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Azar, Steve - slide on over here [2009]
Seit sich Steve Azar aus den Klauen der Major-Konzerne gelöst hat (Azar hatte 2002 mit seinem zweiten Album "Waitin’ On Joe" bei Mercury Records eine durchaus erfolgreiche Zeit, im Anschluss daran aber infolge zu großer Eingriffsversuche in die musikalische Gestaltung nur noch Stress und Ärger), scheint der aus dem Mississippi-Delta stammende Künstler immer mehr aufzublühen. Es ist gerade mal ein Jahr vergangen, seit Azar sein grandioses, der Blues-Legende Albert King gewidmetes Album "Indianola" herausgebracht hat (promoted übrigens im Rahmen einer umjubelten Tour zusammen mit Bob Seger), da legt der "Sunnyboy" (erinnert von Typ her ein wenig an Keith Urban) mit "Slide On Over Here" sein nächstes Prachtwerk vor. Steve knüpft im Prinzip da an, wo er mit "Indianola" aufhörte: Eine hoch interessante, spannende, exzellent vorgetragene Mischung aus angenehmem New Country, rootsigen Americana-Elementen und sporadisch eingeflochtenem, unaufdringlichem, leicht verdaulichem Delta Blues - eingebettet in wunderbare Melodien! Das ist alles schön abwechslungsreich (mal entspannt und melancholisch, dann wieder locker, flockig, zumeist im Balladen- und Midtempo-Bereich, aber auch mal mit einem feinen Roadhouse-Countryrocker dazwischen), passt hervorragend zusammen und macht richtig Spaß. Ja man wünscht sich fast, das Werk auf der Veranda einer geschichtsträchtigen Südstaatenvilla im Rahmen einer kleinen Session-Party in der abendlichen Sonne bei einem kühlen Gläschen genießen zu können. Ein Album voller Atmosphäre! Der großartige Opener "I’ll Find Me" wird von einem markantem Slide-Riff getragen und groovt herrlich lässig, bei äusserst angenehmer Instrumentierung (Akustikgitarrenuntermalung, E-Gitarren-Fills, Orgel-Tupfer, Slide-Solo) vor sich hin. Das anschließende, lockere "Sunshine“ dürfte seiner hübschen Frau gewidmet sein (Azar hat mit ihr drei Kinder). Ein viel Wärme verströmender, leicht melancholisch angehauchter, sehr authentisch wirkender, wunderbarer, flockiger Lovesong (toll hier die sanft "quäkende" Harmonika und das schöne, fließende E-Gitarren-Spiel). Beim folgenden, recht rootsig angehauchten "All I Need" (wieder eine feine Harmonika in Verbindung mit schönen Akustik- und E-Gitarren) erinnert Azar fast an den jungen John Mellencamp, noch mehr aber an Chris Knight. Sein toller Gesang, seine dezent heisere, staubige Stimme passen hier besonders gut in diese americana-mässige Gestaltung dieser klasse Nummer. Einer der Center-Songs des Albums dürfte aber der "launige", starke, gut rockende Roadhouse-/Country-/Honky Tonk-/Blues-Stomper "Moo La Moo" werden. Er ist als erste Single ausgekoppelt und auch als humorvoller Videoclip produziert worden, bei dem Azar (übrigens auch ein sehr guter Golfspieler, belegt zur Zeit die Top 5 des Musiker-internen Circuits) auf die Unterstützung von "King Of Queens"-Schauspieler und Komiker Gary Valentine setzen konnte (hat bei Steve ja Tradition, so wurde er damals bei "Waitin’ On Joe" schon einmal von keinem geringeren als Oscar-Preisträger Morgan Freeman beehrt), der mit seinen eigenwilligen Bewegungen (teilweise im Goofy-Kostüm) einen