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Alabama - alabama & friends at the ryman ~ 2 cds + 1 dvd [2014]
2 CD & 1 DVD-Set! Welch ein Leckerbissen für die unzähligen Fans dieser Country-Veteranen, aber auch für die Fans des Country im Allgemeinen. "At the Ryman" ist der auf 2 Live-CDs und einer fantastischen Konzert-DVD veröffentlichte Mitschnitt einer aktuellen, spektakulären Show der legendären Superstar-Band mit einigen hochkarätigen Gästen, aufgenommen im historischen Ryman Auditorium von Nashville, "the Mother Church of Country Music". Hits wie "Tennessee river", "Dixieland delight", "The closer you get", High cotton", "My home's in Alabama", "Mountain music" und viele mehr hören und sehen wir in tollen Performances (filmtechnisch hervorragend aif der DVD festgehalten), teils mit solchen Kollegen wie Jason Aldean, Trisha Yearwood, Luke Bryan, der Eli Young Band, Florida Georgia Line und Jamey Johnson. Was für ein Konzert! Die Setlist der CDs und der DVD ist identisch. Dafür gibt es nur ein Wort: Goßartig! Die DVD ist im übrigen "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Die komplette Setlist:

CD 1:
1. If You re Gonna Play In Texas (You Gotta Have A Fiddle In The Band)
2. Tennessee River - featuring Jason Aldean
3. Dixieland Delight
4. Song Of The South
5. One In The World
6. Forever s As Far As I ll Go - featuring Trisha Yearwood
7. Dancin , Shaggin On The Boulevard

CD 2:
1. Born Country
2. All American
3. Love In The First Degree - featuring Luke Bryan
4. The Closer You Get - featuring Eli Young Band
5. High Cotton
6. Take Me Down
7. I m In A Hurry (And Don t Know Why) - featuring Florida Georgia Line
8 That s How I Was Raised
9. My Home's In Alabama - featuring Jamey Johnson
10. Mountain music

DVD:
1. If You re Gonna Play In Texas (You Gotta Have A Fiddle In The Band)
2. Tennessee River - featuring Jason Aldean
3. Dixieland Delight
4. Song Of The South
5. One In The World
6. Forever s As Far As I ll Go - featuring Trisha Yearwood
7. Dancin , Shaggin On The Boulevard
8. Born Country
9. All American
10. Love In The First Degree - featuring Luke Bryan
11. The Closer You Get - featuring Eli Young Band
12. High Cotton
13. Take Me Down
14. I m In A Hurry (And Don t Know Why) - featuring Florida Georgia Line
15. That s How I Was Raised
16. My Home s In Alabama - featuring Jamey Johnson
17. Mountain Music

Art-Nr.: 8703
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 23,90

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Band Perry, The - same [2010]
Großartiges Debut der Geschwister Kimberly, Reid und Neil Perry aus Mobile/Alabama, kurz und knapp The Band Perry benannt, die sich schon seit frühester Kindheit mit Hingabe der Musik verschrieben haben. Die Eltern machten es möglich. "Daddy rocked us to sleep with the Rolling Stones; Mama woke us up with Loretta Lynn. So we get it honest.", sagt Kimberly Perry. "We bleed the bright red blood of American music", fügt sie stolz hinzu. Immer und immer wieder sangen die Geschwister gemeinsam in ihrem Elternhaus, feilten an ihren tollen "3-part-harmonies", fingen früh an Songs zu schreiben und spielten schließlich in diversen Bands. Offiziell begannen die Drei im Jahre 2005 zusammenzuarbeiten und nahmen mit großem Erfolg an der "New Faces Of Country"-Tour des selben Jahres teil. 3 Jahre später traf die Band zufällig auf den Manager von niemand geringerem als Garth Brooks, Bob Doyle. Der war begeistert von dem, was er da hörte und beorderte das junge Trio umgehend ins Studio, um mit ihnen an Aufnahmen zu feilen. Diese Aufnahmen wiederum erhaschten die Aufmerksamkeit der großen Label-Manager Scott Barchetta und Jimmy Harnen - und nun nahmen die Dinge ihren Lauf. Die Band Perry gilt nun als einer der vielversprechendsten neuen Acts in Nashville. Warum das so ist, beweist ihr beeindruckendes, mit 11 großartigen Songs bestücktes Debut. Das ist allerbester, erfrischend, aber auch bereits erstaunlich reif in Szene gesetzter New Country, Contemporary Country, Country-Pop auf einem beachtlich hohen Niveau. Natürlich sind die Songs poppig, teils auch ein wenig angerockt, doch die Musik der "Perrys" ist darüber hinaus zu jeder Zeit absolut "country" - und das ist gut so. Instrumente wie Mandoline, Fiddle, Banjo, Dobro, akustische Gitarre und vor allem auch eine wunderbare Steelguitar sind von entscheidender Bedeutung und unterstreichen die Countryseele der Songs. Sie ergänzen sich stets perfekt mit der schön knackigen Rhythmus-Sektion und den würzigen E-Gitarren. Dazu verfügt Frontfrau Kimberly Perry über eine tolle, kraftvolle Stimme mit einem überaus ausdrucksstarken, "fiery, sultry vocal-style". Flotte, dynamische Uptempo-Nummern, angenehme Midtempo-Songs und die ein oder andere herrliche Country-Ballade stehen in einem absolut ausgewogenen Verhältnis. Alle Nummern bestechen mit hervorrageden Melodien. Zuweilen erinnert das ein wenig an die ersten Scheiben der Dixie Chicks, die frühen Alben von Sugarland, aber auch ein wenig an Lady Antebellum. Sicher keine schlechten Vergleiche - und die Band Perry hat absolut das Zeug dazu, sich in die Erfolgsriege der vorgenannten Referenzbands einzureihen. So ist die Single "If I die young", eine traumhaft schöne Ballade in einem tollen, semi-akustisch/elektrischen Gewand, soeben in die Top 10 der Billboard Country-Singles-Charts eingestiegen, mit deutlicher Tendenz nach oben. Gratulation an die Geschwister zu einem vorzüglichen Debutalbum. So kann's weitergehen, ihr "Perrys". Es bereitet der Country-/New Country-Welt jede Menge Freude, Euch zuzuhören...

Das komplette Tracklisting:

1 You Lie - 3:36   
2 Hip To My Heart - 3:00   
3 If I Die Young - 3:44   
4 All Your Life - 3:52   
5 Miss You Being Gone - 2:56   
6 Double Heart - 3:38   
7 Postcard From Paris - 3:36   
8 Walk Me Down the Middle - 4:01   
9 Independence - 3:37   
10 Quittin' You - 3:20   
11 Lasso - 4:25

Art-Nr.: 7147
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You lie
If I die young
Miss you being gone
Postcard from Paris
Independence

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Bridges, Jeff - same [2011]
Jeff Bridges demonstrierte schon in der Figur des ausgebrannten Countryängers Bad Blake in "Crazy Heart" seine hervorragenden musikalischen Fähigkeiten. Nach dem mega-erfolgreichen Film und dem ebenso erfolgreichen Soundtrack zu "Crazy heart" verdichteten sich schnell die "Gerüchte" das Bridges eventuell ein komplettes Album mit Countrysongs aufnehmen würde. Nun ist es soweit. Das Teil ist da. Der Hollywoodstar, im übrigen vor seiner Schauspielerkarriere bereits als Musiker aktiv, liefert ein Album ab, das, inspiriert von "Crazy heart", auch genau da weiter macht, wo der Soundtrack aufhörte. Zudem bringt es ihn erneut mit vielen musikalischen Kollegen aus dem Film zusammen, genauso wie mit Star-Produzent T-Bone Burnett, der sowohl Bridges' neues Werk, als auch den Soundtrack produzierte. Was wir hören, sind 10 großartige, alles andere als mainstreamige, trockene, intime, rootsy Countrysongs, die zuweilen ein wenig an die Arbeiten von Kris Kristofferson erinnern. Als Gäste sind u. a. dabei: Rosanne Cash, Benji Hughes, Sam Phillips und Ryan Bingham. Klasse!

