesang auf. Vom flockigen, lockeren, großartigen Opener "She’s Gonna Break Your Heart" (zwei starke E-Gitarren-Passagen), über das stampfende "Once Again" (klasse E-Gitarren- und Slidekombinationen), dem bereits erwähnten Ohrwurm "Pretty White Wings", dem rockigen Roots-//Red Dirt-Knaller "Madhouse" (herrlich angriffslustiger Gesang Muennink's, fettes, dreckiges E-Gitarren-Solo) und den countrylastigen "Heart Of Mine" (Marshall Tucker-Flair) und "Down Country Lovin’ (beide prima tanzbar, mit wunderbar knackigen E-Baritone-Gitarrenklängen und flotter Rhythmusarbeit) lässt das komplette Werk keine Wünsche offen. Extrem hoher Melodie- und Gute Laune-Faktor garantiert. Kein schwacher Song! Wundervoller, sich nachhaltig in den Gehörgängen festsetzender, unbeschwerter, Gitarren orientierter, "Red Dirt"-angehauchter Countryrock, wie er in solch einer Spielfreude, Selbstverständlichkeit und Natürlichkeit eben nur in Texas entstehen kann. Auch die goldenen Countryrock-Tage aus den Siebzigern kommen einem in Erinnerung. Große Klasse! Buster Jiggs mit Kristin Muennink an der Front, dieses "Experiment" geht bei "Heartbache Jubilee" voll auf! Fortsetzung in jedem Fall Pflicht! Die CD kommt in einem schlichten, aber von den Mueninks sehr geschmackvoll gestalteten Digi-Pack. Erneut "teuflisch guter Stoff"! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 She's Gonna Break Your Heart - 3:18   
2 Addicted to You - 3:16   
3 Ain't It Sweet - 3:31   
4 Once Again - 3:35   
5 You Don't Have to Be Lonely - 3:38   
6 Pretty White Wings - 4:17   
7 Heart of Mine - 3:33   
8 When I'm Dreamin' - 3:33   
9 Madhouse - 3:05   
10 Everything You Need - 3:38   
11 Down Country Lovin' - 3:09

Art-Nr.: 6590
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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She's gonna break your heart
Addicted to you
Once again
Pretty white wings
Heart of mine
Madhouse

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Carpenter, Mary Chapin - the age of miracles [2010]
Mary Chapin Carpenter geht konsequent ihren Weg weiter. Ihre Nashville-Tage sind lange vorbei, doch das interessiert sie nicht im geringsten. Sie hat den Major-Labels und dem Mainstream adé gesagt und gibt sich voll und ganz ihrer musikalischen Berufung hin. Sie ist eine überaus ambitionierte Singer-Songwriterin mit einem traumwandlerisch sicheren Gespür für literarisch intelligente Texte, aber auch für wunderbare Melodien und Songstrukturen. Und sie ist ohne Zweifel eine der Besten ihrer Zunft! Ihr neues Album, "The age of miracles" beweist dies einmal mehr auf überaus beeindruckende Art und Weise. Es ist ein großartiges Werk geworden, eine hinreissende Balance zwischen Folk, Caountry und Americana. Die Songs wirken sehr entspannt und strahlen eine wunderbare Wärme aus. Mary Chapin Carpenter's Vortrag erscheint einem ausgeglichener und charismatischer als je zuvor. Ob bei den Balladen oder im lockeren Midtempo-Bereich, aber auch bei den wenigen flotteren Nummern - alles wirkt geradezu "familiär" vertraut. Neben der unverkennbaren Stimme, ordnet man auch den musikalischen Rahmen unmittelbar dieser exzellenten Singer-Songwriterin zu. Die Identität ihrer Musik ist eindeutig. Das instrumentelle Gewand besteht aus einem überaus transparenten und sehr fein abgestimmten, klaren Sound (produziert haben Matt Rollings und Mary Chapin Carpenter), bei dem schöne, saubere akustische Gitarren, eine lockere, unaufdringliche Rhythmus-Sektion aus Bass und Drums, exzellente Piano- und Orgel-Ergänzungen, mal eine einsame Mandoline, ein Banjo oder einer verlorene Stee,l und geschickt der jeweilgen Song-Mentalität angepasste E-Gitarren Begleitung, mal zurückhaltend, mal rootsig und etwas energischer, herrlich miteinander harmonieren. Dazu hat die Künstlerin eine phantastische Band im Rücken, bestehend aus Russ Kunkel (Drums), Glenn Worf (Bass), Matt Rollings (Keyboards), Duke Levine (Electric guitar) und einigen Gästen wie Dan Dugmore (Steel), Eric Darken (Percussion) und den Background-Sängern und Sängerinnen Vince Gill, Alison Krauss und Mac McAnally. Ein wunderbares Album! Mary Chapin Carpenter mit einem weiteren Highlight Ihres exquisiten, musikalischen Schaffens!

