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Big Head Todd And The Monsters - rocksteady [2010]
Achtes Album der exzellenten, auch in Southern- und vor allem in Jamrock-Kreisen äusserst beliebten Rock-/Rootsrock-/Heartland Rock-Truppe aus Boulder/Colorado! "Rocksteady" lässt vom Titel her ein eher abgehendes, dampfendes Power Rock-Album vermuten, doch das trifft nur bedingt zu. Vielmehr wählen Big Head Todd und seine Monsters eine zwar immer noch durchaus kraftvolle, aber im Vergleich zu vielen früheren Werken doch eher gemässigtere Gangart und begeben sich auf eine überaus abwechslungsreiche und spannende Reise auf das von so ungemein vielseitigen Stilen geprägte Terrain des Rootsrocks. World-Einflüsse, einige Reggae-orientierte Nummern, Blues, Soul, Balladen und vor allem eine bemerkenswerte Portion Westcoast-Feeling ziehen sich durch das musikalisch einmal mehr exquisit umgesetzte, hevorragende Songmaterial. Zuweilen hört sich das Album an, als sei es in Los Angeles oder San Francisco eingespielt worden, doch die Jungs haben es in ihren eigenen Studios in Denver/Colorado und in Chicago/Illinois aufgenommen. Diese vermeintliche Westcoast-Frische und unbeschwerte Lockerheit zieht sich wie ein roter Faden durch fast alle Songs, obwohl die meisten Stücke durchaus kraftvoll rocken. Nehmen wir beispielsweise das großartige Titelstück "Rocksteady": Macht seinem Namen wirklich alle Ehre, "rockt steady" und trumpft dabei mit einem schön straighten, unterschwellig fast ein wenig funky und soulig unterlegten, knackigen Rhythmus auf. Aber die Nummer besticht eben auch durch eine prächtige Lockerheit und unwiderstehliche Frische. Wirkt einerseits sehr retro (der alte Klassiker "Get ready" von Rare Earth kommt einem in den Sinn), andererseits überaus zeitgemäss. Die Nummer geht prima ins Tanzbein. Toller Groove, feine Keyboard-Untermalung und ein exzellentes, feuriges E-Gitarren-Solo von Todd Park Mohr runden diesen tollen Song ab. Weitere Highlights des Albums sind beispielsweise die wundervolle, harmonische Ballade "Beautiful" (glasklares, sauberes Mundharmonica-Spiel, erneut ein dezentes Soul-Feeling, hintergründige,.bestens integrierte, unauffällige Bläser, schöne Melodie, schöner Chorus), die Coverversion von Tom Russell's "Muhammad Ali", aus dem die Band einen sehr kraftvollen, Gitarren-betonten, jammigen Reggae-Rocker macht (glühendes E-Gitarren-Solo), das lässige "Happiness is..." (ebenfalls im Raggae-Gewand), die dreckige, kochend heiße und gewaltig groovende Fassung des Blues-Klassikers "Smokestack lightnin'" (Bluesharp, fette E-Gitarre und Bläser produzieren eine Menge Dampf), das ungemein lockere, erneut von einer sommerlichen Frische durchzogene, soulige "I hate it when you're gone", oder auch der prächtig die Westküste entlang rollende, lässig "coole", mit klasse Slide-Fills und vielen World-Einflüssen bestückte "People train". Besonders erwähnenswert ist zudem die raffinierte, bärenstarke Fassung des alten Stones-Klassikers "Beast of burden", aus dem die Jungs einen erstklassigen, lupenreinen, herrlich frisch und flockig groovenden Westcoast-Rocker machen, mit großen Reminiszensen, auch gesangstechnisch, an Jackson Browne und David Lindley. Big Head Todd and The Monsters sind einfach nicht unterzukriegen. Schon lange ohne Major-Deal machen sie längst genau die Musik, nach der ihnen der Sinn steht - ohne jeglichen Zwang und Einfluss von aussen. Vielleicht ist das das Geheimnis ihrer Kreativität und ihres musikalischen Abwechslungsreichstums. Sie beackern immer mal wieder ein anderes Terrain - und bleiben sich doch treu. Obwohl es bei diesem Album viel Neues zu entdecken gibt, "Rocksteady is a true Big Head Todd and The Monsters record" - durch und durch! Starke Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1 Rocksteady - 4:27   
2 Beautiful - 3:55   
3 Muhammad Ali - 3:21   
4 After Gold - 4:26   
5 Happiness Is... - 4:11   
6 Back to the Garden - 4:35   
7 Smokestack Lightnin' - 3:44   
8 I Hate It When You're Gone - 3:59   
9 People Train - 3:27   
10 Beast of Burden - 3:42   
11 Fake Diamond Kind - 3:33

Art-Nr.: 7003
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rocksteady
Beautiful
Muhammad Ali
Smokestack lightnin'
I hate it when you're gone
Fake diamond kind

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Black Crowes, The - croweology [2010]
2 CD-Set! Was für eine famose Leistung der Black Crowes! Neues Acoustic Doppel-Album der "Krähen", im übrigen erneut mit Luther Dickinson (North Mississippi Allstars) an Bord, zum Preis einer Einzel-CD! Dafür spielte die Truppe über 20 Songs ihres umfangreichen, phantastischen Repertoires noch einmal neu ein - wie gesagt, in akustischen Versionen. Doch was heisst hier akustisch: Sagen wir mal, die Basis ist eindeutig akustisch, aber das ist ein richtig kraftvolles, zündendes, ungemein engagiertes Werk geworden, bei dem die Rhythmus-Sektion aus Drums und elektrischem Bass einen wunderbar erdigen, rootsigen Groove vorgibt und auch mal eine dezente, dreckige, elektrische Lead-Gitarre zum Eisatz kommt. Eigentlich sind es also eher semi-akustische Arrangements, doch, und das ist das Entscheidende, sie unterscheiden sich deutlich von den bekannten Versionen. Es ist faszinierend, was die Band in der Lage ist, mit diesem Material noch einmal für einen Spannungsbogen aufzubauen. Der Funke springt sofort über. Tolle Jammings, tolle Grooves, großartige Melodien, ausgedehnte instrumentelle Breaks, Spielfreude, und viel, viel Seele und Inspiration. Enthält im übrigen eine klasse, bisher unveröffentlichte Coverversion von Gram Parsons' "She" und mit "Cold boy smile" auch ein vollkommen neues Stück. Einfach grandios! Ein zusätzliches Highlight ist die überragende Verpackung und Aufmachung des Albums. Die CDs kommen in einem wundervoll illustrierten, 4-fach aufklappbaren Digipack, bei dem sich, sobal man es auseinanderfaltet, in der Mitte ein Gebilde mit zwei am Lagerfeuer sitzenden, Mesch-gewordenen "Hippie-Krähen" erhebt (3 D-Gimmick-Cover), in der Art, wie bei der legendären, alten Jethro Tull-LP "Stand up". Klasse! So etwas Großartiges bekommt man bei einem Download eben nicht geboten. So etwas sollte Schule machen. Ein extrem reizvolles "Verpackungsplus" zu der eh schon genialen Musik. Tolle Sache für die Fans! Rundherum ein saustarkes Teil!

