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Angel Band - bless my sole [2010]
Großartiges Sextett um die drei exzellenten Sängerinnen Kathleen Weber, Aly Paige und Nancy Josephson, die sich in der Roots-/Americana-/Alternate Country-Szene in den vergangenen Jahren eine riesige Fangemeinde erspielt haben. Die "Angel Band" spielt eine erdige Mischung aus Roots-, Folk-, Country,-Americana-, Blues-, Soul-, Grass-, TexMex-, und Gospel-Elementen, weit ab vom Glamour Nashville's. Sehr kraftvoller Gesang, wobei sich die Drei beim Lead-Gesang ausgewogen untereinander abwechseln, mit tollen Harmmonies, eingepackt in sehr rootsigen, ungeschliffenen, natürlichen Arrangements, mal akustisch, mal semi-akustisch, und mal von feurigen, dreckigen E-Gitarren durchzogen. Von rauen Roots-/Americana-Rockern bis zu grassigen Sachen ist alles vertreten, was das Americana-Herz begehrt. Sehr abwechslungsreich! Wirkt zuweilen wie eine tolle Mischung aus den Indigo Girls, weiblichen CSN&Y, The Band, Patty Griffin, Mary Chapin Carpenter, ein paar Lucinda Williams'- und folkig bluesige Bonnie Raitt-Splitter eingestreut, und sehr rootsigen Dixie Chicks. Apropos: Chicks: Co-produziert, und ein paar exzellente Lap Steel- und Gitarren-Einlagen eingestreut hat Natalie Maines' Vater, die texanische Toots-Ikone Lloyd Maines. Neben der äusserst kompetenten Begleitband der Damen, tritt auch der legendäre Roots-Gitarrist David Bromberg mit ein paar bemerkenswerten Einlagen in Erscheinung (er ist mit Angel Band-Sängerin Nancy Josephson verheiratet), ebenso wie Bukka Allen am Akkordeon. Die Angel Band ist in der jungen Vergangenheit schon bei fast allen großen, renommierten Genre-Festivals aufgetreten, vom Merlefest bis Bonnaroo, wo sie jeweils begeistert gefeiert wurde. Hört man "Bless my sole", weiss man warum! Nancy Josephson sagt über die Musik der Band: “Our songs speak to who we are as a band: strong, grateful and full of power.” Und Engel lügen bekanntlich nicht! Prächtiger, vielseitiger, hochklassiger Roots-/Americana-Stoff!

Das komplette Tracklisting:

1 Hope is On the Way - 3:58   
2 Same Boat - 3:29   
3 Didn't See It Coming (When the Levee Broke) - 4:35   
4 King of Nothing - 4:35   
5 Long Gone Got Away Lucky - 4:14   
6 (I Feel) Lucky - 3:51   
7 Boots of Guadalupe - 4:31   
8 Fly Away Home - 4:26   
9 Don't Let Me Down - 3:41   
10 Black Tar Sway - 3:27   
11 Deeds We Have Done - 3:28   
12 Go Ahead and Go - 4:49   
13 Bless My Soul - 6:00

Art-Nr.: 7035
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hope is on the way
Didn't see it coming (when the levee broke)
Long gone got away lucky
Boots of Guadalupe
Fly away home
Go ahead and go

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Black Crowes, The - cabin fever ~ dvd [2009]
Im August dieses Jahres veröffentlichten die Black Crowes ihr neues Meisterwerk "Before the frost...until the freeze", das sie in den Woodstocker Studios des alten "The Band"-Veteranen Levon Helm innerhalb von 5 Tagen und Nächten aufgenommen hatten. Das gesamte neue Material (und mehr) wurde während dieser Zeit bei diversen Sessions einem ganz intimen Kreis von Zuschauern live vorgestellt - und genau das ist der Inhalt dieser famosen DVD. Wir erleben die Black Crowes während ganz spezieller, wunderbarer, intimer Live-Performances im Studio, bei denen sie auch Stücke des nur als Download erhältlichen Albums "Until the freeze" präsentieren. Einmal mehr zeigt die Band zu welch fantastischen musikalischen Darbietungen sie fähig ist. Die Stücke sind meist sehr relaxt - und stecken doch voller innerer Kraft und vor allen Dingen voller Inspiration und Seele. Rootsig, bluesig, countryrock-infiziert, jammig, southern, retro - die Black Crowes präsentieren sich in bravouröser und ganz lockerer Verfassung. Als Gast dabei: Larry Campbell: banjo, fiddle, pedal steel! Genial, die Jungs in diesem Rahmen live zu erleben und die großartige Atmosphäre dieser Sessions zu schnuppern. Dazu gibt's noch klasse "Behind the scenes-footage". Ein ganz tolles Teil! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Die komplette Setlist:

1 Aimless Peacock
2 Good Morning Captain
3 Shady Grove
4 Oh Sweet Nuthin'
5 Garden Gate
6 Roll Old Jeremiah
7 Appaloosa
8 Little Lizzie Mae
9 What Is Home
10 Been a Long Time (Waiting on Love)
11 Shine Along
12 Shady Grove
13 Dolphins

