Artikel 1 bis 15 von 18 gefundenen...

[1-15] [16-30]

 
Anderson, Kasey and The Honkies - heart of a dog [2011]
Neues Album des grandiosen Singer-Songwriters aus Portland/Oregon, das seine Ausnahmestellung unter den jungen amerikanischen Rootsrockern eindrucksvoll untermauert. Kasey Anderson firmiert jetzt mit dem Namen seiner großartigen Band "The Honkies" und liefert mit seinen Kumpels das bislang rockigste Werk seiner Karriere ab. Rau, dreckig, kernig, laut lotet er die Bandbreite des lauten, ungezwungenen, kantigen, dreckigen Rootsrocks, Americana Rocks und traditionellen American Heartland Rocks voll und ganz aus und besticht doch mit einer umwerfenden Melodik. Bluesige Momente, brillante Balladen und fulminante Rock-Kracher - was er anpackt, es sind packende Songperlen irgendwo zwischen Steve Earle, Chris Knight, Ryan Adams, Will Hoge, Lou Reed und Bruce Springsteen. Und die Gitarren "rotzen" einfach herrlich...

Das komplette Tracklisting:

1   The Wrong Light - 4:34   
2   Mercy - 4:56   
3   Exit Ghost - 3:28   
4   Your Side of Town - 5:15   
5   Sirens and Thunder - 3:53
6   Kasey Anderson's Dream - 5:04   
7   My Blues, My Love - 3:30   
8   My Baby's a Wrecking Ball - 2:27   
9   Revisionist History Blues - 4:14   
10 For Anyone - 3:35   
11 Save it for later - 3:19

Art-Nr.: 7275
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The wrong light
Mercy
Exit ghost
Your side of town
Sirens and thunder
My baby's a wrecking ball
Revisionist history blues

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bates, Jeff - one day closer ~ 6 song ep [2011]
6 Song EP! Kein komplettes, neues Album, aber immerhin eine EP mit 6 neuen Stücken und einer Gesamtspieldauer von rund 24 Minuten! Jeff Bates, sieser großartige Country-Interpret mit seiner unwiderstehlichen, oft an den großen Conway Twitty erinnernden Baritone-Stimme, präsentiert ein sehr persönliches, inspiriertes "Mini-Album". Feine, dezent spirituelle Countrysongs, zumeist in kraftvoller, opulenter Balladenform (es gibt nur eine richtig rockige Uptempo-Nummer, eine klasse Coverversion des Standards "Life's railway to heaven", und einen knackigen Midtempo-Track, das wunderbar melodische "Living stones"), lassen Bates' tolle Stimme prächtig in Erscheinung treten. Enthälten ist auch eine klasse Neueinspielung von "Wayfaring stranger". Schön, nach knapp 3 Jahren endlich wieder neue Musik von dem Mann aus Mississippi zu hören...

Die komplette Songliste:

1 The Rapture - 3:38
2 Living Stones - 3:38
3 One Day Closer - 4:07
4 Wayfaring Stranger - 4:29
5 Life's Railway to Heaven - 4:23
6 If You Could See Me Now - 3:33

Art-Nr.: 7285
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 4,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The rapture
Living stones
One day closer
Life's railway to heaven

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bates, Jeff - one day closer: live ~ dvd [2011]
Großartige Live-DVD von Jeff Bates, zeitgleich erschienen mit seiner neuen "Mini-CD" "One day closer". Die DVD enthält einen am 12. Oktober 2010 "at the Trinity Music City Auditorium" aufgenommenen Konzertmitschnit sämtlicher Songs der "One da closer"-CD, die Jeff dort mit seiner klasse Touring-Truppe "The Good People Band" präsentiert. Ein feines Live-Erlebnis, denn der Mann singt auf der Bühne nicht minder stark als im Studio - im Gegenteil! Dementsprechend wird er vom Publikum begeistert gefeiert. Filmtechnisch ist das Ganze bestens eingefangen. Doch das ist nicht alles. Die DVD enthält darüber hinaus noch 3 Bonus-Videos, 2 Acoustic Studio-Performances und einen Film über "The making of the One day closer-CD". Das Teil ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Der komplette DVD-Inhalt:

Live concert:
1 The Rapture
2 Living Stones
3 One Day Closer
4 Wayfaring Stranger
5 Life's Railway To Heaven
6 If You Could See Me Now

Bonus videos:
7 Don't Hate Me For Lovin' You
8 One Thing
9 That's What Christmas is

Acoustic studio performances:
10 He Wasn't Like Us
11 Amazing Grace

12 Fan Photo Slide Show
13 The Making of Jeff's One Day Closer CD

Art-Nr.: 7286
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bryan, Luke - tailgates & tanlines [2011]
Der sympathische, junge Mann und bekennende George Strait-Fan aus Georgia schwebt momentan auf einer Welle des Erfolges. Die erste Single seines dritten Albums "Tailgates & tanlines" ist bereits in den Top 5 der Billboard Country Singles-Charts vertreten, aber das scheint noch nicht das Ende zu sein, denn der Pfeil für das prächtige "Country girl (Shake it for me)", eine wunderbar authentische, fröhliche, junge Country Party-Nummer mit einem klasse Mitsing-Refrain, geht weiter steil nach oben. Das es so gut läuft, verwundert wenig, denn Bryan kann einfach auf hervorragendes Songmaterial zurückgreifen, das er in vielen Fällen auch mitkomponiert hat. Das "Zeug" bleibt richtig gut hängen, geht einfach prima ins Ohr. Das ist hervorragend gemachter Mainstream New Country, performt von herausragenden Musikern (nahezu jeder, der in Nashville's Top-Garde Rang und Namen hat, ist am Start), modern, top-aktuell, aber stets die puren Country-Traditionen wahrend. Luke setzt dabei auf eine gesunde Mischung aus kraftvollen, voller Energie steckenden, Gitarren-betonten Uptempo-Nummern und der ein oder anderen, großartigen Balladen. Wunderbar, wie die transparenten, saftigen Gitarren immer wieder durch Steelguitar, Mandoline, Dobro oder Banjo ergänzt werden. Keine Frage, Luke Bryan ist dabei, sich in der A-Liga Nashville's nachhaltig zu etablieren. Das Album wird, neben dem bereits erwähnten "Country girl", noch etliche, weitere Hits abwerfen - das dürfte sicher sein. Klasse Stoff für die Fraktion von Blake Shelton, Eric Church, Rodney Atkins, Tim MvGraw, Ronnie Dunn, Chris Young, Billy Currington & Co.