Die komplette Songliste:

1 What a Little Bit of Love Can Do - 3:38
2 Falling Short - 3:19
3 Everything But Love - 4:26
4 Tumbling Vine - 2:29
5 Nothing Yet - 4:28
6 Blue Car - 4:24
7 Maybe I Missed the Point - 3:31
8 Slow Boat - 6:01
9 Either Way - 4:53
10 The Quest - 2:56

Art-Nr.: 7517
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Browne, Jann - buckin' around ~ a tribute to the legendary buck owens [2007]
"She's a shining link in the Southern California roots tradition", heißt es in ihrer Biographie! Viele Countryfreunde werden sich sicher noch an Jann Browne erinnern, die im Jahre 1991 mit einem tollen Country-Album ("Tell me why") für Furore sorgte, zwei Top 20-Hits landete und eine Nominierung der "Academy Of Country Music" als "female vocalist of the year" einheimste. Dennoch ließ das Major-Label sie damals fallen, auch weil Jann Browne immer ihrer Linie treu blieb und sich trendigen Nashville Pop-Strömungen stets verweigerte. Das machte sie aber unter den Fans nur noch beliebter, auch in Europa, wo sie immer wieder umjubelte Auftritte feierte. Nun beglückt sie die Countrywelt mit einem neuen Album reinster Countrymusic, einem wunderbaren Tribute an den legendäre Buck Owens! 12 Country-Perlen des großen Buck hat sie sich ausgesucht und mit ein paar exzellenten Musikern (u.a. Steelguitar-Veteran Jay Dee Maness, Bill Bryson am Bass, Scott Joss aus der Band von Dwight Yoakam und Merle Haggard an der Fiddle, Gitarrist Duane Jarvis, usw.) bravourös eingespielt. Kurioserweise sind sowohl Buck Owens (in Sherman/Texas) als auch Jann Browne (in Anderson/Indiana) nicht in Californien geboren, dennoch sind beide vom Herzen "Californians to the core"! Kaum jemand hat den californischen Bakersfield Country so populär gemacht wie Buck Owens. Und kaum jemand hätte ihm zu Ehren seine Songs so covern können wie Jann Browne, die mit seiner Musik aufgewachsen ist und ihn von frühester Jugend an verehrte. Wohl deshalb ist dieses Album so ausgesprochen gut gelungen, wirkt so authentisch und durch und durch überzeugend. Jann's leicht heisere, rootsige, großartige Stimme passt bestens zu diesen erfrischend dargebotenen Country-Evergreens. "She sings from the heart", umschreibt es ein amerikanischer Journalist. Recht hat er! Das ist "true honky-tonkin', cheatin' Countrymusic", vollkommen traditionell, rein, "pure, simpel and to the point"! Feines E-Gitarren-Picking, heulende Steelguitars, mal eine verträumte Fiddle^, traditionelle Honky Tonk-Rhythmen überall! Egal ob das "sonnige", flotte, gut tanzbare, in einem tollen E-Gitarren-/Steelguitar-Gewand präsentierte "Love's gonna live here" (ein ganz bedeutender Song in der frühen Entwicklung von Jann Browne, denn es war der erste, den sie auf der Gitarre zu spielen lernte), der von markanten Tempowechsel bestimmte Honky Tonker "Before you go" (wundervolles Steel-Geheule in den langsamen Passagen), die herzzerreißende Ballade "Play together again, again", der unvergessene Bakersfield Country-Feger "I don't care" (klasse E-Gitarren-Picking), "Hot dog" im Rocjabilly-Gewand oder die Steeguitar-getränkte, balladeske Honky Tonk-Nummer "Sweethearts in heaven" mit schönen, "bittersüßen" Harmoniegesängen von Iris DeMent und Joy Lynn White - Buck Owens wäre mächtig stolz auf diese Aufnahmen, könnte er sie noch hören! (Aber vielleicht kann er's ja...) Ein großartiges Tribute an einen großen Country-Musiker und eine tolle Sache für die Liebhaber unverfälschter, pur traditioneller, klassischer Countrymusic! Kleiner Gag: Die CD sieht aus wie eine Vinyl-Platte, vollkommen schwarz! Ein kleines Manko muß man dennoch erwähnen: Das Album ist mit knapp 28 Minuten Gesamtspielzeit nicht gerade eines der länsgten. Doch die "pure" Countryfans sollten darüber hinwegsehen, denn ansonsten gibt's partout nichts zu mäkeln! Ein wirklich feines Teil!

Art-Nr.: 4781
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love's gonna live here
Before you go
Excuse me (I think I've got a heartache)
I don't care
Playgirl (Playboy)

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Campbell, Craig - same [2011]
Ein absoluter Leckerbissen für die Freunde traditioneller, reiner Countrymusic. Wie letztes Jahr Easton Corbin, macht sich nun auch Craig Campbell auf, die Fahnen lupenreiner, unverfälschter Countrymusic in Nashville hoch zu halten. Wundervolle Songs, tolle Melodien, locker, leicht, natürlich, eine prächtige Countrystimme - Countryherz, was willst Du mehr. Der aus Lyons/Georgia stammende junge Mann ist mit vollem Herzen Countrymusiker, der die Szene "von der Pike auf" mitbekommen hat. In einem von Gospelmusik geprägten Zuhause spielte er viele Jahre lang Klavier in der Baptistkirche seiner Mutter. Von diesem Zeitpunkt an entwickelte er parallel seine Liebe zur Countrymusic, denn die Grenzen zwischen Gospel und Country, gerade in den Südstaaten der USA, sind oft fließend. Vor allen Dingen die Gospel-und Southern-inspirierten Sachen von Travis Tritt hatten es ihm angetan, den er heute als einen seiner größten Einflüsse bezeichnet. Im Jahre 2002 siedelte Campbell nach Nashville über, wo er sich schnell in der lokale Countryszene etablierte. Er ergatterte ein regelmäßig wiederkehrendes Engagement in einem der berühmtesten Clubs am historischen Lower Broadway in Nashville, "The Stage", wo er jede Menge Sessions mit bekannten Größen spielte. Als Begleitung für seine Auftritte diente oft die Band des mittlerweile ebenfalls sehr angesagten Luke Bryan., der ihn immer wieder animierte sein großes Potenzial auch in eigenes Material zu investieren. Enes Tages sah einer der besten und bekanntesten Produzenten Nashville's für traditionelle Countrymusic, Alan Jackson's Haus- und Hofproduzent Keith Stegall, einen von Campbell's Auftritten im "The Stage", was Craig's Karriere unmittelbar ins Rollen brachte. Stegall war auf der Stelle begeistert von den immensen Fähigkeiten des jungen Neo-Traditionalisten und verschaffte ihm nicht nur einen Labelvertrag, sondern übernahm auch gleich die Produktion seines fantastischen Debutalbums. Was Cambell den Countryfans offeriert, ist allerfeinste, reine, traditionelle Countrymusic, zeitlos schön und doch so aktuell. Auf dem Bild des Album-Backcovers liegt er vollkommen relaxt und lässig auf der Ladefläche seines Pickup-Trucks, die Beibe übereinander geschlagen, den Cowboyhut ins Gesicht gezogen, und "lässt den lieben Gitt einen guten Mann sein". Genau diese unbeschwerte Mentalität, diese ländliche Lebensweise transportiert er in seine vorzügliche Musik. Herrliche Steelgitarren, Fiddles und lockeres E-Gitarren-Picking bilden einen wunderbaren Rahmen für das ohne Ausnahme hervorragende Songmaterial. Immerhin 9 der 11 Songs hat Campbell mitgeschrieben, zum Teil mit namhaften Co-Autoren wie Keith Stegall, Tim Nichols, Carson Chamberlain und Lance Miller. Seinen Bezug zu Travis Tritt haben wir bereits erwähnt. Der ist auch spürbar, vor allem in dem lockeren Southern-Charme, den Campbell immer wieder einbringt, doch im Grunde genommen liegt seine Art der Countrymusic näher an solchen Traditionalisten wie George Strait, George Jones, Tracy Byrd und vor allen Dingen Alan Jackson, dem er auch stimmlich recht nahe kommt. Ein weiteres Plus: Produzent Stegall hat ihm die "Créme de la Créme" von Nashville's Studioartisten zur Seite gesetellt: Eddy Bayers: Drums, Brent Mason: Electric guitar, Paul Franlin: Steel, Stuart Duncan: Fiddle & Mandolin, Glenn Worf: Bass, John Hobbs und Gary Prim: Piano, Bobby Terry: Acoustic guitar und John Wesley Ryles: Background Vocals. Keine Frage, dieses Album ist so etwas wie ein "Muss" für alle Liebhaber traditioneller, reiner Countrymusic. 'It's traditional, back-to-basics, true country music", sagt Campbell und ergänzt:."It's what I am. I can't be anything else". Dem ist nichts hinzuzufügen. Ein wunderbares Album!