Art-Nr.: 6679
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Crain, Billy - skeletons in the closet [2010]
Bärenstarkes Solo-Album des legendären Southern Rock-Gitarristen! "Billy Crain has been a driving force on the Southern Rock and Rock scene for over three decades", heisst es in einem renommierten Online Southern Rock-Fanzine - und genau so ist es. Billy Crain war nicht nur Mitbegründer der einstigen Henry Paul Band, sondern ist auch seit dem Tod Hughie Thomassons bei den aktuellen Outlaws involviert, wo er sich seitdem größtenteils für dessen Gitarrenparts verantwortlich zeigt. Zudem zählt er zum Line-Up von Henry Paul's New Country-Seitenprojekt BlackHawk, das ja mittlerweile fast identisch zur aktuellen Outlaws-Besetzung musiziert. Was an vielen bisher allerdings weitestgehend vorrüber gegangen sein dürfte, ist, dass Billy (sein Bruder Tom Crain war übrigens über 15 Jahre Jahre lang ein ebenfalls überaus erfolgreicher Gitarrist und eine tragende Säule der legendären Charlie Daniels Band) auch als Songwriter in Nashville ungemein gefragt ist und so prominente Interpreten wie Shania Twain, die Dixie Chicks, Sara Evans oder Martina McBride zu den Abnehmern seiner Kompositionen zählen darf. Mit seinem neuen, wunderbaren Solo-Werk "Skeletons In The Closet" hat er sich selbst nun ein Album auf den eigenen Leib zugeschnitten, welches einerseits der ewig hungrigen Southern Rock-Fangemeinde (besonders den Traditionalisten) regelrecht Tränen in die Augen treiben dürfte, das aber auch die Anhänger knackiger, zeitloser Countryrock-"Mugge" und vor allem die Gitarren-Enthusiasten extrem begeistern wird. Es ist eine CD der Extraklasse, die genau das in den Mittelpunkt stellt, was die Anhänger des Genres so gerne mögen: Satte, vielfältige und filligrane E-Gitarrenarbeit! Und die gibt es voller zündender und absolut melodischer, kerniger Soli wirklich in Hülle und Fülle, Billy feuert hier mit seinen Saitengeräten regelrecht aus allen Rohren. Teilweise meint man sogar, dass Hughie Thomasson imaginären Beistand bei vielen der typischen Stratsoli leistet. Bis auf die Covergestaltung und den Mix der Stücke hat Crain sämtliche anderen Dinge wie Produktion, Songwriting und Gesang, sowie alle vertretenen Instrumente im Alleingang eingespielt. Das Ergebnis kann sich mehr als nur hören lassen. Zehn wunderbare, leicht retroangehauchte Tracks (wirken aber dank der kräftigen und glasklaren Produktion sehr zeitgemäß), allesamt sehr melodisch und abwechslungreich, die den Hörer vor allem dank der erwähnten, furiosen Gitarrenarbeit des Protagonisten teilweise staunend zurücklassen. Hatten die Outlaws auf ihrer neuen "Demos"-Scheibe (wo Billy auch beim Songwriting stark mitgemischt hatte) schon sehr positiv überrascht, so ist Crain's Solowerk jetzt der richtige, exzellent passende Nachschlag. Vom flockigen Opener "Rise Up" (schöne Akustikgitarre, 38 Special-typischer E-Gitarren-Rhythmus, Outlaws-trächtige Soli) bis zum herrlichen Abschluss "Running With The Rebels" (ein Lied zum Mitsingen, Mitwippen; auch hier grandiose Stratocaster-Soloarbeit im Thomasson-Stil) bleiben absolut keine Wünsche offen. Billy's Gesang hat allerdings nicht die typische Whiskey-getränkte Southern-Röhre, sondern klingt teilweise wie eine Mischung aus Timothy B. Schmidt (Eagles / Poco) und Rusty Young (Poco), was allerdings ebenfalls prima zu dieser schwungvollen, erfrischenden, sich prächtig in unseren Gehörgängen festsetzenden Musik passt und so manchem Song zusätzlich gar ein unterschwelliges Westcoast-Ambiente verleiht. "Muddy Waters" im typischen Outlaws-Gewand der Anfangsjahre (leichter Western-Einschlag, herrliche, virtuos gespielte E-Gitarren-Salven), das hochmelodische "White Picket Fence" (klasse E-Gitarren-Fills, schöne Harmoniegesänge) und das dezent folkige "Hard Times At Ridgemont High" (Mandolinen-betont, könnte auch gut ins BlackHawk-Programm passen) bilden die Vorboten für eine sich im Verlauf immer weiter steigernde CD. "Quick Silver" mit seiner markanten Refrainzeile (hat viel early Poco-Fwwling) überzeugt mit polternden Drums, richtig raubeinigen, erdigen Slides und furiosem E-Gitarren-Spiel in bester Lynyrd Skynyrd-Tradition. Allen Collins zu seiner Glanzzeit lässt grüßen! Der stampfende Titeltrack (übrigens nicht zu verwechseln mit dem Lied "Too Many Skeletons In Your Closet" der auch den Outlaws nahestehenden Ghost Riders) zeichnet sich durch eine markante E-Gitarren-Führungslinie aus und bietet die in Szenekreisen obligatorischen Twin-Parts. Das swampige und leicht countryumwobene "Daisy Chain" entpuppt sich mit seinem sofort in den Gehörgängenen verwurzelten Retro-Refrain (man fühlt sich teilweise in Crosby, Stills, Nash & Young-Tage zurückversetzt) und der tollen E-Gitarren-Arbeit, inklusiv kleinem Gitarrenfinish, als weiterer Kracher. Das erneut in allerbester Outlaws-Manier präsentierte "Borrowed Freedom" und das in den Strophen ein wenig an "House Of The Rising Sun" erinnernde "Cracks" (zum Teil dezent psychedelisch anghauchte, herrliche E-Gitarren-Arbeit) überzeugen wieder durch modern interpretierte Retroabwandlungskunst. Das bereits erwähnte "Running With The Rebels" würde jeden Southern-Fan auf die Knie gehen lassen, wäre da nicht der kleine Makel des Fehlens des Genre-obligatorischen Gitarrenfinishs, auf das man sich im Verlauf des Songs (trotz toller Soli zuvor) schon fast unweigerlich einrichtet. Trotzdem ein Klasse-Abschluss! Billy Crain überzeugt mit seinem Solo-Album "Skeletons In The Closet" auf ganzer Linie. Eine phantastische Visitenkarte eines absoluten Ausnahme-Gitarristen, Songschreibers und Allround-Musikers, die von vorn bis hinten einfach nur Spaß macht. Ein kleines Manko ist die etwas spartanische Verpackung der CD im einfachen Papp-Sleeve in alter LP Cover-Optik, doch das darf und muß man bei dieser prachtvollen Musik einfach als zu vernachlässigen in den Hintergrund stellen. Ein tolles Album! Man darf gespannt sein, was Billy Crain in Zukunft noch so alles aus seiner offensichtlich mit Ideen nur so vollgepackten musikalischen Vorratskammer hevorholt... (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Rise Up (4.04)
2. Muddy Waters (4.36)
3. White Picket Fence (3.50)
4. Hard Times At Ridgemont High (4.19)
5. Quick Silver (4.40)
6. Skeletons In The Closet (3.51)
7. Daisy Chain (4.30)
8. Borrowed Freedom (3.32)
9. Cracks (3.34)
10. Running With The rebels (3.20)

Art-Nr.: 7228
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Muddy waters
White picket fence
Hard times at Ridgemont High
Quick silver
Skeletons in the closet
Borrowed freedom
Cracks

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Curtis Band, Stoney - acid blues experience [2005]
Leute, legt die Sicherheitsgurte an! Ein gewaltiger Bluesrock-Orkan, ein mächtiges Gitarren-Inferno wird gleich über Euch herienbrechen! Die Stoney Curtis Band um das Gitarren-"Monster" Curtis Feliszak, ursprünglich aus Chicago, jetzt in Los Angeles ansässig, hat eingestöpselt! Was jetzt kommt, ist das pure Gewitter! Furiose, enthusiastische und massive rockin' Blues-/Bluesrock-Power voller Leidenschaft und Feuer, die einen bereits nach wenigen Minuten, nein Sekunden, nicht mehr los lässt! Dieser Stoney Curts Feliszak (klar, daß der mit solch einem Nachnamen seine Truppe nicht "Curtis Feliszak Band" nennt) ist ein "Irrer" an der Gitarre! Hauptsächlich beeinflußt von Robin Trower und Jimi Hendrix fasziniert er uns mit atemberaubenden, zündenden und Energie geladenen Gitarrenriffs und -soli, die kaum Zeit zum Luft holen bieten. Schon sehr geprägt von der Spielweise Trower's und Hendrix' kopiert er diese nicht einfach, sondern kreiert unter der Einbeziehung von Elementen weiterer Größen wie beispielsweise Johnny Winter, Albert Collins oder auch Stevie Ray Vaughan einen ganz eigenen, auf klassischem Retro-Bluesrock der Siebziger und späten Sechziger basierenden, jedoch absolut zeitgemäßen, "modernen", fulminanten und mitreißenden Stil! Es kocht und brodelt an allen Ecken und Enden! Massive, fast schon metallische Riffs, ungemein schnelle, glühende, fiebrig elektrisierende, endlose Läufe, mächtige Wah Wah-Explosionen, regelrechte Gitarren-Tornados, er hat es alles drauf! Joe Bonamassa, Eric Sardinas und wie ihr alle heißt, ihr dürft mit "Stoney" einen "Neuen" in euren Reihen begrüßen, zu dem ihr schon mal ehrfürchtig "hinüberschielen" dürft. Zudem besitzt dieser Bursche auch noch eine sehr starke, kräftige und engagierte Stimme. Klar, daß zu einem solch hochkarätigen musikalischen Output auch eine ebenso starke Bgletband gehört. Mit "extraordinaire" Bassmann Colby Smith und Charlie "Big Foot" Glover an den Drums weiß Curtis, daß er zwei Leute an seiner Seite hat, die hundertprozentig auf seinem Niveau agieren und mit denen er sich blind versteht. Ja, ja, die Stoney Curtis Band ist "nur" ein Trio, und doch klingt alles dermaßen massiv, voll und satt, daß man das kaum für möglich hält. Das permanent glühende Gitarren-Feuerwerk hört sich meistens an, als seien mindestens zwei "Gitarreros" am Werk. Curtis ist ja manchmal kaum zu bremsen, so vehement jagt er über die 6 Saiten! So auch bei dem grandiosen Eröffnungsstück "Last train to Chicago", einem dem Titel entsprechenden rollin' and rockin' Blues, der in der Tat unnachgiebig seinen Boogie-Weg zieht, wie ein schweres, nicht zu stoppendes, kollosales Stahroß! Treibendes, rollendes Drumming, ungemein muskulöse, satte Riffs, eine prima Melodie und dermaßen furiose, permanent den Sidepunkt erreichende Gitarrenläufe, daß man sofort spürt, wie engagiert sich die Musiker gegenseitig "anfeuern" und sich ständig zu höchster, musikalischer Power puschen! Wenn hier die Kohlen nicht glühen, wo dann? Weiter geht's mit dem herrlichen, krachenden, gut abgehenden, vor Kraft nur so strotzenden Bluesrocker "Evil woman", voller großartiger Rhythmen und Riffs, die klar an den schon genannte Robin Trower erinnern. Guter Drive, gute Melodie, kochende Wah Wah-Gitarre und wirbelnde, wieselflinke, fiebrig glühende Soli, bis die Finger bluten! Effektvolle Gitarren-Kaskaden, massive "Heavy"-Riffs und feurige, akrobatische Soli zieren das anschließende, heftig rockende, gut 7-minütige "Bullets", das wahrlich aus den Boxen knallt, als würden einem selbige in Sekundenabständen um die Ohren pfeifen. Verrückt, das monströse Gitarrensolo in der Mitte und dieser Mörder-Riffwall am Ende! Nach dem klasse Instrumental "Mulholland shuffle", einem brodelnden Shuffle-Blues, folgt mit dem fantastischen "Crashin' down like thunder" ein prachtvoller, glühender, rauer und durchaus laut gespielter, schwerer Slow-Blues, dessen regelrecht Funken sprühende Gitarrenläufe man schon fast als "halsbrecherisch" bezeichnen muß! So folgt ein Highlight dem nächsten! Ob der gefällige, satte Riff-Bluesrock-Groove-Knaller "Around the world", der knackige, klassische, durchaus wieder von einer starken Melodie durchzogene, fette (Blues)Rocker "Colors", der unweigerlich zum zuckenden Mitwippen und -rocken anspornt, genauso wie zum Luftgitarre spielen, oder die über 9-minütige, das Album abschließende, hammermäßige Bluesrock-Ballade "World without you", deren packende Gitarrensoli zum Ende noch mal alle Dämme brechen lassen - das komplette Album ist ein ewig loderndes, fast 69 Minuten andauerndes, prachtvolles Bluesrock-Feuerwerk! Produziert hat das Teil im übrigen eine andere Gitarren- und Produzenten-Ikone, nämlich Mike Varney, zuletzt auch für Leslie West's aktuelles Werk "Got blooze" verantwortlich. Nur am Rande: Vielleicht erinnern sich auch noch einige daran, daß Mike Varney u. a. an dem 94iger Album "Diablo canyon" von Hughie Thomasson's Outlaws beteiligt war - er steuerte z.. B. ein Gitarrensolo zu "Macon Blues" bei! Zurück zu "Acid blues experience": Wie heißt es so schön in einem U.S.Statement? "A powderkeg of a release that captures the fiery passion and intense energy of one of the hottest guitarist in the world today". Das unterschreiben wir zu hundert Prozent! Die Stoney Curtis Band "blows you away"!