Das komplette Tracklisting:

1   Country Girl (3.45)
2   Kiss Tomorrow Goodbye (3.23)
3   Drunk On You (3.33)
4   Too Damn Young (3.36)
5   Don't Want This Night To End (3.40)
6   You Don't Know Jack (3.16)
7   Harvest Time (3.27)
8   I Know You're Gonna Be There (3.37)
9   Muckalee Creek (3.56)
10 Tailgate Blues (3.43)
11 Been There Done That (4.29)
12 Faded Away (3.48)
13 I Knew You That Way (3.32)

Art-Nr.: 7508
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Carll, Hayes - kmag yoyo (& other american stories) [2011]
Hervorragendes neues Album von Hayes Carll, der seine Ausnahmestellung unter den neuen texanischen Singer/Songwritern damit eindrucksvoll untermauert. Die Experten sehen ihn längst in der Tradition und auch mit dem Potenzial solcher Ikonen wie beispielsweise Guy Clark, Townes van Zandt, Steve Earle, Billy Joe Shaver und Robert Earl Keen - völlig zu Recht. KMAG YOYO ("Kiss My Ass Guys, You're On Your Own") ist ein tolles Roots-/Americana-Werk geworden, vollgepackt mit exzellenten, sehr authentischen, staubig trockenen Songs zwischen erdigem, dynamischem Country-/Rootsrock, und traditionell verurzeltem Twang Country/Honky Tonk/Alternate Country -teils mit durchaus bissigen Texten. Vor allen Dingen Steve Earle kommt einem immer mal wieder in den Sinn, wenn man nach Vergleichen sucht, ebenso wie, neben den bereits erwähnten Künstlern, Kris Kristofferson und sogar John Hiatt. Aber bei allen Einflüssen lebt Hayes Carll, wie es sich für einen solch talentierten und fähigen Songwriter gehört, natürlich von seiner eigenen Identität. Die Songs sind klasse! Schön trocken und staubig arrangiert, ohne "glamouröse" Politur, teils gut abgehend und teils einfach nur, als würde er sie gerade in einer irgendwo am Wegesrand liegenden Honky Tonk-Spelunke vortragen. Hayes Carll befindet sich mit diesem starken Werk ohne Zweifel weiter in der Erfolgsspur. Die Americana-Welt darf und wird ihn weiterhin feiern...

Das komplette Tracklisting:

1 Stomp and Holler - 3:07   
2 Hard Out Here - 3:32   
3 Chances Are - 3:51   
4 Grand Parade - 3:12   
5 Kmag Yoyo - 4:19   
6 Another Like You - 3:19   
7 The Letter - 3:24   
8 Bye Bye Baby - 3:18   
9 The Lovin' Cup - 3:56   
10 Bottle In My Hand - 2:58   
11 Grateful For Christmas - 3:54   
12 Hide Me - 3:09

Art-Nr.: 7319
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Clark, Terri - roots and wings [2011]
Beeindruckend! Wundervoll! Terri Clark gelingt mit ihrem neuen Album "Roots and wings" eine wahre Meisterleistung! Im Jahre 1995 tauchte die so sympathische Kanadierin wie aus dem Nichts in den amerikanischen Countrycharts auf und begann fortan mit ihrer powervollen Honky Tonk-Stimme und ihrer knackigen Musik für jede Menge Wirbel zu sorgen. Heute, 16 Jahre, 7 Studioalben und unzählige CCMA- und CMA-Awards später, demonstriert sie nachhaltig und sehr, sehr eindrucksvoll, warum sie das bis dato einzige weibliche, kanadischen Mitglied der "Grand Ole Opry" ist. Trotz aller Erfolge hat sich Terri Clark von ihren Labels und der ach so mächtigen Nashville-Mafia nie verbiegen lassen. Im Gegensatz zu vielen anderen, beispielsweise ihrer kanadischen Kollegin Shania Twain, blieb sie sich stets selbst treu und stand zu ihren Roots einer den reinen Country-Traditionen verpflichteten Sängerin und Songwriterin. So verlor sie nie ihre Inspiration. Vielleicht ist das auch der Grund, warum die Charterfolge mittlerweile ausbleiben, doch Terri Clark interessiert das nur am Rande. Sie macht einfach ihr Ding. Sie konzentriert sich auf ihren eigenen künstlerischen Anspruch, auf ihr Herz und ihre Seele. Und die Musik, die sie veröffentlicht, gibt ihr hundertprozentig recht. Musikalisch war sie nie besser als heute. "Roots and wings" ist eines der stärksten Alben ihrer gesamten Karriere, da gibt es nicht die Spur eines Zweifels. Was wir zu hören bekommen, ist allerbeste Countrymusic, sehr persönlich, emotional, aber auch auch ungemein lebendig, frisch und stimmungsvoll in Szene gesetzt. Eine grandiose Mischung von 10 wunderbaren Songs, deren Spannbreite von knackigem New Country, Countryrock und fröhlichem Country-Pop, über fokige und grassige Momente, bis hin zu purem Honky Tonk reicht. Jedes einzelne Stück ist ein Highlight für sich. Nehmen wir beispielsweise den schmissigen Fiddle- und Guitar-driven Opener "Wrecking ball", ein dynamischer Uptempo New Country-Knaller mit tollem, würzigem E-Gitarren-Picking und gut in die Beine gehendem Drive. Oder die traumhaft melodische, wunderschöne, so erfrischend rüber kommende Countrynummer "Breakin' up thing" mit ihrem herrlichen Groove und ihrem sonnigen Westcoast-Flair (großartige Baritone E-Gitarre, prächtige Steelguitar-Linien), die lockere, flockige, mit feiner Mandoline und schönem Banjo begleitete Ballade "The one" (klasse hier der kraftvolle Refrain), der knackige, erdige, sehr persönliche, ihre eigenen, kanadischen Roots reflektierende Countryrocker "Northern girl" (tolle Melodie), das dezent grassige, leicht luftige, mit feinem Banjo-Picking und exquisitem Akkordeon-Spiel in Szene gesetzte "Beautiful and broken", der urige, tief traditionelle, "einsame" Honky Tonk-Waltz "Lonesome's last call" (herrlich jaulende Steel, heulende Fiddle), ihre sehr emotionale Widmung an ihre während der Aufnahmen zu diesem Album verstorbenen Mutter, "Smile" (toller Harmonie-Gesang von Alison Krauss), oder die dynamische, gut gelaunte, wunderbar melodische, kräftige New Country Pop-Nummer "We're here for a good time" (starke Slideguitar-Licks) - alles beeindruckende Beispiele dafür, in welch brillanter Verfassung Terri Clark momentan ist. 9 der 10 Songs hat sie im übrigen selbst geschrieben oder mitkomponiert, 4 davon mit der ehemaligen Sugarland-Kollegin Kristen Hall, die sich ja bekanntermassen nach deren erstem Album von Jennifer Nettles und Kristian Bush trennte. Unter den Begleitmusikern hat Terri Clark natürlich ein paar Leute der 1A-Garde mit an Bord, wie zum Beispiel Brent Mason, Kenny Greenberg, Jason Barry an den E-Gitarren, B. James Lowry, Bryan Sutton an den akustischen Gitarren (letzterer auch Banjo und Mandoline), Dan Dugmore an der Steel, Shannon Forrest an den Drums, Stuart Duncan an der Fiddle, Glen Worff am Bass und viele andere mehr. All das, vor allem aber Terri Clark's exzellente Performance selbst, sind ein Garant für den puren Country-Genuß. Traditionsbewusst, zeitlos aktuell, leidenschaftlich, voller Seele und voller Authentizität. Terri Clark ist endgültig zu einer der ganz Großen der Countryzunft geworden.

