Artikel 1 bis 15 von 19 gefundenen...

[1-15] [16-30]

 
Aldean, Jason - wide open live & more ~ dvd [2009]
Tolle Live-DVD von "rising country star" Jason Aldean! Na, dass passt ja prima! Nahezu parrallel zur Veröffentlichung dieser Live-DVD feiert der aus Macon/Georgia stammende Aldean mit dem starken, von viel Southern-Flair umgebenen "Big green tractor" (ist natürlich in einer prächtigen Live-Fassung enthalten) aus seinem aktuellen Album "Wide ope" ein Nummer 1 in den Billboard Country Singles-Charts - ein klarer Beleg dafür, wie angesagt dieser Bursche in Nashville ist. Er gilt als einer der Wegweiser für die rockige Countrygeneration der "jungen Wilden" in Music City - und das unterstreicht auch sein großartiger Auftritt mit seiner Band vom 6. März 2009 im ausverkauften Coliseum von Knoxville/Tennessee, wo er nach Auftritten im Vorprogramm von Dierks Bentley und Miranda Lambert nun zum dritten Mal auf der Bühne stand, aber zum ersten Mal als Headliner. Die Jungs machen richtig Dampf auf der Bühne. Die Performance ist sehr knackig, rockig, straight, vollgepackt mit satten E-Gitarren (erstklassig die beiden Gitarristen Kurt Allison und Mike Frey) und von der druckvoll agierenden Rhythmus-Fraktion (Rich Redmund - Drums und Tully Kennedy - Bass) mit der entsprechenden Power ausgestattet. Und doch ist die Musik zu jeder Minute "real country". Daran ändert auch nichts, dass Aldean und seine Band live völlig ohne solch countrytypischen Instrumente wie Fiddle , Mandoline und Steelguitar auskommen - nein, die beiden Gitarren, Drums und Bass reichen völlig aus, um eine junge, freche, kernige, frische, wie gesagt, gut rockende, aber immer traditionell verwurzelte, moderne Countryshow der Extraklasse abzuliefern. Aldean ist nicht nur ein klasse Sänger, sondern auch ein prima Entertainer. Das Publikum ist begeistert, der Funke springt sofort über. Enthalten sind natürlich die Live-Fassungen seiner sämtlichen, bisherigen Hits, wie u.a. auch "Johnny Cash", das von einem klasse Schlagzeug-Solo eingeleitet wird, und der Party-Kracher "Hicktown". Neben dem 65-minütigen Konzert (tolle Soundqualität und ebenso starke Bildqualität) enthält die DVD zudem ein schönes, rund 17-minütiges "Behind the scenes"-Special mit interessanten Film-Impressionen aus der Soundcheck-Phase und einem Interview Aldean's! Ausgestattet ist die DVd mit einem schön bebilderten, 8-seitigen Booklet. Eine klasse Teil! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die Setlist:

1. Wide Open
2. I Break Everything I Touch
3. Amarillo Sky
4. Why
5. Big Green Tractor
6. On My Highway
7. Drum Solo
8. Johnny Cash
9. Relentless
10. You're The Love I Wanna Be In
11. Laughed Until We Cried
12. I Use What I Got
13. She's Country
14. Asphalt Cowboy
15. Hicktown

Art-Nr.: 6554
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Baird, Rob - blue eyed angels [2010]
Erneut ein Klasse-Debüt aus Texas! Erneut eine famose Leistung eines jungen Singer-Songwriters mit einem tollen, Roots-, Americana-, Countryrock-Album voller ins Ohr gehender, wunderschöner Songs! Rob Baird stammt zwar aus Memphis/Tennessee, hatte aber mit dem dort vorherrschenden Soul nie wirklich was am Hut. Trotzdem prägte diese musikverrückte Stadt seine Persönlichkeit und sorgte dafür, dass er schon im frühen Kindesalter begann, Gitarre zu spielen und Songs zu schreiben. Durch das Leben und Arbeiten auf Farmen fühlte er sich allerdings mehr zum Country hingezogen und nach den ersten musikalischen Gehversuchen, liess ein Treffen mit Chris Knight den Entschluss reifen, sich nach Texas zu begeben, um seiner Passion professionell nachzugehen. Dank der Bekanntschaft mit Scott Davis (Mitglied der Hayes Carll-Band) wurde Bairds großartiges Debüt in einem schönen Antebellumhaus in Lockhart, Texas eingespielt (Davis hatte sich spontan als Instrumentalist und Produzent zur Verfügung gestellt, und die Mithilfe der übrigen Bandmithlieder angeboten). Zudem übernahm Frank Liddells Carnival Recording Company (Liddell produzierte schon solch namhafte Interpreten wie Chris Knight, Miranda Lambert, Jack Ingram oder die Eli Young Band) die Vermarktung. Frank Liddell und sein Partner Travis Hill waren (im übrigen vollkommen zurecht) sofort Feuer und Flamme und verpflichteten Baird stante pede. Diese Begeisterung kann man nach dem Durchhören des elf Songs umfassenden Werkes "Blue Eyed Angels" total nachvollziehen. Rob Baird hat ein außergewöhnliches Talent und auch seine Art Musik zu machen ist nicht alltäglich. Geboten wird eine interessante Mixtur aus Alt Country in der Tradition großer Songwriter wie Steve Earle, Chris Knight oder auch Townes Van Zandt, jedoch verbunden mit den herrlichen, eingängigen Melodien, wie man sie aus der Red Dirt Szene von Acts wie u.a. der Eli Young Band, Wade Bowen oder Honeybrowne gewohnt ist. Dazu viel Countryrock-, Americana-, und eine dezent staubige Roots-Atmosphäre. Bairds Stücke (bis auf eine Ausnahme allesamt von ihm mit ein paar Co-Autoren geschrieben) behandeln im Großen und Ganzen Situationen und Gründe um das Scheitern von Beziehungen herum und sind nicht gerade von Optimismus geprägt. Teilweise sind sie dabei sehr atmosphärisch untermauert mit dunklen E-Bariton-Tönen ("Louise", "Maybe Tonight") und einer wunderbaren Steelgitarre (klasse z.B. beim Dustin Benthall-Cover "Crash Hard" oder bei "Say Goodbye"). Trotz dieser textlich recht bedrückenden Inhalte gelingt es Baird mit seiner angenehmen Stimme (sehr Mike Eli ähnelnd) und den immer wieder eingeflochtenen, flockigeren Stücken ("Could Have Been My Baby" - die erste Single des Albums, "Here Comes The Day" - Tom Petty-Flair, klasse Slidearbeit/-soli, "Lonely Road" - knackiger E-Gitarren-Rhythmus, tolle Harmonies im Refrain, "Running away" - fantastische, viel Rootsflair verbreitende Lap Steel Gitarren-Begleitung, inkl. Solo) das Ganze nicht in Depressivität ausarten zu lassen. Ganz im Gegenteil sogar, er zieht den Hörer regelrecht in seinen Bann und lässt immer wieder eine angenehme, entspannende musikalische Wärme aufkommen. Nicht zuletzt auch ein Verdienst des durchgehend hohen instrumentellen Niveaus, wobei Ricky Ray Jackson und Scott Davis, die hier so ziemlich alles spielen, was an Saiteninstrumenten im Genre zur Verfügung steht, die meisten Akzente setzen. Der Titelsong "Blue Eyed Angels" (vor denen Rob im Text eindringlich warnt...) beispielsweise wartet nach einem recht bedrückendem Midtempo-Auftakt mit einem überraschend kräftigen Refrain auf (zwei E-Gitarren-Soli, sich steigernde Orgel), das als Mischung aus ein wenig Folk, dezentem Bluegrass und Country angelegte "Fade Away" (herrliches Zusammenwirken von Akustikgitarre, Mandoline und Bariton-E-Gitarre) ist einfach umwerfend und "Let Me Down Easy" (klasse Steel, knackige Drums) will einem mit seiner markanten Refrainzeile nicht mehr aus dem Gehör gehen. Fazit: Rob Baird ist mit seinem "Blue Eyed Angels" ein ganz starkes Album geglückt, dass in Sachen Anspruch, musikalischem Niveau und Reifegrad bereits eine ordentliche Pace vorlegt und für jeden Liebhaber texanischer Americana-, Alternate Country-, Roots-, Countryrock-Klänge eine Menge zu bieten hat. Das Digipack ist zudem noch in recht geschmackvoll in Szene gesetzten Blautönen gestaltet (sehr passend zum Titel und der Atmosphäre des Werkes), das eingesteckte Booklet beinhaltet sämtliche, lesenswerte Texte. Rob Baird, ein großartiger, junger Typ - im Moment sicher noch ein Geheimtipp, schon bald aber vielleicht einer der neuen Vorzeige-Künstler aus Texas! Beeindruckend! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Running Away - 4:39   
2 Could Have Been My Baby - 3:42   
3 Blue Eyed Angels - 3:50   
4 Louise - 3:58   
5 Fade Away - 3:01   
6 Maybe Tonight - 3:39   
7 Here Comes The Day - 3:25   
8 Crash Hard - 4:35   
9 Lonely Road - 3:10   
10 Let Me Down Easy - 4:31   
11 Say Goodbye - 4:01