neuen Kult-Tanz kreiert haben könnte. Der von rhythmischen Handclaps und feinen Gitarren getragene, auch textlich recht amüsante Song kommt als eine Art "La Macarena meets the Country-Blues" daher und könnte zum Überraschungshit des Sommers avancieren. Eine spaßige Sache! Ein weiteres Stück, das im Gesamtkontext ein wenig aus dem Rahmen fällt und ebenfalls mächtig in die Beine geht, ist "Sweet Delta Chains". Hier groovt es richtig fett und funkig (fast sogar ein wenig südamerikanisch angehaucht), mit deftigem E-Piano und satten Bläsereinsätzen aus den Boxen, dazu auch schöne weibliche Background-Gesänge. Das sollte selbst der letzte Tanzmuffel zum Hüftschwung animieren. Klingt ein wenig wie der Nachfolger des starken "Flatlands" vom "Indianola"-Vorgängerwerk. Dazwischen immer wieder Stücke, die Azar's ernstzunehmende Singer-/Songwriter-Ansprüche untermauern, wie das grandiose "Back To Memphis" (wieder sehr Slide-betont, Piano, klasse Melodie und Atmosphäre), die hochmelodischen "Apart At The Seams", "Take Your Time (Ryan’s Song)", "Let Go Of The Rope" oder "Startin’ Today", wobei einem spontan Leute wie John Mellencamp, Jack Ingram oder Radney Foster als Bezugsgrößen in den Sinn kommen. Traumhaft stark auch der swampig southern groovende, total lockere, flotte, mit tollen Slide-Licks und prächtiger Banjo-Untermalung ausgestattete Delta-Countryrocker "Sinkin' Or Swimmin' (With You)". Beim abschließenden "Beautiful Regret" schimmert gar ein wenig die gemeinsame Tourzeit mit Bob Seger durch. Die Piano-betonte Nummer kommt ganz im Stile Segers balladeskerer Stücke zu "Against The Wind"-Tagen rüber (inkl. ein wenig Steel, schöner Orgel-Begleitung und angenehmen Harmonies). Direkt im Anschluss gibt es dann das Titellied „"lide On Over Here" als "hidden track" serviert, wobei Steve noch mal sein ganzes Deltablues-Herz in die Waagschale wirft. Hier gibt es rauchigen Azar-Gesang pur, gepaart nur mit sich filigran duellierender Akustikgitarre und Dobro. Am Ende vernimmt man dann noch ein hauchdünnes Akkordeon. Ein herrlicher Ausklang! Steve Azar gelingt mit "Slide On Over Here" eine adäquate Weiterentwicklung zum starken "Indianola"-Vorgänger, was alles über die hervorragende Qualität seines neuen Albums aussagt. Angesichts eines, laut eigener Aussage, noch bestehenden Fundus von über 100 bisher noch unveröffentlichten Songs, darf man sich auf weitere Outputs dieses Kalibers freuen. Produziert hat das Werk übrigens Steve Azar selbst, zusammen mit dem sehr bekannten Justin Niebank (u.a. Keith Urban, Bon Jovi, Kenny Chesney, Rascal Flatts, Pat Green, Van Zant), der vor kurzem auch an dem bärenstarken "Little Piece Of Dixie" der Southern Rocker von Blackberry Smoke beteiligt war. "Slide on over here" präsentiert einen" Steve Azar at his very best"! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 I'll Find Me (3.10)
2 Sunshine (4.46)
3 All I Need (4.26)
4 Moo la Moo (2.56)
5 Hard Road (4.09)
6 Back to Memphis (3.20)
7 Apart at the Seams (3.59)
8 Sinkin' or Swimmin' (With You) (3.26)   
9 Take Your Time (Rayan's Song) (4.16)
10 Let Go of the Rope (3.19)
11 Sweet Delta Chains (3.20)
12 Startin' Today (3.13)
13 Beautiful Regret (inkl. hidden track Slide On Over Here) (7.17)