Das komplette Tracklisting:

1. Wrecking Ball (3.31)
2. Breakin' Up Thing (3.54)
3. The One (3.44)
4. Northern Girl (3.48)
5. Beautiful And Broken (4.04)
6. Lonesome's Last Call (3.45)
7. The Good Was Great (4.26)
8. Smile (4.16)
9. We're Here for Good Time (2.44)
10. Flowers in The Snow (4.21)

Art-Nr.: 7500
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Dupré, James - it's all happening [2010]
Wenn jemand wie "the worlds greatest dobro player" Jerry Douglas mit einem nahezu unbekannten Country Singer-Songwriter eine Zusammenarbeit eingeht, dann kann man davon ausgehen, dass es sich wohl um ein ganz aussergewöhnliches Talent handelt. Und Douglas liegt völlig richtig: James Dupré aus der Gegend von Bayou Chicot in Louisiana entpuppt sich als ein geradezu begnadeter Sänger mit einer phantastischen, irgendwo zwischen Alan Jackson, Don Williams, James Taylor und Randy Travis angesiedelten Stimme, die man als eine wahre "Wonne für die Countryohren" bezeichnen muss. Doch dieses Attribut trifft nicht nur auf Duprè's exzellente Gesangsleistung zu, sondern auf die komplette Musik seines wunderbaren Debutalbums "It's all happening". Eingespielt wurde es in den berühmten "Ocean Way"- und "Compound"-Studios in Nashville unter Beteiligung einer Horde der besten Sessionmusiker, die Music City aufzubieten hat. U.a. sind dabei: Paul Leim, Harry Stinson (jeweils Drums), Glenn Worf (Bass), Victor Krauss (Upright Bass), Bryan Sutton (Acoustic Guitar, Banjo), Dan Dugmore (Pedal Steel, Electric Guitar), Pat Buchanan, Steve Gibson (beide Electric Guitar), John Jarvis (Keyboards) und besagter Jerry Douglas (Dobro, Lap Steel), der das Album darüber hinaus, zusammen mit dem legendären Nashville-Producer Kyle Lehning (u.a. Randy Travis, Dan Seals, The Derailers, George Jones, Restless Heart, um nur einige zu nennen) auch produzierte und ihm einen herrlichen, klaren Sound verpasste. Was wir zu hören bekommen ist wunderbare, von einem dezenten Singer-Songwriter Charme begleitete, natürliche, klassische, vorwiegend mit einem schönen "Laid Back-Feeling" in Szene gesetzte, reine, höchst niveauvolle Countrymusic - flüssig, locker, melodisch, frisch, sauber, traditionell verwurzelt, zeitlos und dennoch alles andere als unmodern. Das gezielt und akribisch ausgesuchte Songmaterial setzt sich aus 9 Fremd- (inkl. einiger grandioser Coverversionen) und 2 Eigenkompositionen zusammen und wird überwiegend in einem überaus angenehmen Midtempo vorgetragen. Die Lieder strahlen eine erfrischende Natürlichkeit aus und schlängeln sich voller Wohlwollen in unsere Gehörgänge. Dazwischen gibt es die ein oder andere, hinreissend schöne Ballade, aber auch mal eine durchaus "rockige" New Country-Nummer. Basierend auf flockigen, entspannten, zuweilen auch knackigen Rhythmen, bewegen sich die Arrangements in einer wohl temperierten Balance zwischen effektiv eingesetzten E-Gitarren und Keyboards, ein ums andere Mal prächtig ergänzt um Pedal Steel und Lap Steel, und akustischen Instrumenten wie Fiddle, Dobro, Banjo und Acoustic Gitarre. Das manchmal aufkommende, ganz dezente Grass-Flair unterstreicht dabei die Natürlichkeit der Songs. Es passt einfach alles in nahezu perfekter Harmonie zusammen. Interessanterweise beginnt das Werk nicht mit einer Uptempo-Nummer, sondern mit einer lupenreinen, wunderschönen, sentimentalen Countryballade. "Ring on the bar" fängt die Verlorenheit und die traurige Einsamkeit nach einer schwerzhaften Trennung überuas authentisch ein. Großartig die unaufgeregte Instrumentierung aus akustischer Gitarre, einsamem Klimpern des Barroom-Pianos und einer wimmernden Pedal Steel. Erst mit dem zweiten Song wird's etwas flotter. "I'm good" heisst das Stück, das im übrigen auch schon von Bucky Covington für sein vor 3 Jahren erschienenes Debut aufgenommen wurde. Eine tolle, flockige Interpretation Duprè's, sehr traditionell verwurzelt und schön frisch dargeboten. Bester, melodischer, flüssiger New Country mit traumhaften Lap Steel-Einlagen von Jerry Douglas. Apropos Lap Steel: Die spielt auch eine dominierende Rolle in der hinreissend schönen Coverversion des alten CCR-/John Fogerty-Klassikers "Who'll stop the rain", ebenso wie Douglas' dezentes Dobro-Picking. Und wenn wir schon mal bei den Covers sind: Zwei weitere sind absolut erwähnenswert und extrem gut gelungen. Zum einen das leicht swampige, Gospel-angehauchte, von Bob McDill, Dickey Lee und Kenneth Jones geschriebene "Knee deep in a river", ein alter Don Williams-Standard, mit dem auch Kathy Mattea in den frühen Neunzigern einen Top 20-Hit landete, und zum anderen die herrliche, lockere Country-Fassung von Jackson Browne's wundervollem "For a dancer", mit toller Acoustic Gitarren-/Fiddle- und Piano-Instrumentierung. Klasse auch das entspannte "Postcards from Elvis" mit seiner lockeren, frischen, klaren Instrumentierung, das von einem imaginären, glücklichen Alternativ-Dasein solcher Legenden wie James Dean, Elvis Presley (arbeitet in einem Cafè in Guam), Marilyn Monroe und John F. Kennedy (leben in einer jungen Familie zusammen auf einer abgelegenen Farm) erzählt, und die knackige, angerockte, forsche, mit würzigen E-Gitarren ausgestattete New Country-Nummer "Deep down". Die beiden abschließenden Songs des Albums, die einzigen Eigenkompositionen Duprè's, unterstreichen noch einmal eindrucksvoll die großartigen Gesangskünste des Mannes aus Louisiana, aber auch seine offensichtlich immensen Qualitäten als Songwriter. Sie sind ein bemerkenswerter Beleg dafür, wie überaus ambitioniert, melodisch, spannend und charismatisch der Mann in der Lage ist, minimalistisch instrumentierte Countryballaden zu performen. Auf "Memories of heaven" wird er nur von einer akustischen Gitarre und einer toll in Szene gesetzten Steelguitar begleitet, auf "A hero in my eyes" lediglich von akustischer Gitarre und Jerry Douglas' prächtigem Dobro-Spiel. Brillant! James Duprè, der als seinen größten Helden und Inspirationsgeber im übrigen Vince Gill bezeichnet, ist mit seinem Debut ein wirklich großer Wurf gelungen. Die Major-Labels müssten eigentlich Schlange stehen. Vielleicht wird er eines Tages tatsächlich berühmt und wir erfreuen uns hier an einem in Eigenregie des Künstlers vertriebenen Album, das irgendwann Seltenheitswert erlangt und als ursprünglicher Karrierstart eines kommenden Countrystars gilt. Egal, was auch passiert, dieses Werk demonstriert eindrucksvoll wie natürlich, locker und anspruchsvoll zugleich Countrymusic sein kann - hier und jetzt! Dafür ein ganz fettes "Thanks a lot, Mr. James Duprè"!