Kurz nach dem VÖ-Termin, am 13. August 2010, starten die Black Crowes in Milwaukee im übrigen ihre große U.S. "Say goodnight to the bad guys"-Tour, bei der sie jeweils einen 90-minütigen Acoustc-Set und einen 90-minütigen Electric-Set spielen werden. 20 Jahre sind es her, seitdem die Band ihr legendäres Album "Shake your money maker" veröffentlichte - und dieses neue Album und die anschliessende Tour sind eine Art Jubiläumsgeschenk der Band an die Fans. Danach ist erst einmal Schluß. Die Band wird sich nicht trennen, allerdings eine längere Auszeit nehmen. "Croweology" ist also so etwas wie ein "Abschiedsalbum" für eine längere Zeit... - aber das wird sicher nochmal ein Genuß für die Fans.

Aus dem Original-Text zur Produktbeschreibung":
The Black Crowes will release Croweology, its first double album of all acoustic material, on August 3. The release celebrates the 20th year anniversary of the Crowes’ 1990 debut Shake Your Money Maker. Following a tour in support of the album, the band has planned a lengthy hiatus. The members of the Black Crowes parted ways in 2001 and reunited in 2005.
“At this milestone in our career, I feel very fortunate that I have had the opportunity to spend my life making music,” Rich Robinson said in a statement. “It’s been 20 years since we started out on this journey. I would like to extend my deep gratitude to all of our fans who have been there with us along the way. We would not have gotten here without your support. Every night I stand on the stage I feel great pride and respect for what we share with our fans. After this tour we are going to take some much needed time to spend with our families. But for now, we are very much looking forward to a great year of touring. I look forward to seeing all your familiar faces again on the road. See you soon.”
After touring in 2009, The Black Crowes spent time at the Sunset Sound Studios in Los Angeles, recording over 20 songs from their 20-year history. The band arranged acoustic versions of many of their best-loved songs and the band’s catalogue picks."

Das komplette Tracklisting:

Disc 1
1. Jealous Again (5.13)
2. Share The Ride (3.58)
3. Remedy (5.33)
4. Nonfiction (7.53)
5. Hotel Illness (3.38)
6. Soul Singing (4.15)
7. Ballad In Urgency (9.16)
8. Wiser Time (9.33)
9. Cold Boy Smile (Unreleased) (5.35)
10. Under A Mountain (4.43)

Disc 2
1. She Talk s To Angels (6.16)
2. My Morning Song (6.13)
3. Downtown Money Waster (4.17)
4. Good Friday (5.42)
5. Thorn In My Pride (9.35)
6. Welcome To The Goodtimes (4.01)
7. Girl From A Pawnshop (7.08)
8. Sister Luck (5.58)
9. She (Unreleased) (5.31)
10. Bad Luck Blue Eyes Goodbye (7.07)

Art-Nr.: 6990
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Elmore, Jason & Hoodoo Witch - upside your head [2010]
"Jason Elmore & Hoodoo Witch carry on the tradition of guitar-slinging Texas Blues Rock"! Und wie sie das tun! "Jason Elmore is the hottest new guitar hero, deep from the heart of Texas"! Yeah! Saustarkes Debut dieses "masterful guitarslingers" aus Denison/Texas, der sich mit seiner Truppe Hoodoo Witch (klassische Trio-Besetzung) aufmacht, die texanische Bluesrock-Szene ordentlich aufzumischen. Voller Herz und voller Selle, voller Leidenschaft und voller Biss, voller Enthusiasmus und voller Frische beackern sie das Terrain zwischen Stevie Ray Vaughan (ein amerikanischer Fan bemerkte gar in einem Statement "The new SRV has arrived") und Johnny Winter, zwischen Freddie King und Muddy Waters, zwischen Too Slim and the Taildreggers und ZZ Top, zwischen Joe Bonamassa und den Buddaheads, Led Zeppelin und Rory Gallagher, aber auch zwischen Sonny Landreth und The Allman Brothers Band. Vielseitig, aber sie bringen das prächtig unter einen Hut und es passt einfach wunderbar zusammen. Elmore ist nicht nur ein Wahnsinns-Gitarrist, dessen mitreissende Riffs und Soli ihm tiefste Bewunderung und Ehrfurcht entgegenbringen, nein, er ist auch ein fabelhafter Sänger und exzellenter Songwriter. Die Bandbreite des durch und durch bärenstarken Songmaterials geht von mächtig abgehenden Volldampf-Boogies, über kochenden Roadhouse-Blues, brodelnde Texas-Shuffles, herrlich groovenden Midtempo-Bluesrock, flüssigen Southern-Bluesrock, "gritty" Roots-Blues, schwülen Delta-Blues, bis hin zu seeligem, wundervollem Slow-Blues(rock). Und auch für vorzügliche Melodik hat Elmore ein gutes Händchen. Schon gleich zu Anfang gibt's eine absolute "Killer"-Nummer: "Dusk till dawn" heisst das Stück, ein baumstarker, fetter, dreckiger, Slide-getränkter, Southern-rooted Boogie voller zündender Bottleneck-Ausflüge. Elmore und seine Jungs sind sofort auf Betriebstemperatur und der Saitenkünstler rührt mit seiner Slide ein mächtig dampfendes Voodoo-Gebräu an. Man ist sofort von dieser Musik gefesselt. Zeppelin-mässige Riffs eröffnen den anschliessenden, klassischen, mit einem Schuss Funk-Blues gewürzten Rocker "Big money grip". Nicht nur hier fällt auf, wie großartig auch Elmore's Rhythmus-Fraktion "Hoodoo Witch" (Beau Chadwell - Drums, Chris Waw - Bass) auftritt, die den Protagonisten eine geradezu perfekte Basis verschafft. Die Nummer hat ein klasse Feeling. Mit dem folgenden "All it does is rain" präsentieren uns die Jungs nun einen ganz herrlichen Slow-Blues, eingehüllt in einen wunderbaren Rhythmus, eine exzellente Melodie und einen großartigen, aus vielseitigen. transparenten Gitarren bestehenden Mantel traumhafter Riffs, Licks und Soli. Faszinierend das immer wieder wieselflinke, erdige, satte, ungemein virtuose Gitarrenspiel des Meisters. Das ausgedehnte, über 3-minütige, mit schönen Wah Wahs angereicherte, überaus abwechslungsreiche Solo ist pure Gitarren-Magie. Ganz groß! Der kernige Rocker "Drag me down" kommt dann wieder mit klassischen Riffs zwischen Taste und Led Zeppelin (ohne dabei das "down home Texas-Feeling zu vernachlässigen) und die anschliessende "schwaze Witwe" ("Black widow") macht mit ihrem beherzten Auftreten die Roadhouses zwischen Texas und Oklahoma unsicher. Einen weiteren Texas Bluesrock "Killer"-Shuffle voller Southern-Flair (Stevie Ray Vaughan meets ZZ Top) bekommen wir mit dem prachtvollen "Road to ruin" serviert - klasse E-Gitarren-Riffs, ein scharfer Groove, starker Gesang, eine prima Melodie und natürlich wieder ein fulminantes, die Herzen der Saiten-Enthusiasten höher schlagendes Solo inklusive. Es folgen mit dem rauen, schnellen "6 foot down" ein explosiver "Volle Kanne"-Slide-/Delta-/Swamp-Boogie (glühende Slide-Attacken ohne Ende) und mit dem tollen "Dracula bite" ein straighter, riffiger, Blues-based Classic-Rocker (das Gitarren-Solo sprüht nur so vor flüssigem Southern-Flair), ehe mit dem wunderbaren "Evil woman" wieder ein eher zurückgenommener Midtempo-Bluesrocker auf dem Programm steht, der aber vor innerer Stärke und Energie nur so strotzt. Im richtigen Moment wartet Elmore erneut mit einem zündenden Gitarrensolo auf, das stetig an Kraft gewinnt, um den Song schließlich wieder in den ursprünglichen, lässigen Mojo-Groove zurückzugeleiten. Klasse hier auch die gut abgestimmte Orgel-Untermalung von Gastmusiker Shawn Phares. Eine Knüller-Nummer! Doch was soll man weiteres über einzelne Tracks erzählen, das komplette Album ist schließlich ein 56 1/2 Minuten währender, absoluter Bluesrock-"Hit"! Produziert hat das Werk im übrigen, zusammen mit Jason Elmore, Jim Suhler (Jim Suhler & Monkey Beat, George Thorogood), der zudem bei einigen Songs als zweiter Gitarrist mit von der Partie ist. Jason Elmore & Hoodoo Witch mit einem Debut, das keine Wünsche offen lässt. "Upside your head" ist nicht mehr und nicht weniger als ein waschechter Genre-Knüller. Einfach famos! "No tricks, just straight up rockin' kickass Blues"!