Das komplette Tracklisting:

1 We Traveled So Far - 4:27   
2 Zephyr - 3:34   
3 I Put My Ring Back On - 2:45   
4 Holding Up the Sky - 4:48   
5 4 June 1989 - 4:47   
6 I Was a Bird - 3:26   
7 Mrs. Hemingway - 5:59   
8 I Have a Need For Solitude - 3:43   
9 What You Look For - 4:08   
10 Iceland - 4:44   
11 The Age of Miracles - 4:32   
12 The Way I Feel - 3:19

Art-Nr.: 6920
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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We traveled so far
I put my ring back on
4 June 1989
I have a need for solitude
The age of miracles
The way I feel

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Cook, Elizabeth - welder [2010]
Großartiges Werk von Elizabeth Cook, mit dem sie einerseits durchaus wieder auf den Spuren traditioneller Countryklänge, wie sie es auf dem 2007 erschienenen Vorgänger "Balls" zelebrierte, wandelt (ihre Einflüsse von Dolly Parton sind eindeutig spürbar), sich andererseit aber immer mehr in Richtung Roots, Americana und Alternate Country entwickelt. Dabei lässt sie sich offenbar sehr stark von der großen Lucinda Williams inspirieren, deren Terrain sie, wie auch das solcher Kolleginnen und Kollegen wie Buddy & Julie Miller, Allison Moorer, Rodney Crowell und Rosanne Cash, immer wieder äusserst kompetent betritt. Cook verfügt über eine immense Ausstrahlung. Dazu ist das Songmaterial einfach große Klasse. Highlights, wie beispielsweise der rockige, spröde Rootsrocker "El Camino" mit seinem satten "All I wanna do"-Groove (nur viel "dreckiger" und nicht so poppig wie bei Sheryl Crow - dafür ungemein "cool"), die wunderbare Americana-Ballade "Not California" mit ihren feinen Steelguitar-Fills (Background Gesang: Rodney Crowell), der freche, raue, Party-taugliche, stimmungsvolle Roadhouse Country-Tonker "Yes to booty", die staub trockene Ballade "Blackland farmer" (ein baumstarkes Frankie Miller-Cover), das straight rockende, von kernigen, satten E-Gitarren-Riffs getragene "Rock N Roll man", die schöne, flotte, traditionelle Countrynummer "Snake in the bed" oder der gemeinsam mit Dwight Yoakam vorgetragene, urige Barroom Honky Tonker "I'll never know", zeigen überaus eindrucksvoll, welch grenzenloses Potenzial in der Singer/Songwriterin aus Wildwood/Florida steckt. Begleitet wird sie von einer exzellenten Band, angeführt von ihrem Ehemann Tim Carroll (Gitarren, Banjo, Harmonica, Background Gesang). Produziert hat das Album niemand geringeres als Don Was. Eindeutig Elizabeth Cook's bislang abwechslungsreichstes, individuellstes und innovativstes, aber vielleicht auch ihr natürlichstes Werk - und ganz klar eines ihrer besten! Tolle Scheibe - weit weg vom Nashville-Mainstream!