Das komplette Tracklisting:

1. Ring On the Bar 3:29
2. I'm Good 3:05
3. Drive 3:27
4. Who'll Stop the Rain 3:09
5. Deep Down 3:06
6. Postcard From Elvis 4:14
7. Alright Tonight 3:13   
8. For A Dancer 3:52
9. Knee Deep In A River 3:38   
10. Memories of Heaven 3:23
11. A Hero In My Eyes 3:38

Art-Nr.: 7047
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ring on the bar
I'm good
Who'll stop the rain
Deep down
Postcard from Elvis
For a dancer
Memories of heaven

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Eleven Hundred Springs - this crazy life [2010]
Willkommen zu einer neuen, wunderbaren "Country jam -made in Texas"! Eine der besten Countrybands aus Texas, die in Dallas beheimateten Eleven Hundred Springs knüpfen mit ihrem neuen Album "This crazy life" nahtlos an das vor zwei Jahren erschienene, herrliche "Country jam" an und nehmen uns abermals mit auf eine tolle Reise in die Welt vollkommen ursprünglicher, natürlicher, reiner und zeitlos schöner "Texas Old School Country- and Honky Tonk-Music". Das ist traditionell durch und durch. Die Truppe klingt so wunderbar unverbraucht, das ist die helle Freude. Keine "aufgemotzte" Nashville-Politur, schon gar keine Pop-Bezüge - nein, die "Springs" spielen "real, pure Texas Countrymusic"! Bestimmt wird das musikalische Geschehen von dem großartigen "Waylon-esque" Gitarrenspiel und dem ebenso starken Gesang von Frontmann und Songwriter Matt Hillyer (seine Stimme hat einen dezenten Gram Parsons-Vibe in Verbindung mit natürlichem Southern-Charme), der tollen Fiddle-Arbeit des "3rd generation Texas fiddlers" Jordan Hendrix und den herrlichen Steelguitar-Einlagen des "Texas pedal steel gunslingers" Danny Crelin. Komplettiert wird das Quintett durch den Bassisten Steven Berg (wie Matt Hillyer Gründungsmitglied der 1998 formierten Band) und den neuen Drummer Brian Ferguson. Die Einflüsse der "Springs" reichen von den bereits erwähnten Gram Parsons und Waylon Jennings, über Hank Williams, Buck Owens, Willie Nelson, Johnny Cash und George Strait, bis hin zu dem Sir Douglas Quintett und Bob Wills and his Texas Playboys. All das verarbeiten sie zu ihrem eigenen, unwiderstehlichen, so reinen und wohl schmeckenden Country-Menü, dessen Genuss einen mental unmittelbar in eine urige Texas Honky Tonk-Bar zu versetzen scheint, genüsslich ein "kühles Blondes" der Marke Eleven Hundred Springs die ausgetrocknete Kehle hinunterspülend (der Name der Band resultiert tatsächlich aus dem Slogan für eine amerikanische Biersorte). Das Frontcover des schönen Digipacks passt im übrigen hervoragend zu dieser Vision. Zu den absoluten Höhepunkten eines allerdings durchweg wundervollen Albums zählen der herrlich lockere und erfrischende Opener "This crazy life" mit seinem tollen E-Gitarren-Picking, den feinen Steelguitar-Linien und dem schönen Bakersfield-Feeling (erzählt von den verrückten Leben "on the road", das die Band aus dem "Eff-Eff" kennt, denn immerhin tingeln sie bei jährlich über 200 Gigs permanent durch die Lande), die prächtige Fiddle-, Steel-, und E-Gitarren getränkte, erdige Outlaw Country-Nummer "Great American trainwreck" (beste Waylon Jennings-Tradition, vor allem auch das E-Gitarrenspiel), das baumstarke, von einem großartigen, straighten Rhythmus angetriebene, einen forschen, "swinging Drive" aufbauende und ein gewisses Buck Owens Retro-Flair vermittelnde "Show me the money (or I show you the door)", ein lupenreiner, klassischer Honky Tonker, wie man ihn in solch einer Authentizität neben Owens vielleicht nur von Dwight Yoakam oder The Derailers erwarten könnte, auch von solchen Künstlern allerdings viel zu selten serviert bekommt (besticht mit einem famosen Baritone E-Gitarre-/Fiddle-/Pedal Steel-Schlagabtausch in der Mitte), der erstklassige Old School Country-Waltz "The OG Blues" mit seinem exzellenten Mandolinen-/Fiddle-Intermezzo, das dynamische "High on the town" (das Gitarrenriff würde wohl sogar einen Jerry Reed stolz machen), der schöne Texas-Swing "Some things don't go together" (Asleep At The Wheel lassen grüßen), die so endlos traurige "lonesome and blue" Honky Tonk Country-Nummer "I'll get on to getting over you tomorrow", oder der abschliessende, an das Sir Douglas Quintett erinnernde, prächtige, zum Tanzen animierende Gute Laune Uptempo TexMex-Knaller "Straight to bed" mit seinem tollen Akkordeon-, Pedal Steel- und E-Gitarren-Wechselspiel. Hier noch ein Auszug aus der Original-Biographie der Band, der ihre musikalische Philosophie sehr treffend widergibt: "Eleven Hundred Springs plays real country music. With songwriting hooks Hank Williams himself would be proud of and a band as tight as Buck Owens’ Buckaroos to back them up, it’s no wonder the dance floors stay packed at their shows. If Hank Thompson blended Western Swing with Honky Tonk, and Waylon Jennings blended country with Rock, Eleven Hundred Springs does all of the above." In diesem Sinne: Cowboys and Cowgirls, geniesst es einfach, dieses wunderbare "Crazy life" der Eleven Hundred Springs. Es macht einen Heiden-Spass!