Das komplette Tracklisting:

1. Dusk Till Dawn 4:13
2. Big Money Grip 3:39
3. All It Does Is Rain 6:20   
4. Drag Me Down 3:37
5. Black Widow 3:36
6. Road to Ruin 4:45
7. 6 Foot Down 2:38   
8. Dracula Bite 5:14
9. Evil 6:00
10. Wash My Hands of You 4:11
11. Red River Valley 2:26
12. World of Trouble 3:34
13. Nobody Knows 3:32
14. That's the Way It's Got to Be 2:57

Art-Nr.: 6894
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dusk till dawn
All it does is rain
Road to ruin
6 foot down
Dracula bite
Evil woman
Nobody knows

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Haynes, Warren, Gov't Mule & Friends - the benefit concert, vol. 3 ~ live [2010]
2 CD-Set! Große Freude, nicht nur bei den Mule-Heads! Die angekündigten Veröffentlichungen der jährlich stattfindenden, von Warren Haynes organisierten, grroßartigen "Christmas Jams" in Asheville/North Carolina über Haynes' eigenes "Evil Teen"-Label setzen sich mit dem Release von "The Benefit Concert Vol. 3" fort. Auf 2 CDs mit rund 3 Stunden Spielzeit erblickt dieses Mal die "13th Annual Warren Haynes Christmas Jam at The Asheville Civic Center" aus dem Jahre 2001 die Welt. Im Mittelpunkt stehen wieder Warren Haynes, Gov't Mule und eine lange Liste hochkarätiger Freude. Ein absolutes Fest für die Rock-/Southern-/Jamrock-Gemeinde!

Hier die komplette Setlist:

1. Mama Don’t Allow - Alvin Youngblood Hart
2. Devil Got My Woman – Alvin Youngblood Hart & John Popper
3. That Sign On The Door - Edwin McCain, Oteil Burbridge, Jimmy Herring (recently with Widespread Panic), John Popper & Danny Barnes
4. Alone – Edwin McCain, Oteil Burbridge, Jimmy Herring, John Popper & Danny Barnes
5. Broken Hearts And Auto Parts – Drivin’ N' Cryin’
6. Fly Me Courageous – Drivin’ N' Cryin’ w/Audley Freed (of The Black Crowes fame)
7. Straight To Hell – Drivin’ N' Cryin’ w/Audley Freed & Edwin McCain
8. Carolina Blues – Blues Traveler
9. Slow Change – Blues Traveler
10. Mountains Win Again – Blues Traveler w/Warren Haynes
11. New York Prophesie – Blues Traveler

Disc 2:
1. Loose Lucy - Phil Lesh & Friends
2. Tennessee Jed – Phil Lesh & Friends
3. Night Of A Thousand Stars – Phil Lesh & Friends
4. Blind Man In The Dark – Gov't Mule w/Rob Barraco & Dave Schools (of Widespread Panic)
5. Sco-Mule - Gov't Mule w/Oteil Burbridge & Rob Barraco
6. Almost Cut My Hair – Gov't Mule w/Rob Barraco, Dave Schools & Robert Randolph
7. Masters of War> - Warren Haynes
8. Rockin’ In the Free World – Gov't Mule w/Rob Barraco, Dave Schools, Kevn Kinney & Audley Freed