Die komplette Tracklist:

1 All the Time - 2:53   
2 El Camino - 2:43   
3 Not California - 3:52   
4 Heroin Addict Sister - 4:01   
5 Yes to Booty - 2:04   
6 Blackland Farmer - 2:35   
7 Girlfriend Tonight - 3:09   
8 Rock n Roll Man - 3:11   
9 Mama's Funeral - 4:00   
10 I'm Beginning to Forget - 3:08   
11 Snake in the Bed - 2:05   
12 Follow You Like Smoke - 3:35   
13 I'll Never Know - 2:51   
14 Til Then - 3:05

Art-Nr.: 6918
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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El Camino
Not California
Yes to booty
Blackland farmer
Rock N Roll man
Mama's funeral
Snake in the bed

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Crain, Billy - skeletons in the closet [2010]
Bärenstarkes Solo-Album des legendären Southern Rock-Gitarristen! "Billy Crain has been a driving force on the Southern Rock and Rock scene for over three decades", heisst es in einem renommierten Online Southern Rock-Fanzine - und genau so ist es. Billy Crain war nicht nur Mitbegründer der einstigen Henry Paul Band, sondern ist auch seit dem Tod Hughie Thomassons bei den aktuellen Outlaws involviert, wo er sich seitdem größtenteils für dessen Gitarrenparts verantwortlich zeigt. Zudem zählt er zum Line-Up von Henry Paul's New Country-Seitenprojekt BlackHawk, das ja mittlerweile fast identisch zur aktuellen Outlaws-Besetzung musiziert. Was an vielen bisher allerdings weitestgehend vorrüber gegangen sein dürfte, ist, dass Billy (sein Bruder Tom Crain war übrigens über 15 Jahre Jahre lang ein ebenfalls überaus erfolgreicher Gitarrist und eine tragende Säule der legendären Charlie Daniels Band) auch als Songwriter in Nashville ungemein gefragt ist und so prominente Interpreten wie Shania Twain, die Dixie Chicks, Sara Evans oder Martina McBride zu den Abnehmern seiner Kompositionen zählen darf. Mit seinem neuen, wunderbaren Solo-Werk "Skeletons In The Closet" hat er sich selbst nun ein Album auf den eigenen Leib zugeschnitten, welches einerseits der ewig hungrigen Southern Rock-Fangemeinde (besonders den Traditionalisten) regelrecht Tränen in die Augen treiben dürfte, das aber auch die Anhänger knackiger, zeitloser Countryrock-"Mugge" und vor allem die Gitarren-Enthusiasten extrem begeistern wird. Es ist eine CD der Extraklasse, die genau das in den Mittelpunkt stellt, was die Anhänger des Genres so gerne mögen: Satte, vielfältige und filligrane E-Gitarrenarbeit! Und die gibt es voller zündender und absolut melodischer, kerniger Soli wirklich in Hülle und Fülle, Billy feuert hier mit seinen Saitengeräten regelrecht aus allen Rohren. Teilweise meint man sogar, dass Hughie Thomasson imaginären Beistand bei vielen der typischen Stratsoli leistet. Bis auf die Covergestaltung und den Mix der Stücke hat Crain sämtliche anderen Dinge wie Produktion, Songwriting und Gesang, sowie alle vertretenen Instrumente im Alleingang eingespielt. Das Ergebnis kann sich mehr als nur hören lassen. Zehn wunderbare, leicht retroangehauchte Tracks (wirken aber dank der kräftigen und glasklaren Produktion sehr zeitgemäß), allesamt sehr melodisch und abwechslungreich, die den Hörer vor allem dank der erwähnten, furiosen Gitarrenarbeit des Protagonisten teilweise staunend zurücklassen. Hatten die Outlaws auf ihrer neuen "Demos"-Scheibe (wo Billy auch beim Songwriting stark mitgemischt hatte) schon sehr positiv überrascht, so ist Crain's Solowerk jetzt der richtige, exzellent passende Nachschlag. Vom flockigen Opener "Rise Up" (schöne Akustikgitarre, 38 Special-typischer E-Gitarren-Rhythmus, Outlaws-trächtige Soli) bis zum herrlichen Abschluss "Running With The Rebels" (ein