Art-Nr.: 7183
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Running away
Blue eyed angels
Louise
Fade away
Here comes the day
Let me down easy

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Carter's Chord - wild together [2011]
6-Song EP! Klasse EP der in Southern California geborenen, nun aber in Nashville lebenden Geschwister Becky, Emma und Joanna Robertson. Sie sind die Töchter von Carter und Barny Robertson, die beide einst als Mitglieder der legendären "Waylors" mit Waylon Jennings durch die Lande zogen. Carter's Chord, die eine feine New Country-/Country Pop-Musik irgendwo an der Schnittstelle zwischen den Dixie Chicks (stimmlich ist das nicht so weit entfernt, musikalisch aber ohne deren Bluegrass-Neigung), SheDaisy, den JaneDear Girls und Martina McBride spielen, erlangten vor einigen Jahren die Aufmerksamkeit von Country-Superstar Toby Keith, der die Mädels nach einem überzeugenden Showcase in einem Nashville-Club sofort unter seine Fittiche nahm. So hat er, zusammen mit Mark Bright, das vorliegende, 6 Songs umfassende "Mini-Album" auch produziert. Alle Songs stammen aus der Feder der Schwestern, teilweise mit zusätzlichen, bekannten Songwritern wie beispielsweise Andrew Dorff. Das sind alles prima Songs, bei denen die Drei vor allem auch mit prächtigen Harmoniegesängen überzeugen. Weiter so" Da freuen wir uns jetzt schon auf das nächste "Full Length Album"...

Die komplette Songliste:

1 Wild Together - 3:58   
2 I Can Break Hearts Too - 3:24   
3 A Little Less Comfortable - 3:28   
4 Simple Little Screwed Up Life - 3:39   
5 We Ain't Makin' Love - 3:49   
6 Love a Little Bigger - 3:23

Art-Nr.: 7458
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wild together
I can break hearts too
A little less comfortable

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Dalton, Lacy J. - here's to hank [2010]
Nach langer, langer Zeit mal wieder ein neues Album der vor allem in den Achtzigern so immens erfolgreichen Lacy J. Dalton. Mit viel Hingabe zollt sie einem ihrer ganz großen Vorbilder, Hank Williams sr., Tribut, indem sie 12 von dessen legendären Klassikern voller Herzblut und überaus authentisch interpretiert. Bei aller Nähe zu den Originalen verleiht sie diesen Nummern dennoch, allein schon durch ihre unverwechselbare Stimme, einen ganz persönlichen Anstrich. Großartig, wie ihr das gelingt. Die Songs sind zumeist sehr entspannt instrumentiert, voller schöner Gitarren-, Fiddle-, und Steelguitar-Einsätze, und kommen in einem sehr schönen, klaren Sound. Lacy's Vortrag wirkt überaus inspiriert. Das ist wunderbare, auf einer klassischen Old School-Tradition basierende, pure, vollkommen reine Countrymusic von zeitloser Substanz.

Die komplette Songliste:

1 Hey Good Lookin' - 2:53   
2 Lovesick Blues - 2:52   
3 My Bucket's Got a Hole in It - 2:43   
4 Long Gone Lonesome Blues - 2:42   
5 Your Cheating Heart - 2:51   
6 (I Heard That) Lonesome Whistle - 2:26   
7 Jambalaya (On the Bayou) - 3:06   
8 Why Don't You Love Me - 2:31   
9 Cold Cold Heart - 2:55   
10 Honky Tonk Blues - 2:17   
11 Take These Chains From My Heart - 2:43   
12 You Win Again - 2:36

Art-Nr.: 7201
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hey good lookin'
Long gone lonesome blues
(I heard that) Lonesome whistle
Jambalaya (On the bayou)
Why don't you love me
Take these chains from my heart