Die komplette Songliste:

1 I Bought It - 2:46   
2 Family Man - 3:40   
3 When I Get It - 3:19   
4 My Little Cowboy - 4:02   
5 Makes You Wanna Sang - 2:52   
6 That Going Away Look (About Her) - 3:04   
7 Fish - 2:49   
8 Chillaxin' - 3:20   
9 That's Music to Me - 3:30   
10 You Probably Ain't - 4:02   
11 All Night to Get There - 3:31

Art-Nr.: 7327
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I bought it
Makes you wanna sang
Fish
Chillaxin'
That's music to me
All night to get there

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Carter, Carlene - carter girl [2014]
"Bringing music history to life for a modern audience", heisst es in einem U.S.-Review - und das trifft es ziemlich genau. Carlene Carter, die gemeinsame Tochter von June Carter Cash und Countrygröße Carl Smith, Enkelin von Mother Maybelle Carter und Stieftochter von Johnny Cash, gelingt ein wundervolles, hinreissendes Album zu Ehren ihrer Familie, ein von Herzen kommendes, ja in den Genen dieser großartigen Singer-Songwriterin liegendes musikalisches Dokument ihrer Wurzeln, ein ehrenvolles "tribute to the legendary Carter Family. Alle 12 Songs sind komponiert von Mitgliedern ihrer Familie, die meisten von A.P. Carter, aber auch con Helen Carter, June Carter Cash, Maybelle Carter oder ihr selbst. Mit tollen Musikern an Bord (u. a. Jim Keltner an den Drums, Greg Leisz an der Steel, Blake Mills an der E-Gitarre, Rami Jaffee an den Keyboards, Sam Bush an der Mandoline, sowie Elizabeth Cook, Willie Nelson, Kris Kristofferson und Vince Gill als Duett-, bzw.Harmonie Gesangspartner), gelingen ihr genauso authentische, wie vollkommen reine, aber auch erfrischend zeitgemässe und qualitativ hochwertige Interpretationen dieser herrlichen, klassischen Countrysongs, die sich unwiderstehlich in unseren Ohren festsetzen. Man merkt sofort, dass dieses Album eine Herzensangelegenheit Carlene Carter's ist. Ein fantastisches Werk!

Das komplette Tracklisting:

1. Little Black Train - 2:49
2. Give Me The Roses - 3:28
3. Me And The Wildwood Rose - 4:31
4. Blackie's Gunman [feat. Elizabeth Cook] - 4:23
5. I'll Be All Smiles Tonight - 4:47
6. Poor Old Heartsick Me - 2:41
7. Troublesome Waters [feat. Willie Nelson] - 5:18
8. Lonesome Valley 2003 [feat. Vince Gill] - 5:28
9. Tall Lover Man - 3:55
10. Gold Watch And Chain - 3:17
11. Black Jack David [feat. Kris Kristofferson] - 2:49
12. I Ain't Gonna Work Tomorrow [feat. The Carter Family] - 2:44

Art-Nr.: 8524
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Cash, Johnny - the fabulous johnny cash [2002]
Tolle Wiederveröffentlichungsserie von 5 klassischen Original-Alben aus den späten 50iger und 60iger Jahren aus Anlaß von Cash's siebzigstem Geburtstag! Alle sind völlig überarbeitet, remastered, haben besten Sound und neue, interessante Liner-Notes. Zudem gibt es bislang unveröffentlichte Bonustracks. Original-Erscheinungsjahr des vorliegenden "The fabulous Johnny Cash" war 1958! Wieder gibt's ein super Booklet und insgesamt 6 Bonustracks!

Art-Nr.: 1445
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 10,99

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Clark, Terri - classic [2013]
Schon bei Terri Clark's 2011er Album "Roots and wings" ist man aus dem Schwärmen kaum mehr rausgekommen. Gleiches gilt für ihr neues Werk "Classic". Was für ein wunderbares, reines Countryalbum! Seitdem Terri keinen Majorlabel-Vertrag mehr hat und damit aus den Charts völlig verschwunden ist, fühlt sie sich unabhängiger und freier als je zuvor, was ihrem künstlerischen Output ein ums andere Mal zu neuen Höhen verhilft. Sie ist besser denn je! Sie tut, was sie will, sie spielt die Musik, die sie spielen möchte - und keiner redet ihr rein. Und sie ist einfach gut - eine Countrykünstlerin von Format, voller Ausdrucksstärke, voller Herz und Seele. "This is the type of timeless project I've wanted to do my whole lfe", sagt sie voller Stolz über das neue Album und ergänzt: "It signifies so many things for me - my family roots, the Opry, my history and influences as an artist, and the songs that make up so much of the fabric of country music". Terri Clark hat ein Album aufgenomme, das ihre komplette Entwicklung widerspiegelt, die sie musikalisch genommen hat. Ein Album mit 11 legendären Countryklassikern, die sie ihr ganzes Leben beeinflusst und geprägt haben. Doch sie hat diese Songs nicht einfach gecovert, nein, sie hat ihnen ihren eigenen Stempel aufgedrückt und es gleichzeitig verstanden, die Originalität zu wahren. Die Nummern klingen ungemein frisch, knackig und sind sehr zeitgemäss produziert, wahren aber gleichzeitig auf authentichste Art und Weise das Flair ihrer Ursprünglichkeit. Zu einigen dieser Songs hat sie hochkarätige Duett-Gäste gewonnen, teilweise sogar die Leute, die damals das Original zum Klassiker gemacht haben. So bringt sie zum Beispiel eine wundervolle Version des wohl größten Hits von Tanya Tucker, "Delta Dawn", bei der sie Tanya mit herrlichem Duett-Gesang unterstützt. Entsprecehnd ist es bei dem Reba McEntire-Klassiker "How blue", den Terri Clark und Reba ebenfalls gemeinsam vortragen. Den unvergessenen George Jones/Tammy Wynette-Evergreen "Golden ring" präsentirt Terri gemeinsam mit Dierks Bentley - ebenfalls grandios gelungen. Bestens gelungen ist auch der Einstieg in das Album: Man hört zunächst die große Kittie Wells im (verrauschten) Original ihr legendäres "It wasn't God who made Honky Tonk Angels" singen, das dann nach einigen Sekunden nahtlos in Terri Clark's zeitgemässe, hinreissende Coverversion übergeht. Weitere tolle Nummern sind beispielsweise Neil Young's "Love is a rose" (auch bekannt geworden von Linda Ronstadt), Glen Campbell's "Gentle on my mind", Merle Haggard's "Swinging doors" und Hank Snow's "I'm movin' on", das die Kanadierin gemeinsam mit ihrem Landmann Dean Brody vorträgt. Es ist eine absolute Wonne, Terri Clark bei diesen vorzüglichen Interpretationen zuzuhören. Klassische Countrymusic, wie man sie heute spielt. Terri Clark's "Classic" sind ihre ganz persönlichen Countryklassiker, von Terri selbst und ihren grandiosen Begleitmusikern (u.a. Brent Mason - guitars, Michael Rhodes - bass, Chad Cromwell - drums, John Hobbs - piano, Stuart Duncan -.fiddle, Paul Franklin - pedal steel) herrlich erfrischend aufbereitet. Traditionelle Countrymusic auf absolutem Spitzenniveau!