Art-Nr.: 6951
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Lauderdale, Jim - patchwork river ~ songs by robert hunter and jim lauderdale [2010]
Songs by Robert Hunter and Jim Lauderdale! Grammy Award winning Singer-Songwriter Jim Lauderdale gehört ohne Zweifel zu den kreativsten Musikern zwischen Nashville und Los Angeles. Musikalisch im Grunde genommen beheimatet im Bereich Country und Alternate Country (er schreibt reihenweise Hits für die etablierten Countrystars in Nashville, aber auch naheu jede Americana-Größe hat bereits mit ihm zusammen gearbeitet), ist Lauderdale darüber hinaus immer wieder für Ausflüge auf ein anderes Terrain gut. Traditional Country, kernigen Rootsrock, Bluegrass, Jamgrass-/rock, Americana - alles hat er schon gemacht. Und zwar stets auf einem beachtlich hohen Niveau. Dabei hat er noch nie Kollaborationen mit anderen, bekannten Musikern gescheut. So nahm er bereits gemeinsame Alben mit Bluegrass-Ikone Ralph Stanley auf, ebenso mit den jammigen Donna The Buffalo, arbeitete für viele Projekte eng mit so unterschiedlichen Künstlern wie Lucinda Williams, Dwight Yoakam und Solomon Burke zusammen, um nur einige zu nennen. Für sein neues Album nun ging Lauderdale erneut eine musikalische Partnerschaft ein und erfüllte sich damit einen Lebenstraum. "Patchwork river" ist das ganz wunderbare, gemeinsame Projekt von Jim Lauderdale und dem legendären Lyriker und Songwriter aus dem Grateful Dead-Dunstkreis, Robert Hunter. Ein prächtiges Album, mit dem er sich weniger auf den Countrypfaden bewegt, ohne sie vollkommen zu verlassen, sonder vielmehr in der großen weiten Welt des Rootsrocks und Americana. Die beiden haben für dieses Album 13 großartige Nummern voller musikalischer Abwechslung und textlicher Raffinesse geschrieben, die Lauderdale mit seinen exzellenten Begleitmusikern (u.a. Kenny Vaughan, Doug Lancio und James Burton - E-Gitarre, Al Perkins - Pedal Steel Guitar, Chad Cromwell und Ron Tutt - Drums, Byron House und Gary Tallent - Bass, Gordon Mote - Keyboards) wie aus einem Guss vorträgt. Diese Roots- und Americana-Musik mit ihren Spuren von Country, Blues, Soul, Southern, Swamp und Cajun passt von vorn bis hinten wie eine unzertrennliche Einheit zusammen. Durch den Einfluus von Robert Hunter sind einige Songs von einen Hauch von Grateful Dead umgeben, vornehmlich zu Zeiten der "Workingman's Dead"- oder "American Beauty"-Phase. Das kommt klasse! Aber auch Elemente von The Band, Little Feat, Chris Robinson (The Black Crowes), The Jayhawks, den New Riders of The Purple Sage und Gram Parsons sind immer wieder wahrnehmbar.Vieles wirkt herrlich retro. Die Ausnahme-Musiker, die Lauderdale mit an Bord hat, versprühen jede Menge Spielfreude und demonstrieren auf beeindruckende Weise ihr großartiges Spielverständnis untereinander, nutzen aber auch ihre stets vorhandenen Freiräume zu glanzvollen Soli mit ihren Instrumenten. Vor allem die famosen Gitarristen Kenny Vaughan, Doug Lancio und der noch immer unwiderstehliche James Burton brillieren mit exzellentem Spiel. Alles wirkt locker und leicht, steckt voller Seele und ist von einer natürlichen Frische durchzogen. Einfach schön! Die Songs sind durchweg große Klasse und bleiben wunderbar hängen. Die Melodik ist vorzüglich. Und Lauderdale ist einfach ein phantastischer Sänger, der stets in der Lage ist, jedes dieser großartigen Stücke mit dem nötigen Ausstrahlung zu interpretieren. Zu den Highlights zählen unter anderem: Der von kernigen, würzigen E-Gitarren-Riffs geprägte, etwas an The Band und Chris Robinson's Solo-Arbeiten erinnernde, krafrvolle, erdige, leicht bluesige Midtempo-Rootsrocker "Patchwork river", das mit Grateful Dead-/Jerry Garcia-ähnlichen, wunderbar lockeren Lead Gitarren-Linien durchzogene, southern-bluesige, klasse groovende "Jawbone" (tolles Drumming, klasse Piano-Geklimper, trockene Dobro-Fills), das voller Southern Soul steckende, mit schönen Gitarren, einer hintergründig grollenden Hammond Orgel und unaufdringlichen Bläser-Fills instrumentierte, melodische "Good together", der lockere, mit einem klasse "Ghost Town"-Feeling (vor allem hervorgerufen durch eine leicht hallige Baritone E-Gitarre) versehene, bluesige Southern-/Swamp-/Americana-/Rootsrocker "Alligator alley" (großartiges, lässiges, luftig leichtes, aber sehr virtuoses E-Gitarren-Solo), die traumhaft groovende, ungemein viel Charme und Spirit verbreitende Southern-/Memphis Soul-Nummer "Louisville roll", der flotte, herrlich fröhliche Fiddle-driven (Stuart Duncan) Cajun Country-Song "Turm to stone", der flüssige, mit viel californischem Wüsten-Flair angereicherte Roots-/Countryrocker "El Dorado" (herrlich flockige Lead Gitarre und großartige-Steel-Fills), der mit satten, würzigen E-Gitarren gespickte, raue Rootsrocker "Winonna" (zündendes E-Gitarren-Solo), oder auch die traumhaft schöne, von einem unwiderstehlichen Gram Parsons-/The Flying Burrito Brothers-Retro Charme durchzogene, lupenreine Countrynummer "Between your heart and mine" (grandiose Pedal Steel-Licks von Al Perkins, exzellenter Background Gesang von Patty Griffin). Hunter's Lyrics und Lauderdale's Musik - es passt einfach wunderbar! Da kann man schon voller Freude auf eine Fortsetzung hoffen. Doch ob die jemals kommen wird?... Egal, "Patchworh river" jedenfalls ist prächtiges Album geworden, ein beeindruckendes Dokument feinster, authentischer Roots-/Americana-Musik von zeitloser Substanz.

Das komplette Tracklisting:

1 Patchwork River - 4:42   
2 Jawbone - 4:12   
3 Good Together - 3:12   
4 Alligator Alley - 3:07   
5 Louisville Roll - 3:33   
6 Tall Eyes - 3:13   
7 Turn To Stone - 3:19   
8 El Dorado - 5:01   
9 Up My Sleeve - 5:17   
10 Far In the Far Away - 4:31   
11 Between Your Heart and Mine - 3:25   
12 Winnona - 2:28   
13 My Lips Are Sealed - 3:30

Art-Nr.: 6921
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Patchwork river
Alligator alley
Louisville roll
Turn to stone
El Dorado
Between your heart and mine
Winonna