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Dry County - cowboy up [2010]
Rarer Kanada-Import! "They rock off your country-ass!" Jawohl, das tun sie! Dry County sind ein in ihrer Heimat schwer abgefeiertes Quintett verwegener Countryrock-Veteranen aus der Gegend von Ontario, die sich mit ihren bisherigen Alben und mit ihren Energie geladenen Live-Shows (200 "rowdy" Gigs im Jahr durch die Bars und Honky Tonks des ganzen Landes sind normal) zu so etwas wie "the best unsigned Canadian act of countrymusic" mauserten. Doch was heisst schon Countrymusic? Klar sind Dry County ein Country-Act, aber ein verdammt rockiger. "Where AC/DC meets Alabama" nannte es mal ein amerikanischer Kritiker, und liegt damit gar nicht so falsch. Die Truppe ist tief verwurzelt in den Roots traditioneller Countrymusic, lässt es dabei aber richtig krachen und scheut sich nicht die Spur vor richtig harten, dreckigen, straighten, simplen Rock-Riffs. Man kann sich gut vorstellen, dass es in den Honky Tonks und Roadhouses allerorten hoch hergeht, wenn diese "bad boys" auf der Bühne stehen. Die E-Gitarren-feuern aus allen Rohren, die Rhtyhmussektion gibt eine harte Gangart vor, Frontmann Jeff Gallagher hat eine raue, tiefe Stimme, die durchaus auch in einer fetzigen Southern Rock- oder Metal-Band zu Hause wäre, doch die, wenn auch "toughe", Countrynote ist stets präsent. Klasse, wie sie das unter einen Hut bringen! Das Songmaterial macht richtg Spaß, klingt modern, musikalisch exzellent umgesetzt (diese Jungs verstehen ihr Handwerk) und hat ordentlich Biß! Es gibt nur zwei Balladen, der Rest rockt ordentlich ab. Die Refrains gehen teilweise klasse ins Ohr und laden immer wieder zum Mitgrölen ein. Vergleiche zu The Road Hammers liegen nahe, auch zu den harten Nummern der The Pear Ratz, doch Dry County spielen das Ganze noch straighter, simpler und rauer runter. Hier steht der "Fun" im Vordergrund! "Cowboy up", ihr im übrigen drittes Album und mit Sicherheit auch ihr bestes, ist nichts weiter als eine ländliche, ausgelassene, raue, derbe, junge, freche, wilde Saturday Night Redneck-Party mit jeder Menge "böser" Jungs, scharfen Mädels. "Tonnen" von Sixpacks und ordentlich Whiskey. Eben nichts für Weicheier! Stark! "Cowboy up" macht einfach fett Laune ohne Ende!

Das komplette Tracklisting:

1. Hey Hey Cheers 3:56
2. Cowboy Up 3:31   
3. Hillbilly Train 3:14
4. Redneck Song 3:23   
5. We Ain't Messed 3:30   
6. Imperfect 4:11   
7. Drunk On Yer Love 3:26   
8. Dirty Secrets 3:08   
9. Little Girl of Mine 4:11
10. The Way You Is 3:07
11. Mexicoma 3:30

Art-Nr.: 7061
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hey hey cheers
Hillbilly train
Redneck song
Imperfect
The way you is
Mexicoma

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Dupré, James - it's all happening [2010]
Wenn jemand wie "the worlds greatest dobro player" Jerry Douglas mit einem nahezu unbekannten Country Singer-Songwriter eine Zusammenarbeit eingeht, dann kann man davon ausgehen, dass es sich wohl um ein ganz aussergewöhnliches Talent handelt. Und Douglas liegt völlig richtig: James Dupré aus der Gegend von Bayou Chicot in Louisiana entpuppt sich als ein geradezu begnadeter Sänger mit einer phantastischen, irgendwo zwischen Alan Jackson, Don Williams, James Taylor und Randy Travis angesiedelten Stimme, die man als eine wahre "Wonne für die Countryohren" bezeichnen muss. Doch dieses Attribut trifft nicht nur auf Duprè's exzellente Gesangsleistung zu, sondern auf die komplette Musik seines wunderbaren Debutalbums "It's all happening". Eingespielt wurde es in den berühmten "Ocean Way"- und "Compound"-Studios in Nashville unter Beteiligung einer Horde der besten Sessionmusiker, die Music City aufzubieten hat. U.a. sind dabei: Paul Leim, Harry Stinson (jeweils Drums), Glenn Worf (Bass), Victor Krauss (Upright Bass), Bryan Sutton (Acoustic Guitar, Banjo), Dan Dugmore (Pedal Steel, Electric Guitar), Pat Buchanan, Steve Gibson (beide Electric Guitar), John Jarvis (Keyboards) und besagter Jerry Douglas (Dobro, Lap Steel), der das Album darüber hinaus, zusammen mit dem legendären Nashville-Producer Kyle Lehning (u.a. Randy Travis, Dan Seals, The Derailers, George Jones, Restless Heart, um nur einige zu nennen) auch produzierte und ihm einen herrlichen, klaren Sound verpasste. Was wir zu hören bekommen ist wunderbare, von einem dezenten Singer-Songwriter Charme begleitete, natürliche, klassische, vorwiegend mit einem schönen "Laid Back-Feeling" in Szene gesetzte, reine, höchst niveauvolle Countrymusic - flüssig, locker, melodisch, frisch, sauber, traditionell verwurzelt, zeitlos und dennoch alles andere als unmodern. Das gezielt und akribisch ausgesuchte Songmaterial setzt sich aus 9 Fremd- (inkl. einiger grandioser Coverversionen) und 2 Eigenkompositionen zusammen und wird überwiegend in einem überaus angenehmen Midtempo vorgetragen. Die Lieder strahlen eine erfrischende Natürlichkeit aus und schlängeln sich voller Wohlwollen in unsere Gehörgänge. Dazwischen gibt es die ein oder andere, hinreissend schöne Ballade, aber auch mal eine durchaus "rockige" New Country-Nummer. Basierend auf flockigen, entspannten, zuweilen auch knackigen Rhythmen, bewegen sich die Arrangements in einer wohl temperierten Balance zwischen effektiv eingesetzten E-Gitarren und Keyboards, ein ums andere Mal prächtig ergänzt um Pedal Steel und Lap Steel, und akustischen Instrumenten wie Fiddle, Dobro, Banjo und Acoustic Gitarre. Das manchmal aufkommende, ganz dezente Grass-Flair unterstreicht dabei die Natürlichkeit der Songs. Es passt einfach alles in nahezu perfekter Harmonie zusammen. Interessanterweise beginnt das Werk nicht mit einer Uptempo-Nummer, sondern mit einer lupenreinen, wunderschönen, sentimentalen Countryballade. "Ring on the bar" fängt die Verlorenheit und die traurige Einsamkeit nach einer schwerzhaften Trennung überuas authentisch ein. Großartig die unaufgeregte Instrumentierung aus akustischer Gitarre, einsamem Klimpern des Barroom-Pianos und einer wimmernden Pedal Steel. Erst mit dem zweiten Song wird's etwas flotter. "I'm good" heisst das Stück, das im übrigen auch schon von Bucky Covington für sein vor 3 Jahren erschienenes Debut aufgenommen wurde. Eine tolle, flockige Interpretation Duprè's, sehr traditionell verwurzelt und schön frisch dargeboten. Bester, melodischer, flüssiger New Country mit traumhaften Lap Steel-Einlagen von Jerry Douglas. Apropos Lap Steel: Die spielt auch eine dominierende Rolle in der hinreissend schönen Coverversion des alten CCR-/John Fogerty-Klassikers "Who'll stop the rain", ebenso wie Douglas' dezentes Dobro-Picking. Und wenn wir schon mal bei den Covers sind: Zwei weitere sind absolut erwähnenswert und extrem gut gelungen. Zum einen das leicht swampige, Gospel-angehauchte, von Bob McDill, Dickey Lee und Kenneth Jones geschriebene "Knee deep in a river", ein alter Don Williams-Standard, mit dem auch Kathy Mattea in den frühen Neunzigern einen Top 20-Hit landete, und zum anderen die herrliche, lockere Country-Fassung von Jackson Browne's wundervollem "For a dancer", mit toller Acoustic Gitarren-/Fiddle- und Piano-Instrumentierung. Klasse auch das entspannte "Postcards from Elvis" mit seiner lockeren, frischen, klaren Instrumentierung, das von einem imaginären, glücklichen Alternativ-Dasein solcher Legenden wie James Dean, Elvis Presley (arbeitet in einem Cafè in Guam), Marilyn Monroe und John F. Kennedy (leben in einer jungen Familie zusammen auf einer abgelegenen Farm) erzählt, und die knackige, angerockte, forsche, mit würzigen E-Gitarren ausgestattete New Country-Nummer "Deep down". Die beiden abschließenden Songs des Albums, die einzigen Eigenkompositionen Duprè's, unterstreichen noch einmal eindrucksvoll die großartigen Gesangskünste des Mannes aus Louisiana, aber auch seine offensichtlich immensen Qualitäten als Songwriter. Sie sind ein bemerkenswerter Beleg dafür, wie überaus ambitioniert, melodisch, spannend und charismatisch der Mann in der Lage ist, minimalistisch instrumentierte Countryballaden zu performen. Auf "Memories of heaven" wird er nur von einer akustischen Gitarre und einer toll in Szene gesetzten Steelguitar begleitet, auf "A hero in my eyes" lediglich von akustischer Gitarre und Jerry Douglas' prächtigem Dobro-Spiel. Brillant! James Duprè, der als seinen größten Helden und Inspirationsgeber im übrigen Vince Gill bezeichnet, ist mit seinem Debut ein wirklich großer Wurf gelungen. Die Major-Labels müssten eigentlich Schlange stehen. Vielleicht wird er eines Tages tatsächlich berühmt und wir erfreuen uns hier an einem in Eigenregie des Künstlers vertriebenen Album, das irgendwann Seltenheitswert erlangt und als ursprünglicher Karrierstart eines kommenden Countrystars gilt. Egal, was auch passiert, dieses Werk demonstriert eindrucksvoll wie natürlich, locker und anspruchsvoll zugleich Countrymusic sein kann - hier und jetzt! Dafür ein ganz fettes "Thanks a lot, Mr. James Duprè"!