Das komplette Tracklisting:

1. It Wasn't God Who Made Honky Tonk Angels - 3:32
2. Love is a Rose - 3:04
3. How Blue (with Reba McEntire) - 3:01
4. Don't Come Home a Drinkin' (With Lovin' On Your Mind) - 2:32
5. Gentle On My Mind - 3:27
6. Golden Ring (with Dierks Bentley) - 3:07
7. Two More Bottles of Wine - 3:00
8. Leavin' On Your Mind (with Jann Arden) - 4:34
9. Swinging Doors - 2:58
10. Delta Dawn (with Tanya Tucker) - 4:18
11. I'm Movin' On (with Dean Brody) - 3:36

Art-Nr.: 8043
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
It wasn't God who made Honky Tonk Angels
Love is a rose
Don't come home a drinkin' (with lovin' on your mind)
Golden ring
Swinging doors
Delta Dawn

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Cochran, Tammy - 30 something and single [2009]
Traditioneller und mehr "real country" war sie nie! Besser auch nicht! Die überaus sympathische, aus dem Bundesstaat Ohio stammende Tammy Cochran, vielen sicher noch mit Hits wie "Angels in waiting" (da das Original schon lange nicht mehr erhältlich ist, hat sie diesen schönen Song auf vielfachen Wunsch ihrer Fans neu eingespielt) oder "I cry" in Erinnerung, veröffentlicht mit "30 something and single" ihr nunmehr viertes Album - und es ist ein ganz feines geworden. Gebeutelt von vielen Schicksalsschlägen und schwierigen Lebenssituationen, wie den Verlust ihrer beiden Brüder durch die unheilbare, Gen-bedingte Stoffwechselkrankheit "CF" (Zystische Fibrose), das Scheitern ihrer Ehe und zuletzt dem überaus steinigen Weg zur Adoption eines kleinen Jungen aus Guatemala (letztlich dann doch noch von Erfolg gekrönt), war die Musik, obwohl auch diesbezüglich bislang nicht alles wie gewünscht lief (ihr einstiges Major-Label liess sie nach dem zweiten Album völlig unverständlicherweise fallen wie eine heisse Kartoffel) für Tammy Cochran immer der Rückhalt, den sie benötigte, um nicht vollends zu verzweifeln. Musik gab und gibt ihr Kraft - sie ist ihr Leben! "30 something und single" ist ein sehr persönliches Album geworden, das, nachdem die Adoption des kleinen Shawn Alan Cochran (genannt nach ihren beiden verstorbenen Brüdern) zu einem guten Ende gekommen ist, Tammy wieder in einem sehr glücklichen und aufgeräumten Zustand zeigt. Sie fühlt sich sehr gut, und das kommt in ihrer Musik prima rüber. In ihren jungen Jahren beeinflusst von Grössen wie Tammy Wynette, Loretta Lynn und Janie Fricke, gibt sie sich traditioneller als je zuvor. Von vorn bis hinten hören wir mit schönen Gitarren, Steelguitar, Klavier und Fiddle gespickte, lupenreine Countrysongs, die manch frühere Pop-Nähe nahezu gänzlich vermissen lassen. Recht so, denn das steht Tammy ausserordentlich gut. Sie ist eine fantastische Sängerin voller Ausstralung und Emotionen, deren überaus kraftvolle Stimme einfach das "gewisse Etwas" hat. Einerseits wickelt sie mit ihrer Power und coolen Art so manchen Cowboy lässig um den Finger, wie es einst die große Tanya Tucker tat (zumal ihre Stimme hin und wieder eine gewisse Ähnlichkeit zu Tanya nicht leugnen kann), andererseits setzt sie in ihren großartigen Balladen pure Emotionen frei, wie es beispielsweise auch einer Martina McBride gegeben ist. Als Begleitmusiker hat Tammy Cochran einige der absoluten A-List-Leute Nashville's gewinnen können, wie beispielsweise Brant Mason an der E-Gitarre, Bryan Sutton an der Acoustic Guitar, Mike Johnson an der Steel, Larry Franklin an der Fiddle, Gary Prim an den Keyboards und Steve Brewster am Schlagzeug. Was kann da noch schief gehen? Nichts, wie gleich die erste Nummer zeigt. "The one that got away" ist ein herrlich lockerer, flotter, melodischer, lässiger "Pure Country"-Song mit einem wunderbar flockigen Rhythmus. Schöne Steelguitar-Linien, dazwischen eine feine Fiddle und exzellentes "Country Guitar"-Picking vom Grossmeister Brent Mason sind die passenden Begleiter zu Tammy's großartigem Gesang. Mit "30 something and single" folgt direkt im Anschluss daran das Titelstück, eine tolle Ballade umgeben von dezenten Mandolinen- und schönen Piano-, Steelguitar- und Fiddle-Klängen. Ein sehr ausdrucksstarker, kraftvoller Vortrag von Tammy. Die knackige, wunderbar melodische Country-/New Country-Nummer "All over but the leaving" wiederum erinnert an die allerbesten Zeiten der jungen Trisha Yearwood oder Patty Loveless. Schöne Gitarren, hintergründige Mandolinen-Riffs, trockenes Drumming, exzellente Fiddle- und Steelguitar-Ergänzungen, Tammy starker Gesang - das Stück hätte zweifellos das Zeug zu einem "Number One"-Hit. Klasse! Und wie sie den Klassiker ihres grossen Vorbildes Tammy Wynette, "Stand by your man", interpretiert ist allererste Sahne. Unzählige Leute haben sich bereits an diesem Evergreen versucht, doch nur wenigen Künstlern gelingt dies mit solch einer Authentizität und inneren Stärke wie Miss Cochran. Ihre Begleiter sind eine prächtige Baritone E-Gitarre, heulende Steel und ein toller "Pure Country"-Rhythmus. Das ist klassische Countrymusic vom Allerfeinsten! Weitere Highlights sind beispielsweise der schwungvolle, honky-tonkin' Countryfeger "He's found Jesus" mit seinem tollen Gitarren-, Steel-, Fiddle-Wechselspiel, das knackige, prächtig ins Ohr gehende "He really thinks he's got it", oder die das Album schliessende emotionale Ballade "Half the world away" (Shawn's song), in der Tammy die schwierige Adoption ihres Sohnes aufarbeitet. Erstaunlich ist, dass Tammy Cochran ihr bis dato wohl bestes Album im Eigenvertrieb, völlig abseits der Nashville Major-Labels, veröffentlichte. Dabei täte Nashville, angesichts des oft so oberflächlichen Materials, das die Music City-Labelbosse én masse auf den Markt werfen, diese Art der reinen Countrymusic so gut. Die Scheibe steckt voller potenzieller Hits, sofern sie denn im Country-Radio laufen würden. Egal, wir haben das Album, und jeder, der möchte, kann den Genuss dieser wunderbaren Countrymusic mit uns teilen. "Thanks a lot, Tammy, for this wonderful album"!

