Artikel 1 bis 15 von 37 gefundenen...

[1-15] [16-30] [31-45]

 
Adkins, Trace - the definitive greatest hits: til the last shot's fired [2010]
2 CD-Set! Nach fast 15 Jahren bei Capitol Records hat der aus dem kleinen Städtchen Sarepta in Louisiana stammende, äusserst beliebte Neo-Traditionalist und New Country-"Held" nun bei Toby Keith's "Shos Dog"-Label angeheuert (dort ist gerade sein großartiges, neues Werk "Cowboy's back in town" erschienen), was Captiol veranlasste nun noch eine alles umfassende "Greatest hits"-Sammlung auf den Markt zu bringen. Es ist eindeutig die bislang umfangreichste, vollständigste und beste Compilation von Trace Adkins, denn sie umfasst nahezu jeden Song, den Adkins zwischen den Jahren 1996 und 2009 in den Charts platzieren konnte (der einzige Song, der fehlt ist "I'm gonna love you anyway" aus dem jahre 2000, doch der schaffte es lediglich bis auf Platz 36), plus ein paar explizit ausgesuchte, zusätzliche Nummern. So ist die Bezeichnung "definitive" vor dem "Greates hits"-Titel auch wirklich angebracht. Starker, mit 28 klasse Nummern dokumentierter Überblick über die bisherige Karriere von Trace Adkins!

Disc 1
1 Honky Tonk Badonkadonk - 4:00   
2 Rough & Ready - 3:08   
3 (This Ain't) No Thinkin' Thing - 4:01   
4 Chrome - 3:21   
5 Marry For Money - 3:03   
6 Then They Do - 4:30   
7 Swing - 3:37   
8 I Left Something Turned On At Home - 3:07   
9 I'm Tryin' - 3:41   
10 All I Ask For Anymore - 3:57   
11 Big Time - 3:49   
12 There's a Girl In Texas - 3:31   
13 Hot Mama - 3:19   
14 Arlington - 4:09   

Disc 2
1 Ladies Love Coountry Boys - 3:42   
2 Lonely Won't Leave Me Alone - 3:06   
3 You're Gonna Miss This - 3:43   
4 Muddy Water - 3:54   
5 Til the Last Shot's Fired - 5:00   
6 Songs About Me - 3:22   
7 I Wanna Feel Something - 3:48   
8 The Rest of Mine - 3:13   
9 I Got My Game On - 3:10   
10 Every Light In the House - 3:00   
11 Don't Lie - 4:03   
12 More - 3:05   
13 Help Me Understand - 3:50   
14 Dangerous Man - 3:19

Art-Nr.: 7130
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Aldean, Jason - my kinda party [2010]
Unter dem Motto "My Kinda Party" lädt der aus Macon, Georgia stammende Jason Aldean auf seinem vierten Studioalbum zu seiner ganz persönlichen Party ein. Und auf der mit fünfzehn Songs gespickten Scheibe lässt es der erfolgreiche New Country-Musiker dann auch ordentlich krachen. Grund zu feiern hatte Jason schon bei seinen früheren Alben, die allesamt äußerst erfolgreich waren. Aber gerade der Vorgänger "Wide Open", der Platz 2 in den Billboard Album-Charts belegte und gleich drei Nr. 1- ("She's Country", "Big Green Tractor", "The Truth") und einen Nr. 2-Hit ("Crazy Town") generierte, war der absolute Meilenstein in seiner bisherigen Karriere, an den es jetzt anzuknüpfen galt. Gleich vorweg: Das ist bravourös gelungen! Dazu hat das seit den Anfangstagen bewährte Team "Broken Bow Records" mit Michael Knox als Produzenten und Jason, sowie sein etatmäßiger Musikerstamm (Rich Redmond, Tully Kennedy, Kurt Allison aus seiner Live-Band sowie u.a. Adam Shoenfeld, Michael Johnson und Tony Harrell als ergänzende Instrumentalisten) wieder große Arbeit geleistet. Diesmal wurde gerade bei der sehr gelungenen Songauswahl richtig "geklotzt". Für die stattliche Anzahl der Tracks wurde wirklich alles an Rang und Namen bemüht, was sich in der Nashville-Songwriter-Szene bewährt hat (u.a. Neil Thrasher, Wendell Mobley, David Lee Murphy, Kim Tribble, Michael Dulaney, Brett James, Leslie Thatcher, Tony Martin, Jason Sellers, Bill Luther und mit Brantley Gilbert und Josh Thompson zwei seiner ebenfalls "jungen wilden" Musiker-Kollegen). Gerade Brantley Gilbert, der vor einiger Zeit ebenfalls ein tolles Album abgeliefert hat, zeigt sich für zwei der ganz auffälligen Stücke verantwortlich, sofern man dies bei einem solch durchgehend guten Werk ohne jeden Hänger überhaupt anführen kann. Zum einen bei "Dirt Road Anthem", einem Song, bei dem sich Hip Hop-mäßige Sprechpassagen in den Strophen mit einem sehr melodisch gesungenem Refrain abwechseln. Während Gilbert auf seiner CD das Lied in Gemeinschaft mit Co-Autor Colt Ford präsentierte, werden hier beide Parts von Jason alleine mit Bravour erledigt. Zum anderen der muskelstrotzende Titelsong, der, ähnlich wie sein "Kick It In The Sticks" (aber etwas fröhlicher), mit einer Portion Redneck-Flair und grandiosen Southern Rock-kompatiblen E-Gitarren wieder schweres Geschütz auffährt. Genau das richtige, um eine feucht-fröhliche Party mit heißen Mädels auf Touren zu bringen. Ein Klassesong! Auch wenn Jason kein Stück mitkomponiert hat, wird in vielen Liedern ("Tattoos On This Town", "Fly Over States", "Country Boy’s World") das Kleinstadt- bzw. Landleben thematisiert, ein Milieu aus dem Aldean entstammt (nach der Trennung seiner Eltern lebte er viele Jahre bei seinem Onkel auf einer kleinen Farm außerhalb von Macon), was dem Ganzen viel Authentizität verleiht (natürlich mit den Country-typischen Instrumenten wie Steelgitarre untermauert). Sicher ist auch das mit ein Grund für seine große Beliebtheit. Richtig stark ist auch "Texas Was You", bei dem Jason der dort beheimaten Red Dirt-Fraktion einen netten Gruß aus Nashville herüberschickt. Und sollte Hollywood noch für einen seiner nächsten Blockbuster einen "Schmachtfetzen" als Titelsong benötigen, kann man sich bei "Don’t You Wanna Stay", einem Duett von Jason mit Popsternchen Kelly Clarkson (tolle Gesangsperformance von ihr), in die Bewerbung einhören. Am Ende gibt es mit "Days Like These" noch eine dicke Überraschung. So nach Art "New Country meets The Who" (Tony Harrell mit dieser typischen, von John Bundrick gespielten Orgel) wird hier ein flockiger Song mit Retroflair, kräftigem Refrain und satten E-Gitarren (da würde Pete Towsnend blass werden) zelebriert. Ein ganz starker Abschluss. Ohne zu übertreiben: Mit diesen 15 Songs von "My Kinda Party" könnte man problemlos ein Jason Aldean-Live-Konzert bestücken, ohne dass jemand die Hits seiner Voralben großartig vermissen würde. Hier reiht sich wie auf einer Perlenkette ein tolles Stück an das nächste. Gratutlation von uns für diese Leistung an ihn und sein Team! "A really great kinda party"! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Tattoos On This Town - 3:22   
2 Dirt Road Anthem - 3:49   
3 Church Pew or Bar Stool - 4:19   
4 Just Passing Through - 3:20   
5 Fly Over States - 3:38   
6 My Kinda Party - 4:44   
7 I Ain't Ready To Quit - 3:33   
8 It Ain't Easy - 3:01   
9 Country Boy's World - 4:06   
10 The Heartache That Don't Stop Hurting - 3:54   
11 Texas Was You - 3:25   
12 Don't You Wanna Stay - 4:16   
13 See You When I See You - 3:48   
14 If She Could See Me Now - 3:30   
15 Days Like These - 3:59