Das komplette Tracklisting:

1. Ring On the Bar 3:29
2. I'm Good 3:05
3. Drive 3:27
4. Who'll Stop the Rain 3:09
5. Deep Down 3:06
6. Postcard From Elvis 4:14
7. Alright Tonight 3:13   
8. For A Dancer 3:52
9. Knee Deep In A River 3:38   
10. Memories of Heaven 3:23
11. A Hero In My Eyes 3:38

Art-Nr.: 7047
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ring on the bar
I'm good
Who'll stop the rain
Deep down
Postcard from Elvis
For a dancer
Memories of heaven

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Eleven Hundred Springs - eight the hard way [2011]
Eleven Hundred Springs - Made in Texas! Das ist ein Countrymusic-Gütesiegel, das die großartige Band aus Dallas stolz zur Schau trägt. Und das darf sie auch. Eine der besten texanischen Countrybands beglückt uns erneut mit einem wunderbaren Album allerfeinster, von zwangloser Spielfreude, Lockerheit und ursprünglicher Reinheit geprägter, lupenreiner Countrymusic, so wie sie in den Barrooms, Dancehalls und Honky Tonks von Texas zu Hause ist. Trotz ihres klassischen, durch und durch traditionellen Ambientes, teils mit einem schönen Old School-Flair, leben die Songs von ihrer unmittelbar rüberkommenden Frische. Sie sind simpel, eingängig, flockig, gehen prima ins Ohr und beeindrucken gleichzeitig mit exzellenter musikalischer Kompetenz. Durch den natürlichen Charme der Musik "riecht" man förmlich dieses unwiderstehliche, ländliche Texas-Flair. Hippe Nashville-Trends oder gar poppige Elemente sind der Band ein Greuel. Nein, diese Jungs spielen nichts als reine, unverbrauchte Countrymusic ohne aufgesetzten Schnickschnack. Bestimmt wird das musikalische Geschehen von dem großartigen Baritone-, Telecaster- und Acoustic-Gitarrenspiel sowie dem nicht minder starken Gesang des Frontmannes und Songwriters Matt Hillyer (seine Stimme zeichnet sich durch einen dezenten Gram Parsons-Vibe in Verbindung mit natürlichem Southern-Charme aus), der tollen Fiddle-Arbeit des "3rd generation Texas fiddlers" Jordan Hendrix und den herrlichen Steelguitar-Einlagen des vorzüglich agierenden Burton Lee, der auch vereinzelt mal mit ein klasse Dobro zupft. Komplettiert wird das Quintett durch den Bassisten Steven Berg (wie Matt Hillyer Gründungsmitglied der 1998 formierten Band) und den neuen Drummer Arjuna Contreras. Die Einflüsse der "Springs" reichen von den bereits erwähnten Gram Parsons und Waylon Jennings, über Hank Williams, Buck Owens, Willie Nelson, Johnny Cash und George Strait, bis hin zu Doug Sahm und Bob Wills and his Texas Playboys. All das verarbeiten sie zu ihrem eigenen, unwiderstehlichen, so reinen und wohl schmeckenden Country-Menü, auf das man, hat man es erst einmal gekostet, nicht mehr verzichten möchte. Ob die traumhaft lockere, flockige, honky-tonkin' Texas Country-Nummer "This ain't the first time (but it's the worst time)" mit der großartigen Baritone E-Gitarre, den wunderbaren Pedal Steel-Flls und der surrenden Fiddle (der Background-Gesang kommt übrigens von der exzellenten Brennen Leig), das flotte, schwungvolle, flüssige, schön ins Ohr gehende Traditional Country-Stück "Heartstrings" mit der starken E-Gitarren-/Fiddle-Begleitung, der lupenreine Old School Honky Tonker "No place else to go" in seinem klasse Steelguitar-/Fiddle-Arrangement und dem wunderbaren Harmonie-Gesang, das seinem Titel alle Ehre machende "Hardcore Honkytonk", oder der kraftvolle, mit einem klasse Waylon-Flair versehene, prächtig groovende Outlaw-/Roadhouse-Boogie "We're from Texas" (großartige Baritone Gitarren-Riffs, herrliche Pedal Steel) - diese Burschen spielen ihre "real country music" mit ungemein viel Herz und purem Idealismus. Das ist ihr Leben, das macht ihnen Spaß - und das kommt rüber. "Long live the 'Springs'"...