Art-Nr.: 6507
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I'll find me
Sunshine
Moo La Moo
Hard road
Sinkin' or swimmin' (with you)
Let go of the rope

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Bentley, Dierks - up on the ridge [2010]
Es ist eine großartige Sache, dass Dieks Bentley's Label ihm bereits mit seinem fünften Album die Freiheit zugesteht, seine über den bisherigen Standard hinausgehenden musikalischen Vorlieben zu verwirklichen, zumal sie nicht gerade mit Nashville's Country-Mainstream auf einer Wellenlänge liegen. Doch Bentley nutzt die Chance auf beeindruckende Art und Weise. "Up on the ridge" ist ein ganz wundervolles Album geworden. In den Medien als reines Bluegrass-Projekt angepriesen, gelingt Bentley damit vielmehr eine faszinierende, spannende, ja hinreissende Mischung aus klassischem Bluegrass, modernem Newgrass, traditionellem, reinem Acoustic Country und Acoustic New Country - alles in einem sehr schön rootsig gehaltenen Gewand. Das sorgfältig ausgewählte Songmaterial aus Eigenkompositionen und einigen Coverversionen ist genauso abwechslungsreich wie exzellent. Alles wird in tollen Full Band-Arrangements präsentiert, wobei sich zu den üblichen, akustischen Instrumenten eine tolle Rhythmus-Fraktion aus Bass und Schlagzeug gesellt. Jawohl, ein grassiges Album mit Drums - auch das belegt die Schnittstelle zur akustisch gehaltenen Country-/New Country-Musik. Und die Musikergarde, die Bentley begleitet, ist das Allerfeinste, was die Szene zu bieten hat: U. a. Bryan Sutton (Gitarre), Sam Bush (Mandoline), Ronnie McCoury (Mandoline), Stuart Duncan (Fiddle), Chris Eldridge (Gitarre), Chris Thile (Mandoline), Rob Ickes (Dobro), Rob McCoury (Banjo), Randy Kohrs (Dobro), Glen Worf (Bass), Larry Atamanuik (Drums), John Gardner (Drums), und Jon Randall Stewart (Gtarre), der das Album auch hervorragend produzierte. Im entsprechend großartigen Sound beginnt der Reigen mit dem glanzvollen, epischen, von einem leichten Western-/Wüstenflair durchzogenen Titelstück "Up on the ridge". Sehr modern, in einem prächtigen Newgrass-Gewand, unterlegt von Larry Atamanuik's vorzüglichem Drumming (den kennen wir auch als zeitweise eingesetzten Schlagzeuger bei Alison Krauss und Union Station) wagt Bentley damit gleich zu Beginn des Albums einen mutigen Ausflug in die Gefilde des progressiven Psychedelic Country. Doch der Mut wird belohnt. Was der Sänger und seine Picker hier für eine Spannung aufbauen und ihren Instrumenten entlocken ist schlichtweg grandios. Aber trotz aller musikalischen Raffinesse bleibt das Stück auch prima hängen. Toll! Nicht minder stark geht es mit der von einer dynamischen Fiddle angetriebenen, eine Menge Americana-Flair ausstrahlenden Country-Ballade "Fallin' for you" weiter - wieder weit weg von Bentley's üblichem, radiotauglischem New Country. Dennoch, auch diese Nummer wirkt wieder vertraut - ein weiteres Argument für die große Klasse dieser Musik. Komponiert von Shawn Camp und Paul Kennerly, hören wir ein tolles Zusammenspiel von akustischer Gitarre, Dobro, Mandoline, sirenenartiger Fiddle, trockenem, sprödem Banjo und unaufdringlicher, aber effektiver Percussion. Aber es gibt auch herrlichen, fröhlichen, lupenreinen Bluegrass zu hören, wie etwa bei dem Squaredance-geeigneten "Rovin gambler" - wundervoll performt mit den Punch Brothers um Chris Thile. Erwähnten wir zuvor noch so etwas wie "weit weg vom radiotauglichem New Country", so muss allerdings auch deutlich festgestellt werden, dass es darüber hinaus auf dem Album sehr wohl eine ganze Anzahl von traumhaft melodischen und wunderbar ins Ohr gehenden Titeln gibt, die voller Hit-Potenzial stecken. Nehmen wir zum Beispiel das von Buddy & Julie Miller geschriebene "Love grows wild", eine locker flockige, wie Öl runter gehende Countrynummer, bei der, neben herrlichen Dobro-, Fiddle-, und Mandolinenklängen, sowie John Gardners lässigem, aber dynamischem Schlagzeugspiel, sogar eine, jedoch sehr dezent eingesetzte, E-Gitarre zu hören ist. Oder die flotte, total traditionelle, ebenfalls sehr lockere, erfrischend fröhliche, reine Countrynummer "Fiddlin' around" (Background Gesang: Vince Gill), wie auch die wunderschöne, mit glasklarer Mandoline verzierte, entspannte Ballade "Draw me a map" (Background Gesang: Alison Krauss). Als weitere, absolute Höhepunkte seien noch die großartige, leicht bluesige Acoustic Outlaw Country-Nummer "Bad angel" (klasse Schlagzeug-Groove, starkes Mandolinen-/Dobro-/Gitarren-Zusammenspiel), die Bentley mit zwei Gast-Vokalisten vorträgt (Miranda Lambert und Jamey Johnson singen jeweils eine Strophe), sowie die jeweilegen, exzellenten Coverversionen von Kris Kristofferson's "Bottle to the bottom" (mit Kristofferson als Duett-Partner), Bob Dylan's "Senor (Tales of yankee power)" und U2's Rock-Klassiker "Pride (In the name of love)", - eine starke Grass-Fassung -, erwähnt. In der offiziellen Produktbeschreibung zur CD heisst es u. a. "'Up on the ridge' - a powerful, beautiful album, steeped in the bluegrass and roots music, that moved Dierks Bentley to be a country musician in the first place". Ein wirklich treffendes Statement, das in der Tat die ganze Entwicklung eines der vielversprechendsten Country-Interpreten der jüngeren Generation ausdrückt. Mit "Up on the ridge" trifft Bentley den schmalen Grat zwischen kommerziellem Interesse und künstlerischem Anspruch nahezu perfekt - eine Mesiterleistung! Dazu kann man ihm nur gratulieren. Der Mann ist auf dem Weg einer der ganz Großen seiner Zunft zu werden...