Art-Nr.: 7158
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Azar, Steve - slide on over here [2009]
Seit sich Steve Azar aus den Klauen der Major-Konzerne gelöst hat (Azar hatte 2002 mit seinem zweiten Album "Waitin’ On Joe" bei Mercury Records eine durchaus erfolgreiche Zeit, im Anschluss daran aber infolge zu großer Eingriffsversuche in die musikalische Gestaltung nur noch Stress und Ärger), scheint der aus dem Mississippi-Delta stammende Künstler immer mehr aufzublühen. Es ist gerade mal ein Jahr vergangen, seit Azar sein grandioses, der Blues-Legende Albert King gewidmetes Album "Indianola" herausgebracht hat (promoted übrigens im Rahmen einer umjubelten Tour zusammen mit Bob Seger), da legt der "Sunnyboy" (erinnert von Typ her ein wenig an Keith Urban) mit "Slide On Over Here" sein nächstes Prachtwerk vor. Steve knüpft im Prinzip da an, wo er mit "Indianola" aufhörte: Eine hoch interessante, spannende, exzellent vorgetragene Mischung aus angenehmem New Country, rootsigen Americana-Elementen und sporadisch eingeflochtenem, unaufdringlichem, leicht verdaulichem Delta Blues - eingebettet in wunderbare Melodien! Das ist alles schön abwechslungsreich (mal entspannt und melancholisch, dann wieder locker, flockig, zumeist im Balladen- und Midtempo-Bereich, aber auch mal mit einem feinen Roadhouse-Countryrocker dazwischen), passt hervorragend zusammen und macht richtig Spaß. Ja man wünscht sich fast, das Werk auf der Veranda einer geschichtsträchtigen Südstaatenvilla im Rahmen einer kleinen Session-Party in der abendlichen Sonne bei einem kühlen Gläschen genießen zu können. Ein Album voller Atmosphäre! Der großartige Opener "I’ll Find Me" wird von einem markantem Slide-Riff getragen und groovt herrlich lässig, bei äusserst angenehmer Instrumentierung (Akustikgitarrenuntermalung, E-Gitarren-Fills, Orgel-Tupfer, Slide-Solo) vor sich hin. Das anschließende, lockere "Sunshine“ dürfte seiner hübschen Frau gewidmet sein (Azar hat mit ihr drei Kinder). Ein viel Wärme verströmender, leicht melancholisch angehauchter, sehr authentisch wirkender, wunderbarer, flockiger Lovesong (toll hier die sanft "quäkende" Harmonika und das schöne, fließende E-Gitarren-Spiel). Beim folgenden, recht rootsig angehauchten "All I Need" (wieder eine feine Harmonika in Verbindung mit schönen Akustik- und E-Gitarren) erinnert Azar fast an den jungen John Mellencamp, noch mehr aber an Chris Knight. Sein toller Gesang, seine dezent heisere, staubige Stimme passen hier besonders gut in diese americana-mässige Gestaltung dieser klasse Nummer. Einer der Center-Songs des Albums dürfte aber der "launige", starke, gut rockende Roadhouse-/Country-/Honky Tonk-/Blues-Stomper "Moo La Moo" werden. Er ist als erste Single ausgekoppelt und auch als humorvoller Videoclip produziert worden, bei dem Azar (übrigens auch ein sehr guter Golfspieler, belegt zur Zeit die Top 5 des Musiker-internen Circuits) auf die Unterstützung von "King Of Queens"-Schauspieler und Komiker Gary Valentine setzen konnte (hat bei Steve ja Tradition, so wurde er damals bei "Waitin’ On Joe" schon einmal von keinem geringeren als Oscar-Preisträger Morgan Freeman beehrt), der mit seinen eigenwilligen Bewegungen (teilweise im Goofy-Kostüm) einen neuen Kult-Tanz kreiert haben könnte. Der von rhythmischen Handclaps und feinen Gitarren getragene, auch textlich recht amüsante Song kommt als eine Art "La Macarena meets the Country-Blues" daher und könnte zum Überraschungshit des Sommers avancieren. Eine spaßige Sache! Ein weiteres Stück, das im Gesamtkontext ein wenig aus dem Rahmen fällt und ebenfalls mächtig in die Beine geht, ist "Sweet Delta Chains". Hier groovt es richtig fett und funkig (fast sogar ein wenig südamerikanisch angehaucht), mit deftigem E-Piano und satten Bläsereinsätzen aus den Boxen, dazu auch schöne weibliche Background-Gesänge. Das sollte selbst der letzte Tanzmuffel zum Hüftschwung animieren. Klingt ein wenig wie der Nachfolger des starken "Flatlands" vom "Indianola"-Vorgängerwerk. Dazwischen immer wieder Stücke, die Azar's ernstzunehmende Singer-/Songwriter-Ansprüche untermauern, wie das grandiose "Back To Memphis" (wieder sehr Slide-betont, Piano, klasse Melodie und Atmosphäre), die hochmelodischen "Apart At The Seams", "Take Your Time (Ryan’s Song)", "Let Go Of The Rope" oder "Startin’ Today", wobei einem spontan Leute wie John Mellencamp, Jack Ingram oder Radney Foster als Bezugsgrößen in den Sinn kommen. Traumhaft stark auch der swampig southern groovende, total lockere, flotte, mit tollen Slide-Licks und prächtiger Banjo-Untermalung ausgestattete Delta-Countryrocker "Sinkin' Or Swimmin' (With You)". Beim abschließenden "Beautiful Regret" schimmert gar ein wenig die gemeinsame Tourzeit mit Bob Seger durch. Die Piano-betonte Nummer kommt ganz im Stile Segers balladeskerer Stücke zu "Against The Wind"-Tagen rüber (inkl. ein wenig Steel, schöner Orgel-Begleitung und angenehmen Harmonies). Direkt im Anschluss gibt es dann das Titellied „"lide On Over Here" als "hidden track" serviert, wobei Steve noch mal sein ganzes Deltablues-Herz in die Waagschale wirft. Hier gibt es rauchigen Azar-Gesang pur, gepaart nur mit sich filigran duellierender Akustikgitarre und Dobro. Am Ende vernimmt man dann noch ein hauchdünnes Akkordeon. Ein herrlicher Ausklang! Steve Azar gelingt mit "Slide On Over Here" eine adäquate Weiterentwicklung zum starken "Indianola"-Vorgänger, was alles über die hervorragende Qualität seines neuen Albums aussagt. Angesichts eines, laut eigener Aussage, noch bestehenden Fundus von über 100 bisher noch unveröffentlichten Songs, darf man sich auf weitere Outputs dieses Kalibers freuen. Produziert hat das Werk übrigens Steve Azar selbst, zusammen mit dem sehr bekannten Justin Niebank (u.a. Keith Urban, Bon Jovi, Kenny Chesney, Rascal Flatts, Pat Green, Van Zant), der vor kurzem auch an dem bärenstarken "Little Piece Of Dixie" der Southern Rocker von Blackberry Smoke beteiligt war. "Slide on over here" präsentiert einen" Steve Azar at his very best"! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 I'll Find Me (3.10)
2 Sunshine (4.46)
3 All I Need (4.26)
4 Moo la Moo (2.56)
5 Hard Road (4.09)
6 Back to Memphis (3.20)
7 Apart at the Seams (3.59)
8 Sinkin' or Swimmin' (With You) (3.26)   
9 Take Your Time (Rayan's Song) (4.16)
10 Let Go of the Rope (3.19)
11 Sweet Delta Chains (3.20)
12 Startin' Today (3.13)
13 Beautiful Regret (inkl. hidden track Slide On Over Here) (7.17)