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Potter, Grace and the Nocturnals - nothing but the water ~ limited edition mit bonus live dvd [2006]
Limited Edition mit Bonus Live-CD! Eine fantastische, neue Band sorgt momentan in den Staaten mit ihrem genauso unbekümmerten und zwanglosen, wie musikalisch überaus versierten, unwiderstehlichen, groovenden, "heißen" Roots-Blues-Mix für mächtig Furore! Nicht nur ihr prächtiges Debut-Album "Nothing but the water", sondern vor allem auch ihre grandiosen Live-Auftritte reißen die einschlägige Presse und Musikerkollegen zu Jubelstürmen hin! Ihre jetzt schon riesige Fanschar wächst in Windeseile, - viel umjubelte Auftritte als Support-Act für Bands wie die North Mississippi Allstars, Big Head Todd And The Monsters, die Derek Trucks Band, die Dave Matthews Band, Buddy Guy und viele andere verzückten die Fans, - ein großartiger Gig im Rahmen des diesjährigen Bonnaroo-Festivals sorgte für erneutes Aufsehen: Die Rede ist von Vermont's Grace Potter and the Nocturnals! Zentrale Figur und Frontfrau des Quartetts ist die erst 22-jährige Grace Potter, offenbar ein musikalisches Naturtalent! Was sie bereits drauf hat, ist alles andere als alltäglich: Eine ungemein starke Songwriterin, eine Virtuosin an der Hammond Orgel und am Piano, Gitarristin, eine überaus charismatische, genauso lockere wie professionelle, durchaus auch von einem gewissen Sex-Appeal begleitete Stage-Performance und eine Wahnsinns-Sängerin mit einer schier atemberaubenden Stimme (Röhre), die Vergleiche zu Aretha Franklin, Janis Joplin, auch Lucinda Williams, vor allem aber zu Susan Tedeschi und Bonnie Raitt unerläßlich macht. Vielleicht klingt ihr Organ auch wie eine Mischung der vorgenannten Hochkaräter, auf jeden Fall aber kann sie mit ihnen locker mithalten, ja stellt sie fast in den Schatten! Sie trifft auch live jeden Ton, und das bei einem unglaublich emotionalen, aus tiefster, inbrünstiger Seele "herausgedrückten", rauen, kraftvollen, dreckigen, aber auch absolut melodischen, schönen, wenn nötig sogar sehr weichen, warmherzigen Gesangsstil! Viel Gefühl und Spirit pur! Doch, und nur so kann es funktionieren, sie hat natürlich auch eine ebenso adäquate, kompetente Band im Rücken, über dessen großartigen Lead-Gitarristen Grace selbst in einem kürzlich geführten Interview euphorisch und stolz zugleich schwärmte: "Our guitarist Scott Tournet is the next Jimmy Page, you heard it here first". Aber auch Bassmann Bryan Dondero und Drummer Matt Burr verstehen ihr Handwerk - ohne jeden Zweifel! Neben den bereits genannten Künstlern auch beeinflußt von so unterschiedlichen alten und jungen Bands wie Led Zeppelin, The Band, Little Feat, JJ Cale, Tom Petty, Norah Jones, Wilco und My Morning Jacket gelingt ihnen eine wunderbare, voller Soul steckende, überaus inspirierte, viel Southern-Flair und Swamp-Feeling versprühende, teils auch dezent Funk-, Gospel- und Americana-tangierte, jammig veranlagte Groove-/Roots-/Blues-/Bluesrock-Musik, von der sofort eine unmittelbare Faszination ausgeht. Selten aggressiv rockend, zumindestens nicht bei den Studiostücken, herrscht eher eine vermeintlich entspannte, ja intime Atmosphäre. Dennoch versprüht die Band jede menge Energie, allein schon durch Potter's fulminanten Gesang! Dazu spürt man zu jeder Minute eine immense Spannung aufbauende, drückende unterschwellige Schwüle! Toller, kompakter Bandsound aus prächtigen Keyboards, exzellenter Percussion, erstklassigen Gitarreneinlagen und groovendem Bass! Starkes E-Piano, Dobro-ähnliche Acoustic-Gitarre, lässige. aber würzige Gitarren-Licks und Grace's inspirierter, herrlicher Gesang bestimmen das großartige, stark an Bonnie Raitt erinnernde Eröffnungsstück "Toothbrush and my table", für das sie sogar schon eine "Jammy"-Nominierung einheimsten. Trotz des relaxten Feelings spürt man sofort diese bereits erwähnte Schwüle und Energie. Klasse Percussion, herrlicher Groove! Etwas flotter, aber immer noch recht lässig, wird's bei dem auf einem tollen Hammond Orgel-Teppich "ausgelegten", von wunderbar würzigen E-Gitarren-Licks begleiteten, voller Southern Soul steckenden, bluesigen Rootsrocker "Some kind of ride". Grace's unwiderstehlicher Gesang, die wohlige Hammond Orgel im Background, wunderbar transparente E-Gitarren-Fills, eine zunächst voller Harmonie steckende Ruhe, die im Verlauf der Zeit jedoch durch ein knackig einsetzendes Schlagzeug eine gewisse Dynamik erfährt, wieder diese spürbare Inspiration, dieser "Soul" und eine traumhafte Melodie geleiten uns anschließend durch die hinreißende Roots-/Blues-Ballade´"Ragged company", gewürzt sowohl mit einem tollen Orgelsolo, als auch mit einem herrlich rootsigen E-Gitarrensolo! Bärenstark! Wie auch das semi-akustische, rootsige, bluesige, flotte "Left behind", der ruhige, aber drückende, viel Gospel-Feeling versprühende, funkig groovende Delta-Blues "Treat me right", das forsche, Slide-getränkte, swampig rockende und brodelnde "Sweet hands", der voller unterschwelliger Power steckende, toll groovende Americana-/Roots-/Bluesrocker "Joey", u.s.w., u.s.w., bis das Album schließlich mit dem famosen, sehr melodischen, voller Southern-/Gospel-Soul steckenden Blues-/Rootsrocker "Nothing but the water" endet, bei dem die Band nochmal ihr ganzes, großes Können offenbart, inklusive toller Orgel-Passagen und großartiger Lead Gitarren-Läufe! Als wenn das noch nicht alles wäre, wird bei dieser limitierten Ausgabe des Albums auch gleich noch eine grandiose, immerhin 36 Minuten lang laufende Live-DVD mit 5 Songs ihres großartigen Konzertes aus dem "Higher Ground Ballroom" in Burlington/Vermont vom 15. Oktober 2005 mitgeliefert. Und live rockt die Band noch deutlich feuriger! Grace's Stimme kommt hier fast noch besser, was nachhaltig beweist, welch begnadete Sängerin sie ist. Unglaublich, wie präzise, kraftvoll, gefühlvoll und dreckig zugleich sie ihre Vorträge bringt! Was für eine Ausstrahlung! Zudem spielt sie Keyboards, Acoustic Gitarre, Tambourine und bewegt sich, als habe sie schon zig Jahre Bühnenerfahrung! Zu hören und sehen (film- und sound-technisch toll in Szene gesetzt) gibt's 3 Songs des Albums ("Joey" - viel mehr Power, als die Studiofassung. die Band weitet den Song gekonnt auf eine Länge von 8 Minuten aus; "Left behind", ebenfalls mehr "Pfeffer" als im Studio; "Nothing but the water" - 10 Minuten-Fassung, zunächst Grace solo, nur mit dem Tambourine bewaffnet, voller Inbrunst und mit purer Magie singend, dann die Band einsetzend, mit herrlichem Groove und einem grandiosen Gitarrensolo des Meisters Scott Tournet), sowie zwei "neue" Stücke ("Here's to the meantime" - swampig, bluesig, rockig, mit glühender Bottleneck/Slide, schönen Acoustic-Riffs und einem guten Drive; "Over again" - bluesiger, dreckiger Rootsrocker mit klasse Hammond-Basis und ausgedehnten Neil Young-/Crazy Horse-like E-Gitarren-Läufen)! "One of the most soulful new bands around", attestiert die große Bonnie Raitt auf dem aufgeklebten Cover-Sticker! Uneingeschränkte Zustimmung! Was steckt in dieser Truppe für ein Potential. "Nothing but the water" ist sicher erst der Anfang! Feinster, jammiger, inspierierter Roots-Blues-Groove-Rock, der, ist man erstmal infiziert, einen nicht mehr loslässt! Die DVD ist im übrigen "code free" und läuft somit auf jedem DVD-Spieler!