Die komplette Songliste:

1 Up on the Ridge - 3:34   
2 Fallin' for You - 3:44   
3 Señor (Tales of Yankee Power) - 3:24   
4 Rovin' Gambler - 2:34   
5 Draw Me a Map - 3:31   
6 Bad Angel - 4:04   
7 Fiddlin' Around - 3:08   
8 You're Dead to Me - 3:19   
9 Pride (In the Name of Love) - 4:09   
10 Love Grows Wild - 2:48   
11 Bottle to the Bottom - 4:16   
12 Down in the Mine - 5:01

Art-Nr.: 6954
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Brice, Lee - love like crazy [2010]
Lee Brice hat sich längst in der Spitze der Countrymusic etabliert, und zwar als einer von Nashville's Top-Songwritern (u.a. "More than a memory" für Garth Brooks und "Still" für Tim McGraw), doch mit seinem Debutalbum "Love like crazy" beweist er eindrucksvoll, warum er auch als "one of the most promising new voices in country music" gilt! Klasse New Country mit starken Balladen und knackigen, kraftvollen Uptempo-Nummern. Das auch als Single ausgekoppelte Titelstück befindet sich bereits unter den Top 20 der Billboard Country Singles-Charts!

Die komplette Tracklist:

1 Picture of Me - 4:31   
2 Love Like Crazy - 3:37   
3 Some Things - 3:04   
4 Power of a Woman - 3:40   
5 Beautiful Every Time - 3:30   
6 She Ain't Right - 3:12   
7 Falling Apart Together - 3:45   
8 Sumter County Friday Night - 3:55   
9 Carolina Boys - 3:49   
10 Four on the Floor - 3:30   
11 These Last Few Days - 3:47   
12 Happy Endings - 3:39

Art-Nr.: 6957
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Corbin, Easton - same [2010]
"Easton is bringing Country back"! Er ist mit Brad Paisley, den die amerikanischen Medien einst als "savior of countrymusic" bezeichneten, im kommenden Sommer auf Tour - und es passt hundertprozentig! Auch Easton Corbin darf man einen vielleicht wegweisenden Erfolg und Einstieg in die Billboard Country Singles-Charts bescheinigen (sein Hit "A little more country than that" ist auf dem Weg zur Spitze), der die Hoffnung nährt, dass sich Nashville doch endlich wieder auf seine wahren Country-Roots mit ehrlicher, reiner, traditionellen Countrymusic besinnt. Die einschlägige Presse jedenfalls ist voll des Lobes und feiert seinen "real Country" überschwenglich! Völlig zu Recht, denn Corbin's wunderbares Debutalbum ist ein ganz jerrlicher, lockerer, flockiger Traditional Country-Leckerbessen an der Schnittstelle zwischen Alan Jackson, George Strait und Keith Whitley. Die beiden letzteren bezeichnet er als seine absoluten musikalischen Helden, was in seinen Songs deutlichst hörbar wird. Geboren und aufgewachsen in "rural" Gilchrist County, in Florida, kennt Easton Corbin das reale Countryleben von der Pike auf. Er verbrachte viele Jahre auf der Cattle Farm seiner Großeltern, entwickelte bereits in frühester Jugend eine intensive Liebe Für die "Opry"-Fersehshows, die regelmässig liefen und durchstöberte die Plattensammlungen seiner gesamten Verwandschaft. "I wanted to be a country singer since I way three or four years old", erinnert sich Corbin heute. Er nahm Gitarrenunterricht, spielte später in einer lokalen Band Lead Gitarre, trat dann auch solo auf