Die komplette Songliste:

1. This Ain't the First Time (But It's the Worst Time) 3:39
2. Heartstrings 3:13
3. Stuff You Can't Refuse 3:18
4. Nobody Loves You Like Me 2:39
5. No Place Else to Go 3:31
6. Not What I Thought You Would Say 3:26
7. Hardcore Honkytonk 3:17
8. We Can Work This Out 3:09
9. For Better or Worse 3:21
10. We're From Texas 3:05

Art-Nr.: 7294
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This ain't the first time (but it's the worst time)
Heartstrings
No place else to go
Not what I thought you would say
We can work this out
We're from Texas

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Foster & Lloyd - it's already tomorrow [2011]
Sensationell! Radney Foster und Bill Lloyd, alias Foster & Lloyd (wer erinnert sich nicht an ihre großen, wunderbaren Hits in den späten Achtzigern, wie "Crazy over you", "What do you want from me this time" oder "Texas in 1880") haben nach einer Auszeit von über 20 Jahren wieder ein gemeinsames Album eingespielt. "It's already tomorrow" heisst das Werk und es ist als sei die Zeit stehen geblieben. Nein besser, Sie haben ihre herrliche Musik von damals ohne jeden Qualitätsverlust in die heutige Zeit transportiert. Zunächst machten Foster & Lloyd in der zweiten Achtziger-Hälfte als Songwriter auf sich aufmerksam, als ihre Kompositionen von seinerzeit so etablierten Kollegen wie den Sweethearts Of The Roedeo oder Ricky van Shelton aufgenommen wurden. Doch erst die eigenen, prägnanten Interpretationen ihrer Songs machte sie wirklich bekannt. Dieser wunderbare Mix aus "straight up Buckaroo Country" (sie sind ausgewiesene Buck Owens-Fans) und dem "jangly" Gitarrensounds der Byrds ließ sie die Szene richtig aufmischen. Ihre erste Single, das oben bereits erwähnte "Crazy over you", eine unwiderstehliche, "rockabillyish-honky-tonkin’" Countryrock-Nummer, schoß damals an die Spitze der Billboard-Charts und ließ sie zum ersten Duo der Country-Geschichte mit einer Nummer 1-Debutsingle werden. Doch 1990 trennten sich aufgrund individueller Solo-Pläne ihre Wege, ohne das ihre tiefe Freundschaft je darunter gelitten hätte. Vor ein paar Monaten trat die "Americana Music Association" mit der Bitte an die beiden heran, für einen wohltätigen Zweck wieder gemeinsam aufzutreten und sie schafften es tatsächlich Foster & Lloyd wieder gemeinsam auf die Bühne zu bringen. Die Show war in sage und schreibe 15 Minuren ausverkauft. Von da an ging alles rasend schnell. Die beiden merkten, "the magic was still there", hatten ungemein viel Spaß zusammen und beschlossen spontan, neue Songs zu schreiben und ins Studio zu gehen. Das Resultat, "It's already tomorrow" (der Albumtitel drückt aus, wie schnell die Zeit von damals bis heute verging), liegt nun vor, und es ist schlichtweg ein Knüller. Es scheint, als hätten die beiden ihre Frische und ihre jugendliche Energie von damals regelrecht konserviert, um sie nun wie selbstverständlich wieder abzurufen. Dabei hat ihre Musik heute mehr "Kick" als je zuvor. Der Schwung, Radney Foster's einmaliger Lead-Gesang, die wunderbaren Harmonies mit Bill Lloyd und das daraus resultierende, nostalgische "Everlys-Feeling", die powernden Drums und satten, saftigen Gitarren, das rockige Power Pop-Flair in Verbindung mit den puren Honky Tonk Country-Traditionen, wie auch die herrlichen Melodien - es ist alles da. Auch die Fans des Roots-, Americana-, und Red Dirt-Lagers werden begeistert sein. Stücke wie beispielsweise der dynamische, knackig rockende "Byrds meets Dwight Yoakam"-Opener "It's already tomorrow" (tolle Gitarren), der von rockenden Twin-Telecasters dominierte Honky Tonker "That's what she said" (großartiger, unterschwelliger Rockabilly-Groove), die wunderschöne Ballade "If it hadn't been you", der von fetten Power-Riffs nach vorn gepeitschte, Good Time-Countryrocker "Lucky number" (prächtige Harmonies), das traumhaft melodische "Just this one" (wäre, hätten die beiden einen Major-Deal, wie gemacht für's Countryradio), der rootsige Americana-Rocker "Picasso's mandolin" (Co-Autor ist Guy Clark, starke Mandolinen-Fills von Gaststar Sam Bush), oder die herrliche, mit traumhafter Steelguitar garnierte, pure Honky Tonk-, Roadhouse-, Hillbilly Countrynummer "Can't make love make sense" (an der Pedal Steel: der legendäre Lloyd Green) sind nur austauschbare Beispiele für die 13 Foster & Lloyd-Paradenummern, die wir hier vorfinden. Interessant ist im übrigen auch die Band: Neben Radney Foster (Gesang, Gitarren) und Bill Lloyd (Gitarren, Gesang, Klavier, Mandoline) zupft Cheap Trick's Tom Petersson den Bass (der sorgt natürlich für ein klasse Power Pop-Ambiente) und Radney Foster's langjähriger Drummer Keith Brogdon bedient das Schlagzeug. Man spürt eindringlich, dass es Foster & Lloyd nur um den Spaß an der Sache geht. Die beiden haben einfach wieder "Bock" zusammen zu spielen und die Songs sprudeln nur so aus ihnen heraus. Kommerz, Trends und Geldverdienen sind ihnen "wurscht". Einfach die alten Zeiten mit aller Leidenschaft wieder aufleben lassen, danach steht ihnen der Sinn. Zwei Freude, die ihrem Herzen gehorchen und der Countryszene und den Fans damit einen Bärendienst erweisen. Die ersten Reaktionen und Reviews in den USA belegen dies eindringlich, denn sie sind überwältigend. Ein Traum-Comeback der beiden, das wirklich alles bietet, was sie je ausgezeichnet hat. Knackiger Country/New Country/Countryrock mit schwungvollen Rhythmen, saftigen Gitarren und großartigen Melodien. "Foster & LLoyd are back with a wonderful album". Möge es nicht wieder 20 Jahre dauern, bis die beiden nachlegen...