Das komplette Trackllisting:

1 This Crazy Life - 3:14   
2 Great American Trainwreck - 2:22   
3 There's a Place for You - 2:55   
4 Show Me the Money (Or I'll Show You the Door) - 3:32   
5 The OG Blues - 3:33   
6 Honky Tonk Angels (Don't Happen Overnight) - 4:08   
7 I'm In a Mellow Mood - 2:19   
8 High On the Town - 4:15   
9 Some Things Don't Go Together - 2:45   
10 Get Through the Day - 3:34   
11 I'll Get On to Getting Over You Tomorrow - 2:54   
12 Straight to Bed - 3:12

Art-Nr.: 6807
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This crazy life
Great American trainwreck
Show me the money (or I'll show you the door)
Some things don't go together
I'll get on to getting over you tomorrow
Straight to bed

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Evans, Sara - stronger [2011]
Sara Evans is back! Nach fast sechsjähriger Abstinenz kehrt eine der großen, mit unzähligen CD-Verkäufen und zig Auszeichnungen prämierten Sängerinnen der New Country-Szene mit einem neuen Studioalbum zurück. Obwohl sie nicht völlig untätig war (es gab neben Fernsehaktivitäten auch das eine oder andere schöne Duett mit Leuten wie Pat Green oder Brad Paisley) hatte es in der Zwischenzeit lediglich zu einer Greatest Hits-Kompilation gereicht, Schlagzeilen hatte sie aber eher durch den öffentlich ausgetragenen Scheidungskrieg mit ihrem Ex-Ehemann Craig Schelske gemacht. Seit sie mit dem früheren Quaterbeck der Alabamy University Jay Barker verheiratet ist, haben sich die Wogen jedoch wieder geglättet und damit scheint Sara auch wieder den Kopf für ihre eigentliche Passion frei bekommen zu haben. Der Titel des neuen Werks "Stronger" ist jedenfalls äußerst passend gewählt. Man erlebt eine Sara Evans so stark wie lange nicht. Ja, ihre Musik wirkt spürbar befreit. Fünf der zehn durchgehend starken Kompositionen hat sie dabei als Co-Autorin mitgestaltet. Das Album wird durch "Desperately" eröffnet, ein Song, der mit einem swampigen Banjo-Intro startet, aber dann durch ein poppiges Ambiente, mit einem sehr fluffigen Refrain Marke Sugarland abgelöst wird. Geschrieben übrigens mit ihrem Langzeit-Mitkomponisten Marcus Hummon, der auf allen ihrer bisherigen Werken vertreten ist. Klasse! Ganz großes New Country-"Kino" bietet dann der Titelsong "A Little Bit Stronger", der ihr von Lady Antebellum-Sängerin Hillary Scott (und Luke Laird sowie Hillary Lindsey als Co-Autoren) beigesteuert wurde: Tolle E-Gitarrenarbeit, zunächst entspannter Gesang, der dann von einem Powerrefrain abgelöst wird, Steelguitar-Fills, Mandolinengezirpe, voluminöse Gitarrenläufe, klasse Solo am Ende, alles was, eine mitreißende Powerballade des Genres auszeichnet. Das Lied ist auch Bestandteil des Soundtracks zum Film "Country Strong" mit Gwyneth Paltrow und Tim McGraw als beteiligte Schauspieler. Der alte Rod Stewart-Song "My Heart Can’t Tell No" wurde mit einem Hauch von Melancholie in eine schöne, typische Countryballade (mit heulenden Steel-Fills) umgewandelt. "Anywhere" kommt wie ein Beweis für die Rückkehr zu Saras neu gewonner Fröhlichkeit daher. Ein rhythmischer, mit Banjo, E-Gitarren und Orgel-Pfeifen durchzogener Track mit euphorischem Refrain, der einfach nur gute Laune verbreitet. Eine emotionale Ballade im Stile der ‚Grand Dames’ der Szene ist "Alone". Eine traurige Fiddle und filligranes Dobrospiel dominieren dieses unter die Haut gehende Lied. Grandiose, quirlig gespielte Akustikgitarrenarbeit zieht sich wie ein roter Faden durch "Ticket To Ride" (hierbei handelt es sich aber nicht um eine Coverversion des Beatles-Klassikers). Die dazu kommende E-Gitarre ähnelt ein wenig Keith Urban zu seiner The Ranch-Zeit. Am Ende des Stückes brilliert Sara mit der ganzen Kraft ihrer Stimme und wird dann von einer tollen Instrumentalpassage abgelöst. Stark! Peppigen New Country-Stoff bietet dann "Life Without Losing", der Refrain hat ein wenig Stevie Nicks-Flair. "Frau verliert ihren betrunken fahrenden Ehemann bei einem Verkehrsunfall" lautet die Thematik von "What That Drink Cost Me", verpackt in eine weitere typische emotional besungene Countryballade, durchtränkt mit Steel, Fiddle und Mandoline. "Wildfire" erinnert mit seiner leicht blumigen Retro-Note an Sachen von Little Big Town. Den zweiten ganz großen Höhepunkt der CD (neben dem Titelsong) hat sich Sara für’s Ende aufgespart. Und zwar eine Bluegrass-Version ihres wohl größten Hits "Born To Fly" (damals "Video of the year"). Herrlich, da sieht man sie vorm geistigen Auge auf der Veranda einer schönen Villa sitzen und singen, umkreist von den ganzen Klassemusikern, die ihre Finger über die ganzen verwendeten Saiteninstrumente (Banjo, Dobro, Akustikgitarre) fliegen lassen und dazu einen grandiosen, stampfenden (Percussion)Groove erzeugen. Einfach phänomenal gespielt und ein großartiger Abschluss zugleich! Mit "Stronger" ist Sara Evans ein tolles Comeback gelungen. Ein echtes Major-Album, mit erstklassigen Songschreibern, tollen Musikern (das bekannte Who-Is-Who der Nashville- Studiomusikergilde, das sich hier wohl ganz besonders ins Zeug gelegt hat) und einer augenscheinlich wieder erstarkten Protagonistin. Im Klappbooklet sind dazu schöne Fotos einer strahlenden Künstlerin und alle Texte abgebildet. Produziert haben der junge, ehrgeizige Nathan Chapman, Urgestein Tony Brown und Marti Frederiksen. Sara Evans’ Rückkehr mit "Stronger" unter die großen weiblichen New Country-Interpretinnen Nashvilles ist überaus eindrucksvoll gelungen! Bestnote dafür von uns! (Daniel Daus)

Die komplette Songliste:

1 Desperately - 3:13   
2 A Little Bit Stronger - 5:02   
3 3. My Heart Can't Tell You No - 4:33
4 Anywhere - 4:06   
5 Alone - 3:26   
6 Ticket To Ride - 4:23   
7 Life Without Losing - 3:43   
8 What That Drink Cost Me - 4:00   
9 Wildfire - 3:39   
10 Born To Fly [Bluegrass Version] [Version] - 3:35

Art-Nr.: 7300
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Grascals, The & Friends - country classics with a bluegrass spin [2011]
Hinweis: Sehr schwer erhältliche, exklusive "Cracker Barrel"-Veröffentlichung. Gibt es in den USA nicht im normalen CD-Handel, sondern ausschließlich bei "Cracker Barrel"!