Art-Nr.: 6507
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I'll find me
Sunshine
Moo La Moo
Hard road
Sinkin' or swimmin' (with you)
Let go of the rope

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Band Perry, The - same [2010]
Großartiges Debut der Geschwister Kimberly, Reid und Neil Perry aus Mobile/Alabama, kurz und knapp The Band Perry benannt, die sich schon seit frühester Kindheit mit Hingabe der Musik verschrieben haben. Die Eltern machten es möglich. "Daddy rocked us to sleep with the Rolling Stones; Mama woke us up with Loretta Lynn. So we get it honest.", sagt Kimberly Perry. "We bleed the bright red blood of American music", fügt sie stolz hinzu. Immer und immer wieder sangen die Geschwister gemeinsam in ihrem Elternhaus, feilten an ihren tollen "3-part-harmonies", fingen früh an Songs zu schreiben und spielten schließlich in diversen Bands. Offiziell begannen die Drei im Jahre 2005 zusammenzuarbeiten und nahmen mit großem Erfolg an der "New Faces Of Country"-Tour des selben Jahres teil. 3 Jahre später traf die Band zufällig auf den Manager von niemand geringerem als Garth Brooks, Bob Doyle. Der war begeistert von dem, was er da hörte und beorderte das junge Trio umgehend ins Studio, um mit ihnen an Aufnahmen zu feilen. Diese Aufnahmen wiederum erhaschten die Aufmerksamkeit der großen Label-Manager Scott Barchetta und Jimmy Harnen - und nun nahmen die Dinge ihren Lauf. Die Band Perry gilt nun als einer der vielversprechendsten neuen Acts in Nashville. Warum das so ist, beweist ihr beeindruckendes, mit 11 großartigen Songs bestücktes Debut. Das ist allerbester, erfrischend, aber auch bereits erstaunlich reif in Szene gesetzter New Country, Contemporary Country, Country-Pop auf einem beachtlich hohen Niveau. Natürlich sind die Songs poppig, teils auch ein wenig angerockt, doch die Musik der "Perrys" ist darüber hinaus zu jeder Zeit absolut "country" - und das ist gut so. Instrumente wie Mandoline, Fiddle, Banjo, Dobro, akustische Gitarre und vor allem auch eine wunderbare Steelguitar sind von entscheidender Bedeutung und unterstreichen die Countryseele der Songs. Sie ergänzen sich stets perfekt mit der schön knackigen Rhythmus-Sektion und den würzigen E-Gitarren. Dazu verfügt Frontfrau Kimberly Perry über eine tolle, kraftvolle Stimme mit einem überaus ausdrucksstarken, "fiery, sultry vocal-style". Flotte, dynamische Uptempo-Nummern, angenehme Midtempo-Songs und die ein oder andere herrliche Country-Ballade stehen in einem absolut ausgewogenen Verhältnis. Alle Nummern bestechen mit hervorrageden Melodien. Zuweilen erinnert das ein wenig an die ersten Scheiben der Dixie Chicks, die frühen Alben von Sugarland, aber auch ein wenig an Lady Antebellum. Sicher keine schlechten Vergleiche - und die Band Perry hat absolut das Zeug dazu, sich in die Erfolgsriege der vorgenannten Referenzbands einzureihen. So ist die Single "If I die young", eine traumhaft schöne Ballade in einem tollen, semi-akustisch/elektrischen Gewand, soeben in die Top 10 der Billboard Country-Singles-Charts eingestiegen, mit deutlicher Tendenz nach oben. Gratulation an die Geschwister zu einem vorzüglichen Debutalbum. So kann's weitergehen, ihr "Perrys". Es bereitet der Country-/New Country-Welt jede Menge Freude, Euch zuzuhören...

Das komplette Tracklisting:

1 You Lie - 3:36   
2 Hip To My Heart - 3:00   
3 If I Die Young - 3:44   
4 All Your Life - 3:52   
5 Miss You Being Gone - 2:56   
6 Double Heart - 3:38   
7 Postcard From Paris - 3:36   
8 Walk Me Down the Middle - 4:01   
9 Independence - 3:37   
10 Quittin' You - 3:20   
11 Lasso - 4:25

Art-Nr.: 7147
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You lie
If I die young
Miss you being gone
Postcard from Paris
Independence