Art-Nr.: 3468
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Last train to Chicago
Evil woman
Bullets
Crashin' down like thunder
Colors

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Curtis Band, Stoney - cosmic conn3ction [2011]
Dieser Bursche spielt wie der Teufel! Was für ein Gitarren-Feuerwerk! Der aus Chicago stammende, seit vielen Jahren aber schon in Los Angeles lebende Saiten-Wizzard Stoney Curtis und seine Band kommen mit ihren dritten Album. Und Leute, der Kerl war nie besser - das Ding ist ein "Killer"-Teil. Krachender Seventies-based Bluesrock, geballte Gitarren-Power und eine amtliche Dosis Classic-Rock, zuweilen durchzogen mit einem herrlichen, nie zu aufdringlichen, sondern schön dezent gehaltenen Retro Psychedelic-Flair - das sind die wohl schmeckenden Zutaten, aus denen die Stoney Curtis Band ein geradezu unwiderstehliches Blues-Rock'n Roll-Menü anrichtet, dessen "Verzehr" den geneigten Fan in eine absolute Hochstimmung versetzt. Die Songs (sämtliche Titel stammen aus der Feder von Curtis A. Feliszak aka Stoney Curtis und Produzent Mike Varney) sind durchweg von großer Klasse. Sie bestehen stets aus einer gesunden, massiven Härte, gehen dabei aber nie im "Lärm" oder allzu überladenen Gitarrenorgien unter, sondern bestechen mit inspirierten, hochklassigen, virtuosen, alle Register ziehenden Saiten-Ausflügen und, das verdient eine ganz besondere Erwähnung, aus einer prächtigen, hervorragend hängen bleibenden Melodik. Exzellent auch die dezente, aber sehr effektive Hammond Orgel-Arbeit des heimlichen vierten Mannes Jesse Bradman, der das eigentliche Trio immer wieder bestens unterstützt. So stark wie diesmal war das Songmaterial noch nie. Und trotz dieses unterschwelligen, stets vorhandenen Acid-/Cosmic Blues-Spirits ist das hier eine absolut bodenständige, erdige Angelegenheit, fernab von spacigem Sound-Wirrwarr. Im Gegenteil: es wird straight, hart und robust gerockt - geradezu ein Bluesrock- und Gitarren-Ohrenschmaus. Abgehende, mächtig Gas gebende und viel Dampf produziertende Uptempo-Rocker wechseln sich mit würzigen, sehr authentischen Blues-Nummern und der ein oder anderen herrlichen Bluesrock-Ballade. Die Einflüsse reichen von Johnny Winter über Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix, Cream, George Thorogood, Eric Clapton und Robin Trower, genauso wie von beispielsweise Muddy Waters, Buddy Guy und Howlin' Wolf. Aber auch aktuelle Kollegen wie etwa Joe Bonamassa, Chris Duarte, Kenny Wayne Shepherd, Jay Jesse Johnson und wie sie alle heissen, sind natürlich gut heranzuziehende Vergleichsgrößen. Und Stoney Curtis spielt in dieser Liga ganz vorne mit. Bärenstarke Songs wie der abgehende Opener "Blues & Rock 'n' Roll" (was für eine zutreffende Devise für das gesamte Werk), der tolle, kochende Shuffle-Blues "When the sweet turns to sour", der fantastische, geradlinige, voller Southern Rock-Esprit steckende Riff-Rocker "Mouthful of honey" mit seinen glühenden Gitarrensoli, dem klimpernden Honky Tonk-Piano und der großartigen Melodie (vielleicht erinnert sich mancher noch daran, daß Mike Varney u. a. bei dem 94iger Album "Diablo canyon" von Hughie Thomasson's Outlaws beteiligt war - er steuerte z.. B. ein klasse Gitarrensolo zum "Macon Blues" bei), das von (allerdings mächtig Gas gebendem) Robin Trower'schem Wah Wah-Spiel begleitete, gewaltig Drive entwickelnde, wieder sehr melodische "Soul flower" (der Meister mit packenden Gitarrenläufen und exzellentem Gesang - im übrigen war er auch gesanglich noch nie so gut wie heute), der Volldampf-Kracher "Mary Jayne" (halsbrecherische Gitarrenausflüge), oder der wunderbare Slow-Bluesrocker "Infatuation Blues" (grandioses Gitarrenspiel) sind allesamt nur beispielhafte Highlights eines durch und durch famosen Albums, bis dieses schließlich nach knapp 70 Minuten Spielzeit mit der von traumhaft melodischen Gitarrenläufen begleiteten, ein starkes Classic Rock-Flair ausstrahlenden, wundervollen Ballade "The letter" endet! Kurzes, knappes Fazit: Das Album ist einfach ein Knüller - nicht mehr, nicht weniger! Die ohne Zweifel beste Arbeit der Stoney Curtis Band bis zum heutigen Tag - und die beiden vorigen Teile waren wahrlich auch nicht von schlechten Eltern...