Der Titel dieses herrlichen Albums verrät unmittelbar, was uns erwartet: Country-Klassiker im Bluegrass-Gewand. Doch in welch wunderbarer Art und Weise diese teils legendären "country classics with a bluegrass spin" dargeboten werden, das sei gleich unmißverständlich festgestellt, ist ein wahrer "Ohrenschmaus". Die in Nashville ansässigen Gracals gehören heute zu den handwerklich besten, beliebtesten und erfolgreichsten Bands des Progressive und Contemporary Bluegrass. Die Band formierte sich im Jahre 2004 aus sechs auch ausserhalb des Business eng befreundeten, hoch talentierten, professionellen Musikern, die sich teilweise schon seit der Kindheit kennen und darüber hinaus bereits jahrelang mit namhaften Künstlern wie beispielsweise den Osborne Brothers, Larry Cordle, Jimmy Martin oder Reba McEntire zusammengespielt haben, bzw. unterwegs waren. Noch während der im Gründungsjahr stattfindenden Aufnahmesessions zu dem Debutalbum der Grascals wurde die große Dolly Parton auf das Sextett aufmerksam, die sie, vollkommen fasziniert von derren Spielkunst, von der Stelle weg für ihre anstehende Tournee als Backing Band anheuerte. Die folgende, frenetisch gefeierte "Hello, I'm Dolly"-Tour bedeutete für die Grascals den Durchbruch, denn sie begeisterten mit ihren aussergewöhnlichen musikalischen Fähigkeiten nicht nur das Publikum, sondern auch die komplette Medien- und Kritiker-Riege der amerikanischen Country- und Bluegrass-Landschaft. Heute, fünf Alben später, sind die Grascals aus der Bluegrass-Welt nicht mehr wegzudenken. Auch der Besetzungswechsel auf zwei markanten Positionen (Fiddler Jeremy Abshire ersetzte Jimmy Mattingly und die famose Banjospielerin Kristin Scott Benson kam für David Talbot) änderte daran nichts. Im Gegenteil: Die Band agiert heute auf dem Zenit ihrer bisherigen Karriere. Ihr neues Album, im übrigen ein ganz besonderes, unterstreicht dies in beeindruckender Art und Weise. Zum einen ist es das erste Werk der Grascals auf ihrem eigenen, neuen Label "BluGrascal Records", darüber hinaus ist es ein Charity-Werk, von dem ein Großteil des Erlöses an das "St. Jude Children's Research Hospital" in Memphis/Tennessee geht, und, musikalisch sicher die entscheidende Komponente, die Band hat dem Anlaß entsprechend eine Menge hochkarätiger Freunde und Weggefährten zusammengetrommelt, mit denen sie diese großartigen Songs eingespielte. Brad Paisley, Joe Nichols, Dierks Bentley, Charlie Daniels, Darryl Worley, Tom T. Hall und natürlich Dolly Parton sind neben vielen anderen Prominenten mit von der Partie. "Country classics with a Bluegrass spin" vereint die Welten der traditionellen, natürlichen Countrymusic und die des Bluegrass als gäbe es keine Grenzen. Die Arrangements basieren auf einem deutlich bluegrassigen Fundament, werden aber immer wieder mit solchen Instrumenten wie Klavier (Hargus "Pig" Robbins), elektrischer Gitarre (Kent Wells), Pedal Steel (Steve Hinson) und Drums (Steve Turner) angereichert, und zwar in der genau passenden, nicht allzu aufdringlichen Dosierung. Alles klingt locker, sehr frisch, vollkommen natürlich, ungezwungen und überaus virtuos. Obwohl einem nahezu alle Songs vertraut sind, wirken sie in diesen Neu-Interpretationen wie durch einen Jungbrunnen gezogen. Herrlich beispielsweise die Version von Buck Owens' "Tiger by the tail", bei der Brad Paisley mit brillantem "chicken pickin'" Telecaster-Spiel aufhorchen lässt (zudem singt er mit Grascal Jamie Johnson im Duett), das lässige "Folsom Prison Blues", mit Dierks Bentley als Lead-Sänger (dessen Album "Up on the ridge" haben die Grascals gerade mit dem vorliegenden Werk als Nummer 1 der Billboard Bluegrass Album-Charts abgelöst), der alte Dolly Parton/Porter Wagoner-Klassiker "Pain of livin' you" mit butterweichen Harmonies von Dolly zu Terry Eldredge's starkem Gesang, das dynamische, schön urwüchsig gehaltene "The devil went down to Georgia" (natürlich mit Charlie Daniels), Jerry Jeff Walker's Evergreen "Mr. Bojangles" (mit Joe Nichols), oder die wunderbare Interpretation der großartigen Rodney Crowell-Nummer "Leavin' Louisiana in broad daylight" mit den guten alten Oak Ridge Boys in gesanglicher Bestform. Neben den vielen Covers haben die Grascals auch die ein oder andere Eigenkomposition beigesteuert, allen voran das ganz feine, locker und melodisch ins Ohr fliessende "I am strong". Welch ein wunderschönes Bluegrass-flavored Countryalbum! Lasst Euch von dieser tollen Musik berieseln, es ist der pure Genuß!

Wie gesagt: Diese CD gibt es nicht im regulären U.S.-Handel, sondern ausschließlich über die amerikanische Restaurant-Kette "Cracker Barrel"!

Die komplette Songliste:

1. Tiger By The Tail (with Brad Paisley) - 2.24
2. Folsom Prison Blues (with Dierks Bentley) - 3.26
3. Pain of Lovin’ You (with Dolly Parton) - 2.27
4. I Am Strong (with Dolly Parton) -2.56
5. Louisiana Saturday Night -2.32
6. The Year That Clayton Delaney Died (with Tom T. Hall) -2.41
7. White Lightning (with Darryl Worley) - 2.59
8. The Devil Went Down To Georgia (with Charlie Daniels) - 3.39
9. Leavin’ Louisiana In Broad Daylight (with The Oak Ridge Boys) - 3.26
10. Mr. Bojangles (with Joe Nichols) - 3.54
11. Born To Boogie / All My Rowdy Friends Are Comin’ Over Tonight - 3.02
12. Cracker Barrel Swing (Instrumental) - 3.30
13. I Am Strong (Bonus Track) Featuring guest appearances by Dolly Parton, The Oak Ridge Boys, Darryl Worley, Charlie Daniels, Terri Clark, Randy Owen, Steven Seagal, Tom T. Hall, Joe Nichols and Ansley McLaurin - 2.56

Art-Nr.: 7269
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Tiger by the tail
Folsom Prison Blues
Pain of lovin' you
I am strong
White lightning
Leavin' Louisiana in broad daylight