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bentley, Dierks - up on the ridge [2010]
Es ist eine großartige Sache, dass Dieks Bentley's Label ihm bereits mit seinem fünften Album die Freiheit zugesteht, seine über den bisherigen Standard hinausgehenden musikalischen Vorlieben zu verwirklichen, zumal sie nicht gerade mit Nashville's Country-Mainstream auf einer Wellenlänge liegen. Doch Bentley nutzt die Chance auf beeindruckende Art und Weise. "Up on the ridge" ist ein ganz wundervolles Album geworden. In den Medien als reines Bluegrass-Projekt angepriesen, gelingt Bentley damit vielmehr eine faszinierende, spannende, ja hinreissende Mischung aus klassischem Bluegrass, modernem Newgrass, traditionellem, reinem Acoustic Country und Acoustic New Country - alles in einem sehr schön rootsig gehaltenen Gewand. Das sorgfältig ausgewählte Songmaterial aus Eigenkompositionen und einigen Coverversionen ist genauso abwechslungsreich wie exzellent. Alles wird in tollen Full Band-Arrangements präsentiert, wobei sich zu den üblichen, akustischen Instrumenten eine tolle Rhythmus-Fraktion aus Bass und Schlagzeug gesellt. Jawohl, ein grassiges Album mit Drums - auch das belegt die Schnittstelle zur akustisch gehaltenen Country-/New Country-Musik. Und die Musikergarde, die Bentley begleitet, ist das Allerfeinste, was die Szene zu bieten hat: U. a. Bryan Sutton (Gitarre), Sam Bush (Mandoline), Ronnie McCoury (Mandoline), Stuart Duncan (Fiddle), Chris Eldridge (Gitarre), Chris Thile (Mandoline), Rob Ickes (Dobro), Rob McCoury (Banjo), Randy Kohrs (Dobro), Glen Worf (Bass), Larry Atamanuik (Drums), John Gardner (Drums), und Jon Randall Stewart (Gtarre), der das Album auch hervorragend produzierte. Im entsprechend großartigen Sound beginnt der Reigen mit dem glanzvollen, epischen, von einem leichten Western-/Wüstenflair durchzogenen Titelstück "Up on the ridge". Sehr modern, in einem prächtigen Newgrass-Gewand, unterlegt von Larry Atamanuik's vorzüglichem Drumming (den kennen wir auch als zeitweise eingesetzten Schlagzeuger bei Alison Krauss und Union Station) wagt Bentley damit gleich zu Beginn des Albums einen mutigen Ausflug in die Gefilde des progressiven Psychedelic Country. Doch der Mut wird belohnt. Was der Sänger und seine Picker hier für eine Spannung aufbauen und ihren Instrumenten entlocken ist schlichtweg grandios. Aber trotz aller musikalischen Raffinesse bleibt das Stück auch prima hängen. Toll! Nicht minder stark geht es mit der von einer dynamischen Fiddle angetriebenen, eine Menge Americana-Flair ausstrahlenden Country-Ballade "Fallin' for you" weiter - wieder weit weg von Bentley's üblichem, radiotauglischem New Country. Dennoch, auch diese Nummer wirkt wieder vertraut - ein weiteres Argument für die große Klasse dieser Musik. Komponiert von Shawn Camp und Paul Kennerly, hören wir ein tolles Zusammenspiel von akustischer Gitarre, Dobro, Mandoline, sirenenartiger Fiddle, trockenem, sprödem Banjo und unaufdringlicher, aber effektiver Percussion. Aber es gibt auch herrlichen, fröhlichen, lupenreinen Bluegrass zu hören, wie etwa bei dem Squaredance-geeigneten "Rovin gambler" - wundervoll performt mit den Punch Brothers um Chris Thile. Erwähnten wir zuvor noch so etwas wie "weit weg vom radiotauglichem New Country", so muss allerdings auch deutlich festgestellt werden, dass es darüber hinaus auf dem Album sehr wohl eine ganze Anzahl von traumhaft melodischen und wunderbar ins Ohr gehenden Titeln gibt, die voller Hit-Potenzial stecken. Nehmen wir zum Beispiel das von Buddy & Julie Miller geschriebene "Love grows wild", eine locker flockige, wie Öl runter gehende Countrynummer, bei der, neben herrlichen Dobro-, Fiddle-, und Mandolinenklängen, sowie John Gardners lässigem, aber dynamischem Schlagzeugspiel, sogar eine, jedoch sehr dezent eingesetzte, E-Gitarre zu hören ist. Oder die flotte, total traditionelle, ebenfalls sehr lockere, erfrischend fröhliche, reine Countrynummer "Fiddlin' around" (Background Gesang: Vince Gill), wie auch die wunderschöne, mit glasklarer Mandoline verzierte, entspannte Ballade "Draw me a map" (Background Gesang: Alison Krauss). Als weitere, absolute Höhepunkte seien noch die großartige, leicht bluesige Acoustic Outlaw Country-Nummer "Bad angel" (klasse Schlagzeug-Groove, starkes Mandolinen-/Dobro-/Gitarren-Zusammenspiel), die Bentley mit zwei Gast-Vokalisten vorträgt (Miranda Lambert und Jamey Johnson singen jeweils eine Strophe), sowie die jeweilegen, exzellenten Coverversionen von Kris Kristofferson's "Bottle to the bottom" (mit Kristofferson als Duett-Partner), Bob Dylan's "Senor (Tales of yankee power)" und U2's Rock-Klassiker "Pride (In the name of love)", - eine starke Grass-Fassung -, erwähnt. In der offiziellen Produktbeschreibung zur CD heisst es u. a. "'Up on the ridge' - a powerful, beautiful album, steeped in the bluegrass and roots music, that moved Dierks Bentley to be a country musician in the first place". Ein wirklich treffendes Statement, das in der Tat die ganze Entwicklung eines der vielversprechendsten Country-Interpreten der jüngeren Generation ausdrückt. Mit "Up on the ridge" trifft Bentley den schmalen Grat zwischen kommerziellem Interesse und künstlerischem Anspruch nahezu perfekt - eine Mesiterleistung! Dazu kann man ihm nur gratulieren. Der Mann ist auf dem Weg einer der ganz Großen seiner Zunft zu werden...

Die komplette Songliste:

1 Up on the Ridge - 3:34   
2 Fallin' for You - 3:44   
3 Señor (Tales of Yankee Power) - 3:24   
4 Rovin' Gambler - 2:34   
5 Draw Me a Map - 3:31   
6 Bad Angel - 4:04   
7 Fiddlin' Around - 3:08   
8 You're Dead to Me - 3:19   
9 Pride (In the Name of Love) - 4:09   
10 Love Grows Wild - 2:48   
11 Bottle to the Bottom - 4:16   
12 Down in the Mine - 5:01

Art-Nr.: 6954
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Brice, Lee - love like crazy [2010]
Lee Brice hat sich längst in der Spitze der Countrymusic etabliert, und zwar als einer von Nashville's Top-Songwritern (u.a. "More than a memory" für Garth Brooks und "Still" für Tim McGraw), doch mit seinem Debutalbum "Love like crazy" beweist er eindrucksvoll, warum er auch als "one of the most promising new voices in country music" gilt! Klasse New Country mit starken Balladen und knackigen, kraftvollen Uptempo-Nummern. Das auch als Single ausgekoppelte Titelstück befindet sich bereits unter den Top 20 der Billboard Country Singles-Charts!

Die komplette Tracklist:

1 Picture of Me - 4:31   
2 Love Like Crazy - 3:37   
3 Some Things - 3:04   
4 Power of a Woman - 3:40   
5 Beautiful Every Time - 3:30   
6 She Ain't Right - 3:12   
7 Falling Apart Together - 3:45   
8 Sumter County Friday Night - 3:55   
9 Carolina Boys - 3:49   
10 Four on the Floor - 3:30   
11 These Last Few Days - 3:47   
12 Happy Endings - 3:39

Art-Nr.: 6957
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Brown Band, Zac - you get what you give [2010]
Neues Album der phänomenalen Zac Brown Band - und die logische und konsquente Weiterführung des Weges von "The foundation". Normal-Ausgabe!