und wurde nach einem überzeugenden Gig beim bekannten Suwannee River Jam-Festival spontan für das Vorprogramm solcher Acts wie Janie Fricke und Mel McDaniel gebucht. Im Jahre 2006 schließlich ging Corbin, inzwischen frisch verheiratet, mit seiner Frau nach Nashville, erhaschte dort sehr schnell die Aufmerksamkeit von Joe Fisher, dem "Senior Director" der Universal Music Group von Nashville, der in auf der Stelle für Merciry Nashville unter Vertrag nahm. Von nun an ging alles seinen Weg, was jetzt mit der Veröffentlichung seines tollen Debuts einen ersten, vorläufigen Höhepunkt erreichte. Doch wir sind uns sicher: das ist erst der Anfang! Corbin's "real Countrymusic" steckt voller Authentizität, voller ursprünglicher Reinheit und Ehrlichkeit. Man hört nicht den Hauch poppiger Einflüsse. Das ist "country to the bone" - und dennoch ist es absolut zeitgemäss. Corbin hat eine überaus angenehme, klare Countrystimme, ähnlich der eines Georg Strait, Alan Jackson oder Clint Black. Die elf Stücke fliessen mit wunderbaren Melodien aus den Lautsprechern und finden ohne Umwege den Weg in unsere, diese Songs regelrecht aufsaugenden Gehörgänge. Auch die Texte sind durch und durch country. Abgerundet wird das Ganze durch die famosen Begleitmusiker. Das ist die absolute 1A-Garde Nashville's, und damit genau der richtige Background für solch einen klasse Sänger: Brent Mason (E-Gitarre), Biff Watson (Acoustic Gitarre), Paul Franklin (Steel), Larry Franklin (Fiddle), Gary Prim (Keyboards), Eddie Bayers (Drums), und andere. Grandioses E-Gitarren-Picking, ein flotter, knackiger, aber total lockerer, flüssiger Rhythmus, prächtige Pedal Steel- und Fiddle-Fills, eine wunderbare Melodie - das Album startet gleich mit einem umwerfenden "Pure Country"-Hit (das muss eigentlich eine Single mit Zug zur Chartspitze werden...). "Roll with it" heisst die Nummer, bei der sich sofort ein wohltuender "Aah, welch herrliche Countrymusic"-Effekt einstellt. Geht runter wie Öl, ist, im positivsten Sinne, leicht verdaulich und simpel arrangiert - und doch mit einer ganz aussergewöhnlichen musikalischen Qualität in Szene gesetzt, wie es eben nur den Besten der Besten gebührt (siehe oben genannte Musiker). Das ändert sich auch während des gesamten Albums nicht. Ob das bereits erwähnte "A little more country than that" (schönes Midtempo, klasse E-Gitarren-/Steelguitar-Wechselspiel), das foltte, in allerbester Alan Jackson-Manier (wenn der in Hochform ist) vorgetragene "The way love looks" (tolle Steel-, Gitarren-, Fiddle-Begleitung), die großartige Ballade "Let alone you" (tolle Baritone E-Gitarre, schöne Steel) oder das flockige, mit feinen, transparenten Acoustic Gitarren und herrlicher Steelguitar instrumentierte, lässige "Leavin' a lonely town" - es ist die pure Country-Freude! Keine Frage,.Easton Corbin beweist es eindrucksvoll: "Real Country is still alive" - auch im Chart- und Kommerz-orientierten Nashville! Mit einem Easton Corbin am Start entledigt man sich eindrdrucksvoll der Nachwuchssorgen auf dem Terrain der Straits und Jacksons. Und das ist wirklich gut zu wissen...