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Isbell, Jason and the 400 Unit - here we rest [2011]
Jason Isbell and the 400 Unit mit einem fantastischen, neuen Album! Der ehemalige Gitarrist, Sänger und Songwriter der Drive-By Truckers hat sich mit seiner eigenen Band nun ebenfalls und endgültig an vorderster Front der Rootsrock-/Americana Rock-Szene etabliert. Was für ein wunderbares, abwechslungsreiches Album. Dem aus dem musikhistorisch eminent bedeutenden Ort Muscle Shoals in Alabama stammende Isbell und seinen Mannen gelingt eine ungemein spannende und in aussergewöhnlich guten Songs rübergebrachte Mischung aus staubtrockenem Roots- und Americana-Rock in Verbindung mit einer gesunden Portion "deep Southern Soul", Country-Blues und Alternate Countryrock. Manchmal verleirt sich die Band auch in einem unwiderstehlichen Groove, der den besten Jambands der Szene zur Ehre gereicht, wie etwa bei dem mitreissenden, drückenden, irgendwo zwischen The Band und Little Feat angesiedelten Swamp-Rocker "Never could believe". Isbell singt famos und sein Gitarrenspiel ist eh vom Allerfeinsten. Traumhaft schön ist beispielsweise schon der Opener "Alabama pines", eine herrlich lockere, melodische Americana-Nummer mit zwar düsterem Text, aber einem umso süsser duftendem Southern-Touch und einem wunderbar staubigen Roots-/Alternate Country-Flair. Tolles E-Gitarren-/Acoustic-Gitarrenspiel, ergänzt mit einer surrenden Fiddle (Gastmusikerin Amanda Shires - Thrift Store Cowboys), begleitet von einem lässigen Schlagzeug-Groove, dazu Isbell's großartiger Gesang. Umwerfend! Und es geht mit einem Highlight nach dem nächsten weiter. Der kernige, kraftvolle Gitarrenrocker "Go it alone" (wieder viel Southern-Esprit, erdige Riffs, exzellente Slide-Lead), der herrliche Midtempe Americana-Rocker "We've met" mit seiner tollen Retro Wurlitzer-Begleitung und dem Hauch von Southern Soul (erneut exzellentes Slide-Solo), die prächtige Muscle Shoals Soul-Nummer "Heart on a string" oder die lockere Alternate Country-Nummer "Tour of duty" - es sind alles Songs, die wunderbar hängen bleiben und einen trotzdem fesseln. Jason Isbell and the 400 Unit zeigen sich mit "Here we rest" in bestechender Form. Ohne das die Vorgänger auch nur im geringsten schwächelten ist dies dennoch ihr bis dato eindeutig stäkstes Werk. Wird in den Jahresendabrechnungen als eines der besten Alben der Roots-/Americana-Szene in 2011 eingehen, da sind wir uns sicher.

Das komplette Tracklisting:

1 Alabama Pines - 3:49
2 Go It Alone - 4:27
3 We've Met - 3:08
4 Codeine - 5:36
5 Stopping By - 4:09
6 Daisy Mae - 2:53
7 The Ballad of Nobeard - :27
8 Never Could Believe - 4:06
9 Heart on a String - 3:48
10 Save It For Sunday - 3:49
11 Tour of Duty - 3:25

Art-Nr.: 7344
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Alabama pines
Go it alone
We've met
Stopping by
Never could believe
Heart on a string

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
McCreery, Scotty - clear as day [2011]
Debut-Album des aktuellen "American Idol"-Gewinners Scotty McCreery! Wie auch die Zweitplatzierte der letzten Staffel, Lauren Alaina, veröffentlicht McCreery mit "Clear as day" ein Countryalbum - und es passt bestens. Der junge Mann hat einen ausgeprägten Hang zur Countrymusic und ist, wie er sagt, in einem Elternhaus groß geworden, in dem ständig Musik solcher Leute wie Hank Williams, Conway Twitty und Merle Haggard gespielt wurde. Das hat ihn zweifellos geprägt. Zudem ist Scotty mit einer sehr guten und variablen, überraschend authentischen Countrystimme gesegnet. "It has some old country influences and elements, but it also has a contemporary feel with fun up-tempo songs", sagt er über das Werk. Stimmt genau! Die Fundamente sind durchaus traditionell, doch Scotty weiß auch mal eine etwas poppigere Nuance zu integrieren. Die Mischung passt. Man wird zuweilen ein wenig an Josh Turner (auch stimmlich) und Joe Nichols erinnert, mit einem leicht moderneren Ambiente. Produziert wurde das Album von dem Nashville-Veteranen Mark Bright, der natürlich auch die erste Garde von Music City's "Studio-Mafia" mitgebracht hat, wie z. B. Paul Leim (drums), Brent Mason (guitar), Ilya Toshinsky (acoustic guitar, mandolin), Mike Johnson (steel), Jimmie Sloas (bass) und Gordon Mote (piano). Enthält u. a. eine feine Neu-Interpretation der Nummer "Walk in the country", das der ein oder andere von Keith Urban's erster Band The Ranch kennen wird. Ein prima Country-Einstieg für Scotty McCreery, im übrigen sofort gekrönt mit einem Chart-Einstieg auf Platz 1!

Die komplette Songliste:

1 Out of Summertime - 3:42
2 I Love You This Big - 4:06
3 Clear As Day - 3:56
4 The Trouble With Girls - 3:50
5 Water Tower Town - 2:43
6 Walk In the Country - 2:58
7 Better Than That - 3:10
8 Write My Number On Your Hand - 2:59
9 Dirty Dishes - 3:36
10 You Make That Look Good - 3:02
11 Back On the Ground - 3:19
12 That Old King James - 3:28

Art-Nr.: 7603
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Out of summertime
Clear as day
Water tower town
Walk in the country
You make that look good

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
McEntire, Reba - all the women i am [2010]
Unglaublich! Das ist das 34. Studioalbum in der Karriere von Reba McEntire - und sie klingt noch immer ungemein frisch und absolut zeitgemäß. "All the woman I am" ist der perfekte Nachfolger zum letztjährigen Erfolgsalbum "Keep on loving you". Reba spannt einen wunderbaren Bogen von Tradition zur Moderne, von klassischem Country zu dynamischem, jungem Contemporary Country-Pop, von knackigen Uptempo-Nummern, über mit schöner Steelguitar angereicherte Midtempo-Nummern bis zu emotionalen Balladen. Es ist ein klasse Album geworden, mit dem McEntire nicht nur die Bedürfnisse ihrer eigenen Fans zur vollsten Zufriedenheit abdeckt, sondern allerbesten Stoff für die so breit aufgestellte Country-Gemeinde zwischen jungen Heldinnen der Marke Carrie Underwood und Ikonen wie Dolly Parton abliefert - und zwar auf dem gewoht hohen Reba-Level. Die erste Single, der knackige Uptempo New Country-Knaller "Turn on the radio" ist bereits sehr erfolgreich in den Top 10 der Billboard Country Singles Charts unterwegs, mit klarer Tendenz Richtung Spitze. Bemerkenswert ist auch ihre hier enthaltene, phantastische Country-Interpretation (klasse Steelguitar) des Beyonce-Welthits "If I were a boy", mit dem sie in den USA bereits mit einer Live-Fassung im Rahmen einer CMT Unplugged-Show für mächtig Furare sorgte. Keine Frage, Reba ist noch immer groß in Form!