Etwas mehr Details zum Album sind beschireben bei der "Deluxe Edition" mit zwei Bonus-Tracks unter Artikel-Nr. 7098

Das komplette Tracklisting:

1 Let It Go - 4:38   
2 Knee Deep - 3:24   
3 No Hurry - 3:47   
4 I Play the Road - 4:21   
5 Cold Hearted - 3:48   
6 Whiskey's Gone - 2:48   
7 Quiet Your Mind - 3:41   
8 Colder Weather - 4:35   
9 Settle Me Down - 3:23   
10 As She's Walking Away - 3:45   
11 Keep Me in Mind - 3:35   
12 Who Knows - 10:04   
13 Martin - 5:07   
14 Make This Day - 4:02

Art-Nr.: 7097
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Brown Band, Zac - you get what you give ~ deluxe edition [2010]
Deluxe Edition mit zwei Bonus-Tracks! Über 70 Minuten Spielzeit!
Neues Album der phänomenalen Zac Brown Band - und die logische und konsquente Weiterführung des Weges von "The foundation". Nach Millionen verkaufter Exemplare des Vorgängers und 4 Nummer 1-Hits in den Billboard Country-Charts wird die Band in den USA als ganz heisser Country-Act "verkauft", was die Truppe aus Georgia natürlich auch ist, aber sie ist genauso im Roots-, Americana-, Southern- und auch im Jam Rock-Bereich zu Hause und das seit vielen, vielen Jahren, lange bevor sich der ganz große kommerzielle Erfolg einstellte. Zum Glück hat dieser Erfolg die Jungs aber nicht negativ beeinflusst, denn sie bleiben unverändert ihrem aussergewöhnlichen, vor Vielseitigkeit und Kreativität nur so strotzenden Stil treu. Sie bewahren ihre Frische, ihre beeindruckende Spielkultur und Spielfreude, ihre natürlichen Roots und ihre Lockerheit. Alles ist wieder da: Die traditionll verwurzelten Country-Fundamente, der natürliche Southern Rock-Spirit, die ungezwungenen. jammigen Instrumental-Breaks, die Leichtigkeit, Buffett-ähnliche Ocean-/Karibik Flair und diese traumhalft ins Ohr gehenden Melodien. Natürlich ist auch die überragende Musikalität der Zac Brown Band (Zac's stolze Aussage über seine Jungs, "Everybody in my band is able to burn his instrument to the ground. I'm blessed because the people I play with are just fantastic", muss man immer wiederholen, denn sie trifft einfach zu) erneut in all ihren Facetten zu bewundern. Und Brown selbst ist, sowohl was seine Fähigkeiten an der akustischen Gitarre als auch seine Gesangskünste betrifft, ebenfalls in brillanter Verfassung. Alles, was wir bereits zu dem Vorgänger-Album und der kürzlich erschienenen 2CD/DVD-Live-Veröffentlichung in unserem jeweiligen Review geschrieben haben, trifft auch mit voller Nachhaltigkeit auf das neue Werk zu. Enthalten ist ein großartiges Duett mit Jimmy Buffett, ebenfalls eines mit Alan Jackson (ist auch die erste Single, die bereits wieder zielstrebig Richtung Chartspitze unterwegs ist), und eine bravourös groovende, 10-minütige Roots-/Southern Rock-/Jamrock-Nummer (Titel: "Who knows"), mit feinen Reggae-Tupfern und einer ausgedehnten, rund 6-minütigen Instrumental-Passage. Orgel, Schlagzeug und vor allem die Fiddle und E-Gitarre haben dabei ausreichend Gelegenheit ihre Freiräume auszuleben. Das Album zeigt abermals deutlich, warum die Zac Brown Band sowohl bei den Country-Leuten, die ansonsten auf Alan Jackson & Co. stehen, bei der Eagles-Gefolgschaft, bei den Jimmy Bufftett-Fans, als auch bei der Southern- und Jam-Rocke-Gemeinde von The Marshall Tucker Band und den Allmans gleichermassen begeistert gefeiert wird. Gute Musik setzt sich halt (manchmal) doch durch - und diese hier ist einfach famos! Die hier vorliegende "Deluxe Edition" enthält zwei großartige Bonus-Tracks: Zum einen eine wundervolle, live mitgeschnittene Cover-Version von Ryan Adams' "Oh my sweet Carolina" und das relaxte "Nothing", ein zusätzlicher Studio-Track! "You get what you give" ist der nächste "kleine" Geniestreich der Zac Brown Band - nicht mehr und nicht weniger!

Aus der Original-Produktbeschreibung:

"'You Get What You Give' features a genre-defying collection of songs that the band has been testing on the road over the past year. Praised for the ability to blend 'down-home country with bits of reggae, bluegrass and rock to create a high-quality musical stew' (USA Today), front man Zac Brown notes that the new album 'is representative of where we are right now. It combines elements of our southern rock and country roots, but also stays true to our jam-band style musicianship from the live show.'"

Das komplette Tracklisting:

1 Let It Go - 4:38   
2 Knee Deep (with Jimmy Buffett) - 3:24
3 No Hurry - 3:47   
4 I Play the Road - 4:21   
5 Cold Hearted - 3:48   
6 Whiskey's Gone - 2:48   
7 Quiet Your Mind - 3:41   
8 Colder Weather - 4:35   
9 Settle Me Down - 3:23   
10 As She's Walking Away (with Alan Jackson) - 3:45   
11 Keep Me in Mind - 3:35   
12 Who Knows - 10:04   
13 Martin - 5:07   
14 Make This Day - 4:02   
15 Oh My Sweet Carolina [Live] - 4:42   
16 Nothing - 4:24

Art-Nr.: 7098
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Chambers, Kasey - little bird [2011]
Jetzt endlich auch in den USA erschienen. Deswegen haben wir nun die preisgünstigere US-Pressung im Porgramm. Das neue Album der hinreissenden australischen Singer-Singwriterin ist erneut eine Ansammlung von herausragenden Songperlen an der Schnittstelle Country/Americana/Alternate Country/Roots! Mit traumhaften Melodien und locker, flockigen, aber immer die nötige Portion rootsigen "Grits" bewahrenden Songs schlägt sie eine faszinierende Brücke zwischen dem Material der früheren Dead Ringer Band und dem ihres 2008 mit Gatte Shane Nicholson eingespielten Werkes "Rattlin' bones". Nicholson ist im übrigen bei allen Tracks mit von der Partie (Gitarre, Mandoline, Background Gesang), ebenso wie zumeist auch der gesamte Chambers-Clan um Vater Bill und Bruder Nash. Herrlich, wie sich diese wunderschönen Songs in unseren, nach diesen Melodien geradezu "gierenden" Gehörgängen festsetzen. Gast auf einem Track: Patty Griffin! Kasey Chambers mit einem weiteren, absoluten Meisterwerk voller traumhaft schöner und inspirierter Songs - ein neuer Meilenstein ihren makellosen Karriere.

Die offizielle Produktbeschreibung im Original:

The pressure was off. Kasey Chambers had announced to her manager, record company and fans that there wouldn't be a new album for at least another year. And then the songs came rushing out - 14 diverse compositions, all delivered fully formed, completed within a few hectic weeks in February 2010, during which Kasey also performed as opening act through Lyle Lovett's Australasian tour. It was a mercurial creative period, the most exciting and intensive outpouring of her career: so much joyous, inspired music, brimming with irresistible energy and verve. "This album certainly took me by surprise, but I didn't question where these songs came from; they just arrived." Such spontaneous creativity demanded immediate action; her manager and brother Nash Chambers, agreed, and thus the Little Bird album was swiftly born.
Within a month, recordings had been completed in Nash's Foggy Mountain Studio, using an all-star band that Kasey dubs The Millionaires; John Watson on drums, Jeff McCormack on bass, Shane Nicholson, Jim Mogine (Midnight Oil) and Kasey's dad Bill Chambers playing all manner of guitars and stringed instruments. Then came a procession of respected guest vocalists for different tracks: Missy Higgins, Camille Te Nahu, Kevin Bennett, Brooke Harvey, Andy Toombs, James Gillard, and seminal American country singer Patty Griffin. "These guys are some of my favourite musicians and singers, including the backbone of my touring band, so there is a familiarity and intuitive understanding of where this music should go," says Kasey. Nothing in the recording process sounds forced or laboured; every track sounds fresh, positive, exciting. "When the songs are that fresh, there's something magical about taking them into the studio and bringing them to life, right then and there." Little Bird launches an exciting new phase of Kasey's career, one that shows her confident, calm and full of shimmering optimism.