Das komplette Tracklisting:

1 Blues & Rock 'n' Roll - 4:11
2 When the Sweet Turns To Sour - 8:09
3 Mouthful of Honey - 5:04
4 Headin' For the City - 5:06
5 Soul Flower - 6:08
6 Good Lovin' Done Right - 4:25
7 Big Beautiful Women - 4:01
8 Mary Jayne - 5:15
9 Infatuation Blues - 8:22
10 Before the Devil Knows You're Dead - 4:19
11 Rise Up - 6:25
12 The Letter - 6:59

Art-Nr.: 7298
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blues & Rock 'n' Roll
When the sweet turns to sour
Mouthful of honey
Soul flower
Mary Jayne
Infatuation Blues
The letter

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Deadstring Brothers - silver mountain [2007]
Zwei Jahre nach dem hervorragenden "Starving winter report" legt diese großartige Rootsrock-Formation aus Detroit einen noch stärkeren Nachfolger vor! Vollgepackt mit Anleihen an die "rootsigen" Stones zu "Exile on Main Street"-Zeiten, riffig bis zum Abwinken, voller herrlicher Gitarren, dreckig, staubig, teils mit einem feinen Southern-Charme, aber auch mit wunderbaren Alternate Country-Bezügen, rockt sich die Truppe durch 11 prächtige Songs! Mittlerweile zum Sextett angewachsen, besticht die Band mit einem schön trockenen, herrlich "rotzigen", satten Sound, der vor alen Dingen von den beiden ausgezeichneten Gitarristen Kurt Marschke (er ist der klare "Kopf" der Band - Sänger, Songwriter, Produzent) und Spencer Cullum (auch Dobro, Pedal Steel, Lap Steel), sowie den prächtigen Piano- und Orgel-Klängen des Keyboarders Patrick Kenneally betstimmt wird. Im Gegensatz zum Vorgänger tritt zudem die einstige Background-Sängerin Masha Marjieh deutlich mehr in den Vordergrund und übernimmt bei gut der Hälfte der Songs mit ihrer prächtigen, rootsig-bluesigen, heißblütigen Stimme den Lead-Gesang (teils im Duett mit Marschke), was der Scheibe umgemein gut tut und der Musik noch mehr "Pfeffer" verleiht! Während die erste Hälfte des Albums weitestgehend von straighten, krachenden, konpromißlosen Rockern geprägt ist (sieht man mal von der traumhaften Ballade "If you want me to" ab), fröhnt die Truppe im zweiten Abschnitt häufig ihren Americana-/Alternate Country-Vorlieben. Somit bildet man auf wunderbare Weise einen "knisternden" Spannungsbogen, der neben der großen Nähe zu den Rolling Stones, von den Faces über The Black Crowes und die Drive-By Truckers, bis zu The Band und Gram Parsons reicht! Und das Zeug bleibt prächtig hängen! Los geht's mit dem vorzüglichen, Energie-geladenen Knaller "Ain't no hidin' love"! Dreckige, kantige Stones-Riffs und ein großartiger Groove (wunderbar unterstützt von einer "rollenden" Orgel-Untermalung) münden in einem Retro-Rootsrocker ohne jeden Schnörkel, der sofort "kickt"! Großartiger, bluesiger, souliger Gesang von Masha! Die bereits zitierten Faces und Black Crowes hinterlassen ihre Spuren bei dem folgenden, kochenden "Heavy load" (klasse Wurlitzer-Untergrund, rotzige Riffs, exzellentes Lead Gitarren-Spiel - hat mächtig "Biß" und "Feuer"), während mit dem anschließenden, schon erwähnten "If you want me to" nun eine hinrei0ende Rootsrock-Ballade ansteht. Und selbst die erinnert an die Rolling Stones! Sachen wie zum Beispiel "Moonlight mile" kommen einem in den Sinn. Was für eine wunderbare Melodie, dazu ein großartiges Acoustic Gitarren-/Hammond Orgel-/Piano-Gewand, immer wieder durchsetzt von würzigen Slide-Licks. Starkes E-Gitarren-Solo im Break! Eine Pracht-Nummer! Es folgt mit dem mächtig Staub aufwirbelnden "Queen of the scene" ein furioser, gewaltig abgehender, Slide- und Piano-getränkter Honky Tonk-/Americana-/Rootsrock-Kracher, irgendwo an der Schnittstelle zwischen den Stones, den Black Crowes und Dan Baird, ehe mit dem famosen"Tennessee sure enough" ein purer, swampiger, rootsiger Blues-/Southernrocker auf dem Programm steht, der gar den North Mississippi Allstars zu höchster Ehre gereicht! Spencer Cullum's grandiose Lap-Steel (Slide) bildet ein glühendes Parallel-Duett zu Masha's "heißem" Gesang! Von den Country-orientierteren Titeln begeistern beispielsweise die exzellente, melodische Ballade "Silver mountain", mit ihrer feinen "Saloon"-Piano-/Mandolinen-/Geigen-/Pedal Steel-Instrumentierung, der ungemein lockere Retro-Countryrocker "You look like the devil" mit seinem schönen Hank Williams-Flair, oder auch die stark an The Band erinnernde, wunderbare, "waltzing" Americana-/Alternate Country-Ballade "The light shines within", die, vor allem hevorgerufen durch das traumhafte Mundharmonika-Spiel von Gast Mickey Raphael (Willie Nelson Band) ein unterschwelliges "Western"-Feeling erzeugt! Zwischedrin wird's dann nochmal richtig "schwül", wenn die Band den brodelnden Acoustic Delta-Blues-/Swamp-Rocker "Rollin' blues" anstimmt! Mit diesem, ihrem mittlerweile dritten Album, etablieren sich die Deadstring Brothers endgültig in der Spitze der aktuellen Rootsrock-/Americana Rock-Szene! Sehr starker Stoff!

Art-Nr.: 5325
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ain't no hidin' love
Heavy load
If you want me to
Queen of thre scene
Tennessee sure enough
The light shines within

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Drive-By Truckers - decoration day [2003]
Nach ihrer sensationellen, von der Kritik mit Lob regelrecht überschütteten (bekam im US-Rolling Stone als eine der ganz wenigen CDs eine 4-Sterne-Bewertung - so etwas kommt dort nur alle Schaltjahre mal vor) 2001er "Southern Rock Opera", legen die 5 Southern boys (4 stammen aus Alabama, einer aus South Carolina) nun ihren mit Hochspannung erwarteten Nachfolger vor. Das Resultat: auch "Decoration day" wird die "Experten" wieder begeistern, ist es doch erneut ein heruarragendes Album geworden. Die Songs sind zumeist während der Aufnahmen zu "Southern Rock Opera" enstanden, jedoch jetzt erst eingespielt worden. Einmal mehr ist es eine Art Konzeptalbum geworden. Der "Decoration day" ist ein in den Südstaaten der USA auch heute noch zelebrierter Feiertag, an dem die Kirchen des Südens ihrer (Kriegs)Opfer gedenken und deren Gräber und Monumente mit Blumen schmücken und dekorieren. Vor diesem Hintergrund beleuchten die "Truckers" dieses Mal die etwas "dunklere" Seite des Südens, greifen, durchaus mit einer ganz persönlichen Note, etwas problembehaftetere Themen auf. Textlich und musikalisch sind sie dabei, entsprechend ihrer Heimat, immer auf den Süden fixiert. Natürlich spielen die Jungs um die beiden Kreativköpfe Pattersson Hood und Mike Cooley (Gitarren und Gesang), und das hier noch weniger als bei "SRO", keinen typischen Skynyrd- oder Hatchet-like Southernrock - vielmehr bezeichnen es viele in den USA als eine Art "New-school Southern Rock"! Wir möchten die Musik von "Decoration day" ganz einfach als deftigen, dreckigen, rohen Gitarren-Roots-Rock mit einer gehörigen Portion Southern-Esprit bezeichnen, geprägt von einem großartigen 3-Gitarren Line-up und staubigem, heiserem Lead-Gesang. Immer wieder hört man auch Einflüsse von klasischem Retro-Countryrock, genauso wie spürbares Jam-Feeling. Auch Steve Earle-und Uncle Tupelo-Anhänger kommen voll auf ihre Kosten. Dazu dieser herrliche, vielschichtige Gitarrensound mit zum Teil 3 E-Gitarren, der auch bei den ruhigeren Stücken jederzeit deutlich zum Tragen kommt. Das Album startet mit dem recht verhaltenen, country-infizierten Rootsrocker "The deeper in", frisch und retro gleichermaßen, der trotz seines wenig aggressiven Arrangements gleich diesen breiten Gitarrensound offeriert. Die Gitarren, Patterson Hood's Raspelstimme, das rauhe, scheppernde Schalgzeug, die feine Melodie, und eine herrliche Steelguitar (als Gast: Weltklasse-Steeler John Neff von den Star Room Boys und Barbara Cue, früher DBT) ergänzen sich einfach wunderbar. Danach geben sie Gas! "Sink hole" rockt prächtig ab. Die 3 Gitarren sind voll da! Herrlich dreckig und ruppig! Rauh und roh geht's mit dem tollen "Hell no, ain't happy" weiter. Erneut satte Gitarren! Findet sich an der Schnittstelle zwischen ungeschliffenem Rootsrock, Southernrock und Neil Young's Crazy Horse! Nach dem Stones-angehauchten Uptempo-Rootsrocker "Marry me" folgen das entspannte, rootsige, countrylastige, wieder voller klarer Gitarren geprägte, flotte "My sweet Annette", der southern-inspirierte Alternate Countryrocker "Outfit", das wunderbare an die "New Riders of the Purple Sage" erinnernde "Heathens", der Slide-getränkte, satte Midtempo-Rocker "(Something's got to) Give pretty soon", und und und.... - bis hin zu dem tollen Titelstück, einem von starken Gitarren begleiteten, etwas mystisch anmutendem, rootsigen Southern-Rocker! Die Drive-By Truckers haben in den letzten 14 Monaten ca. 250 Live-Shows gespielt und sind schon wieder unermüdlich auf Tour. Das spürt man nachhaltig in ihrer voller Atmosphäre steckender Musik! Produziert hat das Album im übrigen David Barbe! Wie schon bei "Southern Rock Opera" kommt das Album in einer tollen Digipack-Verpackung mit ähnlichem Design. Das Booklet enthält alle Texte! Knapp 65 Minuten (15 Songs) gut geölter, dreckiger, southern-flavored Gitarren-Rootsrock einer der besten Genre-Bands dieser Tage! Ohne Zweifel! Starkes Werk!