Art-Nr.: 4411
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Some kind of ride
Ragged company
Sweet hands
Joey
Nothing but the water

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Potter, Grace and the Nocturnals - same [2010]
Gov't Mule's Warren Haynes ist ein bekennender Fan (mehrere gemeinsame Tourneen mit Mule stehen bereits zu Buche); sie sind im Roots- und Jamrock-Circuit genauso zu Hause (immer wieder stehen sie mit Bands wie den Avett Brothers, The Black Crowes oder den North Mississippi Allstars auf der Bühne, um nur einige zu nennen), wie auf dem Terrain des Souls, Bluesrocks, klassischen Rocks und des Modern Rocks; der amerikanische "Rolling Stone" kürte sie kürzlich zur "best new band of 2010" (obwohl die Truppe seit dem Debut aus dem Jahre 2006 nur Meisterliches vollbrachte und zu Recht sowohl bei Kritikern und Fans gleichermassen begeistert gefeiert wird) - all das zeigt eindrucksvoll, welches Standing diese Band mittlerweile in der Szene hat - und das Ende ist noch lange nicht in Sicht! Moderne Rock-Musik kann so einfach, so spannend, so atemnberaubend gut sein. Die aus Vermont stammenden Nocturnals und ihre charismatische Frontfrau Grace Potter liefern mit ihrem dritten, schlicht Grace Potter & the Nocturnals betitelten Album, einen mehr als eindrucksvollen Beleg dafür ab. Das ist pure, moderne Rock-Magie! "Grace Potter and the Nocturnals are like a modern-day version of early Tina Turner stroking the microphone in a spangled mini-dress while fronting the Rolling Stones circa Sticky Fingers", heisst es in einem Statement. Das ist durchaus zutreffend, beschreibt aber längst nicht die ganze Bandbreite dieser phantastischen Formation. Blues, Funk, Soul, Gospel, Americana, Rock - alles bringen sie in grenzenloser Leidenschaft und mit beeindruckender Kompetenz unter einen Hut und rühren ein geradezu umwerfendes, höllisch groovendes Roots-/Voodoo-/Mojo-Rock-Gebräu an, das seine Wurzeln tief in der Musik der Siebziger und Sechziger findet, gleichzeitig aber ungeheuer modern und zeitgemäss in Szene gesetzt wird. Alles ist sehr druckvoll, voller Seele, intensiv, emotional, Energie-geladen und bleibt prächtig hängen. Das Songmaterial besticht durch immense Substanz! Die Musiker sind exzellent. Die Nocturnals sind im Verlauf der letzten 3 Jahre vom Quartett zum Quintett angewachsen. Die Eingliederung des zweiten Gitarristen Benny Yurco macht den Sound noch kerniger, noch fetter. Dazu ist der ehemalige Bassist Bryan Dondero durch die ex-Bassistin von Ryan Adams' Cardinals, Catherine Popper, ersetzt worden. Noch ein paar Anmerkungen zu Grace Potter selbst: Was diese, gerade einmal 26-jährige, junge Dame, die ihre massgebliche Inspiration von solch unterschiedlichen Künstlern wie Aretha Franklin, Janis Joplin, Bonnie Raitt, Buddy Guy, Lucinda Williams, den Rolling Stones, Led Zeppelin, JJ Cale und The Band empfängt, leistet, ist einfach phänomenal. Was für eine Songwriterin, was für eine exzellente Organistin, Pianistin und Gitarristin, was für eine umwerfende Sängerin: Kraftvoll, "soulful", inbrünstig, "gritty", sehr sexy - aber nicht zu "röhrig". Sie ist eine begnadete Performerin! Steigen wir ein, in eine kleine Übersicht einiger ausgewählter Songs: Ein kurzes, intensives, wildes, raues, temperamentvoll von der Protagonistin herausgeschrieenes "Ooaah" eröffnet das Album mit dem leidenschaftlichen, lebendigen, tierisch starken Blues-/Funk-Rocker "Paris ("Ooh la la)", der von einem tighten, fetten Mörder-Groove bestimmt wird, wie auch von den dreckigen, massiven Riffs des Rhythmus-Gitarristen Benny Yurco. Potter bekundet, dass sie während des Songwriting-Prozesses immer wieder die legendären, englischen Kinks gehört hat und sich von einem solch simplen, aber markanten Führungsriff wie bei "You really got me" inspirieren liess. Das setzt Yurco, wie gesagt, bestens um und Lead Gitarrist Scott Tournet unterstützt das Ganze mit messerscharfen, brennenden Hooklines, mündend in einem glühenden Solo während des Breaks. Herrlich, wie die Band den etwas poppigen Refrain mit dieser rohen, fast schon Gov't Mule-kompatiblen, mächtigen Classic Bluesrock-Basis kombiniert. Hat jede Menge Biss und Druck! Ein packender Auftakt! Soulig, voller retro-psychedelischer Gitarrenklänge und sehr melodisch, geht es bei dem folgenden "Oasis" zu. Hat entfernt etwas von Jefferon Airplane. Die sich wie Spiralen durch den Song ziehenden Gitarrenlinien der beiden Gitarristen und Potter's großartiges Orgelspiel verbinden sich einfach wunderbar mit der lässig und "cool" groovenden Rhythmik. Dreckige, fette Dual Guitar Killer-Hooks und Potter's großartiger Power-Gesang sind die markanten Eckpfeiler des brodelnden, prima ins Ohr gehenden, kernigen Voodoo-Rockers "Medicine". Heiss, scharf - Grace Potter & the Nocturnals "under fire"! Das anschliessende, lockere, entspannte "Goodbye kiss" spielt mit einem lässigen Reggae-Rhythmus (schöne Harmonica-Klänge), während das folgende, grandiose "Tiny light" zwei völlig verschiedene musikalische Gesichter offenbart. Beginnt, getragen von Potter's feinem Klavierspiel und unaufdringlichen "sparkling guitars", zunächst ebenfalls recht entspannt mit einem wunderbar ins Ohr gehenden Refrain, ehe "Gracie" den Song plötzlich mit einem tierischen Schrei in ein instrumentales Break überleitet, das, vor allem ausgelöst durch Tournet's flammendes, raues Lead Gitarren-Spiel und Matt Burr's fulminantes Drumming, in einer lauten, monströsen, psychedelischen Jam-Orgie endet. Saustark! Wie auch das von raffinierten Gitarren-Loops und tollen Orgel-Fills bestimmte, sehr lebendige "Only love", das lockere, wunderbar melodische "One short night", der kochende, mächtig ins Tanzbein gehende, soulig-bluesige Retro Rock-Kracher "Hot summer night" (klasse Melodie, Potter singt sich die Seele aus dem Hals), die wunderschöne, von klaren, transparenten Gitarren durchzogene, ein dezentes Southern-Flair ausstrahlende, sehr gefühlvoll vorgetragene Ballade "Things I never needed", oder der mitreissende, voller Southern Soul und Blues-Feeling steckende. sehr melodische, feurige Rootsrocker "That phone", der mit seinen zündenden E-Gitarren und den tollen Orgel- und Piano-Fills fast wie eine imaginäre "Bonnie Raitt fronting The Black Ctowes"-Ausgabe klingt. Welchen Song man auch auswählt, jeder ist auf seine eigene Art etwas ganz Besonderes. Und das Album ist einfach "magic"! Grace Potter & the Nocturnals mit einem Bomben-Werk, dass das Zeug dazu hat, ein Klassiker des Jahres 2010 zu werden. So spielt man "psyched-up and rowdy" American Soul-, Blues-, Roots-, Groove-Rock der Neuzeit! Geil!