Das komplette Tracklisting:

1. Someone Like Me (4.09)
2. Beautiful Mess (3.14)
3. Devil On Your Back (3.23)
4. Little Bird (3.30)
5. Georgia Brown (1.45)
6. Somewhere (3.47)
7. This Story (3.43)
8. Love Like A Hurricane (3.10)
9. Down Here On Earth (3.15)
10. Nullarbor (The Biggest Backyard) (2.24)
11. Bring Back My Heart (2.56)
12. Invisible Girl (3.19)
13. Train Wreck (5.56)
14. The Stupid Things I Do (hidden track) (2.00)

Art-Nr.: 7164
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Chesnutt, Mark - outlaw [2010]
Tolles, neues Album von Mark Chesnutt! Chesnutt verneigt sich mit diesem Album vor den Helden seiner Jugend, die ihn nachhaltig inspirierten Musik zu machen: Kris Kristofferson, Waylon Jennings, Willie Nelson, David Allan Coe, Billy Joe Shaver & Co.! "Outlaw" ist eine famos gelungene Hommage an die goldene Ära des Outlaw-Country. Chesnutt hat einige große Songs und Evergreens dieser, seiner Helden, unter der produktionstechnischen Leitung und musikalischen Mithilfe des ehemaligen Dwight Yoakam-Weggefährten Pete Anderson (spielt akustische, elektrische und Slide Gitarre, Bass, Harmonica und Percussion) neu eingespielt - frisch, authentisch, ehrlich! Lupenreiner, unverfälschter "genuine" Outlaw-Country ala Mark Chesnutt - großartig!

Das komplette Tracklisting:

1 Black Rose - 2:53   
2 Whiskey Bent and Hell Bound - 3:14   
3 Only Daddy That'll Walk the Line - 2:34   
4 A Couple More Years - 4:43   
5 Need a Little Time Off For Bad Behavior - 2:54   
6 Sunday Mornin' Comin' Down - 4:49   
7 Are You Ready For the Country - 2:31   
8 Lovin' Her Was Easier (Than Anything I'll Ever Do Again) - 4:10   
9 Country State of Mind - 3:54   
10 Freedom To Stay - 3:24   
11 Bloody Mary Morning - 3:53   
12 Desperados Waiting For a Train - 6:33

Art-Nr.: 6971
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Church, Eric - carolina [2009]
Knackiger, frischer, voller Energie steckender, satter New Country von Eric Church, der mit seinem zweiten Album konsequent die Linie des Debuts fortsetzt und auf dem besten Weg ist, sich nachhaltig in der vordersten Riege der jungen Nashville-Wilden zu etablieren. Klasse Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1 Ain't Killed Me Yet - 3:22   
2 Lotta Boot Left to Fill - 3:24   
3 Young and Wild - 3:15   
4 Where She Told Me to Go - 4:48   
5 Longer Gone - 3:08   
6 Love Your Love the Most - 2:50   
7 Smoke a Little Smoke - 3:11   
8 Without You Here - 2:42   
9 You Make It Look So Easy - 4:15   
10 Carolina - 4:39   
11 Hell on the Heart - 2:44   
12 Those I've Loved - 5:03

Art-Nr.: 6295
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Cochran, Tammy - 30 something and single [2009]
Traditioneller und mehr "real country" war sie nie! Besser auch nicht! Die überaus sympathische, aus dem Bundesstaat Ohio stammende Tammy Cochran, vielen sicher noch mit Hits wie "Angels in waiting" (da das Original schon lange nicht mehr erhältlich ist, hat sie diesen schönen Song auf vielfachen Wunsch ihrer Fans neu eingespielt) oder "I cry" in Erinnerung, veröffentlicht mit "30 something and single" ihr nunmehr viertes Album - und es ist ein ganz feines geworden. Gebeutelt von vielen Schicksalsschlägen und schwierigen Lebenssituationen, wie den Verlust ihrer beiden Brüder durch die unheilbare, Gen-bedingte Stoffwechselkrankheit "CF" (Zystische Fibrose), das Scheitern ihrer Ehe und zuletzt dem überaus steinigen Weg zur Adoption eines kleinen Jungen aus Guatemala (letztlich dann doch noch von Erfolg gekrönt), war die Musik, obwohl auch diesbezüglich bislang nicht alles wie gewünscht lief (ihr einstiges Major-Label liess sie nach dem zweiten Album völlig unverständlicherweise fallen wie eine heisse Kartoffel) für Tammy Cochran immer der Rückhalt, den sie benötigte, um nicht vollends zu verzweifeln. Musik gab und gibt ihr Kraft - sie ist ihr Leben! "30 something und single" ist ein sehr persönliches Album geworden, das, nachdem die Adoption des kleinen Shawn Alan Cochran (genannt nach ihren beiden verstorbenen Brüdern) zu einem guten Ende gekommen ist, Tammy wieder in einem sehr glücklichen und aufgeräumten Zustand zeigt. Sie fühlt sich sehr gut, und das kommt in ihrer Musik prima rüber. In ihren jungen Jahren beeinflusst von Grössen wie Tammy Wynette, Loretta Lynn und Janie Fricke, gibt sie sich traditioneller als je zuvor. Von vorn bis hinten hören wir mit schönen Gitarren, Steelguitar, Klavier und Fiddle gespickte, lupenreine Countrysongs, die manch frühere Pop-Nähe nahezu gänzlich vermissen lassen. Recht so, denn das steht Tammy ausserordentlich gut. Sie ist eine fantastische Sängerin voller Ausstralung und Emotionen, deren überaus kraftvolle Stimme einfach das "gewisse Etwas" hat. Einerseits wickelt sie mit ihrer Power und coolen Art so manchen Cowboy lässig um den Finger, wie es einst die große Tanya Tucker tat (zumal ihre Stimme hin und wieder eine gewisse Ähnlichkeit zu Tanya nicht leugnen kann), andererseits setzt sie in ihren großartigen Balladen pure Emotionen frei, wie es beispielsweise auch einer Martina McBride gegeben ist. Als Begleitmusiker hat Tammy Cochran einige der absoluten A-List-Leute Nashville's gewinnen können, wie beispielsweise Brant Mason an der E-Gitarre, Bryan Sutton an der Acoustic Guitar, Mike Johnson an der Steel, Larry Franklin an der Fiddle, Gary Prim an den Keyboards und Steve Brewster am Schlagzeug. Was kann da noch schief gehen? Nichts, wie gleich die erste Nummer zeigt. "The one that got away" ist ein herrlich lockerer, flotter, melodischer, lässiger "Pure Country"-Song mit einem wunderbar flockigen Rhythmus. Schöne Steelguitar-Linien, dazwischen eine feine Fiddle und exzellentes "Country Guitar"-Picking vom Grossmeister Brent Mason sind die passenden Begleiter zu Tammy's großartigem Gesang. Mit "30 something and single" folgt direkt im Anschluss daran das Titelstück, eine tolle Ballade umgeben von dezenten Mandolinen- und schönen Piano-, Steelguitar- und Fiddle-Klängen. Ein sehr ausdrucksstarker, kraftvoller Vortrag von Tammy. Die knackige, wunderbar melodische Country-/New Country-Nummer "All over but the leaving" wiederum erinnert an die allerbesten Zeiten der jungen Trisha Yearwood oder Patty Loveless. Schöne Gitarren, hintergründige Mandolinen-Riffs, trockenes Drumming, exzellente Fiddle- und Steelguitar-Ergänzungen, Tammy starker Gesang - das Stück hätte zweifellos das Zeug zu einem "Number One"-Hit. Klasse! Und wie sie den Klassiker ihres grossen Vorbildes Tammy Wynette, "Stand by your man", interpretiert ist allererste Sahne. Unzählige Leute haben sich bereits an diesem Evergreen versucht, doch nur wenigen Künstlern gelingt dies mit solch einer Authentizität und inneren Stärke wie Miss Cochran. Ihre Begleiter sind eine prächtige Baritone E-Gitarre, heulende Steel und ein toller "Pure Country"-Rhythmus. Das ist klassische Countrymusic vom Allerfeinsten! Weitere Highlights sind beispielsweise der schwungvolle, honky-tonkin' Countryfeger "He's found Jesus" mit seinem tollen Gitarren-, Steel-, Fiddle-Wechselspiel, das knackige, prächtig ins Ohr gehende "He really thinks he's got it", oder die das Album schliessende emotionale Ballade "Half the world away" (Shawn's song), in der Tammy die schwierige Adoption ihres Sohnes aufarbeitet. Erstaunlich ist, dass Tammy Cochran ihr bis dato wohl bestes Album im Eigenvertrieb, völlig abseits der Nashville Major-Labels, veröffentlichte. Dabei täte Nashville, angesichts des oft so oberflächlichen Materials, das die Music City-Labelbosse én masse auf den Markt werfen, diese Art der reinen Countrymusic so gut. Die Scheibe steckt voller potenzieller Hits, sofern sie denn im Country-Radio laufen würden. Egal, wir haben das Album, und jeder, der möchte, kann den Genuss dieser wunderbaren Countrymusic mit uns teilen. "Thanks a lot, Tammy, for this wonderful album"!