Art-Nr.: 1891
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hell no, ain't happy
Marry me
Heathens
(Something's got to) Give pretty soon

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Duarte Group, Chris - vantage point [2008]
Gerade mal 14 Monate nach dem prächtigen "Blue velocity" kommt die Chris Duarte Group mit dem nächsten, herausragenden, Volldampf-Bluesrock-Kraftpaket! Irre stark! Der aus San Antonio/Texas stammende, mittlerweile allerdings in Atlanta/Georgia residierende Duarte begegnet uns dabei erneut mit schier atemberaubendem Gitarrenspiel. Der Bursche und seine Freunde setzen dabei eine gewaltige Energie frei. Rau, ungemein dreckig, voller Power und purer "Elektrizität" begeistert der Meister mit ausgedehnten Soli, die genauso massiv wie durchdacht, genauso wuchtig wie quirlig und genauso virtuos wie "monströs" über uns hereinbrechen. Wie selbstverständlich scheint er die Einflüsse und Elemente solcher Kollegen wie Stevie Ray Vaughan (wohl sein größter "Hero"), Johnny Winter. Eric Johnson, Jimi Hendrix, Warren Haynes und Jimmy Page zu seinem ganz eigenen, mitreißenden Stil zu vereinen, der sowohl seine texanischen Wurzeln als auch die zur Heimat gewordene Nähe der Südstaaten mit einbezieht. Prinzipiell knüpft "Vantage point" nahtlos an den Vorgänger "Blue velocity" an, wenngleich diesmal wesentlich mehr Elemente des Classic-Rock mit einbezogen wurden. Vor allen Dingen sind bei einigen Songs deutliche Einflüsse von Led Zeppelin und ZZ Top spürbar, was wahrlich nicht von Nachteil ist. So rauscht der famos abgehende Opener "The best I can do" beispielsweise wie eine furiose Fortsetzung des Led Zeppelin-Klassikers "Rock & Roll" aus den auf eine amtliche Lautstärke eingestellten Boxen, zumindestens was die Rhythmik und die zentrale Hookline betrifft. Dazu kann man den grandiosen Gitarrenläufen Duarte's dessen texanischen Ursprung nicht absprechen. Eine geradezu packende Kombination! Auch der zunächst sehr schwerblütige, ungeheuer massiv und dreckig rockende, durchaus an Stevie Ray Vaughan erinnernde Blues "She don't live here anymore" steckt voller Zeppelin-Inspiration und vollzieht nach rund 2 1/2 Minuten mit dem einsetzenden Instrumentalbreak einen tollen Tempowechsel, in dem Duarte ein fulminantes Gitarren-Feuerwerk abbrennt. Danach findet die Nummer zum anfänglichen Blues-Rhythmus zurück, wobei Chris' vorzüglicher Gesang von scheinbat mehreren, unter Starkstrom stehenden, mächtigen Gitarren umgeben ist. Saustark! Die erwähnten ZZ Top (zu besten "La Grange"-Zeiten) hingegen lassen bei dem gnadenlos nach vorn rockenden Texas-Boogie "More Boogie" grüßen! Welch ein Drive! Was für furiose, dreckige Gitarrenritte! Erneut hat man zuweilen das Gefühl als rockten gleich mehrere, wie entfesselt aufspielende Gitarreros um die Wette. Weitere sehr starke Songbeispiele sind u.a. der kochende, packende, voller Southern-Flair steckende, rockin' Shuffle-Blues "Satisfy", der in manchen Nuancen gar an die Musik eines Dan Baird erinnert, der von dreckigen und glühenden, dabei aber wieselflinken und locker in Szene gesetzten Gitarrenläufen durchzogene, trockene, inspirierte Slow-Blues "Troubles on me", der wie die Hölle abgehende Rock'n Roll-/Roadhouse-/Party-Knaller "Let's have a party", der bluesige, riffige Retro Classic Rock-Kracher "Babylon", der mit seinen markanten Riffs und Licks, aber auch mittels der Gesangsperformance, einmal mehr an "Zep's" Page und Plant erinnert, wie auch der ungemein intensive, powernde "Hammer" Texas-Blues "Blow your mind", dessen in der "extended version" eingebautes, rund 10-minütiges Gitarrensolo (-jamming) des Meisters die Fans in eine seelige, nimmer enden mögende, hingebungsvolle Gitarren-/Bluesrock-Trance versetzen dürfte. Grandios! Apropos "extended versions": 2 Nummern des Albums gibt es als Bonustracks in diesen sogenannten "extended versions" ein zweites Mal, wobei die vermeintlich lange Version von "Troubles on me" in Wahrheit aber die kürzere ist. Das muß keiner verstehen! Tut dem ganzen Spaß aber keinen Abbruch, denn das Album hat eine satte Spielzeit von über 71 Minuten - und würden die kürzeren Versionen der beiden doppelten Titel wegfallen, wären es immer noch 61 Minuten. Es gibt also die Chris Duarte-Vollbedienung auf der ganzen Linie! Masse und Klasse im parallelen Einklang - und zwar vom Allerfeinsten! "Vantage point" wird unter den Gitarren-Enthusiasten und Bluesrock-Freunden erneut für Festtagsstimmung sorgen! Baumstarkes Album! Also Leute: "Get ready to have your face rocked off! Chris Duarte has been known to play guitar till his fingers bleed"...