Das komplette Tracklistsing:

1 Roll with It - 3:27   
2 A Little More Country Than That - 2:52   
3 This Far from Memphis - 3:17   
4 The Way Love Looks - 2:41   
5 Someday When I'm Old - 3:22   
6 Don't Ask Me 'Bout a Woman - 3:36   
7 I Can't Love You Back - 4:05   
8 A Lot to Learn About Livin' - 3:46   
9 Let Alone You - 3:14   
10 That'll Make You Wanna Drink - 3:26   
11 Leavin' a Lonely Town - 3:22

Art-Nr.: 6815
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Currington, Billy - enjoy yourself [2010]
Neues Album von dem in der New Country-Szene immer beliebter werdenden Billy Currington. Die erste Single aus dem Werk, "Pretty good at drinkin' beer", kletterte gleich wieder auf die Nummer 1 der Billboard Country Singles-Charts. Currington ist in der Erfolgsspur - und wird dies mit diesem Album weiter untermauern.

Die komplette Songliste:

1 All Day Long - 3:49   
2 Love Done Gone - 3:32   
3 Pretty Good At Drinkin' Beer - 3:01   
4 Until You - 4:45   
5 Like My Dog - 2:48   
6 Perfect Day - 2:55   
7 Let Me Down Easy - 3:50   
8 Bad Day of Fishin' - 3:04   
9 Enjoy Yourself - 3:00   
10 Lil' Ol' Lonesome Dixie Town - 3:21