Die komplette Songliste:

1. The One That Got Away 2:50
2. 30 Something And Single 3:44
3. Let It End 3:18
4. You Don't Want To Love Too Much 3:35
5. All Over But The Leaving 3:24
6. Stand By Your Man 2:49
7. He's Found Jesus 3:07
8. Closer 3:34
9. Angels In Waiting 3:34
10. He Really Thinks He's Got It 3:21
11. Half The World Away (Shawn's Song) 3:30

Art-Nr.: 6661
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The one that got away
30 something and single
All over but the leaving
He's found Jesus
He really thinks he's got it
Half the world away (Shawn's song)

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Corbin, Easton - same [2010]
"Easton is bringing Country back"! Er ist mit Brad Paisley, den die amerikanischen Medien einst als "savior of countrymusic" bezeichneten, im kommenden Sommer auf Tour - und es passt hundertprozentig! Auch Easton Corbin darf man einen vielleicht wegweisenden Erfolg und Einstieg in die Billboard Country Singles-Charts bescheinigen (sein Hit "A little more country than that" ist auf dem Weg zur Spitze), der die Hoffnung nährt, dass sich Nashville doch endlich wieder auf seine wahren Country-Roots mit ehrlicher, reiner, traditionellen Countrymusic besinnt. Die einschlägige Presse jedenfalls ist voll des Lobes und feiert seinen "real Country" überschwenglich! Völlig zu Recht, denn Corbin's wunderbares Debutalbum ist ein ganz jerrlicher, lockerer, flockiger Traditional Country-Leckerbessen an der Schnittstelle zwischen Alan Jackson, George Strait und Keith Whitley. Die beiden letzteren bezeichnet er als seine absoluten musikalischen Helden, was in seinen Songs deutlichst hörbar wird. Geboren und aufgewachsen in "rural" Gilchrist County, in Florida, kennt Easton Corbin das reale Countryleben von der Pike auf. Er verbrachte viele Jahre auf der Cattle Farm seiner Großeltern, entwickelte bereits in frühester Jugend eine intensive Liebe Für die "Opry"-Fersehshows, die regelmässig liefen und durchstöberte die Plattensammlungen seiner gesamten Verwandschaft. "I wanted to be a country singer since I way three or four years old", erinnert sich Corbin heute. Er nahm Gitarrenunterricht, spielte später in einer lokalen Band Lead Gitarre, trat dann auch solo auf und wurde nach einem überzeugenden Gig beim bekannten Suwannee River Jam-Festival spontan für das Vorprogramm solcher Acts wie Janie Fricke und Mel McDaniel gebucht. Im Jahre 2006 schließlich ging Corbin, inzwischen frisch verheiratet, mit seiner Frau nach Nashville, erhaschte dort sehr schnell die Aufmerksamkeit von Joe Fisher, dem "Senior Director" der Universal Music Group von Nashville, der in auf der Stelle für Merciry Nashville unter Vertrag nahm. Von nun an ging alles seinen Weg, was jetzt mit der Veröffentlichung seines tollen Debuts einen ersten, vorläufigen Höhepunkt erreichte. Doch wir sind uns sicher: das ist erst der Anfang! Corbin's "real Countrymusic" steckt voller Authentizität, voller ursprünglicher Reinheit und Ehrlichkeit. Man hört nicht den Hauch poppiger Einflüsse. Das ist "country to the bone" - und dennoch ist es absolut zeitgemäss. Corbin hat eine überaus angenehme, klare Countrystimme, ähnlich der eines Georg Strait, Alan Jackson oder Clint Black. Die elf Stücke fliessen mit wunderbaren Melodien aus den Lautsprechern und finden ohne Umwege den Weg in unsere, diese Songs regelrecht aufsaugenden Gehörgänge. Auch die Texte sind durch und durch country. Abgerundet wird das Ganze durch die famosen Begleitmusiker. Das ist die absolute 1A-Garde Nashville's, und damit genau der richtige Background für solch einen klasse Sänger: Brent Mason (E-Gitarre), Biff Watson (Acoustic Gitarre), Paul Franklin (Steel), Larry Franklin (Fiddle), Gary Prim (Keyboards), Eddie Bayers (Drums), und andere. Grandioses E-Gitarren-Picking, ein flotter, knackiger, aber total lockerer, flüssiger Rhythmus, prächtige Pedal Steel- und Fiddle-Fills, eine wunderbare Melodie - das Album startet gleich mit einem umwerfenden "Pure Country"-Hit (das muss eigentlich eine Single mit Zug zur Chartspitze werden...). "Roll with it" heisst die Nummer, bei der sich sofort ein wohltuender "Aah, welch herrliche Countrymusic"-Effekt einstellt. Geht runter wie Öl, ist, im positivsten Sinne, leicht verdaulich und simpel arrangiert - und doch mit einer ganz aussergewöhnlichen musikalischen Qualität in Szene gesetzt, wie es eben nur den Besten der Besten gebührt (siehe oben genannte Musiker). Das ändert sich auch während des gesamten Albums nicht. Ob das bereits erwähnte "A little more country than that" (schönes Midtempo, klasse E-Gitarren-/Steelguitar-Wechselspiel), das foltte, in allerbester Alan Jackson-Manier (wenn der in Hochform ist) vorgetragene "The way love looks" (tolle Steel-, Gitarren-, Fiddle-Begleitung), die großartige Ballade "Let alone you" (tolle Baritone E-Gitarre, schöne Steel) oder das flockige, mit feinen, transparenten Acoustic Gitarren und herrlicher Steelguitar instrumentierte, lässige "Leavin' a lonely town" - es ist die pure Country-Freude! Keine Frage,.Easton Corbin beweist es eindrucksvoll: "Real Country is still alive" - auch im Chart- und Kommerz-orientierten Nashville! Mit einem Easton Corbin am Start entledigt man sich eindrdrucksvoll der Nachwuchssorgen auf dem Terrain der Straits und Jacksons. Und das ist wirklich gut zu wissen...