Das komplette Tracklisting:

1 Paris (Ooh La La) - 3:15   
2 Oasis - 4:41   
3 Medicine - 4:06   
4 Goodbye Kiss - 3:33   
5 Tiny Light - 4:43   
6 Colors - 5:15   
7 Only Love - 3:22   
8 Money - 2:54   
9 One Short Night - 3:50   
10 Low Road - 4:39   
11 That Phone - 3:18   
12 Hot Summer Night - 3:22   
13 Things I Never Needed - 4:11

Art-Nr.: 6959
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Paris (Ooh la la)
Medicine
Tiny light
One short night
That phone
Hot summer night

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Potter, Grace and the Nocturnals - this is somewhere [2007]
"The pride of Vermont is back"! Die charismatische, mit einem genauso mächtigen, wie seeligen und emotionalen, großartigen Organ ausgestattete Singer/Songwriterin (was ist diese Frau bereits in ihren jungen Jahren in der Lage für mitreißende, ja geradezu voller Klassiker-Potenzial steckende Songs zu schreiben) und Multi-Instrumentalistin (Piano, Orgel, Gitarre) ist zurück mit ihren exzellenten Nocturnals, um den Nachfolger zum letztjährigen, grandiosen "Nothing but the water" zu präsentieren - und was sollen wir sagen, die zweifellos sehr hohen Erwartungen ihrer vielen Fans (und denen, die es einfach noch werden müssen...) erfüllt sich sich erneut! Und wie! "This is somewhere", (der Albumtitel resultiert im übrigen aus einer Inspiration von Neil Young's "Everybody knows this is nowhere") manifestiert das immense Standing, das sich das Quartett in den letzten Monaten in der Szene des "old-fashioned timeless organic American Roots Rock'n Roll's" geschaffen hat, auf beeindruckende Weise und bringt die Truppe infolge des ungeheuer starken Songmaterials (alles stammt aus der Feder Potter's) zweifelsfrei noch einen weiteren Schritt nach vorn. Zudem hat exzessives Touring das musikalische Verständnis der Band weiter optimiert. Die amerikanische Rockpresse feiert die Nocturnals geradezu enthusiastisch - zu Recht! Natürlich ist Grace Potter mit ihrem inbrünstig und aus teifster Seele kommenden, leicht angerauten, viel Sex-Appeal versprühenden, würzigen Gesangsstil und ihrer Ausstrahlung weiterhin die zentrale Person des Quartetts, doch sie weiss drei exzellente Mitstreiter neben sich (Lead Gitarrist Scott Tournet beispielsweise liefert ein paar bestechende Soli ab, die ihm einen Stil irgendwo zwischen Neil Young, Jimmy Page und Derek Trucks bescheinigen), die zusammen, wir deuteten es bereits an, wie aus einem Guß agieren. Stimmlich wie eine unwiderstehliche Mischung aus Aretha Franklin, Janis Joplin, Susan Tedeschi, Sheryl Crow und vor allem Bonnie Raitt klingend und nachhaltig beeinflußt von solchen Größen wie The Band, J.J.Cale, eben jener Bonnie Raitt, Sheryl Crow, Lucinda Williams, Little Feat, Ryan Adams, den Rolling Stones und auch Led Zeppelin ergibt sich ein jede Menge Anziehungskraft austrahlender, geradezu faszinierender, herrlich groovender "brand of neo-classic Roots-Rock" voller swampiger Schwüle, dreckigem Roots-Staub, teils einem feinen Southernflair, auch mal etwas bluesig, dessen großartige Melodien sich tief in unsere verzückten Ohren bohren. Absolut jeder Song steckt voller Spannung und übt eine unwiderstehliche Magie auf den Zuhörer aus, der man sich kaum entziehen kann. Toller, "gritty" Sound (produziert haben Grace Potter und Mike Daly), vorwiegend bestimmt von breit angelegten, erdigen Gitarren, immer wieder angenehm ergänzt um die geschickt eingesetzten Orgel-/Piano-/Wurlitzer-Sequenzen der Protagonistin! Der prächtige, knackige Uptempo-Rootsrocker "Ah Mary" mit seinem klimpernden Piano, den fetten Gitarren (kochendes Solo im Break) und seiner wunderbaren Melodie bildet den Auftakt dieses tollen Albums, und von nun an geht's, wie gesagt, "Schlag auf Schlag": Ob das exzellente "Stop the bus" (rhythmischer, von funkigen Wurlitzer-Klängen und schwüler Percussion getragener, erneut überaus melodischer, leicht swampiger, bluesiger Rootsrock/-pop,, durch dessen herrlichen Groove sich großartige Gitarrenlinien drücken), die Piano-bestimmte, viel Bonnie Raitt-Feeling versprühende, bluesige Ballade "Apologies" (feine Acoustic-Riffs, schöne Hammond-Orgel), der toll ins Ohr gehende, traumhafte Rootsrocker "Ain't no time" (klasse Hammond-Orgel und glühende, sehr melodisch gespielte Lead Gitarren-Linien), der das Zeug zu einem absoluten Genre-Hit hat, das flockige, an Sheryl Crow erinnernde, flotte "Mr. Columbus", der prachtvolle Hi-Energy-/"Good fun"-/Rootsrock-Knaller "Mastermind", bis hin zu der das Album bravourös abschließenden, phantastischen, mit einer feinen Portion Southern-/Blues-/Gospel-Soul ausgestatteten, mitreißenden, fetten Roots-Power-Ballade "Big white gate" mit ihrer im Verlauf stetig zunehmenden Kraft und den massiven (Slide)Gitarren-Riffs und -Linien, die einem wie eine inspirierte, überaus kraftvolle Fortsetzung von Bonnie Raitt's (John Prine's) "Angel from Montgomery" vorkommt. Großartig! Gepriesen als "the next big thing" lassen sich Grace Potter and the Nocturnals nicht aufhalten und ziehen unaufhaltsam ihre Kreise! Sie sind auf dem Weg ganz nach oben, ihre Fanbase wächst unaufhaltsam. "This is somewhere" jedenfalls ist der nächste ganz große Schritt in die richtige Richtung. "A testament of neoclassic, true, pure American Rootsrock music"! Noch etwas wurde soeben bekannt: Grace Potter and the Nocturnals werden das Vorprogramm der anstehenden "Mighty High"-U.S-Herbsttour von Gov't Mule betsreiten - ein weiterer Beleg dafür, in welcher Liga sich die Band aufgrund ihrer starken Leistungen nun schon bewegt. Und sie werden sich dort etablieren! Tolle Sache übrigens auch, zudem nicht ganz unerheblich, ist der überaus günstige CD-Preis, zu dem das amerikanische Label ihre neuen Helden in die Szene einführt. Trotzdem hat man an der Ausstattung nicht gespart, wie das vorzügliche, 24-seitige Booklet mit allen Songtexten, beweist. So etwas darf gerne Schule machen...