Die komplette Songliste:

1 Turn On the Radio - 3:36   
2 If I Were a Boy - 3:53   
3 The Bridge You Burn - 3:36   
4 Cry - 3:26   
5 When Love Gets a Hold of You - 3:35   
6 Somebody's Chelsea - 4:34   
7 All the Women I Am - 4:37   
8 The Day She Got Divorced - 3:32   
9 A Little Want To - 3:08   
10 When You Have a Child - 4:09

Art-Nr.: 7170
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Miller, Buddy - buddy miller's the majestic silver springs [2011]
CD & DVD-Set! Neues Meisterwerk des unwiderstehlichen Buddy Miller, den man wohl als einen der größten Musiker und Ikonen der Americana-Szene überhaupt bezeichnen muß. Nicht nur bekannt durch seine Arbeiten als Solist und mit seiner Frau Julie mit vielen begnadeten Alben, sondern auch als überragender Gitarrist in den Bands von beispielsweise Emmylou Harris (Spyboy) und Alison Krauss & Robert Plant (während der "Raising sand"-Tour) und immer wieder als Produzent, zuletzt u. a. von Patty Griffin und Robert Plant's "Band of joy". Für das neue Werk hat sich Miller mit Bill Frisell, Marc Ribot und Greg Leisz 3 weitere, Genre-übergreifende, absolute Saitenartisten ins Boot geholt (die Vier nennen sich passenderweise "The Majestic Silver Strings"), mit denen gemeinsam er eine Reihe alter Country-Klassiker und Traditionals (wie auch ein paar wenige Eigenkompositionen) in einem grandiosen, rootsigen, wundervollen Americana-Gewand aufbereitet hat. Natürlich spielen dabei die Künste der 4 Gitarrenasse eine entscheidende Rolle (brillante, transparente Gitarrenarrangements aus Acoustc-, Electric-, Lap Steel-, Steel-, Baritone-, und Mando-Gitarren), doch von ähnlicher Wichtigkeit sind die phantastischen Gesangsleistungen, die zum einen von Buddy Miller und Marc Ribot übernommen wurden, für die aber auch eine Vielzahl hochkarätiger Gast-Sängerinnen und Sänger verantwortlich zeichnen. Mit dabei sind beispielsweise Patty Griffin, Shawn Colvin, Anne McCrary, Marc Anthony Thompson, Lee Ann Womack und selbstverständlich auch Julie Miller. Das Material kommt sehr entspannt rüber und besticht mit unglaublicher instrumentaler Finesse. Herrlich beispielsweise die wunderbar rootsige Interpretation der traditionellen Country & Western-/Cowboy-Nummer "Cattle call" (die alte Tex Owens-Nummer bringt man vor allem mit dem legendären Eddy Armold in Verbindung), der bluesig swingende Country-/Americana-Boogie "No good lover", Lefty Frizzell's Evergreen "That's the way love goes" (vorgetragen von Shawn Colvin), der traumhaft melodische Waltz "I want to be with you always" (ebenfalls eine alte Lefty Frizzell-Nummer mit tollem Duett-Gesang von Patty Griffin), die kantige, rootsige Version des George Jones-Klassikers "Why baby Why", oder das unterschwellig texanisch/mexikanisch angehauchte, exzellent von Lee Ann Womack vorgetragene "Return to me". Dieses Album ist ein wahres Americana-/Alternate Country-/Roots Country-Meisterstück, vollgepackt mit jeder Menge edler, authentischer, aber immer die nötige Portion Staub, Trockenheit und Ursprünglichkeit bewahrender Songpwerlen - so wie es sich für dieses Aufgebot an Ausnahmemusikern gehört. Großartig! Das Album kommt mit eine Bonus-DVD, die zum einen eine rund 20-minütige Dokumentation über die Entstehung des Albums enthält, und zum anderen mit einem Live-Song aus dem bisher einzigen Auftritt der "Majestic Silver Springs" vom 13. Januar 2010 aus dem Belcourt Theatre in Nashville/Tennessee aufwartet. Die Herren spielen den George Jones-Klassiker "Why baby why". Das endgültige Sahnehäubchen dieses brillanten Teils!

Das komplette Tracklisting:

1. Cattle Call 4:11
2. No Good Lover (Feat. Ann McCrary) 4:58
3. I Want To Be With You Always (Feat. Patty Griffin) 3:11   
4. Barres De La Prison (Feat. Marc Ribot) 3:50
5. Meds (Feat. Lee Ann Womack) 3:31   
6. Dang Me (Feat. Chocolate Genius) 5:02   
7. Bury Me Not On The Lone Prairie (Feat. Marc Ribot) 6:00   
8. That's The Way Love Goes (Feat. Shawn Colvin) 4:29   
9. Freight Train (Instrumental) 2:50
10. Why I'm Walkin' (Feat. Emmylou Harris) 5:48   
11. Why Baby Why (Feat. Marc Ribot) 3:40   
12. Return To Me (Feat. Lee Ann Womack) 5:06
13. God's Wing'ed Horse (Feat. Julie Miller) 4:10

Art-Nr.: 7293
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Cattle call
No good lover
I want to be with you always
Barres de la prison
Why baby why
Return to me
God's wing'ed horse

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Paisley, Brad - this is country music [2011]
Das neue Album von Brad Paisley ist da! "This is Country Music" heisst es - und damit ist bereits alles gesagt. So spielt man heute "real country music"! Wunderbar! Einst als "savior of countrymusic" geadelt, hat dieser "Titel" noch immer Bestand, denn Paisley verkörpert Countrymusic wie kaum ein anderer. Authentisch und ehrlich durch und durch, ungemein abwechslungsreich und mit einer Qualität, die ihresgleichen sucht. Paisley ist ein Wahsinns-Gitarrist (er streut wieder atemberaubende Soli ein), ein toller Sänger und ein Songwriter, der einfach immer das richtige Näschen für den richtigen Song hat. Herrlich beispielsweise das erfrischende Titelstück, eine rein und natürlich "duftende" Countrynummer, locker und knackig zugleich, mit einer tollen Melodie und grenzenlos virtuosem Gitarrenspiel. Oder auch das famose "Old Alabama", eine Hommage an die Countryhelden um Randy Owen und Co., denn als Alabama ihre größten Erfolge feierten, war Pailsey noch ein Teenager (klasse, das Alabama's Randy Owen, Jeff Cook und Teddy Gentry hier mit von der Partie sind). Ganz hervorragend beispielsweise auch der lupenreine "drinkin'" Honky Tonker "Don't drink the water", den Paisley zusammen mit Blake Shelton bringt, das furiose, von tierischen Gitarrenläufen begleitete und mit viel Wüsten-/Ghost Town-Flair "geschmückte" "Working on a tan", die harmonische, mit Carrie Underwood im Duett dargebotene, wunderschöne Ballade "Remind me", das frisch und flockig swingende, Steelguitar-getränkte, traditionelle "Toothbrush", das traumhafte Instrumental "Eastwood" (eine hinreissende Huldigung an den großen Western-Helden Clint Eastwood in einem wunderbar Spaghetti Wesren-kompatiblen Ambiente; Eastwood selbst hat hier einen kurzen Gast-Auftritt), oder das mit den Gästen Marty Stuart, Carl Jackson und Sheryl Crow herrlich grassig in Szene gesetzte Traditional "Life's railway to heaven". Egal, was Brad Pasiley auch anpackt: "This is Country Music" - und zawr in höchster Vollendung!

Das komplette Tracklisting:

1 This is Country Music - 5:14   
2 Old Alabama - 5:02   
3 A Man Don't Have to Die - 4:19   
4 Camouflage - 4:26   
5 Remind Me - 4:32   
6 Working On a Tan - 4:04   
7 Love Her Like She's Leavin' - 4:09   
8 One of Those Lives - 4:13   
9 Toothbrush - 3:09   
10 Be the Lake - 3:56   
11 Eastwood - 5:02   
12 New Favorite Memory - 4:11   
13 Don't Drink the Water - 3:46   
14 I Do Now - 4:00   
15 Life's Railway To Heaven - 4:52

Art-Nr.: 7373
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


|| Weiter