Das komplette Tracklistsing:

1 Roll with It - 3:27   
2 A Little More Country Than That - 2:52   
3 This Far from Memphis - 3:17   
4 The Way Love Looks - 2:41   
5 Someday When I'm Old - 3:22   
6 Don't Ask Me 'Bout a Woman - 3:36   
7 I Can't Love You Back - 4:05   
8 A Lot to Learn About Livin' - 3:46   
9 Let Alone You - 3:14   
10 That'll Make You Wanna Drink - 3:26   
11 Leavin' a Lonely Town - 3:22

Art-Nr.: 6815
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Court Yard Hounds - same [2010]
Seit gut 3 Jahren haben sich die Dixie Chicks nun schon eine Auszeit genommen. Vor allen Dingen Frontfrau Natalie Maines widmete sich zuletzt lieber ihren Kindern, als ein komplettes, neues Album aufzunehmen und auf Tour zu gehen. Die beiden übrigen "Chicks" Marty MaGuire und Emily Robison allerdings waren "heiss" auf neue Musik und liessen ihrer Kreativität freien Lauf. Herausgekommen ist ein großartiges Sideprojekt der beiden, das unter dem Namen "Court Yard Hounds" firmiert und nun, just zu einem Zeitpunkt, als die Dixie Chicks wieder erste gemeinsame Aktivitäten bekannt gaben (sie gehen im Juni zusammen mit Keith Urban und den Eagles auf Tour), mit einem hervorragenden Debutalbum aufwartet. Ein wirklich starkes Teil! Traditionellen Country darf man hier allerdings nicht erwarten. Vielmehr verfolgen die Court Yard Hounds in etwa den Weg, den auch die Dixie Chicks mit ihrem bislang letzten Album "Taking the long way" bereits einschlugen - und zwar noch konsequenter und progressiver. Das heisst, es geht in Richting Americana / Alternate Country! Genauer gesagt ist das Werk eine sehr filigrane und abwechslungsreich in Szene gesetzte Mixtur aus Roots-, Folk-, Country-, Blues,-, Pop-, Rock- und Singer-Songwriter-Zutaten. Die beiden Mädels (Emily Robison hat fast alle Songs geschrieben, übernimmt bis auf einen Track den Lead-Gesang und spielt neben dem standesgemässen Banjo auch noch akustische und elektrische Gitarre, Dobro und Pump-Organ; Marty MaGuire spielt Fiddle, Viola und Mandoline) und ihre exzellenten Begleitmusiker (u. a. Audley Freed - guitars, Martin Strayer - guitar, piano, Mike Finnigan - organ, piano, J. J. Johnson - drums und Lloyd Maines - pedal steel) liefern ein mehr als eindrucksvolles Dokument ihrer musikalischen Fähigkeiten ab. Möchte man Vergleiche anstellen, so fallen einem Namen wie Sheryl Crow, die jüngsten Arbeiten von Rosanne Cash und Allison Moorer, Lucinda Williams, Shelby Lynne, Carrie Newcomer, Mary Chapin Carpenter, Lynn Miles, u.s.w. ein, wenngleich die Court Yard Hounds ihrem Songs sehr deutlich eine ganz eigene Identität verleihen. Auch das unterstreicht ihr großes Talent und ihre Kreativität. Zu den Höhepunkten zählen u.a. das locker flockige, wunderbar melodische, rootsige, ein wenig Tom Petty-Feeling verbreitende "I miss you" (starkes Fiddle-Spiel, wunderbare Steelguitar-Einlagen von Lloyd Maines, dem Vater von Natalie Maines), das trockene, folkige "Skyline", der knackige, flotte Roots-/Pop-Song "The coast" (erinnert klar an Sheryl Crow), der prächtige, von einem großartigen, bluesigen Groove getragene, erdige Rootsrocker "Delight (Something new under the sun)" (starker Gitarren-Auftritt des ehemaligen Saitenkünstlers von Cry Of Love und The Black Crowes), der schöne Folkrock-Song "See you in the spring" (feines Duett mit Jakob Dylan), das grassig und keltisch beginnende, dann aber satt rockende "Ain't no son", oder auch die wunderbar melodische, knackige, von tollem Banjo- und Piano-Spiel begleitete, leicht swampig groovende Alternate Country-Nummer "It didn't make a sound". Ein innovatives Sideprojekt der "Chicks" Emily Robison und Marty MaGuire, das sich wirklich sehen, bzw. hören lassen kann. Die Court Yard Hounds mit einem ganz vorzüglichen Debut!

Das komplette Tracklisting:

1 Skyline - 4:20   
2 The Coast - 3:04   
3 Delight (Something New Under the Sun) - 4:34   
4 See You in the Spring - 4:51   
5 Ain't No Son - 4:39   
6 Fairytale - 4:05   
7 I Miss You - 3:49   
8 Gracefully - 4:28   
9 April's Love - 3:23   
10 Then Again - 3:20   
11 It Didn't Make a Sound - 3:48   
12 Fear of Wasted Time - 4:10

Art-Nr.: 6903
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Currington, Billy - enjoy yourself [2010]
Neues Album von dem in der New Country-Szene immer beliebter werdenden Billy Currington. Die erste Single aus dem Werk, "Pretty good at drinkin' beer", kletterte gleich wieder auf die Nummer 1 der Billboard Country Singles-Charts. Currington ist in der Erfolgsspur - und wird dies mit diesem Album weiter untermauern.

Die komplette Songliste:

1 All Day Long - 3:49   
2 Love Done Gone - 3:32   
3 Pretty Good At Drinkin' Beer - 3:01   
4 Until You - 4:45   
5 Like My Dog - 2:48   
6 Perfect Day - 2:55   
7 Let Me Down Easy - 3:50   
8 Bad Day of Fishin' - 3:04   
9 Enjoy Yourself - 3:00   
10 Lil' Ol' Lonesome Dixie Town - 3:21

Art-Nr.: 7109
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


|| Weiter