Das komplette Tracklisting:

1. It's Already Tomorrow 3:32
2. That's What She Said 3:32
3. If It Hadn't Been For You 2:56
4. Lucky Number 3:33
5. Picasso's Mandolin 4:21
6. Hidin' Out 2:41
7. Just This Once 3:50
8. Something 'Bout Forever 3:50
9. Can't Make Love Make Sense 3:06
10. Hold That Thought 3:44
11. Don't Throw It Away 4:47
12. Watch Your Movie 3:19
13. When I Finally Let You Go 2:36

Art-Nr.: 7403
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
It's already tomorrow
That's what she said
Lucky number
Just this once
Something 'bout forever
Can't make love make sense
Hold that thought

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Fowler, Kevin - best of...so far [2010]
Enthält 3 brandneue, bislang unveröffentlichte Songs! Amarillo/Texas ist die Heimat von Kevin Fowler. Und wer aus Amarillo kommt muss einfach klasse Countrymusic machen! 18 großartige Songs bei 67 1/2 Minuten Spielzeit - es gibt keinen besseren Einstieg als diese hervorragende, nun in Eigenregie von Fowler auf seinem eigenen "Kevin Fowler Records"-Label herausgebrachte Compilation, um sich mit der wunderbaren Countrymusic dieses texanischen Honky Tonkers und Neo-Traditionalisten anzufreunden. Das ist auch dringend erforderlich, denn der Mann ist einfach klasse. Und für die Fowler-Fans ist das Werk eh ein Muß - allein schon wegen der 3 neuen, baumstarken Tracks, aber auch wegen der hervorragenden Zusammenstellung der besten Songs aus seinen vorangegangenen Alben, die im übrigen weitestgehend gestrichen und damit nicht mehr erhältlich sind. So muß traditionelle, authentische, knackige "real Texas Countrymusic" klingen, die, wie auch beispielsweise die Musik von Mark Chesnutt und George Strait, absolut Nashville-kompatibel ist. Obwohl das Backcover nur 2 Tracks als "previously unreleased" ausweist, gibt es, wie gesagt 3 brandneue Songs. Neben dem von feinem E-Gitarrenpicking, surrender Fiddle und schöner Steelguitar durchzogenen, viel Gute Laune vermittelnden, flotten, knackigen Roadhouse Honky-Tonker "Beer season" und dem erst verhalten beginnenden, dann aber richtig Fahrt aufnehmenden "What I wouldn't give for your love", ist das der herrliche, traditionelle, kraftvolle, southern-fueled Honky Tonk Two-Stepper "Pound sign" (produziert im übrigen von David Lee Murphy), der trotz seines knackigen, angerockten Ambientes auch bestens zum "(Line)Dancing" geeignet ist. Kevin Fowler ist in seiner texanischen Heimat längst ein Star. Es wird allerhöchste Zeit, dass dieser Bursche auch bei einem breiteren Country-Publikum Gehör findet. "Genuine Texas Country at it's very best"!

Das komplette Tracklisting:

1 Loose, Loud and Crazy - 3:24   
2 Long Line of Losers - 4:10   
3 Pound Sign [new song] - 3:01   
4 Beer, Bait and Ammo - 5:14   
5 Beer Season [new song] - 2:46   
6 100% Texan - 3:52   
7 Best Mistake I Ever Made - 3:59   
8 Butterbean - 2:49   
9 Señorita Mas Fina - 3:21   
10 Not Lovin' Anymore - 4:32   
11 The Lord Loves the Drinkin' Man - 4:37   
12 Triple Crown - 2:43   
13 What I Wouldn't Give for Your Love [new song] - 3:14   
14 Ain't Drinkin' Anymore - 2:56   
15 If These Old Walls Could Talk - 4:18   
16 Speak of the Devil - 3:59   
17 Hard Man to Love - 4:02   
18 Don't Touch My Willie - 4:25

Art-Nr.: 7234
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Loose, loud and crazy
Pound sign
Beer season
The Lord loves the drinkin' man
Triple crown
What I wouldn't give for your love
Speak of the devil

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Grascals, The - dance til your stockings are hot and ravelin' [2011]
7-song EP! Kompletter Album-Titel: "Dance til your stockings are hot and ravelin' - A tribute to the music of The Andy Griffith Show"! Die in Nashville ansässigen Gracals gehören heute zu den handwerklich besten, beliebtesten und erfolgreichsten Bands des Progressive und Contemporary Bluegrass. Aussergewöhnlich talentierte Musiker mit der Gabe alte Country-Traditionen und modernen Bluegrass voller Vitalität und Frische miteinander zu kombinieren. Nur rund 4 Monate nach ihrer exzellenten "Cracker Barrel" Exklusiv-Veröffentlichung "Country classics with a bluegrass spin", bei der viele prominente Gäste wie beispielsweise Brad Paisley, Dierks Bentley und Dolly Parton mitwirkten, erscheint nun bereits das nächste Werk der Grascals. Es ist zwar "nur" eine 7 Songs umfassende EP, aber erneut eine ganz feine. "Dance til your stockings are hot and ravelin'" ist eine wunderbare Hommage an die Musik der legendären Andy Griffith Show, die in den Sechziger Jahren mit großem Erfolg im amerikanischen Fernsehen zu sehen war. Auch heute läuft die Sitcom um Sheriff Taylor noch täglich im amerikanischen Kabelfernsehen. Die Grascals transportieren diese wunderbare, von so viel Squaredance- und Western-Mentalität geprägte Bluegrass-Musik von damals nahezu perfekt in die heutige Zeit - old school, dynamisch und frisch zugleich. Authentischer, klassischer (Westzern)-Bluegrass in der Art der Dillards auf der Höhe der Zeit. Kommt leider nur in einem einfachen Papp-Cover, was aber im Hinblick auf die großartige Musik nur von untergeordneter Bedeutung ist. Ganz große Klasse!