Die komplette Songliste:

1. The One That Got Away 2:50
2. 30 Something And Single 3:44
3. Let It End 3:18
4. You Don't Want To Love Too Much 3:35
5. All Over But The Leaving 3:24
6. Stand By Your Man 2:49
7. He's Found Jesus 3:07
8. Closer 3:34
9. Angels In Waiting 3:34
10. He Really Thinks He's Got It 3:21
11. Half The World Away (Shawn's Song) 3:30

Art-Nr.: 6661
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The one that got away
30 something and single
All over but the leaving
He's found Jesus
He really thinks he's got it
Half the world away (Shawn's song)

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Dupré, James - it's all happening [2010]
Wenn jemand wie "the worlds greatest dobro player" Jerry Douglas mit einem nahezu unbekannten Country Singer-Songwriter eine Zusammenarbeit eingeht, dann kann man davon ausgehen, dass es sich wohl um ein ganz aussergewöhnliches Talent handelt. Und Douglas liegt völlig richtig: James Dupré aus der Gegend von Bayou Chicot in Louisiana entpuppt sich als ein geradezu begnadeter Sänger mit einer phantastischen, irgendwo zwischen Alan Jackson, Don Williams, James Taylor und Randy Travis angesiedelten Stimme, die man als eine wahre "Wonne für die Countryohren" bezeichnen muss. Doch dieses Attribut trifft nicht nur auf Duprè's exzellente Gesangsleistung zu, sondern auf die komplette Musik seines wunderbaren Debutalbums "It's all happening". Eingespielt wurde es in den berühmten "Ocean Way"- und "Compound"-Studios in Nashville unter Beteiligung einer Horde der besten Sessionmusiker, die Music City aufzubieten hat. U.a. sind dabei: Paul Leim, Harry Stinson (jeweils Drums), Glenn Worf (Bass), Victor Krauss (Upright Bass), Bryan Sutton (Acoustic Guitar, Banjo), Dan Dugmore (Pedal Steel, Electric Guitar), Pat Buchanan, Steve Gibson (beide Electric Guitar), John Jarvis (Keyboards) und besagter Jerry Douglas (Dobro, Lap Steel), der das Album darüber hinaus, zusammen mit dem legendären Nashville-Producer Kyle Lehning (u.a. Randy Travis, Dan Seals, The Derailers, George Jones, Restless Heart, um nur einige zu nennen) auch produzierte und ihm einen herrlichen, klaren Sound verpasste. Was wir zu hören bekommen ist wunderbare, von einem dezenten Singer-Songwriter Charme begleitete, natürliche, klassische, vorwiegend mit einem schönen "Laid Back-Feeling" in Szene gesetzte, reine, höchst niveauvolle Countrymusic - flüssig, locker, melodisch, frisch, sauber, traditionell verwurzelt, zeitlos und dennoch alles andere als unmodern. Das gezielt und akribisch ausgesuchte Songmaterial setzt sich aus 9 Fremd- (inkl. einiger grandioser Coverversionen) und 2 Eigenkompositionen zusammen und wird überwiegend in einem überaus angenehmen Midtempo vorgetragen. Die Lieder strahlen eine erfrischende Natürlichkeit aus und schlängeln sich voller Wohlwollen in unsere Gehörgänge. Dazwischen gibt es die ein oder andere, hinreissend schöne Ballade, aber auch mal eine durchaus "rockige" New Country-Nummer. Basierend auf flockigen, entspannten, zuweilen auch knackigen Rhythmen, bewegen sich die Arrangements in einer wohl temperierten Balance zwischen effektiv eingesetzten E-Gitarren und Keyboards, ein ums andere Mal prächtig ergänzt um Pedal Steel und Lap Steel, und akustischen Instrumenten wie Fiddle, Dobro, Banjo und Acoustic Gitarre. Das manchmal aufkommende, ganz dezente Grass-Flair unterstreicht dabei die Natürlichkeit der Songs. Es passt einfach alles in nahezu perfekter Harmonie zusammen. Interessanterweise beginnt das Werk nicht mit einer Uptempo-Nummer, sondern mit einer lupenreinen, wunderschönen, sentimentalen Countryballade. "Ring on the bar" fängt die Verlorenheit und die traurige Einsamkeit nach einer schwerzhaften Trennung überuas authentisch ein. Großartig die unaufgeregte Instrumentierung aus akustischer Gitarre, einsamem Klimpern des Barroom-Pianos und einer wimmernden Pedal Steel. Erst mit dem zweiten Song wird's etwas flotter. "I'm good" heisst das Stück, das im übrigen auch schon von Bucky Covington für sein vor 3 Jahren erschienenes Debut aufgenommen wurde. Eine tolle, flockige Interpretation Duprè's, sehr traditionell verwurzelt und schön frisch dargeboten. Bester, melodischer, flüssiger New Country mit traumhaften Lap Steel-Einlagen von Jerry Douglas. Apropos Lap Steel: Die spielt auch eine dominierende Rolle in der hinreissend schönen Coverversion des alten CCR-/John Fogerty-Klassikers "Who'll stop the rain", ebenso wie Douglas' dezentes Dobro-Picking. Und wenn wir schon mal bei den Covers sind: Zwei weitere sind absolut erwähnenswert und extrem gut gelungen. Zum einen das leicht swampige, Gospel-angehauchte, von Bob McDill, Dickey Lee und Kenneth Jones geschriebene "Knee deep in a river", ein alter Don Williams-Standard, mit dem auch Kathy Mattea in den frühen Neunzigern einen Top 20-Hit landete, und zum anderen die herrliche, lockere Country-Fassung von Jackson Browne's wundervollem "For a dancer", mit toller Acoustic Gitarren-/Fiddle- und Piano-Instrumentierung. Klasse auch das entspannte "Postcards from Elvis" mit seiner lockeren, frischen, klaren Instrumentierung, das von einem imaginären, glücklichen Alternativ-Dasein solcher Legenden wie James Dean, Elvis Presley (arbeitet in einem Cafè in Guam), Marilyn Monroe und John F. Kennedy (leben in einer jungen Familie zusammen auf einer abgelegenen Farm) erzählt, und die knackige, angerockte, forsche, mit würzigen E-Gitarren ausgestattete New Country-Nummer "Deep down". Die beiden abschließenden Songs des Albums, die einzigen Eigenkompositionen Duprè's, unterstreichen noch einmal eindrucksvoll die großartigen Gesangskünste des Mannes aus Louisiana, aber auch seine offensichtlich immensen Qualitäten als Songwriter. Sie sind ein bemerkenswerter Beleg dafür, wie überaus ambitioniert, melodisch, spannend und charismatisch der Mann in der Lage ist, minimalistisch instrumentierte Countryballaden zu performen. Auf "Memories of heaven" wird er nur von einer akustischen Gitarre und einer toll in Szene gesetzten Steelguitar begleitet, auf "A hero in my eyes" lediglich von akustischer Gitarre und Jerry Douglas' prächtigem Dobro-Spiel. Brillant! James Duprè, der als seinen größten Helden und Inspirationsgeber im übrigen Vince Gill bezeichnet, ist mit seinem Debut ein wirklich großer Wurf gelungen. Die Major-Labels müssten eigentlich Schlange stehen. Vielleicht wird er eines Tages tatsächlich berühmt und wir erfreuen uns hier an einem in Eigenregie des Künstlers vertriebenen Album, das irgendwann Seltenheitswert erlangt und als ursprünglicher Karrierstart eines kommenden Countrystars gilt. Egal, was auch passiert, dieses Werk demonstriert eindrucksvoll wie natürlich, locker und anspruchsvoll zugleich Countrymusic sein kann - hier und jetzt! Dafür ein ganz fettes "Thanks a lot, Mr. James Duprè"!