Die Tracklist:

1 The Best I Can Do - 3:39   
2 Satisfy - 3:56   
3 Slapstak - 5:55   
4 More Boogie - 4:48   
5 Troubles on Me - 5:43   
6 Let's Have a Party - 3:20   
7 The End of Me and You - 4:49   
8 Blow Your Mind - 4:14   
9 She Don't Live Here Anymore - 6:40   
10 Babylon - 6:25   
11 Woodpecker - 4:38   
Bonus Tracks:
12 Blow Your Mind [Extended Version] - 12:07   
13 Troubles on Me [Extended Version] - 5:07

Art-Nr.: 5955
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The best I can do
Satisfy
More Boogie
Blow your mind
She don't live here anymore
Babylon

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Eleven Hundred Springs - eight the hard way [2011]
Eleven Hundred Springs - Made in Texas! Das ist ein Countrymusic-Gütesiegel, das die großartige Band aus Dallas stolz zur Schau trägt. Und das darf sie auch. Eine der besten texanischen Countrybands beglückt uns erneut mit einem wunderbaren Album allerfeinster, von zwangloser Spielfreude, Lockerheit und ursprünglicher Reinheit geprägter, lupenreiner Countrymusic, so wie sie in den Barrooms, Dancehalls und Honky Tonks von Texas zu Hause ist. Trotz ihres klassischen, durch und durch traditionellen Ambientes, teils mit einem schönen Old School-Flair, leben die Songs von ihrer unmittelbar rüberkommenden Frische. Sie sind simpel, eingängig, flockig, gehen prima ins Ohr und beeindrucken gleichzeitig mit exzellenter musikalischer Kompetenz. Durch den natürlichen Charme der Musik "riecht" man förmlich dieses unwiderstehliche, ländliche Texas-Flair. Hippe Nashville-Trends oder gar poppige Elemente sind der Band ein Greuel. Nein, diese Jungs spielen nichts als reine, unverbrauchte Countrymusic ohne aufgesetzten Schnickschnack. Bestimmt wird das musikalische Geschehen von dem großartigen Baritone-, Telecaster- und Acoustic-Gitarrenspiel sowie dem nicht minder starken Gesang des Frontmannes und Songwriters Matt Hillyer (seine Stimme zeichnet sich durch einen dezenten Gram Parsons-Vibe in Verbindung mit natürlichem Southern-Charme aus), der tollen Fiddle-Arbeit des "3rd generation Texas fiddlers" Jordan Hendrix und den herrlichen Steelguitar-Einlagen des vorzüglich agierenden Burton Lee, der auch vereinzelt mal mit ein klasse Dobro zupft. Komplettiert wird das Quintett durch den Bassisten Steven Berg (wie Matt Hillyer Gründungsmitglied der 1998 formierten Band) und den neuen Drummer Arjuna Contreras. Die Einflüsse der "Springs" reichen von den bereits erwähnten Gram Parsons und Waylon Jennings, über Hank Williams, Buck Owens, Willie Nelson, Johnny Cash und George Strait, bis hin zu Doug Sahm und Bob Wills and his Texas Playboys. All das verarbeiten sie zu ihrem eigenen, unwiderstehlichen, so reinen und wohl schmeckenden Country-Menü, auf das man, hat man es erst einmal gekostet, nicht mehr verzichten möchte. Ob die traumhaft lockere, flockige, honky-tonkin' Texas Country-Nummer "This ain't the first time (but it's the worst time)" mit der großartigen Baritone E-Gitarre, den wunderbaren Pedal Steel-Flls und der surrenden Fiddle (der Background-Gesang kommt übrigens von der exzellenten Brennen Leig), das flotte, schwungvolle, flüssige, schön ins Ohr gehende Traditional Country-Stück "Heartstrings" mit der starken E-Gitarren-/Fiddle-Begleitung, der lupenreine Old School Honky Tonker "No place else to go" in seinem klasse Steelguitar-/Fiddle-Arrangement und dem wunderbaren Harmonie-Gesang, das seinem Titel alle Ehre machende "Hardcore Honkytonk", oder der kraftvolle, mit einem klasse Waylon-Flair versehene, prächtig groovende Outlaw-/Roadhouse-Boogie "We're from Texas" (großartige Baritone Gitarren-Riffs, herrliche Pedal Steel) - diese Burschen spielen ihre "real country music" mit ungemein viel Herz und purem Idealismus. Das ist ihr Leben, das macht ihnen Spaß - und das kommt rüber. "Long live the 'Springs'"...

Die komplette Songliste:

1. This Ain't the First Time (But It's the Worst Time) 3:39
2. Heartstrings 3:13
3. Stuff You Can't Refuse 3:18
4. Nobody Loves You Like Me 2:39
5. No Place Else to Go 3:31
6. Not What I Thought You Would Say 3:26
7. Hardcore Honkytonk 3:17
8. We Can Work This Out 3:09
9. For Better or Worse 3:21
10. We're From Texas 3:05

Art-Nr.: 7294
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This ain't the first time (but it's the worst time)
Heartstrings
No place else to go
Not what I thought you would say
We can work this out
We're from Texas

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Evans, Sara - stronger [2011]
Sara Evans is back! Nach fast sechsjähriger Abstinenz kehrt eine der großen, mit unzähligen CD-Verkäufen und zig Auszeichnungen prämierten Sängerinnen der New Country-Szene mit einem neuen Studioalbum zurück. Obwohl sie nicht völlig untätig war (es gab neben Fernsehaktivitäten auch das eine oder andere schöne Duett mit Leuten wie Pat Green oder Brad Paisley) hatte es in der Zwischenzeit lediglich zu einer Greatest Hits-Kompilation gereicht, Schlagzeilen hatte sie aber eher durch den öffentlich ausgetragenen Scheidungskrieg mit ihrem Ex-Ehemann Craig Schelske gemacht. Seit sie mit dem früheren Quaterbeck der Alabamy University Jay Barker verheiratet ist, haben sich die Wogen jedoch wieder geglättet und damit scheint Sara auch wieder den Kopf für ihre eigentliche Passion frei bekommen zu haben. Der Titel des neuen Werks "Stronger" ist jedenfalls äußerst passend gewählt. Man erlebt eine Sara Evans so stark wie lange nicht. Ja, ihre Musik wirkt spürbar befreit. Fünf der zehn durchgehend starken Kompositionen hat sie dabei als Co-Autorin mitgestaltet. Das Album wird durch "Desperately" eröffnet, ein Song, der mit einem swampigen Banjo-Intro startet, aber dann durch ein poppiges Ambiente, mit einem sehr fluffigen Refrain Marke Sugarland abgelöst wird. Geschrieben übrigens mit ihrem Langzeit-Mitkomponisten Marcus Hummon, der auf allen ihrer bisherigen Werken vertreten ist. Klasse! Ganz großes New Country-"Kino" bietet dann der Titelsong "A Little Bit Stronger", der ihr von Lady Antebellum-Sängerin Hillary Scott (und Luke Laird sowie Hillary Lindsey als Co-Autoren) beigesteuert wurde: Tolle E-Gitarrenarbeit, zunächst entspannter Gesang, der dann von einem Powerrefrain abgelöst wird, Steelguitar-Fills, Mandolinengezirpe, voluminöse Gitarrenläufe, klasse Solo am Ende, alles was, eine mitreißende Powerballade des Genres auszeichnet. Das Lied ist auch Bestandteil des Soundtracks zum Film "Country Strong" mit Gwyneth Paltrow und Tim McGraw als beteiligte Schauspieler. Der alte Rod Stewart-Song "My Heart Can’t Tell No" wurde mit einem Hauch von Melancholie in eine schöne, typische Countryballade (mit heulenden Steel-Fills) umgewandelt. "Anywhere" kommt wie ein Beweis für die Rückkehr zu Saras neu gewonner Fröhlichkeit daher. Ein rhythmischer, mit Banjo, E-Gitarren und Orgel-Pfeifen durchzogener Track mit euphorischem Refrain, der einfach nur gute Laune verbreitet. Eine emotionale Ballade im Stile der ‚Grand Dames’ der Szene ist "Alone". Eine traurige Fiddle und filligranes Dobrospiel dominieren dieses unter die Haut gehende Lied. Grandiose, quirlig gespielte Akustikgitarrenarbeit zieht sich wie ein roter Faden durch "Ticket To Ride" (hierbei handelt es sich aber nicht um eine Coverversion des Beatles-Klassikers). Die dazu kommende E-Gitarre ähnelt ein wenig Keith Urban zu seiner The Ranch-Zeit. Am Ende des Stückes brilliert Sara mit der ganzen Kraft ihrer Stimme und wird dann von einer tollen Instrumentalpassage abgelöst. Stark! Peppigen New Country-Stoff bietet dann "Life Without Losing", der Refrain hat ein wenig Stevie Nicks-Flair. "Frau verliert ihren betrunken fahrenden Ehemann bei einem Verkehrsunfall" lautet die Thematik von "What That Drink Cost Me", verpackt in eine weitere typische emotional besungene Countryballade, durchtränkt mit Steel, Fiddle und Mandoline. "Wildfire" erinnert mit seiner leicht blumigen Retro-Note an Sachen von Little Big Town. Den zweiten ganz großen Höhepunkt der CD (neben dem Titelsong) hat sich Sara für’s Ende aufgespart. Und zwar eine Bluegrass-Version ihres wohl größten Hits "Born To Fly" (damals "Video of the year"). Herrlich, da sieht man sie vorm geistigen Auge auf der Veranda einer schönen Villa sitzen und singen, umkreist von den ganzen Klassemusikern, die ihre Finger über die ganzen verwendeten Saiteninstrumente (Banjo, Dobro, Akustikgitarre) fliegen lassen und dazu einen grandiosen, stampfenden (Percussion)Groove erzeugen. Einfach phänomenal gespielt und ein großartiger Abschluss zugleich! Mit "Stronger" ist Sara Evans ein tolles Comeback gelungen. Ein echtes Major-Album, mit erstklassigen Songschreibern, tollen Musikern (das bekannte Who-Is-Who der Nashville- Studiomusikergilde, das sich hier wohl ganz besonders ins Zeug gelegt hat) und einer augenscheinlich wieder erstarkten Protagonistin. Im Klappbooklet sind dazu schöne Fotos einer strahlenden Künstlerin und alle Texte abgebildet. Produziert haben der junge, ehrgeizige Nathan Chapman, Urgestein Tony Brown und Marti Frederiksen. Sara Evans’ Rückkehr mit "Stronger" unter die großen weiblichen New Country-Interpretinnen Nashvilles ist überaus eindrucksvoll gelungen! Bestnote dafür von uns! (Daniel Daus)