Dis komplette Songliste:

1. Dooley (2.04)
2. Boil Them Cabbage Down (2.17)
3. Stay All Night (Stay a Little Longer) (1.50)
4. Ol' Joe Clark (2.52)
5. Leaning On the Everlasting Arms (3.02)
6. Mayberry's Finest Theme (1.25)
7. Boy, Giraffes Are Selfish (1.11)

Art-Nr.: 7396
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 5,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dooley
Boil them cabbage down
Leaning on the everlasting arms

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
JaneDear Girls - same [2011]
Großartiges, erfrischendes New Country-Duo mit einem klasse Debutalbum aus "good movin' country fun", wie es ein amerikanischer Fan treffend in einem Statement bezeichnet. Die beiden schon länger in den Clubs rund um Nashville sehr engagierten jungen Künstlerinnen Danielle Leverett und Susie Brown, die zusammen nicht weniger als acht Instrumente spielen, wurden einander von dem Songwriter Kris Bergsnes vorgestellt, nach dessen Auffassung die beiden wie für einander gemacht sind. In der Tat passte vom ersten Moment der Zusammenführung alles wunderbar zusammen. Die beiden begannen sehr schnell Songs zu schreiben und erlangten nach mehreren gemeinsamen Gigs die Aufmerksamkeit von Big & Rich's John Rich, der, völlig begeistert, die beiden "JaneDear Girls" von da an mit aller Kraft supportete. Nun ist das Debutalbum, natürlich produziert von John Rich, da, und es ist zu erwarten, dass es ein voller Erfolg werden wird. Bereits die erste Single, der fröhliche New Country-Stampfer "Wildflower" mischt die Billboard Country Singles-Charts kräftig auf. Zu recht, denn die beiden Damen machen richtig Spaß! "We like our guitars loud, our fiddles ripping and a steady beat" sagt Danielle Leverett und fügt weiter an: "We want our music to make people want to get up and dance". Genaus das vermitteln sie nachhaltig. Die Musik ist knackig, flott, schwungvoll! Keine Frage, das ist sehr modern und man spürt auch Pop-Einflüsse, aber die Basis ist durchaus Country. Die Einflüsse von Big & Rich sind nachvollziehbar. Auch kann man Bezüge zu solchen Damen Country-Acts wie beispielsweise SheDaisy herstellen. Bei ein/zwei Stücken kommen sie einem gar wie eine Country-Ausgabe der in den Achtzigern so erfolgreichen Bangles vor. Die forschen Drums und fetzigen E-Gitarren werden immer wieder durch klasse Fiddle-, Banjo- und/oder Mandolinen-Einsätze ergänzt. Da ist gute Laune vorprogrammiert. Das werden sie sicher auch im Vorprogramm der anstehenden U.S.-Tour von Jason Aldean unter Beweis stellen. Die JaneDear Girls mit einem hervorragenden, peppigen "fun album for new country-fans"!

Die komplette Tracklist:

1 Wildflower - 2:43
2 Shotgun Girl - 3:24
3 Merry Go Round - 3:15
4 Sugar - 3:02
5 Saturdays In September - 3:53
6 Sing Along - 3:03
7 Lucky You - 3:13
8 Pretender - 3:52
9 Never Gonna Let You Go - 3:47
10 Free Ride - 2:55
11 Every Day's a Holiday - 3:39

Art-Nr.: 7271
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Lady Antebellum - need you now [2010]
Starkes, zweites Album, und damit Nachfolger des mega-erfolgreichen Debuts (steht über 2 1/2 Jahre nach seiner Veröffentlichung noch immer auf Platz 2 der Billboard Country Album-Charts) von Lady Antebellum! Sie machen kosequent und auf höchstem Niveau da weiter, wo sie mit ihrem Vorgängerwerk aufgehört haben. Hillary Scott (Tochter von Countrysängerin und Grammy-Gewinnerin Linda Davis), der auf der Bühne ungemein charismatisch und souverän rüberkommende Charles Kelley (Bruder des Singer/Songwriters Josh Kelley), die sich beider in vorzüglicher Art und Weise mit ihren prächtigen, genauso kräftigen, wie voller Emotionen steckenden Stimmen den Lead Gesang teilen, sowie Multi-Instrumentalist und Background-Sänger Dave Haywood mit 11 tollen, neuen Songs allerbester Contemporary Country-/New Country-Musik. Die vorab veröffentlichte Single "Need to know", das Titelstück hielt sich sage und schreibe 5 Wochen lang an der Spitze der Billboard Country Singles-Charts.

Das komplette Tracklisting:

1 Need You Now - 4:37   
2 Our Kind of Love - 4:09   
3 American Honey - 3:44   
4 Hello World - 5:26   
5 Perfect Day - 3:21   
6 Love This Pain - 3:03   
7 When You Got A Good Thing - 4:57   
8 Stars Tonight - 4:04   
9 If I Knew Then - 4:15   
10 Something 'Bout a Woman - 3:41   
11 Ready to Love Again - 2:53

Art-Nr.: 6762
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Malo, Raul - sinners & saints [2010]
"Saints & sinners" ist vielleicht Raul Malos bislang ambitioniertestes Werk. Der einstige Frontmann der Mavericks macht einen exzellenten Job und besticht einmal mehr mit herausragenden Gesangslesitungen, großer instrumenteller Vielfalt (er selbst spielt Gitarre und bei dem ein oder anderen Song auch Bass, Orgel, Piano und sogar Schlagzeug) und sehr viel Abwechslung. Die Gitarrenparts wurden in Malos eigenem Studio in Nashville, der Rest in Austin/Texas eingespielt. Dabei unterstützten ihn eine Anzahl hochkarätiger Texas-Musiker, wie zum Beispiel die Sir Douglas Quintet-/Texas Tornados-Legende Augie Meyers an der Orgel, Doug Sahm's Sohn Shawn an der Gitarre, John McTigue an den Drums und Austin's "newest singing sensations" The Trishas mit tollem Background-Gesang. Das Songmaterial ist vorzüglich. Auf der Grundlage typischer Latin-Roots schlägt Malo einen tollen Bogen durch die Bereiche von "vintage" Rock'n Roll, Surf, Rockabilly, Blues, Jazz, und vor allen Dingen natürlich Tex-Mex und Country. Bei vielen Tracks scheinen die guten alten The Mavericks allgegenwärtig zu sein, wie etwa bei dem klasse rockenden, knackigen und sehr melodischen "Living for today" (schöner Memphis-/Gospel-Touch). Andere Songs gehen von mit Mariachi-Trompete getränkten Klängen und Spaghetti Western-Charme ("Saints & sinners"), über solch eine furiose, mexikanisch angehauchte, klasse ins Ohr gehende und ausgelassene Hochstimmung verbreitende Polka wie das phantastische "San Antonio Baby" (tolle Doppel-Orgel von Malo und Augie Meyers und ein grandioser Akkordeon-Auftritt des brillanten Michael Guerra), bis hin zu einer herrlichen Coverversion des alten Rodney Crowell Country-Klassikers "'Til I gain control again" (klasse Pedal Steel Guitar von Steve Fishell). Was immer Raul Malo für eine Nummer auf diesem exzellenten Werk anstimmt - es ist ein Genuß im zuzuhören. So sagt er selbst über das Album, dass es ihn mit größter Genugtuung und größtem Stolz erfülle, wie bislang kein anderes zuvor. Das ist absolut nachvollziehbar. Große Klasse!