Lied zum Mitsingen, Mitwippen; auch hier grandiose Stratocaster-Soloarbeit im Thomasson-Stil) bleiben absolut keine Wünsche offen. Billy's Gesang hat allerdings nicht die typische Whiskey-getränkte Southern-Röhre, sondern klingt teilweise wie eine Mischung aus Timothy B. Schmidt (Eagles / Poco) und Rusty Young (Poco), was allerdings ebenfalls prima zu dieser schwungvollen, erfrischenden, sich prächtig in unseren Gehörgängen festsetzenden Musik passt und so manchem Song zusätzlich gar ein unterschwelliges Westcoast-Ambiente verleiht. "Muddy Waters" im typischen Outlaws-Gewand der Anfangsjahre (leichter Western-Einschlag, herrliche, virtuos gespielte E-Gitarren-Salven), das hochmelodische "White Picket Fence" (klasse E-Gitarren-Fills, schöne Harmoniegesänge) und das dezent folkige "Hard Times At Ridgemont High" (Mandolinen-betont, könnte auch gut ins BlackHawk-Programm passen) bilden die Vorboten für eine sich im Verlauf immer weiter steigernde CD. "Quick Silver" mit seiner markanten Refrainzeile (hat viel early Poco-Fwwling) überzeugt mit polternden Drums, richtig raubeinigen, erdigen Slides und furiosem E-Gitarren-Spiel in bester Lynyrd Skynyrd-Tradition. Allen Collins zu seiner Glanzzeit lässt grüßen! Der stampfende Titeltrack (übrigens nicht zu verwechseln mit dem Lied "Too Many Skeletons In Your Closet" der auch den Outlaws nahestehenden Ghost Riders) zeichnet sich durch eine markante E-Gitarren-Führungslinie aus und bietet die in Szenekreisen obligatorischen Twin-Parts. Das swampige und leicht countryumwobene "Daisy Chain" entpuppt sich mit seinem sofort in den Gehörgängenen verwurzelten Retro-Refrain (man fühlt sich teilweise in Crosby, Stills, Nash & Young-Tage zurückversetzt) und der tollen E-Gitarren-Arbeit, inklusiv kleinem Gitarrenfinish, als weiterer Kracher. Das erneut in allerbester Outlaws-Manier präsentierte "Borrowed Freedom" und das in den Strophen ein wenig an "House Of The Rising Sun" erinnernde "Cracks" (zum Teil dezent psychedelisch anghauchte, herrliche E-Gitarren-Arbeit) überzeugen wieder durch modern interpretierte Retroabwandlungskunst. Das bereits erwähnte "Running With The Rebels" würde jeden Southern-Fan auf die Knie gehen lassen, wäre da nicht der kleine Makel des Fehlens des Genre-obligatorischen Gitarrenfinishs, auf das man sich im Verlauf des Songs (trotz toller Soli zuvor) schon fast unweigerlich einrichtet. Trotzdem ein Klasse-Abschluss! Billy Crain überzeugt mit seinem Solo-Album "Skeletons In The Closet" auf ganzer Linie. Eine phantastische Visitenkarte eines absoluten Ausnahme-Gitarristen, Songschreibers und Allround-Musikers, die von vorn bis hinten einfach nur Spaß macht. Ein kleines Manko ist die etwas spartanische Verpackung der CD im einfachen Papp-Sleeve in alter LP Cover-Optik, doch das darf und muß man bei dieser prachtvollen Musik einfach als zu vernachlässigen in den Hintergrund stellen. Ein tolles Album! Man darf gespannt sein, was Billy Crain in Zukunft noch so alles aus seiner offensichtlich mit Ideen nur so vollgepackten musikalischen Vorratskammer hevorholt... (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Rise Up (4.04)
2. Muddy Waters (4.36)
3. White Picket Fence (3.50)
4. Hard Times At Ridgemont High (4.19)
5. Quick Silver (4.40)
6. Skeletons In The Closet (3.51)
7. Daisy Chain (4.30)
8. Borrowed Freedom (3.32)
9. Cracks (3.34)
10. Running With The rebels (3.20)

Art-Nr.: 7228
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Muddy waters
White picket fence
Hard times at Ridgemont High
Quick silver
Skeletons in the closet
Borrowed freedom
Cracks

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