Das komplette Tracklisting:

1. Ring On the Bar 3:29
2. I'm Good 3:05
3. Drive 3:27
4. Who'll Stop the Rain 3:09
5. Deep Down 3:06
6. Postcard From Elvis 4:14
7. Alright Tonight 3:13   
8. For A Dancer 3:52
9. Knee Deep In A River 3:38   
10. Memories of Heaven 3:23
11. A Hero In My Eyes 3:38

Art-Nr.: 7047
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ring on the bar
I'm good
Who'll stop the rain
Deep down
Postcard from Elvis
For a dancer
Memories of heaven

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Evans, Sara - stronger [2011]
Sara Evans is back! Nach fast sechsjähriger Abstinenz kehrt eine der großen, mit unzähligen CD-Verkäufen und zig Auszeichnungen prämierten Sängerinnen der New Country-Szene mit einem neuen Studioalbum zurück. Obwohl sie nicht völlig untätig war (es gab neben Fernsehaktivitäten auch das eine oder andere schöne Duett mit Leuten wie Pat Green oder Brad Paisley) hatte es in der Zwischenzeit lediglich zu einer Greatest Hits-Kompilation gereicht, Schlagzeilen hatte sie aber eher durch den öffentlich ausgetragenen Scheidungskrieg mit ihrem Ex-Ehemann Craig Schelske gemacht. Seit sie mit dem früheren Quaterbeck der Alabamy University Jay Barker verheiratet ist, haben sich die Wogen jedoch wieder geglättet und damit scheint Sara auch wieder den Kopf für ihre eigentliche Passion frei bekommen zu haben. Der Titel des neuen Werks "Stronger" ist jedenfalls äußerst passend gewählt. Man erlebt eine Sara Evans so stark wie lange nicht. Ja, ihre Musik wirkt spürbar befreit. Fünf der zehn durchgehend starken Kompositionen hat sie dabei als Co-Autorin mitgestaltet. Das Album wird durch "Desperately" eröffnet, ein Song, der mit einem swampigen Banjo-Intro startet, aber dann durch ein poppiges Ambiente, mit einem sehr fluffigen Refrain Marke Sugarland abgelöst wird. Geschrieben übrigens mit ihrem Langzeit-Mitkomponisten Marcus Hummon, der auf allen ihrer bisherigen Werken vertreten ist. Klasse! Ganz großes New Country-"Kino" bietet dann der Titelsong "A Little Bit Stronger", der ihr von Lady Antebellum-Sängerin Hillary Scott (und Luke Laird sowie Hillary Lindsey als Co-Autoren) beigesteuert wurde: Tolle E-Gitarrenarbeit, zunächst entspannter Gesang, der dann von einem Powerrefrain abgelöst wird, Steelguitar-Fills, Mandolinengezirpe, voluminöse Gitarrenläufe, klasse Solo am Ende, alles was, eine mitreißende Powerballade des Genres auszeichnet. Das Lied ist auch Bestandteil des Soundtracks zum Film "Country Strong" mit Gwyneth Paltrow und Tim McGraw als beteiligte Schauspieler. Der alte Rod Stewart-Song "My Heart Can’t Tell No" wurde mit einem Hauch von Melancholie in eine schöne, typische Countryballade (mit heulenden Steel-Fills) umgewandelt. "Anywhere" kommt wie ein Beweis für die Rückkehr zu Saras neu gewonner Fröhlichkeit daher. Ein rhythmischer, mit Banjo, E-Gitarren und Orgel-Pfeifen durchzogener Track mit euphorischem Refrain, der einfach nur gute Laune verbreitet. Eine emotionale Ballade im Stile der ‚Grand Dames’ der Szene ist "Alone". Eine traurige Fiddle und filligranes Dobrospiel dominieren dieses unter die Haut gehende Lied. Grandiose, quirlig gespielte Akustikgitarrenarbeit zieht sich wie ein roter Faden durch "Ticket To Ride" (hierbei handelt es sich aber nicht um eine Coverversion des Beatles-Klassikers). Die dazu kommende E-Gitarre ähnelt ein wenig Keith Urban zu seiner The Ranch-Zeit. Am Ende des Stückes brilliert Sara mit der ganzen Kraft ihrer Stimme und wird dann von einer tollen Instrumentalpassage abgelöst. Stark! Peppigen New Country-Stoff bietet dann "Life Without Losing", der Refrain hat ein wenig Stevie Nicks-Flair. "Frau verliert ihren betrunken fahrenden Ehemann bei einem Verkehrsunfall" lautet die Thematik von "What That Drink Cost Me", verpackt in eine weitere typische emotional besungene Countryballade, durchtränkt mit Steel, Fiddle und Mandoline. "Wildfire" erinnert mit seiner leicht blumigen Retro-Note an Sachen von Little Big Town. Den zweiten ganz großen Höhepunkt der CD (neben dem Titelsong) hat sich Sara für’s Ende aufgespart. Und zwar eine Bluegrass-Version ihres wohl größten Hits "Born To Fly" (damals "Video of the year"). Herrlich, da sieht man sie vorm geistigen Auge auf der Veranda einer schönen Villa sitzen und singen, umkreist von den ganzen Klassemusikern, die ihre Finger über die ganzen verwendeten Saiteninstrumente (Banjo, Dobro, Akustikgitarre) fliegen lassen und dazu einen grandiosen, stampfenden (Percussion)Groove erzeugen. Einfach phänomenal gespielt und ein großartiger Abschluss zugleich! Mit "Stronger" ist Sara Evans ein tolles Comeback gelungen. Ein echtes Major-Album, mit erstklassigen Songschreibern, tollen Musikern (das bekannte Who-Is-Who der Nashville- Studiomusikergilde, das sich hier wohl ganz besonders ins Zeug gelegt hat) und einer augenscheinlich wieder erstarkten Protagonistin. Im Klappbooklet sind dazu schöne Fotos einer strahlenden Künstlerin und alle Texte abgebildet. Produziert haben der junge, ehrgeizige Nathan Chapman, Urgestein Tony Brown und Marti Frederiksen. Sara Evans’ Rückkehr mit "Stronger" unter die großen weiblichen New Country-Interpretinnen Nashvilles ist überaus eindrucksvoll gelungen! Bestnote dafür von uns! (Daniel Daus)

Die komplette Songliste:

1 Desperately - 3:13   
2 A Little Bit Stronger - 5:02   
3 3. My Heart Can't Tell You No - 4:33
4 Anywhere - 4:06   
5 Alone - 3:26   
6 Ticket To Ride - 4:23   
7 Life Without Losing - 3:43   
8 What That Drink Cost Me - 4:00   
9 Wildfire - 3:39   
10 Born To Fly [Bluegrass Version] [Version] - 3:35

Art-Nr.: 7300
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Fogerty, John - comin' down the road ~ the concert at royal albert hall~ dvd [2009]
24. Juni 2008! John Fogerty kehrt nach über 37 Jahren in die alt ehrwürdige Royal Albert Hall von London zurück und spielt mit seiner grandiosen Band ein absolut mitreissendes Konzert! Die Power und Energie, die die Truppe ausstrahlt ist geradezu greifbar! Spielfreude pur! Miit u.a 3 Gitarristen und dem famosen Drummer Kenny Aronoff blasen John Fogerty & Co. zum Rock'n Roll-Frontalangriff auf die Herzen des Publikums und erobern es im Sturm. Die alten Credence-Hits, jede Menge Material seiner Solo-Album, zum Beispiel von "Revival", aber auch bereits ein toller Ausblick auf das country-orientierte "Blue Ridge Rangers rides again"-Projekt zeigen Fogerty in der Live-Form seines Lebens. Enthält zudem das bislang unveröffentlichte, brandneue Stück "Comin' down the road", ein Wahnsinns-Knaller in allerbester alter Credence Clearwater Revival-Manier! Besgeisternd! Die DVD (gut 100 Minuten Spielzeit) ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Die komplette Setlist:

1 Comin' Down the Road
2 Born on the Bayou
3 Lookin' Out My Backdoor
4 Rambunctious Boy
5 Don't You Wish It Was True
6 My Toot Toot
7 Commotion
8 Creedence Song   
9 Ramble Tamble
10 Gunslinger
11 I Will Walk With You
12 Somebody Help Me
13 Broken Down Cowboy
14 Keep on Chooglin'
15 Southern Streamline
16 Blue Ridge Mountain Blues
17 Almost Saturday Night
18 Rock and Roll Girls
19 Down on the Corner
20 Hey Tonight
21 Up Around the Bend   
22 Old Man Down the Road
23 Fortunate Son
24 Travelin' Band   
25 Rockin' All Over the World
26 Proud Mary

Art-Nr.: 6680
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 15,90

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Jennings, Shooter - don't wait up (for George) ~ 5 track ep [2014]
5 Songs umfassende EP! Shooter Jennings, der Sohn von Waylon Jennings und Jessi Colter, aufgewachsen in großer Verbundenheit und Freundschaft zu dem dem legendären George Jones, zollt hier einem seiner ganz großen Helden mit 5 eigens für George geschriebenen Songs Tribut. Und er macht es in seiner typischen Art - durchaus traditionell verwurzelt, aber rootsig, erdig und rau in Szene gesetzt. Das Ergebnis ist klasse.