Art-Nr.: 7109
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Keith, Toby - bullets in the gun ~ deluxe edition [2010]
Deluxe Edition! Beeindruckend! Jedes Jahr ein neues Album - und eines stärker als das andere! Toby Keith's neues Werk "Bullets in the gun" zeigt den Country-Superstar einmal mehr in absoluter Top-Form. Die erstklassigen Songs, eine Vielzahl davon wieder mit seinem Lieblings Co-Autor Bobby Pinson komponiert, gehen ihm einfach nicht aus. Der aggressive Album-Titel scheint eine Ansammlung abgehender Volldampf-Titel zu versprechen - und in der Tat haut Keith auch wieder ein paar fette, ordentlich Testosteron-gestärkte, "down and dirty", southern-fried Countryrocker raus, doch er zeigt sich zuweilen auch von einer etwas ruhigeren Seite, ohne dabei in allzu rormantische Balladen-Sphären abzudriften. Nein, auch diese Stücke sind "tight", haben Kraft und Biss. Toby Keith gelingt mit dem Album ein prächtiger Spagat zwischen absolut traditionellen Klängen und satt rockendem, rebellischem "Young-Country". Wobei dem Wort "Country" zu jeder Zeit die zentrale Bedeutung zukommt, egal ob es mehr oder weniger rockt. Das ist "real Country"! Das ist klassischer, 1A Toby Keith-Country! Die von uns angebotene Deluxe-Edition, die im übrigen in einem schönen 3 D-Hologramm-Frontcover kommt, enthält neben den 10 erstklassigen, neuen Studiotracks noch 4 zusätzlihce, rare Live-Bonustracks - und was für welche: Exzellente Coverversionen von Johnny Paycheck's "11 months and 29 days", Waylon Jennings' "I've been a long time leaving (but I'll be a long time gone)", eine bestens gelaunte Fassung des alten Roger Miller-Heulers "Chug-a-lug" und eine sehr schöne Performance des einstigen Riesenhits von Gordon Lightfoot, "Sundown"! "Toby Keith has done it again"!

Das komplette Tracklisting:

1 Bullets In the Gun - 4:17   
2 Somewhere Else - 3:07   
3 Trailerhood - 2:55   
4 In a Couple of Days - 3:47   
5 Think About You All of the Time - 3:45   
6 Kissin' In the Rain - 3:55   
7 Drive It On Home - 3:21   
8 Ain't Breakin' Nothin' - 3:58   
9 Is That All You Got - 3:35   
10 Get Out of My Car - 3:30   
11 11 Months and 29 Days (live) - 4:46
12 I've Been a Long Time Leaving (But I'll Be a Long Time Gone) (live) - 6:10   
13 Chug-a-Lug (live) - 3:02
14 Sundown (live) - 4:33

Art-Nr.: 7140
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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McGraw, Tim - number one hits [2010]
2 CD-Set! Großartige neue Compilation von Tim McGraw mit all seinen bisherigen Nummer 1-Hits! Enthält darüber hnaus den explizit für diese Zuammenstellung eingespielten, anderweitig nicht erhältlichen, neuen Hit "Felt good on my lips", der bereits wieder auf dem besten Weg ist, McGraw's nächste Nummer 1 zu werden.

Die komplette Songliste:

Disc 1
1 Live Like You Were Dying - 4:57   
2 Don't Take the Girl - 4:10   
3 It's Your Love - 3:45   
4 Just to See You Smile - 3:34   
5 Something Like That - 3:03   
6 My Next Thirty Years - 3:38   
7 The Cowboy in Me - 4:05   
8 She Never Lets It Go to Her Heart - 3:01   
9 I Like It, I Love It - 3:24   
10 When the Wind Blows By - 4:36   
11 Please Remember Me - 4:55   
12 Real Good Man - 4:14   

Disc 2
1 Southern Voice - 4:01   
2 My Best Friend - 4:39   
3 Everywhere - 4:50   
4 Grown Men Don't Cry - 3:54   
5 Back When - 4:29   
6 Angry All the Time - 4:30   
7 Last Dollar (Fly Away) - 3:57   
8 Unbroken - 4:00   
9 Where the Green Grass Grows - 3:22   
10 Not a Moment Too Soon - 3:47   
11 Indian Outlaw [Dance Mix] - 4:20   
12 Felt Good on My Lips - 4:06

Art-Nr.: 7196
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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