Die komplette Songliste:

1 Sinners & Saints - 5:30   
2 Living For Today - 5:13   
3 San Antonio Baby - 3:56   
4 'Til I Gain Control Again - 6:10   
5 Staying Here - 4:29   
6 Superstar - 3:11   
7 Sombras - 3:56   
8 Matter Much To You - 3:48   
9 Saint Behind the Glass - 4:35

Art-Nr.: 7139
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Parton, Dolly - better day [2011]
Dolly's neue - und was für eine starke Scheibe. Ein exzellentes, reines Countryalbum mit einer großartigen, ausgewogenen Balance zwischen vollkommen traditionellen Titeln, bluegrassigen Momenten und peppigem, modernem Country, wie ihn Nashville's junge Garde spielt. All das bringt sie mit ihrer ganzen Klasse hervorragend unter einen Hut. Tolle Songs mit starken Melodien, allesamt aus ihrer Feder stammend (lediglich "Country is as Country does" hat sie zusammen mit Mac Davis geschrieben). Bei "Somebody's missing you" wirken Alison Krauss und Emmylou Harris als Background Sängerinnen mit. "Better day" bringt uns die beste Dolly seit Jahren. Wir sind tief beeindruckt!

Die komplette Songliste:

1 In the Meantime - 4:06   
2 Just Leaving - 3:02   
3 Somebody's Missing You - 3:45   
4 Together You & I - 3:58   
5 Country is As Country Does - 3:21   
6 Holding Everything - 3:38   
7 The Sacrifice - 3:28   
8 I Just Might - 3:59   
9 Better Day - 3:21   
10 Shine Like the Sun - 3:14   
11 Get Out & Stay Out - 3:07   
12 Let Love Grow - 3:41

Art-Nr.: 7460
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Shelton, Blake - red river blue [2011]
Blake Shelton geht es blendend! Der amtierende "CMA Male Vocalist of the Year" schwebt nach seiner Hochzeit mit Miranda Lambert nicht nur privat auf "Wolke 7", sondern steht auch muskalisch "voll im Saft" und erlebt zweifelsohne seine bis dato beste und erfolgreichste Phase. Seine zur Zeit prächtige Verfassunge spiegelte sich bereits in den beiden, im vergangenen Jahr erschienenen "Six Pak EPs" wider, "Hillbilly bone" und "All about tonight", deren gleichnamige Lead-Singles jeweils zu absoluten Top-Hits wurden. Nun legt Shelton sein nächstes, komplettes Album vor und knüpft damit nahtlos an die sehr hohe Qualität der Vorgänger-EPs an, wenngleich "Red river blue" insgesamt nicht ganz so fett rockt, wie vor allem "All about tonight". Was nicht bedeutet, dass es keine rockigen Momente gäbe. Doch, doch, die sind durchaus vorhanden, aber alles wirkt lockerer, flockiger und beschwingter. Er ist einfach gut drauf, gut gelaunt, glücklich - und das kommt prima rüber. Tut den Songs einfach sehr, sehr gut. Gleich die erste, schon vorab veröffentlichte Single "Honey bee" wurde zu Shelton's bisher wohl erfolgreichgstem Song. Sie avancierte im Rekordtempo zur nächsten Nummer 1 des Mannes aus Oklahoma und ist schon jetzt so etwas wie der Sommer-Countryhit des Jahres. Einfach wunderbar, diese traumhaft melodische, ungemein erfrischende, so sonnig klingende, dennoch knackig und mit satten E-Gitarren in Szene gesetzte, genauso traditionell anmutende wie moderne New Country-Nummer, die, hat man sie erst einmal gehört, einem nicht mehr aus dem Sinn gehen will. "Honey bee" hat in seiner großartigen Melodik und mit seinem tollen Arrangementnicht nicht nur so etwas wie Symbolcharakter für das gesamte Album, sondern steht auch für das immense Hitpotential, was in all diesen Nummern steckt. Man braucht wohl kein Prophet zu sein um voraus zu sagen, dass dies nicht der einzige Charttopper des neuen Werkes gewesen sein dürfte. Da haben wir zum Beispiel das in einem herrlichen Soul-Ambiente groovende und von wunderbar melodischen Slide Gitarren-Linien durchzogene "Ready to roll" (dabei immer "true country"), die schöne, leicht angerockte, kraftvolle Mainstream New Country-Ballade "God gave me you", das ein wenig an den guten alten Jerry Jeff Walker erinnernde, gut gelaunte, urige "Get some" (klasse Background-Gesang von Martina McBride und Miranda Lambert), das locker, luftige, mit einem schönen, flockigen Westcoast-Feeling daher kommende "Drink on it" (klasse E-Gitarren-/Steel-Zusammenspiel), der voller Waylon Jennings- und Hank Williams jr.-Flair steckende, lupenreine, kernige Honky Tonk-/Outlaw-Countryrocker "Good ole boys", das lässige, erneut wunderbar melodische, locker groovende, genauso traditionelle wie zeitgemässe "Sunday in Seattle" (könnte auch einen zentralen Platz im Repertoire von Alan Jackson einnehmen), oder auch die exzellente Countryballade "Red river blue" mit der passenden Background-Stimme von Gattin Miranda Lambert - alles tolle Songs, die die Shelton-Fans, und nicht nur die, einfach lieben werden. Gratulation Blake, zu einem weiteren, großartigen Album! Alles richtig gemacht!

Das komplette Tracklisting:

1 Honey Bee - 3:30   
2 Ready to Roll - 3:36   
3 God Gave Me You - 3:50   
4 Get Some - 3:32   
5 Drink on It - 3:31   
6 Good Ole Boys - 3:08   
7 I'm Sorry - 3:29   
8 Sunny in Seattle - 3:27   
9 Over - 3:13   
10 Hey - 3:31   
11 Red River Blue - 3:21

Art-Nr.: 7466
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


|| Weiter