Die komplette Songliste:

1 Desperately - 3:13   
2 A Little Bit Stronger - 5:02   
3 3. My Heart Can't Tell You No - 4:33
4 Anywhere - 4:06   
5 Alone - 3:26   
6 Ticket To Ride - 4:23   
7 Life Without Losing - 3:43   
8 What That Drink Cost Me - 4:00   
9 Wildfire - 3:39   
10 Born To Fly [Bluegrass Version] [Version] - 3:35

Art-Nr.: 7300
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Ford, Marc - marc ford & the neptune blues club [2008]
Der ehemalige Lead Gutarrist von The Black Crowes hat sich für sein neues Album die Unterstützung einer Horde exzellenter Roots- und Bluesmusiker aus dem Großraum Los Angeles gesichert um den großartigen "Neptune Blues Club" ins Leben zu rufen. Was hat die Truppe für ein famoses Werk abgeliefert! Ein fast 70-minütiger, hinreißender, von knisternder Spannung begleiteter, kantiger, ungemein abwechslungsreicher Balanceakt zwischen Blues, Classic Bluesrock, Roots, Southern Blues, Psychedelic Hippie Blues, Swamp Blues und Jamrock voller Inspiration und Seele. Dreckig, rau, voller hingebungsvoller, hemmungsloser Spielfreude, erdig, würzig, und dennoch hervorragend hängen bleibend. Ford brilliert mit phänomenalem Gitarrenspiel!

"The Neptune Blues Club are a high-octane blues band, a contagious dance band & a profound psychedelic experience. This house of bad influences was built in Long Beach by tone guru Marc Ford. Constructed on a solid foundation of LA roots royalty; Stephen Hodges on percussion, John Bazz on bass, groove-master Anthony Arvizu behind the kit. The harmonic architecture provided compliments of Mike Malone's greasy B3 & piano. The heavy and less than angelic vocals are supplied by Marc and Mike. They both share the solos with the ill mannered harmonica of Bill Barrett."

Die komplette Tracklist:

1 Main Drain - 4:03   
2 Locked Down Tight - 6:08   
3 Freedom Fighter - 6:23   
4 Go Too Soon - 2:44   
5 Don't Get Me Killed - 5:50   
6 Last Time Around Again - 4:10   
7 Spaceman - 8:13   
8 Pay for My Mistakes - 6:47   
9 Shame on Me - 3:51   
10 Mother's Day - 7:39   
11 Smilin' - 8:30   
12 Keep Holdin' On - 5:00

Art-Nr.: 5995
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Main drain
Freedom fighter
Last time around again
Spaceman
Pay for my mistakes
Keep hooklin' on

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Haynes, Warren - man in motion [2011]
Bitte beachten: Wir haben die U.S.-Originalausgabe im Digipack, incl. 16-seitigem Booklet!
Das neue Soloalbum des Gov't Mule-/The Allman Brothers Band-Gitarristen und großartigen Sängers (das er ein Wahnsinns-Gitarrist ist, stellt man immer heraus, doch was ist dieser geniale Musiker auch für ein fantastischer Sänger) ist eine voller Emotionalität, Herz und Seele steckende, kraftvolle Hommage an seine frühesten Einflüsse - die der Soulmusik! "Man in motion" ist eine packende MIschung aus Soul, Blues, Funk und Rock, eingespielt mit u. a. Ivan Neville (organ, background vocals), Ian McLagan (piano), George Porter jr. (bass), Ron Holloway (saxophone) und Ruthie Foster (Background vocals). Das Songmaterial ist bärenstark. Wunderschöne Soul-Balladen treffen auf heissen Funk-Soul und großartigen, jammigen, satten, absolut Mule-kompatiblen, southern-fried Soul-/Blues-Rock mit fantastischen, endlosen Gitarrenläufen/-soli. Dieser begnadete, offensichtlich nie müde werdende und vor Spiellaune und Kreativität nur so strotzende Musiker mit einem neuen "Killer"-Teil! Aber etwas anderes war auch von Warren Haynes nicht wirklich zu erwarten...

Hier die Original-Produktbeschreibung:
Kicking off with Warren Haynes' unmistakable and masterful guitar over gospel-soaked piano, the title track to the dynamic new album 'Man In Motion' functions as a mission statement for the legendary musician and his signature brand of rock, blues and soul. Driving horn blasts and powerful organ punctuate some of the most soulful guitar playing and singing that Haynes has ever recorded. Appropriately, Stax/Concord will release 'Man In Motion' May 10.
'Man In Motion' is also a snapshot of a creatively restless musician who is constantly in artistic motion himself. "Musicians are students for life. We have to continually take new approaches," affirms Haynes. It's not Haynes' first foray as a soul man, however. "Soul music was my first love," says Haynes. "The first LPs I had growing up in Asheville [NC] were greatest hits compilations from Stevie Wonder, The Four Tops, James Brown, Junior Walker, Aretha Franklin, The Temptations, Wilson Pickett, and The Supremes." 'Man in Motion' contains all original Haynes songs with the addition of original Stax recording artist William Bell's hit "Everyday Will Be Like A Holiday".
The album harks back to another theme of his young life: Haynes started out as a singer before he began playing guitar. "The vocal is more of a centerpiece on 'Man In Motion,'" he says. Haynes' singing shines on the album, with a bold and emotive delivery that shimmers with his smoky vibrato.
‘Man In Motion' clocks in at over an hour, allowing for its ten tracks to breathe and develop, punctuated by a stellar rhythm section and sophisticated, moving solo guitar work from Haynes. The studio band includes Ivan Neville on background vocals and organ, Ian McLagan on piano, Ruthie Foster on background vocals, George Porter, Jr. on bass and Ron Holloway on saxophone. Haynes recorded the album at Willie Nelson's Pedernales Studios to two-inch tape with vintage tube microphones and everyone playing together in the same room. "We recorded it live to capture the emotion, passion, and spontaneity."
Haynes, a Grammy-winner and 9-time nominee, is ranked 23rd on Rolling Stone Magazine's Greatest Guitarists Of All Time list. He is the front-man for Gov't Mule and is also vocalist and guitarist in The Allman Brothers Band and The Dead.