Hier die Einleitung zu diesem Werk von Shooter Jennings persönlich:

As a child growing up in the house of Waylon Jennings and Jessi Colter, I met a lot of interesting characters, but a lot of people paint a picture in their head that is very different from my reality. When people ask me about who I remember hanging around as a kid, I always say that I remember Tony Joe White and George Jones being the most frequent and consistent around the house. Very few people can look at a child and sees the full grown human inside them and make them feel important. George was always this way with me, making me feel like he took me seriously, no matter what age I was.
When I started working on my first solo album, I called George and asked him to appear on my record, introducing the first song and performing part of He Stopped Loving Her Today" in my song 4th of July. Without batting an eye, he said yes. This meant the world to me. I flew to Nashville to record him and we had the best time just talking with the studio in between, almost like a buffer. It was beautiful. It was funny, and once again George made me feel like I was just as talented and important as he was.
Jones producer asked me to write some songs for George's next record. It turns out now he wasn't his producer. Maybe he was just gunning for the position and thought if he showed up with some originals I wrote it might help his chances. Who knows? Either way, I wrote one song for him, and co-wrote another with a dear friend of mine, Faren Miller. I sent him the tracks, he liked them, and told me I would hear back from him. I never did and less than a year later George passed away.
I was sitting around recently when I found those old emails and I listened to the songs, and I realized in a weird way how much of my personality was in these songs. Honestly, I kind of needed an excuse
to write something that was very raw, and I couldn't do it for myself. Maybe because it was a full circle dream-come-true, or maybe because I just wanted to impress the Possum. All I know is that the songs were decent, and I thought it would be a cool idea to share these with my friends and fans. The next thing I knew I recorded them, and I wasn't ready to stop. So, I recorded a few more George tunes and ended up with a 5 song EP. Here is it: this is my tribute to the greatest singer and interpreter in country music. This is my tribute to a friend. I miss you George. Thank you for making me feel like I could do this.

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Wait Up (I'm Playin' Possum) - 4:21
2. Living in a Minor Key - 2:34
3. She Thinks I Still Care - 2:28
4. If Drinkin' Don't Kill Me (Her Memory Will) - 3:46
5. The Door - 3:51

Art-Nr.: 8641
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Kelley, Josh - georgia clay [2011]
Klasse New Country-Debut von Josh Kelley (Josh ist der Bruder von Lady Antebellum's Charles Kelley), der mit seiner ersten Single "Georgia Clay" bereits die Top 20 der Billboard Country Singles-Charts geentert hat. Was er bietet, ist eine feine, ausgewogene Balance zwischen lockeren Midtempo-Nummern, ein paar sehr schönen Balladen und einigen kraftvollen, starken Uptempo-Songs. Der aus Augasta, Georgia stammende, 1980 geborene Musiker Josh Kelley ist eine interessante Persönlichkeit. Er begann bereits von früher Kindheit an zu musizieren und gründete mit gerade mal 14 Jahren mit seinem Bruder Charles eine Band namens Inside Blue. Ihre Wege trennten sich, Charles wurde, wie bekannt, Teil des mega-erfolgreichen Trios Lady Antebellum, Josh begab sich in Singer/Songwriter-/Pop-/Rock-Gefilde, brachte immerhin 4 Alben heraus und tourte mit bekannten Interpreten wie Rod Stewart oder den Counting Crows durch die Lande. Aufsehen erregte Josh weiterhin durch die Hochzeit mit der hübschen und einer der bestbezahltesten Schauspielerinnen Hollywoods, Katherine Heigl ("Greys Anatomy", "Die nackte Wahrheit"). Mit seinem neuen Album "Georgia Clay" schließt sich jetzt der Kreis wieder und er folgt seinem Bruder Charles in den (New) Country-Sektor. Charles ist übrigens beim Titeltrack "Georgia Clay" und beim flott abgehenden "Ain’t Letting Go" (sommerliche Note, klasse Gitarren, treibende Drums, surrende Steel) beim Songwiting mit involviert gewesen. Sämtliche Stücke stammen aus der Feder von Josh, alleine oder teilweise in Kooperation mit diversen Co-Autoren (u.a. Craig Wiseman, Patrick Davis, Rachel Thibodeau). Produziert hat Kelley-Freund Clint Lagerberg, der sowohl kompositorisch, als auch instrumentell (diverse Saiteninstrumente) und mit einigen Background Vocals einen erheblichen Beitrag zu diesem sehr ansprechenden Werk leistete. Wie für ein Major-Werk üblich, wurden natürlich auch hochkarätige Musiker (u.a. Chris McHugh, Chad Cromwell, Charlie Judge, Glenn Worf, Gary Morse) zur Einspielung mit eingebunden. Zudem ist Josh, ähnlich wie sein Bruder, mit seiner leicht angerauten, viel Wärme ausstrahlenden Stimme fürs Country-Genre nahezu prädestiniert. Auch beim Songwriting merkt man sofort, dass man es mit keinem musikalischen Jungspund zu tun hat. Kelley weiß, wie man Stücke in Sachen Tempo und Atmosphäre in Szene zu setzen hat und sie auch dementsprechend instrumentell (mit den country-typischen Zutaten) ausstaffiert. Das wirkt alles leicht, locker und entspannt, stimmlich ist er immer auf der Höhe. Die Refrains sind in der Regel so gestaltet, dass sie sofort im Ohr hängen bleiben. Man fragt sich spontan, warum er sich nicht schon länger in dieser Sparte bewegt hat. Die Single "Georgia Clay" eröffnet die CD im melodischen Midtempobereich. Schönes Akustikgitarrenspiel, Steel und Piano geben den Ton an, Kelley singt im "Wohlfühlbereich" irgendwo zwischen Phil Vassar, Pat Green und James Otto. Auch "Real Good Try" (klasse "Backs" hier von Ashley Moore) und "Gone Like That" (gutes E-Slide-Spiel) verströmen entspanntes Country-Ambiente. Der mit Lee Brice komponierte kleine, feine, pianoträchtige Lovesong (dazu dezente Fiddle-Fills) würde auch ins Repertoire eines Marc Cohn passen. "Naleigh Moon" ist seiner adoptierten Tochter gewidmet. Hier spürt man eindeutig die sehr persönliche Note. Jerry Douglas (Alison Krauss & Union Station) brilliert an seinem Paradeinstrument, dem Dobro. Richtig zur Sache geht es zum ersten Mal beim launigen Stück "It’s Raining Whiskey". Hier wird nach dem Motto "Hoch die Tassen, es regnet Whiskey" in feucht-fröhlicher Toby Keith-Manier ein richtiger Mitgröhl-/Partysong zelebriert (klasse Bariton-E-Gitarren inkl. quirligem Solo, Steel-Fills, Honky Tonk-Piano, Crowd-Gesänge am Ende). Ganz hervorragend auch "Leaving You". Ähnlich wie James Otto auf seinem letzten Werk beweist Josh hier, dass man soulige Elemente wunderbar mit Countryklängen verbinden kann. Großartig auch das herrlich dazu passende claptoneske Stratocasterspiel von Clint Lagerberg. Bei "Great Idea" (mit schöner Fiddle-/Steel-Kombination) und dem flott groovenden "Ain’t Letting Go" wird dann das Gaspedal wieder etwas nach unten gedrückt. Auf einem Major-Werk darf natürlich auch eine große Powerballade nicht fehlen. Die gibt es hier dann mit "Don’t You Go" zum Abschluss. Nach recht spartanischem, fast kammermusikartigem Beginn, steigert sich der Song mit Streicheruntermalung und einem Instrumentalfinish in einen echten Rausch der Emotionen. Erinnert in der Art ein wenig an das Duett "Don’t You Wanna Stay" von Jason Aldean und Kelly Clarksen. Mit "Georgia Clay" hat Josh Kelley eine erste, vielversprechende Duftmarke in Nashville gesetzt. Leute, die gerne auf leicht angeraute, viel Wärme verströmende Charakterstimmen a lá James Otto, Phil Vassar, Buddy Jewell, Pat Green oder Travis Tritt stehen, liegen bei Josh Kelley goldrichtig. Ein exzellenter Einstieg in die (New) Country-Szene! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Georgia Clay - 3:04   
2 A Real Good Try - 3:38   
3 Gone Like That - 3:58   
4 Baby Blue Eyes - 3:39   
5 Naleigh Moon - 3:43   
6 Two Cups of Coffee - 3:53   
7 Rainin' Whiskey - 3:28   
8 Great Idea - 3:26   
9 Learning You - 4:17   
10 Ain't Lettin' Go - 4:02   
11 Don't You Go - 4:14