Art-Nr.: 5156
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ah Mary
Ain't no time
Big white gate

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Trucks Band, Derek - roadsongs [2010]
2 CD-Set! Grandioses Live-Dokument auf 2 CDs von der 2009er "Already free"-Tour, aufgenommen bei zwei aufeinanderfolgenden Shows in Chicago. Mitreissend!

Das renommierte, den Allman Brothers nahe stehende Magazin "Hittin' The Note" schreibt dazu:

Last year, the Derek Trucks Band hit Chicago for a two-night stand at the Park West, and everyone in the band immediately recognized that something special had just happened. Roadsongs is the result, the first live album from the Derek Trucks Band since 2004's Live at the Georgia Theatre.
"I remember that second night in Chicago. It was kind of rare thing, we all came off the stage and, independently of one another, said ‘That was great – we really got there!' ‘If we ever do a live album, that was it right there.'" I could tell everybody was playing better than they normally do," Derek explains. "I remember listening to tunes like ‘Sailin' On' and ‘Rastaman Chant' and thinking how the addition of the horns were a nice twist, that made these songs sound fresh again."
Indeed, the DTB were hittin' a very high note at these shows, and now you can enjoy all the musical magic on their new double live CD Roadsongs! The band has never sounded better, covering a wide range of material from the intense jazz of "Afro Blue" to the dreamy "Already Free" to the burning blues of "Key To the Highway." The horns add a lot to the sound - this album almost sounds like the Derek Trucks Orchestra!
Even so, the core band of Yonrico Scott, Todd Smallie, Mike Mattison, Kofi Burbridge, Count M'Butu, and of course Derek Trucks are the real stars here. Currently enjoying a well-deserved hiatus after 16 grueling years as road warriors of the highest caliber, Roadsongs shows how tight and cohesive the group was before taking a break.

Die komplette Setlist:

Disc 1
1 I'll Find My Way - 6:18   
2 Down in the Flood - 6:21   
3 Sailing On - 5:28   
4 Get What You Deserve - 3:58   
5 Days is Almost Gone - 5:25   
6 Already Free - 5:35   
7 Afro Blue - 14:31   

Disc 2
1 I Know - 6:59   
2 Down Don't Bother Me - 5:17   
3 Don't Miss Me - 5:24   
4 Rastaman Chant - 11:14   
5 Key to the Highway - 6:22   
6 Get Out My Life Woman/Who Knows - 12:44   
7 Anyday - 9:27

Art-Nr.: 6969
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Widespread Panic - dirty side down [2010]
Widespread Panic, eine DER Institutionen des southern-rooted Jamrocks, melden sich mit einem phantastischen, neuen Album zurück. Frisch, spielfreudig und so lebendig wie schon lange nicht mehr, gelingt der Band dieses Mal ein wahrhaft famoser Spagat zwischen exzellenter Songkultur mit hervorragenden, komplexen Melodiestrukturen und grandiosen Instrumentalpassagen voller immer wieder packender Gitarrensoli des famosen Gitarristen Jimmy Herring. Sie haben damit das Live-/Jam-Feeling ins Studio übertragen, gleichzeitig aber so viel Wert auf das Songwriting gelegt, wie in ewigen Zeiten vorher nicht. Die Folge: Das Songmaterial ist einfach wundervoll! Wie gesagt, Herring spielt göttlich, Lead Sänger John Bell's zweite Gitarre gesellt sich in vollendetem Spielverständnis hinzu, JoJo Hermann's herrliches Orgel- und Klaviespiel bringt einen zusätzlichen Kick und die geniale Rhythmusfraktion aus Bass-"Wunderzupfer" Dave Schools, Drummer Todd Nance und dem traumhaft locker agierenden Percussionisten Domingo S. Ortiz macht das Ganze mit ihren unwiderstehlichen Grooves perfekt. Nehmen wir beispielsweise den prachtvollen Opener "Saint Ex", der harmonisch und äusserst melodisch zwischen Pink Floyd'schen Psychedelic-Sequenzen aus akustischen und elektrischen Gitarren (vor allem bei dem "verträumten" Intro und Outro), rauen, satten, riffigen Classic Rock-Strukturen und einem hinreissenden Latin-Groove, ausgelöst durch Ortiz' exzellentes Percussion-Spiel, hin und her balanciert, den anschliessenden, von harten, direkten Riffs angetriebenen, bluesigen Rocker "North", der auf wunderbare Art und Weise eine großartige Verbindung zwischen Bell's exzellentem "Laid-Back"-Gesang und einer überaus straighten, toughen musikalischen Basis herstellt (famoses Gitarrensolo von Jimmy Herring, der sich einerseits die Finger "blutig" spielt, dabei andererseits aber auch eine tolle Melodik bewahrt, dazu starke Hammond-Orgel-Fills von JoJo Hermann), die von der herausragenden Baritone E-Gitarre Jimmy Herring's geprägte, recht entspannte Americana-/Roots-Ballade "This cruel thing" (klasse Gesang, tolle Melodie), den herrlichen, leicht Country-infizierten, lockeren Retro-Roots-/Southern-Rocker ""Clinic cynic", dessen Pedal Steel-Guitar-Einlagen (wunderbar gespielt von John Keane, der das Album darüber hinaus auch wieder fabelhaft produziert und ihm einen traumhaften Sound verpasst hat) geradezu Gänsehaut auslösen, der Piano- und Gitarren-lastige, pure Southern Rocker "Jaded tourist" (wunderbares Zusammenspiel von Hermann und Herring, der wieder ein schön dreckiges, feuriges Solo hinlegt), das saustarke "Shut up and drive", einem groovenden Rock-Shuffle mit tollem Gitarren-Jamming, und, und, und - jeder Song ist ein einziges Highlight. Die in der jüngeren Vergangenheit absolvierten, gemeinsamen Auftritte mit The Allman Brothers Band (u.a. beim Wanee-Festival 2010) scheinen der Truppe, sofern sie das überhaupt nötig hatte, noch einmal richtig gepusht zu haben. Wie dem auch sei, man kann von diesem Album nur in den höchsten Tönen schwärmen. Das ist zweifellos eine der besten Studioleistungen von Widespread Panic überhaupt, auf alle Fälle aber das Beste, was die Band in den letzten 10 Jahren abgeliefert hat. Wow, ist das ein klasse Teil...

Das komplette Tracklisting:

1 Saint Ex - 6:47   
2 North - 5:42   
3 Dirty Side Down - 3:57   
4 This Cruel Thing - 4:30   
5 Visiting Day - 5:27   
6 Clinic Cynic - 4:35   
7 St. Louis - 2:52   
8 Shut Up and Drive - 6:44   
9 True To My Nature - 4:54   
10 When You Coming Home - 5:37   
11 Jaded Tourist - 4:28   
12 Cotton Was King - 5:52

Art-Nr.: 6930
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Saint Ex
North
This cruel thing
Clinic cynic
True to my nature
Jaded tourist
Cotton was king

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