Das komplette Tracklisting:

1. Man In Motion 7:52
2. River’s Gonna Rise 6:51
3. Everyday Will Be Like A Holiday 5:29
4. Sick Of My Shadow 6:57
5. Your Wildest Dreams 7:19
6. On A Real Lonely Night 7:38
7. Hattiesburg Hustle 6:33
8. A Friend To You 5:44
9. Take A Bullet 5:25
10. Save Me 6:15

Art-Nr.: 7357
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Isbell, Jason and the 400 Unit - here we rest [2011]
Jason Isbell and the 400 Unit mit einem fantastischen, neuen Album! Der ehemalige Gitarrist, Sänger und Songwriter der Drive-By Truckers hat sich mit seiner eigenen Band nun ebenfalls und endgültig an vorderster Front der Rootsrock-/Americana Rock-Szene etabliert. Was für ein wunderbares, abwechslungsreiches Album. Dem aus dem musikhistorisch eminent bedeutenden Ort Muscle Shoals in Alabama stammende Isbell und seinen Mannen gelingt eine ungemein spannende und in aussergewöhnlich guten Songs rübergebrachte Mischung aus staubtrockenem Roots- und Americana-Rock in Verbindung mit einer gesunden Portion "deep Southern Soul", Country-Blues und Alternate Countryrock. Manchmal verleirt sich die Band auch in einem unwiderstehlichen Groove, der den besten Jambands der Szene zur Ehre gereicht, wie etwa bei dem mitreissenden, drückenden, irgendwo zwischen The Band und Little Feat angesiedelten Swamp-Rocker "Never could believe". Isbell singt famos und sein Gitarrenspiel ist eh vom Allerfeinsten. Traumhaft schön ist beispielsweise schon der Opener "Alabama pines", eine herrlich lockere, melodische Americana-Nummer mit zwar düsterem Text, aber einem umso süsser duftendem Southern-Touch und einem wunderbar staubigen Roots-/Alternate Country-Flair. Tolles E-Gitarren-/Acoustic-Gitarrenspiel, ergänzt mit einer surrenden Fiddle (Gastmusikerin Amanda Shires - Thrift Store Cowboys), begleitet von einem lässigen Schlagzeug-Groove, dazu Isbell's großartiger Gesang. Umwerfend! Und es geht mit einem Highlight nach dem nächsten weiter. Der kernige, kraftvolle Gitarrenrocker "Go it alone" (wieder viel Southern-Esprit, erdige Riffs, exzellente Slide-Lead), der herrliche Midtempe Americana-Rocker "We've met" mit seiner tollen Retro Wurlitzer-Begleitung und dem Hauch von Southern Soul (erneut exzellentes Slide-Solo), die prächtige Muscle Shoals Soul-Nummer "Heart on a string" oder die lockere Alternate Country-Nummer "Tour of duty" - es sind alles Songs, die wunderbar hängen bleiben und einen trotzdem fesseln. Jason Isbell and the 400 Unit zeigen sich mit "Here we rest" in bestechender Form. Ohne das die Vorgänger auch nur im geringsten schwächelten ist dies dennoch ihr bis dato eindeutig stäkstes Werk. Wird in den Jahresendabrechnungen als eines der besten Alben der Roots-/Americana-Szene in 2011 eingehen, da sind wir uns sicher.

Das komplette Tracklisting:

1 Alabama Pines - 3:49
2 Go It Alone - 4:27
3 We've Met - 3:08
4 Codeine - 5:36
5 Stopping By - 4:09
6 Daisy Mae - 2:53
7 The Ballad of Nobeard - :27
8 Never Could Believe - 4:06
9 Heart on a String - 3:48
10 Save It For Sunday - 3:49
11 Tour of Duty - 3:25

Art-Nr.: 7344
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Alabama pines
Go it alone
We've met
Stopping by
Never could believe
Heart on a string

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Los Lonely Boys - rockpango ~ deluxe edition [2011]
Deluxe Edition! Die Garza-Brüder sind wieder da! 3 Jahre nach dem starken "Forgiven" legen sie mit dem famosen "Rockpango" (was für ein klasse, das ganze Feuer dieser tollen Musik ausdrückender Albumtitel) ihr nächstes Meisterwerk vor. Heisser, voller Energie und Power steckender, rhythmischer, temperamentvoller Latin-/Blues-/Groove-Rock'n Roll aus Texas, der den scharfen Pfeffer Mexiko's und den Blues Texas' mit einem packenden, unwiderstehlichen Groove vereint. Kochende, bluesige Latino-Rocker und ein paar wundervolle, melodische Balladen mit tollem, fulminatem Gitarrenspiel (das Stevie Ray Vaughan der große Held von Gitarrenmeister Henry Garzy war, ist unverkennbar - dementsprechend brilliert Henry mit ein paar furiosen Soli) und großartigem Lead-/Harmonie-Gesang "elektrisieren" gleichermassen Ohren und Körper. Hat das Feuer! Großartige Musiker, großartige Songs, ein wieteres Top-Album von "one of America's premier rock bands" (All Music Guide). Wir haben im übrigen die äusserst edel gestaltete Deluxe Edition mit einem im Vergleich zur Normalausgabe deutlich aufwendigeren, sehr feinen 3-fach Digipack-Klappcover, inklusive 12-seitigem, alle Texte umfassenden Booklet und einem zu einer stattlichen Größe aufklappbaren, wundervoll farbenfrohen "Rockpango"-Poster. Doch das ist nicht alles. Die Deluxe Edition enthält zudem 3 Bonustracks, darunter eine über 23-minütige Aneinanderreihung von interessanten Studio-Outtakes, sowie 4 Videos. "The Los Lonely Boys on fire"!

Das komplette Tracklisting:

1 American Idle - 3:27   
2 Fly Away - 3:37   
3 Love in My Veins - 3:44   
4 Road to Nowhere - 4:19   
5 16 Monkeys - 3:43   
6 Rockpango - 3:32   
7 Smile - 3:35   
8 Baby Girl - 4:07   
9 Change the World - 3:50   
10 Porn Star - 3:26   
11 Believe - 3:20   
12 Judgement Day [Bonus Track] - 3:14   
13 Smile.2 [Bonus Track] - 3:34   
14 Outtakes [Bonus Track] - 23:31   
15 Free Spirit [Multimedia Track]   
16 Coke in Chicago [Multimedia Track]   
17 Boxing [Multimedia Track]   
18 Warm Up [Multimedia Track]

Art-Nr.: 7317
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
American idle
Love in my veins
Road to nowhere
Rockpango
Change the world
Judgement day

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Miller Band, Steve - let your hair down ~ special edt. [2011]
Special Edition mit 4 Bonustracks! "Let your hair down" ist der ganz großartige Nachfolger zum gefeierten, letztjährigen "Blues"-Comeback-Album der legendären Steve Miller Band, "Bingo!" - und zwar in allen Belangen. Die Songs des neuen Werkes wurden ebenfalls während der "Bingo!"-Sessions eingespielt und offenbaren Steve Miller und seine Truppe erneut bei der Wiederentdeckung ihrer Chicago Blues-Roots, vielleicht sogar noch etwas deutlicher und authentischer als beim Vorgänger. Und wie "Bingo!" ist auch "Let your hair down" gespickt mit exzellenten Blues-Klassikern, die die Steve Miller Band genau so interpretiert, wie sie sie sehen und verstanden haben will. Das gelingt erneut fantastisch! Diesmal gibt's u. a. Stücke von Muddy Waters, Jimmy Reed, Robert Johnson, Willie Dixon, u.s.w.! Mit dabei ist noch einmal der unvergessene, in 2009 verstorbene Mundharmonika-Spieler Norton Bufffalo.Wie gesagt, das neue Werk steht dem alten in nichts nach. Was wir bei "Bingo!" resümierten, gilt auch für "Let your hair down": "The Gangster Of Love" bittet zum (Blues und Boogie)Tanz - das ist die pure Freude!

Das komplette Tracklisting:

1.   Snatch It Back And Hold It
2.   I Got Love If You Want It   
3.   Just A Little Bit   
4.   Close Together   
5.   No More Doggin'   
6.   Pretty Thing   
7.   Can't Be Satisfied
8.   Sweet Home Chicago   
9.   Love The Life I Live   
10. The Walk
11. When Things Go Wrong (It Hurts Me Too) (Bonus Track)   
12. I Ain't Got You (Bonus Track)   
13. Tell Me What's The Reason (Bonus Track)   
14. Driftin' Blues (Bonus Track)

Art-Nr.: 7342
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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