Art-Nr.: 7325
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Kelly, Kristen & the Modern Day Drifters - placekeeper [2010]
In der mit so vielen wunderbaren Interpreten reichhaltig bestückten, texanischen "Red Dirt"-Szene spielen, bis auf wenige Ausnahmen (z. B. Bonnie Bishop, Pauline Reese, Buster Jiggs), weibliche Künstler bislang eine eher untergeordente Rolle. Eigentlich nicht nachvollziehbar, denn an vielversprechenden Talenten mangelt es kaum. Ein herausragendes Beispiel dafür ist die nicht nur überaus attraktive, sondern auch musikalisch mit viel Charisma und Klasse auftrumpfende Singer/Songwriterin Kristen Kelly, die zusammen mit ihrer exzellenten Formation, den Modern Day Drifters, ein regelrechtes Genre-Prachtwerk abliefert. "Placekeeper", das bereits zweite Album der Truppe, strotzt nur so vor großartigen Songs. Die Musik, die uns die Band mit so viel Unbekümmertheit, Herz, Frische und handwerklicher Kompetenz präsentiert, kann, ja muss man sogar als eine Art "Country" bezeichnen, wenngleich die Grenzen der Countrymusic hier als weitestgehend offen in Richtung Rootsrock, Americana und Countryrock zu betrachten sind - ab und an zudem durchsetzt mit einem Hauch von Blues und Southern-Flair. Kristen Kelly startete ihre Karriere zunächst als Background-Sängerin für u. a. Brandon Jenkins und Stoney LaRue, mit denen zusammen sie den kultigen "Red Dirt"-Hit "Down in flames" komponierte. 2006 schließlich gründete sie die Modern Day Drifters, mit denen sie seitdem kreuz und quer durch die Honky Tonks und Roadhouses von Texas tourt. Als ihre bedeutendsten Einflüsse bezeichnet Kelly die große Emmylou Harris (countryseitig), Patty Griffin, Susan Tedeschi (bluesseitig), aber auch solch klassische Countryrock-Helden wie beispielsweise die Eagles. Das ist in ihrer Musik, bei aller Eigenständigkeit und auch dem typischen, wundervoll ursprünglichen "Red Dirt-Grit", sehr schön herauszuhören. Neben Kelly's klasse Gesang (ihre kraftvolle, vitale Stimme ist in etwa an der Schnittstelle Susan Tedeschi/Miranda Lambert angesiedelt) stützt sich der Sound der Modern Day Drifters hauptsächlich auf das prächtige Zusammenspiel der beiden Top-Gitarristen Derrick Dutton, der zur Band mit der Referenz einer lokal viel beachteten Blues-Vergangenheit stiess und die Truppe mehr in Richtung Goove-, Blues- und Soul-infizierten Countryrock lenkte, und Joshua Roberts, der nach einigen Jahren in der sehr erfolgreichen Jam-Band Willis Brownstone das nötige Southern-Feeling und viel zusätzliche Lockerheit einbrachte. Beide brillieren mit tollen Riffs, Licks und einigen bewundernswerten Soli. Zusammen mit der formadiblen Rhythmussektion, bestehend aus Brady Miller an den Drums and Jimmy Kinerd am Bass, ist die Band komplett - und alles passt hervorragend zusammen. Das, wie gesagt, ausnahmslos prächtige Songmaterial wird sehr knackig und beherzt dargeboten, erdig, würzig, durch und durch ehrlich, weit weg vom allzu glatten Glamour Nashville's. Und dennoch sind die Songs geprägt von unwiderstehlichen Melodien, die sich voller Wonne in unseren Ohren festsetzen. Dazu ist der Sound trotz seiner ursprünglichen Note sehr sauber, klar und transparent produziert. Songs wie der herrliche, schwungvolle, knackige Countryrocker "I remember when" (tolles Dobro-Spiel von Gast Tommy Detamore, klasse E-Gitarrensolo), der schmissige, dennoch sehr lockere, froh gelaute, traditionelle "Pure Country-/Honky Tonk-/Roadhouse"-Heuler "Hearts be blind" (wieder exzellente Gitarrenlinien mit vorzüglichem Solo), oder auch die überaus melodische, erneut schön knackige New Country-Nummer "Small town way" (wäre auch einer Miranda Lambert wie auf den Leib geschrieben) zeigen eindrucksvoll mit welchem Herzblut und mit welcher Klasse die Band am Werk ist. Drei herausragende Nummern seien aber noch besonders erwähnt. Zunächsr das phantastische "Angel dust", eine hinreissend lockere, melodische, von einem wunderbaren Allmans-like Southern-Feeling durchzogene, frische, flockige Americana-/Countryrock-Nummer (tolles ein wenig an Dickey Betts erinnerndes, flüssiges, southern-fried E-Gitarrenspiel), dann das etwas aus dem Rahmen fallende, dafür aber umso stärkere Titelstück "Placekeeper", ein die ganze Vielseitigkeit der Band demonstrierender, bärenstark inszenierter, kerniger, Slide-getränkter Texas-/Shuffle-Roots-Blues (Kelly singt den Blues mit einer ähnlichen Ausstrahlung wie Susan Tedeschi und Bonnie Raitt), und schließlich die super melodische, knackige, herzhafte, voller Faszination zwischen einem authentischen, wunderschönen Countryfeeling und erdigem, bluesigem Roots-/Southern-Charme hin und her pendelnde, rund 6 1/2-minütige Traum-Ballade "Total loss", die sowohl die Countryrock-Freunde, als uch die Southern-Fraktion und die Americana-Fans begeistern dürfte - zwei exquisite, wundervolle E-Gitarrensoli inklusive, das zweite mit der Slide-Gitarre. Kristen Kelly & the Modern Day Drifters begeistern mit einem Pracht-Album, das zu den absoluten Highlights des abgelaufenen Jahres in Sachen Roots-/Americana-/Country-/Countryrock gezählt werden muss. Vielleicht wird die Band der erste, von einer Frontfrau gesteuerte Act der "Red Dirt Texas Music-Scene to play the big stages with the big boys". Es wäre ihnen wirklich zu wünschen, denn das Potential dazu haben sie allemal. Ganz groß!

Das komplette Tracklisting:

1 I Remember When - 3:34   
2 Placekeeper - 3:57   
3 Angel Dust - 4:13   
4 Your Love I Couldn't Hold - 3:47   
5 Total Loss - 6:37   
6 Hearts Be Blind - 3:53   
7 Small Town Way - 3:44   
8 Lost in Yourself - 3:41   
9 Payments Are Due - 4:04   
10 Best of Me - 5:00

Art-Nr.: 7246
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I remember when
Placekeeper
Angel dust
Total loss
Hearts be blind
Small town way

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